20260122_WOZ_OBZANZ

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Die Wochenzeitung für das obere Baselbiet GZA/P.P.A 4410 Liestal

Lausen Kulturell

«Touche ma bouche» zeigten in Lausen ihr Abschiedsprogramm.

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Rocknight im Marabu

Rabbit Hill und die Lucky Jam Gang hauchten alten Rock-Hits neues Leben ein.

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Dr ChuefladePrinz Das Seniorentheater Sissach führte eine chaotisch-lustige Land-Komödie voller Verwirrungen auf.

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Theatergruppe Holderbank Eine turbulente Geisterkomödie mit Spukeffekten

BrigitteReinhard

Lustspiel, Komödie, Schwank – und auch mal ein Krimi: Seit ihrer ersten Aufführung bewegt sich die Theatergruppe Holderbank konstant im Bereich der leichten Muse des Volkstheaters. Ihrem angestammten Repertoire ist das Theaterensemble auch in ihrer neuesten Produktion treu geblieben. Am vergangenen

Freitag feierten die Laienschauspieler/ -innen in der voll besetzten Mehrzweckhalle – mit viel Stammpublikum – eine unterhaltsame Premiere.

Mit dem Stück «Drei Geister für Charlène» brachten die Schauspielenden einen wahren Bestseller auf die Bühne. Die Villa, um die sich die Handlung dreht, ist zwar keine Bruchbude, doch man sieht ihr an, dass sie schon bessere Zeiten erlebt hat: Tapeten und Möbel wirken abgenutzt und in die Jahre gekommen.

Reinigungskraft Frau Zollberger – das «Mädchen für alles», gespielt von Lucia Stingelin – ging lustlos ihrer Arbeit nach und versuchte, die Wohnstube notdürftig auf Vordermann zu bringen. Denn ein Kaufinteressent hatte sich angekündigt. Doch plötzlich geschahen seltsame Dinge: Eine Kerze auf der Kommode flammte wie von Geisterhand auf und erlosch wieder, das Glasfenster einer alten Standuhr schlug unkontrolliert auf und zu. Schnell war klar: In den alten Gemäuern treiben Geister ihr Unwesen.

Spielerisch eine grosse Herausforderung

Ein stimmiger Einstieg in diese wunderbare Komödie, die von der Theaterkommission ausgewählt wurde. Für die Schauspielerinnen und Schauspieler stellte das Stück – gerade wegen der Geister – eine besondere Herausforderung dar. Denn Geister kann man weder

sehen noch hören, weshalb auf der Bühne nicht auf sie reagiert werden durfte. «Es ist gar nicht so einfach, jemanden zu ignorieren, der nur zehn Zentimeter neben einem steht», erklärte Hans Probst aus Waldenburg mit einem Schmunzeln. Genau von dieser Besonderheit lebt das Stück: Sie macht es einzigartig und sorgte für zahlreiche überraschende und komische Momente.

Die drei humorvollen Geister – Franky (Jörg Meier), ein Filmstar aus den 1950er-Jahren, Anna (Caroline Käser), eine Edeldame aus dem 18. Jahrhundert sowie ein Feldmarschall aus dem 19. Jahrhundert (Hans Probst) – wirbelten die Stimmung im schönen Wohnzimmer der alten, verlassenen Villa von Beginn weg kräftig durcheinander.

Katz-und-Maus-Spiel um eine unverkäufliche Villa Charlène Meier, gespielt von Monika Stohler, ist bankrott und sieht sich gezwungen, ihre geliebte Villa zu verkaufen. Wie schon viele Male zuvor meldete sich ein potenzieller Käufer (Dani Gisin). Doch die drei Geister setzten alles daran, ihn mit ihren Spukkünsten in die Flucht zu schlagen. Kurzerhand erhielten die Geschwister Fabienne (Ronja Ruckstuhl, die hier erstmals auf der Theaterbühne stand) und Tobias (Georg Staller) den Auftrag, als vermeintliche Geisterjäger das ehr-

würdige Haus von seinen ungebetenen

Bewohnern zu befreien. Wie zu erwarten, gestaltete sich dieses Unterfangen alles andere als einfach. Am Ende jedoch durften – zur Freude aller – sämtliche Beteiligten in der Villa wohnen bleiben. Dem zahlreich erschienenen Publikum aus nah und fern wurden wie gewohnt einige äusserst unterhaltsame Stunden geboten: mit überzeugenden schauspielerischen Leistungen, einem gelungenen Bühnenbild, erstklassiger Technik und spukigen Showeffekten.

Wie werden wir bloss die Geister los?

Regisseur Christoph Borer, der bereits seine dritte Produktion leitete, verlieh den schrägen Figuren mit präzisem Timing ihre verrückte Identität. Entstanden ist eine turbulente Komödie, die eindrücklich zeigte: Auch Geister können für ordentliches Lachmuskeltraining sorgen. Weitere Aufführungen finden statt am Donnerstag, 22. Januar, bis Samstag, 24. Januar, jeweils um 20 Uhr. Vorverkauf: 079 830 19 89, www.theatergruppe-holderbank.ch

Kolumne

432 Gründe zu staunen

Es gibt Momente, in denen eine Stadt spürbar näher zusammenrückt. Der Latärnliweg in Liestal, als Verbindung vom Bahnhof ins Stedtli, ist genauso ein Moment. Man geht los und merkt nach ein paar Schritten, dass etwas anders ist. Das Licht macht den Weg freundlicher, fast vertraut. Man wird langsamer, hebt den Blick und schaut genauer hin. 432 Kinder aus 26 Schulklassen haben ihre Laternen gestaltet. Jede einzelne ist einzigartig, jede ein kleines Kunstwerk. In Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben ist etwas entstanden, das weit über eine Lichtinstallation hinausgeht. Es sind viele kleine Zeichen von Kreativität und Gemeinschaft, die mehr wärmen als jede Heizung. Wer seit November Richtung Stedtli unterwegs ist – entlang der Poststrasse, über die Allee, vorbei am Regierungsgebäude, erlebt, wie lebendig Licht sein kann. Die Laternen erhellen nicht nur den Weg, sie erzählen Geschichten. Kinder bleiben stehen und suchen ihre Laterne, Erwachsene verweilen, fotografieren oder lassen sich von den Symbolen und Gedanken auf den Latärnli inspirieren. Der Weg wird zum Ort des Innehaltens. Der Latärnliweg zeigt eindrücklich, was möglich wird, wenn Schule, Stadt und Zentrum zusammenspielen. Dass die Lichter noch bis zum 9. Februar leuchten dürfen, macht das Erlebnis umso besonderer – ein kleines, aber wertvolles Stück Wärme in den dunklen Monaten. Und vielleicht sind es genau diese vielen Kinderlichter, die diesen Weg zu dem machen, was er ist: 432 Gründe zu staunen.

MarionErnst, Zentrums-ManagerinLiestal

Ein heikler Immobilienfall wird zum Katz-und-Maus-Spiel.
Fotos: B. Reinhard
Die beiden Geister (Hans Probst, Waldenburg, und Jörg Meier) besprechen das weitere Vorgehen.
Charlène Meier (Monika Stohler) hat Schulden und muss die Villa verkaufen.
Die beiden Geisterjäger malen sich eine sorgenfreie Zukunft aus.

Nichts ist so stetig wie der Wandel

Dieses Bonmot steht über der Parlamentsarbeit. Häufig etwas verzögert versucht das Parlament als gesetzgebende Gewalt, den Wandel in Wirtschaft, Technik oder Gesellschaft mit einem regulierenden Korsett zu bändigen oder zu ermöglichen.

Wandeln wird sich das Parlament selbst. Gleich drei Mitglieder haben an der vergangenen Sitzung ihren Rücktritt im kommenden Halbjahr bekannt gegeben. Mit weiteren Rücktritten ist unter Anbetracht der Wahlen 2027 wohl zu rechnen, zumal noch acht weitere Mitglieder wegen der Amtszeitbeschränkung nicht mehr antreten dürfen. Wandel soll auch im PolizeiKorps ermöglicht werden. In einer ersten Lesung hat sich eine Mehrheit dafür ausgesprochen, dass künftig auch Personen mit Aufenthaltsbewilligung C Dienst leisten können. SVP, FDP, EVP und vereinzelte Mitglieder anderer Parteien hielten dagegen, dass auch weiterhin das Schweizer Bürgerrecht Voraussetzung sein soll. Die Argumentation dahinter: die Polizei ist der vollstreckende Arm der Exekutive und somit befugt, Personen – auch gegen deren Wille – zu büssen, festzunehmen oder eben auch der Situation angepasste Gewalt gegen Menschen einzusetzen, im äussersten Fall bis zum Einsatz von Waffen. Ist es daher zu viel verlangt, dass für dieses hoheitliche Recht nur Personen mit Schweizer Bürgerrecht eingesetzt werden sollen? Gemäss Informationen aus der Ratsdebatte äussern sich auch eingebürgerte Polizisten nicht positiv gegenüber der Zulassung von Personen mit Aufenthaltstitel C. Die aktuelle Rechtsgrundlage ermöglicht den Einsatz von Personen ohne Schweizer Bürgerrecht bereits in Ausnahmefällen. Aktuell sind zwei Personen mit deutschem

SP

Sie werden entscheiden

Liebe Leserinnen und Leser An der letzten Landratssitzung wurde eingehend über eine Gesetzesänderung diskutiert, die es niedergelassenen Ausländerinnen und Ausländern mit Ausweis C ermöglichen würde, in den Polizeidienst des Kantons BaselLandschaft einzutreten. Für mich persönlich sprechen verschiedene Gründe dafür: junge Menschen, die in der Schweiz aufwachsen, aber noch nicht eingebürgert sind, sollen sich für die anspruchsvolle Aufnahmeprüfung und die herausfordernde Ausbildung zur Polizistin anmelden können, auch wenn sie keinen Schweizer Pass haben. Eine Einbürgerung ist in unserem Kanton nach wie vor eine nicht ganz billige Angelegenheit. Wenn also z.B. jemand direkt nach dem Gymnasium die Ausbildung zum Polizisten machen möchte, sind die Kosten für eine Einbürgerung nicht ganz unwichtig. Ausserdem

gilt in den meisten Gemeinden eine Wohnsitzpflicht von mindestens 5 Jahren, was bei jungen Erwachsenen ebenfalls eine Hürde darstellen kann. Die zweite Lesung zu dieser beabsichtigen Gesetzesänderung findet an der nächsten Sitzung statt. So wie die Signale stehen, wird die Entscheidung knapp ausfallen. Falls die Vorlage durchkommt, dann sicher nicht mit einer 4/5-Mehrheit. Das bedeutet dann, dass Sie, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, an der Urne über die Anpassung abstimmen werden können. An der ersten Sitzung im neuen Jahr hat mein Fraktionskollege Roger Börlin aus Muttenz einen Vorstoss zu einem Thema eingereicht, das auch mich schon länger beschäftigt: er fordert ein kantonsweites Verbot von Feuerwerk an Silvester. Leider wurden auch beim letzten Jahreswechsel wieder vielerorts in grossen

Von der Kirchen- zur Schulbank

Geschätzte Leserinnen und Leser An unserem ersten Sitzungstag im 2026 fand vor der Sitzung eine ökumenische Besinnung in der Stadtkirche Liestal statt. Der Regierungsrat hatte zum Gedenken an die Brandkatastrophe von Crans-Montana dazu eingeladen. Ich hoffe, die Opferfamilien, Verletzten und Helfenden können auch künftig auf die aktuell grosse Solidarität zählen. Seitens Regierung erlebte der neue Bildungs-, Kultur- und Sportdirektor Markus Eigenmann seinen ersten Landratstag. Nebst einem herzlichen Willkommensgruss an ihn hatte Landratspräsident Reto Tschudin leider drei Rücktrittsschreiben aus dem Landrat zu verlesen. Was die Sachgeschäfte angeht, so hatten wir über 41 Einbürgerungsgesuche zu entscheiden. Ein aus drei Personen bestehendes Gesuch lehnten wir wegen einer im Laufe des Verfahrens

begangener Straftat ab, die restlichen Personen dürfen sich über ihre Einbürgerung freuen. Im weiteren hielten wir die zweite Lesung zu einer Teilrevision des Gesundheitsgesetzes ab. Der Datenaustausch zwischen Krebsregistern und Früherkennungsprogrammen zum Ziel der Qualitätssicherung soll damit gesetzlich geklärt werden. Hehren Gesundheitszielen bestanden Bedenken punkto selbstbestimmtem Datenaustausch gegenüber. Die EVP hatte sich für eine explizite Zustimmung zur Datenweitergabe ausgesprochen gehabt. Doch damit unterlag sie in der Kommission wie auch in der ersten Lesung der Gesetzesberatung im Landrat. Um das übergeordnete Ziel nicht zu gefährden, stimmten wir am Ende der zweiten Lesung im Sinne eines Kompromisses der sogenannten opt-out-Lösung zu. Will jemand die Daten nicht weiterge-

Pass im Baselbieter Polizeikorps tätig. Die SVP erachtet die bestehende Regelung als ausreichend und vertritt die Meinung, dass die Hürde einer Einbürgerung für aspirierende Polizisten kein Problem darstellt.

Grüne Ausufernd

(WEMF beglaubigt). Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags.Abonnement:Fr.58.–jährlich Fr.31.–halbjährlich Herausgeberin CH Regionalmedien AG Redaktionsleitung Marc Schaffner

Ein anderer Wandel löste bei vielen im Rat Zähneknirschen und Kopfschütteln aus. Der Kanton will in Liestal ein neues Gebäude mit gegen 600 Arbeitsplätzen für die Verwaltung bauen. Für die Projektierung hat der Landrat 2020 sechs Millionen Franken bewilligt. Leider – so die Regierung – reiche das nicht und es wurden trotz Gegenwehr von der SVP weitere 7,6 Millionen Franken genehmigt. Gebaut ist damit noch nichts.

SA: Die erste grössere Diskussion des Tages befasste sich mit der Erhöhung des Planungskredits für den Verwaltungsneubau in Liestal. Einig waren sich alle darin, dass es nicht akzeptabel ist, den Projektierungskredit um über 100 Prozent zu überstrapazieren. Die Gründe für diese Kostensteigerung sahen alle aber an etwas anderen Orten.

Matthias Liechti, Landrat SVP, Rümlingen

DZ: Es hat mich positiv überrascht, dass die Umsetzung des Verwaltungsneubaus als Holzbau über alle Parteien unbestritten war. Dieser Punkt war nicht ganz unschuldig am heutigen Nachtragskredit, da vorgängig grössere Abklärungen nötig sind und daher die Projektierung etwas aufwändiger wird.

SA: In der Bau- und Planungskommission (BPK) wurde klar aufgezeigt, wie es zu dieser Überschreitung kam. Dabei zeigte sich, dass die Kosten dafür bei den Gesamtprojektkosten eingehalten werden können. Das Problem im konkreten Fall war, dass

der Planungskredit zu optimistisch war.

DZ: Der Verwaltungsneubau an sich wurde von niemandem bestritten und es war auch klar, dass ein Nein zu diesem Projektierungskredit nur noch teurere Folgen hätte. Die Nein-Stimmen waren daher als Protest gegen die Kreditüberschreitung gemeint, da alle sowieso von einer Annahme ausgingen.

SA: Noch etwas ausufernder war die Debatte über die Änderung des Polizeigesetzes, damit Polizistinnen und Polizisten mit Niederlassungsbewilligung C für den Polizeidienst zugelassen werden. Diese Diskussion führten wir in den letzten Jahren schon mehrmals.

