Nr. 49 I 6. Dezember 2012 I Tel. 0732/76 10-39 44 I www.kirchenzeitung.at Einzelpreis: € 0,95 I 4020 Linz, Kapuzinerstraße 84 I Jg. 68
Marias Sorge gilt den Krügen. Brunnen sind in der Bibel immer wieder Orte, an denen Menschen Gottes Botschaft übermittelt wird. Auch die Verkündigung der Geburt Jesu wird oft an einem Brunnen – beim Wasserschöpfen – dargestellt.
3 Im Gespräch. Pfarren helfen einander in Geldnöten. 4 Diözese. Katholische Aktion zur Wehrpflicht-Abstimmung.
KIZ/MF
10 Medien. Zeitung contra Internet.
Zum Marienfest am 8. Dezember
Maria – Hüterin der Krüge Maria ist es, die Jesus aufmerksam macht: Die Krüge sind leer. So wird es bei der Hochzeit von Kana erzählt. Dass die Krüge des Lebens nicht trocken werden – darum geht es beim Marienfest am 8. Dezember. Einer der einträglichsten Geschäftstage soll der 8. Dezember 2012 werden. Das „Fest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ ist zum „Einkaufssamstag“ geworden – mit erfreulichen Ausnahmen. Doch gerade an diesem Fest wird deutlich, wie trocken die Krüge des Lebens werden, wenn die Aufmerksamkeit nur dem
6 Reportage. Schwerhörig.
gilt, was man kaufen kann. Eine Zeit lang hat man Freude daran, dann entledigt man sich dieser Dinge. Wasser schöpfen hat wohl zur täglichen Arbeit Marias gehört. Sie ist keine Spiel- und Spaßverderberin. Dass die Krüge nicht leer werden, war ihre Sorge. Auch in der Vorweihnachtszeit soll der Blick nicht dem Überflüssigen, nicht den Dingen mit Ablaufdatum gelten – zumindest nicht dem allein. Es hieße, den Durst der Seele mit untauglichen Mitteln stillen. Freude soll am Ende stehen. In den Kirchen wird davon die Rede sein – am 8. Dezember.
18 Bewusst leben. Raus aus dem Gewaltkreislauf. 21 Jugend. Auf der Suche nach Sinn. 28 Kultur. Singen wie Krippenhirten. 22 Impressum