FRIZZ - Das Magazin für Darmstadt - 2 / 2026 - Ausgabe 515

Page 1


Darmstadt

DARMSTADT MIT DIR FÜR

Neu:offenesMRTinUprightTechnik. [UntersuchungenbeiPlatzangstundim StehenunterBelastung]

DieRadiologen

MVZ RHEIN-MAIN-ZENTRUM FÜR DIAGNOSTIK GMBH

Eines der modernsten Diagnosezentren Europas

Radiologische Diagnostik | Vorsorgemedizin | Früherkennung | Sportmedizin

3Tesla-Ultrahochfeld-MRT [ 2 Systeme ]

Offenes MRT

Upright MRT

Multislice-Computertomografie –u. a. auch der Herzkranzgefäße

CT- und MRT-gesteuerte spezifische

Schmerztherapie

Mammografie und MR-Mammografie

3Tesla multiparametrische MRT der Prostata

Digitales Röntgen

3D-Sonografie

Knochendichtemessung [ DEXA-Scan ]

MVZ Rhein-Main-Zentrum für Diagnostik GmbH

DieRadiologen

Gutenbergstraße 23 (neben Loop 5)

64331 Weiterstadt

Fon 0 61 51. 78 04-0

Fax 0 61 51. 78 04-200

www.dieradiologen-da.de info@dieradiologen-da.de

Privatsprechstunde: Fon 0 61 51. 78 04-100

Dr. Oehm | Dr. Jennert | Dr. Ruch

Face-cettenreich

Ruben Löbbert, Co-Founder von »why the friday« ist Heiner und Industriedesigner. Und noch vieles mehr.

VON NADINE PUSTELNIK | FOTO: ADRIAN NOLTEMEIER

W Man könnte ihn selbst als multifunktionales Bro-dukt bezeichnen. Denn Ruben ist der kreativste Kumpel und zugleich zuverlässigste Businesspartner, den man sich vorstellen kann.

Der Industriedesigner hat viele Gesichter, ist also extrem Face-cettenreich: Ruben hat eine Schreiner-Lehre gemacht, an der h_da am Fachbereich Gestaltung studiert, ist seit 30 Jahren auf dem Skateboard unterwegs und hat aus seiner Liebe zum Skaten heraus vor 15 Jahren den Skateplaza (KC Plaza) im Bürgerpark initiiert, der bis heute ein wichtiger Ort für die Skateszene in Darmstadt ist. In der Vergangenheit hat er schon viele coole Foodevent-Konzepte wie die „PTZN“Reihe aus dem Boden gestampft und in der städtischen Kulturszene unterschiedliche Formate nach vorne gepusht. Und weil er so viel zu erzählen hat, ist »mal kurz mit Ru-

ben schnacken« nahezu unmöglich. Er ist ein wahrer Networkaholicer, eine der sympathischen Labertaschen der Stadt, ohne den Leuten dabei auf den Geist zu gehen. Im Gegenteil, die Gespräche mit Ruben fließen einfach. Sie sind geistreich und sie sprudeln vor Kreativität über, ungefähr so wie bei einer Cola-Mentos-Fontäne. So habe ich es zumindest im Interview nach vielen Jahren des Nicht-Sehens wieder erlebt. Ruben und ich kennen uns jetzt auch schon über 13 Jahre. In all der Zeit hat er sich kaum verändert. Ruben war schon immer ein Macher. Man kann Ideen nämlich auch kaputt denken. Und das ist so Null Rubens Stil. Anpacken und umsetzen, das beschreibt den ausgebildeten Designer viel besser. So könnte man sagen, Ruben hat sein Leben selbst enorm vielseitig gestaltet. Er erfindet sich immer wieder neu. Ohne dabei seinen Kerncharakter zu verlieren. Ein witziger Sympathisant, durch und

durch. Auf der anderen Seite höchst professionell, diszipliniert und strukturiert. Nach seiner Schreiner-Ausbildung in Darmstadt ging er für zwei Jahre nach München, wo er von 2004 bis 2006 eine Akademie für Gestaltung besuchte und direkt im Anschluss ein Praktikum in einem Innenarchitekturbüro absolvierte. Danach kehrte er in seine Heimat Darmstadt zurück, um an der h_da Gestaltung mit dem Schwerpunkt Industriedesign zu studieren.

Ende 2012 machte sich der Diplom-Designer mit einer Freundin, heute »Business-Ehefrau« wie er selbst sagt, Annika Jung (Dipl.-Ing. Innenarchitektur) selbstständig. Seitdem sind die beiden ein eingespieltes Team in Sachen Innenarchitektur. Ort der Gründung war kein geringerer als die Goldene Krone. Bei einem Bierchen kam ihnen die Idee, »why the friday« zu gründen und - anfangs noch zu dritt - ins kalte Foun-

der-Wasser zu springen. Denn kurzzeitig war noch Pascal Schöller, der Gründer von »Mathilda Longboards«, mit im »why the friday« Boot. Dieser Sprung war dann der Beginn einer Erfolgsgeschichte, wie sie schöner im Bilderbuch nicht stehen könnte.

»Wir wussten anfangs beide gar nicht, was der andere eigentlich kann, da wir bis dahin nie ein Projekt zusammen gemacht hatten. Also so nach dem Motto, wer ist besonders gut in diesem oder jenem Bereich. Sondern das war einfach so ein Gefühl bei einem Bier in der Krone. Wir saßen da halt als Freelancer einfach zusammen und haben rumgesponnen: Ey komm, wir machen was eigenes. Lass uns ein Büro gründen. Und dann weiter: Okay, was brauchen wir dafür? So entstand why the friday aus dem Nichts. Wir haben einfach gesagt, wir machen das jetzt! Und dann haben wir es ziemlich schnell umgesetzt«, erzählt Ruben.

