20260129_WOZ_OBZANZ

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG redaktion.obz@chmedia.ch • 061 927 29 00 •

Junge

Sopranistin

Chelsea Marilyn Zurflüh begeisterte in der Stadtkirche Liestal.

Seite 5

Grosse

Challenge Treppenlauf der Leichtathletikriege des TV Gelterkinden auf den Landi-Turm.

Seite 9

Für mehr Biodiversität In Lampenberg wird der letzte von sechs geplanten Naturweihern erstellt.

Seite 13

Steppin Stompers in Jubiläumslaune

Liestal Die einheimische Dixieland Band feiert ihren 60. Geburtstag mit einem begeisternden Konzert

UlrichFluri

Das haben sich die damals 14-jährigen Jünglinge Hansi Rudin und Andy Spinnler aus dem Altmarkt-Quartier wohl kaum vorstellen können, als sie sich 1966 an einem kalten Januar-Sonntag erstmals zum lockeren Musizieren getroffen haben, dass sie 60 Jahre später dann als mittlerweile ausgebuffte «Dixie-Junkies» immer noch auf der Bühne stehen werden. Das war nämlich die Geburtsstunde der damaligen Schülerband zu den heute jubilierenden Steppin Stompers und zugleich der Start in eine lange Jazztradition in Liestal. Treffend denn auch der Kurzbeschrieb im Jubiläumsflyer: «Was 1966 klein begann, ist heute ein Stück Liestaler Musikgeschichte.» Und die ist seit sechs Jahrzehnten geprägt von Musikern, die dem Jazz- und Dixie-Sound in grosser Bandbreite sowie gekonnt adaptierten Klassikern aus der Volksmusik mit Herzblut und viel Experimentierlust huldigen. Die um die Urgesteine Hansi Rudin und Andy Spinnler herum sukzessive ausgebaute achtköpfige Formation präsentiert sich aktuell als eine der ältesten «Boygroups» der Region, die überall ihre Spuren beziehungsweise ihre Töne hinterlässt. Dabei zeigen diese «rüstigen Senioren» überhaupt keine Ermüdungserscheinungen. Im Gegenteil: Ihr mitreissendes Auftreten und ihre Musik versprühen viel Lebensfreude und Optimismus. Davon hat sich das treue Publikum an den beiden ausverkauften Konzerten vom letzten Wochenende in der Liestaler Stadtkirche einmal mehr mit grosser Zufriedenheit überzeugen können.

Sandra Rippsteins Stimme Wenn die Steppin Stompers ihren musikalischen Teppich ausrollen, gibt’s nebst ihren Standards immer auch Platz für «Extras». Und da hatten sie in ihrem nun bereits 29. Kirchenkonzert als Preview zum nachmaligen Jubiläumskonzert vom 15. November im Stadtcasino Basel programmatisch mit Sandra Rippstein und dem Jodlerclub Hohwacht Lauwil ein gutes Gespür für das, was beim Publikum ankommt. Mit der Aargauerin Sandra Rippstein stand eine Künstlerin auf der Bühne, die durchaus als Schweizer Version von Tina Turner bezeichnet werden kann. Die Powerfrau mit der blonden Mähne und der kräftig-rauchigen Stimme sorgte zusammen mit der Band für viel Groove, Spass und Gänsehautmomente. Mit ihrem Song «Blues Stay Away from me», begleitet von Adam Taubitz’s virtuosem Geigenspiel, gab sie indes auch im Bereich der ganz feinen Töne eine Kostprobe ihres gesanglichen Könnens ab.

Dieses Können war auch beim Auftritt des Jodlerclubs Hohwacht aus Lauwil hörbar. Zwar irgendwie atypisch für ein Jazzkonzert, waren ihre Naturtöne aber als angenehmer Kontrapunkt wahrnehmbar. In ihrem Abschlussjodel «D Seel echli lo bambelä» – im Hintergrund dezent begleitet von der Band – kamen denn auch diesem Anlass angemessene feierliche Klangbilder auf.

Derweil zeigten sich im Hauptteil des Programms auch die Stompers punkto Qualität und Vielfalt von der besten Seite. Das Publikum war eingefangen von einer Magie, die eben entsteht, wenn solche seit Jahren eingespielten Persönlichkeiten zusammen musizieren. Da sei stellvertretend zum Gesamtprogramm hier eine Komposition als ganz besonderer Ohrwurm erwähnt: «Stompers Sepp». In Anlehnung an den «Schacher Sepp» wurde da aufgezeigt, wie mit viel musikalischer Fantasie beste Unterhaltung erzeugt wird. Grossartig!

Kolumne

Wenn Kinder fragen

Vor kurzem las ich mit einem Mädchen im Haus «Das tapfere Schneiderlein» der Brüder Grimm. Wir stiessen auf eine Stelle, wo es heisst: «Die Fliegen aber, die kein Deutsch verstanden, liessen sich nicht abweisen, sondern kamen in immer grösserer Gesellschaft wieder. Da lief dem Schneiderlein endlich, wie man sagt, die Laus über die Leber, es langte aus seiner Hölle nach einem Tuchlappen … und schlug unbarmherzig drauf.» Was ist «Hölle»?, fragte das Mädchen. Zunächst musste ich ihm die herkömmliche Bedeutung – möglichst kindgerecht – erklären und gleich sagen, dass nicht alle Menschen an eine Hölle glauben. Aber den Ort der Verdammnis konnte im Märchen «Hölle» ja definitiv nicht bedeuten. Glücklicherweise konnte ich dank der modernen Kommunikationstechnik gleich im Grimmschen Wörterbuch nach dem Begriff suchen und fand hier: «Hölle, der enge Raum hinter dem Ofen zwischen diesem und der Wand». Ich las weiter. Hölle kann auch einen «Raum unter dem Tische der Schneider» bedeuten, «in welchen der darauf Sitzende die Beine steckt; nach der Volksmeinung sollen hierein die Schneider von den ihnen anvertrauten Stoffen das Mögliche verschwinden lassen.» Es folgte ein Gedicht von Goethe: «Kein Schneider kleidet / so viele Nackte, / wenn er auch Höllen / aus Höllen packte.» Goethe nutzte hier wohl eine Lautähnlichkeit und wollte sagen: «wenn er auch Hüllen aus Höllen packte». Ich konnte dem Mädchen danach glaubwürdig darlegen, weshalb Lehrer auch nicht immer alles wissen. ThomasBrunnschweiler

Bandleader Hansi Rudin zusammen mit dem Jodlerclub in Jubiläumslaune
Fotos: U. Fluri
Banjo Man Andy Spinnler, Mitgründer der Band. Sandra Rippstein, mit ihrer kräftigen Stimme der Star des Abends.

Pilotprojekt startet in Liestal

«Früh verbunden» Familienlots/-innen helfen Familien mit kleinen Kindern

BeatEglin

Familienlotsinnen und -lotsen sollen bei Bedarf Familien mit Kindern von null bis vier Jahren wirksam begleiten, vernetzen und unterstützen. Die Fachfrauen und -männer sind Ansprechpersonen für die Eltern und kennen die geeigneten Institutionen, welche die benötigte Hilfe anbieten können. Das können beispielsweise Kitas oder auch Beratungsstellen sein. Das Pilotprojekt «früh-verbunden-BL» wird gemeinsam von der Sozialpädagogischen Familienbegleitung Baselland und dem kantonalen Netzwerk Frühe Kindheit umgesetzt. Die Stadt Liestal ist als erste Pilotgemeinde mit dabei. Dort werden nun Erfahrungen gesammelt und danach wird über die Art der Weiterführung entschieden. «Durch die gesellschaftliche Veränderung nimmt die Resilienz ab, was sich auf schulische Leistungen auswirkt», sagte Stadtrat Thomas Eugster. Deshalb sei ein solches Angebot sehr wichtig und hilfreich. Das BAG (Bundesamt für Gesundheit) hat grosses Interesse, schon in der frühen Kindheit anzusetzen. Familienzentrierte Vernetzung ist ein Schwerpunkt in der «Nationalen Strategie Prävention». Man will der Familie auf Augenhöhe begegnen. Bis zur Geburt ist die Betreuung gut und alles ist geregelt. Danach besteht bis zum Eintritt in den Kindergarten eine Lücke. Die Investition in die Familienbetreuung lohnt sich. In Deutschland gibt es ähnliche Projekte. Dort geht man von langfristigen Einsparungen von 400000 Euro aus. Wesentlich ist, dass die Familien an einen zentralen Dienst verwiesen wer-

Vereinsnotizen

den und sich niemand durch die Institutionen kämpfen muss. Das bringt für alle Vorteile. Das BAG unterstützt das Projekt auch bei der abschliessenden Evaluation.

Probleme nach der Geburt Viele Familien verschwinden nach einer Geburt vom Radar wegen mangelndem Wissen, Armut oder aus sprachlichen Gründen.

Eine Vorstudie in Baselland zeigte den Bedarf und Fachpersonen unterstützen diese familienzentrierte Vernetzung. Es war aber nicht ganz klar, wer das Projekt anreissen und umsetzen sollte. Man entschied sich deshalb für das Pilotkonzept, um Erfahrungen zu sammeln. Dabei konnte man sich an anderen Kantonen und Orten orientieren, wo es dieses An-

gebot bereits gibt. Das kostenlose und freiwillige Angebot startet in Liestal mit zehn Familien. Bei Bedarf kann es bis zu 35 Familien ausgebaut werden. Zielgruppen sind Familien mit kleinen Kindern von null bis vier Jahren, die Unterstützung möchten. Die Familien können sich selbst melden oder auch von Fachstellen angefragt werden. Es handelt sich nicht um ein neues Angebot, sondern um ein Case Management, das die Arbeit koordinieren und erleichtern soll. Für die Fachpersonen und Fachstellen soll es durch den Einbezug einer Familienlotsin eine Entlastung geben.

In ein paar Tagen wird die Homepage mit mehrsprachigen Audio-Nachrichten und Übersetzungen aufgeschaltet: www.familienlotsinnen-bl.ch

Tradition bewahren – Baukultur erhalten

Denkmalpflege Stiftung Hans Schmidt fördert Malerarbeiten

Die Stiftung Hans Schmidt engagiert sich im Kanton Basel-Landschaft für den Erhalt historisch wertvoller Gebäude und deren denkmalpflegerische Restaurierung. Im Zentrum stehen gezielte Förderbeiträge für Malerarbeiten an und in schützenswerten Bauten, insbesondere in Kernzonen, die für das kulturelle und architektonische Erbe von Bedeutung sind.

«Der Kanton Basel-Landschaft hat viele historische Gebäude mit oft kunstvollen Malereien. Mit der Unterstützung traditioneller Malerarbeiten tragen wir dazu bei, dieses Erbe für kommende Generationen zu bewahren», erklärt HJ. Meyer, Präsident der Stiftung.

Fokus auf Fassaden und Dekoration Gefördert werden Malerarbeiten an Gebäuden die den denkmalpflegerischen Anforderungen entsprechen. Auch Dekorationsmalereien und kunstvolle Verzierungen können unterstützt werden. In Einzelfällen werden zudem aufwendige Malereien im Gebäudeinnern geprüft. Die Beiträge dienen der Finanzierung fachgerecht und mit traditionellen Methoden ausgeführter Malerarbeiten.

Erhalt von Kunst und Handwerk Ein zentrales Anliegen der Stiftung ist auch die Förderung des traditionellen Malerhandwerks. «Wir wollen nicht nur Gebäude erhalten, sondern auch das Wissen und Können, das diese Arbeiten

möglich macht.» Dementsprechend unterstützt die Stiftung die Aus- und Weiterbildung von Malerinnen und Malern, z.B. den Lehrgang Fachrichtung Malerei des Vereins Handwerk in der Denkmalpflege». Ziel ist es, traditionelle Techniken und Materialien sowie handwerkliche Kompetenzen langfristig zu sichern.

Die Stiftung arbeitet eng mit der kantonalen Denkmalpflege zusammen, um Qualität, Authentizität und Historisches zu sichern.

Erste Projekte und Ausblick Seit ihrer Gründung wurden bereits mehrere erfolgreich realisierte Restau-

rierungsprojekte finanziell unterstützt. Die Stiftung adressiert Eigentümerinnen und Eigentümer historischer Liegenschaften, die interessiert sind, denkmalpflegerisch fachgerecht ausgeführte Malerarbeiten an ihren Liegenschaften vorzunehmen.

Weiter unterstützt sie Malerinnen und Maler, die die denkmalpflegerischen Aspekte und Fertigkeiten des Malerhandwerks erlernen möchten.

HansjörgMeyer

PräsidentderHansSchmidtStiftung

Kontakt: Stiftung Hans Schmidt, info@stiftunghansschmidt.ch, www.stiftunghansschmidt.ch

Sirenentest am 4. Februar

Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet der jährliche schweizweite Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen für den «Allgemeinen Alarm» und für den «Wasseralarm» getestet. Im Kanton Basel-Landschaft werden total 150 Sirenen getestet. Parallel dazu macht die Informationsplattform Alertswiss auf die Alarmauslösung aufmerksam. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Um 13:30 Uhr wird in der ganzen Schweiz das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer, ausgelöst. Nach einer Pause von drei bis fünf Minuten erfolgt eine Wiederholung des Alarms. Zeitgleich wird zusätzlich zum Sirenenalarm eine Alarmmeldung über die Informationsplattform Alertswiss verbreitet. Angaben zur Plattform finden Sie auf der Internetseite http://www.alert.swiss/. Die Alertswiss-App kann kostenlos im Apple Store und bei Google Play heruntergeladen werden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufge-

Parolen der EVP

Die EVP Baselland hat zur kantonalen «Solar-Initiative» wie zur «Verfassungsänderung für eine Kreislaufwirtschaft» die Ja-Parole gefasst. Nein sagt sie zu «Tempo 30 – nur mit Zustimmung des Volkes», «Prämienabzug für alle» und «Transparenz- und Mitwirkungsinitiative». Auch die Gegenvorschläge lehnt sie ab. Ja sagt die EVP zur nationalen «Klimafonds-Initiative» und zum Gegenentwurf zur «Bargeld-Initiative». Zur Bargeld-Initiative selbst, zur «SRG-Initiative» und zur «Individualbesteuerung» fasst sie klare Nein-Parolen. ObZ

Todesfälle

Gelterkinden

Elfried Mathys-Handschin, geb. 31. Juli 1928, von Rütschelen BE. Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Gelterkinden am Donnerstag, 19. März. Besammlung: Friedhof Gelterkinden um 14.30 Uhr.

Emma Zimmerli-Sutter, geb. 29. Dezember 1931. Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Gelterkinden am Donnerstag, 5. Februar. Besammlung: 14.30, Friedhof Gelterkinden. Hölstein

Margrit Lerch-Heger, geb. 1934. Die Abdankung findet am Montag, 2. Februar um 14 Uhr in der evangelischreformierten Kirche Hölstein statt.

Kilchberg

Alice Grieder-Pillard, geb. 29. März 1923. Die Beisetzung findet am 29. Januar auf dem Friedhof Kilchberg im engsten Familienkreis statt.

fordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Sicherstellung der Betriebsbereitschaft / Alarmauslösung von Hand Bei einem Ausfall der Sirenenfernsteuerung wird im Ernstfall die Feuerwehr aufgeboten, diese aktiviert dann die Sirenen von Hand direkt vor Ort. Eine Überprüfung der Handauslösung wird vom Kanton jedes dritte Jahr angeordnet. Nach 2023 besteht darum in diesem Jahr wieder die Verpflichtung, die Handauslösungen der Sirenen zu überprüfen. Es wird somit in sämtlichen Gemeinden des Kantons um 13:45 Uhr erneut der „Allgemeine Alarm“ sowie nach drei bis fünf Minuten eine Wiederholung ertönen. Kein Wasseralarm-Test im Kanton BaselLandschaft In gefährdeten Gebieten, unterhalb von grossen Stauanlagen, erfolgt der Wasseralarm-Test zwischen 14:15 Uhr und 15:00 Uhr. Dabei ertönen zwölf tiefe Dauertöne von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Im Kanton Basel-Landschaft gibt es keine Stauanlagen, welche mit Sirenen für den Wasseralarm ausgerüstet sind. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden Sie im Internet unter www.sirenentest.ch Sicherheitsdirektion

Parolen der SVP

Die SVP Baselland hat folgende Parolen gefasst: Ja zu «Bargeld ist Freiheit» und zum Gegenvorschlag (Stichfrage: Initiative); Ja zu «200 Franken sind genug»; Nein zur Klimafondsinitiative; Nein zur Individualbesteuerung. Auf kantonaler Ebene sagt die SVP Ja zu «Tempo 30 auf Hauptstrassen» sowie zum Gegenvorschlag (Stichfrage: Initiative); Ja zu «Prämienabzug für alle» und Nein zum Gegenvorschlag; Nein zur Solar-Initiative; Ja zur Transparenz- und Mitwirkungsinitiative, Nein zur Verfassungsänderung zur Kreislaufwirtschaft. ObZ

Lausen

Ernst Weitnauer, geb. 29. März 1949, gest. 21. Januar 2026, von Oltingen BL (wohnhaft gewesen im APH Frenkenbündten, Gitterlistrasse 10, 4410 Liestal. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankung findet im Familien- und Bekanntenkreis am Mittwoch, 4. Februar, 13.30 Uhr auf dem Friedhof Lausen statt. Besammlungsort: Friedhofhalle Lausen.

Liestal

Dietrich Stalder, geb. 4. November 1944, gest. 19. Januar 2026, von Spiez BE, Basel und Liestal BL (wohnhaft gewesen an der Widmannstrasse 9). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Martin Wirz, geb. 25. Juli 1950, gest. 20. Januar 2026, von Rothenfluh BL (wohnhaft gewesen an der Erlenstrasse 5). Abdankung: Donnerstag, 5. Februar um 14 Uhr. Die öffentliche Abdankung findet auf dem Friedhof Liestal in der Friedhofskapelle statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

DANKSAGUNG

Ein ganz grosses Dankeschön für die vielen berührenden Worte und grosszügigen Spenden, welche wir anlässlich des Verlustes unseres geliebten Ehemannes,Vaters,Schwiegervaters,Grossvaters,Bruders,und Onkels erfahren durften.

