Donnerstag, 15. Januar 2026
117. Jahrgang
Nr. 3
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Auf der Suche nach den Kultfiguren Seit 26 Jahren befinden sich in den Dreikönigs kuchen der Bäckerei Kübler Fasnachtsfiguren aus Porzellan. An der Tauschbörse in Aesch ging es emsig zu und her – die Kritik an den diesjährigen Figuren können die Sammlerin nen und Sammler nicht verstehen.
Arlesheim
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Tobias Gfeller Eine alte Tante gehöre zu den seltenen und deshalb begehrtesten Figuren, heisst es an der Tauschbörse in der Kübler-Filiale Vivo in Aesch mehrfach. Besonders gefragt sind Figuren von alten Serien. Dass die Bäckerei Kübler an diesem Samstag in der Filiale Vivo in Aesch Figuren der ersten Serie aus dem Jahr 2000 versteigert, macht die seit Jahren gut besuchte Tauschbörse für die Sammlerinnen und Sammler heuer besonders interessant. Die Begeisterung für die Fasnachtsfiguren in den Dreikönigskuchen der Bäckerei Kübler trifft in der Region Basel alle Generationen. An der Tauschbörse verhandeln Primarschüler mit Senioren, langjährige Sammler mit solchen, die erst gerade damit angefangen haben. Man ist unter sich zumeist per Du. Zu den bekanntesten unter ihnen gehört Dominik aus Allschwil. Als er im Jahr 2000 in einem Dreikönigskuchen eine Waggisfigur entdeckte, hat es ihm den Ärmel reingezogen. «Ich mache selber aktiv Fasnacht. Ich finde die Figuren einfach wunderschön.» Als Erster habe er einen Katalog für die Fasnachtsfiguren erstellt, berichtet Dominik nicht ohne Stolz.
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Aesch
Generationen vereint: Andrin aus Reinach (links) und Kari aus Pfeffingen teilen die Leidenschaft für die Fasnachtsfigürchen. FOTO: TOBIAS GFELLER
Tauschen oder bezahlen An der Tauschbörse zeigt sich der erfahrene Sammler grosszügig. Wenn jemand bei seinen «Doppelten» eine Figur entdeckt, die sie oder er selber noch nicht hat, tauscht Dominik auch mal gegen eine Figur, die er schon besitzt. Obwohl viele der Sammlerinnen und Sammler mit grossem Engagement bei der Sache sind, ist der Umgangston an der Tauschbörse stets freundlich. Es wird nicht nur getauscht, sondern auch bezahlt. Gerade im Internet gehen die Preise für die Fasnachtsfiguren teilweise in den zwei- und dreistelligen Bereich. Stefan Hügli und Sohn Andrin aus Reinach haben die Sammlung bis auf eine Sonderfigur aus Gold komplett. Trotzdem
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nehmen sie an der Tauschbörse teil, damit sie alle Figuren zumindest doppelt haben. Die Börse begann für sie erfolgreich. «Wir konnten eine Figur, die wir sechsmal doppelt haben, tauschen», berichtet Andrin zufrieden. Der Bub geht von Tisch zu Tisch und fragt bei den Erwachsenen nach ihren Figuren nach. «Ich habe die Begeisterung für die Fasnachtsfiguren vom Vater mitbekommen», erzählt Andrin. Stefan Hügli hat 2006 mit dem Sammeln begonnen. «Als aktiver Fasnächtler bin ich fasziniert ab den Figuren.» Man spüre bei der Bäckerei Kübler viel Herzblut dafür. Bei den Hüglis ist die ganze Familie im Sammelfieber. Die Sammlung sei dank Verwandten, Freunden und Bekannten laufend gewachsen.
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«Die Fasnachtsfiguren sind Kult» Kari aus Pfeffingen ist mit seiner Frau mit einer ganzen Palette an Fasnachtsfiguren an die Tauschbörse gekommen. Als er am 6. Januar gegen 6 Uhr morgens bei der Kübler-Filiale Aesch Dorf ankam, war die Schlange für die Dreikönigskuchen bereits 300 Meter lang, erinnert sich Kari. Auch bei der neuen Filiale Vivo standen rund 50 Personen an. «Die Fasnachtsfiguren sind Kult», findet der Sammler aus Pfeffingen. Tauschkollegin Rita geht es ähnlich. «Wir haben gleich zehn Kuchen gekauft, die wir dann verteilt haben. Die Figuren daraus haben wir zurückerhalten. Die Fasnachtsfiguren der Bäckerei Kübler heben sich von anderen ab», erklärt sie. Fortsetzung auf Seite 2
Verjüngungskur: Der Weiher neben dem Minigolf Birspark in Aesch wird derzeit saniert. Finanziert wird das Projekt von der Gemeinde, unterstützt wird sie dabei vom Stromproduzenten Aventron.
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Rätsel um die berühmte Bibermama Berühmt wurde die Biberin Justine, als sie 2013 im Basler Zolli auf kreuzte. Während eines Jahrzehnts zog sie darauf hin eine Grossfamilie in der Reinacher Heide auf. Zwei Zeitzeugen rekon struieren ihr Leben. Yann Schlegel
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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr
Toni Dürrenberger mag fast nicht darüber sprechen. Also redet er vorsichtig dahin. Als ob seine eigenen Worte die letzte Hoffnung rauben könnten, dass sie doch noch da ist. Immerhin sei ihr Revier doch rund zweieinhalb Kilometer gross, sagt er. Da sei es gut möglich, dass sie ihren Lebensmittelpunkt an einen anderen Ort verlagert habe. Und ohnehin habe er 2025 kaum Zeit gefunden, an die Birs zu gehen. In den letzten Monaten sei er oft mit seinem zweiten Projekt, der Storchenbetreuung, beschäftigt gewesen, erklärt der Wildtierliebhaber und Hobbyfotograf fast entschuldigend. Aber wenn Toni Dürrenberger spricht, klingt es ein wenig so, als habe er sich anderweitig beschäftigt, um nicht feststellen zu müssen, dass Justine vielleicht tatsächlich nicht mehr am Leben ist. «Im April 2025 habe ich sie mit meinen Enkelinnen ein paar Tage hintereinander fast jeden Abend gesehen», erzählt er. «Danach ist sie verschwunden.» Der Pensionär aus Reinach hat die Bibermama über ein Jahrzehnt begleitet. «Mein Sohn sagte mir, ich mache tolle Bilder, aber mit meiner Kamera seien diese nutzlos», erzählt Dürrenberger. Kaum war er 2013 in Rente gegangen, schuf er sich einen hochwertigeren Fotoapparat an. Mit seiner Frau Irène habe er sich an die Birs begeben, um die neue Kamera zu testen und Wildtiere einzufangen. «Wir wurden von Leuten angesprochen, ob wir auf der Suche nach der Biberin Justine seien», erinnert sich Dürrenberger. Er lächelte und erwiderte, an der Birs gebe es doch längst keine Biber mehr.
Das Versteckspiel mit den ZolliAngestellten Der heute 77‑Jährige forschte nach und entdeckte in Zeitungsberichten die Geschichte von Justine. Die Biberin war berühmt geworden, als sie in einer Aprilnacht 2013 vor dem Basler Zolli aufgetaucht war. Der Nachtwächter glaubte, es handle sich um ein ausgebüxtes Tier, und öffnete das Tor. Das baumfällende Nagetier versuchte daraufhin, sein Re-
Fast ein Jahr her: Toni Dürrenberger fing Justine am 1. Mai 2025 ein letztes Mal mit seiner Kamera ein.
vier einzurichten, was den Zolli jedoch vor Probleme gestellt hätte. Erst einige Tage, nachdem die Biberin eingedrungen war, konnten Zolli-Angestellte das Tier einfangen. Die Zolli-Verantwortlichen machten sich einen Spass daraus, es auf den Namen Justin zu taufen, angelehnt an den kanadischen Popstar Justin Bieber. Erst eine Untersuchung des Tierarztes ergab, dass es sich um ein Weibchen handelt. Aus Justin wurde Justine. Um sie vor Biber-Touristen zu schützen, wurde sie wenig später an einem geheimen Ort ausgesetzt. Justine blieb nur für kurze Zeit unerkannt. Ein Jahr, nachdem sie Berühmtheit erlangt hatte, vermeldete der Kanton, dass erstmals seit 200 Jahren eine Biberfamilie an der Birs Nachwuchs erhalten hatte. Die Mama: Justine. Das ausgerottete Tier war zurück. Toni Dürrenberger stiess im Mai 2014 an einem Nachmittag zufällig auf die Bibermama. Eine Begegnung, die ihn nicht mehr loslassen sollte.
Wie die Biberfamilie zerbrach Fast täglich stand er noch in der Dunkelheit auf, um an der Birs zu beobachten, wie Justine in ihrem Revier eine Grossfamilie grosszog. Bis zu drei Jungtiere zog das Biberpaar in der Reinacher Heide gleichzeitig heran. «Ich rieche schon wie ein Biber», sagte Dürrenberger, als er vor vielen Jahren dem Fachmagazin «Tier-
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Biberspuren: Ranger Yannick Bucher zeigt einen angenagten Baum.
FOTO: JURI JUNKOV
welt» über seine Biber-Beobachtungen berichtete. An Justines Fressplatz kam er dem Nagetier nahe. Dürrenberger erinnert sich besonders gern an einen Morgen, als er mit ihr zu sprechen begann. « ‹Komm doch zurück›, sagte ich ihr.» Die Biberin setzte sich vier Meter neben dem Hobbyfotografen hin und beschnupperte ihn. «Sie hat mich akzeptiert – eine Freundschaft ist entstanden.» Biber haben in der freien Wildbahn eine Lebenserwartung von 12 bis 18 Jahren, wie Dürrenberger weiss. In der Reinacher Heide machte sich dies ab 2022 bemerkbar, als Justines Partner verstarb. Ob er im damaligen Hochwasser umkam oder rund 15-jährig altershalber eines natürlichen Todes starb, sei unklar, sagt der Biber-Kenner. Die letzten gemeinsamen Jungen zog Justine allein heran. Dürrenberger fotografierte Justine mit einer Wildkamera im Mai 2024 letztmals mit einem Jungtier. Danach nahmen die Fressspuren an der Birs deutlich ab.
Auch der Ranger rätselt über Justines Verbleib Das neue Jahr ist noch so frisch wie das Schäumchen Schnee, das die Reinacher Heide eingezuckert hat. Yannick Bucher kauert vor einer Weide, die am Birsufer liegt, und zeigt auf die eindrücklichen Nagespuren am Sockel des Baumes, während das Rauschen des Feierabendverkehrs von der A18 herüberdringt. Seit nunmehr 13 Jahren begleitet er die Biber der Reinacher Heide als Ranger. Auch er rätselt derzeit über die Frage, ob Justine noch am Leben ist. Er sichtete Justine vor über einem Jahr zum letzten Mal. Seit vergangenem November seien jedoch wieder viel mehr Biberspuren zu sehen, berichtet Bucher. Bestes Beispiel ist der dicke Weidenstamm, der vor ihm liegt, umgeben von dicken Hobelspänen, die ein Biber mit seinen Zähnen abgenagt hat. Denkbar wäre, dass die berühmte Biberin einen neuen Partner gefunden hat und wieder eine Familie heranzieht. «Ich gehe aber eher davon aus, dass das Revier neu besetzt ist», sagt der Ranger, der unter anderem auch für das Naturschutzgebiet Talweiher im Oberbaselbiet zuständig ist. Klar ist, dass Justine das Revier nach dem Ableben ihres Partners gehalten hatte. Der Nachwuchs muss nach zwei
Auf der Suche nach den Kultfiguren Fortsetzung von Seite 1 Auch die Kuchen seien lecker. In diesem Jahr ehrte die Bäckerei mit Figuren den Schnitzelbangg «Doggter FMH» und die Guggen «Sonate-Schlyffer» und «Basler Amazonen». Letztere gaben an der Tauschbörse ein kurzes Ständchen. Vereinspräsidentin Nadine sprach von einer «grossen Ehre», eine der Fasnachtsfiguren zu sein. Die Frauen-Gugge feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen. Die Amazonen bestellten bei Kübler kurzerhand zehn Dreikönigskuchen und machten einen Neujahrsevent daraus. Mittlerwei-
le hätten alle 36 Mitglieder eine Figur zu Hause. «Natürlich schön aufgestellt», verraten Nadine, Viviane, Géraldine und Claudia nach dem Ständchen.
Teils heftige Kritik an den diesjährigen Figuren «Die ‹Basler Amazonen› empfinden einen grossen Stolz, nun Teil dieser Fasnachtstradition zu sein», sagt Claudia. «Die Kuchen und Figuren haben Kultstatus.» Von der vor allem in den sozialen Medien aufgekommenen Kritik am Aussehen der diesjährigen Figuren lassen sich die Geehrten und die Sammlerinnen und
FOTO: TONI DÜRRENBERGER
Jahren flussaufwärts oder -abwärts weiterziehen und ein eigenes Revier suchen. Die Population reguliere sich somit selbst, erklärt Bucher. Am Geruch erkennen die Nagetiere, wer der gleichen Familie angehört – dadurch wird Inzest vermieden. «Sie verteidigen ihr Revier auch bitterböse mit ihren Zähnen», sagt Bucher. Das einst ausgerottete Tier breitete sich in den letzten Jahrzehnten vom Rhein wieder an die Birs und Ergolz und von dort auf weitere Seitengewässer wie die Frenke aus. Vor zwei Jahren zeigte das nationale Bibermonitoring, dass im Baselbiet – im Gegensatz zum Mittelland – noch freie Gewässerräume für Biber vorhanden sind. Das Nagetier gilt auch als Landschaftsgestalter und Biodiversitätsmotor. Schon ein Rinnsal genügt ihm. In Marthalen im Kanton Zürich setzte eine Biberfamilie einen Nutzwald komplett unter Wasser. Die Bäume starben weg, aber ein lebendiges Feuchtgebiet entstand, das heute als Naturreservat deklariert ist.
Neuer Nachwuchs im Frühling wahrscheinlich «In der Reinacher Heide haben wir bloss ein paar alte, grosse Bäume geschützt. Sonst kann der Biber schalten und walten, wie er will», sagt Yannick Bucher. Mit der Dämmerung drückt die klirrende Kälte bis auf die Knochen. Bucher zeigt zu zwei unscheinbaren Löchern am anderen Ufer. Nichts regt sich an den beiden Zugängen zu den Bauten. Als Justines Grossfamilie ihre aktivste Zeit hatte, habe man bei jedem zweiten oder dritten Abendspaziergang beim Heidebrüggli Biber sichten können, sagt Bucher. «Wer sich hier behaupten muss, ist nicht menschenscheu.» Die neuesten Nagespuren lassen hoffen, dass es im Frühling wieder neuen Biber-Nachwuchs in der Reinacher Heide gibt. Ob Justine deren Mutter sein wird oder sich ein neues Biberpaar angesiedelt hat, dürfte sich spätestens dann zeigen. Toni Dürrenberger hofft bei jedem Gang an die Birs, seine Lieblingsbiberin wiederzufinden. Er beobachtet dabei jedes Detail und sagt: «Den Bissspuren nach hoffe ich, dass Justine noch da ist.»
NATURFREUNDE BL Sammler die Freude nicht nehmen. Die Kritik sei völlig übertrieben, meinten mehrere Personen an der Tauschbörse. «Mal gefällt einem eine Figur, mal weniger», findet der erfahrene Sammler Dominik. Einzelne Sammlerinnen und Sammler gaben zu, dass ihnen die Figuren in diesem Jahr weniger gefallen. Mit dem Standard der früheren Figuren können sie nicht mithalten. Dies sei aber kein Grund, derart heftig zu reagieren, wie es einzelne Sammlerinnen und Sammler im Internet getan hätten. An der Tauschbörse dominierte die Freude an den kultigen Fasnachtsfiguren.
Wandern bei Sörenberg PR. Die Naturfreunde BL bieten am Sonntag, 24. Januar, eine Wanderung von Kemmeriboden bis Rossweid an. Nach dem Kaffeehalt im historischen Gasthaus Kemmeribodenbad wandert die Gruppe der Emme entlang bis Küblisbühl. Von dort geht es weiter bis zum Berggasthaus Salwideli. Weiter geht es durch die Landschaft bis zur Bergbahn Rossweid. Knieschonend fährt die Gruppe am Ende abwärts bis Sörenberg. Informationen zur Wanderung gibt es unter www.naturfreunde-bl.ch.
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Von der klassischen Pflege bis zur noblen Residenz Am kommenden Wochen ende öffnet Senevita die neue Altersresidenz Birs garten auf dem ehemali gen StöcklinAreal in Reinach für die Öffentlich keit. Die Nachfrage nach Wohnungen ist gross.
Senevita mit Hauptsitz in Muri (BE) betreibt schweizweit 40 Altersresidenzen. Doch warum nennt Senevita seine Häuser Residenzen und nicht Pflegeheime, was automatisch einen hochwertigeren und gefühlsmässig teureren Eindruck hinterlässt? «Senevita ist offen für alle. Wir werden im Birsgarten ein Zuhause mit familiärem Ambiente bieten», versichert Schüpbach. Senevita betreibe wenige Häuser im höheren Preissegment. Der Begriff «Altersresidenz» stamme von der Breite des Angebots, von der klassischen Alterspflege bis zum gehobenen Wohnen im Alter, erklärt Schüpbach. Mit «Viel mehr als ein Altersheim» bewirbt Senevita die neue Altersresidenz in Reinach. Auch im Birsgarten ist die Bandbreite des Angebots und entsprechend der Preise gross. Im Bereich Pflege richte sich die Senevita Birsgarten nach den gesetzlichen Vorgaben im Kanton Baselland. Die 1,5‑Zimmer-Wohnungen kosten inklusive Dienstleistungen und Nebenkosten zwischen 2650 und 4290 Franken pro Monat. Die Bandbreite für 2,5‑Zimmer-Wohnungen reicht von monatlich 2930 bis 5220 Franken.
Tobias Gfeller Wenige Tage vor dem Einzug der ersten Bewohnerinnen und Bewohner am 19. Januar wird emsig geputzt, die letzten Testläufe durchgeführt und die Abläufe in der Küche erprobt. Mit Senevita eröffnet der nach der Übernahme durch Tertianum schweizweit grösste Anbieter von Altersresidenzen ein neues Haus im Birseck. Die Nähe zur Birs, der grüne Innenhof und die grüne Umgebung gaben der Altersresidenz den Namen «Birsgarten». Die 126 Meter lange Altersresidenz befindet sich am Bruggrain gerade noch auf Reinacher Boden. Die unmittelbare geografische Nähe zu den Gemeinden Aesch, Arlesheim und Dornach sorge für ein grosses Einzugsgebiet, betont Geschäftsführer Christian Schüpbach. «Wir spüren, dass hier in der Region ein grosses Bedürfnis nach Pflegebetten und Wohnungen mit Betreuung und Dienstleistungen besteht.» Noch vor der offiziellen Eröffnung konnte Senevita 45 Verträge für die 52 1,5- und 2,5‑Zimmer-Wohnungen mit Betreuung und Dienstleistungen abschliessen. Der Betreiber ging ursprünglich davon aus, dass es bis zur vollen Auslastung des Hauses drei Jahre dauern würde.
Einblick: ein Zimmer im neuen Pflegeheim. «Das werden wir definitiv unterschreiten. Eine solche Belegung hat es in der Geschichte von Senevita noch nie gegeben», sagt Schüpbach. Der Geschäftsführer der Altersresidenz Birsgarten glaubt nicht, dass sich die Betreiberinnen und Betreiber von Pflegeheimen im Birseck gegenseitig Bewohnerinnen und Bewohner wegnehmen werden, im Gegenteil: «Die demografische Entwicklung bedeutet ein-
deutig, dass es in Zukunft mehr Angebote im Alter brauchen wird.»
Grosse Bandbreite an Zimmern und Preisen Angebote im Bereich betreutes Wohnen stossen gemäss Schüpbach auf eine steigende Nachfrage. Doch gerade da sind viele Gemeinden noch immer ungenügend aufgestellt. Zum betreuten Wohnen
FOTO: ZVG
im Senevita Birsgarten gehören unter anderem ein 24‑Stunden-Notfalldienst, Spitex-Leistungen, ein wöchentlicher Reinigungsdienst und ein tägliches DreigangMittagessen. Für die 88 Pflegezimmer hat Senevita mit den Gemeinden Reinach, Aesch und Duggingen Leistungsvereinbarungen abgeschlossen. Die speziell eingerichtete Demenzabteilung mit eigenem Garten bietet 22 Pflegebetten.
Bus 58 macht immer noch niemanden glücklich Zum wiederholten Mal hat der Kanton die Route der Buslinie geändert, sie führt nun durch Münchenstein und Reinach. Doch auch jetzt hagelt es Kritik. Michel Ecklin Von Anfang an war nicht klar, welche Rolle der Bus 58 einnehmen sollte. Eingerichtet wurde die Linie 2009 als Verbindung zwischen den beiden Tramlinien 10 und 11 in Münchenstein sowie dem Bruderholzspital. Eingesetzt wurden grosse Busse. Diese brauchten aber in den engen Kurven Rückwärtskameras, als der 58er zusätzlich die Münchensteiner Wohngebiete am Hang bediente. Bald deckten andere Linien das Bruderholzspital besser ab, die Passagiere blieben aus. Deshalb gab der Kanton die Linie 2013 auf. Die Gemeinde Münchenstein rettete sie und betrieb sie auf eigene Kos-
ten weiter, allerdings als reinen Ortsbus zwischen Schlossmatt und Klinik Birseck. Dafür reichte ein Kleinbus. Vor dem Fahrplanwechsel 2025 entdeckte dann der Kanton die Linie neu. Er sah die Möglichkeit, arbeitsplatzintensive Entwicklungsgebiete wie das Kägen oder Uptown Basel besser an S‑Bahn und Tram anzubinden. Seit dem 14. Dezember fährt der 58er nun eine neue, deutlich längere Route als bisher, nicht mehr nur durch Münchenstein, sondern auch durch Reinach: Von der Schlossmatt über das Walzwerk und den Bahnhof Münchenstein nach Reinach, dort durchs Mischeli- und Rebbergquartier zum Ortszentrum und weiter zum Gewerbegebiet Kägen zur Endhaltestelle Bruggrain. Eingesetzt wird ein grosser Bus, der jede halbe Stunde verkehrt.
Unattraktiv für Pendelnde Doch bereits kommt das neue Konzept in den beiden durchfahrenen Gemeinden nicht gut an. Im Wochenblatt vom 8. Januar hagelte es Leserbriefe, die insbesondere die neue Routenführung kritisieren. Der Bus kurve umständlich
durch Wohnquartiere und sei deshalb nicht attraktiv, etwa für Pendelnde ins Kägen. Und die Fahrzeuge seien zu gross, müssten Trottoirs befahren und würden deshalb Kinder auf ihrem Schulweg gefährden, so ein weiterer Vorwurf. Dem hält die Gemeinde Reinach auf Anfrage entgegen, der Zweck der Buslinie sei nicht primär eine schnelle Verbindung vom Bahnhof Münchenstein ins Kägen. Hingegen sei sie attraktiv für Teilstrecken, etwa vom Bahnhof Münchenstein zur International School oder vom Reinacher Ortszentrum zum Gartenbad. Und in den Quartierstrassen seien bereits kritische Engpässe, die sich in der Testphase gezeigt hätten, baulich angepasst worden. «Der Bus fährt langsam und umsichtig», schreibt die Gemeinde, das Kreuzen mit Autos sei ohne Ausweichen aufs Trottoir möglich. Denn ein weiterer Kritikpunkt war, dass die Busse in den engen Quartierstrassen ständig vom Gegenverkehr ausgebremst würden. Deswegen entstünden Verspätungen, die das Umsteigen auf Tram und S‑Bahn erschwerten.
AU S D E R B I R S S TA DT
BirsstadtGemeinden treten der Klima und EnergieCharta bei Die Gemeinden der Energie-Region Birsstadt haben beschlossen, der Klima- und Energie-Charta der Städte und Gemeinden beizutreten. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen der regionalen Energiebilanzierung und ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Umsetzung der regionalen und nationalen Klimaziele Die Klima- und Energie-Charta, die von Städten, Gemeinden und Fachstellen des Bundes ausgearbeitet wurde, soll die Sichtbarkeit der Klimazielsetzungen der teilnehmenden Gemeinden erhöhen und deren Engagement für den Klimaschutz stärken. Die Charta wurde bereits von 86 Schweizer Städten und Gemeinden
unterzeichnet, die zusammen 2.2 Millionen Einwohner vertreten. Sie bildet eine Grundlage für die Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutz- und Energiestrategien, die den spezifischen Bedürfnissen der einzelnen Gemeinden angepasst sind. Die Arbeitsgruppe Energie-Region des Vereins Birsstadt hat in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemeinden auch spezifische Leitsätze, Zielkataloge und Massnahmenempfehlungen erarbeitet, die sich an der Charta orientieren. Diese Ziele decken die Bereiche Strom, Wärme, Mobilität, Finanzen und
Ernährung ab und beinhalten klare Zielgrössen sowie Zeitrahmen für deren Erreichung. Die Gemeinden haben dabei die Möglichkeit, ihre spezifischen Ziele anzupassen, um eine möglichst realistische und praktikable Umsetzung zu gewährleisten.
Änderung der Route?
Fast ein Heimspiel für den Geschäftsführer Die Senevita Birsgarten möchte die Nähe zur unmittelbaren Nachbarschaft pflegen, betont Schüpbach. Gerade das öffentliche Restaurant mit grosszügigen Öffnungszeiten soll zu einem Kontaktpunkt zur Bevölkerung werden. Für Schüpbach ist der neue Arbeitsplatz auch ein Heimkommen. Zuvor hat der Arlesheimer während sieben Jahren gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Natascha Bönicke die Senevita Sonnenpark in Pratteln geführt. Auch Bönicke arbeitet künftig im Birsgarten.
