Schienenverkehr Die Waldenburgerbahn fährt teilautomatisiert – bis 2030 soll sie vollautonom unterwegs sein
Schaffner
Marc
«Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass wir uns im Silicon Valley der Bahnentwicklung befinden», meint Philipp Glogg, Chief Technical Officer der Baselland Transport AG (BLT). Die Waldenburgerbahn (WB) fährt neu teilautomatisiert, das heisst, sie regelt während der Fahrt die optimale Geschwindigkeit selbstständig, achtet auf den Abstand zu anderen Zügen, beschleunigt, bremst ab, hält präzise an den Haltstellen an und öffnet die Türen. Noch sitzt zwar ein/e Fahrer/-in im Cockpit: Sie oder er kann jederzeit eingreifen und trägt die Verantwortung. Das Fahrpersonal hat zudem ein Auge auf die ein- und aussteigenden Fahrgäste, es reagiert bei Notfallsituationen oder hält den Zug an, wenn sich ein Hindernis auf dem Gleis befindet. Und es gibt an jeder Haltestelle manuell die Freigabe, damit der Zug losfahren kann.
Das Ziel ist jedoch, dass die WB dereinst vollständig autonom fährt. Im Jahr 2030 soll es soweit sein. Bis dahin ist noch einiges an Tüftelei nötig: Die 13,1 Kilometer lange WB-Strecke und das Depotgelände in Waldenburg sind zurzeit eine Art Experimentierlabor für künftig selbstfahrende Züge – eine Technologie, die weit über die WB und das Waldenburgertal heraus reicht. Auch Tramlinien wie die Linien 10, 11 und 17 sollen später in den autonomen Betrieb gehen –die Grundsteine dafür werden jetzt unter anderem im Depot Waldenburg gelegt, wo in einem geschützten Bereich testweise mit selbstfahrenden Zügen manövriert wird.
Vergangene Woche lud die BLT die Medien zu einer Testfahrt in einem teilautomatisierten Fahrzeug ein und demonstrierte auf dem BLT-Gelände, wie
Triebfahrzeugführer Remo Müller trägt weiterhin die Verantwortung für eine sichere Fahrt, auch wenn ein Grossteil der fahrtechnischen Prozesse automatisch abläuft.
Züge – noch ohne Fahrgäste – automatisch hin und her fahren. Es gebe zwar schon führerlose Metros, räumte Philipp Glogg ein, aber für eine Überlandbahn wie die WB – nicht in einem Tunnel, ohne Abschrankungen – sei der teilautomatisierte Betrieb eine echte Innovation.
Intelligenz in Zügen und Infrastruktur
In den kommenden vier Jahren sollen zusammen mit dem Hersteller Stadler die Systeme entwickelt und implementiert werden, die autonomes Fahren er-
möglichen. Ähnlich wie bei den Autos stelle sich momentan die Frage, so Glogg, ob technische Massnahmen in der Bahn-Infrastruktur zur Anwendung kommen sollten oder ob die Züge selber «intelligenter» werden müssten. Bereits jetzt steckt in der WB-Infrastruktur viel Technik. So lässt sich anhand von RFID-Markern (eine Art FunkChips, die auf der Schienenstrecke platziert sind) feststellen, wo sich ein Zug gerade befindet. Die Bahnübergänge werden mit Lidar (eine Art Laser-Radar) überprüft, bevor die Schranke herunter-
Foto: M. Schaffner
gelassen wird. Und mit dem neuen CBTC-System (Communications-Based Train Control) von Stadler kommunizieren die Fahrzeuge nun in Echtzeit mit der Streckeninfrastruktur. Kopfzerbrechen bereiten laut Philipp Glogg beispielsweise unübersichtliche Stellen wie beim Coop in Oberdorf – hier sind weitere innovative Lösungen gefragt. Bauliche Sicherheitmassnahmen sollen hingegen eher vermieden werden: «Das Ziel ist, die WB nicht einzuhagen, sondern sie so zu erhalten, wie wir sie kennen», so Glogg. Fortsetzung auf Seite 3
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Kolumne
Vielen Dank für’s Mitfiebern
Morgen beginnen in Milano/Cortina die 25. Olympischen Winterspiele mit der Eröffnungsfeier in Mailand. Bestimmt wird es wieder Momente für die Ewigkeit geben. Wie jener am 26. Februar 1994. Ein Samstag, siebenjährig sass ich gebannt vor dem Fernseher. Olympia-Slalom der Frauen in Lillehammer. Zweiter Lauf, 68 Tore für die Ewigkeit. Ich hatte nur Augen für sie. Nerven hatte ich keine mehr. Fast gestorben bin ich vor Aufregung, konnte kaum mehr atmen. Der Rest ist Geschichte. Denn einmal im Leben war ich so richtig Fan. Während der Ski-Saison mussten Zeitungen und Magazine gekauft werden, damit ich alle Fotos ausschneiden und mein Kinderzimmer tapezieren konnte. Nach dem Rücktritt im März 1995 gab es in ihrem Heimatort Elm ein grosses Abschiedsfest. Nun nötigte ich meine ganze Familie zu einem Besuch im Glarnerland. Es gab einen Umzug durch das Dorf, ich sah sie von weitem, bewunderte sie, wie sie zusammen mit Bundesrat Adolf Ogi im Cabriolet an uns vorbeifuhr. Plötzlich war ich sprachlos. Kein gelber KäseRenn-Anzug, sondern Jeans, weisse Bluse, roter Pulli und ihre Hand auf meiner Schul
Ich hätte ihr gerne etwas gesagt, ihr zum Olympiasieg in Lillehammer gratuliert oder ihr eine Frage gestellt. Aber ich war wirklich sprachlos und streckte ihr wortlos ihre eigene Biografie mit dem Titel «Talent allein ist nicht genug» entgegen. Sie lächelte, setzte sich auf die Bank und schrieb: «Für Seraina. Alles Gute und vielen Dank für’s Mitfiebern. Vreni Schneider.» Seraina Degen
Fusionen von Gemeinden und Finanzausgleich
In dieser Sitzung des Landrats waren drei Vorlagen zu Änderungen von Gesetzen traktandiert. Am Nachmittag wurde die zweite Lesung des Polizeigesetzes durchgeführt. Die Meinungen waren gemacht, es gab keine Wortmeldungen. Nach der mit 40 zu 40 unentschiedenen Abstimmung fällte der Vizepräsident des Landrats den Stichentscheid. Der Präsident des Landrats fehlte krankheitshalber. Der Vizepräsident entschied gegen die Änderung, womit das Thema von Polizistinnen und Polizisten mit einer Aufenthaltsbewilligung C wohl für längere Zeit vom Tisch ist. Am Morgen wurde eine Änderung des Gemeindegesetzes in der ersten Lesung behandelt. Fusionswillige Gemeinden wie aktuell Rünenberg, Kilchberg und Zeglingen sollen finanziell und im Prozess der Fusion vom Kanton aktiv unterstützt werden. In der Eintretensdebatte wurde
klar, dass die Teilrevision des Gesetzes nach der zweiten Lesung vermutlich grossmehrheitlich angenommen wird. Das ist insofern richtig, weil eine Fusion für eine Gemeinde einen grossen Aufwand darstellt und weil der Kanton ein grosses Interesse an starken und gut funktionierenden Gemeinden haben muss. Viel diskutiert wurde die dritte Vorlage zur Änderung des Finanzausgleichsgesetzes. Dabei geht es um den Ausgleich zwischen finanzstarken Gebergemeinden, welche in der Agglomeration sind, und finanzschwächeren Gemeinden, welche eher im Oberbaselbiet sind. Die Gemeindeinitiative der Gebergemeinden verlangt, dass sie weniger Geld in den Ausgleich bezahlen müssen. Für die Gebergemeinden stellt das eine leichte Verbesserung dar, die Nehmergemeinden würden aber vor grosse bis sogar unlösbare
Schwierigkeiten gestellt. Im Raum steht ein Kompromiss des VBLG.
Aufgrund der Voten darf erwartet werden, dass dieser Kompromiss als Gegenvorschlag zur Initiative angenommen wird. Die Initianten haben angekündigt, dass sie beim Zustandekommen des Gegenvorschlags ihre Initiative zurückziehen würden. Bemerkenswert ist, dass die Fraktion der SP sowohl in der Kommission wie auch im Landrat für den Gegenvorschlag gestimmt hat respektive stimmen wird. Offen ist, ob das qualifizierte Mehr erreicht und damit eine eher schwer zu erklärende Volksabstimmung verhindert wird.
EVP
Von Schweizer Polizisten und Buslinien
Geschätzte Leserinnen und Leser
Mein Foto haben Sie in dieser Rubrik wohl noch nie gesehen –das liegt daran, dass ich erst am 29. Januar als Nachrückender in den Landrat eingetreten bin. Ich freue mich sehr darauf, Ihnen in Zukunft das Geschehen im Landrat aus meiner Sicht etwas näherbringen zu dürfen. Der Tag begann für mich früh, da mir zuerst die Räumlichkeiten im Regierungsgebäude und die Abläufe gezeigt wurden. Danach lernte ich meine Kolleginnen und Kollegen der Grüne/EVPFraktion kennen. In der Fraktionssitzung erhielten wir alle eine Einführung in die neue E-Parlament-Software, welche unsere Dokumentenorganisation und die Behandlung der Traktanden vereinfachen wird. Im Landrat selbst wurde ich unter Traktandum 3 angelobt und durfte auf meinem neuen Platz meine Parlamentsarbeit aufnehmen.
Gleich zu Beginn wurden für unseren Kanton wichtige Themen behandelt. Die eingereichte Petition gegen die Aufhebung der Buslinien 74 und 116 wurde mit klarer Mehrheit (59 Ja- zu 16 Neinstimmen bei 6 Enthaltungen) nach diversen Wortmeldungen als Postulat an die Regierung überwiesen. Es ist und bleibt uns ein Anliegen, dass die Bevölkerung auch in den Randgebieten unseres Kantons zuverlässig und bedarfsgerecht mit dem ÖV erschlossen bleibt. Gleich nach der Mittagspause wurde in zweiter Lesung über die Vorlage zur Änderung des Polizeigesetzes «Polizistinnen und Polizisten mit Niederlassungsbewilligung C II» beraten. Diese Gesetzesänderung wurde durch den Stichentscheid des Landratsvizepräsidenten mit 40 Ja- zu 41 Nein-Stimmen äusserst knapp abgelehnt. Die EVP hat nein gestimmt. Sie ist der Ansicht, dass
Personen, die das staatliche Gewaltmonopol umsetzen müssen, zwingend das Schweizer Bürgerrecht besitzen sollen. Die Ausübung des Polizeiberufs verlangt ein klares Bekenntnis zum Schweizer Staat. Die Attraktivität des Polizeiberufs soll durch andere Massnahmen gesteigert werden. So soll unter anderem die Hürde der Einbürgerung (aktuell in Baselland immer noch fünf Jahre Wohnsitz in der gleichen Gemeinde) vereinfacht werden. Dazu läuft im Nationalrat eine Kommissionsinitiative, welche die zunehmende Mobilität der Bevölkerung berücksichtigen soll und die auch von uns unterstützt wird.
ÖV Bretzwil, Finanzausgleich und Polizei
Liebe Leserinnen und Leser Bei der letzten Fahrplanänderung wurde die Busverbindung von Bretzwil nach Reigoldswil aufgehoben, was nun eine umständliche und lange Reise zwischen diesen Gemeinden zur Folge hat. Zwar gibt es gute Verbindungen nach Laufen und Liestal, aber die nach Reigoldswil orientierte Bretzwiler Bevölkerung ist auf diese Verbindung angewiesen, um zum Beispiel zum Arzt zu gelangen. Eine von der Bevölkerung eingereichte Petition wurde vom Landrat ernst genommen und in ein Postulat umgewandelt. Nun kann das Anliegen ernsthaft geprüft und eine akzeptable Lösung gefunden werden. Denkbar wäre zum Beispiel ein On-demand-Angebot (Rufbus), wie es seit letztem Dezember in den umliegenden Gemeinden des Waldenburgertals angeboten wird.
Einen regen Diskussionsbedarf gab es bei der Teilrevision des Finanzausgleichsgesetzes. Dieses Gesetz, welches den Finanzausgleich zwischen den wohlhabenderen und ärmeren Gemeinden regelt, erzeugt viele Interessenkonflikte. Einerseits sind die Nehmer-Gemeinden auf diese Beiträge angewiesen, ohne die sie die immer umfangreicheren Aufgaben nicht mehr erledigen könnten, andererseits wollen die Geber-Gemeinden weniger Beiträge leisten. Die finanzielle Situation spitzt sich in vielen Gemeinden zunehmend zu, und nun liegen verschiedene Lösungsvorschläge auf dem Tisch. Eine Einigung zeichnete sich an der ersten Lesung noch nicht ganz ab. Es wird also spannend bei der nächsten Sitzung mit der zweiten Lesung. Eine umständliche Volksabstimmung mit kontroversem Abstimmungskampf zwischen den Gemeinden könnte ebenfalls eintreten.
Nach dem heutigen Polizeigesetz müssen Polizistinnen und Polizisten grundsätzlich das Schweizer Bürgerrecht besitzen. Eine Motion verlangte, dass auch Ausländerinnen und Ausländer diesen Beruf ausüben können. Bei der zweiten Lesung der Änderung des Polizeigesetzes wurde dies jedoch äusserst knapp mit Stichentscheid des Präsidiums abgelehnt. Damit können weiterhin Personen ohne Bürgerrecht nicht ohne weiteres Polizistin oder Polizist werden. Ein Anliegen, für das sich unsere Partei stark eingesetzt hat, damit die Staatsgewalt primär nur von Schweizer Bürgern ausgeübt werden kann.
Michel Degen, Landrat SVP, Liedertswil-Tschoppenhof
FDP
Fairer Kompromiss, der den Kanton zusammenhält
Zwei grosse Themen prägten die letzte Landratssitzung: Zum einen die Änderung des Polizeigesetzes, die den Polizeiberuf auch für Personen mit Niederlassungsbewilligung C öffnen wollte. Während vor zwei Wochen noch intensiv diskutiert wurde, ergriff diesmal niemand mehr das Wort, und der Landrat konnte direkt zur Abstimmung schreiten. 40 Landrätinnen und Landräte unterstützten die Gesetzesänderung, ebenso viele lehnten sie ab. Somit musste FDPVizelandratspräsident Andreas Dürr, der die Sitzung stellvertretend für den krankheitshalber abwesenden Landratspräsidenten leitete, gleich bei seinem ersten Einsatz den Stichentscheid fällen. Er folgte dabei der FDP-Fraktion, die die Änderung geschlossen ablehnte. Damit bleibt der Polizeiberuf Schweizer Staatsangehörigen vorbehalten.
Zum anderen behandelte der Landrat die von sieben Geberge-
Die Mitte
meinden eingereichte Initiative «Teilrevision des Finanzausgleichsgesetzes». Der Verband Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) hatte mit den Geber- und Empfängergemeinden einen Kompromiss ausgehandelt: 47 Prozent Abschöpfung ab 2027 ohne schrittweise Einführung über acht Jahre, Anpassung der Lastenabgeltung und Kompensationen zwischen Kanton und Gemeinden an die Kostenentwicklung der letzten elf Jahre und anschliessende Überprüfung alle vier Jahre. Die Finanzkommission lehnte es knapp ab, den breit abgestützten Kompromiss dem Landrat als Gegenvorschlag vorzulegen. Die FDP-Fraktion beantragte deshalb in der Landratsdebatte, den VBLG-Kompromiss als Gegenvorschlag vorzulegen. Dies auch, um einen hart geführten Abstimmungskampf zwischen Geberund Empfängergemeinden zu verhindern.
Ein teuer erkaufter Burgfrieden
Am letzten Donnerstag hat der Landrat den drohenden «Millionenstreit» zwischen den Gemeinden entschärft und mit deutlichen 61 zu 18 Stimmen dem Finanzausgleichs-Kompromiss vorerst zugestimmt. Das Hauptziel dieses Manövers war klar. Es ging darum, um jeden Preis eine Schlammschlacht unter den Gemeinden zu verhindern. Ein Abstimmungskampf, in dem «Reich gegen Arm» und Dorf gegen Dorf ausgespielt werden, hätte unserem Kanton massiv geschadet und Gräben aufgerissen. Der Preis für diesen Frieden ist beziffert: Der Kanton soll sich neu mit 9,7 Millionen Franken beteiligen. Das ist viel Geld, aber es ist gut investiertes Geld, um den Zusammenhalt des Baselbiets zu gewährleisten. Doch wir dürfen uns von diesem «Befreiungsschlag» nicht blenden lassen. Dass die Gebergemeinden überhaupt derart rebellieren, zeigt, dass das System am Anschlag ist. Der Streit ums Geld zwischen den Gemeinden ist nämlich nur das Symptom einer Krankheit, die ihren Ursprung in unserem zentralistisch geführten Kanton hat. Das Kernproblem ist, dass das «Bestellerprinzip» systematisch missachtet wird: Der Kanton bestellt munter Leistungen und diktiert Standards, aber die Rechnung schiebt er den Gemeinden zu. Das ist kein faires Partnerschaftsmodell. Der jetzt gefundene Kompromiss ist deshalb nur ein Pflaster auf einer offenen Wunde. Heilung gibt es erst, wenn wir die Ausgabenseite angehen, bei Kanton und Gemeinden gemeinsam. Ein Blick in den Kanton Aargau zeigt, dass es möglich ist, die Aufgaben mit deutlich weniger Mitteln zu erledigen. So senken sie Steuern, reduzieren Schulden
Als VBLG-Präsidentin freue ich mich, dass der Landrat dem Antrag der FDP und demzufolge dem VBLG-Kompromiss deutlich mit 61 zu 18 Stimmen zugestimmt hat. Dies lässt erwarten, dass der Antrag auch in der Schlussabstimmung in zwei Wochen ähnlich deutlich angenommen wird. Erreicht der FDP-Antrag das einfache Mehr, haben die Initianten zugesichert, die Gemeindeinitiative zurückzuziehen. Wird ein Vierfünftel-Mehr erreicht, kommt auch der Gegenvorschlag nicht vors Volk. Angesichts der klaren Verhältnisse ist zu hoffen, dass eine Volksabstimmung verhindert und unnötige Kosten vermieden werden können.
