Nr. 7 I 16. Februar 2012 I Tel. 0732/76 10-39 44 I www.kirchenzeitung.at Einzelpreis: € 0,95 I 4020 Linz, Kapuzinerstraße 84 I Jg. 67
Ein herzhafter Biss in den Faschingskrapfen gibt auch einen Vorgeschmack auf den Himmel.
Alois Litzlbauer
3 Im Gespräch. Diakone – ein Modell für die Zukunft.
Der Fasching hat eine religiöse Wurzel
Eine Ahnung von Himmel Das Wichtige macht sich in der Gesellschaft allzu breit – und es drückt oft schwer auf die Stimmung. Da wäre nur Mühe und Pflicht. Die Kirche wird dabei in den Bereich der Wichtigkeiten abgedrängt. Es ginge dort um das Seelenheil – und das heben sich die Leute halt lieber für später auf. Schön und lustig wäre es nur außerhalb der Kirche, vermuten sie – und meiden, was nach Kirche riecht. „Johannes, nimm dich nicht so wichtig“, hat Papst Johannes XXIII. einmal von sich ge-
sagt. Genauer: Er träumte von einem Engel, der ihm dies zugeflüstert hätte, als er angesichts seiner Amtslasten Probleme mit dem Einschlafen hatte. Seither konnte er wieder ruhig schlafen. Der Fasching hat eine tiefe religiöse Wurzel. Sie spürt der Lebensfreude auf den Grund. Für einige Tage rücken die Wichtigkeiten an den Rand – damit Platz ist für das, was Freude macht, und die Ahnung wächst von dem, was Gott mit dem Menschen im Sinn hat.
6 Reportage. Vom Leben im „Glasscherben-Viertel“. 10 Interview. Hubert Feichtl bauer. Die Glut erhalten. 12 Panorama. Kälte in Weißrussland. 18 Beratung. Das „Ich“ bleibt ungehört. 21 ForYou. „Krautschädl“ wollen zum Songcontest. 28 Kultur. Schutz statt Schutt. 22 Impressum.