20260205_WOZ_LIWANZ

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Donnerstag, 5. Februar 2026, 64. Jahrgang, Nr. 6

Ex-Gemeinderat Feiner verstorben

Felix Feiner war von 1989 bis 2001 als Einwohnerrat in Wettingen tätig und von 2001 bis 2013 als Gemeinderat. Die SP Wettingen spricht von einem grossen Einsatz für die soziale Gerechtigkeit. (LiWe) S. 4/5

Sportler wurden an Gala geehrt

An der Wettinger Sportlerehrung im Tägerhard wurden die siegreichen Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 geehrt. Zwischen Reden, Unterhaltung und kulinarischen Genüssen blieb Zeit für den gegenseitigen Austausch unter Sportlern. (ihk) S.2/3

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Im «Rössli»

gibts

Fisch

Der Portugiese Hugo Gomes bringt die Fischküche nach Würenlos – und wird dafür ausgezeichnet.

Seit zwei Jahren führt Hugo Gomes mit seiner Partnerin Lisa Grossmann das Würenloser «Rössli». Seine Leidenschaft: frischer Fisch. Nach einem anonymen Testverfahren wird der Gasthof von der «Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch» nun für seine Fischküche ausgezeichnet. Das freut den 32-jährigen Koch besonders. Denn in seinem Heimatland Portugal gehören Fischgerichte zur Alltagsküche. (bär) S. 10/11

Hugo Gomes kocht im Gasthof Rössli besonders gerne Fisch. Melanie Bär

WETTINGEN

REGIONALPOLIZEI

Verkehrsinformation Kinderfasnacht

Am Samstag, 14. Februar, findet um 14.15 Uhr in Wettingen der Kinderfasnachtsumzug statt. Besammlung ist ab 13 Uhr auf dem Rathausplatz. Während des Umzugs wird die Landstrasse im Teilstück Bahnhofstrasse bis Staffelstrasse und Alberich-Zwyssig-Strasse im Teilstück Landstrasse bis Zentralstrasse für sämtliche Fahrzeuge gesperrt. Die Ausfahrt Kreisel St.-Bernhard-Strasse/Alberich-Zwyssig-Strasse ist in Richtung Zentrum für den Fahrzeugverkehr bis Umzugsende gesperrt. Weiter wird die Dorfstrasse zwischen Kirchweg bis Dorfstrasse 12/17 für den Fahrzeugverkehr, ausgenommen Anwohner, gesperrt. Eine entsprechende Umleitung ist signalisiert. Aus diesem Grund ist mit Verkehrsbehinderungen im Raum Wettingen zu rechnen.

Die Regionalpolizei WettingenLimmattal bittet die Verkehrsteilnehmer, die Signalisation zu beachten (Umleitung/Parkverbot Zentrum Landstrasse, PP West Rathaus, Bahnhofstrasse).

Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 417 92 00 erreichbar.

INSERATE

AUS DER GEMEINDE

Öffentliche Auflage Betriebsreglement Flughafen Zürich Aktuell liegt das Verfahren zur Genehmigung einer Änderung des Betriebsreglements 2014/2017 des Flughafens Zürich öffentlich auf. Der Gemeinderat prüft die Inhalte der öffentlichen Auflage und wird – wenn angezeigt – entsprechende Schritte einleiten.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung Wettingen folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

LESERBRIEF

Ein Abend mit viel

An der Sportlerehrung im Wettinger Tägerhard gaben sich Siegerinnen und Bestplatzierte die Ehre. Geehrt wurden Altbekannte, aber auch neue Talente.

IRENE HUNG-KÖNIG

Weiss gedeckte Tische, Tischnummern und Menükarten. Die Gäste hatten die Sportkleidung gegen Anzüge und Kleider getauscht. Sportminister Philippe Rey fand: «Heute Abend schwitzen wir nicht, wir feiern.» Die Sportlerehrung 2025 im Wettinger Tägi kam wieder in gewohntem Rahmen daher. Die letztjährige Ehrung musste aufgrund des fehlenden Budgets kleiner ausfallen. So traf man sich im Mai in der Aula Margeläcker, statt eines opulenten Abendessens gab es einen Apéro riche.

bereits beim Betreten des Tägis «kontrolliert» hatten, gaben sich zunächst schüchtern und später umso selbstsicherer. Ihren selbst gebrauten Energy-Drink mit Wasser aus den Bündner Alpen «durfte» Badens Stadtammann Markus Schneider degustieren. Dieser leerte das Glas ein einem Zug. «Noch nie hat jemand das ganze Glas ausgetrunken», meinte Casper Caduff.

Tänzerinnen wurden Weltmeister Zu den grossen Abräumern des vergangenen Jahres zählten wie gewohnt der HC Rotweiss Wettingen, der Tennisclub, Kyokushinkai Karate, der STV Wettingen, die Leichtathleten des LV sowie die Schwimmerinnen und Schwimmer der Behindertensportgruppe. Für internationale

... mit der persönlichen Note!

Wir machen aus Ihrem Event einen Anlass, der in bester Erinnerung bleibt. Wir sind jederzeit dabei, Weihnachtsfeier, Business-Lunch, eine Hochzeit, Privatanlässe oder eine Geburtstagsfeier mit Freunden – wir feiern mit Euch!

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Massive Zunahme des Fluglärms über Baden-Wettingen Bald würde Realität, was schon seit langem befürchtet worden war. Im ergänzten Betriebsreglement des Flughafens Zürich werden die jetzigen Abflugrouten über dem Kanton Zürich mit der «erweiterten Linkskurve» nach Westen in den Kanton Aargau verschoben Dies bedeutete für die Region Baden, Wettingen, Würenlos, Neuenhof, dass neu fast 70% der Abflüge über unseren Köpfen stattfinden würden. Insgesamt wären dies etwa 7000 Flüge pro Monat. Der Kanton Zürich möchte somit einen grossen Teil des Fluglärms rücksichtslos in den Kanton Aargau verschieben. Dies würde in erster Linie einem massiven Kapazitätsausbau dienen.

Nun ist es an den betroffenen Gemeinden, sich vehement dagegen zu wehren. Zudem ist der Kanton Aargau aufgerufen, mit einer pointierten Einsprache unsere Region vor diesen unzumutbaren Lärmimmissionen zu schützen und für eine gerechtere Verteilung der Flugbewegungen zu plädieren. Denn immer noch gilt: Wer sich nicht wehrt, wird überflogen.

Marianne und Kurt Weber, Wettingen

Moderator Calvin Stettler wies auf diesen Umstand hin und bemerkte, dass auch er sich in diesem Jahr wieder in «Schale geschmissen» habe. Der Sportmoderator von SRF führte gekonnt und mit viel Witz durch den Abend. Unterstützung erhielt er durch die Musikschule Wettingen, welche mit ihren Jazz-Songs für gelungene Unterhaltung sorgte. Als Calvin Stettler gar den Saal verlassen musste, um eine Anfrage des Zivilschutzes zu beantworten, sprangen Sophie Gugger und Casper Caduff von «Comedy Alarm» ein. Die beiden Sicherheitsleute, welche die Gäste

«Noch nie hat jemand das ganze Glas ausgetrunken.»

CASPER CADUFF, «COMEDY ALARM»

Erfolge sorgten das Tanzteam «Estimation», welches den Weltmeistertitel am Global Dance Open holte. Tänzerin Noelia Weidmann von Natmove sicherte sich die Silbermedaille an den Vizeweltmeisterschaften an den World Championships. Und schliesslich holten Mitglieder von HC Rotweiss Wettingen den U-21-Europameistertitel im Hallenhockey.

INSERATE

Der Special Award geht an den Wettinger Sportausschuss. Irene Hung-König

Glamour und Gewinnern

Verschiedene Teams konnten als Schweizermeisterinnen und Schweizermeister im Turnen, Cupsieger im Beachsoccer oder Feldmeisterinnen ein Kuvert mit Preisgeld in Empfang nehmen.

Bei den Einzelerfolgen stach die Siegerin des UBS-Kids Cup, Liza Leuenberger, heraus. Sie erklärte, dieser Erfolg sei mega cool. Und als ihr Vorbild erwähnte sie die äusserst

erfolgreiche Schweizer Leichtathletin Mujinga Kambundji.

60 Vereine gibt es in der Gemeinde Wettingen. Gemeindeammann Markus Haas befand, dass die Vereine eine riesige Rolle spielen würden. «Die Juniorinnen und Junioren kommen weg vom Handy und haben dadurch mehr Gemeinschaft.»

Die Präsidentin der Sportschützen Wettingen-Würenlos, Darunee Fros-

sard, erklärte unverblümt: «Wir sind zu faul, um zu joggen, deshalb machen wir eine Sportart zur Muskelentspannung.» Die Sportschützen trainieren die olympischen Distanzen 10 und 50 Meter. Der Verein wurde 1907 unter dem Namen Flobertschiessverein Wettingen-Kloster gegründet.