DZ: Das war noch vor meiner Zeit als Landrätin. Die FDP schlug in der heutigen Landratssitzung einen Kompromiss vor, nach welchem Personen mit einer Niederlassungsbewilligung zwar die Ausbildung machen können, bis zum Ende der Aus-

bildung aber den Schweizer Pass haben müssen.

SA: Der Vorschlag wurde von vielen Parteien als nicht umsetzbar bezeichnet, da die Beantragung des Passes in etwa gleich lang dauert wie die Ausbildung und daher zu Beginn der Ausbildung bereits alle Voraussetzungen erfüllt sein müssen. DZ: Für mich ist es nicht entscheidend, ob eine Person im Polizeidienst einen Schweizerpass besitzt, sondern, dass sie die nötigen Fähigkeiten für den Polizeiberuf erfüllt.

Stephan Ackermann und Dominique Zbinden, Landrat und Landrätin der Grünen.

Bekenntnis zur Schweiz für Polizeiberuf

In der letzten Sitzung des Landrats sorgte das Traktandum 10 für eine emotional geführte Grundsatzdebatte: Soll der Polizeiberuf für Personen mit Niederlassungsbewilligung C grundsätzlich geöffnet werden?

Mengen Feuerwerke gezündet. Die Verschmutzung, welche nicht weggeräumte, ausgebrannte Batterien, Raketen und so weiter hinterlassen, waren wiederum immens. Ganz zu schweigen von der Luftverschmutzung, dem Schrecken für Mensch und Tier und den Brandverletzungen, die Feuerwerk immer wieder verursacht. In einigen Gemeinden sind diese an Silvester bereits verboten. Mit dem Resultat, dass in die Nachbargemeinden ausgewichen wird und sich dort der Lärm und die Verschmutzung akzentuieren. Diesem Abschieben des Problems auf die Nachbarn könnte mit einem kantonsweiten Verbot entgegengewirkt werden.

Sandra Strüby-Schaub, Landrätin SP, Buckten

Die Regierung will das Polizeigesetz so ändern, dass zur Polizeischule und in den Polizeidienst aufgenommen werden kann, wer «das Schweizer Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung besitzt» – Ausnahmen blieben weiterhin möglich. Die Regierung erhofft sich mehr Rekrutierungspotenzial, weil die Polizei Mühe hat, genügend Bewerbende zu finden. Aus freisinnig-liberaler Sicht ist entscheidend, dass das staatliche Gewaltmonopol auf einer unbestrittenen demokratischen Legitimation beruht. Die FDP begründet dies mit Akzeptanz und Vertrauen in der Bevölkerung: Wer Zwangsmittel anwendet,

und das Gewaltmonopol des Staates vollzieht, soll nicht nur gut ausgebildet sein, sondern auch als Bürgerin oder Bürger dieses Staates mit allen Rechten und Pflichten dahinterstehen. Sie verweist auf den Vergleich zu Richterinnen und Richtern, für die das Bürgerrecht Wahlvoraussetzung ist. Dabei geht es nicht um die Bewertung des Individuums, sondern um die Identifikation mit den Schweizer Werten. Wer den Polizeiberuf anstrebt, soll sich deshalb einbürgern lassen – oder die Einbürgerung zumindest anstreben. Denn dies ist ein klares Bekenntnis zum Schweizer Rechtsstaat und schafft die notwendige Vertrauensbasis.

Konsequenterweise stellte die FDP in der ersten Lesung den Änderungsantrag, der erlaubt hätte, die Ausbildung mit der Niederlassungsbewilligung anzutreten und dann erst für die

Ausübung des Polizeiberufs das Bürgerrecht verlangte. Damit wäre der Einstieg für all jene, die eine Einbürgerung anstreben, geöffnet worden. Der Antrag scheiterte jedoch deutlich. Die Debatte wird an der Sitzung am 29. Januar 2026 fortgeführt. Sollte sich der Landrat für die Teilrevision des Polizeigesetzes entscheiden, hat das Baselbieter Stimmvolk das letzte Wort. Was für die FDP nun zählt: Rekrutierungsprobleme löst man nicht über ein Absenken hoheitlicher Voraussetzungen, sondern über Attraktivität – etwa bessere Bedingungen, weniger administrativen Ballast und moderne Nachwuchsgewinnung.

Sandra Jenni, Landrätin FPD, Zunzgen

Die Mitte Mehrkosten bei Bauten: Landrat sagt Ja

ben, muss dies somit nun ausdrücklich verweigert werden. Im weiteren bewilligte der Landrat nach teils längeren Diskussionen mehrere Finanzbeiträge für Bauten und Gesundheitsleistungen. So auch an die Kindertagesklinik Liestal für Leistungen in Abendstunden, an Wochenendund Feiertagen. Und nicht zuletzt: Sass der Landrat zu Beginn des Tages in Kirchenbänken, so hatte er zum Abschluss noch die Schulbank zu drücken – die Landeskanzlei gab eine Schulung ins Arbeitsinstrument «eParlament». Dieses soll die bisher praktizierte mobile Sitzungsvorbereitungen besonders punkto Zusammenarbeitsabläufen verbessern.

Andrea Heger, Landrätin EVP, Hölstein

Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Die Landratssitzung stand im Zeichen des Bauens. Zwei Vorlagen zeigten exemplarisch, wie schwierig Planung in Zeiten steigender Preise geworden ist. Dabei ging es um den Verwaltungsneubau auf dem KreuzbodenAreal in Liestal sowie um den Umbau des Kantonsgerichts am Bahnhofplatz. Beim Verwaltungsneubau plant der Kanton einen Holzbau mit rund 560 Arbeitsplätzen für die Bau- und Umweltschutzdirektion sowie die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion. Das Siegerprojekt aus dem Wettbewerb 2023 überzeugte durch kompakte Holzbauweise und ökologische Qualität. Nun beantragte der Regierungsrat eine Erhöhung des Projektierungskredits um 7,6 Millionen Franken auf total 13,6 Millionen. Begründet wurde dies mit Baukostenteue-

Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung Rathausstrasse24,4410Liestal Brigitte Reinhard brigitte.reinhard@chmedia.ch Tel. 061 927 29 02 Druck CH Media Print AG

rung, Mehrwertsteuererhöhung und zusätzlichen Anforderungen, etwa vertieften Abklärungen zu Brandschutz, Akustik und Statik. Auch Arbeitswelten, Nachhaltigkeitsstandards, Gastroplanung, Masterplan Rheinstrasse und BIM erhöhten den Aufwand. Trotz Kritik wurde betont, dass die Gesamtkosten nur gering steigen, weil das Bauvolumen in teuren Bereichen optimiert wurde. Der Landrat stimmte der Erhöhung mit 61 zu 20 Stimmen bei einer Enthaltung zu. Baubeginn ist Mitte 2027, Inbetriebnahme Ende 2029. Auch beim Kantonsgericht ging es um höhere Kosten. Das Gebäude genügt den Anforderungen eines zeitgemässen Gerichtsbetriebs nicht mehr, zudem sind die Kapazitätsgrenzen erreicht. Der Landrat bewilligte dafür eine neue einmalige Ausgabe von 60,1 Millionen Franken für Realisierung und weitere Projektierung. Der Entscheid fiel mit 68 zu 9 Stimmen deutlich. Es ist klar: Mehrkosten müssen transparent erklärt und kritisch geprüft werden. Gerade wenn Anforderungen im Verlauf erhöht werden, braucht es frühe Klarheit über Standards und Kosten. Und weil diese Projekte im Vergleich zu möglichen Grossinvestitionen wie einem Spitalneubau eher klein sind, müssen Planung und Kostensteuerung stimmen. Nur so bleibt der Kanton finanziell handlungsfähig und behält das Vertrauen der Bevölkerung. Dario Rigo, Landrat Die Mitte, Ormalingen

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FDP

Von der Grabung ins Museum

Museumsbar Einblick in den Berufsalltag einer Konservatorin-Restauratorin

SilasMoor

Sobald man ein Museum betritt, widmet man sich mit voller Konzentration den ausgestellten Schmuckstücken. Doch der Weg von einem gefundenen Gegenstand bis zum Ausstellen im Museum ist ein weiter und beinhaltet viel Arbeit. Über genau diese Schritte erzählte am Dienstag vergangener Woche Anna Schuh, Konservatorin-Restauratorin der Archäologie Baselland, im Rahmen der «Museumsbar» im Liestaler Museum.BL. In einer kurzen, aber bündigen Präsentation gewährte sie dem Publikum einen Einblick in ihren Berufsalltag.

Die Aufgabe von Restauratoren besteht darin, der materiellen, immateriellen und ideellen Bewahrung von Kultur zu dienen – mithilfe von Forschung, Untersuchung, Dokumentation, und dem Erhalten bei der Konservierung und Restaurierung.

Beim Finden eines Objektes ist der Ablauf für die Archäologen immer gleich. Er beginnt mit der Grabung, dann folgt die Erfassung des Objektes und es erhält eine Inventarnummer, was für die Dokumentation von wichtigem Wert ist.

Anna Schuh von der Archäologie Baselland schilderte im

objekte untersucht, dokumentiert, restauriert und konserviert werden. Foto: S. Moor

Der nächste Schritt ist die genauere Untersuchung des Objekts, anschliessend kommt es zur Restaurierung und Konservierung. Am Ende kommt ein Objekt zunächst auf die interne Sammlung und man sucht nach einem passenden Ausstellungsplatz.

An einem Beispiel erklärt Anna Schuh das Prinzip einer Blockbergung. In Muttenz wurde ein Mammut-Stosszahn gefunden. Bei solchen fragilen Gegenständen wird die Methode der Blockbergung häufig verwendet. Man stabilisiert das Objekt – in diesem Fall mit Gips – und

bringt es ins Labor. Dort nimmt man ein Röntgenbild vor, um eine genauere Analyse für das Objekt zu ziehen. Im Labor befinden sich zudem weitere hochmoderne Hilfsmittel, für ein besseres Verständnis des Gegenstands. So beispielsweise ein Mikroskop, das eine Elementanalyse ermöglicht, mithilfe eines Laserstrahls, der ins Plasma eindringt und eines Spektrometers, der schlussendlich das entsprechende chemische Element angibt. Bei der Restaurierung ist es wichtig, dass mit vertrauten Materialien gearbeitet wird, deren Wirkung auf den Gegenstand bekannt ist. Das Lösungs- und das Klärmittel, die dem Reinigen des Gegenstands dienen, müssen sorgfältig ausgesucht werden und müssen mit dem Objekt kompatibel sein. In der Sammlung sucht man den Platz für jedes Fundstück aus, der ihm am wenigstens Schaden zufügt.

Der Job Restaurator/-in beinhaltet viele Aspekte und ermöglichen einen spannenden und abwechslungsreichen Berufsalltag. Sie ermöglichen mit ihrer Arbeit die Existenz von Museen und dass Menschen Neues entdecken können.

Stabsübergabe bei Pro Bahn Nordwestschweiz

Öffentlicher Verkehr Roland Arnet löst Lorenz Degen als Präsidenten ab

Bei Pro Bahn Nordwestschweiz fand aufs neue Jahr hin eine Stabsübergabe statt. Der bisherige Vorstand mit Lorenz Degen (Präsident), Yves Krebs (Vizepräsident), Bernd Gabert (Kassier) und Roland Arnet (Beisitzer) sowie Revisor

Werner Strübin hatte seinen ihren Rücktritt per 31. Dezember 2025 erklärt. Roland Arnet, Heinrich Estermann und Stefan Wehrli wurden von der Versammlung vom 16. Dezember 2025 einstimmig als neue Vorstandsmitglieder

gewählt. Roland Arnet wurde anschliessend einstimmig als Präsident gewählt. Damit folgt er auf Lorenz Degen, der das Amt am 14.Mai 2019 von Willi Rehmann (†) übernommen hatte. Als neue Revisoren stellten sich Hans-Ruedi

Hartmann und Stephan Holländer zur Verfügung. Pro Bahn Nordwestschweiz ist damit personell neu aufgestellt und wird sich weiterhin für einen starken öffentlichen Verkehr in der Nordwestschweiz einsetzen. ProBahnNordwestschweiz

Sturzprävention

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) treibt die moderne und präventive Patientenversorgung voran: Ab 2026 wird das digitale Mobilitäts-Monitoring QUMEA breit ausgerollt. Dies, nachdem das System seit 2022 auf zwei Stationen bereits zu einem deutlichen Rückgang der Patientenstürze beitrug. Stürze gehören zu den häufigsten und folgenreichsten Ereignissen im klinischen Alltag. Jede verhinderte Sturzsituation erhöht die Sicherheit der Patientinnen und Patienten, reduziert Komplikationen und führt langfristig zu einer Entlastung des Gesundheitssystems. Um solche Gefahrensituationen zu reduzieren, führt das KSBL ab 2026 das KI-gestützte Frühwarnsystem von QUMEA in weiteren Abteilungen ein. Das System arbeitet mit radarbasierten Sensoren, die die Mobilität und Aktivität im gesamten Patientenzimmer anonym erfassen. Veränderungen in Bewegungsabläufen werden automatisch identifiziert und dem Pflegepersonal via App gemeldet, sobald sich eine potenziell gefährliche Situation abzeichnet. Frühzeitige Warnungen unterstützen das Pflegepersonal dabei, Risiken rechtzeitig zu erkennen und geeignete Massnahmen einzuleiten. Da weder Kameras noch Audioaufnahmen verwendet werden, bleiben Privatsphäre und Datenschutz jederzeit vollständig gewahrt. Nach erfolgreichem Einsatz in der Altersmedizin führt das KSBL QUMEA nun auf weiteren Abteilungen ein. Das System wird dabei vor allem bei Patientinnen und Patienten eingesetzt, die ein erhöhtes Sturzrisiko aufweisen, beispielsweise bei Verwirrtheit, bei eingeschränkter Mobilität oder im höheren Alter. Die bisherigen Erfahrungen zeigen: Die Pflege kann schneller reagieren, Stürze und deren Konsequenzen werden effektiv verhindert. KantonsspitalBaselland

AbMittwoch

Hero Rösti div.Sorten,z.B. Original,3x500g

Oreo div.Sorten,z.B. Original,3x154g

Flauder 6x1,5l

LindtSchokolade div.Sorten,z.B. Milch-Nuss, 3x100g

HeroDelicia div.Sorten,z.B. Himbeeren,290g

Jacobs Kaffeekapseln div.Sorten,z.B. Lungoclassico,40Kapseln Kellog g ’s Cerealien div.Sorten,z.B. TrésorChocoNut,2x410g

Traubenzucker Himbeere 200g

Ariel div.Sorten,z.B. Universalflüssig, 25WG,1,125l

LuTuc div.Sorten,z.B. Original,3x100g

Volg Geschirrspülmittel div.Sorten,z.B. TabsAllin1,50WG

Clementinen Spanien/Marokko, perkg

FolEpi inScheiben,150g

Fenchel Italien,perkg

HirzJoghurt div.Sorten,z.B. Stracciatella,180g

statt6.30 Suttero

Beefburger 2x100g

TwiningsTeeund Kräutertee div.Sorten,z.B. Peppermint,20Beutel Volg IceTeaLemon 6x1,5l

AgriNatura Speckwürfeli per100g Wernli Biscuits div.Sorten,z.B. JuraWaffel, 2x250g GladeSpray div.Sorten,z.B. Lemon,300ml GrandeSinfonia Appassimento PugliaIGP,Italien, 75cl,2024 Kleenex OriginalDuo 2x72Blatt

