Ski Austria Magazin (Dezember 2025)

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MIKA VERMEULEN: ÖSTERREICHS LANGLAUFSTAR IM GROSSEN INTERVIEW

SKI AUSTRIA CARD: MEHR WINTER MIT EINER KARTE

SKINATION ÖSTERREICH

Passi on Passi on Passi on Passi on for skiing.

Offizieller Partner des Ski Austria Teams

Tradition und Zukunft

Mit großer Freude blicken wir in diesem Jahr auf besondere Jubiläen: Die Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg, die einst unter dem Namen „Winterheim“ und später als „Bundessportheim“ bekannt wurde, feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Für mich persönlich ist dieser Ort seit Jahrzehnten mit prägenden Erinnerungen verbunden. 1975 wurden pro Bundesland die besten zwei Skitalente der Schülerklassen in das Bundessportheim zum freien Skifahren und Techniktraining eingeladen – so kam ich als junges Mädchen erstmals nach St. Christoph am Arlberg. Es war ein Erlebnis, das meine Leidenschaft für den Skisport zusätzlich vertiefte.

Nach meiner aktiven Karriere legte ich dort 1989 die staatliche Skilehrerprüfung ab und war zwei Jahre später, auf Einladung des unvergessenen Franz Hoppichler, Teil des Interski Demo Teams. Warum ich diese Erinnerungen teile? Weil das Skilehrwesen am Arlberg seit Jahrzehnten eine Vorreiterrolle in der alpinen Ausbildung einnimmt. Ausbildung – ein Begriff, der auch das Wort Bildung beinhaltet. Und ja, Sport erfüllt einen wertvollen Bildungsauftrag, da er nicht nur die körperliche, sondern auch die emotionale und soziale Entwicklung fördert. In der Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg wird Bildung seit 100 Jahren in seiner schönsten Form gelebt.

Das gelungene Zusammenspiel zwischen dieser alpinen Kompetenzstätte mit Weltruf und dem ÖSV zeigt sich mitunter auch darin, dass viele Persönlichkeiten aus der „Academy“ später als Trainer im Skiverband erfolgreich waren. Ein weiteres Jubiläum durften wir zuletzt in München feiern: das 120-jährige Bestehen des Österreichischen Skiverbandes. Es war ein rundum gelungenes Fest, welches wir gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband gefeiert haben und das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Mein besonderer Dank gilt den vielen ehemaligen Stars, die mit ihrer

Anwesenheit ihre tiefe Verbundenheit mit dem ÖSV gezeigt, mit uns gefeiert und diesen Tag sichtlich genossen haben. Ebenso schön war es, dass fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandsbüros der Einladung gefolgt sind. Solche Feste sind nicht nur ein nostalgischer Blick zurück, sondern gleichzeitig ein wichtiger Impulsgeber, um auch in Zukunft gemeinsam das Beste für den ÖSV und das Wohl seiner Athletinnen und Athleten zu geben. Zudem nehmen wir diesen Geburtstag zum Anlass, die Gründungsgeschichte unseres Verbandes intensiver aufzuarbeiten, um diese auch für kommende Generationen lebendig zu halten.

Während wir diese Jubiläen würdigen, nimmt die Weltcupsaison volle Fahrt auf. Nach den gelungenen Auftaktveranstaltungen in Sölden und Gurgl erwarten uns mit der Vierschanzentournee und den vielen alpinen Highlights im Jänner wahre Sport-Leckerbissen. Besonders hervorheben möchte ich aber das Semmering-Jubiläum kurz vor Weihnachten: Vor 30 Jahren feierte der Ski-Weltcup dort sein Debüt. Es ist ein Jubiläum, das sinnbildlich für die unermüdliche Arbeit des WSV Semmering und die Skibegeisterung dieser Region steht, wodurch der Skirennsport auch im Osten unseres Landes seit Jahrzehnten sicht- und erlebbar gemacht wird. Das erfordert nicht nur Einsatz, sondern auch Haltung – dafür möchte ich mich bedanken.

Ich wünsche Ihnen frohe und schneereiche Festtage!

Roswitha Stadlober ÖSV-Präsidentin

Inhalt

INTERVIEW

Langläufer Mika Vermeulen spricht über seinen Gold-Traum

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BEREIT FÜR

DIE LOIPE

Die neuesten SkiModelle im Überblick

SKITOURENPLANUNG

Mit Sicherheit ins Abenteuer

IMPRESSUM:

Offizielles Organ des Österreichischen Skiverbandes • Medieninhaber und Verleger: Austria Ski Team Handelsges.m.b.H., 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10 • Chefredakteur und für den Inhalt verantwortlich: Mag. Bernhard Foidl, 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10, Tel. 0512/33 501 • Redaktion ÖSV: Nils Vettori, MA • Redaktion TARGET GROUP: Markus Wechner (Ltg.), Steffen Kanduth, Pascal Pali • Adressenstelle für den Zeitschriftenversand: ÖSV, 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10, Tel. 0512/33 501-27, E-Mail: mitglieder@skiaustria.at • Jahresabonnement: Inland 19 €, Ausland 25 € • Zeitungsbezug für ÖSV-Erwachsenen-Inlandsmitglieder im Vereinsbeitrag 2025/26 • Freiwilliger Zeitungsbezug für 4 Hefte: Schüler bis Jahrgang 2011 10 €, Auslandsmitglieder 13 € • Anzeigen: Austria Ski Team Handels ges.m.b.H., 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10, Lukas Berger, E-Mail: lukas.berger@skiaustria.at • Layout & Produktion: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 1, 6020 Innsbruck • Marco Lösch, BA (Ltg.), marcoloesch.com • www.target-group.at • Coverfoto: TVB St. Anton am Arlberg/Patrick Bätz • Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Horn • Beiträge geben die Meinung der Verfasser wieder.

Genderhinweis:

Im Sinne der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei personenbezogenen Bezeichnungen, die sich zugleich auf Frauen und Männer beziehen, zumeist nur die im Deutschen übliche männliche Form. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

VORWORT

SKI AUSTRIA IM HÖHENFLUG

Die vergangenen Wochen waren für Fans des Ski Austria Teams ein wahres Fest. Nicht nur die vielen Siege und Podestplätze in vielen unterschiedlichen Sparten lassen auf eine erfolgreiche Olympiasaison hoffen, auch das „Wie“ ist entscheidend. Sei es bei den Skispringern, den Alpinen oder unseren Nordischen Kombinierern – es entsteht der Eindruck, als ob aus mannschaftlicher Geschlossenheit und Stärke gerade ein spürbarer Team-Spirit entspringt, der die Grundlage für jeden Einzelnen schafft, noch mehr erreichen zu können.

Das emotionale Highlight für alle eingefleischten Skifans waren ohne Zweifel die TV-Bilder nach dem Riesentorlauf in Copper Mountain, als erstmals für Stefan Brennsteiner die österreichische Bundeshymne erklang. Der Salzburger gilt seit Jahren als einer mit dem schnellsten Schwung im Ski-Zirkus, aber auch als Pechvogel vom Dienst, der neben zahlreichen Verletzungen jede Menge sportliche Rückschläge einstecken musste. Erst mit 34 Jahren gelang „Brandy“ sein erster Triumph im Weltcup – und doch wirkt es, als sei dies nur der Anfang.

D ie Karriere des allseits beliebten Pinzgauers ist ein Paradebeispiel dafür, dass der Weg zum Erfolg oft kein Sprint ist, sondern mitunter auch viel Leidensfähigkeit und Durchhaltevermögen abverlangt. Davon weiß auch Langläufer Mika Vermeulen, der gleich im ersten Saisonrennen aufs Podium lief, ein Lied zu singen. Nach jahrelanger, konsequenter Trainingsarbeit will der 26-jährige Ausnahmeathlet in der heurigen Olympiasaison die Früchte in Form einer Medaille ernten. „Am liebsten in Gold“, sagt der Steirer im großen Interview unverblümt und präsentiert sich dabei, wie man ihn kennt – offen, reflektiert und mit einer Prise Humor. Die Konsequenz hinter seinem ungewöhnlichen Karriereweg und seine Einstellung verdienen auch ohne Medaille großen Respekt und machen ihn schon jetzt zu einem Vorbild im heimischen Sport.

Viel Spaß beim Lesen.

Das Bild

Perfekte Drehungen

Der Wettergott hat es mit den Freeskiern beim SlopestyleHeimweltcup am Stubaier Gletscher nicht gut gemeint. Während im Training traumhafte Bedingungen vorherrschten und Lara Wolf (im Bild) dafür sorgte, dass die Faszination des Freeski-Sports und die Tiroler Gastlichkeit auf einem Foto festgehalten werden konnten, ließen starke Sturmböen leider keine Wettkämpfe zu. Die 25-jährige Vizeweltmeisterin aus Kappl durfte sich damit trösten, dass ihr fünfter Platz aus der Qualifikation (zählte als Ergebnis) für wichtige Punkte in der Olympiasaison sorgte.

JOHANNES LAMPARTER

DOPPELSIEG ZUM AUFTAKT

STEFAN KRAFT

DER PUNKTE-WELTREKORDLER

Er liefert und liefert und liefert: Während einige Überflieger der vergangenen Jahre wie Sternschnuppen verglühten, springt Stefan Kraft seit über einem Jahrzehnt von Erfolg zu Erfolg. Jetzt hat der Salzburger in Schweden erneut Geschichte geschrieben. Mit Weltcupsieg Nummer 46 knackte der 32-Jährige in Falun den bisherigen Punktrekord (15.758) seines finnischen Kindheitsidols Janne Ahonen. Damit hat er auch in puncto Siegen nur noch seinen langjährigen Teamkollegen Gregor Schlierenzauer (35) vor sich. Im Podestplätze-Ranking ist der Salzburger ohnehin längst die unangefochtene Nummer 1. Nach dem Schweden-Coup trat „Krafti“ rasch die Heimreise an. Erfreulicher Grund: der Geburtstermin seines ersten Kindes.

„Der König ist tot, es lebe der König“ –getreu diesem Motto ist Johannes Lamparter in Ruka in die Olympiasaison gestartet. Nach dem Rücktritt von Rekordsieger Jarl Magnus Riiber (NOR) feierte der Tiroler zum Saisonstart seine Weltcuperfolge Nummer 18 und 19 und untermauerte damit seinen Anspruch auf das KombiZepter. Nach seinem Doppelsieg fehlen dem 24-Jährigen nur noch vier Erfolge, um mit ÖSV-Rekordsieger Felix Gottwald gleichzuziehen. Neben Lamparter überzeugte das Ski Austria Team beim Auftakt in Ruka auch mit einer bärenstarken Mannschaftsleistung. So gab es mit Thomas Rettenegger im zweiten Rennen einen zusätzlichen Podestplatz und insgesamt elf Top-15-Platzierungen. Mit Florian Kolb (13.) und Paul Walcher (14.) gelang zudem zwei Zukunftshoffnungen ihr bestes Karriere-Resultat.

JULIA

SCHEIB

STAMMPLATZ AM PODIUM

Was Selbstvertrauen ausmachen kann, sieht man im Moment am Beispiel Julia Scheib. Die 27-jährige Steirerin, die beim Auftakt in Sölden mit einem viel umjubelten Heimsieg eine lange ÖSV-DamenDurststrecke im Riesentorlauf beendet hatte, fuhr auch beim zweiten Saisonrennen in Copper Mountain als Zweite aufs Stockerl. Die Erfolgsserie ist umso bemerkenswerter, da sie zwischen ihrem Sieg im Ötztal und Platz zwei in Colorado einen heftigen Trainingssturz zu verdauen hatte, der zum Glück ohne Verletzungen blieb. Um ihre schnellen Schwünge weiterhin in gute Ergebnisse umzumünzen, will Scheib so weitermachen wie bisher: „Das Gesamtpaket stimmt, ich möchte einfach entspannt bleiben.“

KÖPFE des

Monats

STEFAN BRENNSTEINER

PREMIERENSIEG MIT 34 JAHREN

Gefühlt war es das erste Skimärchen der neuen Saison: Als Stefan „Brandy“ Brennsteiner in Copper Mountain die Halbzeitführung souverän ins Ziel brachte und in seinem 78. Weltcup-Riesentorlauf erstmals als Sieger feststand, dürfte wohl so mancher Skifan eine Träne verdrückt haben. Denn keiner hat sich einen Weltcupsieg mehr verdient, als der Riesentorlauf-Spezialist, der in seiner Karriere schon so viele Rückschläge verdauen musste. „Es fühlt sich richtig gut an, denn ich hatte sehr viele harte Momente in meinem Leben“, jubelte der Sympathikus aus Salzburg. Laut Herrenchef Marko Pfeifer ist der Neo-Sieger für weitere Großtaten gut. „Brandy ist ein lockerer Typ und Schmähführer, aber er wird jetzt sehr gefährlich.“

Wo der Wintersport

zu Hause ist

ÖSTERREICH

2.500 Seilbahnen und Schlepplifte, 23.700 Hektar Pistenfläche und 52 Millionen Skierdays pro Saison: Willkommen in Österreich, der Heimat des Wintersports.

Text: Markus Wechner

Es ist die Begeisterung am Skisport, die hierzulande Jung und Alt gleichermaßen in ihren Bann zieht und dafür sorgt, dass er längst Teil der nationalen Identität ist. In der Skination Österreich trifft Tradition auf Innovation, Sport auf Wirtschaft und Natur auf Hightech. Energieeffizienz, ökologische Verantwortung und technische Neuerungen machen die Alpenrepublik zu dem, was sie heute ist: ein Vorreiter im Wintersport.

Vom Anfänger zum Profi

Ob für den ersten Schwung oder technische Feinheiten –die hohe Qualität der österreichischen Skischulen ist über die Grenzen hinaus bekannt und trägt wesentlich zum Erfolg des Wintersports bei:

→ Rund 18.000 Schneesportlehrer unterrichten auf und abseits der Pisten.

→ 50 Prozent aller Kinder, die mit ihren Familien in Österreich Ski fahren, werden in lokalen Skischulen unterrichtet

→ Jährlich werden 12.000 neue Schneesportlehrer ausgebildet, 40 Prozent davon kommen aus wichtigen touristischen Herkunftsmärkten.

Auf diese Weise können Gäste aus aller Welt in ihrer Muttersprache unterrichtet werden – ein Alleinstellungsmerkmal des österreichischen Wintersports.

Quelle: Österreichischer Skischulverband (ÖSSV)

AUF EINEN BLICK Wintersport in Zahlen

52 MIO. SKIERDAYS pro Saison

51,9 MIO. ERSTEINTRITTE

568 MIO.

BEFÖRDERUNGEN

Bruttoumsatz durch Wintersportler:

12,6 MRD. EURO Wertschöpfung:

6,7 MRD. EURO

Arbeitsplätze: ca.

128.000

Quelle: Wirtschaftskammer
(WKO)
Fachverband der Seilbahnen; Statistik Austria; MANOVA GmbH; Österreich Werbung

HIGHLIGHTS AUF

EINEN BLICK

Skigebiete und Lifte

2.526 BAHNEN UND LIFTE

23.700 HEKTAR PISTENFLÄCHE

75 Prozent beschneibar

Größtes Skigebiet: SKI ARLBERG

305 Pistenkilometer

Längste Abfahrt: SCHWARZE

SCHNEID, SÖLDEN

15 km, 1.900 m Höhenunterschied

Längste Seilbahnachse:

3K K-ONNECTION KAPRUN

12 km lang, 2.261 m Höhenunterschied

Quelle: Wirtschaftskammer Österreich (WKO) – Fachverband der Seilbahnen; Statistik Austria; MANOVA GmbH; Österreich Werbung

Maximale Vielfalt, minimaler Energieaufwand

Wintersport in Österreich bedeutet Vielfalt und Leistungsfähigkeit. Das gelingt mit minimalem ökologischem Fußabdruck und hoher Effizienz:

→ Nur 0,3 Prozent der Landesfläche werden für den Skisport genutzt.

→ Der gesamte Energiebedarf beträgt ebenfalls nur 0,3 Prozent des heimischen Stromverbrauchs.

→ 75 Prozent der Pisten können technisch beschneit werden, das Wasser kehrt dabei vollständig in den natürlichen Kreislauf zurück.

→ Die Beschneiungssysteme laufen zu über 90 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen, Seilbahnen setzen zu 100 Prozent auf Elektromobilität.

In den letzten zehn Jahren konnte die Branche zudem den Energieaufwand um 20 Prozent senken. Ökologisches Pistenmanagement, Renaturierungsmaßnahmen und die Pflege der Naturflächen sorgen darüber hinaus für nachhaltige Bewirtschaftung.

(Quelle: Umweltbundesamt; Joanneum Research; Fachverband der Seilbahnen / WKO; Bundessparte Tourismus & Freizeitwirtschaft; MANOVA GmbH; WIFO; EUROMONITOR International; Österreich Werbung)

WISSENSWERT:

Für die gesamte technische Beschneiung werden nur 0,07 Prozent der jährlichen Wasserressourcen Österreichs verwendet.

Sicher und mit Hightech nach oben

Österreichs Seilbahnen gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln der Welt: Auf 1 Million Beförderungen kommen nur 0,43 Unfälle, und das bei insgesamt 2.526 Seilbahnen und Schleppliften.

Modernste Technologien, wie etwa KI-gestützte Betriebsführung oder Tricable-Systeme vom österreichischen Seilbahnhersteller Doppelmayr, erhöhen Komfort, Kapazität und Sicherheit.

Quelle: Fachverband der Seilbahnen / WKO; AUVA (Unfallstatistik); Herstellerangaben Doppelmayr

Eine Frage der Identität

In Österreich ist Skifahren mehr als Sport. Es ist längst Teil der Kultur und Identität des Landes.

• Drei Viertel der Bevölkerung sehen den Wintersport als festen Bestandteil der nationalen Identität

• Unter den 16- bis 29-Jährigen sind es sogar 86 Prozent.

Naturerlebnis, Bewegung und Erholung stehen im Vordergrund. Après-Ski und Statussymbole werden zunehmend zweitrangig.

Quelle: INTERSPORT Österreich, IMAS Skireport 2025

Multifunktionale Windschutzsysteme

Konstante Windbedingungen in Training und Wettkampf durch ALPINA Windnet Solutions. Für sichere und faire Bewerbe.

High-Tech Anlagenplanung und Profi-Erfahrung auf Olympia-Niveau!

Look inside: www.alpina.at

Nächstes Großprojekt: FIS Nordische Skiweltmeisterschaften FALUN 2027

https://alpina.at/ ski-nordisch/

Wintersport als Wirtschaftsmotor

Skifahren ist für viele nicht nur ein wichtiger Teil der Freizeit, sondern zugleich ein ebenso bedeutender Wirtschaftsfaktor:

→ Skifahrer generieren Bruttoumsätze von rund 12,6 Mrd. Euro pro Saison

→ Die Wertschöpfung, direkt und indirekt, beträgt 6,7 Mrd. Euro.

→ Knapp 128.000 Arbeitsplätze werden durch die Branche gesichert, davon 17.100 direkt bei den Seilbahnbetrieben.

WHEN THE CLIMB ENDS, THE FUN DOESN’T.

Der Wertschöpfungsmultiplikator liegt bei 7,1. Soll heißen: Jeder umgesetzte Euro bei den Seilbahnen bringt 7,10 Euro Einnahmen für die Region. Insofern sichert die Seilbahnbranche nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärkt auch Hotellerie, Gastronomie, Sporthandel und lokale Betriebe.

Quelle: MANOVA „Wertschöpfung Seilbahnen 2022/23“; Wirtschaftskammer Österreich; Statistik Austria; Österreich Werbung

Superlative im Überblick

Die größten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs bieten so viele Pistenkilometer, dass sie an einem Tag kaum zu bewältigen sind. Ski Arlberg (305 Pistenkilometer), die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental (275 Pistenkilometer) und Saalbach-Hinterglemm Leogang Fieberbrunn (270 Pistenkilometer) teilen sich das Stockerl. International gesehen finden sie sich auch in den Top 10 der größten Skigebiete der Welt.

