Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos
Donnerstag, 22. Januar 2026, 64. Jahrgang, Nr. 4
Information zum Schulraum
In Wettingen informierten sich die Leute über die Masterplanung Schulraum 2040. Bauten und Sanierungen für rund 200 Millionen Franken stehen im Raum. Das Herzstück ist das Oberstufenzentrum. (ihk) S. 2/3
Würenloser BNO zum Zweiten
An der Sommergmeind will der Würenloser Gemeinderat einen Kredit vorlegen, um die Bau- und Nutzungsordnung im zweiten Anlauf zu überarbeiten. Dabei setzt er auf Partizipation. Trotzdem: Noch immer gibt es kritische Stimmen, die mehr Infos verlangen. (bär) S.12/13
INSERATE
«Bin
5432 Neuenhof Post CH AG
dankbar, dass ich noch lebe»
Aortariss, fast blind, halbseitig gelähmt – wie sich Stefan Kalts Leben innert Sekunden veränderte.
Stefan Kalt überlebt, was die meisten nicht schaffen. Vor neun Monaten platzte sein Hauptblutgefäss, im Unispital Zürich wird er notoperiert. Statt bei den Regionalen Verkehrsbetrieben Baden-Wettingen (RVBW) seine Nachfolgerin einzuführen und die Pension zu planen, kämpft er sich ins Leben zurück. Trotz eingeschränktem Sichtfeld sagt er heute: «Ich bin dankbar, dass ich noch lebe, und sehe das Leben aus einer anderen Persepktive.» (bär) S. 10/11
Der Spreitenbacher Stefan Kalt hat einen Aortariss überlebt. Melanie Bär
Die Masterplanung für den Schulraum Wettingen 2040 wird nun umgesetzt. An der Informationsveranstaltung im Tägerhard am Montagabend informierte der Gemeinderat.
IRENE HUNG-KÖNIG
Viele Menschen drängten sich ins Tägerhard für die Information zum Schulraum Wettingen 2040. Nachdem die Bläserklasse Margeläcker ihr Können zum Besten gab, begrüsste Gemeindeammann Markus Haas (FDP) das Publikum. «Wir müssen in bestehende Standorte investieren und für kommende Generationen planen und bauen.»
Jlko Müller, Leiter Bau und Planung, stellte die vier Puzzleteile vor, die nacheinander ausgeführt werden müssen, um die Schulraumplanung 2040 zu einem Erfolg zu führen. So ist geplant, als Erstes die Schulanlage Altenburg zu erweitern. Künftig soll es hier 18 Primarschulklassen geben. Man rechnet mit vielen Kindern aus den Überbauungen Klosterbrühl und Bahnhofareal. Kostenpunkt: rund 14 Millionen Franken. Der Einwohnerrat berät am 10. Dezember 2026
Das zweite Puzzleteil gilt der Realisierung der Schullandschaft Margeläcker auf der Zentrumswiese. Künftig sollen hier 12 Primarschulklassen und 47 Klassen der Oberstufe unterrichtet werden. Der Einwohnerrat berät in seiner Märzsitzung über den Projektierungskredit. Danach wird – so die Planung – die Bezirksschule zum neuen Primarschulstandort Zentrum umgewandelt. Und danach wird die Schullandschaft Dorf umgebaut.
Bezirksschulleiterin ist begeistert Im Podiumsgespräch mit Akteuren aus Politik, Schule und Architektur, wurde klar, welche Visionen man verfolgt. Für Judith Zimmermann, Leiterin der Bezirksschule, ist das Vorhaben Schullandschaft Margeläcker ein guter Plan. «Ich finde es unglaublich, was gemacht wurde.» Ihr Wunsch: die Arbeitsplatzqualität steigern, damit die Kinder profitieren können. Für Einwohnerrat Markus Zoller (Mitte) ist klar, dass man lange genug «gepflästerlet» und sich mit Provisorien beholfen habe. Und Grossrat Alain Burger (SP) meinte: «Schulen machen Gemeinden attraktiv – auch für Vereine. Es ist auch ein Kampf um
Podium Moderatorin Martina Liebert (l.), Alain Burger, Tanja Temel, Markus Zoller und
mehr?
Fachkräfte im Gang, denen muss man etwas bieten.»
Zirkus Knie kommt nicht mehr Aus dem Publikum gab es Fragen zu den Tagesstrukturen, was mit dem Zirkus passiert, wenn die Wiese überbaut wird, oder weshalb es überhaupt mehr Schulraum brauche. Für den Zirkus gebe es bestimmt andere Möglichkeiten, befand Markus Zoller. Und Jlko Müller betonte, dass etwa der Zirkus Knie nicht mehr nach Wettingen kommen werde.
Ein Mann befand, man sollte über das Gesamtpaket abstimmen können. «Sonst könne es sein, dass ein Projekt gemacht wird und das nächste nicht bewilligt wird.» Vizeammann Christian Wassmer (Mitte) sagte dazu: «Das sind rund 200 Millionen Franken. Dass es schon mal eine Abstimmung über eine Vision gab, daran kann ich mich nicht erinnern.» Und zur finanziellen Beteiligung der Nachbarsgemeinden Würenlos und Neuenhof sagte er: «Die Abgeltung läuft über das Schuldgeld. Und ich möchte nicht mit Würenlos ein Schulhaus bauen, das uns ein Bein stellen will.» Damit meinte er den geplanten HitachiDeal. «Dann müsste auch die Gemeindeversammlung Würenlos über den Bau abstimmen», sagte er.
Pension am Limit
Das neue Lustspiel der Theatergesellschaft Wettingen (TGW) setzt auf Turbulenzen, Chaos und Missverständnisse in einer Pension, welche die kontrollwütige Wirtin völlig aus dem Konzept bringen lässt.
GABY KOST
Linda Sommer-Benz (Fran Maier) ist eine tüchtige Pensionswirtin, die gern alles im Griff hat. Alles in ihrem Leben ist bis auf das Kleinste organisiert, jedes Detail abgesprochen. So hat sie die GV des Samaritervereines, die Einkehr einer Wandergruppe sowie das Geburtstagsfest eines Stammgastes sehr gut organisiert, alle Listen gecheckt und alle störenden Eventualitäten eleminiert. Mit einer akuten Magen-DarmGrippe rechnet sie aber nicht. Ebenso wenig mit einem Dieb, welcher seine Beute in ihrer Pension versteckt, und natürlich auch nicht mit der versehentlichen Doppelbelegung eines Zimmers. Und als dann das Geburtstagskind alles unternimmt, damit seine eifersüchtige Ehefrau ihm den Abend nicht verdirbt, gerät die Perfektionistin definitiv an ihre Grenzen.
Co-Regieführung
«Bei diesem Volkstheaterstück ist die Schwierigkeit das Timing bei den Einsätzen», sagt Regisseurin Janine Hauser. Tatsächlich stehen bei der Komödie in drei Akten «Pension am Limit» von Claudia Gysel jeweils bis zu 10 Personen auf der Bühne, dazu kommen versteckte Dialoge und anspruchsvolle Nonverbalitäten. Hauser ist seit 2015 im
Verein und führt das zweite Mal Regie, dieses Mal zusammen mit Debora Büsser. «Obwohl im Theaterkurs von einer Co-Regieführung abgeraten wird, wagten wir den Schritt», sagt Büsser lächelnd und ergänzt «und die Zusammenarbeit funktioniert.»
Jubiläum in Sicht Nächstes Jahr feiert die TGW das 70. Jubiläum. Das wird wegen dem Neubau des Gebäudes auch die letzte Gelegenheit sein, im jetzigen Kirchgemeindesaal zu proben und aufzutreten. Nach langer Suche nach einer geeigneten Lokalität besteht nun die Vision, ab dem Jahr 2028 in der Aula im Margeläcker Theaterstücke aufzuführen. Nicht allen Vorstandsmitgliedern gefällts: «Die Jungen sind davon mehr begeistert als wir» sagt Kassier Rolf Etterlin, der schon sehr lange im Verein tätig ist und im aktuellen Stück das Geburtstagskind spielt. Ebenfalls im nächsten Jahr feiert Leo Jud sein 40. Jahr-Vereinsjubiläum. Er stand nur einzelne Male nicht auf der
Yvonne Berchtold wird für die Rolle «Gabi Zuberbühler, Frau vom Geburtstagskind» geschminkt. gk
Bühne und spielt in der Komödie «Pension am Limit» den alles beobachtenden Vater der Pensionswirtin Linda Sommer-Benz.
Aufführungen im reformierten Kirchgemeindehaus, Etzelstrasse 22, Wettingen: 23. bis 25. Januar und 30. Januar bis 1. Februar, freitags und samstags jeweils 20 Uhr, Sonntags 14 Uhr. Tickets und weitere Informationen siehe unter www.theatergesellschaft-wettingen.ch.
Judith Zimmermann. Irene Hung-König
Das Team motiviert sich mit einem Handshake vor der Generalprobe. Gaby Kost
Silvio Zuberbühler (Rolf Etterlin) stösst mit der Gesellschaft auf seinen runden Geburtstag an. gk
FRAKTIONSBERICHTE/WETTINGEN
In persönlichen Gesprächen über Politik – auch kommunale Politik – hört man immer wieder die Aussage «Ich könnte mich in keiner Partei engagieren; es gibt die Partei gar nicht, die meine Meinung abdeckt. Deshalb bin ich parteilos.» Es ist das gute Recht jedes Menschen, parteilos zu sein. Wir leben zum Glück in einem freien Land. Und trotzdem sind in unserem politischen System Parteien unverzichtbar, weil sie sich in der gewaltengeteilten Demokratie um die Gesetzgebung kümmern.
In Wettingen kennt man zu Recht keine Parteienfinanzierung und das Sitzungsgeld für Einwohnerräte ist überschaubar – der Stundenlohn liegt deutlich unter zehn Franken. Das macht nur, wer sich echt für die Menschen in der Gemeinde engagieren will. Notabene in der Freizeit. Deshalb sollte man den Einwohnerratsmitgliedern Danke sagen für ihr Engagement – ungeachtet ihrer politischen Orientierung.
