Bildung & Karriere 2026

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Der Weg nach oben Karriere in Zeiten von KI

Ausbildung mit Zukunft Von der Wichtigkeit der Fachlehre

Die Schule von morgen Wie wir Bildung heute denken müssen

Meine Lehre

Mein

Beitrag für eine lebenswerte

Stadt.

Bewirb dich jetzt für eine Lehre als:

• Bürokauffrau/Bürokaufmann

• Elektrotechniker:in

• Metalltechniker:in

• IT-Techniker:in

Details zur Ausbildung und unsere Lehrlings-Benefits findest du unter: ikb.at/lehre

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Im Grunde verändert sich jedes Jahr ein bisschen was: ein bisschen was in der Ausbildung, ein bisschen was auf dem Karriereweg – ein bisschen was in unserer Art zu denken. Künstliche Intelligenz hat mittlerweile seit mehreren Jahren Einzug in unseren Alltag gehalten und hat im Grunde sehr viel verändert.

Wir nutzen dieses Magazin, um mit Expert:innnen ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, was das für den Ausbildungsweg junger Menschen bedeutet: Müssen wir anders über unsere Karrieren nachdenken? Können wir unsere Ausbildung auf andere Art gestalten? Sollen wir neue Wege suchen, um praktische Bildung zukunftstauglich zu machen?

Die gute Nachricht ist: KI kann zwar sehr vieles. Den Menschen mit seinen Wünschen, Träumen und seinem Willen kann sie aber nicht ersetzen. Dieser muss nur lernen, wie er sich in dieser stark veränderten Welt zurechtfinden kann – einerseits. Und andererseits, wie er für seine Bildung und seine Karriere die künstliche Intelligenz als Instrument nutzen kann.

Mit dieser Lektüre, hoffen wir, kommen Sie der Beantwortung dieser Frage einen Schritt näher.

Wir wünschen viele spannende Erkenntnisse beim Lesen

Die Redaktion

IMPRESSUM

Bildung & Karriere in Tirol – Beilage in der „Tiroler Tageszeitung“ · Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: target group publishing gmbh

Redaktion: Haris Kovacevic (Ltg.), Michaela Ehammer, Anna Füreder, Barbara Kluibenschädl, Alexandra Schallhart, Markus Wechner Grafik: Thomas Bucher, Sebastian Platzer · Gesamt verkaufsleitung: Wolfgang Mayr · Anschrift für alle: Brunecker Straße 1, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 6020, office@target-group.at, www.target-group.at · Fotos sofern nicht anders gekennzeichnet: shutterstock.com Druck: Intergraphik GmbH, Innsbruck

Karriere

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14

22

Deine Karriere, dein Weg Tipps für einen steilen Weg nach oben

Mensch vs. Maschine –wer macht künftig Karriere? Künstliche Intelligenz auf unserem Weg zum Erfolg

Nächster Schritt: Karriere Tiroler Betriebe mit ihren wichtigsten Tipps

30

„Verständnis für Verantwortung“ David Narr über Fachlehre und ihr wandelndes Bild 36 Neue Wege in der Lehre Lehrlinge über ihre jungen Karrieren

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Lehrbetriebe stellen sich vor Wo kann ich meine Ausbildung absolvieren?

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Wenn KI alles weiß – was müssen wir dann noch lernen? Markus Kirchmair über neue Zeiten und alte Denkweisen

Neues an den Tiroler Hochschulen Was es auf den Unis und FHs alles neu zu lernen gibt

68 Weiterbildung gerade jetzt! Förderung für alle, die es weiter bringen wollen

Karriere

Deine Karriere, dein Weg

Eine erfolgreiche Karriere entsteht selten zufällig. Sie ist das Ergebnis von Entscheidungen, Weiterentwicklung und einer klaren Vorstellung der eigenen Ziele. Neben fachlichen Kompetenzen spielen auch Selbstreflexion, Motivation und persönliche Haltung eine entscheidende Rolle.

Text Alexandra Schallhart

Folgende zwölf Tipps unterstützen dich dabei, deinen beruflichen Weg aktiv zu gestalten, Herausforderungen souverän zu meistern und langfristig sowohl beruflichen Erfolg als auch persönliche Zufriedenheit zu erreichen.

Stellenwert der Karriere definieren

Gesellschaftliche Idealvorstellungen und branchenübliche Werdegänge beeinflussen den Karriereweg oft erheblich. Mache dir Gedanken darüber, welchen Stellenwert der berufliche Weg für dich persönlich hat, um den Blick für die eigenen Karrierevorstellungen nicht aus den Augen zu verlieren. Es ist wichtig, zwischen äußeren Erwartungen und eigenen Wünschen zu unterscheiden. Überlege dir, welche Art von Karriere zu deinen persönlichen Werten, Lebenszielen und Prioritäten passt.

1. 3.

Fehler reflektieren

Neben beruflichen Zielen ist persönliche Reflexion ein unverzichtbarer Begleiter auf deinem Karriereweg. Es geht darum, die eigenen Stärken, Schwächen, Interessen, Bedürfnisse und Lebensvorstellungen wahrzunehmen und regelmäßig zu hinterfragen. Reflektiere auch gemachte Fehler: Was lief gut, was hätte besser laufen können und welche Schlüsse kannst du für die Zukunft ziehen? Reflexion schafft Klarheit, fördert Resilienz und sorgt dafür, dass beruflicher Erfolg langfristig mit persönlicher Zufriedenheit einhergeht.

2.

Konkrete Ziele setzen

Setze dir klare, realistische und gut durchdachte Ziele, sowohl für deine berufliche als auch für deine private Entwicklung. Folgende Fragen können dir dabei helfen:

• Wo will ich hin?

• Was möchte ich erreichen?

• Wie hoch soll mein Einkommen sein?

• Wie viele Stunden pro Woche möchte ich arbeiten?

Sobald du ein klares Bild deiner Wünsche und Prioritäten hast, überlege, welcher Beruf zu deinen Vorstellungen passt. Sei dir deiner eigenen Fähigkeiten bewusst und überlege, ob du zusätzliche Kompetenzen entwickeln solltest, um deine Ziele zu erreichen.

Flexible Strategien entwickeln

Viele Wege führen nach Rom oder in Sachen Karriere wohl eher ans Ziel. Es ist ratsam, sich nicht auf den einen Weg zum Traumjob zu versteifen, sondern alternative Möglichkeiten mitzudenken. Karriereverläufe sind heutzutage selten geradlinig und werden häufig von äußeren Faktoren, neuen Interessen oder unerwarteten Chancen beeinflusst. Offen gegenüber neuen Aufgaben, Branchen oder Weiterbildungswegen zu sein, kann neue Türen öffnen. Auch Umwege oder vermeintliche Rückschritte können wertvolle Erfahrungen mit sich bringen und zum gewünschten Ziel führen.

Stärken und Schwächen kennen

Kenne deine eigenen Stärken und Schwächen: Sei dir bewusst, was dich besonders macht, welche Fähigkeiten und Eigenschaften dich von anderen unterscheiden, und wie du diese gezielt einsetzen kannst. Auch ist es wichtig, deine Schwächen zu kennen und konstruktiv damit umzugehen. Fokussiere dich dabei nicht auf Defizite, sondern entwickle Strategien, um diese auszugleichen, zu verbessern oder bei Bedarf Hilfe einzubeziehen. Wer seine Stärken gezielt nutzt und seine Schwächen kennt, trifft fundiertere Entscheidungen, arbeitet effizienter und kann sich selbst und andere besser einschätzen.

Initiative zeigen

Motivation und die Überzeugung, den eigenen Karriereweg aktiv zu gestalten, sind zentrale Faktoren für beruflichen Erfolg. Warte nicht darauf, dass dir irgendwann ein Karrieresprung angeboten wird, sondern ergreife selbst Initiative. Diese zeigt sich auch darin, Feedback einzuholen und aus Fehlern zu lernen. Regelmäßige Gespräche mit Vorgesetzten helfen dabei, Ziele abzugleichen, Erwartungen zu klären und Entwicklungsmöglichkeiten frühzeitig zu erkennen. 6.

Zeit gut einteilen

Wer beruflich erfolgreich sein möchte, kommt um ein gutes Zeitmanagement nicht herum. Karriere erfordert nicht nur Engagement, sondern auch viel Zeit und Mühe. Gleichzeitig solltest du deine persönlichen Ziele und dein Privatleben nicht aus den Augen verlieren. Eine bewusste Planung hilft dir, Arbeitsaufgaben effizient zu erledigen und dennoch Raum für Erholung, Familie und Freund:innen zu schaffen. Setze Prioritäten, plane Pufferzeiten ein und hinterfrage regelmäßig, welche Tätigkeiten wirklich wichtig sind. Delegieren, klare Deadlines und das Setzen realistischer Ziele unterstützen dich dabei, Stress zu reduzieren und Überlastung zu vermeiden.

Karriere erfordert nicht nur Engagement, sondern auch viel Zeit und Mühe.

Stress effektiv bewältigen

Stressbewältigung ist genauso entscheidend wie Zeitmanagement. Nur wenn beides funktioniert, kannst du langfristig deine Karriereziele erreichen und gleichzeitig gesund bleiben. Klar, es wird immer wieder Tage geben, an denen alles zu viel erscheint. Stressige Phasen gehören zum Berufsleben dazu. Entscheidend ist, dass du lernst, diese Situationen zu erkennen und aktiv gegenzusteuern. Höre auf die Signale deines Körpers und gönne dir Pausen, um Energie zu tanken. Dauerhafter Stress wirkt sich nicht nur negativ auf deine Motivation und Produktivität aus, sondern kann auch körperliche und psychische Krankheiten hervorrufen. Entwickle Routinen und Strategien, um Belastungen zu reduzieren.

Entscheidungen treffen

Verabschiede dich endgültig vom Entscheidungsdilemma. Wer Entscheidungen immer wieder auf die lange Bank schiebt, verliert nicht nur den Respekt anderer, sondern auch das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit. Unsicherheit und Angst vor Fehlern führen oft dazu, Entscheidungen zu vermeiden. Vertraue auf deine Fähigkeiten und auf deine eigenen Urteile. Entscheiden bedeutet nicht, immer die perfekte Lösung zu finden, sondern bewusst einen Weg zu wählen und Verantwortung dafür zu übernehmen. Reflektiere die möglichen Optionen, wäge Vor- und Nachteile ab und treffe eine fundierte Entscheidung. 9.

11.

Vom Perfektionismus verabschieden

Den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, kann zur Herausforderung werden, wenn man sich selbst einen zu hohen Maßstab setzt. Nach Perfektion zu streben, ist an sich nicht verwerflich, kann jedoch schnell in Frustration, Selbstzweifel und Demotivation enden. Besonders im Berufsalltag ist es wichtig, zwischen einem gesunden Qualitätsanspruch und überhöhtem Perfektionismus zu unterscheiden. Überlege dir, in welchen Aufgabenbereichen Genauigkeit und Perfektion notwendig sind und wo pragmatische Lösungen ausreichen.

10.

Ständig weiterlernen

Lebenslanges Lernen ist einer der wichtigsten Treiber für beruflichen Erfolg. Wer neugierig bleibt, sich stetig weiterbildet und neue Erfahrungen sammelt, bleibt flexibel, motiviert und kann seine Karriereziele effektiver verfolgen. Informiere dich regelmäßig über Fort- und Weiterbildungen, Schulungen oder Zusatzausbildungen und wähle Angebote, die dich fachlich und persönlich voranbringen. Dabei muss es nicht immer nur um Themen aus deiner direkten Branche gehen. Auch neue Wissensfelder oder ergänzende Fähigkeiten können Türen öffnen, innovative Ideen fördern und deine Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Gutes Netzwerk schaffen

Neben fachlichen und persönlichen Kompetenzen gehört zu einer erfolgreichen Karriere auch „Vitamin B“: ein gutes berufliches Netzwerk. Durch die richtigen Kontakte können sich neue Türen öffnen, neue Projekte initiiert werden und ungeahnte Möglichkeiten entstehen. Am besten baust du bereits während der Schule, dem Studium oder der Ausbildung ein breit gefächertes Netzwerk auf. Halte regelmäßig Kontakt, tausche dich aus, biete Unterstützung an und bleibe auf dem Laufenden über Entwicklungen deiner Kontakte. Auch außerhalb des eigenen Unternehmens und über Branchengrenzen hinweg können wertvolle Verbindungen entstehen.

Ich bin Stella und mache eine Lehre als Mechatronikerin

Interessierst du dich für Chemie oder Technik? Willst du flexible Arbeitszeiten, eine kollegiale Zusammenarbeit im Team und ein wirklich gutes Gehalt?

Dann mach’s wie ich und bewirb’ dich für einen der fünf Lehrberufe von Novartis in Kundl und Schaftenau.

Chemieverfahrenstechnik

Labortechnik

Elektrotechnik

Mechatronik

Wer macht künftig Karriere?

MENSCH VS. MASCHINE

Künstliche Intelligenz krempelt die Arbeitswelt gerade so richtig um. Während viele Beschäftigte um die Zukunft ihrer Jobs bangen, stehen Berufseinsteiger:innen vor der Herausforderung, sich in dem tief greifenden Umbruch zurechtzufinden. Markenstratege Many Klenk bringt den Wandel in zehn steilen Thesen auf den Punkt.

Zur Person Many Klenk ist Gründer, Markenarchitekt und Vordenker in Strategie und Design. Er leitet die Innsbrucker Agentur „mut.agency“ und berät seit über 25 Jahren Unternehmen in Markenbildung und Strategie.

© Franz Oss

#1

Zehn steile Thesen von Many Klenk:

KI läutet

ein neues

Zeitalter der Arbeit ein.

Künstliche Intelligenz sei laut Klenk mehr als ein Produktivitäts-Tool. Sie verändert nicht nur einzelne Tätigkeiten, sondern verschiebt ganze wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen. Er sieht darin einen Übergang in eine neue Ära, vergleichbar mit der industriellen Revolution – nur deutlich schneller.

Nicht der Wandel ist neu –sondern seine Geschwindigkeit.

Technologischer Fortschritt hat Arbeit immer verändert. Der Unterschied heute: KI entwickelt sich in Monaten statt in Jahrzehnten. Berufe, die gestern noch sicher schienen, können morgen schon unter Druck geraten. Anpassungsfähigkeit wird damit zur Schlüsselkompetenz.

Wir haben gelernt, wie Maschinen zu denken – jetzt sind Maschinen besser darin.

Auch haben Menschen gelernt, effizient, logisch und strukturiert zu arbeiten. Das Problem? Genau das beherrschen Maschinen inzwischen deutlich besser. Wer weiter versucht, wie ein Algorithmus zu funktionieren, wird kaum mithalten können. Die eigentliche Chance liegt darin, wieder das einzusetzen, was uns ausmacht – menschliches Denken, Intuition und echtes Urteilsvermögen.

