Gipfeli, die jeden Croissant-Fan dahinschmelzen lassen. Frische Backwaren und Leckereien, auch aus eigener Produktion. Seit gut drei Wochen bereichert das Stadtcafé an der Bahnhofstrasse in Grenchen die lokale Genusslandschaft
JOSEPH WEIBEL
Hinter dem neuen Treffpunkt stehen keine Unbekannten: Bayram Yigit und seine Frau Tülay, in Grenchen bestens bekannt. 20 Jahre lang hat Bayram Yigit zusammen mit seinem Bruder das «Feldschlösschen» in Grenchen geführt. Zwischenzeitlich ist Bayram Familienvater und wollte mit seiner Frau Tülay einen kleineren Betrieb führen. Warum also nicht das verwaiste Stadtcafé?
Die Antwort ist gegeben: Seit dem 5. Januar 2026 öffnet sich an der Bahnhofstrasse, gleich gegenüber dem Hôtel de Ville, die Schiebetür wieder. Die Gaststube mit 44 Plätzen hat einen frischen Anstrich bekommen und wurde insgesamt aufgepeppt. Im vorderen Ladenbereich laden zusätzlich vier Barplätze ein – ideal für den schnellen Morgenkaffee mit Zeitung. Und beim Blick hinter die Theke wird allen, die gutes Brot, feine Gipfeli und süsse Leckereien lieben, schnell warm ums Herz. Schwer, hier einfach mit geschlossenen Augen vorbeizugehen. Was macht das Angebot so reizvoll?
Frisches Brot und Croissants in vier Varianten – Butter-, Laugen-, Vollkorn-
WOCHENTHEMA
Ein Café für den ganzen Tag
Die neuen Gastgeber im Stadtcafé, Bayram und Tülay Yigit, stehen rechts von der überaus einladenden Theke. Bilder: Joseph Weibel / zvg, Fotomontage: Barbara Adank
und Schokogipfel – werden täglich von der Bäckerei Duo in Zuchwil geliefert. Die Gipfeli, sagt man, seien die besten weit und breit. Bayram Yigit legt grossen Wert auf ein starkes Bäckereiangebot und die passenden Getränke dazu.
«Das Stadtcafé soll auch ein Treffpunkt für ein Feierabendbier oder einen Feierabendwein sein», sagt er. Und mittags gibt es seit dieser Woche täglich ein Menü. Zum Start standen am Montag Penne alla Genovese auf der Karte. Künftig will Yigit jeweils ein Vegi- und ein Fleischmenü anbieten.
Die Morgenstarter kommen ohnehin auf ihre Kosten: Neben Kaffee und Croissant gibt es zwei Frühstücksvari-
anten – eine kleine und eine grössere. Am Freitag können Zopf-Fans Exemplare von Grösse S bis XL bis 12 Uhr vorbestellen und am Samstag abholen. Und sobald es wärmer wird, schlägt auch das Herz der Softeis-Freunde höher – frisch aus der Gelateria im Stadtcafé.
Stadtcafé Grenchen, offen täglich von Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr, am Freitag 8 bis 19 Uhr und am Samstag 9 bis 17 Uhr. Im Sommer (1. Juni bis 31. August): Dienstag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr; Freitag 8 bis 19 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr, Sonntag 9 bis 16 Uhr. Ruhetag: Montag).
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Zeigt Frau Holle doch noch Einsicht?
Am Montag beginnen in Grenchen und Umgebung die Sportwochen. Während 14 Tagen stehen dabei der Grenchenberg und die Angebote der Skischulen im Vordergrund. Die Frage aller Fragen lautet nun: Hat es bis dahin genügend Schnee?
DANIEL MARTINY (TEXT UND FOTOS)
Das Wintersportherz frohlockt: Seit Beginn der Woche sind die Gipfel des Grenchner Hausbergs in Weiss gehüllt. Der Winter scheint also sein Comeback geben zu wollen. Gibt es für die vielen Schulkinder, die in ihren Sportwochen auf die Skier möchten, doch noch Hoffnung?
Skilifte in Betrieb?