→ Die längste Skiabfahrt ist die Schwarze Schneid in Sölden (15 km lang, 1.900 Meter Höhenunterschied).

→ Die längste durchgehende SeilbahnAchse findet sich mit der 3K K-ONNECTION in Kaprun (12 km lang, 2.261 Meter Höhenunterschied).

Quelle: Austria.info / Österreichische Tourismusorganisation; Skiresort.info; Offizielle Skigebietsangaben

AURO auf Erfolgskurs

Nächste Innovation bereits

in den Startlöchern

Mit AURO, dem autonomen Betriebskonzept für Seilbahnen, hat die Doppelmayr Gruppe 2020 einen Meilenstein in der Branche gesetzt. Seitdem hat sich AURO über die Kabinenbahnen hinaus auch im Pendel- und Sesselbahnbereich etabliert. Die Nachfrage steigt kontinuierlich. Und das ist erst der Anfang, denn zum Winter 2025/26 steht mit AURO Assist bereits die nächste Innovation von Doppelmayr in den Startlöchern.

AURO ASSIST: NÄCHSTER SCHRITT IN SACHEN

SEILBAHNSICHERHEIT

Während AURO CLD den autonomen Betrieb des Ausstiegsbereichs ermöglicht, nimmt AURO Assist den Einstiegsbereich in den Fokus. Der Blick auf die Ausfahrt in der Talstation ist für das Betriebsteam häufig eingeschränkt, Sicherheitsbügel bieten in dieser Situation nicht immer einen vollständigen Schutz vor Unfällen. Um die Sicherheit für Fahrgäste jedoch konsequent weiter zu verbessern, ist die schnelle und zuverlässige Bewertung der Sitzposition des Fahrgastes beim bzw. nach dem Einstieg essenziell. Die Aufgabe von AURO Assist ist also nicht, das Betriebspersonal beim Einstieg zu ersetzen, sondern in Hinblick auf die Sichtverhältnisse zu unterstützen und damit die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen.

SICHERHEITSGEWINN – SO FUNKTIONIERT’S Für die notwendige KI-unterstützte Bilderkennung setzt die Doppelmayr Gruppe wie bei AURO CLD auf die Expertise von Technologiepartner Mantis Ropeway Technologies. Meist zwei oder drei Kameras liefern den Videofeed, anhand dessen das System erkennen kann, ob ein Fahrgast eine

falsche Sitzposition eingenommen hat. In einem solchen Fall stoppt AURO Assist die Anlage sofort. Jede Zehntelsekunde kann entscheidend sein, deshalb ist die Integration in die Seilbahnsteuerung notwendig und ermöglicht eine unmittelbare Reaktion. Durch die Massenträgheit eines Seilbahnsystems ist es unmöglich, die Anlage ohne Verzögerung zum Stillstand zu bringen. Das Ziel muss also lauten, die Anlage zu stoppen, bevor der Fahrgast eine potenziell kritische Absturzhöhe erreicht. Diese wurde in Anlehnung an die Stabilisierungszone laut

AURO und AURO Assist

Realisierte Neu- oder nachgerüstete Bestandsseilbahnen mit AURO und/oder AURO Assist System (Stand Nov. 2025). Betrachtungsgegenstand: Einseilumlaufbahnen, Dreiseilumlaufbahnen, Pendelbahnen und Sesselbahnen.

„Mit AURO Assist wollen wir die heute zur Verfügung stehende Technologie nutzen, um den Seilbahnbetrieb noch sicherer zu machen. In der vergangenen Wintersaison haben wir dafür AURO Assist an drei Anlagen in Österreich, Italien und der Schweiz ausgiebig getestet. Die Ergebnisse waren sehr positiv und wir freuen uns über das rege Interesse unserer Kunden. Das zeigt, dass sie den Mehrwert der Technologie genauso hoch einschätzen wie wir.“

EN12929-1 mit drei Metern definiert. AURO Assist verhindert, dass im Fall der Fälle diese Marke überschritten wird.

INDIVIDUELLE GEGEBENHEITEN

Das bedeutet im Umkehrschluss: Nicht jede Anlage ist aufgrund der Topografie automatisch für AURO Assist geeignet – zum Beispiel, wenn das Gelände nach der Station direkt steil abfällt oder an selber Stelle ein Fluss überquert wird. Doch auch in diesen Fällen gibt es Lösungen. Das Anwendungsfeld ist breit und das Interesse am Markt groß. Die behördliche Genehmigung in Österreich und Deutschland ist zum Winter 2025/26 in Aussicht.

ÜBERBLICK AURO ASSIST

WAS?

Es handelt sich um ein KI-unterstütztes, intelligentes Kamerasystem mit Fokus auf den Einstieg bei Sesselbahnen im Winterbetrieb.

WARUM?

Der Blick auf die Ausfahrt in der Einstiegsstation ist häufig eingeschränkt. AURO Assist verhindert, dass Fahrzeuge mit falsch sitzenden Fahrgästen auf die Strecke gehen.

WIE?

Das System überwacht KI-unterstützt die Sitzposition der Fahrgäste und stoppt die Anlage, um potenziell gefährliche Situationen (Absturzhöhe > 3 m) zu verhindern.

FÜR WEN?

Neue kuppelbare Doppelmayr und Garaventa Sesselbahnen mit und ohne Bubble sowie Bestandsanlagen ab PSS3000-Steuerung.

WER?

Die Doppelmayr Gruppe und ihre Marken bieten AURO Assist gemeinsam mit Technologiepartner Mantis Ropeway Technologies an.

WO / WANN?

Die ersten Anlagen werden zum Winter 2025/26 in Österreich und Deutschland realisiert. Der Rollout in weitere Märkte erfolgt ab 2026.

Mehr Infos!

Doppelmayr Seilbahnen GmbH

Konrad-Doppelmayr-Straße 1 | 6922 Wolfurt

Tel.: +43 (0)5574/604 dm@doppelmayr.com www.doppelmayr.com

GANZ ODER GAR NICHT

INTERVIEW

Im Gespräch mit Mika Vermeulen (26)

öffnet sich ein faszinierender Blick hinter die Kulissen des Langlaufsports. Zwischen Erfolgen, Selbstzweifeln und der ständigen Suche nach der perfekten Trainingssteuerung erzählt Österreichs Langlaufstar vom harten Weg zur Weltspitze und seinem Traum von Olympia-Gold.

Das Interview führte Bernhard Foidl.

Fotos: Gerhard Berger

MMika, du bist in Ruka mit deinem ersten Podestplatz im klassischen Stil in die Saison gestartet. Ich nehme an, du bist zufrieden? Perfekt war es nicht, sonst hätte ich gewonnen. Aber in der schwierigsten Klassik-Hochburg aufs Stockerl zu laufen, war schon richtig gut. Wir hatten auch super Material.

Der starke Auftakt lässt auch auf eine gelungene Vorbereitung schließen. Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie bewertest du diese? 9, weil alles so lief, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich konnte meine Trainingsziele voll umsetzen, aber eine 10 gibt’s nie, denn besser geht immer.

Was bedeutet dir Langlauf – Beruf, Berufung oder manchmal auch Belastung? Eigentlich Berufung. Im Nachwuchs bin ich auch Ski gefahren und Ski gesprungen. Langlaufen habe ich am wenigsten verfolgt, war darin aber immer am

besten. Mittlerweile ist es einfach meine Leidenschaft – ein saugesunder Sport, bei dem man viele coole Plätze sieht.

Dein erster großer Auftritt war im 50-km-Rennen bei der Heim-WM 2019 in Seefeld, ausgerechnet nach der Doping-Affäre. Ich kann mir denken, das war sehr emotional? Da war alles dabei – von Vorfreude über Angst bis hin zu Scham, ausgerechnet nach diesen Vorfällen für Österreich laufen zu müssen – das klingt hart, war aber so. Es war jedenfalls nicht einfach, mit 19 Jahren so ein Debüt zu erleben, wenn auf einmal die ganze Welt Kopf steht. Ich war richtig angefressen und dachte mir, dass sich das mit dem Langlaufen jetzt eh erledigt hat.

Angeblich hat ein Journalist deine Meinung geändert. Stimmt das? Ja, Georg Michl (Kleine Zeitung, Anm.) hat mich damals angerufen und mir gut zugeredet, den 50er zu laufen. Er sagte:

Die ungewöhnliche Karriere des Mika Vermeulen

Die Eltern von Mika Vermeulen, beide holländische Skilangläufer, zogen einst in die Ramsau, um den Wintersport besser ausüben zu können. Ihre Sportbegeisterung wurde auch den Kindern Moran (ehemaliger Radprofi), Mika und Marit in die Wiege gelegt. Im Juniorenalter feierte Mika große Erfolge in der Nordischen Kombination (drei JWMMedaillen), wo er vor allem mit spektakulären Aufholjagden in der Loipe für Aufsehen sorgte und deshalb in der Saison 2018/19 zum Langlauf wechselte.

Im Sommer 2020 wanderte der Athlet vom WSV Ramsau nach Norwegen aus, um dort mit den besten Athleten trainieren zu können. Knapp vier Jahre später gelang Mika Vermeulen mit Rang drei in Canmore (Februar 2024) die erste Weltcup-Podestplatzierung eines ÖSV-Langläufers seit 2009. Im Vorjahr schaffte es der Steirer als Zweiter sogar auf das Podest der Tour-de-Ski-Gesamtwertung – das war zuvor noch keinem Österreicher gelungen.

„Gerade jetzt musst du Farbe bekennen.“

Das Rennen war dann in Wahrheit das schönste Erlebnis meiner Karriere, auch wenn ich katastrophal war (Platz 56, Anm.). Ich habe vom Publikum eine solche Wärme zu spüren bekommen – das war für mich ausschlaggebend, um weiterzumachen.

Nach der Saison 2022/23 hast du erneut überlegt, deine Karriere zu beenden. Ich habe damals die Aufnahmeprüfung für eine Pilotenausbildung geschafft. Zudem habe ich mir die Frage gestellt, ob ich jemals der Sportler werden kann, der der „kleine Mika“ werden wollte. Und auch die Frage, ob es Sinn macht, zwischen Platz 20 und 30 rumzulaufen. Das ist zwar wahnsinnig gut, interessiert am Ende des Tages aber keinen.

Was gab den Ausschlag für eine Fortsetzung? Ich habe mich entschieden, weiterzumachen, mit dem klaren Ziel, ein Jahr lang nur richtige Entscheidungen zu treffen und keine Ausreden mehr zu finden. Das habe ich durchgezogen und bin beim Saisonauftakt 2023/24 in Ruka Vierter geworden.

Mittlerweile zählst du zur Weltspitze und bist im Vorjahr bei der Tour de Ski sensationell Gesamt-Zweiter geworden. Das Allesentscheidende war, meinen Plan konsequent durchzuziehen. Man muss einfach seine Arbeit erledigen, auch wenn man an manchen Tagen lieber was anderes trainieren würde. Die Trainingsbelastungen richtig steuern und keine Ausreden suchen – das war letztlich der Gamechanger.

Du hast gemeint, du warst im Vorjahr gut genug, um ganz vorne mitzulaufen, aber noch nicht gut genug, um zu gewinnen. Wo hast du die Hebel angesetzt? Im Training habe ich nur Details verändert, denn im Langlaufsport gilt es, über Jahre einen guten Plan zu verfolgen und keine panischen Entscheidungen zu

„Die Trainingsbelastungen richtig steuern und keine Ausreden suchen –das war letztlich der Gamechanger.“
Mika Vermeulen

treffen. Im Schlussspurt, also in der entscheiden Phase des Rennens, muss ich in Zukunft noch ein paar PS zulegen. Dafür braucht es noch mehr anaerobe Intervalle im Training.

Deiner Einschätzung nach hast du im letzten Jahr in manchen Rennen auch Fehler gemacht. Welche Rolle spielt die Taktik? Es geht immer um drei Fragen: Wie viel kann ich geben, wann will ich so viel geben und wo zahlt es sich aus. Das benötigt viel Vertrauen in das eigene Können, und ab und zu verhält es sich dabei wie im Radsport: Jene, die

man einen Großteil des Rennens nicht sieht, sind am Ende die Gefährlichsten.

Gibt es einen Langläufer, den du bewunderst? Da gibt es viele, aber Klaebo muss man einfach bewundern, denn er ist der beste Langläufer, den es jemals gegeben hat. Das ist ungefähr so, wie wenn Hermann Maier auch noch alle Slalomrennen gewonnen hätte. Klaebo ist in allem, was er macht, eine halbe Klasse besser – das ist irre. Einer, zu dem ich immer aufgeschaut habe, ist der Brite Andrew Musgrave. Er war für mich ein Vorbild, weil er gezeigt hat, was man mit konsequenter Arbeit erreichen kann.

Ende Dezember steht mit der Tour de Ski der erste Saisonhöhepunkt an. Aufgrund der Olympischen Spiele gibt es nur sechs Etappen. Gut so? Nein – das ist viel zu wenig! Die Tour de Ski ist abseits von Medaillenentscheidungen unser Höhepunkt. Ich denke mir immer, es ist doch schön, solch ein Highlight in der besten Fernsehzeit rund um den Jahreswechsel zu haben, aber vor allem die Skandinavier sind da wohl anderer Meinung.

Was rechnest du dir für die heurige Tour aus? Dieses Jahr ist es viel offener, weil wir im Prinzip zwei Distanzrennen weniger haben. Viel wird sicher vom 5-km-Heat-Massenstart, der erstmals stattfindet, abhängen – da können auch die Verhältnisse eine entscheidende Rolle spielen. Ich verstehe auch nicht, warum man beim Weltcup-Highlight ein Rennen einbaut, von dem es keinerlei Erfahrungswerte gibt. Aber zu deiner Frage – ich würde sagen, mit etwas Glück kann ich vorne dabei sein.

Dein Trainingsplan ist vermutlich ganz auf die Olympischen Spiele ausgerichtet. Ja, grundsätzlich plant aber keiner wegen der Olympischen Spiele, im Februar beim Saisonauftakt schlecht zu sein. Das Wichtigste ist ohnehin, ge-

Mika Vermeulen ist in der absoluten Weltspitze angekommen und auch bei den langlaufverrückten Fans in seiner Wahlheimat Norwegen sehr beliebt.

sund zu bleiben und vielleicht im Jänner mal zu pausieren, um noch den ein oder anderen Trainingsblock einlegen zu können. Zudem muss man es auch mental schaffen, den Spannungsbogen über einen langen Zeitraum hoch zu halten.

Am 8. Februar steht im Langlaufstadion Tesero der 2 x 10 km Skiathlon auf dem Programm. Wie viele Rennen wirst du in Val di Fiemme bestreiten? Geplant habe ich die drei Einzel-Distanzrennen und eventuell den Teamsprint. Die größten Chancen habe ich im Skiathlon und im 10er-Skating. Der abschließende 50er ist immer ein unplanbares Rennen, wo alles passieren kann.

Bei den Olympischen Spielen dürfen pro Rennen nur vier Norweger starten. Das klingt, überspitzt gesagt, nach überschaubarer Konkurrenz? Wenn die vier Norweger Nyenget, Jenssen, Klaebo und Krüger heißen, ist das wieder relativ (lacht). Dazu gibt es noch andere gute Nationen. Das Top-Level, also der Kampf um die Medaillen, ist brutal, weil jeder genau auf diese Rennen hintrainiert. Aber du hast recht: Für eine Top-20-Platzierung ist es bei Olympischen Spielen einfacher als in einem gut besetzten Weltcup.

Du hast gesagt, Olympia steht über allem. Was ist dein Ziel? Gold, ganz einfach. Ich will unbedingt eine Medaille und am liebsten in Gold.

Deine ganze Familie ist sportverrückt – keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit. Deshalb spüre ich auf alle Fälle Dankbarkeit, denn ich führe ein Leben, das ohne meine Familie nie möglich gewesen wäre. Ich möchte mein Leben um kein Geld der Welt mit irgendjemandem tauschen, denn ich lebe wirklich meinen Traum.

Auf wie viele Stunden Training kommst du pro Jahr? Es sind um die 900 Stunden Ausdauer, Kraft zähle ich

STECKBRIEF

Name: Mika Vermeulen

Alter: 26

Familie: Vincent und Dorien (Eltern), Moran und Marit (Geschwister), Antonia (Freundin)

Wohnort: Ramsau und Lillehammer („Halbe-Halbe“)

Verein: WSV Ramsau

Weltcupstarts: 80

Hobbys: Sauna & Radfahren

Lieblingsort im Weltcup: Ruka (FIN)

Größte Erfolge: GesamtZweiter der Tour de Ski 2024/25, drei Einzel-Podestplätze (Canmore 2024, Val di Fiemme 2025, Ruka 2025). Platz 7 Gesamtweltcup 2023/24, Platz 5 DistanzGesamtweltcup 2023/2024, dreifacher Junioren-WMMedaillengewinner in der Nordischen Kombination (2 x Team-Gold, Silber Einzel)

Aktuelles Lieblingsbuch: „Die Reise zum Südpol“ (Roald Amundsen), „Durch Nacht und Eis“ (Fridtjof Nansen)

Lieblings-Podcast: Ronzheimer

Mika auf Social Media: mikaa_ver #skiriousvlog

Skirious problems

nicht dazu. Früher war das Ziel, immer möglichst viele Stunden zu haben. Von diesem Ansatz bin ich mittlerweile weg – ich bin nicht mehr der klassische Stundenzähler.

Sondern? Es geht um die Trainingsqualität. Die Rennen werden im hochintensiven Bereich entschieden und nicht bei 110 Puls. Der volle Fokus liegt deshalb auf den sogenannten Kerneinheiten –die sind beinhart, wahnsinnig lang und richtig ungut. Ich glaube, es gibt nicht viele Langläufer auf der Welt, die in diesen extremen Intensitätsbereichen mehr Stunden machen als ich.

Woher kommt diese unglaubliche Selbstdisziplin, die es benötigt, um im Langlaufsport Weltklasse zu werden? Ein Teil ist wahrscheinlich angeborenes Mindset, ein Teil die Erziehung meiner Eltern. Das ist unsere Mentalität: Arbeiten, nicht jammern, und zufrieden sein mit dem, was man hat.

Welche Rolle spielt die Ernährung? Eine immer größer werdende, denn letztlich geht es um Details. Die Ernährung war im Jahr 2023 eine dieser Sachen, die ich umgestellt habe, und seit letztem Jahr arbeite ich mit einem Ernährungsberater zusammen. In der heißen Phase ab August ist meine Ernährung schon sehr monoton Richtung Pasta und Reis.

Im mentalen Bereich setzt du auf Manifestieren. Was kann man sich darunter vorstellen? Als Kind hätten die Lehrer wohl gesagt, ich bin ein Träumer. Aber am Ende des Tages gilt für mich: Wenn du Ziele hast, die Augen zumachst und deine Ziele nicht sehen kannst, dann sind es keine. Man muss sich diese Momente, zum Beispiel wo du als Sieger durchs Ziel läufst, selbst vor Augen führen. Nur wenn ich es fühlen kann, kann ich auch daran glauben. Natürlich ist mir zu 100 Prozent bewusst, dass die Chance,

Olympiasieger zu werden, kleiner ist als umgekehrt. Aber in meinen Kopf besteht kein Zweifel daran.

Also bist du in deinen Träumen schon Olympiasieger? In meiner Vorstellung bin ich schon relativ viel (lacht herzhaft)

Wann hast du das letzte Mal an dir gezweifelt? Das passiert oft, zum Beispiel nach dem letzten Höhentrainingslager. Da bin ich heimgekommen, habe mir mein Trainingstagebuch angeschaut und gedacht: „Mika, ich glaube nicht, dass das genug ist.“ Durch diese Zweifel schärfe ich aber auch mein Bewusstsein und achte auf jedes Detail, denn „schlecht sein“ ist für mich keine Option. Deshalb sind Zweifel auch wahnsinnig wichtig.