Die SVP-Fraktion freut sich ausserordentlich, dass sie mit Martin Bürlimann und Thomas Benz für die Geschäftsprüfungskommission (GPK) sowie Jürg Baumann für die Finanzkommission (FiKo) drei ausgezeichnete Persönlichkeiten für die beiden Einwohnerrats-Kommissionen zur Wahl vorschlagen darf.
Die Fraktion SVP empfiehlt nicht nur ihre drei Kandidaten zur Wahl, sondern auch alle Kandidierenden aus den anderen Fraktionen. Die Fraktion SVP stellt sich auf den Standpunkt, dass die Kommissionen ein Abbild der Fraktionsstärken darstellen sollen und dass deshalb alle Kandidierenden auch gewählt werden sollten – unabhängig davon, in welcher Fraktion sie politisieren. Was die Kampfwahl um das Präsidium der FiKo betrifft, so wird die SVP-Fraktion mehrheitlich den Kandidaten der Mitte unterstützen.
Die SVP-Fraktion wünscht allen Wettingerinnen und Wettingern ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Allen Einwohnerratsmitgliedern wünscht die Fraktion eine sinnstiftende Legislaturperiode und viel Freude im Amt. (zVg)
Die FDP-Fraktion Wettingen startet engagiert in die neue Legislatur und freut sich, mit Christoph Bürgler einen profilierten Finanzspezialisten für die Finanzkommission vorzuschlagen. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Finanzbereich und seinem ausgeprägten analytischen Denken will er die finanzpolitischen Geschäfte der Gemeinde sorgfältig und sachlich begleiten. Die Fraktion ist überzeugt, dass er mit seiner fachlichen Kompetenz eine wertvolle Verstärkung für eine langfristig gesunde Finanzpolitik darstellt.
Für die Geschäftsprüfungskommission setzt die FDP-Fraktion mit der erneuten Nomination von Gabriela Keller auf Kontinuität. Sie hat sich in den vergangenen Jahren als verlässliches, kritisches Mitglied der GPK bewährt und bringt ihren nüchternen Blick, ihre Neugier und ihre lösungsorientierte Arbeitsweise weiterhin in den Dienst einer wirksamen Aufsicht über Verwaltung und Gemeinderat.
Bei der Wahl des Präsidiums der Finanzkommission hätte sich die FDP-Fraktion zwar einen anderen Verlauf des Nominationsverfahrens gewünscht, sie unterstützt jedoch die Kandidatur von Roland Brühlmann (Die Mitte). Für die FDP gehört das Präsidium der Finanzkommission in bürgerliche Hand und soll eine Finanzpolitik vertreten, die auf tiefere Steuern, schlankere Staatsausgaben und einen schrittweisen Schuldenabbau ausgerichtet ist. Zugleich erwartet die Fraktion, dass die Finanzkommission – gerade im neuen Führungsmodell – ihre Rolle als kritische Hüterin der Gemeindefinanzen wahrnimmt und finanzielle Entwicklungen konsequent und unabhängig prüft.
Die Festsetzung der Entschädigungen für die Amtsperiode 2026–2029 unterstützt die FDP-Fraktion. Die Ansätze wurden vor vier Jahren angepasst und haben sich bewährt; aus Sicht der Fraktion besteht derzeit kein Bedarf für erneute Änderungen.
Die FDP-Fraktion Wettingen wünscht allen Gewählten viel Erfolg in ihren neuen und verlängerten Ämtern. (zVg)
Mit der Einwohnerratssitzung vom 22. Januar startet die neue Legislatur. Die Mitte freut sich auf die Arbeit in der Fraktion und im Rat. Den beiden neu gewählten MitteRatsmitgliedern Fanni Widmer und Roland Brühlmann wünscht die Mitte einen guten Start und viel Freude bei ihrer politischen Tätigkeit.
Ursi Depentor wird mit der neuen Legislatur das Amt der Einwohnerratspräsidentin antreten. Die Mitte ist erfreut und stolz, dass die langjährige Präsidentin der Mitte-Ortspartei und Einwohnerrätin seit 2021 während der nächsten zwei Jahre die höchste Wettingerin sein wird. Sie ist erst die zweite Frau in der Geschichte des Wettinger Einwohnerrates, die dieses Amt bekleidet.
Der Beginn der neuen Legislatur ist der Zeitpunkt, die Karten neu zu mischen. Wettingen hat einen neu zusammengesetzten Gemeinderat, einen neuen Gemeindeammann, und es ist die erste Legislatur, während der die Gemeinde im Geschäftsleitungsmodell geführt wird. Jetzt ist auch der Zeitpunkt, die Mitglieder in den Kommissionen neu zu wählen. Roland Brühlmann kandidiert für Die Mitte als Präsident der Finanzkommission. Roland Brühlmann verfügt über profunde politische Erfahrung als ehemaliger Präsident der Ortspartei CVP Wettingen (2002-2006), ehemaliger Einwohnerrat (2001-2009) und früheres Mitglied der Finanzkommission (2007-2009). Bei einer Wahl zum FIKO-Präsidenten würde Roland Brühlmann die Finanzkommission in einer Phase, in der wichtige Investitionen anstehen – unter anderem die Umsetzung der Masterplanung Schulrauminfrastruktur – umsichtig präsidieren. Zudem gilt es, haushälterisch mit den knappen finanziellen Ressourcen umzugehen – ein klarer Auftrag der Bevölkerung.
Die Fraktion wünscht allen Wettingerinnen und Wettingern alles Gute für das noch junge 2026. Zusammen mit der Bevölkerung will man die Arbeit anpacken und in der neuen Legislatur die vielen anstehenden Geschäfte umsichtig und vorausschauend umsetzen. (zVg)
SP/WettiGrüen freut sich auf die neue Legislatur, die mit der Vereidigung des Einwohnerrats an der ersten Sitzung ihren Anfang nimmt. Die SP/WettiGrüenbegrüsst insbesondere die neu gewählten Anouk Widmer und Annette Junker in der Fraktion. Wettingen ist eine Gemeinde, die Politik lebt: Hier werden auch formale Wahlen spannend. Die Zusammensetzung der wichtigsten beiden Kommissionen Finanzkommission (Fiko) und Geschäftsprüfungskommission wird üblicherweise zwischen den Parteien vorbesprochen mit dem Ziel, die Parteien nach Wählerinnen- und Wähler-Stärke in den Kommissionen vertreten zu haben. Überraschend für alle stellte sich fürs Fiko-Präsidium bereits vor dieser Besprechung ein Gegenkandidat zum Amtsinhaber zur Wahl. Die Fraktion ist über dieses Vorgehen äusserst irritiert und zählt darauf, dass der Einwohnerrat die Vorteile einer Wiederwahl von Adrian Knaup erkennt. Man erinnert sich: 2023 sprang Knaup als Fiko-Präsident in die Lücke, nachdem der Vorgänger sein Amt niederlegen musste (notabene aus der Partei, welche jetzt das Präsidium wieder zurückhaben will). Knaup wurde mit klarer Mehrheit gewählt, hat sich schnell und gut eingearbeitet, erhielt auch vom politischen Gegenüber Lob für Sitzungs-/Amtsführung und übt den Vorsitz der Finanzkommission zur Zufriedenheit aller aus. Wie man bei einer solchen Ausgangslage ein Experiment mit einem erst gerade gewählten Einwohnerrat eingehen kann, ist der Bevölkerung schwierig zu erklären. Es ist nicht die Zeit für politische Spiele zugunsten Einzelner, schon gar nicht, wenn Wettingen mit dem neu zusammengesetzten Gemeinderat und der neuen Geschäftsleitung bereits genug Wandel zu bewältigen hat. Da sollten man möglichst auf Kontinuität in der Fiko-Leitung setzen – zumal auch in diesem Gremium drei von sieben Mitgliedern neu sein werden. SP/WettiGrüen vertraut darauf, dass der Einwohnerrat Sachpolitik über Machtpolitik stellt und Adrian Knaup als Fiko-Präsident wiederwählt. (zVg)
Die GLP Wettingen freut sich, mit einem Gemeinderatsmitglied in die neue Legislatur zu starten und wünscht allen neuen wie auch bisherigen Rats- und Exekutivmitgliedern viel Freude im Amt.
Für die erste Ratssitzung sind hauptsächlich Wahlen traktandiert, die keinen Anlass zur Debatte geben.
Die GLP Wettingen schlägt als GPKMitglied erneut Sarah Schmocker vor. Sie wurde im letzten halben Jahr der Legislatur aufgrund des Mutterschutzes durch Manuela Ernst in der Kommission ersetzt.
Mit der Wahl von Orun Palit in den Gemeinderat gilt es, die Vakanz in der FIKO neu zu besetzen. Die GLP schlägt mit Andrea Kleger eine strategisch denkende und zahlenafine Person vor.
Zudem darf die GLP wieder drei Personen fürs Wahlbüro stellen: Das sind als Bisheriger Stefan Olivito sowie Nathalie Probst und Lena Allmark als Neue.
Mit den zwei Kandidierenden fürs FIKO-Präsidium steht dennoch eine spannende Wahl an der ersten Ratssitzung an. Die GLP hat beide Kandidaten zum Hearing eingeladen.
Mit Orun Palit als Ressortvorsteher «Finanzen» ist der Fraktion GLP eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem FIKO-Präsidium wichtig. Roland Brühlmann, Die Mitte, hat mit seinen Führungs-Visionen für das Präsidium und der Bereitschaft zur Zusammenarbeit in finanztechnischen Fragen eine Grossmehrheit der Fraktion von sich überzeugt. (zVg)
Ortsbürger ebnen
Weg für Hitachi
Die Wettinger Ortsbürgergemeinde hat sich am Dienstagabend für den Baurechtsvertrag mit Hitachi ausgesprochen.
Bevor der Baurechtsvertrag für die Parzellen 789 und 3271 zur Debatte stand, musste über die Aufhebung respektive Änderung des bestehenden Dienstbarkeitsvertrags mit der Tägerhard Kies AG für besagte Parzellen abgestimmt werden.
