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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 5 I 179. Jahrgang I Dienstag, 20. Januar 2026

Mit Charme und Witz

Drei Wochen auf Entzug

Ex-Skirennfahrer Carlo Janka war zu Gast in der Bibliothek Ottenbach und las dort aus seiner Biografie. Seite 3

Schülerinnen und Schüler aus Hausen testeten ein Leben ohne Handy. Die Erfahrungen waren unterschiedlich. Seite 8

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Neumitglieder vermeldet der Musikverein Maschwanden – ein Rekord. Seite 4

«Wohnen im Alter» nimmt Form an

«Eisen ist gar nicht so hart.»

In Stallikon gibt es am 8. März eine Urnenabstimmung zur Aufwertung des Dorfzentrums

Seite 13 Moritz Häberling, Metallbauschlosser, Uerzlikon. (Bild Regula Zellweger)

Florian HoFer Die Gemeinde Stallikon steht vor einem weiteren wichtigen Schritt in Zusammenhang mit der Aufwertung des Dorfzentrums. «Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle Generationen begegnen können – mit zeitgemässen und bezahlbaren Wohnungen für Familien sowie Seniorinnen und Senioren», heisst es im Beleuchtenden Bericht der Gemeinde, der seit Kurzem auf der Webseite aufgeschaltet ist. Begonnen hatten die ersten Planungen bereits 2014 mit der Gründung der Projektgruppe «Wohnen im Alter», um ein Wohnangebot für ältere Menschen im Zentrum von Stallikon zu ermöglichen. 2020 plante die Gemeinde das Projekt Landgarten, mit 40 Wohneinheiten in der Kernzone und 15 Alterswohnungen. Verschiedene weitere Abklärungen und Planungsschritte waren allerdings nötig, sodass das ursprüngliche Richtprojekt überarbeitet werden musste. Zuletzt beugte sich Ende August 2025 eine Jury über das Projekt. Das Fazit: «Durch die Überarbeitung konnte

«Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle Generationen begegnen können.» Gemeinderat Stallikon

das Wohnungsangebot substanziell gesteigert sowie die Kosten pro Quadratmeter Wohnfläche gesenkt werden, ohne die Qualität des Entwurfs massgeblich einzuschränken. Das Projekt fügt sich weiterhin gut in die Umgebung ein, gewinnt durch die Überarbeitung an Klarheit und ermöglicht die Realisierung der Überbauung innerhalb der gesteckten Kostenziele.» Die Grundstücke sollen in das Projekt integriert und von

Wahlkampf in Ottenbach

Mit der Aufwertung des Dorfzentrums will die Gemeinde Stallikon einen Ort für alle Generationen schaffen. Im Bild die aktuelle Situation beim Gemeindehaus. (Bild Daviprasad Rao) der Genossenschaft Hofgarten (Geho) im Baurecht übernommen werden. Dies ermöglicht es, die Bauten für das «Wohnen im Alter» näher an der Bushaltestelle zu positionieren, was eine attraktivere und barrierefreie Erschliessung der Wohnungen sowie eine Erhöhung der Alterswohnungszahl auf nun 36 mit sich bringt. Mit 39 geplanten Familienwohnungen gäbe es insgesamt 75 Wohnungen. Geplant sind ausserdem ein Gemeinschaftsraum, Gewerbeflächen und ein Dorfplatz. Das führt nun zu einer Anpassung des sogenannten «Letter of Intent». Dabei handelt es sich um eine Absichtserklärung, die die wesentlichen Eckpunkte der Vereinbarung zwischen der

Gemeinde und der Genossenschaft Hofgarten festhält. Damit verbunden ist ein Verpf lichtungskredit in Höhe von 1.89 Millionen Franken. Gemeinderat und Rechnungsprüfungskommission empfehlen die Annahme der Vorlage.

Was passiert bei einer Ablehnung Würde die Vorlage von den Stimmberechtigten an der Urnenabstimmung vom 8. März abgelehnt, bliebe der Letter of Intent in der von der Gemeindeversammlung am 2. Dezember 2020 genehmigten Fassung gültig, schreibt die Gemeinde im Beleuchtenden Bericht. Damit wäre die Wirtschaftlichkeit des Projekts jedoch nicht mehr gegeben. Der

Gemeinderat geht davon aus, dass sich die Genossenschaft Hofgarten vom Vorhaben zurückziehen würde. Dies hätte weitreichende Folgen: keine Alterswohnungen in Stallikon auf Jahre hinaus, Wegzug älterer Einwohnerinnen und Einwohner mangels passender Angebote, ein faktischer Neustart ohne Aussicht auf realistische Alternativen, erhebliche Kosten zulasten der Gemeinde ohne jeglichen Nutzen und Stillstand bei den Plänen für eine Aufwertung des Dorfzentrums, so der Bericht.

Seiten 9 bis 12

Neue Präsidien in Aeugst

guuggern und den Hedinger Vollgashöcklern, welche dann auch am Abend am «Füürball» für Stimmung sorgten. (dst)

Für den Gemeinderat haben sich für die sechs Sitze auch die gleiche Zahl an Kandidierenden gemeldet. Anders bei den fünf Sitzen für die Primarschulpflege und bei der Rechnungsprüfungskommission. Dort kommt es zu einem Wahlkampf. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden im Bezirk erwartet Aeugst kein massives Wachstum. Die Einwohnerzahl von 2000 Personen ist in der Gemeinde mit attraktivem Steuerfuss und mit wenig Nebel seit zwölf Jahren nahezu stabil. «Aeugst ist gebaut», erklärt dann auch die abtretende Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer. Man rechne bis in zehn Jahren mit einer Einwohnerzahl von zirka 2300. Es gebe auch nur noch wenige Baulandparzellen. (red)

Seite 5

Seiten 17 bis 19

Im Vorfeld der Urnenabstimmung vom 8. März findet am Mittwoch, 4. Februar, um 19 Uhr in der Turnhalle Loomatt eine Informationsveranstaltung statt

Eine Stadt aus Lego

Start in die Fasnacht

Viele kleine Baumeister am Werk

Kinderumzug und Maskenball in Obfelden

Legoteile werden nach Typ, Grösse und Farbe sortiert. Der Junge sucht ein Teil, das er für sein Haus braucht. (Bild zvg)

In der Gemeinde Ottenbach stehen für den Gemeinderat und das Präsidium mehrere Kandidierende zur Wahl. Für die fünf Sitze gibt es acht Bewerber. Aber auch bei der Wahl des Präsidiums bekommt Gaby Noser Fanger, welche eine vierte Amtszeit anstrebt, Konkurrenz. Ernst Diethelm möchte neu die Geschicke der Gemeinde steuern. Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich heute Dienstag an einer Podiumsdiskussion vor. Ottenbach selbst hat sein Entwicklungsziel bis 2030 mit 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern bereits erreicht. Dies ohne die Nutzung von Baulandreserven, sondern durch die innere Verdichtung. Zu mehr Anonymität führte dies aber gemäss Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger nicht, sondern es habe nach Corona einen Schub bei der Partizipation am Dorfleben gegeben. Sie verweist dabei auf eine breite Zahl an Veranstaltungen. (red)

In Bonstetten konnten sich 8- bis 12-jährige Kinder am vergangenen Wochenende für einmal mit Legosteinen so richtig austoben. Bereits zum zweiten Mal organisierte die Reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt in Zusammenarbeit mit dem Bibellesebund Winterthur einen Lego-Event. Das Prinzip ist schnell erklärt: Zusammen wird eine zehn Meter lange Lego-Stadt mit vielen verschiedenen Häusern gebaut. In kleinen Gruppen bauen erst alle ein kleines Haus, danach kann frei gewählt werden, was für Bauprojekte noch umgesetzt werden sollen. Für jedes Projekt konnten die kleinen Baumeister einen Bauplan beziehen, die nötigen Teile wurden zur Verfügung gestellt – ein riesengrosser Spass. (red)

Am vergangenen Samstag waren mehrere hundert Fasnächtlerinnen und Fasnächtler am Kinderumzug in Obfelden mit dabei. Begleitet wurde der farbenfrohe Tross von den Affoltemer Säuli-

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Fasnächtlicher Auftritt am «Füürball» in Obfelden. (Bild Dominik Stierli)

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