Ein «Schäumchen» Schnee sieht zwar sehr schön aus, besonders wenn die Temperaturen tief bleiben und die weisse Pracht nicht wegschmilzt, einige wenige Zentimeter Schnee reichen jedoch nicht, um Ski fahren zu können. «Damit die Piste präpariert werden kann, benötigt es doch eine solide Grundlage von mindestens 10 cm Schnee. Erst wenn die Piste in Betrieb genommen werden könnte, wird auch der Skilift gestartet», sagt Urs Brotschi von Bro-Sport Selzach. Die Wetteraussichten für die nächsten drei Tage stimmen den Skilehrer sehr optimistisch. «Neuschnee ist angesagt, wenn auch nicht im grossen Mengen. Zugute kommt uns, dass die Temperaturen relativ niedrig bleiben. Läuft alles nach Plan, starten wir am Montag, 2. Februar, mir der Skischule.» Eine Woche kostet für Kinder unter 6 Jahren 160 Franken, Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren zahlen 200 Franken inklusive Lift. Der Unterricht findet von 14.15 bis 16.15 Uhr statt. Diese Zeiten sind auf den Busfahrplan abgestimmt. Der BGU fährt ja seit dem Fahrplanwechsel im Dezember zum Beispiel am Wochenende neu stündlich auf die Grenchenberge.
Restaurant geöffnet
Etwas weniger optimistisch zeigt sich der langjährige Grenchenberg-Skilehrer André Klinger. «Es wäre ein grosses Geschenk vorab für die Jugend, wenn die Skischule durchgeführt werden könnte. Ob dafür die Schneemenge allerdings reicht?» Der Selzacher ist je-
Das Wunschszenario: eitel Sonnenschein und gute Schneeverhältnisse über dem Nebelmeer.
doch bereit, am Montag auf dem Berg die Schüler in Empfang zu nehmen. Treffpunkt ist beim Skilift. Damit während der Sportwochen auf dem Hausberg niemand Hunger leiden muss, öffnet das Bergrestaurant auch an seinem offiziellen Ruhetag. «Wir sind für alle da und werden sogar unsere spezielle Skischul-Kinderkarte anbieten. Darauf sind Snacks bereits ab 5 Franken zu finden», sagt die Wirtin Kristina Schneider. Es gibt also kaum jemanden, der sich für die nächsten beiden Wochen nicht darauf freuen würde, wenn genügend Schnee zu liegen käme und auch diverse andere Wintersportarten stattfinden könnten. Bleibt zu hoffen, dass Frau Holle mit den Grenchner Wintersportfreunden Einsicht zeigt und ihre Kissen gehörig ausschüttelt.
PARAMEDIFORM-GESUNDHEITSTIPP
PUBLIREPORTAGE
Metabolisches Syndrom
Können Gross und Klein in den nächsten Tagen den Schnee geniessen?
Auf die Plätze, fertig ... Narren
2024 stieg der Plausch wie Phönix wieder aus der Asche. Letztes Jahr feierten Daniel «Wisi» Wisard die 10. Auflage mit derselben Teambesetzung. Nummer 11 folgt dieses Jahr im Grenchner Parktheater am 7. Februar 2026 auf dem Fuss. Es wird dann ultimativ die letzte Plausch-Nummer aus der Küche dieses Teams sein. Dieses Jahr ist alles, was die Fasnacht betrifft, ein bisschen früher.
JOSEPH WEIBEL
Am Plausch haben nicht nur Guggenmusiken und Schnitzelbänke Platz, sondern auch gelungene Sketches als Intermezzo. Bilder: Joseph Weibel / Fotomontage: Barbara Adank
Daher ist die Umstellung auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit geringem Fettanteil und ausreichend Ballaststoffen wichtig für die Gewichtsreduktion. Gleichzeitig sollte die körperliche Bewegung gesteigert sowie die Lebensgewohnheiten neu überdacht und angepasst werden. Je nachdem werden Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin sowie erhöhte Blutzuckerwerte medikamentös behandelt.
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Das Metabolische Syndrom ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der griechische Begriff «metabolisch» bedeutet so viel wie stoffwechselbedingt. Von einem Syndrom spricht man, wenn verschiedene Symptome zur gleichen Zeit auftreten (= Symptomenkomplex), von denen jedes aber eine unterschiedliche Ursache haben kann. Da es sich um eine komplexe Stoffwechselerkrankung handelt, spielen auch verschiedene Faktoren bei der Entstehung eine Rolle. Bei einer vererbten Anfälligkeit führen die Lebensumstände, falsche Ernährung, Stress und Bewegungsmangel eine wichtige Rolle. Man schätzt, dass heute bei der westlichen Bevölkerung bis zu 40 Prozent der Menschen vom metabolischen Syndrom betroffen sind. Übergewicht mit einer starken Bauchfettverteilung ist ein wichtiger Faktor, weil sich die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber dem körpereigenen Insulin verringert. Daher steigert die Bauchspeicheldrüse die Produktion von Insulin, um eine ausreichende Zuckeraufnahme zu gewährleisten. Nach einer gewissen Zeit jedoch kann diese Überproduktion nicht mehr aufrechterhalten werden, was den Anstieg des Blutzuckerspiegels zur Folge hat und schliesslich zum Diabetes Typ II führt. Bluthochdruck, dessen Ursache auch meistens mit Ernährung (Übergewicht), Stress und Lebensstil zusammenhängt, ist ein weiterer Faktor des Metabolischen Syndroms. Dazu kommt eine Fettstoffwechselstörung, die sich durch einen erhöhten Cholesterinspiegel zeigt. Als Folge dieser vier Faktoren kann es zu einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder zu einem Verschluss einer Beinarterie kommen, was zu Behinderungen oder zum Tod führen kann.
