das Funktionieren formallogischer Kalküle. Kants nicht-formale transzendentale Logik verlangt, sich auf den ‹ Widerspruch › das heisst auf die Einheit Entgegengesetzter einzulassen. Sie vermittelt Begriff und Anschauung, Logik und Erfahrung, trägt also phänomenologische Züge. Im Begriff der ‹ Perspektivität › wird diese Vermittlungsbewegung Kants Verständnisstufe des ‹ Ich › entsprechend entfaltet. Dabei gewinnt eine Philosophie an Form, die nicht über positivierbare Gegenstände spricht, sondern versucht, durch die Arbeit am Begriff zu verstehen, was es heisst, nicht formallogische Modellwelten, sondern Wirklichkeit ins Wort zu setzen.
DAVID SCHMEZER hat in Bern, Hongkong, Taipeh und Wien Philosophie, Geschichte und Deutsche Literaturwissenschaft studiert.
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Logik
als der ‹ Widerspruch ›, dessen Vermeidung Voraussetzung ist für
der Perspektivität
Limes der formalen mathematischen Logik, nichts anderes nämlich
Logik
Das ‹ Ich ›, Leitmotiv des deutschen Idealismus, ist kein Hirngespinst, sondern der sich selbst enthaltende Begriff. Als solcher ist es der
DAVID SCHMEZER
Logik der Perspektivität
DAVID SCHMEZER
der Perspektivität Eine phänomenologische Interpretation von Kants Kritik der reinen Vernunft