VERKEHR
Bauarbeiten auf der Tramlinie 11
Die Baselland Transport AG (BLT), die die Linie betreibt, möchte dennoch an den grossen Bussen festhalten, denn: «Durch die Erschliessung neuer Gebiete wie dem Kägen stossen die Kleinbusse an ihre Kapazitätsgrenzen.» Ob und in welcher Form die Buslinie 58 beibehalten wird, zeigt sich 2028. Nach drei Jahren müssen die Ticketeinnahmen mindestens 30 Prozent der Kosten decken, und auf dem am stärksten belasteten Teilstück müssen im Schnitt mindestens 10 Prozent der Sitzund Stehplätze besetzt sein. Ansonsten gilt die Linie für den Kanton nicht als erfolgreich. Bis dahin ist «nicht vorgesehen, die Route anzupassen», schreibt die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) auf Anfrage – ausser es sprechen für BLT, BUD und die Standortgemeinden «zwingende Gründe» dafür. Aus Reinach heisst es, das sei «durchaus möglich». Entsprechend hat die Gemeinde die Haltestellen erst provisorisch erstellt. Derzeit gibt es zum neuen 58er allerdings noch keine Benutzerzahlen, auf denen man Änderungen abstützen könnte.
WOB. Die Baselland Transport AG (BLT) erneuert die Infrastruktur der Tramlinie 11 zwischen den Haltestellen «Surbaum» und «Freilager», wie das Unternehmen mitteilt. Die Arbeiten beginnen am 18. Mai und dauern bis zum 12. Dezember. Die Haltestellen Surbaum, Reinacherhof, Heiligholz und Gartenstadt werden an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes angepasst. Die Haltestelle Loogstrasse wird aufgehoben. Bereits ab dem 2. Februar starten Vorarbeiten am Verkehrsknoten Gartenstadt, die Sperrungen der Stöckackerstrasse und des Bahnübergangs Gartenstadt nach sich ziehen. Umleitungen sind über die Bottmingerstrasse und Grabackerstrasse vorgesehen. Die Kreuzung Gartenstadt bleibt während der Bauphase durch eine Lichtsignalanlage gesichert. Während der Hauptarbeiten wird der Trambetrieb zwischen «Aesch Dorf» und «Dreispitz» ab dem 18. Mai eingestellt. Tramersatzbusse übernehmen den Verkehr. Weitere Informationen sind auf der Website der BLT verfügbar.
PR ÄMIENVERBILLIGUNG
SP BASELL AND
Regierung überweist neues System
Jocher und Strüby Schaub treten zurück
WOB. Der Regierungsrat des Kantons Baselland hat dem Landrat einen Gesetzesentwurf für ein neues Prämienverbilligungsmodell übermittelt, wie der Kanton mitteilte. Dieses Modell setzt den nationalen Gegenvorschlag zur Prämienentlastungsinitiative auf kantonaler Ebene um. Ab 2028 muss der Kanton mindestens 275 Millionen Franken für die Prämienverbilligung aufwenden, was eine Erhöhung des bisherigen Nettobetrags von rund 68 Millionen auf über 137 Millionen Franken bedeutet. Die andere Hälfte der Kosten übernimmt der Bund. Das neue Modell wurde in der Vernehmlassung positiv aufgenommen. Es sieht die Abschaffung der fixen Einkommensobergrenzen vor und berücksichtigt Prämienregionen sowie Krankheitsund Behinderungskosten beim massgebenden Einkommen.
WOB. Nils Jocher wird nach fünfeinhalb Jahren im Präsidium der SP Baselland zurücktreten. Dies kündigte er an der Delegiertenversammlung in Laufen an, wie die SP Baselland am Dienstagabend mitteilte. Jocher übernahm das Präsidium im Frühling 2024 nach einem Wahlsieg der SP bei den Nationalratswahlen. Seine Amtszeit war geprägt von Initiativen zur Gleichstellung, Klimaschutz und Kaufkraftstärkung. Die Partei sei für die kommenden Wahlen bestens aufgestellt, schreibt die SP weiter. Auch Vizepräsidentin Sandra StrübySchaub hat ihren Rücktritt angekündigt. Sie wird ihr Amt nach zwei Jahren niederlegen, um sich auf ihr bevorstehendes Landratspräsidium im Jahr 2027 vorzubereiten. Beide Rücktritte werden an der Geschäftsdelegiertenversammlung am 21. März wirksam.
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A R L E SH E I M
WochenBlatt
Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
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Neuer Koffein-Kick aus Arlesheim Zwei Schüler aus Arlesheim führen ein Miniunternehmen mit acht Mitarbeitenden. Ihr Produkt: ein geschmacksneutrales Koffeinpulver.
sondern für dieses Marketing zu betreiben. «Wie überlegten uns lange, was ein passender Name für unser Koffeinpulver sein könne», erzählt Mermet. «Sparkup» sei durchaus im Sinne von «ein Funke aufgehen» zu verstehen. «Zudem ist der Name einfach und er lässt sich leicht einprägen.»
Lehrplatz fürs Berufsleben Caspar Reimer Es scheint, als hätten Maelle Mermet und Kaan Sarikaya aus Arlesheim den Habitus eines Jungunternehmers in die Wiege gelegt bekommen – die Schülerin und der Schüler des Freien Gym nasium Basel (FG Basel) verstehen, wie man ein Produkt bewirbt. Im Rahmen des Programms «Young Enterprises Switzerland», kurz YES, an dem sie innerhalb des Schwerpunktfachs Wirtschaft teilnehmen, haben die beiden jungen Erwachsenen ein zuckerfreies Koffeinpulver mit dem Namen «Sparkup» entwickelt. Für das Unternehmen fungieren Mermet und Sarikaya als Co-CEOs, insgesamt besteht die kleine Firma aber aus zehn Schülerinnen und Schülern. «Uns allen war es wichtig, ein Produkt zu entwickeln, das mit unserem Alltag in Verbindung steht, zu welchem wir also auch etwas sagen können», so Jungunternehmer Sarikaya. Und weiter: «An unserer Schule trinken sehr viele Leute Energydrinks oder andere koffeinhaltige Getränke. Diese sind aber oft nicht sehr ausgewogen. So entstand die Idee, ein Koffeinpulver zu entwickeln, das jeder dem Getränk seiner Wahl beimischen kann. Dafür war es wichtig, dass das Pulver geschmacksneutral ist.»
Daumen hoch: Kaan Sarikaya und Maelle Mermet sind fürs Berufsleben gut gerüstet. testen, testen», so Sarikaya. Das Pulver bestehe aus natürlichen Bestandteilen, wie die beiden Geschäftsführer erklären – darin enthalten ist freilich Koffein, aber etwa auch Zitronensäure und Birkenzucker. Das Ziel der Geschmacksneutralität sei fast komplett erreicht worden. «Nur im Wasser schmeckt man das Pulver etwas raus», so Mermet. Damit das Pulver auch
richtig dosiert wird, liegt der Dose jeweils ein Messlöffel bei. «Wir empfehlen, nicht mehr als einen Messlöffel pro Tag einzunehmen», sagt sie. Man könne «als Nutzer selber wählen, wie viel Energie man sich zufügen möchte».
LESERBRIEF
GESCHÄF TSWELT
CINEMA PAR ADISO
Quo Vadis FEB?
Eine Ausstellung für Verliebte
Filmtag im Setzwerk
Zitronensäure und Birkenzucker Die Schülerinnen und Schüler hatten sich auf dem Weg der Produktentwicklung auch mit Firmen, die Nahrungsergänzungsmittel produzieren, ausge-
Familienergänzende Kinderbetreuung (FEB) im Früh- und Primarschulbereich hat in Arlesheim einen hohen Stellenwert und eine lange Tradition. Das ist gut so. Die Gemeinde hat jeweils auf Veränderungen reagiert und die Unterstützung angepasst. Letztmals wurde an der Gemeindeversammlung vom 28. November 2024 eine Erhöhung beschlossen. Die Erhöhung war notwendig, um die Löhne der Kita-Mitarbeitenden anzupassen und somit gegenüber Einrichtungen im Kanton BS konkurrenzfähig zu bleiben. Eine Revision des FEB-Reglements hat der Gemeinderat bis Ende 2025 versprochen. Bis heute ist das nicht geschehen. Ende 2025 hat der Regierungsrat einen Gegenvorschlag zur SP-Initiative «Gebührenfreie Kinderbetreuung für alle» in Vernehm-
tauscht. Anfangs kursierte etwa die Idee, einen Energydrink- oder Kaffee-Ersatz in Tablettenform zu konzipieren, was sich aber in der Umsetzung als zu kompliziert und in der letztendlich bescheidenen Menge als nicht rentabel erwies. Zudem recherchierten die Schülerinnen und Schüler bei Konkurrenzprodukten wie Red Bull über deren Inhaltsstoffe. «Dann hiess es: testen,
FOTO: CASPAR REIMER
Dass die beiden Arlesheimer auch ein Flair für Zeitmanagement mitbringen, zeigen andere Überlegungen: «Andere Gruppen sind wesentlich kleiner als wir. Da wir aber alle in der Schule abseits des Programms viel zu tun haben, schien es uns sinnvoll, die Aufgaben auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Bei uns sind sogar alle Rollen doppelt besetzt, was die Zusammenarbeit stärkt und für den Einzelnen Entlastung bringt», so Mermet. Die Unternehmen im Programm YES finanzieren sich über Partizipationsscheine, die von Personen gekauft werden, welche die Idee unterstützen. Meistens sind das Bekannte und Verwandte der involvierten Schülerinnen und Schüler. Bisher haben die Schülerinnen und Schüler das Pulver schulintern oder etwa an Weihnachtsmärkten verkauft. Mit der Aufschaltung einer ProdukteWebsite versuchen sie nun, «Sparkup» in einem grösseren Rahmen zu vertreiben. Ob das Projekt die Schulzeit überdauern wird, wollen die beiden CEOs nicht festlegen: «Teil des Programms ist auch eine Art Wettbewerb, bei dem am Schluss die besten jungen Schweizer Unternehmen ausgezeichnet werden. Ob wir so weit gehen oder es einfach bei diesem einen Jahr belassen, hängt auch davon ab, wie das Produkt ankommt», so Sarikaya. So oder so: Das Projekt ist für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein guter Lehrplatz fürs Berufsleben. www.sparkup.website
lassung gegeben. Der Kanton übernimmt einen Sockelbeitrag von 25 Prozent für alle Eltern und die Gemeinden bleiben für die einkommensabhängige Subventionierung zuständig. Um den Sockelbeitrag zu erhalten, muss das kommunale Reglement einen Mindeststandard sicherstellen. Das ist fair und wichtig, damit Qualität und Bezahlbarkeit der Kinderbetreuung gewährleistet bleiben. Der Mindeststandard ist für Arlesheim problemlos erreichbar, und die anstehende Revision gibt uns die Möglichkeit, weitergehende Unterstützungen verbindlich zu regeln. Als Gemeinderat würde ich mich, auch mit meinen Erfahrungen als Vater, für Kinder und Familien einsetzen. Thomas Arnet, Frischluft Gemeinderatskandidat
PR. Vielleicht haben Sie ja über die Festtage einen Heiratsantrag bekommen und planen nun ihren schönsten gemeinsamen Tag. Für Ihre Eheringe können sie vom 13. bis 31. Januar an unsere Sonderausstellung der Trauring kommen. Wir beraten Sie in unserer Trauring-Lounge und finden für jeden Geschmack und jedes Budget den perfekten Ring. Profitieren sie von 10 Prozent und kostenlosen Gravuren in den Ringen. Am Sonntag 1. Februar finden Sie uns zudem als Aussteller an der Hochzeitsmesse im Schloss Bottmingen (hochzeitsschloss.ch). Natürlich sind wir auch nach der Trauring-Ausstellung für eine Beratung in unserer Bijouterie in Arlesheim für Sie da. Strobel Uhren & Schmuck
Marketing und Management Inhalt des Programms ist es denn auch nicht nur, ein Produkt zu entwickeln,
Ja, auch im Winter gibt es das Cinema Paradiso. Nach der letztjährigen Premiere bieten wir ein volles Programm im Setzwerk am Samstag, 17. Januar: ein Dokumentarfilm, ein Kinderfilm und ein Spielfilm, alles an einem Tag. Wir starten um 10 Uhr mit dem Schweizer Film «Wir Erben», der uns das Thema Erben näherbringt: dabei geht es um Verpflichtung, Tradition, Moral. In der anschliessenden spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema können Sie sich der Problematik persönlich nähern. Am Nachmittag zeigen wir um 14.30 Uhr speziell für die Kinder den «Schellen-Ursli» – wenn es also draussen keinen Schnee hat, bringen wir ihn mit den Engadiner Bergen auf die Leinwand. Abends um 20 Uhr watschelt ein Pingu-
in in einer argentinischen Privatschule herum: er wird von einem Lehrer adoptiert und stellt durch seine Anwesenheit die steife Pädagogik des Instituts in Frage all dies vor einem politischen Hintergrund. Das alles macht Hunger! Wir servieren zum Mittag Suppe und Brot, später Kaffee und Kuchen und ab 18.45 Uhr ein Abendessen. Zudem ist die Bar durchgehend bis 23.30 Uhr offen. Samstag, 17. Januar: 10 Uhr «Wir Erben», 14.30 Uhr «Schellen-Ursli», 20 Uhr «The Penguin Lessons». Wir freuen uns darauf, Sie – auch mit Ihren Kindern und Kindeskindern – am 17. Januar im Setzwerk empfangen zu dürfen. Detailinfos auf www.cinemaparadiso.ch. Cinema Paradiso
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20 Jahre MTZ Sirius! Aktion im Januar: 4 Wochen Training für CHF 20!!!
Die MTZ Sirius GmbH feiert im Jahr 2026 ihr 20-jähriges Jubiläum. Profitieren Sie von unserer Jubiläumsaktion: Von Montag, 5. Januar bis Samstag, 31. Januar trainieren Sie 4 Wochen für CHF 20 (nicht kumulierbar mit anderen Rabatten, Unterbrüche sind nicht möglich). Ihr Physiotherapie- und Fitnesscenter MTZ Sirius bietet Ihnen Trainings- und Therapieprogramme, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Ob Kraft und Ausdau-
ertraining zur aktiven Vorbeugung von Beschwerden, oder Medizinische Trainingstherapie (MTT) und Physiotherapie nach Operationen/Unfällen und oder nach Krankheiten, wir Physiotherapeut*innen und Trainingsinstruktor*innen unterstützen und begleiten Sie in Ihrem Entschluss, mehr für Ihre Gesundheit und Fitness zu tun. Gemeinsam statt einsam kann auch Ihr Motto werden! Profitieren Sie von unserem vielfältigen Kursangebot in Kleingruppen: Pilates, Hatha-Yoga, Yogilates, Beckenbodengymnastik und Sturzprophylaxe. Gönnen Sie sich etwas Gutes! Für Ihr
Wohlbefinden und Ihre Entspannung bieten wir Ihnen klassische Massagen, Hotstonemassagen und Lymphdrainage an. Das MTZ Sirius ist Qualicert zertifiziert und Mitglied beim schweizerischen Physioverband Physioswiss. Wir arbeiten eng mit Ärzt*innen und Krankenkassen zusammen.
20 Jahre Sirius!!! Aktion: 4 Wochen Training für CHF 20 Abostart in der Zeit vom 5.bis 31. Januar 2026!
Wir freuen uns, Sie bald im MTZ Sirius im Pfeffingerhof im 1. UG begrüssen und beraten zu dürfen. Vera v. Rotz-Gass Geschäftsführerin und MTZ Sirius Team
Pfeffingerhof | Stollenrain 11 | CH 4144 Arlesheim Tel: +41 61 705 75 10 | Fax: +41 61 705 76 17 E-Mail: info@mtzsirius.ch | www.mtzsirius.ch
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Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
WochenBlatt
MITTEILUNGEN DER GEMEINDE ARLESHEIM www.arlesheim.ch
gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch
Baupublikation
Baugesuch Nr. 2025-1702 Projekt: Gunzenhauser Caroline, Einfamilienhaus Standort: Parzelle Nr. 7140, Terrassenstras se, 4144 Arlesheim Gesuchsteller: Daniele Lugaresi, Holee strasse 107, 4054 Basel Caroline Gunzenhauser, Holeestrasse 107, 4054 Basel Projektverfasser: 47 7 Architekten ETH SIA, Tramstrasse 66, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 15.01.2026 bis 26.01.2026 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4fach) an die Baubewilligungsbe hörde, Kantonales Bauinspektorat, Rhein strasse 29, 4410 Liestal zu richten.
im Majorzverfahren für seine Nachfolge für die restliche Amtsdauer bis 31.12.2028 statt. Aktuell wird das Amt des Vizepräsidiums durch Lea Mani vorübergehend ausgeübt. Die Wahlvorschläge für ein neues Mitglied der Sozialhilfebehörde sind bis zum 23. Februar 2026 um 17 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Das entsprechende Formular finden Sie auf unserer Internetseite unter den News. Wählbar ist jeder bzw. jede Stimmbe rechtigte der Gemeinde (§ 8 Abs. 1 Gemein degesetz, SGS 180). Von der Wahl ausge schlossen sind Mitglieder des Spruchkörpers der Kindes und Erwachsenenschutzbehörde, Mitglieder des Regierungsrats, des Kantons gerichts sowie Gemeindeangestellte (§ 9 Gemeindegesetz). Lehrkräfte sind gemäss § 2bis der Gemeindeordnung wählbar. Eine Stille Wahl ist möglich, wenn nur ein gültiger Wahlvorschlag eingeht. Der Termin für eine allfällige Nachwahl wurde auf den 14. Juni 2026 festgelegt. Der Gemeinderat
Termine Gemeindeversammlungen 2026
Gratulation der Gemeinde für aussergewöhnliche Leistungen im Jahr 2025
In diesem Jahr finden unsere Gemeinde versammlungen an folgenden Terminen im Setzwerk statt: Mittwoch, 17. Juni 2026 (mit der Rechnung und dem Bericht der Geschäftsprüfungs kommission); Donnerstag, 17. September 2026, sowie Mittwoch, 25. November 2026 (mit dem Budget und dem Finanzplan). Die Gemeindeversammlungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Die Termine sind auch auf der Gemeinde Website unter Politik | Gemeindeversamm lung | Termine publiziert. Der Gemeinderat
Am Freitag, 17. April 2026, werden ausser gewöhnliche Leistungen geehrt. Der Ge meinderat gratuliert all jenen Einzelpersonen, Mannschaften und Vereinen, die in Arlesheim zu Hause sind und im Jahr 2025 an sport lichen, kulturellen oder anderen Anlässen gute Platzierungen (1. bis 3. Rang nationale und kantonale Wettkämpfe, 1. bis 6. Rang internationale Wettkämpfe) erreicht haben. Eingeladen werden auch Einzelpersonen, die nicht in Arlesheim wohnen, aber für einen Arlesheimer Verein gestartet sind. Die er brachte Leistung muss anhand eines Diploms, einer Urkunde oder einer Rangliste nachweis bar sein. Wenn Sie die oben erwähnten Bedingun gen erfüllen oder eine Person kennen, welche diese erfüllt, melden Sie sich bis zum 28. Februar 2026 bei der Gemein deverwaltung, entweder via EMail an kommunikation@arlesheim.bl.ch oder tele fonisch 061 706 95 45. In einer besonderen Kategorie werden
Ersatzwahl Sozialhilfebehörde Christian Pinciuc, bisher Vizepräsident der Sozialhilfebehörde, hat seinen Rücktritt als Mitglied der Sozialhilfebehörde bekanntgege ben. Am 26. April 2026 findet die Ersatzwahl
Personen oder Organisationen geehrt, die einen herausragenden Beitrag im Bereich der Freiwilligenarbeit erbracht haben. Gern neh men wir auch dafür Ihre Vorschläge entgegen. Auszeichnung der Gemeinde für kinderfreundlichstes Projekt Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch das kinderfreundlichste Projekt von Arlesheim gekürt. Kennen Sie ein Projekt für Kinder und Jugendliche, welches Ihrer Meinung nach diesen Titel verdient? Dann freuen wir uns, Ihren Vorschlag auf die Nominationsliste zu nehmen. Schicken Sie uns Ihren Vorschlag bis zum 31. Januar 2026 an sk@arlesheim.bl.ch oder schreiben Sie das Projekt Ihrer Wahl in den Kommentar auf Crossiety:
Ihre dritte Möglichkeit, uns das «Kinder freundlichste Projekt 2025» vorzuschlagen, ist das Plakat in der Bibliothek. Auf dieses können sowohl Kinder als auch Erwachsene ihre Vorschläge eintragen. Eine Kinderjury wählt das Gewinnerprojekt aus, das am 17. April ausgezeichnet wird. Die Gemeindeverwaltung
am 28. Januar 2026. Im Februar wird es ausnahmsweise der Mittwoch vor den Ferien sein. Bei Fragen melden Sie sich bitte via jugi@jugendhausarlesheim.ch Kinder- und Jugendkommission sowie die Naturschutz-, Umweltund Energiekommission
Tageslager für Kindergartenund Primarschulkinder in den Fasnachtsferien In der 1. Woche der Fasnachtsferien findet von Montag, 16. Februar 2026, bis Freitag, 20. Februar 2026, ein Tageslager im Sunne garte zum Thema «Fasnacht» statt. Für das Tageslager gibt es keine Mindestbelegung. Anmeldeschluss ist der 30. Januar 2026. Spätere Anmeldungen können aus organi satorischen Gründen nicht berücksichtigt werden. Weitere Auskünfte und Anmeldeunter lagen unter Telefon 061 701 49 25 oder administration@sunnegarte.org sowie www.sunnegarte.org, im Downloadbereich der Tagesbetreuung Sunnegarte Tagesbetreuung
Dorfspaziergang am 30. Januar «Besuch im Miniaturparadies»
«Glück 2.0» Am Freitag, 16. Januar, startet das Veran staltungsjahr unserer Gemeindebibliothek mit der Aufführung von touche ma bouche im Re formierten Kirchgemeindehaus. Bitte denken Sie daran, dass aufgrund der Veranstaltung die Bibliothek an diesem Nachmittag nur bis 18.30 Uhr geöffnet ist. Die Gemeindeverwaltung
Bring- und Holhäuschen für Kinder- und Jugendsportartikel
auf dem Domplatz. Sie nimmt Sie dieses Mal mit ins «Miniaturparadies». Hier entsteht seit einem Jahr eine öffentliche Modelleisenbahn anlage, auf welcher die Besucherinnen und Besucher die Züge selbst steuern können. Andreas Greull, Präsident des Arlesheimer Vereins Miniaturparadies, stellt die Anlage an diesem Dorfspaziergang vor und be antwortet Ihre Fragen. Der Spaziergang, oder besser gesagt die «Spazierfahrt», endet gegen 13 Uhr beim Miniaturparadies am Mattweg 14. Es ist keine Anmeldung notwendig. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung. Die Gemeindeverwaltung
Stärne-Treff im Café Restaurant Klinik Arlesheim Der StärneTreff findet jeweils am Montag nachmittag von 15 bis 17 Uhr im CaféRes taurant der Klinik Arlesheim statt. Er wird unterstützt von der Gemeinde Arlesheim, Pro Senectute und dem Seniorenverein Arlesheim. Am Montag, 19. Januar 2026, wird Anton Fritschi vom Arlesheimer Seniorenverein den Anlass begleiten. Die Gemeindeverwaltung
Das Birsstadt-TV begleitete die Wunschbaum-Ernte Am Dreikönigstag, dem 6. Dezember, wurde auf dem Domplatz die Aktion Wunschbaum beendet. Das BirsstadtTV war mit dabei, als in einem stimmungsvollen Anlass die Wunschkarten vom Baum genommen wurden. Im Beitrag ist auch zu erfahren, was mit den Wünschen passieren wird. Das neue Video ist seit Montagabend auf dem InterGGAKanal und auf der Gemeindewebsite aufgeschaltet (mit dem oben abgebildeten QRCode).
Gern laden wir Sie auf den ersten Dorfspa ziergang des Jahres 2026 ein. Am Freitag, 30. Januar, erwartet Sie die Leiterin der Ge meindeverwaltung, Katrin Bartels, um 12 Uhr
Die Gemeindeverwaltung
Veranstaltungen im Januar
Foto: Doris Flubacher
der kabarettistisch-musikalischfilousophische Bühnenabschied
Freitag, 16. Januar 2026, 19.30 Uhr
im Reformierten Kirchgemeindehaus Stollenrain 20 a, Arlesheim kleiner Apéro im Anschluss an die Veranstaltung Tickets à 25 Franken erhalten Sie in der Bibliothek.