Und auch hinter der Namensgebung steckt eine Geschichte: »Wir haben uns immer freitags getroffen, um zu besprechen, wie es weiter geht. Bei der Namensgebung ging es darum, dass wir nicht einfach „Innenarchitektur und Design xy“ heißen wollten. Wir wollten irgendwie was anderes und damit bewusst auffallen. Und irgendwann hat einer von uns gefragt: Warum treffen wir uns ei-

gentlich immer freitags? Und dann war zack das Naming da – why the friday? Die Abkürzung wtf, mit der wir heute viel spielen, war uns damals gar nicht so bewusst. Eine Bekannte kam damals noch zufällig auf die Idee, why not?! dranzuhängen. Das fanden wir mega gut und haben ihn im vergangenen Jahr dann auch als Namen für unser zweites Studio - why not studio - wieder aufleben lassen. Nachdem wir uns einen Namen gegeben hatten, ist es Anfang 2013 dann so langsam losgegangen mit den ersten kleinen Projekten. Das hat sich dann im Bekanntenkreis relativ schnell rumgesprochen. Wir waren halt auch laut und haben viele Parties am Anfang veranstaltet und Face-to-Face-Networking gemacht. Wir haben zum Beispiel zwei Events im CHEZ gemacht, die hießen dann immer was mit Gönnung, Weihnachtsgönnung, etc. und haben Waffeln und Bier ausgegeben. Im Collins, dort wo heute das OX in der Mauerstraße ist, haben wir mal eine Weihnachtsmarktbude aufgebaut. Das kam auch super gut an«, erinnert sich Ruben an die guden, alten Zeiten.

Von da an dauerte es nicht lange, bis die großen Projekte an die »why the friday«-Tür klopften: 2014 gestalteten und bauten Annika und Ruben das Interieur des »CHEZ«, 2016 das Asphaltgold, weiter ging’s Rich-

tung Woodberg und Grohe. So zieht sich die gestalterische Linie ihres Studios durch die Schulstraße und noch viel weiter durch Darmstadt. Denn auch die Nistkästen am TU Darmstadt Klinkergebäude (Hans-Busch-Institut) stammen aus der Design-Feder von »why the friday«. Heute sind die beiden in unterschiedlichsten Branchen im Rhein-MainGebiet unterwegs und haben Zahnarztpraxen, Office-Flächen, ein Sanitätshaus und vieles mehr gestaltet.

Seine Inspiration holt sich Ruben übrigens beim Reisen. Dort inhaliert er beim Bergsport nicht nur die frische Luft der Berge ein, sondern sammelt auch die kulturellen Eindrücke beim Essengehen, bei Kunstausstellungen oder einfach nur beim Schnacken mit den Locals. Das Reisen sei aber auch wichtig, um einfach mal abzuschalten zu können. FRIZZmag ist gespannt, welche Ideen Ruben das nächste Mal als Souvenir von seinen Reisen mitbringt und mit welchen Projekten »why the friday« Darmstadt in Zukunft noch bereichern wird.

why the friday Arheilger Straße 46, Darmstadt Tel.: 0 61 51 / 669 30 80

E-Mail: hello@whythefriday.com

M www.whythefriday.com

NEU!

Neuigkeiten aus Einzelhandel und Gastronomie

W In unserer Rubrik »Open« berichten wir über Neues aus der Geschäftswelt und kulinarische Angebote in und um unsere Stadt. Egal ob Neueröffnung, Wiedereröffnung oder Umzug - wenn Ihr an dieser Stelle erscheinen möchtet, schreibt

Happy Brunch & More

Ihr wollt beim Essengehen mal so richtig die Seele baumeln lassen? Dann schaut doch mal bei Happy Brunch & More vorbei! Dort findet ihr alles, was das Herz begehrt - von saftigen Burgern über healthy Bowls bis hin zu fluffigen Waffeln, leckeren Crepes – die ganze Palette an Soulfood-Köstlichkeiten. Zentral am Carree gelegen, könnt ihr euch von 10 bis 21 Uhr verwöhnen lassen! Das Ambiente ist modern und gemütlich, und das herzliche Personal sorgt dafür, dass man sich sofort wohl fühlt.

SalePepe

Pane, Passion, Pasquale

Direkt neben der Stadtkirche bietet Sale Pepe einen gemütlichen und authentischen Ort zum Genießen. Pasquale Lozito, der Besitzer, bringt mit seiner Paninoteca ein Stück Dolce Vita nach Darmstadt und zieht damit alle an, die sich in der City ein Stück Italien gönnen wollen! Die authentische Feinkost, wie die frischen hausgemachten Panini, die täglich mit frisch gelieferten Zutaten zubereitet werden, sorgen garantiert für eine Wiederkehr. Zudem gibt es dort auch Zutaten zum Kochen für Zuhause, die fast ausschließlich aus Italien importiert werden. NP

An der Stadtkirche 21, Darmstadt M www.instagram.com/salepepe.store

Ernst-Ludwig-Straße 3, Darmstadt www.instagram.com/happybrunch.darmstadt

Lunch mit Crunch

Darmstadt steht Schlange für die extra saftigen Burger und die super knusprigen Crispy Fried Chicken, Loaded Fries und Wraps. Denn Qualität wird hier groß geschrieben: Die Zutaten werden täglich aus der Region geliefert und mit Kitchen-Tools aus den USA zubereitet. In Zukunft ist sogar ein Franchise geplant, damit ihr den einzigartigen Chicken-Geschmack nicht nur in Darmstadt genießen könnt. Wir legen Ameri

MI

& MO

Ein Händchen für handgezogene Nudeln

MI & MO bringt euch authentische asiatische Küche direkt nach Darmstadt! Bekannt sind sie für ihre handgezogenen Biángbiáng-Nudeln und ihre große Auswahl an hausgemachten Gerichten und Getränken-Specials. Vegetarier kommen hier voll auf ihre Kosten, zum Beispiel mit den Biángbiáng-Nudeln Tomaten Rührei. Ob drinnen oder draußen, hier findet jeder seinen Lieblingsplatz. Und falls ihr lieber zu Hause essen möchtet, könnt ihr euch das Essen bequem liefern lassen. MI & MO findet ihr direkt im Carree gegenüber der Centralstation.

Im Carree 3, Darmstadt

M www.mi-and-mo.de

NP

Station 216 Schulstraße

Großer Hunger? Kleiner Preis!

In der Schulstraße könnt ihr euch bei Station 216 mit leckeren Baguette-Sandwiches und knusprigen French Tacos so richtig satt essen. Die Fast-Food-Gerichte werden täglich mit frisch gelieferten Brötchen aus der Region zubereitet. Besonders toll sind die super fairen Preise: Ein kleines Sandwich (ca. 18 cm) gibt’s schon für 7€ und ein großes (ca. 28 cm) für 8,50€ - 9,50€. Auch vegetarische Gerichte werden hier angeboten. Wer sein Sandwich noch etwas aufpeppen möchte, kann zwischen fünf verschiedenen Extras wie Omelette oder Cheddar wählen. NP

Schulstraße 15, Darmstadt

M www.instagram.com/station_216_darmstadt

VON NADINE PUSTELNIK

Mach deine Ausbildung bei uns!

Komm ins Team & werde...