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502
Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage:42 282 Exemplare (WEMF beglaubigt). Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags.Abonnement:Fr.58.–jährlich Fr.31.–halbjährlich Herausgeberin CH Regionalmedien AG Redaktionsleitung Marc Schaffner
Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)
und bewahren sich damit Handlungsspielraum für neue Aufgaben und den demografischen Wandel. In zwei Wochen steht die zweite Lesung an. Wir brauchen ein Vierfünftel-Mehr, um den Frieden endgültig zu sichern. Wir werden Ja sagen zu diesem Kompromiss, aber die eigentliche Arbeit fängt danach erst an. Es gilt, die Gesamtausgaben von Kanton und Gemeinden nachhaltig in den Griff zu bekommen, so dass es allen Gemeinden gut geht.
Dario Rigo, Landrat Die Mitte, Ormalingen
Ein Kompromiss für die Zusammenarbeit im Kanton
NO: Das Finanzausgleichsgesetz regelt, in welchem Mass die finanzstarken Gebergemeinden die schwächeren Nehmergemeinden unterstützen. Da in den letzten Jahren auch die Gebergemeinden, u.a. wegen Kostensteigerungen, finanziell unter Druck kamen, haben diese eine Initiative eingereicht, mit dem Ziel ihre Zahlungen zu reduzieren. Und damit es für die Nehmergemeinden keine negativen Folgen hat, soll der Kanton die Differenz übernehmen.
FD: Doch der Regierungsrat erachtet es als falsch, dass der Kanton die Entlastung der Gebergemeinden indirekt zahlen soll. Denn auch bei seinen Aufgaben gab es Kostensteigerungen, u.a. durch die Teuerung, welche durch steigende Steuereinnahmen gedeckt werden müssen. Er legte daher einen Gegenvorschlag vor, welcher für den Kanton kostenneutral ist.
NO: Doch dieser wurde letztes
Jahr vom Landrat abgelehnt und das Geschäft an die Finanzkommission zurückgegeben. Parallel dazu erarbeitete der VBLG einen Kompromissvorschlag. Damit soll ein Abstimmungskampf zwischen den verschiedenen Gemeinden vermieden werden.
FD: Nehmer- und Gebergemeinden haben sich zusammengerauft. Beide Seiten waren nach intensiven Gesprächsrunden bereit Abstriche zu machen. Doch ist es nur ein Kompromiss zwischen zwei Parteien, die Differenz muss immer noch der Kanton als Dritter bezahlen. Je nach Berechnung sind die Kosten sogar höher als bei der Initiative. NO: Ich bin der Meinung, dass der Kanton seinen Beitrag zum Kompromiss leisten soll. Denn es gibt immer wieder Aufgaben oder Empfehlungen, welche vom Kanton auf die Gemeinden übertragen werden, welche mit hohen Kosten verbunden sind.
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FD: Da sprichst du ein Problem an, das wir lösen müssen. Wer befiehlt, soll auch zahlen, sonst führt dies zu Frust. Dieser war wohl auch der Auslöser für diese und andere Initiativen, welche Geld für die Gemeinden fordern, welche bis heute dem Kanton zukommen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass einerseits auch der Kanton finanziell nicht auf Rosen gebettet ist und in den letzten Jahren auch Kosten der Gemeinden übernommen hat. Wir sollten nicht nur über Geld streiten. Wir brauchen Lösungen, die den Zusammenhalt zwischen allen Gemeinden und dem Kanton stärkt. Natalie Oberholzer und Fredy Dinkel, Landrätin und Landrat der Grünen
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Ernst Schürch, Landrat SP, Rünenberg
Danny Stucki, Landrat EVP, Pratteln
Grüne
Nadine Jermann, Landrätin FDP, Buus
Innovationsgeist weht durchs Tal
Schienenverkehr Die Waldenburgerbahn fährt teilautomatisiert
Fortsetzung von Seite 1
Die Entwicklung finde in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) statt, das die BLT sehr unterstütze, «aber natürlich auch den Mahnfinger hebt.» Dank diesen Rahmenbedingungen bestehe in der Schweiz ein guter Nährboden für solche Innovationsprozesse. Innovation wird nicht nur in der Schweiz gross geschrieben, sondern besonders im Waldenburgertal, das seit 1880 eine eigene Bahn und zurzeit die modernste Meterspurbahn Europas hat. So stellte Frédéric Monard, CEO der BLT, am Medienanlass in Waldenburg fest: «Der teilautomatisierte Betrieb der Waldenburgerbahn bestätigt einmal mehr den Pionier- und Innovationsgeist in die-
Philipp Glogg, Chief Technical Officer der BLT, erklärt die Entwicklungsschritte (Grade of Automation, GoA) von GoA1 (nichtautomatisierter Fahrbetrieb) bis GoA4 (Autonomie). Die WB ist momentan auf Stufe GoA2. Foto: M. Schaffner
sem Tal.» Er wünsche dem Tal und der Region, dass das ein Anstoss sei, weiterhin visionär zu sein. Zum Schluss stellt sich die Frage: Wozu das Ganze? Schliesslich fallen durch die Automatisierung – nicht nur beim Schienenverkehr – ganze Berufsgruppen weg. Vorteile verspricht die (teil-)automatisierte WB jedenfalls für die Kund/-innen: Der Fahrbetrieb wird gleichmässiger und effizienter, der Fahrplan kann besser eingehalten werden, Verspätungen und zu frühe Abfahrten an den Haltestellen können verhindert werden, und in Zukunft sollen dank den integrierten Systemen auch die Anschlüsse besser gewährleistet werden. «Wir meinen es wirklich ernst», betonte Philipp Glogg, «was hier passiert, ist die Zukunft.»
Bus per App oder Telefon bestellen
Linie 92/93 Das flexible Angebot «Pick-e-Ride» wird genutzt, zeigen die Zahlen
Marc Schaffner
Mit dem Fahrplanwechsel vom 14.Dezember 2025 hat die BLT ihr flexibles Mobilitätsangebot «Pick-e-Ride» auf der Buslinie 92/93 im Oberbaselbiet auf alle Wochentage ausgeweitet. Zu Stosszeiten gibt es weiterhin fixe Abfahrtszeiten, zu den übrigen Zeiten können die Kleinbusse mit einer App oder telefonisch bestellt werden. An einer Medienkonferenz in Waldenburg (siehe Artikel oben) gab die BLT dazu einige Kennzahlen bekannt. Mittlerweile haben 5000 Fahrgäste das Angebot benutzt, was etwa dem bisherigen Volumen entspricht. Die Wartezeit betrug in 88 Prozent der Fälle unter 20
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Minuten, in über der Hälfte der Fälle war der Bus sogar in weniger als zehn Minuten da. Für das On-demand-Angebot wurden 20 Mitarbeitende rekrutiert, die meisten aus dem Waldenburgertal, die mit sechs Bussen à acht Plätze unterwegs sind. Laut Frédéric Monard ist die BLT weiterhin mit den Gemeinden im Gespräch: «Wir sind in einer ganz frühen Phase und sehen noch Potenzial, wo wir uns verbessern können.» Beim Start von «Pick-e-Ride» und vor dem Fahrplanwechsel seien Emotionen, Kritik und berechtigte Ängste geäussert worden. Gegenüber einem unattraktiven Zweistundentakt sei «Pick-e-Ride» jedoch kein Angebotsabbau, sondern ein Ausbau, unterstrich Monard.
Veranstaltungen
Wo Musik bewegt
Liestal NKL-Turngala wird volljährig
pr. Mit der 18. Ausgabe der Turngala «Soul of Gym» startet das Nordwestschweizerische Kunstturn- und Trampolinzentrum Liestal (NKL) am 6. und 7. Februar traditionsgemäss ins neue Jahr. In der speziell für die Show umgebauten Kunstturnhalle an der Rosenstrasse in Liestal zeigen die Turnerinnen und Turner des NKL gemeinsam mit weiteren Gruppen – darunter die Handstandartisten Josh und Cloe aus der lokalen Zirkusszene sowie Formationen des TV Liestal und des TSV Bubendorf – ein vielseitiges und mitreissendes Programm. Begleitet wird die Gala wie gewohnt von Livemusik. In diesem Jahr stellen sich The Revatos der besonderen Herausforderung, ihre Musik live auf die Darbietungen der Turnerinnen und Turner abzustimmen. Zu Country-, Rockund Pop-Covers bekannter und weniger bekannter Songs präsentieren die Mitwirkenden ihre einstudierten Nummern.
«Soul of Gym» markiert für die Turnerinnen und Turner den traditionellen Jahresauftakt und dient gleichzeitig als wichtige Vorbereitung auf die bevorstehende Wettkampfsaison. Besonders gespannt darf man auf die Pausenunterhaltung aus dem Trampolinbereich sein. Mit spektakulären Übungen zeigen die Athletinnen und Athleten ihren aktuellen Trainingsstand. Mehrere Dreifachsalti lassen bereits jetzt einen echten Augenschmaus erwarten. Neben den beiden Abendvorstellungen wird am Samstagnachmittag eine dritte, besonders für Familien geeignete Vorstellung angeboten. Die Platzzahl ist beschränkt, deshalb empfiehlt das OK, die Tickets im Vorverkauf zu erwerben. «Soul of Gym», Freitag, 6. Februar, 19 Uhr; Samstag, 7. Februar, 14.30 und 19 Uhr; Sportzentrum Rosen, Liestal, Vorverkauf im Büro NKL, Rosenstrasse 12, Liestal, oder online unter www.soulofgym.ch
Am Freitag und Samstag findet das 18. «Soul of Gym» statt. Foto: zVg
Gemeinden wollen nicht
länger im Regen
stehen
Eingereicht «Wer befiehlt, zahlt» und BLKB-Gewinn
Marc Schaffner
Die finanzielle Grosswetterlage ist in vielen Baselbieter Gemeinden alles andere als heiter. «Ich Vergleich dazu ist das Wetter heute geradezu schön», sagte der Liestaler Stadtpräsident Daniel Spinnler
letzte Woche bei leichtem Nieselregen vor dem Regierungsgebäude. Zusammen mit zehn weiteren Gemeindevertreter/-innen war er gekommen, um die zwei Gemeinde-Initiativen «Wer befiehlt, zahlt» und «Bankengewinn-Initiative» einzureichen. Damit die Initiative
Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich nahm vor dem Regierungsgebäude die Gemeindeinitiativen entgegen. Neben ihr Daniel Spinnler (Stadtpräsident Liestal), in der hinteren Reihe von links: Markus Miescher (Gemeindepräsident Arisdorf), Pascal Bolliger (Stadtpräsident Laufen), Rainer Feldmeier (Gemeindepräsident Häfelfingen), Margaritha Morgenstern (Vizepräsidentin Duggingen), Peter Buser (Gemeindepräsident Sissach), Sibylle Muntwiler (Gemeindepräsidentin Ettingen), Stephan Burgunder (Gemeindepräsident Pratteln), Adrian Ammann (Gemeindepräsident Känerkinden), Peter Aerni (Gemeindepräsident Lausen), Daniel Meier (Gemeindepräsident Buckten). Foto: M. Schaffner
zustande kamen, war nötig, dass mindestens fünf Gemeindeversammlungen oder Einwohnerräte sie genehmigen. Natürlich sind viel mehr als fünf Gemeinden von der Problematik betroffen und so wurden elf Initiativgemeinden ausgewählt, die alle Kantonsteile abdecken (ObZ vom 2.Oktober 2025). Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich nahm letzte Woche die Beschlüsse der elf Gemeindeversammlungen beziehungsweise Einwohnerräte entgegen. Analog zum Wetter ist der Einfluss der Gemeinden auf gewissen finanzielle Gegebenheiten sehr gering oder nicht vorhanden. Die erste Initiative mit dem Titel «Wer befiehlt, zahlt» verlangt deshalb, dass der Kanton die Kostenfolge von kantonalen Beschlüssen trägt, die in die Aufgabenhoheit der Gemeinden hinein reichen und dort Mehrkosten verursachen.
Die zweite, die «Bankengewinn-Initiative», beruft sich auf die zunehmenden Kostenbereiche, die von den Gemeinden kaum mehr beeinflusst werden können. Um hier mehr Gerechtigkeit zu schaffen, soll die Ausschüttung der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) künftig zu einem Drittel an die Gemeinden fliessen.
Die erste (nichtformulierte) Initiative muss nun innert zwei Jahren zur Abstimmung vorgelegt werden, die zweite innert 18 Monaten – damit die Gemeinden nicht länger im (Niesel-)Regen stehen.
Täglich 34 Tonnen gerettete Lebensmittel – Hilfe, die ankommt
Freiwillige «Tischlein deck dich» kann noch mehr Armutsbetroffene erreichen
Die karitative Foodsave-Organisation «Tischlein deck dich» konnte im Jahr 2025 insgesamt 9000 Tonnen Lebensmittel vor der Vernichtung retten. Das sind täglich 34 Tonnen und rund acht prozent mehr als noch im Vorjahr. Der finanzielle Wert der geretteten Lebensmittel beträgt dabei 58,5 Millionen Franken. «Für die Tischlein deck dich-Kundschaft bedeutet unsere Lebensmittelhilfe nicht nur eine wertvolle finanzielle Entlastung. Der wöchentliche Besuch an unseren Abgabestellen ist für viele ein wichtiger sozialer Treffpunkt. Diese doppelte Wirkung motiviert uns, auch im Jahr 2026 mehr Lebensmittel zu retten und noch mehr Menschen an unseren Abgabestellen zu unterstützen», sagt «Tischlein deck dich»-Geschäftsführer Alex Stähli.
Insgesamt konnte Tischlein deck dich gerettete Lebensmittel für rund 2,1 Millionen armutsbetroffene Menschen bereitstellen. Dies war möglich dank über 4600 freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich bei Tischlein deck dich vielseitig engagieren – an den 168 Abgabestellen oder den sieben Logistikstandorten bei der Lebensmitteltriage und dem Transport der geretteten Lebensmittel. Alex Stähli: «Als erste FoodsaveOrganisation der Schweiz sind wir stolz darauf, dass wir gemeinsam mit unseren engagierten Freiwilligen und unseren Partnerorganisationen die Menge geretteter Lebensmittel steigern und diese wertvollen Produkte zu Menschen in Not bringen konnten. Gleichzeitig sehen wir noch grosses, ungenutztes Potenzial –sei dies beim Thema Foodwaste oder bei der Erreichung von mehr Armutsbetroffenen. Im nächsten Jahr wollen wir daher gezielt noch mehr Menschen dazu
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bewegen, sich aktiv gegen Foodwaste und Armut einzusetzen – an unseren Abgabestellen oder bei flexiblen Freiwilligentätigkeiten an unseren Logistikstandorten gerade auch an Feiertagen.»
Mehr gerettete Lebensmittel dank Foodsave-Projekten
Seit 26 Jahren steigen die Mengen, die Tischlein deck dich dank Produktspenden aus der gesamten Lebensmittelbranche retten kann. Im Jahr 2025 wurde beispielsweise ein ergänzendes Foodsave-Projekt in der Coop-Verteilzentrale Gossau lanciert, bei dem jeweils samstags und montags der Lebensmittelrückschub aus der Ostschweiz lokal und zeitnah aussortiert wird. «Mit dieser schnellen und effizienten Vortriage können wir pro Jahr potenziell rund 150 zusätzliche Tonnen Lebensmittel vor der Grüntonne bewahren», erläutert Matthias Merz, Bereichsleiter Produktspenden bei Tischlein deck dich. «Solche Beispiele zeigen, wie viel eine lösungsorientierte und innovative Lebensmittelrettung mit einer entsprechenden Logistik, optimierten Prozessen und guten Partnerschaften bewirken kann.» Im Jahr 2025 verstärkte Tischlein deck dich die Zusammenarbeit mit über 1200 Produktspendern aus der Landwirtschaft, der Lebensmittelproduktion, dem Detailhandel und anderen Foodsave-Organisationen.
Foodwaste in der Schweiz: Gesamtheitliche Lösungen nötig Ein ernüchterndes Bild zeigt der Blick auf den gesamten Foodwaste in der Schweiz. Gemäss dem Zwischenbericht des Bundesamts für Umwelt und der Zürcher Fachhochschule für angewandte Wissenschaften konnten die vermeid-
baren Lebensmittelabfälle um knapp fünf Prozent gesenkt werden. Die Foodwaste-Reduktion müsste jedoch bei 25 Prozent liegen, wenn die vom Bundesrat verabschiedeten Ziele des Aktionsplans gegen Lebensmittelverschwendung erreicht werden sollen. «Wir spüren ein verstärktes Interesse von Seiten Detailhandel und Lebensmittelproduktion, sinnvolle und karitative Lösungen für unverkaufte, aber einwandfreie Produkte zu finden. Es braucht aber zusätzlich ein Umdenken in der ganzen Gesellschaft, denn rund ein Drittel der Lebensmittelverschwendung in der Schweiz entsteht bei uns zu Hause in unserem eigenen Haushalt», so Alex Stähli. «Wir sehen daher auch einen gewissen Hebel in der Erweiterung unseres FreiwilligenNetzwerks. Unsere 4600 freiwilligen Helferinnen und Helfer leisten nicht nur wichtige Arbeit bei der Rettung und Verteilung von Lebensmitteln, sie und ihr Umfeld wirken auch als Multiplikator/innen im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung und Armut in der Schweiz.»
