ïżœ ïżœ OKTOBER 20
Premiere, 09. Oktober 2020
Nach Ovid Ein Lied, das niemals endet
Schauspiel haus
Metamorphosen Schauspiel
Was ist, war noch nie, was war, kommt nicht wieder. Alles ist neu, aber doch immer das Alte. Die neue Basler Compagnie kommt zum ersten Mal zusammen und erzĂ€hlt vom Ursprung der Welt bis in unsere Gegenwart. Die âčMetamorphosenâș sind ein Schatz voller Geschichten ĂŒber die anarchische Kraft der Verwandlung. Ovids ErzĂ€hlkunst verwirrt und löst Gewissheiten auf. Dabei gibt es ĂŒberhaupt keinen Grund, Angst zu haben, denn selbst wenn wir sterben, verĂ€ndern wir nur unsere Gestalt. Allerdings kann so eine Verwandlung auch ziemlich schiefgehen. Stellen Sie sich vor, Sie essen Ceasar Salad und plötzlich wird Ihnen klar, dass Sie ihre Mutter verspeisen. Oder der Baum unter dem Sie sitzen, fĂ€ngt an zu weinen, weil er der schöne junge Mann ist, mit dem Sie letztes Jahr geschlafen haben. Und auch die Flöte, die Sie spielen, war mal eine Nymphe. ErzĂ€hlen ist die Kraft, sich neue Wirklichkeiten vorzustellen. Es ist wichtig, zurĂŒckzuschauen und das Vergangene neu zu erzĂ€hlen. Von Null bis Ich. Die Basler Compagnie erzĂ€hlt ĂŒber Liebe, Zorn und Hochmut. AntĂș Romero Nunes inszeniert den Klassiker mit Gött*innen und Hero*innen, Menschen, Monstern und Musen als genreĂŒbergreifenden Reigen.
Oktober 11. 25. 17. 28. 18. 30.
Inszenierung â AntĂș Romero Nunes BĂŒhne â Matthias Koch KostĂŒme â Victoria Behr Musik â Johannes Hofmann, Anna Bauer Lichtdesign â Cornelius Hunziker Dramaturgie â Kris Merken Mit: Paula Beer, Barbara Colceriu, Jonas Dassler, Vera FlĂŒck, Nairi Hadodo, Anne Haug, Michael Klammer, Marie Löcker, Annika Meier, Sven Schelker, Aenne Schwarz Liveband: Tasten â Anna Bauer Drums â Carolina Bigge Basse â Flo Götte Cello â Ambrosius Huber Trompete â Anita WĂ€lti UrauffĂŒhrung
November 05. 22. 09. 28. 13. Dezember 14. 20. Januar 25. Februar 13.