magisch mystisch
Der Zauber der Eisenbahn
Landschaftsinstallation eines Unbekannten
MIT AMTLICHEN BEKANNTMACHUNGEN UND INFORMATIONEN AUS DER STADTVERWALTUNG

motivierend
Bericht des Öko-Beauftragten










AUGUST-IMPRESSIONEN: DA WAR DER BÄR LOS IN GRAFENAU










magisch mystisch
Der Zauber der Eisenbahn
Landschaftsinstallation eines Unbekannten
MIT AMTLICHEN BEKANNTMACHUNGEN UND INFORMATIONEN AUS DER STADTVERWALTUNG
motivierend
Bericht des Öko-Beauftragten
Durch die Eisenbahn wird der Raum getötet und es bleibt nur mehr die Zeit übrig. Mir ist, als kämen die Berge und Wälder aller Länder auf Paris angerückt. Ich rieche schon den Duft der deutschen Linden, vor meiner Tür brandet die Nordsee.
Mit diesen Gedanken aus seinem Exil in Paris drückte Heinrich Heine, einer der bedeutendsten Dichter und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, seine Gedanken zum technischen Fortschritt durch die Einführung der Eisenbahn aus. Die „Dampfrosse“ veränderten das damalige Zeitgefühl und die Reisegewohnheiten epochal. Während Reichskanzler Otto von Bismarck die Eisenbahnen als „Adern des modernen Staates“ bezeichnete , merkte Heine gewohnt kritisch an, dass durch die Eisenbahn zwar Zeit gewonnen wird, Wissen über Land und Leute aber auf der Strecke bleibt.
Was hätte er wohl erst gesagt, wenn er das heutige Reiseverhalten analysiert hätte? 7 Länder in drei Tagen – wenn auch etwas überspitzt formuliert – ist so etwas heute durchaus denkbar. Kurz auf ein Bier nach Mallorca oder eine zweitägige Dienstreise auf einen anderen Kontinent – gewiss längst keine Seltenheit mehr.
Ob angesichts der Schnelllebigkeit noch bleibende Eindrücke von den Reisen zurückbleiben, ob tatsächlich Wissen über Kultur, Landschaft oder Historie vermittelt wird? Sicher in vielen Fällen nicht wirklich.
„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“, hat Johann Wolfgang von Goethe dazu gesagt und als Nachtwächter, der seine Runden zu Fuß dreht und dabei ab und an auch Zeit hat,
tiefgreifend über etwas nachzudenken, muss ich ihm Recht geben. Viel zu oft sind wir gehetzt, Sprüche wie „Es ist höchste Eisenbahn“ gehen auf ein Theaterstück von Adolf Glaßbrenner aus dem Jahr 1847 zurück, in dem ein Briefträger sich eilig verabschiedet, weil die Post mit der Eisenbahn eingetroffen ist. Heute steht er für eines der Hauptprobleme unserer Zeit: Alles eilt, muss jetzt sofort erledigt werden, kann nicht mehr warten.
Wenn ich mir den Stress vor Augen führe, der heute zur Volkskrankheit geworden ist, dann verstehe ich nur Bahnhof und wünsche mir – um im Eisenbahnjargon zu bleiben – man würde wenigstens zweigleisig fahren und auch die Option von dringend notwendigen Denk- und Ruhepausen nutzen. Denn nur so können die Weichen für eine gesunde Zukunft gestellt werden bevor der Zug dafür abgefahren ist und wir alle auf dem Abstellgleis landen
In diesem Sinne wünsche ich allen unseren Leserinnen und Lesern ein paar ruhige Stunden beim Lesen unserer Septemberausgabe, Zeit, um eventuell einmal unsere Eisenbahnfreunde zu besuchen und in die Geschichte einzutauchen und einen guten Start in den Herbst
Euer Nachtwächter
»iJA« ist ein Magazin, das über Kultur, Leben und Wirtschaft in der Region berichtet. »iJA« erscheint monatlich in der ui Verlag GmbH. Das Amtsblatt der Stadt Grafenau ist Teil der Ausgabe. Bei Bedarf erscheint eine Sonderausgabe. Abdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers bzw. der Amtsblatt-Redaktion Grafenau. HERAUSGEBER ui Verlag GmbH
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AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN UND INFORMATIONEN AUS DER STADTVERWALTUNG
Karin Friedl
Rathausgasse 1 • 94481 Grafenau
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Karin Friedl, Willi Schindler, Albert Lehner, Willi Weber, Bildarchive Stadt Grafenau (sofern nicht anders angegeben)
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ERSCHEINUNGSTERMIN NÄCHSTE AUSGABE 07. Oktober 2025
ANNAHMESCHLUSS
Redaktion & Anzeigen: 19. September 2025
Titelbild: Manuela Binder, Neudorf
Text & Fotos: Karin Friedl
… mit den Eisenbahnfreunden Grafenau auf Zeitreise zu gehen
Zum 30. Jubiläum öffnet der Verein nicht nur die Miniaturwelt in der Schusterbeckstraße, sondern gibt auch Einblick in eine ganz eigene Welt auf Schienen, die so viel über die Geschichte zu erzählen hat.
Die iJA hat mit den passionierten Modellbauern über ihre Leidenschaft gesprochen, eigene Welten rund um die Gleise zu erschaffen.
Ein Leben ohne Eisenbahn ist für die rund 10 aktiven Mitglieder der Grafenauer Eisenbahnfreunde wie ein Zug ohne Gleise. „Schon als Bub hat mir die kleine Lok ein breites Lächeln auf`s Gesicht gezaubert“, erzählt Vorsitzender Gerhard Mirwald. Und zeigt dazu ein Beweisfoto aus Kindertagen, das ihn mit seinem ersten Miniaturzug zeigt.
Seine Freunde vom Verein haben ihm das Bild zu seinem 60. Geburtstag vergrößert, denn auch Jahrzehnte später ist die Leidenschaft mindestens so groß wie damals. Insgesamt hat der Verein 30 eingetragene Mitglieder, ein Drittel davon baut aktiv an der Anlage in der Schusterbeckstraße 17 mit. Und jedesmal, wenn die Einschaltknöpfe auf den einzelnen Anlagen, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet sind, auf „On“ gehen, ist es für die eingeschworene Truppe zugleich eine Reise in die Vergangenheit als auch in die Zukunft.
Tatsächlich kann man auf den Anlagen nicht nur mit den verschiedensten Loks und Wägen von A nach B fahren, sondern sich auch ein wenig auf Zeitreise begeben. Schon auf der ersten Anlage erfährt man, dass Grafenau in den 60ern noch 13 Weichen am Bahnhof hatte, während heute ja nur noch ein Gleis zum Ein- und Aussteigen bereitsteht. Oberhalb der Bahnlinie thront die wunderschöne Burg Bärnstein,
die man lange betrachten kann, bis man alle Einzelheiten des Modellbaus gesichtet hat. Sogar ein „Wildbiesler“ wurde in die Installation eingebaut und wartet darauf, entdeckt zu werden.
Die nachgebaute Landschaft unterhalb der Burg bietet viele Details mit Bezug zu Grafenau, wie etwa den nachgebauten Säumerzug oder den Kurpark. „Nicht fehlen darf natürlich Bärtl Bär“, sind sich die Eisenbahnfreunde einig. Das Grafenauer Wappentier ist mehrfach in den Räumen verewigt, auf der Anlage schmeißt der Bär direkt unterm Maibaum Bonbons für die Kinder aus.
Dass sie immer noch Freude an ihrem Hobby haben, zeigen die Grafenauer Eisenbahnfreunde mit immer neuen begeisterten Geschichten, die sie rund um die gesammelten Objekte zu erzählen wissen. „Diese Anlage haben wir vor der Verschrottung gerettet“, sagt das letzte
verbliebene Gründungsmitglied des Vereins, Kassier Stefan Schmalzbauer und das Entsetzen über die Vorstellung, dass solche Eisenbahnschätze auf dem Müll landen könnten, steht ihm ins Gesicht geschrieben.
Zu den Modellen haben die Bahnfreunde viel geschichtliches Material, historische Schilder, eine Bank aus der ersten Waldbahn und aktuelle Fahrpläne gesammelt und in ihren Räumen dekoriert. Auch fachlich haben sie ein großes Wissen. „Interessierte sind bei uns immer willkommen und wenn jemand Fragen hat, helfen wir gerne weiter“, lädt Gerhard Mirwald zum Mitmachen ein.
Die kleine Welt in der Schusterbeckstraße hat regelmäßige Öffnungszeiten (siehe Kasten) und auch Kinder dürfen sich unter Anleitung gerne an der Anlage probieren. Eine Bildschirmübertragung, die aus der Perspektive im Zug aufzeichnet, ermöglicht es, alles einmal aus dem Blickwinkel des Lokführers zu erleben. „Und bei einer ganz besonderen Sammlung an
Einzelstücken gibt es bei jedem Ausstellungsstück eine Besonderheit“, erzählt Gerhard Mirwald und lässt zur Untermalung aus einer Lok echten Dampf aufsteigen oder bei einer anderen die Türen aufgehen.
Eine Anlage hat eine Wechselplatte, auf der sich die Tüftler mit immer wieder neuen, filigran gearbeiteten Besonderheiten austoben können. Dass die im Kleinstformat auf dem Bauernhof aufgebauten Hühner auch noch nach Körnern picken können, wenn die Eisenbahner symbolisch Futter über der Anlage ausstreuen, kann man sich gar nicht vorstellen. Selbst beim Hinsehen braucht man fast eine Lupe und dennoch funktioniert alles einwandfrei. Aktuell ist das aufgebaute Volksfest ein absoluter Hingucker, sogar die kleinen Autoscooter können gesteuert werden, das beleuchtete Riesenrad dreht sich und man kann sich beim Betrachten
in die fünfte Grafenauer Jahreszeit hineinfühlen. Selbst die neuen Betonmaßkrüge, die heuer zur Sicherheit erstmals in der Galgenau im Einsatz waren, haben schon Einzug in die Mini-Version gehalten. Schriftführerin Alexandra Koller, Triebfeder und Ideengeberin für Neues auf der Anlage, hat dafür zusammen mit ihrem Lebensgefährten Jens den 3-DDruck bemüht. „Und innovativ sind wir sowieso“, fügt Vorstand Mirwald an. „Wir haben die Waldbahn schon lange auf den Stundentakt umgestellt und bei uns fährt sie direkt durch bis zum Baumei“, schmunzelt er beim Druck auf den Fahrtknopf der kleinen grünen Regionalbahn. Auch der passende Sound darf auf der Anlage nicht fehlen. Immer wieder fühlen sich Besucher durch Originaldurchsagen wie am Bahnsteig, aber auch Volksfestsound, Tierstimmen oder Warnsignale sind originaltreu nachempfunden.