Herausgeberin CHRegionalmedienAG

Redaktionsleitung MarcSchaffner

Redaktion MarcSchaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon0619272901(Baselland,Liestal) BrigitteReinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon0619272902(Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat OberbaselbieterZeitung, Rathausstrasse24,4410Liestal BrigitteReinhard,brigitte.reinhard@ chmedia.ch,Tel.0619272902

Druck

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EinePublikationvon

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Kurt Ernst Wyss-Heinimann

Er weilt und lacht weiterhin mit uns.

Ruth Wyss-Heinimann mit der ganzen Grossfamilie

Fassadenrenovation in der Altstadt Laufen. Foto: zVg
Engagieren sich für Familien: Katja Löffler, Drita Ibrahimi, Doro Joerin, Sabrina Buess, Lisa Faust, Annina Schmid, Thomas Eugster und Monika Feller (v.l.). Foto: B. Eglin

Winterstrom dank Wind

Petition Baselland soll Windenergie fördern und Bewilligungen vereinfachen

MarcSchaffner

Im Baselbiet könnten jährlich 600 Gigawattstunden aus Windkraft genutzt werden. Eine der Hürden, die es erschweren, dass das Potenzial ausgeschöpft wird, stellt jedoch das aufwendige Bewilligungsverfahren dar. Dauert es im angrenzenden Ausland wenige Jahre bis zur Baubewilligung, so ist bei uns je nachdem mit Jahrzehnten zu rechnen. Der Verein Pro Wind Nordwestschweiz hat nun vergangene Woche eine Petition zuhanden des Land- und Regierungsrats eingereicht, die eine «massive Beschleunigung» fordert.

Die 840 Unterzeichnenden wünschen sich, dass der Kanton generell die Windenergie fördert und die Ausschöpfung des Potenzials aktiv anstrebt. Dazu sollen genügend geeignete Windstandorte in die kantonalen Richtpläne aufgenommen werden. Im Zusammenhang mit der Forderung nach mehr Tempo bei Windenergieprojekten schlagen sie ausserdem vor, die kantonale Zonenplanung mit dem Baubewilligungsverfahren zusammenzulegen. Mit dem Anliegen steht Pro Wind Nordwestschweiz keineswegs alleine da: Die Baselbieter Regierung hat bereits Gesetzesanpassungen angekündigt, die sie im Energieplanungsbericht 2026 vorschlagen wird. Unter anderem will sie ein kantonales Plangenehmigungsverfahren einführen, das mehrere Bewilligungsschritte zusammenfassen würde. Den Anstoss dazu gab Landrat Rolf Blatter mit einer Motion, die 2023 als Postulat überwiesen wurde. Blatter betonte insbesondere die Versorgungssicherheit und die starke Abhängigkeit der Baselbieter Energieversorgung von fossilen Energien und vom Ausland. «Mit der Petition möchten wir Schub geben und zeigen, dass die Bevölkerung auch dahinter steht», sagte Markus Stokar, Präsident von Pro Wind Nordwestschweiz, bei der Petitionsübergabe vor dem Regierungsgebäude in Liestal. Bis 2050 müsse die Schweiz klimaneutral werden und das Schweizer Stimmvolk habe mit drei Abstimmungen – über die Atomenergie, das Klimagesetz und das Stromgesetz – den Boden dazu bereitet. «Jetzt geht es an die Umsetzung», er-

Sabine Mehring, Vizepräsidentin Pro Wind Nordwestschweiz, und Markus Stokar, Präsident, übergaben die 840 Unterschriften an den 2. Landschreiber Nic Kaufmann.Foto: M. Schaffner

klärte Markus Stokar, und die Windkraft spiele dabei eine bedeutende Rolle. «Ohne Wind werden wir die Energiewende nicht schaffen.»

Vor allem könnte der Wind das Problem mit dem Winterstrom lösen: Während Wasserkraft und Solarenergie im Sommerhalbjahr stark sind, liefern Windanlagen zwei Drittel ihrer Energie im Winter – also genau dann, wenn der Energiebedarf fürs Heizen und die Beleuchtung am höchsten ist.

Im Baselbiet konnte noch keine Anlage realisiert werden Im umliegenden Ausland stehen laut Pro Wind Nordwestschweiz über 8500 Windenergieanlagen, unter anderem 808 in Baden-Württemberg und 2145 in der französischen Region Grand Est. In der Schweiz sind es hingegen erst 50. Im Baselbiet sind verschiedene Standorte im Gespräch, darunter Muttenz, Liesberg, Challhöchi sowie der Schleifenberg bei Liestal, doch bisher wurde noch keine Anlage realisiert. «EBL, Primeo und ADEV versuchen es seit Jahren, aber sie sind noch nicht mal zur Baubewilligung gekommen», bedauerte Markus Stokar.

Laut Vizepräsidentin Sabine Mehring sind für Baselland sechs Potenzialgebiete ausgeschrieben, was viel zu wenig sei. Damit werde lediglich ein Potenzial von

125 Gigawattstunden erfasst, also viel weniger als das Gesamtpotenzial von 600 Gigawattstunden.

Die Ästhetik-Frage – oder Gas und Atom als Alternative Auf nationaler Ebene sind kürzlich die «Waldschutz-Initiative» und die «Gemeindeschutz-Initiative» gegen Windparks und Windkraftanlagen zustande gekommen. In der Nordwestschweiz setzt sich der Verein «wind-still» für den Schutz der «einzigartigen Jurahöhen» und der «Schönheit der Berg- und Hügellandschaften» ein.

Sabine Mehring von Pro Wind Nordwestschweiz hält dem entgegen, dass bei anderen Infrastrukturprojekten die Ästhetik nicht dermassen im Vordergrund stehe. Etwa mit Blick auf Muttenz: «Bei einem Gaskraftwerk fragt niemand danach, ob es schön ist.» Und wie Markus Stokar ergänzte, gibt es in der Schweiz «Kräfte, die nur darauf warten, dass die Energiewende scheitert.» Die Alternative seien dann Gaskraftwerke, die fürs Klima besonders schädlich seien, oder Atomkraftwerke. Eine Windkraftanlage könne nach 25 bis 30 Jahren Lebensdauer abgeräumt werden und die Landschaft sei danach wieder unversehrt, bei einem Atomkraftwerk sei das nicht der Fall. www.prowind-nwch.ch

Tempo 30 auf Hauptstrassen vors Volk

Abstimmung Das Initiativkomitee empfiehlt zwei Mal Ja   BeatEglin

Mehrere Baselbieter Gemeinden führten Tempo 30 ein. Gemeinderäte entschieden und das Volk wurde dazu meistens nicht befragt. Das führte zu Protesten, weil die Meinungen zu Tempo 30 weit auseinandergehen und dem Volk keine Mitsprache gewährt wurde. Ein breit abgestütztes «Komitee Tempo 30 vors Volk» sammelte Unterschriften für eine kantonale Volksabstimmung im Baselbiet.

In Rekordzeit kamen aus den 86 Baselbieter Gemeinden 10000 Unterschriften zusammen. Am 8. März 2026 entscheidet das Volk darüber, ob der Weg zu Tempo 30 auf Kantonsstrassen in Zukunft demokratischer ausgestaltet werden soll. Das Komitee empfiehlt zwei Mal Ja. Das bedeutet, dass man die Initiative und den Gegenvorschlag des Landrates, der mehrere Anliegen aufnahm, annehmen soll. Der abge-

schwächte Gegenvorschlag verlangt, dass die Gemeindeversammlung oder der Einwohnerrat einem Antrag auf Tempo 30 auf Kantonsstrasse zustimmen muss. Die Regierung lehnt diese Initiative.

Der Gegenvorschlag schlägt sogar vor, dass alle Änderungen der Höchstgeschwindigkeit auf Gemeinde- und Kantonsstrassen zuerst dem Volk vorgelegt werden müssen. Dies würde die Gemeindeautonomie stärken und den Gemeinden erlauben, selbst über ihre Strassen zu bestimmen.

Martin Dätwyler, Komitee Co-Präsident, TCS-Vizepräsident und Landrat verlangt ein breiter abgestimmtes Verfahren mit mehr Mitsprache der Bevölkerung.

Nationalrat Thomas De Courten argumentierte, dass Verkehr fliessen soll. «Mit 30 tuckert man durch die Dörfer und es entsteht Ausweichverkehr.

Veranstaltungen

Die letzte Hinrichtung im Kanton Basel-Landschaft

Liestal Szenische Lesung «Hyazinth»   pr. Im Februar und März 2026 bringt die Literarische Gesellschaft Baselland die szenische Lesung «Hyazinth – Die letzte Hinrichtung im Kanton Basel-Landschaft» auf die Bühne. Im Zentrum steht ein realer Kriminalfall: Der Büchsenmacher Hyazinth Bayer aus Friedrichshafen (Bodensee) wurde nach einem Raubmord am 15. Oktober 1851 in Liestal enthauptet – auf einer Wiese beim heutigen Gestadeckplatz unterhalb der Altstadt. Bayer hatte den Bandweber Heinrich Wiesner aus Bubendorf auf dem Heimweg oberhalb von Maisprach ausgeraubt und so schwer misshandelt, dass Wiesner wenige Stunden später verstarb. Das Stück zeigt nicht nur Tat und Prozess, sondern auch die sozialen Spannungen der Zeit: Armut, Abhängigkeiten, Moral, das damalige Denken über Schuld und Sühne – und die Frage, was eine Gesellschaft für «gerecht» hält. Vorlage ist ein Drama des Baselbieter Historikers Lorenz Degen. Er stützt sich auf zwei zeitgenössische Liestaler Drucke von 1851 (Lebensgeschichte/Lebensabriss und Bekenntnis). Wo möglich wurden Originalzitate übernommen und gekennzeichnet; einzelne Figuren sind bewusst erfunden, um das Beziehungsgeflecht zu verdichten. Verstörend sind Details zur damaligen Volks-

frömmigkeit und zum Aberglauben: In den Quellen wird geschildert, wie Menschen nach der Hinrichtung Blut berühren oder an Hautstücke gelangen wollten, im Glauben, dies helfe gegen Epilepsie. Eine zentrale Rolle spielt Dorothea Richard, eine Fabrikarbeiterin im Niederschöntal. Die grösste historische Leerstelle ist ein Brief, den sie an Bayer schrieb, als er im Toggenburg arbeitete. Der Brief löste seine überstürzte Rückkehr aus und führte zur schicksalhaften Begegnung mit Wiesner – doch was darin stand, bleibt unbekannt. Genau diese offene Stelle wird im Stück zur dramaturgischen Sollbruchstelle. Bühnenform: nah und konzentriert, ohne Effekthascherei. Neun Mitwirkende gestalten den Abend; als Erzähler führt Josef Viktor Widmann durch das Geschehen. Für die musikalische Untermalung sorgt Willy Kenz am Keyboard – atmosphärisch und fein, nie dekorativ. Aufführungen: Freitag, 6. Februar 2026, 19.30 Uhr, Restaurant Kaserne, Liestal; Samstag, 7. Februar 2026, 17 Uhr, Restaurant Leue, Waldenburg; Sonntag, 8. Februar 2026, 17.30 Uhr, Kulturraum Trotte, Arlesheim; Freitag, 6. März 2026, 19.30 Uhr, Gemeindezentrum, Maisprach. Eintritt: frei, Kollekte (Platzanzahl beschränkt).

Foto: zVg

Sport

Schadstoffausstoss und Lärm nehmen durch ständiges Stop and Go zu.» Der Lärm reduziert sich nur um ein bis zwei Dezibel, was kaum hörbar ist. Bei einem Flüsterbelag sind es etwa zehn Dezibel, was mehr als einer Halbierung entspricht. De Courten kann Volksentscheide in den Gemeinden akzeptieren, nicht aber administrative Massnahme. Christoph Keigel, Gemeindepräsident von Füllinsdorf, befürwortet Tempo 30 am richtigen Ort durch basisdemokratische Entscheide, um Anwohner zu schützen.

Komiteemitglied Felix Keller stellte fest, dass nach einer Abstimmung über Gemeindestrassen die Diskussion über Tempo 30 auf Kantonsstrasse beginnt. Ihn überzeugt ein einheitliches Vorgehen für Gemeinde- und Kantonsstrassen. Viel Geld wurde für ein Gutachten der Regierung ausgegeben, das die Initiative für ungültig erklärte. Das Komitee machte ein zustimmendes Gegengutachten und der Landrat ein Obergutachten, aus dem sein Gegenvorschlag resultierte. Schon mehrere Gerichtsverfahren bis vor Bundesgericht befassen sich mit Tempo 30. Auch auf Bundesebene läuft ein Verfahren. Als Ultima Ratio besteht die Forderung, dass auf allen Strassen lärmarme Beläge eingebaut werden sollen.

Auch nach einer gewonnenen Abstimmung dürfen die Gemeinden nicht selbstständig über Tempo 30 auf Kantonsstrassen entscheiden. Nur das Verfahren wird angepasst. Die Gemeinden stellen nach einer Abstimmung Antrag an die Regierung, die sachlich entscheiden muss. www.tempo30-demokratie.ch

Sieg in zwei Kategorien

Wasserspringen Schweizermeisterschaften in Oerlikon

In Oerlikon fanden am Wochenende vom 16. bis 18.Januar die Schweizermeisterschaften im Wasserspringen statt. Der Ramlinsburger Klippenspringer Roman Martin sicherte sich dabei in den beiden Brettkategorien (ein Meter, drei Meter) wie auch vom Turm jeweils die Goldmedaille in seiner Alterskategorie. In den Wintermonaten läuft für die Klippenspringer die intensive Detailarbeit für die Wettbewerbe und Shows, welche dann in den Sommermonaten stattfinden, dabei sind die Wasserspringmeisterschaften eine willkomme-

ne Wettkampfvorbereitung. Höhepunkte in Zürich waren auch dieses Jahr die Sprünge der zweimaligen Europameisterin und Olympiafinalistin Michelle Heimberg, welche überlegen die beiden Brett-Titel bei der Elite gewann. Als Highlights für die kommende Klippenspring-Saison nennt Roman Martin die High-Diving Swiss Open am 20./21. Juni in Thun sowie die International Cliff Diving Championships am 18./19. Juli auf den 20 Meter hohen Klippen von Ponte Brolla im Maggiatal. ObZ

Das Hyazinth-Ensemble.
Eine perfekte Eintauchphase ist für eine hohe Notengebung entscheidend.
Olympionikin Michelle Heimberg und Klippenspringer Roman Martin (Ramlinsburg) nach erfolgreichem Wettkampf. Fotos: zVg

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FEINES AUS BUBENDORF

Supernova am Gesangshimmel

Baselbieter Konzerte Chelsea Marilyn Zurflüh und die CHAARTS Chamber Artists begeisterten das Publikum

ThomasBrunnschweiler

Mit Superlativen sollte man vorsichtig sein. Aber im Falle der jungen Sopranistin Chelsea Marilyn Zurflüh wäre die Bezeichnung «Shooting Star» («Sternschnuppe») untertrieben. Sie ist – astronomisch gesprochen – eine Supernova. Davon konnte sich das Publikum des 5. Baselbieter Konzerts in der Stadtkirche am 20. Januar selbst überzeugen. Entsprechend euphorisch waren der Beifall und das Echo auf dieses Gänsehautkonzert.

Zu Beginn ertönte «Eine kleine Nachtmusik» von Wolfgang Amadé Mozart, die Serenade Nr. 13 für Streicher in GDur. Die Brüder David und Alexandre Castro-Balbi agierten markant als Klammer des Ensembles, das durchhörbar und äusserst alert das oft gehörte Stück zu einem Erlebnis machten. Die CHAARTS befreiten die Serenade mit subtilen Phrasierungen, guten Tempowechseln und teils mit Attacca-Attitüde aus dem Korsett der musikalischen Harmlosigkeit. Das Entrée zum zweiten Teil bestand aus Mozarts Sinfonia concertante KV 364 in Es-Dur. Dieses «Grande Sestetto» mit Kontrabass gilt nicht zu Unrecht als Höhepunkt von Mozarts instrumentaler Ausdruckskunst. Es ist ein Werk reifer Humanität und Ausgewogenheit zwischen Orchesterfülle und solistischer Vertrautheit. Schon im Allegro maestoso beginnt der Dialog zwischen Violine und Viola. Der emotionale Kern ist das melancholische, expressive und ja tragische Andante, dessen Tiefe das Ensemble hervorragend zu evozieren verstand. Im tänzerischen Presto kehrt die Heiterkeit zurück; doch auch hier gilt wie stets bei Mozart: «Die Tiefe liegt an der Oberfläche».

