Nr. 43 I 25. Oktober. 2012 I Tel. 0732/76 10-39 44 I www.kirchenzeitung.at Einzelpreis: € 0,95 I 4020 Linz, Kapuzinerstraße 84 I Jg. 67
Die Konturen Österreichs drohen ins Schwimmen zu geraten. Wodicka
6 Soldaritätspreis. Eine starke Starthilfe ins Leben. 9 Pfarren. Gottes Wort für Kinder. 10 Thema. Bischof Zsifkovics zur Bischofssynode.
14 Glaube. Beten mit Teresa von Avila. 18 Beratung. Neue Kraft aus Konflikten.
Immer wieder Österreich Vielgerühmt, vielgeprüft, vielgeliebt. Das ist Österreich – geht es nach dem Text der Bundeshymne. Doch mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Staatsvertrag steht es nicht allzu gut um die Beliebtheitswerte der Republik. Politiker auf der Anklagebank, Aussageverweigerung, Koalitionsstreitigkeiten. Politiker in Östereich haben wohl selbst dazu beigetragen, dass das Vertrauen in die Politik in eine bedrohliche Schieflage geraten ist. Der Nationalfeiertag wäre die Chance, sich auf die positiven Aspekte in Bezug auf Österreich zu besinnen, statt poltisches Hickhack fortzusetzen. Von Glück kann man reden, in einem der wohlhabendsten Länder leben zu dürfen. Deshalb handelt
jeder grob fahrlässig, der Österreich bloß als Krisenland hinstellt. Vielmehr gilt es, die Bereitschaft zu stärken, diesen Wohlstand nicht nur für sich selbst abzuzsichern, sondern auch jenen zukommen zu lassen, die unter echten Krisen leiden. Von Glück kann man reden, mitten in einem friedlichen Europa zu leben. Aber wie sehr engagiert sich Österreich für eine Fortsetzung dieses „Einigungsprozesses“, auch für Staaten, die jetzt noch außerhalb stehen? Das Ansehen Österreichs beruht nicht auf sportlichen Erfolgen. Welches Ansehen hat Österreich etwa bei Flüchtlingen – oder in der so genannten Dritten Welt? Und welches Ansehen hat Österreich bei den Österreicherinnen und Österreichern selbst? Das ist die Herausforderung. Seite 3 und 20
21 For You. Mit Musik die Messen beleben. 22 Impressum. 28 Kultur. Das Paradiesgärtlein.