Unser Bildungssystem hat auf das Falsche gesetzt.

Lange galt viel Wissen im Kopf als Schlüssel zum Erfolg. Doch intelligente Systeme haben Fakten jederzeit verfügbar. Bildung sollte daher weniger auf Auswendiglernen setzen, sondern stärker darauf, Zusammenhänge zu verstehen und Wissen kreativ anzuwenden.

Kreativität wird zur Kernkompetenz.

Kreativität ist kein Nice-to-have mehr, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. KI kann Ideen generieren –aber nicht entscheiden, welche davon sinnvoll, umsetzbar oder relevant sind. Vorstellungskraft, Kontextverständnis und Mut zur Entscheidung bleiben menschlich.

Routinejobs werden verschwinden.

Nicht nur einfache Tätigkeiten sind bedroht. Auch qualifizierte Routinearbeit in Buchhaltung, Recht, Service oder Analyse wird zunehmend automatisiert. Alles, was standardisiert, faktenbasiert und wiederholbar ist, kann die KI problemlos übernehmen.

#7

KI wird keine Menschen ersetzen.

Das bedeutet jedoch nicht das Ende menschlicher Arbeit. Vielmehr verändern sich Rollen. Maschinelle Intelligenz übernimmt Analyse, Mustererkennung und Diagnose – der Mensch trifft hingegen Entscheidungen, bewertet Sonderfälle und trägt Verantwortung. Dieses Zusammenspiel sieht Klenk etwa in der Medizin als ideal: KI kann Röntgen- oder MRT-Bilder besser auswerten als jeder Mensch, doch über die Behandlung sollten weiterhin die Ärzt:innen entscheiden, weil sie die Patient:innen ganzheitlich betrachten.

Mittelmaß hat ausgedient.

Durch KI wird Durchschnittsleistung austauschbar. Gefragt sind Menschen mit klaren Profilen, besonderen Fähigkeiten und der Kompetenz, Technologie gezielt einzusetzen. Abschlüsse allein reichen nicht mehr –entscheidend ist, was man wirklich kann. #8

#9

Wer KI als Bedrohung betrachtet, blockiert sich selbst.

Wer intelligente Systeme als Werkzeug begreift, kann sie zum Karrierebooster machen, denn es kommt darauf an, wie sie verwendet wird. Die Zukunft gehöre laut Klenk jenen, die neugierig bleiben, neue Denkweisen zulassen und ihre menschlichen Fähigkeiten bewusst weiterentwickeln.

... als Metalltechniker, Elektrotechniker, Mechatroniker, IT-Techniker oder Betriebslogistiker (m/w/d)

Niemand weiß, wie die KI-Jobs von morgen heißen werden.

Zwar entstehen rund um KI bereits neue Rollen – etwa im Bereich KI-Agenten, Datenstrukturierung oder Mensch-MaschineKoordination. Doch welche Berufe sich langfristig durchsetzen, ist kaum vorhersehbar. Bildungseinrichtungen reagieren darauf nur langsam. Entscheidend wird daher nicht ein neuer Studiengang sein, sondern die Fähigkeit, KI praktisch einzusetzen, mitzudenken und sich laufend weiterzuentwickeln.

Nächster Schritt: Karriere

Der Arbeitsmarkt in Tirol bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Wir haben mit fünf heimischen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen gesprochen und nachgefragt, welche Voraussetzungen sie von Bewerber:innen erwarten, was sie ihren Mitarbeitenden bieten und welche Karrierechancen sie eröffnen.

Walter Group

Welche Stellenangebote sind derzeit bei Ihnen verfügbar? Aktuell suchen wir bei LKW Walter Mitarbeiter:innen im Transport Management, die motiviert sind, etwas zu bewegen und Spaß an Kommunikation haben. Bei Containex bieten wir offene Positionen im Sales Management und Customer Service Management, für die technisches Grundverständnis und kaufmännische Kompetenzen gefragt sind. Im Sales-Bereich ist Reisebereitschaft ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Was bieten Sie Ihrem Personal? Unsere Mitarbeitenden profitieren von Erfolgsprämien zusätzlich zur überdurchschnittlichen Entlohnung sowie von Benefits wie dem Health Mobil und einem zusätzlichen Stundenpool im Ausmaß einer Arbeitswoche zur flexiblen freien Nutzung.

Wie sollte man sich auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten? Das Bewerbungsgespräch ist ein gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe, bei dem wir prüfen, ob wir zueinanderpassen. Die beste Vorbereitung ist, sich im Vorfeld eigene Fragen zu überlegen.

Welche Abschlüsse setzen Sie bei Bewerber:innen voraus? Wir beschäftigen Mitarbeitende mit unterschiedlichsten Bildungswegen. Abschlüsse mit wirtschaftlichem, sprachlichem oder technischem Schwerpunkt sind dabei von Vorteil.

Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Ein vollständiger Lebenslauf ist besonders wichtig, da er uns ein erstes Bild vom Werdegang und den Interessen der Bewerber:innen vermittelt.

Fidas

In welchen Tätigkeitsfeldern suchen Sie aktuell Mitarbeiter:innen? Derzeit suchen wir ein:e Steuerberater:in mit Praxiserfahrung.

Welche Leistungen und Vorteile erhalten Ihre Mitarbeitenden? Wir bieten Homeoffice (4-Tage-Woche möglich), flexible Arbeitszeiten (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 13 bis 15 Uhr), ein wöchentliches Mittagessen, gesunde Snacks und Getränke, einen kostenlosen Parkplatz in der Tiefgarage beziehungsweise ein Job-Ticket (Büro unmittelbar am Autobahnzubringer Innsbruck West sowie eine gute öffentliche Anbindung), Teamevents wie das Sommerfest, Betriebsausflüge und vieles mehr.

Wie viele Bewerbungen bekommen Sie circa im Jahr? Im Schnitt erhalten wir rund 130 Bewerbungen im Jahr.

Worauf legen Sie bei Vorstellungsgesprächen besonderen Wert? Bewerber:innen sollten authentisch und offen sein. Das persönliche Gespräch ist uns bei Fidas besonders wichtig und wir nehmen uns hierfür auch genügend Zeit. Uns gefällt es gut, wenn Fragen gestellt werden, bei denen wir merken, dass man sich über unser Unternehmen und unser Team bereits informiert hat.

Gibt es Präferenzen in puncto höchstem Bildungsabschluss? Wir begrüßen eine berufliche Ausbildung je nach Bereich, im vorliegenden Fall eine Steuerberaterausbildung.

Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Ein ehrlicher Charakter, Bereitschaft zur Weiterbildung und vor allem Teamgeist.

Innio

Was bieten Sie Ihren Mitarbeitenden? Wir bieten ein attraktives Gehaltspaket, das über dem österreichischen Metaller-KV liegt. Neben vielfältigen Sport- und Gesundheitsangeboten gibt es bei uns auch vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten sowie eine innovative und internationale Arbeitsumgebung. Zudem ist unser Werk in Jenbach sehr gut an öffentliche Verkehrsmittel angebunden und unsere hervorragende Kantine bietet abwechslungsreiche Mahlzeiten zu vergünstigten Preisen.

Legen Sie besonderen Wert auf einen bestimmten Bildungsabschluss? Das hängt ganz von der Position ab. Insbesondere im Facharbeiterbereich sind wir auch offen für Quereinsteiger:innen, die wir bei ihrer Lehrausbildung oder einer fachspezifischen Aus- und Weiterbildung unterstützen. Wir nehmen auch gerne Initiativbewerbungen entgegen und schauen, welcher Unternehmensbereich passen könnte.

Worauf achten Sie bei eingereichten Bewerbungsunterlagen? Natürlich legen wir auf formale Kriterien wie Übersichtlichkeit und Vollständigkeit Wert. Genauso wichtig ist uns jedoch, neben der Beurteilung der fachlichen Qualifikation auch ein umfassendes Bild der Persönlichkeit zu bekommen. Denn wir bei Innio leben Teamplay, um die Energiezukunft gemeinsam voranzutreiben.

Welche Kriterien sind Ihnen im Vorstellungsgespräch besonders wichtig? Wir suchen Menschen, die sich ein umfassendes Bild unseres Unternehmens gemacht haben und wissen, warum sie bei uns arbeiten wollen. Als innovatives Unternehmen freuen wir uns über neue Ideen und gemeinsames Wachsen. Da uns Verantwortung, Ergebnisorientierung und Kommunikation besonders wichtig sind, fragen wir gerne nach konkreten Erfahrungen, die diese Kompetenzen widerspiegeln.

Wie viele Mitarbeiter:innen suchen Sie im Jahr 2026? Wir planen, im Lauf des Jahres mehrere hundert Stellen neu zu besetzen oder nachzubesetzen, abhängig vom konkreten Personalbedarf. Die Nachfrage nach zuverlässigen, effizienten und nachhaltigen Energielösungen wie unseren Jenbacher Motoren wächst stetig – insbesondere für den steigenden Energiebedarf von Rechenzentren, die dezentrale Energieerzeugung und Verdichtungsanwendungen. Um mit diesem Wachstum Schritt zu halten, bauen wir gerade in Hall eine zweite Fertigung auf. Derzeit suchen wir dort aber auch in Jenbach verstärkt Fachkräfte aus den Bereichen Metall- und Maschinenbau sowie CNC. Zugleich sind auch viele Stellen in Corporate-Bereichen zu besetzen. Und schließlich suchen wir für den Lehrstart im September 2026 angehende Lehrlinge in unseren acht technischen Lehrberufen.

© Die

Volksbank Tirol

In welchen Teams wird aktuell Verstärkung gesucht? Derzeit suchen wir insbesondere im Vertriebsbereich nach Verstärkung. Gesucht werden motivierte Persönlichkeiten, die unsere Kund:innen betreuen, neue Marktpotenziale erschließen und unser Wachstum aktiv mitgestalten.

Welche Leistungen und Vorteile erhalten Ihre Mitarbeitenden? Ob Gesundheit, persönliche Weiterentwicklung oder eine ausgewogene Work-Life-Balance – unsere vielfältigen Benefits und Zusatzleistungen als Arbeitgeberin machen den Unterschied. Unsere Mitarbeitenden profitieren von modernen Arbeitsplätzen in dynamischen Teams, individueller beruflicher wie auch persönlicher Weiterbildung, Vergünstigungen beim Einkaufen sowie diversen Zuschüssen (Essenszuschuss bei Vollzeit 160 Euro) und bei sportlichen Aktivitäten. Zur Stärkung des Teamgeists werden unterschiedliche Events und Veranstaltungen angeboten. Das Wichtigste bei uns in der Volksbankfamilie ist aber echte Wertschätzung und respektvoller Umgang im täglichen Arbeitsalltag.

DEINE STARKE LEHRE!

• Metalltechnik*

• Elektrotechnik

• Werkstofftechnik

• Labortechnik

*mit den Hauptmodulen Zerspanungstechnik und Maschinenbautechnik

@planseegroup.karriere

Wie sollten die Bewerbungsunterlagen aussehen? Ein klar strukturierter Lebenslauf sowie aussagekräftige Dienst- und Schulzeugnisse sind für uns unerlässlich.

Nach der Sichtung der Unterlagen ist das persönliche Gespräch von sehr großem Wert, da wir nur so die Sozialkompetenz der Bewerber:innen einschätzen können. Eine positive Haltung sowie echtes Interesse an den zukünftigen Aufgaben sind für uns von großer Bedeutung.

Was ist Ihnen bei einem Bewerbungsgespräch wichtig? Bewerber:innen sollten verlässlich auftreten und authentisch sowie gepflegt wirken. Begeisterung für die ausgeschriebene Stelle spielt eine zentrale Rolle. Wer sich vorab über die Volksbank informiert und gezielte Fragen vorbereitet, zeigt echtes Interesse an der Position und am Unternehmen. Darüber hinaus legen wir Wert auf einen stärkenorientierten Ansatz: Wir möchten herausfinden, wo die Talente und Stärken liegen, denn ideal sind Menschen, die ihren Job gerne machen und darin aufgehen. Schließlich ist der erste Eindruck entscheidend – ein respektvoller Umgang und gegenseitige Wertschätzung sind für uns selbstverständlich.

Wie viele Bewerbungen erhalten Sie circa im Jahr? Im Jahr 2025 erhielten wir insgesamt 230 Bewerbungen auf alle ausgeschriebenen Stellen.

Entdecke unsere Lehrberufe unter: plansee.group/ausbildung

Uniqa Insurance Group AG

In welchen Bereichen sind Sie aktuell auf Mitarbeitersuche? Aktuell suchen wir bei Uniqa engagierte Mitarbeiter:innen für die Positionen Regionalmanager:in im Oberland sowie Kundenberater:in im Außendienst für den Raum St. Johann. Beide Funktionen spielen eine zentrale Rolle in der persönlichen Betreuung unserer Kund:innen und tragen wesentlich zu unserem Anspruch an Qualität, Nähe und Vertrauen bei.

Was bieten Sie Ihrem Personal? Unsere Mitarbeitenden profitieren von einem modernen und flexiblen Arbeitsumfeld. Dazu zählen eine freie Zeiteinteilung und attraktive Boni ebenso wie ein umfassendes Aus- und Weiterbildungsangebot über die Uniqa Ausbildungsplattform. Wir unterstützen nachhaltige Mobilität durch einen Zuschuss zum Klimaticket und bieten zusätzlich einen Essenszuschuss. Unsere Arbeitsplätze sind topmodern

ausgestattet – mit hellen Räumlichkeiten, Klimaanlage und ergonomischen, höhenverstellbaren Tischen. Ein starkes Gemeinschaftsgefühl fördern wir durch regelmäßige Teamevents wie Sommerfeste oder Betriebsausflüge. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf Gesundheit und Wohlbefinden, etwa durch Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, betriebsärztliche Betreuung sowie Beratungsund Coachingangebote, die auch Angehörigen offenstehen. Mentoring-Programme, eine Firmenpension nach zehn Jahren Betriebszugehörigkeit, Prämienrabatte bei Uniqa Versicherungen sowie familienfreundliche Leistungen wie eine Kinderzulage oder ein Kinderkrippenplatz zu Sonderkonditionen in Innsbruck runden unser Angebot ab.

Worauf legen Sie bei Bewerbungsunterlagen Wert? Wir achten besonders auf eine klare und übersichtliche Darstellung des beruflichen Werdegangs sowie auf relevante Erfahrungen und persönliche Motivation. Uns ist wichtig, zu erkennen, warum sich jemand für Uniqa entscheidet und welche Stärken er oder sie in die jeweilige Position einbringen möchte. Authentizität und Eigeninitiative spielen dabei eine große Rolle.

deinen

Weg mit uns

Melde dich bei uns und erfahre mehr über deine Lehre bei Thöni!

Schnuppertage sind jederzeit möglich.

