13.–30.9.
Die Stadt Linz und ihr Umland bilden eine Kulturlandschaft, deren Lebendigkeit und Offenheit wesentlich von Musik geprägt sind. In den vergangenen Jahren wurde dies eindrucksvoll sichtbar: Die Auseinandersetzung mit Anton Bruckner, seinem Werk und seiner Wirkung hat gezeigt, wie stark regionale Verwurzelung und internationale Ausstrahlung einander ergänzen und bereichern. Das Brucknerfest Linz 2026 stellt sich dieser Aufgabe unter dem Motto endlich. Anfang und Ende rücken gleichermaßen in den Fokus: der Zauber des Beginns, der Aufbruch zu neuen Ideen, aber auch die Endlichkeit und Einmaligkeit des musikalischen Augenblicks. Gerade weil Musik nur im Moment existiert, entfaltet sie ihre besondere Kraft. Werke, die sich mit Vergänglichkeit und Abschied auseinandersetzen, stehen dabei ebenso im Zentrum wie zeitlose Kompositionen von Bach, Bruckner und anderen, deren Wirkung weit über ihre Entstehungszeit hinausreicht. Auch Sie, liebes Publikum, sind eingeladen, dieses Festival als bewusstes Hier und Jetzt zu erleben – im Konzertsaal, im öffentlichen Raum und in vielfältigen Begegnungen mit Musik. Auf den Bühnen stehen herausragende Künstler:innen und Klangkörper aus aller Welt ebenso wie besondere Formate für Familien, Kinder und junge Menschen. In diesem Sinne wünsche ich allen Besucher:innen, Künstler:innen und Gästen eindrucksvolle, berührende und unvergessliche Musikerlebnisse im Brucknerhaus und in der ganzen Stadt Linz.
Dietmar Prammer Bürgermeister der Landeshauptstadt Linz
Liebe Zuhörende, ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass in ›Zugehörigkeit‹ das ›Gehör‹ steckt? Die Ohren machen den Anfang. Im Mutterleib erwacht unser Gehör als allererster Sinn im fünften Schwangerschaftsmonat und erlischt, ertaubt erst 24 Stunden nach unserem Tod, was medizinische Forschungen bezeugen. Wir Menschen fangen mit den Ohren an und hören mit ihnen auf, mit den Ohren gehören wir der Welt an. Mit ihnen kommen, treten, gehen wir mit anderen in Verbindung. Es ist das Unsichtbare, das Hörbare, das uns Zugehörigkeit erfahren lässt. Das Brucknerfest Linz 2026 wagt vielfältige Anfänge, auch den, uns aus der endlichen Verfügbarkeit unserer Tage an die Unverfügbarkeit des Zaubers, des Staunens zu erinnern. »Die Musik erinnert uns daran, was Liebe ist. Wenn jemand vergessen haben sollte, was Liebe ist, dann sollte er Musik hören«, schreibt Adam Zagajewski in seinem ›Tagebuch ohne Datum‹ Die kleine Ewigkeit der Kunst, einem leidenschaftlichen Plädoyer für die Unentbehrlichkeit der Kunst in der modernen Welt. Liebe ist ein großes Wort, bleiben wir bei Nähe. Musik verlangt nach uns, den Ohren der Spielenden und Zuhörenden. Im Anfang steckt immer auch das Ende. Aber lassen Sie uns zuerst anfangen. Schenken wir uns Gehör! Endlich
Norbert Trawöger Künstlerischer Direktor Brucknerhaus/LIVA
Alexander Malofeev
7
Konzert an Bruckners Geburtstag Fr, 4. Sep 2026, 19:30 Brucknerhaus Linz, Großer Saal
chailly, malofeev & filarmonica della scala Sergei Rachmaninoff Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 g-Moll op. 40
Pjotr Iljitsch Tschaikowski Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36 Alexander Malofeev | Klavier Filarmonica della Scala Riccardo Chailly | Dirigent
Als feierlicher Prolog des Brucknerfestes Linz 2026 bringt Riccardo Chailly mit seiner Filarmonica della Scala an Anton Bruckners 202. Geburtstag zwei berühmte vierte Werke auf die Bühne. Pjotr Iljitsch Tschaikowskis 4. Symphonie entstand 1877 zeitgleich mit der Vierten Bruckners, den Tschaikowski als einen der wenigen »herausragende[n] deutsche[n] Komponisten« schätzte. Ein Werk voll Energie, Dramatik und biografischer Tiefe, zwischen Schicksalsklängen und ausgelassenem ›Volksfest‹Finale – auch das eine Parallele zu Bruckners Vierter –, das Tschaikowski seinem »besten Freund« widmete; gemeint war seine Brieffreundin und Mäzenin Nadeschda von Meck. Dem gegenüber steht Sergei Rachmaninoffs brillantes 4. Klavierkonzert. Komponiert vor exakt 100 Jahren als erstes Werk nach seiner Emigration in die USA, steht es mit einem Bein in der romantischen Tradition, mit dem anderen in der von erweiterter Tonalität, Popularmusik und Jazz durchdrungenen Moderne. Als Solist kehrt hierfür der russische Ausnahmepianist Alexander Malofeev ans Brucknerhaus zurück.
18:45 Konzerteinführung im Mittleren Saal Preise: € 115,– / 97,– / 81,– / 65,– / 55,– / 29,– // Junges Ticket 10,–
Franz Welser-Möst
9
Konzert an Bruckners Todestag So, 11. Okt 2026, 15:00 Brucknerhaus Linz, Großer Saal
welser-möst & the cleveland orchestra Wolfgang Amadé Mozart Symphonie Nr. 34 C-Dur KV 338
Bernd Richard Deutsch Intensity
Richard Strauss Symphonia domestica op. 53 The Cleveland Orchestra Franz Welser-Möst | Dirigent
Seit 2002 ist Franz Welser-Möst Musikdirektor des Cleveland Orchestra. 2027 feiert er seinen Abschied und ist damit der am längsten amtierende Musikdirektor in der Geschichte des Orchesters. Ein letztes Mal kehrt er mit ›seinem‹ Orchester für ein besonderes Konzert an Anton Bruckners 130. Todestag zum Brucknerfest Linz zurück. Am Beginn steht dabei Wolfgang Amadé Mozarts 34. Symphonie, die letzte, die dieser 1780 als Hofmusiker in Salzburg vollendete und deren Uraufführung er ein Jahr später, endlich aus dem ungeliebten Dienst entlassen, in Wien präsentierte. Dem folgt ein Werk des niederösterreichischen Komponisten Bernd Richard Deutsch: Das 2020 für das Cleveland Orchestra entstandene Intensity pendelt zwischen überwältigender Extravaganz und introspektiver Intensität, ähnlich wie Richard Strauss’ gewaltig besetzte Symphonia domestica, mit der dieser der Intimität seines Familienlebens ein klingen des Denkmal setze: »Ich sehe nicht ein, warum ich keine Sinfonie auf mich selbst machen sollte. Ich finde mich ebenso interessant wie Napoleon und Alexander.«
14:15 Konzerteinführung im Mittleren Saal Preise: € 135,– / 116,– / 97,– / 83,– / 69,– / 53,– // Junges Ticket 20,–
gemeinsam im ›stehenden jetzt‹ »Wenn endlich endlich kommt […] Dann sei anders, damit die Welt sich verändert, damit sie die Richtung ändert, endlich!« Ingeborg Bachmann: Das dreißigste Jahr
Endlich fängt es an – das Thema, dem sich das Brucknerfest Linz 2026 verschreibt, ist nicht weniger als die ›Fest-Stellung‹ des Festes selbst. Denn zu dessen Wesen zählt zuerst einmal seine Zeitlichkeit; sein Beginn und sein Ende, gleichzeitig aber auch das Streben nach Unendlichkeit: in Klängen, Worten und Gesten, im Aneinander-Denken und Sich-Begegnen den nur der Fantasie erlaubten Kunstgriff zu gebrauchen, der das Entweder-oder ins Sowohl-als-auch verwandelt, die Endlichkeit mit der Unendlichkeit verschwestert.