Mehr Lebensmittel retten, mehr Menschen erreichen Für das Jahr 2026 hat sich Tischlein deck dich zum Ziel gesetzt, 9100 Tonnen Lebensmittel vor der Vernichtung zu retten und mehr armutsbetroffene Menschen an den eigenen Abgabestellen zu unterstützen. «Wir wollen einerseits mehr Kundinnen und Kunden an unseren Abgabestellen erreichen und anderseits neue Abgabestellen eröffnen. Dafür brauchen wir weitere Unterstützung von zusätzlichen Freiwilligen und von Gemeinden oder Kirchen, die uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen», erklärt Alex Stähli. Tischlein deck dich
Betrachtung
zur Woche Was wir alle brauchen…
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Indien eine Gruppe kleiner Kinder entführt. Nach Jahren wurden sie wiedergefunden und ihre Eltern wurden sofort eingeladen, um ihre Kinder zu identifizieren. Eine der Mütter aber konnte ihre Kinder wegen der Veränderung in den Jahren trotz genauem Beobachten nicht mehr erkennen. Enttäuscht wollte sie sich auf den Heimweg machen. Doch bevor sie ging, stimmte sie noch ein Lied an, das sie früher immer mit ihren Kindern sang. Da geschah es, dass unverzüglich ein Mädchen und ein Bub auf sie zueilte und riefen: «Mama!» Mit ihrem Lied berührte die Mutter die Herzen der Kinder so tief, dass sie ihre Mutter sofort wiedererkannten. Die Bibel sagt: «Gott hat schon im Voraus in das Herz des Menschen den
Todesfälle
Gelterkinden
Rosmarie Meyer-Gysin, geb. 17. Mai 1937. Beisetzung am Donnerstag, 12. Februar. Besammlung: 15 Uhr, Friedhof Gelterkinden
Veranstaltungen
Wunsch gelegt, nach dem zu fragen was ewig ist» (Prediger 3,11). In allen Menschen liegt diese tiefe, unauslöschliche Erinnerung und Sehnsucht nach seiner Herkunft verborgen. Es ist das Lied nach Heimat, das ab und zu in unserem Inneren erklingt. Es ist die Sehnsucht nach Liebe und Angenommensein, die wir tief in unseren Herzen hören. Mögen wir doch neu zu unserer Bestimmung zurückfinden. Unser Schöpfer sehnt sich danach, uns mit Heimat, Liebe und Frieden zu beschenken. Der Apostel Jakobus (4,8) ruft uns darum zu: «Sucht Gottes Nähe, dann wird er auch euch nahe sein.» Diese Nähe und Heimat an Gottes Herzen wünsche ich uns allen.
Prediger Willy Burn Chrischona-Fünflibertal
Liestal
Josefine Gesù-Maier, geb. 22. Februar 1934, gest. 20. Januar 2026, von Italien (wohnhaft gewesen im APH Frenkenbündten, Gitterlistrasse 10, 4410 Liestal). Beisetzung und Abdankung: Mittwoch, 11. Februar um 14 Uhr. Die Beisetzung und Abdankung finden öffentlich statt.
Goldene Zwanziger
Pratteln Neues Orchester Basel, 7.Februar im Kuspo
pr. Schillernd, kühn, aber auch widersprüchlich waren die 1920er-Jahre, die Goldenen Zwanziger oder «Roaring Twenties». Nach dem Ersten Weltkrieg fand trotz wirtschaftlicher Krisen und politischer Destabilisierung ein ungeheurer kultureller Aufbruch statt. Die Menschen hatten emotional und mental einen grossen Nachholbedarf. Der Neuanfang zeigte sich auch in der Musik. 1920 schrieb Frank Martin die «Pavane Couleur du temps», ein leises, elegisches Klangbild von melancholischer Dichte. Es ist eine poetisch-reflexive Märchenvertonung von besonderem Reiz. Im Gegensatz dazu ist der «Tahiti Trot» von Dmitri Schostakowitsch ein leichtfüssiges, freches und modernes Werk, das ironisch und gekonnt den amerikanischen Foxtrott «Two for Tea» variiert. Schostakowitsch gelingt mit Überzeichnungen eine witzige Karikatur des im 19. Jahrhundert entstandenen Salonstils. George Gershwin, den Ravel bewunderte, steht repräsentativ für den Wunsch nach Chancengleichheit verschiedener Musikstile und Tonsysteme. Seine «Rhapsody in Blue» ist ein Schlüsselwerk der Moderne, eine geniale Symbiose von Klassik und Jazz. Das Stück beginnt mit einem ikonischen Klarinetten-Glissando. Der Dialog zwischen Orchester und Klavier wirkt zwar improvisatorisch, obwohl er natürlich kunstvoll strukturiert und durchkomponiert ist.
Formidabler Pianist
Den Klavierpart in «Rhapsody in Blue» übernimmt der Schweizer Pianist Dominic Chamot, der schon über 30 Preise eingeheimst hat und von der Presse in den höchsten Tönen gelobt wird, unter anderem als «ein Musiker, dessen Finesse, Intelligenz und Sensibilität harmonisch verschmelzen.» Chamot war erst kürzlich im Cheesmeyer Sissach zu hören. Man darf auf den prominenten Auftritt dieses Ausnahmepianisten gespannt sein. Ebenfalls von Gershwin wird «An
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American in Paris» von 1928 zu hören sein, eine Tondichtung in freier Form mit Effektinstrumenten wie Autohupen oder Woodblock. Musikalisch umgesetzte Strassenszenen und Bluesklänge verschmelzen hier und gipfeln in einem euphorischen Finale.
«Die Zwanziger» – ein Vergleich Wenn man die Zwanzigerjahre des 19., 20. und 21. Jahrhunderts vergleicht, fallen erstaunliche Parallelen auf: Krisenhaftigkeit, Drang nach Selbstbestimmung und Ausbruch aus traditionellen Strukturen. Die eigens komponierte Collage «Gold & Grit – The Twenties» («Gold und Schmutz») zieht den Vergleich musikalisch. Von Schuberts «Winterreise» geht es im 20. Jahrhundert mit Weills «Dreigroschenoper» und «Happy End» weiter. Der Verunsicherung der 2020erJahre mit ihrer Empörungsdynamik wird die Einfachheit und Innenschau von Eric Saties Musik entgegengesetzt. Mit dem kurzen berühmten «Tango Jalousie» von Jacob Gade endet dieses Konzert, das von Aufbruch und Selbstbestimmung geprägt ist. NOB: Goldene Zwanziger, Kuspo Pratteln, Samstag, 7. Februar, 19.30 Uhr www.neuesorchesterbasel.ch Dominic Chamot. Foto: zVg
Fokus auf das gemeinsame Singen
Liestal Ein magischer Abend mit Francine Jordi, Dani Sparn mit Band und Insieme-Chor
Beat Eglin und Sander van Riemsdijk
Das Benefizkonzert vom Francine Jordi, Dani Sparn und Band mit dem InsiemeChor aus 20 Personen mit einer Beeinträchtigung am letzten Freitagabend im Elefantehuus in Liestal war die Krönung einer Musikwoche, in der im Club «enJoy» in Liestal geprobt, gelernt und an den vier ausgewählten Musiktiteln «Romeo & Julia», «Du, für immer du», «Vogellisi» und «Kiosk» fleissig und intensiv gearbeitet worden war. Dabei lag der Fokus mit Francine Jordi und dem Vocal Coach Mark B. Lay auf dem gemeinsamen Singen, dem musikalischen Ausdruck und der Bühnenpräsenz.
Das Konzert zeigte, was möglich wird, wenn Menschen im Sinne der Inklusion ohne und mit Beeinträchtigung gemeinsam Musik gestalten – offen, ehrlich und mitten aus dem Leben. Der Konzertabend vor grossem Publikum war dann auch kein Auftritt im klassischen Sinne, sondern chormässig ein Ausdruck von Inklusion, Leidenschaft und der verbindenden Kraft der Musik. Nach den Auftritten von Dani Sparn und Band und Francine Jordi wurde auf der Bühne mit den Workshop-Teilnehmenden sichtund hörbar, was in der vergangenen Woche alles erarbeitet und geleistet wurde. Und das war so einiges.
Wenn aus Zurückhaltung Mut wird
Zum guten Gelingen einer solchen Woche meinten die zuständigen InsiemeMitarbeiterinnen Claudia Glaser und Brigitte Mertz: «Ein Erfolg ist diese besondere Workshop-Woche dann, wenn die teilnehmenden Menschen mit kognitiver Behinderung über sich hinauswachsen dürfen – musikalisch, persönlich und als Gemeinschaft. Wenn aus anfänglicher Zurückhaltung Mut wird, wenn Stimmen sicherer klingen und Stolz in den Gesichtern zu sehen ist, ist bereits viel erreicht.»
Eine Herzensangelegenheit Für Francine Jordi war dieser Konzertabend «eine Herzensangelegenheit». Seit 28 Jahren steht sie auf der Bühne und sie freut sich, dass man ihr immer noch gerne zuhört. Aber vor Jordi heizte Dani Sparn mit seiner Band dem Publikum lautstark ein. Es folgten Hit auf Hit und das Publikum war rasch begeistert. Keyboard, Gitarren, Gesang und
Auf der Bühne wurde sicht- und hörbar, was in der vergangenen Woche alles erarbeitet und geleistet wurde.
Sparn mit Trompete und Alphorn brachten einen satten Sound ins Elefantehuus. Der Techniker am Mischpult machte einen ausgezeichneten Job und brachte die Stimmen in den Vordergrund.
2017 hatte Jordi grosse gesundheitliche Probleme. Sie schaffte es aber, wieder aufzustehen. Auch dem Publikum wünschte sie kleine Wunder und die Kraft zum Weitermachen. Mit 21 muss-
te sie ihren Platz in der Welt finden. Die Journalisten fragten nach ihren Träumen. Heute mit 48 fragen sie nach den Fehlern, die sie machte. «Eigentlich keine», sagte sie. «Es brauchte jedes Cherli und jeden Umweg.» Auch in einem zweiten Leben würde sie alles nochmals gleich machen. Und dazu passte ihr Song «Zweites Leben». Dann folgte der Hit «Träne». Zu «Ma Chérie» kamen der Insieme-Chor und die Band auf die Bühne. Mit den einstudierten Hits wurde die Bühne gerockt und es ging die Post so richtig ab. Das Publikum im Saal tobte. Dann kündigte Dani Sparn das Grande Finale an. 28 Sängerinnen, Sänger und Musiker schmetterten das Berner «Vogellisi» durch den Saal, dass man es bis zum Bahnhof hören konnte und kaum noch jemand sitzen blieb. «Das wärs jetz gsi!» Aber nein. Das Publikum verlangte eine Zugabe, die sehr gerne gewährt wurde. Nochmals harten Schweizer Volksmusiksound. Wunderbar und herrlich bis zum letzten Ton. Weiter Bilder und Filme: www.presstime.ch > Konzerte
Gold und zweimal Bronze
Judo Nationalen Judoturnier in Hägendorf
Die Judoschule Kübler nahm mit vier U18 Judokas am Rankingturnier 500 Oensingen teil, wo um weitere Punkte für die Schweizer Einzelmeisterschaftsqualifikation gekämpft wurde.
Melanie Müller und Leana Kübler kämpften beide überzeugt und stark und erreichten Bronze in den beiden Gewichtskategorien.
Noa Martin startete in der mit 26 Teilnehmer besetzten Kategorie U18 –66kg. Noa kämpfte stark und überstand die Poolausscheidungskämpfe mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage im Goldenscore nach über neun Minuten
Kampfzeit. Im folgenden K.-o.-System musste er sich dann aber nach einer Niederlage geschlagen geben und schied aus.
Melanie Klaus nahm erstmals in der U18 teil und musste sich in der zwar kleinen, aber sehr starken und international – unter anderem mit Teilnehmerinnen aus Tschechien – besetzten Kategorie dreimal geschlagen geben. Am Ende belegte sie den siebten Platz. Auch Judoka Livia Waldhauser war mit am Start, aber diesmal nicht auf sondern tatkräftig neben der Wettkampfmatte für die wertvolle Coacharbeit.
Am Sonntag waren dann die jüngeren Judokas an der Reihe. Zwei Kämpfer aus der Judoschule Kübler kämpften um die Medaillen am nationalen Schülerturnier.
Gold für Luca Mäder! Luca dominierte seine Konkurrenz und gewann alle seine drei Kämpfe mit Ippon. Sven Kübler kämpfte stark in seiner neuen Gewichts- und Alterskategorie U15 –36 kg. Er verpasste knapp das Podest und erreichte den guten 5. Platz. Judoschule Kübler
judoschulekuebler.ch
Parolen der GLP
Die gut besuchte Mitgliederversammlung der GLP Baselland im Restaurant Farnsburg in Liestal hat die Parolen für die Abstimmungen vom 8. März gefasst. Zur Bargeld-Initiative sagt sie einstimmig Nein, zum Gegenvorschlag grossmehrheitlich Nein. Die SRG-Initiative lehnt sie ebenfalls grossmehrheitlich ab. Mit 13:8 (3) Stimmen spricht sie sich auch gegen die Klimafonds-Initiative aus. Grossmehrheitlich Ja sagt sie hingegen zur Individualbesteuerung. Bei den kantonalen Vorlagen empfiehlt die GLP Baselland, die Tempo30-Initiative und den Gegenvorschlag zur Ablehnung, bei einstimmigem Stichentscheid für den Gegenvorschlag. Einstimmig Nein sagt sie auch zur Initiative «Prämienabzug für alle» samt Gegenvorschlag, mit Stichentscheid Gegenvorschlag.
Die Solar-Initiative empfiehlt die GLP mit 14:7 (1) Stimmen zur Annahme. Die Transparenz- und Mitwirkungsinitiative lehnt sie einstimmig ab, zur Verfassungsänderung Kreislaufwirtschaft sagt sie einstimmig bei einer Enthaltung Ja. ObZ
Parolen der FDP
Die FDP Baselland hat am Parteitag vom 29. Januar im Uptown Basel in Arlesheim ihre Parolen beschlossen. Bei den eidgenössische Vorlagen spricht sie sich deutlich für ein Ja zur Individualbesteuerung aus. Nein sagt sie zur SRG-Initiative. Bei den kantonalen Vorlagen sagt die FDP drei Mal Nein zur Gesetzesinitiative «Prämienabzug für alle» zur Solar-Initiative und zur Transparenz- und Mitwirkungsinitiative. Die Initiative «Tempo 30 auf Hauptstrassen – nur mit Zustimmung des Volkes» empfiehlt sie zur Annahme, bei der Stichfrage präferiert sie den Gegenvorschlag. Dieser stärke die demokratische Mitwirkung und schaffe gleichzeitig Rechtssicherheit durch klar geregelte Zuständigkeiten. Der FDP-Parteitag wählte ferner Monica Gschwind, Balz Stückelberger sowie Andreas Dürr in die Parteileitung. Der Grund für die ausserordentlichen Wahlen waren der Austritt von Sven Inäbnit aus der Parteileitung und der Rücktritt von Monica Gschwind als Regierungsrätin. ObZ
Rekordzahl an Sportfonds-Gesuchen
Swisslos 4,6 Millionen Franken für Sport im Baselbiet
Im Geschäftsjahr 2025 wurden aus dem Swisslos Sportfonds des Kantons BaselLandschaft Unterstützungsbeiträge von 4586485 Franken ausbezahlt. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr eine Rekordzahl von 929 Gesuchen behandelt, 2024 waren es 889 Gesuche. Damit wurde das bisherige Spitzenjahr 2019 mit 902 Anträgen übertroffen. Auffallend ist die erstmals über 300 gestiegene Anzahl der Beiträge für Sportveranstaltungen im Kanton.
Breitensportaktion und Gleichgewichtsweg
Die grössten Beiträge gingen an das neue Clubhaus des Fussballclubs Pratteln, die Sanierung des Reitplatzes in Tenniken, ein zweites Kunstrasenfeld auf den Sportanlagen im Brüel in Allschwil sowie die Sanierung des Clubhauses des Tennisclubs Arlesheim.
Im Rahmen der Breitensportaktion des Sportamts Baselland wurden mit Mitteln aus dem Swisslos Sportfonds unter anderem zwei neue Sportmobile angeschafft und ein öffentliches Pickleballfeld in Giebenach erstellt.
Im Jahr 2024 wurde dem Swisslos Sportfonds einmalig ein Anteil aus dem Liquidationserlös der ehemaligen Sport-Toto-Gesellschaft in Höhe von knapp 737000 Franken zugewiesen.
Als erstes Projekt wurde daraus der Baselbieter Gleichgewichtsweg im Prattler Erlihölzli ermöglicht.
Neuerlich Rekordgewinn bei Swisslos Der Swisslos Sportfonds wird aus dem Reingewinn von Swisslos gespiesen, der für gemeinnützige Zwecke eingesetzt wird. Der zu verteilende Reingewinn hat sich seit 2015 stark entwickelt und erreichte 2024 einen Rekordwert von 596 Millionen Franken. Ein Grossteil davon kommt den kantonalen SwisslosFonds zu. Für den Kanton Basel-Landschaft standen 2025 etwas über 23 Millionen Franken zur Verfügung. Davon flossen 30 Prozent (2025: 7,1 Millionen Franken) in den Swisslos Sportfonds Baselland. «Durch die positive Entwicklung der Reingewinne von Swisslos profitiert auch der kantonale Swisslos Sportfonds. Dies ermöglicht uns, die Sportförderung im Baselbiet nachhaltig mit substanziellen Mitteln zu unterstützen», sagt Christian Saladin, stellvertretender Leiter des Sportamts Baselland und verantwortlich für die Verwaltung des Swisslos Sportfonds. Sportamt
Weitere Informationen: sportfonds.bl.ch
Francine Jordi und die Dani Sparn Band.
Fotos: B. Eglin
Luca Mäder erreichte den 1.Platz, Sven Kübler den 5.Platz (v.l.).