Dr.Oetker PizzaRistorante div.Sorten,z.B. Prosciutto,340g

Museum.BL, wie Museums-

Wahlpflichtfach: keine Kürzung

In Folge des Regierungsratsbeschlusses vom 17. Dezember 2024 zur Reduktion des Lektionendeputats hat der Bildungsrat am 18. Juni 2025 entschieden, wie die Wochenlektionen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule ab dem Schuljahr 2026/27 angepasst werden. Die Umsetzung hatte unter anderem vorgesehen, die Wahlpflichtfächer in der 2. Klasse der Sekundarschule von vier auf zwei Lektionen zu reduzieren. Der Landrat hat an seiner Sitzung vom 11.Dezember 2025 dem Budgetantrag 2025/324_17 von Jan Kirchmayr zugestimmt. Der Antrag fordert, die am 18.Juni 2025 vom Bildungsrat beschlossene Reduktion von vier auf zwei Lektionen der Wahlpflichtfächer in der 2. Klasse der Sekundarschule rückgängig zu machen. Das ursprüngliche Wahlpflichtangebot soll beibehalten und dafür 1,7 Millionen Franken im Budget 2026 sowie in den Folgejahren aufgenommen werden. Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 13. Januar 2026 die entsprechende Anpassung des Lektionendeputats für die 1. bis 3. Klassen der Sekundarschule von 41,5 auf 421/6 Lektionen beschlossen. Der Bildungsrat setzt den entsprechenden Regierungsratsbeschluss zur Anpassung des Lektionendeputats für die Sekundarschulklassen um. Der Wahlpflichtbereich wird in der 2. Klasse der Sekundarschulen wieder von zwei auf vier Lektionen erhöht. Schülerinnen und Schüler belegen somit in der 2. und 3. Sekundarschulklasse zwei Angebote aus dem Wahlpflichtbereich. Im Leistungszug P sind die Schülerinnen und Schüler verpflichtet, entweder MINT oder Lingua mit Latein oder Italienisch zu wählen. Die übrigen Anpassungen in der 2. Klasse der Sekundarschule vom 18. Juni 2025 in den Bereichen Hauswirtschaft und Berufliche Orientierung sowie alle Änderungen in der 1. und 3. Klasse der Sekundarschule bleiben bestehen. Die Stundentafel mit den Änderungen vom 18. Juni 2025 und 14. Januar 2026 tritt am 1. August 2026 in Kraft. BKSD

MammografieScreening

Der Kanton Basel-Landschaft führt ab 19. Januar 2026 ein systematisches Mammografie-Screening-Programm zur Früherkennung von Brustkrebs ein. Damit erhalten erstmals alle im Kanton wohnhaften Frauen ab 50 Jahren die Möglichkeit, alle zwei Jahre freiwillig und franchisebefreit eine qualitätsgesicherte Mammografie durchzuführen. KrebsligabeiderBasel

Feuerwehr rettete

261

Menschen

Im Jahr 2025 rückten die Baselbieter Feuerwehren zu 4187 Einsätzen aus, was dem Niveau des Vorjahres entspricht. Insgesamt rettete die Feuerwehr 261 Menschen aus bedrohlichen Situationen; 53 Tiere konnten in Sicherheit gebracht werden. Die Einsätze erfolgten hauptsächlich aufgrund von Bränden, ABC-Ereignissen oder technischen Hilfeleistungen. Bei den Elementarereignissen gingen die Einsätze im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Prozent zurück, da es weniger Unwetter gab. ObZ

Todesfälle

Bubendorf

Giovanni Gurini, geb. 21. November 1948, von Davos GR. Die öffentliche Beisetzung findet am Donnerstag, 22. Januar um 11 Uhr auf dem Gemeinschaftsgrab des Friedhofs Bubendorf statt.

Langenbruck

Casimir Wyser, geb. 1931, gest. 2026, Ehrenbürger von Langenbruck BL. Abdankung: Montag, 26. Januar um 14 Uhr in der katholischen Kapelle Langenbruck, anschl. Bestattung auf dem Friedhof Langenbruck.

Liestal

Walter Salathé, geb. 15. April 1934, gest. 12. Januar 2026, von Liestal BL und Seltisberg BL (wohnhaft gewesen an der Kasernenstrasse 60).

Abdankung: Donnerstag, 22. Januar um 14 Uhr. Die öffentliche Abdankung findet in der Friedhofskapelle auf dem Friedhof Liestal statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Pietro Salerno, geb. 16. Oktober 1934, gest. 17. Januar 2026, von Italien (wohnhaft gewesen am Oberer Burghaldenweg 2). Die öffentliche Abdankung findet am 29. Januar um 14 Uhr in der Fried-

hofkapelle Liestal statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Lupsingen

Elisabeth Humbel-Neiger, geb. 7. Februar 1948, von Boniswil AG. Die öffentliche Beisetzung findet am Donnerstag, 22. Januar um 10.45 Uhr statt. Treffpunkt im Gemeindesaal. Niederdorf

Franz Bürgin, geb. 20. Februar 1930, gest. 14. Januar 2026, von Reigoldswil BL (wohnhaft gewesen an der Leegasse 7, mit Aufenthalt im GRITT Seniorenzentrum Waldenburgertal). Beisetzung im engsten Familienkreis. Waldenburg

Eugen Kamber-Kamber, geb. 1939, von Hauenstein-Ifenthal SO (wohnhaft gewesen am Schleifeweg 5). Beisetzung: Montag, 26. Januar, 13.30 Uhr, Friedhof Waldenburg. Abdankung: Montag, 26. Januar, 14.00 Uhr, röm.-kath. Kirche Oberdorf.

Urs Fussinger, geb. 1944, von Riedholz SO und Waldenburg BL, (wonhaft gewesen an der Papiermühle 60). Wurde bestattet.

Beatrix Margret Thelen, geb. 1964, von Deutschland, (wohnhaft gewesen an der Hauptstrasse 52). Wurde bestattet.

Starkes Zeichen gegen den täglichen Stau

Zwölf Verbände haben am 15.Januar die Petition «Schluss mit dem Stau!» mit über 2100 Unterschriften der Landeskanzlei Basel-Landschaft eingereicht. Die Forderung: Der Landrat soll sich endlich für spürbare Entlastung einsetzen! Die Petition wurde gleichlautend in beiden Basel eingereicht. Auf dem Bild (hinten, vl.l.) Landräte Andreas Dürr, Markus Graf, Sven Inäbnit, Martin Dätwyler, Pascal Ryf, Silvan Buchecker (Handelskammer beider Basel), Landrätinnen Silvia Lerch, Nadine Jermann, Regina Weibel, Lukas Ott (TCS beider Basel). Vorne: Landschreiberin Elisabeth Heer und Birgit Kron (TCS beider Basel). Touring Club Schweiz, Sektion beider Basel/Foto: zVg

Parteien

Co-Präsidium für FDP Frauen beider Basel

Nach einem intensiven Gründungsjahr sind die neuen Strukturen der FDP Frauen beider Basel etabliert und gefestigt.

An der kommenden Generalversammlung im April 2026 soll dieser Prozess einem Wechsel an der Spitze abgeschlossen werden: Präsidentin Tamara Hunzi-

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«GelterkinderAnzeiger»und«Waldenburger Anzeiger».ISSN1661-6502

AmtlichesPublikationsorgan desKantonsBasel-Landschaft

Auflage:42282Exemplare(WEMF-beglaubigt)

Erscheintwöchentlichjeweilsdonnerstags

AbonnementFr.58.–jährlich,Fr.31.–halbjährlich

www.oberbaselbieterzeitung.ch

CHRegionalmedienAG

Redaktionsleitung MarcSchaffner

ker wird das Amt weitergeben. Mit Dalia Herzog und Anina A. Engeler kandidiert ein bikantonales Duo für das neue CoPräsidium, um die Zusammenarbeit beider Kantone weiter zu verzahnen. FDPFrauenbeiderBasel www.fdpfrauenbeiderbasel.ch

Redaktion MarcSchaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon0619272901(Baselland,Liestal) BrigitteReinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon0619272902(Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat OberbaselbieterZeitung,Rathausstrasse24, 4410Liestal BrigitteReinhard,brigitte.reinhard@ chmedia.ch,Tel.0619272902

Druck

CHMediaPrintAG Inseratenverkauf CHRegionalmedienAG,Rathausstrasse 24,4410Liestal Telefon0619272670 Fax0619272930 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss:Montag,16.00Uhr Todesanzeigen:Dienstag,10.00Uhr Redaktionsschluss:Montag,10.00Uhr EinePublikationvon

www.chmedia.ch

Stillundbescheidengingstdudeine Wege, stillundbescheidentatestdudeinePflicht. Ruhiggingstduauchdem Todentgegen, wirtrauernallesehrumdich.

Still undbescheiden gingstdudeine still undbescheiden tatest du deinePflicht. wirtrauern alle sehrumdich.

Traurig,aberingrosserLiebeundDankbarkeitnehmenwirschwerenHerzens Abschiedvonunseremherzensguten Vati

Abschiedvonunserem herzensguten

EugenKamber-Kamber

13. Dezember 1939 –11. Januar 2026

DuhastvieleSpurenderLiebeundFürsorgehinterlassen;dieErinnerung analldasSchöneunddeinOptimismuswerdenstetsinunslebendigsein.

Du hast vieleSpuren derLiebeund Fürsorge hinterlassen;dieErinnerung anall dasSchöneunddein Optimismuswerdenstetsin unslebendigsein.

InunserenHerzenlebstduweiter

In unseren Herzen lebstduweiter

Martin und ChristineKamber-Jakob Nicolasund Jacqueline Fabienne mitSandround Elena Colin und Raquel

Stephanund Simone Kamber-Hess Alinaund Leano

MartinundChristineKamber-Jakob NicolasundJacqueline FabiennemitSandroundElena ColinundRaquel ErichKamber StephanundSimoneKamber-Hess AlinaundLeano

DieUrnenbeisetzungfindetamMontag,26.Januar2026,um13.30Uhrauf demFriedhof Waldenburgstatt.AnschliessendAbdankunginderkatholischenKircheBruderKlausinOberdorf.

DieUrnenbeisetzungfindetamMontag,26 anuar2026,um13.30Uhrauf dem Friedhof Waldenburgstatt. Anschliessend Abdankunginder katholischen Kirche BruderKlaus in Oberdorf.

AnstellevonBlumenunterstützemandieSpitexWaldenburgertalmit Vermerk:EugenKamber, IBANCH2209000000400104671

Anstelle vonBlumenunterstütze mandie SpitexWaldenburgertalmit Vermerk: EugenKamber, IBAN CH22 0900 0000 4001 04671

Traueradresse:ErichKamber,Sonnmattweg23,4410Liestal

Traueradresse:Erich Kamber,Sonnmattweg 23,4410Liestal

Di eB er ge ha be nm ir de nF ri ed en gege be n, de ni ch su ch te .D ie Be rg eh ab en mi r di eT rä um eg es ch en kt ,d ie ic hb ra uc ht e.

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An st el le vo nB lu me ng ed en ke ma nd es Se ni or en ze nt ru ms

Gr it t, Ni ed erdo rf ,d as ih mind en le tz te nJ ah re ne in li eb ev ol le s

Zu ha us eb ot .C H9 70 90 00 00 04 000 79 65 3

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Oberbaselbieter Musiker in Basel

Musikfest Grosse Mitmachstubete in der Markthalle

UrsulaHandschin

Als kunterbuntes Musikfest wurde es angesagt und wer am vergangenen Sonntag den markanten Rundbau betrat, wurde nicht enttäuscht. Dem OK mit Matthias Gubler, Hannes Fankhauser, Simon Dettwiler und Balthasar Streiff ist es gelungen zur 10.Stubete 52 Musikformationen, zusammengesetzt aus rund 300 Musizierenden, Gruppen aus der ganzen Schweiz und international gemischt an Bord zu holen. Zwischen 11 und 17 Uhr gab es an zwölf verschiedenen Plätzen abwechslungsweise Volksmusik aus der Schweiz und aus aller Welt, ein vielseitiges Programm mit Ländler, Klezmer, Tango, Swing und mehr zu hören in einmaliger Markthallen-Atmosphäre.

Darunter traf man unter anderem auch Musikgruppen aus dem Oberbaselbiet, wie das Geigenensemble der Musikschule Gelterkinden, sechs Kinder mit ihrem Leiter Patrick Huck an der Handharmonika, die «Steet Violins». Ebenso das Volksmusikensemble der Musikschule Gelterkinden «Mélange», und die «Huusmusig Herzwärmer», die aus drei Generationen der Familie Oldani und Grossmann besteht. Es war allerdings nicht nur genussvolles Zuhören angesagt. Im «Wohnzimmer» durften die Volkstanzfreudigen nach Anleitung das Tanzbein schwingen. Durst und Hunger konnten an einem der zahlreichen internationalen Streetfood-Läden und Ständen gestillt werden. Diese jährliche Stubete war ein herz- und seelenerwärmendes empfehlenswertes Fest!

Baselbieter Regierungsrat schlägt neues Prämienverbilligungssystem vor

Der Regierungsrat hat den Gesetzesentwurf für ein neues Prämienverbilligungsmodell an den Landrat überwiesen. Das neue System ist in der Vernehmlassung grundsätzlich sehr positiv aufgenommen worden. Mit dem neuen Prämienverbilligungssystem wird der nationale Gegenvorschlag zur Prämienentlastungsinitiative auf kantonaler Ebene umgesetzt.

Gegenvorschlag zur Prämienverbilligungsinitiative National- und Ständerat verabschiedeten am 29. September 2023 einen indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Maximal 10% des Einkommens für

die Krankenkassenprämien (PrämienEntlastungs-Initiative)». Dieser schreibt vor, dass jeder Kanton die Prämienverbilligung künftig neu regeln muss: Pro Kalenderjahr muss sie gesamthaft einem bestimmten Mindestanteil der Bruttokosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) im Kanton entsprechen. Gemäss den aktuellsten Schätzungen bedeutet das für den Kanton Basel-Landschaft, dass er ab dem Jahr 2028 mindestens 275 Millionen Franken für die Prämienverbilligung (IPV) aufwenden muss. Der Nettobetrag des Kantons Basel-Landschaft steigt somit von aktuell rund 68 Millionen Franken auf gut 137 Millionen Franken an, die ande-

re Hälfte übernimmt der Bund. Die Beträge werden in den Folgejahren aufgrund der steigenden Gesundheitskosten weiter anwachsen.

Neues System für Prämienverbilligung

Der Regierungsrat hat die neuen bundesgesetzlichen Vorgaben zum Anlass genommen, das Modell, nach welchem die Prämienverbilligung im Kanton Basel-Landschaft verteilt wird, grundsätzlich zu überdenken. Das neue Prämienverbilligungsmodell soll sicherstellen, dass die beträchtlichen Zusatzmittel für die Prämienverbilligung möglichst gerecht und transparent den Haushalten

mit tiefen und mittleren Einkommen zugutekommen.

Die Stossrichtung des neuen Modells wurde in der Vernehmlassung, die vom 19. August bis zum 20. November 2025 dauerte, flächendeckend begrüsst. Expliziten Zuspruch erhalten insbesondere der Wegfall der bisherigen fixen Einkommensobergrenzen, der Einbezug der Prämienregionen sowie die Berücksichtigung der Krankheits- und Behinderungskosten beim massgebenden Einkommen.

