Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos
Donnerstag, 29. Januar 2026, 64. Jahrgang, Nr. 5 PP 5432 Neuenhof Post CH AG
Der Einwohnerrat ist in Frauenhand
Zum zweiten Mal in seiner 60-jährigen Geschichte wird der Wettinger Einwohnerrat von einer Frau präsidiert: Ursi Depentor (Mitte) wurde vor einer Woche zur Präsidentin gewählt. Ein Kopf-an-KopfRennen gab es beim Präsidium der Finanzkommission. Mit zwei Stimmen Vorsprung gewann Roland Brühlmann, ebenfalls Mitte, die Wahl. (bär) S. 4/5
Verein Sportsman feiert 50 Jahre
Der Verein Sportsman WürenlosWettingen blickt auf 50 Jahre zurück. 1976 wurde er im Restaurant Burger in Wettingen gegründet. Das Ziel: sportliche Betätigung mit sinnvoller Freizeitbeschäftigung verbinden. Egal ob Ski fahren, wandern, Fussball spielen an Grümpelturnieren – der Verein wusste und weiss, zu unterhalten. Mittlerweile sind jeweils drei Generationen gemeinsam unterwegs. (ihk) S. 14/15
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Er möchte ein stabiles Neuenhof
Er ist der einzige Kandidat für den Posten des Gemeindeammanns in Neuenhof: Tobias Baumgartner.
IRENE HUNG-KÖNIG
Im Mai des letzten Jahres wurde Tobias Baumgartner (parteilos) als Gemeinderat gewählt. Nach den Wahlen im Herbst – Gemeindeammann Martin Uebelhart (Mitte) und Vizeammann Petra Kuster Gerny (SVP) traten nicht mehr an – kam es zur Neukonstitution im Gemeinderat. Mit den bisherigen Daniel Burger (parteilos), Fred Hofer (FDP), Neuling Marcel Gerny (SVP) und Tobias Baumgartner ist das Gremium komplett – nur der Posten des Ammanns musste noch besetzt werden. Tobias Baumgartner stellt sich am 8. März zur Wahl. Im Interview erklärt er, wie er der Gemeinde zu mehr Stabilität verhelfen will und was er anders machen wird als sein möglicher Vorgänger Martin Uebelhart.
Tobias Baumgartner möchte Gemeindeammann werden. zVg
Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 20.Januar 2026
Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 20. Januar 2026 hat folgende Beschlüsse gefasst:
1. Das Protokoll der Versammlung vom 8. Dezember 2025 wird genehmigt.
2.
2.1 Die Vereinbarung zwischen der Ortsbürgergemeinde, dem Gemeinderat und der Tägerhard Kies AG wird genehmigt.
2.2 Der Gemeinderat wird ermächtigt, die Vereinbarung zur Anpassung resp. Änderung der bestehenden Dienstbarkeit vom 20. April 2015 zu finalisieren und zu unterzeichnen.
3.
3.1 Die Vertragsdokumente (Vorverträge und Baurechtsverträge) zur Begründung je eines Baurechts auf den Parzellen Nrn. 789 und 3271 zwischen der Ortsbürgergemeinde und der Unternehmung Hitachi werden genehmigt.
3.2 Der Gemeinderat wird ermächtigt, die Verträge zu finalisieren und zu unterzeichnen.
Rechtsmittelfrist
Die Beschlüsse gemäss den Ziffern 2 und 3 unterliegen dem fakultativen Referendum. Sie werden rechtskräftig, wenn nicht innert 30 Tagen, von der Publikation in den Amtlichen Nachrichten (21. Januar 2026) an gerechnet, das Referendum dagegen ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden.
Heizungsersatz Gas zu Luft-/ Wasserwärmepumpe im Strassenabstand
Baustelle
Winkelriedstrasse 27
Parzelle
3065
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 29. Januar bis 27. Februar 2026 ausschliesslich online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
AbteilungBauundPlanung
Baugesuch
Bauherrschaft
Benjamin Schwab
Klosterstrasse 26, 5430 Wettingen
Bauobjekt
Umbau Einfamilienhaus, Neubau Carport
Baustelle
Zollhausweg 39
Parzelle
6059
Zusatzgesuche
Kanton
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 29. Januar bis 27. Februar 2026 ausschliesslich online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten FällenundnachvorherigerAbsprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Dritter Sonntagsverkauf in der Gemeinde Wettingen für das Jahr 2026
Gemäss § 7 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zum Arbeitsrecht (EG ArR) vom 8. November 2011 (Stand 1. September 2025) kann der Gemeinderat für das jeweilige Gemeindegebiet einen weiteren Sonntagsverkaufstag im Jahr festlegen. Die Gemeinden können, müssen aber nicht von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Davon ausgeschlossen sind der Bundesfeiertag sowie die in der jeweiligen Gemeinde geltenden kantonalen Feiertage. Ein dritter Sonntagsverkaufstag darf zudem nicht in die Adventszeit fallen.
Nach § 6a der Verordnung zum Einführungsgesetz zum Arbeitsrecht (V EG ArR) vom 23. Mai 2012 (Stand 1. September 2025) muss die Gemeinde den Termin des dritten Sonntagsverkaufstages mindestens neun Monate im Voraus festlegen.
Der Gemeinderat Wettingen hat den dritten bewilligungsfreien Sonntagsverkaufstag im Jahr 2026 festgelegt. Gestützt auf § 27 Abs. 3 des Gesetztes über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG) vom 4. Dezember 2007 (Stand 1. Juli 2024) wird verfügt:
In der Gemeinde Wettingen wird der 25. Oktober 2026 als dritter Sonntagsverkaufstag für das Jahr 2026 festgelegt, an welchem Arbeitnehmende in Verkaufsgeschäften bewilligungsfrei beschäftigt werden dürfen.
Rechtsmittelfrist
1. Gegen diesen Enscheid kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit Publikation (23. Januar 2026) beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau Beschwerde geführt werden.
2. Die Beschwerde muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst es ist a) anzugeben, wie der Regierungsrat entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird.
3. Auf eine Beschwerde, welche den Ziffern 1 oder 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten.
4. Eine Kopie des angefochtenen Entscheides ist der unterzeichneten Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen.
5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Antwaltskosten zu bezahlen.
INSTRUMENTEUNDMEHR
VERMISCHTES
RVBW erreicht Platz 3 beim Swiss Arbeitgeber-Award 2026 Die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen AG (RVBW) gehören zu den besten Arbeitgebern der Schweiz: Beim Swiss Arbeitgeber-Award 2026 erreichten sie Platz 3 in der Kategorie 100–249 Mitarbeitende. Die Auszeichnung wurde am Donnerstagabend, 15. Januar, im Kunsthaus Zürich verliehen. Für die RVBW ist die Platzierung eine besondere Anerkennung. Über 200 Mitarbeitende sorgen dafür, dass rund 15 Millionen Fahrgäste pro Jahr in der Region Baden-Wettingen transportiert werden. (zVg)
Kamishibai – Wenn du Sorgen hast, rolle einen Schneeball Eine Mitarbeiterin der Gemeindebibliothek Wettingen erzählt auf Hochdeutsch mit dem Kamishibai eine Bilderbuchgeschichte. Kamishibai, was übersetzt «Papiertheater» bedeutet, ist eine traditionelle japanische Form des Geschichtenerzählens. Es besteht aus einem Holzrahmen, in den Bildkarten geschoben werden, welche die Geschichte illustrieren. Die Erzählerinnen vermitteln damit den kleinen Zuhörerinnen und Zuhörern Sprache, Kunst und Geschichten auf spielerische und interaktive Weise und wecken die Lust aufs spätere Lesen. Anschliessend können die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas Kleines basteln. Geeignet für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 31. Januar, 10.30 Uhr. Eine Anmeldung über den Link: http://www.eveeno.com/kamishibai2026 ist erwünscht. (zVg)
LESERBRIEF
Schulraumplanung: «Pflästerlipolitik» –natürlich nicht! Die Planung, welche mehrstufig und über Jahre umgesetzt wird, lässt auch Varianten zu. Dies auch aufgrund der Erfahrungen mit der «Tägi»-Renovation. Als Ausgangslage diente vor Jahren dieser Beschluss im EWR: «Sitzung vom September 2021, als eine Erweiterung der Bezirksschule klar abgelehnt wurde», dies ist verständlich. Die Frage ist nur, hat man auch über ein komplett neues Oberstufenzentrum an Stelle der Bezirksschule (Schutz lediglich durch die Gemeinde) gesprochen? So wären die Schulhäuser Altenburg, Zehntenhof, Dorf und Margeläcker die erweiterten Unterstufenschulhäuser und im Zentrum das Oberstufenschulhaus nicht als «Campus» deklariert, sondern als moderner «Zweckbau». Das hat überhaupt nichts mit Pflästerlipolitik zu tun, sondern trägt den finanziellen Möglichkeiten Rechnung.
Eugen Thöny, Wettingen
Umzug, Ball und Animation
Ab sofort ist Nähen, Basteln und Kleistern angesagt, denn am Samstag, 14. Februar, finden die Kinderfasnacht und der Umzug statt.
Der Damenturnverein und die Männerriege sowie die Guggemusik Räbeschläcker organisieren die Wettinger
AUS DER GEMEINDE
Illegale Abfallentsorgung ist nicht nur verboten, sondern auch unsolidarisch. Sie belastet die Allgemeinheit. Archiv
Ablagerung von Siedlungsabfällen ohne entsprechende Gebührenmarke im öffentlichen und privaten Raum In den letzten Monaten wurde vermehrt festgestellt, dass sowohl im öffentlichen Raum als auch auf privatem Grund Sperrgut ohne offizielle Marken oder auch andere Siedlungsabfälle wild entsorgt werden. Dies ist verboten und strafbar. Im Abfallreglement der Gemeinde Wettingen ist unter anderem bestimmt,
Kinderfasnacht erneut gemeinsam. Wie gewohnt findet die Nummernausgabe ab 13 Uhr auf dem Rathausplatz statt. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Der Umzug selbst startet um 14.15 Uhr. Der bunte Kinderumzug mit Gruppen, Einzelmasken, Wagen und Guggenmusiken führt vom Rathausplatz via Landstrasse bis zum Rabenkreisel und wieder zurück bis
zum Rathausplatz. Anschliessend findet der Kinderball mit Animation und Kinderschminken in der Turnhalle der Bezirksschule statt. Für die erwachsenen Gäste gibt es wie immer das Festzelt mit Verpflegung und Guggenauftritten.
Das OK der Kinderfasnacht hofft trotz Skiferienende auf zahlreiche Teilnahmen und Zuschauer. (zVg)
dass das Wegwerfen, Ablagern oder Zurücklassen von Abfällen im Freien auf öffentlichem und privatem Grund (zum Beispiel Flur, Wald, Gewässer, Anlagen, Strassen oder Plätzen) untersagt ist. Für die Entsorgung von Siedlungsabfällen ist die jeweils verursachende Person zuständig. Kann diese nicht ermittelt werden, geht diese Zuständigkeit auf den Inhaber bzw. den Grundstückseigentümer über. Wird der Unrat auf öffentlichem Gelände entsorgt, sind zwar die Mitarbeitenden des Werkhofes besorgt, diesen zu entfernen. Hierbei wird auf Hinweise zur Identifizierung der Verursachenden geachtet und deren Fehlverhalten gegebenenfalls auch geahndet. Fehlen Hinweise zur Identifizierung, gehen Aufwand und Kosten jedoch zu Lasten der Allgemeinheit. Bezüglich der Entsorgung von Abfällen auf privatem Grund gestaltet sich die Sache komplizier-
ter. Kann hier der Verursachende nicht ermittelt werden, geht die Zuständigkeit für die Entsorgung auf die Liegenschaftseigentümer über, welche somit dann selbst für die Entsorgung aufkommen müssen. Illegale Entsorgungen sind also nicht nur verboten, sondern auch unsolidarisch und belasten die Allgemeinheit. Die Gemeinde bittet daher die gesamte Bevölkerung, für die ordnungsgemässe Entsorgung ihrer Siedlungsabfälle Sorge zu tragen. Informationen zu richtigen Entsorgungsmöglichkeiten sind im Entsorgungskalender 2026 oder auf der Webseite www.wettingen.ch, Rubrik «Entsorgung», zu finden. Gebührenmarken sind am Schalter des Gemeindebüros oder über den Onlineschalter auf www.wettingen.ch erhältlich. Für Rückfragen stehen die Mitarbeitenden des Werkhofes (Tel. 056 437 73 40, werkhof@wettingen. ch) gerne zur Verfügung.