Hörst du beim Training Musik? Da bin ich echt irre. Wenn ich am Tag 14 Stunden wach bin, höre ich wahrscheinlich 12 Stunden davon Musik.

Erstes Rennen, erster Podestplatz in der klassischen Technik – für Mika Vermeulen begann der Start in die Olympiasaison vielversprechend.

„Ich möchte mein Leben um kein Geld der Welt mit irgendjemandem tauschen, denn ich lebe wirklich meinen Traum.“
Mika Vermeulen

Welche Richtung? Quer durch die Bank – im Moment steht Country ganz oben. Als Kind war Bruce Springsteen mein Held, aber ich höre auch Rap oder HardRock.

Norwegen ist mittlerweile deine Wahlheimat und Trainings-Mittelpunkt. Gibt es abseits des Sports Dinge, die dir dort imponieren? Ja – ihre „Draußensein-Kultur“. Ich wohne in Lillehammer, nur 150 Meter von einem Kindergarten entfernt und bekomme es täglich mit. Die Kinder sind immer draußen, wurscht ob es regnet oder minus 25 Grad hat. Die Volksgesundheit der Norweger hängt sicher mit dieser Bewegungskultur zusammen. Das ist bewundernswert.

Du wirkst stets locker und bist immer für einen guten Spruch zu haben. In welchen Momenten wirst du unrund? Ich bin grundsätzlich jemand mit einer sehr positiven Lebenseinstellung, aber gerade während dieser HinterfragungsMomente im Training, also ob es in die richtige Richtung geht, da kann ich manchmal unrund werden.

Deine Freundin Antonia Roider ist als Physiotherapeutin Teil des Teams und ebenfalls begeisterte Langläuferin. Braucht es die Mentalität eines Ausdauersportlers, um die Person Mika Vermeulen zu verstehen? Es braucht vor allem jemanden, der das aushält (lacht). In Wirklichkeit ist man als Ausdauersportler ja wahnsinnig egoistisch. Man fordert, dass alles passt, und hat auf der anderen Seite wenig Zeit für andere Sachen. Der Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Sportler ist auch der, dass Letzterer abseits des Trainings nichts tut – wahnsinnig produktiv bin ich im Alltag also nicht. Das Verständnis für diese Lebensphase, aus der ich einfach das Maximum rausholen will, muss schon da sein.

Welche Rolle spielen Geld und Luxus in deinem Leben? Luxus bedeutet für mich, ein gesundes, sorgenfreies Leben zu führen und Zeit mit Freunden, die man wertschätzt, verbringen zu können – genau das tue ich. Geld ist ein Mittel, um sorgenfrei zu leben, denn das Leben wird nicht günstiger. Ich bezweifle aber, dass ich mit einer Rolex oder einer Jacht glücklicher wäre.

Was steht ganz oben auf deiner Bucket List, das nichts mit Sport zu tun hat? Ich reise wahnsinnig gerne – Kontinentalafrika, Alaska und Russland will ich mir unbedingt noch anschauen. Zudem will ich noch viel Zeit mit meinen Großeltern verbringen und mir vielleicht irgendwann den Traum vom Pilotenschein erfüllen.

Du hörst vermutlich oft dieselben Fragen. Gibt es eine, die du dir selbst oft stellst? Eine Frage, die ich mir immer stelle, wenn Antonia nicht da ist: Was esse ich zu Mittag?

Die heutige Antwort? Das gleiche wie eh fast immer: Gemüse, Hendl und Nudeln. Vielen Dank für das Gespräch.

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12 Hochzeiger Pitztal www.hochzeiger.com

13 Innsbrucker Nordkette www.nordkette.com

14 Kaunertaler Gletscher www.kaunertaler-gletscher.at

15 Kellerjoch www.kellerjochbahn.at

16 Kössen www.bergbahnen-koessen.at

17 Kühtai www.kuehtai.info

18 Marienberg Biberwier www.bergbahnen-langes.at

19 Mayrhofen www.mayrhofnerbergbahnen.com

20 Muttereralm www.muttereralm.at

21 Nauders am Reschenpass www.nauders.com

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23 Rangger Köpfl www.rangger-koepfl.at

24 Rosshütte www.rosshuette.at

25 Schlick 2000 www.schlick2000.at

26 Silvapark Galtür www.silvapark.at

27 Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau www.skijuwel.com

28 Skischaukel Kappl & See www.skischaukel.com

29 Sölden www.soelden.com

30 Stubaier Gletscher www.stubaier-gletscher.com

31 Venet www.venet.at

32 Vent www.vent.at

33 Yappys Winterland Kirchdorf www.kitzbueheler-alpen.com

34 Zettersfeld www.lienzer-bergbahnen.at

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35 Almenwelt Lofer www.almenwelt-lofer.com

36 Dachstein West GosauRussbach-Annaberg www.dachstein.at/de

37 Kitzsteinhorn www.kitzsteinhorn.at

38 Lammertal www.skilift-Lammertal.at

39 Rauris www.hochalmbahnen.at

40 Schmittenhöhe www.schmitten.at

41 Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn www.saalbach.com

42 Weißsee Gletscherwelt www.weissee.at

43 Werfenweng www.bergbahnen-werfenweng. com

44 Zinkenlifte Bad Dürrnberg www.duerrnberg.at

KÄRNTEN

45 Bad Kleinkirchheim www.badkleinkirchheim.com

46 Gerlitzen Alpe www.gerlitzen.com

47 Großglockner www.gross-glockner.at

48 Hochrindl www.hochrindl.at

49 Kippitztörl www.klippitz.at

50 Koralpe www.koralpe-kaernten.at

51 Simonhöhe www.simonhoehe.at

52 Weinebene www.weinebene.at

STEIERMARK

53 Brunnalm – Hohe Veitsch www.brunnalm-hoheveitsch.at

54 Grebenzen www.grebenzen.at

55 Kreischberg www.kreischberg.at

56 Lachtal www.lachtal.at

57 Loser www.loser.at

58 Planneralm www.planneralm.at

59 Präbichl www.praebichl.at

60 Riesneralm www.riesneralm.at

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VIERSCHANZENTOURNEE

DAS IMPERIUM SCHLUG ZURÜCK

Vier Springen, elf Podestplätze und am Ende ein viel umjubelter Dreifachsieg: Was die heimischen Adler rund um Gesamtsieger Daniel Tschofenig vergangene Saison bei der Tournee fabrizierten, ging in die Geschichtsbücher ein und auch bei der kommenden Auflage spricht einiges für das Ski Austria Team.

Zehn Jahre nach dem bis dato letzten österreichischen Gesamtsieg lieferten die rot-weiß-roten Skisprungstars vergangenen Winter im Rahmen der Vierschanzentournee eine Gala-Vorstellung ab, die keinen Makel aufwies. Die Mannen von Andreas Widhölzl dominierten die legendäre Sprungserie nach Belieben und lieferten sich beim Finale in Bischofshofen eine teaminterne Nervenschlacht, bei der am Ende Daniel Tschofenig als Sieger hervorging. Wirft man einen Blick auf die bevorstehende Tournee, so stehen die Chancen erneut gut, dass auch in diesem Winter ein Österreicher den Goldenen Adler in die Höhe stemmen wird. Argumente dafür gäbe es jedenfalls genügend.

DIE FANS

Heimat bist du großer Springer

Gerade die vergangene Tournee ist der beste Beweis dafür, dass Österreich immer eine Skisprungnation war und definitiv noch ist. Am ausverkauften Bergisel trugen über 20.000 Fans Stefan Kraft zu einem viel umjubelten Heimsieg und den Skisprung-Krimi beim Tourneefinale in Bischofshofen verfolgten über 1,5 Millionen Zuseher live im ORF – ein neuer Rekord! Österreich ist stolz auf sein Skisprungteam und das bekommen die heimischen Adler besonders während der Tournee mit jeder Faser ihres Körpers zu spüren.

STEFAN KRAFT

Die fliegende Legende

Er ist einer, wenn nicht DER beste Skispringer aller Zeiten: Mit seinem 46. Weltcupsieg beim dritten Weltcupspringen dieser Saison in Falun schnappte sich der Salzburger nicht nur den Allzeit-Punkterekord im Weltcup, sondern setzte sich auch in der ewigen Gesamtliste der Springer mit den meisten Weltcupsiegen an die zweite Stelle. Nur Gregor Schlierenzauer hat noch öfter gewonnen. Der mittlerweile 32-Jährige agiert seit über einem Jahrzehnt auf absolutem Weltklasseniveau, was im Skispringen einem Wunder gleicht. Sieht man von Olympia-Einzelgold ab, so hat der sympathische Überflieger absolut alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Letztes Jahr sah er beim Tourneefinale in Bischofshofen auch schon wieder wie der sichere Sieger aus, musste jedoch am Ende überraschend Daniel Tschofenig den Vortritt lassen. Eine Niederlage, die der Salzburger schnell verdaute, um nur wenig später gemeinsam mit seinem Teamkollegen anzustoßen. In der Niederlage erkennt man die Größe eines Menschen, und Stefan Kraft ist unbestreitbar einer der ganz Großen.

TARAINO-Z MAN

JAN HÖRL

Der Vize-König

Zweiter bei der Tournee, Zweiter im Gesamtweltcup und zweifacher Vizeweltmeister: Jan Hörl hat in seiner letzten Saison einen echten Stamm platz gebucht. Der Salzburger überzeugte mit einer unfassbaren Konstanz, war immer mitten in der Weltspitze zu finden und fast immer war nur einer besser als er. Oft fehlten „Hörli“ lediglich Nuancen auf den großen Coup, wie beispielsweise beim Tourneefinale, als ihm nur eine leichte Unsicherheit bei der Landung vom ersehnten Triumph trennte. Der 27-Jährige ist definitiv reif für einen großen Titel, und wer weiß, vielleicht gelingt ihm dieser längst überfällige Erfolg ja ausgerechnet bei der anstehenden Tournee.

DAS TEAM

Jeder für jeden

Österreich geht mit dem besten Blatt in die kommende Tournee und hat sogar noch weitere Asse im Ärmel. Mit Routinier Manuel Fettner und Shootingstar Stephan Embacher stachen zwei davon auch schon in der aktuellen Weltcupsaison, und dahinter scharren mit Talenten wie Maximilian Ortner, Markus Müller, Jonas Schuster oder Raffael Zimmermann schon die nächsten Trümpfe mit den Hufen. Das Team ist so stark wie selten zuvor, überzeugt jedoch als eine eingeschworene Truppe, die sich auch abseits der Schanze bestens versteht. Fällt jemand aus, springt sofort ein anderer ein – besser geht’s nicht.

DANIEL TSCHOFENIG

Der Titelverteidiger

Er war zur Stelle, als die Chance da war: Der Tourneesieg von Daniel Tschofenig vergangenes Jahr glich einem Hollywood-Krimi, bei dem sich der Kärntner mit Nerven aus Stahl am Ende gegen seine beiden Landsmänner Stefan Kraft und Jan Hörl durchsetzen und damit den Goldenen Adler mit nach Hause nehmen konnte. Doch der 23-Jährige performte nicht nur rund um den Jahreswechsel, sondern krönte sich als Gesamtweltcupsieger sogar zum erfolgreichsten Springer des letzten Winters. Solche Erfolge einzufahren, ist schwierig, solche Erfolge zu bestätigen, fast noch schwieriger. Doch Österreichs Sportler des Jahres 2025 scheint auch in diesem Winter dort anzuschließen, wo er letzte Saison aufgehört hat. Beim Weltcupauftakt in Lillehammer segelte Tschofenig gleich wieder aufs oberste Podest und ist damit auch in Hinblick auf die Tournee ein heißes Eisen.

ANDREAS WIDHÖLZL

Der erfolgreiche Dirigent

Die Vergangenheit lehrt uns, dass eine Mannschaft, die mit so vielen Top-Athleten bestückt ist, schnell auseinanderdriften kann. Ein derart intensiver, teaminterner Druck, wie er bei den heimischen Adlern herrscht, kann schnell für Unstimmigkeiten sorgen und hat durchaus auch Konfliktpotenzial. Doch das heimische Skisprungteam ist anders, und das verdankt man zu einem großen Teil dem Mann, der im Hintergrund bedacht die Fäden zieht: Andreas Widhölzl. Der einstige Weltklassespringer ist Respekts- und Vertrauensperson in einem, überzeugt mit einem menschlichen Führungsstil und wird von jedem im Team geschätzt und anerkannt. Der Tiroler leitet seine Erfolgstruppe wie ein Ausnahmedirigent, der alles im Überblick behält und für jeden Athleten, Trainer und Betreuer ein offenes Ohr hat. „Swida“ ist ein Mann weniger Worte, der sich nicht in den Vordergrund drängt und die große Bühne seinen Schützlingen überlässt. Ein echter Vorzeige-Trainer, dessen Erfolge beispiellos sind.

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Im „Hohen Norden“ Oberösterreichs liegt das familienfreundliche Skigebiet Hochficht am Böhmerwald, das an einigen Wintertagen mit in Eis und Schnee gekleideten Baumriesen aufwarten kann. Im Salzkammergut, dort wo Berge und Seen zu einem unerreichten landschaftlichen Zusammenspiel finden, laden vier Skigebiete zum Winterurlaub ein: Während am Feuerkogel in Ebensee am Traunsee und am Kasberg in Grünau im Almtal eine familiär-gemütliche Atmosphäre gepflegt wird, bietet die Freesports Arena Dachstein Krippenstein hochalpine Schneelandschaften und Freeride-Vergnügen abseits der Pisten. Gosau ist wiederum der ideale Einstiegsort in die Skiregion Dachstein West, Oberösterreichs größtes Skigebiet mit unglaublichen Panorama-Blicken auf den höchsten Berg Oberösterreichs, den 2.996 Meter hohen Dachstein. In der Urlaubsregion Pyhrn-

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Priel, in den Kalkalpen des südöstlichen Oberösterreich, liegt in Hinterstoder das Weltcup-Skigebiet des Bundeslandes. Gemeinsam mit seinem nahegelegenen und familienfreundlichen Schwester-Skigebiet auf der Wurzeralm in Spital am Pyhrn bildet es eine abwechslungsreiche Destination für Winter-Urlauber:innen. All diesen Skigebieten ist eines gemeinsam: Pistenspaß für die ganze Familie, wo die Kinder in Sichtweite sind, ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und echter Genuss auf urigen Hütten. Hier leben die Gastgeber:innen eine authentische Gastfreundschaft in familiärer Atmosphäre.

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Ein stolzes

Jubiläum

Dort wo alles seinen Anfang nahm –im traditionsreichen Augustiner Stammhaus in München – begingen der Österreichische Skiverband und der Deutsche Skiverband am 5. November ihr 120-jähriges Bestandsjubiläum.

An jenem Ort, an dem wenige Stunden nach der Gründung des DSV auch die Geburtsstunde des ÖSV geschlagen hatte, blickten beide Verbände auf über ein Jahrhundert voller sportlicher Höhepunkte und bewegender Momente zurück. „Auf der Piste, Schanze und Loipe sind wir zwar Konkurrenten, aber abseits davon verbindet uns seit 120 Jahren die Liebe zum Skisport und eine vertrauensvolle Partnerschaft“, brachte es ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober bei ihrer Begrüßung charmant auf den Punkt.

Die Gästeliste der Jubiläumsfeier las sich wie ein Who’s who des Wintersports: mit Annemarie Moser-Pröll, Olga Pall, Maria Riesch, Marlies Raich, Martina Ertl, Katharina Wilhelm, Björn Kircheisen, Mario Stecher, Benjamin Raich, Fritz Dopfer, Martin Schmitt, Andreas Widhölzl, Markus Wasmeier, Hubert Neuper, Ernst Vettori, Jens Weißflog, Günther Mader, Christoph Sumann, Sven Fischer oder Michael Greis gaben sich unzählige Olympiasieger und WM-Medaillengewinner beider Länder im altehrwürdigen „Grünen Saal“ des Augustiner Stammhauses die Klinke in die Hand.

„O’zapft is“: ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober gelang ein perfekter Bieranstich.

ZWEI NATIONEN

–EINE LEIDENSCHAFT FÜR DEN SKISPORT

Gemeinsam blickte man auf die Gründungsgeschichte, die rasante Entwicklung des Skisports und unzählige sportliche Meilensteine zurück. Spätestens als Roswitha Stadlober mit einem souveränen Bieranstich glänzte, kam auch die bayerische Gemütlichkeit nicht zu kurz und in heiteren Talk-Runden sorgten die Skihelden von einst mit Anekdoten für ausgelassene Stimmung. Fazit: Es war ein rundum gelungenes Fest –mit einer ordentlichen Portion Nostalgie und Schmäh, aber auch mit dem klaren Bekenntnis, den Skisport gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Nordische Legenden: Martin Schmitt, Andreas Widhölzl, Mario Stecher und Björn Kircheisen (v. l.)

Die einstigen Skigrößen und Pistenrivalen Markus Wasmeier (l.) und Günther Mader erschienen standesgemäß in Tracht.

Marlies Raich und Maria Riesch schwelgten in Erinnerungen.

Präsidialer Tortenanschnitt durch Roswitha Stadlober (ÖSV) und Jörg Flechtner (DSV)

Bei den Anekdoten der beiden SkisprungOlympiasieger Jens Weißflog (l.) und Ernst Vettori blieb kein Auge trocken.

Im Augustiner Stammhaus in München, wo 1905 die Gründungsurkunden unterschrieben wurden, stieß man auf eine 120-jährige Erfolgsgeschichte an.

Drei Abfahrts-Ikonen ihrer Zeit: Renate Götschl, Olga Pall und Annemarie Moser-Pröll (v. l.)

TIROL. IMMER FÜR DICH DA.

Ein Jahrhundert Skisport-Kompetenz

Vom Bundessportheim zur Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg –100 Jahre Skilehrwesen in der Wiege des Skisports. Neben seiner jahrzehntelangen

Vorreiterrolle im Aus- und Fortbildungswesen soll die „Academy“ künftig auch als alpines Zentrum für den Rennsport etabliert werden.

Im Jahr 1923 veranstaltete Ernst Janner den ersten Skikurs für Mittelschullehrer in St. Christoph am Arlberg. Die Teilnehmer waren im Widum untergebracht. In weiterer Folge entschieden sich die Verantwortlichen im Unterrichtsministerium, das alte Wegmacherhaus zu erwerben und zu einer Winterhütte umzubauen. Im November 1925 konnte das „Bundessportheim St. Christoph“ offiziell eröffnet werden. Dieses entwickelte sich in weiterer Folge zu einem wichtigen Zentrum der Skilehrerausbildung. Hier wirkten bedeutende Persönlichkeiten wie Stefan Kruckenhauser und Franz Hoppichler.

Ab 1932 folgten mehrere Umbauten und Vergrößerungen des Gebäudes. Eine bedeutende Erweiterung ergab sich 1974 durch den Kauf des benachbarten Gebäudes (das ehemalige „Hotel Edelweiß“). Die Weichen

für die Zukunft wurden mit der Übernahme durch den Österreichischen Skiverband, unter dem langjährigen Präsidenten Prof. Peter Schröcksnadel, im Jahre 1998 gestellt. Auf Initiative des ÖSV wurde die neue Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg errichtet. Dieses Bauprojekt wurde von der Austria Ski Sportanlagen Betriebsgesellschaft m.b.H. als Auftraggeber, unter der Geschäftsführung von Werner Wörndle, im Jahre 2006 mit finanzieller Unterstützung der Republik Österreich und des Landes Tirol umgesetzt.

AUSBILDUNGSSTÄTTE MIT WELTRUF

Heute ist die Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg ein umfassender Dienstleister für vielseitige Facetten des Skisports. Weltruf erlangte sie vor allem durch ihre jahrzehntelange Vorreiterrolle im Aus- und Fortbildungswesen. Zudem ist die Academy ein Trainings-Hotspot für die Ski Austria Athleten sowie der Kader der Landesskiverbände und deren Skiclubs.