In der Folge hat der Regierungsrat entschieden, den Gesetzesentwurf ohne wesentliche Änderungen an den Landrat zu überweisen. Landeskanzlei

Leser schreiben

Das Leben ist unfair ...

... und nur selten erhält man die Gelegenheit, etwas dagegen zu tun. Deswegen bin ich den Initianten der SRG-Initiative sehr dankbar, dass sie endlich etwas gegen die unverhältnismässig hohen Serafe-Gebühren unternehmen und das Schweizer Stimmvolk am 8. März die Möglichkeit hat, diese jährlichen Abgaben mit einem starken Ja immerhin zu dritteln.

Ein Argument, das für mich besonders ins Gewicht fällt: Die SRG ist längst nicht alternativlos. Wir leben in einer Medienwelt, in der private Anbieter, Streamingdienste und digitale Plattformen rund um die Uhr informieren und unterhalten und das oft günstiger und näher an den Bedürfnissen der jungen Generation, als das die herkömmlichen, mit den Serafe-Abgaben quersubventionierten Medien tun. Und dabei geht es in dieser Vorlage noch nicht einmal um die Frage, ob alle bezahlen sollen oder nicht, sondern rein um die Höhe des Beitrags. Wird dieser von den bisherigen 335 Franken auf jährlich 200 Franken heruntergesetzt, hat dies auf der einen Seite den positiven Effekt, dass sich jemand allenfalls ein Abo bei einem anderen Medienanbieter seiner Wahl leisten kann und gleichzeitig hat die Anpassung eine Signalwirkung an die SRG, sich künftig für ein breiteres Publikum attraktiv zu machen, ohne dabei durch übermässiges Wachstum den eigenen Medienapparat künstlich aufzublähen. Ich sage also ganz klar: Ja, zu dieser effizienzschaffenden SRG-Initiative.

SarahRegez, PräsidentinSVPFrauenBaselland

Prämienabzug für alle

Das ist eine einfache und gerechte Massnahme für ihre nächste Steuererklärung. Der gesamte selbstbezahlte Betrag der obligatorischen Krankenversicherungsprämie angegeben und die kann direkt vom Einkommen abgezogen werden, was auch gleichzeitig bedeutet, dass der zu Versteuernde Betrag tiefer sein wird. Das bringt eine spürbare Entlastung für jeden und auch für die Familien. Ein Ja zu dieser Initiative «Prämienabzug für alle» zeigt, dass wir Baselbieterinnen und Baselbieter gerechte Lösungen vorziehen und nicht mehr bereit sind, dieser wachsenden Krankenkassenprämienlast zu tolerieren. Damit bleibt wieder mehr Geld für die Familie und jeden einzelnen. Ich stimme Ja zur Initiative und Nein zum Gegenvorschlag. MatthiasRitter, Diegten,LandratSVP

z uf airenPreisen.

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Die Drei Generationen-Familie Oldani und Grossmann gibt Gas mit der Huusmusig Herzwärmer aus Gelterkinden. Fotos: U. Handschin
Das Volksmusikensemble der Musikschule Gelterkinden an der Stubete.
Die Jüngsten der Stubete: «Street Violins», das Geigenensemble der Musikschule Gelterkinden.

Vereinsnotizen

Erfolgreiches Wochenende für den TV Liestal

Voller Leidenschaft für die einheimische Literatur

1.Jahrestag Literarische Gesellschaft Baselland

Rhönrad Baselbieter Cup in Hölstein   Am vergangenen Wochenende fand in Hölstein der Baselbieter Cup statt. Die teilnehmenden Turnerinnen des TV Liestal zeigten durchwegs starke Leistungen und kehrten mit zahlreichen Podestplätzen nach Hause zurück. Der Wettkampf bestätigte einmal mehr das hohe sportliche Niveau über alle Alters- und Leistungsklassen hinweg. Besonders erfolgreich präsentierte sich Olivia Suter, die sich im Mehrkampf Elite Junior die Goldmedaille sicherte. Dazu gewann sie Silber in der Spirale Elite und Bronze in Gerade Elite ohne Musik. Weitere erste Plätze gingen an Mena Kobler (Spirale Level 3), Siria Suter (Gerade Level 2 mit Musik), Lena Itin (Sprung Level 2) sowie Xenia Bötschi (Gerade Level 3). Xenia sicherte sich zusätzlich in Sprung Level 3 den zweiten Platz. Weitere Podestplätze folgten mit Bronze für Meret Stark (Spirale Elite), Manon Wahl (Gerade Level 1 und Spirale Basis) und Valentina Scherrer (Spirale Level 2). Auch im Teamwettkampf überzeugte der TV Liestal vollends. Das Team mit Olivia Suter, Neva Nerenberg, Manon Wahl, Mena Kobler und Valentina Scherrer und gewann Gold, gefolgt vom Team mit Meret Stark, Lena Itin, Siria Suter und Xenia Bötschi auf dem zweiten Rang. Die Vielzahl an Medaillen unterstreicht die kontinuierliche und erfolgreiche Nachwuchs- und Leistungsarbeit. Der Baselbieter Cup in Hölstein wurde damit zu einem rundum gelungenen Wettkampfwochenende. RemoSuter Weitere Infos: www.rhoenrad-liestal.ch Die Rhönradriege des TV Liestal am Baselbieter Cup in Hölstein. Foto: zVg

Rätselspass mit der ObZ

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Die LGBL konnte am 18. Januar 2026 den ersten Jahrestag seit der Gründung feiern. Der Kanton, aus dem der bis heute einzige Literaturnobelpreisträger der Schweiz, Carl Spitteler, kommt (nebst dem eingebürgerten Hesse), hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine eigene Literarische Gesellschaft. Die noch junge Vereinigung von literarisch engagierten Frauen und Männern zählt heute dreissig Mitglieder. Alle sind herzlich eingeladen, ebenfalls dabei zu sein.

Bilanz nach einem Jahr: Förderung der einheimischen Literatur

Der Jahrestag ist die Gelegenheit, um eine erste Bilanz zu ziehen. Wo stehen wir? Was haben wir erreicht? Was sind unsere weiteren Pläne und Ziele? Die Fragen bedürfen Antworten. Wir sind und bleiben Suchende nach einem eigenständigen und sichtbaren Profil. Da sind wir auf gutem Weg. Im Zeitalter des World Wide Web und der KI ist eine lineare Beschäftigung mit Literatur bestimmt nicht abwegig. Respekt, Sensibilität und Achtsamkeit sollen unsere Anstrengungen begleiten.

Verhaltener, aber erfolgreicher Start: Wir sind um eine eigenständige Stellung im kulturellen Bereich unseres Kantons bemüht. Wir sind weder eine wissenschaftliche Gesellschaft noch streben wir ein Alleinstellungsmerkmal an. Wir wollen einfach eine Plattform bieten und Sprachrohr der Literatinnen/Literaten sein. Unsere «Stammtische» hingegen sind offene Gesprächsrunden für alle. Anlässe organisieren wir in der ganzen Region Basel, inklusive Stadt.

Wir wollen die einheimischen Literatur, die frühere und die heutige fördern. Dabei bedeutet für uns der Begriff «Literatur» die allumfassende Tätigkeit des schöpferischen Schreibens: Belletristik, Drama, Lyrik, Biografien und Sachbücher. Das Spektrum reicht von Carl Spitteler bis Heinrich Wiesner, von der Slam Poetry (Daniela Dill) bis zur neu propagierten Sagenwelt (Barbara Saladin).

Ausgezeichnete Website, erster Grossanlass und Ausblick auf 2026 Was haben wir bis jetzt erreicht? Nebst Stammtischen, Stellungnahmen in den Medien und einer informativen, lesefreundlichen und daher einladenden Website (www.literatur-bl.ch, verdankenswert eingerichtet durch unser Mitglied Hanspeter Gautschin) dürfen wir sicher den Gedenkanlass am 30.Oktober in Reinach zum 100.Geburtstag von Heinrich Wiesner mit über 80 Anwesenden als grossen Erfolg verbuchen. Wir gedachten auf unterschiedliche Art dem Virtuosen der kleinen Form oder des «Meisters der Kurzform» (Nachruf in der bz Basel vom 6. März 2019). Dazu gehörte auch in Interview auf Regio TV plus mit dem Verfasser dieser Zeilen. Der Anlass fand mit Unterstützung des Vereins Kultur Reinach statt. Ein Fingerzeig: Eine derart erfolgreiche Zusammenarbeit ist auch in Zukunft mit lokalen Kulturvereinen anzustreben.

Vielversprechend ist auch das Programm, das wir im 2026 anzubieten haben. So beginnen wir zuversichtlich das neue Jahr und stellen fest: Wir sind auf Kurs!

ThomasSchweizer,PräsidentderLGBL

Parteien

Potenzial auf den Dächern nutzen

Die SP Baselland hat an ihrer Delegiertenversammlung einstimmig die Ja-Parole zur Solar-Initiative gefasst. Das grösste ungenutzte Energiepotenzial im Baselbiet liege auf den Dächern, schreibt die Partei in ihrer Medienmitteilung. Mit der Solar-Initiative könne eine eine lokale und klimafreundliche Energieversorgung gesichert werden.

Zweimal Nein sagt die SP zur Prämienabzugsinitiative und zum Gegenvorschlag. Vom «Prämienabzugs-Bschiss der SVP» würden hauptsächlich die Reichsten profitieren, zulasten des Mittelstands. ObZ

Die Mitte fasst ihre Parolen

Die Mitte Basel-Landschaft fasste am Parteitag in Arlesheim ihre Parolen für die kommenden Abstimmungen. Klar Nein sagt sie zur Individualbesteuerung, welche neue Ungerechtigkeiten schaffe, wie Vizepräsidentin Marie-Caroline Messerli betonte. Die SRG-Halbierungsinitiative hatte ebenfalls keine Chance, deutlich folgten die Parteimitglieder den Argumenten von Nationalrätin Elisabeth SchneiderSchneiter. Einstimmig lehnt die Mitte die Bargeldinitiative ab, dafür unterstützt sie einstimmig den Gegenvorschlag. Nein sagt sie zur Klimafondsinitiative. Auf kantonaler Ebene lehnt die Mitte die Prämienabzugsinitiative einstimmig ab, deutlich auch den Gegenvorschlag. Ein klares Nein gab es zur Solarinitiative. Die Tempo 30-Initiative lehnen die Mitte-Mitglieder ab, stimmen jedoch dem Gegenvorschlag des Landrates zu. Dem Verfassungsartikel für die Kreislaufwirtschaft stimmt die Partei zu, die Transparenz- und Mitwirkungsinitiative lehnt sie ab. ObZ

Auf der Suche nach dem «Glück 2.0»

Lausen Kulturell Bühnenabschied von «touche ma bouche»

UrsulaRoth

«Touche ma bouche Abschiedsprogramm Glück 2.0», so stand es auf der Einladung von Lausen Kulturell. Daniel Buser und Roland Suter hatten das Kabarett 1996 gegründet. Michael Wernli gehört seit sieben Jahren dazu. Nach 30 Jahren feiern sie den glückseligen Bühnenabschied.

Wie ein roter Faden zogen sich die Themen Abschied und die Definition von Glück durch den Abend.

Mit viel Klamauk begann das packende Programm. Daniel Buser und Roland Suter hielten einen Dialog über die 30 verflossenen Jahre und schweiften hin bis zur Erkenntnis, dass Suter und Buser glücklich sind.

Roger Federer, alias Michael Wernli, gratulierte den beiden per Handy zu ihrem Jubiläum und bedauerte natürlich den Abschied. Wernli parodierte Federer ausgezeichnet. Die sarkastischen und doch humorvollen Geschichten und Pointen, die manchmal auch melancholisch waren, begeisterten das Lausner Publikum.

Über die Definition von Glück hätten die drei noch stundenlang diskutieren können. Es tut gut, das Glück mit glücklichen Menschen zu teilen! So das Kabarett «touche ma bouche».

«S’Büsi und der Tüüfel», zwei Kasperli-Figuren, hielten einen interessanten Dialog mit Roland Suter über sein Leben. Der, wie er sagte, im letzten Drittel seines Lebens steht. «Äs het jede sini Zyt», das nachdenkliche Lied wurde von Michael Wernli gesungen und dabei war es mucksmäuschenstill im Saal.

Martin Eichenberger vom Lausen-Kulturell-Team begrüsste die Gäste im gut gefüllten Gemeindesaal und bot ihnen

Chienbäse 2026 findet statt

Der Stadtrat Liestal hat sich an seiner Sitzung vom 13.Januar mit der berechtigen Frage auseinandergesetzt, ob der Chienbäse nach dem tragischen Unglück von Crans-Montana durchgeführt werden soll. Nach sorgfältiger Abwägung hat er sich einstimmig dafür ausgesprochen, an der diesjährigen Durchführung des Chienbäseumzugs festzuhalten.

In einer Medienmitteilung zeigt sich der Stadtrat tief betroffen vom tragischen Unglück in Crans Montana: «Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien sowie bei den Helferinnen und Helfern der Rettungskette, die unter schwierigsten Umständen wichtige Hilfe geleistet haben und weiterhin leisten.»

Der Stadtrat hält fest, dass der Chienbäse auf einer langjährigen Tradition beruht und für die Bevölkerung von Liestal eine grosse Bedeutung hat. Gleichzeitig spiele das Thema Sicherheit eine zentrale Rolle. Bei entsprechenden sicherheitsrelevanten Bedenken sei in der Vergangenheit auf die Durchführung des Chienbäse verzichtet worden. «Es ist insbesondere dem grossen Einsatz der Sicherheitskräfte zu verdanken, dass der Anlass in dieser Form bislang sicher durchgeführt werden konnte», betont der Stadtrat. Dazu trügen auch die Zuschauerinnen und Zuschauer massgeblich bei, indem sie eigenverantwortlich handeln sowie die Sicherheitsregeln und Anweisungen des eingesetzten Personals befolgen würden. Somit soll der Chienbäse 2026 «als Zeichen für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft» in seiner Tradition fortgeführt werden. ObZ

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ein ganz besonderes «Amuse-Bouche» an. Er wünschte, in Bezug auf den Titel des Abendprogrammes, allen ein glückliches neues Jahr sowie später ein glückliches Nachhausekommen. Damit auch Lausen Kulturell und die Künstler glücklich werden, machte er die Besucher auf das Kässeli am Ausgang aufmerksam.

Der Eintritt ist bei allen Anlässen immer gratis. Dank den grosszügigen Gönnerund Spender-/innen können solche tollen Programme geboten werden. Die beiden Künstler Daniel Buser und Roland Suter hatten sich vor 30 Jahren durch den langjährigen Theaterleiter vom Teufelhof in Basel, Fredy Heller,

kennengelernt. Verschiedene Schauspieler/-innen begleiteten die beiden in all den Jahren. Wie zum Beispiel Bettina Dieterle. Zum Abschluss des Abends gab es für die drei Künstler «Standing Ovation», die Begeisterung war riesig. Ein wahrlich glücklicher Abend.

