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DOWN TO EARTH
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Am 21.3. ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Wir haben drei junge Menschen mit Trisomie 21 getroffen und sie gefragt, was sie gerade so machen und wohin ihre Reise geht. Von wegen „gefangen in der eigenen Welt“! Ganz geerdet erzählen uns Anina, Maurice und Timo aus ihrem Leben. Und ein bisschen träumen wird man wohl noch dürfen! Protokolliert von: Simone Fürnschuß-Hofer, Fotos: Petra Rainer
Maurice Noualli, 23, Gaißau
_arbeitet derzeit: bei der Lebenshilfe in Lauterach. „Hier erledigen wir verschiedene Aufträge für Möbel“. _könnte sich beruflich auch vorstellen: Koch zu sein. _schwört auf: gute Outfits. „Ich schau mir im Internet an, was mir gefällt und der Papa findet dann die Sachen.“ _hört: je nach Lust und Laune Michael Jackson, Queen, Bruno Mars, Andreas Gabalier oder Helene Fischer _hält sich fit mit: wöchentlichen Kletter- und Handballtrainings _mag: „Mich in der Freizeit mit Freunden treffen, an der frischen Luft sein, bummeln“ _fühlt sich traurig, wenn: er an die verstorbene Oma denkt. „Ansonsten gibt’s nicht viel zu weinen.“ _ist genervt, wenn: „die Eltern schimpfen.“ _liebt: den Tango und das Tanzhaus. „Im Tanzhaus Hohenems trainiere ich regelmäßig. Und für das Tangofestival (Anm. d. Red: inklusives Festival „Tango En Punta“, Bregenz/Wien/Uruguay) besuche ich davor Workshops. Dort lerne ich die Schritte mit wechselnden Partnerinnen. Beim Festival und bei den Milongas habe ich dann mit Anina und Raija zwei fixe Partnerinnen.“ _träumt: „vom Ausziehen, Freundin-Finden und einem kleinen Haus zum Wohnen.“