© Patrick Saringer

Welche Abschlüsse setzen Sie bei Bewerber:innen voraus? Je nach Position setzen wir eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, eine Lehre, Matura oder eine vergleichbare Qualifikation voraus. Gleichzeitig sind wir offen für Quereinsteiger:innen, denn neben formalen Abschlüssen zählen für uns vor allem Persönlichkeit, Lernbereitschaft und der Wunsch, sich weiterzuentwickeln.

Wie sollte man sich auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten? Für das Bewerbungsgespräch empfehlen wir, sich im Vorfeld mit Uniqa, unseren Werten und unserem Leistungsangebot auseinanderzusetzen und sich Gedanken über die eigenen Erfahrungen, Stärken und Ziele zu machen. Besonders wichtig ist uns ein authentisches Auftreten, denn wir möchten die Menschen kennenlernen, die gemeinsam mit uns die Zukunft von Uniqa gestalten möchten.

Besser starten mit Berufsberatung. Besuch uns im BIZ*, 8x in Tirol.

Du denkst über Schule, Lehre oder deinen ersten Job nach? Wir haben die Infos, die dir wirklich was bringen.

Unsere Highlights: Interessentest, VR-Brillen, Green Jobs

Berufsberatung - ganz in Ruhe. Persönlich, motivierend und auf dich und deine Wünsche abgestimmt. Komm vorbei!

Johannes vom Team BIZ *BIZ (BerufsInfoZentrum, 8x in Tirol)

Mail: biz.tirol@ams.at

Komm als Lehrling ins TIWAG-Team!

Wir suchen dich:

■ ElektrotechnikerIn in Prutz, Landeck, Brixlegg und St. Johann

■ MetalltechnikerIn in Imst, Jenbach und Amlach

■ InformationstechnologIn in Innsbruck

■ FernwärmetechnikerIn in Innsbruck

Wir bieten dir:

■ Lehrlingseinkommen (Stand Jänner 2026) 1. bis 4. Lehrjahr: brutto € 1.050 bis € 2.160 ab Februar: entsprechende Anpassung lt. KV-Abschluss

■ Erfolgsprämien

■ Lehre mit Matura

Hier findest du mehr Infos!

Lehre

„Balance ist wichtig, aber auch das

Verständnis für Verantwortung“

Der Lehrlings- und Fachkräftekoordinator der Tiroler Wirtschaftskammer spricht mit Bildung und Karriere über das wandelnde Bild der Fachlehre, die Gen Z und das Umdenken in der Tiroler Wirtschaft.

Herr Narr, Sie sind nun seit einigen Jahren Lehrlings- und Fachkräftekoordinator der WK Tirol. Was ist Ihnen in diesen Jahren gelungen und was nicht so? David Narr: Gelungen ist es, das Thema Fachlehre wieder stärker in den öffentlichen Diskurs zu bringen und viele Betriebe für moderne Ausbildungsansätze zu sensibilisieren. Wir haben Netzwerke aufgebaut, Betriebe begleitet und Bewusstsein geschaffen. Nicht gelungen ist es bislang, strukturelle Trägheit in manchen Bereichen zu überwinden – insbesondere dort, wo Veränderung zwar geredet und von der Wirtschaft gefordert, aber nicht gelebt wird. Ja, ich meine die Politik.

Das Interview führte Haris Kovacevic

Zur Person

David Narr ist Fachkräftekoordinator in der Bildungsabteilung der Wirtschaftskammer Tirol. Er absolvierte selbst eine Fachlehre zum Installateur und ist nun Prokurist bei Holly Kaffeesysteme GmbH. Narr war auch für Veranstaltungen des Tiroler Lehrlingswettbewerbs „TyrolSkills“ verantwortlich.

„Der Fachkräftemangel ist real und strukturell. Die aktuelle wirtschaftliche Lage überdeckt ihn kurzfristig, löst ihn aber nicht.“

David Narr

Hand aufs Herz: Gibt es den Fachkräftemangel noch oder erlaubt es die wirtschaftliche Situation aktuell ohnehin nicht, Leute einzustellen oder Lehrlinge auszubilden? Der Fachkräftemangel ist real und strukturell. Die aktuelle wirtschaftliche Lage überdeckt ihn kurzfristig, löst ihn aber nicht. Sobald die Konjunktur wieder anzieht, wird das Problem umso deutlicher zurückkehren – vermutlich verschärft. Man muss bedenken, dass unsere Fachkräfte drei bis vier Jahre in Ausbildung sind.

Wenn junge Menschen keine Fachlehre machen wollen: Ist das ein Jugendproblem oder ein Erwachsenenproblem? Ganz klar ein Erwachsenenproblem. Jugendliche reagieren auf das, was sie erleben und hören. Wenn die Fachberufslehre

schlechtgeredet wird, die Wertschätzung für Arbeit in der Gesellschaft fehlt, ist es logisch, dass junge Menschen von ihren Eltern einen anderen Weg vorgeschlagen bekommen oder selbst suchen.

Wie viel Schuld trägt die Wirtschaft selbst am Imageproblem der Fachlehre – in Prozent? Eine gewisse Mitschuld

„Die Wirtschaft nimmt das Denken und die Veränderung der Gesellschaft ernst.“
David Narr

STARTE DEINE LEHRE MIT MEHR

Mache mehr aus deiner Lehre in einem internationalen, familiengeführten Unternehmen. Bei EGGER erlebst du in deinem spannenden Lehrberuf, wie aus kleinen Holzspan-Resten großartige Produkte für den Innenausbau, die Möbel- und Bauindustrie werden.

WERDE TEIL DES EGGER TEAMS ALS:

ƒ Holztechniker:in – Werkstoffproduktion

ƒ Elektrotechniker:in – Anlagen- & Betriebstechnik

ƒ Metalltechniker:in – Maschinenbau

ƒ Bürokaufmann:frau

ƒ Prozesstechniker:in

ƒ Land- und Baumaschinentechniker:in – Baumaschinen

ƒ Informationstechnologe/in – Systemtechnik

Die Bezahlung beträgt im 1. Lehrjahr € 1.322,– brutto.

to.egger.link/lehre

Jetzt bewerben für deine Zukunft mit MEHR: Susanne Wallner (St. Johann) t +43 50 600 10156 susanne.wallner@egger.com

Sabrina Figl (Wörgl) t +43 50 600 13022 sabrina.figl@egger.com

haben wir sicher zu verantworten. Wer gute Fachkräfte will, muss auch gute Ausbildungsbedingungen bieten und das sichtbar machen. Und auch das passiert. Die Zahl der Ausgezeichneten Tiroler Ausbildungsbetriebe steigt Jahr für Jahr. Ich vermisse jedoch, dass Firmen bei Stellenausschreibungen im Bereich von leitenden Funktionen die Lehr- oder Meisterprüfung anführen. Hier sehe ich Luft nach oben.

Welche Forderung der Generation Z nervt Betriebe am meisten, ist aber völlig berechtigt? Was heißt nervt? Natürlich hat der Wunsch nach Sinn, Wertschätzung und planbarer Freizeit seine Berechtigung. Und die Wirtschaft nimmt das Denken und die Veränderung der Gesellschaft ernst. Wenn funktionierende –

Deine Vorteile:

Lehrlingsausflüge & Aktivitäten

Kostenloser Werksbus bzw. Öffis

Sicherer Arbeitsplatz mit Perspektive Vielfältige Entwicklungs& Karrieremöglichkeiten Mitarbeiterrestaurant mit Essenszuschuss

Einarbeitung & Unterstützung durch Lehrlingsbeauftragten

„Bei einem Rohrbruch etwa wird kaum jemand akzeptieren, dass gerade ein verlängertes Wochenende ansteht.“
David Narr

wie sie sagen – alte Denkweisen infrage gestellt werden, muss man sich dem stellen und gemeinsam neue Wege finden.

Wenn Lehrlinge heute mehr Freizeit wollen: Ist das Anspruchsdenken –oder gesunder Menschenverstand? Gesunder Menschenverstand – mit Augenmaß. Gute Ausbildung und gute Arbeit brauchen selbstverständlich auch Erholungsphasen. Gleichzeitig müssen wir in der Diskussion ehrlich bleiben: Wir alle sind auf das Können und die Einsatzbereitschaft von Fachkräften genau in jenen Momenten angewiesen, in denen Arbeit dringend anfällt. Bei einem Rohrbruch etwa wird kaum jemand akzeptieren, dass gerade ein verlängertes Wochenende ansteht.

Der Unterschied zu vielen anderen Bereichen – etwa im Schul- oder Verwaltungsumfeld – liegt darin, dass Dringlichkeit und Verantwortung im Fachkräftebereich oft unmittelbar gegeben sind. Genau diese Realität muss jungen Menschen offen vermittelt werden. Balance ist wichtig, aber auch das Verständnis für Verantwortung, Einsatzbereitschaft und die Besonderheiten bestimmter Berufe.

Was müssten Betriebe zuerst ändern, bevor sie sich über fehlende Lehrlinge beschweren dürfen? Eine kritische Selbstreflexion der Betriebe bei Rekrutierung, Ausbildungsqualität und Karriereperspektiven ist notwendig. Zugleich gilt es, anzuerkennen, dass Tiroler Ausbildungsbetriebe seit vielen Jahren mit großem Engagement und erheblichen Investitionen Verantwortung für die Ausbildung junger Fachkräfte übernehmen.

Der größte Selbstbetrug der Wirtschaft beim Thema Fachkräfte? Zu glauben, dass sich nichts ändern muss, weil es „früher auch so war“. Diese Rechnung geht heute nicht mehr auf.

Was müsste passieren, damit Jugendliche wieder sagen: „Ich will unbedingt eine Fachlehre machen“? Die Politik ist gefordert, dafür zu sorgen, dass die Fachberufslehre gesellschaftlich als vollwertige Ausbildungsform wahrgenommen wird – und nicht als Arbeit im herkömmlichen Sinn. Berufspraktische und schulisch-akademische Ausbildung müs -

sen als gleichwertig anerkannt werden. Alle Schultypen müssen gleichermaßen gefördert werden. Gleichzeitig braucht es vonseiten der Politik eine klare Bewusstseinsbildung: Unsere Gesellschaft muss erkennen, dass wir ohne gut ausgebildete Fachkräfte in vielen Bereichen des täglichen Lebens vor ernsthaften Problemen stehen werden. Ausbildungsbetriebe sind darüber hinaus gefordert, weiterhin in die Qualität der Ausbildung zu investieren und qualifizierte Fachkräfte verstärkt in Führungspositionen zu bringen.

Vielen Dank für das Gespräch.

DEINE LEHRE AUF DICH ZUGESCHNITTEN

Ausbildungsbeginn3. August 2026

Lehrstellen m/w/d an den Standorten Fügen und Jenbach in den Bereichen

Holztechnik | Metalltechnik | Elektrotechnik | Mechatronik | IT | Industrie- und Bürokaufleute

Neue Wege in der Lehre

Die Arbeitswelt verändert sich ständig und mit ihr entstehen neue Lehrberufe. Wir haben uns drei davon genauer angeschaut und bei Lehrlingen in Tirol nachgefragt, was ihnen an ihrer Ausbildung gefällt und warum sie sich dafür entschieden haben.

1.

Brief- und Paketlogistik

• Lehrzeit: 3 Jahre seit 1. Juli 2025 in dieser Form möglich

• Lehrbetriebe: Betriebe, die Post- und Paketdienstleistungen anbieten

Brief- und Paketlogistiker:innen arbeiten bei der Post oder bei anderen Paketdiensten. Es gibt zwei Schwerpunkte: Distribution und Logistikzentren. Im Zustelldienst (Distribution) sortieren sie die tägliche Post und bringen die Postsendungen an die Empfänger:innen. In Logistikzentren nehmen sie Postsendungen von Großkunden an, sortieren Sendungen händisch oder mit Maschinen und bereiten sie für den Weitertransport vor.

Lehrbetriebe in Tirol 8

Anzahl Lehrlinge in Tirol

Distribution gesamt 10 männlich 7 weiblich 3

Anzahl Lehrlinge in Tirol Logistikzentren männlich 1

Nachgefragt bei …

Ibrahim Olgar, im 2. Lehrjahr für Brief- und Paketlogistik bei der Post in der Zustellbasis Landeck

Warum hast du dich für diesen Lehrberuf entschieden?

Durch einen Verwandten bei der Post habe ich einen positiven Eindruck vom Unternehmen bekommen. Ursprünglich wollte ich in einer Filiale arbeiten, aber dort war die Stelle bereits vergeben. Ein Freund hat mir von dieser Lehrstelle erzählt und mich überzeugt. Mir war wichtig, in einem Team zu arbeiten, in dem man sich gegenseitig hilft und gemeinsam etwas erreicht. Die ganze Logistik bei der Post finde ich total spannend. Da steckt viel dahinter und man lernt jeden Tag etwas Neues.

Was gefällt dir an dieser Lehre am meisten?

Das super Arbeitsumfeld. Mein Chef unterstützt mich und mit den Kolleg:innen macht die Zusammenarbeit echt Spaß. Außerdem bin ich viel in Bewegung, sowohl zu Fuß als auch mit dem Auto, was die Arbeit abwechslungsreich macht.

Besonders cool finde ich, dass ich auch Aufgaben am Computer erledigen darf. Diese Mischung aus Praxis und Büroarbeit macht die Lehre sehr interessant.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der sich für diesen Lehrberuf interessiert?

Mein Rat: Nutze die Chance! Mit einer Lehre bei der Post hast du einen sicheren Arbeitsplatz und echte Perspektiven nach deiner Lehre. Die Arbeitszeiten sind echt angenehm und man ist oft schon früher fertig. Du arbeitest in einem super Team, in dem sich alle gegenseitig unterstützen, das macht den Alltag viel leichter. Das Gehalt passt und es gibt coole Extras wie Prämien und die Lehrlings-Akademie. Außerdem lernst du viele Leute kennen, was die Arbeit spannend und abwechslungsreich macht. Für mich war es die beste Entscheidung.

LEHRE BEI FELDER MIT QUALITÄTSANSPRUCH

Wir bieten dir eine Fachausbildung auf höchstem Niveau. Auf unserem Karriereportal erfährst du mehr über die ausgezeichnete Lehre bei Felder, deine Lehrlingsentschädigung und du hast die Möglichkeit dich gleich online für folgende Berufe zu bewerben:

 Metall - Maschinenbautechniker:in

 Einzelhandelskaufmann:frau

Nachgefragt bei …

Ela Karakurt, im 2. Lehrjahr für Bahnreise- und Mobilitätsservice bei den ÖBB

Warum hast du dich für diesen Lehrberuf entschieden?

Weil ich gerne mit Menschen arbeite und mich Mobilität sowie der öffentliche Verkehr sehr interessieren. Mir war wichtig, einen Beruf zu finden, in dem man sich weiterentwickeln kann und wo vor allem Leistung und Persönlichkeit zählen. Diese Lehre bietet genau das. Sie gibt den Menschen die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und sich neu zu orientieren.

