Alpenpost 09/2023

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Ausgabe Nr. 9

4. Mai 2023

47. Jahrgang ISSN: 2079-5823

Erscheinungsweise : 14tĂ€gig – Preis: € 2,Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118

E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Im FrĂŒhling habe ich innerhalb von 24 Stunden 136 verschiedene Wetterarten gezĂ€hlt.

Der Markt Aussee ...

100 Jahre Feuerwehrmusikkapelle Strassen

AnlĂ€sslich des 100-jĂ€hrigen GrĂŒndungsjubilĂ€ums der Feuerwehrmusikkapelle Strassen wird am Vorabend zum heurigen Muttertag, am Samstag, 13. Mai, um 20 Uhr, zu einem großen Festkonzert in das Ausseer Kur- und Congresshaus geladen. Neben der jubilierenden Kapelle werden als musikalische GĂ€ste die „ZiaglbĂ„ch Musi“, die „Strassner SĂ€nger“, die „Strassner Junior Combo“ und die „JubilĂ€umsmusikanten“ zu hören sein. Durch das Programm fĂŒhrt der bekannte ORFModerator Sepp Loibner. Tischreservierung per Telefon: 0676/ 5033937. Eintritt: Freiwillige Spenden.

Alte Ansichten gesucht

Haben Sie alte Ansichten der Ausseerland-Gemeinden in Form von Fotos oder Ansichtskarten? VerfĂŒgen Sie ĂŒber eine alte Sammlung? Gibt es Bilder, die man so nur selten sieht? Wir haben grĂ¶ĂŸtes Interesse, diese zu sehen. Sollten Sie die Möglichkeit, ausgewĂ€hlte Bilder kostenlos digitalisiert zu bekommen, nutzen wollen, melden Sie sich bitte in der Redaktion der „Alpenpost“ –per E-Mail unter redaktion@alpenpost.at oder Telefon: 03622-53118.

Frau BĂŒrgermeisterin

... gesehen von der „Fleisch-“ oder „MautbrĂŒcke“ rund um die vorletzte Jahrhundertwende.

Altausseer Kindergemeinderat angelobt

Mit allen Ehren –unter anderem mit der musikalischen BegrĂŒĂŸung durch die „Berigmusi“ –wurde am 21. April im Altausseer Volkshaus ein Kindergemeinderat angelobt. Das Projekt dient der politischen Bildung der JĂŒngsten wie auch der Vermittlung von demokratischen Werten, Verantwortung fĂŒr die Kommune und der EntscheidungsïŹndung.

Einbegleitet von der Salinenmusikkapelle, die vor dem Volkshaus Aufstellung genommen hatte, fanden sich unerwartet viele GĂ€ste ein, die der sehr feierlichen und wĂŒrdig aufbereiteten Angelobung des Kindergemeinderats beiwohnen wollten.

Bei der BegrĂŒĂŸung zeigte sich Bgm. Gerald Loitzl sehr beeindruckt von der großen Zahl der GĂ€ste, wie er auch die KindergemeinderĂ€te herzlich begrĂŒĂŸte: „Es ist dies ein besonderer Tag fĂŒr uns und fĂŒr euch, da wir erstmals einen derartigen Anlass in Altaussee feiern und amtlich machen können –die Einsetzung eines Kindergemeinderates.“

Von der GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des 15köpïŹgen Teams der „Landentwick-

lung Steiermark“, Silvia Hölbl, wurde dann das Projekt vorgestellt, ĂŒber welches schon 25 KindergemeinderĂ€te in der gesamten Steiermark installiert wurden. „Krieglach hat 2014 die erste derartige Institution

angelobt“, so Silvia Hölbl. Dieses ofïŹzielle Gremium ist fĂŒr alle Altausseer Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren.

Fortsetzung auf Seite 5

In Bad Mitterndorf wird hinkĂŒnftig eine junge Dame das BĂŒrgermeisteramt innehaben. WĂ€hrend in den GemeinderĂ€ten des Ausseerlandes das GeschlechterverhĂ€ltnis durchaus als ausgewogen bezeichnet werden kann, gab es fĂŒr den höchsten Posten in der Gemeinde, den BĂŒrgermeistersessel, bisher eine glĂ€serne Decke zu spĂŒren. Mit der Entscheidung, dieses Amt in die HĂ€nde einer jungen und tatendurstigen Frau zu legen, bewiesen die EntscheidungstrĂ€ger in Bad Mitterndorf –unter der Leitung von Klaus Neuper –Weitblick und Mut. Auch wenn innerhalb der Fraktion nur eine Handvoll Personen darĂŒber informiert war, wer die kĂŒnftige BĂŒrgermeisterin wird, sollte in diesem Fall eine gewisse Nachsicht Oberhand gewinnen: HĂ€tte man den Namen zu frĂŒh kundgetan, wĂ€re dies kontraproduktiv gewesen. Auf einen 100tĂ€gigen „Welpenschutz“ wie sich dies Bundespolitiker ausbedingen, braucht sich Veronika Grill nicht verlassen, denn es gibt viel zu viele Projekte und Baustellen, die ihre Aufmerksamkeit verdienen. Alles Gute und Gratulation zu diesem Schritt! EGO

Foto: M. Moser

Die „Seite 2”

Florian Seiberl von Normalerweise gibt es bei BĂŒrgermeisterwechsel kein großes „Trara“: Die regionalen Medien berichten darĂŒber, geben eine hunderttĂ€gige „Schonzeit“ und dann muss sich die Person beweisen. In Bad Mitterndorf ist dies nun etwas anders, wenn am 3. Mai zu einer großen Pressekonferenz geladen wird, bei der Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang, der ORF Steiermark und unzĂ€hlige Medienvertreter dabei sein werden, wenn die Nachfolgerin von Klaus Neuper vorgestellt wird.

Nachfolger verzweifelt gesucht Aber zurĂŒck zum Anfang der wohldurchdachten Choreografie. Als am 21. August 2018 Klaus Neuper das Amt des BĂŒrgermeisters von Manfred Ritzinger ĂŒbernahm, waren die drei Gemeinden, Bad Mitterndorf, PichlKainisch und Tauplitz, gerade zu einer Großgemeinde verschmolzen worden. Er hatte wirklich alle HĂ€nde voll zu tun, dieses von der Landesregierung verordnete Chaos, welches sich nach RechnungshofprĂŒfbericht als ein finanzielles Debakel herausstellte, zu ordnen. So etwas zehrt an den Nerven und so spielte Klaus Neuper erstmals im FrĂŒhjahr 2022 bei einer Fraktionsklausur mit dem Gedanken, den BĂŒrgermeistersessel zu verlassen. „Einerseits sind es gesundheitliche GrĂŒnde, die mich dazu veranlasst haben, andererseits auch mein Ruhestand als PĂ€dagoge, den ich mit Februar heurigen Jahres antreten durfte. Ich will noch was von meinem Leben haben“, wie Klaus Neuper seine Entscheidung erklĂ€rt. Bei der Klausur selbst wurde dieses Thema besprochen, aber „es hat sich niemand als Nachfolger aufgedrĂ€ngt“, so Klaus Neuper, der es als ungemein schwierig beschreibt, jemanden fĂŒr das Amt des BĂŒrgermeisters begeistern zu können.

Junge Dame zeigt Interesse

In einer Besprechung meinte dann Beatrix MĂ¶ĂŸelberger, die Mutter von Veronika Grill und aktuell als Gemeindekassierin tĂ€tig, dass ihre Tochter nicht abgeneigt wĂ€re, Verantwortung innerhalb der Marktgemeinde zu ĂŒbernehmen. „Das habe ich als große Chance gesehen –nĂ€mlich auch, einen Generationenwechsel herbeizufĂŒhren. Es bringt ĂŒberhaupt nichts, wenn wir jetzt einen BĂŒrgermeister bestellen, der fĂŒr zwei oder drei Jahre agiert und dann ebenfalls PensionswĂŒnsche hat. Mit Veronika haben wir eine junge, dynamische Frau gewonnen, die mit vielen Ideen und noch mehr diplomatischem Geschick unser Bad Mitterndorf gestalten kann, dass wir fĂŒr die Zukunft gut aufgestellt sind, auch wenn sie erst nach ihrer Anstellung im JĂ€nner 2023 die Idee

Bad Mitterndorf hat bald die jĂŒngste SPÖ-BĂŒrgermeisterin Österreichs

Eigentlich wĂ€re ja der 1. Mai ein großer Feiertag fĂŒr die SPÖ. In Bad Mitterndorf ist dies aber der 3. Mai, denn an diesem Tag stellt Bgm. Klaus Neuper seine Nachfolgerin Veronika Grill vor. Der Coup, die Nachfolgerin zwar immer in der NĂ€he des BĂŒrgermeisters zu haben, ohne Verdacht zu schöpfen, ist gelungen. Die kĂŒnftige BĂŒrgermeisterin war seit Dezember 2022 als „Persönliche Assistentin des BĂŒrgermeisters“ bei allen Verhandlungen dabei 


hatte, mir zu folgen“, streut Klaus Neuper seiner Nachfolgerin Rosen. Es musste nur noch eine Möglichkeit gefunden werden, dass sie als VolksbĂŒrgermeisterin ohne Mandat angelobt werden kann. „Der Gemeindevertreterverband prĂŒfte diese Möglichkeit und gab grĂŒnes Licht. Somit werde ich bis zum Ende der Legislaturperiode als einfacher Gemeinderat bleiben. Das hat auch den Vorteil, dass dann alle Versprechen von mir eingelöst werden können“, so Klaus Neuper. Mama Beatrix MĂ¶ĂŸelberger wird dann ihr Mandat als Gemeindekassierin zurĂŒcklegen, wie es die SteiermĂ€rkische Gemeindeordnung bei familiĂ€ren Verflechtungen vorsieht.

Weitgereiste BĂŒrgermeisterin Und die junge BĂŒrgermeisterin in spe? Sie schmunzelt, wenn sie auf den Coup angesprochen wird. „Ein Gemeindevorstand stand einmal in meinem BĂŒro und fragte, wer es sich heute wohl noch antun wĂŒrde, als BĂŒrgermeister zu arbeiten und sah mich an ... da musste ich mir schon kurz auf die Zunge beißen.“

Veronika Grill ist in Bad Mitterndorf aufgewachsen und legte ihre Matura am Gymnasium in Stainach ab. UrsprĂŒnglich wollte sie in Wien Humanmedizin studieren, sie entschied sich aber fĂŒr Chemie. „Das war aber nicht ganz mein Fall und so bin ich fĂŒr ein Jahr ins Ausland gegangen, nach Australien und Neuseeland, um dort Erfahrungen zu sammeln und meine Englischkenntnisse zu verbessern. WĂ€hrend dieses Auslandsaufenthalts wurde ich vom Gedanken beseelt, die Welt verbessern zu wollen, und wo kann man das besser als bei der UNO. Doch um dort aufgenommen zu werden, dachte ich, wĂ€re ein Jus-Studium von Vorteil, welches ich dann auch in Wien

begann. Das war vielleicht ein bisschen naiv, hilft mir aber heute, mich im Gesetzesdschungel zurechtzufinden. Das Studium habe ich nicht beendet, weil mich meine Arbeit in einer Baurechts-Kanzlei und spĂ€ter in einem BĂŒro fĂŒr Medizinrecht ziemlich gefordert hat. Im Dezember 2019 bin ich wieder in die Heimat zurĂŒckgekehrt. Durch ein gesundheitliches Problem, welches durch die Pandemie und die verschobenen Operationen in den SpitĂ€lern verzögert wurde, habe ich begonnen, in Tauplitz meinen Lebensmittelpunkt zu gestalten. DafĂŒr habe ich auch unsere HĂŒtte beim Steirersee, die zehn Jahre nur vermietet wurde, wieder als Gastbetrieb hochgefahren. Es ist mir bewusst, dass es kontrovers wird, dass erstmals eine Frau im traditionsbewussten Ausseerland als Ortsoberhaupt agiert. Aber ich hoffe, dass es die Leute als Chance sehen, gemeinsam etwas zu schaffen“, wie sie festhĂ€lt.

Tatendrang mit Magnetwirkung VizebĂŒrgermeister Kurt Edlinger, seit 37 Jahren im Gemeinderat, davon 35 als VizebĂŒrgermeister, hat ein „sehr gutes GefĂŒhl. Wir haben es uns nicht leicht gemacht, aber ich bin sehr optimistisch, weil ich Veronika kenne und sie den großen Vorteil mitbringt, dass sie jung und voller Tatendrang ist. Ich selbst werde 2025 nicht mehr kandidieren und hoffe, dass sich durch Veronika wieder junge Leute finden, die gestalten wollen. Es könnte uns nichts Besseres passieren!“

KonsensbemĂŒhte BĂŒrgermeisterin

Veronika Grill spricht offen, deutlich und sprĂŒht vor Elan, wenn sie von ihren Vorstellungen als kĂŒnftige BĂŒrgermeisterin spricht: „Ich freue mich schon sehr auf die vielfĂ€ltigen und interessanten Aufgaben. Da wird es

sicher nicht fad bei all’ den Bauangelegenheiten, den Beschwerden aber auch den innovativen Ideen, die unter anderem im Rahmen unseres e5-Programms und der BĂŒrgerbeteiligung gesammelt und –soweit möglich –auch umgesetzt werden. Das Wohnen-im-Alter-Projekt ist mir sehr wichtig, wie auch die Kinderbetreuung in der Gemeinde ein großes Thema sein wird, auch wenn schon jetzt jedes Kind in Bad Mitterndorf einen Betreuungsplatz hat. Ich freue mich sehr auf meine Aufgabe –auch wenn ich weiß, dass diese nicht einfach werden wird. Ich bin konsensbemĂŒht und habe fĂŒr jeden ein offenes Ohr. So will ich meine Arbeit anlegen. Durch das Jusstudium bin ich dazu geneigt, immer alle Vorhaben auf rechtlich wasserdichte Fundamente zu stellen –auch in finanzieller Hinsicht. Es gibt viele Ideen, die wir nun im Zuge des Projekts ‘Masterplan 2030’ sammeln und auswerten und wir haben vom Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang die Zusage fĂŒr eine weitere UnterstĂŒtzung unserer Vorhaben. Das ist sehr wichtig fĂŒr mich“, wie Veronika Grill ausfĂŒhrt. Wir können Helden sein 
 Diese UnterstĂŒtzung wird die junge BĂŒrgermeisterin dann auch brauchen, denn beim Kulm ist viel zu tun. Dank der UnterstĂŒtzung des Landes kommt nun hoffentlich bald die neue Zufahrtsstraße, die auch eine Anreise der Fans per Bahn wieder ermöglichen wird. Auch die Infrastruktur der Basisbauten mit einem Investitionsvolumen von 1,3 Millionen Euro durch Bund, Land und ÖSV soll bald auf Schiene sein. „Ich bin ein riesiger Kulm-Fan und mir schwebt vor, dass wir dann das GelĂ€nde fĂŒr Konzerte und andere Veranstaltungen gut nutzen können“, so Veronika Grill. Ein Nordisches Zentrum am Kulm gibt es zwar als Projekt in der Schublade, aber es sind noch viele kleine Schritte notwendig, bis man sich wirklich in diese Richtung entwickeln kann. Daher wird jetzt einmal der WSV ein neues BasisgebĂ€ude in Heilbrunn bekommen und die kleine Schanze wird so adaptiert, dass die Kinder und Jugendlichen dort trainieren können. „Auch das Langlaufkonzept wird von mir vollinhaltlich unterstĂŒtzt. Es wurde vom Ortsmarketing schon ein Arbeitskreis gebildet, der sich damit beschĂ€ftigt, was wir machen, wenn wieder kein Schnee fĂ€llt“, so die BĂŒrgermeisterin in spe. Veronika Grill sieht sich nun mit vielen Erwartungen konfrontiert –vielleicht wird ja das unscheinbare Tattoo auf ihrem linken Unterarm mit „We can be heroes“ (Anm.: Wir können Helden sein.) bald Wirklichkeit – in kommunaler Hinsicht

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(V. l.). Vzbgm. Kurt Edlinger, Bgm. Klaus Neuper und –ab 25. Mai die neue VolksbĂŒrgermeisterin von Bad Mitterndorf, die 30-jĂ€hrige Veronika Grill, die nach ihrer Angelobung als jĂŒngste SPÖ-BĂŒrgermeisterin Österreichs gilt.

Gemeinderatssitzung in Bad Aussee

Der am 19. April tagende Gemeinderat in Bad Aussee hatte ĂŒber langfristige Darlehen in Hinblick auf die Sanierung der Mittelschule und Polytechnischen Schule zu entscheiden.

Leasing – nutzen statt kaufen!

In seinem Bericht informierte Bgm. Franz Frosch ĂŒber die GrĂŒndung der „Arbeitsgruppe LKH Bad Aussee“, die am 4. Mai die erste Sitzung in Trautenfels abhalten wird. „Bekanntlich wurden ja aus personellen Problemen die Chirurgie und die Interne Abteilung zusammengelegt. Das Zentralkrankenhaus soll 2027 eröffnet werden, darĂŒber hinaus soll aber auch der Notarzt in Bad Aussee sichergestellt werden. Auch wurde festgehalten, dass der Inhalt des Zentralkrankenhauses mehr sein wird als derzeit bei allen drei HĂ€usern im Bezirk gemeinsam –unter anderem sind kinderchirurgische und neurologische Angebote geplant“, so der BĂŒrgermeister. Vzbgm. Rudi Gasperl dazu: „Es ist frustrierend, wie ohnmĂ€chtig die Bundes- und Landespolitik sich zeigt, seit mindestens zehn bis 15 Jahren wissentlich mit den Problemen im Gesundheitssektor und der demographischen Entwicklung vertraut. Ich verstehe es beim besten Willen nicht, warum die KAGes nicht fĂ€hig ist, vernĂŒnftige Inserate zu schalten, bei denen möglichen Mitarbeitern in Aussicht gestellt wird, dass es eine BeschĂ€ftigungsgarantie fĂŒr Bad Aussee und Stainach gibt. Das sollte dringend geĂ€ndert werden. Immer nur zu beteuern, dass das Zentralkrankenhaus kommt, bringt uns nicht weiter –wobei durch die Kostensteigerungen sowieso vieles anders wird.“ Franz Frosch dazu: „Im neuen Haus werden bis zu 700 Mitarbeiter benötigt. Wenn ihnen das Personal aus den alten HĂ€usern abhanden kommt, haben sie ein veritables Problem!“

Fragestunde

Vzbgm. Rudi Gasperl interessierte sich dafĂŒr, ob erneut eine Kostensteigerung bei der Sanierung der Mittelschule und Polytechnischen Schule zu erwarten sei. Dazu der BĂŒrgermeister: „Ich werde mich dieser

Tage mit meinen Kollegen aus den anderen Gemeinden treffen und dabei werden wir auch dieses Thema behandeln.“ Generell sind aktuell Kostensteigerungen im Bausektor von bis zu 40 Prozent zu verkraften.