Auf Eventfrog läuft der Vorverkauf schon länger. Tickets hat es noch genug. Ab 10 Franken bis 30 Franken ist man dabei an einer unterhaltsamen vorfasnächtlichen Show, zugleich der Startschuss der diesjährigen Fasnacht, die dann am 12. Februar mit der Chesslete offiziell ihren Lauf nimmt.
Chefpläuschler Daniel Wisard und sein Team haben noch einmal eine «grosse Bühne» verdient. Die beiden letzten Auflagen des Plausch in Grenchen sind uns in bester Erinnerung. Die Abendkasse öffnet am Samstag, 7. Februar 2026, um 19 Uhr, Start der Fasnachts-Show ist um 20 Uhr.
So geht es weiter: Am Schmutzigen Donnerstag (12. Februar) startet die
Chesslete auf dem Pausenplatz des Schulhauses I und II. Um 13.59 Uhr ist der ebenso traditionelle Kinderball im Parktheater und um 19.03 Uhr startet der Guggen- und Schnitzelbankabend in den teilnehmenden Beizen.
Am Freitag, 13. Februar 2026, ist um 14 Uhr Seniorenfasnacht im Eusebiushof, im Weinberg, Kastels und Sunnepark. Am Abend kommt es zur 18. Auflage der Goschenacht im Foyer des Parktheaters. Achtung: Eintritt nur im Kostüm!
Am Samstag, 14. Februar 2026, wird es erst am Abend fasnächtlich laut – mit der Gränchner Street-Gugge-Night auf zwei Bühnen und im Zelt auf dem Zytplatz.
Wer indoor lieber hat, findet Platz in den teilnehmenden Beizen anlässlich der Beizenfasnacht. Der grosse Fasnachtsumzug führt ab 14.14 Uhr durch die Strassen von Grenchen. Dann geht es bis Aschermittwoch nahtlos weiter mit der Obernarrentriumpfiratsparty um 20.02 Uhr im Grenchner Parktheater (Restaurant), am Dienstag ist um 14.33 Uhr Kinderumzug und an Aschermittwoch geht’s um 20.03 Uhr dem Böögg auf dem Marktplatz an den Kragen.
Ticketverkauf für den Grenchner Plausch von Samstag, 7. Februar 2026, auf www.eventfrog.ch
AUF EIN WORT MIT ... AMIRA HAFNER-AL JABAJI, ISLAMWISSENSCHAFTERIN UND PUBLIZISTIN Die Grenchner-Stadt-Anzeiger-Serie
Amira Hafner-Al Jabaji: Die Stimme des Dialogs
JOSEPH WEIBEL
Gewöhnt man sich daran, immer wieder Koffer und Kisten zu packen und in eine neue Ecke der Schweiz zu ziehen? Auch wenn diese Zeit schon lange zurückliegt, kann die Grenchnerin Amira Hafner-Al Jabaji diese Frage gut beantworten. Bis zu ihrem zwölften Lebensjahr musste sie sich immer wieder auf ein neues Zuhause und ein neues Schulumfeld einstellen. «Einfach war das nie, mitten im Jahr als ‹Neue› in eine Schulklasse zu kommen», erinnert sie sich.
Die ersten zehn Jahre ihres Lebens verbrachte sie mit ihren Eltern und drei Geschwistern im Sensebezirk im Kanton Freiburg. Ihr Vater, ein gebürtiger Iraker, arbeitete als Elektroingenieur zunächst in der Telekommunikation, später in der Automation und schliesslich in der Chipherstellung. Nach zwei Jahren im Raum Zürich, in Opfikon-Glattbrugg, zog die sechsköpfige Familie 1983 nach Grenchen.
Für ihre Mutter, die aus einem kleinen Ort in Nordrhein-Westfalen stammte, bedeutete der Umzug nach Grenchen eine Rückkehr an einen prägenden Lebensort. 1959 war sie, damals 21-jährig, aus Deutschland in die ihr völlig unbekannte Uhrenstadt gekommen, um in der ASSAKüche zu arbeiten. «Ihre erste Begegnung mit Grenchen war der Bahnhof Süd», erzählt Amira Hafner-Al Jabaji schmunzelnd. Nach einem Jahr fand die Mutter eine Stelle in der Mensa der ETH Zürich – und dort auch ihren zukünftigen Ehemann.
