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Alpenpost 13/2025

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Ausgabe Nr. 13 26. Juni 2025 49. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben. Wilhelm von Humboldt

Die Musikkapelle Bad Mitterndorf ...

Bierzelt der FF Obertressen Das traditionelle Bierzelt mit Fetzenmarkt der FF Obertressen findet heuer am Samstag, 5. Juli, statt. Der Bierzeltbetrieb startet um 11 Uhr mit einem Frühschoppen mit der „Grundlseer Tanzlmusi“. Der Startschuss für den Fetzenmarkt fällt um 13 Uhr auf der überdachten Eisbahn sowie im Bereich des Rüsthauses. Die Abendunterhaltung bringt die Gruppe „Hoch Auf“. Es gibt Bier vom Fass, Grillhendl, Bratwürstel, hausgemachte Mehlspeisen, Almkaffee und die beliebte Waldbar. Die Kameraden der FF Obertressen freuen sich auf euren Besuch.

Dorffest in Bad Mitterndorf Am Freitag, 4. Juli, wird ab 9 Uhr morgens zu einem Fest der Superlative in Bad Mitterndorf geladen. Ein riesiges Kinderprogramm mit vielen Attraktionen wird die Kleinsten ebenso begeistern, wie auch für die „Großen“ sehr viel vorbereitet wird. Der Frühschoppen beginnt um 11 Uhr und mit kulinarischen Überraschungen geht es durch den ganzen Tag bis zum Abendkonzert mit „8 for 80s“. Nähere Informationen auf Seite 5. ... feierte letztes Wochenende ihr 175-jähriges Bestandsjubiläum mit einem großen Umzug, einem Festakt und einem bunten Abend in der Grimminghalle. Ein Traditionsklangkörper, der auch gebührend zu feiern weiß.

Bezirksmusikfest in Bad Mitterndorf Anlässlich des 175. Gründungsjubiläums der Musikkapelle Bad Mitterndorf fand bei strahlendem Sonnenschein und unter großer Beteiligung der Hinterberger Vereine sowie der Bevölkerung am 21. Juni ein großer Umzug mit anschließendem Festakt vor der Grimminghalle statt. Zehn weitere Kapellen – von Weng bis Lupitsch – fanden sich ein, um der jubilierenden Kapelle ihre Referenz zu erweisen. Der Beginn des Umzuges war beim Parkplatz der Tauplitzalm Alpenstraße, wo 14 Hinterberger Vereine abwechselnd mit den Musikkapellen Aufstellung genommen hatten, um bei klingendem Spiel unzähliger Besucher, die entlang der Straße Spalier standen, Richtung Zentrum zu ziehen. Die Musikkapelle Weng, die Trachtenmusikkapelle Pürgg, die Salinenmusikkapelle Altaussee, die Trachtenkapelle Tauplitz, die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch, die Musikkapelle Kumitz, die Stadtkapelle Bad Aussee, die Musikkapelle Grundlsee, die Feuerwehrmusikkapelle Strassen und das Jugendorchester

von Bad Mitterndorf gingen der stolzen und kopfstarken Musikkapelle Bad Mitterndorf voran, begleitet von Delegationen des Schützenvereins, der Landjugend, des Bauernbunds, der Trachtengruppe, des ESV Bad Mitterndorf, des Imkervereins Hinterberg, des „Teams Krungl“, des ASV Union Bad Mitterndorf, des WSC Bad Mitterndorf, der Bergrettung Bad Mitterndorf, des Kameradschaftsbundes – mit historischer Trichterkanone – sowie der Nikologruppe Bad Mitterndorf samt Schab. Bei rund 30 Grad im Schatten fühlten sich die Kramperln fast wie zuhause – in der Hölle. Wunderbar aufgeputzte Traktorenanhänger wechselten sich mit sportlichen Gruppen ab und mitten drin fuhren Joe Aichinger jun. und Freunde mit einem elektrischen

„Wurstmobil“, welches jedoch aufgrund der Hitze bald liegen blieb. Am Hauptplatz warteten schon die Ehrengäste, die von Vzbgm. Veronika Grill beschallt und mit Informationen zu den Gruppen versorgt wurden. Auf einer Tribüne stehend konnten sie den hervorragenden Blick auf die vorbeiziehenden Gruppierungen werfen und kurze Grußworte mit den Kapellmeistern, Stabführern oder Obleuten austauschen. Die gebotenen musikalischen Vorführungen wurden eifrig beklatscht, wie auch die rhythmischtaktvollen Einlagen der Schab mit „Goassl“ und Treschflegl. Es war ein kunterbuntes Bild, welches den Besuchern des Umzuges und des anschließenden Festaktes geboten wurde. Fortsetzung auf Seite 12

Viribus Unitis Die Pläne der Landesregierung, das LKH Bad Aussee auf eine Geriatrie mit Remobilisations-Abteilung zusammenzukürzen, können nur dann noch politisch gekippt werden, wenn man sich an den Wahlspruch von Kaiser Franz Joseph I. hält: „Mit vereinten Kräften!“ Was die Pläne zusätzlich befeuern würde, wäre ein Keil, der aktuell versucht wird, zwischen die Regionalpolitiker von ÖVP und FPÖ zu treiben. Die politische Kleingeldtauscherei im Kielwasser des Spitals ist jetzt genau die falsche Taktik. Nur wenn sich die Regionalpolitik aller Farben mit der Bevölkerung geschlossen gegen die Pläne der Landesregierung auflehnt, kann der Entscheidungs findungs pro zess vielleicht noch verändert werden. Alles andere schwächt die Bemühungen des „Forums“ und aller jener, die sich wirklich um den Fortbestand des heimischen Spitals bemühen, anstatt jetzt alte Rechnungen begleichen zu wollen. EGO


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