Zwei neue Darlehen

FĂŒr die Sanierung der Wasserversorgung in der Sießreithstraße und der Plaisirgasse wurde ein Darlehen ĂŒber € 823.000,- aufgenommen, welches aufgrund der aktuellen Zinssituation in zehn Jahren neu evaluiert werden muss. „Dann mĂŒssen wir nochmals nachverhandeln“, so Finanzstadtrat Gerhard PĂŒrcher.

Auch fĂŒr die Sanierung der Mittelschule mit Polytechnischer Schule wurde ein Darlehen in der Höhe von 3,9 Millionen Euro ausgeschrieben. Dies veranlasste GemeinderĂ€tin

Michaela Grubesa (SPÖ) zu fragen: „Wie lange können wir uns aufgrund dieser Rahmenbedingungen mit InïŹ‚ation die Schulden noch leisten?“

Dazu Finanzabteilungsleiter Horst

Binna: „Aktuell sind wir bei den beiden Darlehen bei rund 250.000 Euro Zinsen pro Jahr. Das ist ein extremer Wert im Vergleich zu den Vorjahren. Gut fĂŒr uns ist, dass 2025 einige grĂ¶ĂŸere Darlehen auslaufen und wir dann mehr Handlungsspielraum haben. Aber es stimmt: Durch die verringerten Ertragsanteile, die Lohnerhöhungen, die Energiekosten und viele andere Parameter sind wir wirklich sehr gefordert.“ Die Aufnahme der beiden Darlehen wurde einstimmig beschlossen.

Jagdpachtschilling

Obgleich wir schon seit 2002 den Euro haben, wird der „Jagdpachtschilling“ auch weiterhin so heißen. Am Gemeindegebiet von Bad Aussee gibt es zwei Jagden: Jene in Strassen weist 668 Hektar auf, jene in Reitern 735 Hektar. Derzeit belĂ€uft sich die Pacht pro Hektar auf € 1,51, was eine Summe von rund € 2.100,- aus-

macht. Zwar hĂ€tte jeder Grundbesitzer das Recht, sich den Jagdpachtschilling ausbezahlen zu lassen, aber es handelt sich dabei um so geringe Summen, dass dieser Betrag meist in die Tierseuchenkassa eingezahlt wurde. Da Bgm. Franz Frosch als Mitglied der Gemeindejagd Strassen befangen war, leitete seine Stellvertreterin Waltraud HuberKöberl diesen Tagesordnungspunkt. Tempolimits und Tempokontrollen im Ortsgebiet von Bad Aussee „FĂŒr die Sicherheit der Bevölkerung sind RadarkĂ€sten geplant, die jedoch nicht bedient werden können, weil sich die Polizei personell außer Stande sieht, diese Kontrollarbeit zu bewerkstelligen. Derzeit werden somit StĂ€dte und Gemeinden daran gehindert, das Tempo von 30 km/h dort anzuordnen, wo sie es fĂŒr sinnvoll erachten, denn es bedarf einer Handhabe, diese Geschwindigkeit auch kontrollieren zu dĂŒrfen. Im Rahmen einer Petition des StĂ€dteund Gemeindebundes wird die Bundesregierung dazu aufgefordert, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen.

Dazu gehört auch die punktuelle Geschwindigkeitsmessung“, so Bgm. Franz Frosch zur ErklĂ€rung. Die Petition wurde einstimmig beschlossen. ErgĂ€nzend forderte GR Martina Reischauer (ÖVP), dass bei allen Gemeindestraßen und Zubringern zum Zentrum Hinweise in Form von aufgemalten „30ern“ angebracht werden sollen. Franz Frosch wird mit der Landesstraßenverwaltung sprechen, ob es möglich ist, diese Hinweise anzubringen.

Änderung der BeschlĂŒsse Zweitwohnsitzabgabe und Wohnungsleerstandsabgabe Da beim damaligen Beschluss Quadratmeterpreise angegeben wurden, die einem steten Wandel unterliegen, wurde der Beschluss nun so geĂ€ndert, dass dieser juristisch nicht mehr anfechtbar ist. Was die Leerstandsabgabe anbelangt, so bat Vzbgm. Rudi Gasperl darum, die Erwartungen herunterzuschrauben:

„Nach einem Rechen-Exempel der TU Wien fĂŒr die Leerstandsabgabe, die fĂŒr einen Grazer Stadtteil angestellt wurde, ergab sich dabei eine Erhöhung der Einnahmen von maximal 0,10 Prozent. Es gibt zu viele Ausnahmeregelungen. Die Erwartungen bei dieser Abgabe mĂŒssen wirklich sehr niedrig angesetzt werden“, so Gasperl abschließend.

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Oldtimertreffen zum Narzissenfest

Im Rahmen des Narzissenfestes wird vom „Ausseerland Motor Veteranen Club“ am Samstag, 3. Juni, zu einem Oldtimertreffen geladen. Treffpunkt: 9 Uhr beim Parkplatz Altausseerstraße (P3), danach Sternfahrt im Ausseerland mit mehreren Einkehr- und PrĂ€sentationsmöglichkeiten. NĂ€here Informationen unter www.amvc.at

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Bgm. Franz Frosch begrĂŒĂŸte zur 20. Gemeinderatssitzung der laufenden Legislaturperiode.

Wir gratulieren

Sarah Laslop BSc. –

Hippotherapeutin

Sarah Laslop, Physiotherapeutin aus Bad Aussee, hat die Ausbildung zur Hippotherapeutin (Physiotherapie mit Hilfe des Pferdes) mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Wir gratulieren!

Benjamin Oberhauser

gewann Landeslehrlingswettbewerb

Der bei der Spenglerei und Dachdeckerei

Harald PĂŒrcher

beschÀftigte

Lehrling

Benjamin Oberhauser hat beim Steirischen Landeslehrlingswettbewerb 2023 der Spengler den hervorragenden ersten Platz errungen. Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Was uns gefallen wĂŒrde ...

... wenn sich nicht nur die heimischen Gastwirtschaften sondern auch die BĂ€der abreden wĂŒrden, was die Schließ- und Revisionszeiten anbelangt. KĂŒrzlich waren zeitgleich das Narzissenbad, die GrimmingTherme und (da eine Alternative gesucht wurde) die Therme in Bad Ischl wegen der notwendigen Revision geschlossen. In einer Tourismusregion sollte es schon möglich sein, zumindest eine der Institutionen besuchen zu können ...

... wenn der östliche GrĂŒnstreifen zwischen dem großen LebensmittelhĂ€ndler und der Bundesstraße B 145 auf Höhe des LKH Bad Aussee öfters von MĂŒll befreit werden wĂŒrde ...

Helfer gesucht!

Liebe Narzissenfestfreunde! Ich möchte heuer wieder mit einer Figur beim Narzissenfest mitmachen und bin in auf der Suche nach einer oder mehreren Personen, die mithelfen möchten (auch bei den Vorarbeiten). Wenn du Zeit und Lust hast, melde dich bitte unter der Tel.: 0676 / 95 31 325. (Helga König)

Einladung zum Reitertreffen

Am Samstag, 6. Mai, ab 8.30 Uhr lĂ€dt der Reit- und Fahrverein Obertraun zum Reitertreffen am Islandpferdehof Platzl in Obertraun. Neben spannenden Bewerben ist auch fĂŒr das leibliche Wohl gesorgt!

Weder Hirnis noch Psychos: Der Mythos der Gruppenpsychoanalyse in Altaussee

AlljĂ€hrlich –und das seit mehr als einem halben Jahrhundert –treffen sich Ärzte und Psychoanalytiker in Altaussee, um sich hier weiterzubilden. Zwei Mal pro Jahr ist die Losergemeinde das Zentrum der Gruppenpsychoanalyse im deutschsprachigen Raum. Der Versuch einer AnnĂ€herung.

VON

VERA MOLNARUND ALExANDERSCHALL

In den frĂŒhen 1970er Jahren hat der bekannte österreichische Psychoanalytiker, Gruppenanalytiker, Psychiater und Altaussee-Liebhaber Prof. Josef Shaked diese Veranstaltung etabliert. Der Tradition der Denker rund um Sigmund Freud folgend, kam auch er in die Losergemeinde, um diesen bergumrahmten Ort mit seinen Besonderheiten fĂŒr die Ausbildung von Psychoanalytikern zu nutzen. Viele Bewohner sind in den letzten mehr als fĂŒnf Jahrzehnten mit den Teilnehmern in BerĂŒhrung gekommen und können viele Geschichten erzĂ€hlen. Wenn die Teilnehmer im Volksmund oft liebevoll-scherzhaft „Hirnis“ oder „Psychos“ genannt werden, verbirgt sich dahinter wohl die Angst vor dem Unbekannten. Das Verhalten der Teilnehmer mutet oft etwas eigenartig, skurill an, in den persönlichen Erinnerungen der Einheimischen entpuppen sich die Teilnehmer dann als liebenswerte Wissenschaftler, die mit einer etwas unorthodoxen Herangehensweise an verschiedene Thematiken eine beachtliche Konsequenz an den Tag legen.

Intensive Erfahrungen fĂŒr die Teilnehmer

Bei der Veranstaltung geht es fĂŒr die teilnehmenden Psychotherapeuten um Beziehungen und die damit im Zusammenhang stehenden GefĂŒhle, also um die Auseinandersetzung mit Liebe, Hass, Einsamkeit, Aggression und Vertrauen. Über eine Woche dauert dieser Workshop. Die meisten Teilnehmer sind bis zu vier Mal bei diesen Workshops in Altaussee. In den RĂ€umlichkeiten der Feuerwehr, des Wintersportvereines, der Gemeinde, der Volkschule und des Volkshauses kommen die Teilnehmer zusammen, um dicht gedrĂ€ngt zu lernen, was sie fĂŒr ihre Patienten brauchen. Es wird im Workshop tĂ€glich ausfĂŒhrlich in Kleingruppen gearbeitet, um sich selbst besser kennenzulernen. In der Großgruppe treffen sich alle Teilnehmer und tauschen ihre Erfahrungen aus. Theorieeinheiten runden das dichte Fortbildungsprogramm ab. Die Wirkung dieses Workshops liegt in den gemeinsamen Erfahrungen, die man so nur in den Gruppenarbeiten sammeln kann. Der einmalige Kraftplatz und die Vielfalt des Ortes Altaussee ermöglichen den Teilnehmern ihre persönliche Reise in das eigene Selbst. Das beinhaltet neue Erkenntnisse ĂŒber sich selbst, dabei werden schmerzhafte Erlebnisse,

Altaussee war und ist immer schon ein guter Boden fĂŒr die Psychoanalyse.

Foto: TVB Ausseerland Salzkammergut mit UnterstĂŒtzung durch LEADER

Ängste, GemeinschaftsgefĂŒhl, Minderwertigkeit und viele andere GefĂŒhle aufgedeckt. Durch die örtliche Infrastruktur ist es fĂŒr die Teilnehmer möglich, sich der Ausbildung zu widmen, sich wohlzufĂŒhlen, die Schönheit der Landschaft und die Vielfalt des Ausseerlandes zu spĂŒren.

Großartiger Wirtschaftsfaktor Aus der Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommt man das GefĂŒhl vermittelt, dass man im Ort gut aufgenommen wird und aufgehoben ist. Das liegt an der Rolle der Einheimischen. Die Bewirtung und Unterbringung von 200 Personen in der Nebensaison funktioniert gut. FĂŒr die Einheimischen handelt es sich bei der Veranstaltung auch um einen wertvollen Wirtschaftsfaktor. Die Altausseer spielen dabei eine wichtige Rolle –das ist der Grund, weshalb diese Veranstaltung seit Jahrzehnten unbestritten gut und gerne in der Losergemeinde stattïŹndet. Sie sind gute Gastgeber: Am Dienstag und am Freitag kommen traditionellerweise alle Teilnehmer der Psychoanalytiker im Lokal „Postillion’s Einkehr“ zusammen, um zu feiern und die Anspannung der anstrengenden Ausbildung ein paar Stunden hinter sich zu lassen. Viele Anekdoten ranken sich um diese Abendveranstaltungen, die Teilnehmer sind froh, dass es diese Feste gibt, um ausgelassen die Erfahrungen der GruppengesprĂ€che und die Theorieeinheiten sacken zu lassen. Unter Tag schmeckt der Kaffee bei der BĂ€ckerei Maislinger und dem Schneiderwirt richtig gut, dort kann man sich stimmungsvoll ausruhen. Es werden private GesprĂ€che gefĂŒhrt und die Inhalte der Gruppen nachbesprochen. In den raren Pausen machen die Psychotherapeuten AusïŹ‚ĂŒge –etwa auf die Tressensteinwarte –so oft es geht,

spazieren viele Teilnehmer um den See und genießen die einzigartige Stimmung. Auch lukullische Exkursionen sind möglich, etwa ein Fischessen in der FischerhĂŒtte am Toplitzsee oder die ganz großartige HaubenkĂŒche bei Herbert in der Koppenrast. FĂŒr die Teilnehmer ist die Woche in Altaussee immer ein Fixpunkt im Jahr –dies vor allem deshalb, weil die raren PlĂ€tze zu dieser Fortbildung nur sehr schwer zu bekommen sind. Eines ist jedoch sicher: Von den „Hirnis“ oder „Psychos“, die die Veranstaltung besuchen, braucht man sich nicht fĂŒrchten, denn ein bisschen komisch sind wir doch alle ... oder?

Wir gratulieren

Talent-Award fĂŒr Valerie Haim

Valerie Haim aus Kainisch, SchĂŒlerin der 3. Klasse HLA fĂŒr Mode in Ebensee, erreichte beim 1. Talent Award der Firma Wood Fashion, der Mode und Nachhaltigkeit verbindet, am 25. April den ausgezeichneten dritten Platz. Die junge Designerin und ihr Model Valentina ĂŒberzeugten die Jury mit einem Kleid aus Holz und Holzfaserstoffen. Die SiegesprĂ€mie von € 300,- wird an DEBRA Austria, eine Forschung fĂŒr die Entwicklung von Medikamenten und Therapiesitzungen fĂŒr Schmetterlingskinder, gespendet. Gratulation!

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Es gibt dabei viel Spaß und Spiel fĂŒr die Kinder, aber vor allem geht es um die Übernahme von Verantwortung fĂŒr die Gemeinschaft. „Der Kindergemeinderat lehrt auch den Erwachsenen, die Welt mit Kinderaugen zu sehen“, so Silvia Hölbl.

Ein Jahr Vorlaufzeit

Das Projekt hat vor rund einem Jahr begonnen, indem an den Schulen im FrĂŒhjahr 2022 mit einer Informationsveranstaltung die Möglichkeit einer derartigen Institution beschrieben wurde. Seit damals gab es dann viele Treffen, bei denen verschiedenste Aspekte und Vorbereitungen besprochen und getroffen wurden. Dazu gehören die Themenkomplexe Brauchtum und Kultur, Miteinander und Gemeinschaft oder Natur und Umwelt. So wurde unter anderem auch die Möglichkeit von „Altausseer Kindertrommelweibern“ angesprochen sowie ein Verkaufsstand beim Adventmarkt, ein Kinderfetzenmarkt oder die Erneuerung des Kinderspielplatzes besprochen und geplant. Abgerundet wurden diese

Altausseer Kindergemeinderat angelobt

Treffen von Unternehmungen wie zum Beispiel einer Ausfahrt mit dem Einsatzboot der Feuer- und Wasserwehr Altaussee. Beim Altausseer Adventmarkt wurden ĂŒbrigens selbstgebastelte WerkstĂŒcke verkauft, wodurch € 500,- eingenommen werden konnten, die von den Kindern an wohltĂ€tige Institutionen gespendet wurden.

KĂŒnftig gibt es in Altaussee drei BĂŒrgermeister Als KinderbĂŒrgermeisterin wird kĂŒnftig Miriam Fellner agieren, als ihre Stellvertreterin Alina Struz. Als KinderbĂŒrgermeister wird Simon Fischer mit seinem Stellvertreter Jonas Kupnick handeln. Die Wahl, die vorab schon im Amtshaus abgehalten wurde, wurde durch die Angelobung durch Bgm. Gerald Loitzl komplettiert. Jedes einzelne Mitglied des Kindergemeinderates wurde per Handschlag angelobt. Das Logo, eine Darstellung des Losers mit Natur, Landschaft und Sonne, wurde von Thomas Holzer geschaffen und mehrheitlich als

Herzlichen Dank

fĂŒr die große Anteilnahme am Ableben meines Gatten, unseres Vaters, Opas, Uropas und Bruders, Herrn

Horst Pilz.

Unser besonderer Dank gilt Dr. Claudia Wallner, dem Pflegeteam des Seniorenzentrums St. Peter am Kammersberg, der Bestattung Haider, Pfarrer Meinhard Beermann sowie den TrĂ€gern. FĂŒr die musikalische Begleitung danken wir dem BlĂ€serduett der Musikkapelle Kumitz.

Ein herzliches Dankeschön allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten fĂŒr die zahlreichen Kerzen-, Geld- und Blumenspenden.

In lieber Erinnerung

Die Trauerfamilie

neues Arbeitslogo gewÀhlt.

Unterbrochen wurden die einzelnen Punkte der Angelobung durch musikalische ZwischenstĂŒcke, die das Jugendorchester der Salinenmusikkapelle Altaussee unter der Leitung von Andreas Langanger bewerkstelligte, wobei einige GemeinderĂ€te ïŹ‚ugs auch gleich mit ihren Instru-

menten aufspielten. Die Betreuer, Philipp Winkler, Barbara Ronacher und Harald Pernkopf, waren sichtlich stolz auf ihre SchĂŒtzlinge. Die nĂ€chsten Programmpunkte sind eine Begehung des Kinderspielplatzes sowie eine gemeinsame Sitzung des Kindergemeinderats mit jenem der Erwachsenen im Juni.

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Fortsetzung von Seite 1:
Der Altausseer Kindergemeinderat bei der Angelobung durch Bgm. Gerald Loitzl.

Schnell informiert

l FĂŒr gewöhnlich ist die österreichische Medienlandschaft nicht das Kernthema der „Alpenpost“. Da jedoch am 19. April mit den Stimmen der ÖVP und der GrĂŒnen im Nationalrat die 1703 als damals „Wienerisches Diarium“ gegrĂŒndete „Wiener Zeitung“ und somit die Ă€lteste Zeitung der Welt dahingehend eingestampft wurde, als dass hinkĂŒnftig nur mehr ein Onlinemedium erscheint, darf an dieser Stelle darĂŒber berichtet werden.

l Beim „Billa“ in der Hauptstraße Bad Aussee wurde kĂŒrzlich das 50-jĂ€hrige JubilĂ€um gefeiert. Ehemalige Mitarbeiter waren dabei ebenso anzutreffen, wie die GĂ€ste mit Kaffee und Kuchen sowie Lebkuchen von „Ausseer Lebkuchen“ verwöhnt wurden.