Im 100. Jahr des Bestehens wurde der Aufbau des „Alpin Stützpunkt Arlberg“ unter der Leitung von Herbert Mandl beschlossen. Die Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg bietet optimale Bedingungen für Training, Analyse, Verpflegung und Unterkunft und soll künftig nicht nur für Ausbildungen, sondern als ein Ort der gezielten Nachwuchs- und Talenteförderung für den Rennsport etabliert werden.

Postkarte des Bundessportheims um 1940

Im Jahr 2006 wurde die neu gebaute Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg eröffnet.

PRÄGENDE PERSÖNLICHKEITEN

ERNST JANNER

Der Vorarlberger war während des Ersten Weltkriegs als Skiinstruktor tätig. Anfang der 1920er-Jahre konnte er die Verantwortlichen des Unterrichtsministeriums von der Errichtung eines Heimes für den Skiunterricht von Schülern, Studierenden und Lehrern überzeugen und wurde damit zum Ideengeber des „Bundessportheims“. Mit seinem Buch „Arlbergschule“ trug Janner maßgeblich zu der von Hannes Schneider entwickelten Lehrmethode bei.

Sein in zahlreichen Auflagen erschienenes Buch „Arlbergschule“

STEFAN KRUCKENHAUSER

Von 1934 an leitete Prof. Stefan Kruckenhauser das „Bundessportheim St. Christoph“, in das er nach der Entlassung durch die Nationalsozialisten und seinem Kriegseinsatz Ende Jänner 1946 zurückkehrte. Bis zu seiner Pensionierung 1972 wirkte er bei den Skikursen in Theorie und Praxis, als wirtschaftlicher Leiter des Heimes und Prüfer der staatlichen Kommission für Skilehrer. Mit seinem Österreichischen Skilehrplan, der Technik des sogenannten „Wedelns“ prägte Kruckenhauser die Skitechnik nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend. Nach seiner Devise „Ein Bild – tausend Worte“ betätigte er sich zudem als Fotograf und Filmer und gab zahlreiche Bildbände und Lehrfilme heraus.

Stefan Kruckenhauser (l.) –„Vater des Wedelns“ – verbesserte die Skitechnik in Theorie und Praxis.

MEILENSTEINE

1922

Adaptierung des Straßenwärterhauses in St. Christoph am Arlberg durch Ernst Janner.

1925

Feierliche Eröffnung des Winterheims St. Christoph.

1937

Einweihung des Zubaus mit einem neuen Saal und erweiterten Kapazitäten.

1938

Nach dem „Anschluss“ Österreichs wird der Name „Reichsheim“ eingeführt, Kruckenhauser wird als Heimleiter entlassen.

1955

Zweiter Umbau nach Kriegsende unter der Leitung von Stefan Kruckenhauser, der seit 1946 wieder als Heimleiter tätig ist.

1977

Eröffnung des Umbaus, der durch den Erwerb des benachbarten Hotels Edelweiß möglich geworden ist.

1998

Übernahme des Bundessportheims durch den ÖSV, initiiert von Präsident Prof. Peter Schröcksnadel und Generalsekretär Dr. Klaus Leistner.

Ernst Janner (r.) mit Hannes Schneider (l.) und Hermann Schuler
1880–1953

MEILENSTEINE

2006

Eröffnung der neu gebauten Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg.

2022

Herbert Mandl wechselt in die Funktion des Sportlichen Leiters Ski Alpin im ÖSV. Bernhard Niggler übernimmt gemeinsam mit ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer als Geschäftsführer die operative Leitung.

2024

Christian Scherer, nunmehr Vorsitzender der Geschäftsführung des ÖSV, übergibt die Academy-Geschäftsführung an Fabian Larcher und Bernhard Niggler, um zu gewährleisten, dass sich die oberste Verbandsspitze und die operative Führung des Kompetenzzentrums optimal ergänzen.

Heftige Unwetter führen am 16. August zu Überflutungen in der Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg. Durch Unterstützung aus dem Landeskatastrophenfonds Tirol und den Einsatz erheblicher Eigenmittel können die Schäden bis zum Beginn der Wintersaison behoben werden.

2025

Im 100. Jahr des Bestehens wird der Aufbau des „Alpin Stützpunkt Arlberg“ für den Rennsport beschlossen. Gleichzeitig wurde der Pachtvertrag bis 2045 verlängert.

Franz Hoppichler mit Karl Schranz

FRANZ HOPPICHLER

Bis zu seinem frühen Tod war Franz Hoppichler eine markante Persönlichkeit des Skisports in Österreich und Leiter des Bundessportheims St. Christoph. Von 1966 bis zu seiner Bestellung nach St. Christoph am Arlberg als Heimleiter im Jahre 1972 prägte Hoppichler eine erfolgreiche Ära als Rennsportleiter des Österreichischen Skiverbandes. In weiterer Folge machte er sich als Skilehrer und Theoretiker sowie Fotograf und Filmer einen Namen. Sein Skilehrplan „Schwingen“ aus dem Jahr 1980 fand große Anerkennung. Wichtig war Hoppichler die Vermittlung der Freude am Skilauf.

WERNER WÖRNDLE

Nach dem frühen Tod Franz Hoppichlers wurde Werner Wörndle 1995 zum Vorstand des Bundessportheimes bestellt Der Innsbrucker war von 1987 bis 1996 zudem Alpin-Chef im Österreichischen Skiverband. Unter seiner Führung erfolgte die Übergabe des damaligen Bundessportheimes an den Österreichischen Skiverband. Wörndle verantwortete als Geschäftsführer der Austria Ski Sportanlagen Betriebsgesellschaft m.b.H. den Neubau der Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg im Jahre 2006.

HERBERT MANDL

Seit 2013 hat Herbert Mandl die Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg weiterentwickelt. Im Jugendalter selbst Rennläufer, feierte Mandl als ÖSV-Cheftrainer vor allem mit den „Speed-Damen“ sowie als Herrentrainer mit Stephan Eberharter und Hermann Maier große Erfolge. Im Rahmen der Weiterentwicklung der alpinen Struktur im ÖSV übernahm Mandl 2025 federführend den Aufbau des „Alpin Stützpunkt Arlberg“

1931–1995

| CAMPS

PURES SKIVERGNÜGEN AM ARLBERG

Die Ski Austria Camps stehen für atemberaubende Skiabenteuer auf der Piste oder im Pulverschnee. Entdecke auch du mit den Profis der Ski Austria Academy St. Christoph am Arlberg die schönsten Hänge!

Termine 2026

Ski Austria CAMPS

Alle Preise verstehen sich pro Person exklusive Skipass und Ortstaxe. Jugend (Jg. 2011 und jünger)

Skitechnik 1 Piste 01. – 06. Jänner 1.045 € (750 € Jugend)

Ski2gether 1 01. – 06. Jänner

Skitechnik 2 Gelände 11. – 17. Jänner

Freeride Experts 18. – 24. Jänner

Ski Austria PREMIUM CAMPS

€ (750 € Jugend)

€ (900 € Jugend)

€ (1.290 € Jugend) Freeride Experts 25. – 31. Jänner 1.644 € (1.290 € Jugend)

Skitechnik 2 Gelände 01. – 07. Februar 1.254 € (900 € Jugend)

Ski2gether 2 01. – 07. Februar 1.254 € (900 € Jugend)

Freeride Basic 08. – 14. Februar 1.254 € (900 € Jugend)

Freeride Experts 15. – 21. Februar 1.644 € (1.290 € Jugend)

Ski2gether 3 08. – 14. März 1.254 € (900 € Jugend)

Freeride Experts 15. – 21. März 1.644 € (1.290 € Jugend)

Alle Preise verstehen sich pro Person exklusive Skipass und Ortstaxe. Jugend (Jg. 2011 und jünger) PREMIUM CAMP Freeride Touren 04. – 10. Jänner 1.644 € (1.290 € Jugend) 08. – 14. Februar 1.644 € (1.290 € Jugend) 08. – 14. März 1.644 € (1.290 € Jugend) 22. – 28. März 1.644 € (1.290 € Jugend) 05. – 11. April 1.644 € (1.290 € Jugend)

ANMELDUNG UND ALLE DETAILS ZU DEN SKI AUSTRIA CAMPS: www.skiaustria.at/de/mitglieder/camps

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30 Jahre Skiweltcup Semmering

Ende Dezember gastieren die Ski-Damen in Niederösterreich: Am Semmering werden am 27. und 28. Dezember ein Riesentorlauf und ein Nachtslalom ausgetragen.

Im Jahr 2006 gab es dank Kathrin Zettel, Niki Hosp (l.) und Marlies Raich (r.) einen ÖSV-Dreifachsieg im Riesentorlauf.

Am 19. Dezember 1995 fand das erste Weltcuprennen am Semmering statt. Als damals die Schwedin Pernilla Wiberg als Slalomsiegerin abschwang, hätte sich wohl keiner gedacht, dass die Technikrennen am Hirschenkogel einmal zu den Klassikern im alpinen Damen-Weltcup zählen würden. Franz Steiner, Präsident des WSV Semmering, ist seit Anbeginn als OK-Chef im Einsatz. „In den vergangenen 30 Jahren haben wir so ziemlich alle Herausforderungen, die man als Veranstalter eines Freiluft-Events im Winter haben kann, meistern können – nur ein einziges Mal mussten wir uns dem Wetter beugen.“ Dass sich das Skifest vor den Toren Wiens zum 30. Mal jährt, ist vor allem der großartigen Unterstützung der unzähligen freiwilligen Helfer zu verdanken. „Danke an mein gesamtes Team und alle, die uns seit Jahrzehnten die Treue halten“, so Steiner, der auf viele rot-weiß-rote Sternstunden, wie etwa den ÖSV-Dreifachsieg im Riesen-

torlauf 2006 (Kathrin Zettel vor Niki Hosp und Marlies Raich) zurückblicken kann. Die Erfolgsstory am Semmering ist auch dem hohen Zuschauerzuspruch geschuldet – vor allem der Nachtslalom lockt regelmäßig an die 10.000 Fans an. Dazu sind die Rennen am „Zauberberg“ mitten in den Weihnachtsferien auch ein TV-Quoten-Hit. Allein im Vorjahr fieberten im ORF über 700.000 Fans beim Jahresabschluss der Ski-Damen vor dem Fernseher mit.

PROGRAMM

AUDI FIS SKI WELTCUP SEMMERING

Samstag, 27.12.2025

RTL Damen

Sonntag, 28.12.2025

Slalom Damen

SEMMERING IN ZAHLEN: 1995

fand der erste Weltcup am Semmering statt. Seit 1998 wird dieser im 2-JahresRhythmus ausgetragen. Zum 30er-Jubiläum springt der Semmering für Lienz ein.

31 EINZELENTSCHEIDUNGEN

gab es bisher. Lediglich im Jahr 2014 mussten die Rennen abgesagt werden.

8

HEIMSIEGE

und 20 Podestplätze durften die ÖSV-Damen feiern. In der Siegerliste scheinen Elfi Eder, Anita Wachter, Marlies Raich (3 x), Kathrin Zettel (2 x) und Anna Veith auf.

300

FREIWILLIGE HELFER

(inkl. der einzelnen Organisationen) sind pro Rennen im Einsatz.

Hier geht’s zu den Tickets:

7 SEMMERINGERFOLGE

und damit unangefochtene Rekordsiegerin ist US-Superstar Mikaela Shiffrin (4 x RTL, 3 x SL).

Steiermark – Erlebnisregion Murtal

Training, Vielfalt und Genuss – die Region, die alles bietet

Ob Weltcup-Athlet oder Freizeitsportler – wer optimale Bedingungen sucht, findet sie hier: Inmitten beeindruckender Bergkulissen vereint die Region Murtal sportliche Spitzenleistungen mit echter steirischer Lebensfreude. Perfekt präparierte Pisten, moderne Liftanlagen und Höhenlagen, die Schneesicherheit garantieren,

machen sie zu einem der beliebtesten Trainingsziele.

Doch das Geheimnis ihres Erfolgs liegt in der Vielseitigkeit. Neben anspruchsvollen Rennstrecken und abwechslungsreichen Trainingshängen überzeugt die Region durch ein breites Spektrum an Wintersportmöglichkeiten: Langlaufen, Skitouren, Eislaufen oder Winterwandern – hier findet jeder seine Linie im Schnee. Professionelle Infrastruktur, engagierte Wintersportenthusiasten und kurze Wege zwischen Unterkunft, Trainingsgelände und Regenerationseinrichtungen schaffen ideale Voraussetzungen für sportliche Höchstleistungen.

Und nach dem Training? Dann zeigt sich die Region von ihrer genussvollen Seite: Charmante Almhütten, feine Res-

taurants und entspannende Wellnessangebote laden zum Verweilen ein. Kulturveranstaltungen, lokale Spezialitäten und herzliche Gastfreundschaft machen den Aufenthalt unvergesslich. Diese Kombination aus sportlicher Exzellenz, Vielfalt und Lebensqualität ist es, die die Region Jahr für Jahr zu einem Hotspot für Skisportbegeisterte aus aller Welt macht.

Tourismusverband Murtal GF Isabella Painhapp Red Bull Ring Straße 1, 8724 Spielberg Tel.: +43 (0)3577/26600 info@murtal.at www.murtal.at

DIE KÄLTE BLEIBT DRAUSSEN

ROLLLÄDEN UND JALOUSIEN FÜR BESTES RAUMKLIMA Außenliegender Sonnenschutz unterstützt die Wärmedämmung, senkt den Energieverbrauch und spart Heizkosten. Von HELLA in maßgefertigter Perfektion und optischer Raffinesse bis ins kleinste Detail. Das ist Lebensqualität!

Kleine Schwünge, große Zukunft NACHWUCHS

Der SalzburgMilch KidsCup ist die größte alpine Nachwuchsrennserie des ÖSV und gilt als Sprungbrett für junge Talente.

TERMINE

Auch in der kommenden Saison umfasst der SalzburgMilch KidsCup sieben Landeskinderrennen. Das große Finale, für welches sich jeweils die drei besten Mädchen und Burschen der Bundesländer-Rennen aus der Klasse K12 qualifizieren, findet dann Ende März in St. Christoph am Arlberg statt.

Neben Titelsponsor SalzburgMilch agieren Raiffeisen, UNIQA und Hisense als Co-Sponsoren. Zudem sind auch die langjährigen Partner A1, die Firma TOKO und als KidsCup-Medienpartner die Kronen Zeitung wieder mit dabei. Ein besonderes Highlight stellt zudem die Zusammenarbeit mit Marco Schwarz und Viktoria Bürgler als offizielle Testimonials dar, die den Kindern (Jahrgänge 2014–2018) mit Tipps und Tricks zur Seite stehen. „Der SalzburgMilch Kids-

Der SalzburgMilch KidsCup bietet auch in der kommenden Saison eine Bühne für die Skistars von morgen.

Cup ist für unseren Nachwuchs von unschätzbarem Wert. Diese Plattform reicht vom regionalen Einstieg bis hin zu nationalen Höhepunkten und vermittelt den Kindern wertvolle Erfahrungen im Rennsport. Für viele ist der KidsCup ein erster Schritt auf dem langen Weg an die Weltspitze“, erklärt Gert Ehn, ProjektVerantwortlicher des ÖSV.

SALZBURGMILCH KIDSCUP 2026: Landeskinderrennen (K8 bis K12)

18.01. – Hochfügen (T)

25.01. – Gaal (ST)

01.02. – Gerlitzen (K)

08.02. – Gosau (OÖ)

14.–15.02. – Piesendorf (S)

22.02. – Annaberg (NÖ)

21.–22.03. – Brand (V)

27.–29.03. – St. Christoph (T) FINALE

DER SPASS STEHT IM VORDERGRUND

Die Landeskinderrennen werden auch in dieser Saison im bewährten Mini-CrossFormat durchgeführt. Riesenslalom- und Slalomschwünge gepaart mit Steilkurven und Sprüngen sorgen dafür, dass die Rennen nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis für die Mädchen und Burschen der Kinderklassen sind. Neben der sportlichen Leistung stehen also auch der Spaß am Skifahren und die Freude an der Bewegung im Vordergrund. Die Begeisterung der Kinder und die rundum professionelle Organisation machen diese Serie, die auch die Ski Austria Schülertestrennen, das Kids Ski Festival und die Österreichischen Schülermeisterschaften umfasst, zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Nachwuchsförderung im österreichischen Skisport.

SKI ALPIN

Auch in diesem Jahr bietet Ski Austria wieder eine österreichweite „Coaching Tour“ an, bei denen junge Freestyle-Talente einen ganzen Tag lang kostenfrei von ausgebildeten Freeski und Snowboard Trainern betreut und unterstützt werden. Bei den über 15 Tourstopps steht der Spaß am Sport in einem sicheren Umfeld im Vordergrund und die Kids können sich bei ihren ersten Jumps und Slides so richtig austoben. Zudem geht auch wieder die beliebte Austria Cup Tour, mit zahlreichen Bewerben und einem einheitlichen Bewertungssystem, in die nächste Runde. Sie bietet jungen Athleten die Möglichkeit, wertvolle Punkte für die internationale FIS Points List sowie WSPL (World Snowboarding Points List) zu sammeln, und wird in Zusammenarbeit mit starken Partnern, erfahrenen Eventorganisatoren und engagierten Vereinen durchgeführt. Nachwuchsangebote

Ab in den Schnee!

Egal ob auf der Piste, Loipe oder Schanze: Auch im kommenden Winter bietet Ski Austria neben dem alpinen KidsCup quer über alle Sparten zahlreiche spannende Nachwuchsprojekte an, bei denen Kinder die faszinierende Welt des Wintersports hautnah erleben können. Ganz nach dem Motto: Vorbeikommen, mitmachen und Spaß haben!

FREESTYLE

SKI & SNOWBOARD

AUSTRIA SNOWPARK DAYS UND AUSTRIA CUP TOUR

SKISPRINGEN

WILLST DU FLIEGEN LERNEN?

Gemeinsam mit den Landesskiverbänden, Schulen und Vereinen veranstaltet Ski Austria auch im kommenden Winter sein beliebtes Nachwuchsprojekt „Willst du fliegen lernen?“. Dabei haben Kinder die Möglichkeit, den Skisprungsport hautnah kennenzulernen und unter Anleitung von professionellen Trainern selbst ihre ersten Flugversuche zu starten. Zunächst stattet Ski Austria Volksschulen in unmittelbarer Umgebung von Skisprungvereinen einen Besuch ab, um den Kids auf spielerische Art erste Informationen und Bewegungsabläufe dieses Sports näherzubringen. Im Anschluss daran veranstalten die jeweiligen Vereine Kinder-Schanzenfeste, bei denen die jungen Talente diesen faszinierenden Sport selbst ausprobieren und in weiterer Folge bei Interesse für ein regelmäßiges Vereinstraining anmelden können.

SNOWBOARD SKICROSS

NASH –NEXT AUSTRIAN SNOW HERO

Basis für die konstanten Erfolge der vergangenen Jahre im Ski Austria Snowboardreferat war schon immer eine gute und umfangreiche Nachwuchsarbeit. Die NASH-Events sind seit Jahren ein nicht mehr wegzudenkender Eckpfeiler dieser Bemühungen und auch in diesem Winter stehen wieder zahlreiche Trainingscamps und Coaching Days auf dem Programm. In diesen Workshops erlernen die Kinder unter fachkundiger Anleitung die jeweiligen Basics in den Disziplinen Race, Cross, Freestyle und Banked Slalom. Die NASH-Tour bietet den Kindern dann die Möglichkeit, ihre erlernten Fähigkeiten in kinderadäquaten Bewerben unter Beweis zu stellen. Die besten Kids qualifizieren sich zudem fürs große NASH-Finale.