Am 14. Februar wird der Rathausplatz von verkleideten Kindern und Guggen eingenommen. zVg
WETTINGEN
Mit Ursi Depentor
Inpflichtnahme und Wahlen
– an der ersten Einwohnerratssitzung war einzig beim Fiko-Präsidium ein zweiter Wahlgang nötig.
MELANIE BÄR
«Ich habe lange darauf gewartet, dieses Mikrofon einschalten zu dürfen», sagte Ursi Depentor (Mitte), nachdem sie vor einer Woche zur Einwohnerratspräsidentin gewählt wurde. Zuvor sass Markus Haas (FDP) am Präsidiumsplatz und erinnerte daran, dass der Wettinger Einwohnerrat 1966 der erste im Aargau war. Wie üblich zu Beginn einer neuen Amtsperiode – in Wettingen die 16. Legislatur – eröffnete der Gemeindeammann die Sitzung, nahm die 49 Einwohnerrätinnen und -räte in Pflicht und liess über Stimmenzähler, Präsidium und Vize abstimmen.
Für Ammann Haas war es eine Premiere: Er sass erstmals als Gemeindeammann im Einwohnerrat. Viel zu tun hatte er allerdings nicht. Die Wahlen fielen klar aus: Mit 39 Stimmen wurde Ursi Depentor zur Präsidentin und mit 35 Stimmen Markus Bader (SVP) zum Vize gewählt. Stimmenzählerin Gabriela Keller (FDP) erhielt 49 und Katharina Urfer (SP) 47 Stimmen. Keine der Personen hatte Konkurrenz erhalten.
Äusserst knappes Resultat
Anders beim Präsidium der Finanzkommission (Fiko). Dort kam es zum Duell zwischen dem bisherigen
Präsidenten Adrian Knaup (SP) und Roland Brühlmann (Mitte). Knaup hatte das Amt 2023 von Thomas Benz (Mitte) übernommen, der wegen eines Todesfalles bei seinem Arbeitgeber damals überraschend zurücktrat. Knaup sprang in die Bresche und «bekam vom Einwohnerrat zurückgemeldet, dass er die Fiko kompetent und zuverlässig führte», sagte SP-Fraktionssprecher Julien Gründisch in seiner Rede für Knaup. Umso erstaunter sei man nun, dass die Mitte mit Roland Brühlmann einen Gegenkandidaten aufstellt. Bereits im Vorfeld hatte die Partei mitgeteilt, dass sie über dieses Vorgehen «äusserst irritiert» sei und darauf zähle, dass der Einwohnerrat die Vorteile einer Wiederwahl von Knaup erkenne.
Markus Zoller, der im Namen der Mitte-Partei für deren Kandidaten Roland Brühlmann sprach, sah das ganz anders und betonte: «Es ist keine Abwahl, sondern eine Neuwahl. Der Beginn einer neuen Legislatur ist der Zeitpunkt, wo Karten neu gemischt werden.»
Laut Fraktionsberichten hätte man eine klare Wahl zugunsten vom Mitte-Kandidaten Roli Brühlmann erwarten können – nur die Fraktion SP/WettiGrüen selbst hatte sich klar für Knaup ausgesprochen. Doch es kam anders: Mit Abstand am wenigsten Stimmen erhielt Brühlmann mit 31 von 49 Stimmen bei der Wahl in die Finanzkommission. Fürs Präsidium standen dann nur noch Knaup und Brühlmann zur Wahl, 25 Stimmen hätte es für das absolute Mehr
Von den 50 Einwohnerrätinnen und Einwohnerräten wurden acht Personen neu in den
Christian Angst (SVP), 38
Um etwas zu bewirken, sei er in die Politik eingestiegen, sagt der Konstrukteur: «Ich möchte Wettingen für Frau und Kind sicherer machen und mich beispielsweise dafür einsetzen, dass das Licht nachts nicht abgestellt wird.» Weiter wolle er sich dafür einsetzen, dass nicht auf Kosten von Kindern und Bildung gespart werde.
Thomas Benz, (SVP), 64
Dem Oberstufenlehrer und Jurist liegt die Verkehrspolitik am Herzen: «Der Schulweg der Wettinger Kinder durch die Quartierstrassen ist teilweise kriminell.»
Auch in der Finanz- und Sozialpolitik sieht er Verbesserungspotenzial und will sich als neugewählter Politiker dafür einsetzen.
Roland Brühlmann (Mitte), 63
Der Mitte-Politiker war bereits von 2001 bis 2009 im Einwohnerrat und hat jetzt den Einzug in den Gemeinderat knapp verpasst. Sein Comeback begründet der Bauführer damit, dass Wettingen vor grossen Entscheidungen steht, etwa was die Finanzen oder die Ansiedlung von Hitachi betrifft. «Da will ich aktiv mitgestalten.»
Christoph Bürgler (FDP), 51 «Mir liegen gesunde Finanzen am Herzen», sagt der Risikoanalyst, der als Einwohnerrat auch sein Fachwissen einbringen will. Im dritten Anlauf hat er den Sprung in den Einwohnerrat geschafft. Er fühlt sich nicht nur durch seinen beruflichen Hintergrund gewappnet, sondern auch durch seine Lebenserfahrung.
Markus Bader, mit 35 Stimmen zum Einwohnerrat-Vizepräsidenten gewählt.
Roland Brühlmann setzte sich mit zwei Stimmen Vorsprung als Fiko-Präsident durch
Adrian Knaup, mit 44 Stimmen in die Fiko gewählt, jedoch nicht als Präsident.
präsidiert zum zweiten Mal eine Frau
gebraucht. Weil Brühlmann 24 und Knaup 23 Stimmen erhielt, musste ein zweites Mal abgestimmt werden. Mit 25 Stimmen wurde Brühlmann schliesslich doch noch gewählt, Knaup erhielt 2 Stimmen weniger und unterlag somit.
«Ich bin zufrieden, für mich stimmt es», sagte Brühlmann im Anschluss an die Sitzung und betonte die Wichtigkeit: Die nächsten 4 Jahre werden die nächsten 50 Jahre von Wettingen prägen. Wir sind in der lässigsten Amtsperiode überhaupt.» Knaup hingegen zeigte sich «konsterniert», wie er sagte: «Letztes Jahr hatte ich die Hoffnung, dass SP und Mitte als prägende Parteien zusammen Wettingen weiterbringen können.»
Die Wahl hätte nun aber das Gegenteil gezeigt: «Ein Teil der Mitte scheint sich immer noch am Machtanspruch zu orientieren und tut sich schwer, andere darin einzubinden. Dabei ist die Fiko ein Siebnergremium. Die Geschicke der Gemeinde liegen nicht in der Hand des Präsidenten.»
Vier politische Vorstösse der SVP
Die vorgeschlagenen Personen für die Geschäftsprüfungskommission und das Wahlbüro wurden alle diskussionslos gewählt. Auch die Entschädigung für die neue Amtsperiode wurde in globo einstimmig abgesegnet. Unter Verschiedenes informierte Depentor über vier neue Vorstösse der SVP. Dabei geht es um elektronisches Unterschreiben, Folgekosten und Volksabstimmung von Konzernansiedlung und Reduktion der Beiträge an Baden Regio.
Rat gewählt – die Limmatwelle stellt sie vor
Annette Junker (SP), 54
Die Beraterin Klimaanpassung will sich dafür einsetzen, «dass man hier auch in 20 Jahren im Sommer noch gut leben kann». Sie will das Thema Klimaresilienz, Umgang mit Wasser und Klimaschutz als Einwohnerrätin in die politischen Diskussionen einbringen – auch im Zusammenhang mit Schulraum.
Juan Kistner (SVP), 44
«Mir liegt eine gerechte Asylpolitik am Herzen», sagt der Betriebsleiter.Auch in Sachen Verkehr will er sich politisch einsetzen. «Es hat nicht genug Parkplätze, die Verkehrsinfrastruktur muss verbessert werden.» Weil er nicht nur «meckern», sondern etwas zur Veränderung beitragen will, steigt er in die Politik ein.
Anouk Widmer (SP), 20 Der Politikwissenschafts- und Soziologiestudentin liegt das Thema Gleichstellung und Feminismus am Herzen. Sie wirkte bei der Gründung des Wettinger Jugendparlaments mit und will als Einwohnerrätin Einblick in die Kommunalpolitik gewinnen. «Ich habe mich schon als Kind für Politik interessiert.»
Fanni Widmer (Mitte), 36
«Ich finde es wichtig, dass man sich in seiner Wohngemeinde einbringt», sagt die Juristin.Als Mutter habe sich ihr Bewusstsein für die Infrastruktur verändert. «Der dörfliche Charakter und die städtische Grösse und Infrastruktur sind einmalig hier.» Als Einwohnerrätin will sie sich dafür einsetzen, dass dem Sorge getragen wird.
Ursi Depentor wurde vom Rat als «höchste Wettingerin» gewählt und ist die zweite Frau als Einwohnerratspräsidentin. RogerEgloff
Go tt es di en ste
Sonntag, 1. Februar
10 Uhr, Wettingen
Pfr. Stefan Burkhard
Kollekte:Fonds fürFrauenarbeit EKS
Sonntag, 8. Februar
10 Uhr, Wettingen
PfarrerinMária Dóka
Kollekte:Zürcher Institut für interreligiösenDialog
(ehemals Brot füralle):www.sehen-und-handeln.ch «WerSaatguthat,kann Zukunftsäen.» heisstder Leitspruch derdiesjährigenökumenischen Kampagnevon Fastenaktion,HEKSund Partnersein. Viele Krisen zeigen,dassdasheutige ErnährungssystemvorwiegendaufdieMarktlogikausgerichtet ist. LautSchätzungender Welternährungsorganisation(FAO)sind in den letzten100Jahren75%aller Kulturpflanzenverlorengegangen, in der EUsogar über90%. EineKonzentrationaufgewinnbringendeSortenund Kulturengefährdet jedochdie Biodiversität und Ernährungssicherheit derganzen Menschheit.
Fürdie Ernährungssicherheitist die Saatgutvielfalt jedochentscheidend. Rund80Prozent des weltweit genutztenSaatguts werdendurchbäuerlicheSaatgutsystemeerhaltenund weiterentwickelt undbildendie Grundlagefür die Welternährung.Die ökumenischeKampagne2026legt den Fokusdarum aufdas Rechtvon BäuerinnenundBauern, Saatgut untereinanderzu teilen, weiterzuentwickeln oder verkaufenzudürfen.