Wie jedes Mal an der Sportlerehrung wurde ein Special Award ver-

geben für Menschen, die sich eher im Hintergrund um die Bedingungen für eine erfolgreiche Sportkarriere kümmern. Dieses Mal konnte Philippe Rey gleich mehrere Exemplare verteilen. Der aufgelöste Sportausschuss der Gemeinde mit Rémy Monney, Fabio Moser, Marcel Benz, Pascal Schelbert, Daniel Notter, Stefan Frey und Cristina Bertozzi erhielten die Auszeichnung.

Liza Leuenberger, Gewinnerin des UBS-Kids Cup, wird von Moderator Calvin Stettler interviewt.
Irene Hung-König
Sportminister Philippe Rey begrüsst die Gäste. Alexander Wagner
(v.l.) Alessio Brunold, Max Fischbach, Timo Graf, Jens Flück. Alexander Wagner

WETTINGEN/NEUENHOF

NACHRUF

In dankbarer Erinnerung an Felix Feiner Mit grosser Betroffenheit nimmt die Sozialdemokratische Partei Wettingen Abschied von Felix Feiner, der sich über viele Jahre mit grossem Engagement für das Wohl der Gemeinde eingesetzt hat – von 1989 bis 2001 als Einwohnerrat und von 2001 bis 2013 als Gemeinderat von Wettingen.

Felix Feiner war Sozialdemokrat aus Überzeugung. Sein politisches Handeln war geprägt von einem tiefen Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde. Ein besonderer Schwerpunkt seines Wirkens lag in der Verkehrspolitik. Er setzte sich konsequent für eine Verkehrspolitik ein, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt: sicher, umweltverträglich und für alle zugänglich. Ob Förderung des öffentlichen Verkehrs, bessere Bedingungen für den Fuss- und Veloverkehr oder eine ausgewogene Entlastung der Wohnquartiere – Felix Feiner verstand Verkehr stets als Teil der Lebensqualität in Wettingen. Dabei verband er ökologische

INSERATE

Verantwortung mit sozialem Augenmass.

«Politik hat mich Geduld gelehrt», war eine von Felix Feiners Aussagen. Zuständig für den Verkehr musste er immer wieder erleben, dass es oft sehr lange dauert, bis eine Idee realisiert werden kann. Umso mehr freute es ihn, dass fristgerecht zu seinem Abschied aus dem Gemeinderat die Linie 12 vom Bahnhof Wettingen zum Kantonsspital in Betrieb genommen werden konnte.

Im Einwohnerrat wie auch im Gemeinderat überzeugte Felix Feiner durch Sachkenntnis, Ausdauer und Dialogbereitschaft. Er wirkte lösungsorientiert und verantwortungsbewusst, suchte tragfähige Kompromisse und verlor dabei seine Grundwerte nie aus den Augen. Dafür genoss er parteiübergreifend grossen Respekt.

Felix Feiner war ein verlässlicher Kollege, ein engagierter Gemeindepolitiker und ein Brückenbauer. Sein Einsatz für eine faire und zukunftsgerichtete Verkehrspolitik hat Wettingen nachhaltig geprägt.

Mit seinem Tod verliert Wettingen eine engagierte politische Stimme und die SP einen geschätzten Genossen und Freund. Die Parteimitglieder nehmen in Dankbarkeit Abschied von Felix Feiner und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Sozialdemokratische Partei Wettingen

Das sagt die Bevölkerung

An einem Informationsanlass konnten sich erstmals die Einwohnerinnen und Einwohner zur möglichen Ansiedlung von Hitachi Energy im Tägerhard äussern. Es gab viele Fragen – auch kritische.

SIBYLLE EGLOFF FRANCISCO

Die Gemeinde lud vergangenen Donnerstagabend in den Eventsaal des Tägi, um Einwohnende über den möglichen Zuzug des Tech-Konzerns Hitachi Energy zu unterrichten.

Die Firma spielt mit dem Gedanken, ihren Schweizer Hauptsitz ins Tägerhard zu verlegen. Dort soll auf zwei Parzellen der Ortsbürgergemeinde ein Campus für rund 400 Millionen Franken gebaut werden. Ab 2030 sollen auf dem 100000 Quadratmeter grossen Areal verschiedene Produktions- und Lagerhallen sowie Büro- und Administrationsgebäude für bis zu 3000 Mitarbeitende entstehen. Für Wettingen könnte dies jährliche Steuereinnahmen von bis zu 10 Millionen Franken bedeuten.

Aufgrund der Vorteile für die Gemeindefinanzen und für die regio-

VERMISCHTES WETTINGEN

Winzerinnen und Winzer des gemeinsamen Jubiläumsweins. zVg

Rund 80 interessierte Wettingerinnen und anlass.

nale Wirtschaft legt sich Wettingen ins Zeug, damit Hitachi tatsächlich ins Tägerhard zieht. Das ist jedoch noch alles andere als gewiss. Es seien noch andere Standorte in der Schweiz im Rennen, betonte Ammann Markus Haas (FDP) am Informationsanlass, wie das «Badener Tagblatt» berichtete.

«Es ist uns wichtig, den Dialog zu öffnen», sagte Haas zu den rund 80 erschienenen Wettingerinnen und Wettingern. Ziel der Veranstaltung

kenntnis zum Winzerhandwerk, zur Gemeinde Wettingen und in Verbundenheit zur Geschichte des Klosters. Folgende Produzenten tragen dazu bei: Benz Weine, Gemeinde Wettingen, Grafeguet, Klosterweine, Steimer Weinbau, Vino1750 und die WeinStern AG. Die Kelterung erfolgt durch Steimer Weinbau. Aus den sorgfältig ausgewählten Trauben wird es ein Cuvée weiss und rot geben. Ab ca. November 2026 ist der Jubiläumswein verfügbar. (zVg)

Jubiläumswein zu 800 Jahre Kloster Wettingen Im «Klosterjahr 2027» feiert der Kanton Aargau die beiden Gründungen des Klosters Muri vor 1000 Jahren und von Wettingen vor 800 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums werden auch in Wettingen diverse Anlässe stattfinden. Im Hinblick auf dieses grosse Jubiläum haben sich sieben Wettinger Winzerinnen und Winzer zusammengetan, um einen gemeinsamen Jubiläumswein zu produzieren. Ein Be-

Stabsübergabe nach 10Jahren beimTV Wettingen Am 30. Januar hielt der Turnverein Wettingen seine 133. Generalversammlung im «Zwyssighof» in Wettingen ab. Nach 9 Jahren im Amt als Kassier tritt Severin Egloff aus dem Vorstand zurück. Er verweist in seinem Schlussvotum auf die gute finanzielle Lage des Vereins und ermutigt die Anwesenden zur Mitarbeit im Ehrenamt. Severin Egloff wird für seinen langjährigen Einsatz gedankt. Im Rahmen der GV

Felix Feiner zVg

ölkerung zu Hitachi

war es, den Puls der Bevölkerung zu fühlen. Sie sollte die Gelegenheit haben, ihre Meinung kundzutun und Fragen zu stellen.

Die Mehrheit der Anwesenden äusserte sich positiv zum Ansiedlungsprojekt. «Tolles Projekt, hervorragend aufgegleist, gutes Gelingen!» oder «Bitte nicht von Ewiggestrigen blockieren lassen», schrieben Teilnehmende auf Post-its. Sie konnten sich über diverse Informationsstelen zu Themen wie Umwelt, Mo-

Basil Baumgartner übergibt nach 10 Jahren das Präsidium beim TVWettingen an Jonas Schmidli. zVg

bilität, Landschaft und Verfahren sowie im Gespräch mit kantonalen und lokalen Experten ein Bild vom Projekt machen.

Doch es gab auch kritische Stimmen. Vor allem das Thema Verkehr und das befürchtete höhere Verkehrsaufkommen wegen der bis zu 3000 neuen Arbeitskräfte lösten viele Fragen und Bemerkungen aus. «Eine direkte Zufahrt von der Autobahn auf das Gelände wäre sinnvoll», hiess es beispielsweise. Eine gute Verkehrsplanung, die Priorisierung der S-Bahn-Haltestelle Tägerhard und ein direkter Bus an den Bahnhof Wettingen wurden gefordert. Doch auch Umweltthemen interessierten. «Aufwertungs- und Kompensationsmassnahmen für Natur und Landschaft inklusive Naherholung» wurden gewünscht. Jemand erkundigte sich: «Woher kommt das Ersatzland für die Landwirte?» Und auch der Wildtierkorridor, der durchs Tägerhard geht, wurde angesprochen.

Ammann Haas nahm die Fragen, Inputs und Forderungen entgegen und zeigte sich erfreut über die mehrheitlich positiven Feedbacks. Er versprach: «Wir werden diese in unsere weitere Planung einfliessen lassen und alle Schritte weiterhin offen kommunizieren.»