Was gefällt dir an dieser Lehre am meisten?

Der abwechslungsreiche Arbeitsalltag: Kein Tag ist gleich, man trifft viele unterschiedliche Menschen und lernt ständig dazu – sowohl fachlich als auch persönlich. Es ist ein großartiges Gefühl, wenn man jemandem weiterhelfen kann und merkt, dass man einen positiven Beitrag leistet. Ein absoluter Pluspunkt: Neben der Ausbildung zur Reiseberaterin und Zugbegleiterin ist auch der Abschluss als Bürokauffrau inkludiert.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der sich für diesen Lehrberuf interessiert?

Mein Rat an alle, die sich für diesen Lehrberuf interessieren – egal ob direkt nach der Schule oder als Quereinstieg: Habe keine Angst, neue Wege zu gehen. Jeder Mensch bringt etwas anderes mit und in einem Unternehmen wie den ÖBB gibt es für jeden Platz. Wer freundlich, hilfsbereit und gerne mit Menschen arbeitet, ist in diesem Beruf genau richtig.

Bahnreise- und Mobilitätsservice 2.

• Lehrzeit: 4 Jahre seit 1. Mai 2022 möglich

• Lehrbetriebe: Österreichische Bundesbahnen AG (ÖBB)

Die Lehre zur Fachkraft in Bahnreise- und Mobilitätsservice kann momentan bei den ÖBB gemacht werden. Gearbeitet wird dort im Kundenservice, an Ticketschaltern oder als Zugbegleitung in Personenzügen. Fachkräfte betreuen, beraten und informieren Kund:innen vor, während oder nach der Reise über Verkehrs- und Reiseleistungen. Zu den Aufgabenbereichen gehören außerdem das Verkaufen und Kontrollieren von Fahrkarten, das Auskunftgeben zu Fahrplänen und Ticketpreisen und das Planen und Erstellen von Reiserouten.

Anzahl Lehrlinge in Tirol

Bahnreise- und Mobilitätsservice

gesamt 10 männlich 8

weiblich 2

DU TRÄUMST DAVON, DIE STRASSEN

DER ZUKUNFT ZU BAUEN?

Verwirkliche deinen Traum und starte jetzt deine Lehre!

Lehrbetrieb in Tirol

Lehrbetriebe in Tirol

Pflegefachassistenz 3.

• Lehrzeit: 4 Jahre seit 1. September 2023

• Lehrbetriebe: Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Institutionen mobiler Dienste (Hauskrankenpflege), Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen

Pflegefachassistent:innen arbeiten in Krankenhäusern, Altenund Pflegeheimen und in der mobilen Hauspflege. Sie stehen täglich in engem Kontakt mit ihren Patient:innen und unterstützen diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger:innen sowie Ärzt:innen. Unter deren Anordnung und Aufsicht führen sie pflegerische, diagnostische und therapeutische Maßnahmen durch und beobachten laufend den Gesundheitszustand der Patient:innen. Sie erheben und dokumentieren pflegerelevante Daten und führen verschiedene standardisierte Pflegehandlungen, medizinische Routinekontrollen und Untersuchungen durch. Bei Notfällen setzen sie entsprechende Sofortmaßnahmen.

Anzahl Lehrlinge in Tirol Pflegefachassistenz

gesamt 5 männlich 1 weiblich 4

Nachgefragt bei …

Raphael Sonnweber und Celina Stocker, jeweils im 2. Lehrjahr zum/zur

Pflegefachassistent:in an der Privatklinik

Kettenbrücke in Innsbruck

Warum hast du dich für diesen Lehrberuf entschieden?

Raphael: Weil ich gerne mit Menschen arbeite und anderen helfen will. Es ist mir wichtig, etwas Sinnvolles zu machen und Menschen in schwierigen Situationen zu unterstützen. Außerdem interessiert mich die Medizin sehr.

Celina: Ich interessiere mich sehr für die Pflege und möchte Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Es ist mir wichtig, Menschen dabei zu helfen, wieder ein möglichst normales Leben zu führen, sie zu unterstützen und zu betreuen. Man ist direkt in die Praxis eingebunden und erlebt einen spannenden und abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Mich motiviert der Gedanke, kranke Menschen gesund nach Hause gehen zu sehen.

Was gefällt dir an dieser Lehre am meisten?

Raphael: Dass ich jeden Tag etwas Neues lerne und viel praktische Erfahrung sammle. Kein Tag ist gleich wie der andere. Ich mag

den Kontakt mit Patient:innen und finde es schön, wenn man jemandem helfen kann. Auch die Arbeit im Team gefällt mir sehr.

Celina: Die Arbeit mit Menschen, vor allem mit den Patient:innen, und die Zusammenarbeit im Team. Es ist ein schönes Gefühl, zu sehen, dass die eigene Arbeit einen Unterschied macht.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der sich für diesen Lehrberuf interessiert?

Raphael: Geduldig, hilfsbereit, verantwortungsbewusst zu sein und gut mit Menschen umgehen zu können. Ich empfehle einen Schnuppertag, um den Beruf besser kennenzulernen und einschätzen zu können.

Celina: Einfühlsam, offen und verantwortungsbewusst zu sein. Man sollte sowohl körperlich als auch psychisch belastbar sein und gerne mit Menschen arbeiten. Es ist wichtig, echtes Interesse an der Pflege zu haben und bereit zu sein, Menschen zu unterstützen, zu helfen und zu betreuen.

Your Skill. Your Stage.

Ing. Lukas Hundegger

Lehrbetriebe stellen sich vor

Lehre ist eine starke Ausbildungsschiene mit besten Zukunftschancen. Im Folgenden stellen sich Tiroler Lehrbetriebe vor und zeigen, was sie bieten und welche Stärken und Qualitäten Bewerber:innen mitbringen sollten.

Fiegl+Spielberger

Binderholz

Spar

Plansee

Fröschl

Tirol Kliniken

Mpreis

IKB

Egger

Thöni

Novartis

Tiwag

Armin Löschnig Personalentwicklung

Alois Gruber Leitung Personalentwicklung und Fachkräfteausbildung

Fiegl+Spielberger Binderholz

Anzahl der aktuellen Lehrlinge: 75

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Elektrotechniker:in mit Gebäudetechnik und Smart Home, Elektroniker:in, IT-Techniker:in, technische:r Zeichner:in.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Ein eigener Berufsschullehrer im Haus, Übungsraum für regelmäßige praktische Übungen, sehr angenehmes Betriebsklima, kostenlose Zusatzkranken- und Unfallversicherung, Prämien für gute Leistungen, kostenloses Klimaticket, sehr hochwertige Arbeitskleidung, eigenes Werkzeug, Teambuildings und Firmenevents, Fitnessstudio und Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Vor allem das Interesse am Lehrberuf und dessen Tätigkeiten, Neugier, Einsatz- und Lernbereitschaft, Motivation.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen?

Gerne wird jeder Lehrling übernommen und soll sich im Unternehmen weiterentwickeln. Für die Entwicklung stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel: Lehrlingsausbilder:in, Obermonteur:in, Meisterprüfung, Projektleiter:in, Spezialisierung in zahlreiche Bereiche der Elektrotechnik oder Elektronik und auch Veränderungen im Unternehmen in andere Fachbereiche.

Anzahl der aktuellen Lehrlinge: 100 (an den deutschsprachigen Standorten)

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Holztechniker:in, Kfz-Techniker:in, Metalltechniker:in, Elektrotechniker:in, Mechatroniker:in, Betriebslogistikkauffrau bzw. -mann, Industriekauffrau bzw. -mann, Bürokauffrau bzw. -mann, Bautechnische:r Zeichner:in, IT-Techniker:in, Applikationsentwickler:in, Prozesstechniker:in.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Möglichkeit zur Lehre mit Matura sowie Lehre nach Matura, vielfältige Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten durch ein breites Produktspektrum, internes Prämiensystem für Erfolge in der Lehre, standortübergreifende Seminare und Lehrlingsevents, Möglichkeiten für Auslandspraktika, kostenlose Lehrlingstickets, Verpflegungszuschuss, Zusatzversicherungen.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Freude und Interesse für den gewählten Lehrberuf, technisches Verständnis, Neugier, Spaß an der Arbeit und ein angemessenes Auftreten.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen?

Jeder Lehrling bekommt – bei entsprechender Entwicklung – die Möglichkeit, seine Karriere als Fachkraft bei binderholz nach Abschluss seiner Lehre fortzusetzen. Hier stehen Projekt-, Fach- oder Führungslaufbahnen offen, entweder am angestammten Ausbildungsort oder an einem der weltweit rund 60 Werksstandorte.

Miriam Spindlegger

Lehrlingsverantwortliche für Tirol und Salzburg

Spar

Anzahl der aktuellen Lehrlinge: 250

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Einzelhandelskauffrau bzw. -mann mit Schwerpunkt Lebensmittel, Einzelhandelskauffrau bzw. -mann mit Schwerpunkt Feinkostfachverkauf, Bürokauffrau bzw. -mann, Betriebslogistikkaufrau bzw. -mann, Lkw-Fahrer:in, Fleischverarbeiter:in, Lebensmitteltechniker:in.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Lehrlingsworkshops und Teamveranstaltungen, Lehre plus Matura, über 6.700 Euro Prämien bei guten Leistungen (Zeugnisprämie, Monatsprämie, Abschlussprämie, Tabletprämie etc.), Lehrabschlussausflug Europa Park Rust.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Zuverlässigkeit, Kundenfreundlichkeit, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Interesse für Lebensmittel.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen?

Spar bietet einen sicheren Arbeitsplatz nach Abschluss der Lehre mit vielen beruflichen Möglichkeiten – ob als Mitarbeiter:in, Abteilungsleitung, Marktleitung, Bereichsleitung, Gebietsleitung u. v. m.

Joachim Resch Leiter Berufliche Aus- und Weiterbildung

Plansee

Anzahl der aktuellen Lehrlinge: 120

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Metalltechniker:in, Zerspanungstechniker:in, Metalltechniker:in, Maschinenbautechniker:in, Elektrotechniker:in, Werkstofftechniker:in, Labortechniker:in.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Eine Fachberufsschule im Werk, Seminare zur Persönlichkeitsbildung, Ausflüge und Exkursionen, Teamevents, Wandertage, Werkskantine, Werksbus, attraktive Prämien, Auslandsaufenthalte.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Ein gutes mathematisches Grundwissen, logisches Denken, technisches Verständnis, hohe Motivation und Leistungsbereitschaft, Interesse an Hightechprodukten und -anwendungen.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen?

Sehr gute Chancen auf Übernahme nach der Lehre, vielfältige Karrieremöglichkeiten in einem großen Unternehmen, Jobchancen international durch zahlreiche Standorte weltweit.

Fröschl

Anzahl der aktuellen Lehrlinge: 44

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Hochbauer:in, Tiefbauer:in, Bautechnische Assistenz, Personaldienstleister:in, IT-Systemtechniker:in, Metalltechniker:in, Baumaschinenmechaniker:in.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Eine Lehrlingsakademie für die Stärkung von sozialen Kompetenzen, Events zur Stärkung des Teamgefühls, Prämien für gute Leistungen, motivierte und (lebens-) erfahrene Lehrlingsausbilder:innen, Nachhilfe- und Coachingprogramme, ein Fitness- und Gesundheitsprogramm, Vergünstigungen bei Partnerbetrieben, die Möglichkeit, an nationalen Berufswettbewerben teilzunehmen.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Interesse an den Tätigkeiten, handwerkliches Geschick, Lernbereitschaft, Mannschaftsgeist, Leistungsbereitschaft, Freundlichkeit.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen?

Eine Übernahme nach der Lehre bei guten Leistungen und gutem Verhalten ist garantiert, Weiterbildungen jederzeit in allen Fachrichtungen möglich, Führungsaufgaben mit Berufserfahrung werden durch interne Akademien und Traineeprogramme unterstützt, Sonderausbildungen bei Bedarf.

Tirol Kliniken

Anzahl der aktuellen Lehrlinge: 50

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Betriebslogistiker:in, Bürokaufleute, Elektroniker:in, Elektrotechniker:in, Informationstechnologie – Systemtechniker:in, Köchin/Koch, Konditor:in, Mechatroniker:in, Pflegeassistent:in, Pflegefachassistent:in, Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz, Zahntechniker:in.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Überkollektivvertragliches Einkommen, betriebliche Sozialleistungen wie Gutscheine, Handelsrabatte, Mitarbeitermassagen, tägliches kostenloses Mittagessen, Gesundheitsvorsorge, Sonderurlaube, Busticket Tirol, Fortbildungen, Auslandspraktika, Gleitzeit wenn möglich.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Ein erfolgreicher Start bei den Tirol Kliniken erfordert Motivation, Zuverlässigkeit, Teamgeist, Kommunikation, Empathie und Verantwortungsbewusstsein. Flexibilität und Selbstständigkeit erleichtern den Alltag.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen?

Nach Lehrabschluss eröffnen die Tirol Kliniken attraktive Perspektiven. Eine Übernahme ist möglich, wenn eine Planstelle frei ist. Im Unternehmen entstehen laufend Chancen in der Pflege, Technik, IT, Logistik oder Verwaltung. So bieten die Tirol Kliniken einen sicheren Einstieg und langfristige Karrieren mit Entwicklungspotenzial.

© Andre Schoenherr, Tirol Kliniken

Ramona Netzer, Juniorspezialistin Lehrlingswesen

Thomas Schrott, Teamleitung Lehrlingswesen

Mirjam Innerkofler, Seniorspezialistin Lehrlingswesen

Mpreis

Anzahl der aktuellen Lehrlinge:

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen? Bürokauffrau bzw. -mann, EDV-Kauffrau bzw. -mann, Informationstechnolog:in, Bäcker:in, Backtechnolog:in, Fleischverarbeiter:in, Lebensmitteltechniker:in, Einzelhandelskauffrau bzw. -mann, Feinkostfachverkäufer:in.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung? Bezahlung über Kollektiv, gratis ÖffiTicket für die Freizeit, 500 Euro Führerscheinzuschuss, Lehre mit Matura, unvergessliche Auslandsaufenthalte, abwechslungsreiches Aufgabengebiet.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen? Ein Lehrling sollte zuverlässig, motiviert und lernbereit sein. Wichtig sind Freund-

lichkeit, Teamfähigkeit und ein respektvoller Umgang mit anderen. Genaues Arbeiten, Verantwortungsbewusstsein und Interesse an neuen Aufgaben sind in allen Bereichen – Verkauf, Lebensmittelherstellung und Büro – von großer Bedeutung.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen? Nach dem Lehrabschluss bieten wir engagierten Lehrlingen sehr gute Perspektiven im Unternehmen. Dazu zählen die Übernahme nach der Lehrzeit, gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten sowie langfristige Aufstiegschancen, wie zum Beispiel die Übernahme von mehr Verantwortung bis hin zu einer Führungsposition.