Ein Jahr Zentrums-Management Liestal

Vor einem Jahr hat Marion Ernst das neu geschaffene Zentrums-Management übernommen. Ihre drei wichtigsten Aufgaben lauten: Besuchsfrequenzen erhöhen, Aufenthaltsqualität steigern, Leerstände bewirtschaften. Marion Ernsts Aufbaujahr war geprägt von einer raschen, intensiven Vernetzung mit allen Akteuren, dem Festlegen von Meilensteinen und dem Umsetzen erster Projekte. «Zuhören, beobachten und verstehen, was das Zentrum braucht», lautete Marion Ernsts erste Maxime. Drei Monate nach Arbeitsbeginn hatte sie bereits mit 250 Personen im Liestaler Detailhandel Gespräche geführt. Die Vernetzung mit möglichst vielen Akteuren ist ihr wichtig, um Bedürfnisse zu gewichten und Projekte breit abstützen zu können.

Marion Ernst erkannte rasch: Liestals Innenstadt lebt von seiner Vielfalt an Angeboten und dem Engagement ihrer Akteure. Zugleich sind die Herausforderungen der Unternehmerinnen und Unternehmer je nach Lage und Sparte unterschiedlich. Dieser wichtigen Erkenntnis will die Zentrums-Managerin in ihrem Wirken Rechnung tragen.

Messbare Ziele erreichen

Marion Ernst ist angetreten, um drei Ziele zu erreichen: Die Erhöhung der Besuchsfrequenzen, die Steigerung der Aufenthaltsqualität, die Verkürzung von Leerständen im Detailhandel. Ihre Arbeitgeberschaft ist der Verein Erlebniszentrum Liestal, mit dessen Vorstand sie gemeinsam die Strategie für ihr Handeln definiert. Die Resultate ihrer Aktivitäten sollen denn auch messbar gemacht werden.

Auf Basis der Unternehmerkontakte im Zentrum und ergänzender Datenerhebung zum Angebotsmix ist im ZentrumsManagement eine interaktive Erlebniskarte erstellt worden, welche sowohl in Papierform als auch digital eingesehen werden kann. Die Karte schafft Orientierung, zeigt die Vielfalt und gibt Kontaktinformationen für Besuchende, lokale Akteure, Mitarbeitende und Neuzuziehende. Sie liegt als Faltkarte in Geschäften auf und ist an zentralen Stellen auf Infotafeln angebracht.

Leerstands-Management und neue Nutzungen Die Vermittlungsarbeit zwischen Eigentümer/-innen, Vermietenden und potenziellen Mieter/-innen brachte 2025 bereits mehrere Neu-Nutzungen von vorübergehend leer stehenden Räumen hervor. Auffällige Info-Kleber an den Schaufenstern helfen, Aufmerksamkeit zu generieren. Ein Drittel der Umsätze im Detailhandel werden in der Zeit vor Weihnachten erzielt. Dies ist auch in Liestal nicht anders. Marion Ernst setzte hier einen Schwerpunkt und setzte mit kurzer Vorlaufzeit einige Projekte um, welche Weihnachtsstimmung erzeugen und Kundinnen und Kunden nach Liestal locken. So verteilte die Liestaler Bürgergemeinde 66 Weihnachtsbäume an Detaillisten und Gastronomen, welche diese individuell schmückten. Gemeinsam mit der Primarschule Liestal realisierte sie den Latärnliweg (Lampen von ausgestanzten Blechdosen), welcher die Wege vom Bahnhof ins Zentrum stimmungsvoll erleuchten, und dies noch bis Anfang Februar. 432 Kinder aus 26 Klas-

sen waren daran beteiligt. Selbstbewusst wurden in Sissach und Basel grossformatige Plakate mit Werbung fürs Weihnachtsshopping im Zentrum gestellt. Motto: «In zehn Minuten bist du in Liestal». Bereits ist eine Gruppe mit Fachleuten zusammengestellt, um die Liestaler Winter- und Weihnachtszeit mit verschiedenen Massnahmen in Zukunft noch stimmungsvoller zu gestalten.

Seit Juli befindet sich die Geschäftsstelle Zentrums-Management im Besuchszentrum an der Rathausstrasse 30, unter einem Dach mit Liestal Tourismus, Baselland Tourismus, den Wanderwegen beider Basel und dem Dichter:innen- und Stadtmuseum. Die Organisationen können so mittels kurzer Wege ihre Stärken bündeln. 2025 war nebst Vernetzung und Aktivitäten das Jahr der Etablierung der Geschäftsstelle, der Kommunikation, Online-Kanälen und Newsletters. Mit Lea Kamber, Spezialistin in digitaler Kommunikation, ist Ende 2025 eine Assistentin mit einem 40 Prozent-Pensum als Verstärkung hinzugekommen.

Gas geben, weiter aufbauen «Das erste Jahr war intensiv und geprägt von vielen Begegnungen. Ich habe viel gelernt über Liestal und schon sichtbare Resultate erreichen können. Ich freue mich, nun darauf aufbauen zu können.», lautet Marion Ernsts persönliche Bilanz. In diesem Jahr will sie weiterhin Gas geben. Ihre Vision ist ein vielfältiger und qualitativ hochwertiger, gut frequentierter Angebotsmix in Liestals Innenstadt. VereinErlebniszentrumLiestal

Lieschtler Mümpfeli

Fast täglich muss ich feststellen, wie wir Menschen gezwungen werden, Dinge zu tun, die wir eigentlich nicht möchten. Weil aber oft die Gefahr besteht, bei Nichtbefolgen «abgehängt» zu werden, machen die meisten von uns einfach murrend mit. Änderungen und Neuerungen werden damit begründet, dass man mit der Zeit gehen müsse, und neue Technologien das Leben der Menschen vereinfachen würde. Es trifft zu, dass viele Dinge vereinfacht werden, darin besteht aber auch die Gefahr, dass die Bequemlichkeit zunimmt. Wir hinterfragen vieles nicht mehr, sondern lassen uns einfach von der Masse treiben, und wissen oft auch gar nicht, wer uns eigentlich heimlich lenkt; welche Kräfte dahinterstecken und ob nicht der Grund in der Manipulation der Menschen liegt. «Du musst Dich der Mehrheit fügen und kannst nicht als Winkelried durchs Leben gehen!» Das höre ich oft, wenn ich versuche, darzulegen, dass nicht alle Neuerungen immer zum Wohl der Menschheit dienen. Anhand eines Beispiels, welches ich vor einigen Tagen erlebt habe, möchte ich aufzeigen, wo die Tücken von Veränderungen liegen können. Im Migros-Parkhaus in Liestal waren seit der Eröffnung Schranken angebracht, um die Ein- und Ausfahrt zu regeln. Bei der Einfahrt bekam man einen Zettel. Wollte man das Parkhaus wieder verlassen, steckte man den Zettel in einem Apparat und innert wenigen Sekunden erfolgte die Bezahlung, und mit dem Zettel konnte man bei der Ausfahrt die Schranke betätigen. Zugegeben, es kam oft vor, dass die Technik nicht funktionierte und das Parkhaus gratis benutzt werden konnte. Nun besitzt das Parkhaus keine Schranken mehr, sondern die Nummern der einfahrenden Autos werden registriert. Beim Verlassen kann man entweder mit einer App oder mit Bargeld bezahlen. Man muss die Auto-Nummer eintippen. Das habe ich zweimal gemacht, und jedes Man kam die Meldung, das Fahrzeug konnte nicht erkannt werden. Ich musst mühsam rekonstruieren, wie lange ich parkiert hatte und die Zeit von Hand eingeben. An einem Freitag-Nachmittag standen vor dem Apparat neun Menschen Schlange. Eine Frau wollte mit einem Fünflieber bezahlen, aber der Automat nimmt nur Münze bis zwei Franken entgegen. Jetzt musste sie sich zum Kiosk begeben, damit sie das Münze wechseln konnte. Der Mann hinter ihr hatte im 2.UG parkiert. Dort nimmt aber der Automat keine Münzen; also muss man die Bezahlung im 1.UG abwickeln. Es dauerte mehr als zehn Minuten, bis ich endlich bezahlen konnte, mit dem Resultat, dass mich das Parkieren nicht ein, sondern zwei Franken kostete, weil die Zeit inzwischen abgelaufen war. Auch bei diesem Parkhaus musste ich feststellen, dass die meisten Leute aus Gründen der Bequemlichkeit mit Apps bezahlen, im Wissen, dass so all ihre Daten irgendwo fremdgespeichert werden. Aber in anderen Bereichen beharren sie strikte auf den Datenschutz, obwohl dieser Schutz schon lange nicht mehr besteht.

Liestal

Daniel Buser und Roland Suter schauen gespannt aufs Handy und hören, was Franz Hohler, alias Michael Wernli, ihnen mit seinem imaginären Cello für ein Lied singt. Foto: U. Roth
Hanspeter Meyer Stadtführer,Autor diverserSchriften, Ehrenbürgerder Bürgergemeinde

Geld verdienen mit Zuhören

Liestal Jazz, Rock, Weltmusik und Schwyzerörgeli am Musikfestival «Hear & Now»

MarcSchaffner

Es klingt zunächst wie ein Scherz: «Zum ersten Mal erhalten Konzertbesucher eine Gage fürs Kommen!» Wer den Eröffnungsabend am Musikfestival «Hear & Now» in Liestal besucht, muss nicht nur keinen Eintritt zahlen, sondern bekommt sogar zehn Franken in die Hand gedrückt. Allerdings ist die Platzzahl auf 50 Personen beschränkt.

Angesichts der sinkenden Besucherzahlen im Kulturbereich beschloss das Festival-OK, den Spiess umzudrehen. «Beim letzten Festival sind zwei, drei Konzerte schlecht gelaufen, da kam die Idee, wir müssen andere Wege gehen, wir müssen das Publikum bezahlen», erklärt René Waldhauser. Die Inspiration dazu sei eine Kolumne des Schriftstellers Alex Capus gewesen, die genau dieses Thema angesprochen habe. «Es ist wirklich ernst gemeint», betont René Waldhauser. «Wir wollen damit auf das Publikumssterben aufmerksam machen, das sich überall manifestiert.»

An den übrigen Festivaltagen kostet der Eintritt wie schon letztes Jahr 30 Franken pro Konzert für Erwachsene,

Vereinsnotizen

20 Franken für Jugendliche bis 25 Jahren. Das Festival findet bereits zum siebten Mal statt, diesmal mit einem mengenmässig reduzierten, aber inhaltlich spannenden Programm. Das erwähnte Eröffnungskonzert am Donnerstag, 5.Februar, bestreitet der Sänger, Texter und Komponist Tim Krohn mit deutschen und schweizerdeutschen Liedern und Spoken Lyrics. Am Freitag, 6.Februar, geht es weiter mit dem Lang-Känzig-Pupato Trio. Am Samstag und Sonn-

tag stehen je zwei Konzerte auf dem Programm. Das Joolaee Trio verbindet persische Klassik, türkische und aserbaidschanische Volkslieder, mit europäischer Klassik und Jazz. Einen Kontrast dazu stellt die Band «Dennerclan» dar, die später am selben Abend auftritt. Ihre einzigartige Mischung bewegt sich zwischen Surfrock, Spaghettiwestern und Garage. Evelyn und Kristina Brunner teilen sich die Instrumente Schwyzerörgeli, Cello und Bass. Mit ihrer Bühnenpräsenz und «Melodien und Rhythmen unterschiedlichster Stilrichtungen, mal melancholisch, mal schelmisch» schaffen sie eine berührende Atmosphäre. Corin Curschellas, die auf rätoromanisch singt, sorgt am späten Sonntagnachmittag für den Ausklang, zusammen mit dem Trio «BERG», das seine alpinen Wurzeln mit Jazz vermischt.

5. bis 8.Februar, Liestal, Veranstaltungsorte: Hebdi Boulderhalle, Klavier-Werkstatt, Kulturscheune. Ticketreservationen Tel. 0619210125 (Besuchszentrum) oder info@hearandnow.ch Programm und Infos: hearandnow.ch

«4410nights» erhält Verstärkung

Der Verein «4410nights» freut sich, den langjährigen Kultur- und Eventmanager Gaetano Florio als neues Teammitglied begrüssen zu dürfen. Florio, der unter anderem für das Booking und die Pro-

duktion des Floss-Festival Basel verantwortlich ist und ehemals auch für das Atlantis Basel, übernimmt per 1.Januar 2026 wesentliche Funktionen in den Bereichen Booking, Produktion und Pro-

Florio (l.), Booking, Produktion und Projekte und Eric Rütsche (r.), Geschäftsleitung Kulturhotel Guggenheim Liestal, aufgenommen vor dem Konzert von Seven –Acoustic Stories II im ausverkauften Elefantehuus, Liestal am 16.Januar. Foto: Felix Frei

Veranstaltungen

29. Kirchenkonzert

Liestal Steppin Stompers Dixieland Band

Spatenstich

für Neubau

Füllinsdorf Schulhaus der Primarschule im Schönthal

In Anwesenheit von Vertretern des Gemeinderats, der Schule, der Behörden und der Unternehmer erfolgte am Montag der Spatenstich für den Neubau der Primarschule Füllinsdorf im Schönthal. Der Souverän hatte nach langen politischen Diskussionen im Vorfeld im Dezember 2022 einem Kredit von zwölfeinhalb Millionen Franken für einen Schulneubau im Umfang von neun Millionen Franken und dreieinhalb Millionen für die Sanierung der bestehenden Schulanlage genehmigt.

In den nächsten eineinhalb Jahren entsteht jetzt ein Neubau, in dem auf tausend Quadratmetern Fläche zehn

neue Schulräume entstehen.

Der für den Hochbau zuständige Gemeinderat Jürg Schwob (Team 75) betonte in seiner Ansprache «Mit dem Neubau und den Sanierungen am Standort Schönthal schaffen wir zeitgemässen Schulraum, der pädagogischen, betrieblichen und gesellschaftlichen Anforderungen gerecht wird und in der Lage ist, das Schülerwachstum der Primarschule in Füllinsdorf aufzunehmen.»

Es ist geplant, dass die Schule die neuen Räume mit Beginn des Schuljahres 2027/28 beziehen kann.

GemeindeFüllinsdorf

Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderats, der Schule, der Behörden und der Unternehmen nahmen am Spatenstich teil.

jekte, insbesondere für Konzerte und Kulturevents im Kulturhotel Guggenheim sowie im Elefantehuus in Liestal. Der Verein «4410nights» engagiert sich seit über zehn Jahren für eine lebendige Kulturszene in Liestal und der Region. Mit erfolgreichen Events, einer vielseitigen Gastronomie und dem Betrieb des Kulturhotel Guggenheim, ergänzt seit zwei Jahren durch das komplett renovierte Elefantehuus, hat der Verein einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt und Belebung der Stadt geleistet.

Mit dem Beitritt von Gaetano Florio soll einerseits die Effizienz im Konzertund Eventbereich weiter professionalisiert werden. Andererseits profitiert der Kulturbetrieb von Florios umfassenden Erfahrungen sowie seinem internationalen Netzwerk im Konzert-, Event-, Produktions- und Projektbereich.