Das Jahr in Grenchen schil-
spanischen Arbeitskolleginnen. Ein drittes und letztes Mal kehrten die Eltern, mittlerweile beide um die achtzig, vor rund zehn Jahren nach Grenchen zurück. 2023 starben sie hier kurz nacheinander.
Als die Familie von Opfikon-Glattbrugg an den Jurasüdfuss zog, wurde Amira in Grenchen in die sechste Klasse eingeschult. Nach zwei Jahren Bezirksschule wechselte sie ans Gymnasium in Solothurn, machte die Matura und studierte anschliessend an der Universität Bern Islamwissenschaften und Medienwissenschaften.
Die Frage liegt nahe, ob sie dabei von der Herkunft ihres Vaters inspiriert wurde. Amira Hafner-Al Jabaji verneint. «Er hätte sich vielmehr gewünscht, dass ich Medizin, Jus oder Architektur studiere.» Doch sie hatte andere Pläne. Schon während der Kanti-Zeit reifte der Wunsch, Journalistin zu werden – am liebsten Auslandkorrespondentin. Ein Schlüsselmoment war ein Klassenbesuch bei der Solothurner Zeitung. Der Journalismus hatte sie gepackt. Entsprechend konsequent wählte sie Medienwissenschaften als Nebenfach während des Studiums.
Ihre akademische Ausbildung in Islamwissenschaften und ihre journalistische Leidenschaft verbanden sich später zu einer fruchtbaren Symbiose. Das Studium schärfte nicht nur ihren Blick auf die eigene Religion, sondern rückte zunehmend das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen ins Zentrum. Bereits während der Studienzeit wurde sie von Kirchgemeinden, Schulen und Vereinen zu Vorträgen und auf Podien eingeladen, schrieb für interreligiöse Zeitschriften und setzte sich auch mit interkulturellen Themen auseinander. Ihr Anliegen ging dabei über den Dialog zwischen Religionen hinaus: Es ging ihr um gegenseitigen Respekt und Verständigung zwischen Kultu-
Politische Fragen waren stets Teil ihres Denkens – allerdings lange ohne formalen Zugang zur Schweizer Politik. Bis zu ihrem 25. Lebensjahr besass sie nur den irakischen Pass; erst durch ihre Heirat wurde sie Schweizer Bürgerin. Die Faszination für politischen Austausch jedoch begleitete sie schon seit der Gymnasialzeit. Anfang der 2000er Jahre trat sie in Grenchen der SP bei und wirkte in mehreren Kom-
missionen mit, erkannte aber rasch, dass die Partei in der damaligen Besetzung nicht ihre politische Heimat werden würde. Sie wechselte zu den Grünen. Ihr Interesse an Politik, sagt sie heute, habe sich nie an Parteigrenzen orientiert. «Die Wassermelone symbolisiert ganz gut meine politische Haltung», meint sie verschmitzt.
Ihr früh gefasster Wunsch, journalistisch tätig zu sein, ist bis heute konstant geblieben. Nebst Fachartikeln schreibt sie seit langen Kolumnen für den CH-MediaVerbund der Region Solothurn. Sie arbeitete als Redaktorin bei der Zeitschrift aufbruch, einer unabhängigen Publikation für Religion und Gesellschaft, und ist Mitglied der Redaktion von FAMA, der einzigen feministisch-theologischen Zeitschrift im deutschsprachigen Raum. Eine besonders prägnante Duftmarke setzte sie zwischen 2015 und 2021 als Moderatorin der SRF-Sendung Sternstunde Religion. Bereits zuvor war sie regelmässig Gast in den politischen Diskussionssendungen Der Club und Arena. 2008 gründete sie ausserdem den Interreligiösen Think-Tank.
Während ihrer Zeit beim Schweizer Fernsehen machte sie in Grenchen eine besondere Erfahrung: «Es berührte mich sehr, wenn mir Grenchnerinnen und Grenchner ganz unterschiedlicher Herkunft zu verstehen gaben, wie stolz sie darauf seien, dass ‹eine von ihnen› im Schweizer Fernsehen eine Gesprächssendung moderiere. Diese Wahrnehmung erfüllte mich mit Freude und regte mich zugleich zum Nachdenken an.»
Grenchen war für sie nie nur Wohnort, sondern stets Lebensmittelpunkt und Wirkungsort. Diese Verbundenheit pflegte sie aktiv – unter anderem als Mitgründerin von Grange Mélanges und durch ihr Engagement in Sportvereinen vom Volleyball- über den Tennisclub bis zum Turnverein. «Grenchen ist nicht nur mein Wohnort, sondern ein wichtiger Teil meines Lebens», sagt sie.