Die Ortsbürger haben damit den Weg für den Hitachi-Deal geebnet. Es bleibt aber weiter unklar, ob sich das internationale Industrieunternehmen überhaupt in Wettingen niederlässt. (LiWe)
Die Herren von Rotweiss Wettingen haben sich für die Halbfinals qualifiziert und spielen am Samstag gegen GC Zürich. Bilder: waelti-media.ch
Grosses Hockey-Finale in Wettingen
Am Wochenende vom 24./25. Januar treffen sich in der Sporthalle Tägi in Wettingen die besten Schweizer Hockey-Teams zu den Finalspielen um die Hallenmeisterschaft. Es werden die MeisterTeams bei den Damen, Herren und U15-Junioren erkoren.
Das heimische Team von Rotweiss Wettingen hat sich in allen drei Kategorien für die Halbfinals qualifiziert.
Am Samstag um 12 Uhr spielen die Rotweiss Damen gegen den Titelverteidiger aus Olten um den Finaleinzug. Anschliessend um 14.30 Uhr spielen die Herren gegen GC Zürich. Am Sonntagmorgen,10 Uhr, steht der Halbfinal der U15-Junioren gegen Luzern auf dem Programm. Alle Finalspiele um die Meistertitel sind am Sonntag um 15.45 Uhr die U15-Junioren, um 17 Uhr die
Auch die Rotweiss Damen haben sich für die Halbfinals qualifiziert.
Damen und zum Abschluss um 18.30 Uhr die Herren.
Die Teams von Rotweiss Wettingen hoffen auf grösstmögliche Unterstützung durch ein lautstarkes Publikum. Wer den Hockey-Sport mal live kennenlernen möchte, hat dieses Wochenende die Möglichkeit, packende Spiele im Wettinger Tägi zu erleben. (zVg)
Geschichten aus dem Kleiderhaufen
Das Figurentheater Wettingen freut sich, wieder einmal Doris Weiller aus Basel im Gluri-SuterHuus begrüssen zu dürfen. Im Gepäck (oder im Waschkorb) hat sie das Stück «drunter & drüber».
So viele Kleider! Gestrickte, gestreifte, warme, kratzige und stinkige! Ab in die Waschmaschine! «Ja» rufen die Socken, «Schleudergang ist toll!» «Bitte nicht» protestiert die elegante Bluse, «da wird mir immer schlecht davon!» Und schon ist man mitten drin in der Geschichte, wo der kleine Wollpulli beinahe gefressen wird von der karierten Strumpfschlange.
Im Anschluss an die Vorstellung können die Kinder zusammen mit Doris Weiller Strumpfhosenschlangen basteln (wenn möglich, bitte eigene alte Strumpfhose mitbringen). Figurentheater Wettingen, Bifang-
Ein Material-Theater, das Lust macht mit alltäglichen Dingen zu spielen. zVg
strasse 1, Samstag, 24. Januar, 16 Uhr und Sonntag, 25. Januar, 11 Uhr. Ab 3 Jahren. Vorverkauf: eventfrog.ch (zVg)
AUS DER GEMEINDE
Brandschutzkontrollen in Gastrobetrieben der Gemeinde Wettingen Das tragische Brandunglück in CransMontana führte zu einer gewissen Verunsicherung betreffend der Bewilligungs- und Kontrolltätigkeit der Gemeinden und der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV). Im Kanton Aargau sind die Zuständigkeiten betreffend Brandschutz zwischen der Aargauischen Gebäudeversicherung und den Gemeinden aufgeteilt. Für grosse und risikoreiche Anlagen wie Hochhäuser und Lokale mit einer Personenbelegung von mehr als 300 Personen ist die AGV zuständig. Für kleinere Anlagen und Liegenschaften sind die Gemeinden zuständig. In Wettingen ist die Abteilung Bau und Planung im Auftrag des Gemeinderats für die Umsetzung des kommunalen Brandschutzes zuständig.
Das Brandschutzgesetz des Kantons Aargau sieht keine obligatorischen Abnahmen und auch keine obligatorischen periodischen Kontrollen durch die Brandschutzbehörden vor. Für die Einhaltung der Brandschutzvorschriften sind grundsätzlich die Eigentümer eines Gebäudes, für die Einhaltung betrieblicher Auflagen die Betriebsinhaber verantwortlich.
Periodische Kontrollen können gemäss den kantonalen Vorschriften nach Bedarf durchgeführt werden. Dieser orientiert sich am statistisch begründeten Risiko eines Gebäudes oder an einem konkreten Anhaltspunkt, beispielsweise an bekannten Mängeln. In den letzten Jahren gab es keine bekannten Mängel an Gebäuden und Anlagen in der Gemeinde Wettingen. Es wurden dementsprechend keine Kontrollen durchgeführt.
Hinsichtlich Aufklärung und Prävention werden aufgrund der tragischen Ereignisse in Crans-Montana aktuell die Gastrobetriebe von der Aargauischen Gebäudeversicherung angeschrieben und mit Checklisten und Kurzseminaren unterstützt. Als Massnahme, die von der Gemeinde nun zusätzlich umgesetzt wird, ist die vorsorgliche Kontrolle von Bars und Lounges. Bei diesen Kontrollen soll es auch um die Sensibilisierung der Betreibenden bezüglich der Brandschutzvorschriften gehen.
Der Aargauische Bauverwalterverband wird zusammen mit dem Verband der Gemeindeschreiber und der AGV Möglichkeiten erarbeiten, wie die Gemeinden bei den Brandschutzaufgaben unterstützt werden können.
Beckenbodenkurse fürFrauen nach demBeBo Konzept
• VorJahren- oder noch nie- einenBeckenbodenkurs besucht?
• Beckenbodenschwäche?
• Organsenkung?
• Oder einfachdeinenBeckenboden stärken& Organsenkung vorbeugen? Wahrnehmung,Kräftigung, Entspannung& spannendeAha-Erlebnisseerwarten dichimKursvon 8x 90 Min. in Neuenhof
Rekord am Neujahrsapéro des Handels- und Gewerbevereins Wettingen-Neuenhof. Rund 150 Gewerbler haben in der Carrosserie Widmer AG aufs neue Jahr angestossen.
Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
MELANIE BÄR
«Was kommt auf uns zu, was bleibt, und was können wir dieses Jahr sicher nicht mehr brauchen?», fragte Alice Gartener, Co-Präsidentin des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Wettingen-Neuenhof vergangene Woche am Mittwochabend. In der Carrosserie Widmer in Neuenhof stiessen die Neuenhofer und Wettinger Mitglieder des neu zusammengeschlossenen Vereins aufs neue Jahr an. Gartener versprach, dass der HGV dabei unterstützen wird, Antworten zu finden und rief dazu auf, den Abend zu geniessen: «Redet, lacht und knüpft neue Kontakte.»
Technologie.» Der Unternehmer gestand, dass er ein bisschen neidisch sei, «wir haben nur ein kleines Spritzwerk».
Papiersammlung Januar 2026
Die nächste Papiersammlung findet am Samstag, 24. Januar 2026, statt. Die Bevölkerung wird gebeten, die Sammelware – Papier und Karton getrennt – zu bündeln und zu verschnüren. Nur korrekt bereitgestelltes Papier bzw. korrekt bereitgestellter Karton wird übernommen.
Nicht mitgenommen werden:
• Papier und Karton welcher gemischt verschnürt wurde
• Papier oder Karton in Papiertaschen oder in Schachteln
• Beschichtete Behälter wie Waschmittel oder Tetra-Pak
Es gibt einzelne Vereine, die zwei separate Touren vornehmen, um das Papier bzw. den Karton separat zu sammeln. Daher wird die Bevölkerung angehalten, sich nicht zu früh wegen liegengebliebener Sammelware zu melden.
Nationalrat und Präsident des Aargauischen Gewerbeverbands Benjamin Giezendanner freute sich besonders über den Veranstaltungsort in der Carosseriewerkstatt von HGV-Co-Präsident Mario Widmer: «Hier hats Menschen, Material und
Nächstes Jahr im Handwerkercenter Nicht nur das Spritzwerk hantiert mit Farben, sondern auch das Coiffuregeschäft Beauty Level und der Malerbetrieb Giuliani AG. Deshalb hat sich Widmer mit den beiden Wettinger Unternehmer Carlo In-
Hörberater Heinz (l.) und Dominic Anner sowie Coach Sonja La Hey.
Die Gastgeber Marcel Leuzinger, Mario Widmer
Geschäftsleiter Sharby Kass (l.) sowie Berater Giovanni Palumbo mit Ehefrau Dora.
Bäckermeister Paolo Ghitti (l.) und Limmatwelle-Verkaufsleiter Thomas Stadler.
Karton
ins neue Jahr
vernale und Marcel Leuzinger zusammengetan und den Apéro gemeinsam ausgerichtet. Sie boten nicht nur Apéro und Networking, sondern eine Show mit Tänzerinnen und eine Zigarrenlounge. «Wir haben jetzt die Messlatte gesetzt für dich», sagte Widmer selbstbewusst in Richtung Marc Peterhans. Das Handwerkercenter feiert nächstes Jahr 75-Jahr-Jubiläum und organisiert dann den Neujahrsapéro.
Tänzerin wird für ihren Auftritt frisiert von Mitarbeiterinnen von Beauty Level.
AUS DER GEMEINDE
Kranker Baum muss gefällt werden Die Gemeinde Neuenhof unterhält und pflegt regelmässig die Bäume im Gemeindeeigentum. Dabei werden bei Bedarf Massnahmen ergriffen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten – so auch bei der Schwarzpappel neben der Aula. Die Pappel weist seit längerer Zeit Schäden und Krankheiten auf, welche zunehmend schwerwiegender geworden sind und nun eine Fällung erfordern. Da sich die Pappel auf dem Schulareal befindet, muss dies ausserhalb des Schulbetriebs während der Sportferien 2026 erfolgen.
SCHOOL DANCE AWARD
Im Anschluss an die Fällung wird an derselben Stelle ein neuer Baum gepflanzt.
Termine 23. Januar, 12 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 31. Januar bis 15. Februar: Schulferien.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag/Donnerstag, 8–11.30 Uhr, Mittwoch, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr.
United Motion begeistert am School Dance Award 2026 Mit strahlenden Gesichtern, viel Teamgeist und einer beeindruckenden Choreografie hat die Gruppe United Motion die Schule Neuenhof am School Dance Award 2026 vertreten. Die Kinder stammen aus der Abteilung GymKids des JugendTurnen Neuenhof sowie aus dem freiwilligen Schulsport. Für die 13 Kinder im Primarschulalter war der grosse Auftritt der Höhepunkt einer intensiven, monatelangen Vorbereitung und ein Moment, den sie so schnell nicht vergessen werden.
