Sommerserie Bauten und Menschen
KI verÀndert die Arbeitswelt
Bereits heute kann KĂŒnstliche Intelligenz (KI) vieles efïŹzienter und besser als der Mensch. Seite 11
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Bereits heute kann KĂŒnstliche Intelligenz (KI) vieles efïŹzienter und besser als der Mensch. Seite 11
livia HĂ€berling
350 Mitarbeitende der Stadt Affoltern
sollen bald weniger arbeiten Statt 42 Stunden wird ihre Arbeitswoche ab April 2024 noch 38 Stunden betragen. Dies sieht ein Beschluss des Stadtrats vor, der vergangene Woche in einer Mitteilung kommuniziert wurde.
Die Stadt begrĂŒndete diesen Schritt mit fehlenden FachkrĂ€ften. StadtprĂ€sidentin Eveline Fenner bezeichnete den Personalmangel als «phasenweise sehr akut». Gerade in der PïŹege und in der Verwaltung habe die Stadt zunehmend MĂŒhe, Mitarbeitende zu rekrutieren Selbst den SpringerïŹrmen die Mitarbei-
tende fĂŒr TemporĂ€reinsĂ€tze ausleihen, fehle passendes Personal. QualiïŹzierte Fachleute wĂŒrden indes benötigt, argumentiert die Stadt Dies mit Blick auf die Digitalisierung, das erwartete Bevölkerungswachstum und das immer komplexer werdende öffentliche Recht. Die EinfĂŒhrung der 38-Stunden-Woche bei gleichem Lohn wird die Personalkosten der Stadt Affoltern voraussichtlich um 9,5 Prozent ansteigen lassen. In der Mitteilung wurden die zusĂ€tzlichen jĂ€hrlich wiederkehrenden Brutto-Kosten auf rund 2 3 Millionen Franken beziffert. Einen Teil dieser Ausgaben wolle die Stadt durch eine höhere ArbeitgeberAttraktivitĂ€t wieder einsparen erklĂ€rte
Eveline Fenner gegenĂŒber dem «Anzeiger»: Einerseits durch weniger Fluktuation und Folgekosten, anderseits durch weniger Springer-Personal, das bisher ausgeliehen werden musste um Vakanzen zu ĂŒberbrĂŒcken. Diese temporĂ€ren ArbeitskrĂ€fte hĂ€tten allein im Jahr 2022 Kosten von rund 1,2 Millionen Franken verursacht.
Entscheid provoziert viele Reaktionen
Die Reaktionen zum Beschluss des Stadtrats liessen nicht lange auf sich warten. Auf der Plattform der Pendlerzeitung «20 Minuten» wurde die 38-StundenWoche kontrovers diskutiert; mehr als
450 Kommentare entstanden zum Beitrag
Und auch auf der Facebook-Seite «Pinnwand SÀuliamt» kam sie zur Sprache.
Die PlĂ€ne des Stadtrats werfen Fragen auf. Wie viele zusĂ€tzliche Arbeitsstellen wird die Stadt nun schaffen mĂŒssen? Wo ïŹndet sie diese FachkrĂ€fte âwirbt sie sie womöglich bei den umliegenden Gemeinden ab? Wer hat die Idee der 38-Stunden-Woche mitentwickelt?
Und woher nimmt Affoltern das Geld, um diesen Schritt zu ïŹnanzieren?
Der «Anzeiger» hat StadtprÀsidentin Eveline Fenner zum grossen Interview getroffen.
Interview Seiten 4 und 5
1800 Personen besuchten die Freestyle-Night 2023 in Mettmenstetten
Dominik Stierli
Die Freestyle-Night in Mettmenstetten lĂ€sst sich nicht in eine Schublade stecken Vom Familienanlass bis zum Rockkonzert reicht die Spannweite Und sportlich gesehen endet eigentlich alles im Wasserbecken vor der grossen Sprungschanze Aber der Weg dorthin könnte unterschiedlicher nicht sein Ob mit Skis BMX-RĂ€der oder einfach direkt ab einem grossen Trampolin alles ist möglich Die Wasserschanze wird hauptsĂ€chlich von den professionellen FreestyleSkispringern fĂŒrs Sommertraining benutzt Aktuell trainiert auch die Nationalmannschaft aus Kasachstan im SĂ€uliamt Diese liessen es sich nicht nehmen, auch am Fun-Wettkampf teilzunehmen Aber auch die Besten der Schweiz waren mit von der Partie: Der aktuelle Weltmeister NoĂ© Roth aus Baar sowie der ZĂŒrcher Pirmin Werner Olympiavierter in Peking, liessen sich den Spass nicht entgehen
Mit 39 auf der Schanze
OK-Chef Andreas Isoz aus Mettmenstetten und langjĂ€hriger Spitzensportler war auch als Springer zu sehen Und dies bald zehn Jahre nach seinem RĂŒcktritt «Dieses Jahr reichte es nur fĂŒr einen Doppelsalto FĂŒr mehr bin ich gerade zu wenig trainiert» fĂŒhrt er zu seinem Sprung aus und ergĂ€nzt, dass es doch einen Altersunterschied von 16 Jahren zum nĂ€chsten Teilnehmer gĂ€be Im GesprĂ€ch mit dem «Anzeiger» betont Isoz, dass alle Helfenden am Anlass ehrenamtlich arbeiten Den Zuschaueraufmarsch schĂ€tzt er auf etwa 1800 Personen: «Aufgrund der schlechten Wetterprognose und den aufkommenden Gewittern war die Zahl wohl geringer als sonst»
Viel Freestyle-Nachwuchs
Der Anlass begann mit dem Regio-Cup der jungen Athleten und Athletinnen «Aktuell trainieren viele Nachwuchstalente fĂŒr den Schweizer FreestyleSport bei uns», erklĂ€rt er freudig Das sieht man auch am Engagement gewis-
ser Teilnehmenden So wird zum Beispiel die Rifferswilerin Lina Kozomara mit Jahrgang 2005 immer wieder von der Platzspeakerin angekĂŒndigt Sie nahm zuerst am Regio-Cup teil und war danach auch in der QualiïŹkation der ProïŹs zu sehen Dabei konnten alle Teilnehmenden so viele SprĂŒnge absolvieren wie sie wollten Die Jury entschied dann ĂŒber den Finaleinzug
Spannender Final
Die im KO-System ausgetragenen Finals konnte bei den Aerials-MĂ€nner Sherzod Khashyrbayev aus Kasachstan fĂŒr sich
entscheiden Finalgegner NoĂ© Roth erwischte im Final einen nicht ganz perfekten Sprung Bei den Frauen setzte sich die ZĂŒrcherin Carol Bouvard vor der deutschen Emma Weiss durch Die Siegerin zeigte im Final als einzige Frau einen Dreifachsalto In der Kategorie Bike gewann Vincent Mattes aus Bremgarten Neben den sportlichen Highlights an der Schanze begeisterte die Freestyle-Night auch mit anderen Luftakrobaten: 15 Fallschirmspringer wurden ĂŒber dem FestgelĂ€nde abgesetzt und landeten direkt nebenan auf der Wiese. Zuvor schossen die vier besten mit gut 80 Stundenkilometern ĂŒber die
Zuschauerinnen und Zuschauer hinweg und streiften dabei teils sogar die BĂ€ume. Es herrschte eine tolle Stimmung Ab 20 Uhr heizte die AC/DC-Cover Band «Gone Shootin» dem Publikum ein. Zu den warmen Temperaturen konnte man sich mit einem feinen GetrĂ€nk etwas abkĂŒhlen GemĂ€ss den Organisatoren verlief der Anlass ohne grössere ZwischenfĂ€lle. Andreas Isoz freut sich bereits aufs nĂ€chste Jahr Dann kommt es zur 20. Ausgabe des Events. «Wir haben ein paar tolle Ideen, sind aber da noch auf Sponsorensuche», sagt er dazu.
Impressionen auf Seite 18
Prozent der FÀlle der FriedensrichterÀmter gehen nicht ans Gericht. Seite 3
Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Der heutige «Anzeiger» sieht ein wenig anders aus als bisher «Entschlacken» lautete das Motto, unter dem sich die Redaktion in den letzten Wochen damit beschĂ€ftigt hat, das Erscheinungsbild der Zeitung klarer und aufgerĂ€umter zu gestalten â und dennoch unverkennbar Ihr «Anzeiger» zu bleiben Was die Schriften anbelangt bleibt nĂ€mlich alles beim BewĂ€hrten.
Die auffĂ€lligste Ănderung ïŹndet sich ganz oben auf dieser Seite Das «Schaufenster» mit Einblicken in die Artikel des ersten Bunds wurde von fĂŒnf Elementen auf drei reduziert Damit will die Redaktion ihre Inhalte kĂŒnftig stĂ€rker akzentuieren. Und ganz grundsĂ€tzlich wurde bei der Layout-Auffrischung das eine oder andere schwerfĂ€llige Gestaltungselement ausgemistet Neu verzichtet der «Anzeiger» auf den «Lead», den fett gedruckten Vorspann vor dem eigentlichen Artikel DafĂŒr sollen vermehrt «Quotes», hervorgehobene Zitate und Zahlen, als Leseanreiz dienen â in Varianten mit Zahl oder PortrĂ€tbild
Auch mit verĂ€nderter Optik will der «Anzeiger» bleiben was ihn stark macht: Die Zeitung, die man lesen muss, wenn man informiert sein will, was im Knonauer Amt passiert â und weshalb (tst.)
einen kompetenten und zuverlÀssigen Immobilienverkauf
Nutzungsplanung:
Studienauftrag
Zentrumsplanung
Bonstetten
Betrifft: 8906 Bonstetten
Ausschreibung
PrÀqualifikation
Studienauftrag
Die Gemeinde Bonstetten plant die DurchfĂŒhrung eines Studienauftrages zur Gestaltung und Entwicklung des Zentrums Bonstetten. Es sollen die baulichen Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeindeverwaltung sowie zwei weiterer Parzellen, eines Dorfplatzes sowie die Einbindung und Gestaltung des Strassenraums aufgezeigt werden.
FĂŒr die Teilnahme am Studienauftrag können sich Teams bestehend aus Architekten und Landschaftsarchitekten bis zum 31 August 2023 17 00 Uhr bei R+K bewerben Massgebend ist der Eingang am Eingabeort (nicht Poststempel).
Auftraggeber: Gemeinde Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten
TeilnahmeantrĂ€ge sind an folgende Adresse zu schicken: R+K, BĂŒro fĂŒr RaumplanungAG zuhandenRenĂ©Ott Poststrasse4 8808 PfĂ€ffikon SZ, rene.ott@rkplaner.ch
Schlusstermin fĂŒr die Einreichung der TeilnahmeantrĂ€ge: 31 08 2023, 17 00 Uhr, Eingang am Eingabeort massgebend (nicht Poststempel).
Dienstleistungskategorie CPC: [12] Architektur; technische Beratung und Planung und integrierte technische Leistungen; Stadt- und Landschaftsplanung; zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung
Projekttitel der Beschaffung: Studienauftrag Zentrumsplanung Bonstetten
Aufteilung in Lose? Nein
Gemeinschaftsvokabular:
71221000 â Dienstleistungen von ArchitekturbĂŒros bei GebĂ€uden 71242000 â Entwurf und Gestaltung KostenschĂ€tzung
Zuschlagskriterien: Aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien
Bemerkungen: Die weitere Auftragsvergabe ist vorbehÀltlich der Genehmigung durch die Stimmbevölkerung.
Eignungskriterien und geforderte Nachweise: Aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien und Nachweise Vorgesehener Termin fĂŒr die Bestimmung der ausgewĂ€hlten Teilnehmer: 26 09 2023
Sprache des Verfahrens: Deutsch
Bezugsquelle fĂŒr Teilnahmeunterlagen zur PrĂ€qualifikation: URL www.rkplaner ch/zum-download
Teilnahmeunterlagen fĂŒr die PrĂ€qualifikation sind verfĂŒgbar ab: 30 06 2023 bis: 31.08.2023
Rechtliche Hinweise
Kontaktstelle
R+K, BĂŒro fĂŒr Raumplanung AG Poststrasse 4, 8808 PfĂ€ffikon SZ 055 415 00 15
Weitere Angaben zur Meldung
Bezug Unterlagen fĂŒr die PrĂ€qualifikation: www.rkplaner.ch/zum-download
Es tut weh, sagt das Herz, Es wird vergehen, sagt die Zeit
Aber ich komme immer wieder sagt die Erinnerung, Ich bleibe, sagt die Liebe
Tieftraurig mĂŒssen wir Abschied nehmen von meiner Ehefrau, unserer Mutter und Grossmutter
7. MĂ€rz 1935 â 11. Juli 2023
Am Dienstagnachmittag hat sich dein Lebenskreis geschlossen.
Dir nun nicht mehr begegnen zu können, ist noch unvorstellbar und schmerzvoll Wir danken dir fĂŒr deine HerzensgĂŒte und deine immerwĂ€hrende Beteiligung an allem, was wir miteinander erleben durften.Wir vermissen dich. Du fehlst uns Wir tragen dich in unseren Herzen.
In Liebe und tiefer Verbundenheit
Walter Gerber-Kehl
Jacqueline Gerber
Yvonne Gerber und Peter KĂŒndig mit Pascal und Tanja
Verwandte und Freunde
Trauerfeier: Freitag, 21. Juli 2023 FriedhofAïŹoltern amAlbis
14.00 Uhr Urnenbeisetzung, anschliessend
14.30 Uhr Gedenkfeier in der Friedhofskapelle
Anstelle von Blumenspenden gedenke man derAlzheimer Schweiz
Postkonto 10-6940-8, IBAN CH33 0900 0000 1000 6940 8,
Vermerk: «Nelly Gerber»
Traueradresse: Walter Gerber Tannholzstrasse 25b, 8910AïŹoltern amAlbis
Ăffnungszeiten Gemeindeverwaltung am 31. Juli / 1. August 2023
Die BĂŒros der Gemeindeverwaltung bleiben geschlossen am Montag, 31 Juli und Dienstag, 1 August 2023
Notfalldienste
Bestattungsamt 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG)
Wasserversorgung 044 701 92 51 (wenn keine Antwort 044 701 92 52)
18. Juli 2023
Gemeinderat Stallikon
Wettswil am Albis
Am 3 Juli 2023 ist in Wetzikon ZH gestorben:
Wulz geb. Hauser Maria Anna geboren am 11 September 1940 wohnhaft gewesen in Wettswil a A mit Aufenthalt in Wetzikon.
Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 3. August 2023, 14.30 Uhr in der Ref. Kirche Wettswil a.A. statt. Bestattungsamt Wettswil a.A.
Wir trauern um
Wenn ihr mich sucht, dann sucht in Eurem Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden, bin ich immer bei Euch.
Antoine de Saint-Exupéry
4. Juli 1925 â 13. Juli 2023
In hohemAlter durfte mein lieber Ehemann und unser Vater friedlich einschlafen.
Ingeborg PfÀndler-Reimers Aeugst am Albis
Markus PfĂ€ndler ZĂŒrich
Thomas PfĂ€ndler, EïŹretikon
Traueradresse: Ingeborg PfÀndler-Reimers Breitenstrasse 5, 8914Aeugst amAlbis
Traurig nehmen w r Abschied von meinem Ehemann, meinem Vater, unserem Bruder Onkel Gött Schwager und Freund
28 Dezember 1948 â10 Juli 2023
Nach e nem erfĂŒllten Leben und e nem krankheitsbedingten angsamen Abschied st er den Weg der Wolken gegangen Wir werden ihn sehr verm ssen
In Dankbarkeit und liebender Erinnerung
Catherine Jeanneret Manella und Familie
Flurin Manella und Familie Corina Mane la und Familie Claudio Manella und Famil e
Auf Wunsch von Riet findet ke ne Trauerfeier statt D e Asche wird der Natur ĂŒbergeben
Im Sinne von Riet kann d e Schweizer Voge warte unterstĂŒtzt werden, IBAN CH47 0900 0000 6000 2316 1 Vermerk: Riet Mane a
Traueradresse:
Catherine Jeanneret Mane a, LĂŒtisĂ€metstrasse 93, 8706 Meilen, cather nej@b uewin ch
Die aktuell hohen Temperaturen und die Bise wirken im Wald stark austrocknend. FĂŒr die nĂ€chsten Tage sind nicht ïŹĂ€chendeckend nennenswerte NiederschlĂ€ge zu erwarten Im Kanton ZĂŒrich herrscht zurzeit eine erhebliche Waldbrandgefahr (Gefahrenstufe 3 von 5). Es wird eine Mahnung zum sorgfĂ€ltigen Umgang mit Feuer im Wald und in WaldesnĂ€he ausgesprochen.
