CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 11 I 179. Jahrgang I Dienstag, 10. Februar 2026
Kandidierende «beschnuppern»
Emotionaler Abschied
In Knonau und auch in Hedingen stellen sich die Kandidierenden an Wahlveranstaltungen Fragen aus dem Publikum. Seiten 5 und 9
Nach 25 Jahren gibt Rägle Brawand den Taktstock weiter. Der Musikverein Harmonie Hausen gestaltete sein Jahreskonzert als «Best of». Seite 8
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Markante Entwicklung steht bevor
Jahre alt ist der neue Trainer des FCWB, Hesam Mirzai. Er folgt auf Stephan Lichtsteiner. Seite 20
«Kein Planen, kein Arrangieren, kein Posieren.»
Neugestaltung des Stalliker Dorfzentrums stösst am Infoabend auf reges Interesse
Seite 7 Hanspeter Merz, Fotograf, Aeugst.
Florian HoFer
(Bild Florian Hofer)
Die Aussicht, dass Stallikon einmal ein neues Dorfzentrum bekommen und sich in städtebaulicher Hinsicht markant weiterentwickeln könnte, lockte am Mittwochabend zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner in die LoomattTurnhalle. Dort standen Planerinnen und Planer sowie der Gemeinderat von Stallikon bereit, um dem Stimmvolk Red und Antwort zu stehen.
Einen Monat vor den Wahlen in Affoltern Im Vorfeld der Erneuerungswahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatssitze vor. Die Porträts für 13 Gemeinden im Bezirk Affoltern sind bereits erschienen. In der heutigen Ausgabe setzt die Stadt Affoltern den Schlussstrich unter die Serie. Zehn Kandidaten und Kandidatinnen bewerben sich für die sieben Sitze im Stadtrat. Auswahl gibt es also reichlich. Alleine drei Kandidaten und Kandidatinnen bewerben sich um das Amt des Primarschulpräsidiums. Ohne Gegenkandidatur verläuft die Wahl ums Stadtpräsidium. Trotz vollmundiger Ankündigung noch vor Jahresfrist haben die Bürgerlichen keinen Gegenkandidaten gefunden. Doch auch Eveline Fenner muss erst das absolute Mehr erreichen. (red)
Verlässliche Einnahmequelle Wie bereits berichtet, plant die Gemeinde auf mehreren Grundstücken rund um das Gemeindehaus Alters- und Mietwohnungen sowie eine Neugestaltung des Dorfplatzes. Das hinter dem alten Schulhaus und der Gemeindeverwaltung liegende Grundstück würde die Genossenschaft Hofgarten aus Zürich im Baurecht nutzen und dort nach neuester Berechnung 36 Alterswohnungen realisieren. Dafür erhält Stallikon einen Basislandpreis von 1.5 Millionen Franken und in der Folge einen regelmässigen Baurechtszins, der für die Gemeinde eine über die Jahre verlässliche Einnahmequelle darstellt. Im Bereich links und rechts der Dorfstrasse sollen 39 Familienwohnungen gebaut werden. Die Mieten sollten heutiges Marktniveau haben (2500 bis 2900 Franken bei einer Viereinhalb-Zimmer-Wohnung), sich dann
«Der Kostenbeitrag ist hart, aber fair verhandelt worden.» Reto Bernhard, Gemeindepräsident Stallikon
allerdings in Zukunft nicht weiter nach oben entwickeln, sagte Eva-Maria Nufer von der Genossenschaft Hofgarten. Das Land dazu würde die Genossenschaft für
Gewerbevereine im Bezirk
Seiten 15 bis 19 Sie stellten dem Stalliker Publikum die Planung für die Neugestaltung des Dorfzentrums vor (von links): Gemeindepräsident Reto Bernhard, Eva-Maria Nufer von der Genossenschaft Hofgarten und Architekt Roger Ricklin. (Bild Florian Hofer) ANZEIGEN