Wirbitten Sie, diediesjährigeKampagnemitHilfe des Einzahlungsscheins im Fastenkalenderzu unterstützen. DenFastenkalender könnenSie in der reformierten Kircheoder im reformiertenKirchgemeindehausbeziehenoder in unserem Sekretariat anfordern.sekretariat@ref-wett-nhf.ch oder Telefon 0564373030. AusUmweltschutzgründen verschicken wirihnnicht mehrinjedenHaushalt; –wir stellenIhnenden Kalender jedochgerne zu und dankenIhnen für jeglicheUnterstützung. ImNamenderKirchenpflegeund derPfarrämter PfarrerStefan Burkhard
Nachmittagsanlass
«Thuner-/Brienzersee– Fantastische Region» Mittwoch,18. Februar, 14.30Uhr Reformiertes KirchgemeindehausWettingen ReinhardBöni,Grindelwald,ist einsicherer Wert als Referentmitwunderbaren Bilder-Vorträgen.Gerne teilterdiesmalseine Fotos der Thuner-/BrienzerseeRegionmitseinemPublikum. Fürden Vortragund den Zvieri ist keineAnmeldungerforderlich. (Kollekte beimAusgang) Fürden Fahrdienst melden Sie sichbittetelefonisch oderper E-Mailbis Montag, 16.Februar, 11Uhr: Telefon0564373030oder E-Mailan sekretariat@ref-wett-nhf.ch
Die öffentliche Anhörung zur Richtplananpassung im Gebiet Tägerhardächer ist gestartet. Sie dauert bis zum 27. März.
Kaum haben die Ortsbürgerinnen und Ortsbürger an ihrer ausserordentlichen Versammlung Ja gesagt zu den Baurechtsverträgen mit dem Tech-Konzern Hitachi, ist nun mit dem Anhörungs- und Mitwirkungsverfahren zur Richtplananpassung gestartet worden. In der Mitteilung des Regierungsrats heisst es: «Im Gebiet Tägerhardächer in Wettingen soll das international tätige Industrieunternehmen Hitachi angesiedelt werden. Die vorliegende Richtplananpassung schafft die planerischen Voraussetzungen für die geplante Ansiedlung. Der definitive Standortentscheid seitens Unternehmen steht noch aus.»
Aktuell noch Landwirtschaftsgebiet
Das Gebiet Tägerhardächer – in der Nähe des Sportzentrums Tägerhard – ist aktuell Landwirtschaftsgebiet und wird teilweise durch einen
PARTEINOTIZEN
GLP Wettingen An ihrem Strategietag hat sich die Grünliberale Partei (GLP) Wettingen intensiv auf die kommende Legislatur vorbereitet. Besonders freut sich die GLP über die Vertretung im Gemeinderat durch Orun Palit. Die Partei ist überzeugt, damit zusätzliche Impulse zu setzen, und hofft, Wettingen gemeinsam nachhaltig und zukunftsorientiert zu bewegen. Andrea Kleger vertritt die Partei in der Finanzkommission und Sarah Schmocker in der Geschäftsprüfungskommission. Auch im Fraktionspräsidium gibt es einen Wechsel: Manuela Ernst übergibt die Führung an Sarah Schmocker.
Inhaltlich orientiert sich die GLP Wettingen konsequent an ihren Wahlversprechen. Zentrale Schwerpunkte der kommenden Legislatur sind, die Finanzen in Wettingen endlich ins Lot zu bringen, aber auch mehr Transparenz in den politischen Prozessen sowie die Förderung von Grünund Freiräumen sind ihr wichtig. Ein besonderes Augenmerk richtet die GLP Wettingen auf die Schullandschaft Margeläcker sowie die Schulraumentwicklung Altenburg. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss dabei zwingend mitgedacht und berücksichtigt werden. Hannes Streif, Einwohnerratsmitglied während der letzten vier Jahre, musste aus familiären Gründen kurzfristig zurücktreten. An seiner Stelle wurde Emanuel
Drohnenaufnahme: Neben dem Sportzentrum Tägerhard (oben links) könnte der Hitachi-Campus gebaut werden. zVg
Siedlungstrenngürtel überlagert. Es besteht seit 2012 der Regionale Sachplan Landschaftsspange Rüsler-Sulpberg. Damals einigte sich die Gemeinde Wettingen mit Wü-
renlos, Killwangen und Neuenhof darauf, mit dem Ziel, den letzten grossen Grüngürtel im Limmattal langfristig vor Überbauung zu schützen. Besagte Gemeinden sind
GLP Wettingen: (v.l.) Marco Keller, Yvonne Hiller, Emanuel Aegerter, Sarah Schmocker, Antonia Zumstein, Andrea Kleger, Manuela Ernst und Orun Palit. zVg
Aegerter an der ersten Einwohnerratssitzung der Legislatur in Pflicht genommen. Die GLP Wettingen freut sich auf eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit im Einwohnerrat wie auch im Gemeinderat – im Interesse einer lebenswerten, transparenten und zukunftsfähigen Gemeinde Wettingen.
Sarah Schmocker
Die Mitte Wettingen ist mit folgenden Einwohnerrätinnen und Einwohnerräten vertreten: Marcel Aebi, Reto Amherd, Marie-Christine Andres, Beat Brändli,
Roland Brühlmann, Sophie Bürgler, Ursi Depentor, Eveline Isler, Simona Nicodet, Fanni Widmer und Markus Zoller. Roland Brühlmann wurde als neuer Präsident der Finanzkommission (Fiko) gewählt, Marcel Aebi in der Fiko und Marie-Christine Andres in der Geschäftsprüfungskommission bestätigt. Sämtliche Mitglieder der weiteren Kommissionen sind auf der Homepage der Mitte aufgeführt. Ganz besonders freut sich die Mitte über die Wahl von Ursi Depentor zur Einwohnerratspräsidentin. Die Partei wünscht ihr viel Fingerspitzengefühl
aktuell daran, über den Sachplan zu diskutieren.
Unterstützung durch Baden Regio Gemäss Kanton sei die durch den Gemeinderat Wettingen beantragte Richtplananpassung breit abgestützt. So unterstützt der Regionalplanungsverband Baden Regio das Vorhaben. «An der Ansiedlung und zeitgerechten Realisierung dieses Vorhabens besteht ein sehr hohes kantonales, regionales und kommunales Interesse. Aus kantonaler Sicht steht der beabsichtigten Aufnahme des Vorhabens in den Richtplan nichts Grundsätzliches entgegen», heisst es weiter in der Mitteilung. Die notwendigen Anpassungen seien in allen betroffenen Themen innerhalb der Leitplanken des geltenden Richtplans möglich, so der Regierungsrat. Nach der Mitwirkung wird das Departement Bau, Verkehr und Umwelt die Richtplananpassung dem Regierungsrat zur Verabschiedung an den Grossen Rat vorlegen. (LiWe)
Die öffentliche Anhörung dauert bis zum 27. März. Das Online-Mitwirkungsformular ist unter www.ag.ch/anhoerungen abrufbar.
Ursi Depentor wurde zur Einwohnerratspräsidentin gewählt. zVg
und Genugtuung für diese anspruchsvollen Aufgabe. Die Mitte-Fraktion wird weiterhin von Markus Zoller präsidiert. Als neuer Gemeinderat steht Christian Wassmer dem Ressort Bildung vor. Die Mitte-Partei freut sich, die neue Legislatur in Angriff zu nehmen, und will sich weiterhin für alle Generationen, ganzheitliche Verkehrslösungen, Umweltschutz und tragbare Finanzen einsetzen. Ganz besonders liegt der Mitte Wettingen eine zukunftsträchtige Schule mit den dazu notwendigen Räumlichkeiten am Herzen. Markus Zoller
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Leserin Renate Bergen aus Neuenhof hat im Neuenhofer Wald ein Buchenblatt mit frostigem «Pelzkragen» abgelichtet.
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Lage: Parzelle Nr. 2004, Zürcherstrasse 71a, 5432 Neuenhof Parzelle Nr. 2005, Schiblerstrasse 1, 5432 Neuenhof
Bauvorhaben:
Bauvorhaben: Umbau und Aufstockung MFH
GEMEINDE NEUENHOF Baugesuchspublikation
Baugesuch Nr. 2025-0031
Bauherrschaft:
Bauherrschaft: Xhelili Ahmet, Muhamet und Hamid, Kappelstrasse 10, 5432 Neuenhof
Lage: Parzelle-Nr. 3011
Parzelle-Nr. 3011
Dorfstrasse 42
Bauvorhaben: Umbau EFH zu 3-Familienhaus und Gartengestaltung
Rechts-
mittelfrist:
mittelfrist: Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 3. März 2026
mittelfrist:
Rechtsmittelfrist: Frist: 30 Tage
Ablauf der Frist: 3. März 2026
Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 2. Februar bis 3. März 2026 im Gemeindehaus öffentlich auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Gemeinde Neuenhof Abteilung Bau und Planung
Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 2. Februar bis 3. März 2026 im Gemeindehaus öffentlich auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung Neuenhof
Leserin Claudia Weiss aus Neuenhof hat diese eiskalte Kreation beim Egelsee entdeckt und fotografiert.
Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
«ÖV ist jetzt schon stark verankert»
Gemeinderat Tobias Baumgartner (parteilos) stellt sich im März als Gemeindeammann zur Wahl. Im Interview verrät er seine Beweggründe.
IRENE HUNG-KÖNIG
Sie stellen sich am 8. März als Gemeindeammann zur Wahl. Was reizt Sie an diesem Amt? Ich übernehme gerne Verantwortung, das Amt ist anspruchsvoll und äusserst spannend. Auch zu wissen, dass man gemeinsam etwas bewegen kann, die zukünftigen Themen zu bearbeiten, das reizt mich sehr. Zu meinen Stärken gehört, dass ich Menschen zusammenbringen kann, ich bin entscheidungsfreudig und zielorientiert. Generell habe ich das Amt schon als Gemeinderat kennengelernt.
Sie würden mit einem Pensum von 40 % das Amt ausüben. Reicht das? Das ist korrekt. Es gab für die Arbeit des Gemeindeammanns eine Stellenbeschreibung, welche die bisherigen 80 % rechtfertigen. Wenn wir nun den operativen Teil vom strategischen loslösen, ergibt dies noch ein Pensum von 40%. Ob das Pensum reicht, sehen wir dann, doch wir haben es im Gemeinderat diskutiert. Meine Bedingung war, dass ich bei meinem Arbeitgeber nicht kündigen muss.
Ist es ein Problem, dass Sie keine Partei haben, die Sie unterstützt? Bisher habe ich das nicht festgestellt. Es ist vielleicht ein Vorteil, weil man von anderen Parteien nicht «angefeindet» werden kann.
Sie arbeiten bei der SBB-Infrastruktur zu 100 %.Als Sie im Mai 2025 als Gemeinderat gewählt wurden, sagten
LESERBRIEF
«Kann Baumgartner Ammann?» Wie kann man einen Gemeindeammann wählen, der in der Gemeinde völlig unbekannt ist? Welche Meinung vertritt er beispielsweise gegenüber der Limmattalbahn oder wie steht er zur Weiterentwicklung im Härdli?
Sie, dass Sie Ihr Pensum reduzieren könnten. Werden Sie dies tun? Wenn ich am 8. März gewählt werde, werde ich mein Pensum bei den SBB entsprechend reduzieren, das ist korrekt. Das habe ich natürlich vorgängig abgeklärt.
Ammann, Beruf und Familie, wie bringen Sie alles unter einen Hut? Wir brauchen bereits heute eine sehr gute Planung als Familie. Das wird nachher nicht anders sein. Dadurch, dass ich meine bisherige Arbeit reduzieren werde, habe ich mehr Zeit fürs Amt als Ammann. Mindestens rechnerisch gesehen ist es ein Nullsummenspiel. Ich bin natürlich nicht blauäugig, es werden mehr Aufgaben auf mich zukommen. Das geht nur dank der Unterstützung der Familie. Dafür bin ich meiner Frau und den Kindern dankbar.