Konkret heisst das: Kein brennendes oder glĂŒhendes Material wie Zigaretten oder ZĂŒndhölzer wegwerfen, Feuer nur in befestigten Feuerstellen entfachen, laufend ĂŒberwachen Funkenwurf sofort löschen und vor dem Verlassen der Feuerstelle das Feuer vollstĂ€ndig mit Wasser löschen Bei starkem und böigem Wind gilt es, grundsĂ€tzlich auf Feuer verzichten (red)
WIR GRATULIEREN
Zum 85. Geburtstag
Die allerbesten WĂŒnsche fĂŒr eine gute Gesundheit sowie gute Laune senden wir zu Adelheid Schmid in Affoltern Sie feiert ihren 85 Geburtstag morgen Mittwoch, 19. Juli. Wir wĂŒnschen ihr einen schönen Festtag und gute Gesundheit im neuen Lebensjahrzehnt
Zur eisernen Hochzeit
Kaum zu glauben, aber wahr! 65 Jahre zusammen verheiratet â ein wunderbarer Anlass, dies auch gebĂŒhrend zu feiern! Sylvia und Aurino Canonica in Affoltern gratulieren wir morgen Mittwoch, 19 Juli, herzlich zum eisernen Hochzeitsfest und wĂŒnschen dem Jubelpaar ein fröhliches Fest
Zu Besuch bei Hansueli Rickli, dem dienstÀltesten Friedensrichter im Bezirk Affoltern werner schneiter
Eine juristische Instanz, die aber nicht juristisch urteilt sondern in Verhandlungen Lösungen sucht â und sozusagen um den Frieden feilscht: FriedensrichterĂ€mter entlasten Gerichte Besuch beim dienstĂ€ltesten Friedensrichter im Bezirk Hansueli Rickli in Affoltern
Die RĂ€ume im Hotel Löwen in Affoltern wurden zu klein und der Vermieter meldete andere BedĂŒrfnisse an Seit ein paar Jahren ist Friedensrichter Hansueli Rickli an der BĂŒelstrasse 11 domiziliert â als Nachbar der Feuerwehr und nur einen Steinwurf vom Bezirksgericht entfernt Er amtet im Bezirkshauptort seit dem 15 Mai 1996 als Friedensrichter und ist somit der dienstĂ€lteste im Bezirk Affoltern Hier handelt es sich um ein 45-Prozent-Pensum «Ein guter Mix zwischen meiner TĂ€tigkeit als Inhaber einer Marketingund TechnikïŹrma und dem Job als Friedensrichter den ich noch bis zu den Neuwahlen in vier Jahren ausĂŒben werde», fĂŒgt Rickli bei Friedensrichterinnen und Friedensrichter sind jeweils fĂŒr sechs Jahre gewĂ€hlt
Hansueli Rickli empfĂ€ngt in einem grösseren Raum der bestĂŒckt ist mit einem runden Tisch und zwei weiteren Sitzgelegenheiten Laptop und Beamer ermöglichen ihm, im Verlauf einer Verhandlung mit den Streitparteien eine mögliche Lösung, einen Vergleich etwa, direkt auf die Leinwand zu projizieren
Dabei ĂŒberlĂ€sst es Hansueli Rickli dem Anwalt einer Partei schon mal, selber an den Worten zu feilen â falls es kompliziert wird «Das kann bei Arbeitszeugnissen der Fall sein, wo es oft nur um Worte geht» sagt er Aber wirklich kompliziert ist es nur bei etwa 10 Prozent der arbeitsrechtlichen FĂ€lle
Auch mit Humor
80 Prozent der FĂ€lle, die im Bezirk bei den FriedensrichterĂ€mtern landen, gehen nicht ans Gericht. Hoch ist auch die Zahl der FĂ€lle, die 2022 direkt erledigt werden konnten, also ohne Klagebewilligung fĂŒrs Gericht: 68 Prozent, etwas mehr als auf Kantonsebene 105 von 136 erledigten FĂ€llen sogar innerhalb von drei Monaten; in der Regel dauern Erbangelegenheiten lĂ€nger FriedensrichterĂ€mter entlasten also die Gerichte in erheblichem Mass.
Bei gut der HĂ€lfte der FĂ€lle geht es um unbezahlte Rechnungen, sei es die Forderung nach Auffassung des KlĂ€gers/der KlĂ€gerin zu hoch oder die ArbeitsausfĂŒhrung mangelhaft Ăberwiegend geht es um BetrĂ€ge zwischen 5000 und 30 000 Franken, nur in 14 FĂ€llen lag der Streitwert ĂŒber 100 000 Franken.
Bei rund einem Viertel dreht es sich um arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen: etwa um Formulierungen in Zeugnissen, um Lohnabrechnungen oder ungerechtfertigte KĂŒndigungen GemĂ€ss Gesetz erwachsen den Parteien bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen keine Kosten die ĂŒbernimmt der Staat und somit die Steuerzahlenden «Darauf weise ich jeweils hin und betone auch, dass die Rechtssicherheit in der Schweiz gross ist und wir eigentlich viel bekommen vom Staat», fĂŒgt Hansueli Rickli bei (-ter )
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In Verhandlungen kommt ihm seine jahrelange Erfahrung zupass Dazu gehört auch die Schaffung einer lockeren
AtmosphĂ€re zu der bei Verhandlungsbeginn auch das Anbieten eines Kaffees gehört «Harzt es dann im Rahmen der Verhandlung so trenne ich die Parteien, damit der Anwalt mit seinem Klienten in einem separaten Raum unter vier Augen reden kann â und ihn womöglich in diskretem Rahmen ermuntert, etwas nachzugeben» hĂ€lt Hansueli Rickli fest Das geht dann vielleicht eine Weile hin und her; der Friedensrichter versucht LösungsvorschlĂ€ge zu kreieren und herauszuhören, wie stark Parteien bereit sind um Frieden zu erreichen und sich damit den Gang ans Gericht zu ersparen «Wir mĂ€rten oder feilschen sozusagen um den Frieden Schliesslich sage ich: Wollen Sie wirk-
lich in dieses hÀssliche GebÀude mit Stacheldraht ennet der Strasse»», lacht der Friedensrichter, der in seinen Verhandlungen auch mal auf Humor setzt Wenn er die Parteien empfÀngt, so geht
«Harzt es dann im Rahmen der Verhandlung, so trenne ich die Parteien, damit der Anwalt mit seinem Klienten in einem separaten Raum unter vier Augen reden kann.»
Hansueli Rickli, Friedensrichter
das immer einher mit dem Hinweis, wonach es bei der Verhandlung nicht
um Rechtsprechung gehe sondern um eine allseits befriedigende Lösung â sei das bei Forderungsklagen, bei Arbeitsoder Erbrechts- oder Unterhaltsklagen bei Nachbarschaftszwists oder anderen Streitigkeiten
Drei Phasen
Der Friedensrichter, die Friedensrichterin sind zwar juristische Instanz, urteilen aber nicht juristisch. Sie schlichten und machen eine Art Mediation. Diese «Vorrunde» ist vor einem Gerichtsgang grundsĂ€tzlich obligatorisch Einem Vergleich folgt eine VerfĂŒgung die auch als Urteil gilt. Findet sich keine Lösung, so erteilt das Friedensrichteramt die Klagebewilligung fĂŒr die gerichtliche Auseinandersetzung Hansueli Rickli nennt drei Phasen einer Verhandlung bei ihm: Erstens die sogenannte «KropïŹeerete», die den Frust zum Verschwinden bringen soll. Zweitens versucht er, MissverstĂ€ndnisse darzustellen und aus dem
Gebietsfremde Arten richten grossen Schaden an
Immer wieder kommt es vor dass sich Menschen ihrer Aquarien und Gartenteiche entledigen, indem sie Tiere oder
PïŹanzen in BĂ€chen FlĂŒssen oder Weihern entsorgen Wer seine Heimtiere so vermeintlich «in die Freiheit» entlĂ€sst macht sich strafbar und fĂŒhrt entweder deren Ende herbei oder schadet der Natur Denn die Mehrheit der Aquarienund Gartenteichlebewesen kann in unseren GewĂ€ssern nicht ĂŒberleben Jener kleine Teil, der sich zu etablieren vermag, kann als invasive Art grosse SchĂ€den anrichten Ausgesetzte GoldïŹsche oder Rotwangen-Schmuckschildkröten fressen beispielsweise ganze Weiher leer und bedrohen damit seltene Amphibien- und Insektenarten Gebietsfremde Garnelen
und Flohkrebse sind wahrscheinlich durch das AusschĂŒtten von Aquarienwasser in unsere GewĂ€sser gelangt Freigelassene Grosskrebse aus Nordamerika ĂŒbertragen die sogenannte Krebspest, die fĂŒr einheimische Krebse tödlich ist
Bereits bei Anschaffung nachdenken
Auch AquarienpïŹanzen, wie etwa das Brasilianische Tausendblatt können problematisch sein, denn sie wachsen sehr schnell und bilden dichte teppichartige BestĂ€nde Es ist deshalb verboten gebietsfremde Tiere und PïŹanzen in der freien Natur ins GewĂ€sser auszusetzen Auch im Aquarienwasser können sich winzig kleine Lebewesen beïŹnden wes-
halb auch dieses nicht in der Natur ausgeleert werden darf Wasser aus Aquarien mĂŒssen daher im Abwasser entsorgt werden aber nicht in den AbïŹussschacht auf der Strasse Der wichtigste Grundsatz lautet: Bereits vor einer Anschaffung sollte man sich Gedanken machen, ob die nötige Zeit fĂŒr PïŹege und Unterhalt langfristig vorhanden ist und wie lĂ€ngere Abwesenheiten, etwa in den Sommerferien, abgedeckt werden können Falls man Tiere oder PïŹanzen nicht mehr behalten kann, sollte dafĂŒr ein neues Zuhause gesucht werden Wenn sich keine Lösung ïŹnden lĂ€sst, kann man sich an eine Tierarztpraxis oder an eine Auffangstation wenden
Mehr Infos: zh ch/gewaesser-sind-keine-aquarien
Weg zu rĂ€umen. Und drittens folgt der Blick nach vorne: Der Gang zum Gericht mit weiteren Monaten der Ungewissheit â oder der KonïŹikt ist beim Verlassen des BĂŒros beigelegt.
Bis 2000 Franken in eigener Regie Wer vom Friedensrichteramt vorgeladen wird, muss persönlich erscheinen Verweigert eine Partei die Entgegennahme der Vorladung kann diese polizeilich ĂŒberbracht werden Ein Friedensrichteramt kann Forderungen einer Partei bis 2000 Franken in eigener Regie entscheiden â zustimmen oder ablehnen Ein schriftliches Urteil gibt es aber meist nur wenn die Gegenpartei nicht erscheint Bei Forderungen bis 5000 Franken ist die Instanz berechtigt, einen Urteilsvorschlag zu unterbreiten Falls der abgelehnt wird erteilt der Friedensrichter die Klagebewilligung fĂŒrs Gericht Verweigert eine Partei die Annahme der Postsendung mit dem Urteilsvorschlag gilt dieser trotzdem als angenommen und der Urteilsvorschlag wird nach Ablauf der Frist rechtskrĂ€ftig
Im Schuljahr 2022/23 besuchten insgesamt gut 315 000 SchĂŒlerinnen, SchĂŒler und Studierende eine öffentliche oder private Bildungseinrichtung im Kanton ZĂŒrich: das sind knapp 2000 mehr als im Vorjahr In dieser Zahl nicht enthalten sind Studierende der ETH ZĂŒrich, deren TrĂ€ger der Bund ist. Eine bedeutende Kennzahl ist die jĂ€hrliche Zunahme der Anzahl Kinder auf der Primarstufe Das Wachstum vom Schuljahr 2021/22 auf das Schuljahr 2022/23 betrug 1969 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler Dies entspricht etwa 100 zusĂ€tzlichen Schulklassen Die durchschnittliche Klassengrösse in der Primarschule liegt bei 20,6 Kindern, die Zahl ist in den letzten zehn Jahren stabil geblieben (red)
Vergangene Woche hat die Stadt Affoltern bekannt gegeben, dass sie im FrĂŒhjahr 2024 die 38-Stunden-Woche einfĂŒhren wil
Als erste Gemeinde im SĂ€uliamt plant die Stadt Affoltern, eine 38-Stunden-Woche einzufĂŒhren Als Hauptgrund gibt der Stadtrat «akuten Personalmangel» an. Woran lag es bisher, dass Sie die passenden FachkrĂ€fte nicht fanden?
Wir fanden die gesuchten FachkrĂ€fte es wurde einfach immer schwieriger Immer wieder sagten sie uns bei den EinstellungsgesprĂ€chen, dass sie andernorts deutlich mehr verdienen Mit diesen Löhnen wollen und können wir nicht mithalten. Doch gerade kĂŒrzlich haben wir einer Person, die beim Lohn deutliche Abstriche machen mĂŒsste, im GesprĂ€ch von der geplanten 38-Stunden-Woche erzĂ€hlt Das machte die Stelle wieder attraktiver Bei mehr LebensqualitĂ€t nimmt man auch etwas weniger Lohn in Kauf. De facto ist das auch eine Lohnerhöhung. Genau. Das Problem war bisher folgendes: Jene, die man neu einstellt, muss man lohnmĂ€ssig höher einstufen, damit sie ĂŒberhaupt kommen. Das fĂŒhrt innerhalb des Betriebs zu einem Ungleichgewicht das immer grösser wird Sobald die Mitarbeitenden beginnen zu vergleichen, entsteht Unzufriedenheit Sie fragen sich: Muss ich nun auch wechseln, um einen besseren Lohn zu erhalten? UrsprĂŒnglich â noch vor meiner Zeit â hatte man darĂŒber diskutiert, die LohnbĂ€nder anzupassen. Damals war auch von einem 2-Millionen-Betrag die Rede doch der Effekt ist viel kurzfristiger Wir haben uns nun fĂŒr die Reduktion der Arbeitszeit entschieden, weil dies mehr LebensqualitĂ€t und mehr FlexibilitĂ€t ermöglicht Den Entscheid machen wir bewusst transparent, um fĂŒr unsere Mission Vertrauen zu schaffen.
FachkrÀfte zu gewinnen oder zu halten: Das geschah bei der Stadt Affoltern demnach bisher mit Lohnerhöhungen?
Aus meiner langjĂ€hrigen Berufserfahrung fĂŒr die Ăffentliche Hand weiss ich, dass LohngesprĂ€che immer wieder auch von Entgegenkommen geprĂ€gt sind Zudem versuchen Arbeitgeber durch Lohnerhöhungen Mitarbeitendende zu halten Je nach Marktsituation kann das zu Ungleichheiten fĂŒhren. Etwa, dass Ouereinsteiger auch aufgrund ihres Alters am Schluss womöglich mehr verdienen als ausgebildete Personen mit mehrjĂ€hriger Berufserfahrung Das fĂŒhrt zu Unfrieden, und dieses Spannungsfeld wollen wir ein StĂŒck weit ausgleichen. Von der 38-Stunden-Woche können alle proïŹtieren.
«Ich glaube nicht, dass wir den Gemeinden das Personal wegnehmen.»
Die Reduzierung der Arbeitszeit haben Sie als Teil eines «Strausses an Massnahmen» angekĂŒndigt. Welche Massnahmen gehören sonst noch dazu?
(Sie klappt ihren Laptop auf.) Es gibt weitere monetĂ€re Anreize etwa dass Mitarbeitende den Geburtstag als zusĂ€tzlichen Ferientag erhalten. Doch die Stadt bietet als Arbeitgeberin bereits heute einen Strauss an attraktiven Massnahmen: Es können Reka-Checks bezogen werden es gilt das Modell der Jahresarbeitszeit, mit dem man eine vorĂŒbergehend höhere Arbeitslast spĂ€ter kompensieren kann Zudem versuchen wir untereinander eine WertschĂ€tzungskultur zu leben Der Lohn ist nur ein Element dessen, was Arbeitnehmende motiviert, zu bleiben.
Das heisst: Wenn der Rest stimmen wĂŒrde, wĂŒrden die Angestellten auch einen tieferen Lohn in Kauf nehmen?
Es ist ja nicht so, dass uns die Leute davonlaufen. Die Fluktuation hat vielfĂ€ltige GrĂŒnde: Die «Babyboomer» erreichen
das Pensionsalter, Menschen verĂ€ndern ihren Lebensmittelpunkt oder suchen neue Herausforderungen Und letztlich bietet es die aktuelle Marktsituation, dass sich FachkrĂ€fte ihre Stelle auswĂ€hlen können. Wir staunen immer wieder, welche Löhne im Bezirk in den Gemeinden bezahlt werden. Selbst an Angestellte, die das erforderliche ProïŹl nur teilweise mitbringen.
Welche Zielgruppe möchten Sie mit der tieferen Arbeitszeit ansprechen?
Wir wollen jenen, die mit ihrer Einstellung und ihrer QualiïŹkation zu uns passen, etwas ZusĂ€tzliches bieten können
Welche Arbeitseinstellung ist gefragt?
Die Leistungsbereitschaft muss vorhanden sein Die Idee des Modells ist nicht, Leute anzusprechen, die einen «easy» Job suchen FĂŒr die tiefere Arbeitszeit mĂŒssen sie bereit sein, etwas zu leisten. Wenn ich sehe, was ich als StadtprĂ€sidentin an QualitĂ€t und QuantitĂ€t auf meinen Tisch bekomme, dann zeigt mir das, dass da Fachpersonen arbeiten. Auf solche Leute, die uns diese Entscheidungsgrundlagen sauber erarbeiten sind wir als Stadtrat angewiesen und diese Mitarbeitenden suchen wir
Durch die kĂŒrzere Arbeitszeit wird es fĂŒr dieselbe Arbeit bald mehr Personal brauchen Mit wie vielen zusĂ€tzlichen Stellen rechnen Sie?
Das ist im Moment schwierig abzuschÀtzen, weil wir noch nicht wissen, wie viel wir im Betrieb optimieren können.
Wir werden die StellenplÀne sicher auf das neue Modell anpassen, aber die Umsetzung wird in den einzelnen Abteilungen genau angeschaut.
Wie viele zusÀtzliche Stellen braucht es?
FĂŒr den vollstĂ€ndigen Ersatz brĂ€uchten wir zehn Prozent also 35 Personen mehr Ob es wirklich diese Anzahl braucht, wird sich zeigen. Wir rechnen nicht damit Viele arbeiten aktuell bereits Teilzeit und könnten ihr Pensum freiwillig anpassen.
Wo ïŹnden Sie diese zusĂ€tzlichen Mitarbeitenden, wenn es bereits heute schwierig ist, die Stellen zu besetzen?
Wir rechnen damit, dass wir andere Leute ansprechen können, die unser Modell attraktiv ïŹnden. Wenn man jeweils das Kind von der Krippe abholen muss, macht dieser halbe Arbeitstag pro Woche einen Unterschied Bei der Polizei stellten wir Ăhnliches fest: Als wir die Stellen nicht mehr in 100-Prozent-Pensen ausschrieben, erhielten wir mehr Bewerbungen. Unsere Mitarbeitenden im Schichtbetrieb schĂ€tzen diese FlexibilitĂ€t sehr Und bei einem Grossanlass steht mit kleineren Pensen erst noch mehr «Manpower» zur VerfĂŒgung.
Schnappen Sie bald den umliegenden Gemeinden das Personal weg?
Das ist nun die Frage: Wer schnappt da wem etwas weg? (sie lacht). In dieser Hinsicht schaut natĂŒrlich jede Gemeinde fĂŒr sich Allein aufgrund ihrer Grösse hat die Stadt Affoltern natĂŒrlich einen gewissen Bedarf Doch wenn ich unsere Anforderungen mit jenen einer kleinen Gemeinde vergleiche dann glaube ich nicht dass wir ihnen das Personal wegnehmen.
Eher dem Kanton ZĂŒrich oder auch mal einer Bundesstelle
oder der Privatwirtschaft?
Oder der Privatwirtschaft, ja Aufgrund unserer Grösse gibt es bei uns StellenproïŹle die eine kleinere Gemeinde gar nicht bietet Dort werden diese Dienstleistungen dann punktuell in der Privatwirtschaft eingekauft.