AUS DER GEMEINDE

Knigge für Hundehalter Die öffentlichen Spiel- und Sportplätze in Neuenhof sind beliebte Aufenthaltsund Vergnügungsorte für Jung und Alt. Damit alle Freude daran haben, gilt: Rücksicht nehmen auf Mitmenschen, Sorge tragen im Umgang mit den Geräten und die geltenden Bestimmungen einhalten. Schliesslich sind auch die Abfalleimer an besagten Orten zu benutzen. In letzter Zeit wird zudem vermehrt festgestellt, dass Hundehaltende den Kot ihrer Vierbeiner liegen lassen. Besser wäre es, damit die Robidogs zu «füttern»!

Baubewilligungen sind erteilt worden an: Cornelia Benz, Neuenhof, für einen Schwedenofen mit Kamin über Dach, Parzelle Nr. 2311, Dorfstrasse 12a, Neuenhof; Hüsne und Mahir Dügünyurdu, Neuenhof, für Einfriedung/Sichtschutz (bereits er-

LESERFOTO

stellt), Parzelle Nr. 2688, Hinterdorfstrasse 4e, Neuenhof; Andrea Eisenburger, Neuenhof, für Installation Klimaanlage bei REFH, Parzelle Nr. 2087, Schiblerstrasse 20, Neuenhof; Immo STEG AG, in Vertretung StWE Lindenpark, Zürich, für Erneuerung Quartierspielplatz, Parzellen Nr. 871, 1860, 2649, 2650, 2651, 2652, 2653, 2654, 2655, Neuenhof.

Termine Bis 15. Februar: Schulferien; 6. und 20. Februar, 12 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 2. März: Häckseldienst.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag/Donnerstag, 8–11.30 Uhr, Mittwoch, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch.

Leserin Claudia Weiss aus Neuenhof war beim Egelsee und hat dieses Foto geknipst. Dazu schreibt sie: «Einfach wunderschön, auch wenn es kalt zum Laufen war.»

Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.

Korrigendum

In der Ausgabe vom 29. Januar gab es einen Fehler auf der Frontseite im Artikel zu Ammann-Anwärter Tobias Baumgartner. In der Auflistung des aktuellen Neuenhofer Gemeinderats ging der im Oktober 2025 gewählte Gordon Dinacher (parteilos) vergessen. Die Redaktion entschuldigt sich für das Versehen. Die Redaktion wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Mit Nina Rinderknecht hat der TV Wettingen eine kompetente Nachfolge als Kassierin.

Nach 10 Jahren im Amt als Präsident reicht Basil Baumgartner das

Zepter weiter. Er blickt auf bewegte Jahre zurück. Der Umzug in die neue Dreifachturnhalle im Margeläcker, der Zusammenschluss mit der Geräteriege und die Corona-Krise sind die Meilensteine in seinen Präsidialjahren. Zum neuen Präsidenten wird Jonas Schmidli gewählt. Jonas bringt viel Erfahrung in strategischem und übergeordnetem Denken mit, was ihn mit seiner Leidenschaft zum Verein zur idealen Nachfolge von Basil macht. Jonas Schmidli wird viel Genugtuung in seinem neuen Amt gewünscht und Basil Baumgartner für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle des Vereins gedankt. Auch ihm wurde die Ehrenmitgliedschaft erteilt. Simon Erdin wird neu in den Vorstand gewählt und übernimmt die technische Leitung sowie die Verantwortung des Vereinsgeräteturnens, welche bis anhin bei Jonas Schmidli lag. Auch ihm wird gutes Gelingen und viel Freude in seinem neuen Amt gewünscht. (zVg)

Wettinger informierten sich am GemeindeAlex Spichale

Verkehrsanordnungen

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt:

Verfügende Behörde

Gemeinde

Name der Strasse

Art der Verkehrsbeschränkung

Gemeinderat Spreitenbach

8957 Spreitenbach

Art der Verkehrsbeschränkung

Seefeldweg 21; Parzelle Nr. 2405; Am Kandelaber beim Eingang von der Schmittengasse

Halten verboten (Signal 2.49)

Einsprachen

Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Verkehrsbeschränkung wird erst nach erfolgter

Signalisation rechtskräftig.

Gemeinderat Spreitenbach

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 9. März 2026

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Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

1. Alili, Lorisa (w), geb. 2013, serbische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 110

2. Aliti, Blerim (m), geb. 1992, nordmazedonischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Geeracherstrasse 15

3. Bakhouz, Maram (w), geb. 2006, niederländische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Dorfstrasse 69

4. Bunjaku geb. Ajvazi, Merita (w), geb. 1982, kosovarische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Kreuzäckerstrasse 2

5. Choukri, Fatima (w), geb. 1973, niederländische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Dorfstrasse 69

6. Fonseca Ferreira, Beatriz (w), geb. 2014, portugiesische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Brüelstrasse 36

7. Januzaj, Agon (m), geb. 2004, kosovarischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Rotzenbühlstrasse 35

8. Kamberi, Amra (w), geb. 2015, kosovarische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Shopping-Center 13

9. Sefedini, Dhurata (w), geb. 2001, kosovarische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Bahnhofstrasse 61

10. Yusef, Yusef (m), geb. 1990, Yusef, Ronya (w), geb. 2022, Yusef, Iliana (w), geb. 2024, alle syrische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Grabäckerstrasse 12

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Gemeinderat Spreitenbach

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AUS DER GEMEINDE

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Selbstverständlich können auf Voranmeldung auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden. Für weitere Infos: Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch.

AUS DER GEMEINDE

Termine 9. Februar, 14.30 Uhr, Erzählcafé mit Theresa Kuhn – Meine Schulzeit, Bibliothek Spreitenbach, Quartierzentrum Langäcker; 12. Februar, 19 Uhr, Regierungsübernahme Bräusi-Vögel Spreitenbach, Obstgarten Spreitenbach; 16. Februar, 17 Uhr, Unentgeltliche Rechtsauskunft; Gemeindehaus Spreitenbach. Weitere interessante Veranstaltungen können dem Veranstaltungskalender unter www.spreitenbach.ch entnommen werden.

Öffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter der Gemeindekanzlei Spreitenbach sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30–15 Uhr. Für weitere Infos: Telefon 056 552 91 00 oder unter www.spreitenbach.ch.

INSERATE

GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch

Baugesuchsnummer: BG 2026-01

Restaurant öffnet wieder

Für 1,65 Mio. Franken haben die Spreitenbacher Ortsbürger das Restaurant Heitersberg mit Wohnung und Nebengebäuden gekauft. So wollen sie die künftige Nutzung des Gebiets und des Restaurantbetriebs mitgestalten.

MELANIE BÄR

Spreitenbach mit, dass die Ortsbürger das Restaurant am 30. Januar samt Wohnung, Nebengebäuden und Spielplatz gekauft haben. Gesamthaft weisen die zwei Parzellen eine Fläche von 2082 m2 auf. «Die Liegenschaft ist ortsbildprägend für den Weiler Heitersberg», heisst es in den Traktanden zur Ortsbürgergemeindeversammlung im November 2025. Mit dem Erwerb wollte die Ortsbürgergemeinde deren langfristige Nutzung im Sinne des Gemeindeinteresses sichern und gestalten.

Bauherrschaft: Gemeinde Killwangen Schürweg 2 8956 Killwangen

Grundeigent.: do.

Bauherrschaft: do.

Projektverfasser: Ingenieurbüro Senn AG Südallee 2 5415 Nussbaumen

Bauobjekt: Steinbruchstrasse 8956 Killwangen (Parz. Nr. 144/126/124)

Bauvorhaben: Strassen- und Werkleitungssanierung Steinbruchstrasse Zusatzbewilligung des Bundes/Kantons: keine

Steinbruchstrasse Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der

Das Baugesuch liegt vom 5. Februar 2026 bis 9. März 2026 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf.

Einsprachen sind innert der Auflagefrist an denGemeinderatKillwangenzurichten.Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Gemeinderat Killwangen

«Als Kind spazierten wir mit unseren Eltern ab und zu am Sonntagmorgen mit einer befreundeten Familie ins Restaurant Heitersberg», erinnert sich Gemeindepräsident Markus Mötteli zurück und fügt an: «Während die Erwachsenen einen Apéro nahmen, durften wir die Jukebox bedienen.» Mötteli ist nicht der Einzige, der mit dem Restaurant Heitersberg positive Erinnerungen verbindet. Bei vielen sind die hausgemachten Rauchwürste, die Familie Gsell vom eigenen Bauernbetrieb in der anfänglichen Besenbeiz anboten, noch in bester Erinnerung. Aus der Besenbeiz wurde ein bekanntes Ausflugsrestaurant, das vor zwei Jahren seine Türen schloss.

