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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 10 I 179. Jahrgang I Freitag, 6. Februar 2026

Misstöne auf Social Media

Prämierter Griff in die Tasten

Im Obfelder Wahlkampf ist die Kandidatin fürs Gemeindepräsidium mit markanten Aussagen auf der Plattform Crossiety aufgefallen. Seite 3

Livio Kehrli aus Hedingen ist ein hoffnungsvoller Nachwuchspianist, der schon einige Auszeichnungen gewonnen hat. Seite 5

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Seiten mit Leserbriefen gibt es heute. Man merkt: Bald sind Wahlen. Seiten 10 bis 14

«Ich freue mich sehr, Teil dieses Teams zu sein.» Seite 23 Freestyle-Skierin Lina Kozomara nimmt an Olympia teil. (Bild zvg)

Geldsegen für die Stadt Affoltern

Acht Kandidatinnen und Kandidaten traten am Montag im Kasionsaal auf (von links): Claudia Spörri (SVP, bisher), Ernst Beeler (Gewerbe/SVP, neu), Pascal Santi (FDP, neu), Stefan Kessler (Grüne, neu), Moderator Bernhard Schneider, Eveline Fenner (EVP, bisher, Stadtpräsidentin), Markus Gasser (EVP, bisher), Galina Bruder (parteilos/SP, neu) und Franz Wipfli (Die Mitte, neu). (Bild Claudia Eugster)

Wer wird bald die Stadt regieren? Im Kasinosaal stellten sich acht der zehn Personen vor, die am 8. März in Affoltern kandidieren Florian HoFer Mehr als 120 Personen machten sich am Montagabend in Affoltern auf den Weg, um am grossen Wahlpodium der Interparteilichen Konferenz Affoltern (IPK) teilzunehmen. Die hatte alle Stadtratskandidatinnen und -kandidaten aufs Podium geladen, die bei einer Partei oder zumindest von einer Partei portiert werden. Für neun der zehn Personen, die sich für den Stadtrat bewerben, trifft das zu. Einzig Yvonne Accorinti-Aeberli blieb wegen dieser Regel aussen vor. Während dies im Vorfeld ein wenig politisches Rumoren ausgelöst hatte, war am Abend zu diesem Thema nichts zu vernehmen. Ebenso nahm das Publikum

Schule kündigt Systemwandel an

auch zur Kenntnis, dass die bisherige GLP-Politikerin Claudia Ledermann aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein konnte.

Mit der Stoppuhr in der Hand Aber auch mit den verbleibenden acht Personen war das Podium auf der Bühne im Kasinosaal gut gefüllt. An mehreren Stehtischchen reihten sich die Kandidatinnen und Kandidaten auf, bereit, sich den Anweisungen des Moderators Bernhard Schneider zu fügen. Der führte mit freundlich-eiserner Hand und praktisch mit der Stoppuhr durch den Abend und sagte, er freue sich auf harte Diskussionen – die es dann auch gab. Die Begrüs-

sung hatte jedoch Orlando Rabaglio übernommen. Er ist von der Partei Die Mitte und hat derzeit in dieser Funktion das

«Die vielen Besucherinnen und Besucher sind ein Zeichen dafür, dass unsere Demokratie lebt.» Orlando Rabaglio, Präsident der IPK

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lebt», sagte Rabaglio. Er strich die Rolle der Parteien heraus, die durch ihre Vorselektion den von ihnen portierten Personen gewissermassen einen Gütestempel verpassten. «Die sind zur Wahl geeignet», so sein Votum. Klar wurde an dem Abend, dass ein überwiegender Teil des Publikums grossen Respekt für alle Kandidierenden zeigte. Was die Kandidaten und Kandidatinnen zu sagen hatten:

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Präsidium der IPK inne. «Die vielen Besucherinnen und Besucher sind ein Zeichen dafür, dass unsere Demokratie

Kappel im Wandel der Epochen Drei eigenständige Dörfer für eine Gemeinde

Die Primarschulpflege Bonstetten will sich in pädagogischer Hinsicht weiterentwickeln. Sie hat deshalb die Vision Primarschule Bonstetten 2033 verabschiedet. Dabei geht es darum, Antwort auf die wachsenden Heraus- beziehungsweise Überforderungen des heutigen Schulsystems zu geben. Dafür brauche es einen grundlegenden pädagogischen Systemwandel, kündigt die Primarschulpflege Bonstetten an: «Lehrpersonen werden zu Lernbegleitenden, Klassen zu Lerngruppen, Klassenzimmer zu flexiblen Lernräumen, Prüfungen zu individuellen Lernnachweisen (Zeitpunkt individuell – dann, wenn das Kind bereit ist) und starre Lektionen werden zu selbstbestimmt organisiertem Lernalltag.» (red)

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Freude bei der Stadtverwaltung in Affoltern: 6 Millionen Franken wurden noch vor Jahresschluss in die Kassen gespült. Der Grund: Die Stadt hatte in früheren Jahren, gestützt auf die inzwischen aufgehobene Jugendheimgesetzgebung, im Zusammenhang mit den sogenannten Versorgertaxen, das Geld bezahlen müssen und erhält jetzt einen Teil zurück. Dies weil einige Zürcher Gemeinden dagegen erfolgreich vor Gericht klagten. Insgesamt hat die Stadt Affoltern beim Kanton sogar Rückforderungen in der Höhe von insgesamt über 11 Millionen Franken geltend gemacht. Ein Teil davon wird vom Kanton bestritten. (red)

Im Gemeindeporträt von Kappel beleuchtet der einheimische Martin Platter liebevoll die verschiedenen Facetten dieser Gemeinde, die eigentlich aus den drei eigenständigen Dörfern Uerzlikon, Hauptikon und Kappel selbst besteht – eine Liebeserklärung an die 1383-SeelenGemeinde. Weiter dürfen sich die Kandidierenden vorstellen. Die fünf bisherigen treten erneut zur Wahl an, und Martin Hunkeler stellt sich wieder für das Amt des Gemeindepräsidenten zur Verfügung. Auf Seite 11 findet sich zudem die Vorstellung von Corina Venzin, einer «wilden» Kandidatin, deren Name daher nicht auf dem Wahlzettel steht, für den offenen Sitz in der Primarschulpflege. (red)

Das jährliche Waldfest im Uerzliker Erdbeeriholz ist legendär. (Bild Martin Platter)

Seite 19 bis 21

Wir haben den Durchblick.

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