Gemeinsam verfolgt man die klare Vision, Liestal langfristig als feste Grösse in der nationalen und internationalen Kultur- und Konzertlandschaft zu positionieren – als begehrten Veranstaltungsort für Kultur, Gastronomie, Hotellerie und Corporate Events. Verein4410nights

Schottland-Show

pr. Wer an Schottland denkt, sieht vor seinem geistigen Auge weite Moorlandschaften, wilde Highlands oder Steinkreise aus Urzeiten – einzigartige Szenerien im Lichte von dramatischen Wetterwechseln. Doch wie viel davon ist Wirklichkeit, wie viel Mythos? Um diese Frage zu beantworten, hat der Schweizer Natur- und Landschaftsfotograf Christian Oeler das Land mehrfach und zu unterschiedlichen Jahreszeiten besucht. Entstanden ist ein eindrücklicher Film, der die Kraft gewaltiger Landschaften ebenso spürbar macht wie die magischen Burgen und ein Teil der Tierwelt. Der Film nimmt das Publikum mit auf eine faszinierende Reise mit packendenden Impressionen, von den abgelegenen Shetland Inseln im Norden bis zu den Southern Uplands im Süden, von den stürmischen Hebriden im Westen bis zur zerklüfteten Küste im Osten. Zu den Entdeckungen gehören aber auch Städte wie Edinburgh und Glasgow sowie schottische Kultur mit den Highland Games, dem Whisky oder dem Dampfzug aus dem Harry-Potter-Film. Oeler erzählt live, untermalt von der eigens für den Film komponierten Musik.

Mittwoch, 28. Januar, Liestal, Aula Burg, 19.30 Uhr, Infos, Trailer und Tickets: www.christian-oeler.ch

Grossartige Aura

Liestal Bastian Baker im Elefantehuus

Der Singersongwriter Baker tourt seit zwei Jahren durch die Schweiz als Solokünstler. Nebst Engagements beim Zirkus Knie und an diversen Shows scheint diese Strategie einzigartig zu sein. Kein anderer Künstler aus der Schweiz schafft mit Gitarre und Stimme eine dermassen herausragende Darbietung zu schaffen. Er begeistert innert Minuten, das Publikum würde am liebsten schon nach zwei Songs die Bühne stürmen.

Ob das an seinem grandiosen Aussehen in Kombination mit seiner grossartigen Aura oder seiner Musik zusammenhängt, ist nicht ganz schlüssig. Eigentlich obsolet, Hauptsache das Publikum (90 Prozent weiblicher Anteil) geht mit einem grossartigen Konzerterlebnis nach Hause.

Ein weiterer, sehr schöner Konzertabend im Elefantehuus in der Kantonshauptsotadt. EricRütsche,GuggenheimLiestal

Ein Abend, der nachklingt

Liestal Jan Seven Dettwyler im Elefantehuus

Jan Seven Dettwyler hat jede Schweizer Bühne bespielt, die eine Steckdose in unmittelbarer Nähe bietet. Nun kehrte der umtriebige Musiker und Geschichtenerzähler mit einer langersehnten Fortsetzung zurück in die Theatersäle. Vor genau 14 Jahren begeisterte er mit seinem Stuück Acoustic Stories das Publikum – auf kleinen Bühnen und in kultigen Theatern im ganzen Land. Das erste Konzert im Guggenheim vor 14 Jahren wurde von Seven performt. Damals war noch nicht abzusehen, welche Konzertkultur sich im Guggenheim und später auch im Elefantehuus etablieren würde.

Begleitet von einer kleinen, aber feinen Band – Rose Ann Dimalanta am Piano und Gesang, Raphael Jakob an der Gitarre und Gesang sowie Seven am Schlagzeug – entstand eine einzigartige Mischung aus Musik und Erzählkunst. Die Geschichten zwischen, über und während der Songs machten diesen Abend zu einem Erlebnis, das es nur gibt, wenn Jan Seven Dettwyler auf dem Ticket steht. Ein Abend voller Musik, Einblicke in den kreativen, emotionalen Kopf dieses Musikers – und ein Abend, der nachklingt – in den Ohren, im Herzen und manchmal auch im Zwerchfell. EricRütsche,GuggenheimLiestal

Bastian Baker.
Foto: zVg
Einzigartige Mischung aus Musik und Erzählkunst: Jan Seven Dettwyler. Foto: zVg
Tim Krohn eröffnet das Festival «Hear & Now» am 5.Februar. Foto: Nina Mann
Gaetano

Heisse Rocknight im Marabu

Gelterkinden Rabbit Hill und Lucky Jam Gang

ThomasBrunnschweiler

Am Samstag rockten zwei Coverbands das Marabu in Gelterkinden: Rabbit Hill und die Lucky Jam Gang. Punkto Rock ist die Rocknight jeweils das Highlight des Jahres. Das zahlreich erschienene Publikum rekrutierte sich vorwiegend aus Boomern und der Generation X. Obwohl Coverbands keinen Anspruch auf Originalität haben, sind sie wichtig, weil sie altbekannten Hits der grossen Rockära neues Leben einhauchen und teilweise auch neu interpretieren. Rabbit Hill machte den Anfang, und Gitarrist Simon Fankhauser startete mit dem legendären Gitarrensolo von «Eruption» des virtuosen Eddie Van Halen; es folgte «Jump», ein sehr tanzbares und hymnisches Stück, das Keyboarder Lukas «Luky» Brefin mit dem berühmten Synthesizer-Riff eröffnete. Es folgten «Always on the run»

von Lenny Kravitz, der prägnante Hit «My Sharona» von The Knack, «Hard to handle» von The Black Crowes mit seinem groovenden Rhythmus und dem markanten Hammond-Sound. Nach weiteren Songs folgte der klassische Ohrwurm «I’m a Believer» der leider etwas in Vergessenheit geratenen «The Monkees». Phänomenal war Fankhausers Interpretation von Jimi Hendrix’ «Little Wing». Mit «Highway Star» von Deep Purple und «Tage wie diese» von «Die Toten Hosen» beendete Rabbit Hill ihren inspirierenden Auftritt.

Rabbit Hill – die Klinikband Bis auf Simon Fankhauser arbeiteten alle Rabbit Hill-Musiker einmal an der Kantonalen Psychiatrischen Klinik Liestal. Rabbit Hill ist die wörtliche Übersetzung von «Hasebüel». Lukas Brevin ist dort immer noch als Psychiatriepfleger tätig.

Die Psychiater Amar Dravid (Lead Vocals), Stefan Baumann (Drums) und Tobias Moor (Bass, Vocals) arbeiten gemeinsam als Praxisteam in Liestal. Rabbit Hill wurde vor über 13 Jahren gegründet, «zu Beginn als Projekt, mit Kollegen zusammen Musik zu machen», wie Tobias Moor sagt. Seit 2018 sind die fünf Musiker in der aktuellen Formation unterwegs. Musikalisch entwickelten sie sich immer mehr in Richtung einer RockCoverband. Sie bespielt kleinere und grössere Bühnen, tritt auch bei privaten Festen und Firmenanlässen auf. Der Zweck ist, Freude an der Musik zu haben und weiterzugeben. Pro Jahr gibt es zwischen sechs bis sieben Auftritte. «Das Musizieren ist einerseits ein guter Ausgleich, aber auch eine Art Selbsttherapie», sagt Amar Dravid. Der nächste Auftritt findet am 12.2.2026 in der Vintage Garage in Liestal statt (www.rabbithillband.ch).

Zweites Set mit weiblicher Stimme Die Lucky Jam Gang heizte dem Publikum mit teilweise fünf Gitarren mächtig ein. Beim ersten Song «Hier kommt Alex» war alle schon auf Zack. Weiter ging’s mit «Baby Get On It» von Bad Touch, «Fortunate Son» von Creedence Clearwater Revival und «Ride High» von Hot Water Music. Leadgitarrist war wiederum Simon Fankhauser, der das Bindeglied zwischen den beiden Coverbands darstellt. Das Fehlen der Keyboards in dieser Formation wird durch die Stimme von Jenny Weishaupt wettgemacht, deren Timbre etwas dosiert «Dreckiges» hat. Mit Zugaben von Janis Joplin, Tina Turner und «Die Toten Hosen» endete dieser gelungene Event im Marabu.

Ein Abend voller Geschichten

Gelterkinden Röbi Koller zu Gast in der Bibliothek   Einen ebenso unterhaltsamen wie berührenden Abend erlebten über 110 Besucherinnen und Besucher am Donnerstag, 15. Januar 2026, in der Gemeinde- und Schulbibliothek Gelterkinden. Zu Gast war Publikumsliebling Röbi Koller, der aus seinem Buch «Backstage – Hinter den Kulissen von Happy Day» vorlas und das Publikum mitnahm auf eine Reise durch sein bewegtes Berufsleben – und darüber hinaus. Mit seiner offenen, humorvollen Art erzählte der bekannte Schweizer Fernsehmoderator von Begegnungen hinter den Kulissen der Sendung «Happy Day», von besonderen Schicksalen, überraschenden Wendungen und auch von kleinen Pannen, die ihm bis heute in Erinnerung geblieben sind. Dabei wurde viel gelacht, stellenweise aber auch ganz still zugehört – immer dann, wenn Koller persönliche Einblicke gewährte Schnell wurde deutlich, dass hier nicht nur ein erfahrener Medienprofi, sondern vor allem ein nahbarer und authentischer Mensch auf der Bühne stand. Die voll besetzte Bibliothek bot dafür den passenden Rahmen: eine intime Atmosphäre, die Nähe schuf und den Abend besonders machte. Nach der Lesung nahm sich Röbi Koller Zeit für Gespräche, Autogramme und persönliche Begegnungen. Viele An-

Leserfoto

Röbi Koller in der Bibliothek Gelterkinden – sympathisch und nahbar. Foto: zVg

wesende nutzten die Gelegenheit für einen kurzen Austausch, was den Anlass stimmungsvoll abrundete. Der grosse Publikumsaufmarsch und die positive Resonanz zeigten eindrücklich, wie sehr solche Begegnungen geschätzt werden.

Die Gemeinde- und Schulbibliothek Gelterkinden präsentierte sich einmal mehr als lebendiger Ort der Kultur und des Austauschs – und beschenkte ihr Publikum mit einem Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. CindyThommen

Eisiger Sonnenaufgang

Verborgene Klänge

Konzertreihe «Top-Secret» 2026 in Sissach

pr. Der Verein Vitamin M hat in den letzten Jahren originelle und hochkarätige Konzertreihen veranstaltet und sich durch die programmatische Qualität in der Region Basel etabliert. Die Konzertreihe 2026 steht unter dem Motto «Top-Secret». Top Musiker/ -innen bespielen verborgene oder versteckte Konzertorte (Secret). Jedes Konzert bekommt den Titel einer der James Bond-Filme. Die Gesamtleitung hat die Cellistin Elisa Siber inne: 00-Siber. Die Reihe startet im Cheesmeyer Sissach. Beim ersten Konzert «Diamonds are forever» spielen Eoin Ducrot (Violine), Dominic Chamot (Klavier) und Elisa Siber (Violoncello) zwei Diamanten aus der Literatur für Klaviertrio: F. Schu-

berts Trio in B-Dur sowie M. Ravels Trio in a-moll. Beim zweiten Konzert «For your ears only» erklingen die grossartigen Sonaten für Violoncello und Klavier von D. Schostakowitsch und S. Rachmaninow. Elisa Siber (Violoncello) und Dominic Chamot (Klavier). Im März kommen «Dr. No und das NoGo Quartett» mit ihrem neuen Programm: folkloristisch, nordisch, originell! vitamin-m-music.ch, cheesmeyer.ch Diamonds are Forever: Freitag, 30. Januar 2026, 19.30 Uhr, Cheesmeyer Sissach. For Your Eears Only: Samstag, 31. Januar 2026, 19.30 Uhr, Cheesmeyer Sissach. Dr. No und das Nogo-Quartett, Sonntag, 22. März 2026, 19.30 Uhr, Cheesmeyer Sissach.

Alphornklänge mit Herz und Engagement

Wittinsburg Alphorn-Trio zieht Bilanz

Am Freitag, 2. Januar 2026, fand in Wittinsburg die Generalversammlung des Alphorn-Trios «Mir wei luege» statt. Die Mitglieder blickten dabei auf ein ereignisreiches und musikalisch erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Das Alphorn-Trio, bestehend aus den Aktivmitgliedern Cörti Blank, Tobias Gerber und Roger Handschin, hat es sich weiterhin zum Ziel gesetzt, die schweizerische Volkskultur mit ihren charakteristischen Alphornklängen lebendig zu halten und einem breiten Publikum näherzubringen. Mit viel Engagement, Freude und Kameradschaft wurde im vergangenen Jahr intensiv musiziert: Insgesamt 45 Anlässe wurden bestritten, bei denen beeindruckende 318 Stücke zum Besten gegeben wurden. Ergänzt wurde das musikalische Schaffen durch 43 Proben, die über das ganze Jahr verteilt stattfanden. Ein ganz besonderer Höhepunkt der Generalversammlung war die Ernennung von Roger Handschin zum Ehrenpräsidenten. Mit dieser Auszeichnung würdigten die Mitglieder seinen langjährigen Einsatz, seine grosse Leidenschaft für das Alphornspiel sowie seine Verdienste um den Zusammenhalt und die Weiterentwicklung des Trios. Der Jahresbericht erhielt auch in diesem Jahr eine besondere Form: Er wur-

de wieder in einem liebevoll gestalteten Fotobuch präsentiert, in dem alle Anlässe des vergangenen Jahres bildlich festgehalten sind. Das Fotobuch sorgte für grosse Begeisterung und bot einen eindrucksvollen Rückblick auf viele unvergessliche Momente. Ein weiteres Mal wurde auch die Bedeutung des Namens «Mir wei luege» thematisiert. Inspiriert vom bekannten Baselbieter Lied steht er sinnbildlich für Offenheit, Gemeinschaftssinn und die Bereitschaft, sich aktiv für die Pflege der Volkskultur einzusetzen – Werte, die das Trio seit jeher lebt. Zum Abschluss der Versammlung blickten die Mitglieder motiviert in die Zukunft. Die kommende Saison verspricht erneut zahlreiche musikalische Höhepunkte, sei es bei Auftritten in der Natur, bei kulturellen Anlässen oder bei besonderen Gelegenheiten in der Region. Detailplanungen und neue Projekte werden in den nächsten Proben weiter ausgearbeitet.

Das Alphorn-Trio «Mir wei luege» lädt alle Interessierten herzlich ein, sie bei einem ihrer nächsten Auftritte live zu erleben. Freuen Sie sich auf eindrückliche Klänge, gelebte Tradition und echte Gemeinschaft – ganz nach dem Motto: «Hört uns doch einfach mal zu! Mir wei luege»! RogerHandschin

Pianist Dominic Chamot. Foto: zVg
Rabbit Hill rockt das Marabu: Lucky Brefin, Tobias Moor, Stefan Baumann, Amar Dravid und Simon Fankhauser (v.l.). Foto: T. Brunnschweiler

Dr Chueflade-Prinz

Seniorentheater Sissach Eine chaotisch-lustige Land-Komödie

ErikaBachmann

Beste Unterhaltung für einen vollen Saal am 13.Januar von elf hoch engagierten

Personen des Seniorentheaters Sissach im Saal Jakobshof mit einem Theater voller Verwirrungen.

Senn Lunzi und Magd Käthi leben und arbeiten auf dem Lärchenhof. Der Senn Lunzi (Hansjörg Köchli) wird liebevoll von der Magd Käthi (Esther Voggenhuber) umsorgt. Lunzi macht sich Sorgen über seinen verdienten Zucht-Muni «Hugo», bei dem langsam die Mannes-, äh Muni-Kraft nachlässt.