Denn wenn am 4. September 2026 Riccardo Chailly und die Filarmonica della Scala an Anton Bruckners Geburtstag vor 202 Jahren erinnern, wenn Franz Welser-Möst an Bruckners 130. Todestag am 11. Oktober nach 25 Jahren seinen Abschied als Chefdirigent des Cleveland Orchestra feiert – und wenn, von diesen Höhepunkten eingerahmt, vom 13. bis 30. September das Brucknerhaus und ganz Linz in musikalischen Ausnahmezustand gerät, dann, endlich, öffnet sich der Raum des ›Nunc stans‹, des ›Stehenden Jetzt‹: Die Zeit hält den Atem an, zwischen unendlicher Vergangenheit und unendlicher Zukunft tritt der eine kostbare Moment hervor, den nur das gemeinsame Erleben des Außergewöhnlichen heraufbeschwören kann.
Und Bruckner? Dessen Musik ist tönendes Fundament für eben diesen Raum »in dem wir neu sehen, uns anders ins Verhältnis setzen können zu uns selbst und zur Welt und zur Möglichkeit der Unendlichkeit«, wie es Jagoda Marinić in ihrer Festrede 2025 so dringlich formulierte. 2026 wird Bruckner in vielen Formen abseits des Erwartbaren im Zentrum des Brucknerfestes stehen: improvisiert, neu kontextualisiert, unkonventionell arrangiert, kreativ weitergedacht – in Uraufführungen und letzten Werken, Debüts und Abschiedskonzerten, an bekannten und neuen Orten. Finden wir zusammen, »wenn endlich endlich kommt«!
Andreas Meier Leiter Programmplanung & Dramaturgie
Vielleicht ist es Immanuel Kants »Land der Wahrheit«, ein Ort der Ideale, »umgeben von einem weiten und stürmischen Oceane, […], wo manche Nebelbank und manches bald wegschmelzende Eis neue Länder lügt«. Eine Insel inmitten dessen, was wir Alltag nennen. Kein Rückzugsort, sondern ein Ort des Aufbruchs auf dem »kaum erkennbaren Pfad von Nicht-Zeit [...], eine Art zeitlose Zeit, in der die Menschen zeitlose Werke schaffen können, um mit ihnen ihre eigene Endlichkeit zu transzendieren« (Hannah Arendt). Das Brucknerfest Linz 2026 versucht, diese »zeitlose Zeit« aufzufächern und damit ein Hörfeld, einen Begegnungsort zu schaffen, der uns im Wortsinn konzentriert und uns im endlichen Raum des Hier und Jetzt zusammenführt.
Oberösterreichisches Jugendsinfonieorchester
13
So, 13. Sep 2026, 10:30 Brucknerhaus Linz, Großer Saal
festakt
Feierliche Eröffnung des Brucknerfestes Linz 2026 Thomas Doss Neues Werk [Uraufführung] Lieder von
Ture Rangström Anton Bruckner
Rafael Fingerlos | Bariton Oberösterreichisches Jugendsinfonieorchester Kajsa Boström | Dirigentin
Ludwig van Beethoven I. Satz der Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 »Pathétique« Fassung für Orchester von Anton Bruckner
Endlich! Mit dem traditionellen Festakt wird das Brucknerfest Linz 2026 feierlich eröffnet. Am Pult des Oberösterreichischen Jugendsinfonieorchesters debütiert die schwedische Dirigentin Kajsa Boström, unter anderem mit Musik ihres Urgroßvaters, des schwedischen Nationalkomponisten Ture Rangström, der 1922 in Göteborg mit Bruckners 8. Symphonie c-Moll die erste Aufführung einer Bruckner-Symphonie in Schweden überhaupt dirigierte. Vor diesem Hintergrund tritt Rangströms Musik im Festakt in den Dialog mit Bruckner, dessen Vertonung von August von Platens Mein Herz und deine Stimme in einer orchestrierten Fassung auf dem Programm steht – gesungen von Rafael Fingerlos. Davor erklingt die Uraufführung eines neuen Werkes des Linzers Thomas Doss, der sich dafür explizit mit Bruckners Klangwelt auseinandersetzt. Den krönenden Abschluss bildet Bruckners Orchestrierung des Kopfsatzes von Ludwig van Beethovens »Pathétique«-Sonate, die er im September 1862 in Linz zu Papier brachte.
Ein begrenztes Kartenkontingent ist zum Einheitspreis von € 10,– erhältlich.
Markus Poschner
15
So, 13. Sep 2026, 18:00 Brucknerhaus Linz, Großer Saal
poschner, rondeau & bruckner orchester linz Frischer Wind
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
Francis Poulenc Concert champêtre FP 49
Claude Debussy La Mer. Drei symphonische Skizzen L. 109 Jean Rondeau | Cembalo Bruckner Orchester Linz Markus Poschner | Dirigent
Gesänge von Nachtigall, Wachtel und Kuckuck, ein murmelnder Bach, Blitz und Donner, Hirtenweisen: Unter der Leitung von Markus Poschner bringt das Bruckner Orchester Linz mit Beethovens 6. Symphonie »Pastorale« die klingende Natur in den Konzertsaal. Der Naturliebhaber und begeisterte Spaziergänger Beethoven vertonte seine Eindrücke vom Landleben, die sich zuletzt zu einem prachtvollen Hymnus zusammenfügen. Dabei steht die »Pastorale« in einer langen Tradition: Bereits in der Musik des Barock waren musikalische Hirtenszenen äußerst beliebt, was etwa Francis Poulenc in seinem 1928 vollendeten Concert champêtre (Ländlichen Konzert) für Cembalo und Orchester aufgriff: eine neoklassizistisch schimmernde Hommage an die französische Barockmusik. Der Cembalovirtuose Jean Rondeau interpretiert dieses spannungsvoll zwischen Alt und Neu pendelnde Werk, dessen pastoraler Stimmung mit Claude Debussys La Mer eine weitere berühmte klangmalerische Naturdarstellung entgegensteht, bei der man die salzige Meeresluft förmlich schmecken kann.
17:15 Konzerteinführung im Mittleren Saal Preise: € 92,– / 77,– / 65,– / 55,– / 32,– / 21,– // Junges Ticket 10,–
Brad Mehldau
17
Mo, 14. Sep 2026, 19:30 Brucknerhaus Linz, Großer Saal
brad mehldau & kirill gerstein In Dialogue
Improvisationen sowie Werke von Johannes Brahms, Gabriel Fauré, György Ligeti und Brad Mehldau Brad Mehldau | Klavier Kirill Gerstein | Klavier
Zwei herausragende Pianisten, zwei Instrumente, zwei musikalische Welten, Klassik und Jazz, und ein Abend, an dem die Grenzen dazwischen miteinander verschmelzen. Jazz-Superstar und Grammy-Award-Gewinner Brad Mehldau, der wohl »einflussreichste Jazzpianist der letzten 20 Jahre« (New York Times), prägt den modernen Jazz mit Interpretationen, die Intellekt, Emotion und Struktur in sich vereinen. Kirill Gerstein, gleichermaßen in der Klassik und im Jazz versiert, wird für seine dynamische Künstlerschaft und Neugier gefeiert, mit der er unterschiedliche musikalische Stimmen fantasievoll miteinander verbindet. »Ich fühlte mich sofort instinktiv in seine musikalische Sprache hineingezogen«, sagt Kirill Gerstein über Brad Mehldau. Der wiederum gibt zurück: »Er ist ein Virtuose mit erstaunlich großem und vielseitigem Repertoire … aber er ist noch viel mehr als das.« Gemeinsam verwischen Mehldau und Gerstein die Grenzen zwischen Genres, Epochen und Traditionen in einem musikalischen Dialog, der sowohl tiefschürfend intellektuell als auch mitreißend menschlich ist.