Sopranistin als Offenbarung

Bereits in den Arien «Ach ich fühl’s» aus «Die Zauberflöte» und «Strider sento la

Standpunkt

Hell leuchtender Stern am Gesangshimmel:

Chelsea Marilyn Zurflüh.

procella» aus Mozart «Lucia Silla» war dem Publikum klar, dass es einem besonderen Moment beiwohnte. Die Arien waren emotional und dramatisch überzeugend gesungen. Chelsea Marilyn Zurflüh besitzt einen lyrisch-dramatischen Sopran mit einem enormen Volumen. Das Timbre ist warm und dunkel grundiert, die Mittellage tragfähig, und die Sängerin hat eine starke, emotional intensive Bühnenpräsenz. Das Stimmprofil erinnert an Christa Ludwig und Renée Fleming. Sehr klar und bittersüss interpretierte sie Henry Purcells «Music for a while» aus «Oedipus». In der Arie «Se pietà di me non senti» aus «Giulio Cesare in Egitto» konnte sich ihre Stimme gegen das Ensemble behaupten. Ein furioser Höhepunkt war Vivaldis «In fu-

rore iustissimae irae». Nach der Pause trug Zurflüh Schuberts «Du bist die Ruh’» sehr lyrisch und innig vor. Bei Puccinis «Quando m’en vo» aus «La Bohème» demonstrierte Zurflüh ihre grosse Opernstimme, die auch im Verismo trägt. Es folgte Donizettis Arie «O luce di quest’ anima» aus «Linda di Chamounix», die Zurflüh leicht und mit grossem Volumen vortrug. Den Abschluss bildete Gounots «Je veux vivre» aus «Roméo et Juliette», bei dem die Sängerin die Bühne verliess und singend durch die Zuschauer flanierte. Standing Ovations waren diesem Stimmwunder gewiss; danach griff Zurflüh zum Mikrofon und brillierte noch mit «I Look To You» von Whitney Houston.

Sicherheits- und Regulierungswahn

Fasnacht Aus der Sicht eines aktiven Fasnächtlers, eines Fahrers und eines Gemeindepräsidenten

Seit nun mehr 40 Jahren bin ich in unserer schönen Kantonshauptstadt Liestal aktiver Teil der Fasnacht und gehe wie man so schön sagt am Fasnachtssonntag beim Umzugs-Auftakt «s’ Stedtli» ab. Zuerst während drei Jahren durch einen Freund bei der Rotstabclique Liestal als Vorträbler und Laternenträger, anschliessend als aktiver Wägeler bei den Sichterä Rueche Liestal, die heute nicht mehr aktiv sind. Seit nunmehr dreissig Jahren bin ich Teil der Wagenclique Wildsäu Lause – die ersten fünfzehn Jahre als aktives Stammmitglied, seither als Fahrer. Was mich bis heute begeistert, ist die besondere Stimmung, die Kreativität und das aktive Miteinander rund um das Brauchtum Fasnacht, das in unserer Region tief verwurzelt ist. An der Fasnacht im Kostüm sind alle gleich – unabhängig von Herkunft oder gesellschaftlicher Stellung. Gemeinsam wird die Vertreibung des Winters zelebriert. Gleichzeitig ist es uns ein Anliegen, dem Publikum ein starkes Sujet zu präsentieren und Freude zu bereiten. In den vergangenen Jahren haben die technischen Vorschriften und Anforderungen an Traktoren und Wagen stetig zugenommen. Das ist grundsätzlich richtig und nachvollziehbar, insbesondere wenn es um moderne Bremssysteme, Betriebssicherheit oder das Einhalten von Nutzlasten bei Fahrzeugen und Anhängern geht. Sicherheit darf und soll ihren Platz haben, jedoch gibt es auch hier Grenzen zu beachten.

Sicht als Fahrer und aktiver Fasnächtler

Die neuesten seit diesem Jahr geltenden, nochmals erweiterten Vorschriften

zwingen nun alle Wagencliquen dazu, ihre Fahrzeuge vollständig zu verkleiden. Für mich als Fahrer bedeutet das eine massiv eingeschränkte Übersicht über das Zugfahrzeug. Ich sehe nicht mehr, was sich ausserhalb und insbesondere im unteren Bereich der Verschalung abspielt. Auch das Manövrieren an engen Stellen wird dadurch deutlich schwieriger oder unmöglich.

In der Konsequenz müssen die Grösse der Wagen und teilweise auch der Zugfahrzeuge angepasst werden. Paradoxerweise führt dies in vielen Fällen nicht zu mehr, sondern zu weniger Sicherheit, da bewährte Betriebssysteme verändert oder an ihre Grenzen gebracht werden. Für mich als Fahrer ist die Rundumsicht ein zentraler Sicherheitsfaktor – und genau dieser wird durch die neuen Massnahmen weiter eingeschränkt.

Sonderbewilligung für Fahrzeuge Hinzu kommen plötzlich neue Regelungen bezüglich Fahrzeugbreite sowie die Vorgabe, dass die Fahrzeuge für die Überfahrten zu den Umzügen nicht mehr landwirtschaftlich eingelöst sein dürfen. Stattdessen soll eine Sonderbewilligung über den Bund eingeholt werden. Spätestens hier drängt sich der Eindruck auf, dass wir von einem regelrechten Regulierungswahnsinn umzingelt sind.

Unsere seit Jahrzehnten gelebte und geschätzte «Buurefasnacht im Baselbiet» soll nun offenbar nicht mehr mit den dafür zugelassenen und geprüften Traktoren durchgeführt werden dürfen. Man fragt sich unweigerlich, ob uns hier eine ausserirdische Macht, eine fehlgeleitete KI oder doch einfach ein überbordender Bürokratismus einen Streich spielt.

Oder anders gefragt: Wer erlaubt ein solches Vorgehen in unserem Baselbiet

– und mit welchem Verständnis für das Brauchtum, das man vorgibt, schützen zu wollen.

Szenarien in stillen Büros ausgebrütet?

An dieser Stelle erlaube ich mir einige Anmerkungen. Sollten es tatsächlich Personen oder Sicherheitsfachleute aus dem Baselbiet sein, die in den zuständigen Behörden ihre Kompetenzen derart ausleben, dass sie zulasten der Fasnächtler – und insbesondere der Kreativität der Wägeler – bis zum Exzess neue Regeln erlassen, stellt sich eine zentrale Frage: Waren diese Personen je selbst als Fahrer an einem solchen Umzug beteiligt?

Wahrscheinlich nicht. Andernfalls wären solche Massnahmen kaum entstanden. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass diese Szenarien in stillen Büros ausgebrütet und mit überbordendem Sicherheits- und Regulierungsdrang umgesetzt werden – ohne die Verhältnismässigkeit für die Betroffenen zu prüfen und ohne die realen Einschränkungen, etwa die Sichtbehinderung der Fahrer, angemessen zu berücksichtigen. In Therwil wurde der Kinderumzug bereits aus diesen Gründen abgesagt. Auch in Liestal rumort es, wie ich von mehreren Gruppen höre, die unter den neuen Bedingungen eine Teilnahme ebenfalls infrage stellen oder bereits abgesagt haben. Dazu kommt viel Bürokratie und überall entstehen unnötige Kosten, welche einige Wagencliquen nicht mehr tragen können.

Sicht als Gemeindepräsident Wir leben in einer Gesellschaft, die in immer mehr Bereichen mit Sicherheit und Regulierung überhäuft wird. Die Folgen sind nicht nur eine stetig wachsende Flut an Vorschriften, sondern

Ruth’s Augenblicke

auch massiv steigende Kosten, die von uns allen getragen werden müssen. Wo bleiben dabei die Eigenverantwortung und der gesunde Menschenverstand? Gerade beim aktuellen Thema – als aktiver Teilnehmer oder auch als Besucher eines Fasnachtsumzugs – ist klar: Niemand möchte, dass etwas passiert. Genau deshalb haben wir alle eine Verantwortung, unseren Teil zur Sicherheit beizutragen, ohne dass dafür laufend neue Regeln geschaffen werden müssen, die unsere Freiheit einschränken und im Fall der Fasnacht auch die Kreativität beschneiden.

So viel wie nötig, nicht so viel wie möglich Der Leitsatz sollte lauten: so viel wie nötig, nicht so viel wie möglich. Nur so bleiben wir liberal und können die Freiheit leben, die uns allen so wichtig ist. Seit Jahren wird in der Politik über weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortung gesprochen – doch die Realität zeigt leider oft das Gegenteil. Beim Kulturgut Fasnacht wird dies besonders deutlich, und ähnliche Entwicklungen sind auch in vielen anderen Bereichen mit unnötigen Einschränkungen und Regulierungen zu beobachten. Warum stoppen wir diese sich immer schneller drehende Spirale hin zu noch mehr Einschränkungen nicht endlich?

Ein Umdenken würde nicht nur Freiräume schaffen, sondern auch die Kosten, die wir alle tragen, deutlich senken. Ganz im Sinne der seit jeher geltenden zentralen Schweizer Werte: Freiheit, Solidarität und Verantwortung – damit wir nicht schleichend in eine Bürokratie-Autokratie abrutschen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine schöne Fasnachtszeit.

PeterAerni

AktiverFasnachtsfahrerund GemeindepräsidentvonLausen

Heidi organisierte endlich wieder einmal ein Treffen im Stedtli. An einem runden Tisch sass sie zusammen, diese Seniorengruppe, welche sich seit vielen Jahren kennt, und welche in ihrem Leben unglaubliche Veränderungen gemeistert hat. Noch bevor man die Bestellungen aufgeben konnte, polterte Guschti los, natürlich über Trump. Dieser trampelt ja tagtäglich durch sämtliche Medien, er polarisiert, manipuliert und seine ätzenden Worte geistern bis in Freundesgruppen und Familien hinein. «Die alte Weltordnung ist futsch! Und Schuld hat dieser Grössenwahnsinnige!», wetterte Guschti. Susi wagte einzuwenden: «Also, die alte Weltordnung war schon zuvor brüchig und ziemlich in Unordnung, finde ich.» Nun ergriff Heidi das Wort: «Liebe Freunde, lasst uns doch heute einen gemütlichen Nachmittag verbringen. Lassen wir Trump, Putin, Orban... und wie die alle heissen, aussen vor. Wir leben in einem freien Land, und wenn es auch hie und da Kratzer aufweist, sind wir doch viel besser dran als der grösste Teil der Menschheit. Unsere Heimat ist wunderschön, mit funktionierender Infrastruktur und genügend Grund zu Dankbarkeit!» «Dankbarkeit! Ein gutes Thema: Für was seid ihr am dankbarsten in unserem Land?», fragte Manfi. Und dann ging es los: «Für die AHV, die Pensionskassen, für die Postbüros, für die SBB, für die Auswahl an Lebensmitteln, für unsere Bauern...und so weiter.» Alle hatten Ideen, für was man dankbar sein könnte. Als die Getränke serviert wurden, prostete man einander zu; «Auf unsere Schweiz! Möge sie in Frieden neutral weiter existieren! Proscht!» «Also Neutralität, das wäre auch ein heikles Thema, dazu gibt es inzwischen auch diverse Ansichten:», rief Guschti. «Halt, wir sind aber beim Thema Dankbarkeit!», warf Heidi dazwischen. «Wisst ihr, für was ich sehr dankbar bin? Für unsere Kanalisation!» Durch diese überraschende Aussage kehrte erst einmal Ruhe ein. Bis Manfi meinte: «Was – für unsere Abwasser Kanalisation bist du dankbar? Also, daran habe ich noch nie gedacht. Aus den Augen – aus dem Sinn, so ist es wohl meistens. Dass wir in jedem Haus einen Anschluss für sauberes Trinkwasser haben, das finde ich schon eher bemerkenswert. Weltweit ist das – und wohl auch die Kanalisation –überhaupt nicht selbstverständlich!» Ich erwähnte, dass wir den Studenten aus Ghana, der einige Wochen bei uns gewohnt hatte, fragten, was er am meisten vermissen werde, zurück in seinem Land. Seine Antwort kam rasch: «Das wunderbare Trinkwasser in jedem Haus! Das ist ein grosses Geschenk. Und – die eigenen Toiletten in jedem Haushalt. Das ist Komfort!» Eigentlich ist nichts einfach selbstverständlich. Mögen uns stets genügend Gründe zur Dankbarkeit einfallen – das hilft in diesen wilden Zeiten!

Ruth Petitjean-Plattner Autorindiverser Kinder-und Erwachsenenbücher

Der 1. Spezialsonntag steht bevor! Am nächsten Sonntag, 1.Februar, können Sie beim Aussichtsturm Liestal eine feine Erbsensuppe mit oder ohne Gnagi geniessen. Reservieren Sie sich jetzt schon einen Platz in der Turmwirtschaft. Im Weiteren steht Ihnen das ganze Speise- und Getränkeangebot zur Verfügung ausser Suppe mit Spatz und Siedfleischsalat. Auf Ihren Besuch und Reservation freut sich die Wirtegruppe Wunderlin, Tel. 0793416557. AussichtsturmLiestal

Überzeugende Interpretation: Die CHAARTS Chamber Artists spielen Mozart «Eine kleine Nachtmusik» unter der Leitung von David Castro-Balbi (links). Fotos: T. Brunnschweiler
Peter Aerni

Marie-Theres Beeler tritt aus dem Stadtrat zurück

Liestal Die Stadträtin möchte mit 67 Jahren noch einmal neue Wege beschreiten

Per 30. Juni 2026 tritt Marie-Theres Beeler aus dem Liestaler Stadtrat zurück. «Es ist Zeit, sich auf etwas Neues einzulassen.» Obwohl sie für die laufende

Legislaturperiode bis ins Jahr 2028 gewählt wurde, möchte sie mit 67 Jahren noch einmal neue Wege beschreiten. Sie betont, dass verschiedene Lebensphasen stets mit Entscheidungen verbunden sind. «Sich auf Neues einzulassen bedeutet demnach auch, bisher Vertrautes und Wichtiges loszulassen», begründet

Marie-Theres Beeler ihren Entscheid.

Marie-Theres Beeler möchte das Amt als Stadträtin einer jüngeren, politisch engagierten Person übergeben.

Die Erfahrungen und Begegnungen aus ihren acht Jahren als Stadträtin möchte sie jedoch keinesfalls missen. Das Kennenlernen unterschiedlichster

Menschen sowie die kreative Mitarbeit in Projektgruppen, im Einwohnerrat und insbesondere im Stadtrat erachtet sie als grosse Bereicherung, die sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten wird. Besonders hebt Marie-Theres Beeler die kollegiale Zusammenarbeit im vielfältig zusammengesetzten Stadtrat hervor, was sie als «hohe Qualität für die Stadt Liestal» empfindet.

Dem Departement Tiefbau ist MarieTheres Beeler über all die Jahre treu geblieben, auch wenn ihr Beruf als Theologin zunächst eine fachliche Distanz vermuten lassen könnte. Es war ihr stets ein Anliegen, der Sache auf den Grund zu gehen, selbst bei ganz alltäglichen Fragen. Einen Beitrag dazu zu leisten und umsetzen zu können, was Liestal grün und lebenswert macht, hat-

Fasnechtsgottesdienst

Am Sonntag, 1. Februar, um 9.30 Uhr lädt die Reformierte Kirche Liestal-Seltis-berg erneut zum beliebten Fasnechtsgottesdienst ein. Unter der Leitung von Pfarrer Andreas Stooss und begleitet vom neuen Organisten Benedikt

Schwarz hält Frau Fasnacht auch dieses Jahr wieder feierlich und fröhlich Einzug in die Kirche. Mitwirkende aus der Goldbrunne-Clique und der Excalibur-Clique aus Liestal sowie befreundeten Basler Cliquen sor-

te für sie immer hohe Priorität. In Zusammenarbeit mit Nachbarsgemeinden setzte sie erfolgreich eine weitere Vernetzung der Wasserversorgung Liestal über die Gemeindegrenzen Liestals heraus um (sogenanntes «zweites Standbein»). «Nicht nur das Entwickeln von Zukunftsstrategien, Planungen und Konzepten, sondern auch der menschliche Kontakt zu den Mitarbeitenden im Werkhof war mir stets wichtig», sagt Beeler.

Der Stadtrat Liestal bedankt sich bereits heute herzlich bei Marie-Theres Beeler für ihr langjähriges und engagiertes Wirken zum Wohle unserer Stadt und bedauert ihren Entscheid ausserordentlich. Über weitere Details zur Ersatzwahl wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert. StadtLiestal

gen mit ihren Auftritten für fasnächtliche Stimmung. Zu den Höhepunkten zählen unter anderem ein Piccolosolo gemeinsam mit der Orgel sowie die Präsentation der Liestaler Plakette durch die Künstlerin Denise Steiner. Passend zum aktuellen Liestaler Fasnechtssujet «D’ Zyt stoht still» blickt der StedtliGloon in gereimter Form humorvoll auf Ereignisse und Begebenheiten des vergan-genen Jahres aus Nah und Fern zurück. Der Fasnechtsgottesdienst hat in Liestal eine lange Tradition und erfreut sich seit Jahren grosser Beliebtheit. Er bietet eine stimmungsvolle Gelegenheit, sich auf die kommenden Fasnechtstage einzustimmen. Im Anschluss sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich zu einem Apéro im Saal des Reformierten Kirchgemeindehauses eingeladen. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Gäste aus Liestal und der Region. MarkusMeyer,Goldbrunne-CliqueLiestal, undPfr.AndreasStooss,Liestal

Kinderfasnacht Lupsingen: 7.Februar

In Lupsingen findet am Samstag, 7.Februar, die Kinderfasnacht statt. Alle Kinder sind eingeladen beim Umzug durch das Dorf mitzulaufen. Besammlung ist auf dem Schulhausplatz (MZH) um 13 Uhr (Route: MZH – Liestalerstrasse – Dorfplatz – Schulgasse – Seltisbergerstrasse – Liestalerstrasse – Dorfplatz – Schulgasse – Seltisbergerstrasse – Liestalerstrasse – Dorfplatz – Liestalerstrasse – MZH). Mitmachen können alle aus der Region.

Die Gugge Düsefäger wird auch dieses Jahr wieder dabei sein. Foto: zVg

Eltern, Grosseltern und Freunde der Fasnacht sind eingeladen sich am Strassenrand den Umzug der Kinder anzuschauen.