WirLehre.

glauben an Dich.

Und Dein Talent.

Vielleicht wirst Du unser nächster Superstar als Hotelkaufmann /-frau (m/w/d)

Hotel- & Gastronomiefachmann /-frau (m/w/d)

Koch / Köchin (m/w/d)

Restaurantfachmann /-frau (m/w/d)

Was wir unseren Mitarbeitern bieten? Einfach alles Überzeuge Dich selbst. Frag gleich Deine Schnuppertage an.

Egger IKB

Anzahl der aktuellen Lehrlinge: 41

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Elektrotechniker:in, Metalltechniker:in mit Schwerpunkt Metallbau und Blechtechnik, IT-Techniker:in mit Schwerpunkt Betriebstechnik, Bürokauffrau bzw. -mann.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Einen Outdoor-Trainingspark für Elektrotechnik, Jobrotation, fixe Lehrlingsbetreuer:innen, interne Schulungen, Lehre PLUS Matura, Prämien für gute Leistungen (unter anderem Führerschein B), Essenszuschuss, Gesundheits- und Sportangebote sowie gemeinsame Lehrlingsaktivitäten.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Uns ist vor allem wichtig, dass Lehrlinge Lust haben zu lernen und motiviert sind, sich weiterzuentwickeln. Wenn jemand gerne im Team arbeitet und offen für Neues ist, bringt diese Person schon viel mit. Je nach Lehrberuf ist es hilfreich, wenn man sich für Technik begeistert oder handwerklich gerne anpackt.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen?

Nach dem Lehrabschluss beginnt die dreimonatige Behaltefrist. Je nach persönlicher Leistung während der Lehre und dem aktuellen Stellenangebot können sich Lehrlinge fachlich weiterentwickeln, zusätzliche Qualifikationen erwerben und ihren beruflichen Weg in unterschiedlichen Bereichen eines regionalen, zukunftsorientierten Unternehmens fortsetzen.

Susanne Wallner Personalreferentin Praktika und Lehrlinge, Standort St. Johann

Anzahl der aktuellen Lehrlinge: 79

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Elektrotechniker:in, Anlagen- und Betriebstechniker:in, Holztechniker:in, Werkstoffproduktion, Metalltechniker:in, Maschinenbauer:in sowie Land- und Baumaschinentechniker:in. Zusätzlich bieten wir Ausbildungen in den Bereichen Prozesstechnik, Betriebslogistik, Bürokauffrau bzw. -mann und Informationstechnologie-Systemtechnik an.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Attraktive Lehrlingsentschädigungen und Prämien, gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten, ein Verkehrsmittelzuschuss oder die kostenlose Nutzung unserer Werksbusse. In unserem Mitarbeiterrestaurant gibt es außerdem einen Essenszuschuss. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Lehrlinge mit einem umfangreichen Kurs- und Weiterbildungsangebot.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Ein Lehrling in unserem Betrieb sollte drei wichtige Eigenschaften mitbringen: Teamfähigkeit, damit er gut mit anderen zusammenarbeiten kann, Lernbereitschaft, um immer Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln, und Zuverlässigkeit, damit man sich auf ihn verlassen kann.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen?

Bei Egger investieren wir viel Zeit und Geld in die Ausbildung unserer Lehrlinge, da wir – sofern es für beide Seiten passt – möchten, dass sie auch nach der Ausbildung bei uns bleiben. Nach dem Abschluss stehen ihnen viele Wege offen: Sie können in derselben Abteilung bleiben oder in andere Bereiche wechseln. Engagierte Lehrlinge haben die Chance, Führungspositionen zu übernehmen oder besondere Projekte zu leiten.

Mario Etzenberger

Leiter der Lehrlingsausbildung

Thöni

Anzahl der aktuellen Lehrlinge:

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Unsere jungen Kolleg:innen können zwischen Mechatronik für Automatisierungstechnik, Metalltechnik/Maschinenbautechnik sowie Elektrotechnik für Anlagen und Betriebstechnik wählen. Darüber hinaus gibt es bei uns neben der beschriebenen Lehrlingsausbildung auch die Vorbereitung auf den Lehrabschluss im zweiten Bildungsweg, also berufsbegleitend, und ein österreichweit einzigartiges 5-jähriges öffentliches Technisches Gymnasium.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Neben der fachlichen Ausbildung liegt unser Schwerpunkt auch bei persönlichkeitsbildenden Angeboten. Unsere Lehrlinge durchlaufen während der gesamten Lehrzeit unterschiedlichste Seminare zu Themen wie Teambuilding, Eigenver-

antwortung, Konfliktmanagement und vielen weiteren spannenden Inhalten. Weiters finden jährlich Lehrlingsausflüge sowie Betriebsbesichtigungen statt, ab 18 Jahren kann unsere Körperfabrik kostenlos genutzt werden und für das leibliche Wohl steht ein breites Angebot an Mittagsspeisen in der SKY-Lunch zur Verfügung.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Wir legen großen Wert auf Leistungsbereitschaft, Zusammenhalt, Teamgeist und Eigenmotivation. Technisches Interesse setzen wir voraus, auf diesem Fundament können wir gemeinsam aufbauen.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen? Unsere Jungfacharbeiter:innen erwartet ein breites Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der unterschiedlichen Geschäfts- und Gesellschaftsbereiche. Wir legen großen Wert auf eine individuelle sowie nachhaltige Entwicklung.

Lehrlinge gesucht

(m/w/d)

In den Bereichen Informationstechnologie, Metalltechnik, Oberflächentechnik, Elektrotechnik und Büro

Das beste Werkzeug? Ein starkes Unternehmen! Jetzt

Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb

Im Team mit ca. 40 Lehrlingen

Lehre mit Matura

Novartis

Anzahl der aktuellen Lehrlinge: 90

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Labortechniker:in, Chemieverfahrenstechniker:in, Elektrotechniker:in, Mechatroniker:in und Metalltechniker:in.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Wir bieten eine abwechslungsreiche und praxisnahe Ausbildung. Unser Rotationssystem ermöglicht es den Lehrlingen, Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Abteilungen zu sammeln. Dazu kommen attraktive Benefits wie zum Beispiel ein vergünstigtes Mittagessen in der Kantine, ein kostenloser Werksbus sowie zusätzliche Prämien für gute Leistungen.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Die Werte inspiriert, neugierig, selbstständig und integer stehen bei Novartis stets an erster Stelle. Bei Lehrlingen sind uns außerdem Attribute wie Neugier, Verlässlichkeit und Teamgeist wichtig. Sie sollten Interesse an Technik oder Naturwissenschaften mitbringen. Wer offen kommuniziert und gerne im Team arbeitet, hat bei uns die besten Chancen.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen?

Rund 80 Prozent der Lehrlinge bleiben nach Lehrabschluss bei uns im Unternehmen. Auch nach der Lehre gibt es vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten – beispielsweise in Richtung Meister:in oder auch mit einem berufsbegleitenden Studium. Viele verbringen ihr ganzes Berufsleben bei Novartis und übernehmen mit der Zeit immer mehr Verantwortung.

Lisa Gruber Abteilungsleiterin

Personalmanagement

Tiwag

Anzahl der aktuellen Lehrlinge: 62

Welche Lehrberufe kann man bei Ihnen im Haus erlernen?

Aktuell bieten wir Ausbildungen in den Berufsfeldern Elektrotechnik, Metalltechnik, Fernwärmetechnik, Informationstechnologie, (Bau-)Technisches Zeichnen, Bürokauffrau bzw. -mann sowie Finanz- und Rechnungswesenassistenz an.

Was bieten Sie Lehrlingen zusätzlich zur fachlichen Ausbildung?

Teamgeist und ein starker Zusammenhalt stehen bei uns im Vordergrund. Unsere Lehrlinge werden während ihrer gesamten Ausbildungszeit persönlich durch erfahrene Ausbilder:innen begleitet. Wir unterstützen die Lehre mit Matura, vergeben Prämien für gute Leistungen und bieten umfassende Weiterbildungsangebote, eine 4,5-Tage-Woche sowie zahlreiche Benefits wie das VVTLehrticket Tirol, Verpflegungszuschüsse und Ausflüge an.

Welche Stärken sollte ein Lehrling in Ihrem Betrieb mitbringen?

Ganz allgemein gesprochen freuen wir uns über motivierte, lernbereite und engagierte Lehrlinge, die gerne im Team arbeiten, Interesse an ihrem zukünftigen Beruf mitbringen und mit ihrem freundlichen Auftreten unser Miteinander bereichern.

Welche Perspektiven haben Lehrlinge nach Lehrabschluss im Unternehmen?

Nach einem erfolgreichen Lehrabschluss eröffnen wir unseren Lehrlingen attraktive Karriereperspektiven innerhalb der Tiwag-Gruppe. Als führendes Energieversorgungsunternehmen und einer der größten Arbeitgeber Tirols bieten wir unseren Mitarbeiter:innen vielfältige und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten.

Karriere mit Lehre beim Land Tirol

Ausbildung mit Perspektive.

Mehr als 20 verschiedene Lehrberufe, zahlreiche Vorteile und echte Karrierechancen – eine Lehre beim Land Tirol ist mehr als nur ein Start ins Berufsleben.

Das Land Tirol als Arbeitgeber bietet jungen Menschen eine solide und zukunftsorientierte Basis. Mit insgesamt mehr als 20 verschiedenen Lehrberufen und über 90 engagierten Lehrlingen steht das Land Tirol für Vielfalt, Innovation und Sicherheit. Die Lehre beim Land ist also nicht nur eine Ausbildung, sondern ein Sprungbrett in eine erfolgreiche Karriere.

Vielseitig. Der Umfang der angebotenen Lehrberufe ist groß: Von Verwaltungsberufen über technische Ausbildungen bis hin zu handwerklichen Berufen – hier finden alle ihren Platz. Ob als VerwaltungsassistentIn, IT-TechnikerIn oder LabortechnikerIn, die Lehrlinge werden in modernen Ausbildungsstätten professionell betreut und gefördert. Diese Vielfalt spiegelt die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche und den abwechslungsreichen Arbeitsalltag beim Land Tirol wider und ermöglicht es den Lehrlingen, ihre individuellen Fähigkeiten und Interessen bestmöglich einzusetzen und weiterzuentwickeln.

Zahlreiche Vorteile. Neben einer fairen Entlohnung profitieren Lehrlinge beim Land Tirol von attraktiven Sozialleistungen, umfangrei-

chen Weiterbildungsangeboten und einem wertschätzenden Arbeitsumfeld. Durch regelmäßige Schulungen und Workshops wird nicht nur fachliches Wissen vermittelt, sondern auch die persönliche und berufliche Entwicklung der Auszubildenden gefördert. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Lehre eröffnen sich für die jungen Fachkräfte viele Karrierechancen – auch die Übernahmequote ist sehr hoch. Darüber hinaus bietet das Land Tirol die Möglichkeit, berufsbegleitend zusätzliche Qualifikationen zu erwerben und so die eigene berufliche Zukunft aktiv zu gestalten.

Mehr als nur eine Ausbildung. Eine Lehre beim Land Tirol ist also mehr als nur eine Ausbildung – sie legt den Grundstein für eine erfolgreiche und erfüllende berufliche Zukunft. Die vielseitige Auswahl an Lehrberufen, die attraktiven Rahmenbedingungen und ausgezeichneten Karrierechancen machen das Land Tirol zu einem der führenden Ausbildungsbetriebe in Tirol. Junge Talente können darauf vertrauen, auf ihrem beruflichen Weg optimal unterstützt zu werden.

Lehrberufe beim Land Tirol

■ BuchbinderIn und PostpresstechnologIn

■ DrucktechnikerIn

■ Archiv-, Bibliotheks-und InformationsassistentIn

■ Bautechnische Assistenz

■ BerufsjägerIn

■ LabortechnikerIn

■ Bürokaufmann/frau

■ ElektrotechnikerIn

■ Vermessungs- und GeoinformationstechnikerIn

■ IT-InformatikerIn

■ Koch/Köchin

■ KraftfahrzeugtechnikerIn

■ Medienfachfrau/mann

■ Straßenerhaltungsfachmann/frau

■ VerwaltungsassistentIn

■ RechtskanzleiassistentIn

■ BeschriftungsdesignerIn und WerbetechnikerIn

■ Finanz- und RechnungswesenassistentIn

■ ImkerIn

■ LandschaftsgärtnerIn

■ FleischverarbeiterIn

■ TischlerIn

Alle Infos zur Lehre beim Land Tirol unter: www.tirol.gv.at/lehrlinge

Job, Praktikum Lehrstelle gesucht? Bei den „BewerberInnen-Tagen“ können sich Interessierte ohne Voranmeldung informieren und das Land Tirol kennenlernen.

Die nächsten Termine:

11.Februar 2026 – BewerberInnentag Bezirkshauptmannschaft Kufstein (Bozner Platz 1, 6330 Kufstein), von 14 – 18 Uhr

13.Mai 2026 – BewerberInnentag Landhaus 1 (Eduard-Wallnöfer- Platz 3, 6020 Innsbruck), von 15.30 – 18 Uhr

Alle Info zu den BewerberInnentagen gibt’s unter: www.tirol.gv.at/bewerberinnentage

Bildung

Wenn KI alles weiß –was müssen wir dann noch lernen?

Künstliche Intelligenz stellt das Bildungssystem vor grundlegende Fragen: Was müssen Menschen überhaupt noch lernen, wenn Wissen jederzeit verfügbar ist? Antworten darauf hat KI-Experte Markus Kirchmair.

Das Interview führte Anna Füreder

„Wenn Schüler:innen Aufgaben in Sekunden von einer KI lösen lassen, verliert eine reine Ergebnisbenotung ihre Funktion.“
Markus Kirchmair

Herr Kirchmair, warum ist künstliche Intelligenz gerade im Bildungsbereich ein so herausforderndes Thema? Markus Kirchmair: Unser traditionelles Modell, das stark auf reiner Wissensvermittlung basiert, gerät durch KI ins Wanken. Da Faktenwissen heute allgegenwärtig ist, erfährt es zwangsläufig eine gewisse Entwertung. Die entscheidende Kompetenz ist nicht mehr das „Wissen“ an sich, sondern die Fähigkeit, Informationen kritisch zu verarbeiten und anzuwenden.

Dies stellt unser Bewertungssystem auf den Kopf: Wenn Schüler:innen Aufgaben in Sekunden von einer KI lösen lassen, verliert eine reine Ergebnisbenotung ihre Funktion. Sie bevorzugt KI-generierte Resultate und benachteiligt jene, die sich die Mühe der Ausarbeitung selbst machen. Es geht künftig also viel stärker darum, den Lösungsweg, die Reflexion und die Einordnung zu bewerten statt nur das nackte Resultat. Der Bildungsschwerpunkt muss sich verschieben: weg vom Auswendiglernen hin zu kritischem Denken, emotionaler Intelligenz und Persönlichkeitsentwicklung.

