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Alpenpost 16/2025

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Ausgabe Nr. 16 7. August 2025 49. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Wir sind dazu geschaffen, die Wahrheit zu suchen; sie zu besitzen, ist das Vorrecht einer höheren Macht. Michel de Montaigne

Anmut, Grazie und musikalische ...

... Höhepunkte waren im Rahmen der Ballettabende im Ausseer Kur- und Congresshaus zu bewundern.

Foto: M. Rastl

Musikalische und tänzerische Kunst Zum 31. Mal im Ausseerland und zum 20. Mal im Kongresshaus verzauberten kürzlich die Auftritte der Balletttänzerinnen und -tänzer der „Vereinigung Wiener Staatsopernballett“, die sie gemeinsam mit der Bradlmusi und dem Großes Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee künstlerisch gestalten, das Publikum aus nah und fern. Die Abende waren ein Fest der einheimischen und internationalen Künstler, die sich – im Mittelpunkt Österreichs – durch eine wunderbare, wohl außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen Laien und Profis gemeinsam auf einen künstlerischen Weg machen, den sie jedes Jahr neu beschreiten, um das Stammpublikum jedes Mal wieder zu überraschen und zu begeistern. Der künstlerische Gesamtleiter und Choreograf, Mihail Sosnovschi, begann umgehend nach dem letzten Auftritt im Kurhaus aufs Neue, alle seine Beteiligten einzubinden und lässt gemeinsam mit ihnenseine Kreativität, seinen reichen Erfahrungsschatz und das Können walten zu lassen. Die Beteiligten dabei waren Edwin Cáceres-Peñuela als Kapellmeister der „Streich“ mit seinen 45 hochmotivierten Mitgliedern, die „Ausseer Bradlmusi“ mit Hannes Preßl an der Geige und Gitarre, Sophie Preßl an der Geige, Gerhard Kalss an der Geige, Bratsche

und Gitarre, Markus Höller an der Harmonika, Klarinette und am Cajón, Florian Kainzinger an der Gitarre und Klarinette sowie Simon Singer am Kontrabass und die großartigen Tänzerinnen Rachel Carrier aus Großbritannien, Romina Kołodziej aus Polen, Anastasia Plamadiala aus Rumänien, Anna Shepelyeva und Diana Zinchenko aus der Ukraine wie auch die Tänzer Jan Labner aus Österreich, Igor Miloš aus Serbien, Gaspare Li Mandri aus Italien und die Sopranistin Sophie Negoita aus der Schweiz bzw. Rumänien. Den unvergesslichen Ballettabend gestalteten in Höchstform natürlich auch die Solotänzerin und Primaballerina Maria Yakovleva aus Russland, der Solotänzer Solomon Osazuva aus Österreich und der künstlerische Leiter – selbst am Tanzparkett – Mihail Sosnovschi aus Moldavien. Unterstützt wurde er heuer von seinem Assistenten Alexandru Tcacenco,

ebenfalls aus Moldavien. Mit der heurigen, vielseitig galanten Choreografie und seinen besonders gelungenen Ideen überraschte er erneut. Seine Tänzer brachten die Anmut und Grazie gleich zu Beginn der Vorstellung, die die „Bradlmusi“ mit dem „Heimatmarsch“ von Franz Gasperl intonierte und so die Zuschauerschaft gleich „in medias res“ brachte, in den Kurhaussaal. Das Bühnenprogramm war sensibel durchdacht. Der Abend war ein Fest des Tanzes und der Musik, der Vielfalt der künstlerischen Kompositionen, sodass Emotionen ausgelöst wurden, die der Seele guttun und das Herz so richtig erfreuen. Sosnovschis Wunsch, eine spannende Mischung verschiedenster Tanzstile zu offerieren, eben das klassische Ballett genauso zu präsentieren, wie den zeitgenössischen Tanz und auch den Volkstanz zur Geltung zu bringen, gelang vollauf. Fortsetzung auf Seite 3

Den Säulenträgern der Kultur Das Ausseerland definiert sich als 5-Sterne-Landschaft mit reizvoller Bergkulisse und darin eingebetteten Seen, sollte jedoch nicht nur auf diese Reize reduziert werden. Jahr für Jahr aufs Neue bieten die Kulturschaffenden des Steirischen Salzkammergutes ein Programm, welches den Vergleich mit anderen Regionen nicht zu scheuen braucht. Dabei wird wirklich jedem Gusto entsprochen: Von der griechischen Tragödie über die elfenhaften Balletttänzerinnen, von der Aufarbeitung der jüngeren Geschichte über musikalische Hochgenüsse der verschiedensten Genres bis hin zu Lesungen und leichter Unterhaltung ist wirklich alles dabei, was den Sommer kurzweilig macht. Den Trägern und Veranstaltern dieses kulturellen Feuerwerks sei an dieser Stelle herzlichst für ihre Mühen gedankt: Ihr seid es, die das nicht unerhebliche Erbe seit der Einführung der Sommerfrische weiter pflegen und vorleben. Danke dafür und bitte um ein „Dacapo“ in den nächsten Jahren! EGO


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