18:45 Konzerteinführung im Mittleren Saal Preise: € 65,– / 55,– / 46,– / 36,– / 26,– / 18,– // Junges Ticket 10,– Dieses Konzert ist Teil der Reihe Jazz in der Saison 26–27.
Austrofred als Anton Bruckner
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Di, 15. Sep 2026, 19:30 ORF-Landesstudio Oberösterreich
austrofred & atalante quartett Heast Bruckner Gerald Heidegger Heast Bruckner // Ö 2024
Anton Bruckner Streichquartett c-Moll WAB 111
Austrofred | Lesung & Gespräch Gerald Heidegger, Dominika Meindl, Norbert Trawöger | Gespräch Atalante Quartett Julia Kürner | Violine Elisabeth Eber | Violine Thomas Koslowsky | Viola Lisa Kürner | Violoncello
Der Austrofred träumt, er wäre Anton Bruckner. Als Bruckner begegnet er im Himmel dem Herrgott und bittet ihn, endlich den Großglockner von unten sehen zu dürfen. Der Herrgott stimmt nur widerwillig zu und warnt den Komponisten, dass man ihn überall erkennen wird. Außerdem verlangt er von Bruckner eine Gegenleistung: Er soll ihm von seinem Kurztrip auf die Welt die Musik der Gegenwart bringen, denn die Plattensammlung des Herrgotts reicht nur bis Van Halen. Für einen Tag durchlebt der Austrofred als Bruckner eine wilde Ankunft auf der Welt. In Kooperation mit dem ORF-Landesstudio Oberösterreich zeigt das Brucknerhaus Linz Gerald Heideggers Kurzfilm Heast Bruckner. Davor und danach liest und spricht Franz Adrian Wenzl alias Austrofred über Bruckner und das Atalante Quartett spielt dessen Streichquartett, das 1862 während seiner Lehrzeit beim Linzer Theaterkapellmeister Otto Kitzler entstand.
Einheitspreis: € 25,– // Junges Ticket 7,–
Fleur Barron
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Mi, 16. Sep 2026, 19:30 Brucknerhaus Linz, Großer Saal
steinaecker, barron & mahler academy orchestra Revolution Mahler! Gustav Mahler Kindertotenlieder für Mezzosopran und Orchester Symphonie Nr. 9 Fleur Barron | Mezzosopran Mahler Academy Orchestra Philipp von Steinaecker | Dirigent
Gustav Mahler begegnete der Endlichkeit früh: Sechs seiner Geschwister starben noch im Kindesalter. Die Kindertotenlieder komponierte er auf Texte von Friedrich Rückert, die dieser verfasst hatte, nachdem zwei seiner Kinder verstorben waren. Den Abschied thematisierte Mahler auch in seiner 9. Symphonie – der letzten Komposition, die er vollendete: »O Jugendzeit! Entschwundene! O Liebe! Verwehte! [...] Leb’ wol! Leb’ wol!«, notierte er in der Partitur. Philipp von Steinaecker und Sängerin Fleur Barron musizieren dieses bewegende Programm mit einem einzigartigen Klangkörper: Das Mahler Academy Orchestra besteht aus Mitgliedern europäischer Spitzenorchester wie den Berliner Philharmonikern oder dem Royal Concertgebouw Orchestra sowie Musiker:innen der von Claudio Abbado gegründeten Gustav Mahler Academy. Gespielt wird auf Originalinstrumenten, mit denen der Klang der Wiener Philharmoniker um 1900 akribisch rekonstruiert wurde. Das revolutionäre Ergebnis ist ein für heutige Ohren völlig neuer Mahler – voll Farbenpracht, Wärme und existenzieller Drastik.
18:45 Konzerteinführung im Mittleren Saal Preise: € 86,– / 72,– / 61,– / 51,– / 30,– / 20,– // Junges Ticket 10,–
Bruckner-Übermalung von Rainer Bertalan
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Do, 17. Sep 2026, 18:00 Brucknerhaus Linz, Foyer Mittlerer Saal
klang und farbe Vernissage
Eröffnung durch Hubert Nitsch | Kunstpastoral der Diözese Linz Musikalische Umrahmung durch die Band Schön und Laut Manfred Schöller | Projektleitung
Anlässlich des Bruckner-Jahres 2024 haben sich Menschen mit Beeinträchtigungen aus dem Institut ›Schön für Besondere Menschen‹ (Kirchdorf/Micheldorf) künstlerisch mit Anton Bruckner und seinen Werken auseinandergesetzt. Im ›Klang und Farbe‹Unterricht entstanden Bruckner-Porträt-Übermalungen, bei denen die Originale völlig neu und individuell gestaltet wurden. Das Unterrichtsfach ›Klang und Farbe‹ bietet unter künstlerischer Anleitung Anregung und Unterstützung für freie, kreative Entfaltung im Zeichnen und Malen. Im zweiwöchigen Rhythmus gehen dort talentierte Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung im Atelier ihren kreativen Fähigkeiten nach und probieren neue Techniken aus. Viele der Bilder zeugen von besonderem künstlerischem Ausdruck, von der Liebe zur Farbe, zur Bewegung und von der Faszination des Materials. Die Musik im Atelier wirkt dabei indirekt auf die Gestaltung ein, es entstehen oftmals Bilder, in denen sich die Musik wiederfinden lässt.
Freier Eintritt. Kostenlose Zählkarten sind ab 4. September im Service-Center erhältlich. Die Ausstellung ist anschließend bei freiem Eintritt geöffnet.