Ihr Engagement ging jedoch über das Lokale hinaus: 2005 wurde sie in den Publikumsrat der SRG gewählt und war 13 Jahre Teil dieses Gremiums, das die Bevölkerung repräsentiert und die Programmarbeit von Radio und Fernsehen begleitet. 2015 folgte die Wahl in den Regionalvorstand der SRG Deutschschweiz. Besonders schätzte sie den engen Austausch mit den Redaktionen.
Schliesslich stand sie selbst vor der Kamera und moderierte die «Sternstunde Religion». Als dies in den Medien angekündigt wurde, rechnete sie mit heftigen Reaktionen, doch sie blieben weitgehend aus. Religion ist an sich ein kontroverses Feld, und so kamen oft heisse Themen zur Sprache. Etwa der «Arabische Frühling», «Missbrauch in den Kirchen», «interreligiöse Ehen und Familien» oder «Antisemitismus». Gleich zweimal wurde ihr die Ehre zuteil, den Dalai Lama zu interviewen.
Ihr Engagement für den Dialog zwischen Religionen und Kulturen ist ungebrochen. Erst vor wenigen Wochen wurde eine Studie vorgestellt, an der sie massgeblich beteiligt war. Die For-
Schneeschuhtrail bei Vollmond
Vollmond ist auch im Winter jeden Monat. Und wenn dann die Nacht der Nächte da ist, lockt Jurasonnenseite zur VollmondSchneeschuhtour mit Fondue.
So richtig geklappt hat das diesen Winter noch nicht wirklich. Auch wenn der ganz grosse Schneefall (noch) nicht angesagt ist, so stehen die Zeichen nicht schlecht, dass die Tour vom 1. Februar 2026 tatsächlich wie geplant stattfinden könnte. Es schneit die nächsten Tage immer wieder mal – vor allem auf der Höhe. Die nächste Schneeschuhtour ist dann am 3. März 2026. Vollmond in sei-
ner ganzen Pracht ist übrigens um 23.08 Uhr. Und: Der Mond unterstützt bei Fitness und Ausdauer besonders gut an Wassertagen (Krebs, Skorpion, Fische). Der Vollmond vom 1. Februar steht im Zeichen Krebs. (jw)
Zum Programm: Sonntag, 1. Februar 2026, Treffpunkt Parkplatz Untergrenchenberg, 17.30 Uhr. Preis 55 Franken (inkl. Schneeschuhwanderung und Fondue). Anmeldung ist grundsätzlich fünf Tage vor dem Anlass. Aber wenn man sich heute Donnerstag subito anmeldet, sollte das schon noch klappen. Anmeldung auf der Website: www.jurasonnenseite.ch
Vorname/Name: Amira Hafner-Al Jabaji Beruf: Islamwissenschafterin und Publizistin
Geburtsdatum: 9. Dezember 1971
Zivilstand: verheiratet > STECKBRIEF
> FÜNF FRAGEN
Meine Lieblingsdestinationen:
Die Sofaecke mit einer Tasse Tee und einem guten Buch
Lieblingsspeise: Chicken Biryani
Aufsteller der Woche: Die ganze Woche war ein Aufsteller: morgendliches Vogelgezwitscher, tolle Filmtage und eine grossartige Lesung in der Stadtbibliothek
Auf was kann ich nicht verzichten: auf mein GA
Ich würde nie: Kaffee aus dem Pappbecher trinken
schungsarbeit der Universitäten Freiburg und Sarajevo, «Professionalisierung der muslimischen Seelsorge: Erfahrungen aus der Schweiz und Bosnien-Herzegowina», wird demnächst noch in Sarajevo präsentiert.
Dass ausgerechnet diese beiden Länder im Fokus stehen, ist kein Zufall. Sowohl die Schweiz als auch Bosnien-Herzegowina zeichnen sich durch Religionsfreiheit, religiöse Vielfalt und die Trennung von Religion und Staat aus. Doch was kann eine solche Studie konkret bewirken?
«In der Schweiz leben fast eine halbe Million Muslime», erklärt Amira Hafner-
Al Jabaji. Die erste Generation muslimischer Migrantinnen und Migranten sind inzwischen ins Betagtenalter gekommen. In den Spitälern liegen auch Patienten mit muslimischem Hintergrund. In den Gefängnissen sitzen auch muslimische Insassen, und in der Schweizer Armee dienen auch Muslime. Das wirft Fragen nach einer adäquaten Betreuung in Pflege und Seelsorge auf. Die Erfahrungen in beiden Ländern und der Austausch darüber kann helfen, die muslimische Seelsorge weiter zu professionalisieren.