Bereits seit September 2025 arbeitete die Gruppe an ihrer Show. Jeweils am Mittwochabend sowie an zwei zusätzlichen Trainings an Sonntagen wurde geübt, gefeilt, verbessert und gelacht. Die beiden Leiterinnen Vanessa Mameli und Anja Köchli führten die Kinder mit viel Geduld, Kreativität und Herzblut durch die Vorbereitungsphase. Der School Dance Award ist für die Kinder weit mehr als ein Wettbewerb. Er stärkt das Selbstvertrauen, fördert die Freude an der Bewegung und zeigt, wie wertvoll gemeinsames Engagement ist. (zVg)
Die Unternehmer Bea und Rolf Aellig sowie Markus und Monika Kieser.
und Carlo Invernale.
Melanie Bär
Nationalrat Benjamin Giezendanner (l.) und AGV-Bezirksvertreter Flavio de Nando.
Winzer Christian Steimer und Meinrad Steimer schenken Wein aus.
KILLWANGEN/SPREITENBACH
AUS DER GEMEINDE
Neues Polizeireglement Seit dem 1. Januar 2026 ist für sämtliche Gemeinden des Kreises 2 (Bergdietikon, Killwangen, Neuenhof, Spreitenbach, Wettingen und Würenlos) ein neues Polizeireglement in Kraft. Das neue Reglement kann ab sofort auf der Webseite der Gemeinde Killwangen heruntergeladen werden.
Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Selbstverständlich können auf Voranmeldung auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden. Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@ killwangen.ch. www.killwangen.ch
VERMISCHTES KILLWANGEN
Killwanger Winterwanderung Am 15. Januar trafen sich 16 Wanderfreudige pünktlich um halb 9 beim Bahnhof Killwangen. Gut ausgerüstet mit Wanderstöcken, Spikes für die Wanderschuhe ging die Reise los auf den Zugerberg. Bei der rund 3-stündigen Rundwanderung zeigte sich der Winter in seiner vollen Vielfalt. Teils waren die Wege noch tief verschneit, eisig oder an der Sonne schon gut begehbar. In schönstem Sonnenschein wurde das Picknick aus dem Rucksack bei herrlicher Weitsicht genossen. Wandern in Gesellschaft macht Spass. So freut man sich auf ein Wiedersehen in dieser Wandergruppe. Ein Dankeschön an Thomi Telle für die Leitung dieser Wanderung im Auftrag der Generationen-KulturKommission Killwangen. (zVg)
Informationsanlass zum Thema Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung Eine gute Vorsorge schafft Klarheit und entlastet Angehörige und Lebenspartner in vielen schweren Lebenssituationen. Wie kann man selbstbestimmt leben – auch in schwierigen Zeiten? Was bedeutet Selbstbestimmung? Was regelt ein Vorsorgeauftrag und wie wird er korrekt erstellt? Warum ist eine
LESERFOTO
Patientenverfügung sinnvoll und was sollte diese enthalten? Diese und auch ganz persönliche Fragen versucht Ruth Treyer von Pro Senectute zu beantworten und zudem erhalten die Teilnehmenden wertvolle Informationen zu den Beratungsangeboten der Pro Senectute Aargau. Die Teilnahme am Anlass ist kostenlos (es wird ein Kässeli aufgestellt). Um eine Anmeldung bis spätestens
14. Februar an: Gemeindeverwaltung Killwangen, Tel. 056 418 10 60, gemeindekanzlei@killwangen.ch oder Beatrix Rothenbühler, 079 431 41 40, bea.ro@gmx.ch wird gebeten. Die Generationen-Kultur-Kommission Killwangen begrüsst alle Interessierten zu diesem Referat der Pro Senectute. Im Werkgebäude Saal Killwangen, Donnerstag, 19. Februar, 14 Uhr. Mit Kaffee und Kuchen. (zVg)
AUS DER GEMEINDE
GEMEINDE KILLWANGEN Baugesuch
Baugesuchsnummer: BG 2025-20
Bauherrschaft: Andreas Wölfli Quellenweg 7 5436 Würenlos
Grundeigent.: do.
Projektverfasser: Kälin & Partner AG Industriestrasse 33 8608 Bubikon
Bauobjekt: Brühlstrasse 39, 8956 Killwangen (Parz. Nr. 284)
Brühlstrasse 39, 8956 Killwangen (Parz. Nr. 284)
Bauvorhaben: Erweiterung Attika
Zusatzbewilligung des Bundes/Kantons: keine
Baugesuchsnummer: BG 2025-21
Projektverfasser: do.
Bauherrschaft: do. do. Bahnhofstrasse 23
Bauherrschaft: Eventus Engineering AG Obstmarkt 1, 9100 Herisau Grundeigent.: do.
Bauvorhaben: Änderung Nordfassade von Verglasung auf Staketengeländer Zusatzbewilligung des Bundes/Kantons: keine
Die Baugesuche liegen vom 22. Januar 2026 bis 23. Februar 2026 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an denGemeinderatKillwangenzurichten.Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.
Gemeinderat Killwangen do. Kälin & Partner AG Industriestrasse 33
«Der fitte Finke hat elegant seine Flügel posiert!», schreibt Leser Adrian Meier zu seinem Schnappschuss, der ihm im Garten seiner Physiotherapiepraxis in Spreitenbach beim Vogelhüsli gelungen ist.
Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
Drittmeldepflicht Vermieter Wer im Kanton Aargau Wohnraum vermietet oder verwaltet, Untermietverhältnisse abschliesst oder anderen Personen während mindestens drei aufeinanderfolgenden Monaten oder drei Monaten innerhalb eines Jahrs Logis gibt, ist meldepflichtig (§ 10 Abs. 1 Register- und Meldegesetz). Ein-, Aus- und Umzüge müssen innert 14 Tagen den Einwohnerdiensten gemeldet werden. Die Meldung kann online über www.drittmeldung.ch, brieflich (Einwohnerdienste, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach) oder per E-Mail (einwohnerdienste@spreitenbach.ch) erfolgen. Die Meldung muss folgendes beinhalten: • Adresse der betroffenen Liegenschaft mit Angaben zur Wohnungslage (z.B.: 1. OG links); • Name der ein-, aus- oder umziehenden Person; • Einzugs-, Umzugs- oder Auszugstermin; • Kontaktangaben des Vermieters, der Verwaltung oder des Logisgebers für Rückfragen. Für die fristgerechte Meldung danken die Einwohnerdienste Spreitenbach im Voraus und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.
Gelungene Wanderung auf den Zugerberg. zVg
Auf Entdeckungstour mit dem stacheligen Nachbarn
Der Igel ist das Tier des Jahres 2026. Eine Exkursion lädt dazu ein, das Quartier aus seiner Perspektive zu entdecken, und zeigt, wie stachelige Nachbarn im Siedlungsraum leben, welchen Gefahren sie begegnen und wie sie unterstützt werden können.
Pro Natura hat den Igel zum Tier des Jahres 2026 gewählt und möchte damit dazu anregen, der Natur im Siedlungsraum mehr Platz zu geben. Auf einer Exkursion durch das Quartier wird die Umgebung aus der Perspektive der Igel betrachtet und ihre Lebenswelt zwischen Häusern, Wegen und Gärten näher kennengelernt. Dabei wird aufgezeigt, wie Igel leben, was sie zum Überleben benötigen und wo sie im Siedlungsraum auf Schwierigkeiten stossen. Spielerisch und anschaulich werden mögliche Gefahren für die stacheligen Nachbarn thematisiert und es wird vermittelt, wie sie mit einfachen Massnahmen unterstützt werden können. Die Exkursion findet im Rahmen der
Igel-Exkursion am 28. Januar in der Umwelt Arena in Spreitenbach. zVg
Sonderausstellung «Ökologische Infrastruktur im Aargau» der Umwelt Arena statt. Ob die Exkursion durchgeführt werden kann, wird am 26. Januar unter www.pronatura-ag.ch/ de/igelexkursion bekannt gegeben. Grundlage dafür sind die Anzahl der Anmeldungen sowie die Wetterpro-
gnosen. Angemeldete Personen werden im Falle einer Absage per E-Mail informiert. Treffpunkt:inderUmwelt ArenabeiderSonderausstellung«ÖkologischeInfrastrukturimAargau»,Mittwoch,28.Januar,13.30Uhr.Anmeldung bis25.Januarunterwww.pronatura-ag.ch /de/igelexkursion (zVg)
25 256 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch
Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch
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Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch
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REDAKTIONSTEAM
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Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch
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FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Gaby Kost (gk)
REDAKTIONSSCHLUSS
Montag, 8 Uhr
SmartService Portal – Onlinedienstleistungen Die Spreitenbacher Bevölkerung nutzt immer häufiger das Smart Service Portal des Kantons Aargau, um Amtsgeschäfte online abzuwickeln. Im Jahr 2025 wurden bereits knapp 400 Behördengänge bequem via diesem Online-Portal erledigt – ein deutliches Zeichen dafür, dass die digitale Lösung von der Bevölkerung gut angenommen wird. Die Gemeinde Spreitenbach unterstützt diese 24/7-OnlineDienstleistungen aktiv und baut das Angebot stetig weiter aus.
Bereits heute kann die Spreitenbacher Bevölkerung rund um die Uhr und ortsunabhängig zahlreiche Behördengänge digital erledigen. Eine Auswahl wichtiger OnlineDienstleistungen umfasst unter anderem: eUmzug: Zuzüge, Wegzüge und Umzüge. Auch amtliche Meldebestätigungen können so ohne Gang zur Schalterbehörde erfolgen. Weitere Beispiele des verfügbaren Online-Angebots sind: Meldeservice: Schäden oder Mängel an der öffentlichen Infrastruktur können direkt online auf einer Karte erfasst und
der Gemeinde gemeldet werden –zum Beispiel defekte Strassenbeleuchtungen oder Vandalismusschäden; Betreibungsregisterauszug: Benötigt man einen Auszug aus dem Betreibungsregister, lässt sich dieser bequem online beantragen und bestellen, anstatt ihn persönlich beim Betreibungsamt abzuholen; Steuerkonto einsehen: Über ein persönliches Online-Steuerkonto kann der aktuelle Stand eingesehen werden. Offene Beträge und Zahlungen sind transparent aufgelistet, was den Überblick über die eigene Steuersituation erleichtert; Hunde online registrieren: Wer erstmals einen Hund hält, kann sich als Hundehalterin oder Hundehalter bei der Gemeinde online registrieren; Wohnsitzbestätigung bestellen: Eine Hauptwohnsitzbescheinigung (Wohnsitzbestätigung), welche Adresse und Wohndauer in Spreitenbach bestätigt, kann bequem online angefordert werden.