Die Gugge Lupo-Rueche werden den Umzug anführen und im Anschluss mit der RML-Gugge Düsefäger ein spektakuläres Guggekonzert geben. Eine kleine Verpflegung im Anschluss wird unterstützt durch backfreudige Dorfbewohner. OKKinderfasnachtLupsingen

Neujahrsapéro der FDP Sektion Liestal

Grossandrang bei Neujahrsapéro der Liestal FDP Sektion. Am 12. Januar fanden sich in der «Stedtlibar» der wieder eröffneten «Schützenstube» mehr als 50

Mitglieder und Gäste der FDP Liestal zu einem Apéro riche ein. Es war zugleich ein «Härtetest» für die neu gestaltete Bar im Hinblick auf die kommende Fasnacht

Veranstaltungen

Pu der Bär im Theater Palazzo

pr. Die Liestaler Figurenspielerin Margrit Gysin zeigt in ihrem neuen Stück im Theater Palazzo ihre ureigene Version der Geschichten über «Pu», den Bären. Die Aufführungen finden am Sonntag, 8.Februar, um 11 und 16 Uhr sowie am Mittwoch, 11.Februar, um 14 und 17

Uhr statt. Tickets sind direkt über die Homepage des Theaters erhältlich. Reservierungen sind auch vor Ort im Buchladen Rapunzel möglich.

www.palazzo.ch/archivtheater/margritgysin-pu-der-baer/

«Laissez durer la nuit»

Stimmen zu Gast Über Nacht, Schatten und Schlaf

pr. Jeder und jede von uns hat wohl seine eigene Geschichte mit den Stunden zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang. Und die Entdeckung des Schlafs als Tummelfeld für Influencer beweist, dass der Schlaf zwar Notwendigkeit, aber keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist, die uns einfach so widerfährt. Die Wissenschaft kümmert sich um ihn, die Geschichtsschreibung, und auch in der Musik haben die Nachtstunden Komponisten inspiriert: Angesichts der Herausforderung, die Stille in der Musik darzustellen, entwickeln geniale Autoren überraschende Strategien. Die Sinnlichkeit des Schattens, das nächtliche Echo in der verlassenen Stadt, die „stille Musik“ im heimlichen Licht einer Kerze, die schlaflose Anrufung des Morpheus oder das Gebet derer, die sich dem Schlaf mit Ungeduld, Hoffnung und Gelassenheit anvertrauen. Diese leuchtenden Lesungen der menschlichen Seele erklingen in fünf Sprachen, im intimen Zusammenspiel der Laute und der Stimme, wie Postkarten, die inmitten geschätzter Bücher aufbewahrt werden.

Monteverdi und Du Mont besuchen das Hohelied, während der 1626 gestorbene John Dowland, Thomas Campion und die Brüder Daniel und Henry Purcell mit gleichem Erfolg die Elisabethanische Düsternis und das Sonnenfeuer der Leidenschaft erkunden. Lambert, Chabanceau de La Barre, Le Camus und Lully stehen im Dialog mit den liebevollen Seiten von Erlebach und der Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach. Die Lautenistin Monica Pustilnik und den Bassbariton Lisandro Abadie verbindet eine langjährige musikalische Zusammenarbeit. Beide forschen zu Themen der Alten Musik und sind mit der Schola Cantorum Basiliensis eng verbunden. Sie sind international auf Konzert- und Opernbühnen tätig und bringen dieses wundervolle Programm im Rahmen der Konzertreihe Stimmen zu Gast in den Chorraum der Liestaler Stadtkirche. Lisandro Abadie führt das Publikum durchs Programm.

31. Januar, Stadtkirche Liestal: Laissez durer la nuit – Ein Programm über Nacht, Schatten und Schlaf. Lisandro Abadie, Bass. Mónica Pustilnik, Erzlaute.

Spiel-Nachmittag

bezüglich Personenbegrenzung und Sicherheitsmassnahmen. Alles wurde im Vorfeld minutiös überprüft, angefangen von Fluchtwegen, über brennbare Materialen, Feuerlöscher, bis zur Beschilderung der Notausgänge. Grosses Gedränge beim Anstossen, dann Neujahrsansprache durch den Präsidenten der FDP Liestal Hans Vogt. Eine Grussbotschaft vom neuen FDP-Regierungsrat Markus Eigenmann und kurze Referate zur Renovation der «Schützenstube» durch den Architekten Christoph Löliger und Matthias Hirt von der Besitzerfamilie bereicherten den Anlass. Beim genussvollen Apéro wurde auf die nachrückenden Einwohnerräte Markus Bürgin und Christoph Löliger angestossen, ebenso auf Marc Ballmer, unseren FDP-Kandidaten für die Bürgerkommission Ersatzwahl vom 8. März. Die «Stedtlibar» hat den Härtetest bestens bestanden. HansVogt,PräsidentFDPSektionLiestal

Es war ein kalter, freundlicher Tag. Im Innern des Gemeindehauses in Bubendorf gab es aber 37 interessierte Mitglieder, die am ersten gemeinsamen Spiel-Nachmittag des Jahres teilgenommen haben. Insgesamt spielten alle 37 Personen die verschiedensten Spiele miteinander. Ebenfalls wurde an einem Tisch gejasst. Um 15 Uhr wurde dann das Kuchenbuffet mit Kaffee eröffnet und keiner liess es sich entgehen, für sich das beste Kuchenstück, Schinkengipfeli, Wähen

etc. mit einem Kaffee, Mineralwasser, oder sogar ein kleines Bier zu ergattern. Um 17 Uhr musste dann leider schon wieder ans Aufräumen gedacht werden. Es war wie immer ein vergnügter und unterhaltsamer Jahresanfang für die Seniorinnen und Senioren der RegioLiestal. Wer auch einmal dabei sein möchte, kann sich auf der Homepage www.senioren-regio-liestal.ch informieren.

MonikaStöckli, VizepräsidentinSeniorenRegioLiestal

Der Fasnechtsgottesdienst findet am 1. Februar in der Reformierten Kirche Liestal statt. Foto: zVg
Lisandro Abadie.
Mónica Pustilnik. Fotos: zVg

Wettkampf mit Pfiff

Frenkendorf Regionales Bryysdrummle und -Pfyffe

Hanspeter Thommen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem mittleren und oberen Baselbiet waren erfolgreich beim Regionalen Preistrommeln und -Pfeifen in Frenkendorf.

Die Ruhe am nebligen letzten Samstagmorgen fand ab zehn Uhr ein Ende. Trommelklänge hallten aus dem Saal des Wilden Mann in Frenkendorf. Denn Dort ging das 48. Regionale Bryysdrummle und -Pfyffe über die Bühne. Den ganzen Vormittag nahmen die Jüngsten unter den Tambourinnen und Tambouren ein. Abwechslungsweise traten die Binggis und die Jungen im Solo-Wettkampf an. Vor allem die Jüngsten eroberten die Herzen des Publikums. Teilweise war die Trommel fast grösser als der Tambour. Doch stramm liessen auch sie die Schlegel wirbeln. Siegerin bei den Tambouren Binggis wurde Anic Schmid von den Tambouren Mümliswil-Ramiswil. Bei den Pfeifern Binggis holte die Ziefnerin Flavia Schaub den Sieg für die Excalibur nach Liestal. Bei der Kategorie der Jungen durften sich die jeweils besten fünf der Tambouren und Pfeifer in einem Final nochmals miteinander messen. Bei den Tambouren entschied Lorin Schmid von den Tambouren MümliswilRamiswil das Wettspiel für sich. Bei den Pfeiferinnen ging der Sieg wieder nach Liestal, zu Leonie Zumbrunnen von der Rotstab-Clique. Schon beim Gang auf die Bühne zeigten sich jeweils grosse Unterschiede. Betraten die Einen schnellen Schrittes die Bühne, kamen andere eher zögerlich hinter dem Vorhang hervor. Beim Beginn des Vortrags legten einige unmittelbar nach der Freigabe durch die zweiköpfige Jury los. Es gab aber auch Vortragende, die sich vor dem Start erst noch ein paar Sekunden lang sammeln mussten. Am Nachmittag schritten auch die Erwachsenen in das Wettkampfgeschehen ein. Mit hoher Klasse wurde «gerusst» und gepfiffen. Bei den Tambouren wurde Raphael Pfister von der Rotstab-Clique erster und somit Trommelkönig. Pfeiferkönigin wurde Tina Bolliger von der Halbmond-Clique Frenkendorf. Beide freuten sich sehr über ihren Sieg. Bei den Tambouren 35+ entschied Marco Wüthrich von der Rotstab das Wettspiel für sich.

Die Teilnehmenden aus dem mittleren und oberen Baselbiet waren auch bei den Gruppen erfolgreich. Die Gruppe

Halbmöndler erspielen sich den Sieg bei den Pfeifergruppen.

Flavia Schaub von der Excalibur pfeift sich zum Sieg.

mit dem Namen «Der Hahn im Korb» von der Tambouren- und Pfeiferschule Region Liestal siegte bei den Pfeifern der Kategorie Junge. Bei den Erwachsenen gewann die Pfeifergruppe «d’Magebrötli» der Halbmond-Clique Frenkendorf die Siegestrophäe. Eine besondere Kategorie hiess SoloDuo. Je ein Tambour und ein Pfeifer spielten zusammen. Es gab dabei keine Altersunterteilung. Dies erlaubte verschiedenste Kombinationen. Mit dabei war unter dem Namen «d’Helvetia und dr Eidgenoss» ein Vater/Tochter-Ge-

Trommelkönig wurde Raphael Pfister von der Rotstab-Clique.

spann. Gewonnen hat in dieser Kategorie «Diä Blödi und dr Löu», welche für die Halbmond-Clique Frenkendorf antrat. Als letztes traten gemischte Gruppen, Tambouren und Pfeifer, an. «Die irre Düpf» der Wurlitzer-Clique holten den Sieg nach Zunzgen. Ob auf dem Podest oder nicht, gewonnen haben alle an diesem Preistrommeln und -Pfeifen in Frenkendorf. Gewonnen haben die Teilnehmenden zumindest den Respekt des Publikums für den Mut, sich an einem solchen Anlass zu präsentieren.

Mit Herzblut, Hand und Kurbel

Lausen 7.Internationales Drehorgel-Wintertreffen

Thomas Brunnschweiler

Am letzten Sonntag fand in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen das 7. Internationale Drehorgel-Wintertreffen statt. Veranstalter waren die Basler Drehorgelfreunde. Um das Zentrum der gedeckten Tische herum waren die aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Drehorgeln an den Wänden aufgereiht. Man konnte den Klang und das Aussehen der Instrumente bewundern; zwischen 9.30

Uhr und 16.30 Uhr war immer eines der Instrumente zu hören. Musikalisch kam jeder Geschmack auf seine Rechnung. Von Klassik, Polkas, Walzer, Schlager und Popsongs war alles zu hören. Stefan Lehmann aus dem Bezirk Winterthur spielte zusammen mit seinem Drehorgelkollegen auf zwei Instrumenten synchron «The Circle of Life» von Elton John und erklärte gleich die Schwierigkeiten eines solchen Zusammenspiels. Wo immer ein Leierkasten erklang, bildete sich sofort

«Feste und Freunde»

Ziefen «Musigobe» der Musikgesellschaft Ziefen

Ursula Roth

«Feste und Freunde», Blasmusikfreunde kamen an diesem Abend in den Genuss zweier Formationen, die Emotionen auslösten. Der Musikverein Tegernau aus dem Landkreis Lörrach, den eine 40-jährige Freundschaft mit der MG Ziefen verbindet, übernahm den zweiten Teil des Programmes. Das Dirigentenpult stand im Sägemehl und der Leiter des MG Ziefen, Patrik Schlumpf, erschien in Zwilchhosen und Bauernhemd. Ganz im Zeichen des ersten rassigen Musikstücks «Schwingerlüüt im Schwizerland». Präsident Michael Gutknecht begrüsste mit Markus Handschin die Gäste. Roman Bader übernahm die Regie des Abends. Wie immer gekonnt und humorvoll. Ruhig und besinnlich das zweite Stück, «Guardian of my soul», das angeblich von einem Heilsarmee-Angehörigen in Amerika geschrieben wurde.

Zum Abstecher ins Wallis wurde das lüpfige Stück «Geit de scho» von den Genderbüebu gespielt.

Anschliessend wurde Vereinsmitglied

Rolf Nachbur für seine 50-jährige aktive Zeit im Verein geehrt und gleichzeitig mit einem Geschenk verabschiedet.

Bevor das rassige Potpourri von John Philip Sousa gespielt wurde, kam das Publikum noch in den Genuss von Roman Baders Sangeskünsten. Er sang ein selbstgeschriebenes Lied, passend zu Amerika, über einen Mann, der sich Grönland einverleiben möchte. Eine lustige Einlage mit ernstem Hintergrund.

«Im Herzen jung», eine Polka, und «L.O.V.E.», ein Potpourri von Jazzliedern aus den 60er-Jahren, «Lord of the Dance» mit Melodien aus der irischen

Tanzszene, wo auch der Wallermann gestreift wurde, folgten. «Civenna», der Ziefner Marsch, wurde als Zugabe gespielt. Der grosse Applaus mit Bravorufen und Pfeifkonzert hatte sich die MG verdient.

Die Freunde aus Tegernau Bis in die hinterste Ecke war die Bühne gefüllt mit Musiker/-innen des Musikvereins Tegernau. Mit 53 Mitglieder/ -innen ein stattlicher Verein. Dirigent ist der Berufsmusiker Thomas Schmid. Nach ihrer Erkennungsmelodie «De Zee» spielte der MV ein Stück aus dem hohen Norden. «Sons of the Midnight Sun» von Timo Forsström. Mit leisem mystischem Gesang begann das Stück, das ein Ritual der Jäger ist, bevor sie zur Jagd aufbrechen.

Es folgten «Golden Swingtime», eine Version verschiedenster Melodien aus den 20er- bis 50er-Jahren. «Coldplay in Symphony», eine rassige «Weinkeller Polka», über James-Last-ähnliche Melodien in «The Journey Notebook» bis zum grossen Paukenwirbel und dem wilden Anfang des letzten Stücks «80er Kult 2». Zwei Zugaben folgten mit beeindruckenden Soloeinsätzen. Das Publikum tobte vor Begeisterung. Zum grossen Finale spielten der MV Tegernau und die MG Ziefen zusammen als Grossformation «Hoch Badnerland» und den «Baselbieter Marsch». Die beiden Vereine beschenkten sich gegenseitig und freuen sich schon auf ein nächstes Treffen.

Zu den Klängen von «The Silver-Bird» wurde anschliessend getanzt und in der Holzenbergbar verweilten die jüngeren Besucher. Ein Abend gefüllt mit glanzvoller Blasmusik ging zu Ende.

eine Traube von Interessierten, während andere sich an den Tischen von den Mitgliedern der Brass Band Lausen bedienen liessen oder sich am Kuchenbuffet gütlich taten. Überall sah man Frauen und Männer in historischer Kleidung.

Austausch über die Grenzen hinweg Was in den 1980er-Jahren der Gettoblaster war, das war im 19. und frühen 20. Jahrhundert die Drehorgel. Früher

konnte man etwa in Berlin Geld verdienen, wenn man sich bei der Firma Bacigalupo eine Drehorgel lieh und damit in den Hinterhöfen Musik machte. Heute ist das Drehorgelspiel ein Hobby für Liebhaber musikalischer Nostalgie. Die Drehorgel erklingt heute an Volksfesten, Märkten oder auch bei privaten Anlässen wie Geburtstagen oder Hochzeiten. Daniel Widmer, der OK-Präsident des Treffens, war bereit zu erzählen. «Ins-

gesamt gibt es 60 Teilnehmende plus 19 Börsentische», sagte er, «rund zehn kommen aus Deutschland, einer aus den Niederlanden und der Rest aus der Schweiz. Eine Frau reiste sogar aus dem Wallis an.» Finanziert werde der Anlass durch Sponsoren. Der Lotteriefonds von Baselland habe mitgeholfen, jener von Baselstadt leider nicht, obwohl der Verein seinen Sitz in Basel habe. «Das Internationale Drehorgel-Wintertreffen gibt es seit 30 Jahren, in Lausen findet es jetzt zum siebten Mal statt.»

Alte Hasen und ein kleiner Junge Anwesend war auch das «Drehorgelhaus Raffin» aus Ueberlingen. Friedlinde Engeser, eine Tochter von Firmengründer Josef Raffin, erklärte ihre Aufgabe, Musik für Drehorgelrollen zu arrangieren. «Nicht alle Lieder eignen sich für das Instrument», so Engiser, «der Wiedererkennungseffekt muss da sein und auch der Charme der Drehorgel darf durch das Arrangement nicht verloren gehen.» Sie selbst spielte die Drehorgel schon selbst mit zwölf Jahren in den Strassen von Pforzheim. «Am erfolgreichsten sind die Hits von Abba», sagt sie. Am entgegengesetzten Ende der Halle sass der jüngste Teilnehmer, ein elfjähriger blinder Junge. Der nächstältere war Reto Schmid, der mit seinen 34 Jahren erst im Mai 2025 zur Drehorgel kam.

Patrik Schlumpf dirigiert die beiden Vereine, die gemeinsam zwei Stücke spielten.
Foto: U. Roth
Die
Fotos: HP. Thommen
Drehorgelorchester mit drei Synchronspielenden: Peter Schärlig, Nelly Rosebrock und Heidi Schärlig. Fotos: T. Brunnschweiler Nostalgie pur: Andrea-Ursula Leuzinger an eine 31er Raffin-Konzertdrehorgel.

Neuer Busfahrplan: Wir Liestaler sind die grossen Verlierer!