Lunzi selbst schwört auf seinen Chrüterschnaps für alle Fälle. Auf den Hinweis, er solle mehr Wasser trinken, meint er lapidar, dass er noch nie so krank war, dass dies nötig sei. Er will sich identifizieren, nicht infizieren… Kaum ausgesprochen, klopft Frau Brown aus England an, um die Identität von Leonzius Barholomäus Huber (Lunzi) zu prüfen. Dies weil seine Mutter (selig), einst für einen Sprachkurs in England, dort ein amouröses Verhältnis mit dem König gehabt haben soll. Sie müsse nun die Indizien für die Echtheit der Abstammung prüfen, um den richtigen Prinzen, der auch Erster in der Rangfolge sei, endlich nach England zu bringen. Lunzi sieht sofort Vorteile, indem er sich dann endlich einen Knecht

kaufen könne. Die Magd Käthi dagegen sieht den Prinz, der nach Kuhfladen schmeckt. Und so nimmt das Theater seinen Lauf…

Das Seniorentheater Sissach gibt es seit 30 Jahren und es ist noch bis März 2026 unterwegs. Dies ist derzeit leider

Reformierte Kirchgemeinde

Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Donnerstag, 22. Januar

18.30 TC im Unterrichtshüsli – Thema «Battles»

19.30 GEBETSABEND, KREATIV-MEDITATIV. EMK Gelterkinden, Turnhallenstrasse 11, 4460 Gelterkinden. Wir spüren dem «Eins-sein» in Leib und Geist nach Epheser 4,4 nach.

Samstag, 24. Januar

14.00 Jungschi und Pionier-Jungschi, Unterrichtshüsli

15.30 Internationaler Frauentreff, Kirchgemeindezentrum

Sonntag, 25. Januar

10.15 Sonntagschule im Unterrichtshüsli

10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Pfarrer Samuel Maurer. Predigttext: Apostelgeschichte 10,34–35. Thema: In der Apostelgeschichte wird das Christentum international. Ohne Halt vor Landesund Kulturgrenzen erreicht Gottes Botschaft Menschen. Orgel: Theresia Gisin. Kollekte: Kiriat Yearim, Israel. Fahrdienst: Peter Bez, 076 345 29 24

19.00 Ökumenisches Friedensgebet in der reformierten Kirche Mittwoch, 28. Januar

Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

9.30 Eltern-Kind-Treff im Unterrichtshüsli mit Katja Maier

13.30 Besuch des Opalinus mit angemeldeten PräparandInnen

19.10 Taizé Gebet – Lieder-Stille-Gesang Amtswochen

Bis 25. Januar, Pfr. S. Maurer; 26. Januar bis 1. Februar, Pfr. Eric Hub; 2. bis 8. Februar, Pfr. S. Maurer

Allgemein 18. bis 24. Januar – Gebetswoche für die Einheit der Christen. «Das Gebet ist die geheimnisvolle Verbindung von der Ohnmacht des Menschen zur Allmacht Gottes.» Jakob Abrell.

Die Gebetsstationen im Gate44 laden ganztags zum individuellen Verweilen ein. Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum

Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im Kirchgemeindezentrum

Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof

Feiern auf dem Sonnenhof: ab 12. Fe ruar. Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30

Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00

Jeden Freitag, 10.30, ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Sonntag, 25. Januar 9.30 Eucharistiefeier

Dienstag, 27. Januar 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25

18.00 Eucharistiefeier

Donnerstag, 29. Januar

17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25

Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden

Freitag, 10.30

– Altersheim Ormalingen

Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach

Sonntag, 25. Januar

9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen 11.00 Eucharistiefeier

Gemeinsam lachen

Gelterkinden Humorvoller Frauen-Kinoabend

UrsulaHandschin

Die Vorstandsfrauen des Frauenvereins suchen sich jedes Jahr einen vergnüglichen Film aus, um in dieser problemgeladenen Zeit einen unbeschwerten Abend anzubieten, an dem Frauen unter sich sind. Rund 80 Besucherinnen fanden sich ein im Kulturhaus Marabu, nicht zuletzt auch der legendären köstlichen Pausenverpflegung wegen, die aus selbst gebackenen Leckerbissen besteht. Der Schweizerfilm des Abends war «Flitzer» aus dem Jahr 2017. Darin spielt Beat Schlatter den verwitweten Vater und Lehrer Baltasar, der den Traum hat, aus dem Gottfried KellerHaus ein Museum zu machen, mit dem Geld das nach der Fertigstellung des

neuen Sportplatzes übrig bleibt. Um das Geld zu vermehren, verwettet er es bei seinem Friseur und verliert alles. In seiner Verzweiflung kommt er auf die Idee, Wetten abschliessen zu lassen, indem er Flitzer ausbildet, die eine bestimmte Zeit auf den Sportplätzen verweilen sollen, bevor sie entfernt werden. Der Film mit einer damit verbundenen Liebesgeschichte und viel Dramatik, jedoch mit Happy End, gab viel zu Lachen. Geschätzt wird ebenso der soziale Kontakt mit lebhaften Gesprächen in der Pause. Die Vorstandsfrauen ernteten für diesen humorvollen und kulinarischen Abend mit freiem Eintritt und freiwilligen Austritt einen grossen Dankesapplaus und warben bei dieser Gelegenheit für die Mitgliedschaft.

die Abschiedstournee, da acht Mitglieder aufhören und damit eine Fortsetzung stark gefährdet ist. Damit die Theatergruppe weiterlebt, werden dringend Interessierte (spielbegeisterte Schauspieler/-innen und Helfer/-innen) gesucht! Auskunft erteilt sehr gerne: Franziska Wehrli, Tel. 0793757826, s_theater@bluewin.ch.

Sofern es eine Weiterführung gibt, wird die Art und Anzahl der Aufführungen ganz neu bestimmt. Zunächst wird noch gespielt in Arisdorf (23.Januar), Wintersingen, Böckten, Thürnen, Arlesheim, Dulliken, Maisprach, Wangen, Muttenz, Schönenwerd, Olten – Details siehe Adresse oben.

Nach grossem Applaus für die sehr gelungene, unterhaltsame Darbietung (unter der Regie von Christian Gass) durfte sich das Publikum an einem üppigen Apéro-Buffet bedienen, dank dem zusätzlichen Einsatz der Schauspielenden und ein paar engagierten jungen Leuten.

Mittwoch, 28. Januar

9.15 Ökumenische Morgenfeier

17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Eucharistiefeier

Freitag, 30. Januar

10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach

Jeden Mittwoch

13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25 Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Donnerstag, 22. Januar

19.30 Gebetsabend zur Woche der Einheit. Leib, Geist, Einheit. Ein meditativer, kreativer Abend für alle, die der Einheit in Christus Raum und Gestalt geben möchten.

Samstag, 24. Januar

17.00 Abendgottesdienst mit Teilete, Thema: Liebe und andere «grund-lose»

Zuwendungen, um 17.00

Sonntag, 25. Januar

Kein Gottesdienst in der Kapelle

Dienstag, 27. Januar

12.00 Mittagstisch

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Buus-Maisprach

Sonntag, 25. Januar

19.00 Taizé-Gottesdienst in der Kirche Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann und Carol Baur, Piano, und Jörg Baur, Violine. (Einsingen der Lieder um 18.15) Rund um meine Kirche

Silbergarten Mittwoch, 21. Januar, 14.00 im Zentrum Ergolz in Ormalingen. Es spielt das Saxophon-Ensemble «Silverhorns» mit Evergreens. Mit feinem Zvieri

Die Vorstandsfrauen waren die Gastgeberinnen des Frauenkinoabends im Marabu.

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Sonntag, 25. Januar 19.00 Taize Gottesdienst in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke

Mittwoch, 28. Januar 14.00 Rägeboge Chinderträff in Hemmiken

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Donnerstag, 29. Januar 15.00 Pfarrer Detlef Noffke

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen)

Samstag, 24. Januar 14.00 Zivilschutzanlage Wenslingen. Jungschi Wenslingen

Sonntag, 25. Januar 10.00 Kapelle Anwil. Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti. Yvonne Yiu, E-Piano, Kirchenkaffee

Sonntag, 25. Januar

9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.) Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen

Sonntagsschule Oltingen für 4- bis 14-Jährige mit Silvia Eschbach

Sonntag, 25. Januar 17.00 Kirche Kilchberg. «Musik&Wort» Gottesdienst mit Pfr. Ueli Schürch. Alexandra Ivanova, Orgel

Sonntag, 1. Februar

10.00 Kirche Oltingen. Gottesdienst mit Pfr. Ueli Schürch. Erzsèbet Achim, Orgel, Kirchenkaffee

Dienstag, 3. Februar

19.00 Niklausstube Oltingen. Bücher-Treff mit Pfrn. Gabriella Schneider

Amtswoche 12. Januar bis 1. Februar, Pfr. Ueli Schürch www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau

Donnerstag, 22. Januar 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!

Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler

Donnerstag, 22. Januar, 14.00 bis 17.00, Pizza backen, Gemeindesaal Läufelfingen Sonntag, 25. Januar KEIN Gottesdienst

Mittwoch, 28. Januar 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea Strickler Freitag, 30. Januar, 14.00 bis 17.00, Räuber und Polizei. Treffpunkt beim Schulhaus-Spielplatz in Rümlingen Sonntag, 1. Februar 10.30 Rümlingen: Suppentag: Familiengottesdienst mit der 7. Klasse, Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für ök. Kampagne. Anschliessend Suppenessen in der Turnhalle Rümlingen. Wer eine Dankesbüchse hat, ist gebeten, sie mitzubringen.

Mittwoch, 4. Februar 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen

Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch

Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80, wernli.susanne@gmx.ch

Sekretariat: Claudia Buess claudia-buess@bluewin.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch

Vorne: Senn Lunzi (Hansjörg Köchli), Magd Käthi (Esther Voggenhuber), hinten v.l.: Samira Brown (Beatrice Jaggy), Metzger Amstutz (Christian Jaggy), Nachbarin Silvia Moser (Franziska Wehrli), Reporterin Patrizia Hagedorn (Marianne Stampfli).
Die Nachbarin verfolgt den Metzger, die Bühne bebt… Fotos: E. Bachmann
Foto: U. Handschin

Einwohnergemeinde Gelterkinden Pilzbericht 2025

Im Jundt-Huus wurden von Mitte August bis Anfang November 106 Pilzkontrollen durchgeführt. Bei etwa drei Viertel der Kontrollen mussten ungeniessbare, verdorbene oder gar giftige Pilze aussortiert werden. Tödlich giftige Pilzarten gab es keine. Gemeinsam mit meinem Kollegen Severin Müller haben wir Pilzkontrollen durchgeführt für die Gemeinden: Anwil, Buus, Gelterkinden, Hemmiken, Kilchberg, Maisprach, Oltingen, Ormalingen, Rickenbach, Rothenfluh, Rünenberg, Tecknau, Wenslingen, Zeglingen. Wie in den letzten Jahren führten wir ebenso Kontrollen ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten zu Hause oder vor Ort durch. Das waren rund 20 solcher Kontrollen.

Es konnte beobachtet werden, dass nach kurzen Regenperioden jeweils zahlreiche Sommersteinpilze gesammelt wurden. Bei den späteren Kontrollen im Herbst wurde die Herbsttrompete in den Körben vorherrschend. Die Pilzkontrolle 2025 zeigt eine insgesamt zufriedenstellende Saison mit einem hohen Anteil an Speisepilzen (rund 72 Prozent der Gesamtmenge 111,7 kg). Dennoch ist der Anteil nicht essbarer und giftiger Pilze (≈ 21 Prozent) nicht zu unterschätzen (Gesamtmenge 23,5 kg). Zudem gibt es immer einen Rest an verdorbenen Speisepilzen, welcher ebenfalls aussortiert wird.

Die Saison im Überblick

Die Niederschlagsmengen blieben im Frühjahr in weiten Teilen der Schweiz unterdurchschnittlich, auch in unserer Region. Daher erstaunt es nicht, dass die Morchel-Saison mager ausfiel, und es musste in dieser Zeit keine Kontrolle durchgeführt werden. Einzig eine Gartenbesitzerin wollte wissen, ob es sich bei den drei Pilzen, welche sie im Garten auf Rindenmulch gefunden hatte, um Morcheln handelt.

Auch die beliebten Mai-Ritterlinge und März-Schnecklinge wurden diesen Frühling nur vereinzelt gefunden. Dafür konnten bereits Ende Juni bis in den Oktober hinein die Körbe mit Sommersteinpilzen und Eierschwämmen gefüllt werden. Fichtensteinpilze waren nur für kurze Zeit auffindbar, dafür wurden auch Bronzeröhrlinge und sogar der seltene Ochsenröhrling (ungeniessbar) zur Kontrolle gebracht. In dieser Saison waren die Eierschwämme mit dem echten Pfifferling und dem Amethystschuppigen Pfifferling durchwegs äusserst gut vertreten. Für das vermehrte Wachstum dieser Pilzarten könnte das oft wechselhafte Wetter, mit teilweise ergiebigen und intensiven Niederschlägen (Gewitter) sowie die sich stets abwechselnden warmen und kühlen Temperaturen, ausschlaggebend gewesen sein. Reizker hatte es viele gegeben. Fünf Arten konnte man finden: Edel-, Fichten-, Lachs- sowie spangrüner und weinroter Kiefern-Reizker. Zudem war auffallend, dass der tödlich giftige Grüne Knollenblätterpilz oft in grösseren Gruppen im Wald angetroffen werden konnte, aber zum Glück nicht in der Kontrolle! Für drei Septemberwochen hatte es massenhaft Rotfussröhrlinge. Anschliessend gab es recht viele Schleiereulen. Hexenröhrlinge hat es im Vergleich zu den Vorjahren nur mässig gegeben. Und obwohl die Witterung für Feldchampignons günstig war, konnte man kaum welche finden. Frost hatten wir erst spät, trotzdem haben die Pilzvorkommen ab November mit Ausnahme der Totentrompete stark abgenommen.

Wie jedes Jahr wurden uns auch in dieser Saison giftige Arten vorgelegt. Besonders giftige Arten wie der Riesenrötling, Satansröhrling sowie einige giftige Vertreter aus der Familie der Schleierlinge haben wir aussortiert. Weitere giftige Arten, die wir natürlich nicht freigeben konnten: Der bittere und giftige Schönfuss-Röhrling war sehr häufig, der wurzelnde Bitterröhrling ebenfalls, falscher Eierschwamm häufig – Schwefelritterling, Seifen-Ritterling sowie der Grünblättrige Schwefelkopf waren stark vertreten. Verschiedene Giftschirmlinge waren häufig in der Kontrolle. In dieser Gattung gibt es auch einige tödlich giftige Arten.

Was machen die Pilze nächstes Jahr? Wir werden sehen. Die Kontrollstelle Jundt-Huus jedenfalls feiert im 2026 das 10-jährige Jubiläum. Sehr viele Besucher kennen uns und sich untereinander, was für eine fast familiäre Atmosphäre sorgt. Viel Wissen kann und wird transferiert, nicht nur über die Geniessbarkeit oder das Habitat sondern auch über die Zubereitung der Pilze. Die Kooperation mit den angeschlossenen Gemeinden und im speziellen mit Gelterkinden als Kontrollstellengemeinde gestaltet sich freundlich und effizient. Das schätzen wir beide sehr.

Mit herzlichen Pilzgrüssen: Catherine und Severin

Einwohnergemeinde Gelterkinden Kunststoffsammlung

Kunststoff ist kein Abfall.

Seit August 2020 ist es möglich, den im Haushalt anfallenden Kunststoff in separaten Sammelsäcken zu sammeln. Die Kunststoffsammelsäcke sind bei folgenden Verkaufsstellen erhältlich: – claro Weltladen, Bohnygasse 3 – RegioKäse, Bohnygasse 11 – Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8

Verkaufspreis:

CHF 27.00 für eine Rolle mit zehn 60-Liter-Säcken

Beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5 sowie auf dem Festplatz, Brühlgasse stehen Sammelcontainer für die vollen Sammelsäcke bereit.