Mit dem Smart Service Portal stehen den Aargauer Bürgerinnen und Bürgern mittlerweile insgesammt hunderte von digitalen Dienstleis-
tungen zur Verfügung. Ob ein Anliegen letztlich vom Kanton oder der Gemeinde bearbeitet wird, braucht die Kundschaft nicht zu kümmern, denn das gemeinsame Portal führt mit wenigen Klicks zum gewünschten Ergebnis.
Auch die Gemeinde Spreitenbach wird künftig zusätzliche Services aufschalten und so den digitalen Online-Schalter weiter ausbauen. Das Smart Service Portal ist über die Webseite der Gemeinde Spreitenbach oder direkt via ag.ch/smartserviceportal aufrufbar.
Digitale Behördengänge sollen den Alltag erleichtern, nicht erschweren. Deshalb steht die Gemeinde den Einwohnerinnen und Einwohnern bei Fragen zur Nutzung des Smart Service Portals oder bei Unklarheiten gerne unterstützend zur Seite.
Termine 23. Januar, 19–21 Uhr, Vernissage Gemeindegalerie; 27. Januar, 16.30–17 Uhr, Geschichtenzeit, Bibliothek; 17.30 Uhr, Apéro für Industrie-, Dienstleisungs- und Gewerbebetriebe.
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SPREITENBACH
Das zweite Leben
Seine Nachfolge als RVBWDirektor war geregelt, Stefan Kalt plante bereits seine Zeit nach der Pension. Doch statt zu reisen, kämpft er sich nun nach einem Aortariss ins Leben zurück.
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 26. Januar 2026 bis 24. Februar 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Bauobjekt: Ersetzen des bestehenden, beleuchteten Fassaden-Werbeplakats durch digitalen LED-Screen
Baustelle: Zweifelstrasse 3
Parzelle: 2738
Zusatzbew.: keine
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 26. Januar 2026 bis 24. Februar 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und
Gemeinde Spreitenbach
Bauausschreibung
Bauausschreibung
BG Nr: 3713
BG Nr: 3713
Bauherr: Goldbach Neo OOH AG Bösch 67, 6331 Hünenberg
Bauherr: Goldbach Neo OOH AG Bösch 67, 6331 Hünenberg
Bauobjekt: Neubau 1 Plakatstelle mit wechselnder Werbewirtschaftung
Bauobjekt: Neubau 1 Plakatstelle mit wechselnder Werbewirtschaftung
Baustelle: Industriestrasse 167
Baustelle: Industriestrasse 167
Parzelle: 837
Parzelle: 837
Zusatzbew.: Keine
Zusatzbew.: Keine
«Ich habe mir meine Pensionierung anders vorgestellt», sagt Stefan Kalt. Er wirkt gefasst, während er in seinem Haus am Waldrand von Spreitenbach im Wintergarten sitzt und erzählt, was am 18. April im letzten Jahr passiert ist. Die Sonne scheint durch die Glasscheiben, als der 65-Jährige sein Hemd aufknöpft und auf eine etwa 50 Zentimeter grosse Narbe über seinem Brustkorb zeigt. Es sind die sichtbaren Spuren dieses verhängnisvollen Karfreitags, als ihm die Ärzte während einer neunstündigen Notoperation seinen Brustkorb öffneten und ihm das Leben retteten.
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 26. Januar 2026 bis 24. Februar 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 26. Januar 2026 bis 24. Februar 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Spreitenbach
Gemeinde Spreitenbach
«s’ isch Winterzyt» – Zyt für
Blut– und Leberwürste Schnörrli, Schwänzli, Gnagi gekochter Speck, Rippli und Sauerkraut
Metzgerei Felder
Bahnhofstrasse 4, Wettingen Tel. 056 426 70 48
Er habe sich gut gefühlt an diesen Tag, erzählt Stefan Kalt. Wie immer vor Ostern verbrachte er ein paar Tage mit Kollegen beim Golfen und ging, zurück in der Schweiz, am Karfreitag bei Freunden in Lenzburg brunchen. Während sich seine Frau Kathrin um 17 Uhr ausgiebig verabschiedet, setzt er sich nochmals hin. «Auf einmal spürte ich einen dumpfen Herzschlag. Irgendetwas ist los, dachte ich, als ich auch noch einen Druck im Hals und am Bein spürte», erzählt er heute. «Ich wollte aufstehen, doch meine Beine liessen nach.» Dann sei alles schnell gegangen. Seine Frau erkannte den
«Es
ist schön, dass ich überlebt habe, aber in diesem Zustand will ich nicht weiterleben.»
STEFAN KALTS GEDANKE NACH DER OP
Ernst der Lage und fuhr ihn mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Kantonsspital nach Baden. Als das Personal dort nach Vorerkrankungen fragte, erwähnte sie, dass Stefan Kalts Mutter an einem Aortariss gestorben sei. Sie wusste, dass diese Krankheit vererbbar und tödlich sein kann. Die Fachleute reagierten sofort und
bestätigten ein paar Minuten später den Verdacht. «Ich hatte Glück, es stand gerade ein Helikopter bereit, um ins Unispital Zürich zurückzufliegen.» Weil sie dort für solche Operationen spezialisiert sind, brachte das Spitalpersonal Kalt in den Helikopter, kurze Zeit später wurde er in Zürich operiert. «Ich hatte Glück, weil an diesem Feiertag gerade eine Herzspezialistin Dienst hatte und mich operierte.»
Geduldsprobe für die Angehörigen Es seien lange Stunden gewesen, erinnert sich Kathrin Kalt, die ungeduldig auf den Bescheid der Ärzte
Haben das Lachen nicht verloren Kathrin und
von Stefan Kalt
wartete und schliesslich erfuhr, dass ihr Mann viel Blut verloren und kurz vor Ende der OP einen Herzstillstand hatte. Weil das Hirn in diesen zwei, drei Minuten mit Blut und Sauerstoff unterversorgt war, erlitt er im Hinterkopf zwei Schlägli. Sie beschädigten beide Sehnerven und verursachten ein massiv eingeschränktes Sichtfeld. «Die Ärzte sagten, sie wüssten nicht, ob auch sein Hirn beschädigt war», erinnert sich die 57-Jährige.
Diese Angst bestätigte sich nicht. Doch: «Als ich von der Narkose aufwachte, war meine linke Körperseite gelähmt und ich war sozusagen
blind», sagt Stefan Kalt. Diesmal spricht er mit gebrochener Stimme und Tränen in den Augen. «Es war schlimm. Mein Gedanke war: Es ist ja schön, dass ich überlebt habe, aber in diesem Zustand will ich nicht weiterleben.» Während seine Frau froh war, dass sein Hirn keinen Schaden genommen hatte, spürte sie, wie es ihm den Boden unter den Füssen wegzog. Sie kontrollierte, ob im Spitalzimmer alle Fenster gut verschlossen waren. «Ich weiss noch, dass ich zu ihm sagte: ‹Schluss mit Selbstmitleid, wir schaffen das gemeinsam. Ich hole dich aus diesem Loch heraus›.» Die Aussage der
Herzchirurgin, dass nur 2 von 10 Menschen mit einem Aortariss den Weg ins Spital überleben und von ihnen einer bei der Operation stirbt, machte sie dankbar, dass ihr Mann dalag und lebte.
Stefan Kalt war das in diesem Moment kein Trost. Er haderte. Schliesslich hatte er sich so lange auf seine Pensionierung gefreut, hatte alles geregelt, lebte gesund und war glücklich. Trotzdem hielt er durch. «Kathrin gab mir Kraft. Und ich merkte, dass es aufwärts geht.» Nach ein paar Stunden kam das Gefühl in seine linke Körperseite zurück und seine Sicht wurde von
Tag zu Tag besser. Nach zwei Wochen auf der Intensivstation, weiteren zwei Wochen Spital und einem Monat Reha kehrte er schliesslich im Juni nach Hause zurück. «Es kamen mich viele Leute besuchen, das tat gut und lenkte mich ab.»
Sicht ist eingeschränkt Es ist warm geworden im Wintergarten. Stefan Kalt steht auf, drückt auf einen Knopf, die Store schliesst sich langsam und er setzt sich wieder auf den Sessel. Seine Bewegungen wirken sicher, man ahnt nicht, dass er am Anfang auf den Rollstuhl und Rollator angewiesen war und hart trainiert. Physiotherapeut und Ergotherapeutin kommen wöchentlich vorbei, er spaziert jeden Tag an der frischen Luft. Trotz Fortschritten: Das linke Sehfeld blieb einge-
«Ich sehe das Leben aus einer anderen Perspektive. Glück ist nicht selbstverständlich.»
schränkt und es gibt kaum Hoffnung auf Heilung. Das Handicap hat Auswirkung auf Gleichgewicht und Alltag. Kalt darf nicht mehr Auto fahren, sich in Menschenmengen zu bewegen, strengt ihn an. «Ich sehe nicht, was links von mir passiert, wenn jemand auf mich zukommt und stosse deshalb in Menschenmengen immer wieder mit Leuten zusammen, es ist extrem anstrengend.»
Auch wenn er sich seine Pensionierung definitiv anders vorgestellt hat, sieht er auch das Positive. «Ich bin mittlerweile dankbar, dass ich noch lebe und sehe das Leben aus einer anderen Perspektive. Glück ist nicht selbstverständlich. Ich hatte einen Schutzengel – er steht neben mir», sagt er bei der Verabschiedung und blickt zu seiner Frau rüber. Sie lacht, umarmt ihren Mann. «Wir haben einander. Und wir werden unsere Pläne schon noch umsetzen. Einfach ein Jahr später als geplant. Du bekamst ein zweites Leben geschenkt. Und dafür bin ich sehr dankbar.» Auf einmal wirkt die sonst so quirlige Frau nachdenklich. «Wenn so etwas passiert, merkt man plötzlich, was wirklich wichtig ist im Leben», sagt sie, bevor sie die Türe schliesst.