• Pflegefachfrau/Pflegefachmann (m/w/d)

• Krankenpflegehelfer/in (w/m/d)

• Operationstechnische/r Assistent/in (w/m/d)

• Anästhesietechnische/r Assistent/in (w/m/d)

• MFA (Medizinische/r Fachangestellte/r) (w/m/d)

• Firmenfitness (EGYM Wellpass)

• Corporate Benefits

• JobTicket & BusinessBike

• zusätzliche arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge & Familienbudget

• Vergütung nach Tarif der Diakonie Hessen, Jahressonderzahlung u. v. m.

...im Krankenhaus oder unserer Psychiatrie

Wir haben ein Ziel

Für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patientinnen und Patienten zu sorgen!

Dafür setzen sich unsere Spezialistinnen und Spezialisten in der Medizin und Pflege täglich ein und suchen dich als Verstärkung.

stark im team

Bei uns erwarten dich ein kompetentes, familiäres und menschliches Arbeitsumfeld – sei es im Krankenhaus, in unserer Psychiatrie, im Medizinischen Versorgungszentrum oder im Hospiz. Erlebe ein Arbeiten, dessen Basis unsere Unternehmenswerte sind: Verantwortung, Miteinander, Ambition, Respekt und Vertrauen.

Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen! Stell uns deine Fragen oder bewirb dich:

Werde nicht nur Teil des ELISABETHENSTIFTS in Darmstadt mit rund 1.000 Mitarbeitenden, sondern auch des bundesweiten Gesundheitskonzerns AGAPLESION (über 22.000 Mitarbeitende). Arbeite mit uns auf einem Gesundheitscampus zusammen, der interdisziplinär funktioniert und dessen Leistungsspektrum und Arbeitsbereiche so vielfältig sind wie die einzelnen Teammitglieder. Dank der Konzern-Zugehörigkeit kannst du auf Vernetzung und Austausch zählen sowie auf die Vorteile und die Sicherheit, die dir ein großer Arbeitgeber bietet. Deine Perspektive? Ein sicheres Arbeitsumfeld mit zahlreichen Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten. bewerbung.eke@agaplesion.de

www.agaplesion-elisabethenstift.de/karriere/stellenangebote

lilien .gelaber #91

17 Hinrundenspiele, 2 Niederlagen (am Betze und auf Schalke), zu Hause unbesiegt, das kann sich sehen lassen. Zuletzt im Dezember ein 2:2 in Paderborn. In der 1. Hälfte Top mit Toren von Richter (4.) und Corredor (36.), in der 2. fast Flop, 2 Gegentore und Zittern zum insgesamt verdienten Punkt. Zum Rückrundenauftakt im Januar Offensivspektakel mit Abwehrschwächen: 3:3 beim 2. der Rösler-Tabelle. Frühe Führung durch Hornby in der 7., Bochums Ausgleich in der 11., Führung des VfL in der 27. und Ausgleich in der 36., 2:2 zur Pause. Danach gehts offensivspektakukär weiter: 3:2 Lilienführung durch Eigentor mit Marseiller-Support in der 68., in der 82. wieder Ausgleich. Insgesamt eher ein gewonnener Punkt.

In der Woche drauf Personalkorrekturen hinten links und im Mittelfeld: Leon Klassen geht zum Grazer AK, Raoul Petretta, Ex-Jugendnationalspieler Italiens, kommt vom Toronto FC. Paul Will wird an Greuther Fürth verliehen, der offensivere Niklas Schmidt (Foto) kommt vom französischen Erstligisten FC Toulouse. Freitags drauf am Bölle gegen den Club kommt er in der 80. schon zum Einsatz. Das Spiel ist da schon gelaufen. Nürnberg ist in Halbzeit 1 klar besser, verliert in der 2. komplett den Faden. Akiyama trifft in der 60. überlegt zum 1:0, Marseiler vollendet einen Konter mit seinem lang ersehnten 1. Saisontor zum 2:0 Endstand. Wer solche Spiele gewinnt, kann auch aufsteigen. Doch gemach, der Februar hats in sich: Wir fahren nach Berlin, leider nicht im Mai, sondern am 1. Februarsonntag. Die Hertha spielt inzwischen vorne mit, ein 1:1 wie im Hinspiel wäre ein Punktgewinn. Bilanz im Olympiastadion ever: 5 Pleiten, 3 Remis, 2 Siege. Dann gehts Samstags zur Prime-Time am Bölle gegen Kaiserslautern. Im Hinspiel beim Ex-Trainer gabs ein 1:3, zu Hause sieht die Bilanz besser aus: nur 1 Niederlage, 2 Remis, 4 Siege, zuletzt 5:1, gerne wieder. Einen Samstag später in Braunschweig, die Eintracht kämpft ums Überleben in Liga 2. Im Hinspiel gabs ein knappes 2:1. Wiederholung wäre top angesichts der Lilien-Bilanz dort: Nur 2 Siege in 13 Spielen. Samstags drauf am Bölle wieder gegen einen Ex-Trainer: Anfangs Anfang bei der Fortuna war wenig erfolgreich, jetzt muss er liefern. Für die Lilien zählt nur ein Sieg, trotz durchwachsener Heimbilanz gegen Düsseldorf: 4 Siege, 6 Pleiten, 1 Remis. Februarfinale freitags, 7. Lilienspiel in Dresden ever. Dynamo hängt tief hinten drin, da wirds wieder heftig. Doch die Bilanz bei den Sachsen ist bestens: nur eine Pleite vor 7 Jahren, der 7. Sieg steht an. Und Fangesang: Oh Lilie, oh Lilie, oh Lilie. LILLIE OHL

So., 1.2., 13:30 Uhr, Hertha BSC (A)

Sa., 7.2., 20:30 Uhr, 1. FC Kaiserslautern (H)

Sa., 14.2., 13 Uhr, Eintracht Braunschweig (A)

Sa., 21.2., 13 Uhr, Fortuna Düsseldorf (H)

Fr., 27.2., 18:30 Uhr, Dynamo Dresden (A)

Lurchi und Bergi

Darmstadt-Glosse #210

Wisst ihr, frag ich, welcher Lurch der Lurch des Jahres 2019 war? Mein Lurch des Lebens, sagt mein Vater, ist Lurchi, der Feu ersalamander, die Heftchen mit Lurchis Abenteuer hab ich noch alle. Ich erinnere mich dumpf, sagt meine Mutter, die trugen alle Salamander-Schuhe. Gibts die überhaupt noch, fragt mein Vater. Klar, sag ich, Mamas Barfußschuhe sind doch von Salamander. Nein, sagt mein Vater, Leguan. Fast, sagt meine Mutter, Leguano. Egal, sagt mein Vater, irgendwas reptiliges halt. Naja, sag ich, Leguane sind Exen, der Feuersalamander gehört zur Gattung der Schwanzlurche, wie auch der Bergmolch.