Von links: Livia Waldhauser, Leana Kübler (3. Platz), Melanie Müller (3. Platz), Melanie Klaus (7. Platz). Fotos: zVg
Sport
Parteien
Leser schreiben
Eine Geschichte zur bargeldlosen Gesellschaft
Ohne Bargeld stirbt die Freiheit! Und Orwells transparentem Bürger, der durch den Staat jederzeit kontrollierund manipulierbar ist, sind wir ein Riesenstück näher. – Der transparente Bürger: Stellen Sie sich vor, Sie wollen im November Ihr Auto betanken. Die Zapfsäule sagt Ihnen, Ihr CO2-Kontingent ist aufgebraucht, Sie erhalten in diesem Jahr keinen Liter mehr! – Oder Ihre Frau will für Ihre Familie im September WCPapier kaufen. Die Antwort des Grossverteilers lautet wie folgt: Ihre Familie hat einen überdurchschnittlichen WCPapier-Verbrauch, da stimmt gesund-
heitlich etwas nicht. Das muss ich Ihrer Krankenkasse melden. Parkieren können Sie nur noch durch Scannen des QR-Codes. Das bedeutet, dass der Staat den handylosen Mitbürgern, ein Handy zur Verfügung stellen muss, denn ohne Handy sind Sie vom Gesellschaftsleben ausgeschlossen. Wollen wir das? Ich nicht, deshalb gehört das Bargeld in unserer Verfassung verankert. Stimmen Sie zur Initiative und zum Gegenvorschlag Ja. Der Stichentscheid gehört der Initiative. Andi Trüssel, Landrat SVP , Frenkendorf
Kredit weiter strittig
Die Stimmbevölkerung von Oberdorf lehnte im Mai 2025 den beantragten Investitionskredit in der Höhe von 530000 Franken an der Urne deutlich ab. Gemäss Medienberichten soll nun der geplante Kunstrasenersatz erneut an der Einwohnergemeindeversammlung (EGV) vom 16. März 2026 traktandiert werden. Diesmal mit einem Investitionskredit von 375000 Franken. Dass der FC Oberdorf mehr Eigenmittel einbringen will, ist zu begrüssen. Aus Sicht des Referendumskomitee bleibt der beantragte Betrag für die verschuldete Gemeinde noch immer untragbar. Umso unverständlicher ist, dass wir in die Erarbeitung der neuen Finanzierungsvariante nicht substanziell, sondern nur informell einbezogen und schliesslich vor vollendete Tatsachen gestellt wurden! Aus unserer Sicht wäre eine Mitfinanzierung durch die
Gemeinde von maximal 250000 Franken sowie einem jährlichen Betriebsund Unterhaltsbeitrag von 10000 Franken (statt 40000 Franken) vertretbar. Zudem muss die Finanzierung des Kunstrasenersatzes in weiteren 15 Jahren bereits jetzt verbindlich und transparent geregelt werden.
Unser Vorschlag stellt eine sachliche, finanzpolitisch verantwortbare und für alle Seiten tragfähige Lösung dar. Der Gemeinderat wurde über unseren Vorschlag informiert. Wir erwarten, dass dieser ernsthaft geprüft und an der EGV mitunter zur Abstimmung vorgelegt wird. Bitte nehmen Sie an der wichtigen Einwohnergemeindeversammlung vom 16. März 2026 teil. Besten Dank!
Reto Schaefer Komitee für gesunde Gemeindefinanzen
Für Kontinuität im Gemeinderat
Das Abstimmungskuvert für den 8. März 2026 könnte ein rekordverdächtiges Volumen aufweisen. Ob das Sinn macht, ist aber eine andere Frage. Neben wichtigen Vorlagen auf nationaler und kantonaler Ebene steht in Gelterkinden die Ersatzwahl in den Gemeinderat an. Seit über eineinhalb Jahren darf ich das politische Geschehen in Gelterkinden als Teil der Gemeindekommission mitgestalten. Gerade als Neuling in diesem Gremium weiss ich das Engagement von Sandra Grossmann sehr zu schätzen. Sie hat stets ein offenes Ohr und unterstützt wo immer sie kann. Mir imponiert Sandra zudem mit ihrer Weitsicht und ihrem Herzblut, mit welchem
sie sich seit vielen Jahren für unsere Gemeinde engagiert. Sandra scheut nicht davor zurück, ihre Meinung klar und fundiert zu vertreten, bleibt dabei aber immer dialogbereit und sucht gemeinsam nach Lösungen. Sandra Grossmann bringt neben ihrer langjährigen Erfahrung als Sekundarlehrerin auch viel politische Erfahrung aus der Gemeindekommission und der Geschäftsprüfungskommission mit. Sie weiss was es bedeutet, sich in einem politischen Gremium einzubringen und Brücken zu bauen – genau die Stärken, die unser Gemeinderat braucht. Aus Überzeugung empfehle ich Ihnen: Wählen Sie Sandra Grossmann. Manuel Bösiger
SRG unter Druck
Verhängnisvolle Halbierungsinitiative Die sogenannte Halbierungsinitiative greift die Finanzierung des medialen Service public gezielt an. Nach dem klaren Volksentscheid gegen «No Billag» im Jahr 2018 wird erneut versucht, die SRG über massive Einnahmeverluste zu schwächen. Eine Reduktion der Haushaltsabgabe und die vollständige Befreiung der Unternehmen hätten gravierende Folgen. Bereits heute steht die SRG unter erheblichem Spardruck: Bis 2029 müssen rund 270 Millionen Franken eingespart werden, 900 Stellen sind betroffen. Eine Annahme der Initiative würde zusätzliche Kürzungen in der Grössenordnung von bis zu 1500 Voll-
zeitstellen nach sich ziehen. Der Leistungsauftrag gemäss Radio- und Fernsehgesetz wäre unter diesen Bedingungen nicht mehr erfüllbar. Die SRG gewährleistet als einziges Medienhaus eine flächendeckende, unabhängige Berichterstattung in vier Landessprachen. Diese Funktion ist zentral für den nationalen Zusammenhalt und die demokratische Meinungsbildung. Wer sie finanziell aushöhlt, nimmt eine Verarmung der Medienvielfalt bewusst in Kauf. Diese Initiative schwächt nicht nur die SRG, sondern die politische Öffentlichkeit unseres Landes. Sie verdient deshalb eine klare Ablehnung.
Urs Roth, Landrat SP, Niederdorf
Unsere Verfassung ist kein Wunschzettel
Die Baselbieter Verfassung ist für mich etwas sehr Wertvolles. Sie ist das Fundament unseres Kantons. Genau deshalb macht mir die Verfassungsänderung Kreislaufwirtschaft Sorgen. Sie schreibt neue staatliche Aufgaben direkt in die Verfassung, ohne klar zu sagen, was das langfristig bedeutet. Was heute gut klingt, kann morgen teuer und belastend werden. Und dann gibt es kein Zurück mehr. Eine Verfassung kann man nicht einfach anpassen, wenn man merkt, dass etwas nicht funktioniert. Es braucht wieder eine Volksabstimmung. Ich finde, mit der Verfassung sollte man vorsichti-
ger umgehen. Ressourcenschonung ist wichtig, keine Frage, aber dafür haben wir Gesetze. Diese kann man weiterentwickeln, verbessern oder korrigieren. Die Verfassung sollte schlank bleiben und Orientierung geben. Sie darf nicht mit politischen Programmen überladen werden. Diese Verfassungsänderung Kreislaufwirtschaft ist ein Schritt in die falsche Richtung, sie belastet Gemeinden, Wirtschaft und die Bevölkerung. Darum sage ich Nein zur Änderung.
SVP
Gemeinsam für ein starkes Sissach
Für die Gemeinderatsersatzwahl vom 8. März bündeln FDP, Pro Sissach und SVP ihre Kräfte und schicken mit Sonja Gerber eine starke, breit abgestützte Persönlichkeit ins Rennen. Die drei Parteien sind überzeugt: Sissach braucht eine lösungsorientierte, erfahrene und verantwortungsbewusste Stimme im Gemeinderat.
Sonja Gerber ist eidgenössisch diplomierte Personalfachfrau und bringt fundierte Führungserfahrung mit. Seit acht Jahren amtet sie als Friedensrichterin und beweist täglich, dass sie zuhören, vermitteln und tragfähige Lösungen finden kann. Zuvor war sie Mitglied der Rechnungsprüfungskommission der Gemeinde Sissach und kennt die finanziellen Herausforderungen der Gemeinde aus erster Hand, insbesondere das bei der Ausgabenpolitik wichtige Ein-
schätzen der Kosten-Nutzenverhältnisse. Daneben engagiert sich Sonja Gerber seit vielen Jahren im sozialen Freiwilligenbereich. Dieses Engagement prägt ihren politischen Stil: besonnen, fair und gleichzeitig klar in der Sache. Sie sucht den Dialog, übernimmt Verantwortung und schiebt Entscheidungen nicht auf.
FDP, Pro Sissach und SVP treten mit dieser gemeinsamen Kandidatur bewusst geschlossen auf. Sie setzen damit ein starkes Zeichen für Stabilität, Sachpolitik und Verlässlichkeit in der Sissacher Exekutive. Sonja Gerber vereint Fachkompetenz, Bodenständigkeit und den Willen, sich mit ganzer Kraft sowohl für die Anliegen der Bevölkerung als auch für ein sicheres, finanzstarkes Sissach einzusetzen. FDP Sissach u.U.
Pro Sissach SVP Sissach u.U.
Auf den Mars
Donald Trump sollte sich doch bitte als Testperson für das Projekt SpaceX Starship von Elon Musk zur Verfügung stellen. Sicher gibt es viele Leute, die zur Finanzierung beitragen würden, um diesen Spinner auf den Mars zu schicken, ohne Rückflugticket! Stefan Saladin-Bochin, Lupsingen
Tea Virolainen
Tea Virolainen Jordi (55) tritt bei den Gemeinderatswahlen vom 8. März 2026 für den Gemeinderat Sissach an. Mit ihrer Kandidatur will die Stechpalme den freiwerdenden Sitz von Robert Bösiger (Stechpalme) im Gemeinderat verteidigen.
Tea Virolainen ist Grafikerin mit eigenem Atelier in Basel, Mutter zweier erwachsener Kinder und seit Jahren in Sissach bestens verankert. Von 2005 bis 2016 gehörte sie der Kunstkommission Sissach an, davon acht Jahre als Präsidentin. Zudem war sie Mitglied der Gemeindekommission und am Aufbau der Genossenschaft «Gmüeserei» beteiligt. «Die Arbeit im Gemeinderat bedeutet Nähe zu den Menschen und zu den konkreten Herausforderungen des Alltags. Mir ist wichtig, Lösungen zu erarbeiten, die langfristig tragen und die sozialen, kulturellen und finanzielle, Aspekte gleichermassen berücksichtigen.»
Im Gemeinderat will sich Tea Virolainen für transparente Entscheidungsprozesse, eine verantwortungsvolle Finanzpolitik sowie für die Förderung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens einsetzen. Zentrale Anliegen sind für sie sachorientierte Lösungen. «Ich kandidiere, um meine Erfahrung und mein Engagement in den Dienst der Gemeinde und der Bevölkerung zu stellen und zu helfen, Sissach aktiv mitzugestalten.» Rolf Cleis, Stechpalme Sissach
Lösungsorientiert
Als Mitglied der Gemeindekommission und der Geschäftsprüfungskommission hat Sandra Grossmann bereits heute einen vertieften Einblick in die teilweise herausfordernden Aufgaben des Gemeinderats. In der Zusammenarbeit in den beiden Kommissionen habe ich Sandra Grossmann als sehr kompetente, engagierte und lösungsorientierte Person kennengelernt. Sie arbeitet sich gewissenhaft in neue Dossiers und Themen ein. Sie sucht nach sozial, ökologisch und ökonomisch tragbaren Lösungen, welche für unser Dorf einen Mehrwert bringen. Sie entscheidet und macht vorwärts. Dabei pflegt sie eine offene und konstruktive Kommunikation. Ich wähle Sandra Grossmann und empfehle Ihnen, mir es gleichzutun – denn sie ist eine gute Wahl! Sabina Erny Körner, Gelterkinden, PräsidentinGemeindekommissionundMitgliedGPK
Tolle Schneesportwoche 55 plus
«an der Lenk – dänk!»
Bereits ist die erste von zwei Schneesportwochen für Sportlerinnen und Sportler ab 55 Geschichte. Vom 18. bis 24. Januar 2026 durften wir auf einmal mehr hervorragend präparierten Pisten und bei ausgezeichnetem Wetter im Skigebiet Adelboden-Lenk unserem Sport nachgehen. Es war ein Genuss! Ski gefahren wurde wie immer in drei Stärkeklassen. Es stellte sich rasch ein Gruppengefühl ein, alle hatten ihren Spass. Am Abend wurde jeweils gekegelt, gejasst und sogar getanzt. Logiert wurde wiederum im Hotel Wildstrubel, welches nur wenige Schritte von der Skibusstation zur Metschund zu den Betelbergbahnen liegt. Die Skigebiete verfügen über abwechslungsreiche Pisten für jeden Geschmack. Im komfortablen Sporthotel, das auch eine kleine Wellnesszone mit Hallenbad und Sauna sowie eine ausgezeichnete Küche bot, war ideal für die sportlich aktiven
«Seniorinnen und Senioren». Das Leiterteam um Urs Salathe, Ramlinsburg, Martin Roth, Oberdorf, Hansjakob Speich, Sissach, und Markus Bodmer, Sissach, freut sich schon jetzt auf die
nächste Schneesportwoche, die vom 1. bis 7. März 2026 stattfindet (siehe www. schneesportwochen.ch). Für das Leiterteam: Hansjakob Speich
Matthias Ritter, Diegten, Landrat
Die Törliuhr und der liebe Gott
Liestal Am Fasnachtsgottesdienst wird das lokale Sujet als biblische Botschaft thematisiert
Ulrich Fluri
Die im vergangenen Jahr während Monaten stillstehende Uhr am Liestaler Törli ist zwar durch eine technische Panne begründet, wurde aber im Stedtli allmählich zum Gespött. Für Denise Steiner als Plakettenkünstlerin war es in der Folge ein gefundenes Fressen zum diesjährigen Fasnachtssujet: «D’Zyt stoht still». Dass diese eigentlich azyklische Meinung der stillstehenden Zeit für Pfarrer Andreas Stooss nun ein thematischer Steilpass zum Fasnachtsgottesdienst wurde, reflektiert denn auch die starke Symbolik dieses «Innehaltens» und steht in mehreren biblischen Kontexten, die sich als Lebensweisheiten wie ein roter Faden durch seine Predigt ziehen. Doch alles der Reihe nach. Andächtige Stille am Sonntagmorgen in der gut besetzten Kirche. Rund 30 kunterbunt gekleidete Pfeifer und Trommler der Goldbrunnen- und Excalibur-Clique und aus befreundeten Basler Cliquen formieren sich im gotischen Chorraum. Dann tönt’s «Dudelsagg vorwärts Marsch!» Die Festgemeinde ist ergriffen von diesen Klängen, bekommt Gänsehaut, Herzklopfen und die richtigen Fasnächtler sogar etwas feuchte Augen. Dieser Klassiker hat eine sinnliche Tiefe, wie sie nur in einem so besonderen Raum zum Ausdruck kommen kann und dabei einen wohltuenden Fasnachts-Groove erzeugt, losgelöst vom sonst üblichen Ramba-Zamba. Musikalische Feinkost mit demselben Effekt auch beim «Yankee», wo Organist Benedikt Schwarz von der Empore herab die rhythmischen Schönheiten im Zusammenspiel zwischen Orgel und Piccolos als ergreifende Symbiose aufzeigte. Auch da, Gänsehaut und akustischer Genuss pur.
Im Alltag mal bewusst anhalten Pfarrer Stooss ist es an diesem Gottesdienst eindrücklich gelungen, die etwas puritanische Auffassung von sündiger Fasnacht mit dem Hinweis auf die christ-
sorgte für viele Lacher.
lichen Werte, auf denen dieses Brauchtum basiert, zu widerlegen. So sei eben auch das fasnächtliche Treiben in der Kirche Ausdruck von gottgewollter Lebensfreude, die dem Start in die närrische Zeit eine gewisse Spiritualität verleiht. Der protestantische Kirchenmann sieht denn auch im Sujet «D’Zyt stoht still» den durchaus fasnächtlichen Seitenhieb, leitet daraus aber einen tiefsinnigen Bezug zur Bibel ab. Ob der liebe Gott bei der stillstehenden Törliuhr die Hände im Spiel hatte, weiss natürlich niemand. Dass er aber in unserem Leben übergeordnet den Takt vorgibt, steht im biblischen Psalm 31,6: «Meine Zeit steht in deinen Händen.» So die Betrachtung von Pfarrer Stooss in der Predigt zum Thema Zeit und Innehalten. Seine weitere Konklusion: «Manchmal muss die
Zeit sozusagen stehen bleiben, um zu merken, wer wir sind und wo wir stehen.» Und wenn die Zeit stillsteht, so seine Erkenntnis aus dem Liestaler Fasnachtssujet, würde Raum für Begegnungen, Freude und Perspektiven entstehen. Mit dem Stedtli-Gloon stand sodann ein kritischer Zeitgenosse am Mikrofon, der das Fasnachtssujet als Rundumschlag humorvoll «abhandelte». So etwa das Gschtürm um die Zeit, das er fürs Rathaus durchaus positiv sieht: «Au bi dr Stadt wäre si mängisch froh, wenn d’Zyt nit so schnäll wurd vorwärts goh.» Zum US-Präsidenten meint er: «Wie schön wär’s doch, wenn das wurd goh, D’Zyt stoht still und dr Trump wär nümme do.» Unterdessen ist die Törliuhr repariert, die Zeit läuft weiter, Fasnacht kann kommen!
Resolution: Kantonsspital soll in Liestal bleiben
Der Einwohnerrat von Liestal fordert mit einer Resolution an Regierung und Landrat, dass das Kantonsspital Baselland (KSBL) in Liestal bleibt. Noch in diesem Quartal will sich die Regierung auf eine von zwei Optionen festlegen, entweder auf die Beibehaltung der bisherigen Standorte Liestal und Bruderholz oder auf einen Neubau im Gebiet
Zwischendurch
Es gibt Dinge, die man nicht immer gerne hat, doch manchmal vermisst man diese schon. Zum Beispiel den Schnee. Wie war das noch mal? «Ach nee, schon wieder keine weissen Weihnachten!» oder «Der Winter mit dem Schnee und der Kälte? Ne, es muss nicht sein. Die Winterzeit verbringe ich lieber irgendwo weit weg im Süden.»
