

Der Gravity Code
Der Balanceakt zwischen Mut und Kontrolle, zwischen Risiko und Perfektion
Den Gravity Code zu entschlüsseln –darum geht es für die Athleten bei den Hahnenkamm-Rennen, dem traditionsreichen Aushängeschild im alpinen Wintersport. Wer das richtige Maß zwischen Mut und Kontrolle, zwischen Risiko und Perfektion findet, um Mausefalle, Seidlalm und Hausbergkante zu bezwingen, wird in Kitzbühel belohnt. Dieser Herausforderung stellen sich die Athleten auch in diesem Jahr bei der 86. Auflage der Hahnenkamm-Rennen.
Bei allen Konstanten, die die Traditionsrennen mit sich bringen, stehen sie vor allem aber auch seit jeher für Veränderung – in jeder Hinsicht. Kitzbühel hat nicht nur mitgehalten auf allen Entwicklungsebenen, sondern gilt als Vorreiter technischer Entwicklungen im Skisport und im Sport-Entertainment. Genau diese Aspekte möchten wir in diesem Jahr mit dem KITZ-RACE-Inside beleuchten.
Die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz und technologischem Fortschritt spiegeln sich auch bei den Hahnenkamm-Rennen wider. Die KI sagt über das Streif-Wochenende in Kitzbühel: „Die Hahnenkamm-Rennen sind mehr als ein Sportevent: Sie sind ein gesellschaftliches Spektakel mit internationaler Strahlkraft, bei dem sich Sport, Glamour, Luxus und Networking perfekt verbinden. Für Prominente ist es die ideale Mischung aus Prestige, Party und Publicity.“
Wir können dieser Beschreibung folgen, fügen aber noch einige Informationen hinzu, die wir gerne mit Ihnen und der KI in diesem KITZ-RACE-Inside teilen wollen. Was sind die Voraussetzungen für den Erfolg der Hahnen-

kamm-Rennen? Wir beantworten Fragen zum Einsatz von Kameras und Drohnen, innovativer Helmtechnologien zum Schutz der Athleten, zur Verbesserung der Skitechnologie durch den Einsatz neuer Materialien, zu den Ingenieuren und Marken, die eine wesentliche Rolle für den Fortschritt im alpinen Sport innehaben. Und last, but not least wollen wir die Frage beantworten, wie die Technologie hinter der präzisen Schneeund Eisverarbeitung funktioniert und nachhaltigen Ansprüchen genügt.
Es gibt eine weitere Konstante – die Hahnenkamm-Rennen sind der Business- und Sporthub mit Lagerfeuer-Atmosphäre. Die Menschen kommen in Zeiten des Wandels gerne zusammen, das reale Erlebnis bleibt unersetzbar für die Fans, Zuschauer und die gesamte Branche. Medien, Influencer und Content Creator aus der Sport-, Fashion- und Entertainmentbranche sind vor Ort und machen die Hahnenkamm-Rennen zu dem, was sie sind. Die Atmosphäre wirkt sich auch auf die Sportler aus, um die sich alles dreht.
Zum Hahnenkamm-Wochenende gehört immer auch eine gute Portion Unberechenbarkeit: Wer gewinnt? Welche Wetterbedingungen beeinflussen die Abläufe? Welche Überraschungen hält dieses eine Januar-Wochenende bereit, an dem so viele Freunde, Bekannte und vertraute Gesichter zusammenkommen?
Wir freuen uns, dass wir die HahnenkammRennen mit Ihnen an diesem Wochenende gemeinsam erleben dürfen.
Robert und Marco




Impressum:
Medieninhaber: target group publishing gmbh
Brunecker Straße 1 6020 Innsbruck
Geschäftsführung:
Michael Steinlechner
Herausgeber: WWP Weirather-Wenzel & Partner AG Industriering 3 9491 Ruggell
Fürstentum Liechtenstein
Projektleitung WWP:
Samuel Saxer
Christina Höller
Redaktion:
Lisa-Maria Schwarzenauer (Ltg.)
Michaela Ehammer
Anna Füreder
Barbara Kluibenschädl
Haris Kovacevic
Thomas Mair
Pascal Pali
Markus Wechner
Leonie Werus
Layout & Design: Thomas Bucher
Cover-Art: Jennifer Kiktenko
Fotos: siehe S. 180
Lektorat: Verena Zankl
Anzeigen: target group WWP
Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Horn
100 Ruhe vor und nach dem Sturm
110 Fotostrecke: Zwischen Licht und Schatten
126 Fans im Bann der Streif
140 Das Rennen um das schönste Plakat
152 Schwerelos durch die Nacht
168 Mehr als nur Likes

Audi Vorsprung durch Technik







Goosebumps for all the right reasons.




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Stromverbrauch kombiniert: 19-22,6 kWh/100 km. CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km. Symbolfoto. Stand 12/2025. Marcel Hirscher, 8-facher Gesamtweltcup-Sieger




Programm
Dienstag, 20. Jänner
11:30 Uhr: Abfahrtstraining, Streif
13:30 Uhr: Training Longines Future Hahnenkamm Champions, Ganslern
Mittwoch, 21. Jänner
10:15 Uhr: Longines Future Hahnenkamm Champions –JUNIORS Slalom
1. Lauf, Ganslern
11:30 Uhr: Abfahrtstraining, Streif (optional)
13 Uhr: KITZ-Insights, KITZ-CHALET im KITZ-RACE-Club
13:30 Uhr: Longines Future Hahnenkamm Champions – JUNIORS Slalom 2. Lauf, Ganslern, anschließend Siegerehrung, Zielgelände
nur mit Einladung
Donnerstag, 22. Jänner
11:30 Uhr: Abfahrtstraining, Streif (optional)
19 Uhr: KITZCONNECT, KITZ-CHALET im KITZRACE-Club
Freitag, 23. Jänner
11:30 Uhr: Super-G, anschließend Siegerpräsentation, Zielgelände
15 Uhr: KITZ-RACE-Talk, KITZ-LOUNGE im KITZRACE-Club
18 Uhr: Startnummernverlosung Abfahrt, Zielgelände/Zielhaus
18:30 Uhr: Siegerehrung Super-G, Zielgelände/ Zielhaus
Samstag, 24. Jänner
11:30 Uhr: Hahnenkamm-Abfahrt, Streif, anschließend Siegerpräsentation, Zielgelände
Ca. 14 Uhr: KITZCHARITY-Trophy, Streif Zielgelände
18 Uhr: Startnummernverlosung Slalom, Streif Zielgelände/ Zielhaus
18:30 Uhr: Siegerehrung HahnenkammAbfahrt, 2026“, Streif Zielgelände
21 Uhr: KITZ-RACEParty 2026, KITZRACE-Club
Sonntag, 25. Jänner
10:30 Uhr: HahnenkammSlalom 1. Lauf, Ganslern
13:30 Uhr: HahnenkammSlalom 2. Lauf, Ganslern, anschließend Siegerehrung Slalom, Zielgelände



Kitz
Bausteine einer Legende
Eine legendäre Piste, waghalsige Athleten, rauschende Partys und leidenschaftliches Publikum sind die großen Zutaten für das Hahnenkamm-Wochenende. Es braucht aber natürlich mehr: Ein Blick auf die vielen kleinen und großen Dinge, die hinter dem Mythos Hahnen kamm stehen.
Minuten 1:51,58
Streckenrekord (Fritz Strobl, 1997)
Starthöhe: 1.665 m
860 m
Höhenunterschied
Zielhöhe: 805 m
Gesamtlänge 3.312 m

Längster Sprung
bis zu
(Mausefalle)
Maximales Gefälle
Durchschnittliches Gefälle: 27 %
Minimales Gefälle: 2 %
Fliehkräfte
3,1
bis zu
Maximale Geschwindigkeit

Durchschnittsgeschwindigkeit Rekordlauf 106,9 km/h



81.000
Fans waren 2025 in Kitzbühel dabei.
25.000
Menschen buchen am HahnenkammWochenende einen Aufenthalt in Kitzbühel.
700
Medienvertreter aus rund 30 Nationen berichten vor Ort. Ca.
Das Gesamtbudget für die Ausrichtung der Rennen beträgt 12 Mio. Euro.
Für einen reibungslosen Rennablauf sind rund 150 Leute – von Start- und Zielrichter über Rutschkommando bis Sicherheitspersonal – entlang der Strecke per Funk verbunden.

Die Schneedecke der Piste wird gleichmäßig zwischen 40 und 60 cm dick modelliert. Bei Neuschnee sind bis zu 400 Helferinnen und Helfer Tag und Nacht im Einsatz, um die Strecke befahrbar und sicher für die Athleten zu machen.
Videowände zeigen das Spektakel am Gelände.
TV-Türme und 5 Trainertürme stehen entlang der Strecken.
Ebenfalls temporär errichtet werden 67 Büro-Container und 51 WC-Container.
17 km
Sicherheitsnetze
180
Aufprallschutzmatten
155
Airfence-Elemente

... schützen die Athleten (und Publikum neben der Strecke).


Der KITZ-RACE-Club – der jährlich nur für das Hahnenkamm-Wochenende errichtet wird – hat eine Fläche von 4.000 m². Dort findet u. a. die KITZ-RACE-Party statt.
Eingesetzt werden u. a. …
40.000
Gerüstteile
1.490 t Stahl …
60 km Kabel
1.500 m²
Zeltbahnen

16 Tage
dauert der Aufbau des KITZ-RACE-Club in etwa.
Über
200 Personen
sind nur für den Aufbau im Einsatz.




TIROL. ALWAYS THERE FOR YOU.
„Is eh lei a Einbahnstraßn. Da kimmt da koana entgegn.“
Werner Grissmann ehemaliger österreichischer Skirennläufer




























SO SICHER,
Das Thema Sicherheit begleitet den alpinen Skisport seit jeher: Wer sich mit hoher Geschwindigkeit auf steilem, rutschigem Gelände fortbewegt, ist am Limit unterwegs. Seit fast 60 Jahren gibt es deshalb festgeschriebene Regeln, die ständig weiterentwickelt werden. Gutes Material bringt mehr Sicherheit – aber auch neue Herausforderungen.
Ein Überblick über 4.500 Jahre Skigeschichte.
WIE ES GEHT SO SICHER,
WIE ES GEHT
DDie ganz großen Heldengeschichten im Sport folgen einem klassischen biblischen Motiv: Niemand kommt an die Auferstandenen heran. Hermann Maiers 40 Meter weiter Abflug mit Mehrfachsalto im Sturzraum bei der OlympiaAbfahrt von Nagano 1998 und der Doppelweltmeistertitel in Super-G und Riesenslalom wenige Tage später ist als mythischer Moment im modernen Skisport unerreicht.
Aber auch in verwandten Sportarten gibt es solche Momente: Der Skispringer Thomas Morgenstern stürzt 2014 beim Skifliegen am Kulm und bleibt bewusstlos im Zielraum liegen – einen Monat später gewinnt er seine letzte Olympiamedaille, bevor er nach der Saison mit Hinweis auf die schweren Stürze seine Karriere beendet. Die großen Radsportler der Gegenwart sind fast alle schon knapp am Tod vorbeigeschrammt – Jonas Vingegaard in einer Abfahrt der Baskenland-Rundfahrt, Remco Evenepoel im Training bei Brüssel bei einer Kollision mit einem Postauto, Fabio Jakobsen mit einem Sturz im Sprint bei der Polen-Rundfahrt, der ihn ins Koma versetzt. Sie sind alle zurückgekommen. Die gemeinsame Herausforderung bei all diesen Sportarten: Wie schützt man fast ungeschützte Athleten bei hoher Geschwindigkeit vor schweren Stürzen – und wie schützt man die Sportler auch voreinander? Dieses Thema begleitet Hochgeschwindigkeitssportarten, seit es sie gibt, und den alpinen Skisport damit seit mehreren tausend Jahren.
Blick zurück
Der Ski an sich ist 4.500 Jahre alt: So lange ist es her, dass Holzlatten in Norwegen als Fortbewegungsmittel erfunden wurden, um schneller durch die Schneelandschaften zu kommen – allerdings ging es dabei um die Fortbewegung im Flachen und um eine Erleichterung beim Jagen. Organisierte Skiläufe bergab, von denen wir heute gesichert wissen, gibt es erstmals im 17. Jahrhundert mit dem Krainer Bauernskilauf im heutigen Slowenien in der Gegend des heutigen Weltcup-Orts Kranjska Gora. Kurz nach 1850 finden in der norwegischen Region Telemarken, westlich von Oslo, erste Militärübungen