einen Preis von 3.8 Millionen Franken von der Gemeinde kaufen. Der Dorfplatz selber bleibt aber weiterhin Gemeindeland. Über die Kosten informierte Gemeindepräsident Reto Bernhard. Insgesamt müsste das Stimmvolk am 8. März einer Kostenbeteiligung von maximal 1.9 Millionen Franken zustimmen. Darin enthalten sind der Rückbau des Schulhauses Dorf (550 000 Franken), Entsorgungskosten aufgrund von Bodenbelastungen (350 000 Franken) oder auch der neue Dorfplatz (350 000 Franken). «Der Kostenbeitrag ist hart, aber fair verhandelt worden», versicherte Bernhard. Sein Fazit: «Der Gemeinderat
ist überzeugt, dass der Verkauf des Grundstücks in der Kernzone trotz eines tieferen Verkaufspreises im Interesse der Allgemeinheit liegt», so Bernhard. Mit dem Projekt werde dringend benötigter altersgerechter Wohnraum geschaffen. Dies entspreche einem wichtigen öffentlichen Anliegen. Bei der Aussprache nach der Präsentation und auch beim nachfolgenden Apéro kamen zahlreiche Detailpunkte zur Sprache. Klar wurde dabei, dass die neue geplante Tiefgarage keine öffentlichen Parkplätze beinhalten wird. Auch wenn die ersten Überlegungen zur Thematik bereits 2014 gemacht wur-
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Cathrin Füglister in den Schulzweckverband Bezirkswahl vom 8. März
Zug um Zug zur geschätzten Tradition Wieder einmal ist im Schulhaus Butzen Schachfieber ausgebrochen Ein besonderer Tag für die Schulhäuser Butzen und Semper in Affoltern: Der Schachgrossmeister Nico Georgiadis hat die Primarschule besucht – bereits zum fünften Mal. Im Mittelpunkt standen drei 4. Klassen, mit denen Nico Georgiadis einen Schachnachmittag mit Spielanalyse durchführte. Mit viel Leidenschaft erklärte er den Schülerinnen und Schülern strategische Ideen, typische Fehler und kluge Spielzüge. Dabei ging es um vorausschauendes Denken, Konzentration und Problemlösefähigkeiten – Kompetenzen, die weit über das Schachbrett hinaus von Bedeutung sind. Dann spielte der Grossmeister simultan gegen eine Gruppe von zehn Kindern. (red)
In dieser Ausgabe startet der «Anzeiger» die neue Serie «Gewerbevereine im Bezirk». Brigitte Reemts Flum spricht mit den Präsidentinnen und Präsidenten der Gewerbevereine, fragt sie zur Entstehungsgeschichte und über die Zukunft. Im ersten Teil stellt Dominik Stierli den Gewerbeverein Obfelden vor. Der «Ur-Obfelder», wie er sich selbst bezeichnet, ist seit letztem Jahr der Präsident und freut sich, den Gewerbeverein in die Zukunft zu führen. Der Gewerbeverein darf in diesem Jahr bereits sein 50-jähriges Bestehen feiern und er zählt aktuell über 70 Mitglieder. Wenn es nach Stierli geht, dann dürfen es aber auch ruhig noch mehr werden. Auch da liegt ein Schwerpunkt seines Wirkens. (red)
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den: Viel schneller wird es auch jetzt nicht gehen. Wenn das Stimmvolk am 8. März ein Ja in die Urne legt, wird erst einmal ein Gestaltungsplan erstellt. 2027 folgt eine weitere Abstimmung in der Gemeinde. Auch die Mitglieder der Genossenschaft Hofgarten müssen dann zustimmen. 2030 könnte der Baubeginn erfolgen. Erstbezug wäre dann etwa 2032. Wer heute schon weiss, dass er einmal dort wohnen möchte, kann sich bei der Gemeinde in eine Warteliste eintragen lassen. Die liegt bereits jetzt auf. «Stalliker werden bei der Wohnungsvergabe bevorzugt», hiess es.
Schach-Grossmeister Nico Georgiadis war zu Besuch im Schulhaus Butzen in Affoltern. (Bild zvg)
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