150 JAHRE WOLFGANGSEESCHIFFFAHRT UND 130 JAHRE SCHAFBERGBAHN ZWEI BERÜHMTE ATTRAKTIONEN DES SALZKAMMERGUTS FEIERN GEBURTSTAG

Wir laden Sie herzlich dazu ein, diese 2 besonderen JubilĂ€ums-AnlĂ€sse mit uns zu feiern und haben dazu ĂŒber die ganze Saison spezielle Angebote, zu ïŹnden online auf 5schaetze.at

Die aktiven und ehemaligen Mitarbeiter der Billa-Filiale in der Ausseer Hauptstraße feierten gemeinsam das 50-jĂ€hrige JubilĂ€um.

l Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jĂ€hrigen GrĂŒndungsjubilĂ€um des Hospizverbandes Steiermark fanden sich kĂŒrzlich einige Mitarbeiter in der Buschenschank Strauss der Familie von GesundheitslandesrĂ€tin Juliane Bogner-Strauss im Steinbachtal/Gamlitz ein, um dort nach Buschenschank-Manier bewirtet zu werden.

Unser nĂ€chster Termin als Tipp: 20. Mai 2023, JubilĂ€umsfahrt mit dem Nostalgieschiff „Kaiser Franz Josef I“ Bei Schönwetter um 10.30 Uhr bzw. um 14 Uhr ab St. Wolfgang mit LiveMusik, Aperitif, Kaffee mit dem berĂŒhmten Schratt Gugelhupf und natĂŒrlich kaiserlichem Besuch. Die limitierten Tickets gibt es online unter 5schaetze.at

Neueröffnung

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk fĂŒr die SchafbergBahn ist das sogenannte ErlebnisQuartier, die neue Talstation mit Shop, Museumszone

und dem Restaurant EQ samt der wohl schönsten Seeterrasse am Wolfgangsee. KĂŒchenchef Mario Köstl zaubert regionale Köstlichkeiten mit internationalem Touch aus saisonalen Produkten von Partnern aus der Region. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Informationen und Buchungen: Salzburg AG Tourismus GmbH GĂ€steservice 0662 / 8884 9700 info@5schaetze.at 5schaetze.at

BEZAHLTE ANZEIGE

Kinder im Fokus bei VortrÀgen im Woferlstall

Gleich zwei Abende zum Thema Kindererziehung und den Umgang mit unseren HoffnungstrĂ€gern werden im Woferlstall in Bad Mitterndorf ĂŒber die BĂŒhne gehen.

Foto/Text: DoBi

Die Mitarbeiter des Hospizvereines Steiermark genossen einen unbeschwerten Nachmittag.

l Bei der Aktion „Saubere Steiermark“

war unter anderem auch die SteiermĂ€rkische Berg- und Naturwacht Ortseinsatzstelle Bad Mitterndorf im Einsatz und sammelte im Bereich SalzamĂŒndung und Naturschutzgebiet. Leider musste auch heuer wieder einiges an MĂŒll –aber auch SperrmĂŒll –gesammelt und entsorgt werden. Dennoch konnte ein RĂŒckgang festgestellt werden, weil das Verantwortungsbewusstsein bei den Menschen zunimmt.

Den Anfang macht am Mittwoch, 3. Mai, um 19 Uhr Gernot Krupitz, der einen Vortrag ĂŒber Kinder, Erziehung und Digitalisierung halten wird. Kinder sind unser grĂ¶ĂŸter Schatz und wir wĂŒnschen uns, dass sie sich gesund entwickeln und dem Leben selbstbewusst und gut gewappnet gegenĂŒbertreten können. Inwieweit gĂ€ngige Bildungs- und Erziehungsstrategien sowie die zunehmende Digitalisierung diesem Ziel dienlich sind oder sein können, wird Gernot Krupitz in seinem Vortrag erlĂ€utern. Eintritt: Freiwillige Spenden.

In liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von

Rudolf Fasching,

Am Mittwoch, 10. Mai, wird um 19 Uhr Silvia Schachner einen ImpulsVortrag ĂŒber Gordon-Familientraining halten. Menschen, die mit Kindern leben, wissen, dass das Gelingen der Erziehung nicht selbstverstĂ€ndlich ist. Wie Erwachsene einem Kind begegnen, wie sie mit ihm sprechen, ihm zuhören, wie wir miteinander streiten und Konflikte lösen, ist von wesentlicher Bedeutung fĂŒr eine gesunde Entwicklung des Kindes und eine gelungene Eltern-Kind-Beziehung. Der Eintritt zu diesem Vortrag betrĂ€gt € 15,-/Person.

der nach kurzer, schwerer Krankheit am 13.04.2023 verstorben ist.

In tiefer Trauer, Familie Fasching

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Die Mitglieder der Bad Mitterndorfer Berg- und Naturwacht sammelten einiges an MĂŒll ein. Foto: T. Dattinger © Salzburg AG Tourismus GmbH / Foto: Kunstbahr

Ausgezeichnete heimische Jungmusikanten

Zur Hebung des musikalischen Ausbildungsstandes und als zusĂ€tzliche Motivation können Mitglieder des Österreichischen Blasmusikverbandes (ÖBV) bzw. der Österreichischen Blasmusikjugend (ÖBJ) –unabhĂ€ngig vom Alter –die PrĂŒfungen zu einem Leistungsabzeichen ablegen. Der PrĂŒfungsstoff setzt sich aus Theorie, Praxis und Gehörschulung zusammen. FĂŒr den erfolgreichen Abschluss der PrĂŒfung erhalten die Bewerber ein Leistungsabzeichen sowie eine Urkunde. Das Abzeichen kann in den Stufen „Junior“, „Bronze“, „Silber“ und „Gold“ erworben werden.

Am 22. April stellten sich wieder zahlreiche Jungmusikanten des Blasmusikbezirkes Bad Aussee diesen PrĂŒfungen, die in hervorragender Zusammenarbeit mit der Musikschule Bad Aussee unter der Leitung von Axel J. Mayer abgenommen wurden. Die Jugendlichen ĂŒbten im Vorfeld ïŹ‚eißig und konnten hörenswerte Ergebnisse erzielen. Das Abzeichen „Junior“ erhielten: Maria Brandauer (Horn), Katharina Brechtler (Klarinette), Anna Freismuth (QuerïŹ‚Ă¶te), Thomas Holzer (FlĂŒgelhorn), Sebastian Pehringer (Schlagzeug), Christoph Prisching (Schlagzeug), Katharina Ronacher (Klarinette) und Esther Zinthauer (Klarinette).

Das Leistungsabzeichen in „Bronze“ erhielten Benedikt

Brandauer (Klarinette), Annalena Fasching (QuerïŹ‚Ă¶te), Simon Fischer (Klarinette), Matthias Freller (Klarinette), Matthias Knappe (Schlagzeug), Michaela KĂ¶ïŹ‚er (Trompete), Marlene PrĂ€soll (Klarinette), Magdalena Prisching (Klarinette), Lisa PĂŒrcher (Tenorhorn), Dominik

Sölkner (Schlagzeug), Selina Stöckl (Klarinette) und Nathalie Zamberger (QuerïŹ‚Ă¶te). Über das Leistungsabzeichen in „Silber“ freuten sich Annalena Kadar (QuerïŹ‚Ă¶te) und Valentina Kohl (Klarinette). Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Fahrzeugbergung in Lupitsch

Am 24. April wurden die Feuerwehren von Lupitsch und Altaussee zu einem Lkw-Unfall an der B 145 gerufen, welcher ursprĂŒnglich als Pkw-Unfall gemeldet wurde.

Aus unbekannten GrĂŒnden löste sich in einer Kurve der BrĂŒckenanhĂ€nger vom vorderen Radsatz mit der Deichsel und stĂŒrzte ĂŒber die rund sechs Meter hohe Böschung, wo er in der Wiese liegen blieb. Die EinsatzkrĂ€fte organisierten unverzĂŒglich einen Kranwagen des Unternehmens Schobesberger & Fuchs, um das Untergestell vom Aufbau trennen zu können, und um diese Teile dann getrennt bergen zu können. Mit vereinten KrĂ€ften gelang es, den Aufbau mitsamt dem Inhalt in Form von leeren Bierkisten zu bergen. Kurz darauf konnte die B 145 wieder fĂŒr den Verkehr freigegeben werden. Im Einsatz waren neben der Polizei Bad Aussee zehn Mann der Feuerwehren Altaussee und Lupitsch sowie die Straßenmeisterei mit zwei Mann.

Immer einen Klick wert:

Erlebnistour durch das Kammerhofmuseum

Heuer steht der internationale Museumstag am Christi-Himmelfahrts-Tag, Donnerstag, 18. Mai, unter dem Motto „Museen, Nachhaltigkeit und Wohlbefinden“. Das Kammerhofmuseum möchte als HĂŒterin unseres kulturellen Erbes zu einer lebenswerten Welt etwas beitragen, indem es an diesem besonderen Tag speziell Senioren zur Teilnahme an einer gefĂŒhrten Erlebnistour durch das Museum einlĂ€dt. Die Tour beginnt jeweils um 9.30 und 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Bitte unter der Telefonnummer 0676/ 83622520 (vormittags) anmelden!

Das passende Geschenk immer zur Hand: Ein

AlpenpostAbonnement

macht Freude. ErhÀltlich unter www.alpenpost.at

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Bgm. Franz Frosch zeigte sich stolz und beeindruckt ĂŒber die Leistungen der Musikanten mit ihren Auszeichnungen. Foto: Blasmusikbezirk Bad Aussee Die Fahrzeugbergung war nur mit schwerem GerĂ€t möglich. Foto: FF AA
www.alpenpost.at

Notrufe

Ärzte-Bereitschaftsdienst %

Zentraler Ärztefunkdienst:

Kurzrufnummer: 141

Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nÀchsten 24 Stunden abgefragt werden.

euac-Notruf

% 0800/2141880

24-Stunden-Notfall-Hotline fĂŒr psychosoziale KrisenfĂ€lle

% 0800/449933

ÄRZTEDIENST

UrlaubsankĂŒndigung

Die Ordination von Dr. Claudia Wallner ist von 5. bis 12. Mai geschlossen. NĂ€chste Ordination ist am Montag, 15. Mai.

Die Ordination von Dr. Thomas Schaffler ist am 19. Mai geschlossen. NĂ€chste Ordination ist am Montag, 22. Mai.

Die Ordination von Dr. Pia-Katharina Edlinger ist von 22. bis 29. Mai geschlossen. NĂ€chste Ordination ist am Dienstag, 30. Mai.

Blutspenden in Bad Aussee

Am Mittwoch, 10. Mai, findet von 11.30 bis 13.30 sowie von 14.30 bis 18.30 Uhr im StahelschĂŒtzenhaus Unterkainisch wieder eine Blutspendeaktion statt.

Familiennachrichten

SterbefÀlle:

Maria Gruber, Bad Aussee (101); Josef Köberl, Bad Aussee (92); Sieglinde Temmel, Bad Aussee (85); Alfred Diechtl, Bad Mitterndorf (89); Elisabeth Schmied, Knoppen (96), Stefanie Berner, Kainisch (93), Rudolf Hierzegger, Tauplitz (92).

ACHTUNG: Die nÀchste

Alpenpost

erscheint am Do., 18.5.2023

Redaktionsschluss:

Donnerstag, 11.5.2023

ALPENPOST-LESERSERVICE

Medizinische Versorgung

BĂŒrobenutzung / Shared Co-Workingspace/ Wohnung in Altaussee, monatlich ĂŒber den Sommer zu vermieten. 2 Personen pro Wohnung im Haus, kurzer Fussweg zum See Kontakt: 0681/10676409 email@secondoffice.at

Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee

Chirurgische Abteilung: Allgemeine und Unfallchirurgische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr.

Spezial-Ambulanzen: Nach Vereinbarung unter %03622/ 525553018 (Mo–Fr, 8–13 Uhr).

Notfall-Ambulanz: TĂ€glich von 0bis 24 Uhr.

Medizinische Abteilung:

Allgemeine Ambulanz: Mo–Fr, 8–12 Uhr; Notfallambulanz: 0–24 Uhr; Sonderambulanzen: Terminvereinbarungen unter % 03622/525553036, Fax: DW 3072

Apothekendienst

Bad Aussee Kurapotheke: von 8. bis 14. Mai. Sonn- und Feiertag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. %03622/52277.

Bad Aussee Narzissen-Apotheke: von 15. bis 21. Mai. Sonn- und Feiertag von 10.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. %0664/2360192.

Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–13 Uhr, Mi 15–18.30 Uhr. %03622/71671.

Bad Mitterndorf(Die Kurapotheke): bis 7. Mai. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364.

ZahnÀrztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk

Liezen

6. –7. Mai: Dr. med. univ. Klaus Krischan, Liezen, %03612/22459.

13. –14. Mai: Dr. med. dent. Sylvia Trobej-Ivancic, Gaishorn am See, %03617/3111.

Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen

Die Pflegedrehscheibe ist eine zentrale Anlaufstelle fĂŒr Ă€ltere, pflegebedĂŒrftige Menschen und ihre Angehörigen. Beratungszeiten im BĂŒro: Montag und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr. Telefonisch ist die PDS von 8 bis 16 Uhr tĂ€glich erreichbar, auch Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % 0676/86660676

TierÀrzte

Dipl.-Tzt. Schartel, % 03622/52495 Dr. Ondusko, % 03623/2310

Beratungsstellen

Kostenlose Rechtsberatung

Die Diensteinteilung fĂŒr die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, fĂŒr die nĂ€chsten Wochen:

9. Mai:

Mag. Clemens Zehentleitner

16. Mai:

Angerer-Harreiter RAe OG

Amtstage des Notars

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.

Wirtschaftskammer

Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Wiedleite 101, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, Email: liezen@wkstmk.at. Bauberatung

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf

Sprechtag fĂŒr Arbeiter und Angestellte

Dienstag, 9. Mai, von 10 bis12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt

NĂ€chster Sprechtag Freitag, 12. Mai, von 8 bis 12 Uhr im SKA-RZ Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170

Sprechtag der SV der SelbststÀndigen

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

Psychosoziale Beratungsstelle Bad Aussee

Bahnhofstraße 132, tel. Erreichbarkeit ĂŒber den Journaldienst Liezen, % 03612/2632210, E-Mail: journaldienst.li@psn.or.at Familienberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr –rechtliche und psychologische Beratung, Außenstelle BH Liezen –Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 03622/ 52543245

Jugendzentrum Bad Aussee

Di. bis Sa. von 15 bis19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995www.juz-aussee.at TagesmĂŒtter Steiermark

Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885

Tauschmarkt

Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden Grundlsee: jeden Fr. von 17bis 19 Uhr im Gemeindeamt.

Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenĂŒber der Kirche).

Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

Zeitpolster Ausseerland

Notfallhilfe fĂŒr Jung und Alt. %0664/88720760

Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland

BĂŒrozeiten Montag 9–13 Uhr, außerhalb dieser Zeiten bitte um telefonische Kontaktaufnahme bzw. Terminvereinbarung Mo–Fr, 8–12 Uhr % 03622/ 50910 oder per Email an: sozialzentrum.li@stmk.volkshilfe.at Ehrenamtlicher Hospizverein

Sprechstunden fĂŒr pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach telef. Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, %0664/6362322 Andrea Strimitzer. b.a.s Steirische Gesellschaft fĂŒr Suchtfragen

Jeden Donnerstag 12–13 Uhr, Bahnhofstraße 132, Bad Aussee, Andrea Lahner %0664/8538853

Therapeutisches Angebot und Energetiker

Body-Wave, ganzheitliche Körperregulierung

Karin Amberger, % 0699/10540375

L&B Schmerztherapie

Alexander Ebner, % 0660/6803454

Erik Stix, % 0676/7400207

Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310.

Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at

Dr. Karin Demel, % 0699 / 19712607

Orthofit GmbH Bad Aussee

Altausseerstr. 74 % 03622/21500

Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie

Renate Hensle, % 0676/3837744

Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240

Christa Reiter, % 0664/5605274

Sandra Leitner, BA, % 0664/4756519

Heide Glaser, MA, % 0664/5286446

Susanne Hacker, MSc, www.praxis-hacker.at

Shiatsu

Johanna Erhart, % 0664/88455 380 Romana Glaser, % 0664/9167221

Osteopathie - Kinderosteopathie

Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272

Annette Wasserfaller, MSc D.O., % 0664/4537177

Praxis fĂŒr Ergotherapie

Annette Seiringer, % 0664/1066349

Die BachblĂŒtenpraxis

Sabrina Heiß-Walcher, % 06643852122

Cranio Sacral (Osteo CompactÂź)

Martin Lenzbauer, Energetiker Altaussee, martinlenzbauer.at, % 0677/61678797

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0316/ 1450
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Ein Tauplitzer VisionÀr schloss seine Augen

Nach einem arbeitsreichen und langen Leben schloss am 15. April der Tauplitzer VisionĂ€r und Vordenker Rudolf Hierzegger, vlg. Schudl Rud, fĂŒr immer seine Augen.