„Von 0 auf 110 in acht Sekunden: Vom leisen Starthaus bis zur steilen Mausefalle in Kitzbühel bleibt keine Zeit zum Überlegen.“

Maler und Skifahr-Pionier: Der Niederösterreicher
Mathias Zdarsky ist für kürzere Latten, die erste moderne Bindung und eine eigene Fahrtechnik verantwortlich.

mit Skiern statt. Die erste dokumentierte Sicherheitsmaßnahme des Skisports taucht hier auf: Zur besseren und sichereren Fortbewegung wird die Skibindung erfunden – allerdings nur vorne. Die ersten dokumentierten Bergab-Skirennen mit Eventcharakter für Publikum zur Unterhaltung finden kurz darauf just in der späteren Hippie-Kommune Christiania in Oslo statt.
Ein niederösterreichischer Maler als Skipionier
Den Transfer des Skisports als Breitensport von Skandinavien nach Mitteleuropa bringt dann das Buch „In Nacht und Eis“, in dem der norwegische Polarforscher Fridtjof Nansen von seinen Expeditionen berichtet. Es ist ein Österreicher, der die Schuhe dann erstmals auch hinten am Ski befestigt und damit zu einer massiven Beschleunigung und Popularisierung des alpinen Skilaufs beiträgt: Der niederösterreichische Maler Mathias Zdarsky kürzt die fast unfahrbaren, drei Meter langen Latten außerdem auf unter zwei Meter.
Dann geht es rasant: In nur 20 Jahren wird der Skisport ein alpines Aushängeschild. Um 1910 ersetzt der Gründer der ersten Skischule am Arlberg den bis dahin üblichen einen langen Stock durch zwei kurze Skistöcke. Diese Innovation macht das Skifahren schneller – und gleichzeitig auch deutlich gefährlicher. 1922 kommt der Skisport in Österreich als Winterübung in den Lehrplan, ab 1924 müssen alle Lehrer eine Ausbildung machen, um es auch unterrichten zu können. 1931 finden im Berner Oberland in der Schweiz die ersten Weltmeisterschaften statt. 30 Männer und 20 Frauen stürzen sich den Berg hinunter – und schon 1935 wird das Skifahren olympisch. 1936 baut die US-Eisenbahngesellschaft Pacific Railroad in Sun Valley in Idaho den weltweit ersten Sessellift.
Schneller und gefährlicher
Der Boom des touristischen Skisports ist nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr aufzuhalten: Am Arlberg erfindet Stefan Kruckenhauser das „Wedeln“ und vom dortigen Hospiz St. Christoph aus

Bis ins 20. Jahrhundert war es üblich, mit nur einem Skistock über Pisten zu fahren.
Auf
1,2 von 100.000 Fahrten passiert laut US-amerikanischen Untersuchungen ein Unfall, der eine ärztliche Behandlung notwendig macht.

wird der Skisport weiter auf die Beine gestellt. 1947 eröffnet in Tschagguns im Vorarlberger Montafon Österreichs erster Sessellift. Rund um die Skilifte entstehen Unterkünfte und Gaststätten und der zunehmende Verkehr auf den Pisten macht auch verbindliche Verhaltensregeln nötig: Der Internationale Skiverband beschließt 1967 die bis heute mit wenigen Modifikationen gültigen FIS-Regeln, die Zehn Gebote des alpinen Skisports. Die braucht es, weil jetzt so viele Menschen auf den Pisten sind, dass Zusammenstöße statt Einzelunfälle die größte Gefahr darstellen. Die FIS-Regeln sind bis heute auch als Grundlage für Zivilrechtsverfahren um Skiunfälle in Anwendung.
Dominieren bis dahin starke Hoch-Tief-Bewegungen und starke Rotation die Skitechnik, macht die technologische Innovation das Skifahren ab den 1980er-Jahren einfacher für alle, die weniger Kraft und Kondition mitbringen. Das führt zu noch einmal höheren Zahlen an skifahrenden Menschen – aber trotzdem wird der Sport sicherer. Die Wiedererfindung der Carving-Skis – Vorläufer gab es schon zu Beginn des alpinen Skisports – schlägt sich in den Unfallstatistiken positiv nieder. Als immer breiter taillierte Carver ab den 1990er-Jahren zum Spaßelement für Skifahrerinnen und Skifahrer werden, werden die Kurvenradien enger und schneller, aber dennoch sinken die Unfallzahlen: Vor allem die besser kontrollierbaren, kürzeren Latten unter den Füßen sollen dafür verantwortlich sein. Dafür werden die Verletzungen laut Medizinern in den Skigebieten schwerer, weil die Geschwindigkeiten zunehmen.
Der Skisport rüstet auf Bei der verbesserten Sicherheitslage im Skisport spielt auch das Material eine wichtige Rolle: Immer mehr Länder führen eine Skihelmpflicht ein. Sieben von neun österreichischen Bundesländern haben heute eine Helmpflicht auf den Pisten für Kinder unter 15, Tirol und Vorarlberg sind hier die Ausnahmen. Dort wird damit argumentiert, dass ohnehin über 95 Prozent mit Helm unterwegs sind. Italien hat in der Wintersaison 2025/26 erstmals eine generelle Helmpflicht für alle Skifahrerinnen und Skifahrer eingeführt. Eine Risikoreduktion bringen außerdem besser präparierte Pisten, trotzdem ist vor allem
„Jeder Skifahrer muss sich stets so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.“
Regel Nummer eins aus den international gültigen Zehn Geboten auf der Piste, den FIS-Regeln
das Bewusstsein für die eigenen Grenzen gefragt, sagt das Kuratorium für Alpine Sicherheit. Wer glaubt, wie Hermann Maier oder Marcel Hirscher unterwegs sein zu können, erhöht das eigene Risiko signifikant.
Sicherheit für Profis
Apropos Hirscher: Im professionellen Skisport spielt die Sicherheit der Pisten eine zentrale Rolle bei der Planung von Veranstaltungen. Mit der Einführung der Helmpflicht auch im Slalom in der Saison 2006/07 wurde materialseitig eine wichtige Sicherheitslücke geschlossen. 2024 wurde eine Airbagpflicht in den Speed-Disziplinen beschlossen, die allerdings von Ausnahmegenehmigungen durchlöchert war – diesen Winter wurde nachgeschärft und die Airbagpflicht gilt jetzt wirklich für alle. Die in den beiden letzten Alpinsaisonen umstrittenen Carboneinlagen wurden in der laufenden Saison bei Profirennen wieder verboten. Sie stehen im Verdacht, durch das Umschließen des gesamten Unterschenkels zwar eine noch stabilere Linie zu erlauben, die Fahrerinnen und Fahrer aber auch leichter aus der Strecke zu torpedieren. Neu ist außerdem die ausnahmslose Verpflichtung zum Tragen schnittfester Unterwäsche. An den grundlegenden Fragen um die Sicherheit auf der Piste hat sich in Tausenden Jahren Skigeschichte und in hundert Jahren alpinem Skisport also wenig geändert: Es gibt bei Sportarten, die, wie das Skifahren oder der Radsport, von hohen Geschwindigkeiten und relativ ungeschützten Sportlerinnen und Sportlern geprägt sind, keine absolute Sicherheit. Zum Spitzensport gehören die Heldengeschichten von Unfällen und sportlichen Auferstehungen dazu – sie bleiben im Gedächtnis und machen aus den Sportlerinnen und Sportlern Helden. Gemessen an den Massen, die heute Skisport betreiben, sind die Unfallzahlen übrigens gering. Auf 1,2 von 100.000 Fahrten passiert laut US-amerikanischen Untersuchungen ein Unfall, der eine ärztliche Behandlung notwendig macht. Das Motto vom Skiurlauber bis zum Profi lautet: Mit qualitativ hochwertiger Ausrüstung ist man immer noch am besten geschützt.
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NATUR-BADESEE IM SOMMER

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5* Regeneration & Longevity im Krallerhof
Im Hotel Krallerhof in Leogang ist Longevity fester Bestandteil einer ganzheitlichen Philosophie. Mit dem Konzept „Regeneration & Longevity by Krallerhof“ werden neueste Erkenntnisse aus der Longevity-Forschung, dem Hochleistungssport und Biohacking praxisnah umgesetzt. Das Ziel: Regeneration fördern, Vitalität steigern und ein bewusstes, langes Leben unterstützen. Im Zentrum stehen sechs zentrale Elemente, darunter Schlaf, Darmgesundheit, Immunsystem, emotionale Balance, Bewegung und Ernährung – aufeinander abgestimmt für ganzheitliches Wohlbefinden.
LEBENSRETTER
H E
Vor 15 Jahren stand Hans Gruggers Welt still: Der österreichische Abfahrer stürzte in der Mausefalle so schwer, dass er zwölf Tage künstlich beatmet werden musste und vier Wochen auf der Intensivstation blieb. Heute ist der 44-Jährige Mittelschullehrer und hat mit seinem Horror un fall Frieden geschlossen. Grugger trug bei seinem Sturz bereits freiwillig einen besonders sicheren Helm, der nach der auf seinen Unfall folgenden Diskussion für alle Speed-Disziplinen Pflicht wurde.

„Ohne meine Familie wäre der Weg zurück ins Leben so nicht möglich gewesen.“
Hans
Grugger, ehemaliger Profi-Skiläufer
Bei Hans Grugger hatte man nie das Gefühl, dass er wegen der Show und dem sprichwörtlichen Skizirkus Ski fährt. Dabei hat der bodenständige Gasteinertaler trotz einer von Verletzungen geprägten Karriere vier Weltcup-Siege errungen und gehörte bis zu seinem lebensverändernden Sturz in Kitzbühel sieben Jahre lang zur absoluten Weltspitze. Als er im Kitzbühel-Training 2011 nach wenigen Fahrsekunden in der Mausefalle, einem Hochgeschwindigkeitssprung von 40 Metern und mehr, die Kontrolle verlor und mit dem Kopf auf der pickelharten Piste aufschlug, wurde es still im Zielstadion.
Der geschockte Co-Kommentator Armin Assinger versuchte, der Dramatik der Bilder des Regungslosen seine lange Verletzungshistorie entgegenzusetzen. Aber Grugger war in Lebensgefahr, der Hubschrauber unterwegs, eine Notoperation folgte und es dauerte zwölf Tage,
bis der Sportler wieder selbstständig atmen, und weitere drei Wochen, bis er die Intensivstation in Innsbruck verlassen konnte. Es passt zum äußerst beliebten ÖSV-Star, dass er nie mit dem Schicksal gehadert hat: Es gebe einen einzigen Schuldigen am Sturz – und zwar ihn selber.
Kein Weg zurück
Zu seinem Comebackversuch noch im selben Kalenderjahr sagt Grugger: „Der Sport ist eine eigene kleine Welt und in der will man auch nach Rückschlägen bleiben. Man hat schon als Kind davon geträumt, Sportler zu sein, und dafür ist man bereit, viele Opfer zu bringen.“ Schließlich hat Grugger in der Rehabilitation in Hochzirl über dem Inntal zwar fast alles wieder gelernt, was unmittelbar nach dem Aufwachen aus dem künstlichen Tiefschlaf nicht mehr ging. Aber sein rechter Fuß war nicht mehr in dem 100-prozentigen Ausmaß kontrollierbar, wie das für den Spitzensport notwendig ist. Grugger schildert das so: Sein rechter Fuß ist um Zehntelsekunden langsamer als davor, das reiche für Spitzensport nicht mehr. Aber alles andere hat der vierfache Weltcup-Sieger wieder gelernt: Anfänglich konnte er sich maximal zehn Minuten pro Tag konzentrieren – nach dem endgültigen Karriereende ist Grugger dann aber auf die Universität gegangen und Lehrer geworden. Er unterrichtet heute Geografie und Sport an einer Mittelschule.