Lars Eidinger
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Fr, 18. Sep 2026, 19:30 Posthof, Großer Saal
lars eidinger & george kranz »Das Unvereinbare in ein Gedicht« Thomas Brasch Ausgewählte Gedichte Lars Eidinger | Lesung George Kranz | Schlagzeug
Von Jedermann bis Hollywood: Lars Eidinger ist einer der herausragenden Schauspieler seiner Generation. Im Rahmen des Brucknerfestes kommt er gemeinsam mit dem Schlagzeuger George Kranz in den Posthof, um Liebesgedichte von Thomas Brasch vorzutragen. »›Ich liebe dich‹ kann man / auf dreierlei Weise betonen. / Wie spricht man den Satz ohne Betonung?« Liebe ist für Thomas Brasch eine Haltung, die sich jeder Festlegung verweigert. Eine Haltung, die ihre Träume fürchtend und sehnend der Wirklichkeit aussetzt und das Mögliche in den Horizont des Unmöglichen stellt. Seine dichterische Leidenschaft hofft und verzweifelt, vertraut und betrügt, preist und vernichtet. »Eidinger zitiert, wird er gefragt, wie er seine Kunst lebt, oft Thomas Brasch«, so die Süddeutsche Zeitung. »›Mein Beruf heißt mich nicht verstecken, sondern öffentlich entdecken, mich zu finden, indem ich mich verliere, …‹ Brasch wie Eidinger scheinen in der gleichen paradoxen Situation: Sie stellen sich mit vollem Risiko, mit offenem Visier, mit ihren Wunden und ihrer traurigen Wut der Öffentlichkeit.«
Preise: € 59,– VVK / € 49,– erm. VVK / € 69,– AK / € 59,– erm. AK
Stefan Dohr
27
Sa, 19. Sep 2026, 19:30 Brucknerhaus Linz, Großer Saal
rakitina, dohr & bruckner orchester linz Pathétique! Giuseppe Verdi Sinfonia zur Oper La forza del destino
Steingrímur Rohloff Konzert für Horn und Orchester [Österreichische Erstaufführung]
Pjotr Iljitsch Tschaikowski Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique« Stefan Dohr | Horn Bruckner Orchester Linz Anna Rakitina | Dirigentin
Nach Pjotr Iljitsch Tschaikowskis 4. Symphonie f-Moll am 4. September stellt das Konzert, mit dem das Bruckner Orchester Linz den Zyklus der Großen Orchester 26–27 einläutet, dessen letztes Werk in den Mittelpunkt. Ihren Beinamen Pathétique trägt die Symphonie Nr. 6 h-Moll dabei in jeder Hinsicht zu Recht, behandelt sie doch mit äußerster Dramatik und Intensität die großen Fragen des Lebens selbst bis an dessen Ende. Das Werk ist pulsierendes Zentrum eines Programms, das mit Giuseppe Verdis La forza del destino ebenso schicksalhaft beginnt. Am Pult debütiert Anna Rakitina, als Solist steht ihr Stefan Dohr, einer der führenden Hornisten unserer Zeit zur Seite: Seit 1993 Solohornist der Berliner Philharmoniker, bringt er das hochvirtuos zwischen Stilen tänzelnde und in leuchtenden Klangfarben schillernde Konzert für Horn und Orchester des isländisch-deutschen Komponisten Steingrímur Rohloff zur Österreichischen Erstaufführung, mit der sich dieser in die illustre Reihe jener Komponist:innen einreiht, die Dohr neue Werke auf den Leib geschrieben haben.
18:45 Konzerteinführung im Mittleren Saal Preise: € 92,– / 77,– / 65,– / 55,– / 32,– / 21,– // Junges Ticket 10,– Dieses Konzert ist Teil der Reihe Große Orchester in der Saison 26–27.
Farley Granger, Alida Valli und Luchino Visconti am Set von Senso
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So, 20. Sep 2026, 16:00 Moviemento
viscontis senso
Filmklassiker im Moviemento Luchino Visconti Senso (Sehnsucht) // IT 1954
Farley Granger | Franz Mahler Alida Valli | Gräfin Livia Serpieri Massimo Girotti | Marquis Roberto Ussoni Heinz Moog | Graf Serpieri Rina Morelli | Dienstmädchen Laura Christian Marquand | Offizier Sergio Fantoni | Luca Tino Bianchi | Capitano Meucci Ernst Nadherny | Kommandant Tonio Selwart | Colonello Kleist Marcella Mariani | Clara
Die Tragödie Senso – Luchino Viscontis erster Farbfilm aus dem Jahr 1954 – ist Liebesgeschichte und politischer Thriller zugleich: Die Handlung spielt in Venedig, das kurz vor Ausbruch des dritten italienischen Unabhängigkeitskrieges 1866 von österreichischen Truppen besetzt wird. Die Contessa Livia Serpieri fühlt sich in ihrer Zweckehe mit einem älteren Aristokraten gefangen und stürzt sich Hals über Kopf in eine Affäre mit dem österreichischen Offizier Franz Mahler. Schon bald ist sie dem spielsüchtigen Frauenhelden ganz und gar verfallen. Für ihn verrät sie ihre politischen Ideale, ihre Landsleute und ihre eigene Familie, während sie von Franz nur Demütigungen erfährt. Schließlich schlägt Liebe in Zorn um ... mit schrecklichem Ausgang. Wie in Tod in Venedig verwendete Visconti auch in Senso spätromantische Symphonik zur dramaturgischen Intensivierung des Filmgeschehens. Hier ist es Anton Bruckners 7. Symphonie – vom berühmten italienischen Filmmusikkomponisten Nino Rota eingerichtet –, mit der die emotionalen Höhen und Tiefen der beiden Hauptfiguren begleitet werden.
Tickets sind im Vorverkauf des Moviemento erhältlich. Einheitspreis: € 10,80
Christian Tetzlaff
31
Mi, 23. Sep 2026, 19:30 Alter Dom
christian tetzlaff Unendlich Bach Johann Sebastian Bach Sonate für Violine solo Nr. 2 a-Moll BWV 1003 Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004 Sonate für Violine solo Nr. 3 C-Dur BWV 1005 Partita für Violine solo Nr. 3 E-Dur BWV 1006 Christian Tetzlaff | Violine
»Nicht Bach! Meer sollte er heißen: wegen seines unendlichen, unerschöpflichen Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien.« Mit diesen Worten soll schon Ludwig van Beethoven seine Bewunderung für Johann Sebastian Bach zum Ausdruck gebracht haben. Auch wenn ihm dieser Ausspruch wahrscheinlich erst von der Nachwelt in den Mund gelegt wurde, bringt er dennoch die besondere Faszination auf den Punkt, die Bachs Musik auch heute noch ausübt. Dem Hauch von Unendlichkeit, der in ihr verborgen liegt, spürt Christian Tetzlaff im Alten Dom nach. Auf dem Programm stehen die berühmten Sonaten und Partiten für Violine solo, die Bach während seiner Zeit als Kapellmeister in Köthen komponierte. Womöglich führte er die komplexen Werke sogar selbst als Solist am Köthener Hof auf. Dabei liegen Unendlichkeit und Endlichkeit nah beieinander: In den vielstimmig-kontrapunktischen Strukturen der Sonaten und Partiten versteckt sich so manches Choralzitat, das um die Themen Tod und Auferstehung kreist.
Einheitspreis: € 40,– // Junges Ticket 7,–
Hanni Liang
33
Do, 24. Sep 2026, 19:30 Brucknerhaus Linz, Mittlerer Saal
hanni liang Aus der Tiefe La Monte Young Composition 1960 #10 (to Bob Morris) Composition 1960 #4 Composition 1960 #7
Anton Bruckner Fantasie WAB 118 Erinnerung WAB 177
Frederic Rzewski De profundis für sprechende Pianistin Hanni Liang | Klavier & Sprecherin
Wenige Minuten nach Anton Bruckners Tod am 11. Oktober 1896 um halb vier Uhr nachmittags betete der Kaplan des Schlosses Belvedere an dessen Totenbett den Psalm »De profundis«: »Aus den Tiefen rufe ich, Herr, zu dir«. Zur selben Zeit schrieb Oscar Wilde als Insasse des Gefängnisses im englischen Reading einen 50.000 Wörter umfassenden Brief, der später unter dem Titel De profundis veröffentlicht werden sollte. Adressat war Lord Alfred Douglas, dessen intimes Verhältnis mit Oscar Wilde letztlich zur gesellschaftlichen Ächtung und Verurteilung des Dichters geführt hatte. Der Text ist eine sprachgewaltige, wilde Apologie zwischen Selbstreflexion und dem Streben nach Transzendenz. Die Pianistin und Konzertdesignerin Hanni Liang stellt mit Frederic Rzewskis kongenialer Vertonung dieses De profundis »für sprechende Pianistin«, umrahmt von Klavierwerken Bruckners und performativen Stücken von La Monte Young, ein außergewöhnliches Werk in den Mittelpunkt ihres multisensorischen Programms, bei dem die Bühne ins Zentrum des Mittleren Saales rückt.
