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Alpenpost 21/2025

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Ausgabe Nr. 21 16. Oktober 2025 49. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Unser Leben ist das, was unsere Gedanken daraus machen. Marc Aurel

Beste Stimmung ...

Wurstschmaus im

Gasthaus Wies´n Altaussee, Lupitsch

24. bis 26. Oktober von 12 bis 19 Uhr Reservierungen: Tel.: 03622/71690

AusseerlandShuttle Telefon Aufgrund eines Ziffernsturzes von Seiten des Anbieters wurde in der letzten Ausgabe eine falsche Telefonnummer für das Taxiservice der Firma Rammerstorfer veröffentlicht. Die richtige Nummer lautet

0664 - 88 13 78 88. Der Betreiber, Werner Rammerstorfer, bittet, diesen Fehler zu entschuldigen.

Digital, aber einsam und verlassen

... herrschte auch diesmal im Strassner Bierzelt. Heuer wurde die neue Biersorte, die ausgeschenkt wurde, von vielen Gästen ganz besonders gelobt. Foto: Innkreis Buam

Gelungenes Jubiläumsbierzelt in Strassen Obleich das Wetter beim 60. Bierzelt in Strassen nicht wirklich mitspielte, ließen es sich die zahlreich erschienenen Besucher nicht nehmen, unbeschwerte Stunden im gemütlichen und angenehm warm beheizten Bierzelt zu verbringen. Eröffnet wurde das dreitägige Zeltfest im Ortsteil Strassen in Bad Aussee – wie gewohnt – am Freitagabend des ersten Wochenendes im Oktober. Die beliebte fünfköpfige Formation „Salzburg Sound“ unterhielt die Gäste prächtig und das umfangreiche kulinarische Angebot der Mitglieder der FF Strassen und deren vielen freiwilligen Helfer wurde kräftig in Anspruch genommen. Besonders der schmackhafte „Almkaffee“ und der ein oder andere „Tee mit Schuss“ waren an diesem Wochenende angesichts der kühlen Außentempe raturen zum Auf wärmen und Auftauen der Finger besonders beliebt. Für viele Besucher eine Überraschung war die Ausschank einer im Ausseerland nun immer weiter verbreiteten Biersorte, die den Gästen augenscheinlich sehr

schmeckte. Die Temperaturen lagen am Abend bei rund vier Grad, weshalb das Zelt – zumindest zu Beginn – geheizt wurde. Bei noch einigermaßen vertretbaren Wetterbe dingungen konnte dann am Samstag in bewährter Weise der Seniorennachmittag unter reger Teilnahme der Ausseerland-Senioren über die Bühne gehen. Der beliebte Seniorennachmittag wurde sogar zum Treffpunkt für den Jubiläumsjahrgang 1945 auserkoren und die 80 Jahre wurden gebührend gefeiert. Für beste Unterhaltung sorgten dabei die heimischen Musiker der Gruppe „D’Röthelstoana“. Am Samstag abend sorgte die weitum bekannte Gruppe „Die Innkreis Buam“ mit Lucky Putz für einen regen Besucherzustrom und ausgelassene Stimmung im Festzelt.

Der krönende Abschluss wurde dann am Sonntag in Form des traditionellen Frühschoppens mit der Feuerwehrmusikkapelle Strassen unter der Leitung von Kapellmeister Ludwig Egger begangen. Das Ringelspiel und das Kirtagsstandl vor dem Festzelt brachten die Augen der jungen Besucher zum Leuchten. Zum Bierzeltausklang übernahm am Sonntagabend die „3 Länder Combo“ die Bühne und ließ mit ihren Klängen die Veranstaltung langsam Richtung Finale blicken. Ein dreitägiges Fest für die Freiwillige Feuerwehr Strassen, die ihr 60. Bierzelt wirklich gebührend feierte und sich über einen rundum gelungenen Ablauf freute. Der Erlös des traditionellen Bierzelts dient selbstverständlich in bewährter Weise zur Finanzierung von Feuerwehrgeräten.

Die Nachricht über den Rückzug von Unimarkt aus dem Lebensmittelhandel in Österreich hat viele Menschen besorgt. Zum Glück bleiben dem Ausseerland die drei Nahversorgerstandorte unter einer neuen Marke erhalten. Das ist wichtig – nicht nur, weil diese Geschäfte die Versorgung sichern, sondern auch, weil sie Orte der Begegnung, des Austauschs und der Kommunikation sind. Gerade für Menschen, die ihre Einkäufe noch gerne persönlich und nicht über das Smartphone erledigen, ist diese Form des sozialen Miteinanders von großer Bedeutung. Umso wichtiger ist es, angesichts der aktuellen Leerstände im Ortszentrum, das eigene Einkaufsverhalten zu überdenken. Eines ist klar: Geschäfte brauchen Kunden. Noch haben wir das Glück, viele Dinge direkt im Ort kaufen zu können – nutzen wir diese Möglichkeit! Nur so verhindern wir, dass Bad Aussee eines Tages zu einer „Geisterstadt“ wird, die nur noch aus Paketstationen besteht. EGO


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