Als täglicher Bus-Benützer kenne ich die Zusammenhänge innerhalb des Regionalbus-Gebietes sehr genau. Bisher konnten die verschiedenen Stationen innerhalb von Liestal mit wenigen Umsteigezeiten innert kurzer Zeit problemlos erreicht werden. Mit dem Inkrafttreten des neuen Fahrplanes auf den 14. Dezember 2025 ist das kaum mehr möglich und teilweise mit grossen Wartezeiten verbunden. Auch fallen die guten und kurzen Umsteigemöglichkeiten am Bahnhof Liestal weg. Auch in Lausen haben sich die Umsteigezeiten massiv verschlechtert. Was nützt uns ein Viertelstunden-Takt von und nach Basel, wenn man dafür in Liestal und Lausen derartige Rückschritte in Kauf nehmen muss. Das schreckt viele Leute davon ab, den öffentlichen Verkehr zu benützen. Hier einige Beispiele: Munzach – Hallenbad bisher: Umsteigezeit am Bahnhof

SRG-Initiative

Ständig wird vor ausländischer Desinformation gewarnt. Eine repräsentative ZHAW-Studie zeigt klar, dass sich drei Viertel der Journalistinnen und Journalisten der SRG links der Mitte einordnen. Diese politische Einseitigkeit prägt den öffentlichen Diskurs – finanziert durch Pflichtgebühren. Andere Sichtweisen kommen zu kurz oder werden moralisch abqualifiziert. Die SRG ist kein Aktivistenprojekt, sondern ein Service-publicUnternehmen. Genau daran muss sie wieder erinnert werden. Mit der SRG-Initiative «200 Fr. sind genug!» binden wir die linkslastige Berichterstattung zurück und sorgen dafür, dass sich die SRG wieder auf ihren Kernauftrag konzentrieren muss. Am 8. März 2026 gerade deshalb Ja zur SRG-Gebühren-Senkungs-Initiative. PatrickSchäfli,e.Landrat,Sissach

Liestal drei Minuten. Neu: Umsteigezeit am Bahnhof Liestal 13 Minuten. Munzach – Fraumatt bisher: Munzach-Bahnhof Liestal – Fraumatt (Fahrzeit zwölf Minuten). Neu: Munzach –Füllinsdorf Niederschönthal (Umsteigenmit16MinutenWartezeit)–Fraumatt oder Munzach-Kantonsspital (Umsteigen) Liestal Ringwaldstrasse – 14 Minuten Fussmarsch bis zur Fraumatt.

Stadion – Fraumatt bisher: Am Bahnhof Liestal vier Minuten Wartezeit. Neu: neun Minuten Wartezeit. Furlen Lausen – Sissach bisher: drei Minuten Wartzeit. Neu: 26 Minuten Wartezeit.

Auf die Schnellzugsanschlüsse in Liestal Richtung Luzern, Zürich und Bern stimmen die Anschlusszeiten grösstenteils überhaupt nicht mehr. Im Fraumattschulhaus fallen die bisher guten Anschlüsse weg. Schulschluss

ist um 12 Uhr. Der Bus Richtung Frenkendorf fährt um 12.17 Uhr und derjenigen Richtung Bahnhof Liestal sogar erst um 12.24 Uhr. Ich frage mich, ob die Erfinder der neuen Fahrpläne überhaupt schon einmal mit dem ÖV unterwegs waren, oder ob alles nur am Bürotisch «neu erfunden» wurde. Im Interesse der Förderung des Öffentlichen Verkehrs fordere ich die involvierten Behörden auf, «über die Bücher zu gehen» und so rasch als möglich wieder vernünftige Angebote zu schaffen. Vor allem der Stadtrat ist aufgefordert, beim Kanton entsprechend zu intervenieren. Es ist mir durchaus bewusst, dass nicht immer alle Anschlüsse optimal aufeinander abgestimmt werden können, aber in diesem Fall wurden gut funktionierende Fahrpläne einfach massiv verschlechtert. HanspeterMeyer,Liestal

Wir sollten die Traditionen leben lassen

Ich war zwar selber leider noch nie dabei, liebe aber Pferde und traditionelle Anlässe und war schockiert, als ich den Leserbrief von Paul Eschbach las. Ist denn die Stadtregierung von Liestal von allen guten Geistern verlassen? Die Veranstalter verfügen über eine aktive Putzmannschaft, welche sich um allfällige Pferdeäpfel usw. kümmert und nun sollte die Strasse noch mit Wasser gewaschen werden, das ist nun wirklich eine Schnapsidee! Eine Strasse ist kein OP-Saal, da muss es klinisch rein sein, eine Strasse ist zum Brauchen da, meine Schuhe muss ich sowieso putzen wenn ich draussen

war, auch das Velo oder Auto sollte ab und zu gereinigt werden und diese Strassen werden sowieso nach einer gewissen Zeit von der Stadt gesäubert, das reicht absolut. Ich spreche jetzt nicht von jenen Leuten, welche nicht fünf Meter bis zum nächsten Abfallkübel gehen, sondern ihren Dreck an Ort und Stelle fallen lassen usw., damit müssen wir auch leben – eben bis zur nächsten Strassenreinigung. Also Traditionsanlässe leben lassen – ohne Auflagen wie in Singapur!

VerenaBrack, Gelterkinden

Über Zusammenhänge und Brücken

Im Schulskilager erhielt ich Kenntnis vom Rücktritt der Co-Präsidentin der jungen EVP und den Anfeindungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Ich möchte Lea Blattner mein Mitgefühl aussprechen.

In Bezug auf meine Kandidatur für den Gemeinderat wurde ich auf die Umstände ihres Rücktritts angesprochen. Als EVP-Gemeinderatskandidatin ist es mir wichtig zu betonen, dass Hass und Drohungen weder parteiintern noch zwischenparteilich Platz haben. Wo es trotzdem passiert, macht es mich traurig und motiviert mich zum Engagement für einen wertschätzenden Politikstil.

Die EVP trägt das Evangelium in ihrem Namen. Das Wort bedeutet «Frohe Botschaft». In vier biblischen Büchern ist diese gute Nachricht beschrieben. Es ist die Geschichte des Brückenbauens. Es

geht um die Brücke von Gott zu den Menschen und um Brücken zwischen den Menschen. Die Brücken stehen im Zeichen des Friedens. Sie sind kostbar, weil sie uns etwas kosten. Der gemeinschaftliche und politische Aspekt solcher Brücken ist für mich ein Auftrag. Darum distanziere ich mich von den Anfeindungen und dem Hass, den Lea Blattner erfahren hat. Wie hängen nun meine Kandidatur und die Anfeindungen gegenüber Lea Blattner zusammen? Der augenfällige Zusammenhang besteht über die Partei EVP, die sich bereits öffentlich von den Drohungen distanziert hat. Darüber hinaus bestärkt dieser Vorfall meinen Wunsch, mich in Gelterkinden für faire Sachpolitik und das Brückenbauen zu engagieren. SandraGrossmann, KandidatinGemeinderatGelterkinden

Steuerzahler profitieren

Die Krankenkassenprämien sind heute eine grosse Belastung für viele Haushalte. Seit 30 Jahren steigen sie unaufhörlich. Besonders betroffen ist der Mittelstand: Menschen, die arbeiten, Steuern zahlen und die Prämien selbst bezahlen, weil sie über der Einkommensgrenze für eine Prämienverbilligung liegen. Die Initiative «Prämienabzug für alle» sorgt für Abhilfe. Wenn die selbst bezahlten Prämien der obligatorischen Krankenkassenversicherung vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden kann, entlastet das alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und dies Jahr für Jahr. Der Gegenvorschlag des Regierungsrates ist absolut untauglich. Er verfehlt das Ziel, alle Steuerzahler dauerhaft finanziell zu

entlasten. Der Mittelstand wird einmal mehr im Stich gelassen. Da hilft nur die Initiative. Ein Rechenbeispiel verdeutlich dies: Eine in Gelterkinden wohnende Familie mit zwei Kindern und einem bisherigen steuerbaren Einkommen von 85000 Franken, die in Zukunft 15000 Franken selbst bezahlte Krankenkassenprämien vom steuerbaren Einkommen abziehen kann, würde fast 2800 Franken weniger Staats- und Gemeindesteuer zahlen, was gut der Hälfte des bisherigen Steuerbetrages entspricht. Um den Mittelstand, respektive alle Steuerzahler spürbar und nachhaltig zu entlasten, braucht es am 8. März ein Nein zum Gegenvorschlag und ein klares Ja zur Initiative «Prämienabzug für alle». PeterRiebli, ParteipräsidentSVPBL,Buckten

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Volg-Rezept

Rüebli-Frites mit Jogurt-Dip

Zutaten (Für 4 Personen)

2 EL Olivenöl

2 EL Maizena

1 TL Salz

1/2 TL Paprika

500 g Rüebli, halbiert, in 1 cm dicke Stängel geschnitten

70 g Reibkäse, z. B. Grana Padano Backpapier für das Blech

80 g Mayonnaise

100 g Jogurt nature

1 EL Sambal Oelek

Zubereitung

1. Olivenöl bis und mit Paprika in einer Schüssel vermischen, Rüebli darin wenden.

2. Rüebli nebeneinander auf das vorbereitete Blech legen. Mit Reibkäse bestreuen. Im auf 180 °C vorgeheizten Ofen (Heissluft/Umluft) ca. 20 bis 25 Minuten knusprig backen, herausnehmen und sofort servieren.

3. Für den Dip alle Zutaten mischen und zu den Frites servieren.

Zubereitungszeit: 20 Minuten, backen ca. 20 Minuten

Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/

Grosse Challenge

Gelterkinden Treppenlauf auf den Landiturm

Am letzten Donnerstag fand die grosse Challenge der Leichtathletikriege des TV Gelterkinden statt: 13 Stockwerke, 40 Höhenmeter, 208 Stufen!

«Oh meine Beine!» «Da wird es einem ja schwindlig!» «Meine Füsse wurden so schwer!» Das waren die häufigsten Ausrufe, sobald die Jugendlichen im 13. Stock wieder zu Atem gekommen waren. Obwohl Treppenläufe für Leichtathleten Bestandteil des Wintertrainings sind und die Teilnehmenden gut vorbereitet waren, stellte die Treppe des Landiturms für alle eine Herausforderung dar. Die engen Stufen und die Länge der Treppe wurden von den meisten unterschätzt und fast alle hatten gegen Ende sehr schwere Beine. Oben angekommen, durften alle mit dem Lift wieder nach unten gleiten und offeriert von der Landi ReBa eine Landitasche gefüllt mit einer Stärkung entgegennehmen. Den älteren Teilnehmenden und den Coaches war der Landiturmlauf noch ein Begriff als Bestandteil von «Schweiz

Ein Teilnehmer kämpft sich Stufe um Stufe die enge Treppe des Landiturms hinauf.

Die Leichtathletikriege des TV Gelterkinden nach dem Treppenlauf. Fotos: zVg

bewegt» 2014 in Gelterkinden. Die erreichten Zeiten können aber nicht direkt verglichen werden, da damals der Start

Die Challenge erforderte volle Konzentration, Kraft und Ergeiz.

ausserhalb des Gebäudes und das Ziel auf dem Dach war. Diesmal kamen die tiefen Temperaturen erschwerend hinzu. Trotzdem wurden hervorragende Zeiten gelaufen. Noah Weishaupt brauchte 50 Sekunden und war der Schnellste von allen. Lenny Sommer wurde mit 55 Sekunden zweiter und Lio Rickenbacher mit 59 Sekunden dritter. Die Mädchen zeigten ebenfalls Stehvermögen. Marla Staub siegte mit 60 Sekunden vor Elina Saladin, 62 Sekunden und Larina Candolfi 65 Sekunden. Insgesamt starteten mit den Coaches 46 Leichtathletinnen und Leichtathleten von 10 bis 63 Jahre. Sie werden den Landiturm künftig mit anderen Augen betrachten!

Der TV Gelterkinden dankt der Landi ReBa ganz herzlich für die unkomplizierte Zusammenarbeit, das Bhaltis und dass die Leichtathletikriege den Landiturm erstürmen durfte.

RegineStuder

Lange gesucht, endlich gefunden?

Ausgrabung Das «Weiherhaus» von Gelterkinden freigelegt

Seit 90 Jahren steht die Vermutung im Raum, dass sich an der Rünenbergerstrasse ein festes Haus der Herren von Gelterkinden befunden hat. In den vergangenen Monaten konnte die Archäologie Baselland bei einer Rettungsgrabung ein Steingebäude mit ausserordentlich dicken Mauern freilegen. Das Bauwerk lässt sich ziemlich sicher als «Weiherhaus» identifizieren, welches in einer Quelle aus dem 16. Jahrhundert genannt wird.

1936 beobachtete der Kunstmaler und Heimatforscher Fritz Pümpin an der Rünenbergerstrasse in Gelterkinden massive Mauerteile, die er als mittelalterlichen Wehrbau interpretierte. Er vermutete, dass es sich um das Weiherhaus handelt, das der Chronist Aegidius Tschudi um 1540 als Ruine beschrieben hatte. Weitere Abschnitte traten bei einer Untersuchung 2021 zutage. Bislang erlaubten die bekannten Spuren aber keine fundierte Datierung und Deutung des Bauwerks.

Die aktuelle Ausgrabung Seit November letzten Jahres ist die Archäologie Baselland in einer benachbarten Parzelle daran, das rätselhafte Gebäude auf einer grösseren Fläche freizulegen. Das Gebäude ist 14 Meter breit und mindestens 18 Meter lang. Die stattlichen Mauern sind einen Meter dick und reichen bis zu 1,5 Meter tief. Das Erdgeschoss war in mindestens drei Räume unterteilt. Nach einem begrenzten Feuerausbruch wurde dessen Boden erneuert. Ein zweites, katastrophales Brandereignis besiegelte das Ende des «festen Hauses». Die Mauern wurden anschliessend teilweise bis auf das Fundamentniveau abgetragen. Südlich des Mauervierecks wurde ein mindestens zwei Meter tiefer Graben angeschnitten, der wohl mit Wasser verfüllt war.

Das «Weiherhaus» von Gelterkinden

Die Funde und die Qualität des Bauwerks zeigen: Es handelt sich um einen Adelssitz aus dem 14./15. Jahrhundert.

Auf der Ausgrabungsübersicht ist der Gebäudegrundriss mit den rund einem Meter dicken Mauern klar zu erkennen. Fotos: zVg

Damit scheint nun klar, dass es sich tatsächlich um das gesuchte «Weiherhaus» handelt. Letzteres diente vielleicht den Herren von Gelterkinden als Ersatz für die um 1320 aufgegebene Burg Scheidegg. Von Wassergräben geschützte Adelssitze in den Talniederungen waren im späten Mittelalter im «Burgenland Baselbiet» recht verbreitet und hatten wegen ihrer bequemen Lage oft eine längere Lebensdauer als die Höhenburgen. Einige sind im Laufe der Zeit zu veritablen Schlössern ausgebaut worden, etwa in Bottmingen, Binningen oder Pratteln. Die Frage, wieso das Gelterkinder Weiherhaus bereits im 15. Jahrhundert einem Brand zum Opfer gefallen ist und danach verfiel, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Einladung zum Tag der offenen Ausgrabung

In Gelterkinden, Rünenbergerstrasse 19. Samstag, 31. Januar 2026, 14 bis 16 Uhr; Führungen: 14.15, 14.45, 15.15 und 15.45 Uhr.

Aufgrund des grossen öffentlichen

Interesses lädt die Archäologie Baselland die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Ausgrabung ein. Achtung: Gutes Schuhwerk erforderlich! Kinder nur

TTCG-Nuller

Sport Tischtennis-Derby Waldenburg–Gelterkinden

Das jeweils sehr umkämpfte Oberbaselbieter Tischtennis-Derby zwischen Waldenburg und Gelterkinden endete für einmal klar zu Gunsten der WB-Taler. Beim 8:2 konnte der TTCG keine Punkte holen, während sich Waldenburg gar zum zwischenzeitlichen Leader hieven konnte. Lustigerweise spielte der einzige in Waldenburg wohnhafte Spieler in der Halle, Simon Senn, für Gelterkinden. Er war dann auch der Einzige, der «zuhause» für die Gäste zwei Einzel gewinnen konnte. Häfelfinger und Freivogel kamen nicht auf Touren. Ein Punktgewinn

wäre trotzdem möglich gewesen. Häfelfinger verlor sein Schlussspiel gegen Christ mit 11:13 im Entscheidungssatz und Freivogel/Senn standen im Doppel dem Sieg nahe, verloren aber im Entscheidungssatz den Faden. Gelterkindens Vorsprung auf die Abstiegsplätze schrumpfte damit auf zwei respektive sechs Punkte und trifft nun zuhause auf das Schlusslicht aus Sisseln. SimonSenn 3. Liga: Waldenburg – Gelterkinden 1: 8:2 (Freivogel 0, Häfelfinger 0, Senn 2). Weitere Infos: www.ttcgelterkinden.ch, www.click-tt.ch, www.nwttv.ch

400-Mitglieder-Marke geknackt

Vereine 161. Jahresversammlung TV Gelterkinden

Nach dem Gelterkinder Lied eröffnete der Turnverein Gelterkinden seine 161. Jahresversammlung. Ein besonderer Grund zur Freude war das Knacken der 400-Mitglieder-Marke mit neu 403 Mitgliedern, von denen 132 anwesend waren. Der Rückblick der Aktiven und Jugend auf 2025 war geprägt vom Eidgenössischen Turnfest in Lausanne, wo der TVG mit 121 bestellten Festkarten die grösste Turnerschar aus dem Baselbiet stellte. Ein Höhepunkt der Versammlung waren wiederum diversen Ehrungen aufgrund besonderer Leistungen. So wurde Barbara Stampfli an diesem Abend zum Ehrenmitglied für ihr langjähriges Engagement im Verein ernannt und sogleich auch neu in den Vorstand als Leiterin technische Kommission Aktive gewählt. Sie übernimmt das Amt von Samuel Schrag, der nach sechs Jahren zurücktrat.

Weiter wurden auch Lea Hasler (fünf Jahre; Material/Beisitz) und Lukas Rei-

mann (zwei Jahre; Kassier) mit grossem Applaus aus dem Vorstand verabschiedet.