WEITERE INFOS FINDEST DU HIER:

SCHNUPPERTAGE MIT ANDREA LIMBACHER

Junge Skitalente aufgepasst: In diesem Winter können Kinder im Alter von 13 bis 16 Jahren den Skicross-Sport hautnah kennenlernen und bei den von Ski Austria veranstalteten Schnuppertagen ihr Können unter Beweis stellen. Am 29. und 30. Dezember 2025 bzw. am 14. und 15. Februar 2026 können sich talentierte Skitalente im Crosspark Reiteralm beweisen und die Teilnehmer werden dabei von niemand Geringerer als Skicross-Weltmeisterin Andrea Limbacher tatkräftig unterstützt. Zudem veranstalten am 28. und 29. März die Landesskiverbände Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg gemeinsam einen Skicross Landescup auf der Reiteralm. Auch ein von Ski Austria geplantes Schülerrennen (Termin wird noch bekannt gegeben) wird in diesem Winter durchgeführt.

Ski Austria for Kids

Neben den Nachwuchsangeboten der einzelnen Sparten unterstützt Ski Austria mit seinen Breitensport-Programmen auch Vereine bei der Aktivierung von Kindern und der damit verbundenen Gewinnung von Mitgliedern.

SPASS

AM SKIUNTERRICHT UND AM VEREINSSPORT

Hinter dieser Initiative verbirgt sich ein System von Könnensstufen, das wir unseren Vereinen in Form von Booklets für Kinder und Coaches sowie Abzeichen für die Teilnehmer kostenlos zur Verfügung stellen. Das Ski Austria YoungStars-Programm basiert auf drei Säulen: einem Anreizsystem für Kinder, einem Lehrbehelf für deren Begleiter sowie auf der Einstufung durch Skivereine. Die Kinder erhalten somit eine Art „Leistungspass“, in dem der Verein das Erreichen bestimmter sportlicher Ziele vermerken kann.

SPASS AN DER BEWEGUNG IM SCHNEE

Mit dieser Initiative unterstützen wir Kinderevents von ÖSV-Vereinen in ganz Österreich. Termine und Inhalte können dabei von den Vereinen frei gewählt werden, während Ski Austria Werbemittel, organisatorische Unterstützung und Geschenke für die Kinder zur Verfügung stellt.

WEITERE INFOS FINDEST DU HIER:

UNTERSTÜTZUNG VON SCHULEN BEI DER DURCHFÜHRUNG VON WINTERSPORTWOCHEN UND SKITAGEN.

Mit dem Ski Austria Schülerschutz sind Schüler und ihre Begleitpersonen während der Wintersportwochen optimal vor den finanziellen Folgen nach einem Unfall geschützt. Die Prämie beläuft sich auf lediglich 3 € pro Person und die Versicherung gilt bis zu sechs Tagen. Zudem finden Pädagogen auf der Ski Austria Website eine umfangreiche Datenbank mit geeigneten Quartieren.

SCHULSERVICE

Pulverwöhnt.

Ab in den Pulverschnee

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BIATHLON INSIDE

SPITZENSPORT

trifft Spitzentechnologie

Beim Biathlon entscheidet am Schießplatz jeder Millimeter über Sieg oder Niederlage und es sind Nuancen, die den Unterschied ausmachen können. Seit Jahren arbeitet das Ski Austria Biathlonteam aus diesem Grund eng mit dem IT- und Software-Unternehmen Cloudflight zusammen, um mit innovativen Lösungen optimale Rahmenbedingungen zu schaffen.

Text: Nils Vettori

Wenn die rot-weiß-roten Biathlonstars die Matten der Schießplätze dieser Welt betreten, bleibt keine Bewegung unbeobachtet.

Während der Athlet voll fokussiert seine Schussserie abspult, beobachtet das Trainerteam per Fernglas die einzelnen Schüsse. Mit einer eigens entwickelten App wird dann das Trefferbild am Tablet digital bestimmt und per Knopfdruck an

Armin Blaha, Head of Existing Business bei Cloudflight (l.), und Christoph Sumann, Sportlicher Leiter Biathlon (r.), wollen zukünftig noch intensiver zusammenarbeiten.

das Betreuerteam auf der Strecke weitergeleitet. Dem Athleten kann somit im Rennen eine grafische Darstellung seines Schussbildes gezeigt werden, die ihm Informationen und eventuell notwendige Korrekturen am Diopter übermittelt. Eine elegante, weltweit einzigartige Lösung, hinter der jahrelange Arbeit steckt.

EINFACHES KONZEPT, AUFWENDIGE UMSETZUNG

Vor über zehn Jahren wurde die Idee zu dieser digitalen Schussbildübermittlung geboren. Auch wenn die App auf den ersten Blick simpel erscheint, war die Umsetzung ein intensiver Prozess, der zahlreiche Herausforderungen zu bieten hatte: „Es klingt alles sehr einfach, aber die Komplexität hinter diesem Programm steckt definitiv in der Art und Weise, wie es schlussendlich in der Wettkampfsituation bedient wird“, erklärt Armin Blaha, Head of Existing Business bei Cloudflight, und ergänzt: „Das Programm muss es mehreren Trainern gleichzeitig ermöglichen, Treffer zu markieren und Fehler schnell auszubessern. Das Ganze muss für den Anwender möglichst einfach zu bedienen sein, die Usability spielt also eine riesige Rolle. Auch Konnektivität muss natürlich zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein, und

selbst unscheinbare Dinge, wie die Farbgebung, sind von großer Bedeutung.“

Für Christoph Sumann, Sportlicher Leiter Biathlon im ÖSV, ist die Zusammenarbeit mit Cloudflight jedenfalls ein Paradebeispiel für eine innovative Kooperation zweier unterschiedlicher Institutionen: „Solche Kooperationen zeigen, was möglich ist, wenn sich zwei Partner aus grundsätzlich unterschiedlichen Themenbereichen auf Augenhöhe begegnen, gemeinsam an einem Strang ziehen und dasselbe Ziel verfolgen. In meiner aktiven Zeit hatten wir solche Möglichkeiten noch nicht, vielleicht hätte mir das den einen oder anderen Fehler erspart.“

ERFOLG ERÖFFNET NEUE MÖGLICHKEITEN

Mittlerweile läuft die App seit Jahren einwandfrei und ist zu einem Alleinstellungsmerkmal des heimischen Biathlonteams geworden. Durch die jahrelange erfolgreiche Verwendung sammelte man automatisch auch eine große Menge an Daten, die es nun, in einem nächsten Schritt, bestmöglich zu nutzen gilt. Schussbilder, Ergebnisse, Wind- und Wetterverhältnisse u. v. m. wurden umfangreich archiviert und können den Sportlern künftig wichtige Erkenntnisse liefern, um

„Solche Kooperationen zeigen, was möglich ist, wenn sich zwei Partner aus unterschiedlichen Themenbereichen auf Augenhöhe begegnen und an einem Strang ziehen.“
„Es klingt alles sehr einfach, aber die Komplexität hinter diesem Programm steckt definitiv in der Art und Weise, wie es schlussendlich in der Wettkampfsituation bedient wird.“
Armin Blaha, Head of Existing Business bei Cloudflight

Ursachenforschung zu betreiben und in weiterer Folge auch Vorhersagen treffen zu können. Auch physiologische Werte, wie die Schlafqualität oder die Ernährung der Sportler, könnten mit den vorhandenen Daten abgeglichen und analysiert werden. „Der Kontext, der zusätzlich zum Schussbild erfasst wird, ist extrem wichtig, eröffnet enorm viele Möglichkeiten. Daher wollen wir unsere Zusammenarbeit gerade im Bereich der Datenanalyse und -auswertung zukünftig auch noch weiter intensivieren“, so Armin Blaha. Eine erfolgreiche Teamarbeit bleibt für ihn aber eine unverzichtbare Voraussetzung: „Technisch machbar ist viel, aber in so einem Datendschungel kannst du dich auch sehr schnell verirren. Du brauchst ein harmonisches Zusammenspiel der Experten aus dem Sport und der Technologie. Ziehen beide Welten an einem Strang, hast du den optimalen Mix, und dann ist definitiv sehr viel möglich.“

Dem Biathlonteam rund um David Komatz kann während des Rennens dank der eigens entwickelten App ein digitales Schussbild präsentiert werden.

Am Tablet wird das Schussbild von den Trainern grafisch erstellt und über die eigens entwickelte App an die Betreuer auf der Strecke übermittelt.
Christoph Sumann, Sportlicher Leiter Biathlon im ÖSV

VOLKSLANGLÄUFE

VON JAPAN BIS LIENZ

Nein, das ist kein Titel für einen Reiseguide. Die Rede ist hier von Worldloppet, einer Serie von Skimarathons rund um den Globus. Mitgründer Franz Theurl und Teilnehmerin Antonia Roider über das besondere Gefühl, dort die Ziellinie zu überqueren.

Text: Pascal Pali

Worldloppet ist eine Serie von Langlaufmarathons, die auf vier Kontinenten weltweit stattfindet und vom Birkebeiner in Norwegen über den Sapporo International Ski Marathon in Japan reicht. Ausgetragen werden sie im klassischen oder im Skating-Stil. Österreich ist bekannt für seine Vielzahl von Volkslangläufen. Der größte und einzige Worldloppet-Vertreter des Landes ist der Dolomitenlauf, der in Obertilliach im Bezirk Lienz stattfindet.

Franz Theurl war maßgeblich an der Gründung von Worldloppet beteiligt und bekleidet seit 1988 ehrenamtlich die Position als Organisationschef des Dolomitenlaufs. Der Verband verfolgt ein klares Ziel: „An oberster Stelle steht, den Langlaufsport international zu fördern und zu verbreiten. Die Veranstaltungen sollen neben dem sportlichen Ehrgeiz den Austausch zwischen Menschen verschiedener Nationen unterstützen“, meint Theurl. Das Ziel vieler Teilnehmer ist wohl ein Titel,

den nur besonders Engagierte erlangen können: Absolviert man zehn verschiedene Marathons auf mindestens zwei Kontinenten, darf man sich „Worldloppet-Master“ nennen. Circa 4.000 Menschen tragen diesen, darunter Teilnehmer aus Zypern, Indien oder Argentinien.

OLYMPIASIEGER, WELTMEISTER UND EINE IDEE

Theurl kann sich noch gut an die Zeit erinnern, als er und sein Team das Rennen aus der Taufe hoben: „Innerhalb von Worldloppet war der Dolomitenlauf die Innovationsküche.“ Eine Disziplin, der Langlaufsprint, wurde zunächst in Lienz ausgetragen, bevor er von der FIS übernommen wurde: „Der Austragungsmodus entspricht eins zu eins dem, was von uns vor 30 Jahren in Lienz festgelegt wurde. Mittlerweile ist der Sprint sogar eine olympische Disziplin.“ Unzählige Weltmeister, Olympiasieger und Dutzende Bekanntheiten nahmen bereits am Dolomitenlauf teil. Namen gefällig? Stars wie Thomas Wassberg, Juha Mieto und Petter Northug trugen sich bereits in die Teilnehmerlisten ein.

ZUR PERSON

Franz Theurl Obmann

TVB Osttirol, Mitgründer Worldloppet-Series, Organisationschef Dolomitenlauf

TAUSENDE

WOLLEN TEILNEHMEN

Die Plätze beim Dolomitenlauf sind begehrt. 1984 konnte man mit 3.282 Athleten aus 38 Nationen den höchsten Teilnehmerstand verzeichnen. Für das kommende Jahr rechnet Organisator Theurl mit circa 2.000 Teilnehmern aus über 30 Nationen. Bemerkenswert ist der hohe Anteil an ausländischen Sportlern: Über 80 Prozent kommen aus allen Teilen der Welt.

Für einen reibungslosen Ablauf einer solchen Veranstaltung sorgt wie so oft ein eingespieltes Team im Hintergrund. Dennoch gibt es Momente, in denen die Organisatoren an ihre Grenzen stoßen: „Besonders bei geringem Naturschneeaufkommen kommen wir ganz schön ins Schwitzen“, meint Theurl.

ZUR PERSON

Antonia Roider

Physiotherapeutin im ÖSV, Hobbylangläuferin, Teilnehmerin Wasalauf

VORBEREITUNGEN UND DER SPASS AM SPORT

Antonia Roider ist Physiotherapeutin im österreichischen Skiverband, passionierte Hobbylangläuferin und nahm im letzten Jahr am berühmt berüchtigten Wasalauf, einem Gründungsmitglied der Worldloppet Series, in Schweden teil. Der Lauf gilt als extrem herausfordernd und verläuft mit einer Strecke von über 90 Kilometern von Sälen nach Mora. Auf die Frage, wie sich Hobbyläufer am besten auf so einen Lauf vorbereiten sollten, meint sie: „Auf jeden Fall schieben gehen, sonst tun die Ellbogen weh. Natürlich sollte man sich im Vorfeld damit auseinandersetzen und dementsprechend die eine oder andere Einheit mehr trainieren, aber der Spaß sollte an erster Stelle stehen.“

Redster

DAS GEFÜHL

AN DER ZIELLINIE

„Man kann sich die Atmosphäre vor Ort gar nicht richtig vorstellen. Am Start sind viele angespannt, keiner weiß so richtig, was einen erwartet“, beschreibt sie das Gefühl zu Beginn. Volkslangläufe sollen Begeisterung bei Teilnehmern auslösen und ein nettes Miteinander schaffen. „Es herrscht überhaupt kein Konkurrenzdenken, jede und jeder möchte einfach die Strecke bezwingen. Das Gefühl, die Ziellinie zu überqueren und dort meine beste Freundin zu sehen, war ein ganz besonderer Moment für mich“, erzählt Roider.

DIE MAGIE DER VOLKSLANGLÄUFE

Was Worldloppet auf der internationalen Bühne zeigt, spiegelt sich auch in den zahlreichen Volkslangläufen hierzulande wider: Langlaufen soll verbinden. Wer einmal auf schmalen Skiern durch verschneite Täler gleitet oder nach vielen Kilometern erschöpft, aber glücklich die Ziellinie überquert, versteht schnell, warum Tausende jedes Jahr wiederkommen. Es geht nicht um Konkurrenz, sondern um das Erlebnis, um die Landschaft und das Kribbeln am Start.

Gerade in Österreich wird man schnell fündig auf der Suche nach dem passenden Event. Ob gemütliche Genussläufe oder lange Distanzen für besonders Ambitionierte: Jede Strecke erzählt ihre eigene Geschichte.

Läufe in Österreich 2026

Ein Überblick über kommende Bewerbe

DACHSTEINLAUF

9.–11. Jänner 2026 auf dem Ramsauer Plateau in der Steiermark. Teilnehmer können zwischen klassischem oder SkatingRennen über 40 km wählen. Dazu gibt es einen Genusslauf, ein Team-Rennen über 10 km und ein BusinessRennen für FirmenTeams über 5 km.

DOLOMITENLAUF

16.–18. Jänner 2026 in Obertilliach in Osttirol. Strecken in klassischer und Skating-Technik über 42 km, 21 km und 5 km.

GANGHOFERLAUF

28. Februar–1. März 2026 in Leutasch in Tirol. Traditioneller Volkslanglauf mit Skating- und KlassikStrecken.

STEIRALAUF

30.–31. Jänner 2026 in Bad Mitterndorf in der Steiermark. Klassische und Skating-Rennen für Einsteiger und Fortgeschrittene.

GALTÜR NORDIC VOLUMES

26.–28. März 2026 in Galtür in Tirol. Drei Rennformate über das Wochenende: Kids & Juniors, Nordic Sprint Race und Cross Country Climb, in klassischer und Skating-Technik.

Dachsteinlauf

09. – 11. Jänner 2026 Volkslanglauf in Ramsau am Dachstein Sport bewegt. Sport verbindet.

• Distanz 40 km

• Distanz 10 km

• Teambewerb

• Dachstein Genusslauf

• Kids Race

• Businesslauf

Anmeldung unter: dachsteinlauf.at

KLASSISCH- UND SKATINGMODELLE

ENDLOSE

AUF DER LOIPE FREI HEIT

Langlaufen zählt definitiv zu den vielfältigsten Wintersportarten und hat für jede Könnensstufe das passende Erlebnis parat. Egal ob man dynamisch in der Skating-Technik seine Runden zieht, klassisch-elegant über die Loipe gleitet oder einfach nur genussvoll und entspannt die Winterlandschaft genießt. Damit Sie perfekt vorbereitet in die neue Saison starten können, geben wir Ihnen einen Überblick über die neuesten

Langlaufski-Modelle des kommenden Winters.

SKATING

FREI. DYNAMISCH. MODERN.

Die Skating-Technik verspricht geübten Langlauf-Enthusiasten ein dynamisches Sporterlebnis, bei dem man effizient und gefühlvoll über die Loipen dieser Welt gleiten kann. Die verschiedenen technischen Bewegungsabläufe machen diese Art des Langlaufens zu einem abwechslungsreichen Wintersport-Vergnügen, bei dem man seine Leistungsgrenzen ständig verbessern kann. Das richtige Material und eine optimale Skipräparation sind in dieser Technik eine Grundvoraussetzung.

ATOMIC

REDSTER S9 GEN S

DATEN

Preis: 799,99 € (inkl. Bindung)

Gewicht/Paar: 1.050 g (183 cm)

Verfügbare Längen: 173, 183 cm

Technische Features: S-Flow-Technologie, Nomex-Featherlight-Kern, Race+ Carbon-Laminate, World Cup Base Finish und Shift-In-System (Bindung kann werkzeuglos verschoben werden)

empf. Bindung: Prolink Shift Race SK

SKIBESCHREIBUNG

Der Atomic Redster S9 Gen S wurde speziell für ambitionierte Skater und Wettkämpfer entwickelt. Mit der S-Flow-Technologie bietet er eine optimierte Balance zwischen Grip und Gleitfähigkeit, was eine effizientere Kraftübertragung ermöglicht. Der Nomex-Featherlight-Kern sorgt für ein ultraleichtes Design, das in Kombination mit den Race+ Carbon-Laminaten für maximale Stabilität steht. Die World Cup Base Finish garantiert herausragende Gleiteigenschaften und Geschwindigkeit auf allen Schneebedingungen.

MADSHUS

ENDURACE SKATE

DATEN

Preis: 400 € (inkl. Bindung)

Gewicht/Paar: 1.094 g (187 cm)

Verfügbare Längen: 172, 177, 182, 187, 192 cm

Technische Features: AstaraLiteKern, Torsion Cap Construction Madshus Empower

empf. Bindung: Rottefella Performance Skate

SKIBESCHREIBUNG

Der Endurace Skate ist ein Ski, der entwickelt wurde, um maximalen Spaß bei all deinen Ausflügen zu bieten. Unsere spezielle Geometri und der Sidecut sorgen für Stabilität und ermöglichen präzise Kontrolle. Der AstaraLite-Kern reduziert das Gewicht, erhöht die Reaktionsfähigkeit und sorgt für ein noch angenehmeres Laufgefühl! Der Endurace ist mit einer robusten, versetzten Kante ausgestattet, die maximale Stabilität und Kantengriff bietet. Der Ski wurde mit einer neuen Faserummantelung überarbeitet, die ihn leichter macht und eine außergewöhnliche Energierückgabe ermöglicht.

FISCHER

SPEEDMAX 100HE SKATE PLUS 610 MEDIUM

DATEN

Preis: 770 €

Gewicht/Paar: 950 g (186 cm)

Verfügbare Längen: 171, 176, 181, 186, 191 cm

Technische Features: Cold Base Bonding, Bidirectional Air Core, Helium Shield, Gliding Sidewall, World Cup Tip, DTG World Cup Plus, RACE CODE, Finish First, Prewaxed, Skating 610, Precision Pairing System, CFC – Computer Flex Control, FCF – Fischer Carbon Fibre, Sidecut World Cup Skate

empf. Bindung: Worldcup Skate IFP

SKIBESCHREIBUNG

Der Speedmax 100HE Skate Plus 610 ist das Topmodell in neuem Race-Design und hat sich vielfach im Weltcup bewährt. Ausgestattet mit der innovativen Cold-Base-Bonding-Technologie für optimale Wachsaufnahme und Schleifbarkeit sowie einer flüssig wachsbaren Gliding Sidewall für reduzierte Reibung überzeugt er mit noch mehr Speed und einem Gewicht von nur 950 Gramm –der leichteste und schnellste Rennski bei Fischer.