Die Skifahrer von heute sind in der Regel Muskelpakete, die durch perfekte Ausrüstung und perfekte körperliche Verfassung bestmöglich vor gravierenden Verletzungen geschützt sind. Nachdem die Kurvenradien immer engerwerden und gleichzeitig das Tempo immer höher, braucht es auch jedes Gramm Muskel. Gleichzeitig steigt durch immer spektakulärere Geschwindigkeiten und weitere Sprünge auch das Unfallrisiko.

„Man hat schon als Kind davon geträumt, Sportler zu sein, und dafür ist man bereit, viele Opfer zu bringen.“
Hans Grugger, ehemaliger Profi-Skiläufer
Hans Grugger

Verletzungshistorie
Unter anderem Kreuzbandriss 1998, sturzbedingte Schnittwunde im Nacken 2000, vorläufiges Saisonende wegen Hüftluxation 2005, Kreuzbandriss mit zweiter OP wegen bakterieller Infektion im Knie 2007, Kreuzbandriss 2009, Schädel-Hirn-Trauma, Lungenquetschung, Rippenbrüche 2011.
steht mit 3 Jahren erstmals auf den Skiern, mit 15 Jahren erstmals im Salzburger Landeskader.
Er startet zunächst als Riesentorläufer und wird mit 20 Jahren Vizeweltmeister der Junioren.
2003 folgt der Durchbruch im Europacup mit einem Doppelsieg in Piancavallo/Plancjaval in Abfahrt und Super-G.
2004 bis 2007 feiert er vier Weltcup-Siege in Bormio und Chamonix (Abfahrten) und in Kvitfjell und Gröden (Super-G).



1. Adapterplatten zur Montage des Kinnbügels
2. Kinnbügel werkzeugfrei montier- und verstellbar
3. Helm Lining mit Metallschnalle
„Der sicherste Helm ist der, den man gerne und immer trägt.“
Max Thurner, Head

Möglich gemacht hat das Eine, die das Verletzungsschicksal selber gut kennt: Gruggers Lebensgefährtin Ingrid Rumpfhuber. Sie hat ihre eigene, von schweren Verletzungen durchzogene Skikarriere mit 27 Jahren beendet. „Ohne meine Familie wäre der Weg zurück ins Leben so nicht möglich gewesen“, sagt Grugger heute.
Der Helm hilft immer
Wie der Sturz ausgegangen wäre, wenn Grugger 2011 nicht einen besseren Helm getragen hätte, als es das Reglement vorschreibt, steht in den Sternen. Klar ist, dass Skihelme komplizierte Hochleistungsprodukte sind. Wie ein Helm funktioniert, erklärt Max Thurner, der beim Ausstatter Head für die Weiterentwicklung der Produkte verantwortlich ist: „Das Grundprinzip von jedem Helm ist, dass äußere Erschütterungen, wie bei einem Sturz, durch kontrolliertes Kollabieren der Helmstruktur aufgenommen werden und der Kopf selbst dadurch so gut wie möglich vor dem Aufprall geschützt wird.“
Seit Gruggers Sturz hat sich einiges in der Verbreitung von Helmen getan: Der Helm gehört, auch wenn die Helmpflicht in den meisten österreichischen Bundesländern nur für Kinder gilt, zur Standardausrüstung. Das hat mehrere Gründe – einer davon ist laut Thurner ein anderer berühmter Verunfallter: Der Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus, prallte am Neujahrstag 2009 in der Steiermark auf der
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Herausfordernd: Die Streif beginnt nach acht Fahrsekunden mit dem ersten Sprung in der Mausefalle, der bis zu 80 Meter weit geht, und endet mit dem Zielsprung, der die schnellsten Läufer 50 Meter weit trägt. Und dazwischen warten mit der Hausbergkante und der oft eingesprungenen Steilhang-Einfahrt weitere schwere Gustostückerln.
Piste mit einer slowakischen Skifahrerin zusammen. Er überlebte schwer verletzt, die Frau verstarb an den Folgen der Verletzung. Althaus hatte im Gegensatz zur verstorbenen Slowakin einen Helm getragen. Danach bemerkten die Herstellerfirmen einen deutlichen Anstieg der Helmkäufe. Laut Thurner spielt dabei die Weiterentwicklung eine zentrale Rolle. „Wir bauen leichtere und sicherere Helme – und wir entwickeln diese Technologien ständig weiter.“
Dabei setzen Hersteller wie Head auch auf ungewöhnliche Entwicklungsschritte: Zur Simulation von Stangenschlägen auf Rennhelme hat seine Firma zum Beispiel eine eigene Maschine entwickelt. „Wir simulieren unsere Helme mit dem Computer und testen parallel mit Impact-Tests, mit Windkanalversuchen und mit Funktionstests.“ Für Käufer von Helmen hat der Experte drei wichtige Tipps: Der Helm müsse die perfekte Passform haben, ohne Druckstellen, aber auch ohne Spiel. Auch bei Belüftung und Anpassung mit Skibrillen darf man kein Spiel lassen: Das muss passen. Und man soll einen
Helm nehmen, der gut sitzt und einem gefällt: „Der sicherste Helm ist der, den man gerne und immer trägt.“
Bei Kitzbühel immer noch dabei
Wenn sich im Jänner die Skiwelt wieder auf das Hahnenkamm-Wochenende in Kitzbühel einschwingt, dann ist Hans Grugger auch dabei.
„Als Erstes denke ich dabei aber an die Flugretter, die mir damals das Leben gerettet haben.
Die rufe ich nach wie vor jedes Jahr um das Kitzbühel-Wochenende an.“ Seine Ansicht auf die Rennen selbst habe sich verändert, sagt der 44-Jährige: „Ich genieße die Rennen als Zuseher nach wie vor. Nur wer gewinnt, ist mir nicht so wichtig. Wichtig ist, dass alle gut unten ankommen. Wenn es Stürze gibt, kann es sein, dass ich ausschalten muss.“
Selbst kann der ehemalige WeltklasseAbfahrer das Skifahren nicht sein lassen.
„Aber nicht mehr als Rennläufer. Ich genieße vielmehr die Schönheit der Natur und bin dankbar, dass ich das ohne Schmerzen machen kann. Ich genieße jeden Tag.“ Für junge Athleten hat Hans Grugger drei wichtige Tipps parat: „Erstens: Wenn jemand den Skisport so sehr liebt, wie ich das getan habe, dann sollte man es versuchen. Zweitens: Nur gesund an den Start gehen. Das ist das Wichtigste. Und drittens: Auf das eigene Gefühl hören und sich nicht von Eltern oder Trainern in irgendetwas hineindrängen lassen.“

Wir bei LEITNER streben danach in unserer täglichen Arbeit Innovationsführer zu sein und die effizientesten, nachhaltigsten und benutzerfreundlichsten Seilbahnlösungen zu schaffen. Unsere jahrzehntelange Erfahrung und die enge Zusammenarbeit mit den Bergbahnen Kitzbühel prägen dieses Streben und stärken die Entwicklung neuer Maßstäbe wie dem Seilbahnstandard ROPERA®. Dieser steht für höchste Qualität und zukunftsweisende Mobilität.
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„Bei Olympia kann es auch einen Zufallssieger geben. Auf der Streif gewinnen immer die Besten.“
Aksel Lund Svindal ehemaliger norwegischer Skirennläufer

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ST. JOHANN
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TEXT: Michaela Ehammer

Die Kunst der perfekten Pis

Beim Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel zählen nicht nur Mut und jede Hundertstelsekunde – auch hinter den Kulissen wird Spitzensport betrieben. Während sich die Skifahrer auf der Streif messen, kämpfen die Pistenpräparatoren für ihr eigenes Ziel: die perfekte Rennstrecke.
Wenn am 24. Jänner 2026 der letzte Abfahrtsläufer die Streif bezwungen hat, dürfen Pistenchef Herbert Hauser und sein Team durchatmen. Seit 1996 gehört er zum Pistenteam, seit 18 Jahren trägt er die Verantwortung als Pistenchef – und er weiß genau, worauf es ankommt. „Die perfekte Piste ist hart und kompakt, aber nicht eisig“, erklärt Hauser. „Sie ist in Schichten aufgebaut und muss den enormen Kräften standhalten, die bei 100 km/h von den Athleten auf sie einwirken.“ Und sie darf unter den Skiern nicht brechen. Jede Kurve, jeder Sprung und jeder Zentimeter ist sorgfältig geplant. Doch diese Beschaffenheit ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis von Know-how, Technik, Teamarbeit und Leidenschaft. Und obwohl sie am Renntag unter den Brettern der weltbesten Skirennläufer verschwindet, bildet sie das Fundament des Erfolgs beim Hahnenkamm-Rennen.
Auf die Plätze
Lange vor dem Rennen starten für den Pistenchef und sein Team die Vorbereitungen. Genau genommen beginnt alles bereits im November – mit der Produktion des ersten Kunstschnees. Denn eine perfekte Piste braucht eine solide Basis, wie Hauser betont: „Naturschnee allein reicht heute nicht mehr aus, um den Belastungen durch Athleten, Trainings und Rennen standzuhalten. Wir greifen auf Maschinenschnee zurück, sobald es die Temperaturen erlauben.“
Die Beschneiungsanlage am Hahnenkamm wurde in den letzten Jahren modernisiert und unter anderem mit Kühltürmen ausgestattet, um mehr Schnee in höherer Qualität zu erzeugen.
Doch nicht nur die Menge zählt, sondern auch das Gewicht: „Ein Kubikmeter Naturschnee wiegt rund 150 bis 200 Kilogramm –das wäre viel zu leicht für eine Rennpiste“, so der Experte. Maschinenschnee bringe es bereits auf rund 300 Kilogramm. „Für die Abfahrt werden allerdings 450 bis 600 Kilogramm angestrebt.“ Dieses Gewicht wird durch gezielte Wasserzugabe erreicht: Dabei kommen Wasserwerfer und Spezialgeräte zum Einsatz, die das Wasser in tiefere Schneeschichten einbringen – so kann es per Kapillarwirkung nach oben aufsteigen und die Struktur verfestigen.
„Die perfekte Piste ist hart und kompakt, aber nicht eisig.“
Herbert Hauser, Pistenchef
Präzision durch Technik
„Früher war es schwierig, die Schneedecke gleichmäßig zu verteilen“, erinnert sich Hauser. Heute übernehmen das GPS-gesteuerte Pistenmaschinen, die eine Schneedecke von

Installation eines Hochsicherheitsnetzes (A-Netz) an der Mausefalle
mindestens 40 bis 60 Zentimeter präzise modellieren. „Die FIS schreibt zwar nur 30 Zentimeter vor, doch wir kalkulieren mit Puffer.“ Besonders wichtig bei der Grundpräparierung sei es, schon in den untersten Schichten eine hohe Kompaktheit zu erreichen. „Denn die ideale Rennpiste wird nach unten hin immer härter.“ Wird eine Schicht nicht optimal präpariert, kann sich das bis zum Renntag rächen. Technik ist auch in den anspruchsvollsten Abschnitten gefragt, vor allem in den Steilhängen, wo ohne Windenmaschinen gar nichts geht. „Die erfahrenen Fahrer wissen genau, wie man das Gelände sicher und effizient bearbeitet.“ Unterstützt wird das Team dabei von der Bergbahn Kitzbühel. „Wir ziehen alle am selben Strang. Es ist ein reibungsloses Zusammenspiel.“ Das gilt auch für den Einsatz der Maschinen: Bevor diese in heikle Passagen wie Steilhang oder Hausberg geschickt werden, müssen sie gründlich überprüft werden – insbesondere Winde und Stahlseile. „Kein Fahrzeug fährt einfach los“, betont Hauser. „Alles ist genau abgestimmt zwischen Werkstatt, Fahrern und Koordinationsteam.“
Wasser marsch
Andere Hilfsmittel wirken auf den ersten Moment wiederum unscheinbar – etwa ein modifizierter Feuerwehrschlauch, mit dem gezielt Wasser in die Piste eingelassen wird.

„Ich bin keine One-ManShow. Die perfekte Piste ist das Ergebnis engagierter Teamarbeit.“


Herbert Hauser
Seit 1996 ist Herbert Hauser Teil des Pistenteams der Streif – seit 2007 lenkt er als Pistenchef die Geschicke einer der berühmtesten Rennstrecken der Welt. Der gebürtige Auracher bringt neben jahrzehntelanger Erfahrung auch eine persönliche Leidenschaft für den Skisport mit: In seiner Jugend war er selbst als Abfahrtsläufer aktiv und kennt die Herausforderungen des Rennsports aus erster Hand. Beruflich arbeitet Hauser als Zimmerer, zusätzlich bewirtschaftet er einen Bauernhof.
„Früher kamen dafür Sprühbalken zum Einsatz. Heute verwenden wir im Grunde einen sogenannten Zehenschlauch, wie ihn auch die Feuerwehr nutzt“, erklärt Hauser. Über Handbremse und Klappe lässt sich so genau regulieren, wie viel Wasser mit welchem Druck auf die Fläche gelangt. „Im Schnee steigt das Wasser immer nach oben – wir müssen es also möglichst tief einbringen.“
Idealerweise ist die Grundpräparierung vor Weihnachten abgeschlossen – vorausgesetzt, Temperatur und Schneelage lassen es zu. „Dann beginnt das Warten.“ In dieser ruhigeren Zeit vor dem großen Besucheransturm kann ohne Unterbrechung an der Piste gearbeitet werden. Teils werden einzelne Abschnitte der Piste gesperrt – stets in enger Abstimmung mit der Bergbahn. „Bis zum Rennen bin ich dann pausenlos mit meiner Bohrmaschine unterwegs und kontrolliere die Piste.“
Engagement und Teamgeist
„Naturschnee allein reicht heute nicht mehr aus, um den Belastungen durch Athleten, Trainings und Rennen standzuhalten.“
Kurz nach den Feiertagen heißt es dann für rund 50 Personen, die Streif zur Perfektion zu bringen: Schneelücken werden geschlossen, Kanäle neu gezogen und beschädigte Abschnitte nachbearbeitet. „Es kann sein, dass durch Publikum oder Wetterbedingungen Teile der Piste verändert wurden. Dann beginnt dort die Arbeit von vorn“, erklärt Hauser. An manchen Tagen seien bis zu sechs Pistenmaschinen gleichzeitig im Einsatz, doch auch die beste Technik bringt wenig ohne das Knowhow der Menschen, die sie bedienen. Ein guter Präparator erkenne auf den ersten Blick, ob der Schnee „passt“: „Er fühlt, riecht, hört und weiß, wann Wasser fehlt oder wann man besser nicht fräst“, so der Pistenchef. Tägliche Kontrollen und ein eingespieltes Team sind dabei unerlässlich. „Ich bin keine One-Man-Show. Die perfekte Piste ist das Ergebnis engagierter Teamarbeit.“
Unterstützung kommt dabei auch von einem speziellen Wetterdienst – dem vielleicht wichtigsten Werkzeug im Tagesablauf des Teams: „Er liefert punktgenaue Prognosen, denn das ideale Zeitfenster für die Präparation ist oft sehr kurz.“ Und im besten Fall schneit es sogar noch einmal. „Wenn ein bisschen Naturschnee dazukommt und alles einheitlich weiß ist, lassen sich die Strecke besser beurteilen und die Zäune sicherer setzen.“
Perfektion im Flug Sicherheit hat auch bei den Sprüngen oberste Priorität: Sie sind ein zentrales Element der Streif – und ihre Gestaltung erfordert besonders viel Sorgfalt. „Für das Publikum sollten sie spektakulär sein, für die Athleten aber stets im Rahmen des Möglichen“, sagt Hauser. „Ein Sprung wie jener der ‚Alten Schneise‘ etwa verlangt

Einbringen von Wasser mittels Injektionssprühbalken. Das Wasser wird dabei mit Hochdruck in die fertig präparierte Piste injiziert.

Grundpräparierung im Steilhang: Das Wasser wird mit Werfern in den Schnee gespritzt und durch ständiges Fahren und Schieben der Pistengeräte vermischt.

äußerste Präzision. Bei Geschwindigkeitsunterschieden von bis zu 15 km/h muss er sowohl bei Höchsttempo als auch bei langsameren Bedingungen sicher sein.“ Ähnlich komplex sei der „Seidlalmsprung“, dessen Landung technisch noch anspruchsvoller anmutet. Künstlich modelliert sei lediglich die Welle in den Steilhang – alles andere folge dem natürlichen Gelände.
Wissenschaftliche Unterstützung erhält das Pistenteam dabei von Kurt Schindelwig von der Technischen Universität Innsbruck. In der Rennwoche vermisst er Sprungprofile, berechnet Flugkurven und identifiziert mögliche Schwachstellen. Seit Jahren baut Hauser auf diese Expertise. „Er liefert uns wichtige Hinweise, etwa, bei welchen Geschwindigkeiten ein Sprung kritisch wird oder wann er zu flach gerät.“ Dann nimmt Hannes Trinkl von der FIS – selbst ein ehemaliger Skirennläufer – die Piste zur Begutachtung ab, und die Kurssetzung wird präzise mit GPS vermessen. „Ich orientiere mich dabei zunächst am Vorjahreskurs, dann wird analysiert, diskutiert und angepasst – immer mit Blick auf die Auswertungen von Kurt Schindelwig“, sagt Hauser.
Auf der Zielgeraden
Das Hahnenkamm-Rennen ist aber nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern auch ein Kräftemessen mit der Natur. Temperatur, Feuchtigkeit, Wind und Sicht können über Erfolg oder Rückschritt entscheiden – und einmal mehr wird die Pistenpräparation in den letzten Tagen vor dem Rennen zur Wissenschaft. „Föhn und zu warmes Wetter wären das Schlimmste“, so Hauser. Auch zu große Kälte sei nicht optimal. „Das macht den Schnee trocken. Das Wasser dringt dann nicht mehr ein, sondern friert sofort und bildet Eisklumpen – ein Risiko für die Rennläufer.“ Und schnelle Reaktionen sind besonders bei Neuschnee gefragt: „Bis zu 400 Helferinnen und Helfer sind dann Tag und Nacht im Einsatz, um mit Schneeschaufeln, Salz und anderen Maßnahmen gegenzusteuern.“
Doch all das basiert auf der Grundlage, die Wochen zuvor geschaffen wurde. Am Renntag selbst bleibt kaum Spielraum für Fehler. „Ein guter Pistenarbeiter hat jederzeit im Blick, ob auch während des Rennens Kleinigkeiten anfallen“, weiß der Experte. Rund 300 Personen beobachten währenddessen die Strecke, allesamt per Funk verbunden. Das verlangt beste Koordination: „Man muss den ganzen Berg im Blick haben und wissen, wo gerade was passiert.“ Für Herbert Hauser und sein Team endet das Rennen erst, wenn der letzte Athlet die Ziellinie überquert hat. Dann zeigt sich, ob die Piste ihrem Anspruch gerecht wird: perfekt zu sein.



„Bis zum Rennen bin ich dann pausenlos mit meiner Bohrma schine unterwegs und kontrolliere die Piste.“
Die Strecken im Überblick
Steilhang
Zielschuss
Lärchenschuss
Gleitstück, bis 100 km/h
Mausefalle bis 120 km/h
steilste Stelle mit 85 % Sprung bis 80 m
Gschöss
Gleitstück, bis 50 km/h
Seidlalmsprung Hälfte der Abfahrtsstrecke
Hausbergkante rund 100 km/h




Die Harisch Hotels Kitzbühel stehen für Luxus, gelebte Gastfreundschaft und außergewöhnliche Erlebnisse – in einer der schönsten Regionen Österreichs. Unser exklusives Portfolio vereint fünf einzigartige Häuser in und um Kitzbühel, jedes mit seinem ganz eigenen Charakter, aber einem gemeinsamen Versprechen: höchster Anspruch an Service, Qualität und Individualität.
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Dort, wo sonst Hundertstel über den Sieg entscheiden, geht es einmal im Jahr um weit mehr. Die KITZ-CHARITY-Trophy verwandelt die Streif in ein Symbol des Miteinanders.

Nach einer Reihe erfolgreicher Auflagen und einer erneuten Rekordspendensumme 2025 kehrt die KITZ-CHARITY-Trophy auch 2026 im Rahmen der Hahnenkammrennen zurück. Am 24. Januar 2026 wird der Zielhang erneut zur Bühne für ein ganz besonderes Charity-Skirennen.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1997 vereint die KITZ-CHARITY-Trophy Sport, gesellschaftliches Engagement und Gemeinschaftssinn. Mit knapp 3 Millionen Euro an Spendengeldern und der Unterstützung von mehr als 360 Bauernfamilien in Nord-, Ost- und Südtirol hat sie sich zu einem der bedeutendsten karitativen Fixpunkte im alpinen Wintersport entwickelt. Die Spenden werden, wie auch in den vergangenen Jahren, in enger Zusammenarbeit mit der Maschinenring-Hilfsaktion „Bauern für Bauern“ verwaltet und kommen direkt Familien in Not zugute.
Gemeinsam stark
Bei der 25. Jubiläumsausgabe 2024 traten 73 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Skirennen an und erzielten gemeinsam eine Spendensumme von über 300.000 Euro. Auch 2025 führte die Veranstaltung ihre starke Tradition fort - ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie kontinuierlich und nachhaltig die Community dieses Charity-Projekts zusammensteht.
Prominenz, Emotionen und sportliche Leichtigkeit
Wie gewohnt wird auch 2026 ein kurzer Riesenslalom am Zielhang der Streif ausgetragen. Rund 20 prominent besetzte Teams mit je drei Teilnehmer:innen treten im Riesentorlauf mit anschließendem Glückswürfelspiel gegeneinander an und sorgen für sportliche Spannung und beste Unterhaltung. Begleitet wird das Event von den langjährigen Foundern und Schirmherren Bernd Pischetsrieder, Gerhard Berger und Burghard Hummel. Für die reibungslose Durchführung sorgt erneut die erfahrene Renndirektion um Bernie Ecclestone und Carmelo Ezpeleta. Der Zielhang der Streif bleibt dabei wie jedes Jahr ein Treffpunkt zahlreicher Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Kultur und Unterhaltung. Auch 2025 zeigten Teilnehmer:innen wie Aksel Lund Svindal, Maria Höfl-Riesch, Sebastian Vettel und Melissa Naschenweng,
welche Bedeutung und Anziehungskraft diese Veranstaltung besitzt.
Noch mehr KITZ-CHARITY-Trophy
Um noch mehr Aktualität und Nähe zur Community zu schaffen, wurde eine neue Website ins Leben gerufen: www.kitzcharitytrophy.com
Hier finden Interessierte künftig aktuelle News, Fotogalerien, Hintergrundgeschichten und Einblicke. Zudem besteht die Möglichkeit, über die Seite privat und unter Ausstellung einer offiziellen Spendenbescheinigung an
„Bauern für Bauern“ zu spenden - ein zusätzlicher Beitrag, der direkt und wirksam jenen hilft, die Unterstützung am dringendsten benötigen.
Mitfiebern und Mithelfen am 24. Januar 2026
Die KITZ-CHARITY-Trophy 2026 verspricht erneut sportliche Highlights, emotionale Momente und die Gelegenheit, gemeinsam etwas zu bewegen. Wir laden alle herzlich ein, den Bewerb am 24. Januar 2026 im Anschluss an die Hahnenkamm-Abfahrt mitzuerleben und die besondere Tradition gelebter Solidarität auf der Streif weiterzuführen, wenn es wieder heißt: RACE FOR GOOD.