Wie lassen sich diese Kompetenzen konkret fördern? Indem man Lernprozesse stärker in den gemeinsamen Austausch verlagert. Anwesenheitszeiten in Hörsä-

len oder Klassenzimmern sollten intensiv für Diskussionen, Meinungsbildung und kritische Reflexion genutzt werden. Auch Projektarbeiten mit anschließender Präsentation und kritischer Befragung sind effektive Methoden. Dabei wird sofort sichtbar, ob jemand ein Thema wirklich durchdrungen und sich inhaltlich damit auseinandergesetzt hat.

Bedeutet das, dass klassische Haus- und Abschlussarbeiten an Bedeutung verlieren? Teilweise. Die Basis muss sitzen: In der Volksschule bleiben Schreiben, Rechnen und grundlegende Kulturtechniken unverhandelbar. Es ist wie beim Kopfrechnen – man lernt es, auch wenn man später den Taschenrechner nutzt. Doch weiter oben im Bildungsweg verlieren rein textbasierte Hausarbeiten an Aussagekraft, da KI diese mühelos generiert. Wichtiger werden daher Formate, die Eigenleistung sichtbar machen – etwa empirische Projekte oder mündliche Prüfungen. Letztere lassen sich übrigens hervorragend mit einer KI als Sparringspartnerin trainieren.

Wie verändert KI die Art, wie Studierende lernen? Der Prozess wird radikal individueller. Wir verabschieden uns vom „Gießkannenprinzip“, bei dem alle denselben Stoff im gleichen Tempo lernen. KI agiert hier als geduldigste Tutorin

der Welt: Sie erkennt Muster, liefert anschauliche Analogien und erklärt komplexe Themen so lange, bis sie wirklich verstanden wurden.

Tools wie Google NotebookLM zeigen das eindrucksvoll: Man lädt Lernunterlagen hoch und lässt sich daraus in Minuten einen Podcast, ein Quiz oder eine Zusammenfassung erstellen. KI demokratisiert also Bildung in vielerlei Hinsicht, auch weil exzellente Nachhilfe plötzlich keine Frage des Geldbeutels mehr ist.

Wie sollte KI-Kompetenz Schüler:innen vermittelt werden? Es muss nicht zwin-

gend ein eigenes Fach sein, sollte aber systematisch behandelt werden. Während technische Grundlagen im IT-Unterricht Platz finden, ist die praktische Anwendungskompetenz weitaus wichtiger. KI sollte fächerübergreifend eingesetzt und gleichzeitig kritisch hinterfragt werden –inklusive aller rechtlichen und ethischen Aspekte.

Gibt es auch Risiken? Ja, vor allem zwei zentrale: Wenn Aufgaben von KI übernommen werden, ohne dass nachhaltige Lernprozesse stattfinden, drohen wir uns in eine „kollektive Kompetenzsimula-

Erst probieren, dann studieren.

Checkt alles was ihr über die Bachelor-Studien der UMIT TIROL wissen müsst!

Schnuppervorlesungen, Technik zum Angreifen in den Techniklaboren, Einblicke in das studentische Leben durch Studierende.

Am Universitätscampus in Hall in Tirol:

Zur Person Markus Kirchmair ist Strategieberater für digitale Transformation und künstliche Intelligenz sowie Autor mehrerer KI-Publikationen.

SCHNUPPERSTUDIUM

Infos zum Schnupperstudium und Anmeldung: www.umit-tirol.at/schnupper

21. März 2026, von 9.00 bis 13.00 Uhr

Am Campus Landeck: Psychologie, Mechatronik, Elektrotechnik Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus

tion“ zu manövrieren. Wir wählen den schnellsten Weg zum Ergebnis, verinnerlichen aber den Lösungsweg nicht. Entscheidend ist also, wie bewusst und reflektiert Lehrpersonen KI in den Unterricht integrieren.

Die zweite, drängendere Gefahr lauert beim Berufseinstieg. Viele klassische Einstiegsjobs für Absolvent:innen werden von KI übernommen. Die Stellenangebote in diesen Bereichen gehen seit Monaten zurück. Für junge Talente ist es essenziell, dass ihr Bildungsweg viel Praxiserfahrung vermittelt – und dass wir sie nicht für Berufe ausbilden, die KI-bedingt in eine Sackgasse führen.

Wie können Bildungseinrichtungen darauf reagieren? Indem sie die Ausbildung so praxisnah gestalten, wie KI in der Wirtschaft tatsächlich genutzt wird. Die Fähigkeit, KI produktiv zur Problemlösung einzusetzen, muss zum entscheidenden Asset der Absolvent:innen werden.

Mit Weiterbildung am BFI Tirol auf Erfolgskurs

Ausbildung Kosmetiker_in und Fußpfleger_in

Infoveranstaltung am 19. Februar 2026

Qualifizierungslehrgang für Assistenzkräfte –Schwerpunkt Kindergarten und Kinderkrippe

Start in Lienz am 20. Februar 2026

Lehre PLUS Matura – Infoveranstaltung

Live Online am 27. Februar 2026

Smartphone-Apps entwickeln

Start am 2. März 2026

Einführung in Microsoft 365 Copilot

Start am 4. März 2026

Gewaltfreie Kommunikation

Start am 13. März 2026

C1 Deutsch Grammatik- und Schreibtraining

Start am 16. März 2026

Lehrgang Metalltechnik Vorbereitung auf die LAP im 2. Bildungsweg

Start berufsbegleitend am 18. März 2026

Diplomierte Lernbegleitung

Start am 17. April 2026

Basic English for tourism

Start am 20. April 2026

„KI demokratisiert Bildung in vielerlei Hinsicht, auch weil exzellente Nachhilfe plötzlich keine Frage des Geldbeutels mehr ist.“
Markus Kirchmair

Da Lehrpläne der Realität oft hinterherhinken, ist es wichtig, dass das Bildungssystem die notwendige Neugierde und Agilität vorlebt. Die Bereitschaft zur stetigen Veränderung wird für die Zukunft eine echte Kernkompetenz.

Wie offen sind Hochschulen aktuell gegenüber KI? Das ist sehr unterschiedlich. Für viele Studierende und Lehrende fühlt sich vieles in dieser hochdynamischen Zeit wie ein Experimentierfeld an. Die Möglichkeiten und Grenzen von heute können morgen schon wieder verschoben sein.

Viele Einrichtungen reagieren bereits proaktiv und bauen KI-Kompetenzzentren auf – einerseits, um selbst am Ball zu bleiben, andererseits, um den Studierenden diese Entwicklung mit auf den Weg zu geben. Es ist wichtig, diese Dynamik aktiv ins System zu holen und nicht zu ignorieren, denn KI ist gekommen, um zu bleiben.

Vielen Dank für das Gespräch.

UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES

BACHELORSTUDIENGÄNGE

BACHELORSTUDIENGÄNGE

>> Coding & Digital Design (vz)

>> Drone Engineering (vz-EN)

>> Coding & Digital Design (vz)

>> Drone Engineering (vz-EN)

>> Energy & Sustainability Management (vz-EN)

>> Energy & Sustainability Management (vz-EN)

>> Facility Management & Immobilienwirtschaft (bb)

>> Facility Management & Immobilienwirtschaft (bb)

>> Facility & Real Estate Management (vz-EN)

>> Facility & Real Estate Management (vz-EN)

>> International Business Management (vz, bb)

>> International Business Management (vz, bb)

>> Leadership & Business Management (vz)

>> Leadership & Business Management (vz)

>> Marketing & Kommunikationsmanagement (vz, bb)

>> Marketing & Kommunikationsmanagement (vz, bb)

>> Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement (vz, bb)

>> Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement (vz, bb)

>> Wirtschaftsingenieurwesen (vz)

>> Wirtschaftsingenieurwesen (vz)

>> Wirtschaftspsychologie & Management (vz)

>> Wirtschaftspsychologie & Management (vz)

MASTERSTUDIENGÄNGE

MASTERSTUDIENGÄNGE FH KUFSTEIN TIROL

>> Corporate Transformation Management (bb)

>> Corporate Transformation Management (bb)

>> Data Science & Intelligent Analytics (vz-EN, bb)

>> Data Science & Intelligent Analytics (vz-EN, bb)

>> Digital Marketing (vz-EN, bb)

>> Digital Marketing (vz-EN, bb)

>> Energie- & Nachhaltigkeitsmanagement (bb)

>> Energie- & Nachhaltigkeitsmanagement (bb)

>> Energy & Sustainability Management (vz-EN)

>> Energy & Sustainability Management (vz-EN)

>> ERP-Systeme & Geschäftsprozessmanagement (bb)

>> ERP-Systeme & Geschäftsprozessmanagement (bb)

>> Facility- & Immobilienmanagement (bb)

>> Facility- & Immobilienmanagement (bb)

>> International Business Management (vz-EN)

>> International Business Management (vz-EN)

>> Smart Products & AI-driven Development (vz-EN)

>> Smart Products & AI-driven Development (vz-EN)

>> Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement (bb)

>> Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement (bb)

>> Sports, Culture & Event Management (vz-EN)

>> Sports, Culture & Event Management (vz-EN)

>> Web Engineering & IT Solutions (bb)

>> Web Engineering & IT Solutions (bb)

vz=Vollzeit; bb=berufsbegleitend

vz=Vollzeit; bb=berufsbegleitend

EN=Unterrichtssprache Englisch

EN=Unterrichtssprache Englisch

Neues an den Tiroler Hochschulen

Eine zukunftsorientierte Ausbildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Karriere. Um Studierende bestmöglich auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten, entwickeln die Tiroler Hochschulen ihre Angebote kontinuierlich weiter. Welche neuen Schwerpunkte und Initiativen es heuer gibt, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

fh gesundheit

Neuer Geschäftsführer mit vielen neuen Ideen

Die fh gesundheit im Westen Innsbrucks hat sich auf das Angebot von Studiengängen und Hochschullehrgängen in den Gesundheits-, gesundheitsnahen und sozialen Berufen spezialisiert. Mit rund 2.200 Studierenden unterstützt die fh gesundheit maßgeblich die Gesundheitsstrukturen im Land Tirol.

Nach über 19 Jahren Tätigkeit von Walter Draxl an der Spitze ist es mit Jahresbeginn zu einem Geschäftsführerwechsel gekommen. Andreas Huber, der zuletzt als Vorstand des Landesinstituts für Integrierte Versorgung Tirol (LIV) der tirol kliniken tätig war, hat seine neue Funktion Anfang Jänner 2026 angetreten und bringt einige neue Gedanken mit. Ganz im Sinne der bisher gelebten Innovationskultur gilt es, die Studienangebote weiterzuentwickeln und die Versorgungsforschung an der fh gesundheit weiter fest zu verankern bzw. auszubauen.

Für den Studienbeginn im Herbst 2026 können Interessent:innen aus sechs Bachelorprogrammen in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie den medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufen bzw. zahlreichen Hochschullehrgängen im Gesundheitsbereich wählen. Erstmalig startet das Masterstudium Applied Clinical Embryology, das auch für (Veterinär-)Mediziner:innen interessant ist.

FH Kufstein Tirol

Die Fachhochschule Kufstein Tirol hat ihr Studienangebot im aktuellen Wintersemester weiter ausgebaut

Die FH Kufstein Tirol hat inzwischen 28 Studiengänge, davon 9 komplett in englischer Sprache. An der Hochschule studieren insgesamt 2.400 Studierende aus 66 Nationen. Wir haben 250 Partnerschulen weltweit, als neuestes sind Hawaii und Uruguay dazugekommen.

Im Wintersemester ist der österreichweit einzigartige Bachelorstudiengang Drone Engineering gestartet. Dieser Vollzeit-Studiengang bietet eine umfassende Ausbildung in den Bereichen Drohnendesign, Steuerung, Programmierung und Datenanalyse.

Außerdem bieten wir seit diesem Wintersemester den Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie & Management an. Dieser VollzeitBachelor vermittelt die Fähigkeit, menschliches Verhalten zu analysieren und dieses Wissen für wirtschaftliche Entscheidungen und Unternehmensstrategien zu nutzen.

Wir haben den Masterstudiengang Energy & Sustainability Management umgestaltet und bieten ihn jetzt in Vollzeit und englischer Sprache an. Auch den Masterstudiengang Date Science & Intelligent Analytics gibt es ab kommendem Studienjahr in Vollzeit und englischer Sprache.

www.fh­kufstein.ac.at

Andreas Huber, Geschäftsführer fh gesundheit
Mario Döller, Rektor FH Kufstein Tirol

Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein

Was es Neues an der KPH Edith Stein gibt

Die KPH Edith Stein blickt auf eine lange Tradition in der Ausbildung von Lehrpersonen zurück. Bereits seit über 180 Jahren bilden die KPH Edith Stein und ihre Vorgängerinstitutionen Lehrpersonen in Tirol aus. In den letzten Jahren wurde das Angebot stark erweitert. Zusätzlich zur Ausbildung für Lehrpersonen aller Fächer und Schulstufen bietet die KPH Edith Stein nun auch Studien in der Sozialpädagogik und der Elementarpädagogik an. Für bereits im Dienst stehende Pädagog:innen steht ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm zur Auswahl.

Durch Entwicklungen wie Digitalisierung, Globalisierung und Migration stehen Kinder und Lehrkräfte vor neuen Herausforderungen. Um damit Schritt zu halten, startete die Volksschullehrerausbildung in diesem Studienjahr in überarbeiteter Form. Angehende Volksschullehrkräfte erwarten mehr Praxis, ein Fokus auf Persönlichkeitsbildung sowie neue Schwerpunkte. Mit dem Schwerpunkt Schulsozialpädagogisches Handeln bietet die KPH Edith Stein eine österreichweit einzigartige Vertiefung an. Lehrpersonen lernen, wie sie Kinder in ihrer sozialen, emotionalen und persönlichen Entwicklung unterstützen und eine positive Klassengemeinschaft fördern.

Auch das Studium Lehramt Sekundarstufe für den Altersbereich der 10- bis 19-jährigen Jugendlichen wurde überarbeitet. Dieses startet mit Herbst 2026 in der neuen Form und dauert zukünftig fünf Jahre statt bisher sechs.

www.kph­es.at

MCI

30 Jahre MCI – mit Blick auf ein ganz besonderes Jahr

Am 24. und 25. März finden die nächsten Online-Infosessions statt.

2026 begeht das MCI sein 30-jähriges Gründungsjubiläum mit einem spannenden Programm und dem akademischen Festakt am 12. Juni als Höhepunkt. Mit dem vom Land Tirol geförderten Zertifikats-Lehrgang für Digitalisierungs- & Automatisierungsmanagement bieten wir ein attraktives Weiterbildungsprogramm für die Tiroler Industrie. Start ist am 6. Februar. Neu gestaltete Kurzprogramme in den Bereichen Business AI, Corporate Sustainability & EU-Taxonomie und Green Transition & ESGManagement ergänzen unser breit gefächertes Portfolio.

