AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL
Das Alters- und Pflegeheim Wollmatt braucht infolge Sanierung seines Gebäudes in Dornach ab 2027 für 20 Monate ein Dach über dem Kopf und möchte das alte Spitalgebäude in Laufen mieten. Der Baselbieter Regierungsrat lässt die Bewohnenden und Mitarbeitenden im Regen stehen.
Bea Asper «Warum gibt man der Stiftung keine Antwort?», wollte Landrätin Margareta Bringold in der Fragestunde vom Vorsteher des Baudepartements, Isaac Reber, wissen. Das Alters- und Pflegeheim Wollmatt aus Dornach hatte im Sommer 2025 angefragt, ob es ab 2027 für 20 Monate das alte Spitalgebäude in Laufen mieten kann. Auf Verhandlungen wartet die Stiftung seither vergebens. Sie wurde vom Kanton in der Warteschlaufe abgestellt. «Solange die strategischen und eigentumsrechtlichen Rahmenbedingungen nicht geklärt sind, kann der Kanton keine verbindlichen Aussagen zu einer befristeten Zwischennutzung des Gebäudes machen. Eine vorgängige Festlegung auf eine Nutzung — auch in Form einer Zwischennutzung — würde den laufenden Klärungsprozess präjudizieren und den strategischen Handlungsspielraum des Kantons einschränken», sagte Reber nun im Landrat.
Der Kanton nutzt das Gebäude seit 2024 als Durchgangszentrum für Flücht-
linge. Juristisch wurde um diese Nutzung gestritten, da für das Areal nach wie vor die Bestimmungen der Sonderzone Spital gelten — und sie ist limitiert. Das «Wochenblatt» fragte beim zuständigen Departement nach, wann das Durchgangszentrum ausziehen wird. «Die Stadt Laufen hat den Betrieb des Erstaufnahme- bzw. Durchgangszentrums im ehemaligen Spitalgebäude bis zum 31. Dezember 2026 bewilligt. Für die Zeit danach bereitet der Regierungsrat zurzeit einen Beschluss vor, über den zum
jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Auskünfte erteilt werden können», lautet die Antwort. Wie es mit dem alten Spital weitergeht, kann auch Laufens Stadtpräsident Pascal Bolliger nicht sagen. «Die Verhandlungen über eine Rückgabe des Landes an die ursprünglichen Eigentümer, an die Stadt Laufen und an die Stadtburger wurden nun wieder aufgenommen. Der Regierungsrat liess sich etwas Zeit.» Bolliger erinnert daran: «Die Vereinbarung, die man im Rahmen der Spitalschliessung ausgehandelt hatte, schei-
terte an der Urne.» Das Areal sei heute im Eigentum des Kantons Baselland. Die Schenkung sei ursprünglich aber nur für den Betrieb eines Spitals erfolgt, deswegen müsse das Land an die Stadt Laufen und an die Stadtburger zurückgehen. Im Rahmen der angelaufenen Zonenplanrevision werde sich die Stadt Laufen der Frage der künftigen Nutzung des Areals annehmen — dabei werde selbstverständlich die Bevölkerung miteinbezogen werden, erklärt Bolliger. Fortsetzung auf Seite 7
AKTUELL 14/16 STELLEN 18
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Vor dem ehemaligen Spitalgebäude: Landrätin Margareta Bringold setzt sich für eine Zwischennutzung
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Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren, Enteignungsverfahren Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen SBB betreffend AS35, Wendegleis Aesch und Zugfolgezeitverkürzung, Fahrbahnerneuerung Aesch Gleis 2-52, 3-53 Kantone Basel-Landschaft und Solothurn, Gemeinden Aesch, Dornach-Arlesheim und Duggingen
Gemeinde/n Aesch, Dornach, Arlesheim und Duggingen Gesuchstellerin Schweizerische Bundesbahnen SBB, Infrastruktur Ausbau- und Erneuerungsprojekte, Projektmanagement Region Mitte, Vilson Shkorreti, Bahnhofstrasse 12, CH – 4600 Olten Gegenstand Im Wesentlichen ist für die Einführung des 1/4 Takts Basel – Aesch ein neues Wendgleis vorgesehen. Zusätzlich soll die Zugfolgezeitverkürzung und die Fahrbahnerneuerung Gl. 2-52, 3-53 in diesem Perimeter realisiert werden. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.
Verfahren Das Plangenehmigungsverfahren richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG; SR 172.021), soweit das Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 1957 (EBG; SR 742.101) nicht davon abweicht. Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV).
Die Planunterlagen können vom 2. Februar 2026 bis 3. März 2026 während den ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Stellen eingesehen werden:
Gemeinde Aesch, Hauptstrasse 23, 4147 Aesch
Gemeinde Arlesheim, Dornplatz 8, 4144 Arlesheim
Gemeinde Duggingen, Kirchstrasse 17, 4202 Duggingen
Nach Vereinbarung: Bau- und Umweltschutzdirektion BL, Amt für Raumplanung, öffentlicher Verkehr, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal (061 552 55 45)
Gemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, 4143 Dornach Nach Vereinbarung: Kanton Solothurn, Amt für Verkehr und Tiefbau, Öffentlicher Verkehr, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn
Aussteckung Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert (z.B. Terrainveränderungen, Rodungen, Rechtserwerb etc.).
Einsprachen Wer nach den Vorschriften des VwVG Partei ist, kann während der Auflagefrist bei der Genehmigungsbehörde Einsprache erheben.
Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über die Enteignung vom 20. Juni 1930 (EntG; SR 711) Partei ist, kann während der Auflagefrist sämtliche Begehren nach Art. 33 EntG geltend machen (Einsprachen gegen die Enteignung; Begehren nach den Art. 7 – 10 EntG; Begehren um Sachleistung nach Art. 18 EntG; Begehren um Ausdehnung der Enteignung nach Art. 12 EntG; die geforderte Enteignungsentschädigung nach Art. 16 und 17 EntG).
Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen (Art. 18c Abs. 2 EBG).
Enteignungsbann Mit der Zustellung der persönlichen Anzeige oder des Enteignungsgesuchs an den zu Enteignenden dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen mehr getroffen werden (Art. 42 EntG). Für den aus dem Enteignungsbann entstehenden Schaden hat der Enteigner vollen Ersatz zu leisten (Art. 44 Abs. 1 EntG).
Bern, 14. Januar 2026
Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern
Umwelt, Verkehr,
LAUFEN
«Wir
sind nicht heikel — aber bei den Plaketten schon»
Seit fast 20 Jahren entstehen im Hause HübscherPflugi immer zur gleichen Zeit im Jahr kleine Kunstwerke: Manuela Pflugi und ihre Tochter Thea Hübscher bemalen die Laufner Fasnachtsplaketten aus Ton. Noch immer steckt in jeder Plakette dieselbe Liebe zum Detail.
Melanie Brêchet
In der Stube von Manuela Pflugi herrscht Ausnahmezustand, wie immer zur Vorfasnachts- und Fasnachtszeit. Dieses Jahr befindet sich diese Stube nicht in Laufen, sondern in Visperterminen. Manuela Pflugi und ihr Mann Roland Hübscher haben ihren Wohnort für ein Jahr ins Wallis verlegt. Aber auch dort wurden Möbel zur Seite gerückt, der Tisch abgedeckt und Farben und Pinsel bereitgestellt. Seit fast zwanzig Jahren entstehen jedes Jahr zur gleichen Zeit kleine Kunstwerke: die bekannten Laufner Fasnachtsplaketten aus Ton. Rund 120 Stück bemalen Manuela Pflugi und ihre Tochter Thea Hübscher jeweils von Hand — es waren aber auch schon mehr. Die Plakette könnte natürlich auch «blutt» — also unbemalt — getragen werden, mit Farbe sind sie aber etwas Besonderes. Was daraus entsteht, ist nie gleich. Und doch tragen alle denselben Stil, dieselbe Sorgfalt. «Wir sind nicht heikel», sagt Pflugi, «aber bei den Plaketten schon.»
Familienprojekt Fasnacht Angefangen hat alles, als Thea im Primarschulalter war und sie wie auch ihre ältere Schwester Alena und ihr Bruder Joël aktiv Fasnacht machten. «Wir haben Plaketten bemalt, um die Fasnacht zu finanzieren», sagt Manuela Pflugi. Aktiv in einem Verein war sie selbst nie, dafür immer mittendrin. Die Fasnacht begleitet Manuela Pflugi seit Jugendtagen. Schon als Teenager zog sie mit Freundinnen los
ZWINGEN
und nähte ihre Kostüme selbst — oft aus Reststoffen. «Meine Kostüme kamen nie aus dem Katalog», betont sie. Später verkleidete sie sich mit der ganzen Familie und nähte für die Kinder. Die Fasnacht in Laufen sei dafür ideal gewesen: Man kennt sich, trifft immer jemanden, niemand bleibt allein. «Und die Kinder konnte man im Stedtli schon früh ziehen lassen, ohne Angst haben zu müssen.» Sie sei auch als junge Mutter an die Fasnacht gegangen und weiss dazu auch eine kleine Anekdote zu erzählen: «Wir wohnten damals beim Vorstadtkreisel. Mein Mann stellte jeweils eine Kerze ins Fenster, wenn ich zum Stillen heimkommen musste.» Sie liebe es, sich zu verkleiden und werde auch in ihrem «Walliser Jahr» für die Fasnacht nach Laufen kommen. Für Thea Hübscher bedeutet die Fasnacht vor allem Freiheit. «Drei Tage aus dem Alltag ausbrechen ist mein Motto»,
erklärt sie. Schon als Kind lief sie im Vortrab der Birsgugger mit, später musizierte sie in der Kindergugge Stedtlichracher, und seit vielen Jahren spielt sie in der Guggenmusik Agfrässeni Laufen Posaune. Heute — knapp 28-jährig — gehört das Plakettenmalen mit ihrer Mutter Manuela immer noch fix zum Vorfasnachtsprogramm: «Wir vergessen dabei oft die Zeit», sagt sie. Manchmal arbeiten sie an mehreren Plaketten gleichzeitig, wechseln von einer zur anderen. «Malen ist für mich wie Meditation», sagt Pflugi. Details werden angepasst, Farben verfeinert. «Da gibt es schon einen kleinen Ehrgeiz.» Thea sieht es ähnlich: «Ich komme beim Malen in einen kreativen Flow.» Beide haben ihren eigenen Stil: Thea mischt gerne Farben, ihre Mutter bevorzugt klare Töne. Nicht jede Plakette sei gleich anspruchsvoll. Die diesjährige sei etwas einfacher, sagen
Handwerkerinnen und Technikerinnen begeistern
Mit Überzeugung, Witz und Selbstbewusstsein schilderten junge Frauen aus handwerklichen und technischen Berufen ihren Alltag und beantworteten Fragen zu Berufswahl und Lohnverhandlungen als Frau in MINT-Berufen.
Sabine Asprion
Wer bei «MINT» an Kaugummi oder Tee denkt, liegt komplett falsch. Nicht komplett falsch, sondern sehr willkommen war die «IG Girlpower» mit ihrem Infoabend, der sich explizit an Mädchen und ihre Angehörigen richtete. 70 Personen fanden den Weg in den Gemeindesaal in Zwingen, wo zwei Elektroinstallateurinnen und eine Polymechanikerin, alle in den 20ern, davon erzählten, wie sie zu ihren MINT-Berufen fanden. Der Königinnenweg war einhellig das breitgefächerte Schnuppern in verschiedenen Berufen und Betrieben. Die Offenheit, welche die enthusiastischen Berufsfrauen illustrierten, war schon im Eingangsreferat von der HR-Expertin Verena Gebler thematisiert worden. Sie ist überzeugt, dass der vermehrte Einsatz von KI Berufsprofile verändere, allerdings nicht zum Nachteil der Frauen. Soft Skills wie Empathie, Lösungsorientierung und analytisches Denken, welche vorwiegend Frauen zugeschrieben würden, seien, gepaart mit technischem Wissen, die ideale Kombination, um auch im Arbeitsmarkt der Zukunft bestehen zu können. Gerade deshalb seien Frauen in handwerklichen und technischen Berufen zukunftssicher aufgehoben.
GEDANKENSTRICH
Nur Hinschauen reicht nicht mehr
Melanie Brêchet
In der Plakettenwerkstatt: Thea Hübscher (l.) und Manuela Pflugi verwandeln bereits seit fast 20 Jahren die Laufner Fasnachtsplakette in kleine Kunstwerke. FOTO: ZVG
beide. Sie sei klar geprägt und schön tief. «Ich brauche immer zwei, drei Stück, um reinzukommen», sagt Pflugi. Mit der Erfahrung habe sie sich auch einige Tricks angeeignet: Ist die Farbe etwas wässriger, läuft sie von selbst in die Vertiefungen. Verkauft werden die bemalten Plaketten für 15 Franken, unbemalt kosten sie zehn Franken. Ihre Plaketten verkaufen Manuela Pflugi und Thea Hübscher unter anderem am Schulumzug der Primarschule Laufen und am Sonntag vor dem Umzug in Laufen. Manche Kundinnen und Kunden fragen auch jedes Jahr gezielt danach. «Wir werden sie immer los», sagt Pflugi. Das sei nicht zuletzt so, weil sie beim Verkaufen durchaus hartnäckig sein könne. «Die Plakette ist schliesslich der Eintritt zur Fasnacht. Es gehört einfach dazu, eine zu tragen.»
Während zweier Jahre läuft das Projekt «IG Girlpower» des Vereins «eifach mache». Es will Mädchen, die zum ersten oder wiederholten Mal vor der Berufswahl stehen, über MINT-Berufe informieren. Dafür stehen mehrere niederschwellige Angebote zur Verfügung, zum Beispiel der Schnupperhalbtag «Jobshadowing» oder ein Online-Mentoring mit einer Ansprechpartnerin aus der Wunschfirma. Vielleicht kann man dabei Arbeiten ansprechen, von denen man heute schon wissen kann, dass sie einem die Freude am Traumjob verderben können? Den jungen Berufsfrauen auf der Bühne sind mühsame Arbeiten fremd.
Alle schwärmen von den Möglichkeiten ihrer Tätigkeit, sowohl bezüglich Selbstständigkeit als auch im Hinblick auf die Weiterentwicklung. Stolz berichten die beiden Elektroinstallateurinnen, dass sie eigene Baustellen haben, an welchen sie auch Lernende in die Arbeit einweisen. Und auch beim klassischen Frauenthema, der Teilzeitarbeit nach Familiengründung, können sie mit Beispielen aus ihren Firmen Bedenken aus dem Publikum zerstreuen. Hindernisse wie fehlende Toiletten und Garderoben gebe es heute nur noch selten, und die männlichen Kollegen wüssten, was ein Menstruationszyklus ist.
Der Schlüssel zum Glück im MINT-Beruf — das «M» steht dabei nicht für Mann, sondern für Mathematik — ist aber nach einhelliger Meinung die Neugierde für Unbekanntes und das Vertrauen in die eigene Lernfähigkeit. Damit lerne man auch, eine Bohrmaschine zu bedienen. Und das M steht, das zeigte dieser inspirierende Abend deutlich, auch für Mut: Mut, den eigenen Weg zu gehen. Mut, schlagfertig auf Männer zu reagieren, und nicht zuletzt Mut, selbstbewusst Lohngespräche mit Vorgesetzten zu führen.
Der Informationsabend wird ein weiteres Mal im November in Zwingen durchgeführt.
Bilanzziehen ist etwas, das man nach abgeschlossenen Episoden oder Zeiträumen macht, nach einer fertiggestellten Arbeit oder einer beendeten Amtszeit. Klassischerweise ziehen viele Menschen am Ende eines Jahres Bilanz. Das mache ich auch, und sie fällt bei mir – wie bei den meisten – wohl gemischt aus. Das Leben ist kein Ponyhof. Was die politischen Geschehnisse auf der Welt angeht, sind die Bilanzen der vergangenen Jahre allerdings zum grössten Teil zappenduster. Nachdem ich heute Morgen die Zeitung gelesen und beiseite gelegt hatte, wurde mir klar: Das jährliche Bilanzziehen reicht nicht mehr. Monatlich wäre wohl angebrachter – oder wöchentlich, vielleicht sogar täglich. Die Geschehnisse überschlagen sich, wir kommen kaum mehr mit. Wir schreiben heute, da Sie diese Zeitung in den Händen halten, den 29. Januar. Hinter uns liegt ein Monat, der auf der Weltbühne ein einziges Trauerspiel geboten hat. Auch in den Tagen zwischen dem Verfassen dieses Textes und heute dürften erneut schlimme Dinge geschehen sein. Zu lachen gibt es derzeit wenig. Ich erspare Ihnen an dieser Stelle die Aufzählung all jener Katastrophen, die wir hinter oder möglicherweise noch vor uns haben. Genauso wenig möchte ich mich zurücklehnen und all das nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. Bilanzziehen darf kein Ritual am Jahresende mehr sein. Wir müssen es täglich tun, auch wenn es anstrengend ist. Wir sollten täglich prüfen, was wir hinnehmen, was wir relativieren, was wir stillschweigend durchgehen lassen. Und wir müssen uns positionieren. Nicht nur dann, wenn es eindeutig und ungefährlich ist, sondern jetzt. Farbe bekennen, klar und unmissverständlich. Die Farbe, die ich bekenne, ist sicher nicht braun. Geschichte lehrt uns, wohin Wegschauen und Verharmlosen führen. Seit Jahren hören wir den Satz «wehret den Anfängen». Er klingt abgenutzt, fast ritualisiert – und ist doch erschreckend aktuell. In den 1930er-Jahren hat man ihn ignoriert, mit bekannten Folgen.
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Ausführliche Informationen www.kfl.c h
AU SSTELL UNG 23.1. –8.2.2026 Henk Blokland und es wurde Tier KIN0
Donnerstag, 29. Januar,20.00 Uhr Past Lives Liebesfilm;Südkorea,USA 2023,107 Min. LES UNG
Auf dem Podium: (v. l.) Salome Steiner, Lernende Elektroinstallateurin im 2. Lehrjahr, Michelle Fellmann, gelernte Elektroinstallateurin, Verena Gebler, HR-Expertin, Lisa Berchten, Moderatorin und Robin Steffen, gelernte Polymechanikerin. FOTO: PHOTO-HERZMANN
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ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Sonntag, 1. Februar, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Chris Tornes
Mittwoch, 4. Februar, 14.30 Uhr
Ökum. Geschichtenabenteuer, Anmeldung bis 1.2. unter kgleimental.ch, Unkostenbeitrag Fr. 5.–, E. Standke und S. Petitjean
Freitag, 30. Januar, 14.30 Uhr, kath. Kirche Oberkirch, Nunningen: Abdankung von Paul Baumgartner-Stebler (25. Mai 1940 –23. Januar 2026), Pfr. Stéphane Barth, Org. Slobodan Todorovic.
Samstag, 31. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema: «Ich gebe dir … Wärme.» Der Eisbär bekommt einfach nicht warm. Pfr. Stéphane Barth und Helferinnenteam: Jacqueline Wirz und Regula von Burg, Org. Elias Taglang. Mit Znüüni, Malen und Basteln.
Sonntag, 1. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täuflinge: Luca u. Jara Béguelin aus Büsserach, Pfr. Stéphane Barth, Org. Hanna Syrneva. Nach dem Taufteil: Lichtbilder zu den Krippenspielen vor Jahresende (für die Eltern und Kinder der Sonntagsschule: verschoben vom 4. Januar auf den 1. Februar).
Donnerstag 5. Februar, 19.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Mystischer Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Schwyzer Örgeler Andy Küng, auch in der Funktion eines «Hofnarrs». Anschliessend: Umtrunk im Gde.-Saal.
Sonntag, 8. Februar, kein Gottesdienst.
ChinderChilche/Sonntagsschule:
Sonntag, 1. Februar, 10.15 – 11.15 Uhr, zuerst in der Kirche, dann im Gde.-Saal: Thema: Samuel und der Ruf Gottes. Im Gottesdienst: Lichtbilder zu den Krippenspielen vor Jahresende (verschoben vom 4. Januar auf den 1. Februar).
Konfirmandenunterricht:
Mittwoch, 4. Februar, 17.30 – 19.00 Uhr, Konf.Unti im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Zäme Choche.
Freitag, 30. Januar, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Freitag, 30. Januar, 19.15 Uhr Kinoabend im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit dem Spielfilm «Un p’tit truc de plus – was ist schon normal ?», Ein Sohn und ein Vater flüchten bei dieser französischen Komödie aus dem Jahr 2023 vor der Polizei und nehmen Zuflucht in einem Ferienlager für junge Erwachsene mit Behinderungen. Es beginnt für sie eine Achterbahnfahrt und eine wunderbare menschliche Erfahrung, die sie für immer verändern wird. Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 1. Februar, 10.00 Uhr Ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Sonntag, 1. Februar, 17.00 Uhr Konzert, stimmungsvolle Gospelklänge der Free Voices, ref. Kirche Laufen. Der Eintritt ist gratis. Am Ende gibt es eine Kollekte. Erfreulicherweise kann jeweils ein grosser Teil der Einnahme an gemeinnützige Institutionen gespendet werden.
Mittwoch, 4. Februar, 16.30 Uhr Ref. Kirche Laufen, Fiire mit de Chliine. Dieses Mal feiern wir am späteren Nachmittag. Es ist für Kinder bis etwa 8 Jahren in Begleitung von Erwachsenen. Beim Fiire mit de Chliine hören wir Musik und eine Geschichte. Anschliessend wird zum jeweiligen Thema gemalt und gebastelt, dazu gibt es Kaffee, Sirup und Zopf. Das Fiire-Team freut sich und lädt alle Interessierten zu dieser Feier ein.
Als Gott sah dass der Weg zu lang der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde legte er den Arm um Dich und sprach: «Komm heim!»
Walter Alfons Schmidlin-Viatte (Förster)
1 Mai 1933 – 17 Januar 2026
Nach einem reich erfüllten Leben durftest Du friedlich im Kreise Deiner
Familie einschlafen Wir denken mit grosser Freude und Wertschätzung an die schöne, unvergessliche Zeit mit Dir zurück Wir vermissen Dich sehr
In Liebe und Dankbarkeit
Lilly Schmidlin-Viatte
Mariella Schmidlin und Werner Probst
Fabienne und Thomas Jermann-Schmidlin
Nicolas und Noémie Jermann-Greder mit Zoé und Aaron
Pascaline und Gabriel Ender-Jermann
Meinrad und Claudia Schmidlin-Steiner
Josephine, Darina und Marc, Etienne
Jeannine und Frank Laffer-Schmidlin
Louis und Nora Luc
Markus Schmidlin und Manuela Buser
Andrin und Aline, Thierry und Dorka, Amon und Silja
Geschwister, Freunde und Verwandte
Die Trauerfeier mit Urnenbestattung findet am Mittwoch, 11 Februar
2026 um 14:30 Uhr in der Katholischen Kirche St Nikolaus in Dittingen statt
Dreissigster: 15 März 2026 um 9:30 Uhr in der Kirche Dittingen
Traueradresse: Lilly Schmidlin-Viatte, Dorfstrasse 59, 4243 Dittingen Gilt als Leidzirkular
Gedanken und Augenblicke, sie werden uns immer an Dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und Dich nie vergessen lassen.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben Sohn, Bruder, Neffen und Cousin
Peter Heizmann
17.4.1968 – 16.1.2026
Sein warmes Herz hat viel zu früh aufgehört zu schlagen.
In Liebe:
Ruth Heizmann
Silvia Heizmann
Verwandte und Bekannte
Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 4. Februar 2026, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche Erschwil statt.
Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt.
Traueradresse: Ruth Heizmann, Bodenackerstrasse 6, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, bin ich immer bei euch. Antoine de Saint-Exupéry
Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Bruder, Onkel und Götti
Hansjörg Schmidlin-Scherrer ‹Hausi›
6. Oktober 1945 – 25. Januar 2026
In Dankbarkeit denken wir an die wertvolle Zeit zurück,die wir gemeinsam erleben durften.
Die Abdankungsfeier halten wir am Freitag, 6. Februar 2026, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu Kirche in Laufen ab. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.
Wer im Sinne von Hansjörg etwas spenden möchte, denke an BASAID, Novartis Campus, Forum 1-1, 4056 Basel. Spendenkonto CH77 0077 0016 5451 1428 3. Vermerk: Hansjörg Schmidlin-Scherrer.
Dreissigster: Sonntag, 8. März 2026, um 9.45 Uhr in der Herz-Jesu Kirche in Laufen.
Traueradresse: Maria Schmidlin-Scherrer, Lochbruggstrasse 40, 4242 Laufen
Gilt als Leidzirkular.
«Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.»
Wir nehmen Abschied von
Roland Sutter
4. Mai 1945 – 20. Januar 2026
In stiller Trauer
Edith Sutter
Patricia Sutter
Daniel und Marie-Florence Ankli mit Emely und Alex
Sarah und Jan Mühlethaler mit Levi und Alma Verwandte und Freunde
Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt.
Wirengagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch
In Liebeund Verbundenheit nehmen wirAbschiedvon unsererSchwester
Anna Perrin
22.Juli1938bis 20.Januar2026
Nach kurzer aber schwerer Krankheitbistduvon deinen Leiden erlöst worden. Du bist und bleibstimmer in unserenHerzen.
In liebem Gedenken: AlicePerrin
Ruth Spies-Perrin
Rosmarie Bitterli-Perrin und Verwandte
DieBeisetzungfindet im engstenFamilienkreis statt.
Wir danken für die vielen Zeichen des Mitgefühls, die persönlichen Worte, die tröstenden Umarmungen, die vielen Karten und grosszügigen Spenden, die wir beim Abschied unseres lieben
URS KURTH (11. März 1948 – 9. Dezember 2025) erhalten haben.
Die grosse Anteilnahme hat uns tief bewegt.
Besonders bedanken wir uns bei Herrn Pfarrer Sabo für die einfühlsame
Gestaltung der Trauerfeier, dem Männerchor der Keramik Laufen für die feierlich dargebotenen Lieder, dem Organisten Chr. Steiner für die musikalische Begleitung und die wertschätzende Ansprache.
Beim Ärzte- und Pflegeteam des KSBL Liestal, bei der SEOP BL sowie bei der SPITEX bedanken wir uns für die medizinische Betreuung und liebevolle Unterstützung.
Die Trauerfamilie Laufen, im Januar 2026
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 26. Januar 2026
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:
– Es wurde eine Arbeitsvergabe für Rohrschlosserarbeiten am Reservoir Uf Sal erteilt.
– Das Tableau der öffentlichen Beleuchtung beim Verteiler «Volksbank» wird durch die BKW ersetzt.
– Das Gesuch von Telebasel für die LiveÜbertragung der Laufner Fasnacht 2026 wurde bewilligt.
– Die Ausarbeitung eines Konzepts zum Thema «Frühe Sprachförderung» wurde vom Stadtrat besprochen und beschlossen.
Baugesuche, Auflage vom 29. Januar bis 9. Februar 2026
Eine allfällige Einsprache ist gemäss § 127 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes innerhalb der Auflagefrist schriftlich in 4-facher Ausführung an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten. Die Einsprache ist innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen.
Laufen setzt auf vorausschauenden Brandschutz und klare Verantwortung
Die Stadt Laufen verstärkt zur Fasnacht die Brandschutz- und Sicherheitsmassnahmen
Auch die bevorstehende Fasnacht in Laufen wird dieses Jahr unter besonderen Vorzeichen stattfinden. Nach dem verheerenden Unglück in Crans-Montana hat sich der Stadtrat in enger Zusammenarbeit mit dem Leiter Öffentliche Sicherheit der Stadt Laufen, Amir Khasham, intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, welche zusätzlichen Massnahmen für einen sicheren Fasnachtsbetrieb notwendig sind. Ziel war und ist es, die Tradition und die Lebensfreude der Fasnacht zu bewahren und gleichzeitig alles zu tun, was in der Verantwortung und Kompetenz der Stadt liegt, um Risiken so weit wie möglich zu minimieren. Die Bewilligung für die kommende Fasnacht wurde erst kürzlich erteilt. Das hat seinen guten Grund: Die Stadt möchte damit bewusst kurzfristig auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren — dieses Jahr hat sich diese Praxis besonders bewährt. Bereits am 5. Januar begannen innerhalb des Stadtrats und der Verwaltung Gespräche darüber, wie man nach den schlimmen Ereignissen im Wallis bezüglich Brandschutzes reagieren möchte.
Grundlage der nun beschlossenen Massnahmen bildet die bestehende Fasnachtsverordnung der Stadt Laufen. Diese enthält bereits seit Jahren zahlreiche Vorgaben zu Sicherheit und Ordnung. Der Stadtrat hat diese Regelungen überprüft und festgestellt, dass man mit der geltenden Verordnung bereits gut aufgestellt ist. Gleichzeitig kam man zur Überzeugung, dass angesichts der aktuellen Situation weitere Schritte sinnvoll sind.
Sie künden die baldige Fasnacht an: Im Stedtli hängen wieder die bunten Laternen der Vereine. FOTO: STL
Verbot Feuerwerk und Pyrotechnik Für die kommende Fasnacht hat der Stadtrat ein generelles Verbot von Feuerwerk und Pyrotechnik ausgesprochen — sowohl innerhalb von Betrieben als auch im Freien (siehe Box). Dieser Entscheid schafft klare Verhältnisse und trägt wesentlich zur Sicherheit bei. Eine
ANMELDEFRIST VERLÄNGERT!
Antiquitäten- und Flohmarkt 1. Mai 2026
Die Anmeldefrist wird bis zum 28. Februar 2026 verlängert.
Die Anzahl der Stellplätze (3 × 3 m) für ein eigenes Partyzelt ist beschränkt. Die Stellplätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. (Kein Mietstand mit Dach, kein Wetterschutz und kein Strom verfügbar!). Wir freuen uns auf einen bunten, vielfältigen und lebendigen Anlass mit vielen FlohmarktBegeisterten. Auskünfte erteilt die Koordinatorin Silvia Schmidlin unter Telefon 079 446 25 61 oder silvias@gmx.ch Über www.laufenbl.ch oder den QRCode gelangen Sie zum Anmeldeformular:
Ausnahme bilden einzig die traditionellen Eröffnungsböller zum Morgestreich; diese sind weiterhin erlaubt.
Der Stadtrat möchte auch ausdrücklich auf die Zuständigkeiten hinweisen. Dauernde Gastrobetriebe unterstehen der Bewilligung und Kontrolle durch die zuständigen kantonalen Stellen. Die Stadt kann und will hier nicht eingreifen. Diese klare Rollenverteilung wird respektiert.
Gleichzeitig hat die Stadt dort gehandelt, wo sie handeln kann. Alle Gastrobetriebe wurden von der Stadt angeschrieben und gezielt informiert: Ihnen wurde ein Link zu den aktuellen Brandschutzinformationen der BGV zugestellt, die für Gastrounternehmerinnen und -unternehmer die zuständige Ansprechpartnerin ist. Besonderes Augenmerk gilt an der Laufner Fasnacht darum den folgenden sechs bewilligten Gelegenheitswirtschaften und Partyzelten:
— Hippies mit Schuss (Partyzelt)
— Schlösslipub (Partyzelt)
— Rossstall am Allmendweg 18
— «Das betreute Trinken» beim Restaurant Hirschen
— Hippie Bar in der Boutique InLine Für die Kontrolle dieser Betriebe hat der Stadtrat zusätzliche Mittel gesprochen. Am Samstag vor der Fasnacht werden sie durch einen ausgewiesenen Brandschutzfachmann abgenommen. Mit Sascha Kaiser aus Röschenz konnte dafür eine Fachperson aus der Region gewonnen werden. Er verfügt über eine entsprechende Ausbildung und kennt die
Sirenentest am nächsten Mittwoch
Am Mittwoch, 4. Februar 2026 um 13.30 Uhr wird in der ganzen Schweiz das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig auf und absteigender Heulton von einer Minute Dauer, ausgelöst. Nach einer Pause von drei bis fünf Minuten erfolgt eine Wiederholung des Alarms. Zeitgleich wird zusätzlich zum Sirenenalarm eine Alarmmeldung über die Informationsplattform Alertswiss verbreitet. Angaben zur Plattform finden Sie auf der Internetseite http://www.alert.swiss/. Die AlertswissApp kann kostenlos im Apple Store und bei Google Play heruntergeladen werden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.