STEFAN KALT
Stefan Kalt in ihrem Garten.
Melanie Bär
WÜRENLOS
Konstruktivität wird
Gesuch um ordentliche Einbürgerung
Gesuch um ordentliche Einbürgerung
Folgende Person hat bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Folgende Person hat bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
– Aziri, Almira, 2007, weiblich, von Serbien, wohnhaft in 5436 Würenlos, Feldstrasse 4
– Aziri, Almira, 2007, weiblich, von Serbien, wohnhaft in 5436 Würenlos, Feldstrasse 4
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation beim Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation beim Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
Nach dem BNO-Nein will der Gemeinderat das Vertrauen zurückgewinnen. Kritiker bleiben skeptisch.
MELANIE BÄR
Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus (AGV Nr. 831), Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, innenaufgestellter Luft-Wasser-Wärmepumpe und Photovoltaikanlage
Tiefgarage, innenaufgestellter
Lage: Parzelle 3838 (Plan 78), Schliffenenweg 27
Lage: Parzelle 3838 (Plan 78), Schliffenenweg 27
Zone: Wohn- und Gewerbezone WG
Gesuchsauflage vom 23. Januar bis 23. Februar 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gesuchsauflage vom 23. Januar bis 23. Februar 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
GEMEINDERAT WÜRENLOS
Ende April 2025 erteilten die Würenloserinnen und Würenloser der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) eine Abfuhr. Für den damalige Ressortverantwortlichen Consuelo Senn (FDP) war die Rückweisung mit ein Grund, nicht mehr für eine weitere Amtsperiode als Gemeinderat anzutreten. Thomas Zollinger (SVP) übernahm als neu gewählter Gemeinderat Anfang Jahr das Ressort Hochbau. Die Revision der 23 Jahren alten BNO obliegt allerdings neu dem Gesamtgemeinderat und wird von Ammann Möckel und Ressortvorsteher Zollinger geführt. «Der Aufwand für dieses Projekt ist so gross, dass das nicht jemand alleine machen kann, und es kann auch nicht alleine dem neuen Ressortchef Hochbau zugemutet werden. Der Gemeinderat hat im Spätherbst deshalb eine Steuergruppe eingesetzt», begründet Möckel. Neben ihm gehören der Steuergruppe Gemeinderat Thomas Zollinger, Beraterin Kathrin Härdi, der ehemalige Aarauer Stadtbaumeister Felix Fuchs, der Würenloser Bauverwalter Markus Roth und seine Stellvertreterin Andrea Hofbauer an. Sie bereiten unter anderem die Ausschreibung der Planerarbeiten vor.
Rückblick und Neustart Im Oktober 2025 hatte der Gemeinderat die Bevölkerung zu einem Workshop mit dem Titel «Rückblick
und Neustart» eingeladen, rund 50 Personen hatten teilgenommen. Ziel des Workshops war es, die Bedürfnisse der Bevölkerung abzuholen und Vertrauen aufzubauen. «Wir haben insbesondere die Kritik am Ergebnis und am bisherigen Ablauf der Nutzungsplanungsrevision entgegengenommen. Diese wertvollen Hinweise und Erkenntnisse fliessen in die Ausschreibung für die Planer ein», so Anton Möckel. Dadurch sollen die Fachbüros die Arbeit besser einschätzen können. An einem Infoanlass im November hatte der Gemeinderat über den Workshop und das weitere Vorgehen informiert. Zwischenzeitlich sei der Ausschreibungsentwurf einer Gruppe von Bürgern, die sich am Workshop beteiligt haben, zugestellt worden. Der Entwurf der Planerausschreibung werde im Laufe der Woche mit ihnen besprochen. Anschliessend will der Gemeinderat die Unterlagen für die öffentliche Ausschreibung verabschieden.
Kritikpunkt Informationsfluss
Das ist nicht genug, findet Adrian Güller, der sich mit einer 31-köpfigen Gruppe vor einem Jahr stark gemacht hat, dass die neue BNO abgelehnt wird. «Viele Bürgerinnen und Bürger haben den Eindruck, dass Informationen nur selektiv weitergegeben werden. Nicht alle Betroffenen werden gleich informiert, kritische Stimmen bleiben aussen vor, und wichtige Anliegen der Bevölkerung finden zu wenig Gehör», schreibt er der Limmatwelle. Das sorge für Frust, Unsicherheit und das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
Lage: Parzelle 4860 (Plan 63), Brunnenweg 2b Zone: Dorfzone D
Lage: Parzelle 4860 (Plan 63), Brunnenweg 2b
Zone: Dorfzone D
Gesuchsauflage vom 23. Januar bis 23. Februar 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gesuchsauflage vom 23. Januar bis 23. Februar 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Würenlos
Gemeinde Würenlos
Der Gemeinderat dementiert: Die Partizipation und Kommunikation würden explizit in den Ausschreibungsunterlagen gefordert. «Die Abstimmung erfolgt mit dem Ziel, dass raschmöglichst weitergearbeitet werden kann und genügend Zeit und Ressourcen vorhanden sind, um eine mehrheitsfähige BNO zu erhalten», so Möckel. Die Kritiker selbst hätten die «Delegierten» bestimmt, welche die Unterlagen vorab erhalten sollen. «Wir haben aber inzwischen den Kreis der Personen erweitert und sie mit den Ausschreibungsunterlagen bedient. Dass nicht die ganze Bevölkerung in diese Vorarbeiten einbezogen werden kann, ist selbsterklärend.»
Güller kontert: «Dies hat erst stattgefunden, nachdem ich ein Mail geschrieben habe und der Ge-
verlangt
meinderat von meinem Leserbrief Kenntnis genommen hat.»
Der Gemeinderat will das Geschäft an der Sommergemeinde vom 2. Juni mit einem Verpflichtungskredit vorlegen und danach mit der Bevölkerung und den Fachpersonen in den erneuten BNO-Prozess einsteigen.
Kurswechsel gefordert
Güller findet, dass aus den bisherigen Fehlern kaum gelernt wurde: «Der Prozess wirkt weiterhin intransparent und schlecht abgestimmt – und das bei einem Thema, das tief in Eigentumsrechte und Lebensrealitäten eingreift.» Der Würenloser bemängelt auch die Kommunikation. Das sei keine Frage von Experten oder zusätzlichen Studien. «Die Bevölkerung darf erwarten, vollständig, ehrlich und rechtzeitig informiert zu werden – besonders dann, wenn öffentliche Gelder eingesetzt werden und weitere Kredite im Raum stehen.» Für Güller ist klar: Will der Gemeinderat das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen, braucht es einen echten Kurswechsel: «Offene Information, ernsthafte Mitsprache und Respekt gegenüber den Menschen, die diese Gemeinde tragen und finanzieren. Ohne diesen Wandel droht die BNORevision erneut zu scheitern – auf Kosten der Bevölkerung.»
Dazu Möckel: «Wir setzen alles daran, die Wünsche nach Transparenz bestmöglich einzubauen.» Bewusst habe man die Bevölkerung aufgefordert, ihre Anliegen in Workshops und in Arbeitsgruppen kundzutun. Es brauche aber auch Verständnis für prozessuale und planerische Vorgänge, welche gegeben sind und im ganzen Kanton Aargau gleich angewendet werden müssen. «Einseitige und tendenziöse Meinungsäusserungen in Leserbriefen sind hingegen wenig dienlich, sondern verunsichern die Bevölkerung und erschweren einen positiven Prozess», so Möckel. Er bittet die Bevölkerung, sich bei Unklarheiten umgehend an die Gemeinde zu wenden oder sich in einer Arbeitsgruppe, die es noch zu bilden gilt, zu beteiligen, «um eine zielgerichtete und qualitative BNO zu erhalten, welche unser schönes Dorf verdient.» Schliesslich haben alle das gleiche Ziel: Die Nutzungsplanungsrevision in absehbarer Zeit erfolgreich abzuschliessen. «Umso wichtiger ist jetzt eine allseits konstruktive Haltung.»
AUS DER GEMEINDE
Senioren-Mittagstisch Jeweils am ersten Donnerstag im Monat findet der Senioren-Mittagstisch statt. Der nächste Treff wird somit am Donnerstag, 5. Februar, 12.20 Uhr im Restaurant Alpenrösli Würenlos durchgeführt. Anmeldungen erforderlich bis am Sonntag, 1. Februar, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34.
«die-AGENDA» der Linden-Grafik AG, Zuzwil SG, wird seit diesem Jahr leider nicht mehr für die Gemeinde Würenlos hergestellt und verteilt. Die Agenden wurden bislang speziell für die Wohngemein-
LESERBRIEFE
Landschaftsspange Sulperg-Rüsler: Ansiedlung Hitachi Am geplanten Standort Parzelle Nord existiert ein behördenverbindlicher und vom Regierungsrat genehmigter und uneingeschränkt gültiger regionaler Sachplan ohne Verfalldatum, der unter anderem auch den geplanten Standort für Hitachi als attraktive Parklandschaft für die Naherholung, Freizeit, Kultur und Natur behördenverbindlich festlegt. Für Anpassungen und Abänderungen bedarf es desselben Verfahrens wie zur Erstellung des gültigen regionalen Sachplanes Sulperg-Rüsler. Ergo müssten sich hierzu
LESERFOTO
den aufbereitet und kostenlos an die Haushaltungen verteilt. Es handelt sich dabei nicht um eine Dienstleistung der Gemeinde, sondern um ein privates Angebot. Die Gemeinde stellte lediglich einige Daten zur Verfügung. Aus Profitabilitätsgründen musste auf die Realisierung und Verteilung verzichtet werden. Ein Direktbezug der Agenda ist weiterhin bei der Anbieterin Linden-Grafik AG möglich. Der Preis beträgt 15 Franken inkl. Porto. Weitere Informationen unter www.linden-grafik.ch oder unter Telefon 071 945 94 56.