Unser technisches Studienangebot in Lienz erfreut sich enormer Nachfrage und nimmt auch heuer wieder 20 Studierende auf. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Bewerbung.

Auch unsere umfassenden akademischen Kooperationen wachsen nicht nur in der Zahl. Aufgrund des hohen Renommees zählen auch Eliteunis wie Yale, UCLA, University of Michigan, University of Science & Technology of China, Chongqing University, European Business School, ESCP und Tec de Monterrey zu unseren Partnerhochschulen.

Die nächsten Online-Infosessions am 24. und 25. März bieten die ideale Gelegenheit, sich bequem von zu Hause aus über Studium und Weiterbildung an der Unternehmerischen Hochschule® zu informieren.

www.mci.edu/online­infosession

© KPH Edith Stein, MCI/Barbara Koller, MUI/D. Bullock
Nikolaus Janovsky, Rektor KPH Edith Stein
Andreas Altmann, Rektor MCI

Medizinische Universität

Innsbruck

Neues Erweiterungsstudium: Klinische Ernährungs- und Präventionsmedizin

Die Medizinische Universität Innsbruck ist die größte Ausbildungseinrichtung für medizinische Studien in Westösterreich. Seit Herbst 2025 wird auch das Erweiterungsstudium Klinische Ernährungs- und Präventionsmedizinangeboten – viersemestrig begleitend zum Studium der Human- oder Zahnmedizin. Denn

TAG DER OFFENEN TÜR

13.März 2026

15:00–18:00 Uhr Bachelor-

Seit Herbst 2025 wird das Erweiterungsstudium Klinische Ernährungs- und Präventionsmedizin angeboten.

der Univ.-Klinik für Innere Medizin I, zusammen. Als Studiengangsleiterin freut sie sich über das große Interesse der Studierenden schon zum Start des neuen Angebots: „Mit über 100 Inskriptionen wurden die Erwartungen deutlich übertroffen.“

Die Studierenden vertiefen in diesem Erweiterungsstudium etwa ihr Wissen über Essstörungen oder über Ernährung bei Allergien und Unverträglichkeiten. Was die Prävention von Erkrankungen betrifft, vermittelt das Studium unter anderem Kenntnisse über Ernährung, Bewegung und Sport, mentale Gesundheit oder Impfungen. „Das erlangte Wissen kann in fast

ZUKUNFT MIT BILDUNG

LEHRER:IN & PÄDAGOG:IN werden

Susanne Kaser, Studiengangsleiterin Klinische Ernährungs- und Präventionsmedizin

Pädagogische Hochschule

Tirol (PH Tirol)

Lehramtsausbildungen mit Innovationskraft und Zukunftschance

An der PH Tirol werden ca. 1.500 Studierende für alle Lehr- und weiteren pädagogischen Berufe ausgebildet. Im Wintersemester 2026 startet erstmals das BA-Studium Elementarpädagogik, das Maturant:innen in sechs Semestern zu pädagogischen Fachkräften in Kindergarten und -krippe ausbildet. Module wie Personal Mastery stärken nicht nur die eigene Persönlichkeit, sondern auch die professionelle Haltung. Eine optimale Praxisverzahnung ermöglicht von Beginn an, Theorie in realen Settings anzuwenden. Drei Lehramtsstudien punkten ab Herbst außerdem mit zukunftsweisenden neuen Curricula: Die Lehramtsstudien Fachbereich Ernährung und Fachbereich Information und Kommunikation (Angewandte Digitalisierung) fokussieren neben spezifischen Aspekten, wie praktische, kreative und wissenschaftliche Facetten des Kulinarischen bzw. der digitalen Medienarbeit & Gestaltung –auf (digitale) Lebenswelten Jugendlicher, kokreatives Arbeiten und kreative Denkstrategien. Die Ausbildung für Berufsschullehrer:innen setzt vertiefende Schwerpunkte auf Psychologie, ethische und rechtliche Aspekte.

Bereits im Sommersemester 2026 startet eine neue Ausbildung für die Arbeit an Polytechnischen Schulen, die spannende Kooperationen mit Wirtschaft und Berufsschulen für alle technischen Fachbereiche bereithält. Ein Medientalk mit Corinna Milborn am 11. März stellt Medienund Demokratiebildung ins Rampenlicht. Am 13. März lassen sich Campus, Atmosphäre und Studienangebote beim Tag der offenen Tür live erleben. www.ph­tirol.ac.at

Der Tag der offenen Tür an der PH Tirol findet am 13. März statt.

UMIT

Privatuniversität UMIT TIROL startet im Herbst 2026 Masterstudium Psychotherapie

Vorbehaltlich der Genehmigung durch die „AQ Austria – Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung“ fällt an der UMIT TIROL im Oktober 2026 der Startschuss für das Masterstudium Psychotherapie. Das viersemestrige Studium mit dem Abschluss Master of Science in Psychotherapie ist integraler Bestandteil der akademischen Psychotherapieausbildung und vermittelt eine wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Ausbildung gemäß dem österreichischen Psychotherapiegesetz 2024 (PThG 2024). Es bereitet gezielt auf eine berufliche Tätigkeit als Psychotherapeut:in, z. B. in eigener Praxis oder einer Einrichtung der Psychiatrie, Psychosomatik oder Rehabilitation, vor. Das viersemestrige Vollzeitstudium ist so konzipiert, dass geringfügige Beschäftigung oder Praktika neben dem Studium möglich sind. Es kombiniert Kleingruppenübungen, Vorlesungen, Seminare, Selbsterfahrung, Supervision, klinische Praktika und eine empirische Masterarbeit. Zugelassen werden u. a. Personen mit einem abgeschlossenen Bachelorstudium (180 ECTS) in Psychotherapie, Psychologie oder Soziale Arbeit, mit einem facheinschlägigen Masterabschluss mit ergänzenden 60 ECTS in Sozialer Arbeit oder Personen mit Berufsberechtigung in einem gehobenen medizinisch-technischen Dienst, der Gesundheits- und Krankenpflege oder als Hebamme.

www.umit­tirol.at/psychotherapie

Margit Raich, Rektorin UMIT
Regine Mathies, Rektorin Pädagogische Hochschule Tirol

Universität Innsbruck

Ausbau des Masterangebots

Die Universität Innsbruck baut ihr Masterangebot kontinuierlich aus und setzt damit klare Akzente für eine zukunftsorientierte akademische Ausbildung.

Mit über 60 Masterstudienrichtungen bietet sie ein breites und vielfältiges Angebot, das laufend weiterentwickelt wird – insbesondere im englischsprachigen Bereich, der gezielt erweitert wird.

Die Masterstudien Digital Society, Social Innovation and Global Citizenship sowie Biomedical Life Sciences starten bereits in ihre zweite Runde, zusätzlich kommen ab dem WS 2026/27 die Studien Psychotherapie und International Management hinzu. Mit dem Master Peace & Conflict Studies bietet die Universität Innsbruck darüber hinaus ein Studienprogramm an, das an anderen Hochschulen kaum zu finden ist. Trotz der großen Auswahl gibt es im Verhältnis nur wenige Aufnahmeverfahren, was den Zugang zum Masterstudium erleichtert.

Orientierung bietet die Universität Innsbruck mit den Masterweeks von 16. bis 27. März 2026. Die Online-Veranstaltungsreihe informiert umfassend über Studienwahl, Zulassungsvoraussetzungen, Studieninhalte und berufliche Perspektiven. Einige Sessions werden aufgezeichnet und stehen auch im Nachhinein zur Verfügung. So schafft die Universität Innsbruck transparente Einblicke und unterstützt Studierende bei wichtigen Entscheidungen für ihre akademische Zukunft.

www.uibk.ac.at/de/studium

Die führende Tourismusschule über den Dächern Innsbrucks - modern, praxisorientiert & international.

Höhere Lehranstalt für Tourismus mit drei Ausbildungszweigen

In 5 Jahren Reife- und Diplomprüfung sowie 4 Lehrabschlüsse

Praxisfachschule „Kulinarische Meisterklasse“

In 3 Jahren zum/zur Hotelkaufmann/-frau und 3 Lehrabschlüsse

Koch/ Köchin

Hotel- und GastgewerbeassistentIn

Restaurantfachkraft

Aufbaulehrgang „Kulinarik trifft Management“ Nach mittlerer berufsbildender Schule oder Lehre in 3 Jahren zur Matura und zum/zur Touristikkaufmann/-frau

NEUER WOHNCAMPUS mit Schülerlounge, Villa Vital und Fitnessclub

Veronika Sexl, Rektorin Uni Innsbruck
VILLA BLANKA international VILLA BLANKA office digital VILLA BLANKA touristal

Weiterbildung gerade jetzt!

Schauen wir uns die Wirtschaftsprognosen der letzten Jahre an, so finden wir immer einen Grund, warum eine Weiterbildung verschoben werden sollte.

Aktuell ist sowieso alles im Umbruch von wegen KI, und da ist es wohl besser, man wartet erst einmal ab?

as Gegenteil ist der Fall – Bildung ist immer der richtige Weg! Sie hilft uns beim Erhalt des bisherigen Arbeitsplatzes genauso wie beim Bewältigen von zukünftigen Herausforderungen. Sogar die allseits heraufbeschworene Resilienz können wir durch sie erreichen, denn Bildung gibt uns Sicherheit und Zuversicht. Und es gibt immer Wege, aber manchmal sind sie nicht die direkten oder müssen mühsam gefunden werden. Ernst Haunholter, der Leiter der Bildungsabteilung in der AK Tirol, gibt einen Überblick über mögliche Wege und Förderungen, auch anhand von Beispielen. Bildung dürfen wir nicht als statischen Begriff sehen, sondern sollten ständig daran arbeiten – ob wir es Bildung, Weiterbildung oder den zweiten Bildungsweg nennen. „Mit dem Wegfall der Bildungskarenz verloren wir eine wichtige Stütze im österreichischen Weiterbildungswesen und viele Wege scheinen nun unmöglich zu sein. Gerade in dieser Situation ist es nochmals wichtiger, sich umfassend zu informieren und ausreichend beraten zu lassen. Vielleicht gibt es andere Fördermöglichkeiten oder es ist sinnvoll, mit etwas anderem zu starten“, betont Ernst Haunholter. „Deshalb ist gerade jetzt eine gute Bildungs- und Berufsberatung unumgänglich, um sich über mögliche finanzielle Unterstützungen und Förderungen zu informieren und deren Abläufe korrekt einhalten zu können.“

Bei den Förderungen im Bildungsbereich unterscheidet man grundsätzlich zwischen Kurskosten und Lebenshaltungskosten. Kurskostenförderung gibt es z. B. von Land Tirol, AMS und AK Tirol, aber auch eine Unterstützung vom Arbeitgeber ist möglich. Förderungen bei den Lebenshaltungskosten sind z. B. das Fachkräftestipendium, die Studienbeihilfe und die Ausbildungsbeihilfe vom Land Tirol.

Fälle:

BEISPIEL

1:

Mit der Studienberechtigung auf die Uni

Ein Elektrotechniker möchte nach sechs Jahren Berufserfahrung an der Universität Informatik studieren. Er hat keine Matura, da er aber alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, kann er über eine Studienberechtigungsprüfung eine eingeschränkte Studienberechtigung erwerben. Dafür sind fünf Einzelprüfungen abzulegen, der Zeitaufwand hierfür beträgt durchschnittlich ein Jahr. Er hat gehört, dass er dafür in Bildungskarenz gehen könnte.

Die Bildungskarenz gibt es leider nicht mehr, aber in der Beratung erfährt er mögliche Wege: Das Nachfolgemodell der ehemaligen Bildungskarenz, die Weiterbildungszeit kann frühestens mit 8. 6. 2026 beantragt werden und es ist noch ungewiss, welche Ausbildungen und Personen die Förderung erhalten. Diesbezüglich raten wir, direkt mit dem AMS Kontakt aufzunehmen.

Erwachsenenbildungseinrichtungen bieten kostenpflichtige Vorbereitungskurse für die Einzelprüfungen an. Am Ende der jeweiligen Vorbereitungskurse kann der Elektrotechniker nach Ablegung einer Einzelprüfung bei der AK Tirol einen Antrag auf eine Unterstützung im Rahmen der AK Zukunftsaktie stellen und bis zu 30 % der Kursförderung zurückerhalten. Während der Vorbereitung auf die Studienberechtigungsprüfung kann

bereits die staatliche Studienbeihilfe beantragt werden (dies ist auch während des anschließenden Studiums möglich). Nach vier Jahren gibt es die Studienbeihilfe nach Selbsterhalt, bei der das Einkommen der Eltern keine Rolle mehr spielt.

Weiterbildungszeit

Eine Weiterbildungszeit oder Weiterbildungsteilzeit können Sie seit 1. 1. 2026 für die Dauer der Aus- und Weiterbildung in Anspruch nehmen, wenn

• Sie karenziert sind,

• nicht der Ausbildungspflicht unterliegen und

• während der letzten 26 Wochen vor Ausbildungsbeginn kein Kinderbetreuungs- oder Wochengeld in Anspruch genommen haben.

Wenn Ihr Einkommen unter der halben ASVG-Höchstbeitragsgrundlage von 3.465 € (Wert 2026) liegt, ist für die Weiterbildungsbeihilfe eine Bildungsberatung bei einem BerufsInfoZentrum des AMS erforderlich.

ACHTUNG: Die Aus- und Weiterbildung muss arbeitsmarktrelevant und überbetrieblich verwertbar sein. Genauere Details sind erst in Ausarbeitung, und voraussichtlich (laut AMS) ist die Beantragung der Beihilfe ab 8. 6. 2026 möglich.

BEISPIEL 2:

Der Lehrabschluss soll nachgeholt werden

Eine junge Frau Mitte zwanzig arbeitet seit ihrem Lehrabbruch in einer Drogerie. Da ihr die Arbeit dort sehr gut gefällt, will sie die Lehrabschlussprüfung zur pharmazeutisch­kaufmännischen Assistentin nachholen und sich mittels Vorbereitungskurs dafür wappnen. Die Kosten dafür liegen bei ca. 2.800 €. Hierfür kann sie beim Amt der Tiroler Landesregierung das Bildungsgeld Update für eine Kurskostenförderung beantragen. Je nach Einkommen ist so eine Förderung zwischen 20 und 30 % der Kurskosten möglich und nach positiv abgelegter Lehrabschlussprüfung gibt es je nach Einkommen noch einen Bildungsbonus zwischen 10 und 20 %. Nach der abgelegten Lehrabschlussprüfung kann zusätzlich noch die AK-Zukunftsaktie mit bis zu 30 % Förderung bean tragt werden. Somit ist eine gesamte Kurskostenförde rung von bis zu 80 % möglich.