örtlichen Begebenheiten. Kaiser ist in der Berufsfeuerwehr Roche in Basel, Mitglied der Stützpunktfeuerwehr Laufental und bringt mit seiner eigenen Firma «Kaiser Brandschutzberatung» das nötige Fachwissen mit. Die Betreiberinnen und Betreiber der Gelegenheitsbetriebe wurden letzte Woche über die Vorgaben informiert und können bereits im Vorfeld Kontakt mit Kaiser aufnehmen, um sich beraten zu lassen und offene Fragen zu klären.
Risiken können nie vollständig ausgeschlossen werden, der Stadtrat Laufen ist sich aber sicher, mit diesen Massnahmen alles unternommen zu haben, um einen sicheren Fasnachtsbetrieb zu gewährleisten. (stl)
Verbot Feuerwerk und Pyrotechnik an der Fasnacht
Gemäss dem Stadtratsbeschluss vom 19. Januar 2026 sowie der geltenden Verordnung betreffend die Laufner Fasnacht wird das Zünden von Feuerwerk und Pyrotechnik im Innen- sowie im Aussenbereich während der Fasnacht strikte untersagt.
Veränderungen lösen manchmal Skepsis aus. Das ist normal und sinnbildlich für uns Menschen – werden wir doch auch als «Gewohnheitstiere» bezeichnet. Besonders dann, wenn liebgewonnene Routinen betroffen sind. Manchmal sind es nicht die grossen Projekte, sondern die kleinen Veränderungen, die den Alltag spürbar erleichtern. Genauso eine Veränderung führen wir ab April in unserer Gemeinde ein: Die Grüngutsammlung kommt neu direkt zu Ihnen nach Hause. Die Koordination übernimmt die KELSAG AG. Der offensichtlichste Vorteil: Die Anfahrt entfällt. Grüngut muss künftig nicht mehr zur Sammelstelle im Birspark transportiert werden. Das spart Zeit, Weg und Aufwand – ganz besonders für ältere Menschen, Familien oder Personen ohne Auto. Was bisher organisiert werden musste, erledigt sich nun so einfach wie die Kehrichtentsorgung: direkt vor der Haustür. Hinzu kommt die Sicherheitsfrage: Weniger Fahrten mit beladenen Autos, Anhängern oder Velos bedeuten weniger Risiko. Rangiermanöver, herumliegendes nasses Laub, volle Säcke oder schwere Behälter bei schlechtem Wetter bergen Risiken, die nun reduziert werden. Die Entsorgung wird einfacher und sicherer. Gleichzeitig wird der Birspark aufgewertet. In den vegetationsreichen Monaten war die Sammelstelle regelmässig überfüllt, unordentlich und leider auch wiederholt Ziel von Vandalismus.
Mit der neuen Lösung setzen wir zudem auf ein standardisiertes und verursachergerechtes Entsorgungssystem, das sich bereits bei vielen Gemeinden im Kanton bewährt hat. Die Abrechnung erfolgt nach Gewicht und wird professionell durch die KELSAG AG koordiniert.
Weiterhin wird für Schnittgut und Äste jährlich dreimal der Häckseldienst durchgeführt.
Kurz gesagt: Die neue Grüngutsammlung ist bequem, sicher, fair und wirtschaftlich sinnvoll. Ein kleiner Wegfall mit grosser Wirkung.
Hilfe im Alltag «Fürenand Laufental»
Die IBBS sucht freiwillige Helferinnen und Helfer, die älteren Menschen der Versorgungsregion Laufental* das Leben erleichtern und ihnen Abwechslung in den Alltag bringen. Fühlen Sie sich angesprochen?
Mögliche Hilfeleistungen
− Botengänge
− Besuche für Unterhaltung, Gesellschaftsspiele
− Gemeinsame Spaziergänge
− Unterstützung bei kleineren Gartenarbeiten oder Balkonbepflanzung
− Unterstützung bei kleineren Reparaturen
− Unterstützung bei Entsorgung (Glas, PET, Papier etc.)
− Hundespaziergänge bei eingeschränkter Mobilität
− Begleitung zu kulturellen Veranstaltungen
− Ferienbetreuung von Wohnung/Haus (Briefkasten leeren, Pflanzen giessen etc.)
Vergütung CHF 15.– pro Stunde (min. CHF 10.–).
Wer kann die Hilfe beanspruchen?
Das Angebot «Hilfe im Alltag» steht älteren Menschen der Versorgungsregion Laufental* zur Verfügung.
Vermittlung und Auskunft
IBBS Laufental, Tel. 061 763 85 15 jeweils Montag bis Freitag, 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr.
* Folgende Gemeinden sind Teil der Versorgungsregion Laufental: Blauen, Brislach, Dittingen, Grellingen, Laufen, Liesberg, Nenzlingen, Röschenz, Roggenburg, Wahlen, Zwingen.
CÉDRIC JEANBOURQUIN, STADTRAT
Ärztlicher Notfalldienst
Telefon 061 261 15 15
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck
Telefon 0848 112 112
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Fehren
Baupublikation
Bauherrschaft: Hasan Doganci
Brunngasse 45, 4232 Fehren
Bauobjekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe
Bauplatz: Brunngasse 45
Bauparzelle: GB-Nr. 356
Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren
Einsprachefrist: 29. Januar 2026 bis 12. Februar 2026
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Stickelberger-Lutz Lukas, Im Wygärtli 31, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: LWS Wärmeservice GmbH, Oberwilerstrasse 73, 4106 Therwil
Bauobjekt: Wärmepumpe aussenaufgestellt
Bauplatz: Im Wygärtli 31, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2388
Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO
Einsprachefrist: 29. Januar 2026 – 18. Februar 2026
Traueradresse: MarliesSchnell-Saner,LangerZweig 4, 4244 Röschenz Gilt alsLeidzirkular
Und zwischen all den Tränen flüstert das Herz DANKE dass es dich gab und wir an deinem einzigartigen Leben teilhaben durften.
Wir sind unendlich traurig und vermissen dich so sehr.
Gerold Pius Borer
15. August 1943 – 18. Januar 2026
Mit noch so vielen Ideen, Tatendrang, motiviert und positiv eingestellt wurdest du völlig unerwartet aus unserer Mitte gerissen. Ein facettenreiches und selbstbestimmtes Leben hat sich vollendet.
Dein Wirken und Wesen waren geprägt durch einen wachen Geist, ein bewundernswertes handwerkliches Geschick und vielseitige Interessen – stets begleitet von einer liebevollen Herzlichkeit und grosser Fürsorge. Die Spuren deiner Liebe werden uns weiterhin leiten und in unseren Herzen lebendig bleiben.
In Liebe und Dankbarkeit
Nicole und Enzo Armellino-Borer
Christina Borer
Elsbeth Bühler und Bruno Widmer
Christa Grob und Familie
Ruth Borer
Verwandte und Freunde
Die Abschiedsfeier findet am Mittwoch,18.Februar 2026,um 14.00 Uhr in der Abdankungshalle auf dem Friedhof Grenchen statt.
Traueradresse: Christina Borer, Diessenberg 14, 3068 Utzigen
Ein arbeitsreiches Leben ist zu Ende. Es ruhen zwei gute, fleissige Hände. Es erlosch ein treues Vaterherz, lässt uns zurück im Abschiedsschmerz.
Paul Baumgartner-Stebler
25.5.1940 – 23.1.2026
Er ist heute kurz vor seinem 86. Geburtstag friedlich eingeschlafen.
Wir nehmen Abschied von meinem Ehemann, Papi, Grosspapi, Urä, Schwager, Bruder, Onkel, Cousin und Götti.
In stiller Trauer:
Annarös Baumgartner-Stebler
Silvia Baumgartner
Fredi Baumgartner und Nicole Hilpert
Simon und Sandra Jeker-Stebler
Nadine und Lorenz Flück-Jeker
Johanna Baumgartner
Nolan, Jesko, Kiyan, Elina und Ennio
Verwandte und Freunde
Die Abdankung findet am Freitag, 30. Januar 2026, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch Nunningen statt. Die Beisetzung der Urne ist im engsten Familienkreis.
Abschiedsfeier: Montag,2.Februar 2026,14.00 Uhr, in derröm.kath. Kirche in Laufen. DieUrnenbeisetzung findetimengsten Familienkreisstatt. Anstelle vonBlumenspenden gedenkeman den Ärzten ohne Grenzen, 8004 Zürich,IBANCH180024024037606600Q
• allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Schulkameraden, die ihm im Leben nahestanden, ihn schätzten und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben
• an Pfarrer Gregory Polishetti für die feierlich gestalteteAbschiedsfeier der Palliativklink im Park inArlesheim
• für die tröstenden Worte, die zahlreichen Karten und Spenden
Der Dreissigste für Niklaus und Elisabeth findet am 08 Februar um 09:00 Uhr in der Kirche Fehren statt
FORTSETZUNG VON SEITE 1
Lässt sich der Kanton Mieteinnahmen in Millionenhöhe entgehen?
«Bis zur definitiven Klärung der Zukunftsfragen — insbesondere auch juristisch — werden noch Jahre vergehen. Deswegen ist es nicht nachvollziehbar, warum der Regierungsrat das Gebäude der Stiftung Wollmatt nicht zusichern kann. Es geht um eine Zwischennutzung im Pflegebereich, die für 20 Monate zeitlich befristet ist. Es handelt sich um eine Institution mit Bewohnerinnen und Bewohnern und Mitarbeitenden aus dem Schwarzbubenland und aus dem Baselbiet, die auf eine regionale Lösung angewiesen ist», gibt Margareta Bringold zu bedenken.
Temporäre Unterbringung eines Pflegeheims mit 68 Betten «Es liegt auf der Hand, dass es für die temporäre Unterbringung eines Pflegeheims mit 68 Betten kaum Alternativen gibt. Die Zeit drängt, die Stiftung braucht Planungssicherheit. Nachdem der Kanton für die Unterbringung der Flüchtlinge aus der Ukraine innert kurzer Zeit eine Lösung bereitstellen konnte, gehe ich davon aus, dass er dies auch bei anderen Notfällen kann. Zudem ist es nicht hinzunehmen, dass sich der Kanton Baselland
RÖSCHENZ
die Mieteinnahmen von rund einer Million Franken entgehen lässt», hält Bringold gegenüber dieser Zeitung fest. Deswegen ist sie davon überzeugt, dass sich die Baselbieter Bevölkerung nun für dieses Anliegen einsetzen sollte. Es sei noch offen, in welcher Form, doch mit einem klaren Zeichen soll man der Regierung auf die Sprünge helfen.
«Die beste Variante, für die wir ja auch Miete bezahlen werden»
Bruno Planer, Präsident der Stiftung Wollmatt, erklärt auf Anfrage dieser Zeitung, dass die Stiftung Wollmatt diverse Möglichkeiten geprüft habe. «Nach der Besichtigung des Gebäudes in Laufen zeichnete sich ab, dass dies die beste Variante ist, für die wir ja auch Miete bezahlen würden.» Während sich die Regierung Zeit lasse, stehe für das Heim viel auf dem Spiel. Beim Gebäude in Dornach gehe es um eine Kernsanierung. «Dies lässt sich nicht bei laufendem Betrieb realisieren. Wir sind darauf angewiesen, geeignete Räumlichkeiten zu einem bezahlbaren Preis zu finden», gibt Planer zu bedenken.
Free Voices: Stimmen des Friedens
Am letzten Samstag gaben die Free Voices in der katholischen Kirche Röschenz eine Kostprobe ihres chorischen Könnens. Mit ihren kraftvollen Gospelsongs zogen sie das Publikum rasch in ihren Bann.
Thomas Brunnschweiler Gospel leitet sich vom altenglischen «gōdspel» ab, was «gute Nachricht» oder «Evangelium» bedeutet. Die 1991 von Ruth Peter gegründeten Free Voices haben sich diesem Genre verschrieben, das sich aus dem Spiritual und Elementen des Blues und Jazz entwickelt hat. Die Free Voices singen nicht nur traditionelle Gospels, sondern auch moderne Gospelsongs. Einerseits geht es ihnen um die Pflege der Chormusik, andererseits um die spirituellen Aussagen ihrer Songs, also um die Vermittlung einer Glaubensbotschaft. Der Chor startete mit «The Gospel of Peace», einem neuen Song von 2025, der sich auf die «Schuhe des Evangeliums des Friedens» aus dem Epheserbrief bezieht. Während des Konzerts unterstützten Ruth Peter (Keyboard), Michel Borer (E-Bass), Adina Ackermann (Drums) und Andy Schlaich (Gitarre, Solostimme) effektvoll den Gesang. Das zweite Lied, «There Was Jesus», gewann 2021 den Grammy für die beste zeitgenössische christliche Musikperformance. Die Free Voices interpretierten den beschwingten mehrstimmigen Song mit grossem Klangvolumen. A cappella gesungen war danach das «O Lord, My Lord», das 1999 entstand. In «Come Jesus, Come», einem modernen ruhigen Titel, begann eine Sängerin solistisch: «Manchmal falle ich auf meine Knie und bete: Komm, Jesus, komm, lass heute den Tag sein …» Das Lied «Because
He Lives» von Bill und Gloria Gaither ist ein populäres Gemeindelied, das sich auf ein persönliches Auferstehungserlebnis bezieht. Nach dem afrikanisch angehauchten «You Are the Light» und «Thank You Jesus for Your Blood», einem kraftvollen bekenntnishaften Song von Charity Gayle aus dem Jahre 2021, folgte das berühmte und oft gecoverte «You Raise Me Up» von Rolf Løvland. Der Text ist bewusst offen gehalten; er kann religiös, aber auch weltlich als Ausdruck von Liebe und innerer Stärke gedeutet werden. Unterdessen war das Publikum richtiggehend aufgetaut und klatschte mit.
Von Gotthard zu Leonard Cohen Allen bekannt war der Song «Heaven» der Band Gotthard mit «Zeig mir den Weg zu deinem Herzen…», den die Free Voices überzeugend vortrugen. Bei «I Love Lovin’ Jesus» von Calvin Bridges, einem traditionellen Gospelsong, klatschte das Publikum mit. Das sehr rockige «Shackles» von Mary Mary war geprägt vom Solo von Marc Peter, dem Sohn der Chorleiterin; es wurde vom Publikum stark beklatscht. Das Lied «Let Us Go into the House of the Lord» wird James Cleveland, einem der Väter des modernen Gospels, zugeschrieben. Es basiert auf dem Psalm 122. Nach weiteren drei Songs sangen die Free Voices als Schlussnummer «Glad to Be in the Service», ein Medley aus bekannten älteren Gospels wie «Jesus Is the Light» von Mahalia Jackson oder «Down by the Riverside». Als Zugabe sang der Chor Leonard Cohens tiefgründiges «Halleluja», bei dem alle mitsingen durften. Mit dem vertonten Aaronitischen Segen und dem gemeinsam gesungenen Amen ging das eindrucksvolle Konzert zu Ende.
Ein weiteres Konzert findet am 1. Februar um 17 Uhr in der reformierten Kirche Laufen statt.
LAUFEN
Neue Kletterhalle soll 2029 in Betrieb gehen
An der eher ruhigen 44. GV des SAC Hohe Winde orientierten die Verantwortlichen über das weitere Vorgehen bei der Kletterhalle, die nach der Abstimmung über die Naubrücke in Laufen an einem neuen Standort gebaut wird.