Doch hoffentlich nicht mehr lange: Am Montag teilte die Gemeinde

Neuer Pächter gesucht

Auch das Restaurant soll bleiben und die Türen «so bald als möglich wieder öffnen», wie Mötteli auf Anfrage sagte. Eine spezialisierte Firma bereitet zurzeit die Ausschreibung vor. Die Neuverpachtung wird durch die Ortsbürgerkommission eng begleitet. Man sucht einen Pächter, der «den Betrieb mit einem nachhaltigen, zur Umgebung passenden gastronomischen Konzept weiterführt».

Wegen eines Wasserschadens müssen Boden und Wände in einem Gastraum erneuert werden. Um den künftigen Pächter miteinzubeziehen, wird mit der Sanierung gewartet. Noch unklar ist, was mit dem Wagenschopf und der Scheune passiert und ob die Wohnung unabhän-

gig vom Pachtvertrag vermietet wird. Bisher hatten die Pächter darin gelebt, nun steht sie leer. Während des Mitwirkungsverfahrens der Bau- und Nutzungsrevision im 2022 wurde vorgesehen, das Gebiet in eine Wilerzone zu ändern. Eine Überlegung sei, die Gebäude als Wohnungen umzunutzen. Noch stehen sie in der Landwirtschaftszone. Ein Abriss steht für die Ortsbürger ausser Frage. «Denn wir würden in der Landwirtschaftszone keine Bewilligung für ein Wohngebäude bekommen.» Es bestehen auch Ideen, Räume für die Allgemeinheit zu schaffen. Schon vor dem Kauf bestanden Pläne für den Ausbau der Scheune zu einem Eventraum. Die Baubewilligung wurde vom Kanton aufgrund nicht zonenkonformer Nutzung abgelehnt.

Das Restaurant Heitersberg gehört jetzt den Spreitenbacher Ortsbürgern – nun suchen sie einen Pächter.
Rahel und Guido Gsell übergeben an Markus Mötteli und Manuela Weber (l.) zVg

SPREITENBACH

VERMISCHTES

Das gemeinsame Fondue-Essen fand grossen Anklang. Ian Stewart

Stimmungsvoller Start ins Jubiläumsjahr Als Auftakt zum 70-Jahr-Jubiläum der Theatergesellschaft Spreitenbach (TGS) versammelten sich am 25. Januar 25 Mitglieder in der Waldhütte Spreitenbach. Präsident Gregi Nick sorgte mit einem feinen Fondue für das leibliche Wohl und damit für beste Stimmung. Der Anlass erwies sich als rundum gelungen und bot viel Raum für angeregte Gespräche und geselliges Beisammensein. Natürlich drehte sich ein Grossteil der Gespräche auch um das diesjährige Theaterprojekt. Bereits jetzt darf verraten werden: Aufgeführt wird das Stück «Häsch en Vogel», inszeniert von Ueli Hirzel und Jasmine Baumann. Die Aufführungen finden am 6./7. sowie am 13./14. November statt. Abschliessend sei noch erwähnt, dass die Theatergesellschaft dringend auf der Suche nach Helferinnen und Helfern jeglicher Art ist. Unterstützung ist jederzeit herzlich willkommen. (zVg)

Schweizer Sportfischermesse Am Samstag, 7., und Sonntag, 8. Februar, verwandelt sich die Umwelt-Arena mit der Schweizer Sportfischermesse ins Mekka der Schweizer Sportfischerei. Ob Profi, Hobbyang-

ler oder Einsteiger – an der Sportfischermesse werden alle fündig. Über 80 Aussteller und mehr als 50 Top-Marken präsentieren die neuesten Trends, Produkte und Techniken rund ums Angeln. Mit über 5000 Besucherinnen und Besuchern zählt die Messe zu den grössten Fischer-Events der Schweiz. UmweltArena, Samstag, 7. Februar, 9–18 Uhr sowie Sonntag, 8. Februar, 9–16 Uhr. Alle Infos unter www.umweltarena.ch. (zVg)

Erzählcafé Sich begegnen. Geschichten aus dem Leben erzählen. Zuhören. Die Runde zum Thema «Meine Schulzeit – Furchtbar oder wunderbar?» wird moderiert von der ausgebildeten Erzählcafé-Moderatorin Theresa Kuhn. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bis Donnerstag, 5. Februar. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Montag, 9. Februar, 14.30–16.30 Uhr. (zVg)

Regierungsübernahme Bräusi-Vögel Spreitenbach Am Schmutzigen Donnerstag übernehmen traditionell die Bräusi-Vögel das Zepter in Spreitenbach und setzen die Regierung für die kommenden 10 Tage ab. Die Regierungsübernahme wird auf dem Areal Hof Obstgarten vor und in der Stallbar vollzogen. Dies passiert, nachdem die Bräusi-VögelGugge ihre neusten Musikstücke in ihren neuen Gwändli und Grinde (Masken) präsentieren durften, mit einer Fasnachtsrede an den amtierenden Gemeinderat. Areal Hof Obstgarten, Dorfstrasse 41, Donnerstag, 12. Februar. Offen ab 19 Uhr mit Verpflegung vom Grill sowie kühlen und heissen Getränken vor und in der Stallbar. Für die anwesenden Gäste wird gratis ein Punch offeriert; 20 Uhr, Einmarsch der Bräusi-Vögel-Gugge. (zVg)

Grossaufmarsch beim Netzwerken

170 Gewerbetreibende und Gemeindemitarbeitende trafen sich vergangene Woche zum alljährlichen Austausch.

MELANIE BÄR

Mit 8500 Arbeitsplätzen und 900 Firmen ist Spreitenbach nicht nur Wohn-, sondern auch Arbeitsort. «Uns ist der Kontakt zu den Betrieben sehr wichtig», sagte Gemeindepräsident Markus Mötteli (Mitte) vergangene Woche vor den 170 Vertretern solcher Firmen. Seit vielen Jahren lädt der Gemeinderat zum Industrieund Gewerbeapéro ein, heuer folgten der Einladung so viele wie noch nie.

Unter ihnen waren etwa Stephanie Kiener und Lara Pfaff von der Limmatstadt AG. Sie tauschten sich mit Barbara Stübi und Patrick Kühne von der Torgen GmbH über Fachkräftemangel und die Anstellung von Lernenden aus. «Wir haben uns vorher nicht gekannt, der Anlass ist eine gute Möglichkeit zum Netzwerken», freute sich Kiener.

Diese Gelegenheit nutzten nicht nur die Geschäftsleute, sondern auch die Mitarbeitenden der Gemeinde Spreitenbach. Jelena Perez etwa, die seit knapp einem Jahr die Jugendarbeit leitet und viele Ideen hat, mit den Betrieben zusammenzuarbeiten. «Wir wollen mit den Jugendlichen einen Reinigungstag machen, vorhin habe ich eine Fach-

person kennengelernt in Sachen Umwelt. Ich werde ihn bei der Planung sicher miteinbeziehen.» Ihr Ziel ist es, dass die Jugendlichen auch positiv auffallen.

Politik und Schwimmschule

Doris Schmid, die als Gemeinde-Vizepräsidentin vor Ort war, tauschte sich mit Senevita-Geschäftsführerin Monic Bamberger und Philipp Drack aus. Die beiden erfuhren, dass sie nicht nur als Politikerin in Spreitenbach tätig ist, sondern mit ihrer Schwimmschule dieses Jahr ihr 30-Jahr-Jubiläum feiert.

Genau dieser Austausch zwischen Gemeinde und Gewerbe sei wichtig, betonte Mötteli in seiner Rede: «Wir müssen miteinander reden.» Gleichzeitig informierte er im Stadtsaal des Kinos Pathé über anstehende Projekte wie die Inbetriebnahme des Schulhauses Althau oder des Boostockstegs. Auch der Ortsbus und die Begegnungszone, die im Neumattpark entstehen soll, waren Themen. Beides ist in Planung. Weiter bemühe sich die Gemeinde um ein besseres Image von Spreitenbach. Mötteli freue sich deshalb besonders auf positive Schlagzeilen und wies auf den Artikel «Spreitenbach ist nicht die Favela von Zürich» hin, der letztes Jahr im «Schweizer Monat» erschienen ist. «Er zeigt auf, dass in Spreitenbach das Zusammenleben mit so vielen verschiedenen Kulturen gut funktionieren kann», sagte Mötteli.

Ein Teil des Gemeindepersonals war am Industrie- und Gewerbeapéro anwesend, um mit den Gewerbetreibenden ins Gespräch zu kommen.

und aktueller Gemeindepräsident:

Melanie Bär
Jelena Perez und Giulia Giacomazzi (r.). Philipp Drack und Monic Bamberger von Senevita mit Doris Schmid (FDP)
Ehemaliger
Valentin Schmid (l.) und Markus Mötteli. Im Gespräch: Stephanie Kiener, Lara Pfaff, Barbara Stübi und Patrick Kühne (v.l.).