Was sagen Sie den KMU im Bezirk, die mit den Konditionen der Ăffentlichen Hand nicht mithalten können?
Es ist ja nicht so, dass man im privaten Sektor nicht gutes Geld verdienen
kann. Und es ist ĂŒberhaupt nicht so, dass wir Spitzenlöhne bezahlen wĂŒrden; eher mittelstĂ€ndische In der Pharma-Branche im Zugerbiet sind die Arbeitskonditionen hervorragend.
Das sind keine KMU. Das stimmt beim Schreiner oder beim Elektroinstallateur ist die Situation sicher eine andere. Wobei auch dort eine Entwicklung stattïŹndet. Auch in der Privatwirtschaft werden Löhne bezahlt, die ein gutes Leben ermöglichen. Doch unsere Gesellschaft verĂ€ndert sich auch. Ăber Jahrzehnte haben wir uns ĂŒber unsere Arbeitsleistung deïŹniert, da ïŹndet derzeit ein Kulturwandel statt. In den Ferien in DĂ€nemark war ich erstaunt, wie viele Eltern nachmittags um 16 Uhr mit den Kindern den Strand entlang spazierten Ich habe das dann etwas recherchiert und erfahren dass die Menschen dort eine andere Einstellung zur Arbeit pïŹegen Sie deïŹnieren sich weniger ĂŒber geleistete Ăberstunden. Familienzeit hat einen hohen Stellenwert.
Gab es bereits Reaktionen aus anderen Gemeinden?
Ein, zwei Reaktionen hatten wir natĂŒrlich erhalten Auch von Gemeinden, die nun befĂŒrchten dass auch sie bald mit einer 38-Stunden-Woche nachziehen mĂŒssen, weil ihre Angestellten das auch wollen. Das zeigt uns: Das BedĂŒrfnis bei den Arbeitnehmenden ist da. Schlussendlich wird es weiterhin kreative Lösungen brauchen, und jede Gemeinde muss ihre eigene Strategie deïŹnieren, um attraktiv zu sein Unsere ist: Wir passen nicht die Lohneinstufung an, sondern wir machen ein Angebot ĂŒber die Stunden Was de facto auch eine Lohnerhöhung ist.
Sie haben gesagt, dass Ihre Konkurrenz oft mehr bezahlt Haben Sie das Lohnniveau mit anderen StÀdten und Gemeinden verglichen?
Diese Zahlen sind so nicht öffentlich zugĂ€nglich Aber man hört natĂŒrlich Dinge und es wird darĂŒber gesprochen, welche Löhne bezahlt werden oder wie Stellen neu besetzt werden â mit aufgestockten Pensen Das Bevölkerungswachstum wirkt sich auch auf die Verwaltung aus.
Wie steht die Stadt mit den geplanten Massnahmen denn nun im Wettbewerb um FachkrÀfte da?
In den laufenden VorstellungsgesprĂ€chen merken wir dass die geplante Neuerung sehr positiv aufgenommen wird Wie lange es geht, bis andere Arbeitgeber nachziehen, können wir natĂŒrlich nicht beeinïŹussen.
Das könnte auf ein WettrĂŒsten hinauslaufen.
Ja, absolut. Dessen sind wir uns bewusst Ich bin gespannt, wie unsere Wirtschaft â nicht nur die Ăffentliche Hand â mit der Verknappung von ArbeitskrĂ€ften umgeht Die Leistung zurĂŒckzufahren, wĂ€re die Alternative. Aber dorthin wollen wir nicht, solange es nicht nötig ist.
Das Preisetikett fĂŒr die 38-Stunden-Woche hat der Stadtrat auf 2,3 Millionen pro Jahr beziffert
Die 2,3 Millionen sind ein rein rechnerischer Wert: Die bisherige Lohnsumme plus die vier zusĂ€tzlichen Stunden In der Umsetzung werden wir genau hinschauen, wie viel Geld wirklich benötigt wird damit wir unsere Aufgaben zum Wohl der Bevölkerung erfĂŒllen können.
GrundsÀtzlich liegt die Kompetenz, die Arbeitszeit zu senken, beim Stadtrat. Haben Sie angesichts der betrÀchtlichen Kosten weitere Anspruchsgruppen vorab ins Boot geholt?
Eine Anspruchsgruppe ist unsere RechnungsprĂŒfungskommission, welche die Aufgabe hat, genau hinzuschauen âund die uns bekanntermassen ein Sparprogramm empïŹehlt Die EinfĂŒhrung der
Einen Austausch mit Betrieben, die bereits einer 38-Stunden-Woche nachleben, habe es n
RPK-PrÀsident sieht demokratische Rechte des Stimmvo
An der letzten Gemeindeversammlung hat die RechnungsprĂŒfungskommission
(RPK) dem Stimmvolk empfohlen die Rechnung 2022 anzunehmen Allerdings
bezeichnete sie die ïŹnanzielle Situation der Stadt Affoltern damals als «besorgniserregend» Weil eine positive Perspektive nicht in Sicht sei legte das Gremium dem Stadtrat fĂŒr die Budgetplanung 2024 und die Folgejahre ein «restriktives Sparprogramm» nahe Das war vor vier Wochen Nun gab der Stadtrat vor wenigen Tagen bekannt was er fĂŒrs kommende Jahr
plant: Die Wochenarbeitszeit der Mitar-
beitenden soll um vier Stunden sinken Veranschlagte Kosten: 2,3 Millionen Dass der Personalaufwand mit einem Schlag um 9,5 Prozent ansteigen soll, sorgt bei der RPK fĂŒr Stirnrunzeln PrĂ€sident Urs GmĂŒr zeigt sich auf Anfrage erstaunt ĂŒber das Vorhaben Auch, weil der Stadtrat damals bei der Abnahme der Rechnung 2022 Zustimmung zu den Einwendungen der RPK signalisiert habe «Dieser Entscheid ist ïŹnanzpolitisch nicht tragbar und deshalb unverantwortlich», sagt er am Telefon «Die RPK lehnt ihn klar ab»
Gr Wo ve ord ze Ur Sy son zu reg de de
n will. Wie kam dieser Entscheid zu Stande und wie wird er ïŹnanziert? StadtprĂ€sidentin Eveline Fenner nimmt Stellung.
38-Stunden-Woche ist nicht das, was sie sich darunter vorgestellt hat (sie lacht).
Aber wir sind im Dialog. Wer die Marktsituation kennt, der wird kaum bestreiten dass es Massnahmen braucht um als Arbeitgeber attraktiv zu sein Zudem rĂŒgte die RPK die hohen Auslagen fĂŒr Springer und deren lange Einsatzzeiten schon seit LĂ€ngerem.
Hat die RPK dem Stadtrat fĂŒr die 38-Stunden-Woche ihren «Segen» erteilt?
Den «Segen erteilt» wĂŒrde ich nicht sagen (sie lacht). Aber wir sind miteinander im Austausch. An der Gemeindeversammlung im Herbst wird die Massnahme vermutlich Thema sein da sie das Budget 2024 beeinïŹusst. Wir setzen uns ïŹnanzpolitische Ziele, doch am Ende des Tages sind es die StimmbĂŒrgerinnen und StimmbĂŒrger an der Gemeindeversammlung, die das Budget genehmigen. DiesbezĂŒglich spĂŒren wir in unserer Stadt beide KrĂ€fte: Die einen wollen sparen und die anderen wollen vorwĂ€rtsgehen und investieren.
Wurden die Parteien auch angehört oder zumindest informiert?
Bei der Personalverordnung wurden die Parteien zur Vernehmlassung gebeten Das Personalreglement liegt in der Kompetenz des Stadtrats, da gibt es eine interne Vernehmlassung bei der Personalvertretung und den Abteilungsleitenden.
Affoltern braucht mehr Schulraum, das Stadthaus wird zu eng, bei der KlĂ€ranlage warten Investitionen, Schulden mĂŒssen abbezahlt werden An der Gemeindeversammlung im Juni sagte Finanzvorsteherin Claudia Ledermann mit Blick auf die ïŹnanzielle Lage, neue Ausgaben seien deshalb «sehr sorgfĂ€ltig» zu prĂŒfen. Jetzt steigt der Personalaufwand um 9,5 Prozent. Woher nimmt die Stadt dieses Geld?
Das Budget ist immer ein Gesamtpaket GrundsĂ€tzlich beurteilen wir alle Auslagen und fragen uns: Was braucht es wirklich, was wollen wir? Es gibt vieles, das die Stadt Affoltern nicht zwingend muss: Wir mĂŒssen kein Schwimmbad betreiben und auch kein Altersheim
Wir mĂŒssen keinen Sportplatz pïŹegen
Doch all das erhöht auch die AttraktivitĂ€t unserer Stadt Es gibt ein paar Kernaufgaben die die Stadt zwingend muss und dafĂŒr braucht sie das entsprechende
Personal
Wird dort bald gespart?
Das sage ich nicht. Es gÀbe ganz viel Potenzial, um in Affoltern den Rotstift anzusetzen Die Frage ist ob das politisch gewollt ist, und im Moment hat die Mehrheit im Stadtrat nicht die Absicht, diesen Rotstift so anzusetzen und damit die AttraktivitÀt von Affoltern zu schmÀlern
Man wird weiterhin versuchen ĂberschĂŒsse zu generieren, um die hohen Investitionen die anstehen mittelfristig so weit wie möglich ohne Fremdverschuldung zu ïŹnanzieren.
Irgendwo mĂŒssen zusĂ€tzliche Kosten wieder eingespart werden. Kann sich die Stadt diese Mehrausgaben leisten?
ZurĂŒck zum Rotstift. Wo sieht der Stadtrat Möglichkeiten, jenen Teil einzusparen, der nicht durch Mehreinnahmen kompensiert werden kann?
Bei den Springerkosten erhoffen wir uns substanzielle Einsparungen und bei der Fluktuation: Neue Leute einzustellen und einzuarbeiten kostet Geld Nun aber bei kleineren Posten den Rotstift anzusetzen und da oder dort 5000 Franken einzusparen, erachten wir nicht immer als zielfĂŒhrend.
«Es gÀbe viel Potenzial, um in Affoltern den Rotstift anzusetzen.
Die Frage ist, ob das politisch gewollt ist.
Im Moment hat die Mehrheit im Stadtrat nicht diese Absicht.»
Der Stadtrat rechnet bei den Springer-Kosten und bei der Fluktuation mit Einsparungen von mehreren hunderttausend Franken Worauf stĂŒtzen sich diese Zahlen?
Wenn man beispielsweise eine Kaderstelle ĂŒber lange Zeit nicht besetzen kann und deshalb mit Springern ĂŒberbrĂŒcken muss, geht das ins Geld. Wenn wir dort aufgrund der höheren AttraktivitĂ€t frĂŒher Ersatz ïŹnden, macht das bereits im Einzelfall mehrere zehntausend oder sogar hunderttausend Franken aus.
Um wie viel sollen die Springer-Kosten konkret reduziert werden?
Im vergangenen Jahr hatten wir Springerkosten von 1 2 Millionen Franken. Der genaue Betrag ist schwierig zu beziffern, weil sich ein Teil dieser Ausgaben nicht reduzieren lÀsst Etwa bei Mutterschaft oder UnfÀllen.
Es gibt also keine bezifferbaren Einsparziele? Nein.
WÀre man den Steuerzahlenden bei jÀhrlich erwarteten Kosten von 2,3 Millionen Franken nicht konkrete Zahlen schuldig?
Nein. Wir budgetieren mit 2,3 Millionen Franken, aber ob es am Schluss tatsÀchlich 2,3 Millionen Franken sind oder anderthalb, wissen wir schlicht noch nicht. Das wÀre unseriös.
Es könnte den Eindruck erwecken, dass der Stadtrat das Geld mit beiden HÀnden ausgibt... Das ist nicht unser Ziel. Wir budgetieren mit 2,3 Millionen als Kostendach. Doch unser Ziel ist, dass wir am Schluss nur so viel ausgeben wie nötig Auch hier ist uns Transparenz sehr wichtig.
Die 38-Stunden-Woche ist eine Massnahme, die kaum wieder rĂŒckgĂ€ngig zu machen ist.
Sie muss also funktionieren Woran misst der Stadtrat den Erfolg, wenn keine EinsparZiele deïŹniert wurden?
Das stimmt, von aussen lÀsst sich das nicht messen Es wird die Aufgabe des Stadtrats sein genau hinzuschauen damit er der Gemeindeversammlung aufzeigen kann, welchen Erfolg diese Massnahme gebracht hat.
Die Zahlen werden also an der Gemeindeversammlung transparent gemacht? An der Rechnungsversammlung kann man anhand der Zahlen durchaus eine Aussage machen Das wĂŒrde ich als StimmbĂŒrgerin und StimmbĂŒrger erwarten.
Aber ein konkretes Ziel, auf welchen Betrag diese Ausgaben sinken sollen, gibt es nicht? Nein. Wir halten Einsparungen von mehreren hunderttausend Franken fĂŒr realistisch.
Gibt es «Best-Practice»-Beispiele aus anderen StĂ€dten oder Gemeinden, in denen die 38-Stunden-Woche die gewĂŒnschten Effekte gebracht hat?
Ein reger Austausch mit anderen Gemeinen hat meines Wissens nicht stattgefunden Aber wenn sich wÀhrend der internen Auseinandersetzung mit dem Thema herausgestellt hÀtte dass diese Massnahme völlig absurd und nicht umsetzbar ist hÀtte die Verwaltung umgehend reagiert
Wer war an der Entwicklung der 38-Stunden-Woche beteiligt: War das vorwiegend der Stadtrat, oder wurden externe Fachpersonen beigezogen?
Nein es waren keine Berater beteiligt Also wurde die Idee vom Stadtrat entwickelt?
Gemeinsam mit der Personalabteilung haben wir diese Idee entwickelt. Weshalb hat sich der Stadtrat fĂŒr eine neue Arbeitszeit von 38 Stunden entschieden; wie kam dieser Wert zustande?
Die Massnahme muss fĂŒr die Stadt noch einigermassen zahlbar sein und trotzdem einen positiven Effekt haben. Aber es gibt kein Beispiel einer anderen Gemeinde als Beleg dass die 38-Stunden-Woche in der Vergangenheit den gewĂŒnschten Erfolg brachte?
Nein aber wir wissen von anderen Branchen, in denen diese Praxis so umgesetzt wird.
«Die 38-Stunden-Woche ist ein Versuch, von dem wir uns positive Effekte erhoffen.»
Also ist die 38-Stunden-Woche ein Experiment?
Formell zur PrĂŒfung erhalten hat sein Gremium den Beschluss zur 38-StundenWoche nicht Dazu ist der Stadtrat nicht verpïŹichtet, weil er gemĂ€ss Personalverordnung (PVO) berechtigt ist die Arbeitszeiten der Angestellten festzulegen FĂŒr Urs GmĂŒr ein grundlegender Fehler im System: «Die Bevölkerung hat dieser Personalverordnung nie mit dem Gedanken zugestimmt dass der Stadtrat in Eigenregie BeschlĂŒsse von derart weitreichender Kostenfolge fĂ€llt »
be es nicht gegeben, sagt StadtprĂ€sidentin Eveline Fenner (Bild Thomas Stöckli) mmvolks «mit FĂŒssen getreten» n m ll, sige eil er ne ht », hn
Er sieht die demokratischen Rechte der Bevölkerung «mit FĂŒssen getreten»:
«Die RPK ist der Meinung und stĂŒtzt sich dabei auf die Finanz-Kompetenzen der Gemeindeordnung dass wiederkehrende Kosten in dieser Grössenordnung nicht vom Stadtrat sondern durch den SouverĂ€n zu beschliessen sind »
Finanzpolitisch lehne die RPK deshalb die teilrevidierte Personalverordnung, die im Herbst vors Stimmvolk kommt, ab. Es könne nicht angehen, so GmĂŒr dass die PVO fĂŒr Mitarbeitende weitere «ZĂŒckerchen» bereithalte, ohne die Kompetenzen des Stadtrats einzudĂ€mmen. (lhĂ€)
Einen Teil wird man einsparen mĂŒssen das Wachstum wird aber auch zu zusĂ€tzlichen Einnahmen fĂŒhren. All diese Bauprojekte die momentan am Laufen sind, bringen neue Steuerzahler
Es könnten auch weniger ïŹnanzkrĂ€ftige Leute zuziehen Etwa Familien, durch die man hinterher mehr Schulraum benötigt.
Ja, der Schulraum ist eine Herausforderung Aber ich glaube dass bei dem Wohnungsbau den wir momentan betreiben, eher ein anderes Segment angesprochen wird: Ich gehe davon aus, dass viele Doppelverdiener darunter sein werden. Das sind attraktive Steuerzahler Kann eine Stadt das steuern? Nur sehr beschrÀnkt Das ist auch abhÀngig von den Investoren, die diese Wohnbauten errichten.
An den tieferen Springerkosten, an der tieferen Fluktuation und an der QualitÀt der Mitarbeitenden, die man durch die neuen Massnahmen gewinnt.
Konkret: Um wie viel mĂŒssen die Ausgaben fĂŒr Neubesetzungen und Springer-EinsĂ€tze sinken, damit die 38-Stunden-Woche ein Erfolg ist? Sie ist dann ein Erfolg wenn man fĂŒr offene Stellen keine Springer zur ĂberbrĂŒckung mehr benötigt.
Wie hoch waren bisher die Springerkosten fĂŒr offene Stellen, die nicht sofort besetzt werden konnten?
Das kann ich so nicht sagen ich weiss es nicht.
Ohne Zahlen wird es Aussenstehenden unmöglich sein, den Erfolg der 38-StundenWoche zu messen.
In diesem Sinn ist es ein Versuch von dem wir uns positive Effekte erhoffen Wir hoffen, dass dadurch die AttraktivitÀt der Stadt als Arbeitgeberin steigt Wir alle wissen nicht, was die Zukunft bringt Der Stadtrat hÀtte auch die Kompetenz die Arbeitszeit wieder zu erhöhen, falls die wirtschaftliche Lage das in Zukunft verlangen sollte.
Dann wÀre allerdings mehr kaputtgemacht als erreicht.
In der aktuellen Wirtschaftslage sind wir von der Massnahme ĂŒberzeugt und wollen daran auch festhalten. Doch jede wirtschaftliche Lage erfordert auch die entsprechenden Massnahmen. Wir wĂŒnschen uns dass wir mit dieser Massnahme Gutes fĂŒr unsere Mitarbeitenden aber auch fĂŒr unsere Stadt bewirken können.