Simon Jermann
Die Sektion Hohe Winde des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) wurde 1982 gegründet und besteht aus rund sechshundert Mitgliedern, die vorwiegend aus dem Laufental, dem Thierstein und dem Leimental kommen. Der Frauenanteil beträgt aktuell lediglich 34 Prozent und der Vorstand würde gerne eine höhere Quote sehen. Als einer der wenigen Alpenclubs in der Schweiz hat der Verein
LAUFEN
keine eigene Clubhütte, dafür seit 2007 eine sehr gut besuchte Kletterhalle in Laufen, über die auch eine eigene Rechnung geführt wird. Der zehnköpfige Vorstand deckt die Sparten Präsidium, Clubnachrichten, Finanzen, Mitgliederdienst, Sekretariat, Kletterhalle, Touren, Jugend, Senioren und Internet ab, die Chargen — auch bei den diversen Kommissionen — sind allesamt besetzt, beim Sekretariat besteht jedoch eine Vakanz, Tourenleiterinnen und -leiter sind gesucht. Im Tätigkeitsprogramm dominieren Wanderungen, Ski- und Alpintouren und Events. Am letzten Freitag führte Oliver Knobel im Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen im zweiten Amtsjahr vor über hundert Mitgliedern sicher durch die Generalversammlung. Den Abend umrahmte das volkstümliche Quartett «Echo vo dr Bergflue». Der SAC Hohe Winde setzt auf Tradition und Kontinuität. Sehr viel Gewicht wird auf das Persönliche gelegt. Man gedenkt der Verstorbenen, die abtretende Vorstandsund Kommissionsmitglieder werden ausführlich verdankt, gewürdigt und
Vom Abstrakten zum Tierischen
Eine lange Reise der abstrakten Malerei hat Henk Blokland in seinem Leben hingelegt. Ans gewünschte Ziel führte das nicht. Immer wieder überarbeitete der Niederländer seine Werke, die allmählich «tierisch» wurden. Die Galerie Alts Schlachthuus präsentiert « ...und es wurde Tier».
Martin Staub
1954 in der Region Den Haag geboren, machte Henk Blokland eine Lebensreise von seinem geliebten niederländischen Strand über Israel zurück in seine Heimat als diplomierter Landwirt und schliesslich in die Schweiz über Reinach und Dornach als Mal- und Zeichenlehrer bis nach Himmelried, wo er heute mit seiner Partnerin lebt. In ihrer Einführung anlässlich der Vernissage vom vergangenen Freitag beschrieb Barbara Rösler, Sekundarlehrerin und Himmelrieder Gemeinderätin, den Künstler als Reisenden durch ein Leben mit wechselnden Schwerpunkten. Der 71-Jährige wurde zum malenden Künstler, zum Zeichenund Mallehrer und schliesslich zum Sozialarbeiter. «Geprägt von einer Art Individual-Anarchismus», brachte es die Laudatorin auf den Punkt. Mit seiner von Abstraktion geprägten Malerei geriet Henk Blokland zunehmend in eine Sackgasse. Vor rund vier Jahren begann er, seinen Werken tierisches Leben einzuhauchen. « ... und es wurde Tier» als Titel der Bilderausstel-
beschenkt. In der Pause sind die Mitglieder mit langer Vereinszugehörigkeit zu einem Apéro eingeladen.
Die Kassierin Nicole Schnell präsentierte sehr solide Zahlen für 2025, beide Abschlüsse (Verein und Kletterhalle) weisen beachtliche Gewinne und Eigenmittel auf.
Daniel Weber und Michael Konrad informierten über die neue Kletterhalle. Gemäss Zeitplan soll Ende 2027 die Baubewilligung vorliegen, Mitte 2028 mit dem Neubau gestartet und im Laufe des Jahres 2029 der Betrieb aufgenommen werden. Erst anschliessend soll laut den beiden Vorstandsmitgliedern das bisherige Gebäude abgebrochen werden, womit kein Unterbruch entstünde. Die neue Halle werde in etwa gleich dimensioniert sein, aber eine rechteckige Form erhalten. Die gemachten Erfahrungen der Kletterhallenkommission sollen einfliessen und zu Optimierungen führen. Bauherr ist der Kanton Baselland und der SAC Hohe Winde wird entlastet. Falls nötig könne noch immer eine Baukommission gebildet werden.
lung trifft den Nagel auf den Kopf. 32 Werke in Acryl, mit zum Teil selbst hergestellten, natürlichen Farben, zeigen ein vielfältiges Bildwerk in diversen Formaten aus dem Tierreich. Begleitet vom Humor des Malers und dem gesamten Spektrum der Farbpalette. Wer glaubt, es handle sich um eine Sammlung von bloss perfekt gemalten Porträts aus der Tierwelt, liegt weit daneben. Henk Bloklands Werke lassen seine Vergangenheit der Abstraktmalerei deutlich durchblicken. Die Mischung macht’s. Seekuh, Wolf, Tintenfisch, Schimpanse und auch alles andere Getier erscheinen als sorgfältig gestaltete Karikaturen. Alice Antony rätselte in ihrer Begrüssungsrede über
die beabsichtigte Botschaft des Künstlers: «Ist es eine Hommage an die Vielfalt der göttlichen Schöpfung? Oder einfach ein künstlerisches Experiment mit dem Formenreichtum der Tierwelt?»
« ...und es wurde Tier» zieht den Betrachter und die Betrachterin zweifellos in den Bann, wie viele anregende Diskussionen der über 80 Vernissage-Besuchenden zeigten. «Seien und bleiben wir Mensch und geniessen die Vielfalt der hier dargestellten Tierarten», schloss die Kuratorin ihre Eröffnungsworte.
Der Künstler und sein tierisches Werk: Henk Blokland in der Galerie Alts Schlachthuus. FOTO: MARTIN STAUB
GV des SAC Hohe Winde: An der Versammlung wurde über die Zukunft der Kletterhalle informiert
Bauobjekt: Erneuerung der 2-fach verglasten Fenster, Balkon- und Terrassentüre aus Holz, durch 3-fach verglaste mit Holz, in gleicher Form, Grösse und Farbe. Quersprossen innerhalb des Glases
4. Protokoll der 10. Generalversammlung vom 29. April 2025
5. Bericht des Präsidenten
6. Rechnung 2025
7. Revisorenbericht
8. Genehmigung Rechnung 2025
9. Erhebung von Teilzahlungen 2026
10. Budget 2026
11. Wahl der Technischen Leitung aufgrund der Submission
12. Ersatzwahl Vorstand: Wahlvorschlag: Rolf Herren, Büsserach als Ersatz für Herbert Ender, Büsserach.
13. Information Arbeiten 2026/2027
14. Verschiedenes
Zu dieser Versammlung sind alle GrundeigentümerInnen im Beizugsgebiet freundlich eingeladen. Im Anschluss an die GV wird ein Apéro offeriert.
Das Protokoll der 10. GV vom 29. April 2025 liegt im Versammlungslokal auf und ist auf der jeweiligen Homepage der Gemeinden Breitenbach und Büsserach publiziert.
Vorstand der Flurgenossenschaft Breitenbach-Büsserach
Grellingen
Einwohnergemeinde Grellingen
Grabaufhebungen Friedhof Grellingen
Aufhebung von Gräbern mit Bestattungszeitpunkt älter als 31. Dezember 2006
Grindel
BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Verkehrsbeschränkung in Grindel Wahlenstrasse ausserorts
Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Holzfällerarbeiten (Sicherheitsholzen) an der Wahlenstrasse in Grindel sind im erwähnten Strassenabschnitt folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich:
– Die Durchfahrt in beiden Fahrtrichtungen wird zeitweise eingeschränkt (Intervallsperrung).
– Der Verkehr wird mittels Verkehrsdienst geregelt.
– Der Postautodienst ist gewährleistet.
– Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 50 km/h verfügt.
Dauer: Montag, 9. Februar 2026 bis Freitag, 13. Februar 2026
Wartezeit bis zu 20 Minuten
Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Strassenunterhalt Kreis III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.
Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 29. Januar 2026 kai/fls Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Roger Schibler
W OCHEN B LATT
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.
► bz Zeitung für die Region Basel
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh
Borer Druck AG, W ahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch
Annahmeschlusszeit:
Der Gemeinderat teilt mit, dass die Gräber, welche die gesetzliche Mindestruhedauer von 20 Jahren erreicht haben, aufgehoben werden inkl. allenfalls später beigesetzter Urnen. Davon ausgenommen sind die Gräber auf dem Wiesengrab.
Die Aufhebung der betroffenen Gräber erfolgt im September 2026.
Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.
Die Angehörigen sind gebeten, bis am 31. August 2026 den Grabschmuck und den Grabstein zu entfernen bzw. zu entsorgen. Nicht entfernte Grabmäler und Pflanzen, usw. werden anschliessend durch die Gemeinde entsorgt.
Die Gemeinde wird die Angehörigen, sofern diese bekannt sind, schriftlich informieren.
Für Fragen steht die Gemeindeverwaltung Grellingen gerne zur Verfügung (061 745 45 45).
Annahmeschlusszeit:
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr
Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr
Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.
Beschlüsse des Gemeinderats vom 12.01.2026
Der Gemeinderat beauftragte die Gemeindeverwaltung bezüglich der Abklärung von Sicherheitsfragen in den Veranstaltungsräumlichkeiten in Gemeindebesitz.
Der Rat verabschiedete die Amtliche Publikation zur Erwirkungen eines gerichtlichen Verbots auf der Parzelle GB 2528 (Campus, Spielplatz, Spielwiese). Mit dem gerichtlichen Verbot sollen in den vergangenen Monaten auf dem Areal vorkommende „Auswüchse“ bekämpft werden. Der Rat hält fest, dass die Nutzung des Areals mit dem gerichtlichen Verbot nicht eingeschränkt wird. Dies treffe insbesondere auch auf die Bereiche Spielplatz und Spielwiese zu.
AMTLICHE PUBLIKATION
Gerichtliches Verbot (GB Breitenbach 2528)
Auf Begehren der Einwohnergemeinde Breitenbach wird für das Grundstück GB Breitenbach 2528 (Campus Breitenbach, Spielplatz und Spielweise Breitgarten) verfügt – Unbefugten ist verboten:
Das Befahren des Areals mit Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern (ausgenommen Transporte bei bewilligten Anlässen),
Das Verursachen von Lärm jeglicher Art (ausgenommen bewilligte Anlässe),
Das Liegenlassen von Abfällen.
Wer diesem Verbot zuwiderhandelt, wird auf Antrag mit einer Busse bis CHF 2‘000.- bestraft.
Breitenbach, 22. Januar 2026
EINWOHNERGEMEINDE BREITENBACH
Christian Thalmann Andreas Dürr Gemeindepräsident Gemeindeschreiber
Rechtsmittel:
Gegen das gerichtliche Verbot kann innert 30 Tagen seit Publikation beim Richteramt Dorneck-Thierstein, Amthausstrasse 15, Postfach 125, 4143 Dornach 1, Einsprache erhoben werden.
Sirenentest vom 04.02.2026
Gemäss der Verordnung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz ist in allen Gemeinden jährlich ein Sirenentest durchzuführen. Dieser wird in Breitenbach am Mittwoch, 4. Februar 2026 durchgeführt. Für die Organisation zeichnet die Regionale Zivilschutzorganisation RZSO verantwortlich. Die stationären Sirenen werden im Rahmen von 3 Alarmen um 13:30, 13:35 und 13:45 Uhr geprüft. Besten Dank für die Kenntnisnahme.
Ihre Gemeindeverwaltung
Fasnacht Hirzebach 2026
ERSCHWIL
Die 1000er-Marke ist geknackt
Mit der Geburt von Emily Vögtli am 29. November 2025 erreichte Erschwil die Einwohnerzahl von 1000. Mit einem kleinen Apéro wurde letzten Donnerstag die runde Zahl in der Gemeindeverwaltung gefeiert.
Gaby Walther
Vor 30 Jahren lag die Einwohnerzahl von Erschwil bei 923 Personen. Im Jahr 2011 sank sie sogar auf 895 Personen und 2021 lebten 940 Personen in Erschwil. Am 29. November, etwas vor dem errechneten Geburtstermin, kam Emily Vögtli zur Welt. Zu diesem Zeitpunkt war sie die 1000. Bürgerin von Erschwil. «Besonders freut es uns, dass die 1000. Einwohnerin eine Schweizerin, eine Erschwilerin ist. Die Wurzeln ihrer Familie mütterlicher-
seits reichen weit in die Vergangenheit unseres Dorfes», erzählte die Gemeindepräsidentin Wally Allemann an der kleinen Willkommensfeier vom letzten Donnerstag. Tatsächlich ist Lara Vögtli, die Mutter von Emily, genauso wie ihre Eltern Sandra und Kurt Borer, in Erschwil aufgewachsen und im Dorf stark verankert. Emilys Vater, Marc Vögtli, kommt aus Dornach, lebt aber seit 2019 im Dorf und fühlt sich auch dank der Mitgliedschaft in der Guggenmusik und in der Feuerwehr gut im Dorf integriert. Knapp zwischen 999 und 1001 geboren Emily hatte die Punktlandung ganz knapp geschafft. «Gespannt hatten wir die Bevölkerungsentwicklung beobachtet und sahen, dass die Zahl 1000 bald erreicht ist», erzählte Gemeindeverwalterin Carmen Oruc-Haberthür. Am 28. November hatte sich eine vierköpfige Familie in Erschwil angemeldet, womit die 999. Person ihren Wohnsitz im Dorf hatte. Am 1. Dezember konnte zudem eine Zuzügerin als Nummer 1001 ver-
BREITENBACH
Eine «echte Erschwilerin»: (v.l.) Gemeindepräsidentin Wally Allemann überreicht Marc und Lara Vögtli, den Eltern von Emily, einen Geschenkkorb, daneben die Grosseltern Kurt und Sandra Borer. FOTO: GABY WALTHER
zeichnet werden. Der aktuelle Stand betrug am letzten Donnerstag 1008 Personen.
Wachstum ist kein Ziel «Es ist nicht das Ziel von Erschwil, stark zu wachsen. Dafür würde uns die Infrastruktur fehlen. Trotzdem freuen wir uns, endlich die 1000er-Grenze erreicht zu haben», sagte Allemann. Sie stellt aber fest, dass in Erschwil rege gebaut wird. Das Dorf sei dank dem tiefen Landpreis attraktiv auch für Personen aus dem unteren Baselbiet, die sich den Traum vom Eigenheim hier verwirklichen können. Bauland habe es noch genug. Das Wachstum sei aber moderat. Diese Beobachtung sei auch bei der Schülerzahl festzustellen, die sich seit Jahren auf ähnlichem Niveau bewege. Seit letztem Sommer besuchen die Kinder von Beinwil die Primarschule in Erschwil, der Kindergarten wurde schon vor längerer Zeit zusammengelegt. Ab nächstem Sommer werde aus Platzgründen die 5./6. Klasse der beiden Dörfer im Schulhaus in Beinwil unterrichtet.
Samstag, Plagetteverkauf im Wydehof 24.+ 31.01., 09:00 Uhr Donnerstag, „Chesslete“ 12.02., 05:00 Uhr anschließend Mehlsuppe im Restaurant Zäni
Donnerstag, „Kinder-Fasnacht“ 12.02., 13:30 Uhr Pfarreiheim Röm.-Kath. Kirche Donnerstag, „Fasnacht im Jugendraum ab 5. Klasse“ 12.02. 14:00 Uhr
Donnerstag, „Sternmarsch mit Guggen-Gala“ 12.02., 19:15 Uhr Guggengala vor der Röm.-Kath. Kirche Samstag, „Grosser Umzug“, im Anschluss Beizefasnacht 14.02., 14:00 Uhr mit Guggen und Schnitzelbänk Hirzezelt bei der Schwedenschanze Freitag, „Hirzefüür“ im Dorf 20.02., 19:00 Uhr
Anlässe
Arbeitsgruppe macht sich Sorgen
Der Echoraum und die Spezialkommission Isola-Areal erinnern die Breitenbacher Exekutive an ihre Versprechen.
Bea Asper
30. Januar, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 02.-06. Februar Häckseldienst Gartenabfälle, Einwohnergemeinde 4. Februar Mittagsclub, Restaurant Wydehof, Pro Senectute 4. Februar Tanzcafé, Restaurant s’Zäni, Pro Senectute 5. Februar Ökumenischer Spielnachmittag für alle ab 60 Jahren, Restaurant s’Zäni, röm. kath. Pfarramt 5. Februar Mystischer Gottesdienst, Evang.-Ref. Kirchgemeinde 6. Februar BACKSTAGE–Hinter den Kulissen von Happy Day (mit Röbi Koller), kath. Pfarreisaal, Kultur- und Leseverein Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich. GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!
«Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass grössere Überbauungen für die Gemeinde zu finanziellen Mehrbelastungen führen. Deswegen: Augen auf bei der Transformation des Isola-Areals», lautet der Appell aus der Bevölkerung, die über die Arbeitsgruppe Echoraum ihren Draht zum Gemeinderat haben soll. Nun war aber die Kommunikation ins Stocken geraten. «Die Arbeitsgruppe war im Jahr 2024 gegründet worden, seither gab es gerade mal eine Sitzung und wir haben vom Gemeinderat nichts mehr gehört», gab Gabriel Dobler zu bedenken. Dies stehe im Widerspruch zur Gründungsidee des Echoraums, nämlich die Meinungen aus der Bevölkerung frühzeitig abzuholen und nicht erst dann, wenn die Weichen möglicherweise schon gestellt wären.
Der Weckruf stiess beim Gemeinderat auf offene Ohren, deswegen lud er alle Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppe Echoraum und der Spezialkommission Isola-Areal am Montag im Rahmen seiner öffentlichen Ratssitzung zu einer Aussprache ein. «Transparenz und offene Kommunikation sind uns wichtig», betonte Thalmann. «Wir haben auch absolut nichts zu verbergen». Die Verschwiegenheit habe einzig und alleine damit zu tun, dass der Gemeinderat mit der Grundeigentümerin in Verhandlungen über die Mehrwertabgabe und den Kostenteiler für die Infrastruktur stecke. Bis zur Einigung habe der Gemeinderat die Planung lahmgelegt. «Weil
bei der Raumplanung des Areals Stillstand herrscht, gab es nichts zu kommunizieren. Dies wiederum haben wir im Infoblatt, im Wochenblatt und an der Gemeindeversammlung mitgeteilt», erklärte der zuständige Gemeinderat, David Häner. «Wir waren uns von Anfang an bewusst, dass die Pläne der Investorin für die Gemeinde mit finanziellen Risiken verbunden sind. Deswegen ziehen sich die Verhandlungen mit der Grundeigentümerin in die Länge. Wir wollen nichts überstürzen, sondern die möglichen Folgen im Detail analysieren. Sobald wir bei den Eckpunkten Gewissheit haben, soll das Richtprojekt an einer öffentlichen Infoversammlung vorgestellt werden. Im Moment macht dies keinen Sinn, weil wir auf einige Fragen noch keine Antworten haben», führte Häner aus. Ihm sei der Austausch mit dem Echoraum ein wichtiges Anliegen. Er schlage vor, für das laufende Jahr fix zwei Gesprächstermine zu vereinbaren — unabhängig vom Stand der Verhandlungen mit der Grundeigentümerin. Diesem Vorschlag stimmte der Echoraum zu, bat den Gemeinderat aber zusätzlich noch um die Schaffung eines Gefässes, in dem alle Informationen rund um das Projekt «Isola-Areal» abgerufen werden können und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe schriftlich vorliegen.
Bevölkerung miteinbeziehen Seitens der Spezialkommission IsolaAreal kam zum Ausdruck, dass der Gemeinderat auch bei den Folgeerscheinungen des Projektes die Bevölkerung frühzeitig in Planungsfragen miteinbeziehen sollte, insbesondere bei der Schulraumplanung und der Finanzplanung. Dies werde durch die Arbeitsgruppe Schulraum und durch die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission sichergestellt. Diese hat nicht nur ein wachsames Auge auf die Vorgänge, sondern macht sich auch ihre Gedanken zu Projekten. Thalmann betonte: «Der Gemeinderat verfolgt die Strategie, den Steuerfuss tief zu halten und eine Steuererhöhung zu vermeiden.» Thalmann hat seit über zwanzig Jahren die Finanzen unter sich und setzte sich dafür ein, dass Breitenbach in der Vergangenheit den Steuerfuss von 130 auf 113 Prozent senken konnte. Man könne dem Gemeinderat vertrauen, sagte der Gemeindepräsident und führte aus: «Ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass die Gemeinde vor 30 Jahren durch die Realisierung einer Überbauung mit steigenden Kosten bei der sozialen Wohlfahrt zu kämpfen hatte. Es ist klar: Die Gemeinde muss bei Grossprojekten grösste Sorgfalt walten lassen.» Der Gemeinderat werde beim Isola-Areal alle Möglichkeiten der Einflussnahme ausschöpfen, verdeutlichte Häner. Im Rahmen der Gestaltungsplanpflicht könne die Gemeinde den Wohnungsmix direkt beeinflussen. «Vertrauen ist gut, Kontrolle besser», resümierte Markus Bammert, Mitglied Spezialkommission Isola-Areal. Auch mit den Vertretern der Geschäftsund Rechnungsprüfungskommission suchte der Gemeinderat am Montag den offenen Gedankenaustausch. Dabei kam zum Ausdruck, dass die Kommission nicht nur als Aufsichtsorgan wirkt. «Wir wollen nicht die rote Karte verteilen, sondern verstehen uns als Stütze», meinte Alban Wyss. «Deswegen haben wir zu laufenden Projekten einen Bericht mit unseren Empfehlungen verfasst und erwarten vom Gemeinderat eine schriftliche Stellungnahme, welche Haltung er zu den einzelnen Punkten einnimmt.» Dies sei auch im Sinne des Gemeinderates, meinte Thalmann.
Standortqualität ist kein Selbstläufer Königlicher Jahresauftakt
MarcScherrer
Präsident
Gewerbeverein
KMULaufental
Einmal mehr durften sich die Mitglieder des Gewerbevereins KMU Laufental sowie Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Politik zum ersten Mal im neuen Jahr in höchst inspirierender Umgebung begegnen und auf ein erfolgreiches Jahr 2026 anstossen. Schauplatz unseres Neujahrsanlasses vom 9. Januar war das immer wieder von neuem beeindruckende Atelier von David Pflugi – die «Fusion Factory».
Bei meiner Begrüssung der Gäste bin ich daraufeingegangen,dassindenvorherrschenden turbulenten und schnelllebigen Zeiten Werte wie Zuverlässigkeit, Innovation und Verantwortungsbewusstsein für den Erfolg der ganzen Schweiz gefragter sind denn je. Es sind exakt jene Eigenschaften, die unsere Wirtschaft auszeichnen, vom Grosskonzern bis zu unseren kleinen und mittleren Unternehmen, die in erster Linie die Unternehmenslandschaft des Laufentals prägen.
Dementsprechend optimistisch stimmt die Nachricht, dass im vergangenen Jahr so viele Unternehmen in der Schweiz gegründet worden sind wie noch nie zuvor. Und unser Kanton ist ganz vorne mit dabei: 1444 Neugründungen im Baselbiet bedeuten ein Plus von 10 Prozent zum Vorjahr.
Damit sich die bestehenden Firmen sowie die Neugründungen entfalten können, sind entsprechende Rahmenbedingungen unabdingbar. Über die viel zitierte Standortqualität gilt es nicht abstrakt zu philosophieren, sondern diese mit konkreten Projekten in die Tat umzusetzen. In diesem Zusammenhang lassen sich für das Laufental im vergangenen Jahr gleich zwei konkrete Projekte nennen, die wesentlich zur Verbesserung der Standortqualität beigetragen haben bzw. noch beitragen werden. Zum einen die Schienen-Doppelspur, die künftig einen zweiten Schnellzughalt in Laufen ermöglicht. Dem zuvor gingen jahrelange Debatten im Nationalrat und im Landrat, unzählige Sitzungsstunden in den Komitees, die mehrmonatige Totalsperre, und es benötigte viel Geduld bei Bevölkerung und Wirtschaft –aber es ist geschafft!
Zum anderen kann nach dem Ja an der Urne die Naubrücke umgesetzt werden – ein äusserst wichtiges Infrastrukturprojekt für Laufen und Umgebung. Diese Projekte stimmen optimistisch, zeigen aber auch auf, dass Standortpolitik alles andere als ein Selbstläufer ist. Der Gewerbeverein KMU Laufental wird sich auch im neuen Jahr für die Förderung des Laufentals einsetzen. Unsere Mitglieder dürfen sich einmal mehr auf ein lebhaftes Jahresprogramm freuen, das Information, Networking und Geselligkeit unter einen Hut bringt.
Ähnlich wichtig wie die Standortqualität ist uns auch die Förderung der Berufsbildung. Hier werden wir im Herbst erstmals eine grosse Lehrstellen-Tischmesse für die Region lancieren. Denn: Ein zukunftsgerichteter Wirtschaftsstandort benötigt auch die Fachkräfte von morgen.
Standesgemäss von den namensgebenden heiligen drei Königen wurden die Gäste des Dreikönigsapéros vom 7. Januar 2026 mit «Es guets Nois» gleich beim Eingang begrüsst. 80 Mitglieder respektive weitere Gäste folgten der Einladung des Gewerbevereins Thierstein (GVT) zum ersten Anlass im noch jungen Jahr 2026. Thomas Jeger begrüsste die Anwesenden gleich in zweierlei Funktion: Zum einen als Präsident des GVT, zum anderen als Gastgeber in den Räumlichkeiten seiner Firma. Die JAA Jeger Anlage- und Apparatebau GmbH feiert just im Januar 2026 ihr 20-jähriges Jubiläum. Sie nahm diesen runden Geburtstag zum Anlass, den Dreikönigsapéro auszurichten. Das Breitenbacher Unternehmen ist in der ganzen Schweiz erfolgreich in den Bereichen Rohrleitungs- und Apparatebau sowie in den Sparten Schweisstechnik und
Anlasses vom fortschrittlichen Maschinenpark überzeugen und erhielten von den Mitarbeitenden der JAA GmbH kompetente Antworten auf ihre Fragen.
Optimale Rahmenbedingungen Mehrmals ans Rednerpult begab sich Willi Spaar, der gekonnt durchs Programm des Abends führte. Das für die Aktivitäten zuständige Vorstandsmitglied wird auch im neuen Jahr wieder ein Garant für ein abwechslungsreiches Programm für die Mitglieder des GVT sein. Als Gastredner gewonnen werden konnte der langjährige Breitenbacher Gemeindepräsident Dieter Künzli. Im Mai 2025 wurde er als neuer Präsident des Forum Schwarz-
bubenland gewählt und folgte somit auf Sibylle Jeker, die ihrerseits neu der Solothurner Regierung angehört. Das Forum setzt sich mit mehreren Arbeitsgruppen für die Standortförderung des Schwarzbubenlandes ein und durfte im vergangenen Jahr das 10-jährige Bestehen feiern. Dieter Künzli schilderte den anwesenden Gewerbetreibenden die Ziele des Forums. Zu diesen gehören auch optimale Rahmenbedingungen für die KMU-Wirtschaft, insbesondere gute Verkehrsverbindungen.
Gute Gespräche Im Anschluss an die kurzweiligen Ansprachen genossen die Gäste einerseits ein Stück vom feinen Dreikönigskuchen von Alex Häners «Fürobebrot» in Nunningen sowie den ausgiebigen Apéro von Marti Delikatessen aus Breitenbach – vor allem aber die zahlreichen guten Gespräche untereinander.
Der nächste Anlass des Gewerbevereins Thierstein wird die Generalversammlung vom Freitagabend, 17. April, in Kleinlützel sein. Die Einladungen werden den Mitgliedern zu gegebenem Zeitpunkt zugestellt.
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Ein Schwarzbube ist höchster Schwinger der Nordwestschweiz
Der Bürner Patrick Waldner präsidiert neu die Nordwestschweizer
Schwinger. Er will die Aufmerksamkeit auf den Sport lenken.
Willi Wenger
Der 38-jährige Patrick Waldner aus Büren ist seit vergangenem Samstag Präsident des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes (NWS). Waldner ist Nachfolger von Michael Saner aus Laupersdorf und somit nunmehr höchster Schwinger des die Kantonalverbände Aargau, BaselLandschaft, Basel-Stadt und Solothurn umfassenden Teilverbandes des Eidgenössischen Schwingerverbandes. Waldner — er war bisher Vizepräsident des NWS und bis Ende des vergangenen Jahres auch Präsident des Basellandschaftlichen Kantonal-Schwingerverbandes — wurde an der Delegiertenversammlung in Mümliswil einstimmig in das verantwortungsvolle Amt gewählt. Neu in den Vorstand wählte die Versammlung ebenfalls einstimmig den Mümliswiler «Eidgenossen» Remo Stalder zum neuen technischen Leiter. «Ich habe mir einiges vorgenommen», kommentiert der Finanzspezialist und Unternehmer Patrick Waldner gegenüber dem «Wochenblatt». «Ich will als Präsident meine Aufmerksamkeit primär dem Sport widmen und mich in diesem Sinne auf das eigentliche Schwingen konzentrieren», sagt der zweifache Familienvater, um ergänzend festzuhalten, dass der «Be-
VEREINSNACHRICHTEN
BIBLIOTHEKEN
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?! Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt
trieb NWS» in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich und gut geführt wurde. Diesen Weg will der Bürner durch den
Einbau «neuer Elemente» weiterführen. Er denkt dabei unter anderem an das Teilverbandsfest, dem er einen zentralen Stellenwert beimisst. Dieses dürfe so gesehen kein Selbstläufer sein. Das heurige Fest findet im Übrigen in Mümliswil und jenes im kommenden Jahr in Sissach statt. Er hält weiter fest, dass natürlich auch das Brauchtum des Schwingsports mit all seinen Schattierungen gepflegt werden müsse. «Für mich gehört dieses, speziell auch die Pflege der Kameradschaft, zu den unverzichtbaren Elementen.»
Der «schwingerisch» als Baselbieter geführte Waldner — er ist Mitglied des Bezirksschwingklubs Waldenburg — freut sich jedenfalls auf seine präsidiale Amtszeit, die einen weiteren Höhepunkt seiner ab dem Jahr 2000 auf dem Predigerhof in Reinach gestarteten und 22 Jahre lang dauernden Sportlaufbahn mit weit über 300 Festen darstellt. In dieser Zeit stand er zweimal in einem Schlussgang; 2012 und 2014 am Frühjahrsschwinget in Oberdorf/BL.
Waldner, der seit 1994 in Büren wohnt und dort eingeschult wurde, hat vor, das Schwingen im Verbandsgebiet weiter zu stärken. Er will zusammen mit dem Vorstand für optimale Rahmenbedingungen sorgen und neben den Schwingfesten den Trainingsbetrieb weiter professionalisieren. Er freue sich in diesem Sinne speziell auf das geplante regionale Schwingsportzentrum in Pratteln. «Dieses wird im Gebiet Sandgruben gebaut und sicherstellen, dass in Zukunft dort Kaderzusammenzüge unseres Verbandes stattfinden können.»
MUSIKTIPP
«Poussière d’or» (Universal) ist das 18. Album des seit vier Jahrzehnten international erfolgreichen Berner Sängers und Musikers, der auch als 65-jähriger weiterhin im Studio und konzertant aktiv sein will, um seine Kreativität auszuleben. Das von Martin Suter geschriebene zärtliche «Bliib no chlii» ist das einzige Mundartstück. Die elf französischen Lieder textete Philippe Djian, der wie sein Schriftsteller-Kollege Suter immer wieder mit Eicher zusammenarbeitet. Wer von der Hektik und vom Lärm des Alltags geplagt Entspannung sucht, findet sie mit «Poussière d’or». Das Album ist weder rockig noch elektronisch. Die vom experimentierfreudigen Eicher komponierte und mit diversen Instrumenten akustisch gespielte Musik hat einen folkpoppigen Touch, ist melodiös, feinfühlig und melancholisch. In der Ruhe liegt die Kraft dieses berührenden Albums, das ebenfalls mit poetischen Texten Qualität bietet und zum Nachdenken anregt.