WÜRENLOS

Überarbeitung Allgemeine Nutzungsplanung

Ausschreibung Submission Planungs- und Partizipations-Leistungen

Vergabestelle:

Einwohnergemeinde Würenlos, vertreten durch den Gemeinderat

Gegenstand und Umfang des Auftrages:

Planungs- und Partizipations-Leistungen für die Überprüfung und Überarbeitung des zurückgewiesenen Planungswerks der Allgemeinen Nutzungsplanung, umfassend Bau- und Nutzungsordnung, Zonenplan und Kulturlandplan.

Details siehe Ausschreibungsunterlagen unter www.wuerenlos.ch/aktuelles/aktuelles/

Auftragsart:

Dienstleistungsauftrag

Verfahrensart:

«Wir wissen nicht,

Vor zwei Jahren haben

Lisa Grossmann und Hugo Gomes das «Rössli» übernommen. Nun wurden die beiden Jungunternehmer für ihre Fischküche ausgezeichnet.

Offenes Verfahren gemäss Art. 18 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche

Offenes Verfahren gemäss Art. 18 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (IVÖB). Das Verfahren ist nicht anonym. CPV-Code: 7141000-5, CPC-Code: G06Q 50/00. Nicht nach GATT/WTO-Übereinkommen.

Eignungskriterien:

MELANIE BÄR

Planungsteams mit Fachleuten aus den Bereichen Raum-, Siedlungs-, Landschafts- und

Planungsteams mit Fachleuten aus den Bereichen Raum-, Siedlungs-, Landschafts- und Freiraumplanung, Bau- und Planungsrecht sowie Partizipation und Kommunikation. Eignungskriterien gemäss Ausschreibungsunterlage Kapitel 4.3

Zuschlagskriterien:

Zuschlagskriterien:

Zuschlagskriterien gemäss Ausschreibungsunterlage Kapitel 4.4.

Ausführungsdaten:

Publikation Ausschreibung: 6. Februar 2026

Bezug Ausschreibungsunterlagen: ab 6. Februar 2026

Einreichung Offerte: 2. April 2026

Vergabeentscheid: 4. Mai 2026

Beginn: Sommer 2026

Sprache des Verfahrens:

Deutsch

Anschrift und Frist für das Einreichen der Offerte:

Die Offerten sind schriftlich einzureichen bis 2. April 2026, 11.30 Uhr, an:

«Wir sind sehr happy», sagt Lisa Grossmann Mitte Januar. Seit zwei Jahren führt sie mit ihrem Partner Hugo Gomes den Gasthof Rössli in Würenlos. Zuvor stand das Restaurant ein halbes Jahr leer, vorher hatten die Eheleute Lucia und Peter Meier das «Rössli» in fünfter Generation geführt und gingen dann in Pension.

Bauverwaltung Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos, mit dem Stichwort «Angebot Nutzungsplanung».

Bauverwaltung Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos,

Weitere Hinweise siehe Ausschreibungsunterlagen.

Bezug der Ausschreibungsunterlagen:

Die Ausschreibungsunterlagen sind ab Freitag, 6. Februar 2026, erhältlich

Die Ausschreibungsunterlagen sind ab Freitag, 6. Februar 2026, erhältlich unter www.wuerenlos.ch/aktuelles/aktuelles/

Auskünfte:

Auskünfte zur Ausschreibung erteilt:

Bauverwaltung Würenlos, Andrea Hofbauer, Bauverwalter-Stv., Tel. 056 436 87 50, bauverwaltung@wuerenlos.ch

Rechtsmittelbelehrung:

Bauverwaltung Würenlos, Andrea Hofbauer, Bauverwalter-Stv., Tel. 056 436 87 50, Rechtsmittelbelehrung:

1. Zustellung beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau,

1. Gegen diese Ausschreibung kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 20 Tagen seit Zustellung beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau, Beschwerde erhoben werden. Der Stillstand der Fristen gemäss Zivilprozessordnung gilt nicht.

2. Die Beschwerde ist schriftlich einzureichen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten. Das heisst, es ist a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird.

3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1. und 2. nicht entspricht, wird nicht eingetreten.

b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. wird nicht eingetreten.

4. Die angefochtene Verfügung ist anzugeben, allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Eingabe ist zu unterzeichnen.

5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen.

Gemeinde Würenlos

Gemeinderat

Gemeinderat

90 Prozent der Kundschaft seien Stammgäste, sagt Lisa Grossmann. «Zwei unserer Stammgäste, die der ‹Tafelgesellschaft› angehören, haben unsere Fischgerichte sehr gelobt und fanden, dass wir unbedingt im ‹Guide Fischelin› aufgeführt werden sollten.» Der Verein «Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch» will die «Fischkochkunst im Gastgewerbe fördern» und zeichnet seit 56 Jahren «Gaststätten mit hervorragender Fischküche» aus, wie es auf der Vereinswebsite goldenerfisch.ch heisst. Weder Grossmann noch Gomes kannten den Verein, hatten allerdings von Anfang an mehrere Fischgerichte auf der Speisekarte. «Ich mag Fisch lieber als Fleisch. In meiner Heimat ist es normal, dass man Fisch isst», begründet der gebürtige Portugiese Hugo Gomes, Chefkoch im «Rössli». Neben Bacalhau gehört auch die Fischsuppe Caldeirada zu den typischen Gerichten in Portugal.

Der Portugiese liebt Fischgerichte Die 28-jährige Wirtin meldete sich bei der «Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch», die in ihrem Führer zurzeit 111 Betriebe aufgeführt hat. Mit Erfolg – seit vergangenem Herbst gehört auch das Würenloser «Rössli» zu den ausgezeichneten Betrieben. Ziel der am Zugersee gegründeten Gesellschaft ist nicht nur, die Fischkochkunst zu fördern, sondern auch, dass möglichst viel Fisch aus heimischem Gewässer oder nachhaltiger Fischzucht stammt. Die Auszeichnung erfolgt nach einem «längeren, anonym durchgeführten Testverfahren», heisst es auf der Website der Vereinigung. Beurteilt wird Fischange-

bot, Zubereitung, Präsentation, Service, Nachhaltigkeit und Deklaration. «Wir wissen bis heute nicht, wann und von wem wir getestet wurden», sagt Grossmann und fügt

Ausgezeichnet: Das Wirtepaar Hugo Gomes und «In meiner Heimat ist es normal, dass man Fisch isst.»

HUGO GOMES, PÄCHTER UND KOCH

lachend an, dass sie trotzdem vermute, wann ein Testesser bei ihnen gespeist habe. Das spielt aber keine Rolle, denn das junge Wirtepaar hat bestanden und kann die blaue Auszeichnungstafel mit dem goldenen Fisch-Signet am 21. Februar vor den Gasthof hängen.

Viergänger bei der Preisverleihung «Bei der Verleihung koche ich ein viergängiges Fischmenü», sagt Gomes und seine Partnerin fügt hinzu: «Seit es gestern auf der Website aufgeschaltet wurde, haben sich schon 31 Personen angemeldet.» Überhaupt habe die Auszeichnung dazu geführt, dass neue Gäste –Fischliebhaber – ins Restaurant

wann wir getestet wurden»

Fisch essen kamen. Gemäss dem Gastromagazin «Salz und Pfeffer» sind unter den ausgezeichneten Betrieben sowohl bürgerliche Lokale als auch Gourmetrestaurant.

Die Auszeichnung sei eine Bestätigung dafür, dass man im Restaurant «qualitativ hochwertigen und fachmännisch perfekt zubereite-

ten Fisch mit gutem Gewissen essen kann».

Michelin-Sterne oder Gault-Millau-Punkte besitzt Gomes hingegen keine. «Klar will ich zu den Besten gehören, aber Sterne sind nicht mein Ziel, ich biete lieber eine gut bürgerliche Küche statt Haute Cuisine an», sagt der 32-Jährige. Doch er freut

sich, wenn dank der Auszeichnung künftig vielleicht noch öfters Fisch bestellt wird – auch wenn manche Fischgerichte sehr aufwändig seien. «Fisch zu schmoren, ohne dass er austrocknet, braucht viel Zeit. Man muss immer wieder probieren.» Das Wolfsbarschfilet, das heute auf der Speisekarte steht, sei hingegen weniger aufwändig.

13­Stunden­Arbeitstage für die Junggastronomen

Trotz 13-Stunden-Arbeitstagen lebt das Wirtepaar im «Rössli» seinen Traum und wünscht sich zurzeit einzig und allein, dass es so weiter geht wie bisher. «Wir haben uns gut eingelebt in Würenlos, ich schätze die zentrale Lage», sagt Lisa Grossmann und Partner Hugo Gomes fügt an: «Würenlos ist ein gemütliches Dorf, ich mag die Ruhe hier.»