Interview: Livia HÀberling und Thomas Stöckli
Nach der letzten Sitzung vor den Sommerferien hat der ZĂŒrcher Kantonsrat erstmals einen Legislaturbericht vorgelegt In diesem ziehen die PrĂ€sidien aller Kommissionen und Fraktionen ein Fazit ĂŒber ihre Arbeit in den letzten vier Jahren. Es gibt Legislaturen, in denen sich die Welt kaum verĂ€ndert Die Legislatur 2019â2023 war anders Schon im ersten Jahr stellte die weltweite Covid-19-Pandemie das Leben und damit auch den Kantonsratsbetrieb auf den Kopf Gefragt waren rasche, unkomplizierte Lösungen Der Kantonsrat musste sich neu organisieren und dreimal umziehen.
Auf Sitzungen im Ausnahmezustand, Social Distancing, MaskenpïŹicht und Impfempfehlungen folgten Diskussionen um die KlimaerwĂ€rmung im Allgemeinen und Wasserknappheit im Besonderen sowie Sorgen wegen eines drohenden Energiemangels als Folge des Kriegs in der Ukraine Und ganz zum Schluss musste darĂŒber diskutiert werden, was der Untergang der Credit Suisse fĂŒr den Bankenstandort ZĂŒrich und fĂŒr die eigene Parlamentsbank, die ZĂŒrcher Kantonalbank, bedeutet. Im Legislaturbericht kommen alle Kommissionen und Fraktionen mit ihrer eigenen Sichtweise zu Wort.
Derweil lĂ€uft bereits die Legislatur 2023-2027. FĂŒr diese fokussiert der Regierungsrat auf zehn Ziele und 59 Massnahmen zur BewĂ€ltigung der kĂŒnftigen Herausforderungen Zu letzteren gehört das Wachstum Prognosen gehen davon aus, dass der Kanton ZĂŒrich auch in naher Zukunft als Arbeits- und Wohnort attraktiv bleiben wird. Voraussetzung, um ĂŒberhaupt Massnahmen umsetzen zu können ist ein gesunder Staatshaushalt mit Spielraum fĂŒr Investitionen Es gelte deshalb, die AttraktivitĂ€t des Standorts fĂŒr potenzielle Steuerzahlende zu pïŹegen und den Innovationsstandort zu stĂ€rken. Weiter will der Kanton die digitale Transformation der Verwaltung voranbringen (red.)
Lorenz Hartmann geht nach 44 Jahren an der Primarschule Wettswil in Pension
Nach 44 Jahren an der Primarschule
Wettswil tritt Lorenz Hartmann in den wohlverdienten Ruhestand Es ist ein Moment des Abschieds, aber auch des Dankes und der Anerkennung fĂŒr die wertvolle Arbeit, die er im Laufe seiner Karriere geleistet hat.
Hartmann unterrichtet seit 1979 an der Primarschule Wettswil Auf seine erste Stelle nach dem Abschluss der Lehrerausbildung hatte er sich damals noch mit kurzem, von Hand geschriebenem Brief beworben. Die Antwort der SchulpïŹege kam per Telefon und einem mit Schreibmaschine geschriebenem Brief, unterschrieben vom damaligen PrĂ€sidenten Heinrich Durrer In dieser langen Zeit hat sich die Schule ganz allgemein und so auch die Primarschule Wettswil stark verĂ€ndert. Es gab Zeiten, da war Lorenz Hartmann selbst Mitglied der SchulpïŹege er war Teamleiter und zwischenzeitlich bewohnte er eine Dienstwohnung im Schulhaus Mettlen All das ist heute kaum mehr vorstellbar
Bald nach seinem Stellenantritt hat er seine Teamkollegin Regula Berchtold geheiratet, welche ebenfalls an der Primarschule Wettswil unterrichtete. Damals war es normal, dass ein Lehrer oder eine Lehrerin plus eine Handarbeitslehrperson fĂŒr eine Klasse zustĂ€ndig waren â heute unterrichten bis zu vier Lehrpersonen plus Klassenassistentin an einer Klasse Mit der EinfĂŒhrung der Schulleitung, der integrativen Ausrichtung und zuletzt mit der Kompetenzorientierung im Lehrplan 21 gab es einige Reformen die Lorenz Hartmann mitgemacht hat.
Die Kinder lernen zwar immer noch im Klassenzimmer
aber viele neue Lernformen gestalten den heutigen
Ă60er des Skiclubs Bonstetten unterwegs
Unterricht. Und neben dem Schreiben von Hand hat heute aber auch der Computer Einzug in den Unterricht gehalten. Die Kinder gingen frĂŒher zum Mittagessen nach Hause heute besuchen viele die schulergĂ€nzende Betreuung, die inzwischen fester Bestandteil des Schulalltags ist.
Begeisterung, Hingabe und Menschlichkeit
Lorenz Hartmann hat all diese Reformen mitgetragen und war Neuem gegenĂŒber stets aufgeschlossen. Als Lehrer hat er nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Inspiration geschenkt und Herzen berĂŒhrt. Er war ein Vorbild fĂŒr alle und hat gezeigt, dass Bildung nicht nur aus BĂŒchern besteht, sondern auch aus Begeisterung, Hingabe und Menschlichkeit Insbesondere die Musik lag ihm sehr am Herzen, was in unzĂ€hligen Projekten und AuffĂŒhrungen Ausdruck fand.
Hartmann hat nicht nur in den Köpfen seiner SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern wie auch seiner Mitarbeitenden gleichermassen Spuren hinterlassen sondern auch in deren Herzen. Der Ruhestand ist ein neues Kapitel im Leben des geschĂ€tzten Lehrers. Es ist eine Zeit in der er sich auf sich selbst konzentrieren kann seine Interessen und Leidenschaften weiterverfolgen und endlich die wohlverdiente Freizeit geniessen kann. Die Schule Wettswil wĂŒnscht ihm von Herzen, dass er in dieser neuen Phase seines Lebens GlĂŒck Gesundheit und ErfĂŒllung ïŹndet.
Die Primarschule Wettswil möchte Lorenz Hartmann ihren tiefsten Dank aussprechen, fĂŒr die unermĂŒdliche Hin-
gabe, die inspirierende Lehre und die liebevolle FĂŒrsorge Lorenz Hartmann hat das Leben vieler Menschen positiv beeinïŹusst und er wird immer einen
besonderen Platz in deren Herzen haben.
PrimarschulpïŹege Wettswil
Velogruppe 60+ Mettmenstetten im MarkgrĂ€ïŹerland
Frisch gestĂ€rkt mit Kaffee und Gipfeli begaben sich die Ă60er auf den gefĂŒhrten Rundgang durch die Erlebniswelt Auch der virtuelle Bruno (ein ehemaliger Mitarbeiter) begleitete nebst der FĂŒhrerin.
An der ersten Station erfuhren die Ă60er einiges ĂŒber die verschiedenen Apfelplantagen von denen die Firma ihr Mostobst bezieht Wer hat gewusst, dass die Ăpfel FremdbestĂ€uber sind â das heisst, sie benötigen die Pollenkörner der BlĂŒte einer geeigneten fremden Sorte, um eine Frucht zu entwickeln â, im Junifall der Baum als Schutzmechanismus viele unreife Ăpfel zu Boden fallen lĂ€sst, und dass ein Apfel 20 bis 30 BlĂ€tter braucht um auszureifen? Weltweit gibt es rund 20 000 Apfelsorten. Bei uns in der Schweiz ungefĂ€hr 1000 Apfel- und 400 Birnensorten. Im Most ïŹnden sich rund 30 verschiedene Apfelsorten 50 Tausend Tonnen Mostobst werden pro Jahr von der Ramseier Suisse AG, wie die Firma heute heisst, verarbeitet Die zweite Station bringt den Besuchern die Geschichte von Ramseier nĂ€her 1910 wird die Emmentalische Obstwein Genossenschaft gegrĂŒndet, mit dem Ziel gute gesunde ObstsaftgetrĂ€nke
herzustellen. Das erste Produkt war ein alkoholhaltiger Apfelwein 1912 wird ein Verfahren entwickelt, mit welchem der GĂ€rprozess unterdrĂŒckt werden konnte Ramseier wird zum Begriff fĂŒr SĂŒssmost Der grosse Durchbruch gelang dann wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs.
Das Traditionsunternehmen hat starke Wurzeln und Werte, die noch heute auf hochwertigen Naturgenuss aus der Schweizer Heimat grĂŒnden Ramseier bezieht das Obst ausschliesslich von Bauern in der Schweiz. Es wird kein Zucker beigemischt. Pro Jahr werden ungefĂ€hr 35 Millionen Liter Ramseier Fertigprodukte hergestellt. Das neueste Produkt, den Milden Moscht ohne Alkohol, konnten die Bonstetter gleich degustieren.
Nach dem Mittagessen im «Wilden Mann» blieb Zeit, das schöne StĂ€dtchen Sursee zu besichtigen Der nĂ€chste Treffpunkt ist am 26. August, an der «Dorfchilbi» und am 13 September ïŹndet eine StadtfĂŒhrung in Luzern statt.
Susanne Zwyssig, Ă60er Skiclub Bonstetten
Weitere Infos unter ue60-scbonstetten ch
Die Velogruppe 60+ Mettmenstetten der Pro Senectute verbrachte vier Velotage im MarkgrĂ€ïŹerland im sĂŒdlichen Schwarzwald, zwischen Basel und Freiburg im Breisgau Den Namen verdankt die Region dem Markgraf von Baden der insbesondere mit der Rebsorte «Gutedel» der Region zu einer Perle im gesamtdeutschen Weinbau verhalf.
Die von Tourenleiter Christian Kupferschmied hervorragend organisierten Velotage fĂŒhrten vielfach auf Höhenwegen und dem «Römerweg» mitten durch idyllische Weinberge und verbanden kulturhistorisch wichtige Zeugnisse römischer Zeiten und sakrale Bauten aus der Reformation und Gegenreformation Ausblicke in das Elsass die Vogesen und den Jura waren garantiert. Vorerst aber erkundete die Velogruppe auf ïŹachem GelĂ€nde das DreilĂ€ndereck in Basel auf einer «DreilĂ€ndertour» und besuchte fĂŒr Nicht-Basler unbekannte und ĂŒberraschende Winkel Beispielsweise die kleinen «Fischergalgen»: winzige HolzhĂŒttchen an den Rheinufern, von denen aus man ein grosses Senknetz zum Fischen in den Fluss taucht Die drei versierten heimischen Tourenleiter Helga, JĂŒrgen und Hady fĂŒhr-
ten in den weiteren Tagen in forschem Tempo von ĂŒber 20km/h und rund 850 Höhenmetern und 65 km LĂ€nge ĂŒber die Weinberge und durch malerische Weindörfer Dabei staunten die Velofahrenden ĂŒber die sehr gut ausgebauten, sicheren Velowege. Die 27 junggebliebenen und sportlichen Seniorinnen und Senioren (davon zwei ohne E-Bike) waren dankbar um die teils ĂŒberlangen Pausen und wissenswerten AusfĂŒhrungen ĂŒber die «deutsche Toskana», die ihrem Namen alle Ehre machte. Denn bei teilweise bis zu 35 Grad ïŹoss nicht nur der Schweiss in Strömen, sondern am Abend auch der Wein. Besonderer Höhepunkt war denn auch der Besuch des Weinguts Friedrich Sommerhalter in Schlingen mit Abendessen und Weindegustation. Der junge Winzer der in fĂŒnfter Generation neu das Weingut fĂŒhrt, gab begeistert und hoch motiviert hervorragende Einblicke in die sanften Anbaumethoden. Die anschliessend bestellten Weine hĂ€uften sich kistenweise zu Berge, allerdings nicht so hoch wie der höchste Berg im MarkgrĂ€ïŹerland und des Schwarzwalds der Feldberg (1493 m ĂŒ.M). Die Seniorinnen und Senioren waren anschliessend froh mit
Taxibussen zum Standorthotel Markushof in Bad Bellingen gefĂŒhrt zu werden
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Thermalbades von Badenweiler mit den sehr aufwendig restaurierten römischen Thermen aus dem 2 Jahrhundert â öffentliche Badeanlagen mit vier grossen Badebecken. Bereits die alten Römer wussten den Anbau des Weines und die vielen warmen Heilquellen zu schĂ€tzen. Die Baderuine gilt als die grösste und am besten erhaltene römische Badeanlage nördlich der Alpen Sie steht in einer wunderschönen Parkanlage mit sehr altem Baumbestand, ĂŒberragt von der mittelalterlichen Burg
Die Mettmenstetter Velogruppe bewĂ€ltigte die anspruchsvollen Touren trotz Hitze unfallfrei in aufgelockerter Stimmung verbunden mit «kleinen Mittagessen» an herrlichen Aussichtslagen unter anderem auch in «Strausse-BiergĂ€rten» wobei «Strausse» fĂŒr «Besenbeiz» steht. Man freut sich bereits jetzt auf die Veloferientage im September in Bergamo.
Armin Diebold und Christoph Nussbaumer Infos unter wwwvelogruppe-mettmenstetten ch
Am Montag, 10. Juli, fand an der Sekundarschule Hausen der alljÀhrliche PrÀsentationsabend statt
Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus der 3 Oberstufe prĂ€sentierten im Gemeindesaal ihre Abschluss-Projektarbeiten Man traf auf alles mögliche! Einige Jugendliche beschĂ€ftigten sich mit Holz wobei man auf eine AprĂšs-SkiSchaukel, einen Kaffee-Schrank, einen «InïŹnity»-Tisch einen Salon-Glastisch ein Nachttischchen mit eingebauten Steckdosen und Schalter fĂŒr das nĂ€chtliche AuïŹaden des Smartphones und einige weitere Holzarbeiten stiess Auch Projekte aus dem Textilen Gestalten fanden sich, wie diverse Stoffarbeiten, sowie Taschen und sogar ein Hundesofa! Einige Jugendliche aus der 3 Sek ĂŒbten ihre KreativitĂ€t im Kunstbereich aus und begeisterten mit 3DZeichnungen, Bleistiftstudien, AkrylGemĂ€lden und vielem mehr SelbstverstĂ€ndlich durften diverse KochbĂŒcher aus verschiedenen Kulturen und sogar ein Rezeptbuch fĂŒr feine selbstkreierte Mocktails nicht fehlen!
PC-Programme und Selbstversuche
Einige SchĂŒler beschĂ€ftigten sich im Rahmen des Projektunterrichts mit Computerprogrammen und bauten Computerhardware aus Daneben zeigten die sportbegeisterten SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ihre Einarbeitung und Selbstexperimente zum Thema Muskelaufbau oder fuhren eine Bike-Route durch die Schweiz welche mittels eines Filmes dokumentiert und prĂ€sentiert wurde Auch eine reisebegeisterte SchĂŒlerin mischte sich mit ihrer Reiseplanung darunter und begeisterte die Besucherinnen und Besucher mit ihrem Reise-
«Die Austausch-SchĂŒler und SchĂŒlerinnen aus Fribourg erzĂ€hlten mit Begeisterung von ihren Erfahrungen.»
rĂŒckblick Nicht fehlen durften die Austausch-SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus Fribourg welche ihren Jahres-Austausch vorstellten und mit Begeisterung von ihren Erfahrungen erzĂ€hlten
Das Ganze wurde durch ein Konzert der Jugendlichen aus dem Wahlfach Musik begleitet welches unter der Leitung von Rowena Gisler bereits Ende
Juni in einem grösseren Rahmen im Gemeindesaal stattïŹnden durfte
Auch die 1. und 2. Sek stellten aus Nebst den Projektarbeiten stellten die 1 und 2 Oberstufe in den SchulhÀusern diverse Arbeiten aus dem Schul-
alltag aus Darunter durfte man tolle Arbeiten aus diversen FÀchern bewundern, wie zum Beispiel Arbeiten aus dem «Bildnerischen Gestalten» interaktive Plakate aus dem «Erforschenden Lernen», man sah Arbeiten aus den FÀchern «Natur und Technik» Reiseprospekte aus dem Französischunter-
richt, diverse Filme aus dem Fach «Medien und Informatik» Video-RĂŒckblicke zu diversen SchulausïŹĂŒgen, Leserollen aus dem Deutschunterricht und noch vieles mehr Nebst dem Bewundern der grossartigen Arbeiten der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sorgte der Grill der sĂŒsse Most und die feinen Kuchen dafĂŒr, dass
Der AusïŹug des Chors Cantalbis vom 8. Juli
Am Bahnhof Schaffhausen verliess eine gut gelaunte Schar von SĂ€ngerinnen und SĂ€ngern den Zug mit dabei ihr Dirigent Markus Etterlin. Die Reiseleitung hatte einen Tag voller Ăberraschungen versprochen und gespannt harrte man der Dinge, die da kommen sollten.
Bald erkannten die OberĂ€mtler ihre StadtfĂŒhrerin, die fĂŒr den Rundgang weniger Jahreszahlen, dafĂŒr mehr Geschichten ĂŒber Strassen PlĂ€tze und AltstadthĂ€user versprach. Viel Interessantes erfuhren sie zu den Erkern, einem typischen Merkmal der alten stattlichen WohnhĂ€user Schaffhausens. Die Erker schmĂŒcken die Hausfassade bringen mehr Licht in die InnenrĂ€ume und bieten oft Gucklöcher um zu erspĂ€hen wer an der HaustĂŒre Einlass begehrt
Durch Gassen und vor allem ĂŒber lange Treppen gelangten die Chormitglieder spĂ€ter zum Wahrzeichen der Stadt hinauf der imposanten Festung Munot, erbaut im 16. Jahrhundert. Auf der Zinne angekommen genossen sie die Aussicht auf die DĂ€cher der Stadt und den Rhein Mit Blick auf den Wachtturm sang man das bekannte Lied des MunotwĂ€chters und des Glöckchens im Turm Eine halbe Stunde spĂ€ter bot sich
Der Chor Cantalbis auf der geschichtstrÀchtigen Klosterinsel Rheinau (Bild zvg.)