Salina Raurica in Pratteln. Die Resolution nennt drei Gründe, die für Liestal sprechen. Zum einen den Standort: «Liestal ist das Zentrum des Oberbaselbiets.» Das KSBL in Liestal sei insbesondere mit dem ÖV besser erreichbar als ein Standort in der Rheinebene. Zum anderen den Zeitbedarf und die Kosten. Ein Neubau würde Hunderte von Millionen Franken kosten und mindestens zwölf Jahre in Anspruch nehmen, während das jetzige KSBL in überschaubarer Zeit erweitert werden könnte.
Neues Parkhaus am KSBL in Liestal geht in Betrieb
Am 2. Februar hat das KSBL am Standort Liestal das neue Parkhaus eröffnet. Nach einer Bauzeit von gut einem Jahr steht damit ein modernes und wettergeschütztes Parkangebot zur Verfügung. Durch die Bündelung des Parkierens direkt beim Spital wird die Erreichbarkeit für Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende deutlich verbessert, und die bisher in der Umgebung verteilten Parkflächen können aufgehoben werden. Das Parkhaus bietet 640 Autoparkplätze, 21 Motorrad- und 250 Veloabstellplätze. Zudem sind Ladestationen für
Elektrofahrzeuge vorhanden.Im Frühjahr 2026 folgen die Fertigstellung der Grünanlagen rund um das Parkhaus sowie weitere Umgebungsarbeiten. Auf dem Dach des Gebäudes wurde zudem eine Photovoltaikanlage mit 930 Modulen und einer Leistung von 455,7 Kilowatt-Peak installiert, die einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung des KSBL leistet. Die seit 2016 unveränderten Parktarife werden mit der Inbetriebnahme des Parkhauses auf ein marktdurchschnittliches Niveau angepasst.
Zwei Wochen vor der Einwohnerratssitzung hatten 17 Landrät/-innen einen offenen Brief an die Regierung veröffentlich, in dem sie sich für die Variante Pratteln aussprechen. Sie führen ebenfalls
die Erreichbarkeit ins Feld, die sich verbessere, «insbesondere auch für weitere Teile des Oberbaselbiets». Ausserdem würden Gesundheitszentren im oberen Kantonsteil die wohnortsnahe Versorgung stärken. Neben Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit nennen sie als Vorteil, dass kein Umbau unter laufendem Betrieb nötig wäre. ObZ
Stadtführungen 2026 von Liestal Tourismus
Liestal Tourismus führt schon mehrere Jahre jährlich öffentliche Stadtführungen durch. Auch im 2026 sind wiederum sechs Führungen vorgesehen. Es sind dies:
• 11.Februar, 17.30 Uhr: Markus Meyer – Brauchtumsführung
• 29. April, 17 Uhr: Markus Meyer –Marktwesen
• 17.Juni, 18 Uhr: Thomas von Arx –Garnisonsstadt
• 19.August, 18 Uhr: Hanspeter Meyer
– Süden und Osten von Liestal
• 24.Oktober, 13.30 Uhr: Peter Schafroth – Kulinarische Stadtführung
Nähere Angaben zu den einzelnen Stadtführungen können auf der Homepage des Vereins www.myliestal.ch eingesehen werden. Die Führungen kosten jeweils zehn Franken pro Person (Kinder kostenlos). Einzig die Kulinarische Stadtführung kostet 35 Franken pro Person (inklusive Kinder). Auf der Homepage können zudem Informationen zu weiteren Stadtführungen entnommen werden. In der Zwischenzeit bietet unser Verein ca. 25 verschiedene Stadtführungen zu den verschiedensten Themen an. Liestal Tourismus freut sich, wenn an den verschiedenen Führungen viele Interessierte teilnehmen und sich über unser Stedtli informieren. Markus Meyer, Vizepräsident Liestal Tourismus/Stadtführer
Doch der Schnee lässt wieder von sich reden. Gerade jetzt bewundert man die Kraft der Natur in dieser Jahreszeit und die weisse Pracht, die man leider in unseren Niederungen nur noch spärlich zu Gesichte bekommt und freudig kuschelt man sich vor dem warmen Cheminée. Die Sonntagszeitung versucht mit ihrer Werbung auch hierbei den Menschen ihre Unterstützung aufzudrängen: «Sonntags interessiert uns der Schnee von morgen». Mit einem niedlichen Schneemann in der RoboterGestalt. Also, wenn es sonntags sein sollte und wenn es doch noch interessiert, dann findet zumindest ein Skirennen im Schnee statt. Es ist schon interessant, dass diese Winterfigur immer oder nur die maskuline Begrifflichkeit trägt. Diese seit 1770 in einer Liedersammlung von Christian Felix Weisse aufgenommen, obwohl die Schneefiguren auch viel früher, so etwa um die Jahre 1494 und 1511, bekannt waren. Eigentlich stellten die früheren Schneefiguren, die grimmigen Symbole für einen harten Winter dar. Wie sie damals ausgesehen haben sollen, erkenne man heute vielleicht an den traditionellen Darstellungen wie z. B. des Chluri in Sissach. Je grässlicher und hässlicher sie aussehen, desto schneller wird der Winter auch vertrieben. Die naive Vorstellung des Spiels mit dem Winterschnee ist eigentlich selbst der Schnee von gestern. Jeder weiss, dass man einen Winter am besten durchsteht, wenn man einer alten Weissheit folgt, so wie das russische Sprichwort sagt: «Gotov’ sani letom, a telegu zimoj.» Auf Deutsch klingt es wie etwa «Bereite im Sommer einen Schlitten und im Winter einen Karren vor.» Folgt der Mensch von heute dieser Logik noch? In den Zeiten, in welchen auch die Natur mit dem Klima durcheinander ist, weshalb auch auf den Jahreskalender kein Verlass mehr, und ja, jeder von uns hat seinen eigenen Überlebensplan? Auch für den Winter.
So sind die Menschen eher auf den Schnee von morgen vorbereitet, also auf die Dinge, die sie bereits morgen vermissen könnten. Denn sie immer mehr fürchten müssen, was auf sie noch zukommt. Wobei vergassen viele von diesen, wie man sich eigentlich beim Schnee von gestern fühlte? Welche man Erfahrungen gemacht und was man daraus gelernt hat? Man hat das Wesentliche wie im weissen Schnee verloren und konzentriert sich nur noch auf die Effekte. Tja, geht es vielleicht mir auch so. Ich schreibe diese Zeilen und die ganze Zeit ziept mich in meinem Kopf ein Gedanke an: Warum eigentlich «der Schneemann» und nicht «die Schneefrau»? Gibt es Schwierigkeiten beim Aufbauen der Schneefiguren oder hat hierzu schon wieder ein Herr «Mann» sein letztes Wort gelegt? Hätte ich gerne gewusst und vielleicht muss ich darüber noch hirnen.
Steuererklärung
nicht an Stadt
Die Stadt Liestal macht darauf aufmerksam, dass der Einreichungsort für alle Steuererklärungen, die in Papierform erstellt werden, die Kantonale Steuerverwaltung ist (Steuerverwaltung, Kanton Basel-Landschaft, Rheinstrasse 33, Postfach, 4410 Liestal), nicht mehr die Stadt Liestal. ObZ
Über Umwege: Der Rallye-Ableger Subaru WRX gibt sein Comeback in der Schweiz.
Philipp Aeberli
NurechtmitLufthutzeaufderMotorhaube:derSubaruWRX.
Die japanische Marke Subaru ist unzertrennlich verbunden mit dem Rallyesport. Die «goldene Zeit» kann auf die Jahre 1989 bis 2008 datiert werden. Je drei Hersteller- und Fahrer-WM-Titel sowie 47 Einzelsiege holte der kleine japanische Hersteller. Allerdings wird die nach wie vor grosse Fangemeinde seit 2018 nicht mehr angemessen versorgt: Das Strassenmodell des Rennwagens, der Subaru WRX, wird seit 2018 nicht mehr in Europa und in der Schweiz angeboten. Ein Zustand, der so nicht sein sollte, dachte man sich beim kleinen, unabhängigen Importeur allcars.global. Das Start-up hat schon im vergangenen Jahr von sich reden gemacht, indem es das Sportcoupé Nissan Z in die Schweiz gebracht hat, obwohl dies vom Hersteller eigentlich nicht vorgesehen war.
Bild:Subaru
Die aktuelle Auflage des Rallye-Sprosses bietet alles, was das Modell zur Legende machte: permanenter, symmetrischer Allradantrieb mit aktiver Momentenverteilung, 6-Gang-Handschaltung (wahlweise mit Automatik) und einem 2,4-Liter-TurboBoxermotor mit 275 PS und 350 Nm Drehmoment.Aufdenlegendären,grossenHeckflügel verzichtet der WRX, dafür gibt es aber ein sportlich gestaltetes Interieur mit griffigem Lenkrad und Recaro-Sitzen. Kurzum: Auch die aktuelle Auflage, die in anderen Märkten seit 2022 angeboten wird, ist ein echter Rallye-Subaru für die Strasse. Dank fünf Sitzplätzen, grossem Kofferraum und Allrad taugt er aber auch als Alltagswagen. Der WRX ist schon bei vier Schweizer Händlern zu haben – komplett homologiert und bereit für die Schweizer Strassenzulassung. Die Preise starten bei 56900 Franken.
Gelterkinden Händels Oratorium begeisterte mit Chorwucht und Tiefgang
Erika Bachmann
Der Konzertchor Oberbaselbiet führte zusammen mit dem Händelchor Luzern
das vielstimmige Meisterwerk «Auszug aus Ägypten» von Georg Friedrich Händel mit grossem Erfolg und Standing Ovations auf. Das englischsprachige Oratorium für Doppelchor (insgesamt 125 Sänger/-innen), Orchester (20 Musiker/-innen) und vier Soli zauberte in der katholischen Kirche Gelterkinden mit wunderbaren Stimmen und einem tollen Orchester vor vollbesetzten Rängen eine wunderbare Sonntag-Abendstimmung hervor.
Eine musikalische, vielstimmige Wucht
Dieses musikalische Werk hat in seiner musikalischen Wucht und thematischen Tiefe bis heute nichts an Aktualität verloren. Im grosszügigen Chorraum wurde eine wunderbare Akustik in gemischter, doppelchöriger Aufstellung erzeugt. Es war eine besondere Leitungsherausforderung für die beiden Chorleiter (Marco Beltrani leitet den seit 50 Jahren bestehenden Konzertchor Oberbaselbiet seit 2013 und Benjamin Rapp den Händelchor Luzern seit 2023 und ist auch einer der Chorleiter des Chors Basel). Ein Heimspiel war es auch für die ehemalige Gemeindepräsidentin von Gelterkinden, Christine Mangold, die eine der Chorstimmen ist.
Das Capriccio Barockorchester (1999 vom künstlerischen Leiter Dominik Kiefer gegründet) zählt zu den renommiertesten Barockorchestern der Schweiz. Der wechselnde Gesang der Solist/-in-
nen (Sopran: Christina Boner, Tenor: Joël Morand, Mezzosopran: Laura Kull und Bariton: Israel Martins) war mit grosser Anmut und Hingabe für Text und Stimme für das Gelingen des grossartigen Werks, geprägt. Die sehr gut ausgebildeten Stimmen passten sehr schön zusammen und gaben dem Ganzen eine wunderbar warme Klangfarbe. Es war sicht- und hörbar, wie alle Teilnehmenden voll konzentriert, mit Ernsthaftigkeit und doch grosser Freude dabei waren. Eine grandiose Kombination von Musik verschiedenster Instrumente und vielstimmigen Gesang aus so vielen Kehlen, wo jede/r Einzelne den Beitrag zum monumentalen Klang-Puzzle mit höchstem Engagement beitrug. Für die Zuhörenden war es sehr hilfreich, dass
das Programmheft den gesungenen Text auch auf Deutsch beinhaltete und die Handlung in der Dramatik zwischen Trauer und Freude so gut mitverfolgt werden konnte. Es wurde ein künstlerisches Ereignis geboten, das auch ein Beitrag zur Reflexion über Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit sein kann. Gerade in der heutigen Zeit entfaltet es eine neue, berührende Aktualität. Die Themen von Unterdrückung, Flucht und kollektiver Hoffnung sind nicht nur Teil einer religiösen Überlieferung. Die Musik Händels wird zu einem Spiegel unserer Zeit – nicht als Kommentar zu konkreten politischen Ereignissen, sondern als Aufruf zum Dialog und gegenseitigem Mitgefühl.
Taxi-Dancers im Dreivierteltakt
Sissach Erster Tanznachmittag im Mülimatt sorgte für herzliche Momente Mit Spannung und grosser Vorfreude wurden die Tage bis zum 27. Januar gezählt. Der erste grosser Tanznachmittag mit Luca Di Felice und vielen Taxi-Dancers stand auf dem Programm. Viele helfende Hände bereiteten den musikalischen Anlass vor, wie immer eine organisatorische Leistung, um allen Bewohnenden, die gerne dabei sein wollten, die Begleitung und den Transport zu ermöglichen. Es wurde gesungen, getanzt, gelacht und die Atmosphäre im Müli Café des Mülimatt Sissach war zauberhaft und grossartig. Unzählige Lieder konnten textsicher mitgesungen werden –Nostalgie, schwelgen in Erinnerungen und emotionale Momente in einem berührenden Mix. Im Anschluss erhielt jede Bewohnerin eine Rose von Luca di Felice persönlich überreicht; die vielen Damen waren sichtlich gerührt. Es war eindrücklich zu sehen, wie solche Nachmittage ins Herz treffen. Wenn dann tags darauf noch Muskelkater festgestellt wird, dann hat man mit dem Anlass ganz bestimmt ins Schwarze getroffen – Fortsetzung folgt! Natascha Belarbi
Vier Punkte im Abstiegskampf
Sport Wichtiger Sieg für Tischtennisclub Gelterkinden
Die Gelterkinder Tischtennisspieler konnten gegen Schlusslicht Sisseln Revanche für die unerwartete Niederlage im Hinspiel nehmen und mit einem 8:2-Erfolg die vollen vier Punkte einfahren.
Dabei startete der Abend alles andere als aussichtsreich: D. Hasler und Senn kamen in ihren Startspielen nicht auf Touren, so dass der TTCG zuerst mal 0:2 hinten lag. Beide konnten sich im Verlauf des Abends deutlich steigern und ihre Spiele, inklusive Doppel, gewinnen. Captain Freivogel präsentierte sich den
ganzen Abend stark und musste nur einen einzigen Satz abgeben. Vier Runden vor Schluss konnte der TTCG den Vorsprung auf Sisseln auf zehn Punkte erhöhen und denjenigen auf Verfolger Möhlin auf vier Punkte. Im Kampf um den Ligaerhalt wird die Direktbegegnung Gelterkinden-Möhlin Anfang März sehr entscheidend sein. 3. Liga: Gelterkinden 1 – Sisseln 1: 8:2 (Freivogel 3, Hasler 2.5, Senn 2.5). Simon Senn Weitere Infos: www.ttcgelterkinden.ch, www.click-tt.ch, www.nwttv.ch
Musikschule
Häsli Anna lernt Querflöte spielen
Gelterkinden Einstieg in die Welt der Querflöte pr. Ganz neu bietet die Regionale Musikschule Gelterkinden einen Kurs für Fünfbis Siebenjährige an, wo die Kinder zusammen mit Häsli Anna und ihren Freunden in die Welt der Musik und insbesondere der bunten Nuvo-Toot-Querflöten eintauchen. Die Nuvo-Toot-Querflöte ist ein Instrument, das sich bestens für Kinder eignet, um erste Erfahrungen im Spielen einer Querflöte zu entwickeln. Sie ist in verschiedenen Farben erhältlich und mit einer «First Note» Mundlochplatte versehen, welche es ermöglicht, der Flöte sehr schnell erste Töne zu entlocken. Mit nur 109 Gramm Gewicht ist die Nuvo-Toot auch für die Kleinsten nicht zu schwer, zudem 100 Prozent wasserfest und leicht zu reinigen. Bei jedem Treffen hören die Kinder eine neue Ge-
schichte, singen und spielen zusammen mit Häsli Anna; und mit jeder neu gelernten Note gesellt sich ein neuer Tierfreund zu ihnen. Da ist z.B. Gregor, der Hund, welcher immer etwas grummelig ist oder Harry, der Bär, der immer etwas zum Futtern braucht. Wann und wie oft? Freitags, von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr, insgesamt sieben Mal. Daten 6., 13., 20. und 27. März; 17. und 24. April; 8. Mai 2026. Voraussetzungen: Freude an der Musik; Keine Vorkenntnisse nötig. Leitung: Nathalie Tollardo, Querflötenlehrerin. Kurskosten und Nuvo-Toot-Querflöte: 60 Franken und 30 Franken. Wo: RMSG, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden. Anmeldeschluss: 12. Februar 2026. Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, Telefon: 0619857080.