Mit ihrer Labradorhündin spazieren zu gehen oder am Sonntag im Dorf in einem anderen Gasthof essen zu gehen, sei Ausgleich zur stressigen Arbeit, sagt das Paar, das sich bei der Arbeit im Waldhaus Flims kennengelernt hat.

Sie schätzen den familiären Betrieb mit nur zwei Angestellten, je eine Person unterstützt in der Küche und im Service. «Viele wollen die Karte gar nicht sehen, sondern vertrauen meiner Empfehlung, das ist ganz anders als in den Touristenorten, in denen wir vorher gearbeitet haben», sagt die deutsche Staatsangehörige. Für die beiden ist klar: Sie sind nach Würenlos gekommen, um zu bleiben.

AUS DER GEMEINDE

Gesamtrevision Allgemeine Nutzungsplanung – Ausschreibung Planungs­ und Partizipationsleistungen Die Gesamtrevision der Allgemeinen Nutzungsplanung wurde an der ausserordentlichen Einwohnergemeindeversammlung vom 29. April 2025 zur Überarbeitung an den Gemeinderat zurückgewiesen. In der Zwischenzeit fand am 18. Oktober 2025 ein Workshop mit der Bevölkerung statt und Interessierte wurden Mitte Januar in den weiteren Planungsablauf miteinbezogen. Als nächster Schritt sind nun ein Planungs- sowie ein Partizipationsbüro zu suchen, welche die weiteren Prozessschritte fachlich begleiten. Diese Arbeiten werden öffentlich ausgeschrieben.

Die erarbeiteten Unterlagen «Überarbeitung Allgemeine Nutzungsplanung, Ausschreibung der Planungs- und Partizipationsleistungen», die im Vorfeld ebenfalls durch eine Gruppe interessierter Bürger geprüft wurden, hat der Gemeinderat jetzt zur Publikation freigegeben. Die öffentliche Ausschreibung erfolgt am 5. Februar in der «Limmatwelle» sowie im Amtsblatt des Kantons Aargau und am 6. Februar auf www.simap.ch. Eingabefrist für die Offerten ist der 2. April, 11.30 Uhr. Die Ausschreibungsunterlagen befinden sich auch auf der Website der Gemeinde unter www.wuerenlos.ch/ aktuelles/aktuelles/.

Öffnungszeiten Schalter Gemeindeverwaltung Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87.

Baukonsortium wehrt sich gegen Baumfällung – so gehts mit dem Post-Areal weiter

Familie Meier hatte das Areal mit dem alten Mehrfamilienhaus und dem «Rössli» im September 2022 an ein Baukonsortium verkauft. Der Gasthof ist denkmalgeschützt und kann deshalb nur mit Genehmigung durch die Kantonale Denkmalpflege umgebaut werden. «Das ‹Rössli› soll so bleiben, wie es ist, wir bessern lediglich das Erscheinungsbild aus mit kleinen Retouchierungen», sagt Architekt Martin Thalmann, Mitinhaber des Baukonsortiums und Inhaber von Thalmann und Steger Architekten. Kürzlich wurden die Fensterläden von einer Kunstmalerin neu bemalt, als Nächstes soll die Fassade einen neuen Anstrich erhalten. Es war auch geplant, das Gartenrestaurant aufzuwerten. Damit muss gewartet werden. «Der Kanton will die Kantonsstrasse erweitern und die grossen Platanen fällen, dagegen wehren wir uns», sagt Thalmann. Gemäss Lan-

schaftsinventar der Gemeinde Würenlos sind die Bäume nämlich «ausgesprochen schutzwürdig». Ursprünglich hatte das Baukonsortium geplant, auch die benachbarte Post-Liegenschaft zu kaufen, um eine gemeinsame Wohn- und Gewerbeüberbauung zu realisieren. Daraus wurde nichts – die Bevölkerung lehnte an der Gemeindeversammlung vor fünf Jahren den Verkauf des Post-Areals ans Baukonsortium ab. Unabhängig vom Kauf des Postareals plant Thalmann, das Mehrfamilienhaus auf der Rückseite des «Rössli»-Areals abzureissen und neu zu bauen. Noch sei nicht entschieden, ob damit gewartet wird, bis klar ist, was die Gemeinde mit der Post-Liegenschaft macht. «Klar ist nur, dass das ‹Rössli› unabhängig davon als Restaurant bleibt. Wir sind sehr glücklich mit dem Pächterpaar und im regen Austausch mit ihnen.»

Ganz unabhängig voneinander können die beiden Areale jedoch nicht gestaltet werden – es besteht eine gemeinsame Gestaltungsplanpflicht. «So wollen wir eine sinnvolle Nutzung sicherstellen», sagt Gemeindeammann Anton Möckel (parteilos). Trotzdem liegt das Post-Areal seit dem Nein zum Verkauf brach. Zwar gehen bei der Gemeinde immer mal wieder Mietanfragen ein, die Migros versucht beispielsweise, in Würenlos Fuss zu fassen. «Weil der Gemeinderat eine Immobilienstrategie erarbeitet, passiert auf dem Areal im Moment nichts und wir machen auch keine Zusagen bei Anfragen», sagt Möckel. Ihm sei es jedoch wichtig, dass es vorwärtsgehe, betont Möckel: «Wir möchten uns im nächsten Halbjahr festlegen. Mir ist es ein Anliegen, dass die Immobilienstrategie zusammen mit der neuen Finanzkommission erarbeitet wird.» (bär)

Lisa Grossmann wurde für seine Fischküche ausgezeichnet.
Melanie Bär

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

anonym

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem lieben Mami, Grossmami und Urgrossmami, meiner lieben Schwester

Margrit Arnold-Spiess

14. Juni 1937 – 21. Januar 2026

Sie durfte still und friedlich im Kreise ihrer Liebsten einschlafen.

Wir werden dich vermissen

Hans Arnold

Franziska Arnold

Marcia und Fabio Pereira Ribeiro mit Amalia «Strübi»

Cyrill und Sagithia Sutheskumar

Stephanie Arnold

Verena Ried-Spiess

Die Abschiedsfeier findet am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 14.30 Uhr in der Reformierten Kirche Würenlos statt. Beisetzung im engsten Familienkreis.

Anstelle von Blumen würde sich Margrit sicher freuen über eine Spende an Ärzte ohne Grenzen, IBAN: CH18 0024 0240 3760 6600 Q, Vermerk: Margrit Arnold-Spiess.

Traueradresse: S. Arnold, Römerstrasse 36G, 5400 Baden

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202604

Bauherrschaft: Burger Christian, Haselstrasse 33, 5400 Baden

Bauvorhaben: Umbau offener Unterstand zu beheizter Werkhalle und Umnutzung zu Autoreparaturwerkstatt Lage: Parzelle 4841 (Plan 66), Bahnhofstrasse 10 Zone: Gewerbezone GE

Gesuchsauflage vom 6. Februar bis 9. März 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinde Würenlos

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Duell auf Augenhöhe

Zum Rückrundenauftakt treffen die Handballer der HSG Baden-Endingen auf die SG TV Birsfelden. Das Spiel findet in der Badener Aue statt.

Die Baselländer liegen als Tabellenachte nur einen Punkt hinter den Aargauern. Entsprechend ist ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Für Baden-Endingen geht es darum, den Gegner auf Distanz zu halten und den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht abreissen zu lassen. Der TV Birsfelden ist als Aufsteiger in die laufende NLB-Saison gestartet

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und überzeugt bislang mit konstanten Leistungen. Massgeblichen Anteil daran hat das Trainerduo Slaninka/ Häner, das sich seit zwei Jahren die Verantwortung teilt. Besonders prägend ist dabei Martin Slaninka, der vom deutschen Bundesligisten TBV Stuttgart zu den Baselländern stiess und zuvor lange beim HSC Suhr Aarau tätig war. Beim TV Birsfelden nimmt er eine Doppelrolle als Trainer und Kreisläufer ein – und ist mit 52 Treffern zugleich Topscorer und spielerischer Leader seines Teams.

Topscorer Sehic fehlt

Zum Jahresauftakt gelang Birsfelden ein Sieg gegen GC Amicitia Zürich. Die HSG Baden-Endingen ist somit

gewarnt und wird den Aufsteiger keinesfalls unterschätzen. Die Aargauer kommen mit einer klaren 24:32-Niederlage gegen den Aufstiegsfavoriten Chênois Genève Handball aus der letzten Runde. Zudem muss die HSG vorerst auf Topscorer Sehic verzichten, der noch einige Wochen verletzt ausfallen wird. Im Kader stehen mehrere junge Spieler, die ihre Sache bislang gut machen, auf NLB-Niveau aber noch wichtige Erfahrungen sammeln. Umso mehr sind nun die Routiniers gefordert. (LiWe/zVg)

Samstag, 7. Februar, 18 Uhr, Halle Aue Baden. Im Anschluss bestreitet die HSG EhrEndingen ihr 1.-Liga-Spiel gegen die SG Handball Seetal.