„Im Winter gibt es dann Winterlandschaften und natürlich bauen wir auf der Wechselplatte dann den Weihnachtsmarkt auf“, erzählen die Eisenbahnler.
Auch ein Autokino oder einen Fußballplatz habe es schon gegeben und der mittlerweile verstorbene Künstler Albert Lehner hat schöne Erinnerungen in den Räumen hinterlassen. „Bei uns Modellbauern werden die Begrenzungen einfach schwarz angestrichen“, bekennt Gerhard Mirwald. Das habe die Künstlerseele von Albert Lehner nicht verkraftet und so habe er die Platten thematisch passend und mit viel Liebe bemalt, so dass sie einen Übergang zu den Anlagen darstellen. Auch den letzten Sonderwagen des Vereins hat der iJA-Maler gestaltet. Dieser hat zusammen mit Bildern von ihm einen Ehrenplatz in den Räumen.
Jubiläumsfeierlichkeiten für Bahnlinie und Verein
Wie die Eisenbahnfreunde ausgerechnet haben, feiert die Bahnstrecke GrafenauZwiesel heuer ihren 135. Geburtstag und der Verein in Grafenau besteht seit drei
Jahrzehnten. Ein doppelter Grund zu feiern und so haben die Aktiven für Sonntag, 28. September, einen Tag der offenen Tür für das Jubiläum organisiert.
Los geht es ab 11 Uhr mit einem „Modellbahn-Frühschoppen“, bei dem man sich im „Bahnhofs-Bistro“ mit Weißwurst, Leberkas, Wiener und den passenden Getränken für die Modellbahnbesichtigung stärken kann. Neben der großen Clubanlage können auch die weiteren Anlagen in den verschiedensten Spurweiten besichtigt werden – Erklärungen, Vorführungen und Geschichten dazu inklusive. Bis 17 Uhr werden Kaffee, Kuchen und Getränke angeboten. Der Erlös kommt dem Erhalt der Ausstellung zugute. Der Eintritt ist frei, Spenden sind natürlich jederzeit willkommen.
Öffnungstermine der Grafenauer
Eisenbahnwelt:
Jeweils 14 bis 17 Uhr 21. und 28. September (Tag der offenen Tür zum Jubiläum) 12. und 26. Oktober 16. und 23. November 21., 26. und 28. Dezember
Wie schwer wiegt ein Meter Schiene?
Wer das Gewicht von dem schweren Schienenstück am treffendsten errät, kann 2 Bärenzehner gewinnen. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Schätzungen bitte spätestens 19. September einsenden an: iJA-Redaktion, Rathausgasse 1, 94481 Grafenau oder per Mail an iJA@grafenau.de
Text: Karin Friedl; Fotos: Wolfgang Reichenberger
„Ökologie: Bisher wussten wir nicht, was wir taten. Jetzt tun wir nicht, was wir wissen.“
Ernst Reinhardt Schweizer, Publizist und Aphoristiker
Um diesem Zitat etwas entgegen zu setzen, hat die Stadt Grafenau mit Wolfgang Reichenberger einen Ökobeauftragten, der sowohl Verwaltung und Bauhof als auch Garten- und Grundstücksbesitzer beraten und mit gezielten Maßnahmen im Stadtgebiet dafür sorgen soll, dass nachhaltig gewirtschaftet wird und Umweltsünden unterbleiben.
Im Stadtrat berichtete er kürzlich über seine neuesten Projekte.
Es waren die leider selten gewordenen Bilder von fünf Rehen auf einer Wiese, von Grau- und Silberreihern auf einer Brachfläche zwischen Gehmannsberg und Stöcklholz, von Wildrosen oder auch eine Kreuzotter in Auwies, von der zweiten Uferschwalbe im ganzen Landkreis und einem Otter am Golfplatz oder von einem „Roten Milan“ bei der Mäusejagd, die aufhorchen ließen. Man müsse etwas dafür tun, dass solche Bilder auch weiterhin geschossen werden könnten, dass der Lebensraum dieser Tiere erhalten bleibe und auch heimische Pflanzen nicht aussterben, sondern sich wieder vermehren könnten, mahnte der Ökologiebeauftragte.
Die Liste seiner Projekte, mit denen er sich für nachhaltige Ökologie im Grafenauer Bereich einsetzt, war lang: Wolfgang Reichenberger zeigte auf, wie sich durch Steinaufschüttungen wieder Tiere ansiedeln, wie auf extra angelegten Blühflächen selten gewordene Pflanzen zurückkehren und wie einfach die Staßenbegrünung ökologisch sinnvoll und trotzdem zweckmäßig erfolgen kann.
Er veranschaulichte, wie durch dauerndes Mulchen Flächen veröden, während innerhalb von zwei Jahren durch schonende zweimahdige Bewirtschaftung artenreiche Wiesen entstehen können.
Als neue Projekte hatte der Ökobeauftragte zusammen mit Bürgermeister Alexander Mayer einen Standort für ein zweites Storchennest, das die Stadt vom Nationalpark als Geschenk bekommen hatte, gefunden und zusammen mit dem LBV einen Krötenzaun in Rosenau aufgebaut. Die Kosten für den Zaun und die Betreuung waren vom Naturpark gefördert worden. „Im Endergebnis konnten etwa 1000 Tiere über die Strasse getragen werden. Neu war Wolfgang Reichenberger auch zum „Biberbeauftragten“ ernannt worden.
W as ist das? – dachten viele, als Mitte August die Bilder der „Kugel“ in den sozialen Netzwerken auftauchten. Über Nacht stand das rund 4 Meter große Objekt plötzlich zwischen Neudorf und Arfenreuth auf einer Wiese neben einem Feldweg, konstruiert aus einzelnen Aluminiumdreiecken, die das kugelförmige Objekt bilden. Wer es gebaut und aufgestellt hat? Unbekannt. Warum es dort steht? Ein Mysterium. Das macht es so interessant und sorgt für Gesprächsstoff, denn schon vorher wurde es einmal zwischen Grüb und Großarmschlag gesichtet. Da stand es nur eine Nacht und war von innen beleuchtet.
Eine der Ersten, die es entdeckten, waren Manuela und Helmut Binder. Sie waren eigentlich unterwegs um ein Picknick zu machen, als sie auf die „Kugel“ trafen, die sie gleich faszinierte. Unzählige Fotos und Bildspielereien wurden geknippst und abends mußten sie nochmals hin, um weitere Fotos im Mondlicht zu machen. So entstand auch das Titelfoto dieser iJA-Ausgabe, in dem der aufgehende Vollmond im Herzen der „Kugel“ eingefangen scheint.
Wer dort war, wird bestätigen, diese Installation hat schon etwas Besonderes. Die geometrische, luftig transparente Form schmiegt sich harmonisch, fast poetisch in die Landschaft. Im Sonnenlicht glänzt sie von jeder Seite anders. Sie regt zum Staunen, Rätseln und Nachdenken an, sorgt für Kommunikation und animiert, selber kreativ zu werden, wie bei den Binders.
Was sollte da dagegensprechen? Zufällig traf ich Bürgermeister und Bauhofleiter bei der „Kugel“. Beide waren nicht begeistert, vor allem wegen sicherheitsund haftungstechnischen Bedenken. Auch das ist nachvollziehbar, als Kommune müssen sie Einrichtungen sicher gestalten und tragen Verantwortung. Mittlerweile ist das Objekt wieder verschwunden – so schnell, wie es auftauchte. Oder sucht es sich gerade einen neuen Platz? Wer weiß.
Was bleibt? Ich finde eine wunderbare Aktions-Idee, die leider an Bürokratismen zu scheitern droht. Es wäre schön, wenn dieses „Kunst“-Objekt wieder einmal irgendwo auftauchen würde. Ein anarchischer Gedanke, aber ein wenig Anarchie und kreative Freiräume sind einfach nötig, um Neues und Schönes zu entwickeln. Das gilt für die Kunst, aber auch für die Technik oder die Wirtschaft und schließlich für die Zukunft von uns allen.
9. September ab 18.00 Uhr
Musikanten-Stammtisch im Waldlerstüberl, Zuhörer erwünscht, Info unter 08552/3933.
14. September 10.00 bis 20.00 Uhr
Kindersachenflohmarkt der Eltern-Kind-Gruppe in der Mehrzweckhalle am Schwaimberg, Einlass für Schwangere ab 9.30 Uhr, Anmeldung unter Tel. 0160/91339037.
19. September ab 14.30 Uhr
Spielenachmittag für Kinder und Erwachsene im Pfarrheim in Haus i. Wald. Keine Anmeldung erforderlich.
20. September
6.00 Uhr Flohmarkt auf dem Volksfestplatz, Anmeldung für Standbetreiber unter Tel. 09922/5562 oder 0160/7747127.
19.00 Uhr Weinfest des Sportvereins Haus i. Wald mit musikalischer Unterhaltung.
27. und 28. September ab 10.00 Uhr
Woidpoint – 2. Internationale Bogenmesse am Volksfestplatz mit Mini-Bogenturnier und 3D-Bogenschießparcours zum Ausprobieren, Eintritt frei, Info unter www.woid-point.de.
28. September 18.00 Uhr
Musikkabarett mit„Kokett“ und dem Programm „Davon geht die Welt nicht unter“ im Kulturpavillon, Tonfilmschlager der goldenen 1920er und 30er Jahre charmant verpackt, Karten bei der Touristinfo oder unter www.okticket.de.
HINWEIS: Die aufgeführten Veranstaltungen wurden bis Redaktionsschluss gemeldet. Für kurzfristige Absagen oder Änderungen kann keine Gewähr übernommen werden!
7. September 14.00 bis 17.00 Uhr
Benefiz-Ausstellung der Malerin Waltraud Grosse aus Bärnstein im Burggasthof Bärnstein. Die Besucher erwartet eine große Auswahl an Bildern von Bayerwaldlandschaften über mediterrane Motive bis hin zu Blumen, Gärten und Tieren. Acryl- und Aquarellbilder – auch Großformate – werden zugunsten der Katzenhilfe Bayerwald „Muzerl ohne Hof und Hoif e.V.“ versteigert .