Was würden Sie als Ammann anders machen als der nicht mehr zur Wahl angetretene Ammann Martin Uebelhart? Wir sind unterschiedliche Persönlichkeiten, haben andere Herangehensweisen. Das Ziel bleibt dasselbe. Ich werde versuchen, gemeinsam mit dem Gemeinderat, der Verwaltung und der Bevölkerung, Neuenhof Stabilität zu geben und vorwärtszubringen. Dies, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Wieso auch immer, aber ich glaube, die Stabilität ging ein bisschen verloren in letzter Zeit. Ich möchte aber niemandem einen Vorwurf machen.
Zwei brisante Neuenhofer Themen sind die Limmattalbahn einerseits und das Härdli andererseits. Welche Meinung haben Sie zur Limmattalbahn? Ich unterstütze natürlich den öffentlichen Verkehr, da ich
auch aus dieser Branche komme. Ich unterstütze den Korridor für einen öffentlichen Verkehrsträger. Der ÖV ist jetzt schon in unserer Region stark verankert und wird auch in Zukunft ein Leistungsträger sein. Die Linienführung via Tägerhard ist jedoch nicht zielführend für die Neuenhofer Bevölkerung. Wenn sich die Reisezeit verlängert, dann ist es nicht mehr attraktiv und die Leute steigen nicht auf den ÖV um.
Wie sieht es beim Überbauungsprojekt Härdli aus? Diesbezüglich liegt ein Fachguthaben vor. Gemeinderat Marcel Gerny nimmt sich des Themas mit einem externen Fachberater an, um gemeinsam mit den beteiligten Partnern einen Schritt vorwärtszukommen. Man hat keinen gemeinsamen Nenner, und das ist schwierig. Da sind wir mit Marcel Gerny gut aufgestellt, er ist neu und nicht vorbelastet. Das Ziel ist, die Erarbeitung des Gestaltungsplans voranzutreiben.
VERMISCHTES
Liebe Stimmberechtigte von Neuenhof, wir können doch nicht einen Gemeindeammann wählen, wenn wir seine Gesinnung und seine Qualifikationen nicht kennen. Andreas Muff, Neuenhof
Welche Führungserfahrung im Umgang mit der Verwaltung und dem Personal kann Tobias Baumgartner aufweisen? Wenn wir wiederum eine starke Verwaltung wollen, brauchen wir eine Person mit starker Kommunikation und nachweisbarer Führungserfahrung. Für diesen Job braucht es Kenntnisse im Bereich Gemeinderecht, Finanzwesen, Raumplanung und Strategiewesen. Seit knapp einem halben Jahr konnte Tobias Baumgartner im Gemeinderat Erfahrungen sammeln – reicht das für diesen neuen Job als Gemeindeammann?
Asylunterkunft Webermühle In Neuenhof hat der Gemeinderat am 17. November 2025 die Baubewilligung für eine Containersiedlung auf dem Gelände bei der Webermühle erteilt. Gegen diesen Entscheid sind keine Beschwerden eingegangen. Die Eigentümerin, die Altura RE AG, wird die Containersiedlung erstellen und während fünf Jahren an den Kantonalen Sozialdienst (KSD) vermieten, heisst es in der Mitteilung des KSD. Der KSD wird nun zusammen mit der Altura RE AG die Eröffnung planen. Der Zeitpunkt steht noch nicht fest. (zVg)
Die Villa Ermitage: Auf dieser Wiese sollen zwei Container für Flüchtlingsfamilien zu stehen kommen. Archiv
Tobias Baumgartner hier bei der Rede an Neujahr. Ian Stewart
WINTER-FERIEN
vom 01. bis 08. Februar 2026
Metzgerei Felder
Bahnhofstrasse 4
Wettingen, Tel. 056 426 70 48
Wirengagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen, denn Gott, der Herr, nahm dir die Kraft.
Spreitenbach, Januar 2026
Mit schwerem Herzen und vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von
Käthi Weber-Kenel
21. Januar 1938 bis 16. Januar 2026
Nach einem kurzen Aufenthalt im Senevita Lindenbaum in Spreitenbach ist Käthi unerwartet friedlich eingeschlafen.
In Liebe und Dankbarkeit:
Margrit Weber und Thomas Stadler Thomas und Lita Weber-Alipio mit Hanspeter und Josefine Elisabeth und Alex Berger-Weber mit Tobias, Gabriela, Julia, Oliver, Selam Theresia und Markus Wetli-Weber mit Tim und Rio Geschwister und Verwandte Freunde und Bekannte
Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 3. Februar 2026, um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche in Spreitenbach und die Urnenbeisetzung vorgängig im engsten Familienkreis statt.
Anstelle von Blumen gedenke man der Verstorbenen mit einer Spende an Pro Senectute Aargau, IBAN: CH97 0900 0000 5000 1012 0, Vermerk: Käthi Weber-Kenel.
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen.
Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seiner Beurteilung einfliessen lassen.
Gemeindekanzlei Killwangen
Ersatzwahl von 3 Mitgliedern
Finanzkommission und 1 Mitglied Wahlbüro für den Rest der Amtsperiode 2026 / 2029, Ergebnis Anmeldungen 1. Wahlgang, Nachmeldefrist
Innert der gesetzlichen Frist wurden folgende Kandidaten angemeldet:
Finanzkommission (2 Personen für 3 Sitze) Bisig, Michel, 1973, von Einsiedeln SZ, Untere Dorfstrasse 28, parteilos, neu Schmid, Patrik, 1976, von Ramsen SH, Seefeldweg 4, parteilos, neu Wahlbüro (1 Person für 1 Sitz) Catania, Esin, 1979, von Schwaderloch AG, Bründlistrasse 57, parteilos, neu
Da die Anzahl der Kandidierenden bei der Finanzkommission und dem Wahlbüro kleiner oder gleich der Anzahl der zu vergebenden Sitze ist, wird gemäss § 30a GPR eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Wahlvorschläge sind von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Kanzlei, Bahnhofstrasse 2, Spreitenbach, innert 5 Tagen, d. h. bis Dienstag, 3. Februar 2026, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann im Onlineschalter heruntergeladen oder bei der Kanzlei bezogen werden. Wahlbüro Spreitenbach
Reise durchs Winter-Märchenland
Die Wandergruppe Spreitenbach nahm am 21. Januar die Route Linn – Zeihen – Hornussen unter die Füsse.
Bei niedrigen Temperaturen führte die Wanderung 35 Leute vom Bözberg ins Fricktal. Nach der Zugfahrt von Killwangen nach Brugg stieg man auf den Bus um, der zur Haltestelle Vierlinden auf dem Bözberg fuhr. Dann gings warm eingepackt los in Richtung Linn zur Linner Linde – einer der ältesten und grössten Linden im Aargau. Nach dem Gruppenfoto führt der Weg weiter ins Sagemülitäli hinunter mit einem Halt beim Weiher. Nachher vorbei am schönen Linner Wasserfall direkt am Wanderweg. Diese Abschnitte sind landschaftlich reizvoll und gut zu Fuss erreichbar. Wie im Märchen
AUS DER GEMEINDE
Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Selbstverständlich können auf Voranmeldung auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbartwerden.Tel.0564181060, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch.
präsentierte sich die wunderbare Landschaft mit viel Reif behangen. Von hier gings über Wald und Wiesenwege hinab ins Dorf Zeihen, wo im Restaurant Rössli ein sehr feines Mittagessen serviert wurde. Der anschliessende Weg über glitschige Felder und Wiesen führte zu fünf Stürzen – glücklicherweise mit glimpflichem Ausgang.
Am Nachmittag zeigte sich die Sonne. Diese Tageswanderung endete in Hornussen, wo man schliesslich den Bus für die Fahrt zurück nach Brugg nahm. Es waren alle gleicher Meinung: Es war ein Tag voller wunderbarer Eindrücke mit wahren Naturwundern, die man nicht täglich erblicken kann. So kam die aufgestellte Wanderschar gegen 17 Uhr glücklich, gesund und zufrieden wieder in Killwangen an.
(LiWe/zVg)
Infos: www.wandererspreitenbach.ch
Sachplan für 46 Hektar grosses Gebiet ist jetzt rechtskräftig
Der regionale Sachplan für den Grenzraum der Gemeinden Killwangen und Spreitenbach wurde genehmigt. Dies teilt die Gemeinde Spreitenbach mit.
Das Planungswerk bildet das Fundament für eine über mehrere Jahrzehnte andauernde Transformation des 46 Hektaren grossen Planungsperimeters über die Gemeindegrenze von Killwangen und Spreitenbach. Mit der Genehmigung durch den Regierungsrat erlangt der Sachplan seine Behördenverbindlichkeit. Das bedeutet, dass die Gemeinden Killwangen und Spreitenbach nun verpflichtet sind, ihre künftigen Planungen, wie die Revisionen der Bau- und Nutzungsordnungen (BNO) oder den kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV), nach den festgelegten Zielen auszurichten, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde Spreitenbach.
Aufwertung des Bahnhofgebiets
Im Zentrum der langfristigen Planung steht die Aufwertung des Ge-
biets um den Bahnhof sowie in Richtung Spreitenbach. Direkt am Bahnhof soll eine neue qualitätsvolle Platzsituation entstehen, die dem Bahnhof eine echte Zentralität verleiht. Der Bahnhofplatz wurde zusammen mit der östlich gelegenen «Neuen Bahnhofstrasse» als Schlüsselstelle für die künftige Entwicklung des gesamten Grenzraumes erkannt. Wo heute Industrie und Logistik dominieren, wird die «Neue Bahnhofstrasse» als urbanes Quartier mit sechs bis acht Stockwerken entwickelt. Hier ist ein lebendiger Mix aus Gewerbe und publikumsorientierten Nutzungen in den Erdgeschossen sowie Gewerbe und je nach Lage und Ausrichtung auch Wohnen in den Obergeschossen vorgesehen.
Durchgrünung wegen Hitze Ein wesentlicher Teil des Sachplans widmet sich dem Siedlungsklima. Da das Gebiet im Grenzraum bereits heute von starker Wärmebelastung betroffen ist, legt der Plan fest, dass die Gemeinden eine hitzeangepasste Siedlungsentwicklung und Mass-
nahmen gegen die zunehmende Überwärmung vorantreiben. Dies beinhaltet beispielsweise eine starke Durchgrünung durch mittel- bis grosskronige Bäume entlang der Hauptachsen sowie die Sicherung wichtiger Kaltluftkorridore vom Heitersberg herab. Die ökologischen Ziele sind als dauerhafte Vorgaben für alle künftigen Bauvorhaben der öffentlichen Hand und in privaten Varianzverfahren verankert.
Im Verkehrsnetz sollen langfristig neue Querverbindungen für den Fuss- und Veloverkehr die heute dominierenden Längsachsen (Bahn, Autobahn, Strasse) durchbrechen und die soziale sowie funktionale Vernetzung zwischen den Gemeinden stärken. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verbindung zum Erholungsraum Härdli.
Die Genehmigung markiert den Beginn einer institutionalisierten Zusammenarbeit. Die Abteilung Planung und Bau beider Gemeinden sowie die jeweiligen Ressortleiter werden sich künftig mindestens einmal jährlich zur Koordination treffen. (zVg)
Gruppenfoto vor der markanten Linner Linde.
zVg
SPREITENBACH
«Love, Peace and
Die Bräusi-Vögel sind parat für die Fasnacht. Sie organisieren im Dorf eine Guggenparty und den Kinderumzug. «Wir würden uns sehr über selber gebastelte Verkleidung freuen», sagt die Gugge-Co-Präsidentin.