18:45 Konzerteinführung im Mittleren Saal Einheitspreis: € 36,– // Junges Ticket 7,–
Charlie Chaplin
Fr, 25. Sep 2026, 11:00 Brucknerhaus Linz, Großer Saal
für Schulen
charlie chaplins the tramp Schulkonzert 10+ Charlie Chaplin The Tramp // USA 1915 Stummfilm mit live improvisierter Begleitmusik Cameron Carpenter | Orgel & Moderation
Bei diesem Konzert für Schüler:innen ab 10 Jahren treffen zwei Welten aufeinander: die Brucknerhaus-Orgel, gespielt von Weltstar Cameron Carpenter, und ein Stummfilm des legendären Regisseurs und Schauspielers Charlie Chaplin. In The Tramp spielt Chaplin einen Landstreicher, der so manches Abenteuer erlebt: Nachdem er ein Mädchen vor drei Räubern beschützt, verschafft sie ihm zum Dank Arbeit auf der Farm ihres Vaters. Er verliebt sich Hals über Kopf in das Mädchen, doch als ihr Verlobter zu Besuch kommt, erkennt er, dass er weiterziehen muss. Die Komödie aus dem Jahr 1915 zählt zu Chaplins Frühwerken, sein einzigartiger Slapstick-Stil steht nichtsdestotrotz schon in voller Blüte. Doch was wäre ein Stummfilm ohne die passende Musik? Der Orgelvirtuose Cameron Carpenter – selbst ein großer Chaplin-Fan – begleitet The Tramp live auf dem größten Instrument im Brucknerhaus. Nach dem Film wird er uns sein ›Ein-Mann-Orchester‹ näherbringen und von seiner besonderen Beziehung zur Orgel erzählen.
Einheitspreis: € 7,–
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Familienfest 2025
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Sa, 26. Sep 2026, 10:00–15:00 Brucknerhaus Linz, Ganzes Haus
familienfest im brucknerfest
10:00 Beginn 11:00 Familienkonzert im Großen Saal mit Organist Cameron Carpenter Einheitspreis: € 6,–
13:30 Familienkonzert im Mittleren Saal
Davor, dazwischen und danach: Kreativstationen, Führungen, musikalische Workshops und viele weitere tolle Programmpunkte sowie familienfreundliches Essen im Restaurant BRUCKNER’S
Einheitspreis: € 6,–
15:00 Ende
Nach einer wunderbaren Premiere des Familienfestes im Brucknerfest Linz 2025 freuen wir uns sehr, auch in diesem Jahr einen ganzen Tag für Familien anzubieten. Orgel-Star Cameron Carpenter spielt um 11:00 Uhr ein Konzert im Großen Saal (besonders empfohlen für Familien und Kinder ab 6 Jahren). Dabei improvisiert er auf der ›Königin der Instrumente‹ die Klangkulisse zur Stummfilmkomödie The Tramp von und mit Charlie Chaplin. Danach erklärt Carpenter sein Instrument auf spielerische Weise – denn wie bei einem Eisberg ist davon im Saal nur die Spitze zu sehen, der Großteil des so faszinierenden wie komplexen Instruments befindet sich im Verborgenen ... Gespannt sein darf man darüber hinaus auf das Familienprogramm um 13:30 Uhr im Mittleren Saal. Umrahmt und abgerundet wird dieser besondere Tag mit Kreativstationen und Hausführungen. Das Restaurant BRUCKNER’S bietet familienfreundliche Speisen an und, wie bei jedem guten Fest, wird es auch noch einige Überraschungen geben!
Kombiticket für beide Konzerte: € 10,–
Cameron Carpenter
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Sa, 26. Sep 2026, 19:30 Brucknerhaus Linz, Großer Saal
cameron carpenter Orgel virtuos
Johann Sebastian Bach
Cameron Carpenter | Orgel
›Goldberg-Variationen‹. Aria mit verschiedenen Veränderungen BWV 988 [Arrangement für Orgel von Cameron Carpenter]
Leo Sowerby Pageant
Claude Debussy Prélude à l’après-midi d’un faune L. 86 [Arrangement für Orgel von Cameron Carpenter]
Cameron Carpenter Improvisation über Themen Anton Bruckners
Es gibt jene, die ihr Handwerk bis an die äußerste Grenze der Perfektion vollenden. Und dann gibt es jene, die es wagen, diese Grenzen sogar zu verschieben. Einer dieser Wenigen ist Cameron Carpenter. In seiner Bearbeitung von Johann Sebastian Bachs ›Goldberg-Variationen‹, einem der populärsten und komplexesten Werke für Tasteninstrumente überhaupt, dekonstruiert, intensiviert, transzendiert er das scheinbar Bekannte, fliegt virtuos zwischen den Manualen und tanzt leichtfüßig auf dem Pedal: »[Das Werk] ist die Essenz von musikalischer Perfektion«, so Carpenter, »und erinnert uns [...] an unsere Unvollkommenheit und Sterblichkeit.« Perfektion verlangt auch Leo Sowerbys Pageant, ein im Wortsinne des Titels eindrucksvolles Schauspiel, mit beiden über die Pedale fliegenden Füßen in der Hauptrolle. Weitaus ruhiger, dafür umso farbenprächtiger steht dem Claude Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune gegenüber, ehe Carpenter zum Abschluss des Programms mit einer Improvisation über Themen Anton Bruckners dem Namensgeber des Festivals seine Reverenz erweist.
18:45 Konzerteinführung im Mittleren Saal Einheitspreis: € 40,– // Junges Ticket 10,– Dieses Konzert ist Teil der Reihe Orgelrecitals in der Saison 26–27.
Brucknerhaus Linz
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So, 27. Sep 2026, 10:00–13:00 Brucknerhaus Linz, Ganzes Haus
das brucknerhaus linz Tag des Denkmals
10:00 Überraschung vor dem Haupteingang des Brucknerhauses Anschließend Architekturführungen, Gespräche und musikalische Interventionen
Wie kaum ein anderes Konzerthaus ist das Brucknerhaus Linz selbst im besten Sinne des Wortes ›Klangkörper‹. Mit seinem so schlichten wie prägnanten Grundriss in Form eines Kreissegments schwingt das vom finnischen Architektenpaar Kaija und Heikki Sirén entworfene Gebäude nicht nur harmonisch im Terrain, das Innenstadt und Donau miteinander verbindet, es bildet mit seiner der Aufstellung eines Orchesters nachempfundenen Form zugleich den Grundton für die Bühnen und die Auditorien des Großen und des Mittleren Saals im Inneren. Das Brucknerhaus ist sprechende, ist singende Architektur! Konsequent also, dass es am diesjährigen Tag des Denkmals einmal selbst ›auf der Bühne‹ steht: in Form von Klängen, Gesprächen, Architekturführungen und einigen denkmalwürdigen Überraschungen lädt das Brucknerfest Linz gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt ein, das eindrucksvoll Offensichtliche wie das überraschend Unbekannte dieses einzigartigen Hauses (neu) zu entdecken.