WANN: Samsdog 20 September so ab a 7e
WO: In da Veranstaltungshalle
WOS GiBT S: Guade Weine und saubane Brotzeiten
WER SPAID: da Hans-Georg
EINTRITT: gibt s koan!
Fia's kemma dadnd se d'Fußballer vom Sportverein narrisch gfrei!
21. September
10.00 Uhr
Bürgerwanderung mit Landrat
Sebastian Gruber am Panoramarundweg in Grafenau (ca. 6 km). Treffpunkt in der Kleblmühle, bei jeder Witterung, Anmeldung erforderlich unter Tel. 08552/57-1000 oder per E-Mail buero.landrat@landkreis-frg.de
13.00 bis 17.00 Uhr
Verkaufsoffener SeptemBÄR-Sonntag mit bärigem Rahmenprogramm, Kirta, Herbst- und Bauernmarkt und Flohmarkt in der Hauptstraße.
6. September 13.00 bis 16.00 Uhr
Golf-Schnuppertraining für alle Interessierten ab 8 Jahren am Golfplatz am Nationalpark, Weitere Info unter www.gcanp.de oder unter Tel. 08558/974980
5. Oktober
10.00 bis 17.00 Uhr
Grafenauer
Rund um den Stadtplatz
BÄR(g)lauf durch`s Stadtzentrum mit Wettbewerben für Kinder, einem Inklusionslauf, einem Hobbylauf im BÄREAL und dem Haupt-/Ausscheidungslauf für Damen und Herren ab 15 Uhr. Weitere Info bei Sport Fuchs unter Tel. 08552/1436
VERANSTALTUNGEN & AKTIONEN
Sagenhafte
Gesunder Kindheitsklassiker:
Wer saisonal isst, isst nicht nur gesünder, sondern auch nachhaltig. Der Spätsommer ist Hochsaison für heimisches Obst und Gemüse. Die Auswahl ist riesig und Geschmack und Nährstoffe sind auf dem Höhepunkt.
Unsere iJA-Köchin Martha Liebwein hat deshalb für den September einen Kindheitsklassiker aus den 70er-Jahren ausgewählt, der heute beliebter ist denn je:
Gefüllte Paprika!
Zubehör:
1 kleine und 1 große Schüssel, Schneidebrett, Messer, Kochlöffel, großer Topf zum Braten
Zutaten für 4-6 Personen:
4 Paprikaschoten
500 g Hackfleisch
200 ml Milch
2 altbackene Semmeln
2 Eier
40 g Butterschmalz
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz
Pfeffer, Muskat, Majoran nach Belieben
1 EL Petersilie
Für die Soße:
200 g Dosentomaten oder sehr reife Tomaten
Zwiebel
Knoblauchzehe
Liter Gemüsebrühe
Majoran, Muskat, Pfeffer, Salz nach Belieben
1 EL Speisestärke
1 EL Rahm
Wissenswertes zur Paprika
· Paprika haben mehr Vitamin C als Orangen und sind reich an Ballaststoffen
· Paprika, botanisch gesehen, ist eigentlich ein Obst, wird aber als Gemüse verzehrt
· Paprika ist ein Allrounder in der Küche und passt zu vielen Gerichten
Der Paprika oder die Paprika? Beides ist erlaubt!
Zubereitung:
· Paprikaschoten waschen, den Deckel von oben 1,5 cm breit abschneiden.
Mit einem scharfen Messer vorsichtig die Trennwände und die Kerne herausschneiden. Die grünen Stiele an den Deckeln entfernen. Nochmal waschen und abtropfen lassen.
Für die Hackmasse:
· Brötchen in Milch einweichen und ausdrücken
· Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken Ei und Gewürze dazugeben
· Ausgedrückte Semmel mit der Hackmasse verkneten
· Paprikaschoten mit der Hackmasse befüllen
· Deckel mit dem Loch nach oben darauf legen Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen
· Kleingehackte Zwiebel und Knoblauch glasig andünsten
Paprikaschoten in den Topf stellen und kurz anbraten
Mit der Gemüsebrühe aufgießen, zudecken und 45 Min. köcheln lassen
· Paprikaschoten aus dem Topf nehmen und warm stellen
· Tomaten zugeben, aufkochen lassen
· Mit 1 EL Speisestärke eindicken und mit 1 EL Rahm verfeinern
· Abschmecken, evtl. noch nachwürzen Reis nach Packungsbeilage kochen
· Als Faustregel gilt: 1 Tasse Reis und 2 Tassen
Wasser
Gericht mit Petersilie bestreuen und servieren
Text & Bilder: Vereine
Schweren Herzens hat Säumerbader Kurt Stangl seine weitum bekannte Baderstube am Grafenauer Stadtplatz geschlossen und ist in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Damit die Schätze der „Baderzunft“, die er über viele Jahre gesammelt und in seinem Laden ausgestellt hatte, weiterhin für die Allgemeinheit zugänglich sind, wurde im Stadtmuseum ein eigener kleiner Schauladen eingerichtet, bei dem viele Besonderheiten besichtigt werden können. Um die Erinnerung an sein jahrzehntelanges Wirken lebendig zu halten, hat Schatzmeisterin Silvia Wolf als Vertreterin des Museumsvereins jetzt noch ein gerahmtes Bild vom Original-Säumerbader-Laden an Kurt Stangl überreicht, das im Museum aufgehängt wurde. Auch Bürgermeister Alexander Mayer kam vorbei und bedankte sich zusammen mit Museumsleiterin Iris Händler für die große Bereicherung in der Handwerksausstellung im Museumsobergeschoss.
Ihr 100-jähriges Jubiläum konnten getreu ihrem Motto „Der Heimat nütz – als guter Schütz“, kürzlich die Rosenschützen Rosenau feiern. Nach einem Festabend konnten die Rosenschützen das traditionelle „Max-Krickl-Pokalschießen“ für sich selbst entscheiden, der große Festzug zog nach einem Festgottesdienst mit Bändersegnung durch Stadtpfarrer Martin Dengler durch`s Dorf. Neben den Ehrengästen und Schützenvereinen der Stadt Grafenau beteiligten sich der Patenverein Birkenschützen Quetsch, die königlich privilegierte Schützengesellschaft Wertach als Heimatverein der Fahnenmutter, die Trainingsgruppe Penzberg sowie die Freiwillige Feuerwehr Rosenau am Umzug.
Das 75-jährige Vereinsjubiläum feierten die Stoabergschützen Lichteneck. Die feierliche Fahnenmutterbandsegnung und der festliche Gottesdienst sorgten für einen würdevollen Start. Danach gab es einen schönen Festumzug und auch feierliche Ehrungen standen auf dem Programm, das mit einer besonderen Gruppierung aus dem Musikverein Schlag und Kinderprogramm mit Laserpistolenschießen und Bogenschießen aufwartete.
In dieser Serie wollen wir zeigen, wie sich Ortschaften, Plätze oder Gebäude verändert haben. Erinnerungen wecken und Vergänglichkeit und Wandel im Lauf der Zeit aufzeigen. Dazu versuchen wir, die Orte, an denen die Aufnahmen damals gemacht wurden, wiederzufinden. Dieses Mal haben wir zwei Ansichten aus Neudorf gewählt und sind der Geschichte der markantesten Bauten, der Kirchen und des heutigen Kindergartens gefolgt.
Die Postkarte links ist eine der ältesten Ansichten Neudorfs. Das markanteste Gebäude ist links das damalige Schulhaus mit Turnhalle. 1903 fand dort der erste Unterricht für die Neudorfer Kinder statt. Davor gingen die Kinder der Gemeinde in Grafenau und Hohenau zur Schule. Stetig steigende Schülerzahlen führten 1959/60 zum Bau eines neuen Schulgebäudes, das auf der Postkarte oben zu sehen ist. Bis 1974 wurde die Schule als Volksschule bis zur 8. Klasse geführt. Mit der Eingemeindung in die Stadt Grafenau wurde daraus ein Außenschulort der Grundschule Grafenau mit vier Klassen. Die alte Schule wurde schließlich zum Kindergarten umge -
baut, der 1974 seiner Bestimmung übergeben wurde und auch heute noch als Kinderwelt St. Martin besteht. 2009 schloss die Schule in Neudorf und seitdem gehen die Kinder in Grafenau in die Grundschule.
Mit dem Bau von Schulen ging auch der Bau der Kirchen einher, da für Schulgottesdienste adäqute Kirchenhäuser benötigt wurden. So wurde 1910/11 die hölzerne Dorfkapelle durch einen Kapellenneubau ersetzt. Dazu wurde eigens ein Kapellenverein gegründet, der auf der Postkarte links als Herausgeber erwähnt wird. Dort ist die neue Herz-Jesu-Kapelle zu sehen. Auch diese Kirche wurde dann zu klein für
die rund 900 Katholiken (um 1960) in der Altgemeinde Neudorf. 1965/66 baute man deshalb die auch heute noch bestehende Kirche. Während der Bauzeit wurde in der Schulturnhalle eine „Notkirche“ eingerichtet. Die Ausgestaltung der gesamten Kirche, insbesondere des Altarraums, des Tabernakels und des Kreuzweges hatte der Künstler Wolf Hirtreiter inne.
Wer an mehr Details zur Geschichte der Neudorfer Schulen und Kirchen interessiert ist, dem empfehlen wir die Dorfchroniken von Neudorf und Lichteneck, erhältlich bei der FFW Neudorf oder dem Dorfverein Lichteneck.
Diese Serie soll in weiteren Ausgaben der iJA fortgeführt werden. Wir haben noch die ein oder andere Aufnahme oder Postkarte in der Hinterhand und in Planung. Gerne nehmen wir aber auch Ihre Vorschläge entgegen. Wenn Sie alte Aufnahmen Ihrer Ortschaft oder eines interessanten Gebäudes haben und auch noch eine kleine Geschichte dazu, dann melden Sie sich bei der iJA-Redaktion. Wir stimmen dies redaktionell ab und veröffentlichen Ihr Bild im Vergleich mit aktuellen Fotos im Rahmen dieses Formates.