Terminänderung Der Infoabend im Spätherbst wird vom 10. auf den 12. November 2026 verschoben. Alle anderen Termine bleiben unverändert, wie Anfang Jahr publiziert.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung Würenlos ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch
erst Wettingen, Würenlos, Killwangen und Neuenhof verbindlich auf einen neuen Sachplan einigen, der dann auch vom Regierungsrat genehmigt werden muss. Sich im Grundsatz an diesen Sachplan zu halten, wurde schriftlich festgelegt und von den Ammännern der vier Gemeinden und dem Regierungsrat per 21.11.2012 unterschrieben. Nun, wenn etwas behördenverbindlich ist, hat man sich als Behörde daran zu halten. Wenn man nun etwas planen möchte, was dem entgegensteht, ist als erster Schritt im Konsens mit den erwähnten Gemeinden dieser regionale Sachplan anzupassen
und bewilligen zu lassen, sofern man als Behördenmitglied nicht vorsätzlich gegen Treu und Glauben handelt. Sofern man sich wirklich auf einen neuen Sachplan einigen würde, was ich anhand der aktuellen Kritik als nicht realistisch betrachte, dieser dann vom Souverän aller betroffenen Gemeinden angenommen und vom Regierungsrat genehmigt würde, dürfte man mit einer entsprechenden Richtplananpassung beginnen. Wer ernsthaft glaubt, dass ein Baustart auf der Parzelle Nord ab Mitte 2027 möglich sei, hat den Bezug zur Realität verloren. Pascal Pfeffer, Präsident SVP Würenlos
Leser René Wyss hat auf der Lägern-Hochwacht ein Foto von der Skyguide-Radarkuppel gemacht und schreibt dazu: «Es sieht aus wie ein landendes UFO.»
Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto mit Angabe von Namen, Vornamen, Wohn- und Aufnahmeort (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
VERMISCHTES WÜRENLOS
Würenloser Träff 55 plus – Thema: Würenloser Lebensgeschichten Alexandra Zihlmann hat den Träff 55 plus ins Leben gerufen, um persönliche Geschichten nicht vergessen zu lassen. Mit Passion und sehr viel Einfühlungsvermögen hat sie die Geschichten aus 9 Jahren Träff 55 plus zusammengetragen, dokumentiert und niedergeschrieben.
Daniel Huggler setzt sich mit viel Herzblut für einen bewussten und sorgfältigen Umgang mit Geschichte, Kultur und schützenswerter Bausubstanz in der Gemeinde Würenlos (inkl. Kloster Fahr) ein. Die Arbeit an den «Würenloser Lebensgeschichten» bezeichnet er als eines seiner schönsten Projekte in seiner bisherigen gestalterischen Tätigkeit. Entstanden ist ein wunderbares Werk, das sich seit November 2025 als «Bestseller» verkauft. Selbstverständlich kann dieses Buch direkt am Träff oder auf der Gemeindeverwaltung Würenlos gekauft werden. Wer schon eines besitzt, darf dieses für die Signatur mitbringen.
Man freut sich jetzt schon auf die Erzählungen der Autorin und des Lektors/Gestalters zu den Vorträgen aus vergangenen Zeiten sowie auf viele interessierte Träff-Besucher. Wie gewohnt offeriert der VAZW im Anschluss an den Vortrag einen kleinen Apéro. Alte Kirche Würenlos, Dienstag, 27. Januar, 14.30–16.30 Uhr. (zVg)
Einladung: Zwitscherzyt – Vortrag «Die Moore der Schweiz und ihre Bedeutung für das Klima» Der Vorstand des NVVW/BirdLife Würenlos lädt
alle Interessierten auf eine Zeitreise ein, um zu verstehen, wie die Moore der Schweiz durch den Menschen beeinflusst wurden und wie sich diese Veränderungen auf das Klima auswirken. Man blickt auch in die Zukunft, um Lösungen für diese Probleme zu finden. Chloé Wüst, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe «Klima und Landwirtschaft» am Agroscope, nimmt die Teilnehmenden mit auf diese Reise. Gmeindschäller Würenlos, Freitag 30. Januar, 19.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. (zVg)
Baden Regio unter neuer Führung
An seiner ersten Sitzung der neuen Amtsperiode hat sich der Vorstand Baden Regio konstituiert.
Der bisherige Vizepräsident, der Badener Stadtammann Markus Schneider, ist der neue Präsident des Gemeindeverbands. Statt einem Vizepräsidenten wurden gleich drei gewählt: Györgyi Schaeffer, Stadtpräsidentin Mellingen; Marianne Stänz, Frau Gemeindeammann Birmenstorf sowie Markus Mötteli, Gemeindepräsident Spreitenbach. Alle sind langjährige und bewährte Persönlichkeiten, welche ihrer Gemeinde vorstehen
– auch wenn die Bezeichnung in jeder Gemeinde anders lautet. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Geschäftsleiterin Silvia Schorno, Geschäftsleitungsmitglied bei Filexis AG, Fislisbach sowie die Planungsleiterin Fiona Mera, Partnerin bei Suter von Känel Wild Planer und Architekten AG, Zürich. Sie alle haben Einsitz in der Geschäftsleitung, welche damit auf sechs Personen erweitert wird.
Im Weiteren wurden alle Arbeitsgruppen bestätigt sowie infolge von Abgängen einige Mitglieder ergänzt. Sämtliche Wahlen erfolgten einstimmig! Markus Schneider, Präsi-
dent Baden Regio: «Ich freue mich, mit einem so hoch motivierten Team zusammenzuarbeiten. Es gibt einige Herausforderungen und wir werden uns schon sehr rasch damit auseinandersetzen, welche Ziele wir in den kommenden Monaten und Jahren anstreben wollen.»
Die Erweiterung der Geschäftsleitung wurde bereits im Sommer 2025 beschlossen. Die Führung von Baden Regio wird damit breiter abgestützt. Jede Subregion ist im Leitungsgremium vertreten, was das gegenseitige Verständnis und den Zusammenhalt stärkt. (zVg)
WETTINGEN
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155
Samstag, 24. Januar, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Urs Zimmermann. Sonntag, 25. Januar, 9.30 Uhr, Familiengottesdienst mit Tauferinnerung der Erstkommunionkinder (Markus Heil, Fabienne Sterrantino und Elisabeth Pasda). Mittwoch, 28. Januar, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 29. Januar, 8 Uhr, Eucharistiefeier.
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12
Freitag, 23. Januar, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 24. Januar, 18 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion – Familiengottesdienst mit Kindern der 1. + 2. Klasse, zu Vater unser und Kreuzzeichen, mit Bibelübergabe (Elisabeth Steiner, Elisabeth Pasa und Sabine Thanhäuser). Sonntag, 25. Januar, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 28. Januar, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle. Donnerstag, 29. Januar, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12
Sonntag, 25. Januar, 11 Uhr, Eucharistiefeier in der Marienkapelle (Urs Zimmermann).
Samstag, 24. Januar, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Sonntag, 25. Januar, 11 Uhr, VaterunserGottesdienst gestaltet von den 2. Klässlern aus Neuenhof (Petre Karmazichev, Gaby Rey und Helen Haas); 11 Uhr, Sunntigsfiir (Katarina Petrovska). Montag, 26. Januar, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 28. Januar, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier.
SPREITENBACH
Kath. Pfarrkirche
St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 23. Januar, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 24. Januar,
Vortrag «Die Moore der Schweiz und ihre Bedeutung für das Klima» am Freitag, 30. Januar, um 19.30 Uhr im Gmeindschäller Würenlos. Emanuel Aegerter
Geschäftsleitung Baden Regio: (v.l.) Silvia Schorno, Fiona Mera, Marianne Stänz, Markus Schneider, Györgyi Schaeffer und Markus Mötteli. zVg
Best of Musica Domestica Unter der musikalischen Leitung von Raymond Engler tritt das Kammerorchester Musica Domestica wieder zum traditionellen Konzertzyklus in der kath. Kirche in Würenlos auf. Die Konzertreihe vom Januar steht unter dem Motto «Best of Musica Domstica». Mit dem Programm blickt Musica Domestica auf 57 Jahre lokal verankertes Musizieren zurück. Das Programm beinhaltet Lieblingswerke aus den Konzerten der letzten Jahrzehnte. Auch die Sängerinnen und Sänger sind mit den schönsten Liedern der letzten Jahre wieder mit von der Partie. Eines der Hauptwerke im Programm wird der 2. Satz des Concierto de Aranjuez von Joaquin Rodrigo sein, arrangiert für Harfe und Orchester. Kath. KircheWürenlos,Sonntag,25.Januar,17Uhr. (zVg)
17 Uhr, Taufgelübdeerneuerung mit Kommunionkindern (Zacharie Wasuka und Geraldina Curiale).
Musik: Kath. Kinder- und Jugendchor. Anschliessend Apéro; 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 25. Januar, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer); 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 28. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10
Freitag, 23. Januar, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.
Familiengottesdienst zur Tauferinnerung (Veronika Huber und Karin Egloff). Vorstellung Firmanden. Musik: Projektchor mit Eric Maier. Mittwoch, 28. Januar, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Anschliessend: Mittwochskaffee.
Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4
Sonntag, 25. Januar, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Verabschiedung
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN
Young Church «Kirche von Jugendlichen für Jugendliche» Treffpunkt: JuHü, Schartenstrasse 151, Wettingen, Freitag, 23. Januar, 18.30 Uhr.
Gedenkkonzert für Nonka Kolarova Gordana Kekenovska-Kolarova (Sopran), Felice Genca (Fagott und Saxophon), Viktoria Kolarova, 13 Jahre alt (Klavier und Gesang), Maxim Kolarov, 9 Jahre alt (Klavier und Saxophone) und Boyan Kolarov Orgel und Klavier werden schöne, spirituelle, liebevolle Kompositionen von Johann
von Pfarrerin Britta Schönberger. Anschliessend Apéro (Britta Schönberger).
Klosterkirche Fahr
Sonntag, 25. Januar, 9.30 Uhr, kein Gottesdienst; 10.15 Uhr, Ökumenischer Gottesdienst mit Engstringen. Dienstag, 27. Januar, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 29. Januar, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
«MEIN GOTT»
Stefan Moll, Pfarrer der evangelischmethodistischen Kirche BadenWettingen
Sauteuer Asylsuchende seien teuer. Tatsächlich kommen beachtliche Kosten zusammen. Nur: Zu einem guten Teil entstehen die Kosten durch das System in der Schweiz, nicht durch die Menschen, die zu uns kommen.