Arlesheim tauscht – so einfach geht es: Bring deine Sportartikel (Schuhe ab Gr. 28, Kleider ab Gr. 104) und Sportspiele, die du nicht mehr brauchst, stöbere im Fundus und nimm kostenlos mit, was du brauchen kannst. Es versteht sich von selbst, dass defekte und mangelhafte Ware nicht angenommen werden kann. Sperrige Waren wie Fahrräder können via Foto angeboten werden. Wir nehmen jederzeit gut erhaltene Sport artikel wie Sportspiele, Sportkleider und Sportschuhe entgegen. Aktuell nehmen wir auch Ski und Outdoorbekleidung, Ski brillen, Skisocken, Thermokleider etc. an. Das Bring und Holhäuschen am Kindertreff Arlesheim (Mattweg 58c) ist auch in diesem Jahr an jedem letzten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr geöffnet, zum ersten Mal
Mittwoch, 21. Januar, 14 Uhr Gschichtezyt für Kinder ab 4 Jahren, keine Anmeldung erforderlich Freitag, 30. Januar, 9.30 Uhr Buchstart «Gigampfe, Värsli stampfe», Anmeldung erforderlich Samstag, 31. Januar, 14 Uhr «Rosi will zur Feuerwehr», E. Studer-Kopp erzählt aus ihrem Bilderbuch für Kinder von 4 bis 7 Jahren, keine Anmeldung erforderlich Wir freuen uns auf Ihren Besuch! alle Informationen auf https://bibliothek-arlesheim.info/NetBiblio
V E R E I N S N AC H R I C H T E N ARLESHEIM Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft: www. tvarlesheim.ch Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsstelle. Öffnungszeiten des Büros vis-à-vis der
Tramhaltestelle Arlesheim Dorf im Faissgärtli 15: Mo 14.00–16.00, Di 9.00–11.00 und Do 9.00– 11.00. Tel. 061 701 55 45. Arlesheim kreativ. Der Verein bietet in Arlesheim Nähkurse an und die Möglichkeit zu gemeinsamen kreativen und kulturellen Betätigungen wie Malen, Gestalten und Papierarbeiten. Aktuelle Workshops auf www.arlesheim-kreativ.ch Basketball-Club Arlesheim. GU9/U11 (2007 und jünger gemischt): Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 2. GU13 (2005 und 2006 gemischt) Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 3. HU15 low (2003+2004) Mo+Do 18.30–20.00 Gerenmatte. HU15 high (2003+2004) Mi+Fr 18.00–19.30 Gerenmatte. HU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen 2. HU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen 3. DU15 (2003+2004) Mo+Mi 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. DU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.30– 20.00 Gymnasium Münchenstein. DU20 (1998,
1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. H2L 1 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 3 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. H2L 2 Mo 20.00– 21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H3L Mo 20.00–21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H4L Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen und Fr 20.00–21.30 Gerenmatte. H5L Mi 20.00–21.30 Gerenmatte. DNLB Mo+Mi 18.30– 20.00 und Fr 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 1 Mo 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 2 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 2 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt via E-Mail boccia@boccia-arlesheim.ch. Spiel und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www.boccia-arlesheim.ch
Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube). Kontaktperson: Hermann Ehret, 061 711 67 80. Die Mitte Arlesheim. https://arlesheim.die-mitte.ch. Kontaktadresse: Nadja Flückiger, diemittearlesheim @gmail.com Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.00–21.30 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00. www.rkk-arlesheim.ch/gruppenvereine/domchor FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www. fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m Schiessen. Trainings jeweils Do, 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (Apr. bis Sept.). Interessier-
te Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. Aktuelle Infos www.fsg-arlesheim.ch Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim. www.frauenverein-arlesheim.ch Frischluft Arlesheim für ein lebendiges Dorf. Nicole Barthe Seelig, Co-Präsidentin, nicole.barthe@ bluewin.ch; Thomas Arnet, Co-Präsident, thomas. arnet@intergga.ch; www.frischluft-arlesheim.ch GLP Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim, 4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www. arlesheim.grunliberale.ch; Präsidentin: Dorette Provoost, 079 356 39 78. HEV Hauseigentümerverein Arlesheim. David Glauser, Präsident HEV Arlesheim, 061 467 90 00, glauser@lexpartners.ch – Sekretariat und Rechtsberatung: Niklaus Widmer, Futuro Immobilien AG, 061 702 01 10, nwidmer@futuro-immobilien.ch
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WochenBlatt
Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
WAHLEN
THEATER AUF DEM L ANDE
WAHLEN
Thomas Arnet in den Gemeinderat
Eine Tour d’Horizon
Ich möchte in den Gemeinderat
Thomas Arnet als künftiger Gemeinderat? Ja, sicher! Warum? Thomas Arnet ist fachlich kompetent: als ausgebildeter Treuhänder mit eidg. Fachausweis arbeitet er in einem international tätigen Unternehmen und ist dort verantwortlich für ein Team von Spezialistinnen und Spezialisten im Bereich Steuern. Auf kommunaler Ebene ist er aktuell Mitglied der Finanzplankommission und der Gemeindekommission, die er nun auch präsidiert. Er setzt sich für einen sorgfältigen Umgang öffentlicher Gelder und für einen Schuldenabbau ein. Er ist seriös und Dossier erprobt und kennt die Vorgehensweisen, die es für reibungslose Abläufe in verwaltungstechnischer und politischer Hinsicht braucht.
Zum Jahresbeginn gibt es brandneue Geschichten vom hiesigen Komiker Gerhard Tschan, bestens bekannt als die eine Hälfte des Duos Schertenlaib und Jegerlehner. Land in Sicht. Heimatland, Bauernland, Bauland, Brachland, Niemandsland. Gerhard Tschan zieht übers Land. Stösst landauf, landab auf Gemeinplätze, Dorfplätze, Golfplätze, Bauplätze, Grillplätze, Parkplätze. Spielend, predigend, singend, musizierend und gestikulierend. Fahnen flattern mit dem Wind. Wahlversprecher sprechen übers Land. Es wird gewettert. Das Land wirtschaftet. Nach uns: das Alpenglühen. Gerhard Tschans Soloprogramm «ÜberLandSicht» wird am Freitag, 16. Januar, um 20 Uhr in der Trotte Arlesheim aufgeführt. Tickets können online erworben (tadl. ch) oder unter reservationen@tadl.ch vorbestellt werden. Die Abendkasse öffnet ab 19.30 Uhr, wir freuen uns auf ein neues Jahr voller Kleinkunsttheater. Barbro Hartmann
Als Mutter schätze ich es sehr, dass ich sowohl in Arlesheim arbeiten und auch wohnen kann. Der kurze Arbeitsweg erlaubt es mir Familie und einen anspruchsvollen Beruf unter einen Hut zu bringen. Ich setze mich auch deshalb dafür ein, dass Arlesheim ein attraktiver Standort für Einwohnende und Unternehmen bleibt. Unternehmen bringen Steuereinnahmen, schaffen Arbeitsplätze und sorgen für Lebendigkeit im Dorf. Dazu braucht es eine gute Infrastruktur und eine effiziente, serviceorientierte Verwaltung. Die Verwaltung soll für die Bevölkerung und das Gewerbe gut erreichbar sein und lösungsorientiert handeln. Berufsbedingt habe ich ein kritisches Auge für Prozesse, Zahlen und Strukturen. Steigende Kosten im Sozialwesen und bei Spitex und Pflegeheimen müssen analysiert werden, nicht weil Leistungen abgebaut werden sollen, sondern weil oft durch einfache Anpassungen eine positive Wirkung erzielt werden kann. Meine berufliche Erfahrung möchte ich gerne für die Gemeinde einsetzten. Eine Gemeinde, in der ich aufgewachsen bin und die mir sehr am Herzen liegt. Dies hat mich zu einer Kandidatur für
Er ist sozial gut vernetzt (u.a. Vorstand Freude Eremitage, aktiver Fasnächtler) und geht offen auf alle Menschen zu. Er ist kulturell interessiert (OK Cinema Paradiso, Mitglied des Theaters auf dem Lande, Chorsänger). Er vertritt als langjähriger Co-Präsident der Frischluft Anliegen, die für unser Dorf zukunftsweisend sind: schonender Umgang mit Ressourcen, Erhaltung, Verbesserung und Ausbau der gemeindeeigenen Infrastruktur, Förderung des Langsamverkehrs, Begrünung der Strassen und Plätze. Er setzt sich dafür ein, dass Arlesheims Motto «wo Menschen einander begegnen» umgesetzt wird. Thomas Arnet hat Ihre Stimme am 8. März verdient. Marco Gigli
WAHLEN
Damian Schärer in den Gemeinderat Die SVP Münchenstein-Arlesheim hat Damian Schärer offiziell als Kandidaten für den Gemeinderat Arlesheim nominiert. Mit ihm stellt sie eine Persönlichkeit zur Wahl, die für Verlässlichkeit, Sachlichkeit und Bodenhaftung steht. Damian Schärer bringt berufliche Erfahrung, technisches Verständnis und ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein mit. Er setzt sich für tiefe Steuern, solide Gemeindefinanzen und transparente Projekte ein. Gleichzeitig sind ihm sichere Schulwege, ein respektvolles Miteinander sowie pragmatische Lösungen im Verkehr und beim Natur- und Hoch-
wasserschutz wichtig. Gerade auf Gemeindeebene braucht es Menschen, die zuhören, Prioritäten setzen und über Parteigrenzen hinweg konstruktiv zusammenarbeiten. Damian Schärer steht für diesen lösungsorientierten Ansatz und für eine Politik mit Augenmass – im Interesse der Bevölkerung und der langfristigen Entwicklung der Gemeinde. Ich empfehle den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Arlesheim deshalb, Damian Schärer bei den Gemeinderatswahlen ihre Stimme zu geben.
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https://rkk-arlesheim.ch/
Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Donnerstag, 15. Januar 19.30 Lesekreis im Kirchgemeindehaus «Geist der Hoffnung». Mit Pfarrer Thomas Mory zum aktuellen Werk von Byung-Chul Han Freitag, 16. Januar 10.15 Christkatholischer Gottesdienst in der «Obesunne» 16.00 Meditation – Sitzen in der Stille im Kirchgemeindehaus mit Pfarrer Marc-Andrin Eggenschwiler. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Keine Anmeldung nötig.
Dienstag, 20. Januar 14.00 Zyschtigskaffii im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 21. Januar 19.00 Ökumenisches Taizégebet im Dom mit den Pfarrern Alexander Pasalidi und Marc-Andrin Eggenschwiler 20.00 bis 21.30 Chorprobe im Kirchgemeindehaus Auskunft und Anmeldung: Michael Kossmann, 061 517 82 35, michaelkossmann@posteo.de Donnerstag, 22. Januar 19.30 Lesekreis im Kirchgemeindehaus «Geist der Hoffnung». Mit Pfarrer Thomas Mory zum aktuellen Werk von Byung-Chul Han
Nicole Ziegler, FDP Kandidatin Gemeinderat ANZEIGE
Nicole Ziegler in den Gemeinderat
Dr. Stefan Meyer, Landrat SVP
Sonntag, 18. Januar 11.15 Ökumenischer Gottesdienst zur Woche für die Einheit der Christen, im Dom mit den Pfarrern Alexander Pasalidi und Marc-Andrin Eggenschwiler
den Gemeinderat motiviert. Im Rahmen einer Drei-Königskuchen-Verteilaktion vergangene Woche haben wir im FDPTeam bereits frühmorgens und bei eisigen Temperaturen viele anregende und motivierende Gespräche mit Pendlerinnen und Pendlern geführt. Für die freundlichen Worte und die positive Resonanz bedanke ich mich herzlich.
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Markus Eigenmann ist seit dem 1. Januar Regierungsrat und nun gilt es, für ihn am 8. März eine Nachfolge zu finden. Ich empfehle Ihnen mit grosser Überzeugung Nicole Ziegler für diese Ersatzwahl. Nicole ist in Arlesheim aufgewachsen, hat ihre Studienjahre an der HSG verbracht, arbeitete einige Jahre auswärts und lebt seither wieder in Arlesheim. Sie ist ein engagiertes Mami ihrer 12-jährigen Tochter und seit vielen Jahren setzt sie sich in verschiedenen Positionen für das Wohl von Arlesheim ein: Sie ist Mitglied des Sekundarschulrats wie auch der Gemeindekommission und noch viel länger ist sie als Revisorin des Jugis (Verein Freiraum) tätig. Bildungs- und Jugendthemen sind ihr genauso wichtig wie die Finanzen unseres Dorfes. Ich kenne Nicole seit vielen Jahren als eine immer bestens vorbereitete und sehr strukturierte, aber auch als sehr herzliche und mitfühlende Persönlichkeit. Sie wird sich für die Anliegen von Arlesheim und seinen Bewohnern mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer langjährigen Erfahrung als Projektleiterin in einem grossen, inter-
nationalen Naturkosmetikunternehmen, aber auch mit ihrer Persönlichkeit und der Erfahrung als Mutter, gewinnbringend einsetzen. Ich freue mich, wenn Sie am 8. März Nicole Ziegler auf den Wahlzettel schreiben und empfehle sie Ihnen von Herzen. Brigitte Treyer
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Arlesheimer Winterwald: «Mein Schnappschuss ist insofern eigenartig, dass ich bei der Handy-Aufnahme auf ‹Panorama› stellte und während des Auslösens die Bäume ‹von oben nach unten› festhielt», schreibt der Wochenblatt-Leser Thomas Epple aus Arlesheim zu diesem Bild. Aufgenommen wurde es am 11. Januar im frisch verschneiten Wald in Arlesheim.
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Neue Eisvogel-Brutstätten entlang der Birs Der Vogelschutzverband Bird Life Baselland und der Kanton Basel-Landschaft suchen nach Brutstätten für den Eisvogel. Der Reinacher Ornithologe Fabio Di Pietro weiss: Gerade entlang der Birs steht der Eisvogel unter Druck.
Bäumen zugedeckt sind.» Anhand von Kurven, welche den Steigungsgrad des Uferbereichs angeben, hatte sich Di Pietro vorbereitet. Bei seinen Recherchen entdeckte er Abschnitte, die sich sehr wohl als Zuhause für den Eisvogel eignen würden: «An einigen Stellen liesse sich mit ein paar Eingriffen etwas machen, also etwa den Uferbereich neu modellieren oder nur freilegen.» In seinem Erkundungsgebiet hat der Ornithologe drei potenzielle Brutstätten entdeckt. Der genaue Ort soll aber nicht bekannt gegeben werden, denn: «Der Eisvogel reagiert empfindlich auf Störungen», sagt Di Pietro.
Caspar Reimer Zwischen Februar und März streift der Eisvogel, mit seinem blau-orangen Gefieder einer der schönsten hiesigen Vögel, laut rufend den Flüssen entlang – die Paarungszeit und damit die Suche nach einem geeigneten Brutplatz beginnt. Dafür braucht der Eisvogel steile Abhänge in Flussnähe, in die er eine knapp einen Meter lange Röhre mit einer Kammer gräbt, wo er seine Eier ausbrütet. Der Eisvogel besiedelt weite Teile Europas, Asiens sowie das westliche Nordafrika und lebt an mässig schnell fliessenden oder stehenden kleinen Gewässern. Die Anwesenheit des Eisvogels gilt als Indiz für klare Flüsse und intakte Natur, doch Verbauungen, Verschmutzungen und menschliche Freizeitaktivitäten setzen dem Eisvogel zu. Förderprojekte in verschiedenen Ländern haben in den vergangenen Jahrzehnten wohl dazu beigetragen, dass die Vogelart zwar als dezimiert, aber insgesamt als «wenig bedroht» eingestuft wird. In der Schweiz ist der Vogel auf der roten Liste als «verletzlich» klassiert. Nun wurde der Eisvogel zum Vogel des Jahres 2026 erklärt – eine Auszeichnung, die hierzulande seit 2001 von verschiedenen Vogelschutzorganisationen vergeben wird. Der Eisvogel soll also auch in der Schweiz gefördert werden: Ein Projekt von Bird Life Baselland, jener Organisation, die bis Ende 2025 Basellandschaftlicher Natur- und Vogelschutzverband hiess, dessen kommunalen Ablegern sowie dem Kanton Basel-
Entwicklung des Förderkonzepts
Auf Streifzug: Fabio Di Pietro suchte das Reinacher Birsufer nach geeigneten Brutstellen ab. verscheucht man den Eisvogel sofort», so Di Pietro. Wie die anderen Freiwilligen bekam auch er einen Abschnitt zugeteilt, den es zu untersuchen und entsprechend zu kartografieren galt. «Mein erster Abschnitt verläuft von Dornachbrugg zum Heidebrüggli und der zweite von da bis zur Grenze Münchensteins. Ich bin bereits beide Abschnitte abgelaufen und habe eingezeichnet, wo ich potenzielle Brutstätten für den Eisvogel erkenne.» Dabei habe er jeweils beide Uferseiten begutachtet, obwohl auf der gegenüberliegenden Seite Arlesheim liegt. «Bei uns Natur- und Vogelschutzvereinen geht es um die Sache, nicht um Gemeindegrenzen. Wir haben ja alle dasselbe Interesse.» Im kantonalen Kartensystem Geoview machte er sich schlau, wo es im Uferbereich steile Kanten gibt. «Von blossem Auge sieht man die Kanten oft gar nicht, da sie mit Gebüsch oder
Vogel des Jahres: der Eisvogel.
LESERBRIEF
PARTEIEN
LESERBRIEF
Gute Idee, sensibel umgesetzt?
Gute Wünsche fürs neue Jahr
Feuerwerk: Zeit, Bilanz zu ziehen
Mit dem neuen Fahrplan sorgt die Linienführung der Buslinie 58 für Diskussionen. Das zeigt vor allem eines: Den Menschen liegt ihr Quartier und die Sicherheit auf den Strassen am Herzen. Eine bessere Erschliessung der Quartiere, insbesondere für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität, ist sinnvoll. Auch das Argument, dass ein Bus weniger Verkehr verursacht als viele einzelne Autos, ist nachvollziehbar. Gleichzeitig gibt es berechtigte Sorgen. In der Jupiter- und Stockackerstrasse sind viele Kinder unterwegs – auf dem Schul- und Kindergartenweg. Diese Strassen wurden bewusst mit baulichen Massnahmen wie Geschwindigkeitsinseln verengt, um den Verkehr zu beruhigen. Dass nun ein grosser Linienbus regelmässig durch diese Engstellen fährt, empfinden viele Anwohnende als widersprüchlich und verunsichernd. Mehrere
Landschaft soll dazu beitragen, «das schillernde Juwel im Kanton Basel-Landschaft zu unterstützen», so Bird Life in einer Medienmitteilung. Der Verband hatte unter anderem Kontakt zu Vogelschutzvereinen vor Ort aufgenommen. «Der Kanton und Bird Life haben das Projekt gemeinsam aufgebaut und etappiert. In einer ersten Etappe kartieren Freiwillige nun die geeigneten Brutwände entlang grosser Baselbieter Flüsse», sagt Simon Hohl, Co-Präsident von Bird Life Baselland.
FOTO: CASPAR REIMER
Zum weiteren Fortgang des Projekts sagt Hohl von Bird Life Baselland: «In einer zweiten Etappe wird basierend auf den Ergebnissen der Kartierung ein Förderkonzept erarbeitet. Dies mit dem Ziel, an den wichtigsten Fliessgewässern im Kanton in regelmässigen Abständen geeignete Brutwände aufrechterhalten zu können. Es gilt beispielsweise zu definieren, wo in einer dritten Etappe welche Massnahmen realistisch und sinnvoll umgesetzt werden können.»
Geheime Brutstätten Einer dieser Freiwilligen ist der Ornithologe Fabio Di Pietro, der in Reinach lebt und dort zudem den Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach (VNVR) präsidiert. An der Birs sei der «Freizeitdruck», also etwa das Verlassen von Wegen durch Erholungssuchende, gross. «Auf diese Weise
Rückmeldungen zeigen, dass das Kreuzen schwierig ist und Fahrzeuge ausweichen müssen. Auch wenn es bislang zu keinen Unfällen gekommen ist, sollte das subjektive Sicherheitsgefühl – insbesondere von Eltern – ernst genommen werden. Der gemeinsame Nenner scheint klar: Ja zum Bus, ja zum öffentlichen Verkehr – aber mit einer Linienführung und Fahrzeuggrösse, die besser zur Quartierstruktur passen. Eine Anpassung der Strecke oder kleinere Fahrzeuge könnten helfen, Sicherheit und Erschliessung in Einklang zu bringen. Da es sich um die erste Phase handelt, wäre es sinnvoll, die Situation aufmerksam zu beobachten und bei Bedarf nachzubessern. Gute Verkehrspolitik lebt davon, Erfahrungen aus dem Alltag aufzunehmen und pragmatische Lösungen zu finden. Csaba Zvekan, Präsident SVP Reinach
LESERBRIEF
Erfolgsgeschichte weiterschreiben In einer Kaskade von Vorstössen (Interpellation, Postulate, Motion) kämpft Landrat Marc Scherrer (Die Mitte) seit Sommer 2023 hartnäckig gegen die weiterführenden Schulen WMS und FMS. Er unterstellt den Schülerinnen und Schülern des Progymnasiums und des E-Typus der Sekundarschulen im Alter von 14 und 15 Jahren, sie würden aus «schulischen Komfortüberlegungen» die Wahl der Berufsausbildung treffen. Noch schlimmer die Behauptung: «Bequemlichkeit statt Berufsmotivation als Hauptgrund für die WMS-Wahl.» Geradezu kleinlich ist in unserer Grenzregion der Vorwurf, «weniger als ein Drittel der WMS-AbgängerInnen» planten künftig im Kanton Basellandt zu arbei-
ten. Dabei ist gerade die WMS – vielseitig und anspruchsvoll – die Berufsmaturitätsschule mit den meisten Anschlussmöglichkeiten. Seit 1975 haben Ständerätin Maya Graf, Nationalrätin Daniela Schneeberger, ex Regierungsrat BS Christoph Brutschin, ex Landrätin Pia Fankhauser, Landrat Karl-Heinz Zeller, der Uhrenfabrikant Christopher Bitterli, die Gastronomen Raphael und Lukas Wyniger, die Autorinnen Barbara Saladin und Regula Wenger wie der Fussballer Adrian Knup das Handelsdiplom erworben. Es ist daher dringend davon abzuraten, Zulassungsbeschränkungen zur WMS zu erlassen. Werner Strüby, ehem. Erziehungsrat Baselland
Die FDP Reinach wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern von Reinach ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2026. Das Jahr, welches so traurig begann, soll uns Zuversicht, neue Chancen und Möglichkeiten bringen und das Miteinander in Reinach stärken. Wir stehen grossen Herausforderungen gegenüber, sowohl in unserer Gemeinde wie auch in der Welt. Darum gilt es nun zusammenzustehen und die Stärke in unserer Gemeinschaft zu finden. Wir werden uns weiterhin für ein lebendiges Reinach einsetzen und für eine sichere und kollegiale Gesellschaft. Am 22. Januar stossen wir im WBZ auf das neue Jahr an. Wer dabei sein will, kann sich gerne via Homepage oder über die Sozialen Medien bei uns melden. Birgit Kron & Otto Rudin, Co-Präsidium FDP Reinach
Vor genau einem Jahr habe ich eine Petition lanciert, welche zum Ziel hatte Feuerwerk in Reinach einzuschränken. Innerhalb kürzester Zeit wurde diese von 436 Petenten und Petentinnen unterzeichnet. Ein toller Erfolg, welcher zu Hoffnung Anlass gab. Bei der Sammlung wurde ich von einer sehr motivierten Gruppe unterstützt. Die Petition habe ich Ende Januar 2025 sowohl dem Gemeinderat, als auch dem Einwohnerrat zugestellt. Unser Gemeindepräsident, Ferdinand Pulver, hat sich daraufhin bei mir gemeldet. Wir hatten konstruktive Gespräche, welche zu den bekannten Massnahmen geführt haben (Plakate, Social Media Posts). Leider sind wir mit unserem Wunsch nach einer Änderung des Polizeireglements nicht durchgekommen. Eine zeitliche und örtliche Einschränkung müsste mit einer Änderung des Polizeireglements einher-
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LESERBRIEF
Schemeli Bühne. Kontaktadresse und Präsident: Philipp Kunz, praesident@schemeli.ch. Jedefrau, Jedermann ist willkommen. www.schemeli.ch Schützengesellschaft Reinach. Ab 1. April bis Ende September, jeden Dienstagabend, ab 17.30, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch (Jahresprogramm). Kontaktadresse: SG Reinach, M. Müller, HabichDietschy-Strasse 5b, 4310 Rheinfelden. Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www. seniorenhelfensenioren.ch Ski-Club Reinach BL. www.ski-club-reinach-bl. ch. Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse! Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www. sp-reinach.ch. Co-Präsidium: Anne-Sophie Broz, Steinrebenstr. 31, brozannesophie@gmail.com, 079 749 74 17 u. Chr. Stähli, In den Gartenhöfen 22, christoph_staehli@yahoo.com, 078 741 29 82
FOTO: ZVG / TONI DÜRRENBERGER
gehen und dafür fehlt der politische Wille. In der Zwischenzeit haben es Therwil, Pfeffingen, Frenkendorf, Liestal geschafft ein Feuerwerkverbot auszusprechen. Allschwil schränkt es stark ein und Birsfelden ebenfalls. Weitere Gemeinden diskutieren das Thema sehr aktiv. In Reinach appellieren wir an die Rücksichtnahme. Ich überlasse Ihnen zu beurteilen, ob das gefruchtet hat. Meiner Wahrnehmung nach nicht. Es wurde bereits an Heiligabend und noch einige Tage nach Silvester fleissig geböllert. Vom Littering ganz zu schweigen. An dieser Stelle danke ich allen, welche der Aufforderung gefolgt sind und sich mit Feuerwerk zurückgehalten oder ganz darauf verzichtet haben. Es bleibt mir nur meine Hoffnung auf die nationale Abstimmung zum Thema im 2027 zu setzen. Françoise Gerhart
200 Franken reichen Die Volksinitiative «200 Franken sind genug» ist kein Angriff auf den Service public, sondern ein notwendiger Realitätscheck. Heute bezahlen alle Haushalte pauschal 335 Franken pro Jahr – unabhängig davon, ob sie die Angebote der SRG nutzen oder nicht. Viele Menschen, insbesondere Jüngere und Alleinlebende, konsumieren kaum klassisches Radio oder Fernsehen, werden aber gleich stark zur Kasse gebeten wie Vielnutzer. Hinzu kommt die unfaire Doppelbelastung der Unternehmen. Firmen zahlen heute eine Medienabgabe, obwohl sie selbst keine Medien konsumieren können und ihre Mitarbeitenden bereits privat bezahlen. Diese Abgabe ist sachlich nicht begründbar und belastet insbesondere KMU. Die
Initiative senkt die Gebühr auf 200 Franken, schafft die Abgabe für Unternehmen ab und zwingt die SRG, sich wieder klar auf ihren Kernauftrag zu konzentrieren: Information, Grundversorgung und regionale Vielfalt. Der Finanzausgleich zwischen den Sprachregionen bleibt bestehen, ebenso die Unterstützung privater Regionalmedien. Mit rund 850 Millionen Franken Gesamtbudget bleibt der SRG weiterhin mehr als genug Spielraum für qualitativ hochwertigen Journalismus. Was wegfällt, sind Überdehnungen – nicht der Service public. Wer Entlastung, Fairness und eine zeitgemässe Medienfinanzierung will, kann dieser Initiative guten Gewissens zustimmen. Csaba Zvekan, Sektionspräsident SVP Reinach
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Feierabendkonzert Am Mittwoch, 21. Januar 2026 spielen Schülerinnen und Schüler Elisa Olmeda Utiel (Oboe) und Reina Abe (Querflöte) ein Konzert um 18 Uhr in der Aula Bachmatten.
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Details zu den Abfalltouren sind im Abfallkalender der Gemeinde und auf der Gemeinde-Website www.reinach-bl.ch zu finden.
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Gemeindeverwaltung Reinach
Haben Sie Anregungen oder Fragen? Schreiben Sie uns an kommunikation@reinach-bl.ch
Weitere Informationen
Reinacher Wunschbuch Ebenfalls bis Ende Januar können Sie noch Anregungen und Wünsche ins Reinacher Wunschbuch schreiben. Darin werden wir auch alle Zettel vom Wunschbaum übertragen. Kommen Sie während den Öffnungszeiten ins Gemeindehaus und äussern Sie Ihre Wünsche, stellen Sie Fragen, schreiben Sie auf, was Sie nervt, was Sie stört oder welchen Herzenswunsch Sie für das neue Jahr haben. Seien es ganz persönlich Wünsche oder auch Sachen, die in Reinach oder in der Welt Ihrer Ansicht nach grundsätzlich besser sein könnten.