VERMISCHTES

Suppentag 2025 des Rotary-Clubs Am 6. November 2025 fand auf dem Wettinger Rathausplatz erneut der traditionelle Suppentag des RotaryClubs Wettingen statt. Trotz kühlem Herbstwetter nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Mittagszeit, um gemeinsam einen Teller warme Suppe zu essen und gleichzeitig einen guten Zweck zu unterstützen.

Vier lokale Restaurants bereicherten den Anlass mit einer vielfältigen Auswahl an Suppen: das Restaurant Tex Mex Wettingen, das Schlossrestaurant Schartenfels, das Ristorante La Vecchia Posta sowie das Restaurant China City Wettingen. Josef Meier vom Rotary-Club Baden-Rohrdorferberg ergänzte den Suppentag mit einem feinen Zopf. Grosszügig unterstützt wurde der Anlass auch von der LägereBräu, Vini Sacripanti, Toscanini, der P. Graf Kaffee Rösterei, Energie Wettingen, der Gemeinde Wettingen, Martin Bruggisser sowie zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die zum vielfältigen Kuchen- und Dessertbuffet beitrugen. Der gesamte Erlös des Suppentags 2025 kommt dem Klösterli Wettingen zugute. Am 23. Januar wurden 8000 Franken dem Klösterli Wettingen übergeben. (zVg)

Aktion Einkaufstaschen Der RotaryClub Wettingen-Heitersberg möchte bis Ostern 500 Einkaufstaschen verteilen. Für die Aktion mit Namen «Happy Moments» werden nun Sponsoren gesucht, die 33 Franken pro Tasche zahlen. Der Rotary-Club befüllt die Taschen dann mit Lebens- und Hygienemitteln im Wert von 55 Franken. Details gibt es unter www.happy-moments.ag. (zVg)

Polizei warnt vor Betrügern

Die Kantonspolizei warnt vor falschen Handwerkern. Ebenso sind weiterhin Telefonbetrüger am Werk.

Im Kanton Aargau sind vermehrt falsche Handwerker unterwegs. Im Fokus der Diebe stehen insbesondere ältere Menschen, die der Überrumpelungstaktik nicht standhalten können, schreibt die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung. Obschon sich die meisten Betrugsmaschen

längst ins Internet verlagert hätten, existierten weiterhin Betrugsformen, die per Telefon, Brief oder an der Haustür begangen würden.

Vorwand, ins Haus zu gelangen Die Täter gehen dabei äusserst dreist vor. Sie klingeln an der Haustür und versuchen unter einem Vorwand – Ablesung Stromzähler – Zugang zur Wohnung zu erlangen. Ist die Hauseigentümerin abgelenkt, durchsucht in dieser Zeit ein Komplize die Liegenschaft nach Wertgegenständen. Die Polizei rät im

Zweifel, die Tür zu schliessen und den Polizeinotruf 117 zu wählen. Auf einen Telefonbetrug herein fiel ein 89-jähriger Aargauer Ende Januar und verlor dabei 50000 Franken. Die Betrüger erklärten, dass ein Problem mit dem Bankkonto bestünde und ein Fernwarteprogramm installiert werden müsse. Der Senior installierte dieses. So konnte die Täterschaft mehrere Abbuchungen tätigen. Für einen solchen Fall sollte der Anruf unterbrochen und bei der Bank direkt angefragt werden, was Sache ist. (zVg)

Flügelspieler Merian Naprstek (l.) ist hier beim Angriff zu sehen.
Alexander Wagner

VERMISCHTES

Das Potenzial des Glaubens in einer konflikthaften Welt Der Kurs «difference» wurde von der anglikanischen Kirche in England entwickelt und vom Institut Compax Bienenberg in Liestal ins Deutsche übersetzt. In fünf Einheiten wird der Frage nachgegangen, wie Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen im gesellschaftlichen Zusammenleben umgehen und wie sie in Konfliktsituationen reagieren. Denn: Steckt nicht in allen der Wunsch, in friedvollen Beziehungen zu leben – statt in Ausgrenzung oder mit Vorurteilen? Welche Vorbilder und Überlegungen helfen dabei, und auf welches Potenzial können Christen zurückgreifen? Darüber möchte man mit Inputs und Filmbeiträgen miteinander ins Gespräch kommen. Die Kurse finden jeweils donnerstags um 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus der reformierten Kirche Würenlos wie folgt statt: 19. Februar: Eine Berufung gegen Gleichgültigkeit; 26. Februar: Mauern überwinden; 5. März: Mit Uneinigkeit umgehen; 12. März: Vergebung leben; 19. März: Hoffnung wagen. Unkostenbeitrag: 30 Franken. Anmeldung bis 12. Februar erwünscht. Fragen an: tom.sommer@ref-wuerenlos.ch. Tom Sommer und Arnold Bilinski heissen alle Interessierten dazu willkommen. (zVg)

1841: Das Ende des Klosters

Die Klosteraufhebung von 1841 prägt Wettingen bis heute. Eine Vortragsreihe beleuchtet das Ereignis aus historischer Perspektive.

Die Aufhebung der Klöster im Aargau im Jahr 1841 war ein tiefgreifendes Ereignis, das weit über politische und kirchliche Fragen hinausging. Sie berührte Identitäten, Loyalitäten und Glaubenshaltungen und hinterliess Spuren bis in die Gegenwart. Diese zeigen sich in unterschiedlichen Sichtweisen im Umgang mit der Vergangenheit und der Geschichtsschreibung zu 1841.

Für die Klostergemeinschaft wie auch für die Gemeinde Wettingen bedeutete die Klosteraufhebung einen unwiderruflichen Einschnitt. Sie veränderte die Geschichte beider nachhaltig und wirft bis heute Fragen nach dem Miteinander sowie nach den Lehren auf, die sich aus der konkreten historischen Erfahrung für das heutige Handeln ziehen lassen.

Diesen Fragen widmet sich eine dreiteilige Vortragsreihe, in der Fachpersonen aus der (Kirchen-)Geschichte die Ereignisse rund um die Kloster-

Vortragsreihe zu «Die Klosteraufhebung von 1841». zVg

aufhebung von 1841 aus heutiger Sicht beleuchten. Im Zentrum stehen dabei historische Einordnung, europäische Vergleichsperspektiven sowie die Erinnerung an die Ereignisse in Wettingen.

Der erste Veranstaltungsabend findet am 18. Februar statt und befasst sich mit der Aufhebung des Klosters Wettingen und ihrer Erinnerungskultur. Am 4. März folgt der zweite Abend zum Thema neuzeitliche Klosteraufhebungen in Europa. Der dritte Veranstaltungsabend

am 18. März richtet den Blick auf Wettingen und das Jahr 1841 und zeigt auf, wie eine Karikatur Geschichte schrieb.

Die Referate der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde Wettingen finden jeweils um 19.30 Uhr im Kloster Wettingen, Kantonsschule Raum H8, neben der Marienkapelle, statt. Eintritt frei, ohne Anmeldung. (zVg)

Weitere Informationen zu neusten Erkenntnissen aus der Klostergeschichte Wettingen unter klostergeschichte-wettingen.ch.

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WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155

Herz-Jesu-Freitag, 6. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 7. Februar, 17.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker). Sonntag, 8. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker). Mittwoch, 11. Februar, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 12. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12

Freitag, 6. Februar, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle, anschliessend Anbetung. Sonntag, 8. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Frà Martino Bernardi und Marcel Chopard); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 11. Februar, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 12. Februar, 18.30 Uhr, Gebet am Donnerstag in der Kapelle. Gemeinsames Beten um Veränderung in der Kirche und um neuen Mut für den eigenen Weg in und mit der Kirche; 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12

Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Marienkapelle (Andreas Spöcker).

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22

Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, Gottesdienst (Mária Dóka).

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN

Sing-Kafi, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 10. Februar, 9.30 Uhr.

Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren Alle Senioren und Seniorinnen, die gerne jassen, sind am Mittwoch, 11. Februar, um 14 Uhr herzlich zum Jass-Nachmittag im Pfarreiheim Neuenhof eingeladen. Für Getränke und einen feinen Zvieri ist gesorgt.

Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen und kath. Kirche Spreitenbach, kath. Pfarreiheim,

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12

Samstag, 7. Februar, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Jean-Claude Nskala). Montag, 9. Februar, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 11. Februar, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier.

Sonnmatt, Sonnmattweg 2

Freitag, 6. Februar, 10 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 10. Februar, 14.30 Uhr, Andacht.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche

St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 6. Februar, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 7. Februar, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie Wasuka); 21 Uhr, Anbe-

tung. Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie Wasuka); 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 11. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 6. Februar, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 8. Februar, 10 Uhr, Kanzeltauschgottesdienst (Stefan Burkhard).