MELANIE BÄR
«Endlich ging es los», sagt die Co-Präsidentin der Spreitenbacher Gugge Bräusi-Vögel Barbara Lienberger am Montagmorgen. Am Samstag traten die Guggenmitglieder am «Warm-up» in Wettingen auf und reisten anschliessend an einen Anlass der Gülleschränzer nach Zeinigen. Damit haben die Spreitenbacher Guggenmitglieder ihre Fasnachtssaison eröffnet und sind an den nächsten fünf Wochenenden mit der Gugge unterwegs. «Ja, es ist zeitintensiv, aber wenn man vom Fasnachtsfieber ge-
«Wenn man vom Fasnachtsfieber gepackt ist, dann ist kein Aufwand zu viel.»
BARBARA
LIENBERGER, BRÄUSI-GUGGE
Erinnerung Grabräumung
Die Ruhezeit der Gräber der Bestattungsjahre 1999 und 2000 ist abgelaufen. Gestützt auf § 23 des Bestattungs- und Friedhofreglements werden die Angehörigen der in den genannten Gräbern beigesetzten Verstorbenen gebeten, die vorhandenen Grabmäler und Pflanzen bis spätestens Sonntag, 15. Februar 2026, zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist wird die oberflächliche Grabräumung durch die Gemeinde vorgenommen.
Bestattungsamt Spreitenbach
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dovida.ch
packt ist, dann ist kein Aufwand zu viel. Das können nicht alle verstehen», sagt die 55-Jährige lachend. Was fasziniert sie an der Fasnacht? «Mir gefällt das gemeinsame Musizieren der Guggenmusik und das fröhliche Zusammensein.»
Schon als Kind ging sie gerne an Umzüge, doch erst durch ihre jüngste Tochter, die unbedingt mitmachen wollte, ist sie Mitglied bei den Bräusi-Vögel geworden – zusammen mit der ganzen Familie. Seit einem Jahr teilt sich Lienberger mit Vlora Mulaku das Co-Präsidium.
Gugge übernimmt das Zepter In Spreitenbach startet die Fasnacht mit der «Regierungsübernahme» am schmutzigen Donnerstag. Traditionell übernehmen die BräusiVögel dann das Zepter und setzen die Regierung für zehn Tage lang ab. Als Start geben die Guggenmitglieder am 12. Februar vor dem Obstgarten, dem Hof von Barbara Lienbergers Familie, ein Konzert. Acht Tage später geht es dann in der Turnhalle Boostock mit der Guggenparty weiter. Unter dem Spreiten-
bacher Motto «Love, Peace and Konfetti» treten sie zusammen mit fünf weiteren Guggen auf. Einen Tag später, am 21. Februar, findet um 14 Uhr der Kinderumzug statt. «Wir würden uns sehr über selber gebastelte Verkleidung freuen», sagt Lienberger. Auch da lautet das Motto «Love, Peace und Konfetti». «Es ist ein dankbares Thema, um sich zu verkleiden. Ich selber habe meine Maske mit vielen Blumen und sehr farbig verziert. Sich dafür ins Zeug zu legen, ist Ehrensache.» Ebenso, dass die 40 Guggenmitglieder den Kinderumzug und die anschliessende Party in der Turnhalle
Die Bräusi-Vögel beim Warm-up vom letzten
Konfetti»
Boostock ehrenamtlich organisieren. Finanziert wird der Anlass durch die Ortsbürgergemeinde.
Ein Höhepunkt am Kinderball sind die Konfettischlacht am Schluss sowie die Prämierung. Die Kinder können Spielsachen gewinnen. Am Umzug sind auch eine Gruppe Kindergärtler und Spielgruppenkinder dabei. «Dieses Engagement der Leiterinnen freut mich ganz besonders. Es ist nämlich unser Ziel, die Tradition schon den Jüngsten weiterzugeben.» Das tut sie auch in ihrer eigenen Familie: «Unser erster Enkel, der zehn Wochen alte Leandro, wird in seinem eigenen Fas-
nachtsgwändli die erste Fasnacht miterleben», freut sich die frischgebackene Grossmutter. Ein spezieller Kopfhörer sorge dafür, dass ihm der Lärm nicht schadet. «Wir haben es schon getestet und ihn an einen Guggenanlass mitgenommen. Er hat friedlich geschlafen.»
Guggenparty der Bräusi-Vögel am Freitag, 20. Februar, ab 20 Uhr in der Boostock-Turnhalle Spreitenbach; Kinderfasnacht am Samstag, 21. Februar, mit Umzug um 14 Uhr, Beginn beim Parkplatz der katholischen Kirche an der Kirchstrasse. Nummernausgabe beim katholischen Pfarrheim an der Ratzengasse um 13.30 Uhr.
AUS DER GEMEINDE
Probealarm Feuerwehr – Notalarmierung Anlässlich des nationalen Sirenentests findet am Mittwoch, 4. Februar, von 14 bis 14.15 Uhr in Spreitenbach der ausserordentliche Sirenentest der Feuerwehr-Notalarmierung (Cis-Gis) statt. Normalerweise findet dieser Test jeweils anlässlich der Feuerwehrhauptübung im Oktober statt. An der letzten Hauptübung funktionierte die Notalarmierung nicht und es wurde ein Defekt an der Signalübermittlung festgestellt, was grössere Reparaturarbeiten zur Folge hatte, welche nun abgeschlossen sind.
Ertönt diese Notalarmierung, so haben alle Feuerwehrangehörigen umgehend ins Feuerwehrmagazin einzurücken. Für die Bevölkerung besteht kein Handlungsbedarf. Für das Verständnis wird gedankt.
Gewählt: Mitglieder in Kommissionen Der Gemeinderat Spreitenbach hat die Mitglieder der neu geschaffenen Gesellschaftskommission und der Nachhaltigkeitskommission für die Amtsperiode 2026–2029 gewählt. Der Wahlentscheid zur Besetzung der Planungs- und Baukommission konnte noch nicht abschliessend getroffen werden. Aus organisatorischen Gründen wurde der Entscheid auf Ende Februar vertagt. Der Wahlentscheid wird zu gegebener Zeit kommuniziert.
Die breite Resonanz auf den öffentlichen Aufruf zur Mitwirkung vom letzten Jahr hat gezeigt, dass das Interesse der Bevölkerung an einer aktiven Mitgestaltung gross ist. Der Gemeinderat misst diesem Engagement hohe Bedeutung bei. Um die Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner nicht einzuschränken, wurden die jeweiligen Geschäfts- und Kompetenzreglemente angepasst, sodass verwaltungsinterne Mitglieder und Behördenvertretungen nicht an die maximale Mitgliederzahl angerechnet werden.
• Gesellschaftskommission: Die Gesellschaftskommission bündelt künftig Themen aus den Bereichen Gesellschaft, Soziales, Jugend, Alter und Kultur. Sie ersetzt die bisherige Jugend-, Sozial- und Kulturkommission. Für die Amtsperiode 2026–2029 wurden folgende Personen gewählt: Präsidium: Adrian Mayr, Gemeinderat und Ressortvorsteher Gesellschaft; Kommissionsmitglieder: Jelena Perez, Bereichsleiterin Jugendarbeit, Arbene Bardhi-Miftari, Semih Cakmak, Ylenia Fernandez, Dijana Hasanbegovic, Renate Holliger, Sophie Maurer, Abdusamed
(Dussi) Sadriji, Laura Sinani und Martina Studerus Mayr.
• Nachhaltigkeitskommission: Die Nachhaltigkeitskommission führt die Arbeiten der bisherigen Energiekommission sowie der Natur- und Umweltkommission zusammen. Sie befasst sich mit Fragestellungen rund um Umwelt, Energie, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entwicklung. Für die Amtsperiode 2026–2029 wurden folgende Personen gewählt: Präsidium: Beat Frei, Gemeinderat und Ressortvorsteher Infrastruktur und Betrieb; Kommissionsmitglieder: Viktor Ott, Abteilungsleiter Infrastruktur und Betrieb, Werner Hauenstein, Stefanie Lieb, Francesco Lienberger, Peter Muntwyler, Martin Stegmann und Stefan Waldvogel.
Der Gemeinderat dankt allen gewählten Kommissionsmitgliedern herzlich für ihre Bereitschaft, sich aktiv in die Weiterentwicklung der Gemeinde Spreitenbach einzubringen. Die neuen Kommissionen dienen als fachliche Begleitgremien und ermöglichen den Einbezug von Einwohnerinnen und Einwohnern in ausgewählte Themen der Gemeindeentwicklung.
Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Baubewilligung erteilt an: Brugger Liegenschaften AG, Schilpinstrasse 33, 5200 Brugg, Instandstellung Büroflächen und Unterteilung Lägerfläche Obergeschoss, neu Fluchttreppe aussen, Anpassung Reklamekonzept; Industriestrasse 164; Sandra Fischer Immobilien AG, Bühlstrasse 8, 8112 Otelfingen, Anschluss an das Fernwärmenetz Limeco, Haufländlistrasse 14; Philipp Lukas Pauli und Janine Michelle Meier, Eichstrasse 7, 8957 Spreitenbach, Gartenumänderung: Biopool, Sauna, Sonnensegel und Sanierung Stützmauer, Eichstrasse 7; Abbruch Brückenknöpfe mit Steg, Ersatzneubau Boostocksteg mit Verbreiterung Fuss- und Veloweg.
Termine 2. Februar, 15–16 Uhr, Erzählzeit; 17–18 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft; 9. Februar, 14.3016.30 Uhr, Erzählcafé mit Theresa Kuhn – Meine Schulzeit. Weitere Veranstaltungen können dem Veranstaltungskalender unter www.spreitenbach.ch entnommen werden.
Öffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr.
Samstag in den neuen Kostümen.
zVg
WÜRENLOS
GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG
Folgenden Einwohnern im Alter von 80 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Februar feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit.
Elisabeth Caforio
Alice Wendel
Anna Marie Vifian
Anne Maria Hegglin
Ernst Moser
Max Vetter
Rolf Blickenstorfer
Robert Stucki
Martha Müller
Willy Huber
Hans Jürg Zschaler
Frieda Seiler
Josef Moser
Anna Maria Dauwalder
Ursula Walter
Heidy Wernli
Margaritha Weber
Rolf Wernli
01.02./81 Jahre
02.02./82 Jahre
03.02./83 Jahre
04.02./88 Jahre
05.02./80 Jahre
06.02./88 Jahre
09.02./92 Jahre
10.02./80 Jahre
16.02./84 Jahre
17.02./84 Jahre
17.02./82 Jahre
19.02./84 Jahre
20.02./95 Jahre
21.02./85 Jahre
22.02./83 Jahre
26.02./85 Jahre
27.02./90 Jahre
27.02./85 Jahre
Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.
INSERATE
Marktnotiz
Spezialistin für Narben-, Akne- und Anti-Age-Behandlungen
Seit gut einem Jahr ist Rosina Rütimann mit ihrem Studio Panarea Cosmetic in Würenlos tätig. Die Fachfrau kann auf über 40 Jahre Erfahrung zurückblicken, darunter einige Jahre in Zusammenarbeit mit einer Hautärztin. Rosina Rütimann bietet Dienstleistungen in den Bereichen Kosmetik, Manicure, Pedicure, Waxing und (Rücken)Massage an. Sie ist ausserdem auf Narben- und Aknebehandlungen spezialisiert. «Ich verwende hierfür das Peeling Velours von Lydia Dainow. Dieses Peeling ist ein einzigartiges, pflanzliches Regenerationspeeling, das auf einer alten Formel mit Kräutern, Ölen und Gemüseextrakten basiert. Abgestorbene Hautzellen werden durch eine Massage abgetragen. Das Hautbild wird dadurch bis in die Tiefe verfeinert, was gerade bei Aknenarben schöne Erfolge bringt», sagt Frau Rütimann. Dieses Verfahren kommt auch bei Pigmentstörungen zum Einsatz. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Anti-Age-Behandlung, bei der sie mit Produkten von Payot Paris arbeitet. Diese Produkte basieren auf einem neuen TechnologieBooster, der äusserst wirksam ist. Die Fachfrau legt jedoch nicht nur Wert auf professionelle Produkte, sondern auch darauf, die Therapien manuell ohne Einsatz von Geräten durchzuführen. Wer sich für eine Be-
50 Jahre sportlich
Seit 50 Jahren gibt es den Verein Sportsman Würenlos-Wettingen. Wanderungen, Grümpelturniere oder Kegelabende sind nur einige der Aktivitäten.
