HetG-Zeitung 24/2013

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Luzern, den 8. august 2013

no 24

cXXVIII. Jahrgang

ausgabe: Deutsche Schweiz / Tessin

www.hotellerie-et-gastronomie.ch

Fr. 2.80

sommerliches piemont

davide dutto – archivio ente tourismo alba

Das Hügelland der Langhe zwischen der Poebene und dem Ligurischen Apennin ist die Heimat der grossen Nebbiolo-Weine Barolo und Barbaresco.

K

ein Wölkchen trübt das Blau des Himmels. Die Sonne brennt und lässt die Luft flim­ mern. Staubige Wege führen durch die steilen Weingärten von Barolo, La Morra und Monforte d’Alba. Es stinkt nach Kupfersulfat und Schwe­ fel, Spritzmittel, mit dem die Reben vor Mehltau und anderen Pilzkrankheiten geschützt wer­ den. Mitte Juli interessiert das aber kaum je­ manden. Die wenigen eingefleischten Piemont­ Liebhaber fahren in ihren klimatisierten Autos

von Winzer zu Winzer oder von Restaurant zu Restaurant. Und die Einheimischen rattern so oder so motorisiert über die schmalen Strassen. Viele kleine Dörfer scheinen wie ausgestorben. In Ortschaften, wo es noch eine Bar gibt, sitzen pensionierte Männer unter Sonnenschirmen im Schatten bei Kaffee und Bier. Im Piemont beginnt die touristische Hochsai­ son erst im September, mit der Traubenernte. Bis dann haben sommerliche Gewitter und Re­

Worldskills 2013

gastronomie

Die Drei Teilnehmerinnen ziehen Bilanz seite 4

aza 6002 luzern

genschauer den blau­grün­grauen Schleier aus Spritzmitteln und Staub von den Reben und Trauben gewaschen und die Täler werden sich mit dem Geruch von gärendem Jungwein fül­ len. Besonders geschäftig geht es jeweils von Ok­ tober bis zum Ende der Trüffelernte Anfang De­ zember zu und her. Während dieser Zeit lockt der betörende Duft des Tuber magnatum Pico, des weissen Trüffels aus Alba. Wie ein Mag­ net ziehen die exklusiven Knollen Touristen

fortsetzung auf seite 6

kulinarik

serie wendepunkte

In Teufen/ZH endet die Post­ autolinie 70.522. Und dort gibt es ein gutes Beispiel für eine Zusammenarbeit von einem Schlossherrn und einem Wirt.

wie sieht das essen der zukunft aus?

Ernährungstrainer, Journalist und Sensoriker Patrick Zbinden kennt die zukünftigen Gastrotrends. Er prognosti­ ziert, dass Regionalität noch zunehmen wird. Die neue Regio­ nalität besteht aus Blättern, Wurzeln und Flechten aus unse­ ren Wäldern. Doch es gibt in Zukunft noch Unappetitlicheres.

seite 11 abonnement 041 418 22 41/43, Fax 041 412 03 72 inserate 041 418 24 44, Fax 041 418 24 45 redaktion/verlag 041 418 24 40

an. Zu Tausenden pilgern Feinschmecker jeden Herbst ins Piemont und reduzieren die Vielfalt von Landschaft und Kultur auf Trüffel und Ba­ rolo. Doch auch oder gerade während der ruhi­ gen Frühlings­ und Sommermonate haben die Hügel der Langhe und des Monferrato oder die Region Roero nördlich des Flusses Tanaro gas­ tronomisch wie kulturell einiges zu bieten.

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