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 6. Februar, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonntag, 8. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

WÜRENLOS

Ratzengasse 3, Spreitenbach, Mittwoch, 11. Februar, 14–17 Uhr.

Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 12. Februar, 14 Uhr.

Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 12. Februar, 14 Uhr.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu erstellen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 12. Februar, 9–11 Uhr.

«MEIN GOTT»

Godi Brun, diakonischer und pastoraler Mitarbeiter, Freie Evangelische Gemeinde (FEG), Wettingen

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 7. Februar, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Frà Martino und Marcel Chopard). Mittwoch, 11. Februar, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 8. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Markus Hauser).

Klosterkirche Fahr

Sonntag, 8. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 16 Uhr, vierstimmiges Abendgebet. Dienstag, 10. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 12. Februar, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Der blaue Himmel Vorbei der graue, nebelverhangene Januar 2026. Die Tage mit strahlend blauem Himmel waren rar. Einer dieser wenigen Tage war der 15. Januar. Ein sonniger Donnerstag. Endlich präsentierte sich der Himmel wieder mal in seiner blauen Pracht. Grund genug, meine Mittagspause draussen auf einer Parkbank zu verbringen. Beim Betrachten des Himmels stieg eine Frage in mir auf, die ich mir so noch gar nie gestellt hatte. «Wieso ist der Himmel eigentlich blau?» Beim Nachforschen im Internet bin ich beim Begriff «Rayleigh-Streuung» hängen geblieben. John Strutt, 3. Baron Rayleigh (1842–1919), war ein englischer Physiker, der die blaue Farbe des Himmels anhand der Streuung des Lichts an kleinen Partikeln erklärte. Ich lernte, dass das Phänomen des blau erscheinenden Himmels mit den unterschiedlichen Wellenlängen der Farben zu tun hat. Blaues Licht hat eine kürzere Wellenlänge und wird deshalb stärker gestreut in der Atmosphäre. Als absoluter Physik-Laie lasse ich diese Erklärung mal so stehen. Nebst der Faszination des blauen Himmels hat mich bei meinen Recherchen noch etwas anderes beeindruckt. Nämlich die Genialität des Forschers Rayleigh. Obwohl er bahnbrechende Erkenntnisse zutage brachte und 1904 sogar einen Nobelpreis für Physik erhielt, blieb er in seiner Lebenshaltung einfach und demütig. Er war ein Wissenschaftler, der seine Forschung nicht im Widerspruch zu seinem christlichen Glauben sah, sondern eine Verbindung herstellte. So liess er denn auch in seiner Sammlung wissenschaftlicher Abhandlungen Psalm 111,2 abdrucken: «Gross sind die Werke des Herrn; wer sie erforscht, der hat Freude daran.» Eines dieser grossen Meisterwerke ist für mich zweifellos der blaue Himmel.

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Agenda-Einträge

Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch

Exkursion am Wettinger Stausee des NVVW/BirdLife Würenlos Auf einem leichten Spaziergang von ca. 1 Stunde Fussmarsch dazwischen wird die Umgebung des Stausees Wettingen erkundet mit informativen Stopps und Vogelbeobachtungen. Neben Wintergästen kann man mit etwas Glück Wasseramsel, den Eisvogel sowie die Gebirgsstelze beobachten. Mitnehmen: gutes Schuhwerk, der Witterung angepasste (warme) Kleidung, Feldstecher, Spektiv, Verpflegung, sofern benötigt. Treffpunkt:BahnhofWettingen(PlatzvorVeloständerOst),Sonntag,8.Februar, 13.45Uhr.Dauer:ca.2,5Stunden.ÜbereineallfälligeAbsagewirdamVortagauf derWebsitenvvw.birdlife.chinformiert. (zVg)

KILLWANGEN

Pro-Senectute-Mittagstisch Für Killwangener Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Altersund Pflegeheim im Brühl, Montag, 9. Februar, 12–14.30 Uhr.

SPREITENBACH

Schweizer Sportfischermesse 2026 Aussteller, Vorträge, Demos und regionale Festwirtschaft. UmweltArena, Samstag, 7. Februar, 9–18 Uhr sowie Sonntag, 8. Februar, 9–16 Uhr. www.umweltarena.ch

Erzählcafé Erzählrunde «Meine Schulzeit – Furchtbar oder wunderbar?» mit Theresa Kuhn. Teilnahme kostenlos, barrierefreier Zutritt. Anmeldung bis 5. Februar. Gemeindebibliothek, Montag, 9. Februar, 14.30–16.30 Uhr.

Shoppi-Tivoli-Jass Gemütliches Jassturnier mit Einzelschieber und deutschen Karten; Anmeldung nur direkt vor Ort, Voranmeldung nicht möglich. Shoppi Tivoli, Donnerstag, 12. Februar, 14–18 Uhr.

Regierungsübernahme Bräusi-Vögel Areal Hof Obstgarten, Dorfstasse 41, Donnerstag, 12. Februar. Ab 19 Uhr Verpflegung vom Grill sowie kühle und heisse Getränke vor und in der Stallbar, 20 Uhr, Einmarsch der Bräusi-VögelGugge.

WETTINGEN

Kinder-Code-Camp Im dreitägigen Camp entdecken die Kinder die Code-Welt und bauen ihr eigenes Game bei Code-Camp Schweiz.

«DAS LETZTE WORT»

Schule (HPS) Wettingen, Staffelstrasse, Montag, 9., bis Mittwoch, 11. Februar, 10–16 Uhr. Detaillierte Infos, Kosten und Anmeldung: www.eventfrog.ch.

Pro Senectute Aargau: Jassen Wöchentliches Jassen für 60+. Verpflegung im Restaurant. Leitung Carlo Schilter, 079 737 03 59. Alterszentrum St. Bernhard, Montag, 9. Februar, 13.30–17 Uhr.

Bücherflohmarkt Die Gemeindebibliothek Wettingen schafft Platz. Diverse Medien werden wieder zum Kauf angeboten und locken zum Stöbern und Staunen ein. Gemeindebibliothek Wettingen, Dienstag, 10., bis Samstag, 21. Februar.

Pro Senectute Aargau: Tanznachmittag Livemusik und Tanz. Eintritt 13 Franken in bar (exkl. Konsumation). Zys Hotel (Zwyssighof), Dienstag, 10. Februar, 14–17 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Schach Für Seniorinnen und Senioren 60+. Zys Residence (Zwyssighof), Dienstag, 10. Februar, 15–18 Uhr.

SeniOrient: Dr. Rotbart – Akahige Evergreens und Filmperlen zum gemeinsam Schauen und Schwelgen. Kino Orient, Donnerstag, 12. Februar, 15–17.30 Uhr.

Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 12. Februar, 18–19 Uhr.

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass überdurchschnittlich viele Artikel über Gastrobetriebe erscheinen? Es wird berichtet, wenn ein Pächter wechselt, wenn Sterne verteilt werden oder wenn ein Beizer ums Überleben kämpft. Nicht nur im Print, sondern auch am TV oder online. Es gibt Restauranttester, Kochduelle und haufenweise Influencer, die ihre Kochtipps zum Besten geben. Warum? Weil diese Beiträge gelesen, geschaut und gelikt werden. Das wurde uns Schreibenden kürzlich an einer Redaktionssitzung wieder einmal eingetrichtert. Warum sie so beliebt sind, blieb hingegen unbeantwortet. Glaubt man ChatGPT, wird mit Gastrogeschichten ein breites Spektrum an menschlichen Bedürfnissen abgedeckt: Erlebnisse, Emotionen, sozialer Treffpunkt etwa. Essen weckt auch positive Erinnerungen. Beim Spreitenbacher Gemeindepräsidenten Markus Mötteli sind es die hausgemachten Rauchwürstli der Familie Gsell im Restaurant Heitersberg (Artikel S. 7), beim «Rössli»-Koch Hugo Gomes (Artikel S. 10/11) der frisch zubereitete Fisch seiner Mutter in Portugal und bei mir der weltbeste Gugelhopf meiner Grossmutter.

Vielleicht sind die Gründe auch ganz einfach: Essen gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Und in schöner Umgebung, in guter Gesellschaft etwas Feines zu essen, tut nicht nur dem Magen, sondern auch der Seele gut. Was auch immer die Gründe sind, warum Gastrobeiträge beliebt sind; ich bin dankbar, wenn ich ab und zu einem Koch über die Schultern schauen oder eine Pächterin interviewen darf. Das inspiriert mich, selber wieder mal ein neues Gericht auszuprobieren oder ein neues Restaurant zu testen. Vielleicht ist das ja auch bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, der Grund, warum Sie lieber Gastrogeschichten lesen, als all die anderen Schlagzeilen. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch

Melanie Bär Redaktionsleiterin

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