Bitte Kunststoff nur in diesen Säcken im Sammelcontainer deponieren. Kunststoff nicht lose einwerfen. Das Nichteinhalten dieser Vorgaben wird gebüsst.

Weitere Infos erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung und auf www.gelterkinden.ch.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Winterdienst auf öffentlichen Verkehrsflächen

Die Gemeinde führt während des Winterdienstes auf den öffentlichen Verkehrsflächen, welche sich im Eigentum der Einwohnergemeinde Gelterkinden befinden und dem Fahrzeug- und Fussgängerverkehr dienen, die Schneeräumung und Glatteisbekämpfung durch. Der Winterdienst wird dabei von der Gemeinde auf den verschiedenen Strassen nach einem Kategorien- und Dringlichkeitsplan durchgeführt. Zum Schutz der Umwelt und der Belagsflächen erfolgt der Salzeinsatz nach dem Grundsatz eines differenzierten Winterdienstes: «So viel wie nötig – So wenig wie möglich». Eine Schwarzräumung wird nur auf bestimmten Strassenabschnitten angestrebt. Der Winterdienst auf den Kantonsstrassen erfolgt durch den Kanton. Damit der Winterdienst möglichst rationell und gefahrlos durchgeführt werden kann, sollten Fahrzeuge von öffentlichen Strassen und Parkplätzen entfernt werden, wenn sie eine bevorstehende Schneeräumung behindern könnten. Damit können auch allfällige Beschädigungen an den Fahrzeugen verhindert werden.

Mit dem Winterdienst wird keine ständige Betriebsbereitschaft aller öffentlichen Verkehrsflächen angestrebt. Er erfolgt unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden personellen und technischen Mittel. Besonders wichtig sind auch die Eigenverantwortung und die Geduld der Nutzerinnen und Nutzer (inkl. Fussgängerinnen und Fussgänger) der Verkehrsflächen. Diese haben ihr Verkehrsverhalten jederzeit den Witterungs- und Verkehrsflächenverhältnissen anzupassen (VRV Art. 4) (SVG Art. 32 Abs. 1) und auch für ihre Reisen genügend Zeit einzuplanen.

Auf folgendem Strassenabschnitt erfolgt kein Winterdienst: – Rössliweg (zwischen Lättenweg und Oberer Chürziweg/Langacherweg)

Frühschwimmen –Starten Sie aktiv in den Tag

In der Badi Gelterkinden können Sie bereits früh morgens Ihre Bahnen ziehen. In unserem Hallen-Freibad bieten wir Schwimmen für Frühaufsteher an. Werden Sie wach und machen Sie sich fit für einen perfekten Tag.

Frühschwimmen:

Immer Dienstag und Freitag, ab 06.00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Kontrabassklasse Snejana Prodanova-Fiehn. Eintritt frei – Kollekte

Montag, 2. Februar, 19 Uhr, grosser Saal

Rünenbergerstrasse 35 Gelterkinden

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger.

Eintritt frei – Kollekte

Freitag, 6. Februar, 19 Uhr, grosser Saal

Rünenbergerstrasse 35 Gelterkinden

Musizierstunde

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Trompetenklasse Bruno Martin-Eglin.

Eintritt frei – Kollekte

Dienstag, 10. Februar, 19 Uhr, grosser Saal

Rünenbergerstrasse 35 Gelterkinden

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Sorgentelefon für Kinder

Rotfuss
Foto: Andreas Döbeli, Gelterkinden
Steinpilz
Foto: Andreas Döbeli, Gelterkinden

Hallo2026 Ich wünsche mireinen mit…

Homeoffice

Aufstiegschancen

kurzem Arbeitsweg

Work-LifeBalance

mehr Wertschätzung

mehr Spass

tollen Projekten

DeinJobinder Nähe

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg 061 961 00 51 hp.schuerch@sunrise.ch

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch

Manuela Wahl, Sekretariat 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@kirche-waldenburg.ch www.kirche-langenbruckwaldenburg-stpeter.ch

Agenda

Sonntag, 25. Januar 19.00 Kirche Langenbruck, Taizé-Gottesdienst, Leitung: Dilgo Elias Lienhard, musikalische Begleitung: Nicolas Hublard.

Anlässe

Offenes Abendsingen

Dienstag, 3. Februar, 19.00 Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus Frauengesprächsgruppe

Donnerstag, 5. Februar, 9.00 bis 11.00 Pfarrscheune Waldenburg. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Esther Schürch, 061 961 01 55

Tischreden 2026

Freitag, 13. Februar, 20.15 Leue Waldenburg, Pirmin Meier: «Typisch Schweiz: Republikanisches Christentum an den Beispielen Zwingli und Gotthelf».

Freitag, 27. März, 20.15 Leue Waldenburg, Walter Schriber: «Sind Albert Schweitzers Ideen noch zeitgemäss? – Leben, Werk, Vermächtnis»

Vokalensemble

Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com

Gemeindenachrichten

Hölstein

Einladung

zum Informationsabend

Montag, 9. Februar 2026, 19.30 Uhr im Foyer der MZH Lampenberg

Die Gemeinden Hölstein und Lampenberg sind seit einiger Zeit mit der Prüfung der Zusammenlegung der Verwaltungen beschäftigt. Gerne informieren wir Sie an diesem Anlass ausführlich über das Vorhaben und die entsprechenden Prozesse. Dies als Vorbereitung für die Gemeindeversammlungen, in welchen in den darauffolgenden Monaten beide Gemeinden einen Beschluss fassen werden. Wir freuen uns über das Interesse und einen engagierten Dialog mit Ihnen. DieGemeinden HölsteinundLampenberg

Langenbruck

Bis zum Redaktionsschluss lagen keine Gemeindenachrichten vor.

Was läuft in Langenbruck

Freitag, 23. Januar

• Generalversammlung Musikgemeinschaft OWL, Waldenburg, 19.30 Uhr

Freitag, 30. Januar

• GV Verein Miteinander, inkl. öffentliches Programm mit Texten und Musik, Verein Miteinander, Revue, 19.30 Uhr Samstag, 31. Januar

• Jodlerabend, Jodlerklub Oberer Hau-

lespresso Öffnungszeiten

Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang

Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00, Samstag von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch

Infos unter Tel. 061 961 01 55

Mitteilungen

Amtswoche: 1. Jan. bis 22. Februar

Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 www.kirche-langenbruck-waldenburgstpeter.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch

Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch

Sekretariat im KG-Haus

Sunnewirbel

Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda

Sonntag, 25. Januar

10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Vision Ost

Für Kinder und Jugendliche

Samstag, 24. Januar

9.00 bis 12.00 MBG Hölstein, Globi –

Achtung Rutschgefahr

Montag, 26. Januar

17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbelsaal

Donnerstag, 29. Januar

9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel

Voranzeigen

Trauercafé im Diegtertal Mittwoch, 4. Februar, um 9.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Abschiede werden uns in unterschiedlichen Situationen zugemutet, und Trauer darf als eine Aufgabe empfangen werden.

Mittagstisch

Mittwoch, 4. Februar, 12.00 Sunnewirbel Hölstein. Mit Anmeldung – Platzanfragen bei Doris Heinimann: 079 291 08 01, Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06. Das Kochteam der Kirchgemeinde freut sich auf Ihren Besuch! Fiire mit de Chliine Donnerstag, 5. Februar, 9.30 in der Kirche Hölstein. Fiire mit de Chliine ist ein Gottesdienst für kleine Leute. Er ist speziell gedacht für die Jüngsten unter uns (Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson). Wir singen und beten miteinander, erleben eine Geschichte und basteln oder spielen etwas dazu. Kinder und Eltern/Grosseltern/Gotte/Götti aller Konfessionen sind ganz herzlich eingeladen!

Gebet in Hölstein

Samstag, 7. Februar, 9.30 Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen. Kontakt: Roland Steinle, 061 951 10 83

Singworkshop

Samstag, 7. Februar, 11.00 im Sunnewirbelsaal. Unter der Leitung von Karin und Lukas Jauslin üben wir die Lieder, die am Sonntag, 8. Februar im Gottesdienst in Hölstein gesungen werden.

Mitteilungen

Gemeindewochenende «Mit Joseph auf Abenteuerreisen» Vom Freitagabend, 24. April bis Sonntagmittag, 26. April findet unser nächstes Gemeindewochenende in Bernau statt. Es erwartet euch ein spannendes Programm für Jung und Alt, aber auch Zeit zum Auftanken und Entspannen im schönen Schwarzwald. Den Flyer mit allen Informationen sowie der QR-Anmeldung finden Sie entweder auf unserer Homepage www.ref-behoela.ch oder in unseren Kirchen sowie im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Bei Fragen steht Pfarrer Raphael Hadorn gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf euch!

Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und

Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30

Amtswochen

12. bis 25. Januar: Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60

26. Januar bis 15. Februar: Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda

Freitag, 23. Januar 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche. Anmeldung bis Donnerstag, 16.00 16.00 NordStern, 7. Klasse Samstag, 24. Januar 12.00 NordStern 9. Klasse Sonntag, 25. Januar 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Regionale Caritas Montag, 26. Januar 9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 28. Januar 18.00 SingWälle probt in der Kirche Freitag, 30. Januar 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet

Mitteilungen

In Gottes Hand geborgen Ist Beatrix Thelen aus Waldenburg, verstorben am 5. Januar im 61. Lebensjahr und

World’s

Eugen Kamber aus Waldenburg, verstorben am 11. Januar im 86. Lebensjahr. Gott schenke ihnen den ewigen Frieden und den Angehörigen Trost und Kraft. Herzlich willkommen Wir begrüssen Daniel Reidy; er wird mit uns am Sonntag den Gottesdienst feiern. Wir danken Ihnen herzlich im Namen aller Institutionen, welche Kollekten empfangen haben. Von Juli bis Ende Dezember konnten diverse Beträge im Wert von 3320.60 Franken weitergeleitet werden.

Katholisch to go Ein Kurs zur Auffrischung, was Katholisch und Glauben sein kann. Was ist typisch Katholisch? Glauben Katholik:innen anders? Herzliche Einladung an drei Abenden über den Glauben, der Kirche und den Zweifel sprechen. Antworten finden und dem was uns verbindet und erfüllt auf die Spur kommen. Im Kurs sprechen wir über Gott, Jesus und die Heilige Geistkraft. Es braucht keine Vorkenntnisse.

Leitung: Sabine Brantschen. Ort: Pfarrei Bruder Klaus. Daten: Mittwoch, von 19.30 bis 21.00. 4. März, 11. März und 18. März 2026. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Herzlich Willkommen. Anmeldung bis 1. März bei Sabine Brantschen, 079 433 52 40, s.brantschen@rkk.oberdorf.ch

Wir suchen Sie

Für unsere Kapelle in Hölstein suchen wir jemand der die Umgebung liebevoll pflegt. Wir stellen uns vor, dass Sie 1 bis 2 Stunden pro Woche rund um die Kapelle zum Besten schauen. In der Herbst- und Winterzeit ginge es um Laubrechen und Schneeschaufeln. In der Frühlings- und Sommerzeit ums Jäten und Rasen mähen. Die Anstellung wird im Stundenlohn bezahlt. Können Sie sich das vorstellen? Rund um unsere kleine und feine Kapelle, zum Rechten zu schauen?

Bei Interesse melden Sie sich bei sekretariat@rkk-oberdorf.ch Wir freuen uns mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 25. Januar 10.00 Kirche Diegten, Gottesdienst, Pfr. R. Frische

Gala in Diegten

enstein, Mehrzweckhalle

Jeden Montag

• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr

• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr

Jeden Dienstag

• Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr

Jeden Mittwoch

• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr

• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr

Jeden Donnerstag

• Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr

Niederdorf

Roter Sportplatz beschädigt Über Silvester hat eine unbekannte Gruppe auf dem roten Sportplatz Feuerwerk abgebrannt und dabei den frisch sanierten Platz beschädigt. Der Sportplatz weist verschiedene verbrannte Stellen auf. Auch wenn der Platz ohne Einschränkungen weiterhin genutzt werden kann, ist eine solche Handlung sehr ärgerlich und löst ein Kopfschütteln aus.

• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr Gämse

auf der Burgmatt

Traditonell wird nach dem Weltmeistertitel eine Gala gefeiert. Der Irish Dance Verein Diegten lud am Samstag, 17. Januar, rund 80 Gäste ein um Jael Senn’s Erfolge zu feiern. Jael tanzte den Siegestanz nochmal.

Auch die Tänzerinnen von der Éirin Tanzschule Zürich, wo Jael selbst trainert und auch unterrichtet, tanzten für einmal nicht in den Wettkampfkleidern, sondern in eleganter Abendrobe, was nocheinmal eine ganz andere Herausforderung war. Mit dabei waren auch Tänzerinnen aus Schottland und

Deutschland. Eva Wey und Greg Obrist spielten mit Geige und Gittare Live Musik dazu.

Jael’s Rede war sehr emotional, weil diese Gala gleichzeitig auch ein Abschied aus dem aktiven Wettkampfsport ist. Jael wird aber weiterhin unterrichten und wer weiss, wer die nächste Weltmeisterin wird.

Vielen herzlichen Dank an Alle die diese Gala ermöglicht haben und im Hintergrund in der Küche, Service und bei der Organisation mitgeholfen haben. IrishDanceVereinDiegten

Der Irish Dance Verein Diegten an der World’s Gala in Diegten. Foto: zVg

Veranstaltungen

BONISSIMO! DIE RATESHOW

mitBoniKollerund ElenaMpintsis

Freitag,23.Januar,20.13Uhr

TheaterimPfarrhauskeller Waldenburg

EINTRITTFREI/MITAUSTRITT

Die Schottland Show Filmvortrag von Christian Oeler

Der renommierte Fotograf Christian Oeler präsentiert seinen packenden Film über Schottland und erzählt live, in Mundart. Er nimmt das Publikum mit auf eine faszinierende Reise mit packenden Impressionen, von den abgelegenen Shetland-Inseln im Norden bis zu den Southern Uplands im Süden. Zu den Entdeckungen gehören aber auch Städte wie Edinburgh und Glasgow sowie Kultur mit den Highland Games, Whisky und dem bekannten Dampfzug. Die Show mit Filmaufnahmen, Kommentar und Musik widerspiegelt den Mythos Schottlands mit spektakulären Küstenlandschaften, wilden Highlands, Steinkreisen aus Urzeiten, magischen Burgen und einem Teil der Tierwelt. Mittwoch, 28.01., Liestal, Aula Burg, 19.30 Uhr Infos: www.christian-oeler.ch

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Chiemsee-Königssee-Salzburg 17.-21.Mai2026

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Österreich-Slowakei-Ungarn 12.-19.Juni2026

Spreewald-Ostsee-Swinemünde 04.-11.Juli2026

SchottlandmitallenSinnen 03.-12.August2026

TAGESFAHRTEN

SonntagsmarktinCannobio

Sonntag,15.März2026 HarderKulmundAlphornbau Freitag,10.April2026

Frühlings-u.OstermarktColmar Freitag,24.April2026

Rheinfall,SkyfallundSmilestones Mittwoch,13.Mai2026

Versuchs-StollenHagerbach Mittwoch,27.Mai2026

Zugersee/RigimitSchiffu.Bahn Dienstag,30.Juni2026

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