Hi, ich bin Thea Nivea. Nivea hab ich von meinem Vater. Weil ich als Kind mal Nivea gegessen habe. Erklärt er mir heute noch. Überhaupt erklärt er reichlich viel. Inzwischen erklär ich ihm aber eher mal was. Bzw. wir reden drüber, über Darmstadt, über Politik oder Fußball, halt was gerade so los ist. Meine Mutter mischt da auch ordentlich mit. Was dabei raus kommt, könnt ihr hier lesen.

Ich ahne, sagt mein Vater, Lurch des Jahres 2019 war der Bergmolch. Richtig, sag ich, und er wird vielleicht zum Darmstadt-Lurch 2026. Weil er, sagt meine Mutter, die Eskalation am Osthang verhindert. Und wie tut er das, fragt mein Vater. Indem er aus Artenschutzgründen verhindert, sagt meine Mutter, dass dort gebaut werden darf. Sehr cool, sag ich, dann darf auch nicht gerodet werden und die Besetzer müssen nicht bis Ende Februar den Osthang verlassen haben. Ich bezweifle schon ein bisschen, sagt mein Vater, ob es den Besetzern ausschließlich noch um die Sache geht, oder ums Besetzen an sich. Was man so liest, sagt meine Mutter, sind da ja auch internationale Profibesetzer dabei.

Wenn ihr auch mitmischen wollt, schreibt mir einfach: t.nivea@frizzmag.de

bei unserem grünen Familienmitglied? Ich bin mir nicht mehr so sicher, sagt meine Mutter. Mir hätte halt, sagt mein Vater, besser uffbasse müsse. Es ist jetzt halt, sagt meine Mutter, so entschieden.

Da wärs doch, sag ich, für alle gesichtswahrend, wenn der Bergmolch das Ganze verhindern würde, wir sollten deshalb alle die Tierschutzpartei wählen. Kandidieren die denn überhaupt in Darmstadt, fragt meine Mutter. Bei 15, die antreten, sagt mein Vater, ganz bestimmt. Liste 11, sag ich, die Reihenfolge ist CDU, AfD, SPD, Grüne, FDP, Die Linke, Volt, Uffbasse, WGD, Freie Wähler, Tierschutzpartei, BSW, SfD, DaGe und Die Partei. Beim SFD, sagt mein Vater, hab ich damals Zivildienst gemacht. SfD, kleines f, sag ich, Stimme für Darmstadt, nicht dein Sozialer Friedensdienst. Wieso eigentlich diese Reihenfolge, fragt meine Mutter.

Ist Besetzer, frag ich, inzwischen schon als Beruf anerkannt? Wenn ja, sagt mein Vater, würde ich das für mich reklamieren, ich war ja schließlich schon Hüttendorfbewohner an der Startbahn. Ja, sagt meine Mutter, und wo sonst noch? In meinem coolen Baumhaus, Mama, sag ich, das Papa mir gebaut hat. Ich könnte ja, sagt mein Vater, noch mal eins am Osthang bauen. Klar, sagt meine Mutter, und ein paar Tage dort wohnen, soll ja nicht mehr so kalt werden.

Bist du denn, frag ich, gegen den Standort Osthang fürs Infozentrum? Ich finde, sagt mein Vater, es müsste nicht zwingend dorthin und schon gar nicht so groß. Find ich auch, sag ich, obwohl es ja demokratisch mehrheitlich so entschieden wurde. Maßgeblich auf Betreiben des grünen Jochen, sagt mein Vater, wie ist denn der Meinungsstand

Die Parameter, sag ich, sind die Stärke Landtag, dann die Fraktionsstärke in der Stavo und danach das Los. Egal, sagt meine Mutter, ich guck ohnehin nach den Namen, ich wähle nur welche, die ich kenne. Ich mach, sag ich, deswegen Briefwahl, ich will mir alles genau angucken, bevor ich meine 71 Kreuze mache. Passt der Wahlzettel, fragt meine Mutter, überhaupt auf irgendeinen Tisch bei dir? By the way, sagt mein Vater, du hast immer noch unseren Tapeziertisch. Stimmt, sag ich, bring ich nach der Briefwahl gleich zurück.

Im Keller, sagt meine Mutter, liegt übrigens immer noch die Eidechse, die hinter dem Tapeziertisch vertrocknet ist. Manche wären froh, sagt mein Vater, wenn sie so einen trockenen Keller hätten. Leg sie zu deinen Barfußschuhen, sag ich, Leguanos und Eidechsis sind beides Echsen, das passt. Und Feuersalamander, fragt mein Vater. Sagte ich schon, sag ich, sind Lurche, also Amphibien. Ah, sagt mein Vater, deshalb kommt Lurchi auch so gut mit der Unke Unkerich klar. Gibts, frag ich, in deinen Salamanderheftchen eigentlich auch Bergmolche? Klar, sagt, mein Vater, in der neuen, exklusiven Darmstadt-Folge: Lurchi und Bergi retten den Osthang.

Leicht auf Kurs bleiben

Frau Hempel auf´m Sofa

Die Lifestyle-Kolumne #53

Der Anfang des neuen Jahres ist geschafft. In der Regel liegt viel Energie in einem Neuanfang – Jahresbeginn oder generell. Jetzt kommt die Zeit, das, was Sie sich vorgenommen haben, in eine funktionierende Routine zu überführen. Denn während der Januar fragt: »Was will ich?«, fragt der Februar: »Was bleibt davon?«. Nicht aus Skepsis, sondern aus Realitätssinn.

Routinen werden oft missverstanden. Sie gelten als das Gegenteil von Lebendigkeit. Als etwas Starres, Unromantisches. Doch Routinen können entlasten. Sie nehmen Entscheidungen ab, wo keine nötig sind, und schaffen Raum für das, was nicht planbar ist. Eine gute Routine fühlt sich wie ein Geländer an - und genau darum geht es beim »Auf Kurs bleiben«.

Es zeigt sich nun, ob eine Idee tragfähig ist und ob sie in den Alltag passt. Es geht weniger um Motivation als vielmehr um Rhythmus. Weniger um Ziele, eher um Wege, die auch an grauen Tagen gangbar bleiben – am leichtesten mit Geländer!