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Die 360° Flow Trails Kitzbühel–Kirchberg stehen für Bike-Spaß auf jedem Niveau – vom Einsteiger bis zum Pro. Ab Juni 2026 erwartet dich mit dem neuen Kirchberg Trail, der längste Trail Tirols. Das perfekte Flow Paradies für Familien und Genussbiker, aber auch erfahrene Rider kommen voll auf ihre Kosten.
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„Ein belebendes Gefühl“
Vincent Wieser stürzte sich 2025 erstmals bei einem WeltcupRennen die legendäre Streif hinunter. Was schon beim Zuschauen Angstschweiß auf die Stirn treibt, beschreibt der 23-jährige Schladminger als „gesunde Anspannung“.



Vincent Wieser fuhr bei seiner ersten Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel gleich in die Punkteränge.
Letzte Saison gab Vincent Wieser sein Weltcup-Debüt. Auch bei den Hahnenkamm-Rennen war er mit dabei – im Super-G schied er aus, in der Abfahrt hingegen belegte er den 30. Platz. Damit schrieb er sich gleich bei seiner ersten Streif-Bezwingung in die Punkteränge ein. „Ich habe zu Kitzbühel generell eine gute Beziehung“, erzählt Wieser, der die Strecke schon aus dem Weltcup-Training 2024 kennt, bei dem er aufgrund seiner Erfolge im Europacup teilnehmen durfte. „Die Emotionen werde ich so schnell nicht vergessen.“
Gutes Gefühl, keine Erwartungen Schon die Trainings verliefen vielversprechend. Im Steilhang zeigte Wieser eine starke Zeit. „Ich bin mit einem guten Gefühl, aber nicht mit übermäßigen Erwartungen hingefah-
ren. Die Bedingungen waren super“, erinnert sich der Rookie. Doch je näher das Rennen rückte, desto intensiver wurde das Gefühl. „Man will das Beste zeigen und auf den Punkt bringen. Kitzbühel ist spezieller als andere Rennen, vom Einfahren bis zum Start.“
Ein Moment bleibt ihm besonders in Erinnerung: „Als ich vom Einfahren zum Start gekommen bin, ist Dario Costa (Red Bull Flying Team, Anm.) direkt übers Starthaus geflogen. Das war ein Gänsehautmoment und mir ist klar geworden – du bist jetzt wirklich in Kitzbühel und fährst gerade zum Start hin.“
Zwischen Gänsehaut und gesunder Anspannung Angst spielt für den jungen Steirer keine dominante Rolle. „Man denkt schon darüber nach, was schiefgehen kann, aber nicht direkt vor dem Wegfahren.“ Statt Furcht überwiege Konzentration: „Mir hilft das mehr, als es mich beeinträchtigt. Es ist ein belebendes Gefühl. Manche nennen es Angst, andere Nervosität, ich nenne es gesunde Anspannung.“
„Aufmerksamkeit ist eigentlich genau das, was man will. So kann man hinaustragen, wie schön und brutal die Streif ist.“
Vincent Wieser
Warum Kitzbühel so gefürchtet ist, weiß Wieser aus eigener Erfahrung: „In Kitzbühel geht es immer gleich zur Sache, schon in den ersten beiden Kurven. Da ist es brutal wichtig, wie es gleich am Anfang läuft.“
Im Training habe er die obere Passage besser gemeistert als im Rennen, „im Steilhang musste ich improvisieren“. Trotzdem zieht er ein positives Fazit seines AbfahrtsWeltcup-Debüts in Kitzbühel: „Die untere Passage und die Traverse habe ich so erwischt, wie ich es mir vorgestellt habe.“
Auf der großen Bühne
Ein Punkt in Kitzbühel ist für erfahrene Läufer nicht viel, für Wieser bei seinem ersten Start ein Meilenstein. „Da bin ich richtig stolz drauf. Das können nicht viele Leute von sich sagen. Es war eine Fahrt, die nicht perfekt war. Das stimmt mich positiv.
Ich sehe noch viel Luft nach oben.“ Damit auf der Streif alles passt, braucht es mehr als Mut: Wieser hat sich intensiv vorbereitet, auch mental. Unterstützung kam von Kollegen wie Stefan Eichberger und Manuel Traninger. „Wir sind eine größere Gruppe mit ein paar, die nicht so erfahren waren, und haben uns einen Plan zurechtgelegt.“ Das sei gerade in Kitzbühel wichtig, weil es dort um mehr als das Rennen gehe: „Da ist sehr viel Spezielles dabei, viel Medienpräsenz und eine riesige Bühne.“
Trotz der enormen Aufmerksamkeit rund um die HahnenkammRennen ließ sich Wieser aber nicht aus der Ruhe bringen. „Selbst habe ich mir nicht zu viel Druck gemacht.“ Die große Medienpräsenz sieht er sogar positiv: „Aufmerksamkeit ist eigentlich genau das, was man will. So kann man hinaustragen, wie schön und brutal die Streif ist.“
JUNGER TEAMGEIST SIEGT

DFinn Neururer zählt zu den Skitalenten, die schon früh Erfahrung im internationalen Rennzirkus sammeln dürfen. Bei den Longines Future Hahnenkamm Champions 2025 in Kitzbühel konnte er gemeinsam mit dem Team Tirol überzeugen.

ie traditionsreichen Longines Future Hahnenkamm Champions bringen jedes Jahr junge Skitalente aus aller Welt nach Kitzbühel. Pro Team starten drei Mädchen und drei Burschen zwischen 15 und 16 Jahren in zwei Slalomdurchgängen. Nach einem Rückstand im ersten Lauf gelang dem Team Tirol im Vorjahr mit Emma Gosch, Ella Dickson-Turner, Emilia Kirchmair, Vincent Schmid, Severin Wieser und Finn Neururer eine Aufholjagd und schließlich der Sieg.
„Es war extrem spannend, im Team zu fahren und mit den anderen mitzufiebern“, erzählt der 15-jährige Innsbrucker Finn Neururer, der mit der zweitbesten Gesamtzeit entscheidend zum Sieg beitrug. Für zusätzliche Motivation sorgte die besondere Atmosphäre: Nur wenige Meter entfernt trainierten die Weltcup-Stars.
Neben dem sportlichen Erfolg freute sich der Tiroler, der von seinen Eltern trainiert wird, über eine besondere Erinnerung: Die Siegerinnen und Sieger erhielten eine Uhr und eine Miniatur der Kitzbüheler Gams. Und dennoch steht für die Zukunft aber nicht der Druck, sondern die Freude im Vordergrund: „Ich will mich weiterentwickeln und einfach schauen, wie es läuft“, so Finn Neururer.

„Eine Gams wäre ein riesengroßes Ziel von mir. Mein Onkel, Sepp Walcher, hat in Kitzbühel gewonnen. [...] Das ist von vielen Läufern ein Traum, und wenn es einfach wäre, wäre es das auch nicht.“
Vincent Wieser
Während der Fahrt blendet Wieser alles aus: „Ich bin sehr fokussiert und im Tunnel. Ich arbeite mich Schwung für Schwung und Tor für Tor weiter.“ Nach dem Rennen darf aber gefeiert werden: „Es war schon ein Erfolg, in Kitzbühel zu punkten und das mit den Menschen zu feiern, die man gern hat. Das ist in Kitzbühel gut möglich.“
„Lockerheit und Entschlossenheit“ Für die kommenden Rennen will sich Wieser vor allem auf das Wesentliche konzentrieren: „Die Kernbotschaft ist, rein auf die Fahrt zu schauen, sich einen Plan zurechtzulegen und den so gut wie möglich im Rennen durchzuziehen. Wenn’s mal nicht so aufgeht, auf die Intuition vertrauen. Es muss
passieren und es braucht Lockerheit und Entschlossenheit.“ Denn eines weiß er genau: „Rennen und Training sind zwei verschiedene Welten.“ Wieser denkt langfristig. „Ich rede jetzt nicht von Podestplatzierungen, Siegen oder einer Olympiamedaille. Das Wichtigste ist, sich selbst weiterzuentwickeln. Die Resultate müssen von selber kommen.“
Doch ein Traum bleibt: „Eine Gams wäre ein riesengroßes Ziel von mir. Mein Onkel, Sepp Walcher, hat in Kitzbühel gewonnen. Im Skisport ist das eine der größten Sachen, die man schaffen kann. Das ist von vielen Läufern ein Traum, und wenn es einfach wäre, wäre es das auch nicht.“

® NEU PRIVATE COLLECTION
TEXT: Haris Kovacevic
Rvor und nach dem Sturm
EAthleten setzen sich am Hahnenkamm-Wochenende großem Druck aus. Körperlich wäre schon allein ein Rennen eine große Herausforderung, viele müssen aber am nächsten Tag wieder auf die Piste.

Wenn sich Athletinnen und Athleten einer großen Belastung aussetzen, ist es entscheidend, danach wieder zur Ruhe zu kommen. Schwierig wird es, wenn gleich am Tag darauf wieder ein Wettkampf ansteht. Die Sportwissenschaftlerin und Sporternährungsexpertin Judith Haudum vom Österreichischen Skiverband weiß, was es in der kurzen Ruhephase zu beachten gilt. Sie hebt die Ernährung, den Schlaf und Entspannung für die Muskeln besonders hervor.
Ernährung
Generell ist eine ausgewogene Ernährung für Athletinnen und Athleten sehr wichtig, nach und vor einem Rennen aber noch mal mehr. „Zentral in der Vorbereitung ist die Auffüllung der Glykogenspeicher“, weiß die Expertin. Obwohl beim Skisport keine langen Belastungen stattfinden, sind volle Energiespeicher wichtig für die Muskelarbeit, Koordination und die Konzentration. „Schlecht gefüllte Speicher reduzieren die Leistungsfähigkeit und führen zu erhöhtem Verletzungsrisiko.“
Nach dem Rennen dient die Energiezufuhr der schnellen Regeneration. „Auch am Renntag muss der Nährstoffbedarf abgedeckt werden, wie an jedem anderen Trainingstag“, betont Haudum.
Mahlzeiten sollten grundsätzlich ausgewogen sein und alle Makronährstoffe – also Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette –
beinhalten.
Für die erste Maßnahme in der Regeneration ist besonders eine Kombination aus schnelleren Kohlenhydraten und Proteinen wichtig, zum Beispiel in Form von:
· Kakao oder Schokomilch
· Regenerationsshake
· S moothie
· Bananenmilch
Proteine:
• unterstützen die Wiederherstellungsprozesse der Muskulatur
• fördern das Immunsystem
• bilden wichtige Enzyme
Beispiele: Joghurt, Topfen, Eier, Fisch, Hülsenfrüchte
Kohlenhydrate:
• beugen der übermäßigen Erschöpfung vor
• stabilisieren den Blutzucker
• beschleunigen die Regeneration
• sind wichtige Energiequellen für das Gehirn (Zucker)
Beispiele: Haferflocken, Bananen, Reis, Vollkornbrot, Kartoffeln
Außerdem sehr wichtig: Elektrolyte (Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium und Chlorid) und Flüssigkeit
Bei regulären Mahlzeiten hingegen können später vollwertige Kohlenhydrate und Eiweiße kombiniert werden, was besser zum Abdecken des täglichen Nährstoffbedarfs beiträgt. Nach dem Sport unterstützen sich Kohlenhydrate und Eiweiße in ihrer Wirkung.

„Athletinnen und Athleten trinken tendenziell zu wenig“, erklärt Haudum.
Für die Regeneration wäre das aber wichtig, da Schwitzen dem Körper Flüssigkeit und Mineralstoffe – sogenannte Elektrolyte – entzieht. Außerdem arbeitet das Gehirn effizienter, wenn der Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist.
Wasser oder Tee reichen nach kurzen Trainings oder tagsüber aus, um den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Nach längeren Belastungen (über 2,5 Stunden) wird auch die Zufuhr von Natrium relevant. Eine Prise Salz zum Getränk oder Sportgetränke sowie gesalzene Cracker können helfen, diesen Verlust auszugleichen.
Gut zu wissen:
• Kokoswasser enthält zwar viel Kalium, liefert aber nicht das beim Schwitzen verlorene Natrium.
• Tomatensaft enthält Natrium und Kalium, die Zusammensetzung unterscheidet sich jedoch von den Konzentrationen in Kohlenhydratgetränken (Sportgetränken).
• Leicht selbst gemachter Elektrolytdrink: 500 ml Wasser + 500 ml Fruchtsaft (Apfel oder Orange) + Prise Salz + Honig oder Traubenzucker.
Schlaf
Die Ruhephase ist entscheidend für die Regeneration der Athletinnen und Athleten. „Ausgiebiges Schlafen ist Gold wert: sieben bis acht Stunden mindestens, gerne auch mehr“, sagt die Expertin.
Ernährung : Schlaf Ernährung hat Auswirkungen auf den Schlaf und umgekehrt.
Daher rät die Expertin:
1. Keine schweren Mahlzeiten vor dem Schlafengehen einnehmen.
2. Bildschirmzeit reduzieren und wenn möglich zwei Stunden vor der Ruhephase gänzlich sein lassen.
3. In manchen Fällen auf Melatonin zurückgreifen (in ärztlicher Absprache).
Schlaf ist gut und wichtig für … Muskelaufbau und -regeneration: Das Wachstumshormon Somatotropin wird in der Tiefschlafphase ausgeschüttet. Dieses sorgt für Wachstum und Zellregeneration, baut Muskeln auf und Fett ab und regelt den Stoffwechsel. Wiederauffüllung des Glykogenspeichers in den Muskeln und der Leber. bessere Konzentration, Reaktionsgeschwindigkeit und Entscheidungsfähigkeit. Im Schlaf verarbeitet das Hirn Eindrücke – und lernt.
Testosteron- und Cortisolbalance, denn der Schlaf regelt den Hormonhaushalt. … generelle Fitness: Er senkt den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Entzündungsmarker. Bei ausgeschlafenen Personen verlangt der Körper außerdem weniger nach „schneller Energie“ – wodurch gesunde Ernährung leichter fällt.
Training & Regeneration
Das Training ist an Wettkampftagen reduziert.
Üblicherweise findet vor einem Wettkampf noch eine Einheit mit kurzen intensiven Belastungen (Aktivierung) statt.
Diese Einheit soll aber den Körper nicht zu stark belasten und ermüden, da der Fokus auf dem Rennen liegt.
Nach dem Rennen wird der Körper durch aktive Regeneration dabei unterstützt, sich vom Renneinsatz zu erholen.
#1.
Lockere, regenerative Belastungen (zum Beispiel lockeres Laufen, Einheiten am Fahrradergometer) helfen, Stoffwechselprodukte schneller abzubauen.
#2.
Leichte Bewegung fördert die Durchblutung, dadurch gelingt der Abtransport schneller.
#3.
Intensivere Trainingseinheiten folgen erst nach dem Wettkampftagen und ausreichend Regeneration.
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*Basierend auf dem von VELO geschätzten Volumenanteil im gemessenen Einzelhandel in den folgenden Schlüsselmärkten für Nikotinbeutel in Europa: Schweden, Dänemark, Großbritannien, Polen und der Schweiz, berechnet ab Juni 2025.





„Ich hatte die Hosen voll.“
Fritz Strobl ehemaliger österreichischer Skirennläufer

zwischen
Licht


Schat


ten und















im Bann der Streif


Die Hahnenkamm-Rennen sind nicht nur WeltcupKl assiker, sondern auch Treffpunkt für Skifans aus aller Welt. Die Mischung aus Nervenkitzel, Gemeinschaft und Tradition macht Kitzbühel für viele zum Winterfixpunkt – so auch für die „Traditions-Gsiberger“.
In den Gassen schieben sich Fans in dicken Winterjacken aneinander vorbei, aus den Lokalen dringt Stimmengewirr und über allem liegt eine besondere Mischung aus Vorfreude, Nervenkitzel und ein wenig Respekt vor der legendären Streif: Das Hahnenkamm-Wochenende ist seit jeher nicht nur für die Athleten ein Höhepunkt, sondern auch für die Besucherinnen und Besucher. Jedes Jahr strömen mehrere tausend Skibegeisterte aus aller Welt in die Gamsstadt – nicht allein wegen der Rennen, sondern auch wegen der besonderen Gemeinschaft, die das Wochenende prägt. Unter ihnen finden sich viele, die längst Stammgäste sind und dem Spektakel einen festen Platz im Kalender eingeräumt haben.
Die „Traditions-Gsiberger“ Zu jenen Gästen zählt eine Gruppe aus Vorarlberg, die sich selbstironisch die „Traditions-Gsiberger“ nennt. Seit
„Wir kennen uns mittlerweile gut aus und wissen, was uns erwartet. Deshalb haben wir nicht das Bedürfnis, alles minutiös zu planen, sondern machen es wetterund stimmungsabhängig.“
Bianka Pilgram, Hahnenkamm-Superfan
nunmehr zehn Jahren reist die Runde um Jürgen und Bianka Pilgram zum Rennen nach Kitzbühel. Was einst als familiärer Tagesausflug begann, wuchs Schritt für Schritt zu einer kleinen Tradition mit immer mehr Leuten heran. „Irgendwann waren wir sogar zu sechzehnt“, erinnert sich Jürgen Pilgram, der von den anderen lachend zum Sprecher der Truppe aus dem Ländle ernannt wurde. Mit dem steigenden Alter sei die Teilnehmerzahl zwar immer mehr gesunken, der harte Kern bleibe aber bestehen.
Die Anreise der Vorarlberger folgt inzwischen einem festen Muster: Sie reisen stets am Donnerstag an, übernachten gemeinsam in einem Apartment und brechen erst am Montag nach einem entspannten Frühstück wieder auf.
Zwischen Ritual und Spontanität Im Laufe der Jahre haben die „Traditions-Gsiberger“ ihre eigenen Rituale

„Traditions-
Gsiberger“


Seit mittlerweile zehn Jahren reist die Gruppe aus Vorarlberg jedes Jahr zum Hahnenkamm-Rennen nach Kitzbühel.


Was als familiärer Tagesausflug begonnen hat, ist Schritt für Schritt zu einer kleinen Tradition geworden.

Jedes Jahr strömen am Hahnenkamm-Wochenende Tausende Fans in die Gamsstadt, um ihre Lieblingssportler anzufeuern und die besondere Stimmung vor Ort zu erleben.

„Zu sehen, wie steil die Piste wirklich ist, und die ganze Stimmung und Atmosphäre aufzusaugen, ist jedes Mal aufs Neue ein unglaubliches Gefühl.“
entwickelt. Der Slalom ist dabei unantastbar: Seit jeher ist er ein fixer Programmpunkt, der nicht verhandelbar ist. Dort steht die Gruppe jedes Jahr an derselben Stelle, die von ihnen „festgetrampelt“ wird. „Wenn wir den einmal haben, wird er nicht mehr verlassen“, sagt Tochter Michelle Pilgram schmunzelnd. Wichtig waren bei der Auswahl des Stammplatzes eine gute Sicht und eine nahe Getränkeversorgung.
Abseits dieses Fixpunkts lassen sich die Skifans treiben. Ob sie die Abfahrt direkt am Gelände verfolgen oder lieber beim Public Viewing in der Innenstadt mitfiebern, entscheiden sie meist spontan. Letzteres entdeckten sie erst kürzlich für sich: „Es sind weniger Menschen dort, aber die Stimmung ist trotzdem richtig gut“, erzählt Bianka.
Diese Flexibilität sehen sie als klaren Vorteil. „Wir kennen uns mittlerweile gut aus und wissen, was uns erwartet. Deshalb haben wir nicht das

Das Wochenendprogramm der „Traditions-Gsiberger“ ergibt sich meist kurzfristig. Einziger Fixpunkt ist der Slalom am Samstag.
Bedürfnis, alles minutiös zu planen, sondern machen es wetter- und stimmungsabhängig“, fasst Bianka zusammen. So wird nicht nur der Kampf um den Gamspokal verfolgt, sondern zwischendurch auch die Natur rund um Kitzbühel genutzt – etwa beim Schneeschuhwandern oder Rodeln.
Magie an der Streif
Trotz aller Routine hat die Vorarlberger Fanrunde die Faszination für das Spektakel nie verloren. Besonders der erste Besuch bleibt dabei vielen unvergesslich – auch für Tochter Michelle. „Das erste Mal die Hahnenkamm-Rennen live zu erleben, ist schon Wahnsinn. Zu sehen, wie steil die Piste wirklich ist, und die ganze Stimmung und Atmosphäre aufzusaugen, ist jedes Mal aufs Neue ein unglaubliches Gefühl.“ Die besondere Energie, die von den Menschen ausgeht, betont auch Andrea Linder, eine langjährige Freundin der Familie. Sie ergänzt: „Die schönste Erinnerung

Im vergangenen Jahr kamen über das Wochenende insgesamt 81.000 Fans nach Kitzbühel.
ist aber, dass Alt und Jung sich versammeln und wir die Zeit mit Familie und Freunden zusammen genießen können.“
Der Nicht-Schnappschuss
Und immer wieder entstehen Momente, die hängen bleiben. Einmal etwa traf die Runde auf Bastian Schweinsteiger. „Er war total freundlich und hat sich sofort für ein Foto bereit erklärt“, erzählt die Gruppe. Doch das Bild scheiterte an einer Kleinigkeit: Jürgen, als Fotograf eingeteilt, hatte seine Brille vergessen und brachte es nicht fertig, von der Selfie- auf die normale Kamera umzuschalten. „Aus lauter Stress drückte er die Sperrtaste und tat dann einfach so, als hätte er fotografiert“, erinnert sich Bianka lachend. Stunden später antwortete er auf die Nachfrage, wie das Foto
geworden sei, trocken: „Ich habe keins gemacht.“ Die Szene sorgt bis heute für Gelächter. Immerhin gab es später doch noch ein Erinnerungsfoto – diesmal mit Marco Schwarz und einem besser vorbereiteten Fotografen.
Gänsehautmomente Zu den jährlichen Fixpunkten zählen außerdem die Siegerehrung und das abschließende Feuerwerk, das den Renntag stimmungsvoll abrundet und regelmäßig für Gänsehaut sorgt. „Da merkt man, wie sehr uns dieses Wochenende ans Herz gewachsen ist“, sagt Bianka. Und auch nach all den Jahren ist sich die Truppe einig: Die Tage in Kitzbühel bleiben ein Höhepunkt des Winters. „Und das sagt eigentlich alles über das Event“, fasst sie zusammen.