Gelegenheit den Rheinfall von allen Seiten zu fotograïŹeren, was vor allem vom AusïŹugsboot aus gut gelang Dieses brachte die Gruppe ïŹussabwĂ€rts, wo das ruhige Wasser und der dunkelgrĂŒne
Wald zu beiden Seiten faszinierten. Eine feierliche Stimmung strahlte spÀter die Kloster-Insel Rheinau aus welche die OberÀmtler mit der Kirche und den grossen GebÀuden beeindruck-
te. Im Park und in einer stilvollen Kapelle erhielt der Chor Gelegenheit, einige Lieder aus dem Repertoire ertönen zu lassen. SpĂ€ter setzte man sich vor einer gemĂŒtlichen Wirtschaft in den Schatten
die Besucherinnen und Besucher erfrischt und energiegeladen durch die Ausstellung schlendern konnten Wieder einmal ein gelungener PrÀsentationsabend der Sekundarschule Hausen!
Isabelle Girardet, Sek Hausen
grosser BĂ€ume und stiess an auf den abwechslungsreichen Tag, bevor es mit Bus und Bahn wieder auf den Heimweg ging. Martin Elmiger Chor Cantalbis
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Sommerserie «Bauten und Menschen»: Markus Schnider und Jacqueline Ritler bauten ihr energieautarkes Traumhaus
Martin Platter
Markus Schniders Haus ist gewissermassen der Fingerabdruck des Bonstetter Solarunternehmers Energieautark, mit einer ïŹĂ€chendeckenden Solaranlage im Pultdach mit 13 Grad Neigung. Als optische Finesse beschreibt die Fassade ein grosses S Schnider sagt denn auch: «Wir wollten keinen 08/15-Bau, sondern etwas Besonderes, das uns entspricht.»
Bei der ersten Besprechung mit den Architekten Tanner-Odermatt wurde das Hauptgestaltungsmerkmal festgelegt: Ein energieautarkes GebĂ€ude mit einer möglichst grossen, nach SĂŒdwesten ausgerichteten Fotovoltaikanlage auf dem Dach Entworfen wurde ein kubisches GebĂ€ude mit Pultdach, das optisch aus der Masse heraussticht; mit grossen Verglasungen an SĂŒd- und Westfassade sowie Hartbetonböden und SichtbetonwĂ€nde fĂŒr eine möglichst grosse Speichermasse bei Sonneneinstrahlung Auch bezĂŒglich Licht, Innenausstattung Energiemanagement und technischer Finessen soll es zeigen, was heute im Hausbau möglich ist
Das Alte musste dem Neuen weichen
Aus dem ursprĂŒnglichen Einfamilienhaus von 1956 das in keiner Weise mehr den heutigen Anforderungen an WĂ€rmedĂ€mmung und Komfortstandards genĂŒgte wurde so ein Vorzeigeobjekt mit Beispielcharakter Schnider hatte das Anwesen in Affoltern vor 16 Jahren gekauft und zunĂ€chst vermietet Als 2019 die Ălheizung ausïŹel wurde rasch klar, dass sich weder der Ersatz der Heizung noch die Sanierung der in die Jahre gekommenen Bausubstanz lohnt. So gedieh die Idee, auf der 440-Quadratmeter-Parzelle wieder ein Einfamilienhaus fĂŒr den Eigenbedarf zu bauen. Entstanden sind hinterlĂŒftete Fassaden und grosse Fensterfronten mit ausgezeichneten WĂ€rmedĂ€mmwerten Eine kontrollierte LĂŒftung mit WĂ€rmerĂŒckgewinnung â bis zu 80 Prozent der RaumwĂ€rme kann so zurĂŒckgewonnen werden â sorgt fĂŒr ein optimales Raumklima, das sich in jedem Bereich individuell einstellen lĂ€sst Da genĂŒgend FotovoltaikïŹĂ€che (24 kW Peak, Tagesproduktion bis zu 110 kW/h) vorhanden ist wurde bewusst auf eine Erdsonde zur WĂ€rmegewinnung verzichtet SpĂ€ter soll ein Akku mit adĂ€quater KapazitĂ€t noch mehr EnergieunabhĂ€ngigkeit ermöglichen Die Luft-Wasser-WĂ€rmepumpe ist nicht aussen am GebĂ€ude sondern im Technikraum des Erdgeschosses installiert Sie saugt die Luft nahezu gerĂ€uschlos ĂŒber einen Schacht an und entlĂ€sst sie ĂŒber einen zweiten.
Luftiger, lichter Raum
Im Inneren beeindrucken die zahlreichen offenen RĂ€ume, die alle in einen Lichthof mĂŒnden; ein Atrium, das sich von der Stube bis unters Dach erstreckt Es wird durch die seitliche Fensterfront erhellt und vermittelt ein GefĂŒhl von Offenheit Die hohe RĂŒckwand wie auch der Fussboden bestehen gestalterisch frech aus blankem Beton. «Wir wollten das Handwerk möglichst unbehandelt zeigen», erklĂ€rt Schnider Auffallend ist, wie nahtlos sich die Innendekoration, das Licht- und das Farbkonzept fĂŒgen.
SOMMERSERIE
«Bauten und Menschen»
In der diesjĂ€hrigen Sommerserie rĂŒcken die «Anzeiger»-Journalisten und Journalistinnen bis Ende August Bauwerke in den Fokus, die sie aus irgendeinem Grund spannend dĂŒnken Die Leserinnen und Leser erhalten dadurch Einblicke hinterdie Fassaden - und wie der Titel schon sagt,gehtesdabeinatĂŒrlichauchum dieLeute,welchedieBautenbewohnen und/oder nutzen (tst.)
AusgeklĂŒgeltes Lichtkonzept: Auch nachts ist das Haus ein Hingucker
«Wir hatten eine klare Aufgabenteilung Ich kĂŒmmere mich um die ganze bautechnische Hardware Jacqueline ist fĂŒr den Innenausbau zustĂ€ndig», erklĂ€rt der Unternehmer Die gestalterische Harmonie verrĂ€t, dass auch Ritler vom Fach ist Sie war Designerin fĂŒr MessestĂ€nde Mittels PowerPoint-PrĂ€sentation hat sich den Innenraum des Hauses entworfen Die grosszĂŒgige KĂŒche mit der grossen Kochinsel; die EinbauschrĂ€nke, die als solche nicht zu erkennen sind; die gediegene Ausstattung der BĂ€der; die geschmackvolle Dekoration von WĂ€nden und GĂ€ngen mit den passenden Bildern und GegenstĂ€nden. Sie sagt: «Ich war stĂ€ndig auf der Suche nach Ideen,
die ich dann mit Markus besprochen habe. Wir haben stets sofort entschieden, entweder angenommen oder ver-
«Wir wollten keinen 08/15-Bau, sondern etwas Besonderes, das uns entspricht.»
Markus Schnider, Solarunternehmer
worfen, um rasch vorwĂ€rtszukommen » Zuerst entstand ein Farbkonzept bestehend aus fĂŒnf Grundfarben «Bei den Materialien habe ich mich von Luzia
Kurt, Wohndesignerin in Obfelden, beraten lassen Sie hat mir auch die Farbmuster gemacht. FĂŒrs Licht haben wir eine Lichtdesignerin engagiert. Die Zusammenarbeit mit versierten Fachleuten hat uns viel Zeit und böse Ăberraschungen erspart» ist Ritler ĂŒberzeugt.
Wie von Geisterhand
Und Schnider ergĂ€nzt: «Auch bei den Handwerkern haben wir Leute aus der Region berĂŒcksichtigt die es gut miteinander können. Das hat uns vor LeerlĂ€ufen bewahrt und sicherte uns qualitativ hochwertige Arbeit » Die SteilFlachdach- und hinterlĂŒftete Fassadenbekleidung sowie die Fotovoltaikanlage
wurden durch die eigenen Mitarbeiter ausgefĂŒhrt Gesteuert wird die Haustechnik ĂŒber Apps, die Luca, der Sohn von Jacqueline, der als UX-Designer arbeitet, auf iOS portiert hat Die vordeïŹnierten Lichtszenen können entweder ĂŒber ein iPad iPhone oder auch mit Sprachbefehlen an Siri ausgelöst werden, was in der Demonstration sehr gut funktionierte Zur Auswahl stehen «Ambiance» «Essen» «Arbeiten», «Tageslicht», «Terrasse hell» Jeder Wohnbereich besitzt eine individuelle Temperatur- und Lichteinstellung Dabei werden auch die Jalousien integriert SelbstverstĂ€ndlich können die Heizung, das Licht und die Alarmanlage auch von unterwegs ĂŒberwacht und eingestellt werden Nur wohnen muss man noch selbst
Die dringendste und grösste Herausforderung der gegenwĂ€rtigen Schweizer Politik ist die Bevölkerungsentwicklung die jedes vernĂŒnftige Mass sprengt und Grund fĂŒr fast jedes Problem ist an dem wir in unserem Land leiden. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Schweiz einen Nettozuwachs von 180000 Personen, davon waren 24000 Asylsuchende und 70000 Schutzsuchende aus der Ukraine.
All diese Menschen mĂŒssen ernĂ€hrt werden. Dabei verlieren wir nicht nur durch den Bau von Wohnraum und Infrastruktur in Folge des explodierenden Bevölkerungswachstums immer mehr GrĂŒnïŹĂ€che, auch die stĂ€ndigen Forderungen von links-grĂŒn fĂŒr mehr BiodiversitĂ€t entziehen der Nahrungsmittelproduktion wertvolles Kulturland. Aktuell betrĂ€gt der Nettoversorgungsgrad der Schweiz gerade noch 50% oder anders gesagt, die HĂ€lfte der Nahrungsmittel mĂŒssen importiert werden, dabei werden wir immer mehr abhĂ€ngig vom Ausland.
Die Staustunden auf den Strassen haben sich seit 2007 mehr als verdrei-
TraditionsgemĂ€ss werden die Sympathisanten (Passivmitglieder) als Dank zu einem Grillplausch eingeladen. Letzten Freitag war es wieder so weit Trotz heissen Temperaturen trafen sich 40 Personen im SchĂŒtzenhaus Bonstetten zum ApĂ©ritif Neugierig schauten alle auf den grossen Grill. Es gelang Primus Kaiser und Edi Boxler wiederum, sĂ€mtliche WĂŒnsche und GelĂŒste zu erfĂŒllen Nach dem Essen stieg die Spannung, weil das Bingo spielen auf dem Programm stand Vize PrĂ€sidentin Silvia Frech versuchte vergebens, die Regeln zu erklĂ€ren. Die Zwischenrufe sorgten immer wieder fĂŒr Heiterkeit Nach dem Dessertbuffet wurde ĂŒber dies und jenes heftig diskutiert Das volle SchĂŒtzenhaus sorgte fĂŒr eine lockere Ambiance und die letzten GĂ€ste gingen gegen 23 Uhr glĂŒcklich nach Hause. Der Vorstand hat sich ĂŒber die vielen positiven Reaktionen sehr gefreut SVP Bonstetten, Vorstand
Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger ch gerne an maximal 2000 Zeichen mit Namen, Adresse und Telefonnummer und zu einem Thema aus der Region. (red.)
facht und immer hĂ€uïŹger bleibt auch stecken, wer mit dem Zug unterwegs ist. Was vom Gotthard Basistunnel bereits seit lĂ€ngerem bekannt ist, ist an einem Samstag anfangs Juli auch in Bern Tatsache geworden: Morgens um halb acht Uhr war der IC nach ZĂŒrich bereits so ĂŒberfĂŒllt, dass ein Teil der Passagiere wieder aussteigen und auf einen nĂ€chsten Zug warten musste.
Am Knonauer Amt geht die explodierende Bevölkerungszahl ebenfalls nicht spurlos vorbei: Der Druck auf die Mietwohnungen ist sehr hoch. Der Wohnungsmarkt ist ausgetrocknet und die wenigen gĂŒnstigen Wohnungen werden von den Gemeinden fĂŒr Asylsuchende gemietet. In den elf Gemeinden die gemeinsam den Sozialdienst Bezirk Affoltern betreiben, wurden so bereits 110 Wohnungen fĂŒr Asylsuchende dem Wohnungsmarkt entzogen, gĂŒnstiger Wohnraum, der fĂŒr Schweizer Familien mit tiefem Einkommen oder fĂŒr junge Paare fehlt.
Und damit die Stromversorgung fĂŒr die wachsende Bevölkerungszahl gewĂ€hrleistet ist, will Baudirektor
Neukom mit 120 WindrĂ€dern den Kanton ZĂŒrich verschandeln.
FĂŒr die Schulen ist die ungebremste Zuwanderung eine Herausforderung und fĂŒr die Gemeinden ein Kostentreiber Dem Bericht der Bildungsdirektion ist zu entnehmen, dass 2022 gerade noch 55% aller PrimarschĂŒler im Kanton ZĂŒrich Deutsch als Erstsprache sprechen. Das bedeutet einerseits einen erheblichen Mehraufwand in der Beschulung aber auch in der Vermittlung unserer Kultur und Werte und was Platznot heisst, weiss Mettmenstetten bestens, nach dem Doppelkindergarten 2021 und einem neuen Schulhaus 2022 hat die Gemeinde schon wieder zu wenig Schulraum wie der Gemeinderat anfangs Juli informierte.
Die SVP ist die einzige Partei, die das Problem der ungebremsten Zuwanderung erkannt und deshalb die Nachhaltigkeitsinitiative lanciert hat. Kommen 100 000 Unterschriften zusammen, können die Stimmberechtigten in zirka zwei Jahren an der Urne darĂŒber beïŹnden, ob sie eine 10-Millionen-Schweiz wollen.
Viele Einwohner des Bezirks Affoltern haben noch kaum zur Kenntnis genommen, dass die Baudirektion des Kantons intensiv die Errichtung von rund 120 gigantischen Windturbinen auf dem ganzen Kantonsgebiet, auch in unserem Bezirk vorantreibt Die geplanten WindrĂ€der haben eine Höhe von bis zu 230 m Im Vergleich dazu erreicht der Ăetlibergturm nur gerade 72 Meter und das höchste GebĂ€ude im Kanton der Prime Tower in ZĂŒrich ist mit 127 Metern ĂŒber 100 Meter weniger hoch Windkraftanlagen â und seien sie auch noch so gross dimensioniert â sind in unseren Gegenden wirtschaftlich und ökologisch unsinnig weil ihr Wirkungsgrad sehr tief und der Beitrag zur Stromversorgung viel zu gering ist Die bisher in der Schweiz erstellten Windturbinen haben die Prognosen ĂŒber die zu erwartende Stromproduktion deutlich verfehlt Die Verschandelung unserer intakten Landschaft und die massiven SchĂ€den fĂŒr Mensch und Umwelt stehen dazu in keinem VerhĂ€ltnis
Die Baudirektion nimmt fĂŒr ihre Projekte ausgiebige Waldrodungen und den Bau von geteerten, fĂŒr grosse Sattelschlepper taugliche Zufahrtsstrassen durch Landwirtschaftsland
und Wald in Kauf FĂŒr so grosse Windturbinen sind massive Betonfundamente im Ausmass von bis 1500 Quadratmetern erforderlich, die nie mehr dem Boden entnommen werden weil die Entsorgung viel zu teuer wĂ€re Bekannt sind auch die tödlichen Auswirkungen der WindrĂ€der auf die Vogelwelt und die FledermĂ€use Zudem können WindrĂ€der den allgemeinen Strommangel in unserem Land nicht beheben weil sie eine viel zu kleine Strommenge â und diese noch unzuverlĂ€ssig â liefern Der ökologische Preis fĂŒr den Strom der nur bei genĂŒgend Wind zur VerfĂŒgung steht, ist viel zu hoch Zum Schutz unserer BĂŒrger hat die SVP Mettmenstetten letzte Woche eine Einzelinitiative eingereicht die einen Mindestabstand von 700 Metern zu bewohnten Liegenschaften fordert Dies soll in der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Mettmenstetten verankert werden wie dies auch schon andere Gemeinden im Kanton ZĂŒrich erfolgreich beschlossen haben
Die StimmbĂŒrger werden an der Gemeindeversammlung vom 11 Dezember darĂŒber beïŹnden können
Louis Hafner, PrÀsident SVP Mettmenstetten
Stadt-Personal soll weniger arbeiten fĂŒr denselben Lohn «Anzeiger» vom 14 Juli
Es geht um eine allgemeine rund 10-prozentige Lohnerhöhung der Stadtangestellten Mit den Modebegriffen «WorkLife-Balance» und «ArbeitgeberattraktivitĂ€t» kann man leicht jede und immer neue Lohnerhöhung rechtfertigen und fordern In der ïŹnanziellen Lage in der sich die Stadt Affoltern beïŹndet, ïŹnde ich eine solche Idee unangebracht (Steuerfuss Finanzausgleich) Zudem ist meines Erachtens eine grundsĂ€tzliche und allgemeine Lohnerhöhung von zirka 10 Prozent fĂŒr alle Angestellten unverhĂ€lt-
nismĂ€ssig Im Weiteren besteht wahrscheinlich kaum ein Bezug der vorgeschlagenen pauschalen Lohnerhöhungen zu den AnforderungsproïŹlen der Funktionen Auch im Vergleich zu den örtlichen KMU-Betrieben vermag ich keinen relevanten Grund fĂŒr die vorgeschlagene Anpassung zu ïŹnden Am Ende des Tages bezahlt wahrscheinlich der Steuerzahler die zusĂ€tzlichen wiederkehrenden rund 2,5 Millionen Franken mittels Steuerfusserhöhung denn es wird in einer Betriebsgrösse von rund 350 Angestellten immer Fluktuationen geben Renato Caduff
Stadt-Personal soll weniger arbeiten fĂŒr denselben Lohn, «Anzeiger» vom 14 Juli
Der Bericht zur 38-Stunden-Woche bei der Stadt hat mich sehr ĂŒberrascht und auch wĂŒtend gemacht Affoltern hat einen hohen Steuersatz und eine hohe Verschuldung Durch das Wachstum werden weitere hohe Investitionen notwendig, die ïŹnanziert werden mĂŒssen.
Ich frage mich daher an welcher Stelle diese Mehrkosten eingespart werden, und wie die Stadt die Verschuldung reduzieren möchte? Es sind keine BemĂŒhungen erkennbar, die Kosten reduzieren zu wollen sondern man gibt weiterhin ïŹeissig Geld aus. Personen, die weiterhin mehr als 38 Stunden pro Woche
arbeiten wollen erhalten damit eine schöne Gehaltserhöhung Zudem stossen mir zwei weitere Punkte sauer auf Erstens macht man bei den Lehrpersonen nichts, obwohl hier die Fluktuation sehr gross ist Zweitens die Aussage, dass die Mehrkosten nicht seriös beziffert werden können Eine solche Aussage ist völlig fehl am Platz Eine Vorhersage auf die letzte Komma-Stelle ist nicht möglich, das ist mir klar Aber bitte, etwas «seriöser» kann man das schon beziffern Die Stadt muss hier ihre Hausaufgaben machen und die Zahlen auch offen kommunizieren.