IRENE HUNG-KÖNIG
Vereinspräsident Amos Paternoster und sein Vorgänger Fredi Markwalder sitzen am Tisch und schauen sich alte Fotos an. Mit dabei sind Sequenzen von Skirennen, Wanderungen, Grümpelturnieren. Ausgelassen werden Siegerehrungen gefeiert.
Seit 50 Jahren gibt es den Verein Sportsman Würenlos-Wettingen. Am 31. Januar 1976 hoben 23 junge Frauen und Männer den Verein im Restaurant Burger in Wettingen aus der Taufe. Die sportliche Betätigung sollte mit einer sinnvollen Freizeitgestaltung verbunden werden – so die Idee. Es gab auch fixe Höhepunkte wie die jährliche Skiferienwoche sowie die Pfingst- und Herbstwanderungen. Der Verein heisst seit 1996 Sportsman Würenlos-Wettingen, weil die meisten mittlerweile in Würenlos wohnhaft seien.
Skirennen 1979: Dieses fand auf der Melchsee-F
Rosina Rütimann – die Spezialistin für Narben-, Akne- und Anti-Age-Behandlungen. Foto: zvg
handlung interessiert, sollte mit Rosina Rütimann Kontakt aufnehmen. Bei der Fachfrau ist man dank ihrer langjährigen Erfahrung und dank dem Wohlfühl-Ambiente im Studio bestens aufgehoben.
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
30 Leute arbeiteten an Bundesfeier Ebenfalls bemerkenswert: Von 1981 bis 2010 organisierte der Verein für die Gemeinde Würenlos die 1.-August-Feier. Bis zu 30 Vereinsmitglieder engagierten sich und verwöhnten die Gäste mit Getränken, Spaghetti bolognese sowie einem grossen Kuchenbuffet. «Das gab einen schönen Zustupf ins Kässeli», sagt Fredi Markwalder. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Jahresprogramm erweitert: Seither verbringt der Verein zusätzlich zur Skiferienwoche eine gemeinsame Sommerferienwoche, jedes Jahr an einem anderen Ort in der Schweiz. Die Vereinsmitglieder waren unter anderem schon im Appenzell, in Engelberg, Scuol, Hasliberg und Arosa. 33 Aktivmitglieder, 8 Ehrenmitglieder sowie 28 Passivmitglieder gehören dem Verein im Jubiläumsjahr 2026 an. Dabei sind mit Werner Sekinger, Heinz und Eveline MarkwalderKohlbach, Hans und Maya SchwabKohlbach und Marcel Benz auch noch sechs Gründungsmitglieder.
Kein Wochenprogramm Nebst Amos Paternoster, der seit 2021 als Präsident amtet, ist Gründungsmitglied Eveline Markwalder Vizeprä-
sidentin, Esther Benz arbeitet als Kassierin und Martha Möckel ist Aktuarin. Fredi Markwalder ist Beisitzer. Ein eigentliches Wochenprogramm gab es nicht. «Das hat es mal gegeben. Wir hatten für den Turnverein einige Jahrzehnte montags eine Stunde übernommen. Danach hat man Handball oder Volleyball gespielt», sagt Amos Paternoster und Fredi Markwalder ergänzt: «Das war ein ausgeartetes ‹Turnen für jedermann›, welches der Turnverein heute noch führt. Doch Skifahren und Wanderungen seien schon immer etwas sehr Zentrales gewesen. Mittlerweile kommen auch die Kinder der Kinder auf Wanderungen mit. «Kinder der Mitglieder waren seit jeher dabei», sagt Amos Paternoster.
Am 31. Januar findet die Jubiläums-Generalversammlung statt. Auf den Tag genau 50 Jahre nach der Gründung im Restaurant Burger. Gefeiert wird nun im Gasthof Steinhof in Würenlos.
Präsidenten Amos Paternoster (r.) und sein Vorgänger Fredi Markwalder. zVg
und gesellig
ee-Frutt statt.
Die Vögel in der Region kennenlernen
Die Vögel hören, beobachten und verstehen. Der NVVW/BirdLife Würenlos bietet mit dem ornithologischen Grundkurs die perfekte Gelegenheit dazu.
Während 5 Monaten lernen die Teilnehmenden an jeweils sechs Theorieabenden und Exkursionen die häufigsten Vogelarten rund um Würenlos, ihr Verhalten und ihren Lebensraum kennen. Die Themen Biodiversität und Naturschutz kommen ebenfalls zur Sprache. Es ist ein schöner und praxisnaher Einstieg in die faszinierende Welt der Vogelbeobachtung. Die Theorieabende finden jeweils zwischen 19.30 bis 21.30 Uhr im Lindensaal im Gebäude «Chilematt» der Pfarrei
St. Maria in Würenlos statt. Detaillierte Infos und Anmeldung zum Grundkurs unter nvvw.birdlife.ch/ grundkurs. Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldefrist: 11. Februar. Für die Kursteilnahme sind keine Kenntnisse vorausgesetzt. (zVg)
INSERATE
AUS DER GEMEINDE
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr sowie von 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Tel. 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch.
Bauvorhaben: Abbruch Garage (AGV Nr. 1477), Neubau Zweifamilienhaus mit Carport und Photovoltaikanlage
Bauvorhaben: Abbruch Garage (AGV Nr. 1477), Neubau Zweifamilienhaus mit Carport und Photovoltaikanlage
Lage: Parzelle 3369 (Plan 72), Buechstrasse 26
Lage: Parzelle 3369 (Plan 72), Buechstrasse 26
Zone: Wohnzone E2
Zone: Wohnzone E2
Gesuchsauflage vom 30. Januar bis 2. März 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gesuchsauflage vom 30. Januar bis 2. März 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Würenlos
Gemeinde Würenlos
Neue kantonale Weisung zur Kontrolle
von Feuerungsanlagen/Holzfeuerungen per 1.
Januar 2026
Die Abteilung für Umwelt, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Aarau, informiert mit Schreiben vom 10. Juli 2025 über die Einführung der neuen kantonalen Weisung zur Kontrolle von Öl-, Gas- und Holzfeuerungen, die am 1. Januar 2026 in Kraft tritt.
Die neue Weisung ersetzt die bisherigen separaten Weisungen für Öl-/Gas- und Holzfeuerungen. Konkret bedeutet dies für den Vollzug in Würenlos/Kanton Aargau ab 1. Januar 2026:
– Anlagekategorie: Die Messpflicht gilt für Holz-Zentralheizungen (handbeschickt und automatisch) mit einer Feuerungswärmeleistung von bis zu 70 kW.
– Messintervall: Es ist eine periodische CO-Messung im Turnus von vier Jahren durchzuführen.
– Neuanlagen: Bei der Inbetriebnahme von Neuanlagen ist künftig eine Abnahmemessung erforderlich. Diese umfasst neben der CO-Messung auch eine Feststoffmessung (Staub) und ist durch eine qualifizierte Fachperson vorzunehmen.
Einzelraumfeuerungen z. B. Cheminéeöfen bleiben von der periodischen Messpflicht ausgenommen. Hier erfolgt eine Messung weiterhin nur im Klagefall. Die zweijährige visuelle Kontrollpflicht (Zustands- und Aschekontrolle) bleibt bestehen.
Der Vollzug wird an das System der Öl- und Gasfeuerungen angeglichen. Die Messungen können sowohl durch den Feuerungskontrolleur der Gemeinde als auch durch qualifizierte private Fachpersonen (Servicegewerbe) durchgeführt werden. Die für den offiziellen Messrapport notwendige Vignette ist in diesem Fall wie gewohnt bei der IBB Energie AG zu beziehen.
Messintervall: beziehen.
Merkblatt «Weisung zur Kontrolle von Gas- und Holzfeuerungen» unter: www.wuerenlos.ch/ online-schalter/bauverwaltung
Gemeinde Würenlos
unter: www.wuerenlos.ch/
1986 auf dem Weissenstein: Hier wird ausgiebig gefeiert.
Der Rotmilan. Babs Wiederkehr
Riegelhaus bleibt unter Denkmalschutz
Das Kloster Fahr wollte sich gegen die Unterschutzstellung des Riegelhauses im Eingangsbereich wehren. Das Bundesgericht hat die Beschwerde abgewiesen.
Anfang 2023 stellt das Kloster bei der kantonalen Kommission für Denkmalpflege und Archäologie (KKDA) das Gesuch, das Riegelhaus abzureissen und durch eine wesensgleiche Baute zu ersetzen, heisst es auf swissinfo.ch. Dies geht aus einem am 23. Januar publizierten Urteil des Bundesgerichts hervor.
Das Riegelhaus liegt innerhalb der Klosteranlage.
Das zuständige Aargauer Departement hatte Mitte März 2024 den Riegelbau auf Antrag der KKDA unter Schutz gestellt. Nun hat das Bundesgericht entsprechende Rügen abgewiesen. Das Verfahren der Unterschutzstellung weise keine Mängel auf, so die Begründung des Gerichts. Es sei nicht willkürlich, dass das Aargauer Verwaltungsgericht das Objekt als schutzwürdig eingestuft
INSERATE
PUBLIREPORTAGE
Das ParaMediForm Ernährungskonzept
eine Erfolgsgeschichte seit 34 Jahren
Aarau und Baden
habe. Das Verwaltungsgericht erachtet dieses als wichtigen Zeitzeugen für den damaligen Baustil und von kantonaler Bedeutung. Innerhalb der Klosteranlage repräsentiere das Riegelhaus einen prägnanten und eigenständigen Baustil aus der jüngeren Epoche der Klostergeschichte. Das Riegelhaus wurde 1946 im Heimats til erbaut und wurde als Knechtehaus und Bäuerinnenschule genutzt. (LiWe)
VERMISCHTES LIMMATTAL
25 256 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.
Noch nie haben die Menschen so viel über Ernährung gewusst, und doch haben immer mehr ein Gewichtsproblem. Gut gemeinte Ernährungstipps und Diäten scheinen ihr Ziel zu verfehlen. Unser Ziel ist es, den Kunden kontrolliert und nachhaltig, ohne Hunger mit einer auf seinen Stoffwechsel und seinen Alltag angepassten Ernährung zum Wohlfühlgewicht zu führen.
Wie funktioniert das ganz genau?
len mehr zu? Wie sollte meine Nahrung optimalzusammengestelltsein, und welche Nahrungsmittel sind für meinen Stoffwechsel besser geeignet?
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch
Bad zum Raben erhält Baubewilligung Nach gründlicher Prüfung haben Stadt und Kanton die Baubewilligung für die Sanierung des Bads zum Raben in Baden erteilt. Vor einem Jahr hatte die Genossenschaft Bad zum Raben ihr Baugesuch eingereicht und damit detailliert aufgezeigt, wie sie im historischen Bad unter anderem Denkmalpflege, Wasserhygiene, Brand- und Hochwasserschutz und einen zweckmässigen Betriebsablauf unter einen Hut bringen wird. Einwendungen gegen das Sanierungsvorhaben sind keine eingegangen.
