Skip to main content

9783796554087_LP

Page 1

das Funktionieren formallogischer Kalküle. Kants nicht-formale ­transzendentale Logik verlangt, sich auf den ‹ Widerspruch › das heisst auf die Einheit Entgegengesetzter einzulassen. Sie vermittelt Begriff und Anschauung, Logik und Erfahrung, trägt also phänomenologische Züge. Im Begriff der ‹ Perspektivität › wird diese Vermittlungsbewegung Kants Verständnisstufe des ‹ Ich › entsprechend entfaltet. Dabei gewinnt eine Philosophie an Form, die nicht über positivierbare ­Gegenstände spricht, sondern versucht, durch die Arbeit am Begriff zu verstehen, was es heisst, nicht formallogische Modellwelten, sondern Wirklichkeit ins Wort zu setzen.

DAVID SCHMEZER hat in Bern, Hongkong, Taipeh und Wien Philosophie, Geschichte und Deutsche Literaturwissenschaft studiert.

www.schwabe.ch

Logik

als der ‹ Widerspruch ›, dessen Vermeidung Voraussetzung ist für

der Perspektivität

Limes der formalen mathematischen Logik, nichts anderes nämlich

Logik

Das ‹ Ich ›, Leitmotiv des deutschen Idealismus, ist kein Hirngespinst, sondern der sich selbst enthaltende Begriff. Als solcher ist es der

DAVID SCHMEZER

Logik der Perspektivität

DAVID SCHMEZER

der Perspektivität Eine phänomenologische Interpretation von Kants Kritik der reinen Vernunft


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
9783796554087_LP by Schwabe Verlag - Issuu