Thomas Halama, Affoltern
Stadt-Personal soll weniger arbeiten fĂŒr denselben Lohn, «Anzeiger» vom 14 Juli
Ich sehe einige Nachteile, seit Affoltern eine Stadt ist: Spital Post Zivil- und Sozialamt, Verschandelung vom Dorf- (sorry, Stadt-) kern mit unbezahlbaren Wohnungen Nicht einmal eine Metzgerei ist zu ïŹnden Vorteile kenne ich bis anhin nur einen 350 Personen von den zirka 500 Mitarbeitenden mĂŒssen bald nur noch 38 statt 42 Stunden arbeiten Und das bei gleichem Lohn Denen die es betrifft, mag ich es gönnen Aber wie kann man mit weniger arbeiten den «akuten
Personalmangel» bewĂ€ltigen? Der Stadtrat kommt zum Schluss: Die Teilzeit- und Vollzeit-Angestellten können mit bezahlten Ăberstunden die fehlende Zeit kompensieren Super oder? Zudem sei wegen der Digitalisierung und dem komplexer werdenden Recht, mehr Personal nötig Was heisst das? Der Stadtrat rechnet mit zusĂ€tzlichen jĂ€hrlich wiederkehrenden Brutto-Kosten von 2 3 Millionen Franken Doch wie soll das Geld durch ArbeitgeberAttraktivitĂ€t und weniger Fluktuation wieder eingeholt werden?
Ernst Neurauter Affoltern
Post opfert Zufriedenheit der Kunden, «Anzeiger» vom 4. Juli.
Ich kann dem, was Herr SpÀni geschrieben hat nur zustimmen Gehe aber noch einen ganz gehörigen Schritt weiter Abgesehen davon, dass Postschalter abgebaut werden, werden in der Agglomeration Poststellen geschlossen Wo sollen nun die Menschen hingehen, um ihre PostgeschÀfte erledigen zu können?
NatĂŒrlich nach Affoltern Und selbstverstĂ€ndlich mit dem Auto. Co2-Ausstoss ist ja egal. FrĂŒher brauchte ich fĂŒnf Minuten zu Fuss bis zur Poststelle Jetzt
Als wir 1982 nach Affoltern kamen, ïŹel mir im imposanten GebĂ€ude am Kronenplatz schnell der unaufgerĂ€umte Stoffladen auf Dort ging ich gerne und öfters hin und die liebe Frau fand meistens das Gesuchte im GewĂŒhl, oder hinten im Vorrat. Auch meine kleinen Kinder konnten sich an den Sachen, SĂ€cheli, den farbigen Stoffballen und so sattsehen. Dann wurde es steriler in diesem Raum Ja, spĂ€ter, da staunte ich, wie dieser Serge Gabathuler die Bar neu eröffnete und scheinbar mit leidenschaftlichem Einsatz ĂŒber viele Jahre fĂŒhrte. Da ist mir noch eine Karte aus frĂŒheren Zeiten von unserem heimeligen Dorf in die HĂ€nde gekommen.
sind es, selbst wenn ich mit dem Auto fahre eine gute Stunde Im Weiteren wurden die Ăffnungszeiten, der einzig mir bekannten Poststelle im SĂ€uliamt, auch reduziert Ganz zu Lasten alter und behinderter Personen. Kann mir jemand sagen, wohin das noch fĂŒhrt? Schliesslich muss ein jeder seine Einzahlungen tĂ€tigen können Oder werden Rechnungen die man einzuzahlen hat, dereinst abgeschafft, so dass man nichts mehr einzuzahlen hat?
Wie schön!
Felix Hurschler, Bonstetten
EsBlÀtter oder Wikingerhelm? (Bild Benjamin Fenner) Blume mit Hörnern
Zu den Kindertagen der Chrischona in Affoltern gehört ein Garten-Café unter freiem Himmel. Seite 13
Die Damen des Stadtclubs testen im August im «JonentÀli» gegen Winterthur Seite 16
Die 3.-Ligisten des FCWB 3 und des FCA 1 wurden beide in die Gruppe 2 zugeteilt Seite 17
Bereits heute kann KĂŒnstliche Intelligenz (KI) vieles efïŹzienter und besser als der Mensch
Regula ZellwegeR
Werden ArbeitsplĂ€tze in Zukunft verschwinden, weil KĂŒnstliche Intelligenz (KI) viele Aufgaben ĂŒbernimmt â oder werden neue geschaffen? Welche Kompetenzen wĂŒrden diese neuen ArbeitsplĂ€tze verlangen? KI ist allgegenwĂ€rtig in den Medien und die Voraussagen unterscheiden sich stark â von Euphorie bis Weltuntergang Wie soll man sich weiterbilden, um sich einen Arbeitsplatz zu sichern der den Lebensunterhalt sichert und idealerweise auch Freude macht? Im «Future of Jobs Report 2023» des World Economic Forum ist aufgelistet, welche FĂ€higkeiten und welches Wissen in der Arbeitswelt der Zukunft gefragt sein werden.
An erster Stelle stehen analytisches Denken sowie KI und Big Data Dann folgen schon kreatives Denken sowie FĂŒhrungsqualitĂ€ten und Sozialkompetenz Also einerseits FĂ€higkeiten, die gebraucht werden, um KI zu entwickeln und anzuwenden andererseits FĂ€higkeiten, ĂŒber die KI nicht verfĂŒgt Es sind Persönlichkeitsmerkmale wie WiderstandsfĂ€higkeit, FlexibilitĂ€t und AgilitĂ€t sowie Neugier und Freude am lebenslangen Lernen, zudem EinfĂŒhlungsvermögen und aktives Zuhören unter den Top Ten andererseits technologische Kompetenz, Gestaltungs- und Anwendungserfahrung â und als zehnte FĂ€higkeit erscheint umweltbewusstes Handeln.
Ăngste und Chancen
KI verĂ€ndert die Arbeitswelt. Auf VerĂ€nderung wird oft mit Ăngsten und Widerstand reagiert. Wir beïŹnden uns deïŹnitiv in einem Arbeitnehmermarkt mit spĂŒrbarem ArbeitskrĂ€ftemangel
Die Zeit der Pandemie eröffnete zwar neue Möglichkeiten der Arbeitsformen, die das Verlangen nach mehr IndividualitĂ€t bei der Arbeits- und Lebensgestaltung hervorgerufen hat, aber gleichzeitig fĂŒhren geopolitische Entwicklungen und Wirtschaftskrisen zur Verunsicherung der Menschen in Bezug auf ihren Arbeitsplatz und Lebensunterhalt Doch konnte bisher die Entwicklung von neuen Technologien weltweit nicht verhindert werden. Bereits die Industriali-
Stand-up-Paddling (SUP) hat sich zu einer der beliebtesten Wassersportarten in der Schweiz entwickelt SUP aktiviert den ganzen Körper gleichzeitig birgt sie aber auch Gefahren Die Beratungsstelle fĂŒr UnfallverhĂŒtung (BFU) lanciert deshalb ein Safety Kit, das neben Empfehlungen zur AusrĂŒstung auch Tipps zum richtigen Verhalten auf dem Wasser kurz und einfach erlĂ€utert Die Kits der BFU enthalten alles damit Unternehmen einfach FreizeitunfĂ€lle verhindern können Jedes PrĂ€ventionspaket behandelt ein anderes Unfallthema und enthĂ€lt verschiedene Elemente, die sich modular einsetzen lassen Die BFU stellt die Safety Kits Firmen in kleinerer AuïŹage kostenlos zur VerfĂŒgung. Mehr Infos: www.bfu.ch (red)
Hohe Temperaturen sind eine Belastung fĂŒr den Körper und können fĂŒr Personen, die im Freien arbeiten, gefĂ€hrlich sein Eine statistische Analyse zeigt, dass sich an Tagen mit Temperaturen ĂŒber 30°C sieben Prozent mehr UnfĂ€lle ereignen als an anderen Sommertagen.
Damit der Körper schwitzen kann, braucht er genĂŒgend FlĂŒssigkeit Darum ist es wichtig an heissen Tagen viel Wasser zu trinken. Ausserdem macht Hitze mĂŒde und beeintrĂ€chtigt die Konzentration. Eine Schaufel am Boden kann so schnell zur Stolperfalle werden. Darum sei es wichtig, auf die Signale des Körpers zu achten, rĂ€t die Unfallversicherung Suva und das Arbeitstempo der Hitze und dem KörpergefĂŒhl anzupassen. Hohe Temperaturen sollten nicht unterschĂ€tzt werden, denn sie können zu Hitzeerkrankungen wie HitzekrĂ€mpfe, Hitzeerschöpfungen oder HitzschlĂ€gen fĂŒhren â unter UmstĂ€nden mit lebensbedrohlichen Folgen (red)
Fluch oder Chance fĂŒr die Zukunft? Statt sich vor KĂŒnstlicher Intelligenz zu fĂŒrchten, gilt es, sich zu informieren und sich stĂ€rker auf TĂ€tigkeiten zu fokussieren, fĂŒr die sich KI nicht eignet (Symbolbild Pixabay)
sierung war nicht aufzuhalten, auch nicht der Einzug des Computers in die Arbeitswelt Und die Menschheit hat gelernt, damit zu leben.
Es gibt Stimmen, die KI positiv einschĂ€tzen. Beispielsweise die heute frei zugĂ€nglichen Werkzeuge ChatGPT Google Bard und Bing Chat. Sie können bei richtiger Nutzung heutige Arbeitsorganisationen positiv beeinïŹussen Ein erster Schritt besteht darin, sich zu informieren Was sind beispielsweise Chatbots? Ein Chatterbot, Chatbot oder kurz Bot ist ein textbasiertes Dialogsystem das Chatten mit einem technischen System erlaubt. Technisch sind Chatbots noch nĂ€her mit einer Volltextsuchmaschine verwandt als mit kĂŒnstlicher oder gar natĂŒrlicher Intelligenz Mit steigenden Leistungen von Computern können Chatbot-Systeme allerdings immer schneller auf immer umfangreichere
DatenbestĂ€nde zugreifen und intelligente Dialoge fĂŒr den Nutzer bieten wie zum Beispiel ChatGPT, ein Chatbot, der kĂŒnstliche Intelligenz einsetzt, um mit Nutzern ĂŒber textbasierte Nachrichten zu kommunizieren. Er nutzt moderne maschinelle Lerntechnologie, um Antworten zu generieren, die natĂŒrlich klingen und fĂŒr das GesprĂ€ch relevant sein sollen KI kann tatsĂ€chlich ein Buch schreiben. Moderne Sprachmodelle wie ChatGPT Google Bard und Bing Chat können erstaunlich schnell recherchieren und menschenĂ€hnliche Texte erzeugen.
Durchdringung der Arbeitswelt
KI kann Texte blitzschnell generieren. Was ein menschlicher Autor in Wochen schafft, erledigt die Maschine in Minuten Sie arbeitet rund um die Uhr Braucht es nun beispielsweise weniger Journalisten? Das wird die Zukunft zeigen, aber KI kann lediglich Muster kopieren, aber keine neuen Ideen entwickeln Sie setzt nur Textfragmente zusammen Böse Zungen sprechen von Sprach-Wurstmaschinen KI hat keine Emotionen und kann daher die emotionale Tiefe eines Textes weder erfassen noch erzeugen Zudem kann KI falsche oder ungenaue Aussagen
machen, da sie nicht in der Lage ist, die Richtigkeit oder den Kontext ihrer eigenen Aussagen vollstÀndig zu verstehen
KI wird in allen Branchen zum Einsatz kommen Je mehr Anteile der Arbeit von KI ĂŒbernommen werden können, desto weniger menschlicher Einsatz wird gebraucht â und vor allem Ă€ndern sich die TĂ€tigkeiten Im Vergleich zu frĂŒher eingefĂŒhrten Technologien sind zukĂŒnftig auch Berufe betroffen, die einen hohen Bildungsstand und hĂ€uïŹg gar einen UniversitĂ€tsabschluss erfordern
In vielen Berufen wird es zu einer neuen Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine kommen Beispielsweise beruïŹiche Funktionen bei denen Informationen gesammelt, aufbereitet und in strukturierter Form weitergegeben werden mĂŒssen, können von KI stark verĂ€ndert werden Es liegt an jedem Einzelnen wie sich die KĂŒnstliche Intelligenz auf ihn, sein Umfeld, seine beruïŹiche Laufbahn auswirken wird Es gilt, nicht die Augen zu verschliessen sondern sich mit der Thematik grĂŒndlich auseinanderzusetzen Jede/r Einzelne steht in der Verantwortung, sich und ihrer/seiner Umgebung Zugang und VerstĂ€ndnis fĂŒr die neuen Möglichkeiten zu gewĂ€hren damit man sie auch langfristig positiv einsetzen kann
Neue Kurse zum Wiedereinstieg in die PïŹege
Um den PïŹegeberuf weiter zu stĂ€rken, bietet der Schweizer Berufsverband der PïŹegefachfrauen und PïŹegefachmĂ€nner (SBK) im Auftrag der Gesundheitsdirektion des Kantons ZĂŒrich ab September 2023 neu ĂŒberarbeitete Wiedereinstiegskurse fĂŒr diplomierte PïŹegefachpersonen an In Zusammenarbeit mit dem Amt fĂŒr Gesundheit des Kantons ZĂŒrich (AFG), der Organisation der Arbeitswelt Gesundheit ZĂŒrich (OdA G-ZH) sowie dem UniversitĂ€tsspital ZĂŒrich (USZ) wurde das bestehende Kursprogramm komplett ĂŒberarbeitet und an die heutigen Anforderungen fĂŒr alle Versorgungsbereiche angepasst An einer Informationsveranstaltung am 1 September 2023 wird der neue Kompaktlehrgang vor-
gestellt Mit verschiedenen Massnahmen seitens der Gesundheitsdirektion, der Bildungsdirektion und den Gesundheitseinrichtungen im Kanton ZĂŒrich soll die AttraktivitĂ€t des PïŹegeberufs erhöht werden.
Infoveranstaltung am 1. September
Dazu trĂ€gt auch die PïŹegeinitiative bei, die in zwei Schritten umgesetzt wird KernstĂŒck der ersten Etappe ist die sogenannte Ausbildungsoffensive welche die Förderung der PïŹegeausbildung von diplomierten PïŹegefachpersonen HF und FH in den Mittelpunkt stellt und den Fokus auf die Einsteigerinnen und Einsteiger in den Beruf legt. Diese wird
In den kommenden Jahren werden die volkswirtschaftlichen Herausforderungen weiter zunehmen Der Wettbewerb unter den Standorten verschĂ€rft sich wĂ€hrend sich die Arbeitswelt rapide verĂ€ndert Die digitale Transformation ïŹexiblere und ortsunabhĂ€ngigere Arbeitsmodelle sowie der ArbeitskrĂ€ftemangel stellen Unternehmen den Arbeitsmarkt und die gesamte Wirtschaft vor grosse Herausforderungen Um bestmöglich auf diese vorbereitet zu sein werden die vorhandenen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Kompetenzen im gegenwĂ€rtig breit aufgestellten Amt fĂŒr Wirtschaft und Arbeit (AWA) organisatorisch gestĂ€rkt Deshalb hat der Regierungsrat auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion im letzten Jahr entschieden, das AWA per 1 Januar 2024 in zwei eigenstĂ€ndige Ămter zu transferieren: in ein Amt fĂŒr Wirtschaft (AWI) und ein Amt fĂŒr Arbeit (AFA) Das AWI wird sich mit den Aufgabenfeldern Standortförderung, Wirtschaftspolitik Arbeitsbewilligungen, Arbeitsbedingungen, Wohnbauförderung und Wirtschaftliche Landesversorgung befassen Das AFA wird fĂŒr den Arbeitsmarkt, die Arbeitslosenversicherung und die Arbeitslosenkasse zustĂ€ndig sein
Chefs der Ămter bestimmt
im Kanton ZĂŒrich voraussichtlich bis im Sommer 2024 erfolgreich umgesetzt werden können. Der Kurs fĂŒr Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger wird dank der engen Zusammenarbeit zwischen dem SBK, dem AFG, der OdA G-ZH, dem USZ und weiteren Betrieben in eine neue Form ĂŒberfĂŒhrt. Per September 2023 ĂŒbernimmt der Kanton ZĂŒrich die Kurskosten bei ErfĂŒllung von bestimmten Voraussetzungen Somit ist eine nachhaltige Finanzierung der Kurse sichergestellt (red)
Der SBK lÀdt am 1 September Interessierte zu einer Informationsveranstaltung zum neuen Kompaktlehrgang ein Mehr Infos unter https://sbk-zh ch/
Hans Rupp wird neuer Chef des Amtes fĂŒr Arbeit Der 57-JĂ€hrige war zuletzt GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei Bau- und Wohngenossenschaften beziehungsweise im Immobilienbereich. Hans Rupp hat neben anderen AbschlĂŒssen namentlich einen Executive MBA an der UniversitĂ€t ZĂŒrich erlangt. Chef des Amtes fĂŒr Wirtschaft wird Fabian Streiff Der 39-JĂ€hrige hat nach Abschluss des Studiums in GeograïŹe und Volkswirtschaftslehre an der UniversitĂ€t ZĂŒrich zunĂ€chst als Berater in den Bereichen Strategieentwicklung Nachhaltigkeitsfragen und Wirtschaftsförderung gearbeitet Seit Dezember 2020 leitet er die Standortförderung des Kantons ZĂŒrich im Amt fĂŒr Wirtschaft und Arbeit Fabian Streiff und Hans Rupp treten ihre Stellen per 1. Januar 2024 an (red)
«In vielen Berufen wird es zu einer neuen Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine kommen.»
FERIEN IM ALBIS BETTWAREN-SHOP
Unser Shop ist vom 24. Juli bis 12. August 2023 geschlossen.
Gerne heissen wir Sie ab Mittwoch, 16. August 2023 in unserer bezaubernden Erlebnis-Schlafwelt herzlich willkommen. Benötigen Sie in der Ferienzeit dringend Bettwaren?