FlorianiĂŒbung der heimischen Feuerwehren

Insgesamt 164 freiwillige Helfer der neun Feuerwehren und des Roten Kreuzes standen am 28. April bei der FlorianiĂŒbung in GĂ¶ĂŸl am Grundlsee im Einsatz. Die FF GĂ¶ĂŸl hatte unter der FederfĂŒhrung von OBI Mathias Köberl eine anspruchsvolle Übung ausgearbeitet, die zwei Hauptaufgaben fĂŒr die Feuerwehren umfasste. Zum einen ein Brand im Siedlungshaus, bei dem mehrere Personen vermisst und verletzt waren, und zum anderen einen schweren Pkw-Unfall mit mehreren verletzten Personen. Nach der Ersterkundung war dem Einsatzleiter das Schadensausmaß ersichtlich und er löste Abschnittsalarm aus. Da sich dabei speziell die langen Anfahrten von Rotem Kreuz und den Feuerwehren auswirken, ist

„HĂ€tte sich die Hebamme nicht verspĂ€tet, wĂ€re ich Jahrgang 1930“, wie Rudolf Hierzegger zu seinem Geburtstag am 1. JĂ€nner 1931 immer schmunzelnd anmerkte. Nach der Volksschule in Tauplitz und der Hauptschule in Bad Aussee musste er –sein Vater war im Krieg –als junger Bub in der Landwirtschaft anpacken und lernte das harte Arbeitsleben kennen. 1947 wurde die SkihĂŒtte Schneiderkogel errichtet und –nachdem mit Vater Viktor schon 1935 der erste genehmigte Schlepplift beim Steirersee in Betrieb genommen wurde –1954 ein zweiter Lift auf den Schneiderkogel gebaut, bei dem Rudolf seinen Stempel aufdrĂŒckte. 1955 war ein besonderes

Jahr: Rudolf ĂŒbernahm die „SchudlhĂŒtte“ am Schnittlermoos und bewirtschaftete diese gemeinsam mit seiner frisch angetrauten Frau Sophie und Sohn Herbert erblickte die Welt. FĂŒnf Jahre spĂ€ter wurde diese HĂŒtte abgerissen und unter unvorstellbaren MĂŒhen neu aufgebaut. Die beiden jungen Eheleute schufen sich ihre Lebensgrundlage. Im April 1964 nahm das GlĂŒck der beiden ein jĂ€hes Ende, indem bei der Geburt von Sohn Rudi jun. Sophie vollkommen ĂŒberraschend verstarb. Mit der Hilfe seiner SchwĂ€gerinnen schaffte es Rudolf, auch diese existenzbedrohende Situation unter Kontrolle zu bekommen. In SchwĂ€gerin Gerti fand er Hoffnung, Vertrauen und eine große LebensstĂŒtze und ehelichte sie im Jahr 1965. Ihnen wurden drei Kinder geschenkt: Manfred, Elke und Viktor. Der umsichtige Unternehmer und geschickte Handwerker fand dann im Hotelbetrieb ein schier unerschöpïŹ‚iches BetĂ€tigungsfeld, wie er auch –nach dem viel zu frĂŒhen Tod von Vater Viktor im Jahr 1972 –mit Helmut die Lifte LĂ€rchkogel und Schneiderkogel ĂŒbernahm und bis zum Bau der „Kriemandl“-HĂŒtte 2006 stets mit grĂ¶ĂŸtem Einsatz arbeitete. Zwei Jahrzehnte gehörte er dem Tauplitzer Gemeinderat an und prĂ€gte die Entwicklung des Ortes wie wenige andere. Als begeisterter Musikant und als ĂŒberall willkommener Zeitgenosse wird er wohl allen in Erinnerung bleiben.

man im Ernstfall auf die effektive Einsatzbereitschaft und die dazugehörende Ausbildung der örtlichen Feuerwehr, auch als Ersthelfer im Bereich Erste-Hilfe, ganz besonders angewiesen.

Nach dem sich der Brand auf das gesamte Dachgeschoß ausgebreitet hatte, war es besonders wichtig, die vermissten Personen zu suchen und aufzuïŹnden. DafĂŒr wurden AtemschutztrĂ€ger aus allen Feuerwehren benötigt. Nach der AufïŹndung und Bergung wurden die, realistisch geschminkten, Figuranten dem

Roten Kreuz ĂŒbergeben. Die Feuerwehren hatten inzwischen mehrere Zubringleitungen aus See und BĂ€chen gelegt und konnten den Brand umfassend bekĂ€mpfen. Gerade dabei zeigte sich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den Ă€lteren, erfahrenen Kameraden und der stark nachdrĂ€ngenden Jugend ist. Aus diesem Grund darf die Feuerwehrjugend auch bei solchen GroĂŸĂŒbungen aktiv mitarbeiten und schon mal die situationsbedingte Hektik kennenlernen. Der Unfall mit dem Pkw beschĂ€ftigte

dann weitere Feuerwehren, wobei das Sichern des Fahrzeuges, die schonende Bergung der Verletzten und die Zusammenarbeit mit dem Notarzt die Übungsaufgaben waren. Da der Pkw auf der FahrertĂŒr lag und alle TĂŒren durch den Unfall verriegelt waren, mussten erst zwei ZugĂ€nge in das Fahrzeug durch die Windschutzscheibe und durch die Heckklappe hergestellt werden. Und dies immer unter Schutz der verletzten, geschockten Insassen. Auch der Brandschutz durfte hier nicht außer Acht gelassen werden, sowie fĂŒr einen etwaigen Treibstoff- bzw. Ölaustritt wurden Maßnahmen ergriffen.

Unter den gestrengen Augen von Bgm. Franz Steinegger und Abschnittsbrandinspektor Werner Fischer zeigten die Kameraden, trotz strömenden Regens, vollen Einsatz und bewĂ€ltigten die Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit. Ganz erfreulich war, wie viel Anteil die Bevölkerung an dieser Übung nahm, so viele (diesmal gewollte) Zuseher waren schon lange nicht mehr dabei. Einen herzlichen Dank an die Anwohner in der Siedlung, an die Figuranten sowie an die durchfĂŒhrende Feuerwehr GĂ¶ĂŸl an dieser Stelle.

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Unter anderem wurden auch ein Pkw-Unfall und die Bergung der Insassen geĂŒbt. Auch ein Brandfall bei einem der SiedlungshĂ€user diente als Übungsannahme. Foto: BA Ausseerland/Fischer
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BauernmÀrkte

Bad Aussee:

Wochenmarkt am ChlumeckĂœplatz, jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr. Bei Feiertag mittwochs. Marions DorïŹ‚aden, Reitern 12 (vis-avis s’HĂŒttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr.

Bad Mitterndorf:

Jeden Freitag von 9 bis 13 Uhr Bauern- und Wochenmarkt am Hauptplatz in Bad Mitterndorf. SelbstbedienungshoïŹ‚aden „Am Seebacherhof” mit GemĂŒse, Tee, KrĂ€utersalzen usw.

Selbstbedienungsladen mit Milchprodukten vom Bauernhof Pliem, Sonja Hofer, Obersdorf 31, Tel.: 0650-9216317.

Andreas HoïŹ‚aden, Kainisch, Pichl 22, geöffnet Di. und Fr. von 14 bis 19 Uhr. Schnapsladen und „Ab-Hof-Verkauf” Knödl-Alm. Nach telefonischer Vereinbarung 0664-1412450. Milchautomat beim Kanzlerhof, Mitterndorf 22.

Grundlsee:

HoïŹ‚aden „RessenstĂŒberl”; Öffnungszeiten wie die Mostschenke tĂ€glich von 11 bis 20 Uhr.

HoïŹ‚aden Klanner Elisabeth vlg.

Butterer:  Dienstag und Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Tel.: 0664-9270492.

Gelungenes FrĂŒhlingskonzert der Obertrauner Ortsmusik

Ihr jĂ€hrliches FrĂŒhlingskonzert veranstaltete am 22. April die Ortsmusikkapelle Obertraun im Bundessport- und Freizeitzentrum. Dabei wurden auch langjĂ€hrige Musiker geehrt und Jungmusiker vorgestellt.

Im bis auf den letzten Platz gefĂŒllten BSFZ-Saal konnte Obmann Peter Perstl zahlreiche EhrengĂ€ste und Freunde der Obertrauner Ortsmusik begrĂŒĂŸen. Kapellmeister Josef PĂŒhringer und Michaela Eggenreiter verstanden es, einen bunten, musikalischen FrĂŒhlingsgruß zusammenzustellen. Nach einer etwas anderen BegrĂŒĂŸung mit dem „Bigboss' Flashmob“ des Ebenseer Komponisten Fritz Neuböck – die Musiker kamen dabei einzeln auf die BĂŒhne –waren die Höhepunkte im ersten Konzertteil das „MĂŒnchner Kindl“ und bekannte Melodien aus der LeharOperette „Die lustige Witwe“. Den zweiten Teil eröffneten das Jugendorchester und das Saxophonensemble. Die weiteren Höhepunkte im Programm waren moderne Blasmusikarrangements des USRocksĂ€ngers Bruce Springsteen und Italo-Pop-Klassiker. Mit Anekdoten zu den Komponisten und deren Werken sorgte Konzertsprecher Martin Bankhammer wieder fĂŒr die entsprechende AuïŹ‚ockerung des Abends.

Ehrung fĂŒr drei Musiker Im Rahmen des FrĂŒhlingskonzertes wurden auch drei Musikkameraden geehrt. FĂŒr 25 Jahre im Klangkörper der Dachsteingemeinde wurde

Christian Eggenreiter bzw. fĂŒr 15 Jahre Florian Schreder gedankt, wozu auch Obertrauns BĂŒrgermeister

Egon Höll sehr herzlich gratulierte. Paulina Höll konnte fĂŒrs bestandene Leistungsabzeichen in Bronze geehrt werden. Mit Maria Rita Lourenco und Michelle Schlömmer konnten auch zwei neue Marketenderinnen vorgestellt werden.

Das passende Geschenk immer zur Hand: Ein

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Der Sommer der Vielfalt vor dem erweiterten Horizont

nen „Jedermann“ mit. Ein großer literarisch musikalischer Abend!

25.07. ab 20:30 Uhr: Margit Mössmer und Tonio Schachinger mit dem neuen Roman „Das Geheimnis meines Erfolges“ im GepĂ€ck. Ein bunter Abend mit vielen literarischen Facetten.

Wie oft wĂŒrde man gern etwas weiter ĂŒber den Tellerrand blicken können, etwas mehr Zeit fĂŒr Kultur und inspirierende Erfahrungen investieren, auch wenn der Alltag weiter geht. Im Ausseerland ist im Sommer erfahrungsgemĂ€ĂŸ viel los. Auch deshalb haben die meisten Bewohner im Ausseerland selbst nicht so hĂ€uïŹg die Gelegenheit Teil des Kultursommers zu werden. Das soll sich nun Ă€ndern. In der WASNERIN wurde fĂŒr dieses Jahr ein spezielles Kulturprogramm konzipiert, an dem auch Einheimische ihre Freude haben werden. SpĂ€te Beginnzeiten, originelle Themen und spannende GĂ€ste versprechen einen Kultursommer der Vielfalt und gute Aussichten darauf, auch persönlich dabei sein zu können. Das soll sich nun Ă€ndern. In der WASNERIN wurde fĂŒr dieses Jahr ein spezielles Kulturprogramm konzipiert, an dem auch Einheimische ihre Freude haben werden. SpĂ€te Beginnzeiten, originelle Themen und spannende GĂ€ste versprechen einen Kultursommer der Vielfalt und gute Aussichten darauf, auch persönlich dabei sein zu können.

Die Veranstaltungen im WASNERIN Kultursommer 2023 sind:

20.05. ab 15:00 Uhr in Altaussee beim Bergsteigerdenkmal im Kahlseneck: AUFTAKT mit Krimi am See –Herbert Dutzler und Schauspieler Johannes Silberschneider entfĂŒhren Sie am Altausseersee zu „Tatorten“ und versprechen Einblicke ins neue Buch „Letzter Tropfen“ – Todsicher herrlich vergnĂŒglich!

24.06. ab 20:30 Uhr: Cornelius

Obonya bietet eine grandiose Performance dar und bringt auch sei-

26.08. ab 20:30 Uhr: Robert Seethaler bringt seinen neuesten Roman „Das Cafe ohne Namen“ der noch fĂŒr Aufsehen sorgen wird mit.

16.09. ab 20:30 Uhr: Milena Michiko FlaĆĄar, die schon als Jungschriftstellerin preisgekrönt war, liest aus ihrem neuen Buch „Oben Erde, unten Himmel“. Ein famoses poetisches TrostpïŹ‚aster, ein literarischer GlĂŒcksfall, schwebend zwischen Himmel und Erde.

Reservierung aufgrund begrenzter PlÀtze unbedingt erforderlich. Tickets erhÀltlich unter 03622 52108 oder marketing@diewasnerin.at BEZAHLTE ANZEIGE

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Ehrung im Rahmen des FrĂŒhlingskonzertes der Obertrauner Ortsmusik (v. l.): BĂŒrgermeister Egon Höll und Kapellmeister Josef PĂŒhringer mit Florian Schreder, Paulina Höll, Christian Eggenreiter und Obmann Peter Perstl. Foto: C. Stadler
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„Die LĂ€stigen“ oder ein Ausblick auf 2024 mit abschließender Funkstille

Das Team der „Kulturhauptstadt“ wagte am 17. April den Sprung ĂŒber den Pötschen und lud im Ausseer Kur- und Congresshaus zu einem Informationsabend. Dabei sollten jene Projekte, die in den Ausseerland-Gemeinden geplant werden, mit ihren Schöpfern vorgestellt werden. Viele Einheimische –vor allem jene, die BerĂŒhrungspunkte mit der „Kulturhauptstadt“ haben –folgten der Einladung.

Musik), die schon seit 1981 umgesetzt wird. WĂ€hrend in ganz Europa der 21. Juni als der Tag gilt, an dem Musikanten an öffentlichen PlĂ€tzen aufspielen, ist es im Salzkammergut der 23. Juni, der sozusagen als Generalprobe fĂŒr das nĂ€chste Jahr genutzt wird. Dabei werden renommierte Musiker von Balkonen in Bad Aussee spielen. Als nĂ€chster stellte David Wagner sein Improvisationstheater vor, welches im Rahmen von 17 AuffĂŒhrungen in verschiedenen Salzkammergutgemeinden mit den Besuchern interagieren will. Dabei sollen Stichwörter oder Gedanken aufgenommen und verarbeitet werden, wie auch der Diskurs ĂŒber die Gemeinde bewegende Themen angefacht und gepïŹ‚egt werden soll.

„Regional_Express“ vor. Dabei soll performatives Kulturerbe auf der Bahnstrecke von Gmunden bis Tauplitz zu sehen sein –Geschichten aus der Region werden dabei aufgespĂŒrt und man wird ĂŒber Apps wie auch „Virtual Reality“ daran teilhaben können. Elisabeth Schweeger erklĂ€rte anschließend die „Reise der Bilder“, bei der eine exemplarische PrĂ€sentation von GemĂ€lden und Kunstwerken, die im Zweiten Weltkrieg gestohlen, im Sandling eingelagert und in einer spektakulĂ€ren Aktion gerettet wurden, geplant ist. In Kooperation mit dem Linzer „Lentos“ wird versucht, einige der Kunstwerke aus dem Ausland zurĂŒckzuholen.

Noch bevor alle Besucher ihre PlĂ€tze gefunden hatten, gab es interessante BegrĂŒĂŸungsrituale der kĂŒnstlerischen Leiterin, Elisabeth Schweeger, zu sehen: Das Abklatschen mit einem heimischen Projektanten, ein joviales Zwicken in den Unterarm des GegenĂŒbers zur BegrĂŒĂŸung, denn gleichzeitig ein belegtes Brötchen kauen, halten und grĂŒĂŸen, ist dann doch ein bisschen schwierig –man kennt sich und man ist froh, die gleiche Meinung zu haben. Eine andere ist nĂ€mlich nicht erwĂŒnscht. Aber dazu spĂ€ter. Betonklötze und IdentitĂ€ten Bgm. Franz Frosch oblag es als Hausherrn, die Gesellschaft zu begrĂŒĂŸen: „Es ist unsere VerpïŹ‚ichtung, uns als steirischer Teil des Salzkammergutes bestmöglich zu prĂ€sentieren –mit unserem Brauchtum, mit unserer Tradition und unserem Willen, uns weiterzuentwickeln. Das sind genau die Punkte, die das Programm der Kulturhauptstadt inne hat.“ Nach den Grußworten der weiteren AusseerlandBĂŒrgermeister erklĂ€rte die kĂŒnstlerische Leiterin die Idee zur „EuropĂ€ischen Kulturhauptstadt“, welche vor knapp drei Jahrzehnten entstanden ist, um den Stellenwert von Kunst und Kultur zu heben. „Man soll den rĂŒckwĂ€rts gewandten Blick in die Vergangenheit genauso wenig fĂŒrchten wie jenen in die Zukunft. Kunst hat die Möglichkeit, zivile Prozesse einzuleiten und ein Miteinander zu ĂŒben. Man zeigt dadurch, wie vielfĂ€ltig die europĂ€ische Kultur ist und wie man sich gegenseitig anerkennt und respektiert“, so Schweeger und weiter: „Jede Gemeinde behĂ€lt ihre Eigenheit. Es werden IdentitĂ€ten hergestellt. Es sind Ressourcen, die uns nĂ€hren, die wir aber weitertreiben mĂŒssen, sonst sind sie ein Betonklotz, der uns nicht mehr weiterbringt. Es gibt aktuell 180 verabredete Projekte in der Region. 85 Prozent davon werden von lokalen ProjekttrĂ€gern umgesetzt. Man kann nicht alle Projekte machen, aber 70 Prozent der Projekte aus dem Bidbook sind in der Umsetzung. Wir haben versucht, möglichst viele Projekte aus dem Open Call umzusetzen und wir haben versucht, auf den Reichtum der Region

hinzuweisen, indem wir beim ‘Marktplatz der Ideen’ viele Vernetzungen schaffen konnten. Da sind viele Sachen entstanden ĂŒber Touristiker und BĂŒrgermeister, die andere Fördertöpfe angezapft haben. Wir sind mittlerweile bei 80 Referenzprojekten, die in die Kulturhauptstadt involviert sind –Kulturhauptstadt kann Impulse setzen.“

„Die Geschichte ist keine Feindin“ Danach folgte erneut die ErklĂ€rung der vier Programmlinien beginnend mit „Macht und Tradition“ und dem dialektischen VerhĂ€ltnis der beiden Begriffe verbunden mit den Herrschaftsformen. „Die Geschichte ist keine Feindin“, so Schweeger dazu. Die weiteren Themen sind „Kultur im Fluss“, „Sharing Salzkammergut“ und „Globalokal –Building the New“.Die Kulturhauptstadt selbst soll mit einem „Preview“ in der gesamten Region am 19. JĂ€nner, mit der ofïŹziellen Eröffnung am 20. JĂ€nner in Bad Ischl mit der Ausstellung „SaltLake-City“, der Operette „Eine Frau, die weiß, was sie will“ von Oscar Straus in einer Inszenierung von Barrie Kosky und einem „Weltsalon“ zum Thema „Europa ordnet sich neu?“ am 21. JĂ€nner eröffnet werden. Mitarbeiter und „Botschafter“ gesucht Im Anschluss waren einige Mitarbeiter der „Kulturhauptstadt“ am Wort, um Botschafter fĂŒr dieselbe zu gewinnen. Diese „Friends“ unterstĂŒtzen die „Kulturhauptstadt“ und dĂŒrfen dafĂŒr als Auszeichnung das Logo tragen. Da in den letzten Wochen zwei Mitarbeiter in SchlĂŒsselpositionen sowohl ausgeschieden sind, als auch fĂŒr lĂ€ngere Zeit nicht arbeiten werden können und zusĂ€tzlich dazu einige Mitarbeiterinnen aus dem Team der „Kulturhauptstadt“ schwanger geworden sind, sind derzeit einige Jobs ausgeschrieben und neu zu besetzen. Die Kommunikationsagenden wurden nun zu einer Linzer Agentur ausgelagert. Vorstellung der bisher ïŹxierten Projekte

Den Beginn der Vorstellung der Programmpunkte und Projekte machte Jakob Rodlauer, der fĂŒr die musikalischen Projekte im Ausseerland verantwortlich ist. Er erklĂ€rte die Idee von „FĂȘte de la Musique“ (Anm.: Fest der

Laura Carcioppoli stellte dann das Projekt „Next Generation You“ vor. Dabei will man der Jugend eine Stimme geben. Projektideen werden gesammelt und –ausgestattet mit einem Budget –vielleicht auch umgesetzt.

