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DE2506

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Die Cannabis-Zeitschrift seit 1985

18+ Nur für Erwachsene

www.softsecrets.com } 2025-06

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BELIEBTHEIT VON MINI-JOINTS IN KALIFORNIEN EXPLOSIONSARTIG ZUGENOMMEN Kleine Joints sind in Kalifornien zu einem Big Business geworden. Die größten Cannabismarken des Bundesstaates sind diesem Trend aufgesprungen, weil sie erkannt haben, dass viele Konsumenten bei einer Aktion gar nicht so viel Marihuana rauchen wollen. Laut Eli Melrod, CEO und Mitbegründer der Apothekenkette Solful, hat die Beliebtheit von Mini-Joints in den letzten Jahren „explosionsartig“ zugenommen. Sein Unternehmen arbeite nun daran, eine eigene Version der mundgerechten Blunts unter der Hausmarke herauszubringen. Fans von Mini-Joints berichten von vielen Vorteilen. Dank der kleineren Portion lassen sie sich problemlos in einer Sitzung rauchen, im Gegensatz zu einem größeren Joint, den man möglicherweise ausdrücken und als stinkenden, halb gerauchten Joint in der Tasche herumtragen muss. Modernes Marihuana ist extrem stark, daher wollen viele Cannabiskonsumenten eben keinen ganzen Ein-Gramm-Joint rauchen. Chad Heschong, Gründer von Selfies, einer Marke aus Oakland, die ausschließlich Mini-Joints verkauft, verglich seine kleineren Portionen mit einem abendlichen Drink. „Es ist etwas für jemanden, der nach einem langen Arbeitstag einfach mal abschalten möchte“, meinte er, „wie sich ein Glas Wein zu genehmigen statt eine ganze Flasche auszutrinken.“

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Heschong schuf seine Marke 2017 zusammen mit seiner Frau Kristen, die feststellte, dass Chad ständig halb gerauchte Joints im Haus herumliegen ließ. „Wir rauchten Joints, ließen sie auf dem Couchtisch liegen, und sie konnte das nicht ausstehen. Sie sagte: ‚Warum fängst du nicht einfach an, kleinere Joints zu drehen?‘“ Wie Heschong berichtete, war der einzige kleine Joint, den er zuvor gesehen hatte, ein

0,5-Gramm-Joint, aber er entwickelte das Konzept weiter und brachte einen 0,25-GrammJoint auf den Markt. Die Firma Selfies verkauft Joints in Zweier-, 12er- und sogar 28er-Packungen, die sich laut Heschongs bei Hochzeiten und anderen Partys, bei denen Leute Cannabis mit einer größeren Gruppe teilen möchten, immenser Beliebtheit erfreuen. Marty Higgins, CEO der Dispensary-Kette Urbana, sagte, die Marke mit Namen Dogwalkers habe den Mini-Joint ursprünglich mit der Idee entwickelt, etwas zu haben, das man bei einem kurzen Spaziergang mit dem Hund rauchen

der Marihuanaprohibition war das Herumreichen eines Joints in einer Gruppe von Freunden ein geschätztes Ritual für Cannabisraucher. Aber die Legalisierung hat Marihuana allgemein zugänglich und erschwinglich gemacht - die Doppelpackung von Selfies kostet inklusive Steuern 13 Dollar - und die Vorstellung, mit den Lippen denselben Joint zu berühren, an dem jemand anderer schon gezogen hat, wird gesellschaftlich so akzeptiert wie die von vier Freunden, die sich zusammen einen Pint Bier teilen. Heschong sagte, er habe während der Covid-19-Pandemie ein gestiegenes Interesse an Mini-Joints festgestellt, gerade weil mehrere Personen sie nach wie vor in einer Gruppe rauchen und ein gemeinschaftliches Erlebnis haben könnten, ohne Krankheitserreger zu übertragen. „Joints wurden zum gemeinsamen Gebrauch geschaffen, deshalb wollten wir etwas kreieren, mit dem man das Erlebnis teilen kann, ohne einen „wirklichen Joint“ miteinander zu rauchen“ (Heschong). Heschong fertigt seine Joints in einer Produktionsstätte in Oakland und seine Marke bringt es mittlerweile über 325.000 Mini-Joints pro Monat, also fast 4 Millionen pro Jahr.

kann. Kleinere Joints wären anfangs selten gewesen, mittlerweile hätten sie sich jedoch zu einer eigenen Produkt-Unterkategorie entwickelt. Die Kunden von Mini-Joints seien „ein reiferes Publikum, das etwas weniger Cannabiskonsum wünscht“. Das Aufkommen von Mini-Joints weist auch darauf hin, wie die Kommerzialisierung von Marihuana die Cannabiskultur auf subtile Weise verändert hat. In Zeiten der Knappheit während

Kristen Heschong, die vor ihrem Wechsel zu Cannabis im Marketing tätig war, entwarf die auffällige prismatische Verpackung für die Marke. Sie meinte, die kleinen Joints seien nicht nur praktisch, sondern würden auch einen anderen Typ von Cannabisraucher ansprechen. „Ich sah den Bedarf auf dem Markt nach einem Produkt, das Leute wie mich anspricht, die keine starken Cannabisraucher sind“, so Kristen. Source: sfgate.com


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