Gemäss der WHO ist eine spirituelle Betreuung Bestandteil einer umfassenden Gesundheitsversorgung. Sie kann nachweislich positiven Einfluss auf den mentalen Zustand und die Heilungsprozesse haben und in Krisensituationen stabilisierend und orientierungsgebend wirken. Hinzu kommen sensible Themen wie Sterbebegleitung, Palliativpflege, Hospizarbeit und das Bestattungswesen – Bereiche, in denen religiöse Bedürfnisse und kulturelle Prägungen eine zentrale Rolle spielen.
Hinter der engagierten Amira HafnerAl Jabaji steht auch eine Frau mit vielen Facetten: Sie hat mit ihrem Mann drei inzwischen erwachsene Söhne (29, 27, 20 Jahre) grossgezogen und pflegt vielfältige Interessen. Als Präsidentin der Literarischen Gesellschaft verbindet sie ihre Leidenschaft fürs Lesen, besucht gerne Konzerte und Theater und freut sich auf kulturelle Höhepunkte wie die Solothurner Filmtage. Regelmässig ist sie mit der Bahn in der ganzen Schweiz unterwegs, um Freundschaften und Bekanntschaften zu pflegen. Von ihrer Mutter hat sie zudem die Freude am Kochen und Backen mitbekommen.
Unerwähnt geblieben sind zwei Auszeichnungen: 2011 erhielt sie als erste Frau den Anna-Göldi-Menschenrechtspreis für ihren Dialog zwischen Muslimen und Christen. 2016 folgte der FischhofPreis der Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz und der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus. Auch wenn sie im Alltag fast lautlos mit dem Velo unterwegs ist, wird man die Stimme von Amira Hafner-Al Jabaji wohl immer wieder hören – wir lauschen mit.
Lama. Bild: Privatarchiv
Wenn das Wetter mitspielt: mit Schnee und unbedecktem Himmel, so wird eine Schneeschuhtour bei Vollmond besonders schön. Bild: Freepik
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Foto: Denise Borcard, Grenchenberg
Ueli Suter – vom Chappeli auf die grossen Pässe Europas
Grenchen wird heute auch immer als Velostadt benannt. Mit gutem Recht. Eines der grössten Velodromes in der Schweiz steht in Grenchen. Und Grenchen hatte auch einen Radprofi in seinen Reihen: Ueli Suter, geboren 1947 in Grenchen. Im Alter von 25 Jahren erhielt er seinen ersten Profivertrag. Ueli Suter ist im Dezember 2025, 78-jährig, verstorben. Eine Würdigung.
*HANSUELI HABEGGER
Aufgewachsen ist Ueli Suter an der Bergstrasse in Bettlach, wo seine Eltern einen Hof bewirtschafteten. Als er sieben Jahre alt war, übernahm die Familie gemeinsam mit Onkel und Tante die Wirtschaft «Chappeli» in Grenchen. Ueli war der Älteste von vier Geschwistern – Rosmarie, Maggie und dem elf Jahre jüngeren Toni –und lernte früh, Verantwortung zu übernehmen.
Der Sport begleitete ihn von klein auf. Zuerst versuchte er sich als Fussballer, später – mit 13 Jahren – als Schwinger im Schwingklub Grenchen. Doch weder der Rasen noch der Sägemehlring waren seine Welt. Seine Bühne sollte eine andere werden.
Nach einem Welschlandjahr absolvierte Ueli in Grenchen eine Lehre als Elektroinstallateur. Parallel dazu entdeckte er beim VMC Grenchen (Velo- und MotoClub) seine wahre Leidenschaft. Mit Lizenz ausgerüstet fuhr er seine erste Queroder Velocross-Saison – auf einem ganz normalen Strassenvelo, mit zurechtgebogenem Rennlenker. Bald jedoch kam die klare Erkenntnis: «Ein Velo ist zum Fahren da, nicht zum Tragen.»
Mit 16 Jahren (1963) wechselte er konsequent zum Strassenrennsport. Als Junior, später als Amateur und Elite-Amateur, steigerte er sich kontinuierlich – bis sich die Resultate einstellten. 1972 gelang der Durchbruch: Siege an der Tour du Canton
de Fribourg und am Grand Prix de Lausanne öffneten ihm die Tür zur internationalen Bühne.
Die Krönung folgte mit der Selektion für die Olympischen Spiele in München.
Im Mannschaftszeitfahren klassierte sich das Schweizer Team auf Rang 7, im Einzelrennen wurde Ueli 24. Rückblickend meinte er selbstkritisch: «Mit etwas mehr Selbstvertrauen wäre wohl noch einiges mehr drin gelegen.»