Keine Sorge, unsere Verkaufsadministration steht Ihnen wĂ€hrend der Ferienpause des Bettwaren-Shops am Empfang zu den unten aufgefĂŒhrten Ăffnungszeiten fĂŒr Fragen, professionelle Beratung oder Verkauf gerne zur VerfĂŒgung Albis Bettwarenfabrik AG, alte Obfelderstrasse 69, 8910 Affoltern am Albis, www.albis.ch
Ăffnungszeiten Empfang:
Montag â Donnerstag 08.00 â 12.00 Uhr / 13.00 â 17.00 Uhr
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Hundebetreuung:
Wir suchen in Stallikon/SellenbĂŒren/Gamlikon eine Hundebetreuung fĂŒr unseren mittelgrossen Hund. Keine regelmĂ€ssigen ïŹxen Termine Bezahlung nach Vereinbarung Interessierte Personen melden sich bitte bei: B. Zbinden, Mobile +41 79 413 22 43, bzconsulting@bluewin.ch
Wir suchen Sie als unseren/unsere neue/n Fachmitarbeiter/in Werkdienst 100%
Ihre Aufgaben
Unterhaltsarbeiten, GrĂŒnïŹĂ€chenpïŹege, Arbeiten im Strassen- und Wegunterhalt, Unterhaltsarbeiten bei GewĂ€ssern und Anlagen, Reinigung von Strassen und Wegen mittels Kehrsaugmaschine, Winterdienst, weiteres
Ihr ProïŹl
Abgeschlossene Berufslehre als Fachmann/-frau Betriebsunterhalt oder LandschaftsgĂ€rtner/in, exakte, selbststĂ€ndige und engagierte Arbeitsweise, Bereitschaftsund Pikettdienst, FĂŒhrerausweis Kat B
Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an die Gemeindeverwaltung Birmensdorf, Personalabteilung, Stallikonerstrasse 9, 8903 Birmensdorf oder personal@birmensdorf ch Mehr ĂŒber unsere Gemeinde und diese Stelle erfahren Sie unter www birmensdorf ch
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Eintritt per sofort oder nach Vereinbarung fĂŒr Nacht- und TageseinsĂ€tze im Bereich Presseerzeugnisse. Sie sind zwischen 25 und 50 Jahre alt, beherrschen die deutsche Sprache in Wort und Schrift, sind kommunikativ und teamfĂ€hig, absolut zuverlĂ€ssig, einsatzbereit, belastbar und ïŹexibel. Sie können krĂ€ftig zupacken und meistern auch hauptsĂ€chliche Nachtarbeit ĂŒber lĂ€ngere Zeit sowie auch regelmĂ€ssige Wochenend-EinsĂ€tze, dann sind Sie unser/e Mann/Frau.
Ihre Bewerbungsunterlagen erwarten wir unter info@surbtalexpress.ch.
NĂ€here AuskĂŒnfte erhalten Sie ĂŒber 079 324 37 46.
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Spenden Sie ein Instrument das nicht mehr im Gebrauch ist Oder unterstĂŒtzen Sie uns mit einer ïŹnanziellen Spende www musikuebersmeer ch Musik
Der Schweizerische Verband alleinerziehender MĂŒtter und VĂ€ter SVAMV engagiert sich mit Beratung und UnterstĂŒtzungfĂŒr Einelternfamilien und ihre Kinder Beratung unter:
Der «TschĂ€gg-Point» lĂ€dt zu den Kindertagen in Affoltern ein. Vom 14 bis 16 August ïŹndet jeweils nachmittags ein spannendes Programm fĂŒr Kinder von der ersten bis sechsten Klasse statt Das Thema der Kindertage scheint einfach â und doch steckt viel Tiefe dahinter: «Du bist einmalig!» Was heisst das genau? Dieser Frage gehen die Kinder wĂ€hrend drei Nachmittagen in der letzten Sommerferienwoche auf die Spur Dabei lernen sie eine spannende Persönlichkeit kennen die das Geheimnis selbst noch nicht gelĂŒftet hat Beim Bauen, Spielen, Malen Singen und Geschichten hören dĂŒrfen die Kinder erleben, dass auch sie einmalig sind (red)
«TschÀgg-Point», Alte Obfelderstrasse 24, in Affoltern, vom 14 bis 16 August www tschaegg-point ch
Die nĂ€chste öffentliche FĂŒhrung im Museum Kloster Muri ïŹndet am Sonntag, 16. Juli, um 14 Uhr statt Anhand einzigartiger Exponate erlebt der Besucher die Geschichte des im Jahr 1027 von den Habsburgern gestifteten Klosters Muri. Eine beeindruckende und wechselvolle Zeitgeschichte von der Reformation dem Barock mit seiner Pracht- und Machtentfaltung bis hin zur Vertreibung des Ordens und der AuïŹĂ¶sung des Klosters 1841 (red)
FĂŒhrung im Museum Kloster Muri am Sonntag, 16 Juli 14 Uhr Keine Anmeldung erforderlich
Treffpunkt: Muri Info â Besucherzentrum
Die FĂŒhrung ist gratis Der Museumseintritt kostet 15 Franken
Ein Sommer-Garten-Café unter freiem Himmel in Affoltern
Im originellen Garten-Café darf man sich wÀhrend der Sommer-Kindertage 2023 der Chrischona Affoltern in Affoltern verwöhnen lassen. Wie immer in den letzten Jahren im Sommer verwandelt sich ein Teil der Alten Obfelderstrasse in ein Pop-up-Café. Dieses Jahr wird vom Montag bis Mittwoch, 14. bis 16. August, unter den Platanen und im und um das neue Bistro der Chrischona Kir-
che (direkt neben dem Eingang zum Senevita) frisch Zubereitetes serviert Passanten können sich verwöhnen lassen mit feinem Kaffee, hausgemachten Torten und den berĂŒhmten englischen Scones mit allem Drum und dran. Bei leckerem hausgemachtem CaffĂš-freddo Ice-Tea oder kĂŒhlem SĂŒssmost aus Bonstetten kann der Sommer sĂŒfïŹg genossen werden FĂŒr die Aufmerksamkeit
der Kinder ist gesorgt. Die KIWO bietet auf dem angrenzenden GelĂ€nde ein abwechslungsreiches fantastisches Programm Simone MĂŒller mit ihrem Team bedient die CafĂ©-GĂ€ste zwischen 14 und 17 Uhr, an der Alten Obfelderstrasse 24, in Affoltern (red) Sommer-Garten-CafĂ© Alte Obfelderstrasse 24 Montag 14 bis Mittwoch 16 August 14 bis 17 Uhr
Am Dorffest Auw, vom 22. bis 25. Juli, erwartet die Besuchenden viel Musik und Beizen
Im Zentrum der legendĂ€ren grossen Party-Nacht am Samstag, 22 Juli, stehen acht Beizli wie der Biergarten die Taverne, die Shot-Bar, der Western Saloon mit der Whisky-Bar das Grotto Ticinese zum Essen oder die legendĂ€re Bar beim Hirschen und sorgen fĂŒr ein unvergessliches Sommerfest In der «FĂ€schthĂŒtte» sorgt DJ Ugly mit seinem coolen Partysound wieder fĂŒr tolle Feststimmung
Ungewöhnlicher Dienstagabend
Der Familien-Nachmittag am Sonntag 23 Juli, beginnt um 14 Uhr mit dem Konzert der «Brass Band Auw» Anschliessend folgen die Unterhaltungsprogramme der «Gerold s Musikvagabunden» und der «RĂŒter Dorfspatzen» sowie Attraktionen fĂŒr Kinder Am darauffolgenden Beizlifestival werden
Das Familienzentrum hat auch fĂŒr die Sommerferien ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt FerienhĂŒeti, Waffelspass, Spaghetti-Plausch, Planschbecken erfrischende FrappĂ©s und andere GetrĂ€nke.
Die Highlights sind die beiden Spaghetti-Plausch-Mittagessen die am Mittwoch, 26. Juli und 9. August, von 12 bis 14 Uhr stattïŹnden. Der Erlös geht zugunsten der Kinder des Familienzentrums, denn mit dem Geld sollen neue Spielsachen fĂŒr den Gartenspielplatz angeschafft werden. Ab 15 Franken pro erwachsene Person ist jeder dabei. Anmeldung bis zum 25 Juli, respektive 8 August, ĂŒber kaïŹ@familienzentrumbezirk-affoltern.ch.
KinderhĂŒeti in den Sommerferien In der ersten und der letzten Ferienwoche, vom 17. Juli bis 21. Juli und vom 14 August bis 18 August, öffnet die KinderhĂŒeti ihre TĂŒren und ist von Montag bis Freitag, von 14 bis 17 Uhr, geöffnet Es ist keine Anmeldung erforderlich. An warmen Tagen wird im Garten das Planschbecken aufgestellt, also die Badekleidung und das Badetuch nicht vergessen.
An jedem Mittwochnachmittag wĂ€hrend der Sommerferien vom 17 Juli bis 18. August, ïŹndet der beliebte Waffelspass statt. Von 14 bis 17 Uhr kann jeder grosse und kleine Waffel-Fan eine oder mehrere frischgebackene Waffeln geniessen. Mit frischen FrĂŒchten, zum Dekorieren mit bunten Streuseln, Schoko-Nougat-Creme und Schlagrahm und wer es sommerlich mag, der kann die Waffel auch mit einer Kugel RahmglacĂ© geniessen.
Neben den leckeren Waffeln, ist auch die Sommerkarte mit den hausgemachten FrappĂ©s wieder aktuell und lĂ€dt dazu ein, mit einem feinen Drink ein paar gemĂŒtliche Stunden in der Gartenlounge des Familienzentrums zu verbringen. FĂŒr den Waffelspass ist keine Anmeldung erforderlich (red) www familienzentrum-bezirk-affoltern ch
die weit ĂŒber das Freiamt bekannte «SixpĂ€ck» sowie die «Still Searching» aus dem Luzernerbiet mit bester musikalischer Laune und tollem Musikmix begeistern FĂŒr Dasselbe sorgen die «nOergeler»
Zu einer grossen Tradition ist der ungewöhnliche Dienstagabend 25 Juli mitten in den Ferien geworden Ab 17 30 Uhr erwartet die Besuchenden ein kĂŒhles «Fyrobebier» im Biergarten Im Grotto Tichinese kann man fein essen und in der Taverne einen guten Tropfen geniessen SelbstverstĂ€ndlich werden auch die Bar und der Grill nicht fehlen. FĂŒr besondere gemĂŒtliche Stimmung wird am Dienstag das «Echo vom Hindere-Litze» im Biergarten sorgen (red)
Dorffest Auw vom Samstag 22 bis Dienstag 25 Juli im Dorfzentrum mit Konzerten und diversen Beizen Mehr Infos unter http://dorffest ch «Geroldâs Musikvagabunden» spielen am Sonntag, 23 Juli (Bild zvg)
liebt es, mit verschiedenen GewĂŒrzen zu experimentieren und die besten Nuancen hervorzuholen Sie ist eine grosse Verfechterin des Wiederverwendens, vor allem bei Lebensmitteln Sie und das Familienzentrum planen gemeinsam mit einem Foodwaste-Projekt aus der Region ĂŒbrig gebliebene Speisen vom Mittagessen weiterzuvermitteln um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren
Tiefe kulturelle Bedeutung
Das Familienzentrum und Rima Nader laden am 1. September zu einer kulinarischen Reise in den Orient ein In einem exklusiven Interview hat Rima Nader eine talentierte Köchin und langjĂ€hrige Mitarbeiterin des Familienzentrums, mehr ĂŒber ihre Leidenschaft fĂŒr das Kochen und die bevorstehende Veranstaltung preisgegeben Vor vielen Jahren ist sie mit Umwegen aus Syrien in die Schweiz geïŹĂŒchtet Sie erzĂ€hlte von ihrer Begeisterung fĂŒr das Kochen und wie sie zur kulinarischen Welt fand UrsprĂŒnglich begann sie als Hobbyköchin, um ihre Familie mit schmackhaften Gerichten zu verwöhnen Doch schon bald erkannte sie ihre FĂ€higkeiten und das positive Feedback motivierte sie ihr Talent weiterzuentwickeln
FĂŒr Rima nader bedeutet Kochen eine Möglichkeit, KreativitĂ€t und Geschmack auf den Teller zu zaubern Sie
Die Vielfalt der KĂŒche fasziniert Rima Nader Sie hat keine speziïŹsche Vorliebe sondern geniesst es, sowohl arabische SpezialitĂ€ten als auch kontinentale Gerichte zuzubereiten Ihre Mutter spielte eine bedeutende Rolle bei ihrer Liebe
zum Kochen Sie lehrte sie, die Magie der GewĂŒrze zu entdecken und ihre eigenen Kreationen zu entwickeln Das gemeinsame Essen hat im Orient eine tiefe kulturelle Bedeutung Im arabischen Raum ist die Familie von grosser Wichtigkeit und regelmĂ€ssige Treffen zum Essen dienen nicht nur der Nahrungsaufnahme sondern auch dem Austausch und der PïŹege der Gemeinschaft und Tradition Im Laufe der Jahre hat Rima Nader arabische SpezialitĂ€ten perfektioniert und ihre Kenntnisse in der kontinentalen KĂŒche erweitert Stolz auf ihre arabischen Wurzeln möchte sie nun ihre SpezialitĂ€ten auch als Catering anbieten, um den Menschen die Möglichkeit zu geben diese
kulinarische Reise zu erleben und die Vielfalt der arabischen KĂŒche kennenzulernen Sie hat im Familienzentrum einen verlĂ€sslichen Partner fĂŒr ihr Start-up gefunden Die Veranstaltung «Arabic Nights» am 1 September hat fĂŒr Rima Nader eine besondere Bedeutung Sie wĂŒnscht sich dass die GĂ€ste dieses Feeling der arabischen Gemeinschaft kennenlernen und die besondere AtmosphĂ€re geniessen die entsteht wenn man zusammen isst und Zeit miteinander verbringt Entspannung Zeit mit Freunden Partnern und Familien die in gemĂŒtlicher AtmosphĂ€re zusammenkommen, reichhaltiges wĂŒrziges Essen und sich wie zuhause fĂŒhlen können, das soll an diesem Anlass an erster Stelle stehen
Die GĂ€ste der «Arabic Nights» sollen dieses GemeinschaftsgefĂŒhl selbst erleben dĂŒrfen Begleitet von orientalischen KlĂ€ngen, von einem arabischen Musiker-Duo und in magischer AtmosphĂ€re können sie entspannen und eine Vielzahl von delikaten arabischen SpezialitĂ€ten geniessen Rima Naders SpezialtĂ€ten werden die Sinne der GĂ€ste verzaubern und ihnen eine unvergessliche kulinarische Reise bieten (red) «Arabic Nights» am Freitag, 1 September, im Familienzentrum Affoltern Preis pro Person: 85 Franken (inklusive ein Welcome-Drink) Reservationen werden bis zum Freitag, 25 August, ĂŒber das Onlineformular des Familienzentrums unter www familienzentrum-bezirk-affoltern ch angenommen
aus
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Drei LĂ€ufe â drei Siege fĂŒr die Hausemerin
Emma Pooley lĂ€uft es rund: Nach dem erfolgreichen Auftritt an den OffroadWeltmeisterschaften entschied sie innert weniger Tage drei grosse Berg- und Trail-LĂ€ufe fĂŒr sich, und dies jeweils in souverĂ€ner Manier
Der Zermatt-Halbmarathon mit Start in Zermatt und der Zielankunft auf dem Riffelberg ist 21.1 km lang und die Höhendifferenz betrĂ€gt +1336 Meter und -444 Meter Emma Pooley gewann diesen anspruchsvollen Lauf in einer Zeit von 1:52:25, mit sieben Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte und mit neuem Streckenrekord. Einen Tag nach dem Lauf in Zermatt startete sie am Stanserhorn-Berglauf. Auch an diesem Lauf pulverisierte sie den Streckenrekord Der Lauf wird auf dem Dorfplatz in Stans gestartet der Zieleinlauf beïŹndet sich beim Rondorama auf dem Stanserhorn auf 1868m ĂŒber Meer Auf der 10.9 km langen Strecke ist eine Höhendifferenz von 1419 Metern zu ĂŒberwinden. Mit einer Zeit von 1:14.16 lief sie vier Minuten vor der zweitplatzierten LĂ€uferin ins Ziel. Nach 2019 hat sie diesen Lauf zum zweiten Mal gewonnen.
Einen souverĂ€nen Sieg landete Emma Pooley am letzten Wochenende am Stoos-Trail ĂŒber eine Distanz von 24 km von Ingenbohl-Brunnen ĂŒber den
Am 12. August testen die Damen im «JonentÀli» gegen Winterthur
Fronalpstock und zurĂŒck nach Ingenbohl-Brunnen
Auf diesem upand-down Trail sind 1720 Höhenmeter zu bewÀltigen Auch dieses Rennen gewann
Emma Pooley mit grossem Vorsprung Bei einer Laufzeit von
2:28:39 nahm sie der Zweitplatzierten
17 Minuten ab und der RĂŒckstand auf den Sieger des MĂ€nnerrennens betrug weniger als fĂŒnf Minuten.
Emma Pooley beïŹndet sich in einer ausgezeichneten Verfassung und fĂŒhlt sich in den Schweizer Bergen pudelwohl Drei Siege innerhalb einer Woche zeugen von der QualitĂ€t dieser Ausnahmeausdauerathletin Nun folgt eine Wettkampfpause bevor es dann mit Starts an top-besetzten Schweizer BerglĂ€ufen wie Glacier3000 und Sierre-Zinal in die Herbstsaison geht Höhepunkt des Jahres werden dann die Teilnahmen an der UTMB World Series, einer Serie von Ultra-Trail Events in aller Welt.
Hanspeter Feller, LV Albis
Ab Herbst werden zwei PlÀtze gebaut
Die Mitglieder des TC Hausen haben an einer ausserordentlichen Generalversammlung einstimmig dem Bau von zwei Padel-PlĂ€tzen zugestimmt Ziel ist es den Mitgliedern ein zusĂ€tzliches sportliches Angebot anzubieten Aber auch Nicht-Mitglieder sollen die Möglichkeit bekommen, PlĂ€tze stundenweise zu mieten und von diesem Angebot zu proïŹtieren.
Padel ist eine vom Tennis und Squash abgeleitete Sportart, welche immer zu viert gespielt wird Erfunden wurde sie Ende der 1960er-Jahre in Mexiko und verbreitete sich danach schnell in Mittel- und SĂŒdamerika In Europa fasste Padel zuerst vor allem in Spanien Fuss â laut Statistik spielen da aktuell mehr Leute Padel als Tennis Mittlerweile hat sich diese Sportart in ganz Europa etabliert.