Neu und einstimmig in den Vorstand gewählt wurden Lena Bösiger (Anlässe), Carmen Ruesch (Finanzen) und Isabel Nyfeler (Beisitz). Auf der sportlichen Seite holten Noah Hasler (zweimal Gold im Weitsprung, einmal Gold im 60 m Sprint, einmal Silber im Weitsprung, einmal Silber über 100m), Nevis Thommen (einmal Gold im Zehnkampf und einmal im Speerwurf) und Carmen Schaub (einmal Bronze im Weitsprung) in nationalen Wettkämpfen Edelmetall. Sogar international erzielten Noah Hasler (Bronze!), Elijah Thommen und Nevis Thommen grossartige Resultate. Dem TV Gelterkinden steht mit zahlreichen Wettkämpfen, einem Turnfest im Appenzell, Turnfahrten und dem Turnerabend am 13. und 14. November zum krönenden Jahresabschluss wieder ein ereignisreiches Turnjahr bevor.

in Begleitung von Erwachsenen. Es gibt keine Parkplätze vor Ort. Die nächstgelegene ÖV-Haltestelle ist Gelterkinden, Rünenbergerbrücke der Buslinien 103 und 104 (Gehdistanz rund 250 Meter). Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. ArchäologieBaselland

worden.

Verdankung der Leiterinnen und Leiter der Jugendriegen, welche im Sommer am eidgenössischen Turnfest in Lausanne im Einsatz standen.

Altersnachmittag

Am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 14 Uhr im Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8 in Gelterkinden, findet der Altersnachmittag, organisiert von der reformierten Kirche Gelterkinden-Tecknau-Rickenbach und dem Frauenverein Gelterkinden, statt.

Die «Mahapedos», ein Mundharmonikatrio aus Gelterkinden, spielen auf.

Alle sind herzlich eingeladen! Die Mitglieder des Organisationsteams freuen sich darauf mit vielen Gästen einen fidelen, gemütlichen Nachmittag zu verbringen.

Fahrdienst: Vreni Dehning, Telefon: 079 963 41 53, Kontakt: Lotti Oldani, Telefon: 0767687219. VreniDehning

In den Fussboden des Erdgeschosses war ein ganzer Topf eingelassen
SimoneFrei
Barbara Stampfli (r.) wird von Bea Groelly geehrt. Foto: zVg
Foto: zVg

Region Gelterkinden

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Freitag, 30. Januar

Kein living room – neu am Donnerstag, 5. Februar

Sonntag, 1. Februar

10.15 Gottesdienst im Gemeindesaal

Tecknau, Pfarrer Eric Hub.

Text: 1. Korinther 12, 9: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.

Thema: Anders als gedacht – Wie Gott in Not und Schwachheit hilft. Orgel: Jürg Derungs, Kollekte: Ernährungssouveränität mission 21 (kant.), Fahrdienst: Max Bürgin, 079 311 94 34

17.00 Sunntig L Obe in der Kirche Gelterkinden – Pfarrer Eric Hub. Predigt – Moderne Musik – Kerzen - Sunntig L Obe Kids und Teens ab Predigtteil.

Text und Thema wie Morgengottesdienst. Kollekte: CVJM, Apero durch Konfirmandinnen und Konfirmanden

Dienstag, 3. Februar

19.30 Konf.-Elternabend in der Kirche. Nur für Eltern, ohne Jugendliche Mittwoch, 4. Februar

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

9.30 Eltern-Kind-Treff im Unterrichtshüsli mit Katja Maier

19.10 Taizé Gebet – Lieder-Stille-Gesang Donnerstag, 5. Februar

14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum, Musik mit den «Mahapedos». Fahrdienst: Vreni Dehning 079 963 41 53

18.30 TC im Unterrichtshüsli – Thema «Battles»

20.00 living room im Unterrichtshüsli (Raum Joker)

Freitag, 6. Februar

12.00 Punkt 12 Jugendgottesdienst, Treffpunkt Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8, Gelterkinden. Für 5 Franken gibt es ein Sandwich von Gaugler plus Getränk (freiwillig). Der Gottesdienst dauert bis 13.00

Samstag, 7. Februar

Nach Angabe, ZOPFAKTION Jungschi –Bestellung der Zöpfe bei livibruegel@gmail.com.

WhatsApp/SMS: 079 578 37 60

Veranstaltungen

Amtswochen 26. Januar bis 1. Februar:

Pfr. Eric Hub 2. bis 8. Februar:

Pfr. S. Maurer

Danke für die Kollekten: Für das IKRK aus dem APH CHF 16.00, Gottesdienst 4.01. CHF 351.00: Für das HEKS beider BS vom APH 68.50 und GD 234.50

Für Flüchtlinge CHF 92.00 aus dem ök. Friedensgebet vom 11.01.

Allgemein

Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum

Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im Kirchgemeindezentrum

Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof Feiern auf dem Sonnenhof: ab 12. Februar, Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30

Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00

Jeden Freitag, 10.30, ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Samstag, 31. Januar

19.00 Jugendgottesdienst (Eucharistie), anschliessend Treffen im Pfarreisaal

Sonntag, 1. Februar

9.30 Schulkindergottesdienst (Eucharistie) mit Kerzen- und Blasiussegen

Montag, 2. Februar

18.00 Eucharistiefeier mit den Pfarreiangehörigen aus Sissach

Dienstag, 3. Februar

9.30 Krankenkommunion für ältere und kranke Personen. Bitte melden bei Pater Jacek Kubica

12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 5. Februar

17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 6. Februar

9.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung

Ein Chor, der sich immer wieder neu (er)findet

Marabu 40 Jahre Rondo-Chor

pr. Der Rondo-Chor wurde vor 40 Jahren von sechs ehemaligen Mitgliedern des «gemischten Chors Itingen» gegründet. Als die Dirigentin Regina Hui den RondoChor nach 28 Jahren verliess, gaben auch viele Chormitglieder den Austritt. Doch erneut formierte sich eine kleine Gruppe von 13 Sängerinnen und Sängern und baute den Rondo-Chor wieder auf.

Dann folgte die Corona-Zeit mit ihren Einschränkungen: Proben fanden im Freien und online statt. Als ein Singen in Innenräumen wieder möglich war, entschied sich der Chorleiter Anders

Veiteberg zur Rückkehr nach Norwegen. Nahtlos übernahm David Fasold die Leitung. Heute zählt der Rondo-Chor wieder rund 35 Mitglieder. Dirigent David motiviert den Chor stets zu neuen «Höhenflügen». Das vielseitige Repertoire reicht von Folksongs und Jazz über Schlager und Pop bis zu Spirituals und Klassik.

Der Rondo-Chor freut sich jetzt sehr auf das Konzert im Marabu, Gelterkinden, am 8. Februar, wo er sein Publikum auf eine Reise nach Hollywood mitnimmt. Lasst euch überraschen!

Jeden Dienstag

9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076

261 31 25

Ökumenische Gottesdienste

– Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30

– Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Sonntag, 1. Februar

9.30 Eucharistiefeier ital.

11.00 Eucharistiefeier mit Blasiussegen, Start Firmweg und Vorstellung der Firmlinge

Mittwoch, 4. Februar

9.15 Ökumenische Morgenfeier

17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 5. Februar

15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen

Freitag, 6. Februar

10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen

18.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung

Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Donnerstag, 29. Januar

19.00 Meditationsabend, wir erleben für eine Stunde eine geführte Meditation – mit Stille, Entspannung und einem Text zur Hoffnung

Sonntag, 1. Februar

10.15 Gottesdienst mit Christine Preis zum Thema: «Von hören können und sehen wollen»

Dienstag, 3. Februar

19.30 Gesprächskreis Salon Crystal Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Buus-Maisprach

Sonntag, 1. Februar

10.00 «Brot für Alle»-Gottesdienst in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann, den Konfirmand*innen und Raphael Weber, Orgel

Rund um meine Kirche Konzert

Sonntag, 1. Februar, 17.00 in der Kirche Maisprach. Es spielt Silvan Irniger mit dem Atalanta Ensemble (Streichquartett). Kollekte

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 1. Februar

10.00 Gottesdienst in der Kirche Ormalingen, Pfarrerin Laura Klingenberg

Dienstag, 3. Februar

14.00 Handarbeitsgruppe im Pfarrhaus Ormalingen

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 5. Februar 10.00 Pfarrer Andreas Marti

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Sonntag, 1. Februar

10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Pfr. Ueli Schürch. Erzsèbet Achim, Orgel, Kirchenkaffee

Dienstag, 3. Februar

19.00 Niklausstube Oltingen. Büchertreff mit Pfrn. Gabriella Schneider

Donnerstag, 5. Februar

10.00 Zentrum Ergolz Ormalingen. Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti

Freitag, 6. Februar

12.00 Kirchgemeindesaal Gelterkinden. Jugendgottesdienst «Punkt12» mit Pfrn. Gabriella Schneider, mit Verpflegung

Amtswoche: 2. bis 8. Februar

Pfrn. Gabriella Schneider www.schafmatt-wisenberg.ch

Das gewisse Etwas

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Freitag, 30. Januar, 14.00 bis 17.00, Räuber und Polizei. Treffpunkt beim Schulhaus-Spielplatz in Rümlingen

Sonntag, 1. Februar 10.30 Rümlingen: Suppentag: Familiengottesdienst mit der 7. Klasse, Pfarrer Markus Enz. Orgel. Bernd Vogel. Kollekte für ök. Kampagne. Anschliessend Suppenessen in der Turnhalle Rümlingen. Wer eine Dankesbüchse hat, ist gebeten, sie mitzubringen

Mittwoch, 4. Februar

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Donnerstag, 5. Februar, 14.00 bis 17.00, Bräteln im Wald, Treffpunkt beim Volg in Läufelfingen

Donnerstag, 5. Februar 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Suppentag in Läufelfingen

Samstag, 7. Februar, ab 11.30 in der Mehrzweckhalle

Sonntag, 8. Februar 18.00 Läufelfingen: Fastnachtsgottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Kollekte für Mission 21

Mittwoch, 11. Februar

18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Kreis-FarnsburgSchiessen

Mit raffinierten eigenen Arrangements verschwistern sich bei Le Moulin à Poivre Jazz, Chanson und lateinamerikanische Klänge zu einer lebendigen, temperamentvollen Mischung. Die fünf Musikerinnen und Musiker nehmen das Publikum mit auf eine text- und tongewaltige Zeitreise voller musikalischer Perlen, präsentiert mit feurigem, jazzigem Touch und einem verschmitzten Augenzwinkern. Ein besonderes Highlight ist die Tanzshow mit einem Team der Tanzarena Gelterkinden, die das Konzert visuell bereichert und das Lebensgefühl dieser Musik eindrucksvoll auf die Bühne bringt.

Ein Matinéekonzert voller Eleganz, Rhythmus und Lebensfreude.

Matinéekonzert «Le Moulin à Poivre» in Gelterkinden pr. Le Moulin à Poivre präsentiert ein mitreissendes Konzert aus Jazz, Chanson und lateinamerikanischer Musik. Am Sonntag, 1. Februar 2026, ist die Band mit ihrem Programm «That Certain Something» im Marabu Gelterkinden zu Gast und lädt zu einem stimmungsvollen Matinéekonzert ein. Im Mittelpunkt steht die ausdrucksstarke Stimme von Neele Pfleiderer, getragen von der elegant lässigen Trompete und dem warmen Flügelhorn von Christoph Gisin. Adrian Schäublin sorgt am Piano für swingende Leichtigkeit, während Roberto Koch am Bass und Michael Wipf an Drums und Percussion einen groovenden, präzisen Rhythmusteppich ausrollen. Musik, zu der die Füsse tanzen wollen – und auch die Gedanken!

Am Sonntag, 1. Februar, findet in Rickenbach das traditionelle Kreis-Farnsburgschiessen statt. Die Feldschützengesellschaft Wintersingen lädt alle zu diesem Anlass ein, möchte sie doch den Sektionswettbewerb wiederum gewinnen. Schiesszeiten in Rickenbach sind von 10 bis 11.30 Uhr und 13 bis 15 Uhr. Schiesszeit-Ausstich der besten Schützen ist um 15.15 Uhr. Absenden um 16.15 Uhr. Programm: Scheibe A10: zwei Schuss Probe, sechs Schuss Einzel, vier Schuss Serie (ohne Zeitbeschränkung). Kosten: sechs Franken. Für Junioren ist der Anlass kostenfrei. Der Verein führt deshalb am Samstag, 31. Januar, von 13.30 bis 16 Uhr eine freiwillige Übung durch, an welcher das Programm trainingshalber absolviert werden kann. Präsident und Vorstand zählen auf eine grosse Beteiligung. FeldschützengesellschaftWintersingen

Le Moulin à Poivre.
Foto: zVg
Der Rondo-Chor singt am 8. Februar im Marabu in Gelterkinden. Foto: zVg
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Einwohnergemeinde Gelterkinden

Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2025

Rechtskraft der Beschlüsse

Innert der 30-tägigen Referendumsfrist wurde gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2025 erfolgreich das Referendum gegen den Beschluss zu Traktandum 4 – Projektierungskredit «Neubau Schulhaus Hofmatt und Umbau Pavillon Süd» – eingereicht. Die entsprechende Urnenabstimmung wird am 26. April 2026 stattfinden

Gegen die anderen Beschlüsse wurde kein Referendum eingereicht. Diese sind demnach in Rechtskraft erwachsen.

Die Beschlüsse sind zu finden unter: www.gelterkinden.ch > Politik & Verwaltung > Politik > Gemeindeversammlungen

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Neue Website Gemeinde Gelterkinden

Die Gemeinde Gelterkinden verfügt über eine neue Website mit einem modernen und benutzerfreundlichen Design.

Vereine und Unternehmen mit Sitz in Gelterkinden können sich weiterhin auf der Website registrieren (es ist einmalig ein Profil zu erstellen) und ihren Verein / ihr Unternehmen erfassen. Weiter können Veranstaltungen in Gelterkinden eingetragen werden. Das bisherige Login hat nach wie vor Gültigkeit.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Durchstöbern der neuen Website.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Erwahrung der Ersatzwahl Sozialhilfebehörde Für den Rest der Amtsperiode bis 31. Dezember 2028

Das Ergebnis für die Ersatzwahl in die Sozialhilfebehörde wurde in der Oberbaselbieter Zeitung, am Gemeindeschaukasten und im Internet in geeigneter Weise veröffentlicht. Die dreitägige Beschwerdefrist (§ 83 Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte) ist unbenützt abgelaufen.

Gemäss § 15 des Gesetzes über die politischen Rechte stellte der Gemeinderat das Ergebnis verbindlich fest und hat die Wahl erwahrt. Der Amtsantritt erfolgt per 1. April 2026.

Di Biase Tonino, 1968, Leiter Carrosserie, BZG wird herzlich zur Wahl gratuliert.

Schneesport auf der Piste Rücksicht und gute Ausrüstung sind gefragt

Skifahren, Snowboarden oder Schlitteln: Wer auf Brettern und Kufen Unfälle verhindern will, nimmt Rücksicht auf andere und braucht eine gute Ausrüstung. Die Tipps der BFU zeigen, worauf es ankommt.

Auf der Ski- oder Schlittelpiste kommt es leider jedes Jahr zu vielen Unfällen. Das Unfallrisiko und die Unfallschwere lassen sich aber reduzieren.

Ein geringeres Unfallrisiko hat, wer seine Fähigkeiten richtig einschätzt, anderen auf der Piste genügend Raum lässt und Rücksicht nimmt. Das bedeutet auch, das Tempo dem eigenen Können sowie den aktuellen Verhältnissen anzupassen – besser etwas langsamer, dafür sicherer fahren.

Kommt es dennoch zu einem Unfall, schützt ein Helm. Der gehört beim Schlitteln genauso auf den Kopf wie beim Skifahren und Snowboarden.

Skiausrüstung: Jedes Jahr die Skibindung in einem Fachgeschäft einstellen und auf einem Bindungseinstellprüfgerät kontrollieren lassen. Ein Fachgeschäft, das nach dem Service die BFU-Skivignette auf die Ski klebt, garantiert die richtige Einstellung und Kontrolle der Bindung. Snowboard-Einsteigerinnen und -Einsteiger schützen sich zusätzlich mit Handgelenkschutz.

Die wichtigsten Tipps:

• Geschwindigkeit anpassen und den anderen genügend Raum lassen

• Helm tragen – auf dem Schlitten genauso selbstverständlich wie auf Ski und Snowboard

• Beim Skifahren: Skibindungseinstellung jährlich kontrollieren lassen

• Beim Snowboarden: Als Einsteiger/-in einen Handgelenkschutz tragen

• Beim Schlitteln: Am besten mit einem Rodel schlitteln

Und ein Tipp für alle, die schlitteln: Schlitten ist nicht gleich Schlitten. Ein Rodel lässt sich besser lenken – fragen Sie im Fachgeschäft oder informieren Sie sich online.

Noch mehr Tipps gibt es auf bfu.ch/schneesport. Auf bfu.ch/skivignette können Sie nach Sportfachhändlern suchen, welche die fachgerechte Skibindungseinstellung und Kontrolle mit der «BFU-Skivignette» bestätigen.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Sonderabfälle aus Privathaushalten –wohin damit?

Sonderabfälle aus Privathaushalten wie Farben, Lacke, Lösungsmittel, Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Dünger, Medikamente oder Quecksilberthermometer sind problematisch für Mensch und Umwelt und müssen separat entsorgt und verwertet werden. Sie gehören nicht in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation.

Grundsätzlich gibt es im Kanton Basel-Landschaft drei Wege um Sonderabfälle kostenlos zu entsorgen:

1. Rückgabe in den Verkaufsstellen: Hersteller und Handel sind zur Rücknahme von Sonderabfällen von privaten Endverbrauchern verpflichtet

2. Abgabe an den kommunalen Sonderabfall-Sammeltagen

3. Abgabe in Apotheken und Drogerien (beispielsweise Kleinmengen von Medikamenten)

Bei grösseren Mengen Sonderabfälle aus Privathaushalten, beispielsweise aus Hausräumungen, kontaktieren Sie das Amt für Umweltschutz und Energie in Liestal (061 552 51 11).