Im gleichen Jahr zeigte Ueli bei der Tour de l’Avenir in Frankreich seine ganze Klasse. Auf der legendären Bergetappe hinauf zum Puy de Dôme, dem Vulkan im Massif Central, fuhr er allen davon. Bereits zuvor, am Col du Grand Ballon in den Vogesen, hatte er sich in der Spitzengruppe gezeigt. Am Ende wurde er Bergkönig und angriffigster Fahrer der Tour 1972.
Mit 25 Jahren erfüllte sich damit sein Bubentraum: ein Profivertrag in Italien. Zwischen 1973 und 1981 startete Ueli sechsmal am Giro d’Italia. Die Zielankünfte führten damals durch die Quartiere Mailands, ehe es vor dem Dom zum Finale kam. 1977 wurde er Zweiter der Bergwertung, 1978 – als Teamkapitän von Zonca-Santini – holte er sich das Maglia Azzurra des Bergkönigs. Besonders freute ihn jeweils die Heimfahrt, wenn ihn ein Freund in Mailand abholte. 1978 war ein Ausnahmejahr: Neben dem Bergkönigstitel im Giro belegte Ueli an der Tour de Suisse den hervorragen-
den 2. Rang, nur 18 Sekunden hinter dem Belgier Paul Wellens. Legendär blieb auch eine Episode im Herbst 1978. Nach der verregneten Lombardei-Rundfahrt am Samstag war Ueli am Sonntag vertraglich für Quer durch Lausanne verpflichtet. Wegen tagelanger Regenfälle waren sämtliche Nord-SüdVerbindungen gesperrt – Gotthard, Simplon, Grosser St. Bernhard. Es blieb nur der Umweg: Locarno – San Bernardino –Chur – Zürich – Bern – Lausanne. Als er morgens gegen fünf Uhr im Hotel ankam, sass oben auf der Treppe Felice Gimondi und fragte erstaunt: «Wo bist du denn durchgefahren?»
Gimondi selbst war über Turin, Bardonecchia, den Fréjus-Tunnel und Annecy angereist – «sehr mühsam», wie er sagte. Ueli hatte einmal mehr bewiesen, dass Ausdauer für ihn nicht beim Rennen endete. 1981 beendete er seine Karriere im Alter von 34 Jahren mit einem starken 6. Rang an der Tour de Suisse. Nach 18 Jahren im Profiradsport begann ein neuer Lebensabschnitt. Ueli wechselte ins Luzerner Hinterland und arbeitete bei der Villiger Velofabrik in Buttisholz als Produktmanager und Einkäufer. Ab 2003 bis zur Pensionierung war er als Shimano-Einkäufer bei Fuchs-Movesa in Lupfig tätig.
Im Frühling 2018 erhielt Ueli die Diagnose Demenz. Dank der Unterstützung der Memory Clinic Sursee, seines Hausarztes und vor allem dank der unermüdlichen Fürsorge von Rosi, seiner Partnerin – liebevoll sein «Lottosechser» genannt –konnte er lange zu Hause bleiben.
* Hansueli Habegger aus Selzach war 2022 Vizepräsident des Organisationskomitees (OK) für die Etappe der Tour de Suisse in Grenchen. Er ist eng mit dem Radsport verbunden und erinnert sich in einer Würdigung an seinen im Dezember 2025 verstorbenen Freund Ueli Suter, der 1947 in Grenchen geboren wurde.
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Ueli Suter im Porträt und seinerzeit als Radprofi in Italien.
Bilder: zvg
Baden in der Aare. Mut braucht keine langen Ärmel. Foto: Monika Allemann
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FREITAG, 30.1.
7–12 Uhr: Markt Grenchen. www.gvg.ch Marktplatz
11–11.30 Uhr: Musikalisches Amuse-Bouche. Unter dem Titel «Die Orgel tanzt!» spielt Stefanie Scheuner die Orgel; anschliessend gibt es einen Suppentag. Zwinglikirche Grenchen, Zwinglistrasse 11
11.30–14 Uhr: Suppentag. «Letzter Monatsfreitag, ab 11.30 Uhr im Zwinglihaus: Suppe mit Brot und Wienerli. Erlös für Brot für alle und soz. Institution Grenchen.» Zwinglihaus Grenchen, Zwinglistrasse 9
18 Uhr: Vernissage «Grenchäologie, vom Schalenstein zur Ritterburg». Dauerausstellung «Grenchäologie» eröffnet im Museum Grenchen; zeigt Funde von Urgeschichte bis Mittelalter. Mi, Sa, So 14-17 Uhr Museum Grenchen, Absyte 3
18 Uhr: Fondue-Fest. Fackelspaziergang mit historischen Erzählungen; anschliessend Fondue im Zwinglihaus. Treffpunkt Parkplatz Holzerhütte, ab 18 Uhr. Veranstalter: Ref. Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach. Zwinglihaus Grenchen, Zwinglistrasse 9
SAMSTAG, 31.1.
