
Sirin Kilic
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Sirin Kilic
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Donaufahrt


Rund um Nikolaus 107
Weihnachtsduft liegt in der Luft 112
Weihnachtszauber:
Eine stille Stunde mit Liedern und Licht 116
Winterfreuden:
Musik und Bewegung nach dem Fest 121
Das neue Jahr klingt an 125
Puschel und Polka:
Faschingslust mit Musik 131
Empfehlungen für die Anschaffung von Instrumenten 135 Über die Autorin 136
„Also ich bin gar nicht musikalisch …!“ Dieser Satz fällt oft und vor allem ziemlich schnell, wenn es um Musik geht. Dabei kann man auch ohne musikalische Vorkenntnisse beglückende und erfüllende Erfahrungen durch Musik machen!
Dass der Einsatz von Musik im Betreuungsalltag mit Seniorinnen und Senioren mit und ohne demenzielle Erkrankung eine Vielzahl positiver Effekte bereithält, belegen neurologische Studien, aber vor allem auch die Praxis in Einrichtungen.
Mit diesem Buch möchte ich allen Betreuungskräften Mut machen, musikalisch mit Seniorinnen und Senioren aktiv zu werden: Mit dem entsprechenden Rüstzeug und vielfältigen Ideen wird das für alle Beteiligten garantiert ein Gewinn!
„Warum Musik mit Seniorinnen und Senioren?“ – In dem bewusst kurz und knapp gehaltenen ersten Kapitel fasse ich für Sie die wichtigsten Grundlagen und Fakten zusammen, damit Sie verstehen, wie Musik wirkt und welche Effekte sie auf ältere Menschen und solche mit demenziellen Erkrankungen haben kann.
Basic-Tipps – Welche Rahmenbedingungen sind bei einer Aktivierung mit Musik zu beachten? Wie kann ich eigene Bewegungsanleitungen für Sitztänze gestalten? Wie setze ich Instrumente ein? Diese und weitere Fragen werden in dem Kapitel „Basic-Tipps“ behandelt.
Stundengestaltung – Für die eigene Stundengestaltung finden Sie im Kapitel „Wie gehe ich’s an?“ Anleitungen, wie Sie ein Thema musikalisch gestalten und gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren erleben können.
Praxiskapitel – Hier finden Sie konkrete und leicht umsetzbare Abläufe für Musikstunden, mit denen Sie direkt und ohne lange Vorbereitungszeit in eine musikalische Stunde starten können. Sie können sich daraus selbstverständlich auch einzelne Bestandteile herauspicken und so kleine musikalische Aktionen in den Alltag bringen.
Kaufempfehlungen für Einrichtungen gibt es zum Schluss, damit Anschaffungen wie Instrumente und Material sinnvoll und befriedigend eingesetzt werden können.
Heute fegen wir den Winter musikalisch hinaus – mit einem fröhlichen Frühjahrsputz, bekannten Frühlingsliedern wie „Der Winter ist vergangen“ und einem Bauernregelquiz. Auch Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ begleiten uns auf unserem Weg in neues Licht und Leben. Freuen Sie sich auf Musik, Bewegung und Schwung!
Begrüßung und Einstimmung
Bewegung zur Musik: Frühjahrsputz
Musik Crazy Daisy (Hiawatha) (Ensemble Robby Schmitz)
Die Bewegungsabfolge wurde der Musik genau angepasst. Falls Sie es aber vorziehen, nicht zu zählen, dann merken Sie sich lediglich die einzelnen Aktionen und wiederholen Sie die Bewegungen so oft, wie es für Sie stimmig ist.
1. Kissen ausschütteln
2. Fenster mit kreisenden Bewegungen putzen
3. Lappen vorbereiten
4. Boden schrubben
8x rechts, 8x links, 8x oben, 8x unten
8x rechts, 8x links (1 Wdh.)
4x Lappen in den Eimer tunken, 4x auswringen (2 Wdh.)
2x rechts schrubben, 2x Mitte, 2x links, 2x Mitte (4 Wdh.)
5. Boden mit den Füßen trocken wischen beide Beine gleichzeitig 8x mal nach vorn und hinten gleiten lassen
6. Schweiß von der Stirn streichen 8x rechts/links abwechselnd
Die Bewegungsabfolge kann bis zum Ende der Musik wiederholt werden.
• Der Winter ist vergangen
• Winter, ade!