Telefon 056 470 00 08 www.paramediform.ch/baden haben immer mehr ein Gewichtspro-
Abnehmen ist ja das eine, Schlankbleiben das andere
Sibylle Egloff Francisco (sib), Roger Egloff (reg)
REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr
COPYRIGHT: Herausgeberin
Gewichtsproblem. Gut gemeinte Ernährungstipps und Diäten scheinen ihr Ziel zu verfehlen. Unser Ziel ist es, den Kunden kontrolliert und nachhaltig, ohneHungermit einer auf seinenStoffwechsel und seinen Alltag angepassten Ernährung zum Wohlfühlgewicht zu führen.
Die richtige Einteilung der Nahrung bringt den Brennstoffapparat in Schwung! Der Organismus kann diese besser verbrennen, wobei sich der Blutzuckerspiegel stabilisiert und Energie freigesetzt wird. Zusätzlich beantwortet unser individuelles Ernährungsprofil die Fragen: Warum nehme ich an gewissen Stel-
Die richtige Einteilung der Nahrung bringt den Brennstoffapparat in Schwung! Der Organismus kann diese besser verbrennen, wobei sich der
Das stimmt. Weit schwieriger als das Abnehmen ist es, das Gewicht auch zu halten, weshalb wir uns auf das «Schlankbleiben» spezialisiert haben. Die Kunden verstehen nach dem Programm die Sprache ihres Körpers und wissen genau, wie sie ihre neue Figur selbständig halten können! Brigitte Huwiler
den drei Phasen wieder in die Selbständigkeit ent lassen zu können. Sie verstehen dann die Sprache ihres Körpers und wissen genau, wie sie ihre neue Figur selbständig halten können.
ParaMediForm Baden-Brugg
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EIN PRODUKT DER
Die Gesamtkosten für den Umbau betragen rund 4,5 Millionen Franken. Durch Eigenmittel, Spenden und erste Förderzusagen ist bisher rund eine Million Franken gesichert. Die weitere Finanzierung soll mittels Beiträgen der öffentlichen Hand und Stiftungsfundraising sowie durch Spenden und den Verkauf von Genossenschaftsanteilen gesichert werden. Die Genossenschaft sucht weiterhin zusätzliche Genossenschafterinnen und Genossenschafter und verkauft zudem symbolisch Bauteile des künftigen Bades. Alle Infos dazu sind unter www.spenden.rabenbaden.ch zu finden. Der Baustart ist für Ende 2026 geplant, erfolgt jedoch erst, wenn die Finanzierung gesichert ist. Die feierliche Eröffnung des erneuerten Bads zum Raben ist für Anfang 2028 geplant. (zVg)
Raphaël Dupain/Archiv
Tisch gedeckt in Baden und Wettingen
Lebensmittel retten und gleichzeitig armutsbetroffene Menschen unterstützen – die Abgabestelle von «Tischlein deck dich» in Wettingen feiert 10-JahrJubiläum, jene in Baden gibt es seit 21 Jahren.
MELANIE BÄR
«Ich bin auf einem Bauernbetrieb aufgewachsen und weiss, wie viel Energie und Zeit in der Lebensmittelproduktion steckt», sagt die Wettingerin Helen Suter. Es schmerze, sie zu sehen, wie viel Lebensmittel weggeworfen würden. Laut dem Verein «Tischlein deck dich» sind es 30 Prozent der Lebensmittel, die in der Schweiz im Abfall landen. 900 Tonnen Lebensmittel hat der Verein letztes Jahr laut einer Medienmitteilung eingesammelt und an insgesamt 2,1 Millionen armutsbetroffene Menschen an 168 Standorten abgegeben – mehr als noch im Vorjahr. Seit 2005 gibt es auch im reformierten Kirchgemeindehaus in Baden eine Abgabestelle von «Tischlein deck dich». Personen aus der Stadt und der Umgebung inklusive
«Es freut mich, wenn Lebensmittel gerettet und genutzt werden.»
HELEN SUTER, ABGABESTELLE WETTINGEN
Gebenstorf, Turgi, Untersiggenthal, Ehrendingen und Fislisbach können jeweils am Mittwochnachmittag Essen beziehen. Gemäss dem Leiter der Abgabestelle, Peter Siegenthaler, kommen etwa 55 bis 65 Personen vorbei und holen Essen für rund 200 Leute. Lebensmittel beziehen können wie an allen Abgabestellen jene Personen, die sich beim Sozialdienst oder einer anderen Sozialfachstellen in der Region eine Bezugskarte ausstellen liessen. Pro Karte zahlt jeder Kunde pro Abgabe einen symbolischen Franken. Damit wird ein Teil der Fixkosten abgedeckt, der Rest wird durch Spenden finanziert.
Lebensmittel von 1000 Unternehmen Als Helen Suter erfuhr, dass in Baden aus Kapazitätsgründen keine weiteren Bezugskarten abgegeben
werden, hat sie kurzerhand eine zusätzliche Abgabestelle in Wettingen aufgebaut. Mit Erfolg. Seit zehn Jahren werden in den Räumlichkeiten der Freien Evangelischen Gemeinde (FEG) an der Wettinger Landstrasse Lebensmittel an die Bevölkerung im Limmatwelle-Gebiet verteilt. Aktuell wird am Montagmorgen Essen an 50 bis 60 Einzelpersonen und Familien abgegeben. 30 Tonnen Lebensmittel wurden so alleine in Wettingen verteilt statt weggeworfen.
Die Lebensmittel stammen von rund 1000 Unternehmen, beispielsweise Coop oder Migros, die dem Verein die Lebensmittel kostenlos zum Weiterverteilen abgeben. In Wettingen sind 25 freiwillige Mitarbeitende dafür im Einsatz, in Baden bis 45 Personen. Gesamthaft engagieren sich über 4600 freiwillige Helferinnen und Helfer.
Freiwillige Helfer gesucht
Peter Siegenthaler arbeitet seit seiner Pensionierung als Freiwilliger mit. «Die Aufgabe birgt etwas Sinnvolles für mich», sagt er. Helen Suter doppelt nach: «Mein schönster Lohn ist jeweils zu sehen, wie dankbar unsere Kundschaft ist.» Die grösste Herausforderung sei es, die angelieferten Lebensmittel so zu berechnen und aufzuteilen, dass alle Kunden eine Auswahl mit nach Hause nehmen können. «Das ist nicht ganz einfach, denn zu Beginn der Abgabe weiss man nicht ganz genau, wie viele Kunden kommen werden», so Suter. Allerdings ersetze der Lebensmittelbezug den wöchentlichen Einkauf nicht. «Wir können zum Beispiel kaum Grundnahrungsmittel
oder nur wenig Milchprodukte abgeben, weil die in den Läden verkauft werden, bevor das Ablaufdatum verstreicht.» Hingegen würden Früchte und Gemüse, verschiedene Getränke, Brot, Süssigkeiten und Tiefkühlprodukte abgeben.
Foodwaste bleibt in der Schweiz hoch Gemäss dem Zwischenbericht des Bundesamts für Umwelt und der Zürcher Fachhochschule für angewandte Wissenschaften konnten die vermeidbaren Lebensmittelabfälle jedoch nur um knapp 5 Prozent gesenkt werden. Die Foodwaste-Reduktion müsste jedoch bei 25 Prozent liegen, wenn die vom Bundesrat verabschiedeten Ziele des Aktionsplans gegen Lebensmittelverschwendung erreicht werden sollen, heisst es in der Medienmitteilung von «Tischlein deck dich». Zwar sei ein verstärktes Interesse von Seiten Detailhandel und Lebensmittelproduktion spürbar, sinnvolle und karitative Lösungen für unverkaufte, aber einwandfreie Produkte
zu finden. Allerdings sei ein Umdenken in der ganzen Gesellschaft nötig. «Rund ein Drittel der Lebensmittelverschwendung in der Schweiz entsteht bei uns zu Hause in unserem eigenen Haushalt», sagt Alex Stähli, Geschäftsführer bei «Tischlein deck dich», und fügt an: «Wir sehen daher auch einen gewissen Hebel in der Erweiterung unseres Freiwilligen-Netzwerks.» Leute wie Peter Siegenthaler oder Helen Suter, die mit Herzblut dabei sind. «Weil es mich freut, wenn ich sehe, dass Lebensmittel gerettet und genutzt werden», begründet die Wettingerin. «Wenn uns Kunden, die in der Regel gar nicht begütert sind, als Dank einen selbst gebackenen Kuchen vorbeibringen, ist das besonders motivierend», sagt Siegenthaler und fügt an, dass für die Abgabestellen noch weitere freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht werden.
Infos zu den Abgabestellen, dem Erhalt von Bezugskarten oder Freiwilligenarbeit: www.tischlein.ch.
Abgabestelle in Baden ist am Mittwochnachmittag geöffnet.
zVg
Peter Siegenthaler setzt sich für «Tischlein deck dich» in Baden ein. zVg
Helen Suter leitet die Abgabestelle in Wettingen. zVg
KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
Für einmal zählte nur der Schnee
Die Mitglieder der reformierten Kirche verbrachten ihr Snow-Weekend im Melchtal.
Das Wochenende brachte für alle viel Freude und Spass. Dieses Jahr waren ungefähr 60 Personen aus den Kirchgemeinden Kölliken, Mellingen, Oberentfelden, Rheinfelden, Rupperswil, Unterentfelden, Wettingen-Neuenhof, Zofingen mit dabei. Die Küchenmitglieder meinten, es war schön zu sehen, wenn die Teilnehmenden hungrig zurückkamen nach dem Schnee. In den programmfreien Zeiten wurde fleissig «döggelet» und Pingpong gespielt, da es etwas wenig Schläger hatte wurde man kreativ und spielte mit Büchern, Handys, Kisten, Finken, Händen und allem, was man gerade dem Zweck entfremden konnte.
Abendprogramm mit Olympia Am Samstagmorgen ging es nach einem kräftigenden Frühstück auf die Piste. Alle genossen den Tag draussen. Das Wetter war zwar nicht optimal, etwas bewölkt und sehr windig, aber für einmal zählte nur der Schnee. Am Abend wurde nach einer kurzen Pause dann gegessen, es gab Spaghetti mit Thunfisch-, Bolognese- oder Tomatensauce. An dieser Stelle ein Kompliment an die Küche,
welche die Gästeschar so wunderbar verköstigte. Nach dem Essen gab es dann noch ein Abendprogramm, eine Olympiade und danach ging es ins Bett, um wieder Energie für den nächsten Tag im Schnee zu gewinnen.
Am Sonntag wurde nach dem Frühstück das Lagerhaus geräumt und alles in die Autos verladen, danach wurden die Pisten noch einmal in vollen Zügen genossen, bevor es dann gegen Abend für alle auf den Heimweg ging.
Das Snow-Weekend wird auch in einem Jahr wieder im Januar stattfinden. Über weitere teilnehmende Kirchgemeinden und Privatperso-
Auch gemütliche Pausen gehörten dazu.
nen würde man sich sehr freuen, denn das Haus im Melchtal hat noch Platz für mehr Leute. (LiWe/zVg)
Zum Abendprogramm gehörte auch eine Olympiade.