„Meines Erachtens sind die alle ein bisschen lebensmüde.“
Boris Becker
Tennislegende und Streif-Fan







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TEXT: Anna Füreder
Das Rennen um das schönste Plakat
Der KSC und die BTV machen jedes Jahr die Suche nach dem künstlerischen Gesicht des Hahnenkamm-Rennens zum internationalen Wettbewerb. Dabei wird der Mythos der Streif immer wieder neu erzählt – mal kühl, mal leidenschaftlich, aber stets unverwechselbar.
Lange bevor die besten Skifahrer der Welt die Streif hinunterjagen, läuft in Kitzbühel ein anderer Wettkampf: jener um das offizielle Hahnenkamm-Plakat, das Jahr für Jahr für große Aufmerksamkeit sorgt. Mal in schlichtem Schwarz-Weiß, mal in leuchtenden Kontrastfarben – die Entwürfe zeigen stolze Hähne, dynamische Skiszenen oder abstrakte Interpretationen der legendären Piste. Doch hinter den Bildern steckt weit mehr als Werbung.
Jedes Sujet ist ein eigenständiges Kunstwerk, ausgewählt aus Hunderten internationalen Einsendungen. Es steht nicht nur für das berühmte Event selbst, sondern ist längst Teil seiner visuellen Geschichte – ein Sammlerstück, das den Geist des Hahnenkamms immer wieder neu interpretiert.
Kunst als Teil des Hahnenkamm-Mythos
Der Plakatwettbewerb blickt auf eine lange Tradition zurück. „Er wurde 1990 anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Rennens erstmals in Kooperation mit der BTV ausgerufen“, erzählt Martina Nöckler, die beim Kitzbüheler
Ski Club für die Organisation verantwortlich ist. Entstanden ist die Idee gemeinsam mit der Tiroler Künstlerschaft – damals noch als regionale Ausschreibung, offen ausschließlich für heimische Mitglieder.
Der erste Sieg ging an den Bildhauer Rudi Wach, der eine Serie markanter Entwürfe schuf. Seine Werke wurden in der BTV ausgestellt, die Originale später verkauft. „Nach rund zehn Jahren hat man gemerkt, dass der Tiroler Raum zu klein geworden ist“, sagt Nöckler rückblickend. Der Schritt zur internationalen Ausschreibung folgte fast selbstverständlich –und brachte frische Impulse.
Seither erreichen Beiträge aus aller Welt den Kitzbüheler Ski Club, was die Bedeutung des Wettbewerbs weiter stärkt. „Jedes Motiv erzählt das Hahnenkamm-Rennen auf seine eigene Weise und wird damit Teil seiner Geschichte“, so Nöckler. Heute gilt der Contest als Brücke zwischen zwei Welten – zwischen alpinem Skisport und bildender Kunst.
Kontraste auf Blau und Pinkrot Mit leuchtenden Farben und einer klaren Formensprache überzeugte
HAHNENKAMM RENNEN 86. KITZBÜHEL
19. - 25. JÄNNER 2026
Di-Do | 11:30 h TRAINING 2x
Mi | 10:15 h & 13:30 h JUNIORS Fr | 11:30 h SUPER-G Sa | 11:30 h ABFAHRT So | 10:15 h & 13:30 h SLALOM
„Mein Entwurf lebt vom Spiel der Gegensätze –von Leidenschaft und Disziplin, von Bewegung und Eis.“
Jennifer Kiktenko, Siegerin des Plakatwettbewerbs 2025

Jennifer Kiktenko
Das Gewinnerplakat des diesjährigen Wettbewerbs stammt von der Künstlerin Jennifer Kiktenko. Die gebürtige Mainzerin studierte an der Hochschule ihrer Heimatstadt Kommunikationsdesign mit den Schwerpunkten Corporate Design, Editorial Design und Animation. Seit über zehn Jahren ist sie bei der Designagentur CLDES tätig, wo sie die kreative Leitung innehat und die Gestaltung von Designprojekten verantwortet.
„Jedes Motiv erzählt das HahnenkammRennen auf seine eigene Weise und wird damit Teil seiner Geschichte.“
Martina Nöckler, Ganzjahresmitarbeiterin beim KSC und zuständig für den Plakatwettbewerb
Jennifer Kiktenko in diesem Jahr die Jury und konnte sich gegen 264 Einreichungen von 137 Teilnehmenden durchsetzen. „Ehrlich gesagt, hatte ich vorher noch nie vom Hahnenkamm-Rennen gehört“, sagt die Mainzerin lachend. Doch je tiefer sie in die Historie des legendären Sportereignisses eintauchte, desto stärker wuchs ihre Faszination.
„Mein Entwurf lebt vom Spiel der Gegensätze – von Leidenschaft und Disziplin, von Bewegung und Eis“, beschreibt die Künstlerin. Im Mittelpunkt steht der Hahn, der sich aus dem Schriftzug „Hahnenkamm Rennen 2026“ formt. Die Linien erinnern an die Spuren der Skifahrer im Schnee, die Kurven an die markante Streif. Auch die Farbwahl erzählt eine Geschichte: Ein intensives Pinkrot trifft auf tiefes Blau – Energie gegen Kälte, Emotion gegen Naturgewalt. So übersetzt die Kommunikationsdesignerin die Span-
nung des Wettbewerbs in ein kraftvolles visuelles Statement. Als Siegerin erhält sie nicht nur 7.000 Euro Preisgeld, sondern auch eine VIP-Einladung zum HahnenkammRennen in Kitzbühel. „Ich freue mich schon darauf, mein Design in diesem besonderen Umfeld zu sehen – und die Atmosphäre des Hahnenkamms einmal selbst zu erleben.“
Aufwendige Juryarbeit
Wer am Ende als Siegerin oder Sieger hervorgeht, entscheidet eine Jury. Sie setzt sich aus zwei Tiroler Künstlerinnen sowie Vertreterinnen und Vertretern der BTV und des Kitzbüheler Ski Clubs zusammen. Der Auswahlprozess ist sorgfältig und mehrstufig: „Die Künstlerinnen und Jurymitglieder des KSC erhalten alle Einreichungen anonym und wählen zunächst fünf Favoriten aus“, erklärt Nöckler, die den gesamten Prozess begleitet.



Bei den Siegerplakaten wird darauf geachtet, dass die Gestaltung aussagekräftig ist, aber auch auf die künstlerische Qualität.

Zur Auswahl des Siegerplakats wählt jedes Jurymitglied aus allen Einsendungen seine fünf Favoriten. Diese werden anschließend im Großformat ausgedruckt und in einer Halle präsentiert.
Anschließend werden die ausgewählten Entwürfe im Großformat gedruckt und für die finale Beurteilung vorbereitet.
Im Herbst trifft sich das Bewertungsteam in Innsbruck, wo alle Plakate in einer Halle präsentiert werden. „Interessant ist, dass sich die Favoriten nur selten überschneiden“, so Nöckler. Nach einer Vorstellungsrunde der individuellen Auswahl folgt eine intensive Diskussion. In mehreren Abstimmungsrunden wird die Zahl der Entwürfe schrittweise reduziert, bis die Top drei feststehen.
Vom Entwurf zum Gewinnerplakat
Die drei Finalistinnen und Finalisten werden anschließend kontaktiert und haben einen Monat Zeit, ihr Motiv mit Textbestandteilen zu ergänzen. In einer zweiten Entscheidungsrunde prüft das Gremium, ob Gestaltung,
Idee und Typografie harmonieren –und ob sich die Darstellung klar von den Kunstwerken der Vorjahre unterscheidet. „Besonders achtet die Jury darauf, dass die Gestaltung aussagekräftig ist, aber auch auf die künstlerische Qualität“, betont Nöckler. Eine klare Regel gibt es dabei: Der Entwurf muss von Hand oder digital, aber ohne den Einsatz künstlicher Intelligenz gestaltet werden.
Im Juni wird das Siegerplakat schließlich am Starthaus der Streif präsentiert. Das Motiv, das nach Entscheidung auf die K.S.C. GmbH übertragen wird, ziert nicht nur die offizielle Kommunikation des Rennens, sondern findet sich auch auf Merchandising-Artikeln, Drucksorten, Weinetiketten und Tassen wieder. So wird aus einem Kunstwerk ein Stück Hahnenkamm-Geschichte – jedes Jahr aufs Neue.
SCHON PROBIERT?


ZERO KALORIEN
Na


durch die Schwerel s o

Am Samstagabend nach der Abfahrt lädt der KITZ-RACE-Club zur glamourösesten Nacht des Hahnen kamm-Wochenendes. Unter dem Motto „The Gravity Code“ vereint die KITZ-RACE-Party auch heuer wieder Persönlichkeiten aus Sport, Society und Entertainment.
Wenn am Samstagabend des Hahnenkamm-Rennens das letzte Licht über der verschneiten Bergwelt von Kitzbühel verblasst, beginnt im Zielgelände der legendären Streif ein ganz besonderer Abend. Die Türen des KITZ-RACE-Clubs öffnen sich für rund 1.200 Gäste zum schillerndsten Event des HahnenkammWochenendes: die KITZ-RACE-Party. Auf 4.000 Quadratmetern versammelt sich hier Jahr für Jahr die Elite aus Sport, Gesellschaft und Entertainment, um die Helden des Tages noch einmal gebührend zu feiern.
Schwerkraft ade
Unter dem Motto „The Gravity Code“ tauchen die Gäste dieses Jahr in eine Welt, in der die Schwerkraft zur Nebensache wird. Geometrische Linien,
The


Rita Ora zählt zu den prägendsten britischen Popstimmen der letzten Jahre. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie mit Hits wie „How We Do (Party)“, „I Will Never Let You Down“ und „Anywhere“. In Pristina geboren und in London aufgewachsen, bringt sie nicht nur musikalische Vielseitigkeit, sondern auch eine energiegeladene Bühnenpräsenz und ein Gespür für Trends in Mode und Popkultur mit. Neben ihrer Musik macht Ora auch als Schauspielerin und Unternehmerin von sich reden.

Gravit y

Den goldenen Gamspokal am Samstagabend in den Händen zu halten, ist wohl der Traum jedes Athleten.
spiegelnde Oberflächen und kunstvoll inszenierte Lichteffekte durchziehen die Location und schaffen eine Atmosphäre, die die besondere Magie der Streif widerspiegelt – insbesondere jene Momente, in denen Mut, Technik und menschliche Brillanz die Naturgesetze scheinbar außer Kraft setzen. Den Auftakt macht eine spektakuläre Opening-Lasershow, die das Motto des Abends eindrucksvoll in Szene setzen wird.
Erlesenes für den Gaumen
Für die genussvolle Seite des Abends sorgt Do & Co mit einem exklusiven Gala-Dinner, das mit innovativen Kreationen und erlesenen Zutaten alle Sinne anspricht. Gang für Gang entfaltet sich ein kulinarisches Erlebnis, das mit der Atmosphäre des Abends harmoniert. Dazu werden SignatureCocktails serviert, die eigens für „The Gravity Code“ kreiert wurden.
Zwischen den Highlights der Küche richtet sich der Blick auf jene, um die sich an diesem Wochenende alles


Auf James Blunt im vergangenen Jahr folgt heuer die britische Künstlerin Rita Ora als Staract.

Den musikalischen Höhepunkt des Abends liefert Rita Ora.
dreht: die Sieger der HahnenkammAbfahrt. In persönlichen Interviews gewähren sie Einblicke in ihre Emotionen, ihren Respekt vor der Streif und die Sekunden, in denen Schwerelosigkeit nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich erlebt wird.
Wenn die Nacht abhebt
Den musikalischen Höhepunkt des Abends liefert Rita Ora. Die britische Sängerin, bekannt für ihre Hits „Anywhere“ und „I Will Never Let You Down“, verwandelt nach dem Abendessen den KITZ-RACE-Club in eine exklusive Konzertbühne. Im Anschluss übernimmt die King Kamehameha Club Band (KKCB) das Kommando und garantiert auch dieses Jahr wieder eine unvergessliche Party bis in die frühen Morgenstunden.