Freier Eintritt
Chorus sine nomine
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So, 27. Sep 2026, 18:00 Brucknerhaus Linz, Mittlerer Saal
hiemetsberger & chorus sine nomine Bachmann unendlich Wolfgang Sauseng Frühling. Leeres Land. Musikalisches Szenario für Soli, Chor mit Handglocken, Saxofonquartett, Schlagwerk, Klavier und Kontrabass Libretto: Elisabeth Vera Rathenböck nach der Erzählung Die Karawane und die Auferstehung von Ingeborg Bachmann
Katharina Linhard | Knabe (Sopran) Johanna Zachhuber | Alte Frau (Mezzosopran) Bernhard Landauer | Mädchen (Altus) Sebastian Taschner | Invalide (Tenor) Korbinian Schlag | Alter Mann (Bariton) Chorus sine nomine Mobilis Saxophonquartett Michael Krenn | Sopransaxofon Georg Palmanshofer | Altsaxofon Yukiko Krenn | Tenorsaxofon Goran Jurković | Baritonsaxofon György Handl | Klavier Tommaso Huber | Kontrabass Igor Gross | Schlagwerk Johannes Hiemetsberger | Dirigent
Im Zwielicht des »dunkelnächt’gen Landes« zwischen Leben und Tod – oder Tod und Leben – geht eine kleine Gruppe sich Erinnernder: Die Wandernden verstehen noch nicht ganz, wo sie sind. Ihre müden Gedanken kreisen um ihre letzten Stunden und darum, was ihr Leben wohl gewesen sein mag. Nur ein Knabe weiß von nichts: Jeder seiner Schritte ist von einer Fröhlichkeit getragen, die er den anderen gerne mitteilen würde. Glockenschläge ertönen. Der Knabe erkennt, dass die Stunde gekommen ist, den ziellosen Weg zu beenden ... In ihrer Erzählung Die Karawane und die Auferstehung widmete sich Ingeborg Bachmann nur wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs den großen Fragen nach Transzendenz, Erlösung und dem Sinn des Lebens. Komponist Wolfgang Sauseng und Librettistin Elisabeth Vera Rathenböck heben die Prosa der österreichischen Schriftstellerin, die im Jahr 2026 ihren 100. Geburtstag feiern würde, gemeinsam mit dem Chorus sine nomine und Johannes Hiemetsberger eindrucksvoll auf die Bühne.
17:15 Konzerteinführung im Mittleren Saal Preise: € 38,– / 28,– // Junges Ticket 7,– Dieses Konzert ist Teil der Reihe Chorkonzerte in der Saison 26–27.
Christoph Sietzen
45
Mo, 28. Sep 2026, 19:30 Sportpark Lissfeld, Trendsporthalle
christoph sietzen & motus percussion Im Wasserfall
Georg Friedrich Haas Iguazú superior, antes de descender por la Garganta del Diablo Fassung für 1 bis 10 Klangwerke Motus Percussion Christoph Sietzen | Schlagwerk & Leitung
Von der eindrucksvollen Klangkulisse der gigantischen Wassermassen des argentinisch-brasilianischen Flusses Iguazú inspiriert, bevor sie den Garganta del Diablo (Teufelsschlund) genannten Wasserfall in die Tiefe stürzen, schrieb Georg Friedrich Haas sein gleichnamiges Werk für bis zu zehn Klangwerke. »So spektakulär die IguazúWasserfälle sind [...] – das Eindrucksvollste war eine Wanderung oberhalb der Fälle, die dort nur zu hören, aber nicht zu sehen waren«, erzählt der Komponist. »Stundenlang führte der Weg flach über kleine Brücken und Inseln, das Wasser darunter zog in sichtbarer Beschleunigung vorbei, entschwand dem Blick, und wir wussten, dass es in wenigen Minuten in freiem Fall hunderte Meter tief abstürzen würde.« Christoph Sietzen – Gewinner des ARD-Musikwettbewerbs und Professor für Schlagwerk an der Anton Bruckner Privatuniversität – bringt diese rhythmische Endlosspirale gemeinsam mit dem Ensemble Motus Percussion in der Trendsporthalle des Sportparks Lissfeld, umgeben von Skate-Rampen und Rails in einer einzigartigen Location zum Erklingen.
Einheitspreis: € 38,– // Junges Ticket 7,–
Antons Kidsclub
47
Di, 29. Sep 2026, 16:00 Brunnhofer Galerie
in der galerie
Antons Kidsclub 6+ Klaus Dickbauer | Saxofon Martin Gasselsberger | Klavier Katharina Eckerstorfer | Leitung
Kunst, Jazz und Bruckner – drei große Begriffe, die allesamt im ersten Kidsclub nach den Sommerferien einen Platz finden werden. Treffpunkt ist die Brunnhofer Galerie, wo Elisabeth und Stefan Brunnhofer die Kidsclub-Mitglieder in die Welt der zeitgenössischen Kunst eintauchen lassen. Aus dem Moment erschaffene Jazzklänge werden beim Zusammentreffen mit den beiden Musikern Martin Gasselsberger und Klaus Dickbauer zu hören sein, die Musik von Anton Bruckner – der selbst ein großer Improvisator an der Orgel war – in einer ›neuen‹ Version für Klavier und Saxofon präsentieren werden. Da der Kidsclub ausschließlich für Kids ab 6 Jahren ist, können Begleitpersonen die Kinder um 16:00 Uhr direkt zur Galerie bringen und dort um 17:30 Uhr wieder abholen. Kidsclub-Leiterin und Musikpädagogin Katharina Eckerstorfer erkundet die spannenden Themenfelder gemeinsam mit den Kindern auf spielerische und interaktive Weise.
Einheitspreis Kind 6+: € 5,– // ab 5 Terminen: € 4,50 Komplett-Ticket (alle 9 Termine der Reihe Antons Kidsclub in der Saison 26–27): € 36,–
Klaus Dickbauer & Martin Gasselsberger
49
Di, 29. Sep 2026, 19:30 Brunnhofer Galerie
martin gasselsberger & klaus dickbauer Bruckner improvisiert
Improvisationen rund um Anton Bruckner Klaus Dickbauer | Saxofon Martin Gasselsberger | Klavier
Der Jazzpianist Martin Gasselsberger überlässt die Dinge gern dem Zufall: Scheinbar aus dem Nichts erschafft der glänzende Improvisator komplexe Klangwelten. Damit steht er in der Tradition Anton Bruckners, der selbst höchst versiert und fantasievoll an der Orgel improvisierte, ein Grund, weshalb von ihm kaum Kompositionen für das Instrument erhalten sind. Gemeinsam mit Klaus Dickbauer tritt Gasselsberger nun in Dialog mit dem oberösterreichischen Symphoniker: Aus vertrauten und unbekannten Themen, Rhythmen und Motiven aus dessen Werken entspinnt sich so eine neue Klangerzählung – Ausgang ungewiss! Wobei die musikalische Entdeckungsreise von Gasselsberger und Dickbauer womöglich zur Erkenntnis führen könnte, dass zeitgenössischer Jazz und spätromantische Symphonik gar nicht so weit voneinander entfernt sind, wie man annehmen würde. Im besonderen Ambiente der Brunnhofer Galerie wird der Abend zum Erlebnis: in intimer Atmosphäre, nah an den Musikern, umgeben von zeitgenössischer Kunst.
18:45 Konzerteinführung in der Brunnhofer Galerie Einheitspreis: € 36,– // Junges Ticket 7,–
Anja Bihlmaier
51
Mi, 30. Sep 2026, 19:30 Brucknerhaus Linz, Großer Saal
bihlmaier, bbc singers & bbc philharmonic orchestra Brahms’ Requiem Lili Boulanger Psaume 24 für Chor, Orgel und Orchester
Johannes Brahms Ein deutsches Requiem für Soli, Chor und Orchester op. 45 Nardus Williams | Sopran Joshua Hopkins | Bariton BBC Singers BBC Philharmonic Orchestra Anja Bihlmaier | Dirigentin
Eigentlich hätte Johannes Brahms das Deutsche Requiem gerne ›Menschliches Requiem‹ genannt: »Was den Text betrifft, will ich bekennen, daß ich recht gern das ›Deutsch‹ fortließe und einfach den ›Menschen‹ setzte«, schrieb er an den Dirigenten der Uraufführung Carl Reinthaler im Jahr 1867. Diese Menschlichkeit schlägt sich auch in den Texten nieder, die er heranzog: Im Gegensatz zum häufig martialischen »Dies irae, dies illa«, mit dem andere Totenmessen das Jüngste Gericht in den Mittelpunkt stellen, richtet sich Brahms mit seinem Requiem an die trauernden Hinterbliebenen, denen er Trost spenden möchte. Das wird bereits zu Beginn spürbar, wenn der Chor a cappella mit den Worten »Selig sind, die da Leid tragen« einsetzt. Im Brucknerfest Linz ist dieses ›Menschliche Requiem‹ in einer ganz besonderen, internationalen Besetzung zu erleben: Anja Bihlmaier dirigiert die BBC Singers und das BBC Philharmonic Orchestra, dessen Erste Gastdirigentin sie seit 2024 ist. Die Solopartien übernehmen die britische Sopranistin Nardus Williams und der kanadische Bariton Joshua Hopkins.
18:45 Konzerteinführung im Mittleren Saal Preise: € 92,– / 77,– / 65,– / 55,– / 32,– / 21,– // Junges Ticket 10,–
Severin Trogbacher
53
Gesamter Festivalzeitraum Linz Stadt
in ganz Linz
severin trogbacher
Bruckners Taschensymphonie Severin Trogbacher Improvisationen rund um Anton Bruckners Symphonien Severin Trogbacher | Gitarre & Violine
Hier spielt die Musik. Dass das Brucknerhaus Linz ein Ort ist, an dem sich musikalische Energie bündelt und konzentriert, liegt auf der Hand. Dass das Brucknerfest Linz diese Musik über das Konzerthaus hinaus in Stadt und Land hör- und spürbar machen will, folgt auf dem Fuße. Ebenso wie Anton Bruckner während seiner Zeit als Organist der Stadtpfarrkirche und des Alten Doms durch die Gassen und Straßen von Linz schlenderte, wandern seine Symphonien in diesem Jahr hinaus in die Stadt, wenn Severin Trogbacher sie in seiner ganz eigenen Form als ›Taschensymphonie‹ an verschiedenen Orten zu Gehör bringt. In Kurzkonzerten erklingen dabei ausgewählte Sätze, Motive, Melodien aus Bruckners Symphonien, die so das Unalltägliche in den Alltag bringen. Das Besondere dabei: Die Musik kommt zu Ihnen – an ausgewählte Ort in Linz, an denen Menschen sich treffen, aber auch in Krankenhäuser, Altenheime und andere Institutionen. Während des Brucknerfestes lohnt es sich also, genau hinzuhören, wenn Sie in der Stadt unterwegs sind.
Termine und Orte werden bekanntgegeben. Freier Eintritt
karten & service
Weitere Vorverkaufsstellen Posthof: Posthofstraße 43 Tel. +43 (0) 732 78 18 00
Kuddelmuddel: Langgasse 13 Tel. +43 (0) 732 60 04 44 Thalia: Landstraße 41 Tel. +43 (0) 732 7615 65 102 oeticket: oeticket.com Tel. +43 (0) 1 96 0 96
Allgemeine Hinweise
Die folgenden Hinweise zu Vorbestellungen und Ermäßigungen gelten nicht für Gast- und Kooperationsveranstaltungen. Bei diesen Veranstaltungen gelten die Bedingungen des jeweiligen Veranstalters.
Kartenvorverkauf
Brucknerhaus Service-Center Untere Donaulände 7, 4010 Linz Tel. +43 (0) 732 77 52 30 E-Mail: kassa@liva.linz.at brucknerhaus.at Öffnungszeiten: September bis Juni Montag bis Freitag: 11:00–18:00 Uhr Juli und August Montag bis Donnerstag: 10:00–13:00 Uhr Die Tages- beziehungsweise Abendkassa öffnet jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn am jeweiligen Veranstaltungsort. Kartenbestellungen sind rund um die Uhr unter brucknerhaus.at möglich. Wählen Sie Ihre Plätze direkt im digitalen Saalplan aus und sparen Sie Zeit und Versandkosten mittels print@home. Ab Bestelldatum können Karten eine Woche lang reserviert beziehungsweise gegen Banküberweisung oder Kreditkartenzahlung zugesandt werden. Bei Bezahlung mittels Banküberweisung erhalten Sie eine Rechnung inklusive Zahlschein. Wir ersuchen bei Rechnungserhalt um Zahlung ohne Abzug binnen 14 Tagen, andernfalls wird die Reservierung storniert (überweisen Sie bitte erst nach Rechnungserhalt). Die Karten werden, sofern zeitlich möglich, nach Zahlungseingang zugesandt. Ansonsten werden sie an der Tagesbeziehungsweise Abendkassa hinterlegt.
Reservierte Karten können innerhalb einer Woche abgeholt werden. Nach Ablauf der Frist werden die Karten storniert. Gelöste Karten sind von Umtausch, Rückgabe oder Gutschrift ausgeschlossen. Ein Ersatz für nicht oder nur teilweise in Anspruch genommene oder verlorene Karten kann nicht geleistet werden. Ein Rücktritt vom Vertragsverhältnis ist nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben möglich.
Zahlungsmöglichkeiten
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Ermäßigte Kartenpreise Early Bird-Ticket 15 % Ermäßigung erhalten Sie, wenn Sie Ihre Tickets für das Brucknerfest Linz 2026 bis 13. Februar 2026 bestellen. Stehplätze Stehplatzkarten sind bei allen Eigenveranstaltungen mit nummerierten Sitzplätzen im Brucknerhaus eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tages- bzw. Abendkassa erhältlich. Junge Tickets sind erhältlich für Schüler:innen, Lehrlinge, Student:innen, Grundwehrdiener:innen und Zivildiener bis 27 Jahre sowie Ö1 intro-Mitglieder bis 30 Jahre gegen Vorlage eines Ausweises im Brucknerhaus Service-Center. Das Angebot gilt nach Verfügbarkeit für fast alle LIVA-Eigenveranstaltungen. Gruppenpreis Ab einer Bestellung von zehn Karten erhalten Sie 10 % Ermäßigung (ausgenommen Abonnements).
55 Aktivpass Linz-Inhaber:innen erhalten 25 % Ermäßigung bei allen Veranstaltungen des Brucknerfestes Linz 2026. Die Aktion Hunger auf Kunst & Kultur ist bei allen Veranstaltungen gültig (begrenztes Kartenkontingent, ausschließlich im Vorverkauf erhältlich). Clubs und Vereine 10 % Ermäßigung erhalten Sie mit Ihrer Ö1 ClubKarte, ÖAMTC-Clubkarte, »Die Presse«-Clubkarte, OÖNcard, Linz Kulturcard 365, vivo Card, forum card der Kunstuniversität Linz, als Mitglied des OÖ. Presseclubs sowie der Gesellschaft der Freund:innen der Stadt Linz. Ausgenommen sind Kinder- und Jugendveranstaltungen, Veranstaltungen mit Catering sowie einzelne ausgewählte Konzerte. Ermäßigung für Menschen mit Beeinträchtigung Ab 60 % Erwerbsminderung erhalten Sie und Ihre Begleitung (falls im Ausweis vermerkt) einen Rabatt von 50 %. Rollstuhlplätze sind zum Preis von € 10,– im Großen Saal und € 7,– im Mittleren Saal sowie € 10,– in den externen Spielstätten erhältlich. Begleitpersonen erhalten einen Rabatt von 50 % auf den Kartenpreis. Plätze nach Verfügbarkeit Keine Ermäßigungen gibt es für Kinder- und Jugendveranstaltungen sowie Stehplätze und das Junge Ticket. Rabatte und Ermäßigungen können nicht kombiniert werden. Pro Einkauf kann nur eine Rabattmöglichkeit genutzt werden. Bei Abonnements sind keine weiteren Ermäßigungen möglich.