ROSSIGNOL

X-IUM SKATING PREMIUM+ SX

DATEN

Preis: 700 €

Gewicht/Paar: 1.000 g (188 cm)

Verfügbare Längen: 173, 178, 183, 188, 193 cm

Technische Features: Light + Techno (Gewichtsersparnis, bessere Manövrierbarkeit, geringerer Kraftaufwand), Nomex (Wabenkern für extreme Leichtigkeit), Skating Premium Sidewall (neu entwickelte Kante für die Skating-Technik)

empf. Bindung: Premium+ Skate

SKIBESCHREIBUNG

Ein Weltcup-Rennski für Spitzensportler ... aber nicht nur ... Der Rossignol X-IUM Skating Premium+ SX Ski verfügt über ein Carbonblatt in voller Länge und rennbewährte Kantentechnologien. Das Ergebnis ist ein ultraleichter, ausgewogener Ski, der maximale Kraftübertragung, Gleitfähigkeit und flüssige Beschleunigung bietet. Der Ski ist mit dem Turnamic® Bindungssystem kompatibel.

KÄSTLE

XP20 SKATE

DATEN

Preis: 469 €

Gewicht/Paar: 1.020 g

Verfügbare Längen: 177, 182, 187, 192 cm

Technische Features: Cap

Construction, Honeycomb-Kern mit Paulownia Torsionsbox, UL Wood, Carbon, WC-Belag

empf. Bindung: Rottefella Xcelerator 2.0 Skate

SKIBESCHREIBUNG

Das Allroundtalent ohne Kompromisse! Für den zügigen Genießer. Der XP20 Skate mit Wabenkern überzeugt mit hervorragenden Gleit- und Spureigenschaften. Kenner schätzen den sportlichen Skateski in Race-Mint für seine Vielseitigkeit, egal ob im Training oder im Wettkampf.

SALOMON S/RACE SKATE

DATEN

Preis: 650 €

Gewicht/Paar: 1.060 g

Verfügbare Längen: 170, 177, 182, 187, 192 cm

Technische Features: SL21-WorldCup-Schliff, Carbon-Loaded-ShiftRace-Bindung, G5%-Weltcup-Belag

empf. Bindung: Prolink Shift Race Skate

SKIBESCHREIBUNG

Der S/RACE Skate ist der neue Skating-Ski der Langlaufkollektion für Performance ohne Grenzen nach oben. Das Modell besticht mit seiner Innowave-Kernkonstruktion, die dem Ski eine maximale Leichtigkeit verleiht, ohne dabei an Speed einzubüßen. Um bei jeder Witterung schnell auf den Loipen gleiten zu können, wurde der S/RACE Skate mit einem G5%-Universal-Belag und dem perfektionierten SL21-World-Cup-Universalschliff ausgestattet. Durch seine Kombination aus Leichtigkeit, Vielseitigkeit und Grip ist der S/RACE Skate der ideale Ski, um Skate-Rekorde zu brechen.

KLASSISCH

ELEGANT. TRADITIONELL. FACETTENREICH.

Egal ob ambitionierter Hobbyathlet oder absoluter Anfänger: Die klassische Technik ist für alle Könnensstufen geeignet und definitiv die ursprünglichste Form des Langlaufens. Während Einsteiger in der Spur sicher ihre ersten Schritte wagen können, gleiten Fortgeschrittene elegant und effizient im Diagonalschritt über die Loipe. Was das Material angeht, muss man sich zuallererst zwischen einem Fell- und einem Wachsski entscheiden. Ersterer ist pflegeleicht und erfreut sich immer größerer Beliebtheit, während der Wachsski zwar bedeutend aufwendiger zu präparieren, jedoch in Sachen Tempo immer noch die Nase vorne hat.

Fellski

Modelle mit diesem Symbol sind mit Fellstreifen ausgestattet. Die in Fahrtrichtung flach anliegenden „Haare“ bestehen aus Mohair – je einfacher der Ski, desto mehr Nylonfasern sind beigemischt. Sie sind insbesondere Einsteigern zu empfehlen, da sie leichter handzuhaben sind.

ATOMIC REDSTER C9 CARBON UNI

DATEN

Preis: 849,99 € (inkl. Bindung)

Gewicht/Paar: 980 g (195 cm)

Verfügbare Längen: 195, 204 cm

Technische Features: Race-CarbonKonstruktion, Innowave Core, Belag BI 6000 + WC-Schliff

empf. Bindung: Prolink Shift Race CL

SKIBESCHREIBUNG

Als ultimativer Classic-Rennski steht der Atomic Redster C9 Carbon bei den Weltcup-Athleten hoch im Kurs. Die Race-Carbon-Konstruktion sorgt für ein optimales Kraft-Gewichts-Verhältnis. Der leichte Innowave-Kern liefert dynamischen Rebound und zusätzliche Power. Dieses Modell ist gewichtsreduziert und dank flacherer Rennspitze noch einfacher kontrollierbar. Für optimale Laufeigenschaften gibt es den Redster C9 Carbon mit verschiedenen Belägen für unterschiedliche Bedingungen: Uni, Plus, Cold und Multi. Vormarkierte Zonen erleichtern die Feinabstimmung des Steigwachsbereichs.

MADSHUS

RACE SPEED SKIN

DATEN

Preis: 600 € (inkl. Bindung)

Gewicht/Paar: 980 g (195)

Verfügbare Längen: 182, 187, 192, 197, 202, 207 cm

Technische Features: Carbon-WrapKernkonstruktion, Power-Edge-Kante, Fell aus 70 % Mohair und 30 % Nylon

empf. Bindung: Move-Switch-Binding

SKIBESCHREIBUNG

Der Race Speed Skin bietet die perfekte Balance zwischen Steig und Gleitfähigkeit – ideal für Training und Wettkampf in allen Geländearten und Schneebedingungen. Der Ski verfügt über die CarbonWrap-Kernkonstruktion und einen Camber, der auf das Mohair- und Nylonfell abgestimmt ist, wie auch den Rennbelag. Die neue Power Edge ist eine robuste, versetzte Kante, die maximale Stabilität und Kantengriff gewährleistet. Das integrierte Fell besteht aus 70 % Mohair und 30 % Nylon; Länge und Dicke des Fells sind sorgfältig ausgewählt, um in allen Schneeverhältnissen optimal zu funktionieren.

FISCHER SPEEDMAX 100 CLASSIC PLUS 902 STIFF

DATEN

Preis: 750 €

Gewicht/Paar: 1.030 g (197cm)

Verfügbare Längen: 197, 202, 207 cm

Technische Features: Cold Base Bonding, Bidirectional Air Core, Helium Shield, Gliding Sidewall, World Cup Tip, DTG World Cup Plus, RACE CODE, Finish First, Prewaxed, Skating 610, Precision Pairing System, CFC – Computer Flex Control, FCF – Fischer Carbon Fibre, Sidecut World Cup Skate

empf. Bindung: Worldcup Skate IFP

SKIBESCHREIBUNG

Der neue Speedmax 100 Classic Plus 902 ist das Topmodell für die klassische Technik in neuem Race-Design und hat sich, wie das RACE-CODESiegel bestätigt, vielfach im Weltcup bewährt. Ausgestattet mit der innovativen Cold-Base-Bonding-Technologie für optimale Wachsaufnahme und Schleifbarkeit sowie einer flüssig wachsbaren Gliding Sidewall für reduzierte Reibung, überzeugt er mit noch mehr Speed.

ROSSIGNOL

X-IUM PREMIUM+ R-SKIN

DATEN

Preis: 700 €

Gewicht/Paar: 990 g (197cm)

Verfügbare Längen: 190, 197, 202, 207 cm

Technische Features: Light+ Techno (ein Konzept, das den Fokus zu 100 % auf Performance und Verhalten des Skis legt). Nomex (Wabenkern für extreme Leichtigkeit), R-Skin Waxless Pattern (Anti-Rückstoß-Material mit wachsähnlichen Eigenschaften)

empf. Bindung: Premium+ Classic

SKIBESCHREIBUNG

Podiumreife Performance: Der X-IUM PREMIUM+ R-SKIN, ein klassischer Weltcup-Rennski für Spitzenathleten, umfasst wettkampferprobte Kanten- und Air-Tip-Technologie für einen kraftvollen Kick und reibungslose Beschleunigung. Der universelle Flex und Camber ist für viele verschiedene Bedingungen ausgelegt, während du mit der R-Skin-Basis für starke Kick- und Gleit-Performance allzeit bereit bist.

KÄSTLE

XP20 CLASSIC SKIN

DATEN

Preis: 469 €

Gewicht/Paar: 1.032 g

Verfügbare Längen: 180, 188, 196, 201, 206 cm

Technische Features: Cap

Construction, Honeycomb-Kern mit Paulownia Torsionsbox, UL Wood, Carbon, WC-Race-Belag

empf. Bindung: Rottefella Xcelerator 2.0 Classic

SKIBESCHREIBUNG

Der XP20 Classic überzeugt mit Wabenkern und hervorragenden Gleit- und Kickeigenschaften. Der markante Rebound garantiert zudem Energieeffizienz beim Laufen. Kenner schätzen den sportlichen Classic Ski in Race-Mint für seine Vielseitigkeit, egal ob im Training oder im Wettkampf.

SALOMON S/RACE ESKIN

DATEN

Preis: 650 €

Gewicht/Paar: 1.180 g

Verfügbare Längen: 188, 196, 201, 206 cm

Technische Features: G5%Universal-Belag, SL21-WorldCup-Universal-Schliff, ultraleichte Innowave-Kernkonstruktion, Carbon Loaded Shift Race

empf. Bindung: Prolink Shift Race Classic

SKIBESCHREIBUNG

Der S/RACE eSkin überzeugt mit seinem federleichten Gewicht sowie dem polyvalenten World-Cup-Schliff. Durch den hochwertigen Fertigungsprozess können Athleten und ambitionierte Hobbysportler das Modell auf das eigene Gewicht abstimmen, um auf jeder Tour das Maximum zu erreichen. Zudem wurde das Modell mit einer speziellen Universal-Konstruktion versehen, die für maximalen Abstoß und Beschleunigung ausgelegt ist und somit bei jeder Witterung die beste Performance ermöglicht.

FESTE GIBT’S IN IHREM

Unsere ausgewählten Sortimentshighlights, genussvolle Inspirationen und die besten Angebote für den Festtags- und Gabentisch finden Sie zudem in unserem Weihnachtskatalog. transgourmet.at

Pures Skivergnügen bei jeder Abfahrt

Pünktlich zum Saisonstart präsentiert der französische Skihersteller neben neuen Ski- und Skischuhmodellen eine österreichische Verstärkung für sein Racing-Team.

Der Addikt Pro 66 ist ein High-Performance-Ski für alle, die sich bei jeder Witterung und auf jeder Piste Stabilität und Performance wünschen.

Mit dem Auftakt in Sölden am 25. und 26. Oktober ist der alpine Ski-Weltcup 2025/26 in eine spannende neue Saison gestartet. Zum Saisonbeginn stellte der französische Skihersteller Salomon nicht nur seine aktuelle Alpin-Kollektion vor, sondern präsentierte mit der Österreicherin Ricarda Haaser auch eine prominente Verstärkung für das Racing Team – an der Seite von Top-Athlet:innen wie dem Schweizer Gesamtweltcup-Sieger Marco Odermatt und der Neuseeländerin Alice Robinson.

Durch die Neuverpflichtung von Ricarda Haaser bringt auch der Ski- und Outdoor-Ausrüster Salomon in der neuen Saison rot-weiß-rote Skibegeisterung in sein Racing-Team. Die 31-jährige Tirolerin verstärkt Salomon mit ihrer Erfahrung aus mehreren Jahren im Weltcup. Hier er-

Mit dem neuen S/ PRO Supra Dual BOA™ bringt Salomon einen Skischuh auf den Markt, der Komfort und Individualität auf ein neues Level bringt.

reichte Haaser mehrere Top-10-Platzierungen, ihr bisher größter Erfolg war aber die Bronzemedaille in der Kombination bei der alpinen Ski-WM 2023 in Méribel. Das Team rund um Salomons Racing-Manager Matthias Lanzinger blickt mit großer Vorfreude auf die Saison mit Haaser. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ricarda eine erfahrene Rennläuferin aus Österreich für unser Racing-Team gewinnen konnten. Mit ihrem Ehrgeiz, ihrer Erfahrung und ihrem Siegeswillen ist sie eine perfekte Ergänzung für unser Team“, lobt Lanzinger seine Neuverpflichtung. Haaser, Robinson und viele weitere Athlet:innen des Salomon Racing-Teams vertrauen im Kampf um die Kristallkugel auf Salomon als verlässlichen Ausstatter. Pünktlich zum Start des Weltcups präsentiert man nun die neue Ski-Alpin-Kollektion für die kommende Wintersaison.

GRENZENLOSE SCHWÜNGE

OHNE KOMPROMISSE

Mit dem neuen Addikt Pro 66 präsentiert Salomon ein High-PerformanceSki-Setup, das speziell für ambitionierte Pistenfahrer:innen entwickelt wurde. Ausgestattet mit der innovativen MotionTail-Technologie und einer schmalen Taillierung, überzeugt der Ski durch eine reaktive Fahrweise bei gleichzeitig hoher Fehlertoleranz. Die um 5 Prozent erhöhte Flexibilität im Tail-Bereich ermöglicht eine dynamische, aber fehlerverzeihende Performance – ideal für einen vielseitigen Einsatz über den gesamten Skitag hinweg. Um dabei auch Schuhwerk auf höchstem Niveau zu liefern, hat man mit dem neuen S/PRO Supra Dual BOA™ einen Skischuh der Königsklasse entwickelt. Das innovativste Modell der S/PRO-Reihe hebt Passform, Komfort und Performance für Skifahrer:innen aller Leistungsstufen auf ein neues Level. Ähnlich wie der Wechsel von schmalen Skiern zu CarvingSkiern ist der S/PRO Supra Dual BOA™ ein mutiger Schritt nach vorne im Bereich des Ausrüstungsdesigns, mit dem jede Abfahrt zum Pistengenuss wird.

Salomon Österreich

Göllstraße 24, 5082 Grödig Tel. +43 (0)662/234741

info.austria@salomon.comw www.salomon.com

MIT SICHERHEIT

ins Abenteuer

SKITOURENPLANUNG

Auf der Suche nach einsamen, schneebedeckten Gipfeln und unverspurten Tiefschneehängen wagen sich Skibergsteiger oft in für sie unbekanntes Gelände. Gerade dort gilt es, bei der Planung und Vorbereitung seiner Skitour besonders sorgfältig zu sein.

Text: Steffen Kanduth

Nach Feierabend die Skier anschnallen und neben der Piste aufsteigen oder am Wochenende vorm Sonntagsschnitzel die Hausrunde drehen – Skitouren liegen voll im Trend und werden immer mehr zum winterlichen Jogging-Pendant. Doch der wahre Zauber dieses Sports liegt darin, in neues, bislang unbekanntes Terrain vorzustoßen. Berge erklimmen, die man so im Winter noch nicht kannte. Tiefschneehänge befahren, von denen man immer geträumt hat. Gerade bei solchen Abenteuern gilt es, besondere Vorsicht walten zu lassen. Und auch erfahrene Skibergsteiger sollten vor Ausflügen in neue Gebiete genügend Zeit in die umfassende Tourenplanung investieren. Zu viel Routine oder Nachlässigkeit kann im Gelände zur tückischen Falle werden. Jörg Randl weiß als Leiter der Abteilung Bergsport des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV), worauf es ankommt, damit aus dem Abenteuer kein Drama wird.

AUSBILDUNGSANGEBOTE NUTZEN

Bevor man sich ins Gelände begibt – egal ob bekanntes Terrain oder neue Region –, sollte man sich ein Grundwissen zum Thema Skitouren aneignen, empfiehlt der Experte. Das Angebot an

ZUR PERSON

Jörg Randl

Der 43-Jährige feierte in Jugendjahren Erfolge als Sportkletterer, am Mountainbike sowie Rennrad und beim Skibergsteigen.

Seit 2018 leitete er die Alpine Einsatzgruppe der Polizei in den Bezirken Innsbruck und InnsbruckLand und war ab 2019 als Flugretter tätig.

Seit Dezember 2024 leitet er die Abteilung Bergsport beim ÖAV.

„Bevor man sich ins Gelände begibt, sollte man sich ein Grundwissen zum Thema Skitouren aneignen.“

Jörg Randl

Kursen und Workshops ist mittlerweile enorm und umfassend. Neben dem Alpenverein bieten auch zahlreiche andere Bergsport-Organisationen oder Alpinschulen Ausbildungen an, die vom eintägigen Crashkurs bis zum mehrtägigen Seminar reichen. Für welchen Kurs man sich entscheidet, liegt im eigenen Ermessen. Aber selbst erfahrene Tourengeher sollten regelmäßig ihr Wissen auffrischen, rät der Experte.

PLANUNG PASSIERT DIGITAL UND ANALOG

Verfügt man über solide Grundkenntnisse und praktische Erfahrung auf Tourenskiern, steht einem Ausflug in eine neue Region grundsätzlich nichts mehr im Wege. Um sich mit den Gegeben-

„So gut die digitalen Hilfsmittel funktionieren, so wichtig ist es, ein analoges Back-up zu haben.“
Jörg Randl

heiten vor Ort vertraut zu machen, stehen heute vor allem digitale Hilfsmittel zur Verfügung.

Experte Randl empfiehlt zuallererst die App „Alpenverein Aktiv“, die quer durch ganz Österreich Tourendaten zum Download bietet. Diese können als GPS-Daten heruntergeladen und genutzt werden. „Man kann diese Informationen auf der Smart-Watch, auf GPS-Geräten oder Handys speichern und mitnehmen, um sie unterwegs auch offline zu nutzen“, erklärt Randl.

Wichtige Informationen, die man vorab sammeln sollte, betreffen die Höhenmeter und die Gesamtlänge der geplanten Tour. Zudem lassen sich aus digitalen Karten auch die Steilheit des Geländes und mögliche Schlüsselstellen schon im Vorhinein erkennen. Wichtig für die Gefahreneinschätzung ist auch, zu wissen, mit welcher Exposition der Hänge man es zu tun hat. Zu einer umfassenden Planung zählt außerdem, schon vorab Alternativrouten auszuarbeiten, sollten unterwegs unerwartete Probleme auftreten. Wo gibt es mögliche Notausstiege, was sind die Szenarien für einen etwaigen Abbruch der Tour?

So gut die digitalen Hilfsmittel funktionieren, so wichtig ist es, ein analoges Back-up zu haben. Daher sollte man die geplante Tour vorab auch auf einer Papierkarte durchgehen. Denn

Der Zauber der winterlichen Bergwelt birgt Risiken, die es zu bedenken gilt.

www.lawinen.report

www.alpenvereinaktiv.com

www.bergfuehrer.at

Akkus und Kälte vertragen sich nur schlecht. Und wenn das Handy oder das GPS-Gerät unterwegs den Geist aufgibt, ist es wichtig, sich auch auf einer Papierkarte zurechtzufinden. Wer dieses Szenario schon zu Hause durchspielt, ist im Notfall im Gelände gewappnet. Wichtig ist es, markante Punkte, die bei der Orientierung helfen, zu kennen und auf der Karte finden zu können.

AKTUELLE INFOS EINHOLEN

Für eine möglichst realistische Einschätzung der geplanten Tour empfiehlt es sich, Erfahrungswerte vor Ort einzuholen. Hüttenwirte, Bergführer oder der örtliche Tourismusverband sind ideale Ansprechpartner, wenn es um lokale Besonderheiten und aktuelle Infos zur geplanten Route geht, rät Randl. Vorsicht ist hingegen bei Onlineportalen geboten, auf denen einzelne Skibergsteiger persönliche Tourenbeschreibungen veröffentlichen. „Das sind meist sehr subjektive Einschätzungen, man sollte sich lieber ein umfassendes Bild machen“, so der Experte.

