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LBA 4 / 2026 vom 29. Januar

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DONNERSTAG, 29. JANUAR 2026

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Dicht gedrängtes Fasnachtstreiben: Mit einer neuen Route soll der Besucherfluss verbessert werden.

Abschied von der Schlossgeischter-Nacht Lenzburg Die SchlossgeischtSchränzer Lenzburg stellen die Kinderfasnacht neu auf: mit einer neuen Umzugsroute und frischen musikalischen Akzenten – gleichzeitig fällt mit der Schlossgeischter-Nacht ein traditionsreicher Anlass weg. ■

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Foto: Romi Schmid

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enn am 14. Februar Prinzessinnen, Piraten und Dinosaurier durch die Lenzburger Altstadt ziehen, ist wieder Kinderfasnacht. Die traditionelle Veranstaltung gehört seit Jahren fest zum Lenzburger Kalender. Damit das dichte Fasnachtstreiben für alle sicher und gut erlebbar bleibt, haben die Schlossgeischt-Schränzer Lenzburg (SGSL) dieses Jahr eine neue Route beschlossen. «In der Rathausgasse kam es stets zu einem sehr hohen Besucheraufkommen, was dazu führte, dass die Sicht auf den Umzug für die Zuschauerinnen und Zuschauer teilweise stark einge-

schränkt war», sagt OK-Chefin Julienne Schmid. Auch aus Sicherheitsgründen sei die bisherige Situation «nicht mehr optimal vertretbar» gewesen. Mit der neuen Strecke wolle man den Besucherfluss besser verteilen und die Sicherheit erhöhen. «Gleichzeitig möchten wir allen Gästen ein attraktiveres Umzugserlebnis mit besserer Sicht ermöglichen», so Schmid. Neu wird die Route zweimal gelaufen. Musikalisch dürfen sich die Besucher auf Bewährtes und Neues freuen. Neben langjährigen Stammformationen sind die Schwellbaumschränzer Windisch wieder mit dabei. «Die langjährige Freundschaft und das gemeinsame Musizieren sind für uns jedes Jahr ein besonderes Highlight», sagt Schmid. Erstmals reisen zudem die Storcheguuuger aus Wynau an. Dazu kommen viele neue Lieder sowie die Wagengeischter, die den Umzug begleiten. Ein Highlight wartet bereits am Freitagabend: Am Guggentreffen wird die bekannte Kaffeestube wieder aufgebaut. «Die Kaffeestube lädt zum Verweilen ein und ergänzt das Programm mit einem gemütlichen Treffpunkt», so Schmid. Das Guggentreffen beginnt um 18.30 Uhr in der Rathausgasse.

Gleichzeitig gibt es auch einen Einschnitt zu verkraften: Die Schlossgeischter-Nacht findet nicht mehr statt. SGSL-Präsident Sebastian Wilhelm nennt «hohe Fixkosten und rückläufige Besucherzahlen» als Gründe. Zudem habe die Location nicht mehr zum Anlass gepasst. Ob der Anlass je zurückkehrt, ist offen. Fix ist hingegen: 2027 feiern die SGSL ihr 40-Jahr-Jubiläum. «Da werden wir ziemlich sicher etwas Spezielles auf die Beine stellen », so Wilhelm. Bis dahin tragen 38 aktive Mitglieder, darunter sieben Neumitglieder und mehrere Junggugger, die Kinderfasnacht. Wie viele Vereine stehen auch die Schlossgeischt-Schränzer vor steigenden finanziellen Aufwänden und der Herausforderung, neue Mitglieder zu gewinnen. «Glücklicherweise werden wir bei Anlässen wie dem Kinderumzug grosszügig durch die Stadt Lenzburg unterstützt. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an Stadt und Regionalpolizei», so Wilhelm. ■

34. Guggentreffen: Freitag, 13. Februar, Rathausgasse/Metzgplatz. Kinderumzug: Samstag, 14. Februar, 14 Uhr, Altstadt: Kinderschminken ab 12 Uhr beim Alten Gemeindesaal.

Missgriffe bei der Markenstrategie, Verkauf der Liegenschaft in Seon, Ankündigung der Rückkehr nach Lenzburg, Stellenabbau, schwächelnde Umsätze Peter Buri usw.: Bei der «Mammut Sports Group» ist in jüngerer Vergangenheit nicht nur die Kundschaft mit den bei ihr erworbenen Outdoor-Produkten in Bewegung, sondern auch das Unternehmen selbst. Kürzlich verkündete die Finanz- und Branchenpresse nun noch, dass die Firma zum Verkauf stehe. Schon wieder. Erst vor fünf Jahren hatte der zum weiteren Schmidheiny-Familienimperium gehörende Mischkonzern Conzzeta «Mammut» an eine Investmentgesellschaft im Besitz der ehemaligen Kaffee-Dynastie Jacobs verkauft. Schon damals war Branchenkennern klar, dass es der neuen Eigentümerin nicht um ein langfristiges Engagement geht, sondern darum, die «Braut» für den gewinnbringenden Wiederverkauf schön zu machen beziehungsweise marken- und imagemässig wieder auf die richtige alpinistische Höhe zu hieven. Das war notwendig geworden, weil nach den «Blütenjahren» von Mitte 90er-Jahre bis 2016, in denen sich «Mammut» zu einem international boomenden «Outdoor-Powerhouse» entwickelte, ein ehemaliger «Bogner»-Manager innert kurzer Zeit das alpinistische Markenprofil goldglitzernd in Schickimicki-Niederungen abstürzen liess. In Medienberichten wird kolportiert, dass «Jacobs Capital» einen Verkaufserlös von über 500 Millionen Euro anstrebe, was von Brancheninsidern als sehr sportlich erachtet wird. Sie vermuten, dass es sich dabei so oder so um eine Art Wanderpreis handeln werde, da aufgrund der allgemeinen Outdoor-Branchenkrise wohl wiederum nur ein Finanzspekulant als Käufer in Frage käme. Ein Branchen-Bonmot besagt, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Bekleidung und Ausrüstung. Es ist der «Mammut Sports Group» zu wünschen, dass sie in den nun offenbar anbrechenden stürmischen Zeiten rund um den oder die Handwechsel über ein ebenso dickes Schutzfell verfügen wird, wie es einstmals ihr namensgebendes Wappen- und Logo-Tier hatte. Peter Buri, Lenzburg

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