Der Tennisclub Gelterkinden veranstaltet jeweils in der Wintersaison zwei Turnierpaare an Wochenenden in der eigenen Halle hinter dem Schwimmbad. Am Sonntag, 1. Februar, wurden die Finals des letzten Winterturniers gespielt. Turnierleiter Adrian Widmer blickt auf vier tolle Turniere mit spannendem Tennissport und vielen geselligen Momenten in der Clubbeiz zurück. Das Jubiläumsjahr 100 Jahre TC Gelterkinden wurde würdig lanciert. Das Jahr bringt einige Highlights und vor allem am 29. August eine öffentliche Jubiläumsfeier für das ganze Dorf und die Tenniscommunity der Nordwestschweiz! Adrian Widmer
Finalpiele:
HE R3/R4: Finn Menzi – Nicola Mohler 6:0 6:3
HE R5/R7: Nicolas Graber– Robert Kastl 6:2 7:5
HE R8/R9: Marco Amato – Thierry Geissmann 6:2 6:1
HE 45+ R4/R6: Simon Völlmin (TCG) – Christoph
Polizeinachrichten
100 Jahre TC Gelterkinden. Foto: zVg
Buess 6:2 6:3
WS R5/R7: Melanie Distl – Ricarda Brüggen 6:1 6:2
WS R8/R9: Siegerin Jaqueline Kolb
Selbstunfall mit PW
Rothenfluh Totalschaden nach Glatteisunfall
Am Freitag, 30. Januar 2026, kurz nach 23.10 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Hauptstrasse in Rothenfluh einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 23-jährige Personenwagenlenker von Rothenfluh herkommend auf der Hauptstrasse in Richtung Wegenstetten. Auf Höhe der Abzweigung Kählenhof geriet er mit seinem grauen Renault aufgrund
der vereisten Fahrbahn ins Rutschen und verlor die Herrschaft über das Fahrzeug. Er fuhr über eine Böschung, worauf sich der Personenwagen in der angrenzenden Wiese überschlug und auf den Rädern zum Stillstand kam. Der unverletzte Lenker konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Der Personenwagen erlitt Totalschaden. Er wurde durch einen Abschleppdienst geborgen und abtransportiert.
Polizei Basel-Landschaft
Chorleiter Benjamin Rapp und Marco Beltrani.
Fotos: E. Bachmann
Ein beeindruckendes Zusammenspiel von Chor und Orchester vor vollbesetzten Rängen in Gelterkinden.
Eine Rose für jede Dame.
Auftritt von Sänger
Luca Di Felice.
Unser Taxidancer im Einsatz. Fotos: zVg
Region Gelterkinden
Reformierte Kirchgemeinde
Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Donnerstag, 5. Februar
14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum, Musik mit den «Mahapedos».
Fahrdienst: Vreni Dehning, 079 963 41 53
18.30 TC im Unterrichtshüsli – Thema «Battles»
20.00 living room im Unterrichtshüsli (Raum Joker)
Freitag, 6. Februar
12.00 Punkt 12 Jugendgottesdienst im Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8, Gelterkinden. Für 5 Franken gibt es ein Sandwich von Gaugler plus Getränk (freiwillig). Kurz-Gottesdienst bis 13.00
Samstag, 7. Februar
Nach Angabe
ZOPFAKTION Jungschi – Bestellung der Zöpfe bei livibruegel@gmail.com
WhatsApp/SMS: 079 578 37 60
Sonntag, 8. Februar
10.15 Sonntagschule im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst mit Vorstellung des Jahresspendenprojekts in der Kirche Gelterkinden, Leitung: Pfr. Samuel Maurer. Der Kirchenchor unter der Leitung von Claudia Waldmeier singt Lieder von Robert Ray, Karl Jenkins, und Maurice Duruflé. Mathias Rellstab von Mission am Nil stellt das Ausbildungszentrum Panzi für junge Menschen im Ostkongo vor. Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte: Jahresspendenprojekt Mission am Nil.
Fahrdienst: Regin Polsini, 079 352 75 58. Anschliessend sind alle herzlich zum Chille Apéro eingeladen.
19.00 Friedensgebet in der reformierten Kirche
Mittwoch, 11. Februar
Ab 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum
9.30 Eltern-Kind-Treff im Unterrichtshüsli mit Katja Maier
19.10 Taizé Gebet – Lieder-Stille-Gesang
Samstag, 14. Februar
15.30 Internationaler Frauentreff im Kirchgemeindezentrum
Amtswochen
2. bis 8.2. Pfr. S. Maurer; 9. bis 22.2. Pfrn. Annina Völlmy
Danke für die Kollekten!
Für das IKRK: Aus dem APH CHF 16.00 +
GD in Gelterkinden 4.1. CHF 351.00
Für das HEKS beider BS: APH CHF 68.50 +
GD in Gelterkinden 11.1. CHF 234.50
Für Flüchtlinge aus dem Friedensgebet vom 11.1. CHF 92.00
Allgemein
Deutschkurs, montags 9.15 bis 11.15 im Kirchgemeindezentrum
Kirchenchorprobe: Montag, 19.45 im KGZ, nicht in den Schulferien
Café international für Flüchtlinge jeweils mittwochs, 14.00 im Lindenhof Feiern auf dem Sonnenhof: ab 12.2. Donnerstag um 18.30 und Sonntag um 7.30
Sprachcafé Marabu, donnerstags, 18.00 bis 19.00, nicht in den Schulferien
Jeden Freitag, 10.30, ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Samstag, 7. Februar
17.00 bis 18.00 Beichtgelegenheit
Sonntag, 8. Februar
9.30 Eucharistiefeier zur Fasnacht, anschl. Apéro im Pfarreisaal
Dienstag, 10. Februar
12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt, 061 981 11 25
14.00 Für Senioren: Jass- und Spielnachmittag
18.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 11. Februar
19.00 Glaubensstunde
Donnerstag, 12. Februar
17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Jeden Dienstag
9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25
Ökumenische Gottesdienste
– Altersheim Gelterkinden
Freitag, 10.30
– Altersheim Ormalingen
Donnerstag, 10.00
Katholische Kirche Sissach
Sonntag, 8. Februar
9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen
11.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 11. Februar
9.15 Ökumenische Morgenfeier
17.30 Versöhnungsfeier der Erstkommunikanten
Freitag, 13. Februar
10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach
19.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst in der ref. Kirche
19.00 Rosary Prayer
Jeden Mittwoch
13.00 bis 15.30 Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, 076 261 31 25 Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
Freitag, 6. Februar
19.30 Klangkonzert mit Anita und Markus Stolz
Samstag, 7. Februar
14.00 Jungschar
Sonntag, 8. Februar
10.15 Gottesdienst mit Christine Preis zum Thema: «Zwischen Magie und Hoffnung – die blutflüssige Frau»
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Sonntag, 8. Februar
10.00 Gottesdienst «Musik und Wort» in der Kirche Buus mit Pfarrer Daniel Hanselmann, Arianna Savall und Petter Udland Johansen (Harfe und div. Instrumente)
Rund um meine Kirche
Stärnschnuppe
Samstag, 7. Februar, 10.00 bis 11.30 im Pfarrhaus Buus zum Thema: «Kain und Abel (1/04;3/15) Gen 4» mit Znüni für Kinder ab dem Kindergarten. Separaten Flyer beachten
Impuls
Freitag, 6. Februar, 12.00, Jugendgottesdienst im Kirchgemeindezentrum Gelterkinden. (Sandwiches plus Getränk für 5.-)
Samstag, 7. Februar
17.15 Kino-Abend im Pfarrhauskeller in Ormalingen. Siehe sep. Info
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken
Sonntag, 8. Februar 10.00 Gottesdienst in der MZH in Hemmiken, anschliessend Kirchenkaffee. Pfarrer Detlef Noffke
Mittwoch, 11. Februar 14.00 Rägeboge Chinderträff im Pfarrhaus Ormalingen 14.00 Seniorenkaffee Plus im Zentrum Ergolz
Samstag, 7. Februar 14.00 Jungschiraum Wenslingen. Jungschi Wäisligä
Sonntag, 8. Februar 9.30 (bis 5. Kl.), 10.40 (ab 6. Kl.) Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen
Sonntagsschule Oltingen für 4- bis 14-Jährige, mit Silvia Eschbach Sonntag, 8. Februar
10.00 Kirche Kilchberg. Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider. Yuliia Karaieva, Orgel, Kirchenkaffee
Dienstag, 10. Februar 18.00 Niklausstube Oltingen. Bibellesekreis mit Pfr. Andreas Marti Mittwoch, 11. Februar 14.00 Altes Gemeindehaus, Wenslingen. Ökumenischer Kindertreff Wenslingen, mit Sylvia Heiniger und Andrea Buess Amtswoche 9. bis 22. Februar: Pfr. Andreas Marti www.schafmatt-wisenberg.ch
Reformierte Kirchgemeinden
Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau
Kinderkirche
Jugendangebot mit Lea Strickler
Donnerstag, 5. Februar, 14.00 bis 17.00, Bräteln im Wald, Treffpunkt beim Volg in Läufelfingen
Donnerstag, 5. Februar 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!
Suppentag in Läufelfingen
Samstag, 7. Februar, ab 11.30 in der MZH Sonntag, 8. Februar 18.00 Läufelfingen: Fastnachtsgottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Kollekte für Mission 21
Mittwoch, 11. Februar
18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Kinderkirche
Jugendangebot mit Lea Strickler
Donnerstag, 12. Februar, Ausflug, Bowling in Trimbach. Zeit und Treffpunkt im Chat Sonntag, 15. Februar 9.45 Läufelfingen: Gottesdienst, Brot für alle, Pfarrer Markus Enz. Orgel Angela Wiedmer. Kollekte für die ök. Kampagne Mittwoch, 18. Februar 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33, enzruem@bluewin.ch
Neulich in Davos: Da sondert ein durchgeknallter US-Präsident innert zwei Stunden mehr Lügen ab als andere Menschen in einem halben Leben. Die digitalen Plattformen, TV-Kanäle und Kampfblätter seiner superreichen Freunde verbreiten den Unfug ungefiltert und weltweit. Analyse und Einordnung bieten einzig die seriösen Medien und die öffentlich-rechtlichen Kanäle. Kein Wunder also, dass alle autoritär veranlagten Figuren vom Schlage Trump unabhängige und öffentlich-rechtliche Medien bekämpfen und verunglimpfen. Genau das tun auch die politischen Freunde von Trump und Co. in der Schweiz. Sie wollen die SRG einschüchtern und abwürgen, mitten in einer nationalen Medienkrise. Fast monatlich lesen wir von Stellenabbau in den Redaktionen der seriösen Presse, zuletzt wieder beim Tages-Anzeiger. Das Internet wird überschwemmt mit KI-generierten Lügen und Hassreden. Derweil finanzieren unbekannte Hintermänner die Umwandlung einst renommierter Blätter wie der «Weltwoche» in schmutzige Propagandaschleudern für den Kriegsverbrecher Putin. Das alles bedroht den informierten, respektvollen politischen Dialog als Grundlage unserer Demokratie. Bei der SRG noch mehr zu sparen, würde uns deshalb teuer zu stehen kommen. Eine starke Schweizer Demokratie braucht eine starke, regional verankerte SRG. Deshalb Nein zur SRG-Abbauinitiative am 8. März! Rico Kessler, Sissach
Aufgrund von diversen Fasnachtsveranstaltungen ist hauptsächlich im Dorfkern an folgenden Tagen mit Verkehrsbehinderungen und zeitlich begrenzten Sperrungen zu rechnen:
Freitag, 13. Februar 2026 Fasnachtsumzug Primarstufe (ca. 14.15–15.30 Uhr)
Sonntag, 22. Februar 2026 Fasnachts-Apéro, Dorfplatz (ca. 9.30–12.00 Uhr) Fackel- und Laternenumzug (ca. 19.15–21.00 Uhr)
Montag, 23. Februar 2026 Montags-Umzug (ca. 11.00–24.00 Uhr)
Dienstag, 24. Februar 2026 Kinderumzug (ca. 13.15–15.30 Uhr) Mittwoch, 25. Februar 2026 Platzkonzert mit Wagenbalaari, Dorfplatz (ca. 16.30–03.00 Uhr)
Donnerstag, 26. Februar 2026 Ändstreich (ca. 02.30–04.00 Uhr)
Die Umleitungen werden jeweils signalisiert.
Umleitung während des Montagsumzugs von ca. 14.00–17.00 Uhr: Der Verkehr Richtung Tecknau und Rünenberg wird über die Route Rohrbachweg, Römerweg, Chrummacherweg, Balkenweg, Strehlgasse umgeleitet. Das Teilstück Mehrzweckhalle bis Einmündung Tecknauerstrasse (Balkenweg Ost und Strehlgasse) wird im alternierenden Einbahnverkehr mit Gegenverkehr des Fasnachtsumzugs geführt.
Aufgrund der engen Strassenverhältnisse sind in der Strehlgasse keine Zuschauer erlaubt.
Die Postautokurse werden teilweise umgeleitet. Bitte die Hinweise bei den Haltestellen beachten.
Wir wünschen allen schöne Fasnachtstage und danken für das Verständnis.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Dank an die pflichtbewussten Hundehalterinnen und Hundehalter
Wir danken allen Hundehalterinnen und Hundehaltern, die den Kot ihres Hundes immer ordnungsgemäss einsammeln und entsorgen. Das ist vorbildlich und sorgt für eine saubere Umgebung.
Leider gibt es auch die anderen Hundehaltenden und deswegen gehen bei der Gemeinde verschiedentlich Reklamationen über liegengelassenen Hundekot oder über herumliegende volle Hundekotsäcklein ein. Hundekot ist für Mensch und Tier gefährlich und die Verunreinigungen sind sehr ärgerlich. Helfen Sie mit, Wegränder und Wiesen, aber auch benachbarte Gärten und private Grundstücke sauber zu halten. Wir bitten Sie daher, den Kot Ihres Hundes immer aufzulesen und die Hundekotsäcklein in den Hundekotsammelbehältern oder zu Hause via Kehricht zu entsorgen.
Wir verweisen auf das aktuelle Reglement über die Hundehaltung der Gemeinde Gelterkinden unter www.gelterkinden.ch.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Informationen Gemeindesteuern
Die Steuererklärungen müssen ab dem Steuerjahr 2024 bei der Steuerverwaltung BL eingereicht werden. Die Steuererklärungen dürfen daher nicht mehr bei der Gemeindeverwaltung in den Briefkasten geworfen werden und werden auch nicht mehr am Schalter entgegengenommen.
Die Steuererklärungen sollten bis am 31. März 2026 der Steuerverwaltung BL eingereicht werden. Bis am 31. Mai 2026 wird die Fristerstreckung stillschweigend und ohne Einreichen eines Fristerstreckungsgesuchs gewährt. Für eine Fristerstreckung, die mehr als 2 Monate über die auf der Steuererklärung aufgedruckte Einreichungsfrist hinausgeht, kann unter www.bl.ch die Verlängerung der Einreichungsfrist beantragt werden.
Steuerrechnungen
Per 1. Januar 2023 wurde der Bezug der Gemeindesteuerrechnungen an die Steuerverwaltung BL ausgelagert. Die definitiven Gemeindesteuerrechnungen für das Steuerjahr 2022 werden und wurden noch von der Gemeindeverwaltung erstellt. Seit dem Steuerjahr 2023 werden Vorausrechnungen und definitive Gemeindesteuerrechnungen von der Steuerverwaltung BL zusammen mit der provisorischen resp. definitiven Staatssteuer in Rechnung gestellt. Die Zahlungsfrist für provisorische Rechnungen ist jeweils der 30. September des Steuerjahres.
Skonto und Verzugszins für das Jahr 2026
Aufgrund der Auslagerung des Steuerbezugs gelten für die Gemeindesteuern die kantonalen Regelungen und Ansätze.
e-Tax
Im Jahr 2023 wurde die Software EasyTax durch e-Tax abgelöst. Mit e-Tax kann direkt auf der Website des Kantons die Steuererklärung ausgefüllt und die Unterlagen hochgeladen werden.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Finanzabteilung gerne zur Verfügung (061 985 22 44, finanzen@gelterkinden.ch).
Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Tasteninstrumentenklasse Andreas Erchinger, Waldhornklasse Simon Peter Kissling, Oboenklasse Ingo Matthias Balzer, Saxophonklasse Maja Lisac Barroso, Schlagzeugklasse Matthias Daneck.
Eintritt frei – Kollekte
MITTWUCH 18i PLATZKONZERT& AAGEBALAA
ZYSCHTIG 14i CHINDERUMZUG CHINDERBALL
DUNNSCHTIG 3i ÄNDSTRAICH
Freitag, 6. Februar, 19 Uhr, grosser Saal
Einwohnergemeinde Gelterkinden Öffnungszeiten über die Fasnacht
Gemeindeverwaltung / Soziale Dienste Die Gemeindeverwaltung und die Sozialen Dienste bleiben am Fasnachtsmontag, 23. Februar 2026, geschlossen.
Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.
Werkhof
Die Entsorgungsstellen beim Werkhof Fääli sind wie üblich geöffnet Gemeinde- und Schulbibliothek Die Bibliothek ist wie üblich geöffnet (Öffnungszeiten Schulferien).
Wir wünschen allen eine schöne Fasnacht.
Hallenbad wegen Revision geschlossen
Das Hallenbad bleibt aufgrund der jährlichen Revisionsarbeiten vom Samstag, 14. Februar 2026 bis und mit Sonntag, 1. März 2026 geschlossen.
Ab Montag, 2. März 2026, hat das Hallenbad wieder wie gewohnt geöffnet. Ihr Badi-Team
Musizierstunde
Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Trompetenklasse Bruno Martin-Eglin.
Eintritt frei – Kollekte
Dienstag, 10. Februar, 19 Uhr, grosser Saal
Häsli Anna lernt Querflöte spielen
Lerne mit Häsli Anna und ihren Spielgefährten das Querflötespielen und begleite sie auf ihren Abenteuern. Wir singen und spielen zusammen mit unseren Helden, hören Geschichten und lernen dabei auch jedes Mal etwas Neues auf unseren bunten Querflöten.
Kursdaten: 6., 13., 20., 17. März; 17., 24. April; 8. Mai, 15.30–16.30 Uhr Alter: 5- bis 7-jährig oder nach Anfrage
Voraussetzungen: Mindestens 3 bis maximal 8 Kinder
Infos und Anmeldung: info@ msgelterkinden.ch, 061 985 70 80
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WÜ NSCHTE SCH ÖN IFASNACHT!