Zahlreiche Asylsuchende geraten in eine Sackgasse. Ihr Asylgesuch wird abgelehnt und sie müssten die Schweiz verlassen. Aber sie können nicht gehen. Auch eine zwangsweise Ausschaffung klappt nicht: Weil es kein Land gibt, das sie aufnimmt, auch ihr Herkunftsstaat nicht. Oder weil die Papiere fehlen. Sie sind gezwungen, in der Schweiz zu bleiben. Manche warten seit 10 Jahren oder länger auf eine Genehmigung und sind in dieser Zeit auf Unterstützung angewiesen. Dabei möchten sie nichts lieber tun, als arbeiten. Sie zerbrechen daran, dass sie die Jahre nutzlos verbringen. Aber sie dürfen ohne Aufenthaltsgenehmigung nicht arbeiten. Der öffentlichen Hand entgehen dadurch Steuereinnahmen. Und alle wissen: Nichts wird sich daran ändern, ausser wenn sie doch ein Bleiberecht erhalten. Das treibt die Leute immer mehr in eine Sackgasse.
Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Giulio Caccini, Charles Gounod, Rolf Løvland, Sigvaldi Kaldalóns, Pier Sequeri, Ennio Morricone und Nobuyuki Tsujii interpretieren. Reformierten Dorfkirche Spreitenbach, Sonntag, 25. Januar, 16 Uhr.
Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu erstellen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr.17, Spreitenbach, Donnerstag, 29. Januar, 9–11 Uhr.
Soeben wurde das Härtefallgesuch einer Freundin nach acht Jahren abgelehnt. Sie leidet enorm darunter. Es gäbe Wege für eine Genehmigung. Aber die Behörden stehen unter Druck jener, die sagen: «Das Asylchaos ist sauteuer». Sie wollen nicht wahrhaben, dass sie mit ihrer Härte die Kosten in die Höhe treiben, selber das Chaos anrichten und menschliche Tragödien produzieren. So hoch ist der Preis, wenn die christliche Tugend der Barmherzigkeit vergessen geht.
Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
Nonka Kolarova. zVg
NEUENHOF
Kaffeemorgen-Treff des Naturund Vogelschutzvereins Neuenhof Alle Interessierten sind herzlich zum ungezwungenen, gemütlichen Beisammensein, Plaudern und Diskutieren eingeladen. Restaurant Santos, Donnerstag, 29. Januar, 9.30–11.30 Uhr.
SPREITENBACH
Kunst in Spreitenbach Ausstellung mit Bildern von Ilona Ofner, Höngg (ZH), und Madeleine Meyer, Safenwil (AG), sowie Objekten von Andreas Wüthrich, Zürich. Einführungsworte: Salvatore Mainardi, Kurator. Musikalische Umrahmung: Kurt Jufer, Clarinet. Gemeindegalerie, Bahnhofstrasse 2, Vernissage mit Apéro, Freitag, 23. Januar, 19–21 Uhr.
Geschichtenzeit Claudia Steiner erzählt eine Geschichte. Empfohlen für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Dienstag, 27. Januar, 16.30–17 Uhr.
Auf Entdeckungstour mit dem stacheligen Nachbarn Igel-Exkursion: Tier des Jahres 2026 von Pro Natura; Lebensweise, Gefahren im Siedlungsraum und Hilfen. Diese Exkursion findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung «Ökologische Infrastruktur im Aargau» der Umwelt Arena statt. Umwelt Arena, Mittwoch, 28. Januar, 13.30–15.30 Uhr.
WETTINGEN
Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Unter Leitung von Christine Neuhaus werden Volkslieder aus nah und fern gesungen. Rathaussaal, Freitag, 23. Januar, 14.30–15.45 Uhr.
Pension am Limit Komödie in 3 Akten von Claudia Gysel: Pensionswirtin Linda Sommer kämpft mit Magen-Darm-Grippe, Dieb, Doppelbelegung und Eifersuchtsmanövern. Reformiertes Kirchgemeindehaus Wettingen, Freitag, 23., und Samstag, 24. Januar, 20–22.30 Uhr sowie Sonntag, 25. Januar, 14–16.30 Uhr.
Lirum Larum Verslispiel Eine Leseanimatorin zeigt, wie man Kleinkinder mit Versen, Fingerspielen und Geschichten in ihrem Spracherwerb unterstützen kann. Eltern, Grosseltern und ihre Kinder im Alter zwischen 9 Monaten und 3 Jahren sind herzlich eingeladen. Eintritt frei, Kollekte. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 24. Januar, 10–10.30 Uhr.
Bänz Friedli räumt auf Bänz Friedli begeistert mit scharfer Beobachtungsgabe, Sprachkunst und politischer Satire in seinem Programm «Bänz Friedli räumt auf». Pointen, Pausen und Lokalthemen überzeugen das Publikum. AlteKircheWürenlos, Mittwoch,28.Januar,20–22.30Uhr.Vorverkauf:www.eventfrog.ch (zVg)
drunter & drüber Geschichten aus dem Kleiderhaufen. – Eine lustige Material-Theatergeschichte über Kleidungsstücke, die lebendig werden. Empfohlen ab 3 Jahren. Figurentheater Wettingen, Samstag, 24. Januar, 16 Uhr, und Sonntag, 25. Januar, 11 Uhr. Vorverkauf unter www.eventfrog.ch
NATYA SANKALPA – Eine Vision des Tanzes Tanzschule Sharmila Rao: Jahresaufführung mit 60 Mitwirkenden, Live-Musik; vorab indische Snacks, danach vegetarisches Essen (separat). Tickets unter www.eventfrog.ch. Aula Margeläcker, Wettingen, Samstag, 24. Januar, 18–19.30 Uhr. Türöffnung 17 Uhr.
Barock «n» Rota Stella Maris Orchestra und Chor Kantonsschule Wettingen präsentieren «BAROCK’N’ROTA» mit Wilson, Händel «Il Messia» (1768) und Rota. Aula Kloster Wettingen, Samstag, 24. Januar, 19.30–21 Uhr.
Singtag Schola Cantorum Wettingensis Offener Singtag für Chorerfahrene. Dvořáks Stabat Mater, Aufführung und Apéro; Teilnahme kostenlos. Anmeldung unter www.schola.ch. Schulhaus Margeläcker, Sonntag, 25. Januar, 9–17 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Jassen Für Personen ab 60: Geselliges Kartenspielen mit deutschen Karten, Verpflegung im Restaurant. Leitung Carlo Schilter. Alterszentrum St. Bernhard, Montag, 26. Januar, 13.30–17 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Schach Ungezwungene Spielrunde für 60+. Leitung Jürg Greber
Pro Senectute Aargau: BlockflötenEnsemble Salteba Wiedereinstieg für Blockflöten ab 60. Leitung Christine Neuhaus. Haus am Lindenplatz, Donnerstag, 29. Januar, 14–15.45 Uhr.
Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Eintritt frei/ ohne Anmeldung. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 29. Januar, 18–19 Uhr.
WÜRENLOS
Newcastle Night – Livekonzert und Tanzabend The Overthinkers aus Newcastle spielen kraftvollen Rock-Pop mit starken Vocals, tanzbaren Beats und mitreissender Präsenz. Gmeindschäller, Freitag, 23. Januar, 19.30–23.59 Uhr.
Konzert des Kammerorchesters Musica Domestica Das Programm beinhaltet Lieblingswerke aus Konzerten der letzten Jahrzehnte. Katholische Kirche, Sonntag, 25. Januar, 17–18.30 Uhr.
Würenloser Träff 55 plus Thema: Würenloser Lebensgeschichten. Mit Erzählungen der Autorin Alexandra Zihlmann und des Lektors/ Gestalters Daniel Huggler zu den Vorträgen aus vergangenen Zeiten. Kleiner Apéro im Anschluss an den Vortrag. Alte Kirche Würenlos, Dienstag, 27. Januar, 14.30–16.30 Uhr.
«DAS LETZTE WORT»
«Glück ist nicht selbstverständlich», sagte Stefan Kalt letzte Woche am Interview mit der Limmatwelle. Der Ex-RVBW-Direktor hat vergangenes Jahr einen Aortariss überlebt – nur etwa eine von zehn Personen übersteht einen solchen Schicksalsschlag. Kalt sieht sein Leben nun aus einer anderen Perspektive. Während des Gesprächs gestand er aber auch, dass er nicht weiterleben wollte, als er halbseitig gelähmt und fast blind von der Operation aufwachte.
Wie schafft man es, in einer solchen Krise optimistisch zu bleiben, weiterzukämpfen? Ursprünglich war mit dem griechischen Wort «krisis» ein medizinischer Wendepunkt gemeint; der Patient überlebt oder stirbt. Diese Entscheidung traf Stefan Kalt nicht selbst, wohl aber, was er aus seinem «zweiten Leben» macht, wie seine Frau das Überleben nennt. Sie motivierte ihn, auf seine Fortschritte zu achten. Um selbst stark zu sein, hat sie die Tränen als Ventil für ihre Traurigkeit zugelassen, «danach war ich wieder stark und dankbar, dass er lebt». Als ich mich nach diesem Interview mit dem Knatsch um die Würenloser Bau- und Nutzungsordnung in Würenlos befasste, kam mir das im Vergleich zu Kalts Lebensgeschichte nichtig vor. Es ist keine Krise, geht nicht um Leben und Tod. Umso mehr sollte es doch möglich sein, sich nicht in Emotionen zu verstricken, einen Konsens zu finden, anstatt sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Ich gebe zu, auch ich gehöre zu den emotionalen Menschen, die nicht immer kühlen Kopf bewahren. Doch solche Schicksale holen mich auf den Boden zurück. Auch die Würenloser könnten daraus lernen. Dem Frust ein Ventil geben und dann mit konstruktiver Haltung weitermachen und dabei auch die Fortschritte würdigen. Letztlich ist es im Interesse aller Beteiligten, dass die zweite BNOPatientin nicht auch noch stirbt. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch