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HG-Zeitung 30/2025

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HGZ No 29

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXL. Jahrgang

Luzern, den 29. Oktober 2025

Aktuell

Jubiläum: Als es Mineralwasser in der Apotheke gab.

Mit inklusiven Angeboten mehr Gäste abholen

Seite 8

Seite 5

Nächste Ausgabe am 5. November

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Aspekte

Alexander Walter hat keine gastgewerbliche Ausbildung. Dennoch arbeitet er in Hotels. Als Haustechniker betreut er unter anderem die Tiere des Salzwasseraquariums im Park Hotel Vitznau.

Cyberangriffe sind wie Wasser

Wer die Produktion umstellt, kann produktiver kochen.

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Seite 10

Gut, gibt es Jahreszeiten

Suena Müller und Leonie Althaus vom Team «Specklis» überzeugten auf ganzer Linie – ihre ansteckende Freude am Beruf und am Wettbewerb war ihnen stets anzusehen.

LU K A S B I D I N G ER

DER BROT-CHEF FEIERT JUBILÄUM Zehn Jahre Brot-Chef – und dieses Confiserie organisiert, ist längst mehr Jahr erstmals als Teamwettbewerb: als ein Wettkampf. Er ist eine Bühne Das Jubiläumsfinale an der Berufs- für handwerkliches Können, eine Botschule Aarau zeigte, wie engagiert, schaft für die Attraktivität der Berufe kreativ und professionell der Bran- und eine Wertschätzung für die jungen chennachwuchs ans Werk geht. Drei Menschen, die mit Leidenschaft und Duos aus den Kantonen Zug, Aargau Stolz in der Backstube stehen. Nach eiund Tessin traten gegeneinander an nem spannenden Wettkampftag durfund begeisterten Jury wie Publikum ten Leonie Althaus und Suena Müller mit handwerklicher Präzision, inno- vom Team «Specklis» den Sieg feiern. vativen Ideen und sichtbarer Freude «Flour-Power» mit Lena Masanti und am Beruf. Der Nachwuchswettbewerb, Jona Schuhmacher sicherte sich den den der Berufsverband Bäckerei und zweiten Platz, während «Gli Impastati»

Response zentral

AZA Flex CH-6002 Luzern

­ it Noelle Mondada und Jo Massera m auf dem dritten Rang das Podest komplettierten. Mit rund 210 Gästen war die Aula der Berufsschule Aarau bis fast auf den letzten Platz gefüllt. Für Stefan Kogler, Geschäftsführer des ­Berufsverbands Bäckerei & Confiserie, war die Stimmung sinnbildlich für den Erfolg des Wettbewerbs: «Dass der Brot-Chef zu einer Marke geworden ist, zeigt, wie sehr handwerkliches Können und Kreativität geschätzt werden.» Für die Branche sei das ein starkes

Post CH AG

­Signal. Die Arbeit werde sichtbar, anerkannt und könne junge Menschen inspirieren, ebenfalls ins Bäcker-Confiseur-Handwerk einzusteigen. Der Geschäftsführer betont zudem, wie stark der Wettbewerb auch nach innen wirkt: «Der Brot-Chef motiviert viele Lernende, sich weiterzuentwickeln, und inspiriert Betriebe, auf Innovation, Qualität und Nachwuchsförderung zu setzen.»

Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern

Seite 6–7

Manchmal amüsiert es mich, was alles touristisch vermarktet wird. Beispielsweise betreibt Schweiz Tourismus im Herbst in Zusammenarbeit mit SRF Meteo einen Laubtracker. Damit sehen die Leute, wo die Laubblätter aktuell am farbigsten sind. Im Frühling gibt es etwas Ähnliches mit den Kirschblüten. Dies, damit Nutzerinnen und Nutzer tolle Bilder für ihre Kanäle in den sozialen Medien machen können. Wenn es der Sache dient, warum auch nicht. Auch in der Küche sorgen die Jahreszeiten glücklicherweise für Abwechslung. Ich freue mich stets auf die Spezialitäten, welche die verschiedenen Saisons zu bieten haben. Obwohl es jedes Jahr die gleichen oder ähnliche Lebensmittel sind, ist die Freude dennoch gross. Denn wenn ­ man im Frühling die gefühlt ­hundertste Variante an Spargelgerichten ausprobiert hat, biegen ­bestimmt frische Erdbeeren ­oder Rhabarber um die Ecke. Später gesellen sich junger ­Spinat oder neue Kartoffeln dazu. Momentan stehen in ­unserer Küche der Kürbis und der Federkohl an erster Stelle. Letzterer wird später durch weitere Kohlarten ergänzt, bevor es im Frühling mit Mönchsbart oder dem einhundertersten Spargelrezept wieder los geht. Auch wenn viele Lebensmittel das ganze Jahr über erhältlich sind, schmecken sie in «ihrer» Saison eben doch am besten. DA N I EL A O EG ER LI

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