Diamonds Are Forever
Sissach Kammermusik von bleibendem Glanz
Sabina Droll
«Top Secret Konzertreihe» heisst die neue Produktion von «00-Siber» in Zusammenarbeit mit dem Verein Vitamin M. Die Reihe widmet sich der klassischen Musik und verleiht ihr eine originelle, überraschende Note – zum einen durch die Titel der Konzerte, die jeweils einem James-Bond-Film entlehnt sind, zum anderen durch die aussergewöhnlichen Aufführungsorte: Gespielt wird an verborgenen, eher untypischen Konzertplätzen – ganz im Sinne des «Secret». Die in Wien geborene Cellistin Elisa Siber, künstlerische Leiterin des Abends, pflegt die Nähe zum Publikum und bevorzugt Konzerte in kleinen, intimen Räumen. Dies zeigte sich auch am letzten Freitag im Kulturzentrum «Cheesmeyer» in Sissach. Rund 30 Besucher/ -innen nahmen in dem zum Konzertsaal umfunktionierten Raum Platz. Nach einer kurzen Begrüssung bemerkte Siber, es sei letztlich unerheblich, unter welchen Umständen die Komponisten ihre Werke geschaffen hätten – entscheiden sei, dass diese bis heute erhalten geblieben seien und aufgeführt werden könnten.
Unter dem Titel «Diamonds Are Forever» trugen Elisa Siber (Violoncello), Eoin Ducrot (Violine) und Dominic Chamot (Klavier) zwei der bedeutendsten Klaviertrios der Musikgeschichte vor: Franz Schuberts Trio Nr. 1 in B-Dur, op.99 sowie Maurice Ravels Trio in aMoll.
Zwischen Melancholie und Hoffnung In der Fachliteratur ist nachzulesen, dass Schubert sein Trio 1827 komponierte, also im vorletzten Jahr seines Lebens. Es steht damit in unmittelbarer Nähe zu seinen späten Meisterwerken – und das hört man: eine enorme Reife, formale Souveränität und die typisch schubertsche Mischung aus lyrischer Weite und leiser Melancholie. Ursprünglich erschien das Werk 1828 als op.99, allerdings gekürzt und teilweise vom Verle-
Faire Steuerentlastung
Die Steuerliga hätte sich steuersystematisch eine andere, praktikablere Lösung gewünscht. Ideal wären tiefere Steuersätze und weniger Abzüge. Genau diese Möglichkeit hatten Regierungsrat und Landrat, als sie das Geschäft beraten haben – genutzt wurde sie nicht. Die Prämienabzugsinitiative verlangt nun, dass die vollständig bezahlten Krankenkassenprämien vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können. Dass der Übergang von einem überteuerten Steuersystem zu einem wettbewerbsfähigen Modell zu kurzfristigen Einnahmeausfällen führt, ist normal. Dass man dieser Realität jedoch mit einer wirkungslosen Bastellösung als Gegenvorschlag ausweicht, ist das eigentliche Problem. Seit Jahrzehnten werden Steuersenkungen und eine Abflachung der Progression versprochen. Trotz zahlreicher Vorstösse kam bisher kein ernsthafter Vorschlag auf den Tisch. Nun liegt erstmals eine Vorlage vor, die das angestrebte Ziel tatsächlich erreicht. Personen, die keine direkten Steuern bezahlen, profitieren davon nicht – sie sind aber auch nicht vom Problem betroffen. Für alle anderen ist die Initiative ein sinnvoller Schritt: Sinkende Steuerlast erhöht die Kaufkraft, Familien werden durch die Kinderprämien überproportional entlastet, und bei sehr hohen Einkommen fällt der Abzug im Verhältnis deutlich geringer aus. Die Vorlage ist damit auch sozial ausgewogen. Wer sich heute von hoher Steuerund Prämienbelastung im Stich gelassen fühlt, wird bei einer Annahme zumindest bei der Steuerrechnung spürbar entlastet. Stimmen Sie deshalb am 8. März Ja zur Prämienabzugsinitiative und Nein zum Gegenvorschlag.
ten das
ger bearbeitet. Erst später setzte sich die vollständige Fassung durch, die heute als Standard gilt.
Gleich zu Beginn überzeugte Sibers Violoncello mit seiner gesanglichen Tiefe und einem warmen, erdigen, ausdrucksvollen Klang. Eoin Ducrot strich seine Violine mit grosser Hingabe, Präzision und viel Gefühl – alles Eigenschaften, die restlos in die Musik geflossen waren.
Für die Füsse blieb nur noch die Kombination aus Lackschuh und Adidas Sportsocke. Prioritäten muss man setzen. Dominic Chamot erwies sich am Klavier als sensibler Gestalter, der nicht nur begleitete, sondern das musikalische Geschehen strukturell zusammenhielt und vorantrieb. Besonders das Andante spannte einen eindrücklichen Bogen – eben wie zuvor beschrieben, zwischen Melancholie und Hoffnung. Was für eine wundersame Klangschönheit!
Ravels Trio in a-Moll führte dann in eine ganz andere, farbenreich schillernde Musikwelt. Das 1914 entstandene Werk verlangte von den Interpret/-innen einiges ab: höchste Präzision, rhyth-
mische Schärfe und ein ausgeprägtes Gespür für Klangfarben – Anforderungen, denen das Ensemble gerecht wurde. Im Pantoum-Satz, sozusagen einem virtuosen Scherzo, das auf der Grundlage einer malaiischen Gedichtform basiert, meistern die Musiker/-innen die komplexen rhythmischen Überlagerungen (drei Themen greifen ineinander!) mit spielerischer Leichtigkeit, während der langsame Satz eine fast entrückte Ruhe aussandte. Das energiegeladene Finale setzte einen glänzenden Schlusspunkt. Das Publikum zeigte sich begeistert. Als Zugabe erklang Charlie Chaplins bezaubernder «Spring Song». «Diamonds Are Forever» erwies sich so als treffender Titel für einen Abend, der die Beständigkeit grosser Musik feierte – Werke, die Jahrzehnte überdauern und in immer neuen Interpretationen leuchten. In der kleinen neugierigen Atmosphäre der Top-Secret-Konzerte wurde Kammermusik als lebendiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart präsentiert. Ein Konzert, dessen Nachklang bleibt – wie ein gut geschliffener Diamant.
Einsatz für Prämienabzug
Am Samstag, 31.Januar 2026, waren Vorstandsmitglieder der SVP-Sektion Sissach und Umgebung gemeinsam mit der Sektion Rehag in der Begegnungszone in Sissach präsent. Ein zentrales Anliegen war die Mobilisierung der Bevölkerung für ein kräftiges Ja am 8. März 2026 zur Initiative «Prämienabzug für alle». Mit einem Ja wird ermöglicht, dass die vollen Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung steuerlich abgezogen werden können. Angesichts seit Jahrzehnten stetig steigenden Krankenkassenprämien und gleichzeitig viel zu tiefen Versicherungsabzügen ist diese Initiative eine konkrete und spürbare Entlastung für alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Ebenso wurden mit grossem Einsatz und viel Engagement Unterschriften für drei wichtige Initiativen gesammelt. Die drei Initiativen verfolgen ein klares Ziel: unsere Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft finanziell zu entlasten und nachhaltig zu stärken.
Die breite Unterstützung aus der Bevölkerung zeigt deutlich, dass diese Anliegen den Nerv der Zeit treffen. Die hohe Anzahl gesammelter Unterschriften werten wir als starkes Zeichen des Vertrauens. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Sissach und Umgebung stehen hinter der SVP und sind bereit, aktiv mitzuhelfen, die Gemeinden zu stärken und die finanzielle Belastung der Bevölkerung zu reduzieren.
Ebenfalls am 8. März 2026 wählen die Einwohner von Sissach einen neuen Gemeinderat. Die SVP tritt mit Sonja Gerber an, einer äusserst kompetenten, engagierten und sympathischen Kandidatin.
Sonja Gerber besuchte die Vorstandsmitglieder persönlich bei der Unterschriftensammlung und nutzte die Gelegenheit, mit der Sissacher Bevölkerung ins Gespräch zu kommen und sich vorzustellen.
Remus Strub Vorstand SVP Sissach und Umgebung
Das gewisse Etwas
Gelterkinden Musik und Tanz mit Le Moulin à Poivre
Erika Bachmann
Die regionale Band «Le Moulin à Poivre» bereicherte den Sonntagmorgen mit einer feurigen Matinee im Kulturzentrum Marabu in Gelterkinden, wo Matthias Manzetti mit seinem Bühnen-Team für die fantasievolle Beleuchtung im Trockeneisnebel sorgte.
Sängerin Neele Pleiderer interpretierte ihre Lieder mit einer Stimme voller Verve und viel Ausdruck, Christoph Gysin spielte neben seiner Trompete auch Flügelhorn, den Shaker, die Bluesharp und den Guiro. Zusammen mit Adrian Schäublin auf seinem swingenden Keyboard/Klavier, mit dem groovenden Bass von Roberto Koch und den Drums und Percussion mit Michael Wipf brachten sie eine musikalische Reise von Jazz über Chansons und lateinamerikanische Rhythmen auf die Bühne.
Eine kleine Titel-Reise Die gespielten Titel boten eine grosse Vielfalt vom Liebessong aus dem Film «Gilda» von 1946 (Amado mio) zu Ennio Morricones «Lane Love» zum portugiesischen «deixa estar» (lass es sein) über die portugiesische Lebensfreude, bei dem die Fingerfertigkeiten des Bassisten besonders gefragt waren. Die einzelnen Soloparts in den Musikstücken der Musiker/-in erhielten jeweils viel Beifall. Die Versuchung von Tom Waits‚ «Temptation», wurde klanglich zelebriert. Das Zusammenspiel der Musiker/-
in passte und jedes Instrument und die Stimme ergaben einen mitreissenden Mix bis zum Lied «Whatever Lola Wants», wo sogar die Herrenstimmen noch ein kleines «Chörli» zum Gesang von Neele Pleiderer beisteuerten. Bandleader Christoph Gysin machte in den Musikstücken oft einen verschmitzten und zufriedenen Eindruck. Die Spielfreude der Band war spürbar. Die Mischung der Songs entstand mit der Inspiration, das gewisse Etwas auszudrücken. Das haben sie geschafft! Es wurde angekündigt, dass alle zum Tanzen gebracht würden, nur wagte sich niemand auf die freie Fläche vor der schönen Bühne im Kulturzentrum Marabu – zumindest während dem Auftritt der Band. Doch kamen dann noch Überraschungsgäste mit den beiden Tänzer/innen, Franca Bulloni und Samuel Torres, die eine mitreissende Tanzshow mit Salsa und Cha-Cha-Cha zur Musik von Le Moulin à Poivre vor der Bühne ablieferten.
Am Schluss wurde dann das zahlsreiche Publikum konkret mit sympathischer Anleitung von Samuel aufgefordert und viele folgten diesem Animationsaufruf.
So wurde das Band-Programm «That Certain Something – das gewisse Etwas» aus Musik mit Tanz komplettiert und mit Begeisterung vom Publikum aufgenommen. Und Sérgio Mendes’ «Mas Que Nada» konnte als Zugabe noch final mitreissen.
Eine überzeugende Wahl
Ich kenne Sandra Grossmann seit über 20 Jahren. In dieser Zeit habe ich sie als verlässliche, verantwortungsbewusste und engagierte Person erlebt. Sie ist präsent, übernimmt Verantwortung und denkt mit. Sie unterstützt andere, fördert Engagement und stellt sich nicht selbst in den Vordergrund. Wenn es Spannungen gibt, sucht sie das Gespräch. Wenn Fronten unklar sind, sorgt sie für Klärung. Sie vermittelt, statt zu polarisieren. Neben diesen persönlichen Eigenschaften bringt sie auch politische Erfahrung mit. Seit zehn Jahren ist Sandra Grossmann in einer Gemeindekommission aktiv und amtet derzeit als Präsidentin der GPK. Sie kennt die Abläufe, weiss, wie Verwaltung und Politik funktionieren, und übernimmt auch hier Verantwortung. Genau diese Eigenschaften braucht ein Gemeinderat: Verlässlichkeit, Sachlichkeit, Sozialkompetenz und die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Lösungen zu finden.
Sandra Grossmann ist deshalb aus meiner Sicht eine sehr gute Wahl für den Gemeinderat von Gelterkinden. Dass mit ihr bei insgesamt sieben Mitgliedern eine zweite Frau Einsitz nehmen könnte, ist kein Argument für eine Quote, sondern die logische Folge davon, dass sie fachlich und menschlich überzeugt. Ich empfehle Sandra Grossmann überzeugt zur Wahl. Claudia Dünner
Die Band Le Moulin à Poivre begeisterte das Publikum mit einer feurigen Matinee.
Salsa-Einlage mit Franca Bulloni und Samuel Torres. Fotos: E. Bachmann
Publikum im Kulturzentrum Cheesmeyer Sissach. Foto: Pier-Giuseppe Cacciatori
Stefan Degen, Gelterkinden, Präsident Steuer Liga
Johann Suter, Matthias Ritter, Remus Strub, Peter Riebli, Sarah Regez, Christian Ritter, und Matthias Liechti (v.l.). Foto: zVg
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Ein Nachmittag voller Harmonie und Geschichten
Niederdorf Jubilaren-Kaffikränzli im Gritt Seniorenzentrum Waldenburgertal Am Freitagnachmittag lud der Seniorenverein WB-Tal zu einem besonderen Jubilaren-Kaffikränzli ins Gritt ein. In gemütlicher Atmosphäre wurden die Jubilarinnen und Jubilare, welche im Jahr 2025 80, 85, 90, 95 oder gar 100 Jahre alt wurden, gefeiert und mit einem abwechslungsreichen Programm verwöhnt.
Schon beim Betreten des festlich dekorierten Saals war die Vorfreude spürbar. Nach der herzlichen Begrüssung durch Annarös Räuftlin genossen die Gäste feinen Kaffee und eine Auswahl an hausgemachten Kuchen aus der Gritt-Bäckerei.
Für den musikalischen Rahmen sorgte Rolf Jörin, der mit seinem Repertoire genau den richtigen Ton traf. Seine Melodien luden zum Schunkeln, Mitsingen und Träumen ein und schufen eine wunderbar lockere Stimmung, in der viel gelacht und geplaudert wurde.
Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags waren die Geschichten von Hanspeter Gautschin, aus dem Buch Erlebtes & Erzähltes, vorgelesen von Barbara Vogt. Mit diesen Geschichten konnte das Publikum Eintauchen was sie zum Teil selbst erlebt hatten im Tal. Die mal heiteren, mal tiefgründigen Erzählungen sorgten für Momente des Innehaltens und Schmunzelns und boten Gesprächsstoff an den Tischen.
Das Jubilaren-Kaffikränzli war ein voller Erfolg. Es bot Raum für Begegnung, liess alte Erinnerungen wachrufen und schuf neue gemeinsame Erlebnisse. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern sowie Annarös Räuftlin und Rolf Jörin die diesen Nachmittag so unvergesslich gemacht haben. Den Abschluss des Nachmittags wurde mit einer schwungvollen Polonaise, an der fast alle Jubilar/-innen mitgetanzt hatten und das absolute Highlight war, der Nachmittags beendetz. Es war schön zu sehen wie viel Lebensfreude in dieser Jubilaren-Runde steckte. Seniorenverein Wb-Tal, Barbara Vogt
SK Waldenburg-Mitglied höchster
Schwinger der Nordwestschweiz
Schwingen In Büren wohnhaft, aber als «Baselbieter/Waldenburger» gewählt Willi Wenger
Der 38-jährige Patrick Waldner aus Büren/SO ist der neue Präsident des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes (NWS). Waldner ist Nachfolger von Michael Saner aus Laupersdorf und somit nunmehr höchster Schwinger des die Kantonalverbände Aargau, BaselLandschaft, Basel-Stadt und Solothurn umfassenden Teilverbandes des Eidgenössischen Schwingerverbandes. Waldner – er war bisher Vizepräsident des NWS und bis Ende des vergangenen Jahres auch Präsident des Basellandschaftlich kantonalen Schwingerverbandes – wurde unlängst an der Delegiertenversammlung in Mümliswil in das verantwortungsvolle Amt gewählt. «Ich habe mir einiges vorgenommen», kommentiert der Finanzspezialist und Unternehmer gegenüber der ObZ. «Ich will als Präsident meine Aufmerksamkeit primär dem Sport widmen und mich in diesem Sinne auf das eigentliche Schwingen konzentrieren», sagt der zweifache Familienvater um ergänzend festzuhalten, dass der «Betrieb NWS» in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich und gut geführt wurde.
Diesen Weg will der Waldner durch den Einbau «neuer Elemente» weiterführen. Er denkt dabei unter anderem an das Teilverbandsfest, dem er einen zentralen Stellenwert beimisst. Dieses dürfe so gesehen kein Selbstläufer sein. Das heurige Fest findet in Mümliswil und jenes im kommenden Jahr in Sissach statt. Er hält weiter fest, dass «na-
türlich» auch das Brauchtum des Schwingsports mit all einen Schattierungen gepflegt werden müsse. «Für mich gehört dieses, speziell auch die Pflege der Kameradschaft, zu den unverzichtbaren Elementen.»
Der «schwingerisch» als Baselbieter geführte Waldner – er ist Mitglied des Bezirks-Schwingklubs Waldenburg –freut sich jedenfalls auf seine präsidiale Amtszeit, die einen weiteren Höhepunkt seiner ab dem Jahr 2000 auf dem Predigerhof in Reinach gestarteten und 22 Jahre lang dauernden Sport-Laufbahn mit weit über 300 Festen darstellt. Die-
Oberdorf
Kandidaturen Ersatzwahl Gemeinderat und Sozialhilfebehörde
Der Gemeindeverwaltung wurden folgende Kandidaturen gemeldet: Ersatzwahl ein Mitglied in den Gemeinderat:
• Schäfer Reto
• Theiler Brigitte
• Weinmann Monika
Ersatzwahl ein Mitglied in die Sozialhilfebehörde:
• Wiedmer Jan
Die Urnenwahl findet am 8.3.2026 statt. Die Wahlunterlagen werden den Stimmberechtigten in der Woche vom 9. bis 14.2.2026 zugestellt. Den Unterlagen liegt ein Informationsblatt mit den Kandidaturen bei.