Spiel: Bauernregeln-Quiz
Bauernregeln sind oft überliefertes Wissen mit einem Augenzwinkern –und viele erinnern sich noch gut daran. Heute laden wir mit einem kleinen Quiz rund um die Frühlingsmonate zum Schmunzeln, Raten und gemeinsamen Erinnern ein. Das Quiz entsteht, indem die letzten Wörter einfach weggelassen werden (in Rot gedruckt):
• Auf Märzenregen folgt kein Sommersegen.
• Märzensonne – kurze Wonne.
• Säst du im März zu früh, ist’s oft vergeb’ne Müh’
• Der April macht, was er will.
• Blüht die Esche vor der Eiche, gibt es eine große Bleiche (= trockener Sommer), blüht die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche (= verregneter Sommer).
• Donner und Fröste im Wonnemond, Müh’ und Arbeit wenig lohnt.
• Die erste Liebe und der Mai gehen selten ohne Frost vorbei
• April und Weiberwill ändern sich schnell und viel
Ausklang: Musik zum Hören und Genießen
Musik Der Frühling, aus den „Vier Jahreszeiten“ (Antonio Vivaldi)
1. Der Winter ist vergangen, ich seh des Maien Schein, ich seh die Blümlein prangen, des ist mein Herz erfreut. So fern in jenem Tale, da ist gar lustig sein, da singt die Nachtigalle und manch Waldvögelein.
2. Ich geh ein’ Mai zu hauen hin durch das grüne Gras, schenk meinem Buhln die Traue, die mir die Liebste was, und bitt, dass sie mag kommen all an dem Fenster stahn, empfangen den Mai mit Blumen, er ist gar wohlgetan.
3. Er nahm sie sonder Trauern in seine Arme blank. Der Wächter auf der Mauern hub an ein Lied und sang: Ist jemand noch darinnen, der mag bald heimwärts gahn! Ich seh den Tag herdringen schon durch die Wolken klar.
4. Ach, Wächter auf der Mauren, wie quälst du mich so hart! Ich lieg in schweren Trauren, mein Herze leidet Schmerz: Das macht die Allerliebste, von der ich scheiden muss; das klag ich Gott dem Herren, dass ich sie lassen muss.
5. Adieu, mein’ Allerliebste. Adieu, schön Blümlein fein. Adieu, schön Rosenblume! Es muss geschieden sein. Bis dass ich wiederkomme, bleibst du die Liebe mein; das Herz in meinem Leibe gehört ja allzeit dein!
Heute stechen wir gemeinsam in See – auf unserer musikalischen Donaufahrt! Mit Walzerklängen von Johann Strauss, flatternden Tüchern und fliegenden Bällen gleiten wir im Dreivierteltakt über das Wasser. Wir genießen die frische Luft, singen fröhliche Lieder und lauschen der Natur. Am Ende winken wir uns mit „Rosen in Tirol“ zum Abschied – ein stimmungsvoller Ausklang für eine klangvolle Reise.
Körper erwärmen (ggf. bei geöffnetem Fenster):
• Arme nach oben zur Sonne heben, abwechselnd rechten und linken Arm strecken.
• Den ganzen Körper mit Sonnenstrahlen „betupfen“.
• Die Arme kreisrund wie eine große Sonne vor den Körper führen, dabei tief ein- und ausatmen.
Musik Donauwalzer (Johann Strauss [Sohn])
Material blaues Schwungtuch, 2–3 aufblasbare Montessori-Papierbälle
Ablauf Zur weltberühmten Melodie des „Donauwalzers“ von Johann Strauss gestalten die Teilnehmenden gemeinsam eine lebendige Flussfahrt. Das Schwungtuch symbolisiert die glitzernden Wellen der Donau, während Papierbälle als Boote, Fische oder Wellenkämme über das Tuch tanzen. Die Musik lädt zum Träumen, Mitbewegen und gemeinsamen Erleben ein – ein sinnliches, bewegtes Highlight voller Eleganz und Leichtigkeit.
Wohlauf in Gottes schöne Welt
Musik zum Hören und Genießen mit Instrumentalbegleitung
Musik Ungarischer Tanz Nr. 4 (Johannes Brahms)
Instrumente Handtrommeln, ggf. Schlägel
Ablauf Zur Musik wird im Rhythmus getrommelt – so, wie Sie auch klatschen würden.