Der Februar erinnert uns daran, dass Leichtigkeit nicht immer aus Freiheit entsteht, sondern manchmal aus Verlässlichkeit. Aus dem Wissen: Ich muss mich heute nicht neu erfinden. Es reicht, da zu sein und weiterzugehen – Schritt für Schritt.

Diese Form des Auf-Kurs-Bleibens hat nichts mit Selbstoptimierung zu tun. Es geht nicht um »besser funktionieren«, sondern um eine Balance zwischen einem energetischen Beginn und der Realität eines Alltags, der weiterläuft und sowohl Termine als auch Verpflichtungen kennt. Und der trotzdem Spielräume aufweist.

Vielleicht ist Auf-Kurs-Bleiben genau das: Mit dem arbeiten, was gerade da ist. Mit mehr Vertrauen in kleine Wiederholungen. Wer jetzt dranbleibt, ohne sich zu verhärten, wer Routinen übt, ohne sich darin zu verlieren, wer Leichtigkeit nicht erwartet, sondern zulässt, wo sie möglich ist, der baut etwas auf, das über den Jahresanfang hinaus trägt.

Ich wünsche Ihnen fröhliche Gelassenheit für Kurskorrekturen und die nötige Beweglichkeit, den Kurs zu halten. ANNETTE HEMPEL

Küche nach deinem Geschmack

Massivholzküchen aus echt

www.matalia.de 06166 920489

ERLEBE DEINE ITALIENISCHE GENUSSWELT IN PFUNGSTADT

Benvenuto in unserem Mondo Italiano Waurig!

Dich erwarten:

Original italienische Produkte, ein umfassendes Feinkost Sortiment, eine große Auswahl italienischer Weine, frische Pasta-, Käse-, und Wurstspezialitäten sowie Tiefkühlprodukte von Meeresfrüchten bis Dessert, Backwaren, exklusive Verkostungen und vieles mehr!

Erlebe exklusive Verkostungen! Immer freitags und samstags bei uns im Markt!

Waurig GmbH - An der Gehrengasse 85 - 64319 Pfungstadt Mo-Fr. 8:30-18:00 Uhr und Sa: 8:30-14:00 Uhr

schönem Holz

Eberstädter Str. 79 Pfungstadt

Alaaf mit extra viel Love!

Die Hessische Weiberfastnacht mit Michaela Hartnagel-Keil

Michaela Hartnagel-Keil, in der Faschingsszene auch als »BaaBie« bekannt, schlüpfte im vorherigen Berufsleben in das Kostüm einer Sekretärin. Diese Verkleidung legte sie Ende letztes Jahres ab, um sich ihren Kindheitstraum von einer Bühnenkarriere zu erfüllen. Schließlich wurde sie 2019 spontan bei einem Casting vom Hessischen Rundfunk entdeckt. Seitdem ist sie als Sitzungspräsidentin und Gastgeberin der Hessischen Weiberfastnacht unterwegs und meistert 60 Bühnenauftritte im Jahr. Neben den Fastnachtsveranstaltungen zieht sie aber auch als Comedienne um die Häuser – dieses Jahr mit ihrem ersten Soloprogramm »Das innere Kind will raus«. Als strahlendes Gesicht der Hessischen Weiberfastnacht reißt sie mit ihren frechen-feschen alle vom Sitzungshocker. Immer in Begleitung von einer bunten Auswahl an Künstler:innen versprüht sie eine extra Ladung Gute-Laune-Konfetti: An Michaelas Seite stehen diesmal starke Frauenfiguren wie Daphne de Luxe, Frau Wäber, Andrea Volk und Kättl Feierdaach, die mit ihren pointierten Alltagsgeschichten seit Jahren zu den Highlights der Sendung zählen. So war die Hessische Weiberfastnacht dieses Jahr innerhalb von vier Minuten ausverkauft, erzählt Michaela stolz. »Die Menschen haben nach all den Krisenzeiten wieder richtig Lust, zu feiern und einfach mal abzuschalten«, freut sie sich. Wer nicht live dabei sein kann, sollte am 12. Februar ab 21:45 Uhr und am 14. Februar ab 20:15 Uhr den Fernseher einschalten, denn da wird die Kultsendung ausgestrahlt. FRIZZmag freut sich auf ein lautes Alaaf mit viel Love!

Weitere Infos: M www.michaela-hartnagel-keil.de

NP

Trifft mitten ins Hertz »Amore, more than music«

FRIZZmag ist schockverliebt – in die drei Jungs, die hinter der neuen Eventreihe »Amore« in Darmstadt stecken. Denn wir haben Sebästschen, Luho und Denis zum ersten Mal bei einem Interview gedatet. Und wie das so bei der ersten Verabredung ist, haben sie sich von ihrer besten Seite gezeigt (siehe Foto). Wer von euch Feierlustigen deep in love mit Housemusic ist, sollte jetzt schon mal das Outfit für Amore’s nächste Party raussuchen. Die findet nämlich am Valentinstag statt. Unter dem Motto »Let’s make Amore« laden sie euch herzlich ein, um ab 22 Uhr im »Gleis 1« ordentlich in Tanzstimmung zu kommen. Wer die Boyz schon mal abchecken möchte, kann sich vorab ihre »Amore« Casts auf Instagram und YouTube reinziehen. NP »Let’s make Amore«, Sa., 14.2., ab 22 Uhr, Gleis 1, Am Fürstenbahnhof 3-4 verlost 5 x 2 Tickets. Siehe Seite 34. ES: 10.2. M www.instagram.com/deep_in_amore

Mörderischer Abend voller Musik und Spannung!

Stage Miracle e.V. - Ein neuer Stern am Musical-Himmel

Der Musicalverein Stage Miracle e.V. lädt zu seiner neuen Produktion »Curtains – Vorhang auf für Mord« ein. Nach dem großen Erfolg von »Sister Soul« in 2025 erwartet das Publikum ein fesselndes Musical, das Spannung und Humor vereint. Im Herzen Bostons wird die Premiere jäh unterbrochen, als die Hauptdarstellerin stirbt. Inspektor Cioffi übernimmt die Ermittlungen und entdeckt ein Netz aus Intrigen und Eifersucht. Unter der musikalischen Leitung von K. Lutz und C. Schüle, Choreografien von T. Paulus, sowie der Regie von V. Klütz, M. Hellmuth und T. Heuer verspricht das Ensemble mit bekannten Gesichtern und neuen Talenten ein unvergessliches Erlebnis. FM Ab März in Arheilgen im Goldnen Löwen.

Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt, Tel.: 0 61 51 / 915 888

Ilka Hofmann

Vollkornbrote, Baguette, Brötchen, Kuchen, Kaffeeteilchen und pikante Quiche.

Vieles ist aus 100% Dinkel!

Schulsstr. 3 • Darmstadt • 06151 / 296138

Eventfahrten

Event Cruises

Krimi-Schiffe Crime Story Cruise

Zauber-Schiff Magic Cruise

Märchenhaftes Familienfrühstück

Family Breakfast

Quiz Ahoi!

IN FRANKFURT Auf unserer Website finden Sie viele weitere spannende Eventfahrten Check our website for many more exciting event-cruises Und viele mehr! Andmany more! Bestell- und Abholservice - täglich von 11.30 - 23.30

Der Vorstandsvorsitzende der Dotter-Stiftung, Karl Georg Dotter (Mitte), begutachtet im Beisein der Stiftungsreferentin Heidi Bittlingmaier die von Michael Dosch (1. v. links) vorgeführte neue Drohne der ASB-Drohnenstaffel. Über die Fördermittel der Dotter-Stiftung freuen sich auch der ASB-Geschäftsführer Günther Krupp (hinten links) und Manuel Wluka vom ASB-Fundraising (hinten rechts).

Personensuche auf die nächste Stufe heben Unterstützung bei der Drohnenstaffel

Der Arbeiter-Samariter-Bund in der Eberstädter Industriestraße lobt die Dotter-Stiftung in den höchsten Tönen für ihre treue Unterstützung, eine Spende in Höhe von 13.599,- Euro für die ASB-Drohnenstaffel. Ohne diese wäre die Anschaffung der mit einem Lautsprecher, Scheinwerfern und einer hochwertigen Wärmebildkamera ausgestatteten State-Of-The-Art-Drohne wohl kaum möglich gewesen. Die ASB-Drohnenstaffel-Einheit wurde vor etwa drei Jahren im Bereich des Bevölkerungsschutzes beim ASB Darmstadt ins Leben gerufen, um in unübersichtlichen und komplexen Krisen- und Gefahrenlagen einen wertvollen Blick aus der Vogelperspektive auf die Einsatzlage zu sichern und die Personen- sowie Tierrettung zu erleichtern. NP Weitere Infos: M www.dotter-stiftung.de M www.asb-suedhessen.de

Hüft- oder Knieprobleme?

»Medizin im Dialog«-Arztvortrag«

Chefarzt Prof. Dr. med. Georg Köster hält am 19. März 2026 einen Vortrag: »Präzision, Erfahrung, Vertrauen – Ihr Weg zur Mobilität mit modernem Hüft- und Kniegelenkersatz«. Ort: Festsaal im Elisabethenstift Krankenhaus (Erbacher Straße 27 in Darmstadt oder Zugang über den Haupteingang des Krankenhauses, Landgraf-Georg-Straße 100). Ziel ist es, Interessierte über medizinische Sachverhalte verständlich zu informieren. Wer möchte, kann gerne einfach vorbeikommen – kostenlos und ohne Voranmeldung. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Das Elisabethenstift verfügt über ein nach EndoCert zertifiziertes EndoProthetikZentrum, ein zertifiziertes Altersstraumatologisches Zentrum (DGG und DGU) und ein zertifiziertes lokales Traumazentrum. Das Spektrum der Klinik umfasst die Diagnostik und operative Therapie von Erkrankungen und Verletzungen im Bereich des gesamten Bewegungsapparates.

Weitere Infos: M www.agaplesion-elisabethenstift.de

FM

Nachhaltige Kreativität

Upcycling-Workshops im KAGEL

Im Kaufhaus der Gelegenheiten »KAGEL« bekommen vergessene Fundstücke ein zweites Leben. In den kostenfreien Upcycling-Workshops verwandeln Kreative gebrauchte, gefundene oder leicht beschädigte Gegenstände in individuelle Unikate – von fantasievollen Deko-Objekten bis zu praktischen Alltagshelfern. Wer Inspiration oder fachlichen Input sucht, lässt sich von Künstlerin Denise Tekol, Gründerin von »DADAZwischen«, anleiten, alle anderen bringen eigene Projekte mit. Farben, Klebstoffe und Werkzeuge stehen vor Ort bereit, zusätzlich können Materialien mitgebracht oder passende Teile direkt im Secondhand-Kaufhaus für kleines Geld erworben werden –ressourcenschonend, lokal und mit viel Raum für spontane Ideen. FM KAGEL, Pallaswiesenstraße 122, Darmstadt

Termine: 7.2., 7.3., 28.4., 9.5., 13.6., samstags 10 – 13 Uhr Teilnahme kostenfrei, Anmeldung über www.dadazwischen.de/upcycling M www.ka-gel.de

Tag der offenen Tür

Am 28. Februar bei Provadis

Ein bewährtes Format in neuer Jahreszeit: Zum ersten Mal findet der Tag der offenen Tür im Winter statt. Das Ausbildungsunternehmen öffnet gemeinsam mit der Provadis Hochschule von 10 bis 14 Uhr seine Türen am Industriepark Höchst in Frankfurt am Main. Vor Ort haben Besucher:innen die Gelegenheit 40 Ausbildungsberufe sowie zehn duale und berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge live zu erleben. In der modernen Bildungseinrichtung für naturwissenschaftliche, technische, kaufmännische und informationstechnische Berufe ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, sich praxisnah über Ausbildungsinhalte, Studienmodelle und Karrierechancen zu informieren. Zum Programm gehören unter anderem persönliche Gespräche mit Ausbilder:innen sowie Auszubildenden, eine Studienorientierung und der Austausch mit Professor:innen. Interessierte können auch einen Schnupper-Eignungstest absolvieren oder an einer Rundfahrt durch den Industriepark Höchst teilnehmen. Hinweis: Für die Teilnahme an den Rundfahrten ist ein gültiger Personalausweis erforderlich; nicht-EU-Bürger benötigen einen Reisepass. FM Industriepark Höchst, Frankfurt M www.provadis.de/tdot