1.200
Gäste auf 4.000
Quadratmetern

Im Mittelpunkt der KITZ-RACE-Party stehen die Sieger der Abfahrt.





Am Hahnenkamm geht es um die Ehre, das Preisgeld – und die Gams: Die ikonischen Pokale, deren Design seit 1974 fast unverändert ist, werden seit 2002 vom Tiroler Restaurator Johannes Schroll gefertigt. Dafür veredelt er Rohlinge aus unterschiedlichen Materialien von Hand mit Blattgold, Blattsilber und Kupfer.

„Die Streif ist wie ein guter Actionfilm –bis zum Schluss spannend.“
Arnold Schwarzenegger Kitzbühel-Dauergast



OPTIMALE PERFORMANCE FÜR DEIN AUTO. AUCH IM WINTER.







FORMEL EIS.







TEXT: Leonie Werus
Lik Mehr als nur
Influencer sind mittlerweile ein fixer Bestandteil der Hahnen kamm-Rennen und machen die Faszination Skisport für die junge Generation erlebbar.
es
wei junge Männer in bunten Badehosen, mit Mützen und Sonnenbrillen auf den Köpfen. In eisiger Kälte sitzen sie neben der Rennstrecke im Schnee und bejubeln die Slalomstars, die nur wenige Meter entfernt den Steilhang hinunterjagen. „Kälte ist nur ein Begriff“, scherzt ORF-Kommentator Armin Assinger über die ungewöhnliche Szene. Doch nicht nur im Fernsehen sorgt das Duo für Gesprächsstoff. Was viele Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause vor den Bildschirmen nicht wissen: Bei den beiden handelt es sich nicht etwa um übermotivierte Fans, sondern um Adrian Vogt alias Aditotoro und Paul Frege – zwei der reichweitenstärksten Internetpersönlichkeiten aus der Schweiz, die gemeinsam mehrere Millionen Follower erreichen und international ebenso bekannt sind wie so manche Sportstars.
Auf TikTok geht ihr kurzer Clip im Jänner 2025 innerhalb weniger Stunden viral, wird hunderttausendfach
aufgerufen, gelikt und kommentiert. Was auf den ersten Blick wie eine lustige und spontane Aktion wirkt, ist in Wahrheit Teil einer bewussten Strategie. Die beiden waren nicht zufällig vor Ort – sie waren eingeladen worden, um genau jene Aufmerksamkeit zu generieren, die klassische Medien allein heute kaum mehr erreichen: die der jungen Zielgruppe.
Skisport trifft Gen Z
Der Skisport konkurriert in der heutigen Zeit mit einer Vielzahl alternativer Entertainment-Angebote – und um relevant zu bleiben, muss er auch genau dort stattfinden, wo die nächste Generation ihre Inhalte konsumiert. Denn die Zeiten, in denen man am Wochenende gemeinsam mit der Familie vor dem Fernseher die Athleten auf der Streif anfeuerte, gehören weitgehend der Vergangenheit an. Doch die Faszination bleibt: Spektakuläre Action, emotionale Geschichten und echte Spannung
Influencer:innen übersetzen die Faszination Skisport in eine Sprache, die die Jugend versteht – authentisch, persönlich und in dem Format, das sie täglich konsumiert.
haben nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Was sich geändert hat, ist die Art, wie diese Momente erlebt werden. Ab Mitte der 1990er geborene Menschen sind mit digitalen Medien aufgewachsen und konsumieren Inhalte vor allem online. Und hier kommen die Influencer ins Spiel: Sie übersetzen diese Faszination in eine Sprache, die die Jugend versteht –authentisch, persönlich und in dem Format, das sie täglich konsumiert.
Am Puls der Zeit Influencer und Content Creators sind inzwischen ein fixer Bestandteil der Kommunikationsstrategie rund um die Hahnenkamm-Rennen. Die Notwendigkeit einer solchen Neuausrichtung zeichnete sich bereits vor der Coronapandemie ab. Weil Influencer-Marketing damals hierzulande noch wenig verbreitet war, galt es zunächst, Strukturen zu schaffen und Erfahrungen zu sammeln. Mittlerweile
sorgt ein professionelles Rahmenkonzept mit klaren Guidelines, rechtlicher Absicherung und definierten Abläufen dafür, dass Inhalte authentisch und konsistent die Botschaften des Events und seiner Partner transportieren.
Ziel ist eine nachhaltige Verbindung zur nächsten Generation: Die Hahnenkamm-Rennen wollen den Skisport als Ganzes stärken, sein Image modern positionieren und das Interesse junger Menschen daran neu entfachen. Gezeigt werden soll, wie vielseitig, dynamisch und attraktiv Skifahren heute ist – und wie spannend sich der Sport auch jenseits klassischer TV-Übertragungen erleben lässt.
Durchdachte Kreativität
Die Auswahl der Content-Profis erfolgt nach klaren Kriterien: Deren Zielgruppe, Persönlichkeit, Sportaffinität und Internationalität spielen


Keine Angst vor Ansteckung
Gleich vorweg: Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, haben Influencer nichts mit einer Krankheit zu tun. Vielmehr handelt es sich um Personen, die über ihre Kanäle im Internet Inhalte teilen, Meinungen prägen und ihre Anhängerschaft beeinflussen. Während Influencer oft stärker durch ihre Persönlichkeit und Reichweite wirken, legen Content Creators ihren Fokus meist auf kreative Umsetzung und Storytelling. In der Praxis überschneiden sich die Rollen jedoch häufig.
eine ebenso wichtige Rolle wie die Passgenauigkeit ihres Contents zum Event. Es geht nicht nur darum, prominente Gesichter zu zeigen, sondern vielmehr Menschen einzubinden, die authentisch rund um die Renntage berichten. Vor Ort werden Inhalte produziert, die sowohl die sportliche Action als auch Momente hinter den Kulissen einfangen. Vom morgendlichen Briefing über die Tagesplanung bis zu spontanen Fan-Interaktionen ist jeder Tag ein Balanceakt zwischen Struktur und Flexibilität: Bei einem Großevent wie den Hahnenkamm-Rennen ist eine sorgfältige Vorbereitung zwar entscheidend, doch die Fähigkeit, flexibel und mit einer gewissen Leichtigkeit zu agieren, ist essenziell für ein erfolgreiches Ergebnis.
Influencer sind keine TV-Persönlichkeiten, die minutiösen Drehplänen folgen. Ihr Auftritt lebt von Natürlichkeit und einer persönlichen Hand-
schrift, muss aber gleichzeitig auch alle zentralen Kommunikationsbedürfnisse erfüllen. Von der Teilnahme an der KITZ-CHARITY-Trophy bis hin zum Besuch der KITZ-RACE-Party ist die Bandbreite möglicher Aktivitäten groß und bietet vielfältige Möglichkeiten für reichweitenstarken Content. Das Ergebnis sind Formate, die die Spannung, Dynamik und Emotionen der Hahnenkamm-Rennen unmittelbar erlebbar machen – genau in der Art, wie junge Zielgruppen sie auf Plattformen wie TikTok oder Instagram erwarten.
Reichweite mit Wirkung Unmittelbare wirtschaftliche Effekte lassen sich zwar nur schwer quantifizieren, doch die Zusammenarbeit mit Influencern bringt einen erheblichen medialen Mehrwert mit sich. Ihre Reichweite auf sozialen Plattformen ermöglicht es, Botschaften gezielt zu platzieren, die
Millionen Aufrufe
erreicht der Hahnenkamm-TikTok-Kanal während der Rennwoche.
Sichtbarkeit des Events zu erhöhen und ein digital-affines Publikum direkt anzusprechen. Gleichzeitig entsteht ein Multiplikatoreffekt: Die Inhalte werden geteilt, kommentiert und diskutiert, wodurch die Aufmerksamkeit über die eigenen Follower hinaus weiterwächst. Ein zusätzlicher Effekt zeigt sich bei der Besucherstruktur: Immer häufiger kommen insbesondere junge Gäste auf Empfehlung von Influencern zu den HahnenkammRennen. Ganze Familien reisen in die Gamsstadt, weil die Kinder ihre Lieblings-Internetstars live erleben – ein deutliches Zeichen dafür, wie stark diese Persönlichkeiten als Motivatorinnen und Motivatoren wirken.
Hahnenkamm goes TikTok
Seit drei Jahren sind auch die Hahnenkamm-Rennen selbst offiziell auf TikTok vertreten. Dank der engen Zusammenarbeit mit Influencern ver-
lief der Launch erfolgreich: Bereits in kurzer Zeit konnten Reichweite und Engagement deutlich gesteigert werden. Entscheidend ist, dass man in der Social-Media-Arbeit flexibel bleibt: Neue Formate werden ausprobiert, Trends beobachtet, kreative Ansätze getestet. Nur wer kontinuierlich experimentiert, kann auf den schnelllebigen Plattformen relevant bleiben und junge Zielgruppen inspirieren.
Wie sich die Welt der Influencer und Content Creators entwickeln wird, lässt sich angesichts des großen Wandels im Mediennutzungsverhalten nur schwer vorhersagen. Eines ist jedoch gewiss: Sie werden auch weiterhin Impulse setzen, Reichweite erzeugen und den Hahnenkamm auf eine Art erlebbar machen, die klassische Berichterstattung allein nicht leisten kann – und ja: manchmal eben auch in bunten Badehosen im Schnee.
Hier geht’s zum TikTok-Auftritt der Hahnenkamm-Rennen –einfach den QR-Code mit dem Smartphone scannen.

FROM PICKING LINES TO PUSHING LIMITS

„Die Piste gibt nicht nach, dein Körper ist der schwache Punkt.“
Aksel Lund Svindal im Film „Streif – One Hell of a Ride“

modern spaces from 560 m2
› Right next to the Innsbruck West highway exit
› Close to Innsbruck Airport
› Completion summer 2026
› Direct rental from the developer
Foto-Index
Umschlag
Foto: WWP
Editorial
Foto: WWP (2)
S. 7
Bausteine einer Legende
Foto: WWP/Mathias Kniepeiss, WWP/Studio Fasching (2), WWP/ Oliver Tree, WWP/Erwin Scheriau, WWP
S. 20–36
So sicher, wie es geht
Foto: shutterstock.com (2), WWP (2), Museum Lilienfeld (2), Museum Lilienfeld/Kuss S. 42–50
Lebensretter Helm
Foto: Head (4), shutterstock.com, Erlend Hole Dokken, Privat S. 54–66
Die Kunst der perfekten Piste
Foto: alpinguin (3), floobe, K.S.C. GmbH/Franz Huber S. 70–82
„Ein belebendes Gefühl“
Foto: Vincent Wieser (4), Florian Neururer, Tina Neururer
S. 90–96
Ruhe vor und nach dem Sturm
Foto: shutterstock.com, WWP/Mathias Kniepeiss, Privat
S. 100–106
Fotostrecke: Zwischen Licht und Schatten
Foto: shutterstock.com, WWP (3), Erwin Scheriau, WWP/Oliver Tree, WWP/ Studio Fasching
S. 110–125
Fans im Bann der Streif
Foto: Privat (7), WWP (2) S. 126–134
Das Rennen um das schönste Plakat
Foto: Christian Lauer, K.S.C. GmbH/Andreas Moser
S. 140–148
Schwerelos durch die Nacht
Foto: WWP/Studio Fasching (2), WWP, David Johansson/DAJOHA (5), Gerhard Berger
S. 152–164
Mehr als nur Likes
Foto: shutterstock.com
S. 168–176















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