Gebührend verabschiedet wurden die Absolventen der 9. und 10. Klassen der PropstSeyberer-Mittelschule. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche hieß Rektor Klaus Gigl an der Schule willkommen. „Heute ist ein Tag des Stolzes und der Freude“, sagte er und auch Bürgermeister Alexander Mayer lobte die Absolventen für ihre Leistungen. Die Klassenlehrerin der M10, Annemarie Kraus, hob in ihrer Rede zwei zentrale Werte hervor: Anstand und Selbstvertrauen. Marion Nachtmann–Klose, die als Klassenleiterin der 9gzt sprach, erinnerte sich an die vielen gemeinsamen Erlebnisse und betonte, wie wichtig es sei, die Menschlichkeit zu bewahren und den eigenen Verstand zu nutzen.
Ehrung der Jahrgangsbesten (von links): Rektor Klaus Gigl, Bettina Böhm (Gemeinderätin Thurmannsbang), Danil Voropaiev (M10), Markus Ilgmeier (3. Bürgermeister Innernzell), Julia Schoßmaier (M10gzt), Mia Roth (M10gzt), Maria Hamoudi (9gzt) und Alexander Meyer (1. Bürgermeister Grafenau)
Texte/Bilder: Kindergärten und Schulen
Alexander
den erfolgreichen
In unseren Kindergärten haben vor Kurzem 4 pädagogische Fachkräfte ihre Ausbildung bzw. Weiterqualifizierung erfolgreich absolviert. Christiane Haydn vom Waldkindergarten hat in der Zeit von Februar 2024 bis Mai 2025 das Modul 5 des Gesamtkonzepts zur beruflichen Weiterbildung des Bayerischen Staatsministeriums, die Qualifizierung zur „Fachkraft in bayerischen Kindertageseinrichtungen“ erfolgreich absolviert. Sophia Riedl von der Kinderwelt St. Martin durchlief die erstmalig an der Fachakademie für Sozialpädagogik in
Andrea
Grafenau angebotene dreijährige praxisintegrierte Ausbildung (PiA) zur Erzieherin. Selina Schopf von der Kinderwelt St. Martin und Lara Breit vom Kindergarten Hl. Familie leisteten das letzte Jahr ihrer Erzieherausbildung, das sog. Anerkennungsjahr, zur staatl. anerkannten Erzieherin ab. Alle vier Mitarbeiterinnen beendeten ihre Ausbildung/Weiterqualifizierung mit größtem Erfolg, drei von ihnen bleiben der Stadt Grafenau auch weiterhin als Mitarbeiterinnen erhalten.
Eine weitere Fortbildung hat Erzieherin Nina Biebl vom Waldkindergarten erfolgreich abgeschlossen: Sie ist jetzt Waldkinderpädagogin. Die Ausbildung bei der „Bunten Bildungsakademie“ fand von Februar 2024 bis Juli 2025 statt. Vermittelt wurden Kenntnisse und Fähigkeiten, um die Kinder noch intensiver in der Natur zu begleiten und ihre Entwicklung zu fördern. Dabei lag ein Schwerpunkt auf der Bedeutung von Naturerfahrungen für Kinder, die ihre Kreativität, ihr Selbstvertrauen und ihre Umweltkompetenz stärken. Zudem wurde das Thema „Safety First im Wald“ intensiv behandelt, um die Kinder bestmöglich vor Gefahren zu schützen und ihnen gleichzeitig Freiraum für eigene Entdeckungen zu geben.
Eine ganz besonders emotionale Verabschiedung ging zum Schuljahresende an der Reinhold-Koeppel-Grundschule über die Bühne. Die langjährige und über die Maßen engagierte Schulleiterin Christl Weiß gind in den verdienten (Un-)Ruhestand. Ihr Nachfolger Christoph Stockinger, das gesamte Lehrerkollegium nebst den kirchlichen Vertretern, Bürgermeister Alexander Mayer, zahlreiche Wegbegleiter und vor allem die Kinder bereiteten ihrer Rektorin einen großartigen Abschied. In den herzlichen Aufführungen kam die große Wertschätzung für Christl Weiß für ihre jahrzehntelange wunderbare Arbeit, die immer weit über die Pflicht hinausging, deutlich zum Ausdruck.
Texte/Bilder: Kindergärten und Schulen
25_JUL
LANDGRAF-LEUCHTENBERG-GYMNASIUM GRAFENAU
BESUCH AUS FERNOST
SCHÜLERGRUPPE AUS CHINA BESUCHTE DAS LLG IN GRAFENAU.
Einen nicht alltäglichen Besuch stattete dem Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium
Grafenau zum Schuljahresende eine Gruppe chinesischer Schüler aus dem Perlfluss- Ballungsraum Shenzhen mit ihren Betreuern ab. Neun Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 9 und 15 Jahren hielten sich im Rahmen eines Bildungsprogrammes, das vom Deutsch-chinesischen Bildungsförderzentrum in Baden-Württemberg organisiert wurde, auch im Bayerischen Wald auf. Die Gruppe wurde von den nächstjährigen Tutorinnen und Tutoren, also Schülerinnen und Schülern aus den 9. Klassen am LLG, bei einem kleinen bayerischen Frühstück in der Mensa begrüßt. Anschließend fand eine Schulhausbegehung statt, denn es war der ausdrückliche Wunsch der Gäste, eine bayerische Schule von innen zu sehen und Informationen über den Schulalltag in Bayern zu erhalten. Den musikalischen Abschluss bildete ein Besuch bei den Proben zum Sommerkonzert in der Dreifachturnhalle. Es trafen wahrlich zwei sehr unterschiedliche Kulturen aufeinander, die man sich während des Aufenthalts zunächst zögerlich, schließlich aber in regen Gesprächen in englischer Sprache gegenseitig näherbrachte. So konnten unsere Schülerinnen und Schüler beispielsweise erfahren, dass in China eine einheitliche Schuluniform getragen wird und geschminkt in die Schule zu kommen keinesfalls erlaubt ist. Die Schülergruppe aus China hingegen war sehr angetan vom Trachtenoutfit der bayerischen Schüler und sammelte Erfahrungen bei der Zubereitung und dem Verzehr der typischen bayerischen „Butterbrez’n.“ Für beide Kulturen war diese Zusammenkunft in vielerlei Hinsicht eine wertvolle win-win-Situation.
MEHR INFOS
www.llg-grafenau.de
Nach einer Idee von Albert Lehner und Manfred Sommer
„Waaaaaas? Du liegst immer noch im Bett?“ Maxi Scher stürmt in Bärtl`s Höhle und klatscht entrüstet in seine Grabpfötchen. „Jetzt aber raus, die Winterruhe ist noch weit entfernt.“
„Die Winterruhe vielleicht, aber bald geht die Schule los und ich hab gerade so schön geträumt vom ersten Schultag“, murmelt Bärtl und ein wenig Sabber läuft aus seinem Mund. Er dreht sich zur Seite, schleckt sich immer wieder
mit der Zunge über die Lippen und schläft dann einfach weiter.
Maxi seufzt, rückt sich seine Brille zurecht und sagt zu sich selber: „Alles klar, ich habe verstanden, worum es geht.“ Schließlich kennt er seinen Bärenfreund nur allzu gut. Natürlich hat Bärtl keine Sehnsucht danach, noch einmal die Schulbank zu drücken und zu lernen. „Der träumt mal wieder von ganz was anderem“, nickt der kleine Maulwurf wissend und macht sich schnell auf den Weg zu Moni Maus.
„Moniiiiiiii“, ruft Maxi eindringlich, um seine Mäusefreundin zu finden, die gerade Obst und Gemüse in ihrem Garten erntet und verduzt aufschaut. „Ich dachte, du wolltest dich mit Bärtl treffen?“ Sie schaut ihren kleinen Freund fragend an. „Ja, das wollte ich, aber der ist mal wieder unterzuckert und drei Mal darfst du raten, wovon er träumt…?“
„Na, ich hoffe von gesunden Äpfeln, leckeren Paprikaschoten oder den saftigen Tomaten, die gerade überall wachsen“, kichert sie mit Blick auf ihren Erntekorb.
„Du machst wohl Scherze, du kennst doch unseren Bärtl.“ Maxi lacht so herzlich, dass sein kleines Bäuchlein zittert. Viel zu oft hat er die Geschichte von Bärtl`s erstem Schultag schon gehört, die sich immer nur um das eine dreht: Die riesige Schultüte voll mit lauter Süßigkeiten!
Auch Moni hat verstanden, was Bärtl motivieren könnte, aus dem Bett zu kriechen, auch wenn seine Schulzeit schon länger vorbei ist. „Los sagt sie, lass uns einkaufen gehen, wir packen ihm eine Bärenschultüte, die ihm wieder ein Lachen auf`s Gesicht zaubert.
„Boah, das kann ich ja kaum noch schieben“, schnauft Maxi beim Blick auf den randvollen Einkaufswagen. Jede Menge Zuckerstangen, Bonbons, Lutscher und Schokolade haben die beiden aufgeladen. Moni hat neben der großen Zuckertüte auch noch eine kleine Schiefertafel gefunden.
„Da schreiben wir drauf: Bärtl`s extra Schultüte“, hat Moni schon beschlossen und beide können es jetzt gar nicht mehr erwarten, ihren großen Freund zu überraschen. Eiligen Schrittes laufen sie den Feldweg entlang, dass Moni`s langer Zopf nur so fliegt.
„Üüüüüüüberraschung“, rufen sie Bärtl, der inzwischen zumindest aufgestanden ist und sich angezogen hat, schon von Weitem zu. „Als er die bunte Tüte erblickt, hellt sich sein Blick auf und es erscheint ein breites Grinsen auf seinem runden Bärengesicht.
„Ist das wirklich wahr, oder träum ich immer noch? Kneif mich mal“, sagt er zu Maxi Scher. „Probier lieber“, lacht Moni und steckt ihm eine Zuckerstange in sein Bärenmaul. „Ohhhhhhh, lecker, sagt Bärtl genüsslich und lässt sich den Geschmack auf der Zunge zergehen. „Traumhaft lecker“, schiebt er zusammen mit einem großen Schokostück lachend hinterher. „So, Bärtl, und jetzt wird gelernt“, befiehlt Maxi mit strenger Lehrer-Miene, kann sich schließlich aber auch das Lachen nicht mehr verkneifen.
großer Greifvogel manches Fluss zur Donau Körperteil Pampasstrauß
nachsinnen, überlegen
Vorname Venturas
Währung in Japan (100 Sen)
Felsenklippe im Meer Nordlandhund
badische Landschaft
Frauenname; Buch im A. T.
Abkürzung für Sekunde
Spaltwerkzeug für Holz
griechischer Hirten gottt getrocknetes Gras
früher: 3. Klasse des Gymnasiums
griechi sche Friedensgöttin
derzeitig; zeitgemäß
Bewohner einer antiken Stadt
ergreifen, erbeuten
Klosterfrau
Vermerk, kurze Aufzeichnung
Geschicklichkeitsspiel Tierpfote
persönl. Geheimnummer (Abk.) von Vorräten leben
herbei, hierher (ugs.)
äußerste Armut
Hauptstadt von Kanada heftiger Unwille
Einheitenzeichen f. Hektar
ital. Hafenstadt an der Riviera Blasinstrument wüst, leer
jedoch, hingegen betagt, nicht jung
Bruder des Moses
Göttin der Künste Wundmal
Stromspeicher (Kurzwort) Asiat, Kaukasier
Laubbaum, Buchengewächs
Bundesstaat der USA
König der Franken (*747) englisch: eins
Bratenbeigabe, Soße
Kammlinie des Berges
Dreschplatz in der Scheune
bibl. Stammvater (Arche)
den Tatsachen entsprechend
Allgemeiner Dt. Automobil-Club (Abk.)
lodernde Flamme; Gerbrinde
Ausruf der Verwunderung
Nationalitätszeichen Schweiz
Gewinner
aus Ausgabe
50/August 2025
Je zwei Bärenzehner haben gewonnen:
Helene Winkler und Anita Mandl, beide aus Grafenau
Lösung aus 50/August 2025
Sudoku: 753 478 479
Kreuzworträtsel: DULTZEIT
Ihrer Lösung
Schicken Sie mindestens eine Lösung der Rätselseite bis Freitag, 19.09.2025 mit Angabe von Telefonnummer und Wohnort per Post an die iJA-Redaktion Grafenau, Rathausgasse 1, 94481 Grafenau oder per E-Mail an iJA@grafenau.de
Ihr Preis
Ihre Vorteile:
• Verteilung an rund 4000 Haushalte (Gesamtauflage 5000)
• Amtliche Nachrichten machen das Magazin interessant
• Auslage an frequentierten Stellen
• Online archiviert und jederzeit abrufbar
• Schaltungs-Pakete mit kostenlosen Zusatz-Angeboten
Kontakt: ui Verlag GmbH, Telefon 08586 979423, werbung@ui-hauzenberg.de
oder über die Amtsblattredaktion Grafenau, Telefon 08552 9623-32, iJA@grafenau.de
In dieser Ausgabe verlosen wir je zwei Karten für den „Kabarettherbst” mit Franziska Wanninger und Michael Altinger. ODER KONTAKTIERE MICH
Pfarrangehörige im Pfarrverband Grafenau!
Mit großer Vorfreude darf ich mich Ihnen als Ihr neuer Pfarrpraktikant vorstellen:
Mein Name ist Mathias Eder, bin 24 Jahre alt und gehöre zum Priesterseminar unseres Bistums.
In meiner Kindheit und Jugend wuchs ich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern auf und war in meiner Heimatpfarrei Thyrnau einige Jahre lang als Ministrant tätig. Wenige Monate vor meinem Abitur im Jahr 2019 entschloss ich, nach einem längeren Prozess, mich ganz auf Gott und den Nächsten einzulassen. Seitdem bin ich auf dem Weg der Ausbildung, um später, so Gott will, als Priester Christus nachzufolgen. Nach voraussichtlichem Stand darf ich mich auf den Empfang des Weihesakramentes zum Diakon (im Dezember dieses Jahres am Gnadenort Altötting) und zum Priester (im Juni nächsten Jahres im Hohen Dom zu Passau) geistlich vorbereiten.
Bislang studierte ich an den Universitäten Wien und Regensburg Theologie und darf nun ab September 2025 bis Ostern 2026 bei der Jugendarbeit, Seelsorge, in der Liturgie und auch anderweitig bei Ihnen im Pfarrverband mit dabei sein.
Ich freue mich auf das Kennenlernen, das gemeinsame Arbeiten und auf viele bereichernde Begegnungen mit Ihnen!
Mathias Eder
Praktikant im Pfarrverband Grafenau
Das Pfarrverbandsbüro ist von 01. bis 12. September 2025 geschlossen. In dringenden Fällen: Tel. 08552/1271.
"Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.“
(Markus 6,31)
Erholsame Urlaubs- und Ferientage und die Begleitung Gottes an allen Tagen wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Martin Dengler und das ganze Pfarrteam im Pfarrverband Grafenau.
Sonntag 07.09 | 10.00 Uhr Hubertusmesse in der Pfarrkirche St. Oswald, anschl. Kloster- und Hirschmarkt
Sonntag 14.09 | 12.30 Uhr Fußwallfahrt zur Ameiskapelle ab Pfarrkirche St. Oswald, 15.00 Uhr Gottesdienst an der Ameiskapelle
Sonntag 21.09 | 10.30 Uhr Bergmesse auf dem Lusen
Sonntag 27.09 | 18.00 Uhr Pfarrverbandsgottesdienst in der Pfarrkirche Neuschönau, anschl. Ehrenamtsabend für die Gruppen “Liturgie und Gebet“
Segensgebet zum Schulanfang:
Wir brauchen deinen Segen für die Veränderung, für den Neubeginn.
Wir brauchen deinen Segen für das Neue, das Unbekannte.
Wir brauchen deinen Segen für den Aufbruch, für das Morgen.
Gott gebe dir für jeden Sturm einen Regenbogen, für jede Träne ein Lachen, für jede Sorge eine Aussicht und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit.
Für jedes Problem, das das Leben schickt, einen Freund, es zu teilen, für jeden Seufzer ein schönes Lied und eine Antwort auf jedes Gebet.
der Stadt Grafenau | Ausgabe 51|2025 | Erscheinungstermin 02.09.2025
Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses für die Änderung des Bebauungsplanes "Haus i. Wald-Nord" mit Deckblatt Nr. 4
INFORMATIONEN AUS DER STADTVERWALTUNG
Grußwort des Bürgermeisters
· Aus der Stadtratssitzung
· Knotenpunkt Reismühle Kommunalwahl 2026
· Sanierung Kiosk Minigolfanlage und Errichtung einer „Toilette für alle“
· EU-Projekt „Säumerpfade 2026“
· Wellenbecken Freibad Rechenschaftsbericht Kulturbeauftragte
· Absolutes Haltverbot vor VR-Bank Vermischte Meldungen
· Heimatspiegel Bayern Bescheidübergabe und Spatenstich Ohmühle
· Internationaler Lauf in Grafenau
· Staraufgebot zum Jubiläum Neues aus dem Ilzer Land – Veranstaltungshinweise
· Grafenau goes INN´s GRÜN Standesamtliche Nachrichten
· Kontakt, Öffnungszeiten städtischer Einrichtungen
· Bürgersprechstunden Buchtipps der Bücherei
· vhs-Kurse
Von A bis Z – wichtige Adressen und Öffnungszeiten
BEKANNTMACHUNG DES SATZUNGSBESCHLUSSES FÜR DIE ÄNDERUNG DES BEBAUUNGSPLANES "HAUS I. WALD-NORD" MIT DECKBLATT NR. 4
Der Rat der Stadt Grafenau hat am 19.08.2025 die Änderung des Bebauungsplanes "Haus i. Wald-Nord“ durch Deckblatt Nr. 4 in der Fassung vom 07.04.2025 als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuches –BauGB- ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt die Änderung des Bebauungsplanes in Kraft. Jedermann kann den Bebauungsplan mit der Begründung sowie die zusammenfassende Erklärung über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung in dem Bebauungsplan berücksichtigt wurden, und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, in der Bauverwaltung, Zimmer-Nr. 227, im Rathaus der Stadt Grafenau (Anschrift: Rathausgasse 1, 94481 Grafenau) während der allgemeinen Dienststunden auf Dauer einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen.
Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.
Unbeachtlich werden demnach
1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans,
3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs und
4. nach § 214 Abs. 2a BauGB im beschleunigten Verfahren beachtliche Fehler, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Stadt Grafenau gel-
tend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.
Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.
Grafenau, 22.08.2025 STADT GRAFENAU
Mayer
1. Bürgermeister
ENDE DES AMTLICHEN TEILS
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
in der letzten Stadtrats-Sitzung war Wasser eines der bestimmenden Themen, nachdem das Landratsamt um die Verlesung einer Meldung über den sorgsamen Umgang mit Wasser gebeten hatte. Die Trinkwassertalsperre in Frauenau haben viele noch nie so leer gesehen und das, obwohl der Juli sehr regenreich war. Die langjährigen Aufzeichnungen des Nationalparks zeigen, dass die Kleine Ohe deutlich und kontinuierlich an Wasserstand verloren hat. Viele Gemeinden – auch wir – müssen neue Wasserquellen und Brunnen erschließen, um den Wasserbedarf zu decken. Die Ursachen für den Rückgang der Oberflächengewässer ist mitunter der Mangel an Schnee im Winter und das Fehlen von gleichmäßigen Landregenereignissen, die dem Grundwasserspiegel und den Quellen gut tun.
Auswirkungen auf die Bauleitplanung Wir haben daher seit Jahren viele Änderungen auf den Weg gebracht, um das Wasser in Grafenau nachhaltiger zu halten. Beim Neubau von Gebäuden wird zusammen mit den Bauwerbern nach Lösungen gesucht und gefordert, das auftretende Regenwasser auf dem Grundstück selbst zu versickern und die Versiegelungen (z.B. Zufahrten) wasserdurchlässig zu gestalten. Dies dient vordringlich dem Zufluss des Wassers ins Grundwasser. Die meist favorisierte Ableitung des Dachwassers ins Kanalsystem bringt nicht nur große Wassermengen ins Klärwerk, sondern den Abfluss des Wassers in Bäche und Flüsse. Auch dort können kurzfristige
Schlagregenereignisse nicht aufgenommen werden und führen zu Hochwasser, Erosion und anderen Schäden. Die Folgekosten daraus sind nicht nur die Reparaturen der Schäden, sondern auch erhöhte Vorgaben des Wasserwirtschaftsamts für Vorsorgemaßnahmen wie etwa die Schaffung von Regenrückhaltebecken, Regenwasserzisternen, der Bau von getrennten Regenwasserkanalsystemen etc. – allesamt Aufwendungen für Folgen aus dem konzentrierten Auftreten von Oberflächenwasser.
Auswirkungen auf den Brandschutz
Auch auf den Brandschutz hat die Verteilung des Wassers Einfluss. So hat sich bei verschiedenen Brandereignissen gezeigt, dass die Versorgung mit Löschwasser durch Bäche und Bachläufe nicht mehr ausreichend ist und es auch immer schwieriger wird, die geforderten Wassermengen
an den Hydranten zu jeder Zeit bereit zu stellen. Wir sind daher dazu übergegangen, Löschwasser-Zisternen zu bauen, um das Wasser als Depot für den Fall der Fälle bereit zu halten.
Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung
Der Einfluss auf unser Trinkwasser ist klar zu erkennen, da Schüttungen der Quellen rückläufig sind und wir neue Brunnen und Quellen erschließen müssen, um unsere eigene Wasserversorgung zu sichern und nicht von der Fernwasserversorgung, die auch endlich ist, abhängig zu sein. Die Wasserversorgung unserer Stadt ist seit Jahrzehnten eine zentrale Infrastrukturaufgabe. Um auch in Zukunft eine sichere, qualitativ hochwertige und stabile Versorgung zu gewährleisten, wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Investitionen getätigt, Sanierungen konsequent
Die Brunnenbohrung in Furth hat einen sehr großen Erfolg gebracht. Der Brunnen ist rund 2 Monate in Betrieb und hat bereits in den ersten 4 Wochen 5000 m³ zum Pumpwerk Furth bzw. zum Hochbehälter Haus i. Wald gefördert. „Es war die absolut richtige Entscheidung, in diese Gewinnungsanlage zu investieren“, freuen sich Bürgermeister Alexander Mayer und Wassermeister Roman Böhm.
umgesetzt und die Anlagen unter dem Aspekt der Resilienz fortentwickelt:
· Neubau des Hochbehälters mit Aufbereitung Elmberg
· Grundsanierung des Hochbehälters Haus i. Wald mit Anbau einer Entsäuerungsanlage
· Neubau des Pumpwerks mit Aufbereitungsanlage Liebersberg
· Sanierung der Installation aller Hochbehälter, Erneuerung der Beschichtungen bzw. Auskleidung der Wasserkammern in den HB Voitschlag, Schlag, Schwaimberg, Liebersberg
· Einbau von energieeffizienten Pumpen Sanierung von Quellen im Bereich Haus i. Wald
Ankauf der Quell-Fassungsbereiche
· Bau und Sanierung von Leitungsnetzen, mit dem Ziel, redundante und vernetzte Systeme zu schaffen
· Bau und Erneuerung von Technikschächten, Druckerhöhungsanlagen und Pumpwerken
· Einsatz von innovativen Technologien zur Fernüberwachung und LeckageErkennung
Besonders mit letzterem wurden die Wasserverluste auf einen sehr niedrigen Wert von 4 bis 6 Prozent gedrückt. Es wurden und werden systematisch redundante Strukturen geschaffen, die Netzsicherheit zu erhöhen und flexible Steuerungsmöglichkeiten zu etablieren.
Damit ist unsere Trinkwasserversorgung so gut aufgestellt, dass sie auch in Hitzeperioden zuverlässig funktioniert.
Ihr Bürgermeister Alexander Mayer
Wie im Kreistag in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt beschlossen, soll aus Zeit- und Kostengründen am Knotenpunkt Reismühle vorerst kein Kreisverkehr, sondern eine intelligente Ampel-Regelung verwirklicht werden. Der Stadtrat hob deshalb als „Juniorpartner“ des Projekts den am 21.08.2018 getroffenen Beschluss zur Errichtung eines Kreisverkehrs auf und stimmte der Vereinbarung S2-43252-001/25, vorgelegt durch das Staatliche Bauamt Passau, vollinhaltlich zu.
Für die Kommunalwahl im März 2026 wurde Geschäftsleiter Josef Luksch zum Wahlleiter bestellt. Sein Stellvertreter ist Bürgerbüro-Leiter Franz Lender. Im Stadtbereich werden wie gehabt fünf Urnenwahlbezirke und neun (früher sieben) Briefwahlbezirke eingerichtet. Die Auszählung der Briefwahlunterlagen erfolgt diesmal erstmalig zentral in der Mehrzweckhalle. Das Erfrischungsgeld wurde pro Zähltag auf 30 Euro festgesetzt.
SANIERUNG KIOSK
MINIGOLFANLAGE UND ERRICHTUNG EINER „TOILETTE
FÜR ALLE“
Der Stadtrat stimmt der Übernahme des Bauabschnittes „Sanitäre Einrichtungen“ im Rahmen der Sanierung des Kioskes der Minigolfanlage zu. Mit dem
ZVSE Grafenau wird dazu eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. Mit Mitteln der Städtebauförderung soll dann auch das lange gewünschte Projekt „Toilette für alle“ in der Minigolfanlage umgesetzt werden.
„SÄUMERPFADE 2026“
In der laufenden Förderperiode hat die Stadt Grafenau mehrere EU-Projekte beantragt, die in der Zwischenzeit auch alle genehmigt wurden. Touristinfo-Leiterin Karin Friedl gab einen Überlblick über das Großprojekt „Säumerpfade 2026“, das gemeinsam mit der Partnerstadt Bergreichenstein in mehreren Abschnitten bis 2027 verwirklicht werden soll. Außerdem gebe es das Kleinprojekt „Kultur 50+“ mit Schärding in Oberösterreich sowie mehrere Kleinstprojekte im Bereich Schulen sowie Begegnungsprojekte. Auch mehrere Vereine seien dabei, Förderantrage zu stellen.
Wie der Bürgermeister berichtete, ist es bei der Sanierung des Wellenbeckens zu größeren Beanstandungen gegenüber den bauausführenden Firmen gekommen, weshalb eine Abnahme und damit eine Eröffnung noch in dieser Saison nicht wie geplant erfolgen konnte. Es muss ein Gut-
achter eingeschaltet werden, um die Mängel im Bereich Besandung und Rutschfestigkeit, Farbverlauf und 20-jähriger Haltbarkeit der Platten zu beurteilen.
Im kommenden Jahr soll die Bärenwelle dann mit neuem Nichtschwimmer- und Wellenbereich, neuester Technik und einer bärenstarken Kleinkinder-Wasserspielewelt umfänglich saniert eröffnet werden.
Kulturbeauftragte Johanna MayerSimmet legte dem Stadtrat ihren jährlichen Rechenschaftsbericht vor. Demnach hat sie an zahlreichen kulturellen Veranstaltungen teilgenommen und sich auch über Kulturförderprojekte informiert. Besonders das Projekt „Kultur macht stark!“ habe sie angesprochen. Es sei dafür da, gerechtere Bildungschancen für junge Menschen zu schaffen, die sonst keinen direkten Zugang zu den Angeboten haben. Dazu wolle sie Interessierte künftig beraten. Als weiteres Projekt hat die Kulturbeauftragte kürzlich eine alte Telefonzelle erstanden, die nach ihren Plänen in eine „Buchzelle“ umgestaltet werden soll, in der Bürger Bücher einstellen und sich andere dafür abholen können.
Im Zuge der Sanierung der Hauptstraße müssen Busse und größere Fahrzeuge über die Scharrerstraße ausfahren. Damit hier die Ausfahrt möglich ist, wurde auf dem gepflasterten Seitenstreifen seitlich vor der VR-Bank in der Bahnhofstraße ein absolutes Haltverbot verhängt. Wie im Stadtrat bemängelt wurde, werde dies leider immer wieder von Falschparkern missachtet, was zu oft zu Problemen beim Verkehrsfluss führe. Die Bevölkerung ist deshalb aufgerufen, das Haltverbot in diesem Bereich unbedingt einzuhalten, damit von einer Verhängung von Bußgeldern abgesehen werden kann.
Bis Ende September ruft das Bayerische Heimatministerium alle Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen beim Heimatspiegel Bayern auf. Alle Einwohner in Bayern haben dabei die Möglichkeit, ihre Einschätzung zu verschiedenen Themen mitzuteilen, damit Maßnahmen noch gezielter auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet werden können. Mitmachen ist möglich unter www.heimat.bayern/umfrage.
Wie das Ministerium mitteilt, ist die Teilnahme auch ein Beitrag zum Klimaschutz in Bayern: Für die ersten 1.000 eingesendeten Fragebögen pflanzt das Heimatministerium in Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten jeweils einen Baum und vergibt jeweils eine Heimatbaumpatenschaft als Dankeschön. Zusätzlich können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Verlosung von drei Familien-Jahreskarten der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung teilnehmen.
Durch einen finanziellen Brückenschlag ist es möglich, die vielfach gewünschte Sanierung der Brücke Ohmühle zwischen Grafenau und Saldenburg zu starten. Den Löwenanteil der Kosten (330 000 Euro) vermittelte Landtagsabgeordneter Martin Behringer aus den sog. Fraktionsreserven der Freie Wähler Fraktion des Landtags. Die Mittel werden über das Amt für Ländliche Entwicklung als Projektpartner weitergereicht. ALE-Chef Hans-Peter Schmucker überreichte kürzlich den Förderbescheid an Bürgermeister Alexander Mayer.
Weitere 172 800 Euro waren bereits 2022 über die Höhere Naturschutzbehörde der Regierung von Niederbayern und über das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz nach Landschafts- und Naturpark-Förder -
richtlinie (LNPR) zugesagt worden, die über den Naturpark Bayerischer Wald ausbezahlt werden.
Auch die Stadt Grafenau beteiligt sich mit einem Eigenanteil. Kürzlich trafen sich die Verantwortlichen mit der bauausführenden Firma Metallbau Pauli vor Ort zum Spatenstich. Bis Ende November sollen dann Wege wieder zueinander führen, die viele Jahre zuvor beliebt und hoch frequentiert waren.
5 Tage lang waren rund 850 Teilnehmer aus aller Herren Länder im Bayerischen Wald unterwegs. Sportlicher Hintergrund war ein Orientierungslauf - eine einzigartige Sportart, bei der die Läufer nicht nur körperlich, sondern besonders auch geistig gefordert sind. Das Navigieren mit dem Kompass und das Lesen der Karte bei gleichzeitig möglichst hohem Lauftempo stellt eine besondere Herausforderung dar, da der Läufer mit Hilfe einer Karte möglichst schnell zu den einzelnen Kontrollpunkten finden und sich
dort elektronisch registrieren muss. Organisator Peter Weinig und sein Helferteam von „Bavarian Forest 5 Days“ hatten zahlreiche anspruchsvolle Etappen ausgewählt. Während die ersten Tage in den Wäldern rund um Philippsreut und Mitterfirmiansreut gelaufen wurde, fand die Abschlussveranstaltung als Stadtsprint in Grafenau statt. Im BÄREAL wurde auch die große Siegerehrung in der Gesamt -
wertung und in den einzelnen Altersklassen vorgenommen. Die Preise – großteils regionale Spezialitäten – wurden von Bürgermeister Alexander Mayer zusammen mit seinem Amtskollegen Helmut Knaus (Philippsreut) sowie Bernhard Hain als Geschäftsführer vom Skizentrum übergeben.
650 Jahre Stadterhebung, Jubiläen mit beiden Partnerstädten und dem tschechischen Nationalpark: 2026 soll in der Stadt Grafenau ein Jahr der Superlative werden. Durch die Sanierung der Mehrzweckhalle steht jetzt auch Großveranstaltungen nichts mehr im Wege und es sind große Namen für Konzerte und Events angekündigt. Kulturveranstalter und Musikmanager Alexander Poth von der Agentur „pothpourri concerts“, der in diesem Jahr im Herbst schon ein hochkarätiges Programm mit Franziska Wanninger, Michael Altinger und dem Kabarett-Ensemble „Kokett“ in die Bärenstadt bringt, konnte dafür für den Auftakt vom 24. bis 26. April Gerhard Polt und die Well-Brüder, die Spider Murphy Gang und das Janosch-Musical „Oh wie schön ist Panama“ mit Musikern der Original Haindling-Band verpflichten. So kann schon vor dem Festakt zum 650. Stadtgeburtstag, der am 13. und 14. Mai mit einem Festabend und einem großen Bürgerfest über die Bühne gehen soll, in Kooperation mit der Bucher-Brauerei ein dreitägiges Künstler-Feuerwerk am Schwaimberg abgebrannt werden. Karten für alle Veranstaltungen sind ab sofort entweder über die Touristinfo Grafenau oder online über okticket, eventim und reservix erhältlich.
Passt ein E-Auto zu mir?
Technik, Batterie und Reichweite Wie funktioniert das Laden?
Vergleich zu Verbrennern
Ökologische Aspekte
Dienstag, 30 09.2025 – 18 Uhr
Firma Technagon GmbH
Brunnwiesen 38, 94481 Grafenau
Referentin
Rita Haas
LandSchafftEnergie am TFZ
Kostenloser Vortrag, ohne Anmeldung Keine Vorkenntnisse erforderlich
Vom 22. bis 28. September ist die Stadt Grafenau täglich mit einem bunten Programm am Regionalpavillon auf der Landesgartenschau in der Partnerstadt Schärding zu Gast.
Dort erwarten die Besucher u.a. folgende Programmpunkte:
- Glücksrad mit bärigen Preisen
- Bärentatzen brennen
- Fotopoint mit Nationalparkbär Ludwig
- Wissenwertes über Meister Petz
- Knödelwerkstatt
- Säumerg´schichten von Säumervater Willi Schindler & Bilderdiashow
- Schnupfen – ein bayerischer Brauch
- Kinder-Mitmachprogramm
- Bärtl Bär - der Grafenauer Stadtbär
An zwei Tagen setzt die Stadt Grafenau kostenlose Busse zum Partnerschaftstreffen auf der Landesgartenschau ein:
Mittwoch, 24. September , Abfahrt Busbahnhof 9 Uhr, Rückfahrt ab Schärding 18 Uhr Sonntag, 28. September , Abfahrt Busbahnhof 8.30 Uhr, Rückfahrt ab Schärding 17 Uhr
Für den Eintritt in die Gartenschau wird hier für alle Teilnehmer ein verbilligter Gruppentarif angeboten, der im Bus bezahlt werden muss.
Für alle anderen Termine sind reguläre Eintrittskarten auch in der Touristinformation im Rathaus erhältlich.
Anmeldung für die Busse und weitere Info: Touristinfo Grafenau, Tel. 08552/962343, E-Mail: tourismus@grafenau.de
Projekt „Grafenau goes INN´s GRÜN“ (AE-021) Stadt Schärding, Stadt Grafenau
04.08.2025
Marianne Zechmann –80 Jahre Elmberg 39, 94481 Grafenau
16.08.2025
Paula Bayer – 90 Jahre Kreuzberger Weg 15, 94481 Grafenau
18.08.2025
Helga Fieml – 90 Jahre Spitalstr. 20, 94481 Grafenau
11.08.2025
Goldene Hochzeit (50 Jahre)
Emmi und Alois Denk
Salzherrnstr. 3, 94481 Grafenau
27.07.2025
Simon Rudi Perl
Eltern:
Eva Maria & Benjamin Perl Furth, 94481 Grafenau
07.05.2025
Luca Simböck
Eltern: Melanie Simböck-Dichtl & Florian Simböck
Oberhüttensölden 46, 94481 Grafenau
In dieser Rubrik werden Namen nur dann veröffentlicht, wenn die Eltern der Neugeborenen bzw. die Angehörigen und die Vermählten schriftlich ihr Einverständnis dazu erklärt haben. Informationen hierzu erhalten Sie im Bürgerbüro der Stadt Grafenau, Telefon 08552 962350.
ADRESSEN & ÖFFNUNGSZEITEN
RATHAUS
Rathausgasse 1, 94481 Grafenau
Tel. 08552 9623 0
Mo bis Do 08:30 – 12:00 Uhr
und 14:00 – 16:00 Uhr
Fr 08:30 – 12:00 Uhr
- BÜRGERBÜRO Tel. 08552 9623 50
- STANDESAMT Tel. 08552 9623 46
BAUHOF
Frauenberg 17, 94481 Grafenau
Tel. 08552 9739909
Wasserwerk Mobil: 0171 9350337
Klärwerk Tel. 08552 973648
KFZ-ZULASSUNGSSTELLE
(im Rathaus)
Rathausgasse 1, 94481 Grafenau
Tel. 08551 57 2600
Mo, Mi, Do 07:30 – 13:00 Uhr
Di 07:30 – 17:00 Uhr
Fr 07:30 – 12:00 Uhr
STADTBÜCHEREI
(in der Touristinformation)
Rathausgasse 1, 94481 Grafenau
Tel. 08552 9623 37
Mo bis Do 08:00 – 17:00 Uhr
Fr 08:00 – 13:00 Uhr
Sa 10:00 – 11:30 Uhr u. 15:00 – 17:00 Uhr
So/Ft 09:30 – 11:30 Uhr
TOURISTINFORMATION
Rathausgasse 1, 94481 Grafenau
Tel. 08552 9623 43
Mo – Do 08:00 – 17:00 Uhr
Fr 08:00 – 13:00 Uhr
Sa 10:00 – 11:30 Uhr u. 15:00 – 17:00 Uhr
So/Ft 09:30 – 11:30 Uhr
BÄREAL – PARKOURPARK: MINIGOLF UND „LIKE“-EISHALLE
Osteingang (Parkplatz Volksfestplatz)
Tel. 08552 9733849
Öffnungszeiten:
Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
Bei schönem Wetter bis 22:00 Uhr
TENNISHALLE
Sonnenstraße 2, 94481 Grafenau
täglich von 08:00 – 22:00 Uhr
Platzbuchung nur online unter: tennishalle-grafenau.ebusy.de
BÄREAL – ERLEBNISFREIBAD BÄRENWELLE
Seesteig 5, 94481 Grafenau
täglich 9:00 – 19:00 Uhr; an Schlechtwettertagen:
17:00 – 19:00 Uhr
Geöffnet voraussichtlich bis Mitte September – je nach Witterung Tagesaktuelle Öffnungszeiten unter www.grafenau.de
STADT- & SCHNUPFTABAKMUSEUM
Spitalstraße 5, Tel. 0175 2138409
BAUERNMÖBELMUSEUM
im BÄREAL, Tel. 08552 3318
Flexible Öffnungszeiten in beiden Museen :
Termine für Führungen können in der Touristinformation im Rathaus oder telefonisch unter Tel. 08552 962343 vereinbart werden.
SPRECHTAGE IM RATHAUS
Ökologiebeauftragter
Wolfgang Reichenberger
Jeden letzten Freitag im Monat von 10:00 – 12:00 Uhr und nach tel. Vereinbarung: Tel. 0171 5157027
Seniorenbeauftragter
Korbinian Rank
5. September, 13:30 – 14:30 Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 08552 9747011
Vor-Ort-Termine möglich!
Landgericht Passau –Bewährungshilfe
Jeden Donnerstag von 09:00 bis 12:00 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung) Tel. 0851 756812, -13 oder -17
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund
Beratung für blinde bzw. sehbehinderte Menschen/Angehörige, nächster Termin: 28.11. von 09:00 bis 11:00 Uhr
Tel. 08551 6761 (Hr. Gerald Werner)
Pflegende Angehörige
Treffen zum gemeinsamen Austausch. Jeden letzten Dienstag im Monat: 30. September von 18 - 20 Uhr, Caritas-Gebäude in der Spitalstr. 17. Weitere Infos unter Tel. 0151/40455185
Bundeswehr Wehrdienstberatung
Jeden Donnerstag, 08:00 – 12:00 Uhr Tel. 0991 203274, nur nach telefonischer Vereinbarung
VdK – Sprechstunde:
Beratung für Mitglieder jeden Dienstag von 08:00 – 12:00 Uhr, nur nach tel. Terminvereinbarung: Tel. 08551 811310
DIE NÄCHSTE ÖFFENTLICHE SITZUNG DES STADTRATES FINDET AM
23. SEPTEMBER 2025
UM 18 UHR IM BÜRGERSAAL DES RATHAUSES STATT.
Führung pro Pers. 5 Euro, zzgl. Eintritt Besuch auch ohne Führung möglich.
Staatl. anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen an der VHS in Grafenau, Frauenberg 17 Tel. 08551/57-4033, jeden Montag, Donnerstag u. Freitag, 08:00 – 12:00 Uhr Terminvereinbarung empfehlenswert –auch außerhalb der Sprechzeit möglich.