Beim Projekt „Lust auf Baukultur“ werden Baukultur-Interessierte eingeladen, sich bei der Heimatgemeinde zu melden, um Arbeitskreise zu bilden. Das Projekt „Großer Welt-Raum-Weg“ fĂŒhrt Besucher binnen eines oder bis zu fĂŒnf Tagen dazu, sich einer Erfahrung zu stellen, wie man sich im Leben bewegt. Mit der „Wohlstand-Afterparty“ wird ein spannendes und völkerverbindendes Projekt die Traun hinunter verabschiedet. Aktuell entsteht in der Werkstatt im alten Ausseer Wirtschaftshof eine zehn Meter lange Zille, die als Schubschiff fĂŒr eine noch grĂ¶ĂŸere Zille mit Skulptur dient. Alle Zulassungen vorausgesetzt wird dieser Bootsverband binnen acht Wochen von der Traun ĂŒber die Donau die bisherigen und kommenden KulturhauptstĂ€dte und deren KĂŒnstler besuchen und verbinden. Michael Straberger, Wolfgang MĂŒllegger und Georg Holzmann waren als die AusfĂŒhrenden und Planer zugegen. „Es ist eine prozesshafte Arbeit, wir wollen umarmen und dabei schaffen. Wir sehen die Skulptur als einen Platzhalter fĂŒr etwas, was da gewesen hĂ€tte sein können“, so Georg Holzmann.

Der Ö1-Moderator Wolfgang Schlag, damals in der Findungskommission, welche die kĂŒnstlerische Leiterin einstimmig bestellte tĂ€tig, wurde zum Kurator fĂŒr alle Musik-Projekte berufen. Er berichtete von einem geplanten Wochenende, welches an einem Oktoberwochenende in Altaussee stattïŹnden soll, bei dem die Chöre der Region mit von der Partie sind und es um das Geschichten-ErzĂ€hlen und die G’stanzln geht. Mit dabei soll auch Michael Köhlmaier sein. Ein zweites Projekt wird unter dem Titel „Song/ Song“ mit einem großen Projektchor aus der Region erfolgen, bei dem eine „Hymne an das Salzkammergut“ geschrieben und gesungen wird.

Petra Zechmeister aus dem Programmteam stellte dann das Projekt

Diese sollen unter anderem auch in Lauffen ausgestellt werden. „Man zeigt damit auch, wie Kultur vereinnahmt wird und wie die Sieger mit den Besiegten umgehen. Im Ausseer Kammerhofmuseum werden Leben und Wirken des deutschen KunsthĂ€ndlers Wolfgang Gurlitt und seiner jĂŒdischen GeschĂ€ftspartnerin Lilly Christiansen –beide lebten ab 1944 ĂŒberwiegend in Bad Aussee –in einer Ausstellung ab 23. MĂ€rz 2024 behandelt.

Die unter den Besuchern anwesende Obfrau des Kammerhofmuseums, Sieglinde Köberl, merkte an, dass das Museum dafĂŒr mit großem ïŹnanziellen Aufwand nur RĂ€ume zur VerfĂŒgung stellt: „Nachdem unser Projekt abgelehnt wurde, können wir uns nur so an der Kulturhauptstadt beteiligen.“

Beim Programmpunkt „Blickpunkte“ wird ein wanderndes Filmfestival ĂŒber Architektur und Regionalentwicklung in den Gemeinden Halt machen. Der Clou daran: Die Besucher mĂŒssen mittels drei FahrrĂ€dern selbst fĂŒr den Strom fĂŒr die FilmvorfĂŒhrungen sorgen. Bgm. Franz Steinegger stellte dann das Projekt „Simple Smart Building“ vor, in dem das Wissen ĂŒber das Bauen unserer Vorfahren wiederbelebt werden soll. Dazu wird unter anderem am Weg zum Toplitzsee der Kalkofen wieder in Betrieb genommen, um mit dem daraus gewonnenen Kalk den „Kaiserlichen Stall“ zu verputzen. Es ist eine Workshop-Reihe geplant, bei der, bei der man lernt, wie man einen derartigen Ofen baut, brennt und verwendet, Kastenstockfenster betrachtet und die Verwendung von Lehm erklĂ€rt wird. Der fĂŒr Musikprojekte verantwortliche Mitarbeiter Christian Haselmayr stellte dann „Salzkammerschall“ vor, einen „Heimatroman in Schallgeschwindigkeit“, ein vierteiliges „Sound-LandArt-Projekt“, mit Chören, Musikkapellen und PrangerschĂŒtzen aus der Region sowie Glocken. Ein Teil der AuffĂŒhrung wird laut Haselmayr am Altausseersee unter der Beteiligung von sehr vielen Blasmusikanten aus dem Ausseerland erfolgen. Beim inklusiven Tanzprojekt „Lake“ werden Jugendliche und Kinder mit Behinderungen gemeinsam mit pro-

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Die kĂŒnstlerische Leiterin, Elisabeth Schweeger, mit Bgm. Gerald Loitzl, Bgm. Klaus Neuper, Bgm. Franz Frosch und Bgm. Franz Steinegger.

fessionellen KĂŒnstlern zum Thema Wasser eine VorfĂŒhrung gestalten. Das Projekt „From the Past into the Future“ wird eine „AR-Skulptur“ zu sehen sein. Unter anderem wird man am Toplitzsee mit seinem Smartphone, sobald man einen QR-Code gescannt hat, eine Skulptur sehen können. Die KĂŒnstlerin Eva Schlegel ist bekannt fĂŒr ihre Wort-Kunstwerke. Harald Pernkopf prĂ€sentierte die Ausstellung „Graphic Novel“ zum Thema der Kunstbergung aus dem Sandling vor, die mit dem KĂŒnstler Simon Schwartz umgesetzt wird. Als NĂ€chster stellte der ArchĂ€ologe Hans Reschreiter sein virtuelles Museum zum Thema „7.000 Jahre Salz im Salzkammergut“ vor, welches das indentitĂ€tsstiftende Mineral im Salzkammergut beleuchtet. Mit dem virtuellen Museum kann man vom Kammerhofmuseum bis nach Vorchdorf mit dem Mobiltelefon jeden Aspekt der Geschichte des Salzes erleben.

Unter dem Titel „Unconvention - eine Spurensuche“, vorgestellt von Michael Benaglio, wird in Mitterndorf eine kritische ReïŹ‚exion ĂŒber Unkonventionelles, die Gegenkultur und den Underground gewagt. Eine viertĂ€gige Konferenz mit Workshops, Performances, Konzerten, Literatur und Vernetzung.

Das „Bergfolk-Seminar“ frĂŒherer Zeiten in GĂ¶ĂŸl wird ebenso eine Wiederbelebung erfahren wie eine offene Musikwerkstatt. Auch Mythen in der Politik und wie sich diese daran bedient, wird ein Workshop mit Lesungen und Musik aufzeigen.

Bei „Schweinsbraten mit Gedicht“ werden die tĂ€gliche Gedichte des Vaters von Tom Neuwirth, Sigi Neuwirth, im Rahmen eines geselligen Abends gelesen.

Beim Programmpunkt „Das vermutlich beste Hotel der Welt“ werden in Bad Mitterndorf auf grĂŒner Wiese Luftschlösser gebaut –Besucher können dabei mitten auf der Wiese ihr ideales Hotel schaffen –imaginĂ€r.

Ebenfalls in Bad Mitterndorf wird anhand eines Kohlemeilers gezeigt, wie frĂŒher Holzkohle hergerstellt wurde. Ein Kohlemeiler wird dabei errichtet und abgebrannt –mit kĂŒnstlerischer Begleitung.

Die Ausstellung „Mein Kleiderkasten –weibliche Lebensfreude bis ins hohe Alter“ von Elizabeth Baum-Breuer zeigt eine Biographiearbeit ĂŒber Ă€ltere Damen anhand deren Kleidung.

Daraus entstand auch ein Buch und eben diese Ausstellung, die Lebensgeschichten beschreibt. Die Ausstellung war in Niederösterreich zu sehen, ist aktuell in Wien und wird dann im –Juli 2023 –im „Kaiserlichen Stall“ in Grundlsee zu sehen sein. FĂŒr Grundlsee werden weitere sieben Damen betrachtet, bevor die Ausstellung nach Bad Ischl wandert, wo weitere zehn Frauen anhand ihrer KleiderkĂ€sten beschrieben werden.

Unter „Gravity and Growth“ stellte Christina Jaritsch jenen Programmpunkt vor, der sich im Naturerlebniszentrum Alpengarten in Bad Aussee abspielen wird. Dabei werden sich drei bis vier kĂŒnstlerische Positionen mit dem Naturraum in und um den Alpengarten Bad Aussee beschĂ€ftigen. An

der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst sollen sie das Thema der BiodiversitÀt und die Beziehung des Menschen zur alpinen wie voralpinen Landschaft erforschen.

Das Projekt „Kinder-Uni“ unter der steirischen Mitwirkung von Sonja Haider und Ernst Gottschmann ist eine Zusammenarbeit mit der oberösterreichischen Kinderuni, die es seit fast 20 Jahren gibt. In Form von Tages-Unis, die auch in Bad Aussee stattïŹnden werden, werden die Schwerpunkte Umweltbewusstsein, Abfallvermeidung, Natur, Wald und Wasser abgehandelt und die Kinder bekommen dabei viel Wissen vermittelt. Diverse Experten werden dabei mit den Kindern arbeiten und die Themen vertiefen. Zum Abschluss gibt es dann ein selbstgeschriebenes Kinder-TheaterstĂŒck –natĂŒrlich mit Umwelt-Song –in dem sie das erworbene Wissen auch mit dem Publikum teilen. Die oberösterreichischen Kinder werden dabei mittels Video-Sequenzen in das TheaterstĂŒck integriert.

Beim „New Salt Festival“ wird elektronische Musik und zeitgenössische Komposition prĂ€sentiert. Ein Teil davon wird in Grundlsee stattïŹnden und es wird in einem fĂŒnftĂ€gigen KunstFestival in Bad Ischl gipfeln.

Bei „Art Your Village –Der fremde Blick“ werden in allen Ausseerlandgemeinden KĂŒnstler zu Gast sein, um die hiesigen Schwingungen und GebrĂ€uche aufzunehmen. Aktuell ist eine lettische KĂŒnstlerin in Grundlsee zu Gast, um Jodler und Geschichten aufzuzeichnen, und sich in weiterer Folge damit auseinanderzusetzen.

Dem Ausseer Musiker und Komponisten Hermann Markus Preßl wird mit „ASRAphael“ von Willi Dorner ein Denkmal gesetzt. Dabei werden Blasmusikgruppen aus verschiedenen Richtungen durch Aussee marschieren und im Rahmen einer Ausstellung das Leben des KĂŒnstlers mit Bildern, Objekten und Collagen nachgezeichnet.

In Altaussee wird der Nigerianer Emeka Ogboh zu Gast sein, der die Tradition des PÄschens seiner Heimat mit jener im Ausseerland hör- und sichtbar machen will.

Zu guter Letzt wurde noch eine Kooperation mit der SkiïŹ‚ug-Weltmeisterschaft am Kulm bekanntgegeben, um sich dort als Kulturhauptstadt zu prĂ€sentieren.

Kritik? UnerwĂŒnscht!

Im Anschluss an die PrĂ€sentationen der Projekte tauchte fĂŒr eine Sekunde eine Folie mit dem Wort „Fragen?“ auf, bevor diese wieder verschwand.

Trotzdem beantwortete Elisabeth Schweeger die Frage nach einer WĂŒrdigung großer Persönlichkeiten der Vergangenheit wie Hugo von Hofmannsthal, Konrad Mautner oder Lilli Baitz, um nur einige zu nennen, damit, dass das „Literaturmuseum Altaussee was ĂŒber Hofmannsthal macht. Dazu haben wir ein Referenzprojekt mit dem Joanneum ĂŒber Konrad Mautner und was Lilli Baitz anbelangt: Die Kulturhauptstadt kann nicht fĂŒr alles zustĂ€ndig sein.“

Im Anschluss wollte Lutz Maurer einige Fragen stellen und als diese nicht un-

mittelbar formuliert wurden, hörte man vom Kulturhauptstadt-Mitarbeiter Christian Haselmayr ein lautes: „Wir haben alle Hunger!“ und wĂ€hrend noch die Anweisung der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der „Kulturhauptstadt“, das Mikrophon, welches Lutz Maurer in HĂ€nden hielt, abzuschalten, im Technikraum ankam, monierte die kĂŒnstlerische Leiterin lautstark: „Das Buffet ist eröffnet“ –auch wenn laut dem beauftragten Gastronomen nur „ein paar Brötchen“ von Seiten der veranstaltenden „Kulturhauptstadt“ geordert worden waren ... Der Abend –an sich interessant, weil man erstmals die Projektanten mit ihren Projekten vorgestellt bekam –erfuhr mit diesem Affront eine bemerkenswerte Wendung und es wurde eindrucksvoll bewiesen, wie man mit Kritik und Meinungsfreiheit umgeht. Es

Mittel vorsehen werden, um auch eine geringe finanzielle UnterstĂŒtzung in Aussicht stellen zu können. Es muss aber jedem klar sein, dass nicht jedes Projekt –auch wenn es vom jeweiligen Projektwerber als das ‘Wichtigste’ angesehen wird –unterstĂŒtzt werden kann. Mit dem Altausseer Programm bin ich zufriedenund auch die Errichtung unseres neuen Zentrums wĂ€re ohne den Anstoß der ‘Kulturhauptstadt’ nicht möglich geworden.“

FĂŒr Bmg. Franz Frosch ist es „klar, dass bei einer derartigen Veranstaltung nicht alle Erwartungen erfĂŒllt werden können. Aber wir werden unsere Gemeinde 2024 bestmöglich prĂ€sentieren!“

Bgm. Klaus Neuper dazu: „Die Zusammenarbeit der ‘Kulturhauptstadt’ mit unserem ansĂ€ssigen Kulturverein E.I.K.E. war anfangs sehr holprig, hat

ist schon bezeichnend, andere Meinungen oder Ansichten mit einem geringschĂ€tzigen Lachen zu kommentieren, wie es der kaufmĂ€nnischen Leiterin, Manuela Reichert entfuhr, als der Name „Hannes Androsch“ ïŹel, und eben einem verdienten 82-jĂ€hrigen Journalisten, Autor, Regisseur und Grundlseer mit Leib und Seele das Mikrophon abzudrehen und zeugt von einem ganz besonderen Zugang zur Meinungsfreiheit. Fragen an „den aufgestellten Tischchen unter vier Augen zu besprechen“, wie es von Elisabeth Schweeger propagiert wurde, ist nicht unbedingt davon geprĂ€gt, sich der Meinungsfreiheit verschrieben zu haben. Es stellt sich die Frage, wovor man so viel Angst hat, dass man sich zu so einer Aktion hinreißen lĂ€sst und warum man sich eine derartige BlĂ¶ĂŸe gibt? Was gibt es zu verstecken?

Da eine öffentliche Diskussion unerwĂŒnscht war, wurden die heimischen BĂŒrgermeister im Nachhinein befragt, inwieweit sie die heimischen kulturellen Institutionen und KĂŒnstler als ausreichend vertreten empïŹnden und ob sich ihre Gemeinde im Programm gut widerspiegelt.

FĂŒr Bgm. Gerald Loitzl ist es klar, „dass nicht alle heimischen Initiativen berĂŒcksichtigt werden konnten. Ich habe auf dieses Problem mehrfach hingewiesen, weil ich dadurch eine Missstimmung befĂŒrchtete. Als Gemeinde sind wir mit den bisher vorgestellten verschiedensten spannenden Projekten recht gut vertreten und es werden noch weitere folgen, die wir auch entsprechend unterstĂŒtzen werden und budgetĂ€re

sich dann aber auf einem recht fruchtbaren Level eingependelt. Dass viele der Ideen unserer Kulturschaffenden keine Aufnahme in das Programm gefunden haben, ist schon enttĂ€uschend, bei der Vielzahl der eingegebenen Projekte ĂŒber das ganze Gebiet der Kulturhauptstadt gesehen, aber verstĂ€ndlich. Bad Mitterndorf hat eine akzeptable Anzahl an geförderten Projekten erhalten. Die AktivitĂ€ten im gesamten Ausseerland finde ich sehr vielfĂ€ltig und großteils interessant. Nichtsdestotrotz wird es wichtig sein, dass wir in unserer Gemeinde noch ein Budget aufstellen, um einheimische Projekte zusĂ€tzlich unterstĂŒtzen zu können.“ Bgm. Franz Steinegger: „Wir erhalten in Grundlsee ĂŒberproportional viele Projekte von der Kulturhauptstadt. Dabei gefallen mir die vielen verschiedenen ZugĂ€nge. Von Musik ĂŒber Baukultur, Theater, Film, Fotografie, Jugend bis hin zu digitaler Kunst ist vieles dabei. Die heimische Bevölkerung hat vielfĂ€ltige Möglichkeiten daran teilzunehmen. Vieles davon wird kostenlos angeboten werden. Es gibt auch viele Gemeinschaftsprojekte, bei denen sich heimische KulturtrĂ€ger beteiligen können. Zum Beispiel Projekte fĂŒr Chöre, fĂŒr Blasmusikkapellen, fĂŒr Theater- und Musikgruppen bis hin zu Naturschutzorganisationen, Landwirten und Handwerksbetrieben. Nicht jedes eingereichte Projekt konnte finanziell unterstĂŒtzt werden. Ich bemĂŒhe mich aber persönlich darum, so viele Projekte wie möglich in RealitĂ€t zu bringen“, so Grundlsees BĂŒrgermeister abschließend.

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Das Auditorium erlebte einen interessanten Abend mit einem Ă€ußerst unguten Ende, indem dem Fragesteller Lutz Maurer das Mikrophon abgeschaltet wurde.

Flow Bradley prÀsentierte Drama

Der in Graz lebende „Auslandsausseer“ Florian Randacher, alias Flow Bradley, prĂ€sentierte kĂŒrzlich sein neues Werk.

Im gediegenen Ambiente des Golfplatzes in Thal bei Graz prĂ€sentierte er sein Miniaturdrama „Der Skeptiker“. Die Musik zu dem StĂŒck kam von seinem in Japan lebenden

Cousin Max Randacher, dessen Werke man ĂŒber „YouTube“ verfolgen kann.

Der ĂŒberaus kritische Geist befasst sich in dem StĂŒck mit Trends und der Frage: Was ist Mode respektive wovon lĂ€sst man lieber die Finger?

Der frĂŒhere Tenniscrack konnte sich fĂŒr Golf nie erwĂ€rmen –jedoch empfand er die Natur rund um den Golfplatz als passende Kulisse um auszuprobieren, wie das Miniaturdrama die Menschen bewegt. Das Publikum war begeistert. Mit dabei war auch Fotograf Niki Popovic, der nebenstehendes Foto anfertigte und der dem Ausseerland schon lĂ€ngere Zeit sehr verbunden ist.