Sicherer Umgang mit Sonderabfällen im Haushalt

• Nicht via Kehricht oder Kanalisation entsorgen

• Vermischen Sie nie Produkte, die sich in unterschiedlichen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten.

• Lagern Sie alle Sonderabfälle in der Originalverpackung

• Lagern Sie alle Sonderabfälle an einem trockenen und sicheren Ort sowie ausserhalb der Reichweite von Kindern

• Lagern Sie alle Sonderabfälle in einem auslaufsicheren Behälter mit deutlicher Bezeichnung des Inhalts

Die beste Lösung

Problematische Produkte bereits beim Einkauf vermeiden und nur so viel kaufen, wie wirklich benötigt wird. Heute gibt es für viele Anwendungen gute Alternativen, die unnötige Sonderabfälle zu vermeiden helfen und meist auch weniger Gefahren mit sich bringen. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten.

Einwohnergemeinde Gelterkinden Für die Sommersaison 2026 mit der Öffnung unseres Freibads suchen wir zur Verstärkung unseres Teams aufgestellte und zuverlässige Personen als Badangestellte/r Aufsicht (befristet) 60 – 100%

Einsatzdauer: 1. Mai – 30. September 2026 Pensum: flexibel zwischen ca. 20 – 100%

Einsätze: Montag bis Sonntag gemäss Einsatzplanung (auch tageweise Einsätze möglich)

Das vollständige Stelleninserat finden Sie auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Neuerung für Hundehaltende –die PetCard wird digital

Aufgrund der Tierseuchenverordnung sind Hundehaltende in der nationalen Hundedatenbank Amicus registriert. Mit der Registrierungsbestätigung Ihrer Hunde erhielten Sie eine PetCard, welche unter anderem bei einem Umzug zur Anmeldung in der neuen Gemeinde diente.

Seit Januar 2026 wird die PetCard nicht mehr physisch ausgestellt. Neu steht die digitale ePetCard zur Verfügung. Diese wird automatisch aus der Hundedatenbank generiert und kann in der App animundo kostenlos genutzt werden.

Vorteile:

• Digitale ePetCard direkt auf dem Smartphone – kein physisches Dokument mehr nötig

• Einfachere Verwaltung der Haustiere – Übersicht über Daten, Dokumente und Kontakte

• Meldungen wie Halterwechsel sind direkt in der App möglich Animundo bietet zudem weitere zahlreiche praktische Funktionen rund um Haustiere.

So funktioniert’s:

1. Laden Sie die kostenlose animundo-App herunter:

oder unter animundo.ch

2. Erstellen Sie einen Account und verknüpfen Sie Ihr Amicus-Konto.

3. Die ePetCard kann automatisch im Tierprofil aufgerufen werden.

Die bisherigen Meldeprozesse über www.amicus.ch stehen weiterhin zur Verfügung.

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Kontrabassklasse Snejana Prodanova-Fiehn.

Eintritt frei – Kollekte

Montag, 2. Februar, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger, Waldhornklasse Simon Peter Kissling, Oboenklasse Ingo Matthias Balzer, Saxophonklasse Maja Lisac Barroso, Schlagzeugklasse Matthias Daneck.

Eintritt frei – Kollekte

Freitag, 6. Februar, 19 Uhr, grosser Saal

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Trompetenklasse Bruno Martin-Eglin.

Eintritt frei - Kollekte

Dienstag, 10. Februar, 19 Uhr, grosser Saal

Häsli Anna lernt Querflöte spielen

Lerne mit Häsli Anna und ihren Spielgefährten das Querflötespielen und begleite sie auf ihren Abenteuern. Wir singen und spielen zusammen mit unseren Helden, hören Geschichten und lernen dabei auch jedes Mal etwas Neues auf unseren bunten Querflöten.

Kursdaten: 6., 13., 20., 17. März; 17., 24. April; 8. Mai, 15.30–16.30 Uhr Alter: 5- bis 7-jährig oder nach Anfrage

Voraussetzungen: Mindestens 3 bis maximal 8 Kinder

Leitung: Nathalie Tollardo, Querflötenlehrerin

Kurskosten und Nuvo-Toot

Querflöte: CHF 60.– und CHF 30.–Wo: RMSG, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden

Anmeldeschluss: 12. Februar 2026

Infos und Anmeldung: info@ msgelterkinden.ch, 061 985 70 80

BUCHSTART

Värsli- und GschichtliMorge mit de Chlinschte

Marianna Begré widmet sich den kleinsten Zuhörer:innen und ihren Begleitpersonen. Mit Versen, Liedern und Geschichten begeistert sie Klein und Gross. Wir freuen uns auf euren Besuch! Montag, 2. Februar, 10–10.45 Uhr

Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20, 4460 Gelterkinden

Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch

Evangelisch-reformierte

Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg 061 961 00 51 hp.schuerch@sunrise.ch

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 1. Februar

10.00 Kirche St. Peter, Laienprediger Lukas Alber schliesst seine Ausbildung zum Laienprediger mit einem Prüfungsgottesdienst ab. Kommt und hört.

An der Orgel begleitet uns Brunetto Haueter.

Anlässe

Offenes Abendsingen

Dienstag, 3. Februar, 19.00, Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus

Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 5. Februar, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus.

Esther Schürch, 061 961 01 55 Tischreden 2026

Freitag, 13. Februar, 20.15, Leue Waldenburg, Pirmin Meier, «Typisch Schweiz: Republikanisches Christentum an den Beispielen Zwingli und Gotthelf»

Freitag, 27. März, 20.15, Leue Waldenburg, Walter Schriber, «Sind Albert Schweitzers Ideen noch zeitgemäss? –Leben, Werk, Vermächtnis»

Weltgebetstage 2026

Sonntag, 8. Februar 10.00 Kirche Waldenburg, Wir feiern den Weltgebetstag der Kinder. Kinga Bär, Rahel Salathe und Regina Rudin, unsere Religionslehrerinnen, gestalten den ökumenischen Gottesdienst. Im Anschluss Apero in der Pfarrscheune Donnerstag, 12. Februar

10.00 Kirche Waldenburg, Feier zum Weltgebetstag, die diesmal nach einer nigerianischen Liturgie gefeiert wird. Im Anschluss Beisammensein in der Pfarrscheune Waldenburg IchwillEuchstärken,kommt!

DieLiturgiefürdenWeltgebetstag2026 kommtausNigeria.Nigerialiegtander WestküsteAfrikas.DasKlimareichtvon

äquadorialimSüdenbistrockenimNorden,miteinemtropischenKlimainden zentralenRegionen.Nigeriaverfügt übervielfältigenatürlicheRessourcen, darunterErdöl,ErdgasundeineVielzahl vonmineralischenFeststoffen.Über250 ethnischeGruppenhabenmitihren TraditionenüberJahrhundertezumreichen kulturellenSpektrumNigeriasbeigetragen. NigeriasMusik,Tanz,Theater,dieTradition desGeschichtenerzählensunddiebildende KunstbeeinflussenauchdieglobaleKultur. DieFilmindustrie,Nolywoodgenannt,ist gemessenandenjährlichenFilmproduktionenzurzweitgrösstenderWeltgeworden. AuchdiefarbenfrohenTextiliengehören zurnigerianischenKultur.Siestehenfürdie WiderstandsfähigkeitundKreativitätder MenschenvonNigeria.

DerTitelderdiesjährigenLiturgieheisstja: «IchwillEuchstärken,kommt!»

Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches

Repertoire. Informationen:

Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00, Samstag von 9.00 bis 12.00.

www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos. unter Tel. 061 961 01 55

Mitteilungen

Amtswoche: 1. Jan. bis 22. Februar

Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel

Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 1. Februar 10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki. Am Flügel spielt Martin Wiget. Kollekte: Mission 21 (Ernährungssouveränität)

Donnerstag, 5. Februar

9.30 Hölstein, Fiire mit de Chliine. Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson. Wir singen gemeinsam einfache Lieder, beten, erleben eine Geschichte aus der Bibel, basteln, spielen, essen ein offeriertes Znüni und haben viel Spass zusammen. Das Vorbereitungsteam für sich auf euch!

Für Kinder und Jugendliche

Samstag, 31. Januar

14.00 bis 17.00 Jungschi Bämbel – Heute schlüpfen wir in fremde Gestalt, oder sausen flink durch Eis und Wald.

Montag, 2. Februar

17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbelsaal

Donnerstag, 5. Februar

9.30 Die Krabbelgruppe nimmt teil am Fiire mit de Chliine

Veranstaltungen

Trauercafé

Mittwoch, 4. Februar um 9.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Ort für Begegnungen und Kraftquelle für alle, die Ähnliches erlebt haben. Haben Sie Fragen zu diesem Anlass? Frau Christin Blatter, Telefon 078 942 50 78, gibt Ihnen gerne Auskunft.

Mittagstisch

Mittwoch, 4. Februar um 12.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Mit Anmeldung – Platzanfragen bei Doris

Heinimann: 079 291 08 01, Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06. Das Kochteam der Kirchgemeinde freut sich sehr auf Ihr Kommen!

Elternabend Konfirmandenjahr 2026/2027 Mittwoch, 4. Februar um 19.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Wir laden alle Jugendlichen unserer Kirchgemeinde, die den ordentlichen Religionsunterricht während der Schulzeit besucht haben und in der Regel ab Sommer 2026 das 9. Schuljahr absolvieren, zusammen mit ihren Eltern herzlich zum Informationsabend ein.

Voranzeigen

Gebet in Hölstein

Samstag, 7. Februar um 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet – ohne Anmeldung. Singworkshop Samstag, 7. Februar. Wir treffen uns um 11.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel um gemeinsam zu singen. Leitung: Karin und Lukas Jauslin. Herzliche Einladung! Wursten statt wursteln Freitag, 13. Februar, 18.00 Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Wurst-Workshop! Auskunft und Anmeldung (bis 8. Februar) bei Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60.

Mitteilungen

Gemeindewochenende in Bernau Das Wochenende beginnt am Freitagabend, 24. April mit einem gemeinsamen

Neues Stück «Prisma» von Les Papillons

Waldenburg Konzertabend im Pfarrhauskeller   pr. In «Prisma» treffen scheinbar unvereinbare Welten aufeinander. Aus musikalischen Fragmenten entstehen Universen, in denen Stile, Epochen und Melodien fröhlich durcheinanderfliegen – und das Unmögliche möglich wird. Mal glimmt ein nächtliches Mosaik aus Wiegenlied und «Clair de Lune», in dem Traum und Wirklichkeit eins zu sein scheinen. Ein anderes Mal wirbeln Bachs Orgelsturm, Händels Jubel und ein «Take Me to Church» durch einen bunten LSD-Schimmer – ein vibrierendes Spiel zwischen Glaube, Ekstase und Zweifel. Und wenn Celine Dion von Einsamkeit singt, Sergej Rachmaninow am Piano sitzt und Leonard Cohen, Amy Winehouse und Frédéric Chopin neugierig herein schauen, entsteht etwas Magisches.

Les Papillons – längst bekannt für ihre unvergleichliche Mischung aus Virtuosität, Charme und augenzwinkernder Anarchie – verwandeln die Bühne in ein Prisma, das Musik in unzählige Farben zerlegt und wieder neu zusammensetzt – überraschend, tief berührend und unglaublich unterhaltsam. Les Papillons

Les Papillons mit ihrem neuen Stück Prisma sind zu Gast im Theater im Pfarrhauskeller

Abendessen. Offizieller Beginn ist um 20.00 wo unser Abenteuer mit Joseph beginnt. Am Sonntagmittag, 26. April verabschieden wir uns wieder. Wir reisen mit Privatautos. Den Flyer mit allen Informationen sowie der QR-Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage (www.ref-behoela.ch) oder in unseren Kirchen sowie im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Bei Fragen steht Pfarrer Raphael Hadorn gerne zur Verfügung. Das Vorbereitungsteam freut sich auf viele Anmeldungen!

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30

Amtswoche: 26. Jan. bis 15. Februar Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Freitag, 30. Januar 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet

Sonntag, 1. Februar 17.00 Gottesdienst mit Kerzen- und Blasiussegen. Es singt und klingt die Singwälle. Kollekte: House of Happiness

Montag, 2. Februar

9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 4. Februar 19.00 KGR-Sitzung Freitag, 6. Februar 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 18.00 Dankesanlass

Mitteilungen

In Gottes Hand geborgen Ist Casimir Wyser-Casura aus Langenbruck. Gott schenke ihm den ewigen Frieden und den Angehörigen Trost und Kraft.

Kerzen und Segen Herzliche Willkommen zum Ausschlafgottesdienst!

Geniessen Sie das Ausschlafen, den Brunch mit Ihrer Familie und kommen am Nachmittag in den Gottesdienst. Kerzensegnung, Blasiussegen und viel Gesang erwarten Sie. Schön, wenn wir miteinander feiern können. Zur Kerzensegnen bringen Sie bitte ihre Kerzen, welche Sie im kommenden Jahr anzünden wollen, in die Kirche. Sie sollen Licht, Freude, Besinnlichkeit und Festlichkeit in ihr Heim bringen. Auch die neue Osterkerze wird gesegnet. Anschliessend sind alle zu einem Apéro im Saal eingeladen. Wir sagen Danke!

Mani Matter singt: Was ist ein Sandwich ohne Brot, das sei nichts als Fleisch und umgekehrt. Und ich denke manchmal, was ist die Kirche oder unsere Pfarrei ohne die Menschen, die sich freiwillig engagieren. Es ist nicht grad nichts – doch sicher nur die Hälfte. Die Pfarrei würde nicht leben und wäre um beim Sandwich zu blieben, nicht so appetitlich. Es würde nicht reichen. Wir vom Team sagen darum all denen die immer wieder helfen und sich engagieren Danke.

Wir freuen uns euch Danke sagen zu dürfen und mit euch einen schönen, lustigen und spannenden Abend zu verbringen.

Weltgebetstag 2026 Nigeria

Die kulturelle Vielfalt Nigerias findet Ausdruck in den farbenfrohen Textilien, wo jedes Muster eine Geschichte über das traditionelle Erbe erzählt. Dazu gehört seit vorchristlicher Zeit das Geschichtenerzählen, die Musik, Tanz und Theater, und in moderner Zeit eine bedeutende Filmindustrie.

Aus der wechselvollen Geschichte Nigerias seit seiner Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft (1960) sind vielen noch der Biafra-Krieg (1967 bis 1970) und die Terroraktionen der islamistischen Gruppe Boko Haram in Erinnerung. Unter dem Titel «Ich will euch stärken, kommt!» – schildern Frauen aus Nigeria ihre alltäglichen Belastungen, und wie sie im Glauben «Ruhe für die Seele» finden. Herzliche Einladung mitzufeiern: Kinderweltgebetstag am 8. Februar um 10.00 in der Kirche Waldeburg. Feier für die Erwachsenen am Donnerstag, 12. Februar, um 19.00 ebenfalls in Waldenburg

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 1. Februar 17.00 Kirche Diegten, TauferinnerungsGottesdienst, Pfr. U. Dällenbach Mittwoch, 4. Februar 9.00 Hofmattschulhaus Tenniken, Trauercafé

Best of 30 Jahre Reto

Reigoldswil Unterhaltungskonzert des Musikvereins  pr. Dieses Jahr feiert der Musikverein Reigoldswil seinen Dirigenten Reto Vogt. Seit 30 Jahren lenkt er die musikalischen Geschicke des Vereins. Zu diesem Anlass werden die schönsten Stücke präsentiert, welche in dieser beeindruckenden langen Zeit mit Reto Vogt erarbeitet wurden. Zudem präsentiert der Musikverein das Selbstwahlstück «Imagasy» von Thiemo Kraas, welches der Verein im Mai 2026 am Eidgenössischen Musikfest in Biel zum Besten geben wird. Weitere Höhepunkte im Programm werden die Werke «Les Chasseresses», das Solo «The Carnival of Venice», «Symphonic Suite from Far and Away» und «Im weissen Rössl» sein. Wieder mit dabei sind die Beginners Band und die Jugend Band Frenkentäler. Geniessen Sie einen unterhaltsamen Abend mit dem Musikverein Reigoldswil.

Samstag, 7. Februar 2026

Konzertbeginn: 19.30 Uhr, MZH Reigoldswil. Festwirtschaft und Tombola ab 18.15 Uhr.

Eintritt für Erwachsene und Kinder ab 16 Jahren 15 Franken/Familienpreis 30 Franken/Kinder ab 6 Jahren 6 Franken. Ticketvorverkauf: www.eventfrog.ch. Sitzplatzreservation telefonisch jeweils Montag bis Freitag, 17 bis 19 Uhr, Telefon: 0796031870.

Dirigent Reto Vorgt feiert sein 30-Jahr-Jubiläum. Foto: zVg

in Waldenburg. Foto: zVg

Zeugnisse der WB von damals

Fotograf Christian Zellweger (76) übergibt seine WB-Aufnahmen ans Staatsarchiv

LorenzDegen

Mitte der 1980er-Jahre stand die Waldenburgerbahn (WB) vor einem grossen Umbruch. Neue Pendelzüge waren bestellt, aber noch nicht abgeliefert, Ausbauten an den Stationen waren schon realisiert (wie die neue Haltestelle Hirschlang) oder absehbar (Totalumbau Niederdorf), noch verkehrten die alten Triebwagen von 1953. Auch Güterzüge fuhren noch zwischen Liestal und Waldenburg, doch auch dieses Ende stand 1984 unweigerlich bevor.

