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CRIF (D)

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SPONSORED CONTENT FÜR CRIF

16. November 2025

Bonität mit Nachhaltigkeitsfaktor Firmen sind auf verlässliche Informatio­ nen über ihre Geschäftspartner ange­ wiesen. Diese bilden die Grundlage für fundierte Entscheidungen, stabile Bezie­ hungen und kalkulierbare Risiken. Um zu beurteilen, ob ein potenzielles Part­ nerunternehmen seinen Zahlungs­ verpflichtungen nachkommen kann, müssen dessen Bonität und Zuverlässig­ keit geprüft werden. Für Risikoent­ scheide steht dabei in der Regel die ­Kreditrisikoanalyse im Vordergrund. Die in Zürich ansässige Wirtschafts­ auskunftei CRIF bietet Lösungen in den Bereichen Kreditrisikomanagement, ­B etrugsprävention, Identitätsprüfung und Bonitätsbewertung von Firmen und Privatpersonen an. Für Unternehmen stellt CRIF eine umfassende Kreditrisiko­ analyse bereit, die auf die Bonität und Ausfallwahrscheinlichkeit von Geschäfts­ partnern, Kunden oder Lieferanten zu­ geschnitten ist. Ziel ist, die finanzielle Sta­ bilität und das Zahlungsverhalten eines Unternehmens möglichst präzise zu be­ urteilen. Die Analyse basiert auf einem ­algorithmisch berechneten Score, der die Ausfallwahrscheinlichkeit in den kom­ menden zwölf Monaten prognostiziert. Dieser Credit Score wird laufend aktuali­ siert und beruht auf quantitativen sowie qualitativen Merkmalen, die unterschied­ lich gewichtet werden, um eine möglichst realistische Risikoeinschätzung zu ­ermöglichen.

Kreditrisiko und Bonität CRIF berücksichtigt bei der Bonitäts­ bewertung eine Vielzahl finanzieller und struktureller Kennzahlen, die zusammen ein aussagekräftiges Bild der Bonität ­ergeben. Diese Kennzahlen sind darauf ausgelegt, einen Überblick über das Aus­ fallrisiko im Firmenbereich zu vermit­ teln. Zu den zentralen Faktoren im CRIFFirmenrating zählen die Rechtsform, das Haftungskapital, Negativmerkmale wie Betreibungen, Inkassofälle oder Kon­ kurse, Zahlungserfahrungen, das Unter­ nehmensalter, der Jahresumsatz, die Zahl der Mitarbeitenden, personelle Ver­ flechtungen sowie branchenspezifische und regionale Gegebenheiten. Zusätz­ lich bezieht CRIF die branchenspezifi­ sche Ausfallwahrscheinlichkeit ein. Der Credit Score wird laufend aktualisiert und ­beruht auf einer algorithmischen Gewichtung dieser Kennzahlen und ­Erfahrungswerte. Dabei spielt das Zah­ lungsverhalten – insbesondere pünktli­ che oder verspätete Zahlungen – eine zentrale Rolle, da es die unmittelbare Zahlungsfähigkeit widerspiegelt. In den vergangenen Jahren haben ESG-Faktoren (Environment, Social, ­Governance) sowohl regulatorisch als auch reputationsbezogen an Bedeutung gewonnen. Deshalb stellt CRIF neu auch ESG-Kennzahlen zur Verfügung, die ­zusätzliche Nachhaltigkeitsaspekte bei der Bewertung berücksichtigen. «Die ­Kreditrisikoanalyse bildet hauptsächlich die finanzielle Situation eines Unterneh­ mens ab. Bei der ESG-Bewertung werden Aspekte wie Umwelteinflüsse, Zusam­ mensetzung des Verwaltungsrats, Chan­ cengleichheit oder soziales Engagement berücksichtigt – «so entsteht ein «ganz­ heitliches Bild, sagt Stefanie Egger, Leite­ rin ESG-Consulting bei CRIF Schweiz und Mitglied der Geschäftsleitung. Der ESG-Score von CRIF basiert auf ­öffentlich zugänglichen Informationen sowie auf unternehmenseigenen Daten und ermöglicht einen ersten Überblick über die Lieferkette. Er dient als Grund­ lage für die Risikobewertung und die ­Wesentlichkeitsschätzung und liefert ­relevante Informationen für die eigene

ADOBE STOCK

Bei Kreditentscheiden reicht der Blick auf klassische Finanzkennzahlen immer weniger. Die Wirtschaftsauskunftei CRIF lässt Umwelt-, Sozial- und Governance-Daten in die Risikoprüfung einfliessen – und zeigt, welche Geschäftspartner langfristig stabil sind.

Bei Kreditentscheiden rücken für Schweizer Unternehmen neben der Bonität zunehmend auch ESG-Kriterien ins Blickfeld.