Vom sĂŒĂŸen Leben –Konzert zu Pfingsten

Am Pfingstsonntag, 28. Mai, wird um 19.30 Uhr der neue Chor „La dolce vita“ im Ausseer Kur- und Congresshaus ein Konzert vom sĂŒĂŸen Leben gestalten.

Was braucht es fĂŒr ein sĂŒĂŸes Leben? Ganz sicher ausreichend Liebe, Blumen, grĂŒne Wiesen, Berge zum Hinaufsteigen und einen See zum Hineinspringen, gutes Essen, faul sein, Lachen und Freude, Heimlichkeiten, Jux und Tollerei 
 und Musik und Tanz kann auch nicht schaden! Der Frauenchor „La dolce vita“ unter der Leitung von Maria Erdinger wird Sie hoffentlich auf weitere zauberhafte Ideen bringen. Auf dem Programm stehen u. a. Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Grieg, Frederick Loewe, Volkslieder aus den Alpen, aus Italien, Finnland und aus England. Wir besingen die Liebe, den FrĂŒhling, die Natur, gehen auf den Markt 
 Mit KollateralschĂ€den ist zu rechnen: Jemand fĂ€llt in ein

Marmeladenglas, der Liebhaber zieht ĂŒber alle Berge und statt der aufregenden Grillen im Essen wird ein anderes Tier in die Pastete gefĂŒllt – ob das besser schmeckt? Lassen Sie sich ĂŒberraschen! Auf dass Sie keine GesangsĂŒberdosierung bekommen, haben wir uns drei Musiker angelacht: Das MiraBelliTrio mit Edwin CĂĄceres-Peñuela (Violine), Dirigent des Großen Streichorchesters Bad Aussee, Maximilian Trebo (Klavier) und Francesco Pinosa (Cello) wird mit den „Jahreszeiten“ von Astor Piazzolla Ihr Tangofieber schĂŒren. Ein Abend mit opulenten Phantasien fĂŒr ein sĂŒĂŸes Leben erwartet Sie! Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Eintritt: freie Spende

Barfußpark-Saisoneröffnung Mitte Mai

Da die Wetterbedingungen im heurigen FrĂŒhjahr so ĂŒberhaupt nicht zu Barfußwetter passen, wurde die Eröffnung verschoben.

o’quergln - zum Beispiel einen alten rostigen Nagel aus einem Brett entfernen passn - warten, z. B. bei der Jagd auf einen Fuchs

Soategl - Nachttopf driwahiasln - kaschieren, ĂŒbermalen, eine schnelle, schlampige Arbeit Malhört - ein Ungeschick

Initiator Franz Gepp hofft, dass bis zu diesem Zeitpunkt die Anlage eröffnet werden kann. Genauere Informationen zum Zeitpunkt der Eröffnung gibt es im Internet unter www.barfusspark.at oder im TourismusbĂŒro Bad Mitterndorf.

Dank an viele Helfer FĂŒr die Manna-Esche, den Speierling und die Schwarzerle, die im SpĂ€therbst durch das Unternehmen Maierhofer eingesetzt wurden, wird an dieser Stelle den Sponsoren Fam. Huber, Irendorfer und Dr. Martin Klein gedankt. Ebenfalls ein Danke an Heinz Schnupp, der eine große Fichte spendete, die gut in den Park integriert werden kann. Am 27. April gab es weitere Hilfe durch die SchĂŒler der vierten Klasse

DANKSAGUNG

Mittelschule aus Bad Mitterndorf mit Reinigungsarbeiten unter Leitung von Viktoria Preining. Dazu ein herzliches Dankeschön an die teilnehmenden Personen wie auch an die beiden großartigen „Helferleins“

Christine Dillinger und Luis Plasencia, die gemeinsam mit Franz Gepp den Großteil der Arbeiten erledigten.

An alle Personen, die noch freiwillige Stunden aufwenden, und an den Bauhof, der das Team hoffentlich wieder unterstĂŒtzt, vorweg schon ein „Vergelt’s Gott!“

Der Barfußpark soll auch heuer wieder alle Besucher begeistern und dazu wird darum gebeten, die Anlagen sauber zu halten und keine Hunde mitzubringen.

AnlÀsslich des Ablebens unserer lieben Oma, Frau

Maria Gruber

möchten wir Danke sagen den lieben und umsichtigen Menschen von der Volkshilfe, ohne deren besondere FĂŒrsorge und Arbeit ein Verbleiben unserer Oma in ihrem geliebten HĂ€uschen, umgeben von ihren beiden Miezekatzen, bis an ihr Lebensende niemals möglich gewesen wĂ€re.

Ebenfalls möchten wir uns bei Frau Dr. Edlinger und in frĂŒheren Zeiten bei Herrn Dr. Mager fĂŒr die effiziente Ă€rztliche Betreuung bedanken.

Danke auch an das Team vom Hospizverein fĂŒr die Nachtwache und an Frau Dr. Edlinger sowie Frau Singer und Herrn Holy fĂŒr ihren nĂ€chtlichen Einsatz.

Weiters sagen wir Herrn Richter ein großes Danke fĂŒr die seinerzeitige, jahrelange Freundschaft und Hilfe sowie auch Uschi und Eva, den Nachbarn und ĂŒberhaupt allen, die unsere Oma ihr Leben lang helfend begleitet haben.

Manuela und Petra Enkelinnen, sowie Silvia im Namen der Familie

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Florian Randacher bewegte am Golfplatz in Thal die Besucher. Foto: N. Popovic Einer der AusdrĂŒcke stammt von Johannes Neumayer, Bad Aussee. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.

Kulturhauptstadt-Projekte des E.I.K.E.-Forum

Woferlstall in Bad Mitterndorf prÀsentiert

Bei einer kleinen feinen Pressekonferenz im Woferlstall Bad Mitterndorf wurden letzte Woche all jene Projekte prĂ€sentiert, die das Team des E.I.K.E.-Forums in Bad Mitterndorf in den nĂ€chsten zwei Jahren im Rahmen der „Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024“ realisieren wird. Tags zuvor wurde das Programm im Ausseerland im Ausseer Kur- und Congresshaus prĂ€sentiert. Da fĂŒr die Verantwortlichen in Bad Mitterndorf die dafĂŒr gegebene Zeit zu kurz war, entschloss man sich, tags darauf die Projekte im Detail zu prĂ€sentieren und so stellte das Team des Woferlstalls mit allen beteiligten Projektpartnern die zwei spannenden Projekte „East End Salzkammergut. Wo die Sonne aufgeht“ und „Unconvention. Eine Spurensuche zur Gegenkultur“ vor. GĂŒnther Marchner, Obmann des Vereins E.I.K.E.-Forum-Woferlstall, der neben den Vertreterinnen und Vertretern der Presse auch Mitglieder der Marktgemeinde Bad Mitterndorf begrĂŒĂŸen durfte, freute sich ĂŒber das Interesse.

Langzeitprojekt

„East End Salzkammergut. Wo die Sonne aufgeht“ ist, so konnte man der PrĂ€sentation entnehmen, ein Langzeitprojekt, das schon in diesem FrĂŒhling starten wird und das auf mehreren SĂ€ulen aufgebaut ist. Unter dem Titel „Offene Musikwerkstatt“ werden in Workshops mit namhaften Musikern und in Jam-Sessions junge Musiker der Region aller Stile zusammenkommen und die Gelegenheit fĂŒr musikalischen Austausch bekommen und bei einem jĂ€hrlich stattïŹndenden Musikfestival dĂŒrfen auch alternative und untypische Musikstile im Woferlstall das Publikum begeistern. Der Themenzweig „Mythenpower“ spannt mit regionalen und internationalen Literaten und Experten einen Bogen von der Kraft von Mythen in MĂ€rchen und Legenden bis zum EinïŹ‚uss von Mythen auf unseren Alltag und auf Politik - dies an unterschiedli-

Überschalltraining der Eurofighter-Piloten

Die EuroïŹghter-Piloten des Öster reichischen Bundesheeres werden von 2. bis 12. Mai wieder Abfangmanöver im Über schall bereich ĂŒben. Pro Tag sind jeweils zwei ÜberschallïŹ‚ĂŒge zwischen 8 und 16 Uhr geplant.

GeïŹ‚ogen wird beinahe ĂŒber dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von BallungsrĂ€umen sowie den BundeslĂ€ndern Tirol und Vorarl berg. Die Fluggebiete werden in Zu sammenarbeit mit der zivilen Flug sicherung festgelegt. Um den Ge rĂ€usch pegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geïŹ‚ogen. Von Seiten des Kommandos wird versichert, dass die LĂ€rmbelastung so gering wie möglich gehalten wird, wie auch die FlĂŒge in einer Höhe von rund 12.500 Metern durchgefĂŒhrt werden, um die Auswirkungen gering zu halten.

chen SchauplĂ€tzen in Bad Mitterndorf. Im Rahmen der „ZukunftsbĂŒhne Hinterberg“ werden spannende Themen des lĂ€ndlichen Raums von Fachexpertinnen und Experten in öffentlichen Dialogen gemeinsam mit Vertretern der Region analysiert und AnstĂ¶ĂŸe fĂŒr die Zukunft gegeben. Themen sind: Die Zukunft kleiner Landwirtschaftsbetriebe, Resonanztourismus, Intelligente Gemeindeentwicklung, Neue Erwerbspotenziale durch Kreativ-/Digitalwirtschaft. Eine Summer-School mit Studierenden der UniversitĂ€t Salzburg bringt Impulse von außen, eine Good-Practice-Tour fĂŒhrt zu zukunftsweisende Initiativen in der Region.

Der „Frauenstammtisch“ soll jungen, kĂŒnstlerisch ambitionierten Frauen der Region die Gelegenheit fĂŒr Austausch und gegenseitige UnterstĂŒtzung bieten, um so auch zukĂŒnftig aus dieser FĂŒlle und Farbenpracht von Kunst und Kultur im Ausseerland proïŹtieren zu können. Alle Termine sind online unter eikeforum.at zu ïŹnden.

Die Projekte im Detail Beim Projekt „Uncovention. Eine Spurensuche zur Gegenkultur“ handelt es sich um ein Projekt aus dem Bidbook der „Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024“. In einem mehrtĂ€gigen Symposion, das im FrĂŒhling 2024 stattïŹnden soll, werden sowohl

KĂŒnstler ihre Arbeit und Gedanken zum Begriff Konventionen und Unkonventionellem in ihren jeweiligen Disziplinen prĂ€sentieren als auch Experten die Vielschichtigkeit von Gegenkultur behandeln.

Bei der PrĂ€sentation der beiden großen Projekte konnten GĂŒnther Marchner und sein Team sehr gut zeigen, wie viel Arbeit und Engagement schon jetzt hinter den einzelnen Projekten und in der Zusammenarbeit mit der „Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024“ steckt. Auch wenn natĂŒrlich die Anschubwirkung der „Kulturhauptstadt“ genutzt werden soll, sollen alle diese Projekte auch darĂŒber hinaus wirken und bestehen bleiben. Verpassen Sie also nicht die einzelnen Versanstaltungen und reservieren Sie Ihre PlĂ€tze gleich online unter eike-forum.at Team-Vorstellung

Das Team fĂŒr die Koordination, Öffentlichkeitsarbeit, Administration und Raumbetreuung besteht aus GĂŒnther Marchner, Daniela Vergud, Dietmar Dunner und Rainer Riffelmacher. Organisation und Betreuung der Projekte und ihrer Schwerpunkte: Alma Maria Coco Bayer, Michael Benaglio, Kerstin Böck, Elisabeth Gardavsky, Karin Hochegger, GĂŒnther Marchner und Jakob Rodlauer.

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Im Woferstall wurden die PlĂ€ne fĂŒr die „Kulturhauptstadt“ fĂŒr Bad Mitterndorf im nĂ€chsten Jahr prĂ€sentiert. Foto/Text: DaVe

Wir starten in die Sommersaison!

Ein Tourismusjahr wird statistisch in zwei Saisonen geteilt. Die Wintersaison wird von November bis April und die Sommersaison von Mai bis Oktober erfasst. Somit sind wir mit dem 1. Mai bereits in die Sommersaison gestartet. Viele unserer Unternehmer haben die kurze Zeit zwischen den Jahreszeiten bestens genutzt, um sich wieder in vollem Glanz zu prĂ€sentieren. Die Beete in den Orten warten mit schönsten FrĂŒhlingsblumen auf, in den GĂ€rten und den Parkanlagen blĂŒht und duftet es und die Musikkapellen im Ausseerland weckten uns zum 1. Mai.

Gleich drei unserer Musikkapellen dĂŒrfen wir in diesem Jahr ganz groß feiern. Die Musikkapelle Kumitz blickt bereits auf 160 unglaubliche ereignisreiche Jahre zurĂŒck. Die Grundlseer Musikkapelle feiert schwungvoll ihren 130. Geburtstag und die Musikkapelle Strassen begeht ihr 100jĂ€hriges JubilĂ€um.

Zum Anlass dieser drei JubilĂ€en, zu denen wir an dieser Stelle sehr herzlich gratulieren, haben wir einen kleinen Folder in den TourismusbĂŒros aufgelegt, in dem Sie alle in diesem Jahr stattïŹndenden Konzerte aller im Ausseerland beheimateten Musikkapellen ïŹnden. Freuen Sie sich schon heute auf die JubilĂ€ums-, Fest-, Kurund See- und viele weitere Konzerte!

An dieser Stelle danken wir all unseren wunderbaren Musikkapellen fĂŒr ihre Darbietungen, aber vor allem fĂŒr ihre großartige Nachwuchsarbeit!

Neuer Schulbus fĂŒr die Ausseer Volksschulkinder

Am 14. April wurde der neue Schulbus fĂŒr die Kinder der Volksschule Bad Aussee ofïŹziell in Betrieb genommen. Die Stadtgemeinde und die Initiatoren dankten den zahlreichen Sponsoren des Fahrzeuges wie auch dem Autohaus Schiffner, um diese sichere und zeitgemĂ€ĂŸe Transportmöglichkeit fĂŒr die Kleinsten bewerkstelligen zu können.

Schulflohmarkt der Mittelschule

Wegen Umzugs ins Bundesschulzentrum lĂ€dt die Mittelschule Bad Aussee am Dienstag, 16. Mai, von 15 bis 19 Uhr zum Flohmarkt in den alten Turnsaal (Plaisirgasse 153). SchĂ€tze aus fĂŒnf Jahrzehnten von Landkarten und iPads bis Zirkelminen –greif zu!

Start in die Sommersaison am Loser

Mit den ersten, zaghaften FrĂŒhlingstemperaturen hat auch die Loser Panoramastrasse wieder ihre Pforten geöffnet! Am Ende der 9 km langen Mautstrasse wartet der nebelfreie Ausblick auf das Ausseerland mitsamt umliegender Bergkulisse. Der Panoramablick ĂŒber die Niederen Tauern und glĂ€nzenden Dachsteingletscher bis hin zur Firnkuppe des Großvenedigers ist immer wieder ein besonderer Genuss.

Ab 18. Mai steht das Bergrestaurant

Loseralm wieder zur Einkehr und gleichzeitig als Ausgangspunkt fĂŒr zahlreiche Wanderrouten und Bergtouren zur VerfĂŒgung. Gleich oberhalb des Restaurants lĂ€dt der Erzherzog Johann - Rundwanderweg um den Augstsee zum genussvollen „Seele baumeln lassen“ ein, die Klettersteige werden je nach Witterung Ende Mai geöffnet. TalwĂ€rts gleiten am Augst Trail Der „Augst Trail“, der erste Singletrail in Altaussee, wird Mitte Mai fĂŒr Bikes und Elektro-Bikes freigegeben. Die

Gemeinde Altaussee, der Fremdenverkehrsverein Altaussee, TVB Ausseerland-Salzkammergut und die Loser Bergbahnen haben das teils LEADER-geförderte Projekt umgesetzt. Der Trail wurde im Vorjahr errichtet und durch erfahren Biker getestet, wodurch gleichzeitig der Untergrund gefestigt wurde. Der knapp drei Kilometer lange, abwechslungsreiche & spannende Trail lÀdt ein, die raue Natur des Losers kennen zu lernen. www.loser.at/augsttrail

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Pamela Binder Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut Bgm. Franz Frosch mit den vielen Sponsoren des neuen Schulbusses. Foto: Stadtgemeinde Bad Aussee
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Jahreshauptversammlung der heimischen JĂ€gerschaft

Otto-Glöckel-Medaille fĂŒr Johannes-Maria Lex

Die RechnungsprĂŒfer stellten den Antrag, den Kassier und den Vorstand zu entlasten, was einstimmig angenommen wurde. Da Christoph Moser aus beruïŹ‚ichen GrĂŒnden nicht mehr zur VerfĂŒgung steht, wurde Jörg Neuper einstimmig zum neuen Kassier gewĂ€hlt.

Ehrungen

Im Rahmen der Versammlung wurden mehrere WaidmĂ€nner geehrt. FĂŒr ihre 60-jĂ€hrige Mitgliedschaft wurden OberjĂ€ger Hans Stöckl,  Johann Moser und Karl Kranawetter geehrt, fĂŒr 50 Jahre Peter Weixelbaumer und Rudolf SpielbĂŒchler sowie fĂŒr 40 Jahre Franz Gaisberger, RevierjĂ€ger Karl Nimmerfroh, Felix Kraxner und Peter Grund. Auch geehrt –und zwar mit Silbernadeln fĂŒr ihre Arbeit bei der Steinbergwiese –wurden Barbara und Christian Kurz.

Zum Abschluss wurden noch zahlreiche Sachpreise unter den

SchĂŒtzen, die das Einschießen begleiteten, verlost.

Termine: Am 9. und 10. Juni erfolgt das Vergleichsschießen und am 8. Oktober wird in Tauplitz die Hubertusmesse gefeiert.

Am 29. April trafen sich viele heimische Waidfrauen und -mĂ€nner, um der Jahreshauptversammlung des Jagdschutzvereines Ausseerland im Gasthof Berndl in Altaussee beizuwohnen. Nachdem rund 50 GrĂŒnröcke der Einladung zum „Einschießen“ auf der Steinbergwiese gefolgt waren, wurde am Abend die Jahreshauptversammlung des Jagdschutzvereines –unter dem Beisein von Alt-Obmann GĂŒnther Köberl und Ehrenobmann Franz Frosch –abgehalten. Marco Schmid, der den Verein im letzten Herbst als Obmann ĂŒbernommen hatte und diesen in ruhigeres Fahrwasser fĂŒhren will, ließ nach dem Totengedenken das letzte halbe Jahr Revue passieren. „Die TrophĂ€enschau war gelungen und im nĂ€chsten Jahr werden wir im Rahmen des BezirksjĂ€gertages, den wir ausrichten, gefordert sein. Unsere Homepage wurde neu gestaltet und ich lege allen Mitgliedern nahe, sich regelmĂ€ĂŸig ĂŒber diese zu informieren. Die SchießstĂ€tte Steinbergwiese ist leider nicht in einem optimalen Zustand, aber wir arbeiten daran“, so der Obmann, der dann ein neues Schließsystem fĂŒr die Anlage in Aussicht stellte. „ZusĂ€tzlich zu den neuen Schießzeiten hat sich jeder SchĂŒtze im Schussbuch einzutragen und die HĂŒtte sauber zu verlassen“, wie er festhielt. Kassier Christoph Moser musste zwar von einem leichten Minus in der Bilanz vom letzten Jahr berichten –dies resultierte jedoch aus dem Bau der neuen Überdachung und Erweiterung der StĂ€nde auf der Steinbergwiese. Mit rund € 20.000,verfĂŒgt der Verein jedoch ĂŒber Reserven. „Trotzdem bitte ich darum, die MitgliedsgebĂŒhr zeitnah einzubezahlen“, so der Obmann.