WETTINGEN
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155
Samstag, 31. Januar, 17.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Marcel Chopard) – Kerzensegnung und Erteilung des Blasiussegens. Sonntag, 1. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Markus Heil) – Kerzensegnung und Erteilung des Blasiussegens. Mittwoch, 4. Februar, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion – Brotsegnung. Donnerstag, 5. Februar, 8 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12
Freitag, 30. Januar, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 31. Januar, 18 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Markus Heil) – Lichtmess, Kerzensegnung und Blasiussegen. Sonntag, 1. Februar, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana (Don Diego Poli, neuer Missionar der Missione Cattolica Italiana, Frà Martino Bernardi, Urs Corradini und Markus Heil). Anschliessend Begrüssungsapéro im Saal; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Montag, 2. Februar, 20 Uhr, Santa Messe in lingua italiana, Mariä Lichtmess (Candelora). Mittwoch, 4. Februar, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion und Brotsegnung in der Kapelle. Donnerstag, 5. Februar, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12
Sonntag, 1. Februar, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Marienkapelle (Marcel Chopard) – Lichtmess, Kerzensegnung und Blasiussegen.
Alters- und Pflegeheim «Senevita», Türliackerstrasse 9
Freitag, 30. Januar, 10 Uhr, Eucharistiefeier.
Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18
Donnerstag, 29. Januar, 7.30 Uhr, ökumenisches Morgengebet. Anschliessend gemeinsames Frühstück. Sonntag, 1. Februar, 10 Uhr, Gottesdienst in der ev.-ref. Kirche Wettingen (Stefan Burkhard). Wer
«difference» – Das Potenzial des Glaubens in einer konflikthaften Welt
Die reformierte Kirche Würenlos lädt zu fünf Abenden ein, an denen der Umgang mit Differenzen und Konflikten aus christlicher Sicht gemeinsam reflektiert und diskutiert wird.
Aus christlicher Perspektive soll dabei der Blick geweitet und Raum für neue Einsichten geschaffen werden. Grundlage bildet der Kurs «difference», der von der anglikanischen Kirche in England entwickelt und vom Institut Compax Bienenberg in Liestal ins Deutsche übersetzt wurde. In fünf Einheiten wird der Frage nachgegangen, wie Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen im gesellschaftlichen Zusammenleben umgehen und wie sie in Konfliktsituationen reagieren. Denn: Steckt nicht in allen der Wunsch, in friedvollen Beziehungen zu leben – statt
in Ausgrenzung oder mit Vorurteilen? Welche Vorbilder und Überlegungen helfen dabei, und auf welches Potenzial können Christen zurückgreifen? Darüber möchte man mit Inputs und Filmbeiträgen miteinander ins Gespräch kommen.
Daten und Themen
Die Kurse finden jeweils donnerstags um 19.30 Uhr wie folgt statt: 19. Februar: Eine Berufung gegen Gleichgültigkeit; 26. Februar: Mauern überwinden; 5. März: Mit Uneinigkeit umgehen; 12. März: Vergebung leben; 19. März: Hoffnung wagen.
Ein Unkostenbeitrag von 30 Franken hilft, (Material-)Kosten zu decken. Der Kurs wird ab 10 Personen durchgeführt. Anmeldung bis 12. Februar. Fragen an: tom.sommer@ ref-wuerenlos.ch. Tom Sommer und Arnold Bilinski heissen alle Interessierten dazu willkommen. (zVg)
einen Fahrdienst benötigt, kann sich unter 079 416 81 25 melden.
Ein Kreuz im Scanner Am Flughafen Stockholm sind die Sicherheitskontrollen vom Ablauf her deutlich weniger effektiv, als ich es von zuhause gewohnt bin. Meine Frau und ich konnten nicht nebeneinander Rucksack, Smartphone, Schlüssel und Jacke in die Plastikboxen legen. Zwischen uns war ein Platz frei, der einem Mann mit grossem Kreuz um den Hals zugeteilt wurde. Er nahm es ab und legte es in seine Plastikbox. Mein erster Gedanke: «Religiöser Spinner oder Bischof?» Zu fragen traute ich mich aber nicht. Gehört es sich, einen wildfremden Menschen anzusprechen? Und dazu noch, wenn es um Religion geht? Als der Mann, ich und unser Handgepäck durch den Scanner durch waren, schob er mir meine Plastikbox zu. Er war sehr freundlich, wirkte offen und so fasste ich mir ein Herz: «Are you a bishop?», fragte ich ihn auf Englisch. So kamen wir ins Gespräch. Ich, reformierter Pfarrer aus der Schweiz, er ein lutherischer Bischof aus Schweden, ich auf dem Heimweg aus den Ferien, er unterwegs von zu Hause zu einer Auslandsreise. Ein kurzes, aber überraschend tiefes Gespräch über Kirche, Berufung und das Unterwegssein im Glauben. Als wir uns schon verabschiedet hatten und er bereits ein gutes Stück entfernt war, kehrte er um und drückte mir seine Weihnachtskarte in die Hand. «Falls Sie mir schreiben möchten.» Ich habe es getan. Und er hat geantwortet. Diese Begegnung hat mich beschäftigt. Wie viele Gespräche finden nicht statt, weil wir uns nicht trauen, jemanden anzusprechen? Weil wir fürchten, aufdringlich zu wirken, eine Grenze zu überschreiten oder uns zu blamieren? Dabei kann ein freundlicher Satz, eine ehrliche Frage reichen. Man weiss nie, wem man gerade begegnet – und was daraus entstehen kann.
Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
Sirenenkontrolle am 4. Februar
Am Mittwoch, 4. Februar, findet in der ganzen Schweiz von 13.30 bis 14 Uhr die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.
Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und der mobilen Sirenen getestet, mit denen die Bevölkerung bei Katastrophen und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Im gefährdeten Gebiet unterhalb der Stauanlage Wettingen wird anschliessend während der Zeit von 14.15 bis 15.15 Uhr auch das Zeichen «Wasseralarm» getestet: zwölf tiefe Dauertöne von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» jedoch ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, be-
NEUENHOF
Pro Senectute Aargau: Handharmonika-/Akkordeon-Gruppe Musizieren für Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger ab 60 mit eigenem Instrument. Leitung: Ueli Jundt. Kath Pfarreiheim, Montag, 2. Februar, 14–16.30 Uhr.
SPREITENBACH
TerraExpo Alles, was das Terrarianer-Herz begehrt! Zu entdecken gibts Schweizer Nachzuchten aus allen Sparten der Terraristik, Aquaristik und exotischen Zimmerpflanzen von Top-Ausstellern. Umwelt-Arena, Sonntag, 1. Februar, 10–15 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Unter der Leitung von Christine Neuhaus singen Seniorinnen und Senioren ab 60 Volkslieder. Neue Sängerinnen und Sänger willkommen. Rathaussaal, Freitag, 30. Januar, 14.30–15.45 Uhr.
Pension am Limit Komödie von Claudia Gysel: Pensionswirtin
deutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Der «Wasseralarm» ertönt immer erst nach dem Zeichen «Allgemeiner Alarm» und bedeutet, dass man das gefährdete Gebiet sofort verlassen soll. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln sind auf
Linda Sommer gerät durch Krankheit, Diebstahl, Doppelbelegung und Eifersucht bei einer GV unter Druck.. Reformiertes Kirchgemeindehaus, Freitag, 30., und Samstag, 31. Januar, 20–22.30 Uhr sowie Sonntag, 1. Februar, 14–16.30 Uhr.
Kamishibai – Wenn du Sorgen hast, rolle einen Schneeball Eine Mitarbeiterin der Gemeindebibliothek Wettingen erzählt auf Hochdeutsch mit dem Kamishibai, einem japanischen Erzähltheater, eine Bilderbuchgeschichte. Anschliessend können die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas Kleines basteln. Für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 31. Januar, 10.30 Uhr. Anmeldung erwünscht über diesen Link: http://www.eveeno.com/kamishibai2026
Pro Senectute Aargau: Jassen Wöchentlicher Jass ab 60 Jahren mit deutschen Karten; Verpflegung im Restaurant. Leitung Carlo Schilter, Handy 079 737 03 59. Alterszentrum St. Bernhard, Montag, 2. Februar, 13.30–17 Uhr.
den Seiten 680 und 681 im Teletext sowie im Internet unter www.sirenentest.ch zu finden. Der Bevölkerung werden insbesondere der Download und die Nutzung der BundesApp «Alertswiss» empfohlen, welche im Alarmierungsfall wichtige Informationen versendet. In der Bevölkerungsschutzregion Wettingen-Limmattal gelangt man im Alarmierungsfall ausserdem über die Social-Media-Kanäle Facebook, Instagram und Twitter (@ zsoweli) an weitere Informationen. Bei konkreten Fragen zur Alarmierung wendet man sich bitte an die regionale Zivilschutzorganisation. Abschliessend ist zu erwähnen, dass in jeder Aargauer Gemeinde Notfalltreffpunkte (NTP) vorhanden sind, an denen man zum Beispiel bei einem länger andauernden Ausfall von Strom und Telefonie, aber auch Evakuierungen Unterstützung erhalten kann. Unter www.notfalltreffpunkt.ch kann man sich über die Lage der Notfalltreffpunkte informieren. (zVg)
WÜRENLOS
Vortrag: Die Moore der Schweiz und ihre Bedeutung fürs Klima Chloé Wüst (Agroscope Reckenholz) erläutert Entwicklung, menschlichen Einfluss und Klimafolgen der Schweizer Moore sowie Lösungsansätze. Gmeindschäller, Freitag, 30. Januar, 19.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. nvvw.birdlife.ch.
Klangbad Entspannung mit Klangschalen, Gong, Oceandrum und Regenrohr. Töne zum Loslassen und zur inneren Ruhe. Mit Anmeldung, Plätze beschränkt. Yoga im Dorf, Freitag, 30. Januar, 19.30–20.30 Uhr.
Senioren-Mittagstisch Für alle ab 60 Jahren. Anmeldung erforderlich bis Sonntag, 1. Februar, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34 oder Verena Sieber 056 424 26 45. Restaurant Alpenrösli, Donnerstag, 5. Februar, 12.30–15 Uhr.
Agenda-Einträge
Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch
«DAS LETZTE WORT»
Trotz des grossen Wohlstands leben in der Schweiz rund 9 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Es ist also gut, dass es auch in einem reichen Land wie unserem Organisationen und Hilfswerke für die Ärmsten gibt. Dazu gehört der Verein «Tischlein deck dich». Seit zehn Jahren betreibt er dank Helen Suter auch in Wettingen eine Lebensmittelabgabestelle (siehe Artikel auf Seite 17). Schön, dass sie und weitere Helfer sich für die Rettung von Esswaren einsetzen und damit Armutsbetroffene unterstützen. Sie lassen sich vom Klischee der wohlhabenden Schweiz nicht blenden und sehen die Not –selbst im Überfluss.
Dass es gar nicht so leicht ist, abgedroschene Klischees und gängige Narrative zu hinterfragen, statt sich auf Tatsachen einzulassen, habe ich während meiner Ferien in Brasilien gemerkt. «Passt bloss auf, dass ihr nicht beklaut werdet», hörten mein Mann und ich immer wieder von Freunden und Familie. So lange, bis ich es selbst glaubte und meine Handtasche besonders fest umklammerte, als wir zum ersten Mal der Copacabana in Rio de Janeiro entlangspazierten.
Doch der Raub, den uns alle prophezeiten, blieb aus. Selbst bei einem Besuch in einer Favela passierte nichts. Statt auf Kriminelle und bewaffnete Bewohnende trafen wir auf herzliche und offene Menschen. Wir fühlten uns dank unserer Reiseleiterin, die selbst dort zuhause ist, sicher. Wir sind froh, dass wir uns nicht von den Klischees und Vorurteilen haben beirren lassen und uns mit eigenen Augen ein Bild von Rio gemacht haben. Die Stadt ist nicht gefährlicher als irgendeine europäische Metropole. Und seien wir mal ehrlich: In Rom oder Paris lassen wir unsere Wertsachen auch nicht leichtfertig aus den Augen.
Feedback an: sibylle.egloff@chmedia.ch
Am Mittwoch, 4. Februar, heulen die Sirenen wieder auf. zVg