Oftringen Elias Sigrist und Andrin Müller betreiben eine Auffangstation für Aquarienfische
In Küngoldingen geben zwei Brüder
Fischen ein zweites Leben
Zierfische gehören zu den beliebtesten Haustieren in der Schweiz. Sie artgerecht zu halten, braucht viel Zeit und Wissen. Nicht wenige Halter sind damit überfordert. Damit die stummen Mitbewohner nicht einfach entsorgt werden, betreiben Elias Sigrist und Andrin Müller in Küngoldingen eine Auffangstation für Aquarienfische. Es ist die einzige derartige Einrichtung in der Schweiz. Purpurprachtbuntbarsch, Prinzessin von Burundi, Knurrender Dornwels, Fliederbartwels, Molly, Guppy, Streifenschmerle, Pinselalgenfresser, Saugschmerle, siamesische Rüsselbartbarbe, Brokatbarbe, Zwerggarnele, Rennschnecke, Flösselhecht, Asselkugelfisch oder Zwergkrallenfrosch. Eine klangvolle und grosse Auswahl. Allesamt Zierfische, die der Verein Aqualuz entgegengenommen hat und an verantwortungsbewusste Halterinnen und Halter abgeben möchte. «Wir betreiben hier in Küngoldingen die einzige Auffangstation für SüsswasserAquarienfische in der Schweiz», erklärt deren Gründer und Stationsleiter Elias Sigrist in einem unscheinbaren Haus an der Gilamstrasse. Doch hinter dem ebenso unscheinbaren Eingang pulsiert das Leben. Aquarium reiht sich an Aquarium. Aktuell sind rund 180 Aquarien in Betrieb. In allen Grössen: Die kleinsten fassen etwa 100 Liter, das grösste 5000 Liter Wasser. In den Aquarien tummeln sich momentan etwa 5000 Fische. Abgegeben von Leuten, die ihre Zierfische nicht mehr halten können oder mögen. Und das sind nicht wenige. «Seit der Gründung von Aqualuz 2019 sind wir stetig gewachsen», betont Elias Sigrist. Zwischen 25’000 und 30’000 Süsswasser-Zierfische jährlich oder rund 500 wöchentlich würden in Küngoldingen eine zweite Chance erhalten, führt der 30-jährige Stationsleiter der Auffangstation weiter aus. Dort werden sie zuerst eine Woche in Quarantäne gehal-
ten, damit «wir die Gewissheit haben, dass sie wirklich gesund sind», wie Sigrist betont. Und dann versucht der Verein Aqualuz, die Wasserbewohner weiterzuvermitteln. Über die Hälfte der Fische können später an verantwortungsbewusste Halterinnen und Halter weitervermittelt werden, während Fische, die grösser werden oder schwierig zu halten sind, den Rest ihres Lebens in den Schaubecken in Küngoldingen verbringen.
Fische statt Ritalin Begonnen hat alles ganz anders. Als Kind war Elias Müller, der seit seiner Hochzeit den Namen seiner Frau trägt,
ein hyperaktives Kind. Die Diagnose ADHS habe er offiziell zwar nie erhalten, führt Sigrist aus. «Fische statt Ritalin» sei das Rezept seiner Eltern gegen seine Rastlosigkeit gewesen. Ein Rezept, das erstaunlich gut wirkte. Gleichzeitig tat sich vor den Kinderaugen eine ganz neue Welt auf. Der junge Elias konnte seine Fische stundenlang beobachten, kam vor dem Aquarium zur Ruhe. Las Bücher, sog alle Informationen über Fische auf. Begann Fische zu züchten. Und erhielt mit der Zeit immer mehr Anfragen, ob der diese oder jene Fische bei sich aufnehmen könne.
Die Brüder Elias Sigrist (links) und Andrin Müller sind die Gründer von Aqualuz. Im Hintergrund ist der Kugelfisch zu sehen, der eben sein Futter geschnappt hat. BILD: THOMAS FÜRST
Jede Person kann innerhalb von 30 Tagen seit der Amtlichen Publikation dem Stadtrat Aarburg eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive als auch negative Aspekte enthalten. Der Stadtrat Aarburg wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
STADT AARBURG Stadtrat und Stadtverwaltung
OFTRINGEN
Baugesuche
Bauherr: Alexander Pauli Eichmattstrasse 21 4665 Oftringen
1 Ersatz-Mitglied der Steuerkommission – Keine Anmeldungen
Bauherr: LIPS Group AG Bodenhof-Terrasse 71 6005 Luzern
Bauobjekt: Änderung Reklamen an Gebäude (bereits ausgeführt, kantonale Zustimmung erforderlich)
Gesuch für die Nutzung von Grundwasser für Heiz- und Kühlzwecke für den Betrieb einer Wärmepumpe
Öffentliche Auflage der Gesuche vom 9. Februar 2026 bis 10. März 2026 im Gemeindehaus, Parterre. Gegen Bauvorhaben kann während der Auflagefrist beim Gemeinderat Murgenthal schriftlich Einwendung erheben, wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann. Die Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendende anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.
Da weniger Kandidaturen eingegangen sind, wie Sitze zu vergeben sind, ist für den noch zu vergebenden Sitz gestützt auf § 30a Absatz 3 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) eine Ergänzungswahl an der Urne durchzuführen: Die Urnenwahl findet am 8. März 2026 statt. Oftringen, 5. Februar 2026 DAS WAHLBÜRO
Ortslage: Parzelle 220, Mattenweg 5 Die öffentliche Auflage findet vom 6. Februar 2026 bis 9. März 2026 statt. Die Baugesuchunterlagen sind während der Auflagefrist auf www.oftringen.ch ersichtlich. Gegen Baugesuche kann während der Auflagefrist bei der Gemeinde Oftringen, Bauen Planen Umwelt, Zürichstrasse 30, 4665 Oftringen, schriftlich Einwendung erhoben werden. Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Legitimiert zur Einwendungistnur,wereineigenesschutzwürdiges Interesse geltend machen kann. Oftringen, 29. Januar 2026 Abteilung Bauen Planen Umwelt
Das Nutzungsgesuch wird gemäss § 28 des Wassernutzungsgesetzes vom 11. März 2008 (WnG) vom 6. Februar 2026 bis 9. März 2026 auf der Abteilung BaubewilligungenderGemeindeOftringenoderauf www.oftringen.ch öffentlich aufgelegt.
Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse besitzt, kann innerhalb der Auflagefrist beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt, Buchenhof, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau Einsprache erheben. Einsprachen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Kilometer und Zustand egal. Guter Preis, wird bar bezahlt, egal wo. Rufen Sie mich an, ich spreche Schweizerdeutsch.
Aarau,5.Februar2026 DerKantonsingenieur
Einsendungen direkt an: kontakt@wiggertaler.ch
DerKantonsingenieur
FortsetzungvonSeite1
DEPARTEMENT BAU, VERKEHR UND UMWELT Abteilung für Umwelt
Telefon 079 529 11 90 (auch Sa/So) 56265
In Küngoldingen geben zwei Brüder Fischen ein zweites Leben
Falsche Beratung, fehlendes Wissen
Ihm wurde bald klar, dass sich hinter diesen Anfragen eine riesige Problematik verbarg. «Oft werden Fische von Leuten gekauft, denen jedes grundlegende Wissen über Fische fehlt», beklagt Elias Sigrist, der Fisch werde allenfalls als Handelsware oder gar als Dekoartikel angesehen. Dabei seien Fische empfindsame Tiere, die genügend Platz in artgerecht ausgestalteten Aquarien brauchen würden, in der richtigen Vergesellschaftung gehalten werden sollten und auf passende Was-
serwerte angewiesen seien. Auf einen kurzen Nenner gebracht: Wer Fische hält, braucht viel Zeit und Wissen. Und Einfühlungsvermögen und Beobachtungsgabe, wie Sigrist weiter ausführt: «Weil Fische stumm leiden, wenn es ihnen nicht gut geht». Vor einem 5000 Liter Wasser fassenden Becken, in dem Prachtschmerlen, Torpedobarben und Haibarben vergesellschaftet sind, führt Elias Sigrist aus, was zum Beispiel falsch läuft. «Die Prachtschmerle ist einer meiner Lieblingsfische», erklärt er. Meist würden sie von Leuten hierher gebracht, die sie als kleine Fi-
sche gekauft haben und nicht wussten, wie gross sie werden. Gehalten würden sie meist in einem 200 Liter-Becken. «Setzen wir sie dann in unserem Becken aus, sieht man sie die erste halbe Stunde kaum mehr», führt der Stationsleiter aus, «weil sie dann wieder einmal richtig schwimmen wollen».
Auffangstation 2019 gegründet
Aus Liebe zu den Fischen gründete Elias Sigrist zusammen mit seinem Bruder Andrin Müller 2019 – damals noch im luzernischen Sursee – die Auffangstation für Aquarienfische. Der Start erfolgte mit 50 Becken. «Wir haben bald gemerkt, dass schweizweit ein riesiges Interesse an unserer Auffangstation besteht», sagt er. Dank ihrem Engagement, das von einem freiwillig tätigen, zwölfköpfigen Helferteam unterstützt wird, konnten und können die beiden Brüder unzählige Fische vor dem Tod bewahren. Oder vor dem Aussetzen in Flüssen und Bächen. «Was ebenfalls sehr problematisch ist, da die ortsfremden Fische qualvoll sterben», wie Elias Sigrist betont. So fand etwa der Sonnenbarsch den Weg in die Schweizer Gewässer. Er gilt heute als invasive Art, die einheimische Arten vertreiben und wegen ihrer starken Vermehrung und Gefrässigkeit ganze Ökosysteme gefährden kann.
Weil die Mietsituation im Surseer Industriegebiet mit gewissen Unsicherheiten behaftet war, schaute sich Siegrist nach einem alternativen Standort um, den er schliesslich an der Gilamstrasse in Oftringen fand. Im Mai 2024 erfolgte der Umzug nach Küngoldingen. «Ein logistischer und finanzieller Kraftakt für den Verein», wie er betont. Womit die Finanzen angesprochen sind. Wie kann sich der Verein überhaupt über Wasser halten? «Wir finanzieren aus hauptsächlich aus dem Verkauf von Fischen und von Aquarien,
die wir entgegennehmen oder gegen Verrechnung unserer Unkosten auch direkt abholen», führt Sigrist aus. Zudem unterstützt der Schweizerische Tierschutz (STS) die Auffangstation mit einem jährlichen Beitrag. Last but not least nimmt Aqualuz gerne auch Spenden für seine Arbeit entgegen. «Aber reich werden wir ganz sicher nicht dabei», betont Elias Sigrist, der übrigens sein Pensum als Sekundarlehrer zu Gunsten seines Einsatzes für die Fische stark reduziert hat.
Im riesigen Becken sind Prachtschmerlen, Torpedobarben und Haibarben vergesellschaftet.
Aarburg Der aktuelle Wasserstand der Aare ist bedenklich tief
Niedrigwasser ist nicht nur ein ästhetisches Problem
Beim Spaziergang an der Aare bietet sich ein fast schon trostloser Anblick: Kies und Steine, soweit das Auge reicht. Viele Bereiche haben nur einen Wasserstand von ein paar Zentimetern. Es wirkt fast, als könne man quer über die Aare laufen. Gemäss Tabelle des Bundesamtes für Umwelt, Abteilung Hydrologie in Bern beträgt die Abflussmenge der Aare aktuell nur noch 166 m3/s (Stand 2. Februar). Gegenüber dem Vorjahr – mit 465 m3/s – also doch schon sehr wenig.
Niedrigwasser ist nicht nur ein ästhetisches Problem: Es kann ganz konkrete ökologische Folgen haben. Wenig Wasser bedeutet oft auch, dass es sich stärker erwärmt und weniger Sauerstoff enthält, weil die Austauschfläche zwischen Wasser und Luft abnimmt. Gerade in warmen Perioden kann das für viele Fischarten im Fluss, besonders für kaltes Wasser bevorzugende Arten wie Forellen zu Stress oder sogar zu Todesfällen führen, weil ihre phy-
siologischen Toleranzgrenzen überschritten werden. Flache, langsam fliessende Bereiche bieten weniger geeignete Laich- und Versteckplätze. In extremen Fällen können Strukturen wie Seitenarme oder flache Buchten vollständig trocknen, wodurch Jungfische und andere Wasserorganismen ihre Lebensräume verlieren. Untersuchungen des Kanton Bern zeigen, dass Abschnitte der Aare, die im Sommer 2022 besonders niedrige Wasserstände hatten, deutlich weniger Fische aufwiesen als bei normaler Wasserführung. Langfristig machen der Klimawandel und periodisch wiederkehrende Trockenphasen diese Situationen häufiger und intensiver. Der Schutz und die Renaturierung von Flussabschnitten, die Schaffung von Rückzugsräumen und eine bessere Wasserstandregelung sind wichtige Beiträge, um die Lebensräume für Fische zu verbessern.
REGINA LÜTHI
Zofingen Die 81. Folge der beliebten Mühlethaler Geschichten
Der Wasserstand der Aare ist extrem niedrig.
Kies und Steine, so weit das Auge reicht - aber fast kein Wasser. Blick auf die
Der «Hohe Marchstein»
Unweit des früheren Mühlethaler Gemeindebanns steht ein regional wichtiger Grenzstein, der vor über 50 Jahren zerstört und dann mit falscher Zahl wieder neu gehauen worden ist.
Der Beitrag von Kurt Blum im 1971 erschienenen Band 29 der «Heimatkunde Wiggertal» liest sich fast ein bisschen wie eine «Ode an einen Grenzstein»: «Wenn man in den Waldungen rings um die Stadt Zofingen herum praktisch auch keinen einzigen Punkt mit Namen kennt, einen weiss man doch ganz bestimmt: den ‘Hohen Marchstein’.» Laut Blum sei es nicht nur «der Ort, wohin man auf die erste Schulreise ging und geht, es ist das Gebiet, wohin die traditionellen Sonntagsspaziergänge führten und führen.» Es sei auch «die Stelle, wo man sich die erste Liebe gestand und gesteht.» Auch viele Mühlethaler dürften den Stein kennen, der sich nur etwa einen Kilometer südlich des früheren Gemeindegebiets befindet.
«Aus Unachtsamkeit zerschmettert»
Man sei «nicht wenig empört» gewesen, als im Frühjahr 1968 der historische Grenzstein «plötzlich in viele Stücke zerschlagen am Boden lag», schreibt Blum, der dieses Ungeschick auch fotografisch dokumentiert hat. Die Forstverwaltung der Stadt Zofingen mit Stadtoberförster Peter Schwarz an der Spitze habe sich dann der Sache angenommen. Verschiedene Recherchen, auch über die Kantonspolizei, hätten ergeben, «dass ein auswärtiger
Holzhändler diesen Stein aus Unachtsamkeit zerschmettert hatte.» Die verantwortlichen Behörden der Ortsbürgergemeinde Zofingen seien sofort bereit gewesen, einen neuen «Hohen Marchstein» erstellen zu lassen, nachdem die Restaurierung nicht mehr möglich gewesen sei. Mit der Neuausfertigung wurde der Zofinger Bildhauer Edy Scheidegger beauftragt. Da der uralte, aus Sandstein gehauene Marchstein stark verwittert war, sei es schwierig gewesen, zu bestimmen, welche Motive überhaupt abgebildet waren. Verschiedene Abklärungen hät-
ten dann folgende Lösung ergeben: «Auf die Zofinger Seite gehört der Berner Bär und auf die Bottenwiler Seite das Wappen des einstigen Amtes Lenzburg; beide Seiten sollen zudem die Jahreszahl 1627 tragen. Anhand eines alten Waldplanes von der Waldvermessung der Jahre 1616 bis 1630, der in der Historischen Abteilung des Museums Zofingen hängt, konnte die Jahreszahl 1627 eindeutig festgestellt werden.» Am Freitag, 6. November 1970, wurde der neue «Hohe Marchstein» dann gesetzt und eingeweiht. Dabei waren unter anderem der Zofinger Vizestadtam-
mann Walter Frösch, der Bottenwiler Gemeindeammann Max Schulthess und Gemeindeförster Max Bachmann. Im Anschluss an die kurze Feier — «bei der es vor allem darum ging, festzustellen, ob der neue Stein nicht etwa zu weit nach Bottenwil oder nach Zofingen versetzt worden war» — habe man sich in der Bottenwiler Waldhütte getroffen, wo «ein bescheidener Imbiss sowie ein von der Gemeinde Bottenwil offerierter ‘Kaffee mit’ die Feier abrundeten.» Kurt Blum, damals 22 Jahre alt, war nicht nur als Berichterstatter dabei. Als junger Lokalhistoriker durfte er - laut seinem eigenen Bericht - über die Geschichte des Marchsteines orientieren. Und er rühmte, der neue Grenzstein sei «in jeder Beziehung eine Meisterleis-
tung». Weniger begeistert zeigte sich dann ein paar Jahre später der pensionierte Bezirkslehrer Eugen Durnwalder (1895-1986), der auch Konservator des Museums Zofingen war. In seinem Beitrag im Zofinger Neujahrsblatt 1977 über die Grenzen und Marchsteine der Stadt stellt er fest, dass «die Wappenund Jahrzahlsetzung nicht dem alten Stein entspricht.» Laut seiner Recherche, die sich auf verschiedene Urkunden stützt, müsse die Jahreszahl korrekt 1697 lauten. Auch die Wappen waren falsch angebracht.
Fehler nach 55 Jahren korrigiert
Wie kürzlich schon das Zofinger Tagblatt berichtet hat, ist dieser Fehler inzwischen behoben worden: Nachdem 55 Jahre lang die falsche Zahl auf dem Stein prangte, wurde der Grenzstein nun erneuert und die korrekte Jahrzahl 1697 eingehauen. Dies in Zusammenarbeit der Standortgemeinden Zofingen und Bottenwil., der kantonalen Denkmalpflege und dank eines privaten Gönners, der anonym bleiben möchte.
Wie die aktuellen Fotos vom Januar zeigen, sind nun auch die Wappen historisch korrekt: das Berner Wappen wurde auf der Zofinger Seite durch das Zofinger Wappen ersetzt. Auf der Bottenwiler Seite ist der Berner Bär oben und das Lenzburger Wappen unten zu sehen; so wie der inzwischen längst verstorbene Eugen Durnwalder es vorgeschlagen hatte.
CHRISTIAN ROTH
Die Zofinger Seite des Hohen Marchsteins mit Berner Wappen und der neu eingehauenen Jahrzahl 1697 darunter.
Die Bottenwiler Seite mit Berner Wappen und der Kugel des Lenzburger Wappens unten. BILDER: CHRISTIAN ROTH
Ortslage: Boningerstrasse / Borntunnel Portal West GB Olten Nr. 4983
Die Planauflage findet vom 9. Februar 2026 bis 28. Februar 2026 im Foyer des Stadthauses in Olten während den ordentlichen
Schalterzeiten statt. Gegen Baugesuche kann innert der Auflagefrist bei der Stadt Olten, Direktion Bau, Dornacherstrasse 1, 4601 Olten schriftlich Einwendung erhoben werden. Die Einwendung hat einen Antrag sowie eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. Rothrist, 5. Februar 2026
Der Grundeigentümerin Stockwerkeigentümerschaft Sälistrasse, 4665 Oftringen, wurde das folgende Gerichtliche Verbot bewilligt:
«Jedes unberechtigte Parkieren und Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf dem Grundstück Sälistrasse 9, Grundstück Nr. 1641, Grundbuch Gemeinde Oftringen, wird richterlich verboten. Ausgenommen von diesem Verbot ist das Parkieren für Besucher der Liegenschaft Sälistrasse 9 auf den entsprechend markierten Parkplätzen nach Massgabe der beschilderten Bestimmungen. Widerhandlungen werden auf Antrag mit einer Busse bis zu 2000 Franken bestraft. Das Verbot ist auf 20 Jahre nach seinem Erlass befristet.»
Zofingen, 25. August 2025
Der Gerichtspräsident
Die Baugesuche mit den Plänen liegen zur öffentlichen Einsichtnahme während 30 Tagenvom 9. Februar 2026 – 10. März 2026 auf der Abteilung Planung und Bau auf. Allfällige Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Rothrist einzureichen; diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Einwendung muss vom Einwender selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d.h. es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt, und es ist darzulegen, aus welchenGründenderEinwenderdiesenanderen Entscheid verlangt. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.
Rothrist, 2. Februar 2026
GEMEINDE ROTHRIST Abteilung Planung und Bau
Gemäss Art. 260 ZPO kann jede Person, die das Verbot nicht anerkennen will, innert einer Frist von 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache erheben. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbotes gegenüber der einsprechenden Person kann beim Gericht Klage erhoben werden.
hat seine letzte Wanderung angetreten
Wir sind traurig, dass Du gingst, aber dankbar, dass Du bei uns warst. Unsere Gedanken kehren in Liebe immer zu Dir zurück.
Wir sind traurig
aurig
Stephanie Elisabeth EichundMaxSchuhmayr, Oberkulm
Annemarie
Siegfried Gruhler,SchwaigernDE
Matthias undSabrinaGruhler, Allmersbach mit Theresa,JonathanundBenedikt
Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 12. Februar 2026, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Rothrist statt, die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Rothrist.
Wenn Ihrmichsucht,sucht mich in habe ichdorteineBleibegefundenbinichimmer
In stiller TrauerundmitgrosserDankbarkeithabenwirAbschied genommen vonmeinemVater,Opa(Bibaba),BruderundSchwager
Edwin«Edi» Lanz-Furrer 9. Januar 2026
Edwin«Edi»Lanz-Furrer
18. Februar1936– 9.Januar2026
Wirdankenherzlich:
Herrn Dr.Tschanfürdiefürsorgliche Betreuung sowiedem in Strengelbachfürdieliebevolle vonBlumengedenke
HerrnDr.TschanfürdiefürsorglicheBetreuungsowiedem Team vom SeniorenzentrumHardmatt inStrengelbachfürdieliebevolle Pflege. Anstelle vonBlumengedenke mandem SeniorenzentrumHardmatt, Strengelbach,IBAN: CH6609000000460003319,
Vermerk: EdwinLanz-Furrer
CH66 0900 0000 4600 0331 9, EdwinLanz-Furrer.
Traueradresse: Daniel Lanz,ZurMühle4,4805Brittnau
KirchlicheAnzeigen
Ref. Kirchgemeinde Aarburg
Sonntag, 8. Februar 2026, 10.00 Uhr: GottesdienstinderStadtkirchemitWernerSommer, Pfarrer. Musik: Carol Simon.
Ref. Kirchgemeinde Brittnau
Sonntag, 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Christoph Monsch www.kirchebrittnau.ch
Ref. Kirchgemeinde Murgenthal
Glashütten. Sonntag, 8. Februar, 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfarrer Andreas Berde Donnerstag,12.Februar,9Uhr:Chilezmorgen
Ref. Kirchgemeinde Rothrist
Sonntag, 8. Februar 2026, 9.30 Uhr, Gottesdienst in der reformierten Kirche Glashütten Sozialdiakon Emanuel Liechti
Ref. Kirchgemeinde Oftringen
Freitag, 6. Februar, 10.15 Uhr: Andacht im Alterszentrum Lindenhof
Sonntag, 8. Februar, 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Dieter Gerster und dem Hilfswerk Mission am Nil I Band | Kindergottesdienst im UG | 11Up im Pfarrhaus I anschliessend Chele-Zmettag
Dienstag, 10. Februar, 14.30 Uhr: 60+ Nachmittag im Bistro I Kreativnachmittag Unser Gemeindeprogramm finden Sie unter: www.kirche-oftringen.ch
Römisch-katholisches
Pfarramt Guthirt Aarburg
Sonntag, 8. Februar, 9.30 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Rita Wismann.
Römisch-katholisches
Pfarramt St. Paul, Rothrist
Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, gestaltet von Rita Wismann.
Nur wer selbst Frieden stiftet, wird die Gerechtigkeit ernten, die dort aufgeht, wo Frieden herrscht.
Jakobus 3,18
Aarburg Jahresbericht der Bibliothek
Lebendige Bibliothek mit Kinder- und Jugendfokus
Die Bibliothek blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit insgesamt 22’005 Ausleihen zeigte sich eine stabile und rege Nutzung, wobei insbesondere der Kinder- und Jugendbereich weiter zulegen konnte.
Der Schwerpunkt lag dieses Jahr auf der Leseförderung der jüngsten Leserinnen und Leser. Neu aufgebaut wurde in diesem Schuljahr das Lesetandem. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit der Schule Aarburg, die vom Kanton unterstützt wird. Lesementorinnen und Lesementoren vermitteln den Kindern Freude und Spass am Lesen und an der Sprache. Dieses Engagement erfolgt in Frondienstarbeit und bereitet sowohl den Kindern als auch den beteiligten Erwachsenen viel Freude.
Die monatlichen «Gschichtli» für Kinder im Vorschulalter sowie das Figurentheater am BiblioWeekend erfreuen sich grosser Beliebtheit. Im vergangenen Jahr besuchten insgesamt 159 Besucherinnen und Besucher diese Veranstaltungen. Auch für Schul- und Kindergartenklassen war die Bibliothek ein gefragter Lernort: Es wurden 42 Führungen für Kindergärten sowie 13 Führungen für Schulklassen durchgeführt.
Vielfältiges Programm für Erwachsene
Auch im Erwachsenenbereich wurde ein vielfältiges Angebot geboten. Im letzten Jahr fanden neun Spieleabende für Erwachsene statt, die einen zusätzlichen Treffpunkt für Begegnung und Austausch schufen. Im Herbst waren
Claudia Steiner und Urs Michel für eine Buchneuheiten-Vorstellung zu Gast. Auch die regionale Vernetzung kam nicht zu kurz: Im Rahmen einer Vernetzungsveranstaltung der Wiggertaler Bibliotheken wurden Petra Ivanov und Gabriela Kasperski eingeladen. Die beiden Autorinnen führten auf sehr unterhaltsame Weise durch den Abend. Traditionell wurde an dieser Veranstaltung ein reichhaltiges Apéround Dessertbuffet angeboten. Nach einem Jahr Pause war die Bibliothek wieder am Weihnachtsmarkt
vertreten. Um attraktiv und am Puls der Zeit zu bleiben, wird der Bestand einmal jährlich überarbeitet und ältere Medien werden jeweils am Marktstand verkauft.
Die Bibliothek dankt allen Leserinnen und Lesern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie Partnerorganisationen für ein erfolgreiches Jahr 2025. Gemeinsam freuen sie sich auf ein ebenso lebendiges und inspirierendes Jahr 2026 – voller Geschichten, Veranstaltungen und Begegnungen.
CHRISTINE JENNI
Stefan Kohler als Gerichtspräsident
Wahlen vom 8. März erfahren, verlässlich, pragmatisch
Aarburg Steuerabschluss 2025: Zahlen und Fakten
Inkassobemühungen werden weiter intensiviert
Der Steuerertrag 2025 der Stadt Aarburg von 24’018’593 Franken liegt um 300’107 Franken unter dem prognostizierten Wert. Dies ergibt eine negative Abweichung von rund 1% zum Budget. Die Einkommens- und Vermögenssteuern sind leicht unter den Erwartungen, wobei die Quellensteuern mit 29,7 % deutlich darüber liegen. Der Minderertrag entstand hauptsächlich durch den Steuerertrag der juristischen Personen (Aktiensteuern), wo Mindereinnahmen gegenüber der Prognose festzustellen war. Diese zeigen ein Minus von 490’401 Franken. Auch die Erbschafts- und Schenkungssteuern schliessen mit einem deutlichen Minus von 59’079 Franken ab, wobei die Grundstückgewinnsteuern mit 84’457 Franken über dem budgetierten Wert liegen. Bei den Nach- und Strafsteuern mussten 97’944 Franken tiefere Erträge verzeichnet werden. Die
Hundetaxen weisen 60'600 Franken aus und liegen minimal unter dem erwarteten Ertrag.
Steuerpflichtige
Die Anzahl der Steuerpflichtigen hat sich gegenüber dem Vorjahr, mit 5201 Pflichtigen, um 50 auf 5251 Steuerpflichtige per Ende 2025 marginal erhöht. Erfreulicherweise konnte der Steuerausstand mit konsequenten Inkassobemühungen sowie straffer Steuerbewirtschaftung, gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Der Ausstand ist um rund 129’897 Franken oder rund 3% auf 4’468’658 Franken gesunken. Er wird im Verhältnis zum jährlichen Steuerertrag der natürlichen Personen mit seinen rund 18,6% weiterhin als zu hoch bewertet. Aufgrund dessen werden Inkassobemühungen weiter intensiviert, um dadurch die Ausstände zu reduzieren.
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EinladungzurInfoveranstaltung
Dienstag 10 Februar 2026 18:30 Uhr Chi Rho Pfarreizentrum Mühlethalstrasse 13a 4800 Zofingen
Aarburg Die aktuelle Ausstellung ist Teil einer Masterarbeit
Die Stimme der Einheimischen: Zeitzeugen lassen Aarburgs Geschichte lebendig werden
Die Sonderausstellung «Erzählte Geschichte – Aarburg im 20. Jahrhundert» beleuchtet die Entwicklung des Städtli der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Angereichert ist sie mit Filmen und Interviews von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die eine neue Perspektive auf die Geschichte eröffnen.
Wie haben die Menschen die Entwicklung des Städtli Aarburg ab 1950 erlebt? Das thematisiert die aktuell laufende Sonderausstellung im Museum Aarburg – erstmals sogar multimedial. Dokumentiert wird der wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Wandel in Aarburg. Video- und Interviewausschnitte der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen – darunter zwei portugiesische Migrantinnen, Guido Fischer (ehemaliger CEO der Weber Textil AG) oder der einstige Festungs-Gärtner Christian Siegrist – kontextualisieren die Informationen auf den aufgebauten Stelen. Gegenstände – darunter beispielsweise ein riesiges Trinkhorn des Turnvereins Aarburg – runden die Ausstellung ab.
Behandelt werden die Themen Industrie und Gewerbe, Verkehr und Stadtentwicklung, Vereine und Zusammenleben, Zuwanderung, Jugenderinnerungen und Jugendheim Aarburg. Hintergrund ist, dass sich Aarburg als zentraler Industriestandort und Verkehrsknotenpunkt an der Kantonsgrenze in den letzten 50 Jahren stark gewandelt hat.
Textilwirtschaftskrise war einschneidend
«So befindet sich in Aarburg beispielsweise die älteste mechanische Weberei und Spinnerei der Schweiz, die seit 1828 in Aarburg fabrizierte und in der eigenen Färberei gefärbte Gewebe aus Rohbaumwolle auf den Markt brachte», heisst es im Projektbeschrieb zur Ausstellung. «Sie geriet in den 1970er-Jahren erstmals in die Wirren der Textilwirtschaftskrise. Ende der 1990er-Jahre musste die Weberei die Tore schliessen.» Das Firmenarchiv der Weberei befindet sich in der Sammlung des Museums.
Aarburgs Geschichte war auch geprägt durch die Eröffnung der Autobahn A1 im Jahr 1967 und die Ortskernumfahrung 2007. Filmaufnahmen zeigen, wie sich vor der Umfahrung der
Aarburg
Innere Umbrüche der Pubertät
Mit Beginn der Pubertät verändert sich das innere Erleben von Kindern grundlegend. Wahrnehmung, Bewusstsein und Selbstbild wandeln sich – teils schleichend, teils abrupt. Diese Phase stellt Jugendliche vor grosse Herausforderungen, birgt aber zugleich entscheidende Entwicklungsschritte auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Diesen inneren Prozessen widmet sich ein Vortrag in Aarburg.
Referentin Simona Zäh, Mutter, Familienberaterin und Lehrerin, beleuchtet den Übergang vom Kind zum Erwachsenen aus pädagogischer und familiärer Perspektive. Dabei geht es nicht nur um die Veränderungen der Jugendlichen selbst, sondern auch um die tragende Rolle, die Erwachsene in dieser sensiblen Lebensphase einnehmen.
Der Vortrag lädt Eltern, Fachpersonen und Interessierte dazu ein, die Pubertät besser zu verstehen und Jugendliche in dieser Zeit bewusster zu begleiten. Organisiert wird die Veranstaltung von der Schule Laola in Aarburg. Anmeldung per E-Mail an info@schulelaola.ch. Datum: Donnerstag, 12. Februar, 19 bis 20.30 Uhr. Ort: Versammlungsraum Falken, Bahnhofstrasse 12. Der Eintritt ist frei (Kollekte).
NANDO STÖCKLIN
Verkehr durch das Nadelöhr im Städtli zwängte. Ergänzt ist der Themenbereich Verkehr und Stadtentwicklung mit den damaligen Abstimmungsparolen für und gegen die Ortskernumfahrung, welche die Gemüter erhitzte. Um die Forschung mit Stimmen von Zeitzeugen zu ergänzen, eilte die Zeit. «In Aarburg leben nur noch wenige Menschen, die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters einen grossen Teil des 20. Jahrhunderts selbst miterlebt haben und von ihren Erfahrungen berichten können», sagt Luzia Fleischlin, Kuratorin des Museums Aarburg. Es habe sich die letzte Möglichkeit geboten, mit der Methode Oral History die Sichtweise und das Wissen dieser Menschen als Quelle für die Geschichte der Gemeinde Aarburg zu sichern. Es sei zudem der Wunsch der Museumskommission gewesen, nach 2008 wieder einmal mit Einheimischen Interviews zu führen.
Ausstellung ist Teil einer Masterarbeit Viel zur Ausstellung beigesteuert hat Fabio Gisler. Er hat den Bachelor in Geschichte in Basel abgeschlossen und machte den Master in Sozialer Arbeit an der FHNW in Olten. «Historische Ar-
beit und soziale Themen kombiniert entsprechen gut meinem Hintergrund», sagt der 28-Jährige. Die Umsetzung der Ausstellung ist Teil seiner Masterarbeit. Er war es, der die Interviews mit den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen führte.
«Wenn man den Wandel anschaut, den Aarburg durchgemacht hat, ist es eine sehr typische Entwicklung», sagt er. «Diese Veränderung ist sehr präsent in den Köpfen der älteren Menschen.» Der Wandel habe sich auch ausgewirkt auf die soziale Ungleichheit. Er zeigt sich froh darüber, dass ein Teil seiner Masterarbeit einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurde. «Das macht es schon speziell, brachte aber auch einiges an Koordinationsarbeit mit sich», sagt er.
Unterstützung erhielt das Museum Aarburg zudem von Sara Galle, Historikerin, und Christine Matter, Soziologin, von der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW. «Von dieser Zusammenarbeit konnten wir stark profitieren», sagt Fleischlin.
Besonders gefreut hat sie, dass die meisten angefragten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen direkt zusagten und bereit waren, mitzumachen. «Es ist die Aufgabe des Museums, diese Stimmen
einzufangen», findet sie. «Am schwierigsten war es, ehemalige Webi-Mitarbeiterinnen zu finden.» Dank Kontakten fand Luzia Fleischlin dann Maria di Pietro und Virginia Reist-de Sousa, die beide von Portugal in die Schweiz migrierten.
Di Pietro ist seit 1972 in Aarburg wohnhaft. Von 1972 bis 1982 war sie Näherin bei Calida in Sursee und anschliessend bis 1993 bei der Weber Textil AG tätig. Reist-de Sousa arbeitete von 1980 bis 1981 in einem Restaurant in Laufen, anschliessend als Zimmermädchen im Hotel Hilton in Basel. Danach war sie als Altenpflegerin, Küchengehilfin und Reinigungskraft in der Region Aarburg tätig. Von 1990 bis 2011 war sie Operationsassistentin im Spital Zofingen. Die Videoaufnahmen und Tonspuren sind eindrücklich und regen zum Nachdenken an. Besonders interessant: Den Videoaufnahmen wird teilweise die aktuelle Berichterstattung von damals gegenübergestellt. So im Fall von Guido Fischer. Neben seinem Interview läuft ein Schweiz-aktuellBeitrag von der damaligen Schliessung der Weber Textil AG. «Obwohl es schon lange her ist, hat man gemerkt, dass ihn die Ereignisse von damals noch immer bewegen», sagt Luzia Fleischlin.
Module werden in Dauerausstellung integriert Möglich war die Umsetzung der Ausstellung dank der Finanzierung durch die Franke Stiftung, der Byland Cadieli-Stiftung und den Swisslosfonds. Der Vorteil für das Museum Aarburg: Die für die Sonderausstellung entwickelten Ausstellungsmodule sollen anschliessend teilweise in die Dauerausstellung des Museums integriert werden. Entsprechend werden die Ausstellungen künftig ebenfalls multimedial bespielt. Die Interviews werden zudem integral der Forschung zur Verfügung gestellt. Ergänzt wird die Sonderausstellung durch ein Erzähl-Café, wo die Museumsbesucherinnen und -besucher die Themen diskutieren, sich Anekdoten erzählen und ihre Erinnerungen teilen können. «Diese Erzählungen nimmt das Museumsteam auch auf», sagt Fleischlin. JANINE MÜLLER
Sonderausstellung
Museum Aarburg
Jeweils Montagnachmittag von 13.30 bis 17 Uhr sowie am 8. Februar von 10 bis 12 Uhr (mit Erzählcafé) und am 8. März von 10 bis 12 Uhr (mit Erzählcafé) sowie von 14 bis 16 Uhr.
Aarburg
Miteinander essen –statt alleine
Der Präsident Roger Gerhard begrüsst alle anwesenden Hornusser, Schiedsrichter und Ehrengmitglieder zur 98. Generalversammlung im Restaurant Sonne.
Diese Gelegenheit bietet sich am Dienstag, 10. Februar, 12 Uhr im Restaurant Bahnhöfli beim Pro Senectute Mittagstisch allen Senioren und Seniorinnen ab 60 Jahren an. Es wird ein feines Menü mit Suppe oder Salat serviert. An- und Abmeldungen gerne bis Montag, 9. Februar, 12 Uhr, an berta.r@fganet.ch, oder unter Telefon 076 602 61 91. BERTA RUPP Brittnau 98. GV der Hornussergesellschaft
Das Jahr 2025 war ein turbulentes Jahr des Umbruchs, geprägt von politischer Neuausrichtung, technologischen Sprüngen und sportlichen Highlight, mit diesen Worten eröffnet Roger Gerhard seinen Jahresbericht. Auch intern in der Hornussergesellschaft durfte auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr zurückgeblickt werden. Der Verein durfte einige erfolgreiche Momente und sportliche Höhepunkte erleben. Ziel der Vereinsarbeit war es in der vergangenen Saison, den Hor-
nussersport aktiv zu fördern, den sportlichen Betrieb auf hohem Niveau sicherzustellen und zugleich das gemeinschaftliche Vereinsleben zu pflegen. Besonders erfreulich waren die sportlichen Erfolge der Mannschaften. In der Meisterschaft erreichte sowohl die A-Mannschaft als auch die BMannschaft jeweils den sehr guten 2. Schlussrang. Die 13 Nachwuchshornusser erzielten bei der Meisterschaft den 3. Schlussrang und durften sich mit einer Landbandmedaille feiern lassen. Neben dem sportlichen Wettkampfbetrieb wurde bewusst grosser Wert auf Kamaradschaft und Zusammenhalt gelegt. Zahlreiche Vereinsanlässe bereicherten die Saison, darunter die Bierwanderung, welche wieder bei schönstem Wetter stattfand, verschiedene Veranstaltungen während des Jahres, sowie das beliebte Lotto. Erfreulich ist auch die Aufnahme 5 neuer Vereinsmitglieder, davon 3 Nachwuchshornusser welche zu den Aktivmitglieder wechseln. Die Jahresrechnung 2025 konnte wiederum mit einem Gewinn abgeschlossen werden. Der Spielplan fürs 2026 wurde wieder mit einigen Abwechslungen vorgestellt. Die Meisterschaft fängt Mitte April an. Mit dem Hornusserlotto im Oktober im Restaurant Sonne beendet die Hornussergesellschaft Mättenwil-Brittnau dann das Vereinsjahr 2026. KATJA KUPFERSCHMID
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Das gewaltige Trinkhorn des Turnvereins Aarburg. BILD: JANINE MUELLER
Jugendliche im Städtchen um 1915 beim Sägen und Spalten von Brennholz. ZVG/MUSEUM AARBURG
Murgenthal 148. Generalversammlung der Musikgesellschaft
Zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt
Präsident Dominic Rieder begrüsste am 23. Januar die Vereinsmitglieder zur 148. Generalversammlung der Musikgesellschaft Murgenthal (MGM). Beim Jahresrückblick wurden insbesondere das Jahreskonzert unter dem Motto «MGM goes Hollywood» sowie die Teilnahme am Musiktag in Sulz hervorgehoben. Im Dezember hatte die MGM zudem die Gelegenheit, der Einladung von Nationalrat Christian Glur ins Bundeshaus zu folgen – als Dank für die musikalische Umrahmung seiner Nationalratsfeier.
Walter Rieder für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt Die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder Yvonne Meier-Plüss und Monika Plüss haben ihren Rücktritt aus dem Vorstand erklärt. Der Präsident bedankt sich für die geleistete Arbeit und die Treue. Die MGM darf sich über die Unterstützung der neu gewählten Vorstandsmitglieder Adriana Känzig und Michael Müller freuen. Ausserdem durfte mit Käthi Däster ein neues Aktivmitglied willkommen geheissen werden.
Bei den Ehrungen durfte Walter Rieder den Dank für 50 Jahre MGM entgegennehmen - Gaby Hochuli, Alexander Anliker und Dominic Rieder werden zu Eidgenössischen Veteranen ernannt (35 Jahre Blasmusik).
Teilnahme am Eidgenössischen als Jahreshighlight Im aktuellen Vereinsjahr darf die MGM dem Jahreskonzert am 28. März unter dem Motto «Willkommen im Restaurant MGM» sowie der Teilnahme am eidgenössischen Musikfest in Biel entgegensehen. An letzterem wird die MGM unter der Leitung von Lukas Setz den Konzertvortrag sowie die Parademusik mit Evolutionen erneut mit der Musikgesellschaft Oftringen-Küngoldingen bestreiten.
Weiter ist im Sinne der Neumitgliederwerbung am 13. Februar eine öffentliche Probe geplant und man möchte sich mit Auftritten im Dorf präsenter zeigen. Im Jahr 2028 steht ausserdem das 150-jährige Jubiläum bevor mit diversen Anlässen.
JANINE MUNTWYLER
Oftringen Freitag, 13. Februar ab 18 Uhr
Feinste Twanner Treberwürste im Lindenhof
Wenn es im Lindenhof Oftringen wieder herrlich nach Marc vom Pinot Noir duftet, dann lädt das Drei-Generationen-Haus wieder zum beliebten «Treberwurst-Schmaus» ein. Dieses Jahr werden die original Twanner Treberwürste vom Bielersee am Freitag, 13. Februar ab 18 Uhr, serviert. Als Beilage gibt es diverse hausgemachte Salate vom Buffet und ofenfrisches Brot aus der hauseigenen Lindenhof-Bäckerei. Diverse Weine runden das Angebot ab. Traditionell ist auch der Einkauf: Die Würste werden jeweils von einer Lin-
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Reiden 5. Generalversammlung von NaturReiden
Rückblick auf ein vielfältiges
Jubiläumsjahr
Am 23. Januar fand die fünfte Generalversammlung von NaturReiden statt. Präsident Markus Bieri führte die rund 30 Mitglieder und Gäste durch einen informativen Abend.
Als sichtbares Resultat des Jubiläumsjahres wurde die Umgebung des Schulhauses Pestalozzi ökologisch aufgewertet. Unter der Leitung von Markus Bieri pflanzten Oberstufenschüler und Kinder der Jugendgruppe NaturReiden viele Sträucher und Pflanzen.
Die Einweihung der neuen Infotafeln in der Weihermatte fand reges Interesse bei Jung und Alt und war gut besucht. Kein Jubiläumsjahr ohne Jubiläumsreise. Diese führte in den Naturpark Thal zu den Wisenten. Im Sommer gab es eine sehr interessante Führung auf dem NaturGut Katzhof in Richenthal. Markus Schwegler stellte sein fortschrittliches Wassermanagementsystem KeyLineDesign vor. Schliesslich gab es mit dem Clean-up Day, vom Gewerbeverein Reiden organisiert und von NaturReiden unterstützt, einen erfreulichen Höhepunkt in der Zusammenarbeit unter Vereinen. Das neue Programm bietet neben dem Nistkastenputz, dem Begleiten der Amphibien Wanderung und der Neophyten Bekämpfung, neu eine Frühjahrsexkursion zu den Kiebitzen
im Wauwilermoos und eine Morgenexkursion zu den Bibern an der Wigger. Zudem gibt es einen archäologischen Spaziergang durch Reiden mit Sepp Häfliger. Auch am Clean-up Day wird wieder mitgemacht. Die Jugendgruppe bekommt mit der Haselmaus endlich ihr Logo. Sie bauen Kästen für die putzigen Tiere, besuchen die Pfahlbauten im Wauwilermoos und braten Kastanien auf dem Katzhof.
Gründungsmitglied Heinz Haltiner gibt das Amt als Kassier nach 5 Jahren
Oftringen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
Bericht «enphor» ist online einsehbar
Die Einwohnergemeindeversammlung vom 25. März 2025 hat dem Gemeinderat im Zusammenhang mit der Teilrevision Nutzungsplanung «erzo», welche die Einzonung der Parzelle 420 der erzo (Entsorgung Region Zofingen) vorsieht, den Auftrag erteilt, einen Bericht über das Projekt enphor der erzo vorzulegen.
Die Einzonung der Parzelle 420 ist nun an der Einwohnergemeindeversammlung vom 26. März 2026 traktandiert. Der verlangte Bericht ist auf der Homepage der Gemeinde Oftringen www.oftringen.ch einsehbar.
denhof-Delegation persönlich beim Winzer Stephan Ruff vom Schlössli Ruff in Twann abgeholt. Die Treberwurst galt früher als köstlicher Zvieri im Rebberg, als der Winzer oder die Winzerin mit ihrer Helferschaft in der Winterkälte die Rebstöcke schnitt. Inzwischen ist sie eine beliebte Spezialität geworden, welche im Brennhafen auf kochendem Trester veredelt wird. Reservieren Sie sich darum gleich einen Platz unter www.lindenhof-oftringen.ch/events.
ADI
Oftringen
Starke Familien
Es ist für Eltern und Familien eine herausfordernde Zeit, in der sie leben. Druck in der Schule, Umgang mit sozialen Medien und das Ankommen bei Gleichaltrigen stellt viele Eltern vor Herausforderungen in der Erziehung. Die reformierte Kirche Oftringen bietet deshalb drei Veranstaltungen mit Fachpersonen an, um Familien und Eltern zu unterstützen. Die Veranstaltungen können unabhängig besucht werden und sind kostenlos. Sie finden in der reformierten Kirche statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich: Am Samstag, 14. Februar, 10 bis 11.30 Uhr, «Eltern-Kind-Beziehung stärken» mit Christine Beyeler. Am Dienstag, 24. Februar, 19.30 bis 21 Uhr, «Wie Glaube Kindern Halt und Orientierung spendet» mit Marlène Fretz und am Freitag, 6. März, 19.30 bis 21 Uhr, «Mentale Gesundheit» mit Luca und Eva Sofia Hersberger. BASIL WIDMER
Für dieses Geschäft ist am Dienstag, 24. Februar, 19.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle Oftringen eine Informationsveranstaltung geplant. Reservieren Sie sich den Termin bereits heute.
Nächstes Kinderfest findet bereits 2027 statt Üblicherweise findet das Oftringer Kinderfest im 3-Jahres-Rhythmus statt. Nachdem im Jahr 2025 ein solches stattgefunden hat, wäre das nächste im Jahr 2028 vorgesehen. Dieser Rhythmus kollidiert stets entweder mit dem kantonalen oder dem eidgenössischen Turnfest, wodurch viele Oftringer Kinder und teils auch Lehrpersonen sich für die Teilnahme an einer der beiden Veranstaltungen zu entscheiden haben resp. folglich auf die Teilnahme an einer Veranstaltung verzichten müssen. Gleichzeitig wäre auf diesen Zeitpunkt hin voraussichtlich auch eine Gewerbeausstellung geplant gewesen.
Um künftige Terminkollisionen zu verhindern, hat sich der Gemeinderat Oftringen nach Absprache mit dem Vorstand des Gewerbevereins Oftringen dafür ausgesprochen, dass das nächste Kinderfest bereits nächstes Jahr, also im Jahr 2027 (18./19. Juni 2027) durchgeführt wird, und danach wieder der übliche 3-Jahres-Rhythmus zur Anwendung kommen soll. Die Terminierung der Gewerbeausstellung des Gewerbevereins Oftringen steht in Abhängigkeit zu der Durchführung einer Regio-Messe. Findet eine solche im 2028 statt, prüft der Gewerbeverein Oftringen zusammen mit seinen Mitgliedern, ob im Herbst 2027 eine «letzte» Oftringer Gwärbi durchgeführt werden soll/kann oder nicht.
Oftringen ist neu «Pilzkontroll-Leitgemeinde» Der einzigen offiziellen Pilzkontrollstelle der Region Zofingen sind aktuell deren 7 Gemeinden angeschlossen (Aarburg, Brittnau, Murgenthal, Oftringen, Strengelbach, Vordemwald und Zofingen). Diese verrechnete die Lokalmiete, die Kosten für Aus- und Weiterbildung sowie die Stundenentschädigung bis anhin einzeln an die 7 Gemeinden. Letztere stellten den 3 Pilzkontrollpersonen im Gegenzug je einen Lohnausweis aus. Um den administrativen Prozess zu vereinfachen, hat sich die Gemeinde Oftringen auf Initiative von Gemeinderat Werner Amsler hin bereit erklärt, ab 2025 die Funktion der «PilzkontrollLeitgemeinde» zu übernehmen und die Koordination der administrativen Verrechnungen der Pilzkontrolle der Region Zofingen zu übernehmen. Dadurch erhalten die Pilzkontrolleure jährlich nur noch einen Lohnausweis ausgestellt. Die Kosten für Lokalmiete, Ausund Weiterbildung und die Stundenentschädigung werden den angeschlossenen Gemeinden durch die Gemeinde Oftringen einmal jährlich weiterverrechnet. Damit werden die angeschlossenen Gemeinden administrativ deutlich entlastet und die Pilzkontrolleurinnen und Pilzkontrolleure erhalten künftig nur noch einen statt bisher sieben Lohnausweise und nur noch eine Zahlung, welche sowohl ihren Arbeitsaufwand wie die Ausbildungskosten entschädigen.
Einwohnerzahlen und Personelles aus der Gemeinde
Die aktuelle Einwohnerzahl per Ende Dezember der Gemeinde Oftringen beträgt 15'217 (Vormonat: 15'216).
Adelino Maia David, Egerkingen, ist am 1. Januar 2026 als Sachbearbeiter Einwohnerdienste mit einem Pensum von 100% in die Gemeinde Oftringen eingetreten.
Vujicic Dejan, Safenwil, ist am 19. Januar 2026 als Teamleiter Baubewilligung mit einem Pensum von 100% in die Gemeinde Oftringen eingetreten.
Thiemo Ziegler, Merenschwand, ist am 1. Januar 2026 als Schulsozialarbeiter mit einem Pensum von 80% in die Gemeinde Oftringen eingetreten.
DER GEMEINDERAT
ab. Er hat den Verein massgeblich mitgeprägt durch sein zusätzliches Engagement beim Orchideenweg, bei der Neophyten Bekämpfung und dem Nistkastenputz. Mit Richard Bley konnte ein motivierter Nachfolger als Kassier gefunden werden. Seine Frau Mirka wird ihn dabei unterstützen. Am Schluss dankte Markus Bieri allen anwesenden Mitgliedern, Gästen, den Sponsoren und Unterstützern. Der Abend ging mit vielen angeregten Gesprächen noch lange weiter. ESTHER RÖÖSLI
Brittnau Musikalischer Seniorennachmittag Am Seniorennachmittag am Mittwoch, 11. Februar, 14 Uhr im Kirchgemeindehaus bieten «The Oldies» beste musikalische Unterhaltung. Die – wie der Name es vermuten lässt – schon etwas bejahrteren Musikantinnen und Musikanten lassen Volksmusik ebenso erklingen wie beliebte alte Schlager. Ihr Repertoire umfasst nach eigenen Aussagen Evergreens vom Schneewalzer über s’Ramseiers wei go grase bis zum Trompetenecho. Bei der in der Fastnachtszeit traditionellen Mehlsuppe klingt anschliessend der Nachmittag bei gemütlichem Beisammensein und anregenden Gesprächen unter Freunden und Bekannten aus. Anmeldungen bitte bis Montag, 9. Februar, an Christine Schmid, 079 481 35 30 oder Schmid-enzi@bluewin. ch. Wer abgeholt werden möchte, kann sich bei Elisabeth von Wartburg, 062 751 02 85, oder Ursula Nyfeler, 962 751 15 81 (äussere Gemeinde) melden.
CHRISTINE SCHMID
Oftringen
60+ Nachmittag
Am Dienstag, 10. Februar, um 14.30 Uhr, wird im Bistro der Kirche Oftringen ein kreativer Nachmittag durchgeführt. Wer kennt sie noch? Die Kalender mit ihren wunderschönen Bildern aus der prächtigen Bergwelt, der Natur, mit herrlichen Gärten oder mit Kunstwerken von Anker, Felger, Monet etc. Am Ende des Jahres landen sie im Abfall. Dieses Jahr nicht. Wer alte Kalenderbilder hat, die nicht mehr benötigt werden, bitte mitbringen. Am 60+ Nachmittag werden die Kalenderbilder sinnvoll weiter verwertet. Sie werden gefaltet, geklebt etc. Es entstehen neue Kunstwerke, nämlich Geschenktäschli, mit denen eine Freude bereitet wird. Aus Altem entsteht Neues! Und solche Täschli gibt es nirgends zu kaufen. Das sind Unikate. Nach dem kreativen Teil des Nachmittags, serviert das Küchenteam ein Zvieri. Wer gerne abgeholt werden möchte, melde sich am Montagmorgen bis 11.30 Uhr, Tel. 062 797 63 33. JUDITH SCHREYGER
Der Vorstand der Musikgesellschaft Murgenthal (v.l.): Marc Hungerbühler, Janine Muntwyler, Dominic Rieder, Adriana Känzig und Michael Müller. Es fehlt: Moritz Käch. BILD: ZVG
Präsident Markus Bieri, abtretender Kassier Heinz Haltiner und der neue Kassier Richard Bley (v.l.)
BILD: ZVG
Rothrist
Gemeindesaal Breite: 27. und 28. Februar
Freizeitpark TURNaround –Vorstellungen vom Satus Rothrist
Am 27. und 28. Februar verwandelt sich der Gemeindesaal Breite in Rothrist in einen Ort voller Fantasie, Bewegung und Emotionen: Der SATUS Rothrist lädt ein in den Freizeitpark TURNaround – ein Show-Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Die Riegen arbeiten mit Hochdruck an ihren letzten Feinschliffen, und die Vorfreude auf drei packende Vorstellungen ist riesig.
Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein Programm freuen, das so vielseitig ist wie ein Freizeitpark selbst: dynamische Choreografien, überraschende Showelemente, beeindruckendes turnerisches Können und mitreissende Gruppenauftritte. Jede Riege bringt ihre eigene Handschrift ein und sorgt dafür, dass Gross und Klein gleichermassen begeistert werden.
Die Festwirtschaft lädt zum Verweilen ein
Die beiden Abendvorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Tickets können bereits jetzt online über www.satus-rothrist.ch oder direkt über Eventfrog reserviert werden. Zusätzlich stehen an der Abendkasse pro Vorstellung 18 weitere Plätze zur Verfügung, die nicht im Voraus reserviert werden können. Die Abendkasse sowie die Festwirtschaft öffnen um 18 Uhr – perfekt, um sich vor der Show zu stärken und in entspann-
ter Atmosphäre auf den Abend einzustimmen.
Wer nach der Abendvorführung den Abend noch nicht ausklingen lassen möchte, kann im Barbetrieb weiterfeiern. Bei guter Stimmung, feinen Drinks und vielen bekannten Gesichtern lässt sich der TURNaround-Abend perfekt abrunden.
Am Samstag findet zudem eine Nachmittagsvorstellung um 13.30 Uhr statt. Die Kasse öffnet um 12.30 Uhr, und für diese Aufführung gibt es keinen Vorverkauf. Kinder bis 13 Jahre geniessen freien Eintritt.
Viele tolle Preise an der Tombola
Ein herzlicher Dank geht bereits im Voraus an alle Sponsoren – allen voran an den Hauptsponsor Fattoria La Vialla, der den Anlass grosszügig unterstützt. Ein weiteres Highlight ist die grosse Tombola: Pro Abend winkt als Hauptpreis ein hochwertiges Mountainbike, gesponsert vom Woodtly Bicycle Shop Rothrist, ergänzt durch zahlreiche weitere attraktive Gewinne, die für zusätzliche Spannung sorgen.
Die Turnerinnen und Turner können es kaum erwarten, den Freizeitpark TURNaround mit Leben zu füllen und freuen sich darauf, viele Besucherinnen und Besucher begrüssen zu dürfen.
MICHAEL VONARBURG
Redaktionsschluss: jeweils Montag, 12.00 Uhr Einsendungen direkt an: redaktion.wiggertaler@chmedia.ch
Reiden Nachwuchsmeisterschaft in Luzern
Siege für Romeo Alfano und Melina Lüscher
Bei der diesjährigen Nachwuchsmeisterschaft am Samstag in Luzern mischten die Jungschützinnen und -schützen des PSB Reiden einmal mehr in mehreren Altersklassen ganz vorne mit. Romeo Alfano in der Hauptkategorie und Melina Lüscher (U13) konnten über Goldmedaillen jubeln.
90 Nachwuchsschützinnen und -schützen der Altersklassen U13 bis U21 beteiligten sich am vergangenen Samstag in der Schiesssporthalle Luzern Indoor an der diesjährigen Nachwuchsmeisterschaft des Luzerner Kantonalschützenvereins (LKSV). Dabei überzeugten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des PSB Reiden mit starken Leistungen.
In der Hauptkategorie der Luftpistolenschützinnen und -schützen sicherte sich Romeo Alfano vom PSB Reiden den Sieg. Nachdem es ihm in der 20 Schüsse umfassenden Qualifikation mit 163 Punkten noch nicht wirklich nach Wunsch gelaufen war, steigerte er sich im Final der acht punktbesten Schützinnen und Schützen der Alters-
klassen U15 bis U21, die ohne Auflage schossen, klar. Mit 217,8 Punkten setzte sich der Langnauer schliesslich durch. Domenic Lehne wurde Vierter.
In der Kategorie U15B (mit beweglicher Auflage) musste sich Seriensiegerin Giannina Alfano für einmal mit dem 2. Rang begnügen. Zu einem überlegenen Sieg kam Melina Lüscher in der Kategorie U13A (feste Auflage).
Reider Gruppen auf den Rängen 1 und 2 Auch in den Gruppenwettkämpfen mischten die Reider Pistoliers ganz vorne mit. In der Kategorie der älteren Schützinnen und Schützen mussten sich Ben Noser, Domenic Lehne und Giannina Alfano (481) dem Trio des FSV Luzern (482) nur um einen winzigen Punkt geschlagen geben und belegten Rang 2. Bei den Jüngeren siegte das Reider Trio mit Melina Lüscher, Valérie Lüscher und Romana Schneeberger (472) klar vor den Pistolenschützen Willisau (413).
PATRIK BIRRER
Reiden Rundwanderung
Die Senioren aktiv Langnau/ Richenthal treffen sich am Donnerstag, 5. Februar, um 13.30 Uhr beim alten Postplatz Langnau. Im Wauwilermoos starten sie zu einer kürzeren oder einer längeren Rundwanderung. Das abschliessende gemütliche Beisammensein findet im Restaurant Moosmatt statt. Die Organisatoren freuen sich auf viele Teilnehmer/innen. Weitere Auskünfte: Emma Nietlispach, Tel. 062 758 42 66. Infolge Ferien des Lerchenhofs entfällt der Mittagstisch vom 19. Februar. GEORG GRAWEID
Reiden
Willi Zürcher gibt Rücktritt bekannt
Willi Zürcher tritt nach 10 Jahren per 31. Dezember 2026 als Mitglied des Gemeinderates von Reiden aus persönlichen und beruflichen Gründen zurück. Willi Zürcher (43) wurde auf den 1. September 2016 in den Gemeinderat Reiden gewählt, wo er das Ressort Bau übernahm.
Seinen Entscheid begründet Willi Zürcher mit dem absehbaren Ende seiner Gemeinderatstätigkeit infolge der beschlossenen Amtszeitbeschränkung. Seine Amtszeit würde unabhängig davon am 31. August 2028 enden. Neben seinem Engagement im Gemeinderat ist Willi Zürcher heute zu 60 Prozent beim Bund (VBS) tätig. Vor diesem Hintergrund ist es für ihn wichtig, frühzeitig seine berufliche Anschlusslösung zu klären. Per 1. Mai 2026 wird Willi Zürcher eine neue berufliche Herausforderung als Bereichsleiter Bau und Infrastruktur bei der Gemeinde Egolzwil übernehmen und Einsitz in die Geschäftsleitung nehmen. GEMEINDERAT REIDEN
Die Nachwuchsschützinnen und -schützen des PSB Reiden erreichten bei der Nachwuchsmeisterschaft in Luzern mehrere Spitzenplätze. BILD: MICHAEL WIDMER
FASNACHT
Wegere Pflotscher
Wikon
Pflotschmusball 2026
Am Samstag, 7. Februar 2026, lädt die Guggenmusig Wegere Pflotscher Reiden/Wikon zum legendären Pflotschmusball in die Mehrzweckhalle Wikon ein. Nach intensiven Vorbereitungen durch das Organisationskomitee steht einem stimmungsvollen Fasnachtsfest nichts mehr im Wege.
Der Anlass startet bereits um 15.00 Uhr mit der Dorffasnacht für Klein und Gross. Auf dem Programm stehen unter anderem Auftritte von Fit & Dance, ein Clown, Kinderschminken
sowie verschiedene Spiele. Auch für musikalische Unterhaltung und echte Fasnachtsstimmung ist gesorgt.
Ab 20.00 Uhr öffnet der Pflotschmusball seine Türen für das Abendpublikum. Auch in den Abendstunden erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm: In der Kaffeestube bringt die Band Viva People die Kaffeetassen zum Wackeln, während DJ Ritch und DJ Reve in der grossen Halle mit ihrem Partysound zum Tanzen animieren. Zudem lädt die Neonbar im Untergeschoss zum Verweilen ein.
Für das leibliche Wohl sorgt das Team von MC Fleisch.
Auch die zehn Guggenmusigen werden mit ihren fasnächtlichen Klängen für beste Unterhaltung sorgen. Das Highlight des Abends, der Auftritt der Guggenmusig Wegere Pflotscher, findet um exakt 00.00 Uhr statt.
Die Guggenmusig Wegere Pflot scher freut sich auf ein unvergessli ches Fest mit zahlreichen fasnachts begeisterten Besucherinnen und Be suchern.
Dagmersellen
7.FEBRUAR 2026 AB 20:00 UHR
Grosser Umzug und legendärer Häppereball am 14. Februar
Unter dem farbenfrohen Motto «zirkusriif» verwandelt sich Dagmersellen am Fasnachtssamstag, 14. Februar, erneut in eine Hochburg der fünften Jahreszeit. Der grosse Fasnachtsumzug mit weit über 40 Nummern sowie der traditionsreiche Häppereball ziehen auch in diesem Jahr wieder unzählige Besucherinnen und Besucher an.
Bunter Umzug durch das Dorf
Der Umzug startet um 14 Uhr beim Schulhaus und führt über die Hauptstrasse bis zum Chrüzmatt-Areal. Dutzende Guggemusigen, kreative Wagenbauer und originelle Fussgruppen sorgen für Spektakel, Musik und fasnächtliche Stimmung.
Der Anlass gilt seit Jahren als Publikumsmagnet für Jung und Alt. Der Eintritt erfolgt über den Kauf eines Umzugsaufklebers oder einer Häppereschweller Fasnachtsplakette. Bereits ab 13 Uhr stimmt eine Strassenfasnacht entlang der Hauptstrasse mit diversen Bars auf das Geschehen ein.
Festbetrieb direkt nach Umzug
Ab 14.30 Uhr öffnet das Chrüzmatt-Areal seine Tore zum grossen Festbetrieb. Für alle Umzugsbesucher ist der Zutritt kostenlos. Zwischen 16 und 19 Uhr sorgen mehrere teilnehmende Guggemusigen auf dem gesamten Areal für zusätzliche Stimmung. Im Festzelt, im Partyzelt und in der Sporthalle herrscht reger Barbetrieb. Auch für das leibli-
Musikprogramm
für jeden Geschmack
che Wohl ist gesorgt – etwa mit den beliebten Luzerner Chügelipastetli, die im Festzelt angeboten werden.
Für musikalische Unterhaltung sorgt ein breites Programm:
Die Live-Band «Servus aus Tirol» tritt ab 16 Uhr im Festzelt auf, und verschiedene DJs heizen dem Publikum bereits ab 14.30 Uhr im Rahmen der After-Umzugs-Party ein.
Häppereball ab 19 Uhr
Der Höhepunkt des Abends folgt um 19 Uhr, wenn der legendäre Häppereball beginnt. Dieser ist für Jugendliche ab 16 Jahren zugänglich. Eintrittstickets können via Vorverkauf oder an der Abendkasse bezogen werden. Gefeiert wird in der Chrüzmatthalle, im grossen Festzelt und im Partyzelt – und das traditionell bis in die frühen Morgenstunden.
Ein Fest für die ganze Region
Mit seiner Mischung aus farbenprächtigem Umzug, vielfältigem Festbetrieb und stimmungsvollem Abendprogramm zählt der Fasnachtssamstag in Dagmersellen zu den grössten Veranstaltungen der Region. Organisatoren und Fasnachtsbegeisterte freuen sich bereits jetzt auf einen «rüüdig» stimmungsvollen Tag unter dem Motto «zirkusriif».
Wikon
BILD: ZVG
Werden Asterix und Obelix auch dieses Jahr wieder zu Gast sein in Dagmersellen?
Rothrist Schöni Transport AG und Rivella Group arbeiten Hand in Hand
Vier E-Lastwagen bringen Rivella elektrisch durch die Schweiz
Mit einer Zeremonie in Rothrist haben die Schöni Transport AG und die Rivella Group den nächsten Schritt in ihrer Logistik-Partnerschaft markiert.
Die Schöni Transport AG in Rothrist und die Rivella Group treiben ihre Zusammenarbeit weiter in Richtung nachhaltige Logistik: Vier neue, batterieelektrische Lastwagen sind am Dienstag offiziell in Betrieb genommen worden. Die Fahrzeuge vom Typ Renault E-Tech T BEV 6x2 transportieren ab sofort Rivella-Getränke quer durch die Schweiz. Ein Teil des Stroms stammt von der Solaranlage auf dem Dach des Schöni-Logistikzentrums in Rothrist.
Seit 2017 arbeitet die Schöni Transport AG mit der Rivella Group zusammen. Seit 2021 ist mit dem «Hydrolino» bereits ein Wasserstoff-LKW im Einsatz. Zudem wird die Rivella-Flotte seit zwei Jahren fossilfrei mit dem Dieselersatz HVO und Biodiesel aus Abfällen betrieben. «Und nun gehen die ersten vier batteriegetriebenen Lastwagen an den Start», sagte Firmeninhaber Daniel Schöni an der Feierstunde. Man habe Rivella bei Vertragsabschluss versprochen, stets die modernste verfügbare Technik einzusetzen.
Von der Holzharasse zum Elektro-LKW Schöni erinnerte in seiner Rede auch an eine persönliche Anekdote: Schon sein Vater habe Rivella in den 1950erJahren in Rothrist ausgeliefert – damals noch mit Holzharassen auf der Schulter. Ab und zu sei dabei auch eine
Flasche geplatzt, erzählte er. Seit dem Umzug der Schöni Transport AG nach Rothrist im Jahr 2016 habe sich die Zusammenarbeit stetig vertieft. Allein 2025 seien 89’900 Paletten oder 61’500 Tonnen Rivella-Getränke transportiert worden, in acht Jahren insgesamt rund 720’000 Paletten. «Reiht man diese hintereinander, ergibt das eine Strecke von 864 Kilometern – von Rothrist bis ins Zentrum von Rom», sagte Schöni. Auch Silvan Brauen, Co-CEO der Rivella Group, betonte die Bedeutung der Partnerschaft zweier Familienunternehmen. Schöni bringe seit acht Jahren die Flaschen von Rivella zuverlässig ins ganze Land. Nachhaltigkeit sei für Rivella zentral, mit den vier neuen Fahrzeugen gehe man nun «vier Schritte weiter» in der eigenen Nachhaltigkeitsagenda.
Mit dabei war auch Tarcis Berberat von Renault Trucks (Schweiz) AG. Er sagte, pro gefahrenem Kilometer würden die neuen E-Lastwagen rund 800 Gramm CO2 weniger ausstossen als herkömmliche Diesel-Fahrzeuge.
Vier «E-vellas» für die Rivella-Flotte Dass die neuen Lastwagen noch Namen brauchten, löste Rivella mit einem internen Wettbewerb unter den Mitarbeitenden. Den Zuschlag erhielt Fran-
ziska Bauer aus dem Marketing mit dem Vorschlag «E-vella». Seither heissen die Fahrzeuge «E-vella I» bis «Evella IV». Bauer durfte die Lastwagen auch feierlich taufen – stilecht mit einer grossen Flasche Rivella.
Ein Zuhause ist weit mehr als vier Wände – es ist ein Ort zum Ankommen, Wohlfühlen und Leben. Damit dieser Ort dauerhaft seinen Wert behält und sich an neue Bedürfnisse anpassen kann, braucht es Fachwissen, Erfahrung und ein hohes Mass an Zuverlässigkeit.
Genau hier kommen Profis für Ihr Zuhause ins Spiel. Qualifizierte Fachkräfte begleiten Projekte rund um Wohnräume mit einem ganzheitlichen Blick. Sie hören zu, beraten transparent und setzen Vorhaben sorgfältig um – von der ersten Idee bis zum fertigen Ergebnis. Dabei stehen Qualität, Präzision und nachhaltige Lösungen im Mittelpunkt. Moderne Arbeitsweisen, der Einsatz zeitgemässer Materialien sowie ein Gespür für Funktionalität und Design sorgen dafür, dass Ergebnisse nicht nur heute überzeugen, sondern auch langfristig Bestand haben.
Vertrauen spielt dabei eine zentrale Rolle. Wer am eigenen Zuhause arbeitet, übernimmt Verantwortung für einen sehr persönlichen Lebensbereich. Professionelles Arbeiten bedeutet deshalb auch: verbindliche Absprachen, saubere Abläufe und ein respektvoller Umgang mit Menschen und Räumen.
Termintreue und klare Kommunikation schaffen Sicherheit und geben Kundinnen und Kunden das gute Gefühl, in den richtigen Händen zu sein.
Ob Modernisierung, Instandhaltung oder individuelle Anpassung – Profis für Ihr Zuhause stehen für Lösungen, die sich am Alltag orientieren und echten Mehrwert bieten. Mit Fachkompetenz, Engagement und Liebe zum Detail tragen sie dazu bei, Wohnräume zu schaffen, die funktional, langlebig und lebenswert sind. So wird aus einem Haus oder einer Wohnung ein Zuhause, das genau zu den Menschen passt, die darin leben.
Das Activa Gesundheitszentrum in Rothrist setzt mit den neuen milon XSeilzuggeräten einen starken Impuls für Schmerzfreiheit und Gesundheit. Viele Menschen verbringen über acht Stunden täglich im Sitzen – mit verkürzten Muskeln und häufigen (Rücken-)Beschwerden als Folge. Die modernen milon X-Geräte, bei denen im Stehen trainiert wird, bieten hier eine zeitgemässe Lösung und ergänzen die bereits hervorragende Infrastruktur des Activa optimal. Sie vereinen die Vorteile eines freien, mehrdimensio-
nalen Trainings mit der Effizienz der digital gesteuerten Geräte. Die Bedienung ist intuitiv, persönliche Einstellungen sind auf der Chipkarte gespeichert – für sicheres, effektives und zeitsparendes Training. Trainiert wird an geführten Seilzügen in aufrechter Position: Das verbessert die Körperspannung, stabilisiert die Gelenke und aktiviert deutlich mehr Muskelgruppen als klassische Sitzgeräte. Jede Station ermöglicht mehrere Übungen, was abwechslungsreiche Reize und schnelle Fortschritte
Strengelbach
Jazzklänge in der Johanneskirche
Am Sonntag, 8. Februar um 10 Uhr, prägt der in Zofingen aufgewachsene Hansjörg Ammann musikalisch den Gottesdienst der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) an der Breitbachstrasse 31.
Der Musiker - ein Multitalent - hat Jazz-Rhythmen im Blut. Bereits in jugendlichen Jahren bildete er zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder Dieter Ammann ein Jazz-Trio, das begeisterte. Dank seinem Temperament wird er aus dem Konzert-Flügel herausholen, was dieser hergibt - und das ist nicht wenig. Nebst Jazz und Gospel wird er auch die von der Gemeinde gesungenen Lieder traditionsgerecht begleiten. Den AbendmahlsGottesdienst wird Pfarrer Simon Zürcher leiten. Sein Thema: «Lasst Euch verwandeln!» Hier seine zur Predigt hinführenden Gedanken: «Mit Revolutionen haben wir Menschen es schon oft versucht. Wirklich neu und besser wurde dabei kaum etwas. Im Brief an die Römer beschreibt Paulus einen anderen Weg. Paulus glaubt an einen vollkommen neuen Menschen und damit auch an eine bessere Welt. Ist er einfach naiv, ein Scharlatan, oder entdeckte er tatsächlich den Schlüssel zu einem völlig neuen Sein? Herzlich laden wir dazu ein, selber das zu prüfen.» SIEGFRIED STICH
Strengelbach
Flohmarkt im Seniorenzentrum
Der Flohmarkt Seniorenzentrum Hardmatt ist wieder jeden Samstag von 9 –11.30 Uhr geöffnet. Am ersten Samstag im Monat jeweils von 9 – 16 Uhr, so auch diesen Samstag, 7. Februar. Viele Aktionen werden sicher Ihr Interesse wecken. Ein Besuch lohnt sich. Der Erlös ist bestimmt für das Seniorenzentrum Hardmatt in Strengelbach, sowie für Kultur und Soziales. MARGRITH KURTH
schafft. Geeignet für Einsteiger wie auch für Fortgeschrittene.
8-Wochen-Programm zum Kennenlernen
Zum Start bietet das Activa ein attraktives Einführungspaket an, um milon X und die gesamte Infrastruktur unverbindlich zu testen – professionell begleitet und flexibel nutzbar. Im Paket enthalten: Unlimitierte Nutzung von milon X, Sensopro Gleichgewichtstrainer, five Beweglichkeitsparcours, Wellness & Schwimmbad; 2x InBodyKörperanalyse (Start & Ende), Tuchservice & Chipkarte. Die Aktion läuft noch bis zum 28. Februar. Kennenlernpreis: 199 Franken. Das Activa Gesundheitszentrum setzt mit milon X ein klares Zeichen für moderne Gesundheitsförderung und lädt alle Interessierten herzlich ein, diese neue Trainingsgeneration persönlich auszuprobieren. Am Samstag, 14. Februar, von 9 – 16 Uhr, findet dazu auch ein Infotag statt, an dem Besucher:innen die Geräte live erleben und sich individuell beraten lassen können. Weitere Informationen finden Sie unter www.activa-gesundheitszentrum.ch PD
Strengelbach Konzert des Frauenchors mit Gästen
Das musikalische Feuerwerk der Freude begeisterte
Der Frauenchor Strengelbach lud zu einem musikalischen «Feuerwerk der Freude» und unterhielt die zahlreichen Besucherinnen und Besucher mit einem vielfältigen Programm. Zwischen lüpfigen Volksliedern, Disco-Groove und eher besinnlichen Stücken genoss die Zuhörerschaft die bezaubernden Stimmen von Joanna Irowa und Sina Schatt mit Soli von Giacomo Carissimi und Robert Schumann. Nando Brügger glänzte mir Liedern von Maurice Ravel und bereicherte mit seiner raumfüllenden Stimme afrikanische Songs als Vorsänger.
Am Flügel begeisterte Ivan Horvatic alle Anwesenden, denn er entlockte dem Instrument bislang ungehörte Klänge.
Die Ehrung Lydia Laffranchis für 50 Jahre Mitgliedschaft im Frauenchor war ein weiterer Farbtupfer. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge musste sich der Frauenchor Strengelbach von seiner langjährigen Dirigentin Ulrika Mészáros verabschieden. Gastgeber und Publikum freuten sich über einen farbenfrohen, stimmungsvollen Abend.
URSULA KNEUBÜHLER
Rothrist Erzählnachmittag mit Musiker David Plüss
«Mein Schreibtisch hat 88 Tasten»
David Plüss, der bekannte Zofinger Musiker, Komponist und Produzent ist zu Gast bei der EMK Rothrist. Er gibt einen Einblick in seine kreative, musikalische Arbeit im Studio und auf der Bühne. Zahlreiche Erlebnisse, ein Blick hinter die Konzertbühne, humorvolle Anekdoten und spannende Begegnungen mit besonderen Künstlern. Ergänzt wird der Erzählnachmittag durch live gespielte Musikstücke und Lieder, die einen besonderen Nachmittag versprechen. «Musik ist eine Stimme des Herzens», sagt David Plüss «und wo sie gehört wird, findet sie Heimat». Eine entspannte Atmosphäre zum Zuhören, Mitsingen und Geniessen erwartet die Gäste. Der Anlass in der EMK, Rössliweg 1, findet am Mittwoch, 11. Februar, 14 Uhr statt.
Rothrist Skilager in der Lenzerheide Generationenwechsel
im Leiterteam
Mit viel Engagement und frischer Energie präsentierte sich das Skilager in der Lenzerheide in diesem Jahr mit einem neu formierten Leiterteam. Zahlreiche junge Leiterinnen und Leiter aus der Region – viele davon ehemalige Lagerteilnehmende –sorgten gemeinsam mit erfahrenen Kräften für eine gelungene und abwechslungsreiche Lagerwoche. Auch in diesem Jahr fand das traditionelle Skilager des Skiclubs wie gewohnt in der Lenzerheide statt. Rund 85 SchülerInnen der dritten bis neunten Klasse der Gemeinden Rothrist, Strengelbach, Vordemwald und Brittnau reisten mit dem Skiclub Rothrist ins beliebte Schülerskilager. Die Lagerwoche war voller winterlicher Abenteuer, Schneespass und sportlicher Herausforderungen, die in Erinnerung bleiben werden. Nebst altbekannten fanden sich in diesem Jahr auch viele neue Gesichter im Leiterteam. Besonders erfreulich ist, dass einige junge und motivierte LeiterInnen – meist ehemalige Lagerteilnehmende – ihre Leiterausbildung erfolgreich abgeschlossen und sich mit
viel Engagement und frischer Energie für eine unvergessliche Lagerwoche eingesetzt haben. Ein besonderer Dank gilt zudem den Sponsoren, die das Skilager unterstützt haben. Damit das Lager auch in Zukunft durchgeführt und die Teilnahmepreise möglichst tief gehalten werden können, beteiligt sich der Skiclub zudem an der Migros-Aktion Support My Sport und freut sich über jede Unterstützung.
Neben dem Skilager stehen bereits die nächsten Schneesportanlässe vor der Tür: Am 15. und 28. Februar finden die beiden Snowdays statt. Der zweite Snowday kann dank des erfolgreichen Crowdfundings über Lokalhelden.ch zu einer reduzierten Teilnahmegebühr von 30 Franken angeboten werden. Der Skiclub verfolgt damit weiterhin das Ziel, möglichst allen schneesportbegeisterten Kindern und Jugendlichen ein unvergessliches Pistenerlebnis zu ermöglichen. Alle Interessierten finden weitere Informationen zum SchneesportprogrammaufderWebsite des Skiclubs www.skiclub-rothrist.ch
LAURA RUDOLPH
Strengelbach Januarlochessen in der Hardmatt
Ein Dankeschön an die freiwilligen Helferinnen und Helfer
Am Donnerstag, 29. Januar, fand in der Hardmatt das traditionelle Januarlochessen statt, ein festlicher Anlass, um all den freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihr engagiertes Wirken zu danken. Die Veranstaltung begann mit einem feinen Begrüssungsapéro, der es den Anwesenden ermöglichte, sich in angenehmer Atmosphäre auszutauschen.
Felix Bader, Geschäftsführer der Hardmatt, eröffnete den Abend mit einer herzlichen Rede, in der er den unermüdlichen Einsatz der Helferinnen und Helfer würdigte. Diese Worte stimmten die Gäste auf einen verwöhnenden kulinarischen Abend ein.
Die Unterhaltung durch die Band Dog on the Feet sorgte während des gesamten Abends für ausgelassene Stimmung. Die Kombination aus leckerem
Essen und musikalischer Begleitung machte den Abend zu einem grossartigen Erlebnis. Besonders hervorzuheben war die liebevolle Tischdekoration, die mit Berner Mandelbärli geschmückt war –eine süsse Aufmerksamkeit, die die Gäste mit nach Hause nehmen konnten. Diese kleinen Details trugen dazu bei, dass der Abend gelungen und einladend wirkte. Ein herzliches Dankeschön geht an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne deren tatkräftige Unterstützung die Vielzahl an Aktivitäten zugunsten der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Hardmatt nicht möglich wäre. Das Engagement wird sehr geschätzt und ist von unschätzbarem Wert.
Das Activa Gesundheitszentrum setzt mit milon X ein klares Zeichen für moderne Gesundheitsförderung. BILD:TRIX EGGMANN
Rund 85 Kinder nahmen am Skilager in der Lenzerheide teil.
BILD:ZVG
Der Frauenchor Strengelbach begeisterte mit seinem Auftritt.
BILD:ZVG
SARA PETER
Die freiwilligen Helferinnen und Helfer erlebten einen wunderbaren Abend. BILD:SARA PETER
Hansjörg Ammann. BILD:ZVG
Strengelbach 110. Generalversammlung der Männerriege
Rückblick auf zahlreiche
Aktivitäten
Mitte Januar trafen sich im Restaurant Kastanienbaum 28 Mitglieder der Männerriege Strengelbach zur 110. Generalversammlung. Präsident Hansueli Zbinden führte speditiv durch die statutarischen Geschäfte. Leider mussten sie im vergangenen Jahr von zwei Mitgliedern Abschied nehmen. Mit einer Schweigeminute wurden die beiden Turnkameraden geehrt.
Im Jahresbericht blickte der Präsident auf die vielen Aktivitäten in und ausserhalb der Turnhalle zurück. Als langjährige Mitglieder wurden geehrt:
Peter Hunsperger für 45 Jahre, Arthur Bösch, Georges Kälin und Hanspeter Tüscher für 40 Jahre, Max Bachmann, Walter Grob und Marcel von Arx für 35 Jahre und Rolf Vonäsch für 30 Jahre.
Oberturner Hans Bütikofer und seine Gehilfen Hebu Lerch und Ueli Trafelet haben 47 Turnstunden vorbereitet und mit grosser Hingabe geleitet.
Als fleissigste Turner werden Otti Bolliger mit dem Besuch von 45 Turnstunden und Hans Bütikofer mit 43 Besuchen ausgezeichnet. Nebst den Turnstunden kann jeder sein Können bei der Jassmeisterschaft, beim Kegeln
oder beim Minigolf beweisen. Die aktiven Faustballer nahmen an der Wintermeisterschaft teil und besuchten verschiedenen Turniere.
Die von Housi Bütikofer organisierte zweitägige Reise führte aufs Brienzer Rothorn und in das Gebiet der UNESCO Biosphäre Sörenberg.
Kassenwart Ernst Bossert präsentiert das Jahresergebnis. Aufgrund der stets steigenden Ausgaben und Verpflichtungen wird eine Erhöhung des Jahresbeitrages beschlossen. Rechnung und Budget wurden ohne Diskussionen genehmigt.
Der Oberturner hat wie gewohnt auch für 2026 ein abwechslungsreiches Programm bereitgestellt. Daneben finden Jassturnier, Kegelabend und Minigolfturnier statt. Am schnäuschte Strängubacher hilft die Männerriege wieder mit. Im Herbst ist eine zweitägige Reise vorgesehen.
Max Bachmann hatte als Tagespräsident eine einfache Aufgabe. Alle bisherigen Funktionäre sind bereit, auch im neuen Vereinsjahr mitzuhelfen das Schiff zu steuern.
HANSPETER TÜSCHER
René Kuhn (neu Vizepräsident), Thomas Trachsel (neues Aktivmitglied) und der neue Präsident Dani Gabi (v.l.).
BILD: ZVG
Zofingen 99. Generalversammlung des Jodlerklubs Edelweiss
Das 100-Jahr-Jubiläum kann starten
Am 22. Januar durfte der Jodlerklub Edelweiss bereits seine 99. GV im Gasthof zur Sonne in Brittnau durchführen, welche mit dem Lied «Wach uf und sing» von Paul Müller-Egger eingeläutet wurde. Bevor die Anwesenden zum eigentlichen Teil der GV kamen, wurde dem letztjährig verstorbenen Ehrenmitglied und ehemaligen Jodlerin Rosmarie Meyer sowie dem ehemaligen Konzertkassier Willi Wullschleger mit einer Schweigeminute ehrend gedacht. Im Vorstand kam es zu wichtigen Veränderungen: Dani Gabi übernimmt das Amt des Präsidenten von René Kuhn, welcher dem Vorstand jedoch als Vizepräsident erhalten bleibt. Dies gebührt beiden einen grossen Dank. Dani Gabi freut sich auf seine neue Herausforderung, insbesondere auch im Hinblick, dass im diesjährigen Jubilä-
Die kostenlose Informations-Veranstaltung stiess auf grosses Interesse. BILD: ZVG
Vordemwald Informationsanlass im Pflegeheim Sennhof
«Achtung Betrug!» – die Kantonspolizei sensibilisierte
Die Kantonspolizei Aargau informierte am vergangenen Donnerstagabend im Sennhof über aktuelle Betrugsmaschen und Kriminalitätsphänomene, die insbesondere aber bei weitem nicht nur ältere Menschen betreffen. Unter dem Titel «Achtung Betrug!» referierte Bernhard Hitz vom Dienst Kriminalprävention. Begleitet wurde der Wachmeister von seiner Kollegin Natalie Barth, ebenfalls Wachmeisterin. Die kostenlose Veranstaltung stiess auf grosses Interesse. Hitz zeigte eindrücklich auf, wie professionell und skrupellos Betrüger heute vorgehen, insbesondere im Bereich der Cyberkriminalität. Er berichtete von extremen Fällen, bei denen Betroffene sehr hohe Geldbeträge verloren haben. So habe ein Mann über 1 Million Franken eingebüsst, nachdem er einer fremden Frau vertraut und auf deren Rat hin investiert habe. Solche Fälle seien leider keine Einzelfälle.
Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf Phishing. Betrügerische Nachrichten seien meist nach einem ähnlichen Muster aufgebaut: Die Opfer würden unter Zeitdruck gesetzt, zum Anklicken eines Links aufgefordert und mit Konsequenzen bedroht. Auffällig seien oft auch die Absenderadressen mit ungewöhnlichen Zahlen- oder Buchstabenkombinationen, die misstrauisch machen sollten.
Auch der Bezahldienst TWINT werde häufig für Betrugsversuche missbraucht. Dabei erhielten Betroffene EMails mit der Aufforderung, ihre Kontodaten zu aktualisieren. Ziel sei immer, dass das Opfer auf einen Link klicke. Die gefälschten Webseiten
Stellen
umsjahr viel Spannendes los sein wird. Zudem wurde Thomas Trachsel offiziell als Aktivmitglied in den Klub aufgenommen. Schön, dass auch immer wieder Jüngere ihren Platz in den Reihen des Jodlerklubs finden. Nun freuen sich alle gemeinsam auf tolle Anlässe im Jubiläumsjahr. Die Highlights werden sein: Samstag, 30. Mai, ab 13.30 Uhr, die «Jodler-Stobete i de Märthalle, 100 Johr – 100 Stimme» (bei schönem Wetter); Am Samstag, 26. September, der Jubiläumsabend mit Jahreskonzert im Stadtsaal und am Sonntag, 29. November, das Kirchenkonzert in der Stadtkirche.
Zum Abschluss der GV wünschte sich der abtretende Präsident René Kuhn «Es Chilterliedli» von Ernst Nievergelt, welches der Klub mit viel Freude sang.
BERNADETTE FELDER
wirkten dabei oft täuschend echt. Zudem warnte Hitz davor, E-Mail-Anhänge unbedacht zu öffnen, da diese Schadsoftware enthalten könnten. Ein weiteres Thema waren QR-Codes. Diese würden teilweise von Betrügern gefälscht oder über originale Codes geklebt. Hitz riet, QR-Codes nur mit der vorgesehenen App zu scannen und genau hinzuschauen, woher ein Code stamme. Betrüger nutzen KI und würden damit bekannte Persönlichkeiten wie Roger Federer oder Mona Vetsch missbrauchen, um mit erfundenen Geschichten für angeblich lukrative Investitionen zu werben. Besonders eindrücklich waren auch die Schilderungen zu sogenannten Love- oder Romance-Scams. Dabei täuschten Betrüger im Internet Liebesbeziehungen vor. Zum Schutz vor Telefonbetrug empfahl die Kantonspolizei unter anderem, niemals Anweisungen von Unbekannten zu befolgen, sofort aufzulegen, angeblich betroffene Angehörige über bekannte Telefonnummern selbst zu kontaktieren und im Zweifel die Polizei unter der Nummer 117 zu verständigen. Zum Abschluss ging Hitz auch auf Gefahren im Alltag ein. Beim Bancomaten solle man möglichst nahe am Gerät stehen, damit niemand den PINCode mitlesen könne. Zudem gehöre das Portemonnaie körpernah getragen – etwa in einer Innentasche – und nicht in offene Taschen.
Weitere Informationen zum Thema Cyberkriminalität sind auf der Website des Kantons Aargau unter www.ag.ch/ cybercrime zu finden. STEFANIE SUTER
Pflege- und Betreuungsfachfrau SRK oder FAGE
Teilzeit / Stundenweise ab 40 / 50 / 60 % oder mehr (w)
Stellenantritt: 1. März 2026 oder nach Absprache
Arbeitsort: 4623 Neuendorf, Kanton Solothurn
Deine Aufgaben:
– Du pflegst und betreust, inklusive teilweise Haushaltaufgaben
– Pflege mit Handicap / Tetraplegikerin
Dein Profil:
– Du hast ein offenes Ohr und eine hohe Sozialkompetenz im Umgang mit Menschen in schwierigen Situationen
– Berufserfahrung von Vorteil, nicht Bedingung
– Kommunikative und organisatorische Fähigkeiten
– Verantwortungsbewusst, zuverlässig und belastbar
Wir bieten:
– Eine sorgfältige Einführung in dein neues Aufgabengebiet
– Eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit geregelten Arbeitszeiten
– Eine offene und vertrauensvolle Kommunikation
Bist du bereit diese Aufgabe zu übernehmen oder fühlst du dich angesprochen? Dann freuen wir uns dich persönlich kennen zu lernen. Bei Fragen steht dir Mirjam Hunziker, Stellvertretung Barbara Hunziker, 062 398 27 17, für weitere Auskünfte zur Verfügung.
Deine vollständige Bewerbung sendest du bitte an folgende Adresse: Mirjam Hunziker
Die zweite MTB-Tour in diesem noch jungen Jahr führt in die Hügelzüge zwischen Zofingen und dem Uerkental. Die drei Leistungskategorien (ePower, eFIT und Bio (ohne Unterstützung)) fahren auf verkehrsarmen Natur- und Waldstrassen und verschlungenen Wegen, legen zwischen 25 und 35 Kilometer zurück und bewältigen zwischen 650 bis 900 Höhenmeter. Die Gruppen wählen unterschiedliche Routen und wer Lust hat, trifft sich zu einem Schlusstrunk in Zofingen. Treffpunkt ist am Donnerstag, 19. Februar um 13.20 Uhr auf dem Parkplatz bei der Sportanlage Trinermatten.
Neue Teilnehmende sind zu einer unentgeltlichen Schnuppertour herzlich willkommen. Alle weiteren Informationen zur Tour vom 19. Februar sind im Internet unter ag.prosenectute. ch abrufbar.
Auskunft erteilt auch der Hauptleiter Hans Widmer via E-Mail an hans. widmer.jordi@bluewin.ch. Bei zweifelhafter Witter wird über die Durchführung der Tour bis 10 Uhr, auf der der Webseite informiert. Die Leiterinnen und Leiter freuen sich auf eine rege Beteiligung. HANS WIDMER
Zofingen
Saisonstart mit der Tour Neuendorf
Die Radsportgruppe der Pro Senectute Zofingen startet am 12. Februar mit einer den Witterungsverhältnissen angepassten Radtour nach Neuendorf in die Radsaison. Wie üblich wird in drei Gruppen gefahren. Gruppen E-Bike 1 und 2 mit Motorunterstützung und die Gruppe Bio-Bike die mit reiner Muskelkraft unterwegs ist. Treffpunkt ist der Parkplatz bei der Badi Rothrist um 13.20 Uhr. Die meist flache Strecke führt über Boningen, Härkingen, Murgenthal zurück zum Ausgangspunkt. Die Gruppen werden zwischen 25 und 30 Kilometer zurücklegen und dabei 250 bis 400 Höhenmeter überwinden. Das Leiterteam freut sich auf viele bekannte Teilnehmende. Neue Teilnehmende sind jederzeit zu einer unentgeltlichen Schnuppertour eingeladen. Detaillierte Informationen zu der Tour sind unter ag.prosenectute.ch zu finden. Hauptleiter Artur Sutter gibt gerne ergänzende Auskünfte per EMail artur.sutter@swissonline.ch oder per Telefon: 079 423 48 74. ARTURSUTTER
Die Männerriege Strengelbach.
BILD: ZVG
STEUERN
Truvag AG, Reiden
Veränderungen im Steuerbereich und bei der AHV-Rente
Abschaffung Eigenmietwert –
Auswirkungen der Volksabstimmung vom 28. 9. 2025
Rund 58% des Schweizer Stimmvolks hiessen anlässlich der Volksabstimmung vom 28. September 2025 die Abschaffung des Eigenmietwerts gut. Gemäss Bundesrat wird der Eigenmietwert frühestens per 1. Januar 2028 abgeschafft. Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Abschaffung frühestens per 1. Januar 2029 oder per 1. Januar 2030 in Kraft tritt.
Das wird sich nach der Abschaffung des Eigenmietwerts u. a. ändern:
• Der Eigenmietwert stellt kein steuerbares Einkommen mehr dar.
• Unterhaltskosten am selbstgenutzten Eigenheim sind nicht mehr abzugsfähig.
• Schuldzinsen sind nur noch im Verhältnis fremdvermieteter Immobilien abzugsfähig.*
• Die Kantone können eine Objektsteuer auf Liegenschaften einführen.
• Die Kantone können gewisse Unterhaltskosten nach wie vor zum Abzug zulassen, so insbesondere Kosten für Energie- und Umweltschutzmassnahmen.
Aus steuerlicher Sicht ist es sinnvoll, Investitionen in den Unterhalt des Eigenheims zeitnah – d. h. vor dem Systemwechsel – umzusetzen. So können die bestehenden Abzugsmöglichkeiten vor Inkrafttreten der Abschaffung des Eigenmietwerts genutzt werden. Zudem ist es sinnvoll, die Hypothekenstruktur zu überprüfen.
Simon Vogel, dipl. Treuhandexperte MAS FH in Treuhand und Unternehmensberatung, zugelassener Revisor
Abstimmung über die Individualbesteuerung Am 8. März 2026 stimmt die Schweiz überdieEinführungderIndividualbesteuerung ab. Ehepaare und eingetragene Partnerschaften würden bei Annahme der Individualbesteuerung künftig getrennt statt wie bisher gemeinsam besteuert werden und somit unabhängig vom Zivilstand. Die Idee der Individualbesteuerung ist es, die heutige «Heiratsstrafe» zu beseitigen. Heute zahlen Doppelverdiener-Ehepaare aufgrund der Steuerprogression in der Regel mehr Steuern als unverheiratete Paare. Ebenso soll die Gleichstellung zwischen Mann und Frau gefördert wer-
den, da heute oft Frauen als Zweitverdienende steuerrechtlich benachteiligt sind und sich ein höheres Arbeitspensum aufgrund der höheren Steuerbelastung eher nicht lohnt.
Als Nachteile der Individualbesteuerung wird u. a. argumentiert, dass Einverdiener-Ehepaare steuerlich stärker belastet werden, ebenso Paare, bei denen das Erwerbseinkommen ungleich verteilt ist. Ferner wird davon ausgegangen, dass bei Annahme der Individualbesteuerung Mindereinnahmen für Bund und Kantone entstehen und ein administrativer Mehraufwand für die Steuerverwaltungen eintritt. Bei Annahme der Individualbesteuerung wird davon ausgegangen, dass rund 1,7 Mio. zusätzliche Steuererklärungen ausgefüllt und verarbeitet werden müssen.
Mit der 13. AHV-Rente wird die Altersvorsorge in der Schweiz ausgebaut Im März 2024 hat das Stimmvolk entschieden, dass ab 2026 eine 13. AHVAltersrente bezahlt wird. Die 13. Rente entspricht einer Erhöhung der Jahresrente um 8,3%. Die Auszahlung der 13. AHV-Rente erfolgt im Dezember. Dazu müssen Sie keine Vorkehrungen treffen. Es ist zu beachten, dass die 13. Rente nur für die AHVAltersrente gilt. Sie gilt nicht für eine IV-, Hinterlassenen- oder Kinderrente oder den Rentenzuschlag für Frauen der Übergangsgeneration.
Truvag AG
Hauptstrasse 36 6260 Reiden
* Steuerpflichtige, die erstmalig ein Eigenheim erwerben, können im ersten Steuerjahr nach dem Kauf der Liegenschaft maximal CHF 10’000.– (Ehepaare) bzw. CHF 5000.– (übrige Personen) als Schuldzinsen geltend machen. Dieser Abzug reduziert sich jährlich um 10% des Ursprungswerts.
Im Alter können Ereignisse wie zum Beispiel Krankheit den Alltag durcheinanderbringen. Die Folge: administrative Pendenzen bleiben liegen. Unerledigte Post, offene Rechnungen oder Rückforderungen bei Krankenkassen und Ergänzungsleistungen häufen sich. Für viele ältere Menschen sind auch Steuererklärungen und Änderungen beim Ausfüllen der Steuererklärung oder Zahlungsaufträge eine grosse Belastung – oft verbunden mit Sorgen und schlaflosen Nächten. Das muss nicht sein.
Pro Senectute Aargau
Pro Senectute ist die grösste Organisation für ältere Menschen im Kanton Aargau. Sie ist da, wenn man sie braucht. Über 2000 Mitarbeitende und Freiwillige an elf Standorten bieten ein vielfältiges Angebot wie Beratungen, finanzieller Hilfe, Unterstützung im Alltag, Kurse und Sportmöglichkeiten. Pro Senectute Aargau setzt sichdafürein,dassalleälterenMenschenTeilderGesellschaftsindund selbstbestimmt daheim leben können. Pro Senectute Aargau ist mit dem ZEWO-Gütesiegel zertifiziert. www.ag.prosenectute.ch
Wenn sich Post und Rechnungen stapeln –Unterstützung ist da
Gemeinsam werden die administrativen Aufgaben erledigt. FOTO: ISTOCK
Pro Senectute Aargau bietet drei individuelle Dienstleistungen, die entlasten:
Steuererklärungsdienst
Erfahrene Mitarbeitende übernehmen das Ausfüllen der Steuererklärung – fachgerecht, schnell und vertraulich.
Administrativer Dienst Unterstützung bei allen administrativen Aufgaben: Formulare ausfüllen, Zahlungen erledigen, Dokumente ordnen – zuverlässig und diskret. Treuhanddienst Für Menschen, die eine umfassende
Unterstützung wünschen, übernehmen Fachpersonen die Treuhandschaft und kümmern sich um alle administrativen und finanziellen Belange.
Die Beratungsstelle von Pro Senectute Aargau informiert, berät und begleitet ältere Menschen und ihre Angehörigen – persönlich und kompetent.
Beratungsstelle Bezirk Zofingen Telefon 062 752 21 61 zofingen@ag.prosenectute.ch www.ag.prosenectute.ch
truvag.ch
Truvag
Wir sind für Sie da Rufen Sie uns an
Zofingen Startsitzung hat kürzlich stattgefunden
zofingenregio aktualisiert das regionale
Velokonzept
Die Region Zofingen eignet sich ideal zum Velofahren: Die Topografie ist flach und viele Wohngebiete, Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten und Naherholungsräume sind auf kurzen Wegen erreichbar. Schweizweit fahren immer mehr Pendlerinnen und Pendler mit dem Velo zur Arbeit. Als Teil einer koordinierten Verkehrspolitik und um die Standortqualität zu stärken, will der Regionalverband Zofingenregio den Veloanteil am Gesamtverkehr in der Region weiter erhöhen und die Verkehrssicherheit für den Veloverkehr verbessern. Deshalb haben die Gemeinden im Regionalen Entwicklungskonzept (REK) Zofingenregio beauftragt, das regionale Velokonzept zu aktualisieren. Der Auftrag wurde an die Kontextplan AG vergeben, die Startsitzung hat kürzlich stattgefunden.
Velowegnetze behördenverbindlich planen
Das «Velokonzept Region Zofingen» wurde 2012 mit dem Ziel erarbeitet, die Massnahmen zur Veloförderung gemeindeübergreifend zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Es deckt aber nicht alle Gemeinden des Regionalverbands ab. Zudem stellen sich heute andere Fragen: So hat der Bund mit dem Veloweggesetz inzwischen eine neue Rechtsgrundlage für die Veloverkehrsförderung geschaffen. Das Gesetz verpflichtet Kantone und Gemeinden, ihre Velowegnetze bis 2027 behördenverbindlich zu planen und bis Ende 2042 umzusetzen.
ZIele des regionalen Velokonzepts
Der Regionalverband zofingenregio will den Anteil des Velokverkehrs am Gesamtverkehr in der Region weiter erhöhen. BILD: ZVG
Die Velo-Erreichbarkeit von Freizeiteinrichtungen, Schulen, Naherholungsgebieten, Bahnhöfen und weiteren Orten von regionaler Bedeutung soll sich mit dem Regionalen Velokonzept verbessern. Kommunale Verbindungen und Freizeitveloverkehr andererseits sind nicht Projektbestandteil. Das Konzept wird mit den übergeordneten kantonalen Planungen im Aargau und in Luzern abgestimmt, wo derzeit die kantonalen Velonetze erarbeitet werden. Zielgruppe des Velokonzepts ist die breite Bevölkerung. Es gilt, die Stre-
Zofingen Jeder Tropfen zählt
cken herauszuarbeiten, auf denen das meiste Umsteigepotenzial auf das Velo zu erwarten ist, die Schwachstellen auf diesen Strecken zu erfassen und Massnahmen zu deren «Reparatur» zu formulieren. «Wir wollen einen wesentlichen Beitrag zum Umstieg auf das Velo leisten, indem wir die Sicherheit verbessern und die Attraktivität von Wegen und Infrastrukturen steigern», erklärt Regionalplanerin Andrea Schemmel. KAROLA DIRLAM
Chris Heller hat 149 Mal Blut gespendet
Der langjährige Blutspender Chris Heller hat Anfang Januar im Blutspendezentrum Zofingen seine letzte Spende getätigt. 1968 brachte ihn sein Chefmonteur während der Lehrzeit ohne Vorwarnung zu seiner ersten Blutspende, was einen bleibenden Eindruck hinterliess. Insgesamt hat Chris Heller im Laufe der Jahre 149 Mal Blut gespendet, sei es im Militär, bei mobilen Aktionen oder im Blutspendezentrum Zofingen, einmal sogar in Südfrankreich. «Meine Motivation war, mit wenig Aufwand einen persönlichen Beitrag zu leisten», sagt Chris Heller. Er ermutigt die Bevölkerung zur Blutspende: «Das können fast alle. Die Spendetauglichkeit lässt sich online klären. Die Ter-
Vergleichsbildrätsel
minanmeldung ist einfach über die Website von Blutspende SRK Nordwestschweiz möglich.»
Chris Heller, der zuletzt regelmässig im modernen Blutspendezentrum Zofingen gespendet hat, wird das hilfsbereite und immer aufgestellte Team sehr vermissen. Sein Appell an die Mitmenschen: «Geht regelmässig zur Blutspende. Es tut gut, und jede Spende kann Leben retten! Ich habe mir immer gesagt, dass vielleicht auch ich einiges Tags mal froh, um Blutreserven bin. Jeder Tropfen zählt!» Die Blutspende SRK Nordwestschweiz bedankt sich herzlich bei Chris Heller für sein grossartiges Engagement über all die Jahre. NADJA HÄNNI Chris Hänni beim Blutspenden. BILD: ZVG
Zofingen Die Freizeitanlage erhält 2500 Franken
Die Börse unterstützt den Spittelhof
Die Organisatorinnen der Kleider- und Spielzeugbörse, welche zwei Mal jährlich in Zofingen stattfindet, freuen sich, dieses Jahr den Spittelhof mit dem Betrag von 2500 Franken zu unterstützen. Die Börse setzt sich bereits seit Jahrzehnten dafür ein, dass gut erhaltene Kleider und Spielsachen ein neues Zuhause finden – dank viel Freiwilligenarbeit zu sehr erschwinglichen Preisen für die Kundinnen und Kunden. Viele Familien aus der Region Zofingen profitieren davon, entweder ihre eigene Ware weitergeben oder den eigenen Kleiderschrank zu günstigen Preisen jeweils auf die neue Saison hin wieder zu füllen.
Auch der Freizeitverein Spittelhof setzt sich für die Bevölkerung von Zofingen und der umliegenden Gemeinden ein. Die Räumlichkeiten bieten sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Möglichkeit, sich handwerklich zu betätigen, auch wenn zu Hause der Platz oder die entsprechenden Werk-
zeuge fehlen. Kerzenziehen, Töpfern, Werken mit Holz, Nähen, Ferienangebote für Kinder… Das Angebot im Spittelhof ist fast so breit gefächert wie das Angebot an Kleidern und Spielwaren an der Börse.
Trotz Unterstützung durch die Stadt ist der Freizeitverein Spittelhof zu einem grossen Teil selbsttragend. Viel Platz für Extras lässt das Budget jedoch nicht. Umso dankbarer sind die Verantwortlichen, dass im letzten Jahr dank eines Crowdfunding-Projekts ein Zaun um das Areal errichtet werden konnte. Nun können auch kleine Kinder getrost das ganze Gelände erkunden. Und eben dieses Gelände soll in Zukunft mit einem Spielplatz für sie noch attraktiver gestaltet werden. Da ist der Erlös der Kleider- und Spielzeugbörse ein willkommener Zustupf. Die nächste Kleider- und Spielzeugbörse findet übrigens vom 24. bis 27. März statt. Das aktuelle Programm des Spittelhofs ist auf der Webseite www. spittelhof.ch zu finden. MARIA BASSI
Zofingen Palaveria, 12. Februar von 15 bis 17 Uhr Erzählcafé – ein Ort, an dem Einsamkeit leiser wird
«Im Alter fühlt man sich nie allein» –diesen Satz würden viele ältere Menschen nicht unterschreiben. Einsamkeit kommt oft leise: nach der Pensionierung, wenn der Alltag ruhiger wird, wenn Gespräche seltener werden. Die Erzählcafés setzen deshalb auf eine einfache Idee: Menschen zusammenbringen und Raum für Begegnungen schaffen. Zofingen ist einer von vier neuen Standorten im Kanton Aargau, die im Rahmen des kantonalen Schwerpunktprogramms «Gesundheitsförderung im Alter» in Zusammenarbeit mit Benevol entstanden sind. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Einsamkeit und Isolation zu überbrücken und den Aus-
Zofingen Mittagstisch im La Rocca
Am Montag, 9. Februar, um 11.30 Uhr, findet im Ristorante La Rocca der Mittagstisch der Pro Senectute statt. Anbeziehungsweise Abmeldungen bitte bis Freitag vor dem Anlass an Barbara Vonäsch, Telefon 062 751 69 34 oder per Mail an mittagstisch.zofingen@gmx. ch BARBARA VONÄSCH
tausch zu fördern. Die Treffen finden in einer kleinen, überschaubaren Runde in einem ruhigen, gut zugänglichen Raum mit bequemen Sitzmöglichkeiten statt.
Die Erzählcafés werden moderiert. Mit viel Feingefühl und Erfahrung wird durch die Gespräche geführt. Sie achten darauf, dass jede Stimme Raum bekommt – auch jene, die sonst selten gehört wird. Das nächste Erzählcafé in Zofingen findet am 12. Februar, von 15 bis 17 Uhr, in der Palaveria statt. Anmeldungen sind über die Webseite des Kantons Aargau www.ag.ch/erzaehlcafe möglich, das Angebot ist kostenlos.
Seraina Combertaldi (links) freut sich sehr über die finanzielle Unterstützung – überreicht von Maria Bassi. BILD: ZVG
Sie haben einen Gutschein im Wert von Fr. 50.– von EP: Plüss, Safenwil, gewonnen Herzliche Gratulation zum Gewinn! Wir vom Wiggertaler freuen uns, wenn Sie den Preis am Schalter der CH Regionalmedien AG, Henzmannstrasse 20, in Zofingen abholen. Wir wünschen all denen, die bisher leer ausgingen, viel Glück, damit das Kameraauge vielleicht demnächst Sie erwischt..
Der Klick-Gewinn muss ab Erscheinungsdatum innert eines Monats abgeholt werden. Später verfällt der Preis.
Fürstenlandstrasse 35, 9000 St. Gallen Telefon: 058 200 55 86 E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Copyright: Text, Bilder und Inserate sind in Teilen oder als Ganzes urheberrechtlich geschützt. Jegliche Verwertung, auch in Onlinediensten, ist nur mit Einwilligung des Verlages oder der Redaktion erlaubt. Verstösse werden gerichtlich verfolgt. Druck: DZB Druckzentrum Bern, Zentenweg
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Informationsveranstaltung «Wie werde ich Erwachsenensportleiter/-in?»
Suchen Sie eine neue sportliche Herausforderung? Möchten Sie eine interessante Ausbildung geniessen und in Ihrer Freizeit als Erwachsenensportleiter/-in für die Pro Senectute Aargau tätig sein?
Suchen Sie eine neue sportliche Herausforderung? Möchten Sie eine interessante Ausbildung geniessen und in Ihrer Freizeit als Erwachsenensportleiter/-in für die
Dann kommen Sie an unsere Informationsveranstaltung und informieren Sie sich unverbindlich über diese Ausbildung und Tätigkeit.
Dann kommen Sie an unsere Informationsveranstaltung und infordiese Ausbildung und Tätigkeit.
Dieser Kurs eignet sich für Personen, die wenig Vorkenntnisse haben und in kleinen Schritten die weiteren Grundlagen erwerben wollen. Sie lernen die Sprache in entspannter Atmosphäre.
Dieser Kurs eignet sich für Personen, die wenig Vorkenntnisse haben und in kleinen Schritten die weiteren Grundlagen erwerben wollen. Sie lernen die Sprache in entspannter Atmosphäre.
• Kursdaten: 12.2. – 2.4.2026
• Kursdaten: 12.2. – 2.4.2026
• Tag, Zeit: Donnerstag, 14.00 – 15.30 Uhr
• Tag, Zeit: Donnerstag, 14.00 – 15.30 Uhr
Saisonal-regional: Genussvoll kochen
Saisonal-regional: Genussvoll kochen
Tauchen Sie ein in die Welt der kreativen Küche und entdecken Sie neue Geschmackserlebnisse. Zaubern Sie gemeinsam aus «alten Zöpfen» überraschende Kreationen und geniessen Sie diese Speisen in geselliger Runde. Tipps, wie Sie das Erlernte mühelos in Ihren Alltag integrieren können, runden den Kurs ab.
Tauchen Sie ein in die Welt der kreativen Küche und entdecken Sie neue Geschmackserlebnisse. Zaubern Sie gemeinsam aus «alten Zöpfen» überraschende Kreationen und geniessen Sie diese Speisen in geselliger Runde. Tipps, wie Sie das Erlernte mühelos in Ihren Alltag integrieren können, runden den Kurs ab.
ChatGPT-App – KI im Alltag nutzen Entdecken Sie die Welt der künstlichen Intelligenz. Sie installieren die App von ChatGPT auf Ihrem Smartphone, können Fragen stellen und erhalten hilfreiche Tipps für die Anwendungsmöglichkeiten im Alltag.
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• Kursdatum: 4. März 2026
• Kursdatum: 4. März 2026
• Tag, Zeit: Mittwoch, 13.30 – 15.30 Uhr
• Tag, Zeit: Mittwoch, 13.30 – 15.30 Uhr
Wir suchen Unterstützung
Freiwillige Ortsvertretungen für Kirchleerau, Vordemwald und Zofingen
Wir suchen Unterstützung Freiwillige Ortsvertretungen für Kirchleerau, Vordemwald und Zofingen
• Besuchen von Seniorinnen und Senioren zum 75. Geburtstag.
• Besuchen von Seniorinnen und Senioren zum 75. Geburtstag.
• Wir bieten Personalanlässe, Geschenke und Vieles mehr. Fahrer/-in Mahlzeitendienst
• Einsätze am Dienstagmorgen (ca. 2 – 3 Std.)
• Wir bieten Personalanlässe, Geschenke und Vieles mehr. Fahrer/-in Mahlzeitendienst Einsätze am Dienstagmorgen (ca. 2 – 3 Std.)
Wir bieten Kilometerspesen, eine kleine Entschädigung und Vieles mehr.
• Wir bieten Kilometerspesen, eine kleine Entschädigung und Vieles mehr.
Sportgruppenleiter/-innen für Fitness & Gymnastik, Schneeschuhlaufen und Wandern
Sportgruppenleiter/-innen für Fitness & Gymnastik, Schneeschuhlaufen und Wandern
• Wir bieten eine kostenlose Ausbildung zur Erwachsenensportleitung, eine Lektions- bzw. Touren-Entschädigung und Vieles mehr.
• Wir bieten eine kostenlose Ausbildung zur Erwachsenensportleitung, eine Lektions- bzw. Touren-Entschädigung und Vieles mehr.
Haben Sie Interesse oder Fragen?
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Gerne stehen wir Ihnen persönlich, telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
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Pro Senectute Aargau Beratungsstelle Bezirk Zofingen