Ausklang: Musik zum Hören und Genießen
Musik Schenkt man sich Rosen in Tirol (Carl Zeller)
Material 2 Chiffontücher pro Person
Ablauf Zum Abschied wird vom Schiff aus zu diesem sehr populären Schlager gesungen und gewunken.
1. Wohlauf in Gottes schöne Welt, lebe wohl, ade!
Die Luft ist warm und grün das Feld, lebe wohl, ade!
Die Berge glüh’n wie Edelstein, ich wandre mit dem Sonnenschein, |: lalalala, lalala, ins weite Land hinein! :|
2. Du traute Stadt am Bergeshang, lebe wohl, ade!
Du hoher Turm, du Glockenklang, lebe wohl, ade!
Ihr Häuser alle, wohlbekannt, noch einmal wink’ ich mit der Hand, |: lalalala, lalala, und nun seitab gewandt! :|
3. An meinem Wege fließt der Bach, lebe wohl, ade!
Der ruft den letzten Gruß mir nach, lebe wohl, ade!
Ach Gott, da wird’s so eigen mir, so milde weh’n die Lüfte hier, |: lalalala, lalala, als wär’s ein Gruß von dir! :|
4. Ein Gruß von dir, du schönes Kind, lebe wohl, ade!
Doch nun den Berg hinab geschwind, lebe wohl, ade!
Wer wandern will, der darf nicht steh’n, der darf niemals nach hinten seh’n, |: lalalala, lalala, muss immer weiter geh’n! :|
Der Herbst ist für viele Menschen mit Farben, Musik und Erinnerungen verbunden. Gemeinsam erkunden wir Erinnerungen, singen alte Volksweisen und gestalten einen Sitztanz zu einem alten irischen Lied.
• In einem kühlen Grunde
• Im Wald und auf der Heide
Bewegung zur Musik: Sitztanz „The Kesh Jig (traditional)“
Der irische Jig ist ein sehr bekannter irischer Volkstanz mit schwungvoller und schneller Melodie. Die Tanzgeschwindigkeit können Sie natürlich an Ihre Gruppe anpassen.
Wir sammeln Herbstlaub auf und packen es in Körbe, doch manchmal kommt der Herbstwind und wirbelt alles wieder durcheinander.
Musik The Kesh Jig (traditional)
Ablauf
• Arme zur Seite öffnen (wie zur Begrüßung).
• Hände im Takt auf die Oberschenkel patschen.
• Herbstlaub zusammenrechen (rechts/links abwechselnd).
• Mit der Hand schwungvoll Blätter in einen imaginären Korb werfen (rechts/links abwechselnd).
• Blätter-Körbe von rechts nach links reichen. Es kommt der Wind!

• Arme wie wehender Wind nach vorn schwingen.
• Auf die Oberschenkel patschen oder Arme wie Blätter heben, dann ausschütteln.
Alles von vorn, am Ende die Hände langsam sinken lassen.
Der Jig ist ziemlich lang, entscheiden Sie für Ihre Gruppe, wie viele Durchgänge Sie machen möchten. Damit das Unterbrechen der Musik nicht zu abrupt kommt, empfehle ich gerne das Ausblenden, also das langsame Verringern der Lautstärke der Musik.
Ablauf Lesen Sie den Text langsam vor und scheuen Sie sich nicht vor kleinen Pausen. Die Augen der Zuhörenden dürfen sehr gerne dabei geschlossen werden.
Wir sitzen ganz gemütlich auf einer Bank am Waldrand. Die Luft ist frisch und klar, ein leichter Wind streicht durch die Bäume. Über uns rascheln bunte Blätter – rot, gelb, orange. Die Sonne scheint golden durch das Geäst.
Langsam stehen wir auf und gehen auf einem kleinen Pfad in den Wald hinein. Der Boden ist weich durch das gefallene Laub. Bei jedem Schritt raschelt es unter unseren Füßen. Wir hören das Zwitschern eines Vogels, das Knacken eines Zweigs, vielleicht sogar das leise Plätschern eines kleinen Bachs.
Wir bleiben stehen und schauen uns um. Alles ist ruhig. Ein Eichhörnchen flitzt den Baumstamm hinauf. Ein Reh blickt neugierig aus dem Dickicht. Wir atmen tief ein – die Luft riecht nach feuchtem Moos, nach Erde und Blättern.
Nun gehen wir langsam zurück zur Bank. Noch einmal schauen wir uns um – und nehmen die Stille und die Farben des Herbstes mit in unseren Tag.