Benno Hueber
Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org Museum Laufental. Jeden So ausser Sommerferien und Feiertage von 13.00–17.00. Führungen auf Anfrage jederzeit, Sonderausstellung «Die Region rockt», Jurafossilien, Urgeschichte, Gewerbe, Zeitungsarchiv ab 1868, digitales Bildarchiv. www. museum-laufental.ch
SPORT
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30–11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch
Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch
Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di,
19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch
vitaswiss Sektion Laufental-Thierstein. Bewegungsprogramm unter professioneller Anleitung. Für einen gesunden Rücken: Funktionelle Gymnastik: Mi 17.45–18.45, Turnhalle Sek.-Schule, Laufen. Atemgymnastik für eine gute gesundheitliche Verfassung. Mit Qualitätslabel «sichergehen.ch» Kath. Pfarreiheim, Breitenbach: Di 16.30–17.30. Kath. Pfarreiheim Laufen: Mo 16.20–17.20, Mo 17.30–18.30,Di9.00–10.00.Infos:www.vitaswiss.ch, 077 521 75 00.
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Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: Dimitri Mayr, dimitri.mayr@gmail.com, 076 281 19 62.
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MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch
KINDERTAGESSTÄTTE
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch
KiTa Hirzenkäfer, Spitalstrasse 34, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20 od. hirzenkaefer@bluewin.ch. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30,
SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS. Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt
Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen,
CH Regionalmedien AG 061
Der Verbandssitz bleibt im Kanton Solothurn: Michael Saner aus Laupersdorf, links, gratuliert seinem Nachfolger Patrick Waldner aus Büren und wünscht ihm viel Erfolg. FOTO: ZVG
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HANDBALL SG WAHLEN LAUFEN
NDBALL
Spielgemeinschaft des TSV Wahlen un de HC Gym Laufen
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Regio-Cup
Freitag, 30.Januar2026
Sporthalle Gymnasium
Laufen
Regio-Cup Viertelfinal gegenTVMagden
Der EHC Laufen freut sich nicht über den Forfait-Sieg
Regio-Cup Im Regio-Cup treffendie beiden Tabellennachbarn der2.-LigaMeisterschaftaufeinander.Keine leichteAufgabe fürdie Gastgeber gegendie unbequemen Gegner ausdem Fricktal.Umden Einzug in denHalbfinalzuschaffen, brauchteseineklare Leistungssteigerung in derAbwehr– aber auch im Angriffdürfennicht so viele Tormöglichkeiten ausgelassenwerden. DieZuschauer dürfen sich am Freitagabend aufeine spannendePartiefreuen.
2. Liga Bereitserfolgt dienächste Begegnung in derMeisterschaft.Hier gilt –verlieren verboten.Essollte auch beivielenVerletztenmöglich sein,gegen denTabellenvorletzten2Punktezuholen!
gio-Cup Viertelfinal unbequemen ausdem denHalbfinalzuschaffen, brauchteseineklare steigerung aber senwerden. spannendePartiefreuen. auch lich letzten2Punktezuholen!
Tabelle2.Liga–Gruppe3 SpielePunkte
1SGMöhlinFricktal1322
2HBBlauBoysBinningen 14 24
3TVKleinbasel1419
4. SG Oberwil/Therwil1516
5TVMagden1316
6SGWahlenLaufen1415
7SGATV/KVBasel 14 13
8SGHandballOberbaselbiet 1213
9SGSuhrAarau 14 07
10 TV Birsfelden 21504
11 SG Endingen 13 01
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Training:Montag, 2.
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Regio-CupViertelfinal vorhanden.
Der EHC Laufen gewinnt sein vorletztes Heimspiel gegen RB Bern-Bümpliz 5:0 Forfait. In Laufen ist man nicht erfreut darüber, denn dies könnte sich in den Playoffs negativ auswirken. Bekannt wurde zudem, dass im Februar ein Weltklasse-Torhüter nach Laufen kommt.
Edgar Hänggi
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Ein Spiel zu gewinnen, ohne zu spielen, könnte als Vorteil gesehen werden. So hat man drei Punkte und zusätzlich noch Energie gespart. Es muss respektiert werden, wenn ein Team nicht genug Spieler hat. Rot-Blau Bern-Bümpliz hat in 15 Begegnungen einmal gewonnen und in diesen Partien 150 Tore erhalten. Im letzten Heimspiel gegen Leader FischbachGöslikon gingen die Berner mit 2:23 unter. Ein Steinzeitergebnis selbst in der 3. Liga. Im Schlussdrittel erzielten die Aargauer 11 Tore. Das Heimteam brachte gerade noch zehn Feldspieler aufs Eis. Gemäss Informationen verletzte sich in
jener Begegnung ein Spieler und einer weilte im Militär, ohne Urlaub am Samstag. «Nach unseren Informationen hätten die Berner nur mit acht Feldspielern antreten müssen», erklärt Laufen-Trainer Boffi Amsler. Am Donnerstagabend kam die Absage und am Freitagabend wurde klar, dass das Spiel mit einem 5:0 ForfaitSieg für Laufen gewertet wird. «Wir hatten uns auf das Spiel vorbereitet und es war uns bewusst, dass wir voll fokussiert und über die volle Spielzeit auf Torjagd gehen würden.» Im Hinspiel gewann Laufen 15:1. Man konnte davon ausgehen, dass das Ergebnis im Rückspiel in etwa derselben Höhe geendet hätte. Dass man in Laufen wenig begeistert über den Forfait-Sieg war, hängt nicht damit zusammen, dass die Spieler so mögliche Torerfolge verpassten. «Es geht um den Modus für die Playoffs. Das Torverhältnis kann eine Rolle spielen, welchen Rang wir erreichen», erklärt Amsler. Primär geht es um die Tabelle in der Gruppe. Laufen belegt, zwei Spiele vor Ende der Qualifikation, Rang zwei mit 41 Punkten. Das Torverhältnis beträgt 48 Plustore. Laufen kann noch Gruppensieger werden, aber auch auf Rang drei abrutschen. Die Playoffs werden in einem neuen Format gespielt. Die besten vier Teams der drei Zentralschweizer Gruppen werden zusammengefasst und es wird eine
Tabelle erstellt. Das erfolgreichste Team ist aktuell der EHC Thun-Lerchenfeld mit 47 Punkten. Laufen wird einen Rang zwischen zwei und sechs erreichen. Das ist aufgrund des Heimvorteils wichtig. Es gibt noch mögliche Szenarien der Punktgleichheit. In der Gruppe 1 hat Laufen im Vergleich zu Fi-Gö und Argovia die schlechteste Zahl, was das Torverhältnis betrifft. «Es gilt jetzt, den Fokus zu behalten und am kommenden Sonntag in Reinach nach 60 Minuten zu gewinnen.» Mit dann 44 Punkten würde Laufen sicher auf Rang vier in die Playoffs starten. Man muss davon ausgehen, dass Argovia seine beiden Spiele gewinnt und so auf 44 Punkte kommt. Mit drei Punkten in Reinach käme es im letzten Spiel in Laufen zum Showdown gegen Fi-Gö um den Gruppensieg. «Diesen Final um Platz eins wollen wir schaffen. Aber wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen, Reinach ist ein sehr unangenehmer Gegner für uns», so Amsler. Am Wochenende gab es erste Informationen über einen interessanten Besuch. Am Donnerstag, 5. Februar, kommt der tschechische Weltklasse-Torhüter Simon Hrubec von Meister ZSC Lions nach Laufen. Er wird ein Goalie-Training durchführen und anschliessend für Autogramme und Selfies zur Verfügung stehen. Mehr zu diesem Besuch in der nächsten Ausgabe.
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Kantonales Schwingfest 2027 in Breitenbach
WirberatenSiegerne!
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Laufen im Dunkeln — und mit rätselhaften Karten
Im noch recht neuen Jahr gibt’s auch wieder Orientierungsläufe, für Jung und Alt, für Neulinge und Fortgeschrittene. Und wer bei diesem Sport «Häää?» sagt, dem helfen wir gerne weiter: Posten suchen in unbekannten Waldstücken, als Wettlauf gegen die Zeit — oder gemütlicher, ohne Zeitmessung und vielleicht sogar mit der Familie. Am 5. Februar gibt’s einen Nacht-OL in Duggingen, mehrheitlich auf gut belaufbaren Feldern, mit frei wählbarem Start zwischen 18.15 und 19.15 Uhr. Besammlung ist beim Schiessstand Duggingen (Allmendweg 10). Wir bitten um eine Anmeldung bis 2. Februar. Eine Stirnlampe
ist ratsam. Ebenfalls einen speziellen OL gibt’s am Sonntag, 22. Februar bei Beinwil-Neuhüsli (Besammlung bei der Abzweigung zum Hof «Hinter Birtis»). Dort enthält die Laufkarte nur die Höhenlinien und die Posten-Standorte — und dies stellt die Läuferinnen und Läufer vor gewisse Herausforderungen. Die Teilnahme mit einer normalen Karte ist aber auch möglich. Start zwischen 9.30 und 10.45 Uhr.
Bei beiden Läufen bieten wir einfache und kurze wie auch herausfordernde Strecken an. Anmeldung und weitere Infos siehe ol-laufental-thierstein.ch. David Croll
Am 22./23. Mai 2027 findet in Breitenbach das 130. Solothurner Kantonalschwingfest statt. Am Samstag greifen die Jungschwinger in den fünf Sägemehlringen zusammen.
Edgar Hänggi
Nach dem Zuschlag an den Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, der den Schwingkeller und das Vereinslokal in Nunningen hat, bildete sich bereits ein Kern-OK. Dies besteht aus dem Kernteam des Kantonalschwingfestes 2022 in Nunningen. Mitte Januar traf sich nun das komplette OK mit aktuell 26 Mitgliedern zur ersten Gesamtsitzung. An der OK-Spitze stehen als Präsidentin Regierungsrätin Sibylle Jeker aus Büsserach — «Ich komme nicht aus dem Schwingsport, aber mir gefällt die Sportart. Deshalb freue ich mich, in meiner Rolle für einen tollen Anlass mitzuarbeiten» — und Vize-Präsident Paul Bologna, der als ehemaliger Schwinger und jahrelanger Funktionär breit vernetzt ist. An der ersten Sitzung war auch Adrian Nussbaumer, Präsident des Solothurner Kantonalen Schwingerverbandes. Es ging in erster Linie um das Kennenlernen der vielen Mitglieder sowie die exakte Verteilung der Ressorts und Aufgaben. Durch die Sitzung führte mit Alain Rupp der Präsident des lokalen Schwingklubs. Das Ressort Gaben und Sponsoring war
seit dem Zuschlag bereits sehr aktiv. «Mit den ersten Firmen konnten wir eine Einigung für eine Zusammenarbeit finden und befinden uns bereits auf einem sehr guten Weg», freut sich Felix Egger. Schwingen wird immer populärer und viele Firmen sehen im Schwingsport ein Umfeld, in dem sich Sportler und Fans noch auf einer Ebene begegnen. Das Schwingfest in Breitenbach wird im Gebiet «Grien» durchgeführt. «Wir haben bewusst darauf verzichtet, den Fussballplatz zu nutzen, auch wenn wir dann schon eine Tribüne hätten. Wir bauen
Wieder in der Region: Im Jahre 2022 durfte sich der Aargauer Nick Alpiger als Sieger des Solothurner Kantonalen in Nunningen feiern lassen. Wer wird es 2027 in Breitenbach sein?
FOTO: EH-PRESSE
das Festgelände und den Schwingplatz rechts neben dem Fussballplatz auf, können jedoch das gesamte Gelände nutzen», so Bologna. Der Vorteil sei, dass man sich für den Auf- und Abbau Zeit lassen könne. Für die Durchführung wird ein noch zu gründender Trägerverein, unter Leitung von Schwingklub-Präsident Alain Rupp, zuständig sein. Rupp erklärt, dass man den Trägerverein dann nicht nur für das Kantonale nützt, sondern auch künftige Veranstaltungen über diesen abwickeln werde.
Klare Ziele: Die Trainer Boffi Amsler (links) und Andreas Keller wollen mit ihrem Team um den Gruppensieg spielen. FOTO: EH-PRESSE
Diskutieren Sie mit dem Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft über aktuelle Themen aus seiner Direktion.
Caffi Löie
Hauptstrasse 14, 4242 Laufen
Samstag, 14. Februar 2026, 09.30 – 11.00 Uhr
VORSTEHER DER VOLKSWIRTSCHAFTS- UND GESUNDHEITSDIREKTION (VGD)
Bitte melden Sie sich bis Mittwoch, 11. Februar 2026, telefonisch oder per E-Mail an. T 061 552 51 65, E vgd@bl.ch, www.vgd.bl.ch
Am Sonntag,
geschmückt und lädt zum Inspirieren für Ihren schönstenTag ein.Treten Sie ein und finden Sie in einem wunderschönen Ambiente viele Dienstleister:innen für Ihre Traumhochzeit. Erleben Sie ausserdem ein hochstehendes Rahmenprogramm mit Modenschau, Zauberei und LiveMusik (12.00 und 15.00 Uhr). Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Eine detaillierte Ausstellerliste sowie weitere Informationen zur Hochzeitsmesse finden Sie unter www.hochzeitsschloss.ch. Alle Aussteller:innen freuen sich, Ihnen bei der Hochzeit zur Seite zu stehen und Sie mit regionalen Dienstleistungen und Produkten zu inspirieren. Besuchen Sie die Hochzeitsmesse im Schloss Bottmingen und entdecken Sie alles für Ihre Hochzeit. Der Eintritt ist kostenlos.
VERANSTALTUNG
s’
Räbeli Kino — die vorfasnächtliche Matinée zum Dritten
Von den dreizehn Räbeli-Revuen, die von 2001 bis 2013 Tausenden von Fans die Laufner Vorfasnachtszeit verschönert haben, gibt es zehn DVDs, die es wert sind, auf die Kino-Leinwand des Kulturforums Alts Schlachthuus gebracht zu werden.
Bereits zum dritten Mal laden die ehemaligen Räbeli-Macherinnen und -Macher auch in der diesjährigen Vorfasnachtszeit alle Räbeli-Nostalgiker ein, um über schräge Geschichten oder kauzige Stadtoriginale von damals zu lachen und sich von fasnächtlichen, musikalischen oder gar turnerischen Höchstleistungen verzaubern zu lassen. Plötzlich wird der «Räbeli-Geist» wieder spürbar, der so
VERANSTALTUNG
Jubiläumsparty
viele Jahre so viele Menschen begeistert hat. Am Sonntag, 8. Februar, pünktlich um 11.11 Uhr, darf das Publikum einen Räbeli-Jahrgang auswählen und in voller Länge auf der Grossleinwand im Saal des Alts Schlachthuus — dort, wo s’ Räbeli seine Geschichten geschrieben hat — geniessen. Fürs leibliche Wohl ist auch gesorgt: Im Nöis Bistro kann man sich mit leckeren Sandwichs, Kaffee und Gipfeli oder einem feinen Apéro zum Film eindecken. Tickets für einen Unkostenbeitrag von 11 Franken sind an der Tageskasse erhältlich. s’ Räbeli freut sich auf viele treue Fans. Patrick Hänggi Laufen
zur 20. Guggä-Night
Unter dem Motto «Happy Birthday» wird am 31. Januar die 20. Guggä-Night in der Mehrzweckhalle in Erschwil gefeiert. Ob unkostümiert, kostümiert oder sogar im passenden Outfit: Alle Partygängerinnen und Partygänger ab 18 Jahren sind herzlich willkommen.
An dieser besonderen Jubiläums-Guggä-Night mit dabei sind acht Guggen. Alle davon durften schon mehrmals in den vergangenen 19. Guggä-Nights das Publikum mit ihren Auftritten begeistern. Freuen Sie sich auf folgende Guggen: Akademiker, Basel; Hälmlibieger, Röschenz; Hirzefäger, Breitenbach; Lumpesammler, Zwingen; Ohregrübler, Nunningen; Strittere Wildsäu, Grindel; Turboschnäggä, Erschwil; und die Wälläschletzer, Laufen.