Ehrliche Selbsteinschätzung ist wichtig. In der Gruppe orientiert man sich am schwächsten Teilnehmer.

EHRLICHE SELBSTEINSCHÄTZUNG

Wer eine neue Tour wagt, muss seine Fähigkeiten und jene seiner Begleiter richtig einschätzen können. Plant man die Tour mit einer Gruppe, so gilt die Faustregel, sich am schwächsten Glied der Kette zu orientieren. „Wird schon gehen“ ist da-

bei der falsche Ansatz. „Beim geringsten Zweifel sollte man einen Bergführer buchen“, empfiehlt Randl. Und selbst dann gilt: „Der kann einen führen, aber die körperlichen Voraussetzungen für die Tour muss jeder selbst mitbringen.“ Bergführer seien nicht mit Babysittern zu verwechseln, mahnt der ÖAV-Experte. Wer zum Beispiel den Großglockner auf Tourenskiern erklimmen will, aber nicht 100 Prozent sicher mit Steigeisen unterwegs ist, sollte die Tour schon in der Planungsphase abbrechen.

LAWINEN.REPORT –

DIE SEITE FÜR ALLE AKTUELLEN INFOS

Bevor es nun losgeht, muss man unbedingt die aktuellen Infos zu Wetter und Lawinensituation einholen. Für Touren in den Alpen empfiehlt Randl dazu die Website www.lawinen.report.

AKTUELLE INFOS

Die Website Lawinenreport bietet für den Alpenraum sämtliche relevante Infos, die man für die Planung einer Skitour benötigt.

WWW.LAWINEN.REPORT

Wer nur den geringsten Zweifel hegt, ob die Tour machbar ist, sollte sich einen kundigen Bergführer buchen.

Hier findet man alle relevanten Informationen zu den Schneebedingungen im Alpenraum – von Frankreich bis Slowenien. Die Seite ist selbsterklärend, aber man sollte sich vorab mit den zahlreichen Features auseinandersetzen, die sie

Ski Austria x WINTERSTEIGER

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Liebe Ski Austria Leser, wir laden euch herzlich dazu ein, an einer Umfrage zum Gesundheitszustand von Alpinskifahrern und Bergsteigern teilzunehmen. Eure Erfahrungen und Angaben sind ein wertvoller Beitrag zur Forschung und helfen dabei, die Gesundheit im Berg- und Skisport besser zu verstehen.

Als Dankeschön nehmen alle Teilnehmenden bei Angabe ihrer E-MailAdresse automatisch an der Verlosung von 10 Ski Austria Stirnbändern teil.

Hier geht es zur Umfrage:

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Je besser und umfassender die Planung, umso mehr Genuss verspricht die Skitour.

bietet. Je genauer man sich damit befasst, umso besser die Tourenplanung. Denn neben den aktuellen Wetter- und Lawinendaten bietet Lawinen. report auch aktuelle Blogeinträge von Experten und erfahrenen Skibergsteigern, die man nach Regionen filtern kann. Das geht so weit, dass in der Skitouren-Hochsaison auch tagesaktuelle Webcam-Bilder aus einzelnen Gebieten zur Verfügung stehen, die einem die Einschätzung der Bedingungen erleichtern.

In Sachen Wetterbericht empfiehlt der Experte, immer zwei bis drei Wetter-Apps parallel zu nutzen, um die Prognosen zu vergleichen.

AUSRÜSTUNG –

DAS MUSS IMMER MIT

Ist die Planung erledigt, gilt es, den Rucksack zu packen. Egal ob Hausrunde oder Expedition in neue Gefilde, das folgende Equipment muss man immer dabeihaben, sagt Randl: eine Lawinenschaufel aus Aluminium, eine mindestens 2,4 Meter lange Lawinensonde, ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), mit dem man sich auskennt, ein voll aufgeladenes Mobiltelefon (idealerweise mit Zusatz-Akkupack), ein vollständiges Erste-Hilfe-Set inklusive Alu-Rettungsdecke sowie einen Biwaksack, der für mindestens vier Personen als Notzelt verwendet werden kann. Ein Lawinen-Airbag und ein Skihelm sollten ebenfalls nie fehlen.

Enwickelt in enger Zusammenarbeit mit unseren Weltcup-Athleten - für die höchsten Anforderungen von Rennfahrern und Speed-Enthusiasten gebaut. Ausgestattet mit der bahnbrechenden Noize Control™ Technology inklusive der Noize Structure, einem Massivholzkern und dem präzisionsgeschnittenen Shaped TI, minimiert die nächste Generation der legendären RC4 Ski Vibrationen für deutlich mehr Laufruhe, verbessert die Kontrolle während des gesamten Schwungs und liefert unvergleichliche Effizienz für die bestmögliche Performance und das ultimative Skierlebnis.

12 GIPFEL. 1 TROPHY. DEIN ABENTEUER.

Schaffst du es, alle 12 Gipfel von Alpendorf bis Zauchensee an einem Tag zu bezwingen? Mach mit bei der 12 PEAKS Trophy und erlebe eine der längsten Skirunden im Salzburger Land!

ZAUCHENSEE

RADSTADT ALTENMARKT

10.1.

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HERMANN MAIER STAR CHALLENGE
DAMEN SUPER-G ZAUCHENSEE

Mehr Infos unter 12peakstrophy.com

HAHNBAUM

LA SPORTIVA

Die neue LuminaDaunenjacken-Serie hebt Wärmeleistung und ultraleichten Tragekomfort auf ein neues Level.

Der Markt für ultraleichte, warme Daunenjacken für den anspruchsvollen Outdoor-Einsatz ist stark besetzt. Die drei Jacken der neuen Lumina-Serie überzeugen mit ihrem herausragenden Verhältnis von Wärmeleistung und Gewicht: mit einem Gesamtgewicht von 170 Gramm bei 70 Gramm 1.000 cuin italienische Daunenfüllung ist die Lumina 100 Down Jkt die leichteste der Serie. Am anderen Ende findet sich die Lumina 300 Down Jkt: Gesamtgewicht 350 Gramm mit 175 Gramm 1.000 cuin italienische Daune. Zusammen mit dem robusten Pertex-Quantum-Außenmaterial mit Diamond-Fuse-Technologie mischt die neue Lumina-Serie das Angebot an technischen Daunenjacken fürs Bergsteigen und den alpinen Einsatzbereich kräftig auf. Ein echtes Highlight der Herbst-Winter-Saison 2025/26 für Skitourengeher:innen und Alpinist:innen.

Preis: ab 250 € www.lasportiva.com

ESKA®

Warm und winddicht: FLEXURA GLOVE

Schwünge durch den Pulverschnee lassen bei Skifahrern und Snowboardern unbeschreibliche Gefühle aufkommen. Der ultrawarme FLEXURA GLOVE mit PrimaLoft® und SK Vista Fleece schützt die Hände auch bei Frost optimal. Einen sicheren Halt garantiert das herrlich weiche Ziegenleder. Der Handschuh ist zu 100 Prozent winddicht und schützt vor kalter Luft. Mit dem waschbaren und herausnehmbaren Innenfutter bleibt der FLEXURA GLOVE immer frisch. Ein praktischer Fangriemen verhindert den Verlust des Handschuhs. Wärme und Komfort –für alle, die im Winter das Beste erleben möchten.

Preis: 129,90 € www.eskagloves.com

HEAD | TYROLIA

Die neue TYROLIA ATTACK HYBRID vereint maximale Aufstiegskraft mit kompromisslosen Abfahrtseigenschaften.

Mit nur einem Handgriff und ganz ohne Werkzeug wird die Pin-Vorderbacke gegen die Freeride-Vorderbacke getauscht –und die ATTACK HYBRID verwandelt sich von einer vollwertigen Tourenbindung in eine kraftvolle Freeride-Bindung, die bei jeder Abfahrt und in jedem Gelände mehr Sicherheit und Performance bietet.

Preis: 525 € www.head.com

KÄSTLE TX94 UP

KÄSTLE

Fühle dich sicher und habe vollstes Vertrauen auf deinen Touren!

Der neu konzipierte TX94 UP ist sowohl leicht als auch robust. Das Kästle eigene HOLLOWTECH EVO verleiht dem Ski den im Gelände und Tiefschnee nötigen Flex in der Schaufel, ohne jedoch an Stabilität einzusparen. Der Vollholzkern bestehend aus Paulownia und Buche, die Semi-Cap Konstruktion, der Double Rocker und die gebürstete Schutzoberfläche versprechen Sicherheit und Spaß in jeder Situation. Verglichen mit seinem schmäleren Bruder, dem TX88 UP, glänzt dieser Ski mit 94 mm Mittelbreite in der Abfahrtsperformance, vor allem im freien Gelände. Er ist die richtige Wahl, sowohl für erfahrene Tourengeher als auch für all jene, die dem Ruf der Natur erstmals folgen und Wert auf Verlässlichkeit und Stabilität bei ihren ersten Gipfelerlebnissen suchen.

Preis: 1.199 € (inkl. Tour 10 RTS Bindung) www.kaestle.com

TYROLIA ATTACK HYBRID

FITLINE

Gut vorbereitet auf die kalte Jahreszeit

Du willst auch in Herbst und Winter fit bleiben und den Sport im Freien genießen? Nutze den FitLine Zellschutz¹ daheim für Deine tägliche Routine. Mit exklusivem NTC® und Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien aus Extrakten und Konzentraten von Beeren, Früchten, Gemüse, Kräutern und Gewürzen unterstützt er Dein Immunsystem².

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Wo der Winter Herzen höherschlagen lässt

Mitten in den Kitzbüheler Alpen, an der Grenze zu Salzburg und Bayern, erstreckt sich das Pillerseetal – ein Winterparadies, in dem Familien, Aktivurlauber und Genießer gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

Fieberbrunn, Hochfilzen, St. Jakob i. H., St. Ulrich a. P. und Waidring bieten eine Vielfalt an Wintererlebnissen, die jeden Tag zum unvergesslichen Abenteuer machen.

PULVERSCHNEE UND KLARE BERGLUFT

Wenn die Sonne auf frischem Pulverschnee tanzt und der Atem in der kalten Luft kleine Wölkchen formt, spürt man das Winterglück. Ob beim Skifahren, Langlaufen oder einer gemütlichen Winterwanderung – die Natur hier ist stets spürbar, ein echtes Erlebnis für Körper und Seele.

SKIVERGNÜGEN FÜR JEDES NIVEAU

Im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn erwarten Wintersportler 270 Pistenkilometer voller Abwechslung, modernster Infrastruktur und grenzenlosem Spaß. Die Steinplatte Waidring lockt mit 42 Kilometer sonnigen Genusspisten und spektakulärem Panoramablick – ideal für alle, die das Skifahren in vollen Zügen genießen möchten. Familien und Einsteiger fühlen sich besonders bei der Bergbahn Pillersee – Die Buchensteinwand wohl: 22 Kilometer familienfreundliche Pisten und ein Ausflug zum beeindruckenden Jakobskreuz sorgen für abwechslungsreiche Wintertage für Groß und Klein.

TOP EVENTS

Beim FIS FESA Continental Cup Langlauf in St. Ulrich am Pillersee (19.–20.12.2025) zeigt sich Langlauf auf höchstem Niveau. Das Nordic Spirit Festival in Hochfilzen (21.12.2025) bietet für alle kostenlose Langlaufmöglichkeiten, inklusive Gästebiathlon. HobbyBiathleten messen sich beim 17. Volksbiathlon in Hochfilzen (08.03.2026) Und bei der FIS Freeride World Tour in Fieberbrunn (05.–10.03.2026) werden Österreichs einzige Tour-Stopp-Lines am Wildseeloder zu legendären Abenteuern für Adrenalinjunkies.

NACHHALTIG ANREISEN

Die Bahnhöfe Fieberbrunn, Pfaffenschwendt und Hochfilzen ermöglichen eine autofreie Anreise, ein bis 72 Stunden vor Anreise bestellter, kostenloser Shuttleservice bringt Gäste zur Unterkunft. Die Gästekarte gilt als Gratis-Ticket für alle Regio-Busse im Pillerseetal und Nahverkehrszüge (REX und S-Bahn) zwischen Hochfilzen und Wörgl.

PREMIUM-LOIPEN:

100 KILOMETER PURE PERFEKTION

Auch Langläufer kommen im Pillerseetal voll auf ihre Kosten. Die Loipen für klassischen Stil und Skating tragen das Gütesiegel des Landes Tirol und sind größtenteils GPS-erfasst. Einsteiger finden in Hochfilzen mit der Dorfloipe (2,1 km, 30 Höhenmeter) und der Warmingloipe (3 km,

40 Höhenmeter) perfekte Übungsstrecken. Ambitionierte Läufer powern sich auf der schweren FIS-Rennstrecke Geiselbühelloipe bei St. Ulrich am Pillersee aus – 4,9 Kilometer mit 70 Höhenmetern. Besonders magisch: Tirols erste autark solarbetriebene Nachtloipe in Hochfilzen. Auf 1,6 Kilometern können Langläufer unter dem Sternenhimmel umweltbewusst trainieren – insgesamt sorgen drei beleuchtete Nachtloipen im Pillerseetal für unvergessliche Trainingsmomente.

WINTERABENTEUER ABSEITS DER PISTE Rodeln, Schneeschuhwanderungen, Eisstockschießen, Winterspaziergänge –oder Lama-Tour durch die verschneite Landschaft. Im Pillerseetal gibt es für jede Generation Abenteuer und besondere Momente, die über den klassischen Skiurlaub hinausgehen.

Tourismusverband Pillerseetal Dorfplatz 1, 6391 Fieberbrunn Tel. +43 (0)5354/56304 info@pillerseetal.at www.pillerseetal.at

NEUES AUS DEN

LANDESVERBÄNDEN

KÄRNTEN

Mit dem Start der 57. Saison des Raiffeisen Schülercups unterstreichen der Raiffeisen Club Kärnten und der Landesskiverband Kärnten ihr gemeinsames Engagement für den alpinen Nachwuchssport.

Mag. Manfred Wilhelmer, Vorstandssprecher der Raiffeisen Landesbank Kärnten: „Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft der Raiffeisen Schülercup optimale Voraussetzungen für eine gezielte und nachhaltige Nachwuchs-

BLEIBURG WURDE BEIM SKIROLLER-CITY-RACE ZUR SPORTARENA

Ein sportliches Spektakel verwandelte die Innenstadt von Bleiburg/Pliberk in eine mitreißende Arena. Beim SkirollerCity-Race gingen mehr als 190 Teilnehmer aus Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch-Venetien an den Start. Das Rennen zählte zugleich zum Kelag-Langlaufcup sowie zum POKAL ARGETA Junior und lockte damit zahlreiche Nachwuchs- und Spitzenathleten an.

57. RAIFFEISEN SCHÜLERCUP: NEUE IMPULSE FÜR DEN KÄRNTNER SKISPORT

Der Raiffeisen Schülercup startet heuer in seine bereits 57. Saison.

arbeit. Wir fördern junge Athleten und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur sportlichen und persönlichen Entwicklung der Jugend.“

Dieter Mörtl, Präsident des Landesskiverbands Kärnten: „Der Raiffeisen Schülercup ist für viele junge Sportler der erste Schritt auf dem Weg in den Leistungssport. Gemeinsam mit Raiffeisen und dem Land Kärnten schaffen wir die bestmöglichen Rahmenbedingungen, um Potenziale zu fördern und Begeisterung für den Sport zu wecken.“

Das City-Race in Bleiburg war ein voller Erfolg.

Die Innenstadt präsentierte sich als perfekte Kulisse für das außergewöhnliche Rennen. Entlang der City-Strecke säumten zahlreiche Zuschauer die Absperrungen und sorgten mit lautstarker Unterstützung für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Olympiasieger Martin Koch (2. v. r.) und Hannah Wiegele standen den Kids in Villach mit Rat und Tat zur Seite.

Wintersport trifft

Innenstadt

Der Rathausplatz in Villach hat sich in ein echtes Wintersport-Paradies verwandelt – und das bei freiem Eintritt. Der Landesskiverband Kärnten lud gemeinsam mit der Stadt Villach, Kärntnermilch sowie zahlreichen Kärntner Wintersportvereinen zum großen Wintersport-Schnuppern ein und begeisterte damit Kinder, Jugendliche und Familien gleichermaßen.

Unter der sportlichen „Aufsicht“ prominenter Gäste wie Olympiasieger Martin Koch, Hannah Wiegele und Philipp Orter konnten die Nachwuchssportler ihr Talent auf verschiedenen Stationen unter Beweis stellen. Ob auf der Kindermattenschanz, dem 50 Meter langen Langlauf-Mattenteppich oder am Skisimulator – überall herrschte reger Andrang und sichtbare Begeisterung.

SALZBURG

Starker Beginn von Stadlober

Langläuferin Teresa Stadlober zeigte sich beim ersten internationalen Rennen der Saison in starker Form. Im finnischen Muonio absolvierte sie die Generalprobe für den Start in ihre 13. WeltcupSaison. Im klassischen 10-km-Rennen belegte sie den zweiten Platz, nur sieben Sekunden hinter der Finnin Matintalo. Über die 10 km in der freien Technik wurde es Rang 10. Bei den Männern landete Sprint-Spezialist Michael Föttinger an siebenter Stelle.

Teresa Stadlober überzeugte bei den FIS-Rennen im finnischen Muonio.

SKIMUSEUM: MÜLLER WIEDER OBMANN

Nach einjähriger Unterbrechung ist Hans Müller als Obmann des Salzburger Landes-Skimuseums Werfenweng zurückgekehrt. Bei der Generalversammlung wurde der Gründer des Museums einstimmig gewählt und nimmt nun wieder die führende Stelle ein, die er bis Dezember 2024 schon viele Jahre im Verein innehatte.

Die Sicherstellung des Standortes Werfenweng und die Digitalisierung des Bestandes haben oberste Priorität. Dieser wächst stetig und umfasst rund 7.000 Stücke, wovon 1.200 ausgestellt sind. Zum Thema Standort gibt es das Bekenntnis zu Werfenweng, das jetzige Museumsgebäude

Alpine Legenden feierten

steht jedoch nur bis 2030 zur Verfügung. Ein neues Quartier ist in Zusammenarbeit mit der Gemeinde im Ort angedacht. Zur Idee der Übersiedlung seines Lebenswerkes nach Bischofshofen sagte Müller: „Da herrscht Funkstille.“

Zum neuen Vorstand gehört nun auch Müllers Tochter Birgit, die sich vor allem um das Marketing kümmern wird. Ex-Weltmeister Michael Walchhofer ist Ehrenpräsident. Werfenweng ist eines von 30 weltweit FIS-zertifizierten Skimuseen und wurde vor genau 30 Jahren gegründet.

VORARLBERG SKIKLUB SULZ/RÖTHIS VERLIERT SEINE

HEIMAT

Ohne Schlepplift ist die Hütte in Furx wirtschaftlich nicht mehr rentabel.