Die WB unter Direktor Ernst Tanner wollte ihren bald historischen Betriebszustand dokumentieren. Durch Vermittlung von Beat Eggenschwiler, Verlagsleiter der Dietschi AG in Waldenburg, bekam der Fotograf Christian Zellweger den Auftrag, die WB ausführlich bildlich festzuhalten. Zellweger, in Hinterkappelen bei Bern wohnhaft, hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits einen Namen als hervorragender Eisenbahn-Fotograf geschaffen und mehrere Bücher, unter anderem über SBB-Elektrolokomotiven, publiziert.

Umbruch im Waldenburgertal Zwischen 1984 und 1986 reiste er immer wieder tageweise ins Waldenburgertal und fertigte Aufnahmen an. Einige davon durchweht Melancholie, wie etwa die Serie über einen der letzten Güterzüge, andere zeigen mit dem neuen Rollmaterial ein Gefühl von Aufbruchstimmung. «Im Waldenburgertal vollzog sich, ähnlich wie in jüngster Zeit, ein grosser Modernisierungsschub. In gewisser Weise wurde dabei eine Idylle zerstört, andererseits die Bahn als Transportmittel zukunftsfähig gemacht», berichtet Zellweger, der die unwiederbringlichen Szenen festhielt. Spektakuläre Zugkreuzungen in Niederdorf, mit einem Weichenhebel über dem Bach und einem Stumpengleis entlang der Hauptstrasse, gehörten der Vergangenheit an. Noch aber stand der alte Bahnhof Waldenburg, der 1993 einem Feuer zum Opfer fallen sollte, und gelegentlich schnaubte die Dampflok «G. Thommen» durch die Dörfer. Daneben hat Zellweger auch Bauzüge und Einsätze des Bahndienstes fotografiert. «Es ging darum, den Alltag möglichst breit einzufangen.»

Oberdorf

Genehmigung Reglement über das Halten von Hunden Die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft hat am 15. Januar 2026 das von der Einwohnergemeindeversammlung Oberdorf am 4.12.2025 beschlossene Reglement über das Halten von Hunden genehmigt.

Das Reglement ist mit der Genehmigung durch die VGD BL in Kraft getreten.

Langenbruck

Point of Information

Aufgrund von hohen Reparatur- und Unterhaltskosten hat der Gemeinderat entschieden auf die Erneuerung des Geräts auf dem Postplatz zu verzichten.

Es werden alternative Lösungsansätze zur Publikation von Anlässen wie z.B. einer nicht-digitalen Lösung in Form einer Litfasssäule geprüft.

Was läuft in Lorem ipsum

Freitag, 30. Januar

• GV Verein Miteinander, inkl. öffentliches Programm mit Texten und Musik, Verein Miteinander, Revue, 19.30 Uhr

Samstag, 31. Januar

• Jodlerabend, Jodlerklub Oberer Hauenstein, Mehrzweckhalle Mittwoch, 4. Februar

• Spielnachmittag, Frauenverein, Vereinslokal, 14.30 Uhr

Jeden Montag

Nr. 3 zieht im Herbst 1984 einen Güterzug Richtung Waldenburg.

Heute, vierzig Jahre später, stellte sich Zellweger die Frage, was mit seinen Aufnahmen in Zukunft geschehen soll. «Ich bin in einem Alter, wo man sich solche Gedanken macht.» Das Staatsarchiv Baselland erklärte sich bereit, seinen WBBestand zu übernehmen. «Für mich ist Liestal der richtige Ort», freut sich Zellweger, der dem Staatsarchiv seine ganze WB-Sammlung als Schenkung vermachte. Dabei handelt es sich um schwarzweisse und farbige Negative, Abzüge sowie um Diapositive, total rund 2500 Stück. Mehrheitlich fotografierte Zellweger im Mittelformat 6 cm x 7 cm. Das Staatsarchiv erklärte sich bereit, die Aufnahmen dem bestehenden WBArchiv anzugliedern, worin sich bereits

Alben mit Abzügen von Christian Zellweger befinden. In naher Zukunft sollen seine Fotos Negative und Diapositive digitalisiert und dadurch online verfügbar sein. Zellweger ist sehr zufrieden: «Wenn sich meine Fotos auch in der jungen Generation verbreiten, bleibt die Erinnerung an die frühere Zeit, das ist mir wichtig.»

Heute Modelleisenbahn und Krokodil Mit der Eisenbahnfotografie hat Zellweger weitgehend abgeschlossen. «Bildmässig interessiert mich der heutige Betrieb kaum noch. Ich pflege vor jetzt meine Modelleisenbahn, für die ich früher nie Zeit hatte und arbeite im Depot Olten im Team von SBB Historic mit welches die ‹Krokodil›-Lokomotive Ce 6/8 III 14305 von 1925/26 betriebsfähig ‹am Leben› hält.».

Die neue WB hat er diesen Herbst erstmals besucht. «Ich hätte nie gedacht, dass aus der kleinen beschaulichen Nebenbahn einmal ein ultramodernes Niederflur-Tram werden würde.»

Zellweger, der zu den bedeutendsten Eisenbahn-Fotografen der Schweiz zählt, findet es wichtig, dass die WB eine gesicherte Zukunft besitzt: «Ich bin dankbar, dass ich die WB in den 1980erJahren als Fotograf begleiten durfte und dass sie bis heute so sicher und nach, einigen Anfangsschwierigkeiten, auch zuverlässig fährt.»

Leserbrief

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr

Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr

Hölstein

Aktivanlass Umweltkommission am 7. Februar 2026, Amphibienausstiegshilfen Sobald die Nächte wieder wärmer werden, wandern unsere Amphibien zu ihren Laichgewässern. Diese Wanderung endet jäh, falls sie dabei in einen Strassenschacht fallen. Die Umweltkommission lädt die Hölsteiner Bevölkerung ein, diesen Fröschen, Kröten und Salamandern zu helfen. Am 7. Februar 2026, können Interessierte mitmachen und Amphibienausstiege montieren. Treffpunkt ist um 9 Uhr vor der Gemeindeverwaltung. Mitbringen: Arbeitshandschuhe und dem Wetter angepasste Kleidung. Der Arbeitseinsatz dauert bis 12 Uhr. Anschliessend wird eine Verpflegung offeriert. Die Umweltkommission freut sich auf Helferinnen und Helfer von klein bis gross.

Sechs Weiher erstellt

Lampenberg Vernetzungsprojekt steht vor Vollendung

WilliWenger

Das Vernetzungsprojekt «Weiher Waldenburgertal» des Vereins Natur Waldenburgertal und des Aktionsplans Glögglifrosch des Kantons steht kurz vor der Vollendung. Heute vor einer Woche ist mit der Realisierung des letzten von geplanten sechs Weihern begonnen worden. Sie alle sollen am 24. April offiziell eingeweiht werden. Mit dem ersten Spatenstich im vergangenen August hat der Verein Natur WB-Tal unter der Leitung seines Mitglieds Sepp Nussbaumer aus Lampenberg – er hat das Projekt initiiert – viel gearbeitet. Der Verein, der in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, mit Naturschutzorganisationen, dem Forst, der Jagd und letztlich auch mit Hilfe von Unternehmungen das Vorzeigeprojekt geplant und umgesetzt hat, zeigt sich hochzufrieden. Im Gespräch mit der ObZ sagt Nussbaumer, dass die Bauarbeiten alle planmässig und auch unfallfrei verlaufen seien. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat», kommentiert der Lampenberger.

Lange Vorgeschichte

Gegenvorschlag reicht nicht

Die Krankenkassenprämien gehören heute zu den grössten Fixkosten vieler Haushalte. Jahr für Jahr steigen sie, unabhängig vom Einkommen. Besonders betroffen ist der Mittelstand, die Familien und jeder einzelne Mensch, der arbeitet, Steuern bezahlt und trotzdem die vollen Krankenkassenprämien selber tragen muss. Die Prämienabzugs-Initiative setzt genau hier an. Sie anerkennt eine einfache Realität. Solche Fixkosten müssen vollständig von den Steuern Abziehbar sein. Das ist keine Umverteilung, sondern eine Frage der Fairness. Umso unverständlicher ist der Gegenvorschlag. Er bringt kaum eine spürbare Entlastung und verfehlt das eigentliche Ziel. Statt echter Hilfe wird ein halbherziger Kompromiss präsentiert, der die Familien und jeden einzelnen im Stich lässt. Wer wirklich entlasten will, muss klare Entscheidungen treffen. Ja zur Prämienabzugs-Initiative und Nein zum unnötigen Gegenvorschlag. AlessandroWehrli,Langenbruck, VorstandderSVPSektionRehag

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Das Vorhaben hat eine relativ lange Vorgeschichte. Bereits vor drei Jahren hat Nussbaumer erste Projektideen entwickelt. Für die Realisierung der jetzt erstellten sechs Weiher suchte er den Kontakt zur Abteilung Natur und Landschaft im Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung in Sissach. Er rannte dort offene Türen ein. Ein Auftrag des Kantons an das Liestaler Ingenieurbüro Götz war die Folge mit dem Auftrag, die ökologische Vernetzungssituation in Lampenberg im Rahmen des Aktionsplans Glögglifrosch zu evaluieren und in einem Übersichtsplan festzuhalten. Projektleiterin Céline Evéquoz vom Büro Götz wies bereits beim Baustart im Spätsommer 2025 darauf hin, dass das Projekt wegweisend und wertvoll sei. Unter anderem aufgrund der Tatsache, dass in Lampenberg der Mangel an Gewässern sich auch in der Biodiversität wider spiegle. Evéquoz dokumentiert zudem im Projektbeschrieb, dass das gesamte Gebiet um das Dorf als ornithologisches Defizitgebiet gilt. Sie weist zudem darauf hin, dass das «alte» Weiherinventar aufgezeigt habe, dass es bisher in Lampenberg wenige Stillgewässer gegeben habe.

Förderung des Glögglifroschs und der Biodiversität Nussbaumer sagt im Gespräch mit der ObZ, dass die sechs Weiher zur Vernetzung und Vergrösserung bestehender Lebensräume gebaut worden seien. «Alles in allem», so Nussbaumer weiter, «war es das Ziel des Weiherprojekts, strukturreiche Stillgewässer zur Förderung des Glögglifroschs und zur Förderung der Biodiversität insgesamt anzulegen.» Die Projektträgerschaft, der Verein Natur WB-Tal, hat als Bauherrschaft ein anspruchsvolles Projekt realisiert. Dieses beinhaltet vier Weiher im Offen- beziehungsweise Landwirtschaftsland; zwei liegen im Wald und bieten als Ensemble ein breites Spektrum an unterschiedlichen Lebensräumen. «Diese Weiherkette wird die Amphibien- und Insektendichte erhöhen», zeigt sich Nussbaumer überzeugt. Dass damit auch das Nahrungsangebot für

Vögel, Reptilien und Fledermäuse steige, was wiederum das Vorkommen von zahlreichen weiteren Tier- und Pflanzenarten ermögliche, sei ein weiterer positiver Aspekt, erwähnt Nussbaumer weiter.

Die Weiher weisen unterschiedliche Dimensionen auf. Sie haben eine Grösse von rund zwanzig bis siebzig Quadratmeter und haben eine Wassertiefe von 80 bis 130 Zentimetern. Unterschiedliche und vielfältige Weiher sind zentral für eine erfolgreiche Förderung der Biodiversität. Die Abdichtungen bestehen aus einer Kautschukfolie, welche mit einem Schutzvlies überdeckt sind. Darauf wurde das Weihersubstrat aufgebaut, welches aus Gelbkies, Kalkschroppen und Kalksteinen besteht. Die Kalksteine bieten nicht nur Unterschlupfmöglichkeiten für Lebewesen im Wasser und an Land, sondern stabilisieren auch steilere Böschungsabschnitte. Der Aushub sei, so Nussbaumer, unter anderem für die Dämme verwendet worden. «Wir haben in diesem Sinne sämtliches Material vor Ort wiederverwendet.» Die Landlebensräume befinden sich in unmittelbarer Weiherumgebung, wo Kalksteine mit Totholz wie Wurzelstöcke ergänzt verbaut wurden. Alle Weiher sind mit einem Ablasssystem oder einem Pumpenschacht zwecks Unterhalt versehen.

Stiftungen und Swisslos-Fonds als Unterstützer Die Kosten des Projekts sind nicht öffentlich. Nussbaumer verrät nur so viel, dass das Vorhaben durch mehrere Stiftungen (Alpiq Ökofonds, Stiftung Spitzenflühli, Salzgut Naturfonds, Sophie und Karl Binding Stiftung, BirdLife Baselland) substanziell unterstützt wurde. Finanzielle Unterstützung erhielt das Vernetzungsprojekt Weiher Waldenburgertal zudem aus dem Swisslos-Fonds. Der Regierungsrat bewilligte im September 2025 den Betrag von 36000 Franken.

Einer der bereits fertig erstellten Naturweiher in Lampenberg. Fotos: W. Wenger
Der Initiator Sepp Nussbaumer ist hocherfreut über das Gelingen des anspruchsvollen Projektes.
Der Bagger im Einsatz für den letzten der Weiher ...
Triebwagen
Foto: Christian Zellweger
Christian Zellweger bei seinem ersten Besuch der neuen WB in Waldenburg am 16.September 2025. Foto: L. Degen

Veranstaltungen

Reitkurs vom 16. – 20. Februar 2026

Reit- und Pensionsstall Hof Kleckenberg Baselweg 223 4417 Ziefen Tel. 079 / 402 29 73 www.kleckenberg.ch

Freitag, 6. Februar 2026, 20.13 Uhr

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UNTERHALTUNGSKONZERT MUSIKVEREIN REIGOLDSWIL

Direktion Reto Vogt

„Best of 30 Jahre Reto“

Samstag, 7. Februar 2026

Konzertbeginn:19.30 Uhr MZH Reigoldswil

Beginners Band & Jugend Band

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Direktion Reto Vogt

Festwirtschaft & Tombola ab 18.15 Uhr

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BlederSeeundOrig.Oberkrainer 02.-07.April2026

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SchottlandmitallenSinnen 03.-12.August2026

TAGESFAHRTEN

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HarderKulmundAlphornbau

Freitag,10.April2026

Frühlings-u.OstermarktColmar Freitag,24.April2026

Rheinfall,SkyfallundSmilestones Mittwoch,13.Mai2026

Versuchs-StollenHagerbach Mittwoch,27.Mai2026

Zugersee/RigimitSchiffu.Bahn Dienstag,30.Juni2026

Stiftung Hans Schmidt fördert das Malerhandwerk an historischen Gebäuden und die Weiter- und Fortbildung von Malerinnen und Malern in deren Beruf.

Für Gesuche nutzen Sie bitte die Homepage: www.stiftunghansschmidt.ch

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Mittwoch, 11. Februar 2026, 19:30 Uhr

Aula Mühlematt, Lausen Cantuccini, vier A Cappella «Menu surprise» Ein Singspiel mit vielen bekannten Melodien

Krav Maga Self Protect (KMS) ist ein modernes, effizientes Selbstverteidigungssystem, das in der Schweiz bei Privatpersonen sowie Behörden (Polizei, Sicherheitsdienste) unterrichtet wird. Giuseppe Puglisi, ehemaliger Ausbilder in Polizei und Militär, entwickelte KMS basierend auf traditionellem Krav Maga, das für europäische Verhältnisse modifiziert wurde. KMS ist praxisorientiert und eignet sich für Zivilisten ebenso wie für Polizei- und Militäreinheiten.

Das System zeichnet sich durch einfache Techniken aus, die auch untrainierte Personen schnell auf ein hohes Selbstverteidigungsniveau bringen. Es nutzt natürliche Reflexe und verzichtet auf feste Regeln, was einen direkten und effektiven Weg zum Gegner ermöglicht. Ziel der Ausbildung ist es, ein Gefahrenradar zu entwickeln und mental sowie körperlich auf Konflikte vorbereitet zu sein.

Für ein Probetraining oder Informationen zu unseren laufenden Kursen kontaktieren Sie uns unter Tel. 061 902 03 02 oder E-Mail: dojo@budosportcenter.ch oder besuchen Sie uns direkt an der Lausenerstrasse 6 in Liestal.

Weitere Infos auf www.budosportcenter.ch.

5.–8. Februar 2026

That Certain Something LE MOULIN A POIVRE

Matinée-Konzert 1. Februar 2026 | 1 1:00 Uhr Kulturraum Marabu Gelterkinden

Am Sonntag, 1. Februar öffnet das Weiherschloss Bottmingen seine Türen. Von 10.30–17.00 Uhr findet die kleine, regionale Hochzeitsausstellung statt. Das Schloss ist schon von aussen romantisch

geschmückt und lädt zum Inspirieren für Ihren schönstenTag ein.Treten Sie ein und finden Sie in einem wunderschönen Ambiente viele Dienstleister:innen für Ihre Traumhochzeit. Erleben Sie ausserdem ein hochstehendes Rahmenprogramm mit Modenschau, Zauberei und LiveMusik (12.00 und 15.00 Uhr). Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Eine detaillierte Ausstellerliste sowie weitere Informationen zur Hochzeitsmesse finden Sie unter www.hochzeitsschloss.ch. Alle Aussteller:innen freuen sich, Ihnen bei der Hochzeit zur Seite zu stehen und Sie mit regionalen Dienstleistungen und Produkten zu inspirieren. Besuchen Sie die Hochzeitsmesse im Schloss Bottmingen und entdecken Sie alles für Ihre Hochzeit. Der Eintritt ist kostenlos.

NKL-Turngala zu Livemusik mit der Band «the Revatos»

Freitag + Samstag, 6./7. Februar jeweils um 19.00 Uhr

Familienvorstellung

Samstag, 14.30 Uhr

Türöffnung 30 Min. vor Beginn

Sportzentrum Rosen, Liestal

Tickets: NKL, Rosenstr. 12 www.soulofgym.ch

Marktnotiz
Hochzeitsmesse Schloss Bottmingen

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