Dieses Jahr öffnen die Türen bereits um 20 Uhr. Die Auslosung der Spielzeiten erfolgt um 20.30 Uhr und die erste Gugge legt um 21 Uhr los. Zum Jubiläums-
anlass findet um 1 Uhr eine Preisverleihung statt. Auch die Publikumsstimmen entscheiden mit, welche der Guggen einen der drei attraktiven Geldpreise gewinnt.
Bis 3 Uhr in der Früh herrscht in der Mehrzweckhalle unvergessliche Partystimmung. An den Bars gibt’s einen speziellen «Birthday-Special» und viele weitere coole Drinks, «Schöttlis» und natürlich auch alkoholfreie Getränke. Fürs Stillen des kleinen Hungers sorgt die Crew in der Küche.
Wer den Vorverkauf auf www.eventfrog.ch nutzt profitiert von einem reduzierten Eintritt.
Samstag, 31. Januar 2025, 20 Uhr, Mehrzweckhalle Erschwil. Eintritt ab 18 Jahren, One-Way System. Weitere Infos: www.bberschwil.ch.
Werner Kamber Büsserach
VERANSTALTUNG
Schlachthuus-Literaturclub
Der «Schlachthuus-Literaturclub» ist ein neues Kulturforum-Format und ein literarisches Streitgespräch mit spannenden Gästen aus der Region. Mit dabei sind bekannte Persönlichkeiten wie Gaby Walther, Brigitte Bos, Remo Ankli und Linard Candreia, die mit ihren ganz eigenen Perspektiven für Spannung und Abwechslung sorgen. Im Literaturclub werden vier aktuelle Neuerscheinungen tiefgründig, humorvoll und auch mal kontrovers diskutiert. Dabei entstehen neue Sichtweisen, überraschende Einsichten und eine lebendige Diskussion. Die Bücherauswahl ist bewusst vielfältig gestaltet und kann Schweizer Literatur, Weltliteratur, Bestseller sowie spannende
Entdeckungen abseits des Mainstreams beinhalten. Kurze Lesepassagen geben Einblick in die Werke und machen Lust aufs Weiterlesen. Abschliessend hat zudem jeder unserer vier Gäste die Gelegenheit, sein absolutes Lieblingsbuch vorzustellen. Moderiert wird der Literaturclub von Sandra Häner, welche seit vielen Jahren die Mediathek am Gymnasium Laufental-Thierstein leitet. Lassen sie sich literarisch verführen, inspirieren und überraschen.
Im Repair Café Kleinlützel unterstützen dich freiwillige Fachkundige bei Reparaturen und Beratungen in den Bereichen Elektronik, Textil, Holz, Kunststoffe, Computer und Texte. Bring dein defektes Teil oder komm mit deinem Anliegen vorbei — Werkzeug, Know-how und helfende Hände sind da. Gemeinsam schauen wir uns deinen kaputten oder beschädigten Gegenstand an und versuchen, diesen fachkundig und nachhaltig wieder instand zu setzen. Überschreitet die gewünschte Reparatur unsere zeitlichen Kapazitäten, erhältst du von uns Informationen von möglichen Fachstellen in der Umgebung. Während du wartest oder mithilfst, kannst du in gemütlicher Atmosphäre Kaffee trinken und Kuchen
LAUFEN
geniessen — Zeit für Gespräche und Austausch inklusive. Das Repair Café fördert Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Gemeinschaft. Reparieren spart Geld, vermeidet Abfall und verlängert die Lebensdauer deiner Lieblingsstücke. Du bist dir nicht sicher, ob dein Anliegen bei uns richtig ist? Dann komm einfach für eine Beratung vorbei oder erkundige dich vorab via E-Mail.
Kristin Müller Kleinlützel
Repair Café Kleinlützel – gemeinsam reparieren statt wegwerfen: An folgenden Daten im Jahr 2026: 31.01., 18.04., 18.07., 17.10., jeweils von 10 – 13 Uhr im ehemaligen Restaurant Tell. Bitte beachte: Wir reparieren keine Kapsel-Kaffeemaschinen und Handys.
Gesucht — junge Künstlerinnen und Künstler
KURSTIPP 550 Jahre Burgunderkiege
Grandson, Murten, Nancy – die drei Schlachtensiege 1476/77 über den Burgunderherzog Karl den Kühnen markieren den Aufstieg der Eidgenossen zu einer militärischen Macht. Die Ereignisse vor 550 Jahren sind aber nicht einfach Teil des Geschichtskanons der Schweiz, sondern auch ein wichtiges Kapitel der europäischen Geschichte.
Unsere beliebte Reihe «Zeitalter der Geschichte» nimmt in der aktuellen Ausgabe die Burgunderkriege in den Fokus. Wir schauen uns die Konstellationen im Vorfeld der Kriege an und erfahren, welche Rolle die Schlachten in der Westschweiz spielten. Ging Burgund tatsächlich mit dem Tod Karls des Kühnen unter?
Spannend für alle, die mehr über das Erbe des Burgunds erfahren möchten. Sie können die Vorträge einzeln oder im Paket buchen und auch online mitverfolgen.
Veranstalterin: Volkshochschule beider Basel. Kursleiter*innen: André Holenstein, Regula Schmid Keeling, Claudius Sieber-Lehmann, Peter Niederhäuser.
Leonie Wienandts, VHSBB
Zeitalter der Geschichte: 550 Jahre Burgunderkriege, Di. 03.03.-24.03.26, 18.30-19.45 h, Universität Basel oder online per Zoom. Informationen und Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch
DITTINGEN
Die Wasserspitzmaus
Ihr Herz schlägt bis zu 1000 Mal pro Minute; sie muss pro Tag soviel Futter verspeisen, wie sie selbst wiegt und macht dafür bis zu 600 Tauchgänge am Tag. Bekommt sie nicht alle paar Stunden etwas zu essen, droht sie zu verhungern. Dies bedeutet, dass sie auch nicht viel Schlaf bekommt. Wasserspitzmäuse sind Tag und Nacht aktiv.
Die Galeriegruppe des Vereins Kulturforum Laufen organisiert in der Galerie Alts Schlachthuus jährlich sechs Ausstellungen. Einige Jahre schon gilt jeweils die letzte Ausstellung im Jahr jungen Kunstschaffenden aus der Region. Diese zweiwöchige spezielle Kunstpräsentation, beginnend Ende November, findet beim Publikum aus dem Laufental, dem Schwarzbubenland und der weiteren Region immer grossen Anklang. Dieses Jahr wird bereits die sechste Ausgabe der Ausstellung «Junge Kunsttalente präsentieren sich» stattfinden. Noch ist das Kunsttalent-Trio für die nächste Ausstellung nicht komplett. Die
Redaktionsschluss
Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Einsendungen mit Absender an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Die Redaktion
Gruppe Galerie Alts Schlachthuus freut sich auf weitere Interessentinnen und Interessenten (im Alter zwischen 15 und 35 Jahren), die gerne an der nächsten oder der übernächsten Ausstellung eine Auswahl ihrer Bilder, Skulpturen oder Installationen präsentieren möchten.
Die Galeriegruppe freut sich auf baldige Anfragen interessierter Künstlerinnen und Künstler oder auch auf Tipps zur Findung von Talenten aus der Leserschaft an eine der folgenden Adressen: sonya.pernter@stx.ch oder mar.staub@ bluewin.ch
Martin Staub Kulturforum Laufen
VERANSTALTUNG
Klavierkonzert in Kleinlützel
WoS. Vinzenz Stich hat für den 8. Februar ein Schüler-Klavierkonzert organisiert. Teilnehmen werden zehn Schülerinnen und Schüler. Zu hören sind zwei- bis vierhändige Stücke. Als Gäste sind Sänger Temir und Posaunist Tamas mit von der Partie.
Schüler-Klavierkonzert am 8. Februar um 17 Uhr im Schulhaus Eich in Kleinlützel.
Obwohl die Wasserspitzmaus mäuseartig aussieht und die «Maus» auch im Namen führt, gehört sie nicht wie die «echten Mäuse» zu den Nagetieren, sondern — wie Maulwurf und Igel — zu den Insektenfressern. Ihr Speiseplan beinhaltet wirbellose Beutetiere wie Schnecken, Käfer, Insektenlarven, Kleinkrebse oder Wasserasseln. Die kleine unermüdliche Jägerin liebt kleine bis mittlere Flüsse oder stehende Gewässer mit sauberem Wasser und dicht bewachsenem Ufer. Im Rahmen eines Vortrages mit Exkursion besuchten 19 Interessierte solch einen Ort in Dittingen unterhalb des Bergmattenhofes. Die Zoologin Cristina Boschi erklärt: «Die Wasserspitzmaus ist eine Einzelgängerin. Um genügend Nahrung zu finden, benötigt sie ein Jagdgebiet von bis zu 100 Metern Bachlänge — auf dem sie keine Artgenossen akzeptiert.» In den letzten Jahren wurde vermehrt im Kanton Baselland nach Wasserspitzmäusen gesucht. In Gebieten, in denen sie vermutet wird, wurden ca. 20 Zentimeter lange Röhren ausgelegt und immer wieder kontrolliert. Mit Hilfe einer genetischen Datenbank werden gefundene Kotspuren abgeglichen, und so wurden auch in Liesberg und Therwil Wasserspitzmäuse nachgewiesen. Um die Wasserspitzmaus zu Gesicht zu bekommen, braucht es Glück oder viel Geduld. Sie lebt sehr zurückgezogen.
Cora Kuntze Natur- und Vogelschutzverein Blauen Dittingen Nenzlingen
Diskutieren live über moderne Literatur: (v.l.) Remo Ankli, Brigitte Bos, Linard Candreia, Wochenblatt-Chefredaktorin Gaby Walther und Moderatorin Sandra Häner. FOTO: ZVG
Welche Ausgabe darf es sein?: Ehemalige Räbeli-Macherinnen und -Macher laden zum nostalgischen Filmvergnügen ein. FOTO: ZVG
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Mit grosser Irritation mussten die Einwohnerinnen und Einwohner von Hofstetten-Flüh im Wochenblatt lesen, dass Dominik Schuppli als Ersatzgemeinderat für die SVP nominiert wurde. Der Entscheid kam überraschend und wirft die Frage auf, wie ein derart politisch brisanter Schritt möglich ist. Ermöglicht wurde dieses Vorgehen durch die fast gleichzeitige Demission des bisherigen Ersatzgemeinderats Benjamin Haberthür sowie den Verzicht sämtlicher weiterer nichtgewählter Kandidierender der SVP Liste. Rechtlich mag dieses Manöver zulässig sein, politisch wirkt es wie ein taktisches Hinterzimmergeschäft. Besonders irritierend ist, dass die SVP keine Informationen dazu veröffentlicht hat. Für eine Partei, die sich öffentlich für Transparenz stark macht, ist dieses Schweigen widersprüchlich.
Der Nachrückende hat sich nach seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat als lautstarker Oppositionspolitiker profiliert, der wiederholt die Arbeit des Gemeinderats infrage stellte. Viele erinnern sich an Gemeindeversammlungen, an denen er vehement gegen Entscheide des Gemeinderats auftrat.
Nun gilt auch für ihn das Kollegialitätsprinzip — ein Prinzip, das er in der Vergangenheit selbst öffentlich in Zweifel gezogen hat. Angesichts der angespannten Finanzlage und der bevorstehenden Herausforderungen braucht die Gemeinde jedoch keine Störmanöver, sondern eine verlässliche, konstruktive und verantwortungsvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten.
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Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt.
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Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.
Die Redaktion
BÜSSERACH
10 Jahre Schlössli Pub
Seit zehn Jahren ist das Pub ein Ort, an dem sich die Region trifft. Menschen aller Generationen kommen hier zusammen, um gemeinsame Stunden zu verbringen, gute Gespräche zu führen und besondere Momente zu teilen. Es hat sich zu einem festen Bestandteil des regionalen Lebens entwickelt.
Geschätzt wird das Pub auch als Plattform für Musikerinnen und Musiker aus der Umgebung und der ganzen Schweiz, welche hier ihre Bühne finden. Die offene, familiäre, herzliche Atmosphäre machen den Ort zu einem wichtigen kulturellen Treffpunkt und einem echten Mehrwert für die Region.
Nicole und Niki sind das Herz des Pubs. Als überaus freundliche und zuvorkommende Besitzer sorgen sie mit viel Leidenschaft, Herzlichkeit und persönlichem Engagement dafür, dass sich jeder Gast willkommen fühlt. Diese Nähe zu
LAUFEN
den Menschen prägt den Charakter des Pubs und macht es zu etwas Besonderem. Auch kulinarisch wird versucht, alle Wünsche zu erfüllen. Die leckeren Burger sind weit über die Region hinaus bekannt und haben sich zu einem echten Markenzeichen entwickelt. Ob Geburtstag, Geschäfts- oder Vereinsessen, für jeden Anlass zaubern sie die passenden Köstlichkeiten.
Zehn Jahre voller Begegnungen, Musik, Genuss und gemeinsamer Erlebnisse — dieses Jubiläum ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein herzliches Dankeschön an Nicole und Niki, an alle Gäste, Musiker und Freunde, die diesen Ort zu dem gemacht haben, was er heute ist, ein lebendiger Treffpunkt für die ganze Region.
Melanie Koller-Stark Schlössli Pub Team
LAUFEN
Zukunftsmusik: In seiner Masterarbeit zeigt Samuel Meury aus Laufen auf, wie das ehemalige Laufner Spital dereinst aussehen und genutzt werden könnte. BILD: ZVG
Die Laternen leuchten
wieder
Beim Montieren: Die Fasnachtslaternen erleuchten wieder das Stedtli. FOTO: MELANIE BRÊCHET
Alte Mauern können mehr als nur Geschichte erzählen — sie können das Fundament für unsere Zukunft sein. Wie greifbar diese Zukunft beim FeningerAreal aussehen kann, hat Samuel Meury aus Laufen in seiner Masterarbeit bewiesen. Der Verein Bezirksrat Gesundheit durfte letzte Woche an der ETH Zürich erleben, wie aus Theorie Praxis wird: Anhand des dort aufgestellten Modells zeigte Meury eindrücklich auf, wie die wertvolle Bausubstanz nicht nur erhalten, sondern zukunftsfähig weiterverwendet werden kann.
Der Blick nach vorne lohnt sich: Das entwickelte Modell bleibt keine abstrakte Theorie, sondern zeigt konkrete und realistische Perspektiven auf. Es demonstriert, wie das Areal sinnvoll genutzt werden kann, und wird nun dorthin gebracht, wo es hingehört: nach Laufen zur
BREITENBACH
öffentlichen Vorstellung. Wer wissen will, wie dieser Ausblick ganz konkret aussieht, hat am Samstag, 7. März, um 14 Uhr am Gymnasium Laufen Gelegenheit dazu. Dann findet in Laufen die öffentliche Generalversammlung des Vereins Bezirksrat Gesundheit statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird Samuel Meury aufzeigen, welche Chancen im Areal schlummern und wie diese zum Nutzen der gesamten Bevölkerung ausgestaltet werden könnten.
Zukunft entsteht nicht auf dem Papier allein — wie und was dort konkret wachsen kann, lässt sich am besten im direkten Austausch erfahren und mitgestalten. Ein Besuch lohnt sich, denn: «Zuekunft baue stellt uf!»
Sebastian Keusch Laufen
Kino-Abend mit viel Publikum
Am 23. Januar hiess es seit langem wieder mal in Breitenbach: «Film ab»! Im ehemaligen Kino, seit langem im Besitz der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Thierstein, lud das Kirchenteam zu einem tiefsinnig-unterhaltsamen KinoAbend. Umrahmt von einem feinen Apéro und guter Stimmung führte unser Cinematograph Francesco mit dem Film «Ziemlich beste Freunde» durch den Abend. Der kurze Tonausfall, bei einer
Amateurvorführung wohl vorprogrammiert, wurde einfach für die PopcornPause genutzt. Der Eintritt war frei. Die Kollekte ging vollumfänglich zu Händen der Opfer der Brandkatastrophe in CransMontana. Fazit dieses geselligen Abends: Das machen wir wiedermal.