RESTAURANT | CATERING | LIEFERSERVICE SHIRAZ DARMSTADT

ORIENTALISCHE SPEZIALITÄTEN

EXKLUSIV SPEISEN IM DJADOO

Geheimtipp

Viktoriaplatz 12, Darmstadt | DA 1016310 | www.djadoo.de

magazin.tipps&hacks

Erleben Sie die Tierwelt mit allen Sinnen

1.500 exotische und einheimische Tiere in 190 Arten

Zoo Vivarium Darmstadt Schnampelweg 5 · 64287 Darmstadt

L-Bus, Haltestelle: Botanischer Garten / Vivarium

T. 06151 / 13 46 900 zoo-vivarium@darmstadt.de

Täglich ab 9 Uhr geöffnet www.zoo-vivarium.de

FRIZZ-Tipp: »Computer« von Pascal Reinheimer #24

»https://« zeigt: Eine Webseite ist echt. Voraussetzung dafür ist ein HTTP-Zertifikat. So zertifizierte Sites kommunizieren verschlüsselt mit dem Browser, sodass niemand mitlesen kann. Es kommt aber vor, dass HTTP-Zertifikate versehentlich an die falsche Partei ausgestellt oder kompromittiert werden. Alle gängigen Browser prüfen beim Aufruf einer Seite, ob deren HTTP-Zertifikat gültig ist – bislang ist das online üblich. Mit Firefox-Version 142 beginnt nun die produktive Nutzung von CRLite: Dieses Sicherheitstool prüft lokal, ob ein HTTP-Zertifikat widerrufen wurde. Surfen soll damit schneller, sicherer und privater sein. FM M www.systemloesungen.de

TAG DER OFFENEN TÜR

am 28.02.2026

von 10:00 bis 14:00 Uhr provadis.de/tdot

Du willst erfolgreich in dein Berufsleben starten? Wir machen dich fit.

Gesundheit zum Anziehen?

FRIZZ Tipp: »Nutrition« von Christiane Dölz #6

Schritte zählen, Schlaf bewerten, Puls checken – Gesundheit ist heute oft nur einen Blick aufs Handgelenk entfernt. Smartwatches, Apps und Tracker versprechen Orientierung und Motivation. Und ja, sie können hilfreich sein. Gleichzeitig stellen sie uns ständig neue Fragen: War ich heute aktiv genug? Habe ich gut genug geschlafen? Manche messen inzwischen sogar ihren Blutzucker – aus Neugier, nicht aufgrund von Krankheit. Das kann spannend sein, aber auch stressen. Mein Rat: Daten dürfen informieren, aber sie sollten uns nicht verunsichern. Gesundheit entsteht nicht nur aus Zahlen, sondern auch aus Körpergefühl, Alltagstauglichkeit und Gelassenheit. Manchmal ist weniger Tracking genau das, was uns gut tut. FM M wwwww.christiane-doelz.de

Kllaus Mai
Leckereien wie aus 1001er Nacht

EINSATZ GEHT AUCH OHNE

UNIFORM.

Mach, was wirklich zählt: AUSBILDUNG BEI DER BUNDESWEHR

Hessen

Gleich informieren und beraten lassen:

0800 9800880 (bundesweit kostenfrei)

bundeswehrkarriere.de

»Eine Stadt, die zusammenhält und funktioniert«

Eva Bredow-Cordier und Heiko Depner sprechen über Wohnen, Wirtschaft, Mobilität und Nachhaltigkeit – und darüber, wie Darmstadt lebenswert und handlungsfähig bleibt.

W Steigende Mieten, volle Straßen, hohe Energiekosten – viele Menschen erleben Darmstadt im Alltag als anstrengend. Gleichzeitig wächst die Stadt weiter und steht vor der Aufgabe, wirtschaftliche Stärke, soziale Sicherheit und Klimaschutz zusammenzubringen. Im Gespräch mit FRIZZmag erklären Eva BredowCordier und Heiko Depner von den Grünen Darmstadt, warum für sie eine funktionierende Stadt alles zusammendenken muss: bezahlbares Wohnen, eine starke und nachhaltige Wirtschaft, verlässliche Mobilität und echten Zusammenhalt.

FRIZZmag: Eva und Heiko, viele Menschen haben das Gefühl: Das Leben in Darmstadt wird anstrengender – teurer, dichter, komplizierter. Was ist Euer Ansatz für diese Stadt?

Heiko Depner: Ich glaube, viele spüren gerade eine Mischung aus Druck und Unsicherheit. Deshalb ist für uns entscheidend:

FRIZZMAG-GESPRÄCH VON NADINE PUSTELNIK | FOTOS: ADRIAN NOLTEMEIER

Darmstadt muss funktionieren. Im Alltag, im Miteinander und in der Perspektive nach vorne. Wir wollen eine Stadt, in der man gut leben und gut arbeiten kann – heute und in zehn, zwanzig Jahren. Dafür braucht es Zusammenhalt, kluge Entscheidungen bei Klima und Stadtentwicklung und eine Wirtschaft, die stark ist, um all das zu tragen. Denn nur wenn diese drei Dinge zusammen gedacht werden, bleibt Darmstadt lebenswert, bezahlbar und handlungsfähig. Was bedeutet das für die Menschen ganz konkret?

Eva Bredow-Cordier: Es bedeutet vor allem: Niemand darf abgehängt werden . Wenn Wohnen unbezahlbar wird, wenn Betreuung nicht verlässlich ist oder Wege unsicher sind, dann verlieren Menschen Vertrauen. Gute Sozial- und Wirtschaftspolitik sorgt dafür, dass Menschen hier Chancen und Perspektiven haben. Das ist kein Extra, das ist die Grundlage einer funktionierenden Stadt und der beste Schutz für unsere Demokratie.

Wohnen ist für viele das drängendste Thema. Was wollt Ihr ändern?

Eva Bredow-Cordier: Die zentrale Frage ist doch: Können sich Menschen, die hier arbeiten, diese Stadt noch leisten? Wir sagen klar: Darmstadt darf keine Stadt nur für wenige werden. Deshalb baut die Stadt selbst viele Wohnungen und sorgt mit festen Quoten für Sozialwohnungen dafür, dass bei neuen Projekten ein fester Anteil bezahlbar bleibt. Das stabilisiert Mieten und verhindert, dass ganze Gruppen verdrängt werden – und es sorgt dafür, dass diese Stadt auch als Arbeits- und Lebensort funktioniert. Die Wahrheit ist, dass wir in Darmstadt nicht die schwierigen Umstände ändern können. Aber wir können das Beste daraus machen.

Heiko Depner: Wohnen ist auch eine Standortfrage. Wenn Fachkräfte keine Wohnung finden, verliert die Stadt wirtschaftlich an Kraft. Deshalb gehört eine aktive Wohnungspolitik zu einer verantwortungsvollen Stadtentwicklung.

EIN
Eva Bredow-Cordier und Heiko Depner von den Grünen Darmstadt im Gespräch mit FRIZZmag-Redakteurin Nadine Pustelnik (v.l.n.r.).

