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Selbstreflexion in der Buchdichtung des Properz Die Elegien des Properz drehen sich um Liebe, Tod, Freundschaften und Politik am Übergang von der Republik zum Prinzipat. Mit dem elegischen Narrativ eng verknüpft wird zugleich – nicht weniger dramatisch und radikal poetisch – die Medialität des Gedichtbuches als neues Phänomen der Literaturkultur in Rom verhandelt. Der Band legt den Fokus auf die (Selbst-)Inszenierung von materiellen Texten innerhalb vielfältiger Räume und Beziehungen mit Autor- und Leserinstanzen. Es eröffnen sich neue Perspektiven auf ein in der Forschungstradition als deutungsresistent bekanntes Gedichtkorpus und auf die Elegie als prominente Form au-

SBA 64

SCHWEIZERISCHE BEITRÄGE ZUR ALTERTUMSWISSENSCHAFT | 64

Elegie als Medienfiktion

SCHWEIZERISCHE BEITRÄGE ZUR ALTERTUMSWISSENSCHAFT | 64

gusteischer Poesie. Ebenso regt die Auseinandersetzung mit den Medien-

Elegie als Medienfiktion

fiktionen an zu Fragen nach deren historischen Bedingungen.

Cornelia Ritter-Schmalz hat Lateinische Philologie sowie Deutsche

Selbstreflexion in der Buchdichtung des Properz

Sprach- und Literaturwissenschaft studiert. Sie ist Mitherausgeberin des Bandes Antike Texte und ihre Materialität (2019) und wurde 2024 an der

CORNELIA RITTER-SCHMALZ

Universität Zürich in Lateinischer Philologie promoviert.

SCHWABE VERLAG www.schwabe.ch

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CORNELIA RITTER-SCHMALZ


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