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085_2025

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 85 I 179. Jahrgang I Dienstag, 18. November 2025

Abwasser und die Abfallverordnung Dienstleisterwechsel beim Sozialen An einer Informationsveranstaltung in Knonau wurden ausgewählte Traktanden der künftigen Gemeindeversammlung erklärt. Seite 7

Aufgrund eines Flugblattes, welches in Maschwanden verteilt wurde, gibt der Gemeinderat eine zusätzliche Stellungnahme ab. Seite 8

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Primarschülerinnen erhielten am Zukunftstag einen Einblick in die Redaktion. Seite 6

Sportplatz Moos: Projekt der Stadt zurückgepfiffen Politikmüdes

«Neue technische Einrichtungen folgen.»

Seite 10 Isabelle Schaetti, Geschäftsführerin lamarotte. (Bild zvg)

Affoltern: Bezirksrat annulliert Urnenergebnis Livia HäberLing Die Freude der Stadt Affoltern und der lokalen Sportvereine währte kurz. Sieben Wochen ist es her, seit die Affoltemer Stimmberechtigten an der Urne Ja gesagt haben zur Modernisierung und Erweiterung der Sportanlage «Im Moos» – und damit auch zu einem Objektkredit über 18,6 Millionen Franken. Nun hat der Bezirksrat Affoltern das Abstimmungsergebnis mit Beschluss vom 11. November wieder aufgehoben. Er gab damit einem Einwohner recht, der im Vorfeld zur Abstimmung einen Stimmrechtsrekurs eingereicht hatte (der «Anzeiger» hat berichtet).

«Nicht bewilligungsfähig»

Steuerbehörde verteidigt Wohnsitz-Abklärungen Der Regierungsrat Ernst Stocker hat an einer Medienkonferenz das Vorgehen der kantonalen Steuerbehörde verteidigt. Dies nachdem Vorwürfe wegen übertriebener Methoden zur Überprüfung von falschen Wohnsitzangaben laut Bild iStock.com/swisshippo wurden. (red) Seite 9

Zur Erinnerung (auch wenn die Abstimmung, wie erwähnt, nicht allzu lange her ist): Mit dem Kredit über 18,6 Millionen Franken will die Stadt Affoltern die Sportanlage «Im Moos» modernisieren, sanieren und erweitern. Die Anlage umfasst aktuell sechs Spielfelder, eine Leichtathletikanlage und einen Kinderspielplatz. Zwei Gebäude stehen zur Verfügung, das städtische Garderobengebäude und das Mooshüsli des FCA, die sich beide in schlechtem Zustand befinden und rückgebaut werden sollen. An ihrer Stelle ist ein grosszügiges, neues

Infrastrukturgebäude mit genügend Garderoben, Lagerräumen oder einem Gastrobereich geplant. Die Leichtathletikanlage soll saniert werden. Neuerungen sind etwa eine Rollsportanlage mit Pumptrack und Skatepark oder neue Ausbauten für Kraft, Fitness oder Mannschaftssport. Ebenfalls vorgesehen: ein zweiter Kunstrasenplatz. In seinem Rekurs bemängelte der Stimmberechtigte, der Beleuchtende Bericht sei unvollständig und damit irreführend gewesen. Zum Beispiel kritisierte er, dass die Stadt ihm gewisse Unterlagen auf Nachfrage nicht ausgehändigt habe, oder dass Informationen zum Pachtverhältnis einer Ökowiese oder zum FC Affoltern fehlten. Die meisten dieser Vorwürfe wies der Bezirksrat zurück. Bis auf den Hauptkritikpunkt des Stimmbürgers. Die geplante Sanierung, Erweiterung und Erneuerung des Sportplatzes sei aufgrund der Grundwasserschutzzonen in der angedachten Form nicht bewilligungsfähig, hatte er kritisiert. Der zusätzliche Kunstrasen und die Pumptrackanlage seien nicht realisierbar. Diese Ansicht stützte der Bezirksrat in seinem Entscheid. Für die Stadt Affoltern ist die Sachlage derweil nicht so eindeutig. Sie prüft einen Weiterzug ans Verwaltungsgericht.

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Säuliamt? Wie steht es im Bezirk Affoltern mit dem Engagement in der Politik? Die Parteien haben ihre Stellungnahmen dazu abgegeben. Demnach ist die Tendenz, öffentliche Ämter zu bekleiden und eine Partei zu vertreten, abnehmend. Entweder kann dies daran liegen, dass die Prioritäten anders gesetzt werden, oder aber, dass es nicht mehr dem heutigen Zeitgeist entspricht, sich zu einer Haltung zu bekennen. Jedoch gibt es noch weitere Gründe. Lösungsansätze verfolgen die Parteien so einige, denn Interesse am politischen Geschehen ist im Knonauer Amt durchaus vorhanden, wie insbesondere das Leserforum des «Anzeigers» regelmässig zeigt. Aber scheinbar engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger lieber punktuell mit absehbarem Ende, statt längerfristig. (cle)

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Maschwanden hat Finanzsorgen Am vergangenen Wochenende trafen sich in Maschwanden Bewohnerinnen und Bewohner sowie Behördenvertreter beim Volg, um über die Zukunft des Dorfes zu sprechen. Mit dem Projekt «Maschwanden 2030» stellt der Gemeinderat Themen rund um die Zukunft des Ortes in den Fokus. Maschwanden erhält als einzige Zürcher Gemeinde Individuellen Sonderlastenausgleich (Isola). Nun gab es vom Gemeindeamt des Kantons Zürich allerdings schlechte Nachrichten. Den beantragten Beitrag für 2026 (908 000 Franken) kürzt der Kanton um knapp 308 000 Franken. Dickster Posten ist dabei das Naturbad, wo die Übernahme der Sonderlast von 178 000 Franken verweigert wird. Auch die Unterstützung für die Gemeinde- und Schulbibliothek (27 683 Franken) wurde vollumfänglich gestrichen. Begründet wurde dies damit, dass beide Angebote zwar von der Bevölkerung erwünscht, aber letztlich nicht dem Sinn und Zweck von Isola entsprächen, so der Kanton. (red)

Seiten 7 und 8

OFFIZIELLE NOTFALLZENTRALE IM AUFTRAG DES KANTONS ZÜRICH

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Auszeichnung für die Besten Vier junge Frauen wurden am Mittwoch im Spital Affoltern mit dem Lehrabschlusspreis 2025 ausgezeichnet. Der Arbeitgeberverband, das Lehrstellenforum, die Standortförderung Knonauer Amt und der KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern KGVBA verliehen Bild Regula Zellweger gemeinsam die mit je 1000 Franken dotierten Auszeichnungen. (red) Seite 13

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