Sandra Martino Präsidentin der Ref. Kirche Thierstein
Am vergangenem Samstag in aller Herrgottsfrüh und in bissiger Kälte haben unsere fleissigen Helferinnen und Helfer trotz eiskalter Finger das Laufner Stedtli wieder in die fünfte Jahreszeit verwandelt. Unsere Strassen, Gassen und Plätze wurden durch die wunderschön und individuell bemalten, teils neuen, teils aufwendig restaurierten Laternen wieder in ein fasnächtliches Kleid eingehüllt, das
ALLES, WAS RECHT IST Retorsion
Ich möchte Ihnen schildern, was es mit dem Begriff «Retorsion» auf sich hat. Wer es jedoch nicht gern derb hat, sollte nicht weiterlesen. Die Retorsion ist ein Strafbefreiungsgrund bei der Beschimpfung. Wenn eine Person beschimpft wird und sogleich ihrerseits mit einer Gegenbeschimpfung darauf reagiert, kann das Gericht einen oder auch beide der Übeltäter von einer Strafe befreien.
Von der Theorie in die Praxis. Frau A. ruft den dunkelhäutigen Herrn B. an, der nicht abnimmt. Die Combox kommt und Frau A. legt auf, sagt zuvor aber noch laut vor sich hin, obwohl die Combox noch läuft, «ruf zurück, du Neger». Herr B., erzürnt über die Beleidigung, zeichnet die Combox-Nachricht auf, betitelt dabei aber Frau A. als «Hure». Es kommt zum Strafverfahren gegen Frau A. wegen Beschimpfung. Sie wird erstinstanzlich ver-
jedes Fasnächtlerherz etwas höher schlagen lässt. Mit einem Spaziergang am frühen Morgen oder spät am Abend durch das Stedtli, wenn sie leuchten und strahlen, erlebt man diese einzigartige Atmosphäre am besten. Ein grosses Danke an die fleissigen Helfenden unserer «Latärnli Gäng».
Thomas Thommen Laufner Fasnachts Comité
urteilt, wogegen sie sich zur Wehr setzt mit der Begründung, es handle sich um einen Fall von Retorsion. Herr B. habe sich durch seine Äusserung, sie sei eine «Hure», hinreichend Gerechtigkeit verschafft. Ein öffentliches Interesse an ihrer Bestrafung sei zu verneinen. Sie bekam vom Obergericht recht und wurde von der Bestrafung wegen Beschimpfung befreit. Jetzt verrate ich Ihnen noch den Beruf von Frau A. Sie war Gerichtsschreiberin am erstinstanzlichen Gericht. Als sie Herrn B. als «Neger» bezeichnete, hatte dummerweise ein in ihrem Büro anwesender Arbeitskollege mitgehört. Also mein Tipp: Schimpfen Sie nur, wenn das Telefon definitiv aufgelegt ist und niemand im selben Raum mitlauscht. Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in
VERANSTALTUNG
«Mindflash» im Nu Riu
Im Nu Riu in Laufen, dem Raum für Kultur und Soziales, findet dieses Wochenende die Veranstaltung «Mindflash» statt. Das Format setzt auf kurze, konzentrierte Inputs. Unter dem Motto «kurze Inputs — grosse Wirkung» teilen Menschen in jeweils 15 Minuten ihre Perspektiven, Ideen und Erfahrungen. Ziel ist es, in kurzer Zeit viele unterschiedliche Sichtweisen sichtbar zu machen und Denkanstösse zu geben, die nachwirken. Jede Episode steht für sich, gemeinsam entsteht ein dichtes Mosaik aus Themen, Geschichten und Fragestellungen. Der «Mindflash» findet im Nu Riu in Laufen am Seidenweg 2 statt: Freitag, 30. Januar, 17.30 bis 20 Uhr; Samstag, 31. Januar, von 9 bis 20 Uhr und Sonntag, 1. Februar, von 9.30 bis 16 Uhr.
Die Vielfalt an Themen ist gross. So geht es unter anderem um Ängste und Zwangsgedanken nach der Geburt, um die Kraft des Atmens, um Jugendliche, die unter Leistungsdruck stehen oder um eine persönliche Geschichte mit Brustkrebs. Geboten werden Erzählungen, Meditationen, gemeinsames Tanzen, musikalische Einlagen mit einer Handpan oder Zauberkunst. Sämtliche Veranstaltungen sind kostenlos und einzeln besuchbar. Kollekte für die Vortragenden.
Anja Vitorino Laufen
Das gesamte Programm der drei Tage «Mindflash» ist unter www.nu-riu.ch zu finden.
Film ab: Im ehemaligen Kino in Breitenbach wurde wieder einmal ein Film gezeigt. FOTO: ZVG
Die Autohilfe Nordwestschweiz AG entstand 2025 aus dem Zusammenschluss zweier traditionsreicher Pannendienstbetriebe. Wir vereinen jahrzehntelange Erfahrung, technisches Know-how und Leidenschaft für schnelle Hilfe im Ernstfall. Mit modernen Einsatzfahrzeugen und Standorten in Zwingen und Aesch sind wir in der Nordwestschweiz rasch vor Ort. Unsere Mission: professionelle, zuverlässige Pannen- und Unfallhilfe – 24/7, weil jede Minute zählt.
Deine Aufgaben
Einsatz bei Pannen- und Unfallfahrzeugen im gesamten Einsatzgebiet der Nordwestschweiz
Absicherung von Unfallstellen sowie Unterstützung von Kunden in Notlagen
Durchführung von Pannenhilfen vor Ort (z. B. Starthilfe, Reifenwechsel, kleinere Reparaturen)
Bergung, Abschleppung und Transport von Personenfahrzeugen Pikettdienst und Einsätze ausserhalb der regulären Arbeitszeiten
Das bringst du mit Mehrjährige Berufserfahrung im Fahrzeugbereich, z.B Auto- oder Landmaschinen-Mechaniker, LKW-Fahrer
Fahrerlaubnis für Kategorie B, BE, C, oder bereit dies zu erlernen Erfahrung mit Komfortelektronik Bereitschaft für Nacht- und Wochenenddienst
Das erwartet dich
Starkes, innovatives Team Sauberer und moderner Fahrzeugpark Weiterbildungsmöglichkeiten intern und extern Gute Sozialleistungen und zeitgemässe Entlöhnung inkl. Pikettzulagen
Bereit für den nächsten Schritt?
Dann freuen wir uns auf deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (bitte als PDF mit Foto) per E-Mail an: hans-peter.schneider@autohilfe-nws.ch.
EINWOHNERGEMEINDE WITTERSWIL
Witterswil ist eine attraktive Wohngemeinde in der Agglomeration Basel mit rund 1500 Einwohnern/innen. Zur Nachfolgeregelung suchen wir per 01.07.2026 oder nach Vereinbarung unsere/unseren
Finanzverwalter/-in 80% bis 100%
Ihre Hauptaufgaben:
– Fachliche und personelle Leitung der Finanzverwaltung
– Verantwortung für das Tagesgeschäft der Finanzverwaltung ○ Buchführung und Vermögensverwaltung ○ Gebührenfakturierung und Steuern
○ Abwicklung des Zahlungsverkehrs, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, Mahn- und Betreibungswesen ○ Lohnbuchhaltung
○ Abrechnung der Mehrwertsteuer samt Umsatzabstimmung – Erstellung der Jahresrechnung, des Budgets und des Finanzplanes nach kantonalen Vorgaben (HRM2)
– Beratung und Unterstützung des Gemeinderates zur Erfüllung der finanzspezifisch strategischen Aufgaben
– Verantwortlich Controlling und Reporting, Internes Kontrollsystem – Leitung und Mitarbeit in Projekten
– Teilnahme an den Sitzungen und fachliche Beratung des Gemeinderates Anforderungsprofil:
– Abgeschlossene kaufmännische Grundausbildung und fundierte Weiterbildung im Rechnungswesen (z. B. CAS öffentliches Gemeinwesen Fachkompetenz Finanzen, Fachmann/Fachfrau Rechnungswesen oder mit Bereitschaft zur Weiterbildung)
– Vertiefte Fachkenntnisse und mehrjährige Erfahrung im Finanzbereich einer öffentlichen Verwaltung mit «HRM2»
– Sehr gute IT-Anwenderkenntnisse (MS-Office und bevorzugt Hi-Soft, eGeKo)
– Dienstleistungsorientierte und initiative Persönlichkeit mit Verhandlungsgeschick
– Exakte, strukturierte und selbständige Arbeitsweise – Vernetztes, analytisches sowie lösungsorientiertes Denken und Handeln – Sehr gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse – Bereitschaft zur gelegentlichen Teilnahme an Sitzungen am Abend Wir bieten: – Vielseitige, abwechslungsreiche, anspruchsvolle Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld mit hoher Selbständigkeit und Eigenverantwortung – Zeitgemässe Anstellungs- und Arbeitsbedingungen – Engagiertes, professionelles und kollegiales Team – Möglichkeit zur fachbezogenen Aus- und Weiterbildung Spricht Sie diese verantwortungsvolle und vielseitige Arbeit in unserem kleinen Team an? Dann freuen wir uns über Ihre vollständige Bewerbung per E-Mail an carmen.roethlisberger@witterswil.ch.
Für allgemeine Auskünfte stehen Ihnen Gemeindepräsidentin Doris Weisskopf, Telefon 078 668 41 08, und für fachliche Fragen Finanzverwalterin Anita Müller, Telefon 061 725 10 14, gerne zur Verfügung.
Lösung 3/2026:
Sirenentest
REGION. WoS. Wiederum finden am 4. Februar in der ganzen Schweiz die jährlichen Sirenentests statt. Der Zivilschutz führt mit Hilfe der Gemeinden und der Feuerwehren den jährlichen Sirenentest durch. Jeder Alarm dauert jeweils circa eine Minute. Getestet wird ab 13.30 Uhr bis spätestens 15 Uhr. Parallel dazu macht die Plattform Alertswiss auf die Alarmauslösung aufmerksam. Die Bevölkerung muss dabei keine Verhaltens- oder Schutzmassnahmen ergreifen. Im Kanton Basel-Landschaft werden insgesamt 150 Sirenen getestet. Im Kanton Solothurn werden sämtliche 172 stationären Sirenen getestet. Die Gemeinden Bättwil, Erlinsbach, Hofstetten-Flüh, Kienberg, Kleinlützel, Metzerlen-Mariastein, Rodersdorf und Witterswil gehören ausserkantonalen Zivilschutzkreisen an und führen den jährlichen Sirenentest deshalb selber durch. Sie melden die Ergebnisse direkt dem Amt für Militär und Bevölkerungsschutz des Kantons Solothurn.
Radroute
GRELLINGEN. WoS. Der Regierungsrat Baselland beantragt dem Landrat, das Postulat 2021/558 von Linard Candreia zur Anpassung der Radroute im Kessiloch abzuschreiben. Zwar sei die heutige Veloverbindung zwischen Grellingen und Zwingen entlang der H18 unbefriedigend, Alternativen abseits der Strasse — etwa entlang der Birs — hätten sich jedoch als ungeeignet erwiesen. Bereits geprüfte Varianten schnitten für den Alltagsverkehr schlechter ab als die bestehende Linienführung. Ausschlaggebend waren Kriterien wie Direktheit, Fahrfluss und subjektive Sicherheit. Einigkeit besteht darüber, dass der Abschnitt Eggfluetunnel–Zwingen aufgrund hoher Verkehrsbelastung nur mit einem baulich abgetrennten Radweg sicher werden kann. Da dieser Teil der Nationalstrasse N18 gehört, liegt die Verantwortung beim Bund. Das ASTRA erkennt den Handlungsbedarf und stuft den Lückenschluss als dringlich ein, auch wenn dafür noch kein Realisierungszeitraum feststeht.
Selbstunfall
SEEWEN. WoS. In Seewen kam es am letzten Samstag zu einem Selbstunfall. Kurz vor 10 Uhr war ein Automobilist von Seewen herkommend auf der Grelligerstrasse in Richtung Grellingen unterwegs. Er geriet an den rechten Fahrbahnrand und kollidierte mit der Stützmauer. Dabei überschlug sich das Auto und kam rund 60 Meter weiter auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der 54-jährige Fahrzeuglenker wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Gemäss ersten Erkenntnissen war der Autolenker kurz abgelenkt, was zu diesem Selbstunfall geführt haben dürfte. Das Auto musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Nebst der Kantonspolizei Solothurn und Basel-Landschaft standen Angehörige der Feuerwehr Seewen und Dornach sowie ein Ambulanzteam im Einsatz. Aufgrund dieses Ereignisses war die Grellingerstrasse im Bereich der Unfallstelle für rund eine Stunde nur einspurig befahrbar.
Demission 1
WITTERSWIL. WoS. Gestern, Mittwoch, hat Mark Winkler seinen Rücktritt aus dem Kantonsrat bekannt gegeben. Nach 13 Jahren im Parlament hat er sich entschieden, seinen Platz zu räumen und per 28. Februar zu demissionieren. Er wolle, sofern gesund, noch ein paar Jahre vermehrt seiner Leidenschaft als Reiseleiter nachgehen. Dies sei mit dem Ratsbetrieb schwer zu vereinbaren, begründet Winkler seinen Rücktritt. Anja Lutz, FDP, aus Kleinlützel rückt nach.
Demission 2
BRISLACH. WoS. Wie aus dem Gemeindeblatt von Brislach zu vernehmen ist, demissioniert die langjährige Gemeinderätin Cécile Jenzer aus persönlichen Gründen per 30. Juni 2026 als Gemeinderätin. Für den frei werdenden Sitz hat die SP Brislach das Recht, einen Wahlvorschlag einzureichen.
Rekordzahl an Gesuchen
KT. BASELLAND. WoS. Aus dem Swisslos Sportfonds des Kantons Basel-Landschaft flossen im Jahr 2025 rund 4,6 Millionen Franken in Infrastruktur, Veranstaltungen, Talent- und Leistungssportförderung, Material und weitere Sportprojekte im Baselbiet. Mit 929 Gesuchen wurden so viele Beitragsanträge wie noch nie gestellt. Auffallend ist die erstmals über 300 gestiegene Anzahl der Beiträge für Sportveranstaltungen im Kanton.
Falsche Handwerker
KT. SOLOTHURN. WoS. Im Kanton Solothurn haben sich in den letzten Tagen mehrere Personen bei der Polizei gemeldet, welche zu Hause von «falschen Handwerkern» bestohlen wurden. Dabei verschafften sich meist zwei Trickdiebe, unter dem Vorwand als Handwerker einen Auftrag ausführen zu müssen, Zutritt zu Wohnungen und Häuser. Der Diebstahl wurde oft erst später festgestellt. Die Polizei mahnt zu Vorsicht.
Im Schilf von Hansjörg Schertenleib Hansjörg Schertenleib wurde 1957 in Zürich geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Schriftsetzer und Typografen. Anschliessend besuchte er die Kunstgewerbeschule Zürich. Schertenleib hielt sich längere Zeit in Norwegen, Dänemark, Wien und London auf. Seit 1981 arbeitet er als freier Schriftsteller. Er hat schon viele Auszeichnungen erhalten.
Die Angelhütte am See hat Viktor von seinem Schwiegervater übernommen. Hier haben Max und er viele glückliche Tage erlebt. Als Viktor an einem Morgen im Ruderboot sitzt, erreicht ihn ein Anruf, dass sein leiblicher Vater gestorben sei. Dieser Vater, der ihn ein Leben lang ablehnte, löst keine guten Erinnerungen aus. Längst hat Viktor Max an dessen Stelle gesetzt. Max ist auch bereits verstorben und wünschte sich, dass seine Asche an seinem Lieblingsstrand in Irland verstreut würde. Viktor entschliesst sich, auch die Asche seines richtigen Vaters dort zu verstreuen. Er reist nach Irland und dort mitsamt der Urne die Küste entlang, wobei er seinen inneren Frieden findet und an demselben Lieblingsort die Asche verstreut. Der Roman ist temporeich und packend. Zugleich ist er aber auch sehr persönlich und poetisch.
Christine Eckert
FOTO DER WOCHE
Neuer Blickwinkel: Die Kirche in Erschwil mal anders rum, genau um 10 Uhr, gespiegelt in einer Pfütze. FOTO: ANJA HÄNER ERSCHWIL