Parkmöglichkeiten
Lentos-Garage: Der Kulturtarif gilt von 18:00–1:00 Uhr und kostet € 3,50. Pfarrplatz-Garage: Der Kulturtarif gilt von 18:00–1:00 Uhr und kostet € 5,40. Hauptplatz-Garage: Der Kulturtarif gilt von 18:00–1:00 Uhr und kostet € 5,40. Arcotel-Garage Parkbad-Garage: 19:00–6:00 Uhr: € 1,–/Stunde 6:00–19:00 Uhr: € 2,–/Stunde
Kultur-Shuttlebus
Mit Ihrer Eintrittskarte können Sie beim Abonnementkonzert am 19.9.2026 den Kultur-Shuttlebus vom Taubenmarkt zum Brucknerhaus Linz kostenlos nutzen. Abfahrt: 30 Minuten vor Konzertbeginn vom Taubenmarkt Rückfahrt: ca. 15 Minuten nach Konzertende vom Brucknerhaus, Einstiegstelle vor dem Haupteingang
Abonnements Saison 26–27
Im Rahmen des Brucknerfestes Linz 2026 beginnen bereits folgende Abonnements: Große Orchester, Chorkonzerte, Orgelrecitals, Jazz
Bruckners Beste Freund:innen und Förder:innen des Brucknerhauses Linz
Künstler:innen hautnah erleben, gemeinsame Konzertabende verbringen, hinter die Kulissen blicken, bei exklusiven Einladungen und Empfängen dabei sein: Bruckners Beste öffnet neue Perspektiven und Möglichkeiten, in die Welt der Musik intensiv einzutauchen sowie Vorteile und exklusive Vergünstigungen zu genießen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt € 49,–, für Paare € 89,–. Junges Publikum bis 27 Jahre ist mit € 20,– pro Jahr sehr willkommen. Infos: Tel. +43 (0) 732 7612 2025 bzw. auf brucknersbeste.at Ton-, Film- & Fotoaufnahmen sind nur mit schriftlicher Erlaubnis gestattet. Termin-, Programm-, Besetzungsänderungen sowie Druck- und Satzfehler sind vorbehalten.
impressum herausgeberin Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH, Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7, 4010 Linz geschäftsführung Norbert Trawöger Künstlerischer Direktor Brucknerhaus/LIVA Kai Liczewski Geschäftsführender Direktor LIVA programmplanung & dramaturgie Andreas Meier Leitung Paula Schlüter Anna Dürrschmid Junges Brucknerhaus Linz Malina Meier Junges Brucknerhaus Linz künstlerisches betriebsbüro Camilla Leimisch Leitung Floris Fortin Olivia Schädler redaktion & texte Andreas Meier texte Malina Meier, Paula Schlüter grafische gestaltung Therese Frühling, Lukas Eckerstorfer inserate Brigitte Zierhut-Bösch druck hs Druck GmbH – Dezember 2025 redaktionsschluss 23. Dezember 2025 – Änderungen vorbehalten LIVA – Ein Mitglied der Unternehmensgruppe Stadt Linz bildnachweis G. Hartl Photography (S. 4), R. Winkler (S. 5, 12, 46), X. Zaseczkaya (S. 6), S. Fröhlich (S. 8), R. Josipovic (S. 14), Y. Horita (S. 16), L. Weidinger (S. 18), V. Cadisch (S. 20), R. Bertalan (S. 22), I. Pertramer (S. 24), S. Pauly (S. 26), gemeinfrei (S. 28, 34), G. Bertazzi (S. 30), E. Haase (S. 32), O. Erenyi (S. 36), D. Sermokas (S. 38), R. Newman (S. 40), T. Pewal (S. 42), S. Sietzen (S. 44), B. Brunmair (S. 48), P. Sharp (S. 50), C. Antl (S. 52)
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Bis 13. Februar 2026 Tickets für das Brucknerfest Linz 2026 buchen und 15 % sparen! Karten und Infos: Brucknerhaus Service-Center (Mo–Fr 11:00–18:00 Uhr) +43 732 775230, kassa@liva.linz.at brucknerfest.at
4. Sep Konzert an Bruckners Geburtstag im Bru cknerhaus Linz 9. Sep Ars Electronica Opening 2026 mit dem Bruckner Orchester Linz 11. Se p Musicalpremiere Matilda im Musiktheater Li nz 11. Sep Große Konzertnacht der Ars Elect ronica 2026 12. Sep Klangwolke 13. Sep Eröff nungskonzert des Brucknerfestes Linz 2026 m it dem Bruckner Orchester Linz 18. Sep Lars Ei dinger & George Kranz im Posthof 19. Sep Sc hauspielhaus-Premiere Kunst von Yasmina Re za im Francisco Carolinum Linz 19.–20. Sep Th eater & Digital Media im Ars Electronica Center 20. Sep Uraufführung Linzer Torte von David B ösch in der BlackBox des Musiktheaters Linz 30. Sep Abschlusskonzert des Brucknerfeste s Linz 2026 10. Okt Premiere Lohengrin im Mu siktheater Linz 10.–11. Okt Digital Music & Sou nd Art im Ars Electronica Center 11. Okt Konze rt an Bruckners Todestag im Brucknerhaus Linz
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brucknerhaus linz Untere Donaulände 7, 4010 Linz
alter dom Domgasse 3, 4020 Linz
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moviemento OK-Platz 1, 4020 Linz
orf-landesstudio oberösterreich Europaplatz 3, 4021 Linz
posthof Posthofstraße 43, 4020 Linz
sportpark lissfeld Hausleitnerweg 105, 4020 Linz
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FR 4. Sep
19:30 chailly, malofeev & filarmonica della scala
Das Programm auf einen Blick
Konzert an Bruckners Geburtstag Großer Saal
MO
DI 14. Sep
MI 15. Sep
19:30 brad mehldau & kirill gerstein
19:30 austrofred & atalante quartett
Großer Saal
ORF-Landesstudio Oberösterreich
16. Sep
19:30 steinaecker, barron & mahler academy orchestra Großer Saal
MI Gesamter Festivalzeitraum
23. Sep
19:30 christian tetzlaff
severin trogbacher Linz Stadt
Alter Dom
MO
DI 28. Sep
Antons Kidsclub 6+
19:30 16:00 christoph sietzen & in der galerie motus percussion Brunnhofer Galerie Sportpark Lissfeld, Trendsporthalle
MI 29. Sep
19:30 martin gasselsberger & klaus dickbauer Brunnhofer Galerie
30. Sep
19:30 bihlmaier, bbc singers & bbc philharmonic orchestra Großer Saal
SO 13. Sep
10:30 festakt Großer Saal
18:00 poschner, rondeau & bruckner orchester linz Großer Saal
DO
FR 17. Sep
SA 18. Sep
18:00 klang und farbe Vernissage
19:30 lars eidinger & george kranz
Foyer Mittlerer Saal
Posthof, Großer Saal
SO 19. Sep
20. Sep
19:30 16:00 rakitina, dohr & viscontis senso bruckner orchester Moviemento linz Großer Saal
DO
19:30 hanni liang Mittlerer Saal
FR 24. Sep
Schulkonzert 10+
SA 25. Sep
SO 26. Sep
27. Sep
11:00 charlie chaplins the tramp
10:00–15:00 familienfest im brucknerfest
10:00–13:00 das brucknerhaus linz
Großer Saal
Ganzes Haus
Ganzes Haus
19:30 18:00 cameron carpenter hiemetsberger & chorus sine nomine Großer Saal Mittlerer Saal
SO 11. Okt
15:00 welser-möst & the cleveland orchestra
Konzert an Bruckners Todestag Großer Saal
Österreichische Post AG – SM 06Z036882 S – LIVA, Untere Donaulände 7, 4010 Linz