Gespielt wird auf einem 20x10 m grossen Feld. Die Unterlage besteht aus einer Teppich- Sandmischung Rund um das Spielfeld sind, Àhnlich zum Squash WÀnde aus Glas sowie Gitter angebracht
Ein Netz trennt die beiden SpielhÀlften
Der Ball Àhnelt dem normalen Tennisball, einzig die Rackets unterscheiden sich im Aussehen zu den Tennis- und SquashschlÀgern Die ZÀhlweise ist jedoch gleich wie beim Tennis.
Mit diesem Projekt unterstreicht der TC Hausen seine AnsprĂŒche, ein innovativer und familienfreundlicher Verein zu sein. Gleichzeitig wird er zum Vorreiter in der Region SĂ€uliamt/Zug, denn Padel diese junge trendige Sportart erlebt zur Zeit in der Schweiz einen eigentlichen Boom und begeistert Alt und Jung. Der Projektplan sieht vor, dass im Herbst mit dem Bau gestartet wird und die PlĂ€tze pĂŒnktlich zur Eröffnung der Tennissaison 2024 zur VerfĂŒgung stehen, immer vorausgesetzt, dass die entsprechenden Bewilligungen vorliegen.
Nico Koelliker, TC Hausen
Weitere Infos zum Projekt und zum Stand der AktivitÀten unter www tchausen ch
Getu Mettmenstetten am Kantonalen
Am Wochenende vom 8 und 9 Juli fanden die ZĂŒrcher Kantonalen GerĂ€teturnerinnentage statt Trotz Badi- und Glace-Wetter haben sich 38 Turnerinnen des Getu Mettmenstetten auf den Weg nach Embrach gemacht Am Samstag traten die Kategorien 1, 3, 5B und 6 an und am Sonntag die Kategorien 2 4 und 5A Der Weg hat sich gelohnt: Insgesamt konnten 28 Turnerinnen eine der begehrten Auszeichnungen erturnen Besonders herausragend war dabei Lin Cavelti sie holte im K4 die Goldmedaille Weitere sehr gute PlĂ€tze konnten Timea Haab mit Platz 7 und Zoe Haab mit Platz 10 im K2 erturnen Im K1 wie auch im K5A, gab es fĂŒr alle Turnerinnen von Mettmenstetten eine Auszeichnung
Die Herren des FC ZĂŒrich trugen am 15. Juni 2022 als amtierender Schweizer Meister ein Testspiel gegen den FC Baden im JonentĂ€li aus. Ambiance, Stimmung, Zuschauerzahl und Wetter: Alles stimmte an diesem Abend. Dies registrierten auch die Verantwortlichen des ZĂŒrcher Stadtclubs, denn die Reaktionen ïŹelen durchs Band positiv aus Die tadellose Werbung fĂŒr den Fussballstandort Oberamt inspirierte nun auch die Damen des FCZ. Diese «Frauschaft» ist das
Team der Stunde, das die beiden letzten Meisterschaftstitel im Frauenfussball in die ZĂŒrcher Kapitale holte.
Match gegen den FC Winterthur
Die FCZ-Frauen werden ihr Testspiel gegen den B-Ligisten aus Winterthur am Samstag, 12. August 2023, um 18 Uhr im Hausemer JonentÀli austragen Bereits um 15.30 Uhr spielen die Frauen des FC Hausen gegen den FC WÀdenswil
â beide Teams treten in der kommenden Saison in der 3. Liga an.
Mit diesem Event wird dem Spitzenfussball der Frauen die Möglichkeit gegeben, sich auch auf dem Land zu prĂ€sentieren. Der FC Hausen sorgt fĂŒr den wĂŒrdigen Rahmen mit Festwirtschaft und -zelt und hofft auf zahlreiche Fans. Der Eintritt ist gratis es braucht also kein Ticket.
Marco Bisa, Martin PlatterKart-Camp mit Chiara BĂ€ttig am 2. und 3. August in Wohlen
Urs e kneUbĂŒhl
Die Kart Driver Academy von Kart-Box dem Team der Wettswilerin Chiara BĂ€ttig Kart-Schweizer-Meisterin 2022 bei den OK-Junioren und FĂŒhrende im SM-Gesamtklassement 2023 fĂŒhrt am Mittwoch und Donnerstag 2 und 3 August, auf der Kartbahn Wohlen ein Kart-Camp fĂŒr T4-Junioren T4-Minis und Kartneulinge durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden durch ausgewiesene Spezialisten und erfahrene Rennfahrer professionell betreut lernen den Umgang mit echten Rennkarts kennen und erhalten faszinierende Einblicke in die Welt des Kartsports
Dabei garantieren die zur VerfĂŒgung gestellte SicherheitsausrĂŒstung und die hohen QualitĂ€tsansprĂŒche von Kart-Box ein Höchstmass an Fahrspass SelbstverstĂ€ndlich wird auch die Wettswiler OK-Junior-Schweizermeisterin Chiara BĂ€ttig vor Ort sein und den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite stehen Am 29 und 30 September wird sie zudem am SchweizerMeisterschafts-Finale auf der Kartbahn in Wohlen ihren Titel von 2022 verteidigen
Kart-Camp am 2 August ab 10 Uhr und 3 August, ab 11 Uhr, Anmelden unter https:// kartdriveracademy ch/index php/schnuppertag) Es sind nur noch wenige PlÀtze frei
Das 27 EuropĂ€ische ParlamentarierGolf-Turnier fand dieses Jahr wieder einmal in Crans-Montana, im Wallis, statt wo es von den inzwischen verstorbenen Politikern Nationalrat Paul Schmidhalter (CVP / Wallis) und dem deutschen Bundestagsabgeordneten Hans-Georg Hauser (CSU) gegrĂŒndet wurde Auch diesmal nahmen rund 100 aktive und ehemalige Parlamentarier und GĂ€ste aus 13 europĂ€ischen LĂ€ndern am dreitĂ€gigen Anlass teil.
Der Sieg ging diesmal an Irland, zu dessen Punktekonto der ehemalige EUAgrarkommissĂ€r Philip Hogan den grössten Beitrag beisteuerte Die Schweiz um den Wettswiler alt Nationalrat Hans Kaufmann belegte den zweiten Rang. «Wenigstens beim Golfen klappt die bĂŒrgerliche Zusammenarbeit», kommentierte er Zum Team gehörten nĂ€m-
lich Hans Wicki, FDP-StÀnderat aus Nidwalden sowie der Walliser alt Nationalrat Jean-Michel Cina (Mitte). In der Ein-
zelwertung war nur erwÀhnter Philip Hogen aus Irland besser als der Wettswiler (red)
Einteilen der KrÀfte war am Ironman Thun besonders wichtig
bernhard schneider
Am vergangenen Sonntag forderte der Ironman Thun bei hoher Luftfeuchtigkeit und Nachmittagstemperaturen von weit ĂŒber 30 Grad alles von den Athletinnen und Athleten Nur drei Viertel der Gestarteten erreichten das Ziel Schnellster Ămtler war wenig ĂŒberraschend, Urs MĂŒller Anzeiger-Berichterstatter Bernhard Schneider gelang ein Start-Ziel-Sieg, er dominierte in seiner Altersklassen alle drei Disziplinen
Die Wellen im Thunersee verhiessen keine schnellen Zeiten Dennoch hatte ich kein schlechtes GefĂŒhl im Wasser, fand rasch eine gute Gruppe, die einen ziemlich geraden Weg schwamm Beim Ausstieg dann die Ăberraschung: Ich war 15 Minuten langsamer als vor einem Jahr Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass es allen so ging denn der Parcours war 4 1 statt 3,8 Kilometer lang â das ist eben Schwimmen im offenen GewĂ€sser die Bojen lassen sich nicht immer perfekt setzen
Die Radstrecke von Thun ĂŒber Belp und Riggisberg ĂŒber den kleinen Pass Plötsch und zurĂŒck ĂŒber Wattenwil und Reutigen bietet ein wundervolles Panorama und ist zweimal zu bewĂ€ltigen Ich wĂ€hlte den offenen Helm der zwar gut zwei Prozent mehr Leistung erfordert als der geschlossene AeroHelm dafĂŒr weniger aufheizt Es war eine gute Wahl Anfangs lag die Temperatur nur knapp ĂŒber 20 Grad stieg dann aber rasch an Ich schlug ein moderates Tempo an Bei Kilometer 70 gab mir Kurt MĂŒller, der Chef des Teams Koach, den Zwischenstand durch: Ich lag eine Minute vor dem Zweiten
FĂŒr die zweiten 90 Kilometer drosselte ich die Leistung nochmals obwohl ich diesmal genĂŒgend trank, denn nun zeigte das Thermometer am Velo bis zu 38 Grad an Mein Verfolger fuhr die Leistung zu spĂ€t hinunter und verlor auf der zweiten Runde sieben Minuten auf mich
Meine Strategie fĂŒr den Marathon, der aus drei Runden zu 14 Kilometern bestand, war, von Beginn weg locker und relativ langsam zu laufen dafĂŒr das
Tempo bis zum Schluss zu halten, bei den VerpïŹegungsstationen zu gehen um in aller Ruhe zu trinken und das Dress wieder mit Eis zu fĂŒllen.
Angesichts der moderaten Leistung die bei dieser Hitze angezeigt war, ging ich davon aus, dass der Körper die Energie vor allem aus Fett gewinnt Ich konnte daher die Kohlenhydratzufuhr reduzieren, um den Magen zu schonen, und konzentrierte mich auf Wasser und Salz â bereits auf dem Velo hatte ich begonnen, regelmĂ€ssig eine Salztablette zu schlucken, was ich auch auf dem Marathon durchzog. Das Konzept ging auf: Lange lag mein erster Verfolger auf dem Marathon 15 Minuten hinter mir auf
KasPar Köchli
Der FC Affoltern (3. Liga) beendete die letzte Saison Mitte Juni auf dem guten vierten Rang Die Erwartungen lagen zu Beginn hoch â wenn möglich bis zuletzt um den Aufstieg mitzuspielen, hiess die Devise Aber nach ĂŒberraschenden Punktverlusten sowie Pech, blieben die BezirkshauptstĂ€dter nach der Vorrunde ungewohnt im unteren Mittelfeld stecken. Mit einem tollen Steigerungslauf in der RĂŒckrunde gelang es ihnen immerhin, ihre QualitĂ€t unter Beweis zu stellen und noch zahlreiche PlĂ€tze hinaufzuklettern. Die dritte Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten setzte sich in der 4 Liga
den Aufstieg zum Ziel Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem FC Uitikon realisierte sie ihr Vorhaben letztlich souverĂ€n â auch weil die beiden Direktbegegnungen gewonnen wurden Nun erfolgte die Einteilung fĂŒr die Meisterschaft 2023/24 âund beide Ămtler 3 -Ligisten gehören der Gruppe 2 an «Das wird ein Highlight, wir freuen uns riesig aufs Derby gegen das Spitzenteam FC Affoltern» strahlt WB-Trainer Pascal Zwicky Der Spielplan ist noch nicht erstellt AnpïŹff zur neuen Meisterschaft ist am letzten Augustwochenende Am vergangenen Freitag traf der FCA in einem Testspiel auf WB II (2 Liga) und behielt mit 3:2 die Oberhand
der letzten Runde stieg sein RĂŒckstand auf nahezu 24 an. Auch der Vergleich mit der nĂ€chstjĂŒngeren Altersklasse bestĂ€tigte meine Taktik, denn deren Sieger traf 22 Minuten nach mir im Ziel ein.
Manuel SchönbÀchlers erster Ironman
Seinen ersten Ironman ĂŒber die volle Distanz ïŹnishte mein Team-Kollege Manuel SchönbĂ€chler aus Mettmenstetten mit einer brillanten Leistung. Er gehört bereits seit 2012 dem Team von Kurt MĂŒller an und kennt Urs MĂŒller seit der Schulzeit. Seit Jahren zeigt er nicht nur auf den kĂŒrzeren Triathlon-Distanzen
starke Leistungen, sondern alljÀhrlich auch beim Engadin Skimarathon.
Im Thun trotzte er den schwierigen Bedingungen im Wasser ausgezeichnet Auch auf dem Rad teilte er gut ein fuhr die zweite Runde sogar noch etwas zĂŒgiger als die erste Das Ergebnis: Er stieg als 12. seiner Altersklasse aufs Rad, trat die zweite Runde als 17. an und beendete sie auf Zwischenrang 8 Vielleicht war die zweite Runde doch ein wenig zu schnell, jedenfalls musste er beim Marathon etwas Lehrgeld bezahlen, denn ab dem siebten Kilometer begann der Magen zu rebellieren Wie stark der Kopf an der Leistung beteiligt ist, zeigte sich als er bei Kilometer 35 feststell-
te dass er den Ironman immer noch unter 11 Stunden schaffen kann: «Auf den letzten Kilometern konnte ich die Pace halten und bin ĂŒberglĂŒcklich nach 10:54 Stunden ins Ziel gelaufen Auf der Zielgeraden konnte ich mit der âčFirst Timerâș Glocke bimmeln und wurde mit âčyou are an Ironmanâș empfangen »
Podestplatz trotz Zerrung
Urs MĂŒller Stallikon holte sich beim Lauftraining am Montag vor dem Wettkampf eine Zerrung. Mit Schonen, KĂŒhlen, Massieren und einem Besuch beim Osteopathen brachte er den Muskel so weit dass er den Start riskieren konnte aufs Risiko hin, beim Marathon auszusteigen. Sein vorsichtiger Start auf dem Velo zahlte sich aus, nach 150 Kilometern ĂŒbernahm er die FĂŒhrung in seiner Altersklasse. Die Schmerzen beim Laufen konnte er so steuern, dass er das Ziel erreichte, als Dritter seiner Altersklasse mit einem RĂŒckstand von lediglich sieben Minuten. Er glaubt nicht, dass neben seiner Verletzung auch die strenge Arbeitswoche seinen Sieg verhinderte: «Ich bin sehr fokussiert und denke beim Arbeiten nicht an den Wettkampf Dies ist auch ein Vorteil.»
Der Stalliker Triathlon-Coach Kurt MĂŒller ist sehr zufrieden mit seinen Leuten des Teams Koach, die in Thun geïŹnisht haben: «Vier Athleten und eine Athletin sind gestartet, drei davon konnten ihre Erfahrung bei diesen schwierigen Bedingungen ausspielen und errangen PodestplĂ€tze die beiden First Timersâ zeigten gute Leistungen, auf denen sich aufbauen lĂ€sst, insgesamt haben wir drei zusĂ€tzliche StartplĂ€tze fĂŒr die Weltmeisterschaften errungen » Am wichtigsten sei das Einteilen der KrĂ€fte gewesen, denn wer am Anfang ĂŒberzocke, bĂŒsse dafĂŒr am Schluss brutal Lachend fĂŒgt er bei: «Um dies zu vermeiden, braucht man einen guten Coach.»
Das Ziel erreichten auch zwei weitere Ămtler: Yarno Maas Muggen aus Hausen konnte nach 12:12 Stunden die FĂŒsse hochlagern, Ueli Sandmeier, Hedingen, nach 12:48 Stunden.
Nach 2011 holt der Mettmenstetter erneut den Transalp-Gesamtsieg
Martin Platter
Urs Hubers Beobachtung auf der dritten Etappe der AlpenĂŒberquerung von Nauders ĂŒber 17 490 Höhenmeter und 496 Kilometer an den Gardasee hatte nicht getĂ€uscht, dass die hĂ€rtesten Konkurrenten ihre Ăberlegenheit verloren.
Auf den letzten drei TeilstĂŒcken vermochten Urs Huber und sein deutscher Bulls-Teampartner Simon Schneller ihren Vorsprung sicher zu verwalten
Nach dem erzwungenen «Ruhetag» am letzten Mittwoch wegen eines heftigen Gewitters setzten Huber/Schneller ihre Triumphfahrt souverĂ€n fort Es resultierten noch zwei Etappensiege und ein ïŹnaler zweiter Platz.
Es war reines KalkĂŒl, dass das schweizerisch/deutsche Paar auf der Schlussetappe passiv blieb, als der belgische Marathon Meister Frans Claes und sein Teampartner Manuel Pliem ein letztes Mal das Tempo forcierten und davonzogen «Mit 18 Minuten Vorsprung hatten wir ein schönes Zeitpolster, das es uns erlaubte, sicher ins Ziel zu fahren. Nach den ersten paar Minuten liessen wir Pliem/Claes deshalb ziehen und fuhren sowohl in den Anstiegen als auch in den Abfahrten mit einer Sicherheitsreserve», erklĂ€rte Huber im Ziel.
Nur kein Risiko mehr eingehen Was er damit meinte, zeigte das drittplatzierte Team KMC das nach einer
Urs Huber vor seinem Teampartner Simon Schneller hoch konzentriert auf den letzten Kilometern der Bike-Transalp (Bild Markus Greber)
gewissen Zeit zu Huber/Schneller aufschloss und ebenfalls das Tempo anzog Wenig spÀter wurden sie jedoch durch Defekt und einen Sturz ausgebremst «Genau das wollten wir auf der Schlussetappe vermeiden Es gelang uns, sauber durchzukommen» kommentiert Huber Nach den perfekten Tagen an der Transalp hofft er nun dass er
das GlĂŒck und die gute Form fĂŒr die Bikemarathon-Schweizer-Meisterschaft (am 12 August am Eigerbike in Grindelwald wo Huber als Rekordsieger antritt) und die weiteren grossen Klassiker Grand Raid (auch da tritt er als Rekordsieger an) Nationalpark BikeMarathon und Iron Bike Race konservieren kann.
Impressionen der 19. Freestyle-Night 2023 vom vergangenen Samstag â Videos unter www.affolteranzeiger.ch
Beim Trampânâdive Wettkampf wurden spektakulĂ€re SprĂŒnge vom Trampolin gezeigt
Ganz hohe SprĂŒnge waren von den Weltcup-Athleten zu sehen. Hier der Weltmeister und Gesamtweltcup-Sieger 2023 NoĂ© Roth aus Baar
Auch mit dem BMX-Rad wurde die Sprungschanze bezwungen und dabei auch Saltos vorgefĂŒhrt
Die Siegerin bei den Aerials-Frauen Carol Bouvard (links) und die Zweitplatzierte Emma Weiss aus Deutschland. (Bild Nico Illic)
Hoch hinauf in luftige Höhen, bis ĂŒber die Baumkronen: Der Weltranglisten-Dritte, Pirmin Werner, bei seinem Sprung.