Stand Mitte August 2025
Buchtipp der Stadtbücherei
Eine romantische Stadt, eine zufällige Begegnung – eine zweite Chance für die Liebe
Von Julie Caplin erschienen im Rowohlt Taschenbuchverlag
Anna braucht dringend Abstand zu ihrer englischen Heimat und der familiengeführten Brauerei. Umso willkommener ist die Einladung zu einer Fortbildung in Prag: Endlich darf sie selbst Hand anlegen und ein eigenes Bier entwickeln. Sie freut sich auf inspirierende Wochen und bezieht ein Zimmer in einer gemütlichen Dachwohnung. Der Ausblick von der Terrasse ist spektakulär, und Anna fühlt sich auf Anhieb wohl. Wäre da nur nicht ihr Mitbewohner! Leo ist Annas Exmann und wurde ebenfalls zu der Fortbildung eingeladen. Und nun sollen sie unter einem Dach leben? Anna ist fest entschlossen, ganz professionell mit der Situation umzugehen und nicht nochmal Gefühle für Leo zu entwickeln. Doch schon bald beginnt der Zauber der romantischen Stadt auf sie zu wirken …
Kinderbuchtipp
Von Mathias Jeschke
Erschienen bei Vermes-Verlag
Ein sprechendes Kamel und sein bester Kumpel finden tierische Eigenschaften Leon ist ein bisschen betrübt – als Kamel findet er sich nur so „mittel“. Er ist mittelgroß, mittelschnell, mittelschlau und will doch einfach nur einmal der Beste sein! Sein allerbester Freund, Chamäleon Felix, hört sich die Klagen seines Kumpels an, verdreht die Augen und denkt sich seinen Teil. Bis er Leon ein für alle Mal klarmacht, dass es längst etwas gibt, worin er der mit Abstand an erster Stelle steht!
Das Erfolgsduo Mathias Jeschke und Mathias Weber hat eine lustige Tiergeschichte um ein liebenswertes Duo geschaffen, die Kinder und vortragende Erwachsene bezaubert.
Generelle Öffnungszeiten der Bücherei s. Seite 33. Im neuen Online-Katalog können alle Medien auch bequem von zuhause ausgesucht, bestellt und dann abgeholt werden (Tel. 08552 962337, stadtbuecherei@grafenau.de).
Online-Katalog: www.bibkat.de/grafenau oder für das Smartphone auch über die bibkat-App.
Freude, Lustiges und Wissenswertes verschenken?
Schenken Sie eine Jahresmitgliedschaft (nur 8 €) der Stadtbücherei.
17.09. 18:30 Indoor-Cycling (Anfänger + Fortgeschrittene)
18.09. 18:30 Kreativkurs „Kleiner Prinz“: Lesen, Schreiben u. Illustrieren
18.09. 18:30 Win Tsun – Selbstverteidigung mit Köpfchen
18.09. 19:00 Bodyfit
18.09. 19:00 Steuerliches Wissen zu landw. Betrieben
19.09. 08:30 Bodyfit
19.09. 08:30 Motorsägen-Lehrgang
19.09. 09:45 Bodyfit
19.09. 17:30 Indoor-Cycling (Anfänger + Fortgeschrittene)
21.09. 10:45 Muscle Power – Ganzkörperworkout
21.09. 15:00 Auf die Plätze fertig feiern – Fanie`s Party-Kochkurs
22.09. 17:45 Rücken fit! Kraft und Entspannung für die Wirbelsäule
22.09. 18:00 Tschechisch A1 – Fortsetzung ab Lektion 5
22.09. 18:15 Step Aerobic für Anfänger
22.09. 18:30 Italienisch A1.2 – Fortsetzung
22.09. 19:00 Yoga für Anfänger
22.09. 19.30 Tschechisch A1
23.09. 17:30 Pilates
23.09. 18:00 Die Ziege als Milchtier für Selbstversorger
23.09. 18:00 Englisch A1 ab Lekt. 8
23.09. 18.30 Ungarisch Anfängerkurs
23.09. 19:00 Yoga für Anfänger
23.09. 19:30 Englisch A1 für Anfänger ab Lekt. 1
24.09. 14:00 Projekt ich: Beruflich neu durchstarten!
24.09. 17:45 Yoga für Geübte
24.09. 18:00 Englisch A2 ab Lekt. 1
24.09. 19:30 Yoga für Fortgeschrittene
24.09. 19:30 Englisch B1
25.09. 17.00 Ein NEIN ist immer auch ein JA
25.09. 17:45 Yoga für Geübte
25.09. 18:30 Englisch für den Urlaub
25.09. 19:00 Japanisch für Anfänger in der Kleingruppe
26.09. 19:15 Lagerfeuer-Gitarre für Einsteiger
26.09. 20:15 Lagerfeuer-Gitarre für Fortgeschrittene
27.09. 14:00 Holzwerkstatt: Haustierzubehör griffbereit
27.09. 15:00 Bilder in Rakeltechnik
29.09. 09:00 Bewegte Sturzprävention – Trittsicher und aktiv im Alter
29.09. 10:00 Bewegte Sturzprävention – Trittsicher und aktiv im Alter
29.09. 18:15 Orientalischer Tanz: Tanz und Technik
30.09. 17:00 Deutsch B1.1
Weitere Kurse finden Sie in unserem Programmheft sowie im Internet unter: www.vhs-freyung-grafenau.de. Gerne senden wir Ihnen ein Programmheft zu!
Anmeldung und Information: vhs des Landkreises Freyung-Grafenau Frauenberg 17, 94481 Grafenau, Tel. 08551/57-3300
AGENTUR FÜR ARBEIT GRAFENAU
Pfarrer-Rankl-Str. 4, 94481 Grafenau
Tel. 0851 508508
oder gebührenfrei 0800 4555500
AOK BAYERN – die Gesundheitskasse
Geschäftsstelle Grafenau
Finkenweg 2a, 94481 Grafenau
Geöffnet (nur mit Termin):
· Dienstag: 13:00 – 16:30 Uhr
· Donnerstag: 8:00 – 12:00 Uhr
Terminvereinbarung: Tel. 08551 9611-19
BAYERISCHES ROTES KREUZ
Ambulanter Pflegedienst
Sachsenring 4, 94481 Grafenau
Tel. 08552 6251 11
BERGWACHT
Leuchtenbergerweg 6, 94481 Grafenau
Tel. 08552 9744961
BIBLISCHE
GLAUBENSGEMEINSCHAFT
Buchdruckergasse 2, 94481 Grafenau
Tel. 08552 2185 (Fam. Höfling)
Tel. 08555 4218 (Fam. Bauer)
SOZIALZENTRUM DER CARITAS
Spitalstraße 17, 94481 Grafenau
Tel. 08552 40888 0
HOSPIZVEREIN
FREYUNG-GRAFENAU
Stadtplatz 1, 94078 Freyung
Tel. 08551 9176183 oder 0171/4836819 hospizverein-frg@web.de www.hospizverein-freyung.de Angebote, u.a. für verwaiste Eltern, Trauergruppen, Trauerwanderungen Aktuelle Termine auf der Homepage!
KLINIKEN AM GOLDENEN STEIG
KRANKENHAUS GRAFENAU
Schwarzmaierstr. 21, 94481 Grafenau
Tel. 08552 421 0
LANDRATSAMT
FREYUNG-GRAFENAU
Grafenauer Straße 44, 94078 Freyung
Tel. 08551 57-0
MOBILITÄTSZENTRALE
am Landratsamt – Informationen zum Nahverkehr und Fahrplanauskünfte
Tel. 08551 57-1215 rufbus@landkreis-frg.de www.frgmobil.de
Mo bis Fr 08.00 – 17.00 Uhr
NATIONALPARKVERWALTUNG
Freyunger Straße 2, 94481 Grafenau
Tel. 08552 96000
PFARRÄMTER
· Kath. Pfarramt Grafenau
Rosenauer Straße 1, 94481 Grafenau
Tel. 08552 1271
· Kath. Pfarramt Haus i. Wald
Hofmark 6, 94481 Grafenau
Tel 08555 556
Evang. Pfarramt Grafenau
Hochstraße 2, 94481 Grafenau
Tel. 08552 1385
POLIZEIINSPEKTION GRAFENAU
Pfarrer-Rankl-Str. 3, 94481 Grafenau
Tel. 08552 9606 0
POSTFILIALE GRAFENAU
Bahnhofstraße 12 (REWE), 94481 Grafenau
Mo bis Fr 08:00 – 18:00 Uhr
Sa 08:00 – 14:00 Uhr
POSTFILIALE HAUS i . WALD
Hofmark 20 (Bäckerei Schreiner), 94481 Grafenau
Mo bis Fr 06:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr, Sa 06:00 – 12:00 Uhr
PRO FAMILIA Außenstelle Spiegelau
Ehe-, Familien-, Lebensberatung
Hauptstraße 2-4, 94518 Spiegelau
Terminvereinbarung: Tel. 0851 53121
u.a. Trennungsgruppe – Gesprächsgruppe für Frauen!
RECYCLINGZENTRUM GRAFENAU
Wilhelm-Sedlbauer-Str. 7 (Gewerbegebiet Reismühle)
94481 Grafenau
Tel. 08552 785
Sommeröffnungszeiten:
Mo bis Fr 08:00 - 17:00 Uhr
Sa 8:00 - 16:00 Uhr
REINIGUNG
Außenstelle der Wolfsteiner Werkstätten – Annahme immer bis Mittwoch bei Sport Fuchs, Hauptstraße 16, Tel. 08552 1436
TAFEL GRAFENAU e.V.
Vormbacherweg 9, 94481 Grafenau
Tel. 08552 973758
tafel.grafenau@outlook.de
Ansprechpartner: Suzanne Mayer
Mi 11:00 – 12:30 Uhr
TÜV-PRÜFSTELLE / TÜV SÜD SERVICE-CENTER GRAFENAU
Elsenthaler Straße 2, 94481 Grafenau
Tel. 08552 915 41
Mo 08:00 – 12:00 Uhr
Di 08:00 – 12:00 Uhr u. 13:00 – 17:00 Uhr
Do 08:00 – 12:00 Uhr u. 13:00 – 17:00
Uhr Sa 08:00 – 12:00 Uhr
VHS VOLKSHOCHSCHULE DES LANDKREISES FREYUNG-GRAFENAU
Frauenberg 17, 94481 Grafenau
Tel. 08551 57-3300
info@vhs-freyung-grafenau.de www.vhs-freyung-grafenau.de
1.-30. September 2025: Echte 20 % auf ALLES! (auch auf neue Kollektionen!)
Zeltverkauf mit hochwertigen Schnäppchen! Infostand für Azubis, Praktika und Quereinsteiger/innen ab 8.9.
Nur am Sonntag, 21. 09. , 13 - 17 Uhr: Blick hinter die Werkstattkulissen mit unseren Mitarbeiterinnen - ideal für alle, die sich für einen Arbeitsplatz bei uns interessieren!
Elsenthaler Str. 27 I www.trachten-freund.de