Am 17. April erhielt der Neigungsausseer JohannesMaria Lex in Anerkennung seiner außerordentlichen pĂ€dagogischen Leistungen im Bildungswesen und der Elementarbildung die „Otto-Glöckel-Medaille“ der Stadt Wien verliehen. „Johannes-Maria Lex hat sich als Administrator des Bildungsportals ‘Bildung ist Zukunft’ und als treibende Kraft hinter der Plattform ‘EduCare’ intensiv der Weiterentwicklung und Verbesserung der Bildungslandschaft, insbesondere dem Bereich ElementarpĂ€dagogik, verschrieben“, so Vzbgm. und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr in seiner Laudatio. Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Immer einen Klick wert:

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Marion Kranabitl-Sarkleti von der „Jagd Steiermark“ und Obmann Marco Schmid (l.) mit den geehrten WaidmĂ€nnern. Barbara und Christian Kurz wurden fĂŒr ihre Arbeit geehrt.
Wir gratulieren
Foto: PID/Ch. FĂŒrthner
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Buchtipp

Wolfgang Breibert

Das frĂŒhmittelalterliche GrĂ€berfeld von Krungl

Seit rund 125 Jahren werden in Krungl systematische Ausgrabungen vorgenommen, die das Fenster in die Vergangenheit weit aufstoßen und uns verstehen lassen, wie unsere Vorfahren gelebt haben.

Das GrÀberfeld von Krungl oder wie der Grundlsee zu seinem Namen kam

Die Besiedelung des Ausseerlandes hat ziemlich sicher mit dem Salzabbau zu tun. Neben den Römern, die ihre Spuren hinterließen, waren es auch die Slawen, deren Anwesenheit vor allem rund und in Krungl aufgrund vieler Funde nachgewiesen werden kann.

VON FLORIAN SEIBERL

UnzÀhlige SchmuckgegenstÀnde, Grabbeigaben, Artefakte und HaushaltsgegenstÀnde zeigen, wie sehr das Salz in unserer Region als Magnet wirkte und zur Besiedelung und Industrialisierung beitrug.

Das vorliegende Buch „Das frĂŒhmittelalterliche GrĂ€berfeld von Krungl, Marktgemeinde Bad Mitterndorf, Bezirk Liezen, Steiermark. Studien zum FrĂŒhmittelalter im Ostalpenraum“ wurde unter „Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark, Band 97“ als „Schild von Steier, Beiheft 12/2022)“ herausgegeben.

Herausgegeben vom Universalmuseum Joanneum, Abteilung ArchĂ€ologie & MĂŒnzkabinett im Selbstverlag der Historischen Landeskommission fĂŒr Steiermark, 330 Seiten mit zahlreichen Abbildungen; ISBN: 978-2-90125161-0. ErhĂ€ltlich im heimischen Fachhandel.

Wir gratulieren

Elena Preßl – LAP mit Auszeichung

Elena Preßl aus Bad Mitterndorf, beschĂ€ftigt im Imlauer Hotel Schloß Pichlarn, hat im MĂ€rz die LehrabschlussprĂŒfung zur Hotel- und Gastgewerbe assistentin mit Auszeichnung bestanden! Wir gratulieren herzlich!

Das GrĂ€berfeld von Krungl beschĂ€ftigt schon Generationen von Forschern und ArchĂ€ologen. Erste wissenschaftliche Berichte stammen von Dr. Dietz (1904) und Andrian (1905). Schon 1873 stieß man beim Wiederaufbau des abgebrannten Dorfes am Grund des Landwirtes Kleinkopf, 60 Zentimeter unter der OberïŹ‚Ă€che, auf Reste eiserner Waffen, RiemenbeschlĂ€ge und mehrere gut erhaltene Skelette. Auf zweien ruhte quer ein stark verrostetes Eisenschwert mit einer KlingenlĂ€nge von rund 60 Zentimetern. Erst 1896 bis 1899 und 1904 ließ das „Joanneum“ auf Anregung von Wilhelm Gurlitt und Otto Fischbach planmĂ€ĂŸig graben, wobei 102 GrĂ€ber aufgedeckt wurden. Der Leib der damaligen Bewohner lag ganz ausgestreckt am RĂŒcken, die HĂ€nde ruhten neben den Oberschenkeln, der SchĂ€del war teils westlich, teils sĂŒdwestlich gewandt. Die Leichen wurden ohne Sarg bestattet und manchmal wurde der ganze Leib, manchmal mindestens der Oberleib mit faustgroßen Steinen umrahmt. In den meisten GrĂ€bern fand man eiserne Messer. Reich war die Ausbeute an Bronzeschmuck: Fibeln, OhrgehĂ€nge und Fingerringe, zwei offene Armreifen, eine kleine walzenförmige Dose, eine kugelförmige Schelle, eine römische BronzemĂŒnze aus dem vierten Jahrhundert und eine grĂ¶ĂŸere Anzahl an Perlen kam zutage. Manches wurde als Liebesgabe und nicht als Schmuck mitgegeben. Die GĂŒrtelbeschlĂ€ge hĂ€lt man fĂŒr sarmatisch, das heißt vom Nordgestade des Schwarzen Meeres stammend. Nach mitgefundenen MĂŒnzen zu schließen, sind die Funde im siebten und achten Jahrhundert nach Christus unter die Erde gelangt. Über die Volkszugehörigkeit wurde lange gestritten. Ähnliche GrĂ€berfunde in der Gegend von Mainz machten die slawische Herkunft fraglich, meinte Dr. Dietz. Andrian kam teilweise zu ganz anderen Ergebnissen. Jedenfalls wurden bis in einer Tiefe von 1,50 Metern 240 GrĂ€ber in reihenförmiger Anordnung gefunden. Da die Skelette allesamt bronzene SchlĂ€fenringe aufwiesen, einigten sich deutsche PrĂ€historiker in Greifswald 1904 auf die slawische Herkunft.

FrĂŒher Tod des Wissenschaftlers

Dr. Otto Fischbach konnte nur ĂŒber die 102 GrĂ€berfunde von 1896 berichten, weil er am 10. MĂ€rz 1897, nur 28jĂ€hrig, in Graz an einem  Lungenleiden starb, das er sich bei den Grabungen in Krungl zugezogen hatte. Anderswo hĂ€tte man von der „Rache des Pharaos“ gesprochen ... Bemerkenswert ist der Fund eines Grabes mit einem „Riesen“ von 2,05

Meter LĂ€nge, der noch alle 32 gefundenen ZĂ€hne in den Kiefern stecken hatte. In den folgenden Jahrzehnten sollten bei Bau- und Grabarbeiten immer wieder GrĂ€ber und Skelette gefunden werden. Einblick in das Leben unserer Vorfahren Dazu ein zeitgenössischer Bericht: Nur wenig Völker haben das GlĂŒck, dass sich ihr Andenken auf die Nachwelt vererbt. Es sind dies diejenigen, die durch großartige Kriegstaten, durch bewundernswĂŒrdige Werke der Kunst und Literatur sich ein Fortleben gesichert haben, auch wenn sie selbst in dem bestĂ€ndigen Kampfe, von dessen Phasen die Weltgeschichte erzĂ€hlt, lĂ€ngst vom Angesichte der Erde verschwunden sind. Es geht eben mit den Völkern wie mit den Menschen. Nur die Namen der Großen, der MĂ€chtigen oder sonst Ausgezeichneten werden genannt. Die Übrigen werden geboren, leben und verschwinden –ohne dass die Zukunft von ihnen weiß. So hat es im Laufe der Jahrtausende sehr viele Völker gegeben, von denen bis vor Kurzem nichts weiter bekannt war, als dass sie ĂŒberhaupt existierten. Ihr Leben und Treiben, der Grad ihrer Zivilisation, die Art ihrer Bildung war vollstĂ€ndig dunkel, da keine Geschichte, keine Chronik darĂŒber Auskunft gab. Da war es oft ein Zufall, der ĂŒber diese Unbekannten ĂŒberraschenden Aufschluss gab und eine neue Wissenschaft, die Lehre von den vorgeschichtlichen ZustĂ€nden, grĂŒndete sich zuerst auf solche

ÖNB/ANNO

ZufĂ€lle, auf Ausgrabungen und sonstige Funde. Bald lernte man, sich vom Zufall unabhĂ€ngig zu machen und planmĂ€ĂŸig angestellte Forschungen boten eine FĂŒlle von Belehrung ĂŒber Ereignisse und ZustĂ€nde einer Vergangenheit, die weit hinter jeder geschichtlichen Nachricht lag. Aber immer wieder ist es ein Zufall, der neue Gebiete fĂŒr solche Forschungen eröffnet. Ein solcher Zufall war es auch, durch den die Totenstadt in Krungl aufgedeckt wurde. Es wurden zahlreiche Skelette, Waffen, SchmuckgegenstĂ€nde usw. ausgegraben, die von einer dunklen Geschichtsepoche Kenntnis geben ... Wie der Grundlsee zu seinem Namen kam Und was hat dies nun mit dem Grundlsee zu tun? Die Ă€ltesten bezeugten Namen des Sees lauten am 2. August 1188 Chrungilsee (vgl.: bei „Aput Chrungilsee“, Verhandlung und Übergabe zweier Kapellen bei Leoben an das Kloster Admont mit Ortsangabe, Caesar I. 793), 1300 Chrungelsee, 1386 Krungelsee, 1494 Grundelsee bis hin zu Grundlsee. Der Name wird aus dem altslowenischen „Krąglo jezero“ (runder See) abgeleitet. Da frĂŒher der Weg von SĂŒden ĂŒber den Schnecken gefĂŒhrt wurde, wurde der See Krungl zugeordnet.

Quellenverzeichnis

„Ausseer Land“, Franz Hollwöger Neuigkeits-Welt-Blatt, Wien, 19.11.1896 „Steirische Ortsnamen“ –Zeitschrift des Historischen Vereins fĂŒr Steiermark Jahrgang 3 (1905)

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Diese Illustration wurde nach einem Foto eines Korrespondenten in Krungl angefertigt. GraïŹk:

60 Jahre „Grundlseer Werte“

sowohl kulinarisch als auch gesellschaftlich keine WĂŒnsche offen. In lockerer AtmosphĂ€re genossen die vielen Freunde und Kunden von Hans, Erhard und Hans jun. ein paar unbeschwerte Stunden.

Des Handwerks goldener Boden

Im MĂ€rz 1963 meldete Hans Amon sen. das Tischlergewerbe an und legte damit den Grundstein fĂŒr das

Traditionsunternehmen. Mit dem Bau der Tischlerei und eines Wohnhauses zwei Jahre spĂ€ter wurde auch das rĂ€umliche Umfeld fĂŒr das Unternehmen geschaffen. Hans Amon fĂŒhrte die AuftrĂ€ge, die an ihn gestellt wurden, immer mit prĂ€ziser ZuverlĂ€ssigkeit aus –eine Eigenschaft, die seine Söhne Erhard und Hans jun. mit ihm teilen und seit

1995, der Übernahme des Betriebes, an den Tag legen.

In den letzten sechs Jahrzehnten wurden bei der Tischlerei Amon bisher 21 Lehrlinge ausgebildet, 36 Tischlergesellen und sechs Angestellte beschĂ€ftigt. Am lĂ€ngsten war ĂŒbrigens Anton Laimer in der Tischlerei im Kreuz tĂ€tig: von der Lehre bis zur Pensionierung.

Wenn heimische Traditionsunternehmen ein JubilĂ€um feiern, kann man sich auf ein großes Fest einstellen –so auch bei der Tischlerei Amon in Grundlsee, wo am 29. April mit vielen Freunden, Kunden und Wegbegleitern gefeiert wurde. Dort wo normalerweise die Holzbearbeitungsmaschinen brummen und surren, zogen am 29. April musikalische KlĂ€nge, gute Stimmung und viel Lachen ein –als nĂ€mlich Familie Amon zu einem Fest zum 60-jĂ€hrigen GrĂŒndungsjubilĂ€um des Unternehmens lud. Musikalisch begleitet von der Musikkapelle Grundlsee und der Grundlseer Tanzlmusi blieben

Gerhard Pilz bei artvillage

Zum 120. Todestag des französischen KĂŒnstlers Paul Gaugin wird in der Ausseer Galerie von „artvillage“ mit einer Ausstellung von Gerhard Pilz G. F. E. diesem gedacht. Gaugin, der am 8. Mai 1903 auf einer Insel in Französisch-Polynesien starb, war ein Wegbereiter des Expressionismus. „In manchen meiner Bilder, die auch einen dokumentarischen Inhalt haben, war es mir ein BedĂŒrfnis, die Fabe in den Mittelpunkt zu rĂŒcken. Dabei durften Hinweise auf Gaugin nicht fehlen, der es sogar auf Briefmarken von Niger und dem Jemen geschafft hat“, so Gerhard Pilz. Die Vernissage erfolgt am Samstag, 6. Mai, um 12 Uhr. Danach jeden Samstag von 11 bis 14 Uhr geöffnet, oder nach Vereinbarung; Tel.: 0664-3575680.

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Dort, wo sonst die AuftrÀge an die Tischlerei Amon bearbeitet werden, wurde gefeiert. Die Familie Amon lud zu einem Fest zum 60-jÀhrigen JubilÀum. Am Foto die drei Generationen der Familie Amon.

150-Jahr-Feier beim Staud’nwirt

Am 6. Mai wird an der Grundlseer Straße beim „Gasthof Staud’nwirt“ ein nicht alltĂ€gliches JubilĂ€um gefeiert. Das Haus erfuhr seit der GrĂŒndung im Jahr 1873 immer wieder Zubauten wie auch Modernisierungen. Heute ist es – nicht nur fĂŒr StammgĂ€ste – ein Garant fĂŒr Gastlichkeit. Die Geschichte des Hauses, welches neben dem Namen „Staud’nwirt“ auch unter „Benda“ bekannt ist, beginnt mit Isidor und Susanna Gaiswinkler, die 1873 an der Grundlseer Straße eine Einkehrmöglichkeit fĂŒr die im Dienste der Saline stehenden Fuhr- und Holzknechte sowie Pfannhauser schufen. Das einfache Gasthaus mit angeschlossenem Kaffeehaus und einem Gastgarten mit schattenspendenen KastanienbĂ€umen wurde von den GĂ€sten sehr gerne frequentiert. Da die Ehe der beiden kinderlos blieb, ĂŒbernahm Neffe Hans Benda aus Berndorf bei Wien – nach einer Kaufmannslehre im Kaufhaus Hölzlsauer in Aussee –die Agenden. Mit seiner Ischler Frau Anna gelang es, das Haus weiter auszubauen. Hans arbeitete weiterhin als Kaufmann im ArbeiterKonsum-Verein. Anna fĂŒhrte das Gasthaus.

Offenes Haus fĂŒr Wanderer Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus dem Kaffeehaus ein Matratzenlager, um Wanderern eine billige Unterkunft bieten zu können. Aus dem einfachen Einkehrgasthaus entwickelte sich eine Touristenherberge mit einfacher VerpïŹ‚egung. 1959 ĂŒbernahmen Hilde, geb. Benda, und Herbert Wilpernig das Gasthaus. Herbert arbeitete bei den

ÖBB, Hilde fĂŒhrte das Gasthaus. Neue Besen kehren gut – und so konnten unmittelbar nach der Übernahme ein Telefonanschluss und ein Wasseranschluss gefeiert werden. FĂŒr das Wasser wurde eine Quelle am Fuße des Gallhofkogels (Brand) gefasst und zugeleitet. Von 1962 bis 1976 erfolgten mehrere Zu- und Umbauten, bei denen unter anderem 17 Fremdenzimmer mit insgesamt 50 Betten eingerichtet wurden. Aus dem Schlafsaal wurde ein Gruppenspeiseraum, um Schulklassen und Vereinsgruppen aus ganz Österreich beherbergen und verpïŹ‚egen zu können. Zum Gasthof gehört noch ein Campingplatz mit zirka 20 StellplĂ€tzen. DafĂŒr wurde Anfang der 90er Jahre eine eigene Infrastruktur mit Einzelwaschkabinen, Duschen und Toiletten geschaffen. Mit Jahreswechsel 1991 ĂŒbernahm Karin, welche die Tourismusschule in Bad Ischl absolviert hatte, den Betrieb ihrer Mutter. Sie heiratete ein Jahr spĂ€ter ihren Rupert, geb. Egger. Mit ihm konnte Karin nun weitere Großprojekte umsetzen. Die Zimmer wurden nach und nach erneuert und mit BĂ€dern ausgestattet. In Grundlsee-Rösslern wurde ein GrundstĂŒck angekauft und in weiterer Folge ein Haus mit eigenem

Brunnen gebaut. Seit 2004 verfĂŒgt der Gasthof ĂŒber 14 Komfortzimmer mit 28 Betten, bei Vollauslastung maximal 38 Betten. 2018 wurde der Bettentrakt im ersten Stock erneut total saniert. Drei Jahre spĂ€ter, mitten im CoronaLockdown, entschlossen sich Karin und Rupert die KĂŒche komplett zu erneuern. Quasi nebenbei entstand auch noch eine neue Pergola fĂŒr den Gastgarten.

Seit nunmehr ĂŒber 150 Jahren im

Familienbesitz wird der Betrieb nun von der Familie Karin und Rupert sowie Nicole (Service) und Sabrina (KĂŒche) gefĂŒhrt. Auch von Mutter/ Großmutter und Urgroßmutter Hilde gibt es noch UnterstĂŒtzung. Die Gastlichkeit der Familie Wilpernig scheint in den Genen zu liegen und so braucht man sich ĂŒber den Fortbestand des Gasthofs „Staud’nwirt“ keine Sorgen zu machen – zumindest die nĂ€chsten 150 Jahre lang nicht.

