Nr. 8 I 21. Februar 2013 I Tel. 0732/76 10-39 44 I www.kirchenzeitung.at Einzelpreis: € 0,95 I 4020 Linz, Kapuzinerstraße 84 I Jg. 68
Das Schneeglöckchen durchstößt die Starre des Winters. Waldhäusl
4 Diözese. DonBosco-Statue in Oberösterreich. 5 Oberösterreich. „Invita-Caritas“ in Haiding. 6 Reportage. Drei Schüler/innen und eine 100-Jährige. 10 Thema. Familienfasttag lenkt Blick auf Philippinen.
mit Pater Georg Sporschill
Es will Frühling werden Von der Papstwahl ab Mitte März erwarten und erhoffen sich viele in der katholischen Kirche einen neuen Frühlingsaufbruch. Papst Benedikt XVI. hat mit seinem Rücktritt die „Schneedecke“ durchstoßen und Veränderungen möglich gemacht. So wie bisher wird das Papstamt künftig nicht mehr zu gestalten sein, sind sich viele Kommentatoren einig. Was sich hinter den Kulissen des Vatikan abspielt, ist zu wenig transparent. Diözesen, etwa mit ausstehenden Bischofsernennung, sind mehr auf Mutmaßungen angewiesen statt auf verlässliche Begleitung. Doch es bleibt die Hoffnung, dass ein künftiger Papst auch hier die Eisdecke aufbricht, sodass der Vatikan nicht eine
Instanz bleibt, über deren innere Vorgänge man nur rätseln kann. Vielmehr soll er zu einer „Ermutigungszentrale“ für die Weltkirche werden. Wenn etwas ins Stocken gerät – und in der Kirche ist das der Fall –, dann braucht es dringender den Motor als die Bremsen. Der katholischen Kirche in weiten Teilen Europas geht es nicht gut. Vielen Jugendlichen ist sie völlig fremd geworden. Da braucht es dringend die Unterstützung zu neuen Ansätzen in der Seelsorge. Es braucht eine Kirche, der die Menschen trauen – von der Pfarre bis in den Vatikan. Wenn in Kirchen in diesen Wochen um einen guten neuen Papst gebetet wird, so ist das verbunden mit der Bitte um eine gute Zukunft für die Kirche insgesamt. Seite 3, 12 und 21
14 Abenteuer Gottesglaube. In guten und in schlechten Zeiten. 19 Bewusst leben. Kleine Kugeln, große Wirkung. Mit Homöopathie gegen Allergien. 29 Kultur. „Memento Mori“ in der Ursulinenkirche. 22 Impressum.