Niederdorf
Absage Gemeindeversammlung vom 23. März 2026
Die Einwohnergemeindeversammlung vom 23. März 2026 ist wegen mangelnden spruchreifen Geschäften abgesagt. Die nächste ordentliche Gemeindeversammlung findet am 15. Juni 2026 mit dem Haupttraktandum Rechnung 2025 statt.
Ersatzwahl GRPK – 14. Juni 2026
Der Gemeinderat hat die Ersatzwahl für die Vakanz in der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) auf den Sonntag, 14. Juni 2026 festgesetzt. Für diese Wahl ist eine Stille Wahl möglich. Zur Ermöglichung der Stillen Wahl können bis zum Montag, 13. April 2026, 12 Uhr Wahlvorschläge auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. Eine Stille Wahl ist zustande gekommen, wenn am 13. April 2026, 12 Uhr, nur eine Kandidatur besteht. Andernfalls findet die erwähnte Urnenwahl statt. Erreicht von den dann zur Wahl stehenden Kandidaturen niemanden das Absolute Mehr, besteht eine weitere Frist für eine Stille Wahl von acht Tagen. Andernfalls findet am Sonntag, 27. September 2026 die Nachwahl statt, an welchem dann das Relative Mehr gilt. Formular für Wahlvorschläge können auf der Webseite www.baselland.ch/politik-und-behor-den/besondere-behoerden/landeskanzlei/politische_rechte/wahlen/wahlvorbereitungen heruntergeladen oder auf der Gemeindeverwaltung bezogen wer-
den. Interessierte Personen können sich beim GRPK-Präsident Urs Roth (Telefon: 0619619070) melden. Die Gemeindeverwaltung bittet die Kandidatinnen und Kandidaten ihr Interesse zu melden, damit diese publiziert werden können. Strassenmarkierungen
Auf der Kilchmattstrasse im Bereich des Schulareals sind die Strassenmarkierungen «Achtung Kinder» inkl. Schrift «SCHULE» und «20 km/h» aufgefrischt worden, damit diese wieder gut sichtbar sind und die dortige Verkehrssicherheit verbessert. Auch bei der Einmündung des Fuss- und Radwegs Hirschlang in die Bennwilerstrasse (Bereich «Mühle») ist die Verkehrssicherheit verbessert worden, indem quer über den Weg weisse Markierungen aufgezeichnet worden sind. Diese Massnahme soll verhindern, dass Radfahrerinnen und Radfahrer ungebremst über die Bennwilerstrasse in die Dorfgasse fahren.
Langenbruck
Bis zum Redaktionsschluss lagen keine Gemeindenachrichten vor.
• Stricknachmittag für alle, Vereinslokal, 14 bis ca. 17 Uhr
• Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue, 19 bis 20.15 Uhr
Jeden Dienstag
• Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9 bis ca. 11 Uhr
Jeden Mittwoch
• Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue, 10 bis 11 Uhr
• Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, 12 Franken/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag
• Kaffitreff für alle, Vereinslokal, 9.45 Uhr
• Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle, 9.15 bis 10.15 Uhr
Literarische Reise in die Welt der Erinnerungen
Neuerscheinung «Erlebtes & Erzähltes – Band 2»
pr. Autor Hanspeter Gautschin setzt mit «Erlebtes & Erzähltes – Band 2» seine literarische Reise in die Welt der Erinnerungen fort. Eine neue Sammlung von Geschichten, die das Wesentliche im Alltäglichen findet und die leisen Töne des Lebens feiert. In einer Zeit, die von Schnelllebigkeit geprägt ist, richtet der Autor Hanspeter Gautschin den Blick auf das, was bleibt: die kleinen, bedeutsamen Momente, die das Leben formen. Mit seinem neuen Buch «Erlebtes & Erzähltes – Band 2» knüpft er an den Erfolg seines ersten Bandes an und lädt Leserinnen und Leser erneut dazu ein, die Magie des Einfachen wiederzuentdecken.
eine Brücke zu schlagen zwischen einer fast vergessenen, handfesten Welt und den grossen Fragen des menschlichen Daseins.
Über den Autor: Hanspeter Gautschin ist ein Baselbieter Autor, der sich in seinen Werken den leisen und doch wesentlichen Themen des Lebens widmet. Mit einem feinen Gespür für Sprache und Atmosphäre fängt er die Schönheit des Alltäglichen ein und bewahrt Geschichten vor dem Vergessen. Seine Texte sind eine Hommage an seine Heimat, das Waldenburgertal, und zugleich ein Spiegel universeller menschlicher Erfahrungen.
se verlief für ihn gut und sie beinhaltete zahlreiche Glanzlichter mit letztlich 15 Kranzgewinnen. Den ersten Kopfschmuck holte er 2008 am Baselbieter Kantonalen in Pratteln. Bis zu seinem Rücktritt als Aktiver vor vier Jahren gewann er unter anderem dreimal den Nordwestschweizer Kopfschmuck. Er ist zudem im Besitz aller Kantonalkränze im NWS. «Meine grössten Erfolge sind jedoch die Teilnahmen an den Eidgenössischen Schwing- und Älplerfesten 2013 in Burgdorf und 2010 in Frauenfeld», stellt Waldner klar.
Geschichten, die Brücken bauen «Erlebtes & Erzähltes – Band 2» ist mehr als eine blosse Sammlung von Anekdoten. Gautschins Texte sind tief im Waldenburgertal verwurzelt, entfalten jedoch eine universelle Kraft. Sie erzählen von prägenden Begegnungen, von der Poesie des Alltags und von der stillen Weisheit, die in der Natur und den Menschen verborgen liegt. Ergänzt werden die Erzählungen durch nachdenkliche Märchen und Weihnachtsgeschichten, die gerade in der heutigen Zeit zum Innehalten anregen.
«Ich schreibe über Dinge, die nicht laut, aber wichtig sind», erklärt Hanspeter Gautschin. «Über das, was bleibt, wenn die Zeit weitergeht.» Seine Sprache ist präzise und unaufgeregt, seine Beobachtungsgabe scharf. Er schafft es,
Begrüssung der Jubilarinnen und Jubilaren.
Fotos: zVg
Die schwungvolle Polonaise war das Highlight des Nachmittags.
Der Verbandssitz bleibt im Kanton Solothurn. Michael Saner aus Laupersdorf, links, gratuliert seinem Nachfolger Patrick Waldner. Foto: zVg
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Sonntag, 8. Februar 10.00 Kirche Waldenburg, Wir feiern den Weltgebetstag der Kinder. Kinga Bär, Rahel Salathe und Regina Rudin, unsere Religionslehrerinnen, gestalten den ökumenischen Gottesdienst. An der Orgel begleitet uns Niggi Hublard.
Im Anschluss Apero in der Pfarrscheune. Donnerstag, 12. Februar 19.00 Kirche Waldenburg, Feier zum Weltgebetstag, die diesmal nach einer nigerianischen Liturgie gefeiert wird. Im Anschluss Beisammensein in der Pfarrscheune Waldenburg Ich will Euch stärken, kommt!
Die Liturgie für den Weltgebetstag 2026 kommt aus Nigeria. Nigeria liegt an der Westküste Afrikas. Das Klima reicht von äquadorial im Süden bis trocken im Norden, mit einem tropischen Klima in den zentralen Regionen. Nigeria verfügt übervielfältige natürliche Ressourcen, darunter Erdöl, Erdgas und eine Vielzahl von mineralischen Feststoffen. Über 250 ethnische Gruppen haben mit ihren Traditionen über Jahrhunderte zum reichen kulturellen Spektrum Nigerias beigetragen. Nigerias Musik, Tanz, Theater, die Tradition des Geschichtenerzählens und die bildende Kunstbeeinflussen auch die globale Kultur. Die Filmindustrie, Nolywood genannt, ist gemessen an den jährlichen Filmproduktionen zur zweitgrössten der Welt geworden. Auch die farbenfrohen Textilien gehören zur nigerianischen Kultur. Sie stehen für die Widerstandsfähigkeit und Kreativität der Menschen von Nigeria. Der Titel der diesjährigen Liturgie heisst ja: Ich will Euch stärken, kommt!
Anlässe
Tischreden 2026
Freitag, 13. Februar, 20.15, Leue Waldenburg, Pirmin Meier: «Typisch Schweiz: Republikanisches Christentum an den Beispielen Zwingli und Gotthelf»
Freitag, 27. März, 20.15, Leue Waldenburg, Walter Schriber: «Sind Albert
Leser schreiben
Schweitzers Ideen noch zeitgemäss? –Leben, Werk, Vermächtnis»
Donnerstag, 5. März, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Esther Schürch, 061 961 01 55 Konzert zur Einweihung des neuen Flügels – Spätromantisches Drama
Samstag, 7. März, 17.00, Kirche Langenbruck. Sergio Marrini, Violine und Assel Abilseitova, Klavier.
PROGRAMM
Richard Strauss (1864–1949): Sonate für Violine und Klavier in Es-Dur, op. 18 (1887).
Edward Elgar (1857–1934): Sonate für Violine und Klavier in e-Moll, op. 82 (1918).
Henryk Wieniawski (1835–1880): Thema original mit Variationen für Violine und Klavier, op. 15 (1854). Eintritt frei.
Vokalensemble
Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches
Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, von 17.00 bis 19.00, Samstag von 9.00 bis 12.00.
Eine Abstimmung von solcher Tragweite wie die vom 8. März zur SRG verdient Aufmerksamkeit. Die SRG spielt zweifellos eine wichtige Rolle, doch die hohen Kosten der Serafe-Gebühren sind für viele Haushalte und Unternehmen stark einschneidend. Wenn man die heutige Informationsflut genauer betrachtet – sei es über Radio, TV, Internet oder die täglichen Zeitungen – fragt man sich zu Recht, ob es noch zeitgemäss ist, dass nur die SRG von den hohen Zwangsgebühren profitiert. Natürlich bietet die SRG auch wertvolle und vielgenutzte Programme: Nachrichten, Sportanlässe oder die beliebte Musikwelle mit Wunschkonzerten für die ältere Generation. Diese Programme sind jedoch nicht die kostenintensiven Inhalte der SRG. Bedenklich sind vor allem die hohen Serafe-Gebühren: 335 Franken pro Haushalt und horrende Beiträge für Unternehmen, teilweise im vierstelligen Bereich – und das, obwohl der
Sender bei Jugendlichen kaum genutzt wird. Viele Zuschauer empfinden zudem die stark politisch linkslastige Ausrichtung bei Politsendungen als störend. Ein weiteres kritisches Beispiel ist das Gehalt der SRG-Chefin von 518000 Franken jährlich – mehr als das des Bundespräsidenten (490000 Franken) – während der Durchschnittslohn der SRG-Angestellten über 9200 Franken pro Monat beträgt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Ist es wirklich angemessen, dass viele Familien, Angestellte im Tieflohnsektor und Unternehmen so hohe Gebühren zahlen müssen, obwohl sie die SRG nur selten oder gar nicht nutzen? Meiner Ansicht nach: Nein. Deshalb appelliere ich, die nächste SRG-Senkungsinitiative zu unterstützen. Ein starkes Ja könnte die Gebühren nicht nur halbieren, sondern auf rund 200 Franken pro Haushalt senken – eine faire Entlastung für alle. Paul Eschbach Diegten
Agenda
Donnerstag, 5. Februar
9.30 Hölstein, Fiire mit de Chliine. Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0 bis 4 Jahren zusammen mit ihrer Betreuungsperson
Sonntag, 8. Februar
10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrer Raphael Hadorn. An der Orgel spielt Karin Jauslin. Kollekte: Obdachlosenzentrum Bulgarien. Anschliessend Kirchenkaffee
Freitag, 13. Februar
19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé
Für Kinder und Jugendliche
Samstag, 7. Februar
9.00 bis 12.00 MBG Hölstein –Wo ist Globi?
Montag, 9. Februar
17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Sunnewirbelsaal
Mittwoch, 11. Februar
14.00 bis 16.30 Kids-Treff Lampenberg, Treffpunkt: Foyer/MZH
Donnerstag, 12. Februar
9.30 bis 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel
Veranstaltungen
Gebet in Hölstein
Samstag, 7. Februar von 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Gemeinde, unsere Dörfer, unser Land und den Frieden in der Welt. Kontakt: Roland Steinle, 061 951 10 83
Singworkshop Der Singworkshop vom 7. Februar (11.00) findet nicht statt.
Voranzeigen
Wurst-Workshop
Freitag, 13. Februar um 18.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Hast du Lust zu wissen, was wirklich in der Wurst steckt? Dann pack mit an und stell deine eigene Wurst her! Kosten: CHF 50 pro Person (inkl. Material und Würste zum Mitnehmen). Anmeldung per WhatsApp bitte bis 8. Februar an Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60 Ökumenische Fastenwoche Samstag, 7. März bis Freitag, 13. März im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Die Gruppe trifft sich jeden Abend (ausser sonntags) von 18.30 bis 19.30, um einander zu unterstützen und zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch, so dass sich auch Fasten-Unerfahrene auf dieses Experiment einlassen können. Mit Anmeldung bis 20. Februar – alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Website www.ref-behoela.ch
Mitteilungen
Gemeindewochenende Vom 24. bis 26. April findet das nächste Gemeindewochenende statt. Als ganze Gemeinde von jung bis alt verbringen wir
Mehr Aufwand, höhere Steuern
Klar, es gibt Ehepaare, die profitieren von der Individualbesteuerung. Dies sind vor allem Doppelverdiener mit hohen Einkommen. Aber es gibt auch viele, die profitieren nicht. Vor allem Familien mit tieferen Einkommen, einem grossen Lohnunterschied oder nur einem Einkommen. Für diese ist es doppelt bitter. Sie füllen zukünftig zwei Steuererklärungen aus und profitieren nichts oder verlieren sogar.
Zwei Steuererklärung ausfüllen, um gleich viel oder sogar mehr Steuern zu bezahlen? Nein danke! Genau dies geschieht aber mit der Annahme der verunglückten Reform der Individualbesteuerung. Das ist übrigens kein Witz, sondern das Resultat der verabschiedeten Reform. Darum gibt es am 8. März 2026 nur eine Lösung: Sagen wir nein zur Individualbesteuerung! Sonst heisst auch für Sie schon bald: Zwei Steuererklärungen für mehr Steuern.
Matthias Ritter, Diegten
Landrat SVP
eine grossartige Zeit im Schwarzwald mit toller Gemeinschaft, ermutigenden Inputs, tiefen Gesprächen und Spiel & Spass. Den Flyer mit allen Informationen sowie der QR-Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage (www.ref-behoela.ch) oder in unseren Kirchen sowie im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Bei Fragen steht Pfarrer Raphael Hadorn gerne zur Verfügung. Das Vorbereitungsteam freut sich auf viele Teilnehmende!
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30
Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch
Agenda
Freitag, 6. Februar
10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 18.00 Dankesanlass Samstag, 7. Februar 18.00 Santa Messa Sonntag, 8. Februar 9.15 Einsingen Kinderchor 10.00 Ökum. Gottesdienst zum Kinderweltgebebtstag, ref. Kirche Waldenburg Montag, 9. Februar 9.30 SprachCafé in der Arche Mittwoch, 11. Februar 12.00 EK-Treffen mit Pessach 14.30 Ü60-Nachmittag, Frauenverein, Theater, MZH Oberdorf Donnerstag, 12. Februar 19.00 Ökum. Weltgebetstag, ref. Kirche Waldenburg Freitag, 13. Februar 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche, Anmeldung bis Donnerstag, 16.00
Zweimal Weltgebetstag Am Sonntag zum ökumenischen Kinderweltgebetstag, singt ein «zusammengewürfelter» Kinderchor, der Religionsklassen aus dem Waldenburgertal. Die Kinder treffen sich um 9.15 zur Probe. Um 10.00 beginnt die Feier. «Ich will euch stärken, kommt.» sagt Jesus bei Matthäus 11, 28–30. Was stärkt uns, dich? Was klaut dir die Kraft? Herzliche Einladung mitzufeiern Am Donnerstag, lädt die ökumenische Vorbereitungsgruppe zur Feier für die Erwachsenen ein. In der Liturgie, erzählen Frauen aus Nigeria aus ihrem Leben. Musikalisch begleitet werden wir vom Volksensemble unter der Leitung von Gabriela Freiburghaus. Anschliessend sind alle zum gemeinsamen Nachtessen eingeladen.
Beide Feiern finden in der reformierten Kirche in Waldenburg statt.
Ü-60 Nachmittag
Theater «D`Dante kunnt uff Bsuech» in der MZH Oberdorf, am Mittwoch, 11. Februar, um 14.30.
Es sind schwere Zeiten Ende der vierziger Jahre auf dem kleinen Hof von Margrit Kienzli. Arbeit ohne Ende, das Geld ist knapp, die Freuden rar. Dazu Ärger mit dem Knecht und die aufgebrachte Nachbarin in der guten Stube.
Und jetzt auch noch Besuch von der Tante! Der Frauenverein lädt ein und serviert nach dem Theater ein Zvieri. Freiwilliger Austritt. Das Vorbereitungsteam freut sich auf zahlreiche Besucher:innen
Pessach Jesus feierte mit seinen Freund:innen Pessach. Ein Essen, bei dem alles was man isst, eine Bedeutung hat. Vom Lammfleisch bis zum roten Traubensaft, vom flachen Brot bis zum Peterli. Nicht nur die Erstkommunionkinder dürfen ein solches Mahl geniessen auch Sie. Das Pessachessen für die Erwachsenen findet am Palmsonntag, 29. März ab 17.00 statt. Anmeldung bis 20 März. Flyer liegen auf, herzliche Einladung.
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Donnerstag, 5. Februar 14.00 bis 17.00 Pfarrhaus Diegten, Seniorennachmittag Sunneblätz
Sonntag, 8. Februar 10.00 Kirche Tenniken, regionaler Gottesdienst zum Valentinstag, Pfr. U. Dällenbach 18.15 Ref. Kirche Sissach, OnLine-Jugendgottesdienst
Mittwoch, 11. Februar 15.00 Gemeindezentrum Zunzgen, Fiire mit de Chliine, Pfr. U. Dällenbach mit Team, inkl. Zvieri