ÜIm November feierten zwei alpine Trainer-Legenden runde Geburtstage: Alois Mühlthaler wurde 90, Siegfried Bernegger 85. Mühlthaler war mehrfacher Salzburger Landesmeister und ab 1965 Trainer im SLSV. Ab 1971 betreute er beim ÖSV den B-Kader der Herren und zwischenzeitlich auch der Damen. Bernegger, war zunächst Co-Trainer Mühlthalers im SLSV, löste 1974 Heini Messner als Weltcup-Damentrainer im ÖSV ab, ehe er zu den Europacup-Herren wechselte. Später betreute er u. a. britische und griechische Akteure. Gratuliert wurde auch Josefine „Putzi“ Frandl. Die Olympia-Zweite von Cortina 1956 feierte in ihrer Heimat in Colorado ihren 95. Geburtstag.

ber viele Jahrzehnte war das kleine Skigebiet in Furx die sportliche Heimat des rührigen Skiclubs Sulz/Röthis. Und das Skiheim in Furx das Zentrum des Vereinslebens. „Wir hatten viele Vereinsveranstaltungen in Furx, das Hüttenleben war durch unsere Mitglieder geprägt“, sagt Obmann Thomas Bentele. Damit ist es jetzt vorbei. Der Schlepplift wird in diesem Winter nicht mehr in Betrieb genommen, die Folgen für den Skiclub sind umfassend. In früheren Jahren flossen die Einnahmen aus dem winterlichen Hüttenbetrieb ins Vereinsbudget ein. „Jetzt haben wir sogar ein Minus, weil die Hütte mehr Betriebskosten verursacht, als sie Einnahmen bringt. Außerdem ist die Nachfrage für Übernachtungen in der Skihütte kaum noch vorhanden. Ohne Skilift ist die Hütte im Winter wertlos“, sagt Bentele. Der Skiklub vermietet das Skiheim im Sommer an Feriengäste, dadurch gibt es übers Jahr wenigstens ein positives Ergebnis. Den Trainingsbetrieb hat der Skiclub mittlerweile komplett ins benachbarte Laterns verlegt. Rund 60 Kinder lernen an Wochenenden und in den Ferien unter der Anleitung von 15 Trainern die Grundbegriffe des Skilaufens.

STEIERMARK

VERDIENTE FUNKTIONÄRE VON

LH MARIO KUNASEK GEEHRT

Dietmar Borchia vom WSV Tauplitz und Reinhard Kornberger vom WSV Pichl/Reiteralm wurden mit dem Silbernen Ehrenzeichen für ihre vielfältigen und großartigen Leistungen rund um den Steirischen Skisport ausgezeichnet. Landeshauptmann Mario Kunasek und Präsidentin Renate Götschl gratulierten gemeinsam mit ASVÖ-Präsident

Christian Purrer zum Silbernen Ehrenzeichen des Landes Steiermark.

Neue Sponsoren – treue Sponsoren

Neben unseren treuen Sponsoren – Energie Steiermark, Raiffeisen, Murauer Bier, K1 group, Giga Sport, Uniqa, Rockit, 4 Berge Ski Schladming, Steiermark Joker – freuen wir uns, mit Granit und Resch Transporte zwei neue Sponsoren an der Seite zu haben.

CONNY HÜTTER ZUR

STEIRISCHEN SPORTLERIN DES JAHRES GEKÜRT

Bei der Galanacht des Sports in Graz wurde Conny Hütter bereits zum vierten Mal zur Steirischen Sportlerin des Jahres gekürt. Damit zieht die Speedspezialistin nun mit Speedqueen Renate Götschl gleich.

Als Trainer des Jahres wurde Dr. Bernd Wieser vom Lipizzaner Team Köflach geehrt. Snowboardgrößen wie Arvid Auner, Matthäus Pink, Carmer Kainz sowie die ÖSV-Nachwuchshoffnungen Christoph Karner und Julian Treffler sind Sportler des Lipizzaner Teams Köflach. Lukas Haagen wurde bei der Ehrung der steirischen Nachwuchssportler 2025 mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

Die Steirische Sportlerin des Jahres Conny Hütter mit Werner Ressi, Energie Steiermark, und dem steirischen Landeshauptmann Mario Kunasek

Dr. Bernd Wieser (M.) bekam von LH Mario Kunasek die Auszeichung zum Trainer des Jahres überreicht.

Wiener Stadtadler feiern 20-jähriges Bestehen WIEN

Mit rund 140 Gästen beim Gala-Abend im Rathauskeller wurden zweieinhalb Jahrzehnte Einsatz und Erfolg gewürdigt. Die Wiener Stadtadler können trotz fehlender eigener Schanze beachtliche Erfolge vorweisen: mit Clara Seiwald (erste Stadtadlerin, die es in ein Leistungszentrum – Stams – geschafft hat), Mario Mendel (erster internationaler Medaillengewinner des Vereins), Naim Stanfel (erster Wiener Athlet, der die 200-Meter-Marke übersprang) bis hin zu Louis Obersteiner (Jugend-Olympiasieger und Junioren-Weltmeister) und Meghann Wadsak (erste Wienerin, die im Weltcup Punkte holte). Bei der Feier waren zahlreiche Ehrengäste aus dem Sport- und Vereinsumfeld vertreten. Zugleich wurde auch die Wichtigkeit einer eigenen Schanze in Wien unterstrichen –gemeinsam mit dem Wunsch, das 25-JahrJubiläum am Fuße einer solchen zu feiern.

Saisonstart auf der Wiener Skiwiesn

Die Wiener Skiwiesn erfreut sich großer Beliebtheit.

Mitte November konnte auch auf der Wiener Skiwiesn wieder der Skibetrieb starten: Auf dem ehemaligen Rennhang der Hohe-Wand-Wiese gelegen und gut am Wiener Öffi-Netz angebunden, können hier auf Kunststoffmatten die ersten Schwünge auf Skiern gelernt werden. Die Anlage steht unter der Woche tagsüber exklusiv den Wiener Volksschulen zur Verfügung, abends wird das Areal auch von Wiener Vereinen für Techniktraining genutzt. Für Privatpersonen ist die Wiener Skiwiesn am Wochenende im Zuge von Skikursen der Skischule Hohe-Wand-Wiese zugänglich (jedoch kein öffentlicher Betrieb).

Dietmar Borchia (2. v. r.) wurde von LH Mario Kunasek (r.) ausgezeichnet.
Reinhard Kornberger (2. v. r.) wurde das Silberne Ehrenzeichen verliehen.

OBERÖSTERREICH

Die Wiener Stadtadler sind ein echter Vorzeigeverein in Wien.

Cara Schrenk übernahm die sportliche Leitung im Alpinbereich.

VIEL NEUES FÜR

DEN ALPINKADER

Im Herbst gab es im Alpinbereich eine personelle

Veränderung: Cara Schrenk übernahm mit Anfang Oktober das Zepter als Sportliche Leiterin und löste damit Felix Ortner ab, der den Wiener Leistungssport gemeinsam mit Moritz Schellmann in den letzten Jahren vorangetrieben hat. Gleichzeitig wurde auch das Kraft- und Athletiktraining auf neue Beine gestellt: Seit Herbst stehen unseren Kaderathleten mit der neu eröffneten Sportarena Wien, in der Anfang Oktober bereits der Ski Austria Power Test stattfand, und der Sporthalle Wien zwei tolle neue Trainings-Stützpunkte zur Verfügung.

NEUWAHL BEIM SKI POOL OBERÖSTERREICH

und Ehrenpräsident Hannes Trinkl (M).

Bei der Generalversammlung des Ski Pool OÖ nutzten zahlreiche Vertreter der Partnerfirmen sowie des oberösterreichischen Skisports die Gelegenheit, um auf eine erfolgreiche Saison zurückzublicken und gemeinsame Ziele für die Zukunft zu besprechen. Bei der Neuwahl wurde Kurt Steinkogler als Nachfolger von Jakoba Kriechmayr zum Geschäftsführer gewählt. Neu im Ski Pool ist außerdem Markus Gattinger als Delegierter des Landesskiverbands.

EHRUNG FÜR HAYBÖCK

Skispringer Michael Hayböck trat im Frühjahr nach einer erfolgreichen Karriere zurück und wurde dafür im Rahmen des FIS Sommer Grand Prix in Hinzenbach von seinem Heimatverein UVB Hinzenbach gewürdigt und zum Ehrenmitglied ernannt. Am Ende seiner Karriere erhielt Hayböck durch LH Thomas Stelzer auch das Goldene Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich. Zudem erhielt Kurt Steinkogler das Landessportehrenzeichen in Gold, Johannes Spiesberger, stellvertretender Geschäftsführer des Ski Pools, jenes in Silber. Außerdem wurden beim Festakt des Sportlandes Oberösterreich Nicole Eibl, Sarah Obermayr, Janik Sommerer sowie die Funktionäre Otto Leodolter und Rudi Schweighofer mit dem Ehrenzeichen in Bronze des Landes Oberösterreich geehrt.

Oberösterreich startet optimistisch in die Wintersaison

LSVOÖ-Präsident Klaus Kumpfmüller nahm im November an einer Pressekonferenz des Landes OÖ zum Thema „Wirtschaftsfaktor Wintersport“ teil, wo präsentiert wurde, dass sich der Wintertourismus besonders dynamisch entwickelt: In den vergangenen zehn Jahren nahm die Zahl der Wintergäste um fast 27 Prozent zu, ein Beleg für die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Wintersports. Der Wintertourismus schafft über 87 Millionen Euro Wertschöpfung und sichert rund 2.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt in Seilbahnen, Gastronomie, Beherbergung und Handel. Parallel investieren Skigebiete und Betriebe mehr als 50 Millionen Euro in neue Lifte, moderne Beschneiung und Unterkunftsqualität. Mit gezielten Kampagnen, starken Partnerschaften sowie Nachwuchsförderung möchte Oberösterreich seine Position als familienfreundliche, leicht erreichbare Winterdestination weiter ausbauen. Das unterstützt auch der LSVOÖ und treibt die Nachwuchsförderung im Wintersport intensiv voran – mit Schulskikursen, Vereinsangeboten und Events, an denen jährlich Zehntausende Kinder teilnehmen. Ein absolutes Highlight war im Dezember wieder der große Kinderschneetag in Hinterstoder. Die Kinder konnten, betreut vom Team des LSV, verschiedenste Wintersportarten ausprobieren und jede Menge Spaß im Schnee erleben.

Der neue Ski-Pool-Vorstand mit LSV-Präsident Klaus Kumpfmüller (4. v. r.)

TIROL

TIWAG und TSV präsentierten

Mathias Berthold

Der Festsaal vom Veranstaltungszentrum KiWi in Absam war am 17. Oktober gut gefüllt mit jungen TSV-Talenten, Eltern, Trainern und Funktionären, die gespannt dem Vortrag von Mathias Berthold folgten. Thema des Abends waren die von Berthold ausgearbeiteten „Winning Strategies“ – für den Leistungssport im Speziellen die unsichtbare Seilschaft „Athlet:innen. Eltern. Trainer:innen. Drei Perspektiven – eine Mission“ und wie man beim Training und im Wettkampf optimal von dieser Konstellation profitiert. Sponsor des Abends war die TIWAG, die zusammen mit dem TSV die Kosten übernommen hatte. Nach dem Vortrag gab es für alle Gäste Gelegenheit zum Austausch im Barbereich. TSV-Präsident Charlie Janovsky führte durch den Abend und war über die gute Teilnahme sichtlich erfreut.

AUS-/FORTBILDUNGEN

Nach dem alpinen Webinar am 28. November findet am 16. Dezember eine weitere Alpine Trainerfortbildung online statt. Eine praktische Trainerfortbildung Alpin ist für die Osterferien geplant. Thema des 4. TSV-Trainer-Workshops Nordisch am 27. Dezember in Seefeld ist „Unterhaltsames Ausdauertraining auf Schnee“. Anmeldungen bitte über das TSV-Büro. Für die neue Übungsleiter-Ausbildung Langlauf und Biathlon kann man sich noch bis Mitte Jänner anmelden.

TIROLER SPORTEHRENNADEL IN GOLD AN STEINER UND SCHARNAGL

LH Anton Mattle, Shortcarver Christoph Steiner und LH-Stv. Philip Wohlgemuth (v. l.)

GParaski-Ass Michael Scharnagl (M.) gemeinsam mit LH Anton Mattle (l.) und LH-Stv. Philip Wohlgemuth (r.)

ratulation an Andreas Steiner und Michael Scharnagl, die die Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant erhielten, welch an außerordentlich verdiente Athleten einmalig vergeben wird. Andreas wurde heuer für die Bronzemedaille bei der Shortcarver-EM 2023 und Michael für die Bronzemedaille bei der Paraski-WM 2023 geehrt.

NIEDERÖSTERREICH

Claudia Lösch im SPORTZENTRUM Niederösterreich verewigt

Lösch und LH-Stellvertreter Udo Landbauer

In feierlichem Rahmen wurde am 18. November 2025 die Paralympische Goldmedaille von Vancouver 2010 sowie eine Gesamtweltcup-Kugel von der ehemaligen Para-Skifahrerin Claudia Lösch im SPORTZENTRUM NÖ enthüllt. Bereits bei der Sportlounge 2025 hatte sie ihre Handabdrücke und Unterschrift auf einer Legendenplatte hinterlassen, die nun am Weg zum Haupteingang des SPORTZENTRUM Niederösterreich verlegt wurde.

Österreichs erfolgreichste Para-Skifahrerin

Claudia Lösch erlitt 1993 im Alter von fünf Jahren bei einem Autounfall eine Querschnittlähmung. 1998 nahm sie an ihrem ersten Monoskikurs teil und bestritt ab der Saison 1999/2000 ihre ersten nationalen Rennen.

Dreimal entschied Claudia Lösch den Gesamtweltcup für sich, wurde mehrfach Weltmeisterin und sammelte insgesamt 19 Medaillen. Bei den Paralympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sicherte sie sich zweimal Gold und stand insgesamt neunmal auf dem paralympischen Podest.

„Claudia Lösch hat uns über viele Jahre hinweg gezeigt, dass Grenzen da sind, um sie zu überwinden. Ihre Zielstrebigkeit, ihre Erfolge und ihre Lebensfreude sind bis heute Inspiration für uns alle und haben das Sportland Niederösterreich maßgeblich geprägt. In Niederösterreich genießen unsere Sportlegenden und historischen Sportmomente einen hohen Stellenwert, denn sie sind Ansporn und Fundament zugleich“, so Sportlandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

Unsere Stars des Jahres 2025

Bei der 49. Sportlounge Niederösterreich in Krems wurden die Sportler des Jahres geehrt – und der LSV Niederösterreich ist stark vertreten: Veronika, Elisabeth und Johannes Aigner zählen zu den Gewinnern, dazu wurde Claudia Lösch als Sportlegende ausgezeichnet. Lara Teynor belegte Platz 3 bei den Nachwuchssportlerinnen des Jahres.

Ehre, wem Ehre gebührt: Matteo Fleischmann (hinten 4. v. l.), Johannes Aigner (hinten 4. v. r.), Lara Teynor (hinten 3. v. r.) und Claudia Lösch (vorne r.) wurden im Rahmen der 49. Sportlounge ausgezeichnet.

Claudia

Abk.: Int. Sportgerichtshof

öst. Abfahrtsweltmeister (Michael)

ehem. öst. Skirennläuferin (Nicole) Olympiaort von 1924

Init. d. alban. Skirennläuferin Colturi

Init .d. franz. Langläufers Lapalus

Vorn. d. ehem. U.S.-Skirennläufers Miller

ehem. öst. Skirennläuferin (Anna)

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ehem. norw. Langläufer (Tor … Hetland)

Abk.: Universitäts Sport Institut

Heimat des legendären „Nightrace“

Textnachricht per Handy

unsaubere Landung beim Skispringen

Abk.: Ski Mountaineering

alpiner Weltcuport in Italien

öst. Skirennläuferin (Julia)

ital. Skispringerin (Annika) Init. d.

Abk.: Imissionsschutzgesetz – Luft

ehem. deut. Biathlet (Michael)

Init. d. ehem. deut. Skispringers Eisenbichler

ehem. deut. Langläufer (Axel) ehem. U.S.Skirennläufer (Tommy)

Abk.: Krankenhaus

Init. d. ehem. öst. Skirennläufers Albrecht

Abk.: Wirtschaftsuniversität

ehem. schwed. Skirennläuferin (Pernilla)

öst. Snowboarder (Arvid)

Oeberg ital. Autohersteller

Abk.: Sustainable Development Goal

Autoantrieb mit vier Rädern ehem. norw. Langläufer (Frode)

Init. d. ital. Biathleten Giacomel öst. Skirennläuferin (Nadine) Vertiefung zwischen zwei Bergen ehem. öst. Skirennläuferin (Carmen) deut. Skirennläufer (Romed)

Vorn. d. ehem. norw. Biathleten Bjoerndalen

Schneeart im Frühjahr

ehem. norw. Biathlet (Tarjei)

ehem. ital. Skispringer (Roberto)

Abk.: Europäische Union öster. Skibergsteigerin (Johanna)

U.S.-Skirennläuferin (Lindsey)

ehem. öst. Skirennläufer (Philipp)

Init. d. ehem. jap. Skispringers Okabe Schweizer Skirennläuferin (Michelle) Olympiaort von 1988

Vorn. d. ehem. öst. Skirennläufers Sailer

Sammelbehälter für Speiseöl

ehem. finn. Kombinierer (Hannu) Vorn. d. U.S.Langläufers Ogden

leicht auf- und absteigend

schwed. Popgruppe

Bez. für einen Durchgang im Slopestyle

Abk.: National Geographics jap. Währung Markierung im Skisport Vorn. d. ehem. öst. Skirennläufers Herbst

Bez. für einen U.S.Soldaten

ehem. öst. Skispringer (Andreas)

deut. Skirennläuferin (Kira)

Abk.: Europäische Norm

Init. d. finn. Langläufers Niskanen

Vorn. d. ehem. deut. Skispringers Weissflog engl.: an Begrüßung auf Hawaii

Init. d. ehem. öst. Skirennläufers Strolz jap. SkisprungLegende (Noriaki) Berg in Wengen

Abk.: Regierungsdirektor engl.: Nebel

ehem. öst. Skirennläufer (Hermann) ehem. norw. Kombinierer (Bjarte Engen) ehem. öst. Skirennläuferin (Eva-Maria) ehem. ital. Langläuferin (Stefania)

Abk. f. Dynamit belg. Skirennläufer (Sam)

Init. d. franz. Skirennläufers Noel

Vorn. d. ital. Biathletin Vittozzi

Init. d. ehem. finn. Skispringers Nykänen

Vorn. d. ital. Skirennläuferin Curtoni engl.: Kunst engl.: für span.: Hallo Vorn. d. öst. Skispringers Kraft

des Esels franz. Biathletin (Lou) Abk.: Europameisterschaft Europameisterschaft Ready, Set,…! Abk.: Zentralschule

BEST BUDDIES

Die Slalom-Spezialistinnen Katharina Truppe (29) und Katharina Huber (30) sind seit Jahren Zimmerkolleginnen und gute Freundinnen. Wir haben die beiden übereinander ausgefragt.

HUBER ÜBER TRUPPE

Friseurin, denn sie ist immer die Erste, die meinen Haaransatz bekrittelt.

Sie ist so schusselig – einmal hat sie ein ganzes Marmeladenglas in meiner Wohnung verteilt.

Sie wäre die Maus bei „Tom und Jerry“, denn sie ist frech und spritzig und kann andere auf eine nette Art ärgern.

Welcher Beruf abseits des Sports würde zu ihr passen?

TRUPPE ÜBER HUBER

Mit ihrer Menschenkenntnis und ihrem Gerechtigkeitssinn wäre sie eine gute Richterin.

Sie will immer bei offenem Fenster schlafen – mir ist das viel zu kalt.

Was nervt dich manchmal an ihr?

Im Anfertigen von kreativen, persönlichen Geschenken ist sie eine wahre Meisterin.

Mit welchem Promi würde sie gerne auf ein Date gehen?

Mit Komiker Chris Tall, weil das sicher ein sehr lustiger Abend wäre.

Die Social-Media-Welt von Ski Austria auf einen Blick!

Folge uns!

KATHARINA TRUPPE

Wo Präzision entscheidet, vertraut man Profis!

CASABLANCA hotelsoftware – für

Gastgeber:innen, die Höchstleistungen erzielen wollen.

Audi Vorsprung durch Technik

Power couple

Der Audi A6 Avant e-hybrid und Anna Veith, Olympiasiegerin Ski Alpin

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,4–3,2 l/100 km. Stromverbrauch kombiniert: 15,4–26,2 kWh/100 km (WLTP). CO₂-Emissionen kombiniert: 53–72 g/km. Symbolfoto. Stand 11/2025.

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