Wenn Sie bereit sind, öffnen Sie langsam die Augen.

• Hejo, spann den Wagen an
Falls Sie und auch die Gruppe es versuchen möchten, kann dieses Lied auch als Kanon gesungen werden: Die zweite Gruppe startet bei „Hol die goldnen Garben“.
Instrumente Trommeln mit Schlägeln
Spielweise
Hejo, spann den Wagen an
Trommeln werden im Takt angeschlagen.
denn der Wind treibt Regen übers Land Mit den Schlägeln wird über die Trommeln gestrichen.
Hol die goldnen Garben
Trommeln werden auf „Hol“ und „Garben“ geschlagen
Sie können die unterschiedlichen Spielweisen erst mal ganz in Ruhe spielen lassen, bevor das Lied gesungen wird. Variieren Sie die Trommelklänge durch Kontraste: Mal ist der Wind sehr stark, mal ist er nur ganz schwach.
Musik zum Hören und Genießen
Musik Oktober, aus „Die Jahreszeiten“ (Peter Tschaikowsky)

1. In einem kühlen Grunde, da geht ein Mühlenrad; mein Liebste ist verschwunden, die dort gewohnet hat.
2. Sie hat mir Treu versprochen, gab mir ein’ Ring dabei, sie hat die Treu gebrochen, das Ringlein sprang entzwei.
3. Ich möcht als Spielmann reisen weit in die Welt hinaus und singen meine Weisen und gehn von Haus zu Haus.
4. Ich möcht als Reiter fliegen wohl in die blut’ge Schlacht, um stille Feuer liegen im Feld bei dunkler Nacht.
5. Hör ich das Mühlrad gehen, ich weiß nicht, was ich will; ich möcht am liebsten sterben, da wär’s auf einmal still.
Hejo, spann den Wagen an, denn der Wind treibt Regen übers Land! Hol die goldnen Garben, hol die goldnen Garben!
Diese Musikstunde widmet sich dem Thema „Winter“ – mit winterlichen Liedern, einem Sitztanz, Instrumentalspiel und Bewegung. Zentrale Themen sind Schlittschuhlaufen, Ofenwärme und klirrende Kälte. Die Stunde aktiviert Sinne, Körper und Erinnerungen.
Begrüßung und Einstimmung
Bewegung zur Musik:
Sitztanz „Schlittschuhfahrt auf dem Wintersee“
Musik The Skater’s Waltz (Émile Waldteufel)
Ablauf Hören Sie sich die Musik ruhig mehrmals ohne Bewegungen an, um sie kennenzulernen. Sie werden erkennen, dass es unterschiedliche Teile gibt, und manche wiederholen sich. Es gibt für diesen Sitztanz vier unterschiedliche Bewegungen (A–E), die Sie entweder in der Reihenfolge immer wieder wiederholen oder auch frei kombinieren können. Der Gruppe können Sie durch Reinrufen signalisieren, welche „Eislauffigur“ als nächstes kommt. Bleiben Sie ruhig eine Weile bei einer Bewegung („Eislauffigur“), bis sie der Gruppe klar ist. Sie können auch freie Teile einbauen (z. B. „jeder fährt jetzt so, wie er möchte ...“).
Einstieg Aufrechte Sitzhaltung, Musik beginnt, Arme zur Seite führen, ruhig ein- und ausatmen.
Bewegungsabfolge
A) Gleiten: Arme im Wechsel nach rechts und links führen, mit den Füße abwechselnd nach vorn tippen.

B) Drehung auf dem Eis: Arme kreisen, Oberkörper leicht drehen.
C) Kreisbewegung: Arme und Füße machen parallel kreisförmige Bewegung nach vorn (jeweils rechts und links).
D) Wiegebewegung: Arme sind ausgestreckt und wiegen mit dem Oberkörper hin und her.
E) Bremsen und Schluss: Arme sinken zur Seite, die Füße werden nebeneinander aufgestellt.
Der Sitztanz kann auch mit Chiffontüchern oder in Paarformation ausgeführt werden: Zwei Teilnehmende halten sich jeweils an einer Hand, die freie Hand übernimmt die Bewegungen.
Zur Walzermusik kann der Oberkörper von stark eingeschränkten Teilnehmenden sanft und behutsam mitbewegt werden.