18 Uhr: Dine & Dance 80er-Jahre. Mit Original DJ, Retro-Beats, Disco-Vibes; Bar und feines Essen (Reservation). Disco 21 Uhr., www.parktheater-grenchen.ch Parktheater, Lindenstrasse
SONNTAG, 1.2.
Mein Freund Barry 3D &2D,Ab12J,197min,D
2D,Ab 6J, 95min, CHD
Sa-Mi16:00 REX
Di,Mi20:00 3DREX
3D REX
TheHousemade
DieDrei ??? Toteninsel 2D,Ab6J, 104min,D
Sa -Mi14:00 REX
2D,Ab16J,132min,D
Do –Mo20:00 REX
losen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Website der Tourismus- und Wohndestination Jurasonnenseite. Die Daten werden teilweise für die Printausgaben von CH Media: Grenchner Tagblatt, Solothurner Zeitung, Oltner Tagblatt sowie deren Onlinever-
anstaltungskalendern verwendet. Redaktionsschluss jeweils Dienstag, 12 Uhr. Keine Publikationsgarantie. Wir helfen gerne!
17.30–21 Uhr: Vollmond-Schneeschuhtour mit Fondue. Parkplatz Untergrenchenberg. CHF 55.–. Anmeldung an info@jurasonnenseite.ch Parkplatz Untergrenchenberg MONTAG, 2.2.
15.45–17.45 Uhr: Bahnschnupperkurse Februar. Direkt auf die Rennbahn –unter kundiger Führung eines Instruktors drehst du selbst erste Runden auf dem schnellen Holzoval. Tissot Velodrome, Neumattstr. 25
Begleitete Spaziergänge für alle ab 60 Jahren. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder nimmt auf eigene Verantwortung teil. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.
14–16 Uhr: Urban Sketchers Biel / Bienne lädt zur öffentlichen Zeichengruppe: Julia Steiners Werk mit Papier und Stift erkunden.www.kunsthausgrenchen.ch
11.30–14 Uhr: Mittagstische 2026. Einladung zu einem feinen Mittagessen; Anmeldung bei Tanja Weissmann, Tel. 076 326 22 50 oder per E-Mail tanja.w@besonet.ch
5 Uhr: Chesslette. Die Chesslette startet um 5 Uhr auf dem Pausenplatz der Schulhäuser I und II in Grenchen, anschliessend gibt es in einigen Restaurants Mehlsuppe. Grenchen, diverse Treffpunkte
Die Chesslete läutet die Fasnacht ein. Bild: zvg
Entd cke die egion
Fami-Träff (Eltern und Kinder Treffen). Der Treffpunkt für Eltern und Kinder ab Geburt bis ca. 4-jährig. Aktuelle Öffnungszeiten: Mo, 14.30–16.30 Uhr, Mi/Fr, 9–11 Uhr. Eintritt Fr. 3.–. Infos: www.familienvereingrenchen.ch.
Familienverein Grenchen, Kapellstrasse 26, im 1. OG.
13–16 Uhr: Lüg i d’Schür. Das Angebot «miteinander – füreinander»: Spielen, Treffen, Spazierengehen. Zähnteschür Bettlach, Grenchenstrasse 8
Zämegolaufe: Immer Montag und Mittwoch. Routenplanung und genaue Zeiten unter: www.zämegolaufe.ch/grenchen
i d’Schür.
Museum Grenchen: Dauerausstellung: «Vom Bauerndorf zur Technologiestadt». «Grenchäologie, vom Schalenstein zur Ritterburg». Offen: Mi, Sa, So, 14–17 Uhr. www.museumgrenchen.ch
Kunsthaus Grenchen: We Care!: 13.9.2025–22.2.2026. Ein gemeinsames Projekt von vier Kunstsammlungen im Kanton Solothurn.
13 Uhr: Schnittkurs an Obstbäumen Teilnahme kostenlos, keine Anmeldung nötig, Baumschere und Säge nicht vergessen, OGV Bettlach Parkplatz Gemeindehaus, Dorfstrasse
DONNERSTAG, 12.2.
5–7 Uhr: Chesslete in Bettlach: Fasnachtsbrauch mit Glocken und Rätschen; anschliessend Mehlsuppe. Start 5 Uhr Dorfplatz, Ende MZH Büelen. Dorfplatz