BACHELOR

Betriebswirtschaft Online

Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie Online

Bio- & Lebensmitteltechnologie

Business & Management

Digital Business & Software Engineering

Management, Communication & IT

Management & Recht

Mechatronik

Medizin-, Gesundheits- & Sporttechnologie

Smart Building Technologies

Soziale Arbeit

Sozial-, Gesundheits- & Public Management

Unternehmensführung, Tourismus- & Freizietwirtschaft

Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik

Wirtschaft & Management

Wirtschaftsingeneurwesen

MASTER

Biotechnology

Business Psychology & Management

Digital Business & Software Engineering

Entrepreneurship & Tourism

European Health Economics & Management

International Business & Law

International Business & Management

International Health & Social Management

Lebensmitteltechnologie & Ernährung

Management, Communication & IT

Mechatronics – Smart Technologies

Mechatronik – Automation, Robotics & AI

Medical & Sports Technologies

Soziale Arbeit, Sozialpolitik & -management

Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik Wirtschaftsingeneurwesen

EXECUTIVE EDUCATION

PhD Program for Executives

MSc | DBA Double Degree Program

MBA General Management

MBA Health Management*

MBA International Management

MSc Management & Leadership

LL.M. Digitak Business & tech Law

LL.M. Compliance & Corporate Governance

BA General Management

Zertifikats-Lehrgänge

Micro-Credentials

Management-Seminare

Technische Weiterbildung

Maßgeschneiderte Programme

Deutsch Englisch Vollzeit Online Berufsbegleitend Dual Campus Lienz

* Starttermin auf Anfrage

BEISPIEL 3:

Beruflicher Umstieg mit Auffrischung und KITools für die Bewerbung

Eine junge Mutter meldet sich bei der AK Bildungs Berufsberatung für Wiedereinsteigerinnen zu ihrem letzten Dienstgeber leider nicht zurückkeh ren kann. Das frühere Team besteht in dieser Form nicht mehr und sie braucht einen Job, der zu den angebotenen Kinderbetreuungszeiten passt, denn bisher war sie Teamleiterin und beruflich viel unterwegs. Sie möchte die Chance jetzt nutzen, sich beruflich verändern und neu orientieren. In der Beratung werden gemeinsam berufliche Vorstellungen und Rahmenbedingungen geklärt und ihre Kompetenzen und Interessen besprochen. Es zeigt sich dabei, dass eine Auffrischung der Computerkenntnisse sowie das Erlernen von KI-Tools für die Bewerbung im ersten Schritt sehr hilfreich sein könnten. Die kostenlose Kinderbetreuung, die während der Kurszeiten am BFI-Innsbruck angeboten wird, ermöglicht es ihr, gleich mit dem Kurs zu starten und dann direkt in die Bewerbungsphase überzugehen.

BEISPIEL 4:

Elementarpädagogik –Fachkräftestipendium

Eine 28-jährige HAK-Absolventin möchte nach mehreren Berufsjahren eine Umorientierung als pädagogische Fachkraft vornehmen. Die geplante Ausbildung am Kolleg für Elementarpädagogik wird derzeit beim AMS in der förderbaren Liste für das Fachkräftestipendium gelistet. Bei Erfüllung der weiteren Voraussetzungen könnte für sie eine Mindestförderung im Monat von rund 1.230 € (Tagessatz mind. 41 €; Stand: 2026) möglich werden, inklusive Versicherungsleistung.

Nach der Beratung kümmert sie sich sofort um einen Beratungstermin beim AMS, der vor Ausbildungsstart stattfinden muss. Dort erhält sie nähere Informationen u. a. zur Zielgruppe der Förderung, zur Mindestanforderung für die Ausbildung, und mit der AMS-Beraterin klärt sie gleich ab, ob ihre bisherigen Bildungsabschlüsse der Förderung nicht im Wege stehen. Durch die rechtzeitige Förderabklärung und Antragstellung vor Beginn der Ausbildung kann sich die 28-Jährige die monatliche Absicherung mittels Fachkräftestipendium für die Umschulung zur Elementarpädagogin sichern und freut sich auf ihre neue Herausforderung.

Gesundheitsberufe haben Zukunft

Mit deinen sozialen Kompetenzen und unseren fundierten Ausbildungen scha st du die Basis für eine sichere beru iche Zukunft.

P egeberufe

 Pflegeassistenz

 Pflegefachassistenz

Gesundheitsberufe

 Von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

 Heimhilfe

 Sonderaus- und Weiterbildungen

Massageausbildungen

 Heilmasseur:in

 Medizinische:r Masseur:in

 Dipl. Gesundheits- und Fitnesstrainer:in

Medizinische Assistenzberufe

 Medizinische Fachassistenz

 Desinfektionsassistenz

 Gipsassistenz

 Laborassistenz

 Obduktionsassistenz

 Operationsassistenz

 Operationstechnische Assistenz

 Ordinationsassistenz

 Röntgenassistenz

 Zahnärztliche Assistenz

Weitere Informationen

Land Tirol, Abt. Gesellschaft und Arbeit, Arbeitsmarktförderung:

Studienbeihilfenstelle: www.stipendium.at

Online-Datenbank für Studierende: www.grants.at

Schülerbeihilfenstelle: https://bildung­tirol.gv.at/ service/beihilfen

AMS Tirol: www.ams.at/tirol

AK Tirol: www.ak­tirol.com

Tiroler Bildungskatalog: www.tiroler­bildungskatalog.at

Sammlung von Fördergebern: https://www.tirol.gv.at/ arbeit­wirtschaft/arbeit/ arbeitsmarktfoerderung/ foeam

Datenbank der Bildungsförderungen: www.kursförderung.at

Weiterbildungsbonus Fachkräftestipendium

Das Land Tirol fördert zusammen mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die trotz Beschäftigung von Armutsgefährdung betroffen sind. So können erwerbstätige Personen, deren Haushaltseinkommen unter oder an der Armutsgefährdungsschwelle ist, den Weiterbildungsbonus in Anspruch nehmen. Alle Maßnahmen bei anerkannten Bildungsträgern des Amtes der Tiroler Landesregierung, die der Aus- und Weiterbildung dienen oder zur Anerkennung von Berufsabschlüssen führen, werden damit gefördert.

Interessierte müssen sich spätestens vier Wochen vor Kursbeginn bei einer anerkannten Bildungsberatungsstelle (zum Beispiel AK Tirol, Bildungsinfo, BIZ des AMS) melden und dort einen Bildungsplan erstellen. Pro Fördernehmer werden maximal 90 % der Kurskosten in Höhe von höchstens 3.000 € übernommen.

ACHTUNG: Die Förderung ist einkommensabhängig. Eine Förderung ist nur möglich, wenn das monatliche Haushaltseinkommen des Vorjahres (1/12 des jährlichen Familieneinkommens im Sinne der Rahmenrichtlinie) die in der Richtlinie festgesetzten Einkommensgrenzen nicht übersteigt

Das Fachkräftestipendium ist eine monatliche Förderung des AMS und bietet arbeitslosen und karenzierten Beschäftigten die Möglichkeit, sich in einem vom AMS gelisteten Mangelberuf höher qualifizieren zu lassen. Die Förderung beträgt monatlich mind. 1.230 € (Tagessatz mind. 41 €; Stand: 2026), inklusive Versicherungsleistung. Für das Fachkräftestipendium müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden, wie z. B. eine vorhergehende mindestens vierjährige arbeitslosenversicherungspflichtige Beschäftigung innerhalb der letzten 15 Jahre. Die aktuelle Liste der förderbaren Berufsausbildungen, darunter zählen Berufe aus den Bereichen MINT, Handwerk und Gesundheit, liegt beim AMS auf. Vor Ausbildungsbeginn ist ein verpflichtendes Beratungsgespräch beim AMS zwingend erforderlich. Wichtig ist, gegenüber dem AMS auch die bisherigen Bildungsabschlüsse zu erwähnen, da das Fachkräftestipendium für höher qualifizierte Personen, z. B. mit einem vorhandenen Studienabschluss, das Fachkräftestipendium nicht infrage kommt. Weitere Informationen zum FKS finden Sie auf der AMS-Homepage unter Fachkräftestipendium » alle wichtigen Details | AMS, für Detailfragen wenden Sie sich direkt an die regionale AMS-Geschäftsstelle.

Die fh gesundheit bietet Ihnen

zahlreiche Bachelor- und Masterprogramme sowie Weiterbildungsund Spezialisierungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich an. fhgesundheit wir bilden die zukunft

P Bachelor-Programme

■ Augenoptik

■ Biomedizinische Analytik

■ Diaetologie

■ Ergotherapie

■ Gebärdensprachdolmetschen

■ Gesundheits- und Krankenpflege

■ Hebamme

■ Logopädie

■ Physiotherapie

■ Radiologietechnologie

P Master-Programme

■ Advanced Practice Physiotherapy

■ Applied Clinical Embryology Neu!

■ Master of Business Administration im Gesundheitswesen

P CAS-Lehrgänge

■ Applied Clinical Embryology Neu!

■ Gesunde und nachhaltige Ernährung

■ Moderne Verfahren in der Optometrie

P 16 Akademische Lehrgänge

Kurskostenförderung AK unterstützt Pflegeabschlüsse

Mit dem Bildungsgeld Update oder dem Sonderprogramm Weiterbildungsbonus vom Land Tirol können Kurskosten gemindert werden. Die beiden Arbeitnehmerförderungen sind einkommensabhängig und die Fristen für die Antragstellung müssen dringend eingehalten werden. Details zu den Fördervoraussetzungen erhalten Sie bei der zuständigen Förderstelle des Landes Tirol, in der Abteilung Gesellschaft und Arbeit unter der Tel. 0512/508 807804 oder gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at.

Für AK-Mitglieder in Tirol gibt es die Kurskostenförderung „Zukunftsaktie“. Im digitalen Tiroler Bildungskatalog können Sie sich einen Überblick über förderbare Kurse, die mit dem AK-Logo ausgewiesen sind, verschaffen (www.tiroler­bildungskatalog.at). AK-Mitglieder können nach Kursende bis zu 30 % der Kurskosten bis max. 1.300 € zurückbekommen. Die Antragsformulare und die dazugehörenden Förderdetails liegen in allen Tirolern AK-Bezirkskammern auf oder sind auf der AKTirol-Homepage zu finden. Telefonisch können Sie sich aber auch direkt in der Bildungspolitischen Abteilung der AK Tirol unter 0800 55 22 55 – 1515 erkundigen. Die AK-Tirol-Kurskostenförderung hat keine Alters- oder Einkommensgrenzen.

Mit bis zu 1.200 Euro honoriert die AK Tirol den Abschluss einer Pflegegrundausbildung, die ab dem 1. Jänner 2020 erworben wurde.

Absolvent:innen der Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz sowie des Diploms/Bachelors der Gesundheitsund Krankenpflege können mit dem entsprechenden Qualifikationsnachweis bei der Arbeiterkammer Tirol

AK Beratungs- und Bildungsprogramm für Wiedereinsteigerinnen

Wenn Mütter wieder in den Beruf einsteigen, kann das für die gesamte Familie eine große Veränderung bedeuten: Die Kinderbetreuung muss gut geregelt sein und es braucht einen passenden Arbeitsplatz, der auch den Kompetenzen und Interessen der Wiedereinsteigerinnen entspricht. Mütter stecken für mehrere Monate oder auch Jahre beruflich zurück und leisten einen Großteil der unbezahlten Care-Arbeit für unsere Gesellschaft. Deshalb ist es der AK Tirol ein wichtiges Anliegen, Mütter beim Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Familienzeit zu unterstützen.

Mit individueller Beratung zur beruflichen Rückkehr, Neuorientierung, Fördermöglichkeiten für Ausund Weiterbildung sowie einem maßgeschneiderten Kursprogramm am BFI Tirol können sich Mütter gezielt auf ihren Wiedereinstieg vorbereiten. Dabei geht es immer um die Frage: „Was kann ich und wo möchte ich hin?“ Oft zeigt sich, dass manche Mütter nur eine Auffrischung benötigen, während andere die Karenz als Chance nutzen und beruflich einen völlig neuen Weg einschlagen. Wer dieses Angebot als AK­Mitglied nutzen möchte, erhält nähere Infos unter: www.wiedereinstieg.tirol.

In 4 Semestern zum kreativen Traumberuf

Die Werbe Design Akademie fördert die Entfaltung und Professionalisierung kreativer Talente. Mit langjähriger Erfahrung bieten wir einen praxisorientierten Weg, um Ihre Fähigkeiten als Grafik- oder Mediendesigner:in zu entwickeln und zu perfektionieren!

Schauen Sie in die renommierteste Kreativausbildung Westösterreichs am Tag der offenen Tür

24.04.26 | Fr, 09:00-15:00 | Innsbruck Bewerbungstage

06.05.26 | 19.05.26 | 10.06.26 | 17.06.26 | jeweils 13:00-17:30

Heiß begehrt

In vielen Branchen in Österreich fehlen gut ausgebildete Fachkräfte – auch in Tirol ist dieser Mangel weiterhin spürbar. Wer über die richtigen Qualifikationen zur richtigen Zeit verfügt, kann sich stabile Perspektiven am Arbeitsmarkt sichern – selbst in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.

Das Fachkräftebarometer des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) und des Arbeitsmarktservice (AMS) zeigt, wo aktuell die größten Engpässe bestehen. Vierteljährlich liefert es einen Überblick darüber, welche Branchen besonders gefragt sind. In Tirol standen im dritten Quartal 2025 diese fünf Berufsgruppen im Mittelpunkt:

Elektroinstallateur:in ­monteur:in

194

freie Stellen (Fachkräfteengpass 1)

Kellner:in

112

freie Stellen (Fachkräfteengpass 1)

Gaststättenköch:in

183

freie Stellen (Fachkräfteengpass 1)

Kraftfahrzeugmechaniker:in

100 freie Stellen (Fachkräfteengpass 2)

Maurer:in

99

freie Stellen (Fachkräfteengpass 2)

Während in ganz Österreich vor allem Pflegekräfte fehlen, konzentriert sich der Fachkräftemangel in Tirol verstärkt auf die Gastronomie und Hotellerie – Branchen, die das ganze Jahr über händeringend nach Personal suchen.

Sinnvoll.

Mach dich stark für saubere Mobilität –in einem spannenden Lehrberuf bei den IVB.

Für das Lehrjahr 2026/2027 suchen wir Lehrlinge für die Bereiche:

Betriebslogistik

Reinigungstechnik

Mechatronik

Koch/Köchin

Jetzt bewerben!

Welches Masterstudium passt zu mir?

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Wie läuft die Zulassung ab?

Wie stehen meine Berufschancen?

Wir haben die Antworten auf Deine Fragen!

Bei unseren Master Weeks im März informieren wir

Dich online zu unseren Masterstudien!

Wir denken weiter. Seit 1669 www.uibk.ac.at/studium

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