Unsere Öffnungszeiten
G OT T ES D I E N S T E Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus (Werktags-Gottesdienste im Pfarrhaus) Samstag, 17. Januar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 18. Januar 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 20. Januar 17.00 Rosenkranzgebet Mittwoch, 21. Januar 9.15 Eucharistiefeier Donnerstag, 22 Januar 18.15 Rosenkranz-, Friedensgebet 19.00 Eucharistiefeier
Seniorenzentrum Aumatt Freitag, 23. Januar 10.15 Eucharistiefeier
Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 18. Januar 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Stellvertreter Boris Belge 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrer Stellvertreter Boris Belge, Jeremia 14, 1–9
Dienstag, 20. Januar 12.00 Mittagstisch im Bistro Glöggli, Reformierte Kirche Mischeli (Anmeldung bis spätestens am Samstag um 17.00 unter 061 711 00 63, 079 315 02 42 oder bistrogloeggli@refk-reinach.ch) Normale Öffnungszeiten Bistro Glöggli Dienstag bis Freitag jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30. Samstag jeweils 11.00 bis 17.00 durchgehend. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein
14.30 60+ Nachmittag Sonntag, 18. Januar 10.00 Gottesdienst, Predigt: Joel Beyeler Parallel zum Gottesdienst findet ein Angebot für Kinder in verschiedenen Altersgruppen statt.
– Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen – Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch – Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular
Montag, 19. Januar 6.00 Männergebet
Neuapostolische Kirche Reinach
20.00 Gebetsschule
Zihlackerstrasse 32
CBB – Christliches Begegnungszentrum Birseck
Montag, 19. Januar 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren in der Reformierten Kirche
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Mitglied der BewegungPlus Schweiz Römerstrasse 75, Reinach www.cbb-reinach.ch
19.30 Singprobe der Kantorei in der Reformierten Kirche Mischeli
Donnerstag, 15. Januar 9.30 Mami-Treff
Sonntag, 18. Januar 10.00 Gottesdienst
Reise. Gesang: Saskia Salembier, Anne-Fleur Inizan, Jean-Baptiste Vrillon, Xavier Bazoge. Erzählung: Florence Develey. Klavier: Marc Meisel. Freitag, 23. Januar, 18.00 Uhr, Mischeli-Kirche. Eintritt frei – Kollekte www.mischelikonzerte.ch. Marc Meisel, Kirchenmusiker an der Mischelikirche
und Mitgliedskirchen pflegen, um Transparenz zu schaffen und zu besprechen, was von Mission 21 erwartet werden kann. Und mit der Lerngemeinschaft und dem Jugendprogramm auf die jungen, uns nachfolgenden Generationen setzen, die es hoffentlich besser machen werden. Was bedeutet Mission heute? Und wie gestalten wir Beziehungen weltweit? Mission 21 blickt auf eine lange Geschichte zurück. Hervorgegangen aus der 1815 gegründeten Basler Mission und weiteren Missionswerken formte sich die Organisation 2001 neu – von weltweit tätigen Missionseinrichtungen zu einer internationalen Lerngemeinschaft und Partnerin für Entwicklungszusammenarbeit. Die Referentin, Frau Evelyn Borer, ist Synodalratspräsidentin der Reformierten Kirche des Kantons Solothurn, war bis Ende 2025 Kirchgemeindepräsidentin von Dornach, von 2021 – 2024 Präsi-
dentin der Synode der Evangelisch-reformierten Kirche der Schweiz und ist seit Juli 2024 Präsidentin von Mission 21.
Sonntag, 18. Januar 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 21. Januar 20.00 Gottesdienst
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Bremer Stadtmusikanten Mischeli-Konzert als musikalisches Märchen, geeignet für Erwachsene und für Kinder Die Bremer Stadtmusikanten – witzige und zauberhafte Inszenierung, Originalmusik und bekannte Melodien. Vier Sänger, ein Pianist und eine Erzählerin nehmen uns mit auf eine emotionale, tiefgründige und humorvolle
Mischeli-Forum: Mission 21 – gestern, heute, morgen Kriege und Auseinandersetzungen an vielen Orten weltweit, ein Auseinanderfallen der Zivilgesellschaften in Machtblöcke oder in selbstbezogene Individuen, das Taktieren und Lavieren von Regierungen, statt für eine Haltung einzustehen und aktiv zu werden. Was bedeutet das für Mission 21? Es bedeutet zunächst und zentral: Nicht nachlassen, weiterarbeiten, ohne aus den Augen zu verlieren, was machbar und was leistbar ist. Die Zusammenarbeit und den Austausch mit unseren Partner-
Vortrag mit Diskussion. Samstag, 24. Januar, 15.00 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli. Alle sind eingeladen, Eintritt frei (Kollekte) Jost Keller Gestorben Paul Wöhrel, geboren am 27. Juni 1937 Getrud Rogge-Schumacher, geboren am 27. Juli 1932 Margrith Weyer-Stuber, geboren am 10. März 1928 Hans Bräuchi, geboren am 28. März 1938 Agenda Sonntag, 18. Jan., Gottesdienst, 9.15 Uhr, Seniorenzentrum Aumatt, Boris Belge Sonntag, 18. Jan., Gottesdienst, 10.30 Uhr, Mischelikirche, Boris Belge
Montag, 19. Jan., Spielnachmittag, 14.30 – 17.00 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli, Petra Wolbeck Montag, 19. Jan., Chorprobe der Kantorei, 19.30 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli, Therese Stalder Dienstag, 20. Jan., Mittagstisch, 12.00 Uhr, Bistro Glöggli. S’git Hackbraten mit Rotkraut vom Team Agnes. Anmeldung bis Samstag unter bistrogloeggli@refk-reinach.ch oder 061 711 00 63
Kontakt Reformiertes Zentrum Mischeli (RZM) Bruderholzstrasse 39 4153 Reinach 061 711 44 76 sekretariat@refk-reinach.ch mischeli.refk-reinach.ch
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Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
TODESANZEIGEN
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TO D ES FÄ L L E Aesch Roswitha Hauser-Borer geb. 3. Juli 1936, gest. 11. Januar 2026, von Aesch BL und Erschwil SO (wohnhaft gewesen am Steinweg 16). Abdankungsfeier: Freitag, 23. Januar, 14.30 Uhr, kath. Kirche Aesch. Beisetzung im engsten Familienkreis. Arlesheim Hans-Rudolf Baumberger geb. 15. Dezember 1936, gest. 25. Dezember 2025, von Basel (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Trauerfeier: Freitag, 30. Januar, 14 Uhr, Abdankungshalle Friedhof Bromhübel in Arlesheim. Daniel Pierre Breton geb. 8. April 1957, gest. 8. Januar 2026, von Basel (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Trauerfeier im engsten Kreis.
Lea Christina Wernli geb. 8. Oktober 1990, gest. 6. Januar 2026, von Buchs SG, Thalheim AG und Buchs AG (wohnhaft gewesen in Arlesheim). Wurde bestattet.
Dornach Yvonne Beatrix Schenker geb. 7. Mai 1960, gest. 6. Januar 2026, von Boningen SO (wohnhaft gewesen an der Amthausstrasse 8). Trauerfeier: Mittwoch, 21. Januar, 14 Uhr, katholische Kirche Dornach. Die Urnenbeisetzung findet im Anschluss an die Trauerfeier auf dem Friedhof Dornach statt. Hochwald Gertrud Müller-Vögtli geb. 4. September 1927, gest. 30. Dezember 2025, von Hochwald SO (wohnhaft gewesen am Wollmattweg 10). Wurde bestattet.
Münchenstein Markus Beat Amsler geb. 26. Juni 1953, gest. 2. Januar 2026, von Kaisten AG (wohnhaft gewesen am Pappelweg 23). Abschied im engsten Familien- und Freundeskreis. Nikolaus Franz Bürgisser-Blöchlinger geb. 21. September 1940, gest. 8. Januar 2026, von Jonen AG (wohnhaft gewesen in der Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Abschied im engsten Familienkreis. Maria Frossard-Hofstätter geb. 17. April 1933, gest. 29. Dezember 2025, von Vendlincourt JU (wohnhaft gewesen an der Schulackerstrasse 34). Abdankung: Freitag, 13. Februar, um 14 Uhr, reformierte Dorfkirche, Kirchgasse 2, Münchenstein Dorf. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.
Franz Johler geb. 8. Juni 1950, gest. 31. Dezember 2025, von Altishofen LU (wohnhaft gewesen in Münchenstein). Abschied im engsten Familienkreis. Albert Lüthi-Egli geb. 20. Januar 1934, gest. 5. Januar 2026, von Wohlen AG und Münchenstein BL (wohnhaft gewesen in der Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Clive Stuart Robertson-Schiesser geb. 15. Mai 1937, gest. 7. Januar 2026, von Hölstein BL und Münchenstein BL (wohnhaft gewesen Im Keinitz 7). Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Norbert (Bruno) Starost geb. 19. Februar 1960, gest. 13. Dezember 2025, von Deutschland (wohnhaft gewesen an der Reinacherstrasse 43).
Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.
İsa ona, «Diriliş ve yaşam Ben‘im» dedi. «Bana iman eden kişi ölse de yaşayacaktır.»
Johannes 11,25
Uzun ve doyurucu bir yaşamın ardından, sevgili annemiz, büyükannemiz, kayınvalidemiz ve kız kardeşim
Nach einem langen, erfüllten Leben durfte unsere liebe Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter und Schwester
Inge Teubert-Lenz
Inge Teubert-Lenz
18.11.1936 - 10.1.2026
18.11.1936 - 10.1.2026
kurtarıcısı İsa Mesih’in hyanına gitmesine izin verildi.
zu ihrem Erlöser, Jesus Christus, heimgehen. Christoph und Cristina Teubert mit Benjamin Martin und Anja Teubert mit Jenny, Lena, Melissa, Laura, Sarah und Julia Adolf Lenz
Die Abdankung findet am Montag, 19. Januar 2026, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Fiechten, Reinach statt. Anstelle von Blumen gedenke man: DMG interpersonal e.V., IBAN: DE88 5206 0410 0000 4060 15, BIC: GENODEF1EK1I Verwendungszweck: P10757 Familie M. Teubert oder Open Doors Nothilfe, 1032 Romanel sur Lausanne, IBAN CH20 0900 0000 1027 4393 2, mit Vermerk: in Gedenken an Inge Teubert.
Ein Tag ohne Dich und es werden viele folgen. Ein Gedanke an Dich und es werden viele sein. Bilder, Augenblicke, Gefühle – sie werden uns immer an Dich erinnern. Uns glücklich machen und Dich nie vergessen lassen.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Kurt Lanz 10.8.1942 – 30.12.2025 In tiefer Dankbarkeit und liebevoller Erinnerung bewahren wir Dich in unseren Herzen.
In stiller Trauer Rita Lanz Knecht Irène und André Redaschi Fredy und Anita Lanz Ruedi und Ruth Lanz Ueli und Marlies Lanz Nichten und Neffen, Familie und Freunde Urnenbeisetzung: Freitag, 23. Januar 2026, um 14.00 Uhr, Abdankung findet anschliessend um 14.30 Uhr in der reformierten Dorfkirche, Kirchgasse 2, Münchenstein Dorf, statt. Anstelle von Blumenspenden unterstütze man die Stiftung «Partnerschaft Münchenstein-Manglaralto», 4142 Münchenstein, IBAN-Nr.: CH93 0076 9016 2324 9070 8, Vermerk: Kurt Lanz.
Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen! 1 Korinther 16:14
Yuhanna 11,25
Christoph & Cristina Teubert ile Benjamin Martin & Anja Teubert ile Jenny, Lena, Melissa, Laura, Sarah ve Julia Adolf Lenz
Cenaze töreni 19 Ocak 2026 Pazartesi günü saat 14.00‘da Reinach‘taki Fiechten Mezarlık Şapeli‘nde yapılacaktır.
Die Trauerfeier findet am Freitag, 30. Januar, um 14 Uhr in der Dorfkirche St. Bartholomäus, Kirchgasse 2 in Münchenstein, statt. Artur Micha Zielinski geb. 31. März 1965, gest. 5. Januar 2026, von Deutschland (wohnhaft gewesen an der Turnerstrasse 13). Die Trauerfeier findet am Samstag, 17. Januar, um 10 Uhr in der Glaubensgemeinschaft Eckstein Birseck, Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein, statt.
Pfeffingen Kurt Alois Dold geb. 1936, von Zufikon AG (wohnhaft gewesen an der Hauptstrasse 52). Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung: Freitag, 16. Januar, 14 Uhr. Besammlung: Kirche St. Martin, Pfeffingen. Reinach Waltraut Balmer-Burkardt geb. 2. September 1942, gest. 12. Januar 2026, von Abtwil AG (wohnhaft gewesen an der Gstadstrasse 17). Abschied im engsten Familienkreis. Margrit Grosser-Fricker geb. 21. Dezember 1947, gest. 7. Januar 2026, von Reinach BL (wohnhaft gewesen an der Ettingerstrasse 4). Abschiedsfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 27. Januar, 10 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Christine (Christel) Kragt-Potzler geb. 3. Januar 1937, gest. 3. Januar 2026, von Hasle bei Burgdorf BE (wohnhaft gewesen an der Aumattstrasse 79). Abschied: Freitag, 27. Februar, 14 Uhr, in der Friedhofkapelle, Friedhof Fiechten, Reinach. Agnes Stalder-Ruoss geb. 19. Juli 1928, gest. 27. Dezember 2025, von Flühli LU (wohnhaft gewesen an der Aumattstrasse 79). Wurde beigesetzt. Inge Teubert geb. 18. November 1936, gest. 10. Januar 2026, von Reinach BL (wohnhaft gewesen an der Schönenbachstrasse 10). Abdankung und Beisetzung: Montag, 19. Januar, 14 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.
A E S C H U N D PF E F F I NGE N
WochenBlatt
Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
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Verjüngungskur für den Weiher an der Birs Der Weiher neben dem Minigolf in Aesch wird derzeit saniert, damit sich Kröten und andere Amphibien dort wieder wohlfühlen. Fabia Maieroni Im Sommer quakt es aus dieser Ecke an der Birs besonders laut: Der Weiher, direkt neben dem Minigolf Birspark in Aesch gelegen, ist ein Lebensraum für Kröten und andere Amphibien. Dieser Tage dringen jedoch andere Geräusche aus dem kleinen Biotop: Bagger sind aufgefahren und haben den Weiher massgeblich umgestaltet: Einzelne Bäume wurden gefällt, Sträucher entfernt, das Wasser in die Birs abgelassen. Bereits vergangene Woche haben die Bauarbeiten begonnen. Das Wetter sei dafür ideal gewesen, weiss Niklaus Tanner, Umweltingenieur vom Ingenieurbüro Götz. «Wegen des Frosts konnten die Bäume und Sträucher entfernt werden, ohne dass der Boden rund um den Weiher stark beansprucht wird. Ausserdem sind die Amphibien zu dieser Jahreszeit nicht aktiv», so Tanner. Die Bagger der Firma Wenger Gartenbau aus Aesch holen derweil Schlamm und Geröll aus der mit Kautschukfolie ausgelegten Weiherfläche. «Befindet sich dichte Vegetation rund um den Weiher, bildet sich durch den jährlichen Laubeintrag mit der Zeit eine dicke Schicht Schlamm», erklärt Tanner. Weil es für den 350 Quadratmeter grossen Weiher keinen grösseren Zu- und Abfluss gibt, verlandet er dadurch mit der Zeit. Die Gemeinde Aesch hat deshalb die Sanierung des Weihers projektiert. Das Projekt ist ein Teil der Strategie der Gemeinde: Mit dieser Art von Arbeiten will Aesch die Biodiversität konsequent erhöhen. Nach der Sanierung und Aufwertung des «Biodiversitätshotspots» Minigolf mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung Salzgut vor einem Jahr werde beim angrenzenden Weiher die längst notwendige Sanierung und Aufwertung umgesetzt, schreibt Roman Cueni, Leiter Gemeindeverwaltung, auf Anfrage. «So kann ein wichtiger ökologischer Trittstein wieder in Stand gesetzt werden. Der
Arbeiten für die Biodiversität: Der Weiher wird von Schlamm befreit.
Während der Umweltingenieur dem Wochenblatt Auskunft gibt, steht seine Kollegin im Wasser und fischt – im wahrsten Sinne des Wortes – im Trüben. Sie sucht nach Amphibien und Fischen, um sie vor den Baggern zu retten. «Wir haben die Information erhalten, dass hier Goldfische leben», erklärt Tanner. Diese müss-
ten – wenn vorhanden – entnommen werden, da sie Amphibien stark konkurrenzieren. Die exotischen Fischarten würden das ökologische Gleichgewicht stören. Der Weiher werde deswegen komplett entleert, das heisst auch, das Substrat werde ausgetrocknet. «So kann verhindert werden, dass Fischlaich im Substrat überdauert», heisst es im Projektbericht. Die Umweltingenieure fanden im Aescher Weiher allerdings keine Fische mehr, wie Tanner später sagt. Sind alle alten Weihersedimente entfernt, wird das neue Substrat mit lokalem Gelbkies und Kalkschroppen (kantiges Steinmaterial) ergänzt, um eine Überdeckung der Abdichtung von rund 30 bis 40 Zentimetern zu erreichen. Der Weiher werde mit einheimischen Ufer- und
RUDOLF STEINER SCHULE
KIRCHE
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Tag der offenen Tür
Musik prägt das Leben
Fördertag für Blechblasinstrumente
Das Trio Klezmer Pauwau macht zusammen mit Olivia Zaugg den Auftakt zu den diesjährigen Aescher Konzertabenden am Sonntag, 18. Januar, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Aesch. Fred Singer, Viktor Pantiouchenko, Tashko Tasheff und Olivia Zaugg verbinden alte Tanz- und Konzertformen mit dem Heute. Die Auftretenden blicken alle auf Familientraditionen zurück, in denen Musik das Leben mitgeprägt hat und dies immer noch tut. Nebst jiddischen Freylakhs, Horas und Nigunim erklingen u.a. Melodien aus Bulgarien (Kitka), der Schweiz (Fronalpjutz) und der Ukraine (Snieg). Klezmer Pauwau begeistert das Publikum immer wieder aufs Neue mit einem ganz eigenen fröhlich-wehmütigen musikalischen Mix. Eintritt frei, Kollekte. Inga Schmidt
In der Rangliste der beliebtesten Musikinstrumente, welche Kinder und Jugendliche in der Schweiz lernen, schafft es kein Blechblasinstrument in die Top Ten. Obwohl die Blasmusik in der Schweiz eine grosse Tradition hat, sind die Anmeldezahlen an Musikschulen für Instrumente wie Trompete, Posaune, Euphonium, Tuba oder auch Waldhorn eher rückläufig. Mit der erstmaligen Durchführung des Brass Days am Samstag, 31. Januar, wollen die 15 öffentlichen Musikschulen des Kantons Basel-Landschaft die Voraussetzungen schaffen, damit Blechblasinstrumente wieder zum Trend werden. Ebenfalls am Brass Day beteiligen sich Musikschülerinnen und -schüler der Musikschule des Solothurnischen Leimentals, der Mu-
Am Donnerstag, 22. Januar, lädt die Rudolf Steiner Schule Birseck herzlich zum Tag der offenen Tür an der Apfelseestrasse 1 ein. Interessierte haben die Möglichkeit, den offenen Unterricht von 8 bis 12 Uhr zu besuchen und Einblicke in die pädagogische Arbeit sowie den Schulalltag zu gewinnen. In der Mensa stehen zwischen 8.30 und 11.30 Uhr Kaffee, Ku-chen und ein Infotisch bereit – eine gute Gelegenheit zum Austausch mit Eltern und Mit-arbeitenden der Schule. Um 11.15 Uhr findet eine Schulhausführung mit Schülerinnen und Schülern statt (Treffpunkt Mensa). Eine weitere Führung wird am Abend um
Weiher steigert zudem die Aufenthaltsund Erholungsqualität der Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Aesch», schreibt Cueni weiter.
Besonnte Weiher- und Uferhabitate entstehen 1988 wurde der Weiher künstlich errichtet – schon damals von der Firma Wenger. Zuletzt wurde er vor 15 Jahren ausgepumpt und Weihersedimente wurden abgesaugt. Jetzt wird er erneut saniert und die Umgebung aufgelichtet, damit wieder besonnte Weiher- und Uferhabitate entstehen. Ausserdem soll ein Unterhaltsstreifen entstehen, der die Weiherpflege in den kommenden Jahren erleichtern soll, heisst es im Projektbeschrieb. Der Weiher sei grundsätzlich in einem recht
19.15 Uhr angeboten. Am Nachmittag gibt es Angebote für Familien mit jüngeren Kindern: Um 15 Uhr findet ein gemeinsames Backen in der Spielgruppe Erste Sonnenstrahlen statt, gefolgt von Zvieri und Puppenspiel im Kindergarten Öpfelbaum um 15.45 Uhr. Den Abschluss bildet der Informationsabend um 20 Uhr im Musiksaal, bei dem das pädagogische Konzept der Schule vorgestellt und Fragen beantwortet werden. Kommen Sie vorbei und lernen Sie die Rudolf Steiner Schule Birseck persönlich kennen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Monika Kaiser
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Neujahrskonzert Wie alle Jahre hat das AOA wieder zum Neujahrskonzert in der kath. Kirche eingeladen. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Unter der fachkundigen Leitung ihres quirligen Dirigenten David Meier hatten wir das grosse Vergnügen, sehr schöne und spannende Musik hören zu bekommen. Es begann mit einem Paukenschlag: Mit «British Friends» von Adolf Götz. Darauf folgten diverse Werke verschiedener Komponisten. Alle Darbietungen wurden mit Präzision und Spannung vorgetragen. Dirigiert von einem Dirigenten (David Meier), der mit Herz und Blut dabei war. Er hat seinen Dirigentenstab mit körperlicher Bewegung unterstützt – er lebte förmlich mit. Alleine schon diese fulmi-
nante Art zu dirigieren hat Freude bereitet und das Akkordeon Orchester mitgerissen. Wir haben gehört und gesehen, dass die Damen und Herren des Orchesters mit Freude dabei waren. Zwischendurch wurden die Zuschauer zum Mitsingen aufgefordert. Speziell beim Schweizer Psalm wurde laut mitgesungen. Das letzte Stück war «Time To Say Goodbye», sehr bekannt geworden durch den blinden Startenor Andrea Bocelli. Als Zugabe hörten wir erwartungsgemäss den italienischen Schlager «Gigolo», grandios. Das AOA hat sehr exakt und präzise gespielt. Es war eine Freude und ein grosses Vergnügen. Herzliche Gratulation an alle. Viktor Höchle
guten Zustand, sagt Tanner. Die Kautschukfolie, die vor rund 38 Jahren eingebaut wurde, scheine zum grössten Teil noch intakt – das Material hat eine Lebensdauer von über 50 Jahren. Der effektive Zustand der Abdichtung könne jedoch erst während des Baus festgestellt werden, sagt Tanner.
FOTO: FABIA MAIERONI
Fische und ihre ökologische Rolle im Weiher
Wasserpflanzen bepflanzt, heisst es im Projektbeschrieb. Gewisse Pflanzen der Ufervegetation würden nach Bauabschluss wieder eingepflanzt. Das Holzmaterial der Rodungen sowie die Wurzelstöcke würden für Kleinstrukturen rund um den Weiher verwendet. «Die Kleinstrukturen erhöhen die Habitatvielfalt am Weiher und bieten diversen Tierarten Landlebensräume», heisst es weiter. Die Kosten für die Sanierung trägt die Gemeinde. Unterstützt wird sie dabei von Aventron, einer Stromanbieterin mit Sitz in Münchenstein. Das Unternehmen nimmt die Gelder dafür aus einem entsprechenden Fonds. Aventron produziert Strom aus erneuerbaren Energien und betreibt unter anderem das Birskraftwerk in Dornach.
sikschule Dornach und der Musikschule Unteres Fricktal. 150 Kinder und Jugendliche, die bereits Instrumentalunterricht auf einem Blechblasinstrument erhalten, haben sich für diesen Tag angemeldet darunter auch mehrere Schülerinnen und Schüler der Musikschule Aesch-Pfeffingen. Am Vormittag werden sie von ausgewiesen Instrumentalisten von Blechblasinstrumenten aus der Schweiz und dem Ausland in Workshops unterrichtet. Am Nachmittag werden die Teilnehmenden in Ensembles gemeinsam Stücke einstudieren, die dann am Schlusskonzert um 18 Uhr abends aufgeführt werden. Das Schlusskonzert im Kultur- und Sportzentrum Münchenstein ist öffentlich, der Eintritt ist frei. www.brass-day.ch
PARTEIEN
FDP legt den Fokus auf KMUs
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Aescher Konzertabende Klezmer Pauwau Fred Singer, Viktor Pantiouchenko Tashko Tasheff, Olivia Zaugg
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Der Neujahrsapéro der FDP Aesch bei der Hummel & Meyer AG bot einen gelungenen Auftakt ins neue Jahr. Indem die Sektion Aesch diesen traditionellen Anlass bei einem lokalen Gewerbe durchführte, setzte sie ein klares Zeichen für die Bedeutung von KMUs im Dorf. Damit unterstreicht die FDP Aesch, wofür sie steht: Nämlich für unternehmerische Verantwortung, Innovationskraft und starke Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen. Lokale KMU schaffen in Aesch Arbeitsplätze, bilden Lehrlinge aus und tragen entscheidend zum Wohlergehen unserer Gemeinde bei. Die Hummel & Meyer AG
ist ein Paradebeispiel hierfür – sie und alle Aescher Wirtschaftsbetriebe verdienen politische Unterstützung. Dafür möchte sich die FDP im 2026 verstärkt einsetzen und fokussiert auf Massnahmen, die KMUs weiter unterstützen. Der Anlass zeigte jedoch auch, dass wirtschaftliches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören. Die Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Tragödie von CransMontana erinnerte eindrücklich daran, dass Solidarität und Mitgefühl zentrale Werte unserer Gesellschaft sind. Martin Glatz, FDP Aesch
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Aktuelle Informationen zu den Bauarbeiten publiziert der Kanton jeweils auf www.bl.ch/bruggstrasse Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft
Aus der Gemeinderatssitzung Sanierung des Weihers beim Birspark vom 6. Januar 2026 In seiner Sitzung vom 6. Januar 2026 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: – Der Gemeinderat hat die Massnahmen zur kommunalen Energieförderung 2026 beschlossen. – Weiter wurde der aktuelle Stand beim Wettbewerb zum neuen Schulhaus Schützenmatt zur Kenntnis genommen. – Ausserdem wurden zur Kenntnis genommen: – Aktuelle Einladungen; – Protokolle Verein Birsstadt vom 28.11.2025 und 12.12.2025; – Protokoll Versorgungsregion Alter Birstal vom 17.11.2025; – Aescher Bürger, Ausgabe 04/2025. Gemeinderat Aesch
Baupublikationen Baugesuch Nr.: 1473/2025 NA Parzelle(n) Nr.: 1061 Projekt: Balkonverglasung, Neupublikation: geändertes Projekt, Hauptstrasse 119, 4147 Aesch Gesuchsteller:in: Buneta Miroslav, Hauptstrasse 119, 4147 Aesch Projektverfasser:in: Wahl Glas- und Metallbau AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Geschäftsbereich Raumentwicklung/Lebensraum, Hauptstrasse 29, 4147 Aesch oder über die Website des aktuellen Amtsblatts www.bgauflage.bl.ch Auflagefrist: 26. Januar 2026 Baugesuch Nr.: 1660/2025 Parzelle(n) Nr.: 1794 Projekt: Schwimmbad, Alemannenweg 1, 4147 Aesch Gesuchsteller:in: Beqiri Xheneta und Shemsi, Sempacherstrasse 5, 4147 Aesch Projektverfasser:in: Beqiri Xheneta und Shemsi, Sempacherstrasse 5, 4147 Aesch Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Geschäftsbereich Raumentwicklung/Lebensraum, Hauptstrasse 29, 4147 Aesch oder über die Website des aktuellen Amtsblatts www.bgauflage.bl.ch Auflagefrist: 26. Januar 2026 Einsprachen sind schriftlich, mit Originalunterschrift, 4-fach und eingeschrieben innerhalb der Auflagefrist an folgende Adresse zu richten: Bau- und Umweltschutzdirektion, Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Gemeinderat Aesch
Birsstadt TV: Aescher Fasnachts-Blaggedde 2026
Der Weiher neben der Minigolfanlage im Birspark wird derzeit saniert und ökologisch aufgewertet. Die Arbeiten sind nötig, weil sich in den letzten Jahren viel Schlamm angesammelt hat und der Uferbereich stark zugewachsen ist. Dadurch haben sich die Lebensbedingungen für Amphibien, Insekten und Wasserpflanzen verschlechtert. Der Uferbereich wird mit einheimischen Pflanzen aufgewertet und für eine bessere Besonnung von einzelnen Bäumen und Sträuchern befreit. Zudem entstehen Kleinstrukturen als Unterschlupf für Tiere. Zuvor wurde bereits die Minigolfanlage saniert und ökologisch aufgewertet. Die Sanierung wurde von der Gemeinde lanciert und entspricht der Strategie «Aesch 2040», welche in den Schwerpunkten Landschaft und Ressourcenmanagement auch die Förderung der Biodiversität und attraktive Erholungsräume vorsieht. Die Sanierung wird mit CHF 15 000 aus dem Ökofonds der Firma aventron (Primeo) unterstützt. Die Gesamtkosten betragen CHF 35 000. Die Arbeiten wurden so geplant, dass sie zu Ende sind bevor die Brut- und Setzzeit beginnt und die Natur am Birsufer wieder aufblüht. Gemeinde Aesch
Herzlich willkommen! Die Gemeinde freut sich, zwei neue Mitarbeitende auf der Verwaltung begrüssen zu dürfen:
Melissa Studer unterstützt den Geschäftsbereich Raumentwicklung /Lebensraum seit dem 5. Januar 2026 als Sachbearbeiterin Energie/Umwelt und Landschaft. Sie verfügt über ein Master-Studium in nachhaltiger Entwicklung und einen Bachelor in Geowissenschaften.
Elena Römer ist seit dem 5. Januar 2026 als neue HR-Leiterin bei der Gemeinde Aesch. Sie bringt Berufserfahrung aus verschiedenen Gemeinden mit. Ihr breit erworbenes Wissen und Können werden die beiden nun gewinnbringend in Aesch einsetzen. Wir wünschen Melissa Studer und Elena Römer weiterhin eine gute Einarbeitung und viel Freude in ihrem Aufgabenbereich. Gemeinde Aesch
Sperrung der Dornacherstrasse bei Dornachbrugg Wegen der Bauarbeiten für das Doppelprojekt Bruggstrasse Ost (Reinach) und Mischwasserbecken Dornachbrugg (Aesch) muss die Dornacherstrasse im Baustellenbereich ab Montag, 19. Januar 2026, für den Verkehr gesperrt werden. Die Verbindung zur Bruggstrasse verläuft temporär über die Fluhstrasse und den Akazienweg. Die Bruggstrasse bleibt in beide Richtungen einspurig mit Tempo 30 km/h befahrbar. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt bis Mitte 2026 auf den Zuleitungen zum künftigen Mischwasserbecken. Die Tunnelbohrung führt im Februar und März zu dumpfen Geräuschen, während das Einschlagen der Spundwände bereits im Januar in der unmittelbaren Nachbarschaft sowohl zu hören als auch zu spüren sein wird. Die Verkehrsführung ändert sich wie folgt: – Die Bruggstrasse Ost bleibt in beide Richtungen einspurig mit Tempo 30 km/h befahrbar. – Die Dornacherstrasse ist von der Bruggstrasse bis vor die Zufahrt zur Wohnsiedlung Aere (Autoeinstellhalle) gesperrt. – Der gesamte Verkehr nutzt als Umleitung die Fluhstrasse und den Akazienweg. Auf diesen beiden Strassen gilt ein Halteverbot und die öffentlichen Parkfelder wurden aufgehoben. – Der Parkplatz Dornachbrugg Aesch bleibt weiterhin gesperrt. – Die Haltestelle «Aesch Sonnenweg» der Buslinie 65 wird temporär zum Birsweg verschoben. – Der Fussverkehr wird signalisiert und ist in alle Richtungen möglich, der Veloverkehr wird signalisiert und via Akazienweg und Fluhstrasse umgeleitet.
G OT T ES D I E N S T E Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Sonntag. 18. Januar 10.30 Ref. Kirche Aesch; Ökumenischer Gottesdienst zum Einheitssonntag mit Inga Schmidt und Alois Schuler Mittwoch, 21. Januar 9.15 Kommunionfeier mit Norbert Malsbender Donnerstag, 22. Januar 10.15 Gottesdienst in der Kapelle des Alterszentrums Brüel 16.30 Rosenkranzgebet
Die Mitte Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Jaqueline Blatter (-Meury), 079 693 82 93. Besuchen Sie unsere Homepage: https://aeschbl.die-mitte.ch. Kontakt: jaqueline-blatter@outlook.com Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60. Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45.
Ausbau SwisscomGlasfasernetz Am 19. Januar 2026 beginnen im östlichen Teil von Aesch die Bauarbeiten für die letzten beiden Ausbauetappen des Swisscom-Glasfasernetzes. Die Arbeiten werden im Auftrag der Swisscom AG durch die Firma SD Fiber AG ausgeführt. Bei Fragen oder Anliegen kann die Bauleitung telefonisch (062 511 54 56) oder per Mail (matej.pranjic@sd-fiber.ch) kontaktiert werden.
Hauptstr. 23/25/29, 4147 Aesch Schalteröffnungszeiten Montag, Mittwoch, Freitag 9.00 – 12.00 13.30 – 16.00 Dienstag, Donnerstag 9.00 – 12.00 nachmittags geschlossen Telefonzeiten Montag bis Freitag 9.00 – 12.00 13.30 – 16.00
Die Bauarbeiten in den Ausbauperimetern Los 3 (rot) und Los 4 (blau) dauern bis ca. Ende April 2026. Wir bitten um Verständnis für allfällige Verkehrsbehinderungen.
Fachbereich Infrastruktur Swisscom AG
Eiserne Hochzeit Am 13. Januar 2026 durfte das Ehepaar Silvia und Herbert Ackermann-Ankli das Fest der eisernen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch
90. Geburtstag Am 13. Januar 2026 durfte Frau Antonia Palesch ihren 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die Zukunft Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
SM’AESCH PFEFFINGEN Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 18. Januar 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Einheitssonntag. Reformierte Kirche Aesch. Mit Pfarrerin Inga Schmidt, Diakon Alois Schuler, ökumenische Gruppe Aesch, anschl. Apéro Donnerstag, 22. Januar 10.15 Ökumenischer Gottesdienst. Kapelle im Alterszentrum im Brüel Amtswoche: 17. bis 23. Januar Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00
Sonntag, 18. Januar 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt Kinderbetreuung
Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, 061 530 03 60 Sonntagsgottesdienst (10.00) mit parallelem Kinder- und TeenagerProgramm (0 bis 15 Jahre). Der Gottesdienst wird jeweils 10.20 per Livestream übertragen. Alle weiteren Informationen auf www.cbz.ch
Freie Evangelische Gemeinde Aesch
Sonntag, 18. Januar 10.00 Gottesdienst mit Martin Hoppe-Boeken
Industriestrasse 45, 061 589 68 48 www.fegaesch.ch
Donnerstag, 22. Januar 6.00 bis 7.00 Frühgebet
V E R E I N S N AC H R I C H T E N Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch
In der ersten Aescher Birsstadt TV-Folge des Jahres dreht sich alles um die Frage «Wo blybe d’Eier?». So lautet das Sujet zur Aescher Fasnacht 2026. Die Frage bezieht sich auf den «Eierläse»-Anlass, der 2025 nicht stattgefunden hat, wie Blaggedden-Künstler Andy Honegger bei der «Usgoob» auf dem Schlossplatz verraten hat. Es ist seine fünfte Aescher Blaggedde – 45 Jahre nach seinem ersten Wurf. Das Sujet kann notabene auch doppeldeutig als Aufforderung zu mehr Mut interpretiert werden. Neben der Blaggedde wurde ein neuer Aescher Vorfasnachts-Anlass vorgestellt: Das «Bigotterli» ist ein Schnitzelbangg-Abend mit Viergang-Menu und findet am 11. und 12. Februar im Schloss-Chäller statt. Infos sind auf www.bigotterli.ch zu finden. Wer sich für die Aescher Fasnacht engagieren möchte: Das dreiköpfige Comité sucht Freiwillige für einen Beirat, die dem Fasnachts-OK im Hintergrund zur Seite stehen. PS: «Wo blybe d’Eier?» Die Chancen, dass Aesch die Eier wieder findet, stehen gut: Der Turnverein Aesch hat das «Aeierläse» im Vereinskalender 2026 auf den 12. April terminiert. Die aktuelle Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind auf www.aesch.bl.ch unter «Birsstadt TV» zu finden. Ausserdem wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinde Aesch
Gemeindeverwaltung Aesch
Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Öffnungszeiten Brüggli-Kaffi: Di 8.30–11.30, Mi u. Do 14–17. Still-Kaffi: Di 15–17, 1 × pro Monat (ohne Anmel.). Eltern-Kind-/Spielgruppen, Events uvm. www.faz-brueggli.ch. Valerie Lauper, 077 415 67 20
Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15.00–19.00, Di 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00, Do 15.00–18.00, Fr 15.00–19.00, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61.
FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch. CO-Präsidium: M. Pisan und M. Glatz. Besuchen Sie unsere Homepage www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter info@fdp-aesch.ch
Grüne Aesch/Pfeffingen. Präsident: Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffingen, 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, www. grueneaesch-pfeffingen.ch
FDP Pfeffingen. Philipp Ramseier, 079 478 88 89, p.ramseier@intergga.ch – Besuchen Sie unsere Webseite unter www.fdp-pfeffingen.ch
Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präsident: Luca Bembo, 079 263 39 42.
Brustkrebs-Benefiz-Spiel Wir organisieren das erste Volleyball-Benefiz-Spiel in Aesch: Gemeinsam mit PinkRibbon Schweiz wollen wir auf den Kampf gegen Brustkrebs aufmerksam machen und Spenden sammeln. Am Mittwoch, 21. Januar, wird die Löhrenacker-Halle darum noch pinker als sonst schon. Das Heimspiel gegen Biwi Vfm beginnt um 19.30 Uhr. Die Tickets kos-
ten für den guten Zweck ausnahmsweise 25 respektive 20 Franken für Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner. Mehr Infos gibt es auf unserer Website. Wir freuen uns auf einen tollen Volleyball-Anlass für einen guten Zweck in Aesch. Fabio Back, Geschäftsführer Sm’Aesch Pfeffingen
HEIMATMUSEUM
Gespräche am Stammtisch Dieses Jahr feiert das Heimatmuseum Aesch sein fünfzigjähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr laden wir zu mehreren Veranstaltungen ein. Am Sonntag, 18. Januar, ab 10.30 Uhr treffen wir uns zum ersten Museumsstamm im Heimatmuseum. Der Stammtisch hatte früher seinen festen, wichtigen Platz im Dorfleben. Hier traf man sich und erzählte sich das Neueste aus dem Dorf. Man diskutierte und lachte – manchmal laut, manchmal leise. An diese Gesprächskultur knüpft der Museumsstamm an. Gemeinsam schauen wir alte Bilder aus
dem Fundus an. Wir erkennen Gesichter wieder, erzählen Geschichten und kommen ins Gespräch. Ein besonderer Blick gilt Klassenfotos: Wer ist zu erkennen? Wer erinnert sich an Namen oder Begebenheiten? Angesprochen sind alle, die sich für die Geschichte unseres Dorfes interessieren und mehr darüber erfahren möchten. Komm vorbei, setz dich zu uns. Ungezwungen, einfach so. Mehr über unser Programm im Jubiläumsjahr erfährst du auf www.heimatmuseumaesch.ch. Stiftungsrat Heimatmuseum Aesch
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Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
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MITTEILUNGEN DER GEMEINDE PFEFFINGEN www.pfeffingen.ch
gemeindeverwaltung@pfeffingen.ch
Einwohnerstatistik per 31. Dezember 2025 (in Klammern die Vorjahreszahlen) Total Einwohner 2456 (2425) +1.3% Nach Geschlecht Männlich 1204 (1190) 49.0% (49.1%) Weiblich 1252 (1235) 51.0% (50.9%) Nach Heimat Ortsbürger/innen 270 (268) 11.0% (11.0%) übrige Kantonsbürger/innen 488 (476) 19.9% (19.6%) übrige Schweizer Bürger/innen 1263 (1260) 51.4% (52.0%) ausländische Bürger/innen 435 (421) 17.7% (17.4%) Nach Konfession römisch-katholisch 645 (648) 26.3% (26.7%) evangelisch-reformiert 488 (486) 19.9% (20.0%) christ-katholisch 6 (2) 0.2% (0.1%) Andere Konfession/unbekannt 1317 (1289) 53.6% (53.2%) Gemeindeverwaltung Pfeffingen
Zahlen über Zahlen Einige statistische Angaben zu den Tätigkeiten im Bereich «Einwohnerdienste» der Gemeindeverwaltung im Jahr 2025 (die Angaben in Klammern beziehen sich auf das Vorjahr): – 130 (140) Zuzüge und 138 (177) Wegzüge wurden administrativ erfasst. – 11 (18) Geburten und 8 (25) Todesfälle waren zu verzeichnen. – 114 (96) Anträge für neue Identitätskarten wurden bearbeitet. – 461 (541) Spartageskarten Gemeinde wurden ausgestellt und verkauft. – In Pfeffingen gab es Ende Dezember 179 (178) angemeldete Hunde. – Die Zahl der Katzen wird statistisch nicht erfasst. Gemeindeverwaltung Pfeffingen
Ersatzwahl in die Rechnungsund Geschäftsprüfungskommission Pfeffingen Herr Robert Karrer hat seinen Rücktritt als Mitglied der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission Pfeffingen (RGPK) per 31. März 2026 erklärt. Die RGPK ist das Kontrollorgan der Gemeinde. Sie prüft einerseits das Rechnungswesen der Einwohnergemeinde als auch die Tätigkeit des Gemeinderates und der Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung. Gemäss § 3 Absatz 2 Buchstabe b der Gemeindeordnung vom 17. April 2012 sind die drei Mitglieder der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission durch die Gemeindeversammlung zu wählen. Daher hat der Gemeinderat Pfeffingen die Ersatzwahl für die restliche Amtsperiode bis 30. Juni 2028 auf den 17. März 2026 angesetzt. Gemäss § 4 der Gemeindeordnung gilt für Gemeindewahlen das Majorzverfahren. Einwohnerinnen und Einwohner, die sich für den Einsitz in die RGPK zur Verfügung stellen möchten und ihre Kandidatur schriftlich der Gemeindeverwaltung bis Freitag, 6. Februar 2026 melden, werden den Stimmberechtigten in der Einladung zur Gemeindeversammlung vom 17. März 2026 bekannt gegeben. Wahlberechtigt sind jedoch nicht nur die in der Einladung genannten Kandidatinnen und Kandidaten, sondern alle Stimmberechtigten der Gemeinde Pfeffingen. Gemeinderat Pfeffingen
Verkehrspolizeiliche Anordnung (VPA) Örtlichkeit: Pfeffingen, Klusstrasse (ab Gemeindegrenze Aesch) Massnahme: Fahrverbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder (Signal 2.14), mit Zusatztafel «Zubringerdienst, sowie Zufahrt Tschäpperliweine und Hof Obere Klus, gestattet». Gesetzliche Grundlagen: – Bundesgesetz über den Strassenverkehr (SVG) vom 19.12.1958
– Signalisationsverordnung (SSV) vom 05.09.1979 – Strassenverkehrsgesetz Basel-Landschaft (§ 4) vom 03.05.2012 Gemeinderatsbeschluss: Beschluss Nr. 2026/4 vom 12. Januar 2026. Die am 1. Dezember 2025 erlassene VPA «Klusstrasse» wird gleichzeitig aufgehoben Rechtsmittel: Gegen diese Anordnungen kann gemäss §§ 172ff. des Gemeindegesetzes (SGS 180) in Verbindung mit dem Verwaltungsverfahrensgesetz (SGS 175) innert 10 Tagen, von der Veröffentlichung im Amtsblatt an gerechnet, schriftlich und begründet beim Regierungsrat, Rathausstr. 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde muss ein klar umschriebenes Begehren und die Unterschrift der beschwerdeführenden oder der sie vertretenden Person enthalten. Die angefochtene Anordnung ist der Beschwerde in Kopie beizulegen. Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Gemeinderat Pfeffingen
Birsstadt-Gemeinden treten der Klima- und EnergieCharta bei Die Gemeinden der Energie-Region Birsstadt, zu welchen auch Pfeffingen zählt, haben beschlossen, der Klima- und Energie-Charta der Städte und Gemeinden beizutreten. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen der regionalen Energiebilanzierung und ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Umsetzung der regionalen und nationalen Klimaziele. Die Klima- und Energie-Charta, die von Städten, Gemeinden und Fachstellen des Bundes ausgearbeitet wurde, soll die Sichtbarkeit der Klimazielsetzungen der teilnehmenden Gemeinden erhöhen und deren Engagement für den Klimaschutz stärken. Die Charta wurde bereits von 86 Schweizer Städten und Gemeinden unterzeichnet, die zusammen 2.2 Millionen Einwohner vertreten. Sie bildet eine Grundlage für die Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutz- und Energiestrategien, die den spezifischen Bedürfnissen der einzelnen Gemeinden angepasst sind. Energie-Region Birsstadt
Baupublikation Baugesuch Nr. 0266/2025 Gesuchsteller/in: Schneider Peter, Bürgergemeinde Pfeffingen, Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen Projekt: Zweckänderung: alt Gemeinschaftsund Mehrzweckraum in neu Gewerberäume, Parz. 15, 1401BR, Hauptstrasse 34/36, 4148 Pfeffingen Projektverfasser/in: Schneider Peter, Moosackerweg 15, 4148 Pfeffingen Auflagefrist: 26. Januar 2026 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben.
Die Baugesuchs-Pläne können unter folgendem Link online eingesehen werden: https:// bgauflage.bl.ch/2772 Zudem liegen die Pläne auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen
Bürgergemeinde Pfeffingen Die Bürgergemeinde Pfeffingen lädt ein zu einem alten Brauchtum:
Brennholzgant 2026 Datum Zeit Ort
Samstag, 24. Januar 2026 14.00 Uhr Waldhütte «Föhräbänggli»
Wichtig: Die Strasse zur Waldhütte ist mit einem Fahrverbot belegt, bitte kommen Sie zu Fuss. Wer nicht (mehr) gut zu Fuss ist, kann sich für einen Transfer anmelden (Tel. 079 459 08 29). Die Bürgergemeinde verkauft trockenes und waldfrisches, FSC-zertifiziertes Brennholz, der Verkauf erfolgt in Ster (1 m3). Auf Wunsch und gegen Bezahlung erfolgt das Sägen und die Heimlieferung durch Florin Borer bis spätestens Ende April 2026. Bürgerrat Pfeffingen
Entsorgungskalender Pfeffingen Die nächste Entsorgung von Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle, inkl. kostenlose Entsorgung Weihnachtsbäume Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Papier-/Kartonsammlung Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Metall
findet statt am Dienstag, 20. Januar 2026 Mittwoch, 21. Januar 2026 Montag, 26. Januar 2026 Mittwoch, 28. Januar 2026 Mittwoch, 25. März 2026 Mittwoch, 20. Mai 2026
22. Januar 2026
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Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
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Unverständnis wegen Abfallgebühren Nachdem die ersten Rechnungen eingetroffen sind, hagelt es Kritik an der Abfallgrundgebühr, obwohl die Gemeinde versammlung diese abgesegnet hatte. Die Gemeinde erklärt sich.
«Mit der Grundgebühr werden Leistungen finanziert, von welchen alle profitieren, ungeachtet dessen, ob sie viel oder wenig Abfall verursachen.»
Tobias Gfeller Auf den ersten Blick überrascht die Kritik in Leserbriefen im Wochenblatt und in den sozialen Medien an der Abfallgrundgebühr der Gemeinde Münchenstein. Die Abfallgrundgebühr wurde an der Gemeindeversammlung im Juni 2024 demokratisch abgesegnet. Jeder Haushalt bezahlt im Jahr 50 Franken, jede Unternehmung 150 Franken. Mit der Grundgebühr würden die Leistungen finanziert, die unabhängig von der tatsächlich anfallenden Abfallmenge resultierten und die der Sicherstellung eines funktionierenden Grundsystems für alle dienten, erklärt Stefan Friedli, Geschäftsleiter der Gemeinde Münchenstein. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem die Bereitstellung und der Unterhalt der Infrastruktur wie Sammelstellen, Unterflur- und Sammelcontainer und die Tierkadaversammelstelle. Dazu kommen die Separatsammlung von Papier, Glas, Metall und Problemstoff- und Sonderabfall von Chemikalien, Batterien sowie die Entleerung öffentlicher Abfallkübel. Auch die Beseitigung von Littering wird über die Grundgebühr beglichen. Mit der Mengengebühr, zu der auch die Sackgebühr gehört, werden die Sammlung, der Transport und die Entsorgung des Abfalls finanziert.
Finanzierung von Abfallsündern? Die Grundgebühr wurde auf den 1. Januar 2025 eingeführt. Vor wenigen Wochen erhielten die Haushalte und Unternehmen erstmals eine Rechnung dafür.
STEFAN FRIEDLI, GESCHÄFTSLEITER GEMEINDE
Littering: Die Kosten für die Abfallentsorgung im öffentlichen Raum der Gemeinde Münchenstein werden der Bevölkerung und dem Gewerbe in Rechnung gestellt. Es folgte ein Aufschrei in den Leserbriefspalten des Wochenblatts und in den sozialen Medien. Dass «anständige» Bürgerinnen und Bürger Litteringkosten bezahlen müssen, kommt schlecht an. «Als verantwortungsvoller Einwohner, der den Abfall korrekt mit den entsprechenden kostenpflichtigen Säcken und Vignetten entsorgt, kommt man sich echt ‹verarscht› vor», schrieb Alain Ecker in einem Leserbrief in der vorletzten Wochenblatt-Ausgabe. Mit der Grundgebühr von 50 Franken würden sich seine Abfallkosten verdoppeln. «Dafür bin ich Sponsor all der Schlauen, die ihren Abfall illegal entsorgen und nicht belangt werden können.» Ecker kritisiert, dass Abfallsünder nicht ausfindig
gemacht werden können. Leserbriefschreiber Daniel Spichty stört sich daran, dass die Grundgebühr für alle – egal wie viele Personen in einem Haushalt leben oder wie viele Mitarbeitende ein Betrieb hat – gleich hoch sind. «Gebühren dürfen einfach sein – sollten aber als fair wahrgenommen werden.» Für Leserbriefschreiberin Sophia Hausendorf ist klar: «Bewohner, welche ihren Müll bewusst reduzieren und korrekt entsorgen, werden mit dieser Gebühr für ihr richtiges Verhalten belastet beziehungsweise abgestraft.»
«Selbstverständliche» Leistung Die Argumente ähneln denen der Kritikerinnen und Kritiker an der Gemeinde-
versammlung, obwohl die Abstimmungen unter den 75 Versammlungsteilnehmenden deutlich ausfielen. Stefan Friedli ist von den aktuellen Reaktionen nicht überrascht, weil mit der Zustellung der Gebührenrechnung alle Haushalte und Betriebe damit konfrontiert wurden. Friedli unterstreicht die Bedeutung der Grundgebühr: «Mit der Grundgebühr werden Leistungen finanziert, von welchen alle profitieren, ungeachtet dessen, ob sie viel oder wenig Abfall verursachen.» Mit der Grundgebühr würden verursacher- und mengenunabhängige Leistungen finanziert. «Diese Leistungen werden als selbstverständlich wahrgenommen; oftmals sind sich die Menschen gar nicht so bewusst, was alles hinter einer funk-
WIRTSCHAF T
KIRCHE
Zusammenarbeit im Strommarkt
Bibel für Neugierige
WOB. Die Schweizer Stromproduzenten aventron AG und Swisspower Renewables AG erwägen eine engere Zusammenarbeit, wie beide Unternehmen mitteilten. Ziel der Kooperation ist es, Synerg ien zu nut zen, um die Herausforderungen der Energiebranche besser zu bewältigen und den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion vo-
Die Bibel ist das Buch der Superlative. Kein anderes Werk der Weltliteratur ging so oft über den Ladentisch und hat unsere Kultur so fundamental geprägt wie eben die Bibel – bis heute. Ob ich das Museum besuche, Musik höre oder einen Film streame, biblische Themen sind überall. Und doch: bei aller Wirkmächtigkeit ist die Bibel kein einfaches Buch. Sie
ranzutreiben, heisst es weiter. Aventron mit Sitz in Münchenstein betreibt Kraftwerke für Wasser-, Wind- und Sonnenenergie. Swisspower Renewables aus Zug verfügt über Anlagen in Deutschland und Italien. Weitere Informationen zur Zusammenarbeit sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.
Sonntag, 18. Januar, ökum. Gottesdienst KGH 10.00 KGH, Gebetszeit 10.15 KGH, mit Kinderkirche. Predigt: Pfr. Rafael Mosior. Kollekte: Kinderprojekt in Armenien. Anschliessend Kirchenkaffee Donnerstag, 22. Januar, Stiftung Hofmatt 15.30 Stiftung Hofmatt, Demenz-Gottesdienst. Liturgie: Pfr. Markus Perrenoud Anlässe Donnerstag, 15. Januar 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffee-Treff 20.15 KGH, Jubilate Chor Freitag, 16. Januar 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Dienstag, 20. Januar 14 KGH, Kreativgruppe Mittwoch, 21. Januar 14.00 KGH, Kinderatelier 16.00 KGH, Jugendtreff «Do it now» 20.15 KGH, Chor-Lab Donnerstag, 22. Januar 10.00 Stiftung Hofmatt, 2. Stock, Gebetskränzchen 20.15 KGH, Jubilate Chor Amtswoche: 17. bis 23. Januar Pfarrer Markus Perrenoud, 077 493 21 36
tionierenden Abfallbewirtschaftung steht und welche Kosten damit verbunden sind.» Nebst der Information und Sensibilisierung werde insbesondere über die Mengengebühr das Verbraucherverhalten beeinflusst. Das System von Grund- und Mengengebühr sei in der gesamten Schweiz weitverbreitet und werde von einer Mehrzahl der Gemeinden angewendet beziehungsweise auch von einer Mehrzahl der Kantone vorgegeben oder zumindest empfohlen, betont Friedli. Die Gemeinde habe Verständnis dafür, dass betroffene Haushalte und Betriebe die Einführung einer neuen Gebühr als ärgerlich empfänden, bekräftigt Friedli. «Wir hoffen aber, dass sich in Münchenstein das Verständnis dafür etabliert, dass die Grundgebühr notwendig ist.»
ist über 2000 Jahre alt und für uns moderne Menschen in vielerlei Hinsicht fremd und widerständig. Ein Bibelforscher vergleicht die Bibellektüre mit dem Schwimmen durch den Ärmelkanal – also ziemlich anspruchsvoll, aber auch erfüllend und gewinnbringend. Zum guten Glück gibt es jetzt eine Schwimmhilfe: Unsere Kirchgemeinde bietet einen Bibel-
Kurs für Neugierig an. Kurzweilige und kurzteilig werden wir in das Buch der Bücher eintauchen und es in seinen Grundzügen kennenlernen. Geplant sind drei Treffen ab Februar, die Termine legen wir gemeinsam fest. Interesse? Dann weitere Infos und Anmeldung unter 077 493 21 36 oder: m.perrenoud@refk-mstein.ch. Pfarrer Markus Perrenoud
Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags 19.00-20.00, Turnen mit Musik, Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Hugo Rapp, 079 874 56 17. info@sie-er-fitness.clubdesk.com. https://sie-er-fitness.clubdesk.com
20 90, familienforummuenchenstein@gmail.com Familiengartenverein Münchenstein. Anmeldung für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Michel Hänggi, FamiliengartenVerein Münchenstein, 4143 Münchenstein, praesident@fgv-m.ch, www.fgv-m.ch Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder 061 711 30 02. FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, 061 411 31 63, david.meier@fdpmstein.ch, www.fdpmuenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Wir proben jeden Mittwoch von 19.30–21.15 im Franz Xaver Saal der kath. Kirchgemeinde, Loogstrasse 22. Auskunft: Nicole Schoch, 061 411 83 03, n.schoch@bluewin.ch, www.frauenchor-muenchenstein.ch Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golfswing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im Golf-Shop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00– 22.00, Sa–So 8.00–18.00, www.tgcm.ch, 061 413 13 00, info@tgcm.ch Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein, 4142 Münchenstein. muenchenstein@grun liberale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer. HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20.
V E R E I N S N AC H R I C H T E N
G OT T ES D I E N S T E Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch
FOTO: SYMBOLBILD / SANDRA ARDIZZONE
Vorankündigung
MÜNCHENSTEIN
Mit dem Camper durch Italien! Mittwoch, 28. Januar, 14.30 im KGH. Der preisgekrönte Filmer Felix Heiber zeigt uns einen Road-Movie, der seine dreimonatige Reise durch Italien dokumentiert.
Männerriege Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruckfeld, Loogstrasse 2, Münchenstein. Mittwochs, 19.10–20.00: Turnen f. Männerturner und Senioren; 20.00–21.30: Faustball und Unihockey. Nach dem Training Treff im Rest. Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch
Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch Sonntag, 18. Januar 10.15 Ökum. Gottesdienst im ref. KGH 10.15 Kinderkirche im ref. KGH Mittwoch, 21. Januar 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim Freitag, 23. Januar 9.30 Ökum. Eltern-Kind-Treff im ref. KGH
Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org eckstein@ecksteinbirseck.org Sie sind herzlich eingeladen, am Sonntagmorgen an unserem Gottesdienst teilzunehmen. Jeweils am Sonntag, 10.00 bis 11.30 Während dem Gottesdienst findet unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.
Militärschiessverein Münchenstein. Präsident Jean-Marc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www. msv-muenchenstein.ch Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugendmusik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19.00, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Susanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch Rückengymnastikgruppe in Münchenstein bietet jeweils mittwochs Rückentrainings mit dipl. Bewegungspädagogin in Turnhalle und Bad für Beweglichkeit, Kräftigung und Entspannung. U. Voegele, 061 603 80 05, www.discusherniebasel.ch SATUS TV Münchenstein, vielseitige und sportliche Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Polysportives Mädchenturnen ab 2. Kindergarten bis 9. Schuljahr, Badminton, Zumba, Yoga/Pilates, Fit for Fun gemischte Gruppe, gemischte Fitnessgruppe ab 60+, Frauenriege ab 40+. Auskunft: Rita Zumbrunnen, 061 411 35 60, satus4142@gmx.ch Schachklub Birseck. Spielabend jeden Dienstag (ausser Schulferien) ab 19.30 in der «Alti Gmeini», Hauptstrasse 50, Münchenstein. Jugendschach Freitag, 18.00–19.00. Auskunft: Hanspeter Marti, Präsident, 061 411 21 47.
SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein. www.sp-muenchenstein.ch. Co-Präsidium: Veronica Münger, 079 656 45 71, veromue@hot mail.com und Patrick Rickenbach, 079 210 59 39, patrick.rickenbach@gmx.ch Tenniscenter Münchenstein. 5 Hallen- und 4 Aussensandplätze, Tennisschule, kostenloses Schnuppertraining, Ganzjahres-Tennisclub, Seminarraum, Wilson-Shop, Swiss-Tennisturniere, 061 413 13 00, www.tgcm.ch Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präsident: Michael Hochreutener, E-Mail info@ tc-muenchenstein.ch, www.tc-muenchenstein.ch Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Bürgerstube). Kontaktperson: Hermann Ehret, 061 711 67 80. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuen chenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65. Familienforum Münchenstein. Body Toning, Aqua-Gym, Power-Yoga/Pilates, div. Vorträge, Spielgruppen. Auskunft: Rita Zumbrunnen, 077 535
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MITTEILUNGEN DER GEMEINDE MÜNCHENSTEIN www.muenchenstein.ch
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Baupublikation Nr. 2025-1898 Gesuchsteller: Augenpraxis Gartenstadt, Kaspar-Pfeiffer Strasse 4, 4142 Münchenstein Projekt: Zweckänderung: alt Büro in neu Praxis, Parzelle: 4453, 5245BR, Kaspar Pfeiffer-Strasse 4, 4142 Münchenstein Projektverfasser: Bulloni Praxisplanung GmbH, Lukas Bulloni, Tellerweg 40, 4102 Binningen Auflagefrist: 26. Januar 2026 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. Personelles
Zur Pensionierung von Nadine Gartmann Per Ende Januar 2026 wird Nadine Gartmann ihren beruflichen Ruhestand antreten. Über mehr als zwei Jahrzehnte lang hat sie in der Gemeinde Münchenstein einen wichtigen Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geleistet. Bis im Dezember 2022 war sie in der Küche für den Mittagstisch im Einsatz. Seit Januar 2023 arbeitete Nadine Gartmann als Mitarbeiterin der Schulergänzenden Betreuung am Standort Lange Heid. Im Januar 2025 durfte sie ihr 20-jähriges Dienstjubiläum für die Gemeinde Münchenstein feiern. Wir danken Nadine Gartmann für ihre langjährige Treue und den engagierten Einsatz für die Einwohnerinnen und Einwohner Münchensteins. Für den neu beginnenden Lebensabschnitt wünschen wir ihr nur das Beste. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung Personelles
Herzliche Gratulation zum Dienstjubiläum von Vasfiye Yorozlu Per Anfang Jahr durfte Vasfiye Yorozlu ihr 20-jähriges Dienstjubiläum für die Gemeinde Münchenstein feiern. Als Mitarbeiterin des Reinigungs-Teams trägt sie seit vielen Jahren zum sauberen Erscheinungsbild der Schulanlage Lange Heid bei. Wertvoll waren jeweils auch ihre Einsätze als Vertretung bei Ausfällen von anderen Reinigungskräften. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung gratulieren Vasfiye Yorozlu herzlich zum Dienstjubiläum und danken ihr für ihre langjährige loyale Mitarbeit und ihr Engagement.
Marschübungen vor und nach der Basler Fasnacht in der Brüglinger Ebene Bezüglich Marschübungen von Fasnachtscliquen und Guggenmusiken in der Brüglinger Ebene zur diesjährigen Fasnacht wird
folgende Regelung in Erinnerung gebracht: Gemäss § 30 des Polizeireglements der Einwohnergemeinde Münchenstein vom 27. März 2007 sind Marschübungen mit Trommeln, Pfeifen und anderen Fasnachtsinstrumenten vier Wochen vor und drei Wochen nach der «Basler Fasnacht», also ab Samstag, 24. Januar 2026, bis Sonntag, 22. März 2026, zu den folgenden Zeiten gestattet: – Montag bis Samstag 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 20.00 Uhr – Sonntag 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr Die Bewilligung erstreckt sich lediglich auf das Gebiet der Brüglinger Ebene. Auf den Langsamverkehr ist gebührend Rücksicht zu nehmen. In den Wohnquartieren der Gemeinde Münchenstein sind keine Marschübungen gestattet. Die Gemeindepolizei Infrastrukturprojekt Loogstrasse
Provisorische Verschiebung Haltestelle Pumpwerkstrasse Wie die BLT mitteilt, ist die Haltestelle «Pumpwerkstrasse» der Buslinie 37 (Richtung Münchenstein Bahnhof) seit dem 13. Januar voraussichtlich bis Freitag, 6. März 2026, provisorisch um rund 100 Meter in Richtung Eichenstrasse verschoben. Die Gemeindeverwaltung
Bioabfuhr im Winter
Tipps für eine reibungslose Leerung Fallen im Winter die Temperaturen in den Minus-Bereich, drohen die Inhalte der Bioabfallcontainer zu gefrieren. Dies erschwert oder verunmöglicht dem Entsorgungsunternehmen die Leerung. Dementsprechend kann es vorkommen, dass die Container nicht oder nur teilweise geleert werden. Für eine reibungslose Leerung aller Bioabfälle bei Frostgefahr sorgen folgende Tipps für Abhilfe: – Frostgeschützter Standort: Container zwischen den Leerungen möglichst geschützt aufstellen (z. B. in Garage oder Unterstand) – Nicht übermässig füllen: Container nicht randvoll füllen und den Deckel stets geschlossen halten – Feuchtigkeit reduzieren: Bioabfälle gut abtropfen lassen. Keine flüssigen Abfälle einfüllen – Zeitungspapier verwenden: Feuchte Abfälle in Zeitungspapier einwickeln, um Nässe zu binden
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– Nicht verdichten: Abfälle nicht feststampfen, damit sie sich leichter lösen Bioabfall-Container, die aufgrund von Frost nicht oder nicht vollständig geleert werden können, werden nachträglich nicht geleert. Die Bauverwaltung Adventsschmücken 2025
Baumschmuck beziehen bis Ende Januar Am Adventsschmücken vom 22. November 2025 sind zahlreiche Weihnachtskugeln und weiterer Baumschmuck entstanden, die in der Folge die Weihnachtsbäume in den Münchensteiner Quartieren geschmückt haben. In den vergangenen Tagen haben die Mitarbeitenden des Werkhofs nun den Baumschmuck abgehängt. Wer Interesse hat, den selbst angefertigten Baumschmuck künftig für private Zwecke zu nutzen, hat die Möglichkeit, diesen bis und mit Freitag, 30. Januar 2026, im Foyer der Gemeindeverwaltung an der Schulackerstrasse 4 zu den üblichen Öffnungszeiten zu beziehen. Der Baumschmuck ist nach Quartieren sortiert. Kreationen, die aufgrund der Witterung nicht mehr ansehnlich oder defekt waren (z. B. solche mit viel Watte), wurden bereits entsorgt. Die Gemeindeverwaltung Tagesheim Münchenstein
Freie Betreuungsplätze Im Tagesheim der Gemeinde Münchenstein erhalten Kinder ab 3 Monaten bis hin zum Schuleintritt eine liebevolle, bedürfnisgerechte und professionelle Betreuung und Förderung. Altersgemischte Gruppen mit maximal 10 Kindern bieten den Kindern einen überschaubaren, familiären Rahmen. Neben den ansprechenden Räumlichkeiten in der Stiftung Hofmatt steht im Aussenbereich ein attraktiver Spielplatz zur Verfügung. Bei der Gestaltung des Programms nehmen die Betreuerinnen und Betreuer Rücksicht auf die aktuelle Jahreszeit sowie saisonales Brauchtum. So sorgte im Advent beispielsweise der Besuch des «Santiglaus» für ebenso grosse Freude, wie der vom hauseigenen Wichtel gebackene Dreikönigskuchen anfangs Januar (siehe Bild).
Als nächster Anlass steht der Münchensteiner Fasnachtsumzug vom 13. Februar an, welchen die Kinder des Tagesheims als begeisterte Zuschauende mitverfolgen werden. Das Tagesheim verfügt zurzeit noch über freie Betreuungsplätze. Weitere Informationen zum Tagi sind zu finden auf der Website https://feb.mstein.ch Bei Interesse an einer unverbindlichen Besichtigung steht das Team des Tagesheims gerne unter der Nummer 061 411 57 77 oder per E-Mail an tagesheim@muenchenstein.ch zur Verfügung. Das Team des Tagesheim Münchenstein Familienzentrum FAZ
Neue Öffnungszeiten Das Familienzentrum Münchenstein (FAZ) an der Äussere Lange Heid 15 (Gebäude 8D) bietet Kindern zwischen 0 bis 6 Jahren in Begleitung einer Bezugsperson die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre zu treffen und über Fragen des Alltags und der Erziehung auszutauschen. Seit Januar 2026 gelten im FAZ neue Öffnungszeiten: Neben dem Donnerstagmorgen, jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr, stehen die Türen auch dienstags von 15.00 bis 17.00 Uhr für Besucherinnen und Besucher offen. Hingegen entfällt die bisherige Öffnung am Mittwochnachmittag. Für weitere Informationen siehe www.faz-muenchenstein.ch Familienzentrum Münchenstein
Baselbieter Brass Day am 31. Januar
Fördertag für die Blechblasinstrumente Am 31. Januar 2026 findet in Münchenstein der erste Baselbieter Brass Day statt. In Workshops und im Ensemble-Unterricht werden 150 Kinder und Jugendliche aller Baselbieter Musikschulen von Profis auf der Stufe ihres jeweiligen Niveaus gefördert. Ebenfalls am Brass Day beteiligen sich Musikschülerinnen und -schüler der Musikschule des Solothurnischen Leimentals, der Musikschule Dornach und der Musikschule Unteres Fricktal. Das Schlusskonzert des Brass Days um 18.00 Uhr im Kultur- und Sportzentrum Münchenstein ist öffentlich – der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zum Anlass siehe www.brass-day.ch Musikschule Münchenstein
Gemeinde Münchenstein
Wir sind auf Instagram Folgt uns auf eifach_muenchest
SCHNAPPSCHUSS Zugefrorener Teich: WochenblattJournalist Tobias Gfeller, hat uns diesen Schnappschuss aus der Grün80 zukommen lassen. Die Aufnahme ist Anfangs Jahr entstanden.
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Neue Frauengruppe: vom Zuhören zum Mitreden Vor kurzem formierte sich die Gruppe «Frauen für Dornach». Ihr Anliegen: mehr weibliche Mitwirkung und Sichtbarkeit im Dornacher Dorfleben und darüber hinaus. Florin Bürgler Welche Relevanz und welches Mobilisierungspotenzial für das Thema in der Luft liegen, zeigte die Debatte rund um die Streichung der Gelder für die Prävention von Gewalt an Frauen vor wenigen Wochen auf eindrückliche Art und Weise: Innert kürzester Zeit wurden schweizweit eine halbe Million Unterschriften gesammelt. Für Barbara Stettler aus Dornach ist das ein Mut machendes Zeichen dafür, was möglich ist, wenn sich Frauen solidarisieren und gemeinsam ihre Stimme erheben. Allgemein sei eine zunehmende Tendenz hin zu Spaltung und Egoismus in der Gesellschaft zu spüren, die sie bereits im Jahr 2020 dazu bewegte, in Dornach, wo sie seit vielen Jahren zu Hause ist, selbst etwas anzureissen, um diesem Trend entgegenzuwirken. Stettler gründete das Netzwerk «Kraft des Dorfes», das eine bewusstere Nachbarschaft und das Zusammenleben wieder mehr in den Fokus rücken will. Dafür werden mehrmals im Jahr Anlässe wie die sogenannten Potlucks organisiert, an denen interessierte Leute aus Dornach beim gemeinsamen Mitbring-Buffet miteinander in den Austausch kommen. Mit ihrer neuen Initiative setzt sich die engagierte Dornacherin nun konkret für folgendes Thema ein: die Mitwirkung und Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum, beziehungsweise eben gegen den Mangel davon. Als Beispiel zieht Stettler das Szenario einer typischen Gemeindeversammlung heran: «Frauen haben tendenziell den Drang, sich selbst eher zurückzunehmen und das eigene Wissen und Können beziehungsweise den Mehrwert einer eigenen Wortmeldung ständig zu hinterfragen. Im Gegensatz dazu melden sich Männer häufig schneller zu Wort und vertreten ihre Positionen mit hohem Selbstbewusstsein.» Dadurch blieben wertvolle Einsich-
Wollen Brücken bauen: (v. l.) Lisa Wüst, Christine Dettli, Wiebke Dibbern, Barbara Stettler (vorne), Brigitte Kaldenberg und Monica Palatini von der Gruppe «Frauen für Dornach».
ten und Perspektiven unberücksichtigt, die das gesellschaftliche und politische Miteinander bereichern und voranbringen würden.
Räume sind zum Nehmen da Stettler betont, dass sich die Anliegen, die sie mit den Gleichgesinnten in der Gruppe «Frauen für Dornach» verfolgen möchte, nicht grundsätzlich gegen Männer richten – vielmehr möchten sie ein ganzheitliches Denken in den Fokus rücken: «Wir erwarten nicht, dass uns jemand einfach so mehr Raum gibt. Uns
geht es darum, dass wir lernen, mutiger Raum zu beanspruchen.» Sie fügt einen interessanten Punkt an: Während Männernetzwerke in Zünften oder im Militär gesellschaftlich und historisch verankert und respektiert seien, würde die Organisation und Mobilisierung von Frauen häufig schnell als feministische Verschwörung abgetan. Damit habe «Mann» die Stimmen von Frauen über die Zeit hinweg kleingehalten, die nun auch im öffentlichen Raum fehlen würden. Um das zumindest in Dornach anzugehen, hat Stettler besagte Initiative ins Leben
gerufen und bereits rund 15 interessierte Mitstreiterinnen versammeln können. Bei der ersten gemeinsamen Sitzung vergangene Woche seien erste Ansätze diskutiert worden, vieles sei aber erst noch am Entstehen und der Rahmen offen, vor allem auch für weitere interessierte Frauen aus Dornach, die sich in irgendeiner Form einbringen möchten.
Optimismus und Tatendrang In den nächsten Monaten werde sich zeigen, was sich daraus entwickelt – Ideen gäbe es laut Stettler schon mal so einige:
Gesprächskreise bilden, Arbeitsgruppen ins Leben rufen, Workshops zum Thema Auftrittskompetenz durchführen oder mit Kulturaktionen auf sich aufmerksam machen. Die Initiantin von «Frauen für Dornach» blickt jedenfalls mit einer gesunden Portion Optimismus und Tatendrang nach vorne: «Ich wünsche mir, dass wir eine grosse, vielfältige Frauengruppe unterschiedlichen Alters werden – unabhängig vom politischen Hintergrund – und gemeinsam lernen, uns in öffentlichen Räumen liebevoll wie auch hartnäckig einzubringen.»
THEATERGRUPPE HOCHWALD
K ANTON
Seegfrörni – eine Komödie
Kinder schützen und fördern
PR. Ein Muotathaler Wetterschmöcker (Mario Dagli Orti) prophezeit im Hochsommer anhand vom grösseren Fettgehalt der Murmeltiere einen eiskalten Winter – so kalt, dass Seen und Flüsse zufrieren könnten! Für Franka Stierli (Olivia Wyss), finanzschwache Glücksritterin mit grossen Träumen und grenzenlosem Mut, ist das die Gelegenheit ihres Lebens. Sie will den gefrorenen Rhein vermarkten, koste es was es wolle. Mit viel Enthusiasmus überzeugt sie ihren Gläubiger, den überforderten Treuhänder Magnus Nuss-
baumer (Martin Oppliger), das ganze Vermögen seiner Mutter auf diese eine Karte zu setzen. In ihrer verzweifelten Situation stolpern sie gemeinsam ins Abenteuer – auf einer Finanzbasis, dünner als das Eis, auf das sie hoffen. Ist die clevere EventManagerin Frau Schäufele (Saskia Ryser) die richtige Person, um die beiden mit ihren Ideen und Plänen gut auf’s Eis zu bringen? Gilt die Besorgnis von Mutter Hedi Nussbaumer (Anita Dagli Orti) ihrem Sohn Magnus oder eher ihrem Ficus oder noch mehr ihrem Bankkonto und der Op-
tion auf ein Luxuszimmer im Altersheim? Die Regisseurin Therry Hübscher hat diese aberwitzige Komödie über Träume, Pleiten und die grosse Kälte an die hiesige Region angepasst. Wir freuen uns auf sie, um ihnen ein nicht alltägliches Stück präsentieren zu dürfen – ein Stück, dass dem kleinen Ensemble viel abverlangt, uns und sie mit viel köstlicher Komik belohnt. Wir spielen vom 23.– 31. Januar im Hobelträff Hochwald mit feiner Kulinarik und toller Ambiente. Tickets und Infos: www.theaterhochwald.ch
WOB. Mit dem Massnahmenplan 20252028 will der Kanton Solothurn Kinder und Jugendliche nachhaltig fördern, ihre Teilhabe stärken und die Rahmenbedingungen für ein gesundes Aufwachsen verbessern, wie er mitteilt. Besonders berücksichtigt würden Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Armut, Migrationshintergrund oder Behinderungen in besonderem Masse belastet oder gefährdet seien. Zudem greife der Massnahmenplan Herausforderungen auf, etwa Chancen und Risiken des digitalen
FOTO: FLORIN BÜRGLER
Raums oder die psychische Gesundheit junger Menschen. Ein Schwerpunkt sei die politische Bildung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Diese soll gestärkt werden. Ein weiterer Schwerpunkt sei der Schutz von Kindern und Jugendlichen. Mit dem Suchtpräventionsprogramm und gezielten Aktivitäten zur Prävention von Jugendgewalt – insbesondere im digitalen Raum – werde der Jugendschutz gestärkt. Ebenso würden die Angebote in der frühen Sprachförderung und der Elternbildung weiterentwickelt.
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Die Inszenierung von Andrea Pfaeh ler und Rafael Tavares zeigt, was uns Menschen menschlich macht: die Unruhe, das All zu stürmen, den Mut, die Hand des Teufels nicht zu scheuen, und das Herz, die Suche nach Schönheit und Liebe nie auf zugeben. Goethe wirft Faust in alle Wirrnisse der Neuzeit, auf einen Weg zum Licht über den Tod hinaus. Die erfolgreiche Inszenierung vom Oktober 2025 bringen wir 2026 wie der und neu auf die Bühne.
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Wir freuen uns auf den Theatersom mer am Goetheanum, mit Ihnen! Inszenierung: Andrea Pfaehler Regie Eurythmie: Rafael Tavares Musik: Balz Aliesch Bühnenbild: Nils Frischknecht
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@einwohnergemeinde.dornach
MITTEILUNGEN DER GEMEINDE DORNACH www.dornach.ch
Einwohnergemeinde Dornach
info@dornach.ch
AUS DEM GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 12. Januar 2026 hat der Gemeinderat: – festgelegt, dass im Kalenderjahr 2026 als Zinssätze für Steuervorauszahlungen (Vergütungszins) 0.00%, für verspätete Steuerzahlungen (Verzugszins) 3.50% und für Steuerrückerstattungen (Rückerstattungszins) 0.25% festgelegt werden; – bekanntgegeben, dass er die Massnahme «Information und Sensibilisierung der Bevölkerung» ins Ziel «Stärkung der Attraktivität von Dornach für alle Generationen.» des Legislaturprogramms 2025–2029 aufgenommen hat; und der Generationenbeauftragten, unter Einbezug der Alters- und Gesundheitskommission, den Auftrag erteilt, sich mit den weiteren Massnahmemöglichkeiten auseinanderzusetzen und ihm, falls die Umsetzung der Zustimmung des Gemeinderats bedarf, diese zu beantragen; – den Bericht «Wohnen im Alter» zur Kenntnis genommen; – beschlossen, dass er die Idee der Stiftung Haus Martin betreffend Neubau für Demenzbetroffene unterstützt und eine grundsätzliche Unterstützungsbereitschaft analog Alters- und Pflegeheim Wollmatt signalisiert; – das Legislaturprogramm 2025–2029 genehmigt, beschlossen, den Stand der Zielerreichung mindestens einmal jährlich im Gemeinderat zu besprechen und das Legislaturprogramm auf der Website zu veröffentlichen: https://www.dornach.ch/ziele Der Gemeinderat
LEGISLATURPROGRAMM 2025–2029 Das Legislaturprogramm 2025–2029 sieht sieben Handlungsfelder bzw. Schwerpunkte vor. Pro Handlungsfeld sind je ein Ziel und verschiedene Massnahmen dazu vorgesehen und ist vermerkt, in welchem Jahr bzw. welchen Jahren die vorgesehenen Massnahmen umgesetzt werden sollen. Schliesslich wurde das Legislaturprogramm 2025–2029 unter folgendes Motto gestellt:
Folgende Handlungsfelder und Ziele hat der Gemeinderat für die aktuelle Legislatur festgelegt: – Stabilisierung Finanzen: Erhalt der finanziellen Handlungs- und Investitionsfähigkeit der Gemeinde. – Schulhausbauten und -angebote: Weiterentwicklung und Erneuerung der Schulinfrastruktur und Ausbau der Bildungsangebote in Dornach. – Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung:
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Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit, Partizipation und Vernetzung. Infrastrukturentwicklung: Ausbau und Erneuerung der Infrastruktur im Gebäude-, Verkehrs- und Energiebereich unter Berücksichtigung der Naturund Umweltaspekte. Ortsplanung: Abschluss der Ortsplanungsrevision und der Teilzonenplanrevision Wydeneck und proaktive Begleitung von Entwicklungsprojekten. Generationenfreundlichkeit: Stärkung der Attraktivität von Dornach für alle Generationen. Verwaltung stärken: Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen und agilen Verwaltung mit motivierten Mitarbeitenden und Erhalt einer hohen Kundenorientierung.
Die vorgesehenen Massnahmen sowie die zeitliche Einordnung können der Übersicht auf der Website entnommen werden: https://www.dornach.ch/ziele Der Gemeinderat BUDGET 2026 UND FINANZPLAN 2026–2030
ABSTIMMUNGSINFORMATIONEN ZUR KOMMUNALEN VOLKSABSTIMMUNG VOM 18. JANUAR 2026 Bei der Abstimmung vom 18. Januar 2026 geht es um die Frage, ob Sie das Budget 2026 unter Kenntnisnahme des Finanzplans 2026–2030 annehmen wollen. Die Vorlage wurde an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2025 beraten und bereinigt. Ein Rückweisungsantrag wurde deutlich abgelehnt. Der vom Gemeinderat vorgeschlagene Steuerfuss von 94% wurde bestätigt. Aufgrund eines Antrags auf Urnenabstimmung, der das notwendige Quorum von einem Viertel der anwesenden Stimmberechtigten erreichte, werden das Budget und die Kenntnisnahme des Finanzplans der Stimmbevölkerung vorgelegt.
Die Abstimmungsinformationen (Abstimmungsbroschüre) sowie die Stimmzettel und Stimmrechtsausweise wurden allen
Stimmberechtigten verschickt. Die Abstimmungsbroschüre, das Budget 2026 sowie der Finanzplan 2026–2030 können zudem auf der Gemeindeverwaltung bezogen oder auf unserer Website heruntergeladen werden: https://www.dornach.ch/abstimmungen/ termine/7 086 902 Der Gemeinderat ERWEITERUNG SCHULSTANDORT BRÜHL
EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG Die Schulraumplanung sieht vor, bis Mitte 2028 eine erste Schulraumerweiterung am Standort Brühl vorzunehmen. Dieses Projekt betrifft die Erweiterung der Primarschule, die Errichtung eines Zweifachkindergartens, einer Tagesstruktur, eines Bewegungsraums sowie von Schutzplätzen. Nachdem die Gemeindeversammlung am 12. Februar 2025 für die Durchführung eines Wettbewerbs für die Erweiterung der Schulanlage Brühl einen Kredit genehmigt hatte, wurde im Verlauf des Jahres der einstufige Projektwettbewerb im offenen Verfahren für Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros durchgeführt. Fristgerecht gingen 21 Projektvorschläge ein. Das Preisgericht hat nach eingehender Prüfung und intensiver Diskussion aller eingereichten Projekte einen Entscheid getroffen und die Rangierung festgelegt. Der Gemeinderat hat den Bericht des Preisgerichts am 15. Dezember 2025 genehmigt. Der 1. Rang mit der Empfehlung zur Weiterbearbeitung geht an das Projekt «Panama» der Mentha Walther Architekten GmbH mit Beer Landschaften. Alle Wettbewerbsbeiträge können während der öffentlichen Ausstellung besichtigt werden: Datum Jeweils werktags vom 15. Januar bis 28. Januar 2026 Uhrzeit 16.00 bis 18.00 Uhr Ort Treff 12, Weidenstrasse 26 4143 Dornach Wir freuen uns über Ihr Kommen. Der Gemeinderat
EINSCHULUNG IN DIE DORNACHER KINDERGÄRTEN Für das Schuljahr 2026/2027 werden Kinder, welche zwischen dem 1.08.2021 und dem 31.07.2022 geboren sind, in die Kindergärten aufgenommen. Die Anmeldung erfolgt schriftlich. Die Anmeldeformulare wurden den Eltern/Erziehungsberechtigten per Post zugestellt. Der Besuch des Kindergartens ist im Kanton Solothurn obligatorisch. Falls Sie kein Formular erhalten haben oder weitere Auskünfte wünschen, wenden Sie sich bitte an die Schulleitung der Schulen Dornach, Tel. 061 705 50 50 oder schulen@dornach.ch Die Schulleitung
NETZWERKTREFFEN FREIZEIT UND FÖRDERUNG – 28. JANUAR 2026 Dieses Netzwerktreffen ist eine Massnahme des Kinder- und Jugendleitbildes und des Aktionsplans «Kinderfreundliche Gemeinde». Es richtet sich an Freiwillige und Mitarbeitende von gemeinnützigen Organisationen (z.B. Vereine, Stiftungen) und soll zu Information, Austausch, miteinander und voneinander Lernen sowie Vernetzung beitragen. Beim ersten Treffen wird es Thementische aus verschiedenen Bereichen – wie Soziales (Kinder- und Jugendangebote, Nachbarschaftshilfe), Sport- und Bewegungsförderung (Offene Turnhallen, Coop Gemeindeduell) und Natur – geben, an welchen Inputs für Initiativen und Aktivitäten gesammelt werden. Es ist auch möglich, Partner:innen oder Unterstützer:innen zu finden für z.B. eine Aktivität oder Arbeitsgruppe. Datum Mittwoch, 28. Januar 2026 Uhrzeit 19.00 bis 21.00 Uhr Anmeldeschluss: Dienstag, 20. Januar 2026 Freiwillige und Mitarbeitende von gemeinnützigen Organisationen wurden im Dezember von der Gemeinde eingeladen. Personen, die keine Einladung der Gemeinde erhalten haben, dürfen sich gerne bei der Generationenbeauftragten Silja Ramseier (silja.ramseier@dornach.ch, 061 706 25 06) melden. Die Generationenbeauftragte
INFORMATIONSANLASS ALTER – 4. FEBRUAR 2026 Der Gemeinde Dornach ist es wichtig, die ältere Generation regelmässig über Angebote und neues Wissen bezüglich Alter zu informieren. Deshalb laden wir Sie herzlich zur Informationsveranstaltung ein, welche zusammen mit der Pro Senectute Kanton Solothurn durchgeführt wird. Datum Mittwoch, 4. Februar 2026 Uhrzeit 15.00 bis 17.00 Uhr Ort Rainpark/Alterssiedlung Dornach, Aufenthaltsraum, Hügelweg 4, Dornach Anmeldeschluss: Dienstag, 27. Januar 2026 Der Anlass informiert zu den Themen Vorsorgeauftrag sowie Lebenszufriedenheit. Der Vorsorgeauftrag hält fest, wer Sie vertreten soll, falls Sie urteilsunfähig werden. Im Input erhalten Sie Informationen, was Sie dazu beachten müssen. Im Vortrag zur Lebenszufriedenheit erfahren Sie Wissenswertes aus der Altersforschung und was Sie selbst dazu beitragen können. Alle Interessierten, ob bereits im Rentenalter oder noch jünger, sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich per E-Mail (silja.ramseier@dornach.ch) oder per
Telefon (061 706 25 06) mit Angabe Ihres Namens, Telefonnummer und E-Mail bis zum 27. Januar 2026 an. Die Generationenbeauftragte
BESCHLÜSSE DES BÜRGERRATS VOM 6. JANUAR 2026 – Der Bürgerrat stimmt dem von G. Christofori, NVD, vorgestellten Projekt Amphibienweiher auf der Parzelle 1601 zu. Das Projekt soll durch Stiftungen und Spenden finanziert werden und ist für die Bürgergemeinde kostenneutral; – R. Umher informiert über den aktuellen Stand Bauernhof Schlosshof; – Gudrun Altenbach, Jürg Hürlimann und Michael Konrad, Futuro Immobilien AG, werden einstimmig in die Liegenschaftskommission gewählt; – Der Auftrag für die Renovation der Fensterläden Restaurant Schlosshof wird an die Firma Bacher & Partner GmbH Aesch vergeben; – Der Bürgerrat genehmigt die Demission von Dieter Grass. Die Partei der Grünen erhält eine Frist bis 3.03.2026 für eine Nachnomination. Die Grünen und die SP erhalten Frist bis 3.03.2026 einen Suppleanten zu stellen; – Die Rechnungen Januar 2026 werden genehmigt. Der Bürgerrat
BAUPUBLIKATION Dossier-Nr.: 2026-0007 Bauherr: RaumFreunde GmbH, Amselweg 5, 4143 Dornach Grundeigentümer: RaumFreunde GmbH Amselweg 5, 4143 Dornach Bauobjekt: Abbruch Zweifamilienhaus & Gartenhaus; Neubau 2 Einfamilienhäuser & 1 Doppeleinfamilienhaus mit zentraler Einstellhalle, Aussenparkplätzen und vier Wärmepumpen in Aussenaufstellung Bauplatz: Gempenring 94, 94a, 94b, 94c, 94d, 94e Parzelle GB Dornach Nr.: 742 Projektverfasser: aziri architekten gmbh, Lehmenweg 37, 4143 Dornach Publiziert am: 15. Januar 2026 Einsprachefrist bis: 4. Februar 2026 Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Die Bauverwaltung
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Gutes Resultat in schwankendem Umfeld schluss folgt, gerne geben wir Ihnen bereits einige Zahlen bekannt:
Die Wirtschaft musste sich im Jahr 2025 in erratischem Umfeld behaupten (was heute gilt, ist morgen anders). Die tiefen Zinsen erlaubten vermehrte Hypothekaraufnahmen für den Erwerb von Wohneigentum. Trotz unsicherer Lage konnten die Börsenmärkte weltweit, auch in der Schweiz, zulegen. Unsere Bank erwirtschaftete ein gutes Jahresergebnis von CHF 1.6 Mio. (Vorjahr 1.7). Der revidierte Ab-
Die Hypotheken nahmen um CHF 15 Mio. zu auf insgesamt CHF 692 Mio. und die Kundengelder wuchsen um CHF 30 Mio. auch dank unseres speziellen Jubiläumsbonus auf dem Sparkonto 180. Dieses Sparkonto aber auch die gut verzinsten Termingelder haben zum Wachstum beigetragen. Wenn jemand längere Zeit auf sein Geld verzichten kann und nicht in Wertschriften investieren möchte, empfehlen wir weiterhin die Termingelder und das Sparkonto 180. Das Konto gehört auch ohne Bonus immer noch zu den bestverzinsten Bankkonti.
Dank dem Hypothekarwachstum reduzierte sich im sinkenden Zinsumfeld der Zinsertrag weniger stark als budgetiert. Im Jahr 2025 lag der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft rund CHF 300'000 über dem Vorjahr und betrug fast CHF 8.7 Mio. Dank guter Börsenentwicklung und der Nachfrage nach Wertschriftenanlagen erhöhte sich der Wertschriftenertrag ebenfalls um rund CHF 84'000. Insgesamt resultierte ein Erfolg aus Kommissionen und Dienstleistungen von CHF 2.3 Mio. Das Handelsgeschäft war mit CHF 521'000 nur geringfügig unter dem Vorjahr. Dem Bruttoertrag von CHF 11.8 Mio.
(Vorjahr 11.5) stand ein Geschäftsaufwand von CHF 6.4 Mio. (Vorjahr 5.7) gegenüber und so resultierte ein Bruttogewinn von CHF 5.4 Mio. Der höhere Personalbestand und die Jubiläumsaktivitäten rund um unser 111-Jahr-Jubiläum erhöhten den Geschäftsaufwand, dennoch wurde im 2025 ein gutes Resultat erwirtschaftet.
Generalversammlung am Samstag, 7. März 2026
Die Bankleitung und der Verwaltungsrat bedanken sich bei den Mitarbeitenden für die geleistete Arbeit und der Kundschaft für das Vertrauen. Über einen Besuch im neuen Jahr freuen wir uns sehr. Jürg Hürlimann, Bankleiter
D OR N AC H U N D D OR N E C K BE RG
WochenBlatt
MITTEILUNGEN DER GEMEINDE HOCHWALD www.hochwald.ch
sekretariat@hochwald.ch
Gemeinderatssitz
Kommunale Ersatzwahl während der Amtsperiode 2025–2029 Ausschreibung der Ersatzwahl für das Amt eines Mitglieds des Gemeinderates und Einberufung der Wahlberechtigten für den Urnengang vom 8. März 2026. Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Hochwald, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe c des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 (BGS 113.111), beschliesst: 1. Ausschreibung und Einberufung In der Gemeinde Hochwald ist das Amt des 7. Gemeinderates, der 7. Gemeinderätin neu zu besetzen. Die Ersatzwahl für dieses Amt für den Rest der Amtsperiode 2025–2029 findet am 8. März 2026 statt. Die Wahlberechtigten der Gemeinde Hochwald werden zu diesem Urnengang einberufen. Die Wahl erfolgt nach dem Majorzwahlverfahren (§ 41 ff. und § 113 ff. GpR). 2. Zweiter Wahlgang Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 26. April 2026 statt. 3. Wählbarkeitsvoraussetzungen Wählbar ist, wer in der Einwohnergemeinde Hochwald stimmberechtigt ist. Wählbar ist auch, wer sich verpflichtet, vor Amtsantritt die Stimmberechtigung in der Gemeinde und die Wählbarkeitsvoraussetzungen zu erwerben (§ 32 Abs. 2 GG). 4. Teilnahme an der Wahl Es dürfen sich nur Kandidaten und
Kandidatinnen an der Wahl beteiligen, die sich innert Frist (s. Ziff. 5.) angemeldet haben. 5. Wahlvorschlag/Anmeldung Ein Wahlvorschlag ist auf einem amtlichen Formular „Wahlvorschlag für Beamtenwahlen» aufzuführen, welches bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden kann. Der Wahlvorschlag muss von mindestens 10 in der Einwohnergemeinde Hochwald Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Der Wahlvorschlag ist spätestens bis Montag, 2. Februar 2026, 17 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 6. Wahlzettel Für die Gestaltung und den Druck der Wahlzettel ist die Gemeindeverwaltung verantwortlich. 7. Wahlpropagandamaterial Die Wahlpropagandaschrift darf (gefaltet) höchstens das Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 Gramm wiegen. Sie ist in genügend Exemplaren spätestens bis am Montag, 2. Februar 2026, 12 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung abzuliefern. 8. Zustellung an die Stimmberechtigten Die Zustellung des Wahlmaterials an die Stimmberechtigten erfolgt bis am Samstag, 14. Februar 2026. 9. Briefliche Stimmabgabe Sobald die Stimmberechtigten das amtliche Wahlmaterial erhalten haben, können sie bis Samstag, 7. März, spätestens bis 18.00 Uhr brieflich wählen.
Das macht Dornach lebenswert Verzicht auf einen Bewegungsraum mit dem Hinweis, die Kinder könnten am Lolibach spielen, sind nicht zielführend. Gemäss Lehrplan haben Kinder Anspruch auf angemessene Sport- und Bewegungsmöglichkeiten drinnen und draussen. Bereits die Hörlerstudie (2017) zeigte, dass das Schulsportangebot nur knapp (dank der Schwimmhalle) gedeckt werden kann und die Turnhallenkapazitäten für Vereine ungenügend sind. Kinder verbringen acht Jahre ihres Lebens auf der Schulanlage Brühl, mit Tagesbetreuung und Vereinsaktivitäten sind dies bis zu 45 Stunden pro Woche. Da sie nicht abstimmen können, müssen wir es für sie tun. Deshalb am 18. Januar ein beherztes Ja. Martina Hasler, Mitglied Schulraumplanungskommission
ABSTIMMUNG
Nein zum Budget Man wirft uns Kritikern des Budgets 2026 (welches auch eine Steuererhöhung beinhaltet) vor, dass wir keine konkreten Massnahmen vorschlagen, wo noch gespart werden kann. Und dass man nicht mit einer konstruktiven Teilnahme am weiteren Budgetprozess rechnet. Wie verlogen ist denn das? Seit Jahren benennen wir Sparmassnahmen. An Gemeindeversammlungen setzen wir uns für vernünftige Projekte wie Strassenerneuerungen ohne unterhaltsintensive Sickerflächen mit Rasengittersteinen oder gegen die Luxus-Velounterführung ein. Gemäss Investitionsplan 2026-2030 (Seite 2 bis 5) ANZEIGE
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Umfangreicher Massnahmenkatalog Der Gemeinderat verabschiedete an seiner ersten Sitzung im neuen Jahr das Legislaturprogramm – neu mit einem Slogan. Bea Asper Ein grüner Pfeil zeigt von links nach rechts, darunter steht der neue Slogan: «Dornach vorne». Er ist versehen mit den Schlagwörtern «gemeinsam, lebendig, naturnah, zukunftsfähig». Dies sei das Motto zum Legislaturprogramm 2025– 2029, erklärte Gemeindepräsident Daniel Urech (FWD/Grüne) an der Gemeinderatssitzung vom Montag. Der Gemeinderat hat die Ziele und den Massnahmenkatalog letzten Herbst an einer Klausur erarbeitet und das Strategiepapier an seiner öffentlichen Sitzung vom Montag einstimmig verabschiedet. Bei den Zielen steht zuoberst auf der Liste die «Stabilisierung der Finanzen». Erreichen wolle man dies mit der Sicherung der Investitionsfähigkeit, Vermeidung von Überschuldung, Veräusserung von Liegenschaften, dem Verkauf des Kabelnetzes und einer laufenden Überprüfung der Ausgaben auf Notwendigkeit und Tragbarkeit. Das Wort «Steuererhöhung» kommt in der Tabelle der Massnahmen
nicht vor. Das zweite Handlungsfeld ist der Bildung gewidmet mit der Weiterentwicklung und der Erneuerung der Schulinfrastruktur und dem Ausbau des Angebotes. Darin stehen Punkte wie der Kredit für das Vorprojekt «Schulraum Bruggweg», die Realisierung des Bauprojektes «Brühl», die Vorbereitung für die Einführung einer Sek P-Stufe, aber auch die Einführung eines Schülerrats. Ein Ziel ist auch die externe Schulevaluation mit Ergebnis einer «grünen Ampel» oder eine Zufriedenheitsumfrage bei Eltern und Schülern der Musikschule als Grundlage für mögliche Anpassungen und Schaffung eines neuen Angebots.
Zahl der über 80-Jährigen wird zunehmen Weiter hat sich der Gemeinderat zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeitsarbeit zu stärken und die Infrastruktur im Gebäude-, Verkehrs- und Energiebereich unter Berücksichtigung der Natur- und Umweltaspekte zu erneuern. Darunter sind etwa die Weiterentwicklung und Klärung der Projekte «Wydeneck», der Haltestelle Apfelsee und der Birsquerung aufgeführt. Auch die Umsetzung des Mobilitätskonzepts, die Umsetzung der Parkraumbewirtschaftung und Renaturierungsprojekte sind aufgeführt. Des Weiteren ist bei den Zielen der Abschluss der Ortsplanrevision und der Teilzonenplanung Wydeneck, Massnahmen zur Aufwertung des Ortskerns
Oberdornach, die Etablierung eines «Gestaltungsbeirats» sowie die Stärkung der Generationenfreundlichkeit aufgeführt. Es gelte, die Tagesstrukturen einzuführen, Spielplätze aufzuwerten, die Standortfrage Jugendhaus zu klären und auch das öffentliche Lokal im Gigersloch zu etablieren. Im Legislaturprogramm sind auch die «Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen und agilen Verwaltung mit motivierten Mitarbeitenden und der Erhalt der hohen Kundenorientierung» als Ziel aufgeführt mit dem Vorantreiben der Digitalisierung und der Überprüfung der Organisationsstrukturen bei der Sozialregion. Um Lücken im Bereich Alter und Gesundheit zu schliessen, hat der Gemeinderat in einem separaten Traktandum beschlossen, Vorschläge zu konkretisieren – zum Beispiel zur Entwicklung des Wohnraumes mit Betreuungsangebot und zur Bekämpfung von Armut und Einsamkeit. Gemäss der demografischen Entwicklung betrage der Anteil der über 80-Jährigen in zwanzig Jahren eineinhalbmal mehr als heute, gab der Ressortverantwortliche, Daniel Müller (FDP), zu bedenken. Unklar sei, wie sich das Angebot der Senevita im Stöcklin-Areal auf die Nachfrage auswirke und in welchem Rahmen es Alterswohnungen im Wydeneck geben könnte. Er wies auf die Pläne der Stiftung Haus Martin für eine Erweiterung im Bereich Demenz hin.
VER ANSTALTUNG Gemeinderat Hochwald Beat Kübler, Gemeindepräsident Franziska Saladin Kapp, Gemeindeschreiberin
ABSTIMMUNG
Antwort auf den Leserbrief «Was macht Dornach lebenswert?» von letzter Woche: Ein neues Schulhaus muss klar definierte Anforderungen erfüllen. Der Ergänzungsbau von 1997 wurde weder barrierefrei an die bestehenden Gebäude angebunden noch erweiterungsfähig geplant. Nach sorgfältiger Prüfung kam das Expertengremium zum Schluss, dass eine nachträgliche Anpassung unverhältnismässig hohe Kosten verursachen würde. Dieses Beispiel zeigt, dass kurzfristiges Sparen langfristig teuer sein kann. Ich wünsche mir, dass die Bevölkerung – insbesondere auch Personen mit Fachkenntnissen – sich konstruktiv in die Entwicklung der Schulhausprojekte einbringt, statt mit Polemik politische Agenden zu verfolgen. Vorschläge wie der
Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
kann man locker insgesamt rund 0.8 bis 3.2 Millionen Franken Investitionen zurückstellen oder gar streichen. Warum muss man für 100 000 Franken Schallschutzmassnahmen bei der Schiessanlage oder eine Fassadensanierung bei der Musikschule (Baujahr 2009) für 100 000 Franken stemmen? Auch alle Ausgaben im Zusammenhang mit dem 1.75 Millionen teuren Ersatzbau Jugendhaus sollte man bis zum Entscheid bezüglich Bahnhof Apfelsee stoppen. Die sinnlose Bus-Wendeschlaufe auf der Ostseite der Bahnhofsgleise um die Migros herum für 250 000 Franken muss genauso überdacht werden, wie die 250 000 Franken teure Instandstellungen des Werkhofs (soll ja mittelfristig verlegt werden). Sparen ist eine gute Tugend. Man opfert die Gegenwart, um eine bessere Zukunft aufzubauen. Besorgniserregend: die Befürworter des Budgets 2026 wollen genau das Gegenteil. Sie wollen Ausgaben mit Schulden im Budget zulasten künftiger Generationen finanzieren. Ein hochverschuldetes Dornach kann nicht das Ziel sein. Deswegen fordern wir, dass das Budget 2026 abgelehnt und überarbeitet wird. Lehnen Sie mit einem Nein das Budget 2026 ab! SVP Dornach
Infoveranstaltung: Mobil im Alter Mobil zu bleiben bedeutet Lebensqualität – gerade im Alter. Viele Seniorinnen und Senioren fahren noch aktiv Auto und möchten dies möglichst lange sicher tun. Gleichzeitig gibt es Menschen in unserer Gemeinde, die selbst nicht mehr fahren können und auf Unterstützung angewiesen sind. Der Kranken- und Hauspflegeverein engagiert sich deshalb gemeinsam mit dem SRK Solothurn beim freiwilligen Fahrdienst. Wir laden Interessierte sowie Seniorinnen und Senioren herzlich zu einer Informations-
veranstaltung ein. Ein erfahrener Fahrlehrer zeigt, worauf ältere Autofahrerinnen und Autofahrer achten sollten, um auch im Alter sicher unterwegs zu sein. Dabei geht es um aktuelle Verkehrsregeln sowie Gründe, die besonders häufig zu einem Führerausweisentzug führen. Die Hinweise richten sich an alle, die weiterhin sicher am Strassenverkehr teilnehmen möchten. Im zweiten Teil stellen wir den freiwilligen Fahrdienst vor. Dieser ermöglicht Fahrten zu Arztterminen, Therapien oder zu sozialen
ABSTIMMUNG
V E R E I N S N AC H R I C H T E N
Eine Gemeinde ist kein KMU Antwort zum Schreiben des Gemeinderats Ressort Finanzen von letzter Woche: Der Vergleich einer Gemeinde mit einem KMU greift zu kurz und ist irreführend. Eine Gemeinde ist kein Unternehmen, das sich aus dem Markt zurückziehen oder Leistungen nach Belieben anbieten oder kürzen kann. Sie trägt Verantwortung für die gesamte Bevölkerung – unabhängig von Einkommen, Alter oder Lebenssituation. Gemeinderat und Verwaltung tragen eine besondere finanzielle Verantwortung gegenüber den Steuerzahlenden und müssen Transparenz sowie Rechenschaft jederzeit gewährleisten. Ein haushälterischer Umgang mit öffentlichen Mitteln ist oberstes Gebot. Während ein KMU primär gewinnorientiert arbeitet, erfüllt eine Gemeinde einen öffentlichen Auftrag. Sie sorgt für Infrastruktur, Bildung, Sicherheit, soziale Angebote und Lebensqualität. Diese Leistungen sind keine optionalen Produkte, sondern die Grundlage eines funktionierenden Gemeinwesens. Deshalb kann eine Gemeinde nur eingeschränkt nach betriebswirtschaftlichen Prinzipien geführt werden. Unbestritten stehen Gemeinden unter finanziellem Druck. Steigende Kosten sind Realität. Daraus darf jedoch nicht automatisch folgen, dass Steuer- oder Gebührenerhöhungen der einzige Ausweg sind. Politische Prioritätensetzung, langfristige Finanzplanung und eine kritische Überprüfung der Ausgaben gehören zu einer verantwortungsvollen Finanzpolitik. Eine Gemeinde muss effizient arbeiten, bleibt aber eine öffentliche Institution und keine Firma. Ihr Erfolg misst sich nicht am Gewinn, sondern daran, wie verantwortungsvoll und bürgernah sie ihre Aufgaben erfüllt. Urs Benkler, Dornach
DORNACH UND DORNECKBERG Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen, begleitet oder organisiert Projekte und betreibt das Spielmobil und das Jugendhaus Dornach als offenen Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, Sa 18.00–21.00 (jeden 2. Sa) und weitere. www.jugendarbeit-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, 079 963 29 63.
Anlässen. Gesucht sind Pensionierte, die bereit sind, Zeit zu schenken und ihr Auto sinnvoll einzusetzen. Wer sich engagiert, unterstützt nicht nur andere, sondern bleibt selbst aktiv, vernetzt und mobil. Die Veranstaltung findet am 22. Januar um 19 Uhr in der Aula beim Schulhaus Brühl statt. Wir freuen uns auf Sie – ob als sicherheitsbewusste Autofahrerin oder als Fahrer, der sich ein wertvolles freiwilliges Engagement vorstellen kann. Kranken- & Hauspflegeverein
Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, 061 791 91 49. Pétanqueclub Dornach. Ganzjähriges Training jeden Dienstag, ab 14.00, Bouleplatz Gigersloch und jeden Donnerstag, ab 19.00 Anlage Bruggweg. Bei schlechtem Wetter in der Surprise-Halle im Wydeneck. www.pc-dornach.ch Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: CHF 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.
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Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
DORNACH UND DORNECKBERG
Der Kranken- und Hauspflegeverein & SRK Solothurn
Mobil im Alter – Einladung zur Infoveranstaltung Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 19.00 Uhr in der Aula beim Schulhaus Brühl statt. Wir freuen uns auf Sie.
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MITTEILUNGEN DER GEMEINDE GEMPEN
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Wir als Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sind in der sehr privilegierten Lage, in unserer direkten Demokratie über viele verschiedenen Themen abstimmen zu können. Diesen Sonntag stimmen wir über die Frage ab, ob wir das Budget 2026 und den Finanzplan 2026 bis 2030 der Einwohnergemeinde Dornach annehmen oder ablehnen wollen. Dazu haben garantiert alle ihre eigene Meinung und es
Röm.-kath. Kirchgemeinde Gempen
Baugesuchsnummer: 2026/0001 – 2. Publikation (zufolge Formfehler) Bauherrschaft: Caduff Endeavors AG, Hauptstrasse 82, 4132 Muttenz Bauobjekt: Rampe für Anlieferung und Rollstuhlfahrer; Kälteaggretate (Juraschutzzone; Ausnahmegesuch zur Unterschreitung des gesetzlichen Waldabstandes gemäss § 141 PBG für die geplante Rampe) Projektverfasser: Caduff Endeavors AG, Hauptstrasse 82, 4132 Muttenz Grundeigentümer: Caduff Endeavors AG, Hauptstrasse 82, 4132 Muttenz Bauplatz: Gempenturmstrasse 15 Parzelle: 1718 Publiziert am: 15. Januar 2026 Einsprachefrist bis: 4. Februar 2026
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Donnerstag, 22. Januar 2026, 20.00 Uhr, Brügglistube, Kirchackerweg 2, Gempen Traktanden 1. Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der letzten KG-Versammlung vom 17. Juli 2025 3. Voranschlag 2026 a. Besoldungsreglement 2026 wie bisher b. Kirchensteuerbezug 2026, 17% wie bisher 4. Informationen aus dem Seelsorgeverband/ Pastoralraum 5. Verschiedenes
Einsprachen gegen dieses Bauvorhaben sind zu adressieren an: Bauinspektorat NWCH, Bruggweg 44, 4143 Dornach.
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Am Sonntag ist Wahltag
info@gempen.ch
Baupublikation
Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
Der Kirchenrat
ist wichtig, dass Sie Ihre Meinung auf dem Stimmzettel an der Urne abgeben. Es wäre fantastisch, wenn die Stimmbeteiligung über 50 Prozent liegen würde und die Entscheidung, ob wir das Budget 2026 und den Finanzplan 2026 bis 2030 annehmen oder ablehnen wollen, von einer Mehrheit beantwortet wird. Die Stimmcouverts können noch bis am Samstag, 17. Januar, bis 18 Uhr in die grünen Gemeindebriefkästen
bei der Gemeindeverwaltung, beim Bahnhof Dornach-Arlesheim, bei der Busstation «Goetheanum» oder bei der Busstation «Apfelsee» eingeworfen werden. Oder Sie kommen am Sonntag zwischen 10 bis 12 Uhr im Stimmlokal an der Hauptstrasse 33 vorbei. Mitbestimmen statt zuschauen – wer nicht abstimmt, überlässt anderen die Entscheidung. Fabian Mathiuet, Grüne Dornach
ABSTIMMUNG
Schuldensanierung Es ist besorgniserregend zu sehen, dass unsere Wohngemeinde weiterhin hohe Ausgaben tätigt, anstatt klare Sparmassnahmen zu ergreifen. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sollten wir verantwortungsbewusst handeln und Prioritäten so setzen, dass langfristige finanzielle Stabilität gewährleistet ist. Es ist an der Zeit, umzudenken. Steuererhöhungen sind kein probates Mittel, um einen Ausgabenüberschuss in den
Griff zu bekommen. Empirische Untersuchungen zeigen, dass ein tiefer Steuerfuss für wohlhabende Zuzüger attraktiv ist und so zusätzliche Steuereinnahmen generiert werden: Basten, Eugster&Parchet (2017/2018). Ein verschuldeter Privathaushalt kann die Einnahmeseite nicht beliebig nach oben verschieben. Oft bleiben dann nur die harten Einschnitte einer Schuldensanierung. Für Dornach gilt das nicht. Entscheidungsträger in
Politik und Verwaltung versuchen, Defizite auf unsere Kosten zu schliessen. Wie sehr wünschte ich mir die Handlungsweise eines ehemaligen Bundesrates, der auf die Interviewfrage, warum er so sparen wolle, sinngemäss antwortete: «Weil ich das mir anvertraute Steuergeld unserer Bürger so verwalte, wie wenn es mein eigenes wäre.» Walter Tschopp-Buxtorf, Dornach
ABSTIMMUNG
Warum dieses Budget speziell ist
G OT T ES D I E N S T E Katholische Gottesdienste in Dornach Sonntag, 18. Januar 10.45 Ökumenischer Gottesdienst 18.00 Eucharistiefeier im Kloster Freitag, 23. Januar 15.00 Kommunionfeier mit Blasiussegen im APH Wollmatt
Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 18. Januar 9.15 Ökumensicher Gottesdienst
Sonntag, 18. Januar 10.45 Ökum. Gottesdienst zur Einheit der Christen, kath. Kirche Dornach, mit Pfarrerin Mirjam Wagner und Diakon Wolfgang Müller Weitere Veranstaltungen Mittagsclub Dornach für Senioren 12.00, am Donnerstag 22. und 29 Januar im Pfarreisaal der Kath. Kirche Dornach, Essen mit alkoholfreie Getränke CHF 18, mit Wein CHF 19. Anmeldung: 077 439 77 19
Sonntag, 18. Januar 9.15 Ökum. Gottesdienst zur Einheit der Christen, kath. Kirche Hochwald, mit Pfarrerin Mirjam Wagner und Diakon Wolfgang Müller
Montag bis Samstag 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 18. Januar 9.00 Wortgottesfeier
ABSTIMMUNG
Ein Ja für Dornach Am Sonntag stimmen wir übers Budget ab – bis Samstagabend (18 Uhr) können die Stimmcouverts in die entsprechenden Briefkästen geworfen werden. Jetzt ist der Moment, um Ja zu sagen: Ja zu einer attraktiven Gemeinde mit guten Dienstleistungen. Ja zu einer Gemeindeverwaltung, welche ihre Ressourcen in zukunftsfähige Projekte stecken kann,
anstatt gelähmt zu werden. Ja zur Erarbeitung einer zeitgemässen Infrastruktur. Ja zu einer gut begründeten und nachvollziehbaren Steuererhöhung. Ja zur Zukunft von Dornach. Argumente und Informationen zur Abstimmung finden Sie auf: www.attraktivesdornach.ch. Ramon Glatz, für die IG attraktives Dornach
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Punkt 5. Das heisst: Wir stimmen am 18. Januar über ein schon beratenes und bereinigtes Budget ab, dem die Gemeindeversammlung bereits zugestimmt hat. Die Schlussabstimmung entfiel, weil ein Bürger verlangte, dass bereits beratene und bereinigte Budget an der Urne abzustimmen zu lassen. Stimmen Sie jetzt Ja, dann kann die Verwaltung mit zwei Monaten Verspätung die Aufgaben des laufenden Jahres umsetzen. Wird das Budget abgelehnt muss der Gemeinderat es der Gemeindeversammlung nochmal vorlegen
ABSTIMMUNG
ABSTIMMUNG
Keine Steuererhöhungen
Wahlkampf endet beim Schulweg
– ohne konkreten Auftrag, was zu ändern ist. Das brächte mehrere Monate Verzögerung, bis ein rechtsgültiges Budget vorläge. Die Folgen sind Unsicherheit für Behörde und Verwaltung, blockierte Prozesse, unnötiger Mehrauf wand. Übermässiges Misstrauen schadet dem Gemeinwohl. Nehmen Sie also den Stimmzettel, schreiben Sie ins Antwort-Kästli: «Ja» – wir sehen uns hoffentlich am 25. November an der nächsten Budget-Gemeindeversammlung. Barbara Stettler, Initiantin Kraft des Dorfes
Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald
S DOR VE N TI
Die Frage zur Abstimmung vom 18. Januar lautet: Wollen Sie das Budget 2026 unter Kenntnisnahme des Finanzplanes 2026 bis 2030 annehmen? Sie können dazu «Ja» auf den dafür vorgesehen Stimmzettel schreiben oder «Nein». Der Ort, wo Anpassungen diskutiert wurden, liegt bereits in der Vergangenheit, es war die Gemeindeversammlung vom 26. November, alle stimmberechtige Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen. Die Zusammenfassung dazu finden Sie in den informativen Abstimmungsunterlagen auf Seite 13,
Für eine moderne Infrastruktur Für eine attraktive Gemeinde Für die Zukunft von Dornach
Eine Gemeinde hat viele Aufgaben, das kostet. Viele Ausgaben sind nicht oder nur bedingt beeinflussbar. Bei den beeinflussbaren Ausgaben hat der Gemeinderat gespart, vom ersten Budgetentwurf bis zur finalen Version über 1 Million Franken. Mehr Sparen geht nicht, wenn wir nicht auf wichtige und dringende Investitionen verzichten wollen. Aktuell sind die im Budget 2026 vorgesehenen Projektarbeiten für Schulhäuser, Tagesstruktur, Mittagstisch und Gebäudesanierungen blockiert. Gemeinderat und Finanzkommission (in beiden sind alle Parteien vertreten) haben einstimmig dem Budget zugestimmt. Deshalb JA zum Budget am 18.1. für ein lebenswertes Dornach.
6 202 T A E JZUM BUDG
www.attraktivesdornach.ch
Dornach hat seit Jahren ein klares Finanzproblem. Wer glaubt, dieses lasse sich primär durch höhere Steuern oder neue Einnahmen lösen, greift zu kurz. Finanzielle Probleme entstehen in den meisten Fällen aufgrund struktureller Defizite, fehlender Priorisierung und Mängeln auf Führungsebene. Bevor die Bevölkerung für Fehlentscheide zur Kasse gebeten wird, müssen sämtliche Ausgaben konsequent hinterfragt werden. Zwingend notwendig ist nur, was klar zu den Kernaufgaben einer Gemeinde gehört. Luxusprojekte, Doppelspurigkeiten und gemeindefremde Ausgaben haben in der aktuellen Lage keinen Platz. Besonders problematisch ist, wenn demokratische Mehrheitsentscheide nicht respektiert oder nachträglich umgangen werden. Demokratie lebt davon, dass der Wille des Souveräns nicht nur abgeholt, sondern auch umgesetzt wird. Statt isolierte Insellösungen zu entwickeln, braucht es vermehrt regionale Zusammenarbeit, klare Kostentransparenz und den Mut, bestehende Strukturen extern und neutral überprüfen zu lassen. In der Privatwirtschaft ist dies selbstverständlich – warum nicht auf Gemeindeebene? Die Bevölkerung ist bereit, Verantwortung mitzutragen. Sie erwartet jedoch zu Recht, dass Führung, Prioritätensetzung und Umgang mit Steuergeldern professionell, nachvollziehbar und im Interesse aller erfolgen. Jetzt ist es Zeit, Probleme an der Wurzel anzupacken – nicht kosmetisch, sondern strukturell. Steven Richiger, parteilos
Redaktionsschluss Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch
Was sich im Zusammenhang mit der Abstimmung zum Budget 2026 in Dornach abspielt, ist nicht akzeptabel. Kinder auf dem Kindergarten- und Schulweg mit politischen Botschaften zu konfrontieren oder ihnen Werbematerial und Schokolade zu verteilen, um indirekt das Abstimmungsverhalten der Eltern zu beeinflussen, überschreitet eine klare Grenze. Kinder für politische Zwecke zu instrumentalisieren gehört zur untersten Schublade des Wahlkampfs. Unverständlich ist zudem, dass die Gemeindebehörden (Rektorat, Gemeindepräsidium) bei der Schoggi-Aktion nicht eingeschritten sind oder sich geäussert haben. Wir Eltern bringen unseren Kindern bei, nichts von Fremden anzunehmen – umso befremdlicher ist es, wenn Kinder in politische Kampagnen einbeANZEIGE
zogen werden. Politische Meinungsbildung gehört ins Dorf: auf Plakate, in Flyer, an Veranstaltungen oder in Leserbriefe – nicht auf den Schulweg. Bereits das Aufhängen von Plakaten während der Weihnachtszeit sowie das Verteilen von Flyern zeugte von mangelndem Fingerspitzengefühl. Es stellt sich die Frage, ob Aktionen aus dem Umfeld der «IG Attraktives Dornach» als Vorbild taugen. Besonders stossend ist, dass öffentlich bezahlte Personen oder Institutionen beteiligt sind. Wer im öffentlichen Auftrag handelt, hat sich politisch neutral zu verhalten und Kinder aus Kampagnen herauszuhalten. Demokratie lebt von Überzeugung, nicht von Manipulation – nicht auf dem Rücken unserer Kinder. Deshalb: Nein zum Budget am 18. Januar. Gruppe Dornach2021
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AGE N DA
Donnerstag, 15. Januar 2026 Nr. 3
WochenBlatt
ARLESHEIM
Forum Würth, Arlesheim. Dornwydenweg 11. Geöffnet: Di bis So, 11 bis 17 Uhr. Bis 5. April.
Öffentliche Ausstellungsführung «Waldeslust». Forum Würth. 11.30 bis 12.30 Uhr.
«Farben als Weg zum Licht»: Ausstellung von Daniel Eydt. Klinik Arlesheim, Foyer Wegmann. Geöffnet: Mo bis Sa, 8 bis 20 Uhr; So, 9 bis 20 Uhr. Bis 10. März.
DORNACH Das Tagebuch der Anne Frank. Neues Theater. 18 Uhr.
«Wir alle»: Kunstausstellung als Zwischennutzung. Wiesenweg 2. Geöffnet: Fr, 16. 1., 18 bis 21 Uhr; Sa und So, 17. und 18. 1., 14 bis 18 Uhr. Bis 18. Januar.
REINACH Orchesterkonzert Junge Birsphilharmonie. Kirche St. Nikolaus. 17 Uhr.
D I E N S TAG , 2 0 . JA N UA R
DORNACH
MÜNCHENSTEIN Männerpalaver. Ref. KGH. 19.30 Uhr.
REINACH Infoveranstaltung für Eltern mit Kindern geboren zwischen August 2022 und Juli 2023. Gemeindesaal. 19 Uhr.
«Zodiak»: Tierkreiskräfte in Skulptur, Relief, Zeichnung und Malerei. KunstSchauDepot, Juraweg 2 bis 6. Geöffnet: Di bis Fr, 17 bis 18.30 Uhr, auf Voranmeldung: 079 321 30 38. Bis 10. April.
MÜNCHENSTEIN
M I T T W O C H , 21. JA N UA R
Regionale 26. Haus der elektronischen Künste. Geöffnet: Mi und Fr, 12 bis 18 Uhr; Do, 12 bis 20 Uhr; Sa und So, 12 bis 17 Uhr. Bis 1. Februar.
AESCH Benefizspiel von Sm’Aesch. MZH Löhrenacker. 19.30 Uhr.
Treten in der reformierten Kirche in Aesch auf: (v.l.) Olivia Zaugg, Tashko Tasheff, Viktor Pantiouchenke und Fred Singer. HOCHWALD
D O N N E R S TAG , 15 . JA N UA R Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esa-Sportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
Smart-Kaffee. Gemeinschaftssaal im Timotheus-Zentrum. 15 Uhr.
REINACH
DORNACH Schülerkonzert der Blockflötenklasse. Aula Schulhaus Brühl. 11 Uhr.
Geschichten-Zeit in Tigrinya. Gemeindebibliothek. 17 bis 18.45 Uhr.
MÜNCHENSTEIN
Frischwarenmarkt. Dorfplatz. 8.30 bis 11.30 Uhr.
Luege, lose, baschtle. Gemeindebibliothek. 14 bis 15 Uhr.
Mario-Kart-Turnier für Jugendliche. Jugendhaus Palais noir. 18 bis 23 Uhr.
Open Decks. Haus der elektronischen Künste. 17 bis 20 Uhr.
Premiere: Das Tagebuch der Anne Frank. Neues Theater. 19.30 Uhr.
DORNACH
Ornithologischer Spaziergang des NVA. Tramhaltestelle Zollweiden. 9.30 Uhr.
MÜNCHENSTEIN AESCH
AESCH
ARLESHEIM
«Sag niemals nie»: Heimat- und Theaterobe des Trachtenvereins. 19.30 Uhr.
Stammtisch «Museumsstamm im Heimatmuseum». 10 Uhr.
ARLESHEIM
«Sag niemals nie»: Heimat- und Theaterobe des Trachtenvereins. 14 Uhr.
AU SS T E L L U N G E N
Aescher Konzertabend mit dem Trio Klezmer Pauwau und Olivia Zaugg. Ref. Kirche. 17 Uhr.
ARLESHEIM
Gmüesmärt. Dorfzentrum. 9 bis 11.15 Uhr. «Glück 2.0» von touche ma bouche. Gemeindebibliothek. 19.30 Uhr.
Cinema Paradiso. Setzwerk. Filme: «Wir Erben» um 10 Uhr, «Schellen-Ursli» um 14.30 Uhr und «The Penguin Lessons» um 20 Uhr.
«ÜberLandSicht»: Soloprogramm von Gerhard Tschan. Trotte. 20 Uhr.
Open Decks. Haus der elektronischen Künste. 17 bis 20 Uhr. Podiumskonzert Talentförderung Musik Baselland. Kuspo. 19.30 bis 20.30 Uhr.
«Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth». • • • • • • • • • • • •
präsentiert Ihnen das Kreuzworträtsel
In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an CH Regionalmedien AG, Rathausstrasse 24, 4410 Liestal.
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... gehen (Hund) Schweiz. Strom in GewerkSpanien schaftsbund
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Fürwort Mittags(2. Pers.) ruhe
Wapitihirsch german. Gottheit
engl. Taxi Backutensil
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lat.: Gesetz
Kleiderlänge
Salz der Ölsäure
ruhig (engl.)
engl.: Gipfel
entzogenes Wohlwollen
Grit Straßenberger: Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert
kaufm.: Absatz
6 Figur in Star Wars
engl. Held
dt. für Matur (Kw.)
Besteckteil
Flachland
Dichtkunst
digit. Internetverbindung
1
Bedrängnisse
Verzeichnis
4 dt. Vorsilbe
Teil v. akadem. Titeln
Handlung
Rabenvogel
3
griech. Göttin d. Ackerbaus
4 Londoner Galerien (Kw.)
02 26 raetsel.ch
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Lebensort der ersten Jahre
2
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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Fragewort
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Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 19. Januar 2026, bei uns eintreffen.
K E M R S Z U R A U N E N N E T A L T H A E A B E Z G E O L U V E L E V E N A S A G N L A S U R E N P A C K E N K I N B A L B A G A G E R T R O M P E T E O A R O P A L T I L G U N G S R A T E R A L L Y E G R A D R A L P E N S I O N A D N A Lösung D D R Y E 1/2026 A R G L O S PENDANT D A L E S M A K R E L E
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«Imagination»: Ausstellung von Sibylle Laubscher. Business Parc Reinach. Geöffnet: Mo bis Fr, 8 bis 12.15 Uhr und 13.15 bis 17 Uhr. Bis 16. Januar.
Tänze aus aller Welt. Annemarie Pflugshaupt, esa-Sportleiterin. Tel. 061 401 25 71. Rainpark Dornach. 9.30 bis 11 Uhr.
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Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 8. Januar 2026
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Herzlichen Glückwunsch
Regionale 26. Kunsthaus Baselland. Geöffnet: Di, Mi und Fr, 11 bis 18 Uhr; Do, 11 bis 20 Uhr; Sa und So, 11 bis 17 Uhr. Bis 25. Januar.
ARLESHEIM Gschichtezyt für Kinder ab 4 Jahren. Gemeindebibliothek. 14 bis 14.30 Uhr. Kinderanlass: Frühlingsputz der Nistkästen. Bachrechen eingangs Ermitage. 14 bis 16.30 Uhr.
Orchesterkonzert Junge Birsphilharmonie. Ref. Kirche. 19 bis 20 Uhr.
Tanzabend im Hobelträff. 20 Uhr.
DORNACH
FOTO: ZVG
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Die Autorin präsentiert ein neues, lebendiges Bild der aussergewöhnlichen Denkerin: Durch einen starken Fokus auf die Erinnerungen und Geschichten, die von Freunden, Kollegen und Schülern über Arendt erzählt wurden, lernen wir die Person hinter der einzigartigen Philosophin kennen. Obwohl ihr die Rolle der Intellektuellen zutiefst suspekt war, wurde sie zu einer Intellektuellen von Weltrang. Ihr Denken war irritierend und eigensinnig, sie eckte überall an, war aber alles andere als eine Einzelgängerin: Die Liste von Arendts Bekanntenkreis liest sich wie das «Who is Who» der westlichen Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts. Arendt führte ihr Jahrhundertleben als eine «Virtuosin der Freundschaft», für deren Denken zwischenmenschliche Verbindungen unverzichtbar waren und die auch heute noch unsere Freundin im Geiste sein kann. C.H. Beck Verlag, 2026
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Bücher Top 10 Belletristik
1. DOROTHEE ELMIGER: Die Holländerinnen Roman, Hanser Verlag 2. ANNE GOLD: Über die Grenzen hinaus Kriminalroman, Friedrich Reinhardt Verlag 3. HELEN LIEBENDÖRFER: Die einsame Nachtigall Meister Konrad von Würzburg in Basel Historischer Roman, Friedrich Reinhardt Verlag 4. PHILIPP GURT: Graubündner Schatten Landjäger Caminada und der Fräuleinmörder Kriminalroman, Kampa Verlag 5. MATTHIAS JÜGLER (Hrsg.): Wir dachten, wir könnten fliegen 19 Geschichten über den Verlust der Arten und die Kraft der Literatur Anthologie, Penguin Verlag 6. NELIO BIEDERMANN: Lázár Roman, Rowohlt Verlag 7. SILVIA GÖTSCHI: Bödmerenwald Kriminalroman, Emons Verlag 8. -MINU: Schliesslich ist Heiligabend Ein Geschenkkorb voll funkelnder Weihnachtsgeschichten Geschichten, Friedrich Reinhardt Verlag 9. NORA GOMRINGER: Am Meerschwein übt das Kind den Tod Ein Nachrough Essay, VQ Verlag 10. INES SIEGFRIED: Scherbenviertel Historische Erzählung, Efef Verlag
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Bücher Top 10 Sachbuch
1. GIULIA ENDERS / JILL ENDERS: Organisch Was es wirklich bedeutet, auf unseren Körper zu hören Gesundheit, Ullstein Verlag 2. OSWALD INGLIN: Basler Bunker Die Befestigung Basels im Zweiten Weltkrieg Basler Geschichte, Friedrich Reinhardt Verlag 3. GRIT STRASSENBERGER: Die Denkerin Hannah Arendt und ihr Jahrhundert Biografie, Verlag C.H. Beck 4. MARTIN MÖHLE: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt XI Das Stadtdenkmal Basel Basiliensia, GSK 5. CHRISTIANE WIDMER: Basel abseits der Pfade Basiliensia, Braumüller Verlag 6. WALTER THURNHERR: Wie der Bundesrat die Schweiz regiert und weshalb es trotzdem funktioniert Politik, Kein & Aber Verlag 7. JÜRG MÜLLER/ CHRISTOPH EISENRING/ PATRICK LEISIBACH (Hrsg.): Antifragile Schweiz 17 Strategien für eine Welt der Unordnung Wirtschaft, Versus Verlag 8. FLORIAN ILLIES: Wenn die Sonne untergeht Familie Mann in Sanary Biografie, Fischer Verlag 9. ALDOUS HUXLEY: Zeit der Oligarchen Über Wissenschaft, Freiheit und Frieden Politik, Hanser Verlag 10. MARCEL SALATHÉ: Kompass Künstliche Intelligenz Ein Reiseführer durch eine Welt in verrückten Zeiten Künstliche Intelligenz, Wörterseh Verlag