Musik The Skater’s Waltz (Émile Waldteufel)
Instrumente Trommeln (mit oder ohne Schlägel)
Ablauf
• Zum fließenden Teil der Musik gleiten Hände oder Schlägel über die Trommeln (kreisend, wischend, streichend).
• Zum kräftigen Teil wird im Takt getrommelt.
• „Sprünge“ können eingebaut werden: „Wir springen jetzt gemeinsam auf dem Eis – 1, 2, 3 … hopp!“
• Schneeflöckchen, Weißröckchen

Sinneserfahrung: Wir feuern den Ofen an
Musik Träumerei (Robert Schumann:)
Ablauf
• Gemeinsam überlegen: Welche Schritte braucht es, um einen Ofen anzuzünden?
• Geräusche mit der Stimme nachahmen: Klopfen wie auf Holz, Pusten wie mit einem Blasebalg, Zischen wie beim Anzünden eines Streichholzes oder Knistern wie Stroh.
• Wärmende Bewegungen: Hände reiben, in die Hände pusten, Arme um den Körper legen.
Das Musikstück kann auf Wunsch mehrfach gehört werden, um die Stimmung ausklingen zu lassen.
Ablauf Eine Person stellt pantomimisch eine winterliche Aktivität dar, die anderen raten. Sobald ein Begriff erraten wurde, macht die Gruppe mit.
Beispiele
• Schneemann bauen
• Frieren
• Tee trinken
• Schlitten fahren
• Schnee schippen
Gehen Sie mit gutem Beispiel voran – die Gruppe wird sicherlich schnell aktiv!
Ausklang: Musik zum Hören und Genießen
Musik Der Winter, 2. Satz, aus den „Vier Jahreszeiten“ (Antonio Vivaldi)

1. Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit; du kommst aus den Wolken, dein Weg ist so weit.
2. Komm, setz dich ans Fenster, du lieblicher Stern; malst Blumen und Blätter, wir haben dich gern.
3. Schneeflöckchen, du deckst uns die Blümelein zu, dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh.
4. Schneeflöckchen, Weißröckchen, komm zu uns ins Tal, dann baun wir den Schneemann und werfen den Ball.
Sirin Kilic studierte Operngesang an der Musikhochschule Freiburg. Nach ersten Engagements am Theater Bremen war sie über viele Jahre als freischaffende Opernsängerin in verschiedenen Opernhäusern Deutschlands zu hören. Parallel dazu entwickelte sich das Teilen ihrer Leidenschaft für Musik zu einem zentralen Bestandteil ihres künstlerischen Wirkens. Sie absolvierte ein weiteres Studium der Elementaren Musikpädagogik an der Musikhochschule Mannheim und erwarb zusätzlich das Zertifikat als Musikgeragogin (FH Münster).
Heute verbindet sie ihre vielseitige Konzerttätigkeit mit einer breit gefächerten pädagogischen Arbeit: Sie musiziert und arbeitet mit Menschen aller Altersstufen in unterschiedlichsten Kontexten. Besonders am Herzen liegt ihr dabei, Freude am Musizieren zu wecken und vielfältige Zugänge zur Musik zu eröffnen. Ihre reichen Erfahrungen gibt sie zudem in Fortbildungen und Workshops weiter und publiziert regelmäßig in Fachzeitschriften.
Keine Angst vor schiefen Tönen!
„Ich bin gar nicht musikalisch …!“ – Na und?
Für gute Stimmung braucht es keine Opernausbildung! Dieses Buch zeigt Ihnen, wie leicht Musik im Alltag mit Seniorinnen und Senioren eingesetzt werden kann und einfach Spaß macht – ganz ohne Vorkenntnisse.
Ob mit oder ohne Demenz: Musik bringt Schwung in den Alltag, weckt Erinnerungen, lockert die Stimmung und sorgt für viele kleine Glücksmomente. Mit vielen praktischen Ideen, einfachen Tipps und sofort einsetzbaren Stundenkonzepten wird Musik für Sie zu einem wertvollen Begleiter im Betreuungsalltag.
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Die Autorin
Sirin Kilic ist Opernsängerin, Musikpädagogin und Musikgeragogin. Mit großer Freude verbindet sie künstlerische Praxis und pädagogische Arbeit. In Workshops, Fortbildungen und Fachbeiträgen gibt sie ihre Begeisterung für Musik weiter und lädt Menschen jeden Alters zum gemeinsamen Musizieren ein.