CO2-Bilanz im Rahmen von Scope 3 – also jene indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, die in vielen Bran­ chen den grössten Teil der Treibhausgase ausmachen. Nach dem Greenhouse-Gas(GHG)-Protocol werden Emissionen in drei Kategorien gegliedert: Scope 1 ­umfasst direkte Emissionen aus eigenen oder kontrollierten Quellen, Scope 2 ­indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie, und Scope 3 alle übrigen in­ direkten Emissionen entlang der Wert­ schöpfungskette. In der Schweiz steht der ESG-Score von CRIF für über 500 000 im Handelsregister eingetragene Kapital­ gesellschaften zur Verfügung. Neben ESG-Informationen enthält er auch ­geschätzte CO2-Äquivalente für Scope 1 und Scope 2. Ergänzend sind ESG-Scores zusammen mit Angaben zu physischen Risiken, Transitionsrisiken und Biodiver­ sitätsdaten auch für Unternehmen in EUStaaten und darüber hinaus verfügbar.

Der Ansatz von CRIF trägt zu einer verlässlichen Prognose der Ausfallwahrscheinlichkeit im B2B-­Geschäft bei.

ESG als Risikodimension Bonität und ESG beantworten unter­ schiedliche Fragen, stehen jedoch in einem gewissen Zusammenhang. ­Richtig

Regionale Unterschiede Durchschnittlicher ESG-Score nach Kanton, basierend auf über 500 000 im Handelsregister eingetragenen Firmen. Je dunkler das Grün, desto höher der ESG-Score.

Quelle: CRIF

eingesetzt, verbessern ESG-Bewertun­ gen und Bonitätsmodelle gemeinsam die Entscheidungsgrundlagen – vorausge­ setzt, ihre Rollen werden nicht ver­ mischt: «ESG-Scores und Credit Scores sind unterschiedliche, aber komplemen­ täre Instrumente zur Risikobewertung. Der ESG-Score ersetzt keine Kredit­ risikoanalyse, sondern liefert zusätzliche nichtfinanzielle Risikosignale. In der Breitenanalyse zeigt sich eine Korrela­ tion: Unternehmen mit besseren ESGWerten weisen tendenziell geringere kommerzielle Risiken auf», sagt Stefanie Egger. Wie die Expertin erläutert, besteht ein Zusammenhang zwischen der Unterneh­ mensgrösse und dem ESG-Score. In der Regel fallen die ESG-Werte grösserer Unternehmen höher aus als jene kleine­ rer Betriebe. Ab einer Grösse von 20 bis 50 Mitarbeitenden steigen die ESG-­ Scores häufiger an. Eine mögliche Erklä­ rung sieht Egger darin, dass grössere Unternehmen über mehr Ressourcen für Nachhaltigkeitsmassnahmen verfügen. Solche Betriebe hätten meist auch bes­ sere Voraussetzungen, etwa zur Bildung eines diversifizierten Verwaltungsrats. CRIF beobachtet zudem markante Unterschiede bei den ESG-Werten zwi­ schen einzelnen Branchen. So schneidet etwa das industriell und landwirtschaft­ lich geprägte Wallis schlechter ab als der Kanton Zug, in dem viele Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor tätig sind. Auch die Zusammensetzung von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat ist ein relevanter Einflussfaktor: Berück­ sichtigt werden unter anderem die Zahl der Einzelmandate eines Verwaltungs­ rats, Altersdurchschnitt, Herkunft und der Frauenanteil. Laut Egger sind ESG-Faktoren aus dem heutigen Risikomanagement nicht mehr wegzudenken. «Der Ansatz von CRIF, der sowohl ­Bonitäts- als auch ESGScores für sämtliche Kapitalgesellschaf­ ten in der Schweiz umfasst, trägt zu einer möglichst verlässlichen Prognose der Ausfall­wahrscheinlichkeit im B2B-­ Geschäft bei.»

Methodik von CRIF Credit Score: CRIF entwickelt Score-Karten auf Basis etablierter statistischer Verfahren. Der Score des «CRIF Credit Check Business» beruht auf linearer Regression, bei der Variablenauswahl und deren Gewichtung so optimiert werden, dass positive und negative Fälle möglichst präzise getrennt werden können. Neben einer hohen, durch mehrere unabhängige Stichproben überprüften Trennschärfe legt CRIF besonderen Wert auf Stabilität und Validität. ESG-Score: Der ESG-Score basiert auf unternehmenseigenen und öffentlichen Daten und wird mittels Advanced-AnalyticsModellen anhand einer Vielzahl von Indikatoren berechnet. Die Methodik orientiert sich an den Vorgaben der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) und CRIFRatings, deckt die Dimensionen Umwelt, Soziales sowie Unternehmensführung ab und wird auf einer Skala von A (sehr hoch) bis E (sehr niedrig) ausgewiesen. Geschätzte CO2-Äquivalente der Scopes 1 und 2 fliessen in die Bewertung ein; zusätzlich können Firmen an internationalen Standards ausgerichtete Scope-3Daten liefern und ein ESG-Zertifikat erhalten.

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Dieser Inhalt wurde von NZZ Content Creation im Auftrag von CRIF erstellt.


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