Januar 2022
Originalbetriebsanleitung Hebebänder und Rundschlingen Bestimmungsgemäße Verwendung Nur zum Anschlagen und Heben von Lasten gemäß den einschlägigen europäischen und nationalen Normen mit Ausnahme der unten angeführten Einsatzbeschränkungen. Verwendung nur durch beauftragte und unterwiesene Personen und unter Beachtung der Normen EN 1492 Teil 1 Anhang D bzw. Teil 2 Anhang C und den nationalen Vorschriften. Betriebsanleitung lesen, verstehen und beim Gebrauch beachten sind Voraussetzung für die Verwendung der Hebebänder/Rundschlingen.
Einsatzbeschränkungen Benutzungseinschränkungen wegen Umgebungseinflüssen oder gefährlichen Anwendungen a) Einsatz in Chemikalien: Der Einsatz in Alkalien (Laugen) ist verboten! Bei Verdacht höherer Konzentrationen an Säuren oder Alkalien, auch durch Verdunstung, sofort außer Betrieb nehmen. In Zweifelsfällen stets Informationen des Herstellers einholen, auch wegen der Reinigung. Metallische Beschlagteile nicht unter Säure-Bedingungen einsetzen. b) Einsatz zulässig nur im Temperaturbereich von -40° bis +100°C. Feuchte Hebebänder/Rundschlingen nicht bei niederen Temperaturen einsetzen, da hier Vereisungsgefahr besteht. Der Temperaturbereich ist beim Einsatz von Chemikalien veränderlich. c) Hebebänder/Rundschlingen bei Lasten mit scharfen Kanten und mit rauen Oberflächen nur mit geeigneten Schutzvorrichtungen einsetzen (z.B. Kantenschoner, wenn Kantenradius < Hebeband- bzw. Rundschlingendicke, Schutzschläuche bei rauen Oberflächen). d) Ultraviolettlicht oder direktes Sonnenlicht im Einsatz und bei der Lagerung vermeiden.
Vor dem Erstgebrauch a) Stellen Sie sicher, dass die Hebebänder/Rundschlingen exakt den bestellten entsprechen. b) Stellen Sie sicher, dass das Zertifikat des Herstellers vorhanden ist. c) Stellen Sie sicher, dass Kennzeichnung und Tragfähigkeit
(WLL) mit dem Zertifikat übereinstimmen. d) Stellen Sie sicher, dass Anweisungen vorhanden sind und nur geschulte Personen Hebevorgänge durchführen.
Vor jedem Gebrauch/ Gebrauchsperiode Sichtprüfung: Sorgfältige Sichtkontrolle auf sichtbare Schäden und Kennzeichnung, im Zweifelsfall nicht einsetzen. z.B: stärkere Scheuerstellen, besonders örtlich begrenzte; Schnitte; Nahtbruch; Sichtbarer Kern oder beschädigte Umhüllung bei Rundschlingen; Aufgeweichte bzw. spröde Fasern; Glänzendes Aussehen durch Überhitzung, Verschmelzungen; Beschädigte oder verformte Beschlagteile; Unleserliches bzw. fehlendes Etikett
Auswahl und Benutzung a) Anschlagmittel unter Berücksichtigung von Lastgewicht (Masse), Schwerpunkt, geeigneter Anschlagpunkte und geeigneter Anschlagart bestimmen. b) Die zulässige Tragfähigkeit (WLL) darf nicht überschritten werden. Bei mehrsträngigem Einsatz fertig adjustierte Gehänge verwenden, oder Rückfrage beim Hersteller wegen Berücksichtigung von Neigungswinkeln und Gesamttragfähigkeit. Abweichungen von normalen Einsatzbedingungen erfordern Tragfähigkeitsreduzierungen, z.B. bei nicht-symmetrischer (ungleichmäßiger) Lastverteilung, Verwendung im Schnürgang c) Hebebänder und Rundschlingen so anschlagen, dass sie die Last mit ganzer Breite tragen, auch im Kranhaken. In Kranhaken oder Anschlagstellen zusätzlich darauf achten, dass der mit der Schlaufe gebildete Winkel unter 20° bleibt. Im Zweifelsfall keine Schlaufenbänder Typ B2 oder zu breite Bänder verwenden, sondern metallische Endbeschläge einsetzen. d) Nur geeignete und ausreichend dimensionierte Anschlagstellen verwenden. Hebebänder/Rundschlingen nicht knoten, nicht verdrehen und nicht durch Ineinanderschnüren verlängern, Öffnungswinkel der Endschlaufen max. 20°. Nur bewährte Anschlagtechniken verwenden, entsprechende Tragfähigkeit lt. Etiketten berücksichtigen, z.B. Schnürgang. Anschlag,- Hebe- und Absatzvorgänge sollten vor Beginn des Hebens geplant
Originalbetriebsanleitung für Flachgewebte Hebebänder und Rundschlingen (ein- und mehrsträngig) aus Polyester
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