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Der „Staud’nwirt“ in der GrĂŒndungszeit –damals noch als „Isidor Gaiswinklers Gasthaus“ bekannt. Foto: Archiv Fam. Wilpernig

Nonnen werden wir nicht, aber 


Die katholischen Religionsgruppen der 7. und 6. Klassen des BORG Bad Aussee waren neugierig auf den heutzutage immer seltener gewĂ€hlten Lebensstil eines Mönches oder einer Nonne. Von 11. bis 12. April ließen sich die Jugendlichen deshalb auf die Erfahrung im Kloster ein. Durch die FĂŒhrung durch das GebĂ€ude von Pater Gerwig Romirer konnten die SchĂŒler nicht nur die Stiftskirche und die Kapelle bewundern, sondern auch den Einsatz von moderner Architektur in ErgĂ€nzung zum ursprĂŒnglichen Barockstil des Klosters. Das Kloster selbst ist von einem idyllischen und ruhigen Ort umgeben. Die Delegation aus dem Ausseerland durfte bei Stundengebeten Einblicke ins Klosterleben gewinnen. Die Stimmung war einzig-

artig, der Ablauf klar geregelt und die Beteiligten wirkten dadurch fast wie in Trance. Beim Meditieren erlebten sie 15 Minuten völlige Stille –ein enormer Kontrast zum normalen Alltag –und sie erfuhren ĂŒber Positionen, Hilfsmittel, Methoden und Ziele dieser Praktik. Beim gemeinsamen Essen und im Aufenthaltsraum kam die ganze Gruppe zusammen. Abschließend beantwortete Pater Gerwig die teils persönlichen Fragen der SchĂŒler. Besonders im GedĂ€chtnis blieb den meisten nach eigenen Angaben die außergewöhnliche AtmosphĂ€re im Kloster. Ruhe, Ordnung, Frieden und Freiheit vom Alltagsstress, welche man in dieser Form wahrscheinlich an keinem anderen Ort erlebt, zeichnen sie aus.

HLWplus auf den Spuren des Heiligen Wolfgangs

Der alljĂ€hrliche Ausflug der HLWplus aus Bad Aussee fĂŒhrte heuer nach St. Wolfgang, wo sich der inhaltliche Bogen von der religiösen Tradition bis zur aktuellen Lage im Tourismus spannte.

Die Jugendlichen staunten nicht schlecht, welch lange und starke Wallfahrtstradition der Ort seit dem Wirken des Heiligen Wolfgangs im zehnten Jahrhundert hat. Bei einer ausfĂŒhrlichen KirchenfĂŒhrung kamen sein missionarisches Wirken, die Legenden und die kĂŒnstlerische Umsetzung bis zum berĂŒhmten

Pacher-Altar zur Sprache.

Viel Zeit nahm man sich fĂŒr eine FĂŒhrung durch das Scalaria Event

Resort. Dieses touristische Flaggschiff bietet alles, was sich Veranstalter von Familienfeiern bis zu großen Tagungen mit 500 Personen wĂŒnschen. Besonders die Abschlussklasse interessierte sich schon fĂŒr die verschiedenen Berufsfelder im Haus. Sogar das Mittagessen in der berĂŒhmten Dorfalm wurde fĂŒr einen Blick hinter die Kulissen eines großen Betriebes genutzt. In einem Kurzreferat und einem Imagefilm wurden auch das Landhaus Leopoldhof und die imposante Wellness-Alm des Familienunternehmens Falkensteiner vorgestellt. NatĂŒrlich rundete eine Schifffahrt am Wolfgangsee den Tag angenehm ab.

Firmung in der Stadtpfarrkirche Bad Aussee

Am 29. April wurde in der Ausseer Stadtpfarrkiche St. Paul eine fast unĂŒberschaubare Zahl an Firmlingen mit dem heiligen Sakarament durch

Pfarrer Michael Unger versehen. Die „Ausseer Soundfactory“ und Annamaria Raich an der Orgel gestalteten den Vormittag Ă€ußerst feierlich.

Landesredewettbewerb:

3. Platz fĂŒr Diana Huber

Beim heurigen Landesredewettbewerb am 28. und 29. MĂ€rz in Voitsberg nahmen drei SchĂŒlerinnen des „Erzherzog Johann BORG“ Bad Aussee teil. Die SchĂŒlerinnen hatten sich im davor stattfindenden schulinternen Redewettbewerb gegen ihre Mitbewerber erfolgreich durchgesetzt. Beim Landesbewerb stellte Diana Huber im Bereich „Klassische Rede“ ihre rhetorischen FĂ€higkeiten erfolgreich unter Beweis und belegte

einen eindrucksvollen dritten Platz. Im Bereich der klassischen Rede mussten die SchĂŒler eine Meinungsrede gestalten, in der dem Publikum eigene Erkenntnisse, Appelle und Forderungen zu einem Thema von öffentlichem Interesse vorgetragen wurden. Wichtig waren dabei eine sachliche, nachvollziehbare Argumentation und eine redegerechte Darbietung der eigenen Anliegen. Es musste dabei sechs bis acht Minuten frei gesprochen werden. Herzlichen GlĂŒckwunsch!

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Alpenpost-Jugendseite
Die SchĂŒler des BORG Bad Aussee zu Besuch in St. Lambrecht. Die SchĂŒler des BORG Bad Aussee zu Besuch in St. Lambrecht. Die Ausseer HLWplus wandelte auf den Spuren des Heiligen Wolfgang. Diana Huber holte beim Landesredewettbewerb den dritten Platz.

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30. Fischmoasta-HĂ„ns’n-Gedenkschießen

Bei herrlichem FrĂŒhlingswetter konnte kĂŒrzlich bereits zum 30. Mal das Fischmoasta-HĂ„ns’n-Gedenkschießen von den BrĂŒdern Hans und Hubert Gaisberger veranstaltet werden. Sieben Mannschaften zu je vier SchĂŒtzen traten im sportlichen Wettkampf „Jeder gegen jeden“ an, um eine der begehrten Silbernadeln zu ergattern.

Sieger mit nur einer Niederlage wurde die Mannschaft „SchießstĂ€tte“, zehn Punkte, Note 2,073 mit den SchĂŒtzen Florian Muss, Christoph Moser, Patrick Binna und Andreas Jauk vor den „Fuchsbauer SchĂŒtzen“, acht Punkte, Note 1,078

mit Johannes und Sepp Schröttenhamer, Josef Brandauer und Lukas Budemayr. Rang drei ging an „WSV Altaussee“, acht Punkte, Note 1,060 mit Hermann Wimmer, Hans Stöckl, Hubert Gaisberger, Armin Bauer. Die weitere Reihung: 4. ATSV Bad Aussee (7), 5. WSV Altaussee 99 (5), 6. Schmusi (4), 7. Bosna BĂ€r’n (0). Ein herzlicher Dank an die „Fischmoasta-BrĂŒder“ fĂŒr diese Veranstaltung, die vom Vorjahr nachgeholt wurde. Im Anschluss an die Siegerehrung wurde noch so mancher Schuss grĂŒndlich analysiert.

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Auch Bad Mitterndorf kann nicht mehr gewinnen

Der Oberligist holte in den vergangenen drei Spielen nur zwei Punkte. Auch der FC Ausseerland kĂ€mpft gegen ein gravierendes Formtief, das den Klub sogar in Abstiegsgefahr bringt. In der 1. Klasse Enns feierte Tauplitz einen Derbyerfolg in Bad Mitterndorf, wĂ€hrend die FC Ausseerland Juniors gleich doppelt erfolgreich waren –inklusive „Quattrick“ von David Otter.

Oberliga Nord

ASV Bad Mitterndorf –FC Obdach 1:2 (0:0)

Am Feiertag, unmittelbar vor Drucklegung dieser Alpenpost, holte der ASV das verschobene Spiel gegen Obdach nach. TorschĂŒtze fĂŒr den ASV war Christoph Gassner in Minute 57.

ASV Bad Mitterndorf –ESV Knittelfeld 1:1 (1:0)

Ein Punkt gegen Knittelfeld war die magere Ausbeute an einem an sich starken ASV-Tag. Die Ziller-Elf dominierte von Beginn an und spielte sich Chance und Chance heraus. Nach einer Viertelstunde kam erstmals Jubel auf, das 1:0 zĂ€hlte aber aufgrund einer Abseitsstellung nicht. In der 25. Minute war es dann aber so weit, als Adrian Leitner der FĂŒhrungstreffer fĂŒr den ASV gelang. Auch in den zweiten 45 Minuten waren die Gastgeber ĂŒberlegen. Eher aus dem Nichts kam daher der Ausgleich in der 63. Minute. Danach bemĂŒhte sich der ASV bis zu Ende, Tore gelangen aber keine mehr.

ASV: Wieser, Lemes, Damis, Penz (80. T. Pliem), Neuper (95., Stögner), Bacher, Schachner, H. Seebacher, Brtan, A. Leitner, Flatscher.

Rottenmann II – FCA

Juniors 1:8 (0:5)

Starker Auftritt der FC Ausseerland

Juniors in Rottenmann. TorjÀger

David Otter eröffnete alsbald den Torreigen und traf danach noch zwei Mal. Die weiteren Treffer steuerten

Markus Steiner, Ivan Jurisic, Lukas Pirosko und Julian Bernhardt bei.

Juniors: D. Stöckl, M. Steiner (62., Bernhardt), Raaijmann, Demmel, J. Kogler, Rossi, Pirosko, L. Stöckl (62., S. Steiner), Jurisic, Otter, Sukitsch (62., F. Kogler).

FC Tauplitz – WSV

Eisenerz 2:1 (0:0)

Zweiter Sieg in Folge fĂŒr die Schachner-Elf. Nicolas Tassatti brachte sein Team nach exakt einer Stunde in FĂŒhrung und legte in Minute 83 nach. Der Anschlusstreffer fĂŒr die GĂ€ste aus Eisenerz fiel erst in der 95. Minute.

Tauplitz: Hagauer, Hainzl, Rudorfer, Kolb, Csoka, Csemez (85., Reisenbichler), Mlinar (85., C. Bindlechner), M. Schachner (63., P. Tassatti), Lorbek, N. Tassatti, S. Bindlechner (46., Radauer).

ESV Lok Selzthal – ASV

Bad Mitterndorf II 0:0

Keine Tore, aber einen sehr respek-

ASV Bad Mitterndorf –FC Trofaiach 1:1 (0:0)

Der ASV lieferte auch gegen Spitzenteam Trofaiach eine starke Leistung ab. Die GĂ€ste gingen zwar in der 50. Minute in FĂŒhrung, doch der ASV gab bis zum Ende nicht auf, was letztlich auch belohnt wurde. Christoph Gassner sorgte mit dem 1:1 in Minute 92 fĂŒr spĂ€ten Jubel im Grimmingstadion.

ASV: Wieser, Bacher (60., H. Seebacher), Lemes, Damis, Penz, Schachner, C. Gassner, M. Neuper, A. Leitner, Stögner (60., T. Pliem), Flatscher (60., Brtan)

NĂ€chste Spiele:

Krieglach - ASV (5.5., 19 Uhr)

ASV - Kapfenberg II (14.5., 17 Uhr)

Unterliga Nord A

FC Ausseerland – SV Lassing 2:4 (2:0)

Das Derby gegen den Tabellenzweiten aus Lassing wurde zu einem Spiel der gĂ€nzlich unterschiedlichen Halbzeiten. Die MulejElf ĂŒberrollte die GĂ€ste zu Beginn förmlich und belohnte sich nach Toren von Armin Schupfer und Alexander Pomberger mit einer 2:0-PausenfĂŒhrung. Nach der Pause ging der FCA in nummerischer Unterzahl (David Tadic sah gelb-rot) dann völlig unter, sodass Lassing mit Toren in den Minuten 53, 76, 77 und 87 (Elfmeter) das Match noch komplett drehen konnte. So sahen die Ausseer wieder keine Punkte, aber zumindest eine enorm starke erste SpielhĂ€lfte, auf der sich aufbauen lĂ€sst.

FCA: Bruckenberger, Machherndl, GamsjÀger, Buchner, Lazak (72., Kanalas), Kraft, Schupfer, Perstl (72., Raaijmann), Pomberger, Syen, Tadic.

TUS Admont –

FC Ausseerland 3:1 (3:0)

Auch gegen Admont holte der FCA keine Punkte. Nach einigen unglĂŒcklichen Partien lag es dabei tatsĂ€chlich an der Leistung. Stark ersatzge-

1. Klasse Ennstal

tablen Punkt gab es fĂŒr die Edelmaier-Elf bei TabellenfĂŒhrer Selzthal, der in dieser Saison erst einmal Punkte abgeben musste.

ASV II: Sauer, PĂŒrcher (75., Schrottshammer), Pichler, HĂŒbl, Schlömmer (70. LĂ€mmereiner), Schretthauser, S. Seebacher, Reiter (45., P. Pliem), N. Gasser, Leitinger, Nagy. (46., Radauer).

ASV Bad Mitterndorf II –

FC Tauplitz 0:2 (0:1)

120 Fans sahen ein hochkarÀtiges Gemeindederby, das dieses Mal klar in HÀnden der GÀste aus Tauplitz war. Dominik Hainzl stellte nach einer Viertelstunde per Elfmeter auf

0:1. In der Folge hatte Tauplitz gute Möglichkeiten auf das 0:2. Der Treffer gelang schließlich Nicolas Tassatti unmittelbar mit Wiederbeginn in Minute 46. Der ASV II schien an diesem Tag trotz nomineller VerstĂ€rkung aus der Einsermannschaft nicht in Form zu sein. ASV II: Sauer, Leitinger, HĂŒbl (71., LĂ€mmereiner), Perner (79., Schrottshammer), Rainer (86., Schlömmer), H. Seebacher, T. Pliem, N. Gassner, Nagy, Brtan (45., Schretthauser), S. Seebacher (71., Seiler).

Tauplitz: Hagauer, Hainzl, Kolb, Csoka, Csemez, Mlinar (82., C. Bindlechner), M.

Schachner (87., Reisenbichler), N. Tassatti, Rudorfer (91., Mösselberger), S. Bindlechner, Lorbek.

FCA Juniors – SV St.

Martin/Gr. 4:2 (0:2)

Nach einer schwachen ersten SpielhĂ€lfte drehten die Juniors mit einer starken Leistung das Spiel in HĂ€lfte zwei zu ihren Gunsten. Ein Quattrick von Goalgetter David Otter (67., 69., 78. und 83.) sorgte fĂŒr den letztlich deutlichen Heimsieg.

Juniors: Steiner, Posch, Perstl, M. Steiner (87., Bernhardt), Rossi, Otter, Pirosko (37., Jurisic), Sukitsch (80., F. Kogler), Pliem (37., Simentschitsch), L. Stöckl, Raaijmann.

NĂ€chste Spiele:

Eisenerz - ASV II (6.5., 15 Uhr)

Juniors - Pruggern II (6.5., 17 Uhr)

SC II - Tauplitz (6.5., 17 Uhr)

Tauplitz - Juniors (13.5., 17 Uhr)

ASV II - SC II (14.5., 14.30 Uhr)

schwĂ€cht gerieten die Ausseer nach fĂŒnf Minuten in RĂŒckstand und fingen sich kurz danach zwei weitere Treffer ein. Damit war das Spiel gelaufen. Den Ehrentreffer erzielte Christian GamsjĂ€ger in Minute 44.

FCA: Bruckenberger, Machherndl, Steiner (45., Posch), GamsjÀger, Kraft, Schupfer, J. Kogler (72., Pirosko), Perstl (45., Raaijmann), Pomberger, Syen, Tadic (88. L Stöckl).

NĂ€chste Spiele:

Kapfenberg –FCA (5.5., 18.30 Uhr)

FCA –WSV Liezen (12.5., 19 Uhr)

Junioren des ESV siegreich

Die U14-Mannschaft des ESV Bad Mitterndorf bestritt am 30. April ein Nachwuchsturnier in Nöstl bei Weiz.

Andrea Kralik, Nina Onduskova und Resi Hochrainer zeigten wieder, verstĂ€rkt mit zwei Spielern von Nöstl, hochwertigen Stocksport und gewannen das Turnier mit zwei Punkten Vorsprung vor ESV Nöstl und ESV Anger. Valerie Zeiringer, Katharina und Kristina Brechtler und Selina Leitner bestritten ihr erstes Turnier, erreichten den siebten Platz und gaben ein großes Versprechen fĂŒr die Zukunft ab. Der nĂ€chste Einsatz ist am 13. Mai das Finale der Landesmeisterschaft fĂŒr U14 mit Beginn um 9 Uhr in der Stockhalle Bad Mitterndorf.

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1. MĂŒrzzuschlag 20 16 2 2 67:29 50 2. Lassing 20 13 1 6 67:43 40 3. Gaishorn 20 11 3 6 39:36 36 4. Hinterberg 19 10 4 5 40:35 34 5. R. Kapfenberg 20 8 5 7 54:42 29 6. Stanz 20 9 1 10 47:53 28 7. WSV Liezen 19 9 1 9 31:46 28 8. Haus 20 8 3 9 33:36 27 9. Admont 20 7 6 7 35:35 27 10. Stainach 20 7 4 9 33:36 25 11. Pernegg 19 7 3 9 38:40 24 12. Ausseerland 20 5 3 12 28:42 18 13. Pruggern 20 3 5 12 30:47 14 14. Parschlug 19 1 7 11 30:52 10 1. Selzthal 12 10 2 0 68:7 32 2. SC Liezen II 11 10 1 0 69:12 31 3. FCA Juniors 12 7 2 3 41:26 23 4. Mitterndorf II 12 6 2 4 25:19 20 5. Tauplitz 12 5 2 5 21:23 17 6. St. Martin 11 5 0 6 27:36 15 7. Eisenerz 12 4 1 7 19:31 13 8. Irdning II 12 4 0 8 23:33 12 9. Rottenmann II 12 2 0 10 13:59 6 10. Pruggern II 12 1 0 11 11:68 3
1. Kindberg 20 13 3 4 66:30 42 2. Schladming 20 13 2 5 50:29 41 3. Kapfenberg II 20 12 4 4 53:27 40 4 Trofaiach 20 11 3 6 47:25 36 5 Rottenmann 20 8 5 7 34:40 29 6 St. Michael 20 6 9 5 33:29 27 7 B. Mitterndorf 20 6 9 5 29:24 27 8 Obdach 20 7 5 8 29:36 26 9 Thörl 20 7 4 9 34:42 25 10 St. Peter/Kbg. 20 5 7 8 37:41 22 11 Knittelfeld 20 5 6 9 25:39 21 12 Irdning 20 5 5 10 24:50 20 13 Krieglach 20 4 3 13 33:52 15 14 Murau 20 3 5 12 18:48 14
Die U14-Mannschaft aus Bad Mitterndorf feierte schöne Erfolge.

Zeitung des Steirischen Salzkammergutes

Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Medienförderungsverein Ausseerland, 8990 Bad Aussee, Kammerhofgasse 227.

Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577

email: redaktion@alpenpost.at FĂŒr den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tĂ€gig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewĂ€hlt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behĂ€lt sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kĂŒrzen und ĂŒbernimmt keine Haftung fĂŒr den Inhalt kostenloser AnkĂŒndigungen. Alle Rechte vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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