KiZ-ePaper 46/2012

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Nr. 46 I 15. November 2012 I Tel. 0732/76 10-39 44 I www.kirchenzeitung.at Einzelpreis: € 0,95 I 4020 Linz, Kapuzinerstraße 84 I Jg. 68

 Der Staat trägt immer weniger für Entwicklungshilfe bei. Fotolia

3 Im Gespräch. Wie viel Auto braucht der Mensch?  4 Diözese. Im Spannungsfeld von Ortskirchen und Gesamtkirche. 6 Reportage. Dunkle Geschichte. 9 Lokal. Sportpfarre Pfandl. 11 Thema. Die Lage in Syrien.

14 Glaube. „seelenstark“ mit Teresa.

Der Staat greift in die Schüsseln der Armen Ab dem Jahr 2014 will Österreich die Mittel für Entwicklungshilfe um ein Drittel kürzen. Nur für das Jahr 2013 wurde die Kürzung ausgesetzt. Standen 2010 noch 85 Millionen Euro an staatlichen Entwicklungshilfegeldern zur Verfügung, werden es 2014 nur noch 53 Millionen sein. Österreich ist damit kein verlässlicher Partner für Menschen in benachteiligten Ländern mehr. Auch dass sich Bundespräsident Heinz Fischer hinter die Anliegen der Entwicklungsorganisationen gestellt hatte, nützte nichts. Eigeninitiativen zu fördern, das wird auch von Politiker/in­nen gerne als Tugend propagiert. Wenn es konkret wird, sieht die Sache anders aus. So wurde der kirchlichen Ent-

wicklungsorganisation „Jugend Eine Welt“ zuletzt von der Finanzmarktaufsicht sogar verbotene Einlagegeschäfte vorgeworfen. Hintergrund: Idealisten stellen der Organisation Geld in Form von zinsenlosen Darlehen zur Verfügung, statt es anderswo gegen Zinsen zu veranlagen. Sie wollen, dass mit ihrem Geld Vernünftiges geschieht. „Jugend Eine Welt“ kann mit diesen Darlehen Projekte zwischenfinanzieren. Jetzt lenkte die Finanzmarktaufsicht doch ein. „Jugend Eine Welt“ darf weiterhin mit zinsenlosen Darlehen arbeiten. Allerdings: Im Falle eines Konkurses müssen zuerst alle anderen Gläubiger bedient werden, dann erst die Darlehensgeber/innen von „Jugend Eine Welt“. Dennoch ist man bei „Jugend Eine Welt“ erleichtert. Seite 10

18 Bewusst leben. Stricken, häkeln, filzen. 21 For You. Verzichten oder konsumieren? 28 Kultur. Hitparade „Gotteslob“. 22 Impressum.


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