Viele erleben die Stadt auch im täglichen Verkehr als stressig. Wie soll Mobilität besser werden?

Heiko Depner: Mobilität entscheidet darüber, wie gut der Alltag funktioniert: schneller ankommen, sicher unterwegs sein, weniger Stress. Dafür investieren wir in Bus und Bahn, sichere Rad- und Fußwege und eine bessere Abstimmung im Verkehr. Wenn mehr Menschen gut ohne Auto unterwegs sein können, profitieren am Ende alle – auch diejenigen, die weiter aufs Auto angewiesen sind.

Eva Bredow-Cordier: Gerade für Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen geht es auch um Sicherheit. Gute Mobilität heißt: sichere Schul- und Radwege, barrierefreie Haltestellen, gut beleuchtete Wege. Das ist Lebensqualität, ganz konkret.

Heiko Depner: Und eins müssen wir uns bewusst machen: in einer gewachsenen Stadt haben wir erste Schritte gemacht, aber es gibt viele Lücken im Netz der Rad- und Fußwege. Wenn wir diese nicht schließen, wächst der Frust bei allen. Und natürlich greifen sich ebenso Autofahrer an den Kopf, wenn eine Ampelschaltung nicht passt oder jahrelang Provisorien auf den Straßen stehen und Projekte nicht abgeschlossen werden. Begriffe wie »Mobilitätsfrieden« helfen wenig, wenn Probleme im Alltag nicht gelöst werden. Viele Menschen sorgen sich wegen steigenden Kosten – bei Energie, Wohnen, Mobilität. Wo entlastet Eure Politik?

Eva Bredow-Cordier: Entlastung beginnt dort, wo die Fixkosten drücken. Bezahlbares Wohnen ist das eine. Das andere sind Nebenkosten. Wenn Häuser gut gedämmt sind und mit erneuerbarer Energie versorgt werden, bleiben die Heizkosten stabiler. Das schützt besonders Haushalte mit wenig Spielraum. Und so wird Klimaschutz auch sozialpolitisch sinnvoll. Da greifen zum Beispiel ganz konkret unsere Förderprogramme für Photovoltaik und den Tausch von Elektrogeräten.

Heiko Depner: Gleichzeitig ist das eine Investition in die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Nachhaltige Energieversorgung macht uns unabhängiger von Krisen und gibt Planungssicherheit. Klimaschutz ist kein Verzichtsprojekt, sondern eine Frage von Stabilität, Vorsorge und Zukunftsfähigkeit. Bildung und Betreuung sind für viele Familien entscheidend. Wo setzt Ihr an?

Eva Bredow-Cordier: Eltern müssen ihren Alltag planen können. Deshalb ist verlässliche Kinderbetreuung für uns zentral. Gegen Fachkräftemangel hilft auch bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Für Frauen ist das immens wichtig: Kinderkriegen reduziert im Durchschnitt das Einkommen von Frauen noch Jahre später um 30.000 Euro. Kinderbetreuung ist daher auch ein wichtiger Schlüssel

gegen Altersarmut, die vor allem Frauen trifft, gerade auch Alleinerziehende. Wir bauen Kitas weiter aus und investieren in Qualität. Zusätzlich braucht es eine Fachkräfteoffensive vom Land, damit Ausfälle seltener werden. In Schulen geht es um gute Gebäude, moderne Ausstattung und Ganztagsangebote. Das sorgt dafür, dass Kinder gute Startchancen haben –unabhängig vom Elternhaus. Und es entscheidet darüber, ob Eltern arbeiten können und Fachkräfte in Darmstadt bleiben.

Heiko Depner: In den letzten Jahren haben wir viel aufgeholt. Ich erinnere an die Demos vor 15 Jahren »ein Kind, ein Platz« – die Betreuung war nicht mal annähernd sichergestellt. Aber wir sind längst nicht am Ziel und müssen trotz angespannter Haushaltslage den Fokus darauf halten, dass Kinder und Jugendliche in KiTas und Schulen die besten Orte vorfinden, um zu wachsen und zu lernen. Darmstadt nennt sich Wissenschaftsstadt. Was haben die Menschen konkret davon?

Heiko Depner: Wissenschaft ist kein Selbstzweck. Sie bringt gute Arbeitsplätze, innovative Unternehmen und Lösungen für reale Probleme – etwa bei Energie, Mobilität oder Digitalisierung, zum Beispiel bei effizienteren Wärmenetzen oder smarter Verkehrssteuerung. Unser Anspruch ist, dass diese Wertschöpfung hierbleibt. Dass Menschen hier arbeiten, hier wohnen und hier ihre Zukunft aufbauen.

Wirtschaft klingt für manche abstrakt. Was ist unsere Stärke in Darmstadt?

Heiko Depner: Wir haben die Talente bereits vor Ort und als Grüne unter anderem ein hervorragendes Ökosystem für Startups geflochten. Der ehemalige Oberbürgermeister Jochen Partsch hat mit der Industrieund Handelskammer ein Zentrum für Gründungen geschaffen: das HUB31. Auf 6.000 m2 wachsen rund 60 Startups und profitieren von diesem deutschlandweit einzigartigen Zusammenschluss. Eine starke Wirtschaft ist das Rückgrat der Stadt – sie ermöglicht gute Schulen, Kultur, soziale Angebote und eine funktionierende Infrastruktur. Entscheidend ist dabei: Wachstum muss klug gestaltet sein – nachhaltig, sozial und langfristig tragfähig. Die Innenstadt verändert sich stark. Viele Läden stehen leer. Was ist Eure Antwort darauf?

Eva Bredow-Cordier: Eine Innenstadt lebt nicht nur vom Einkaufen. Sie lebt davon, dass Menschen sich dort gerne aufhalten. Deshalb wollen wir Leerstände weiter für neue Nut zungen öffnen – für kleine Läden, Gastro nomie, Kultur oder soziale Initiativen. Mehr Grün, Sitzgelegenheiten und saubere öffent liche Räume ohne Konsumzwang. Plätze für Begegnungen machen die Innenstadt wieder zu einem Treffpunkt.

Heiko Depner: Und große Gebäude wie der Kaufhof müssen neu gedacht werden. Eine Mischung aus Handel, Dienstleistungen, medizinischer Versorgung oder Bildungsangeboten kann dauerhaft Leben in die Innenstadt bringen. Die Stadt kann und sollte solche Entwicklungen aktiv steuern, denn Innenstadtentwicklung ist eine öffentliche Aufgabe, keine reine Marktfrage. Da ist Luft nach oben, aber der Marktpreis der Immobilie ist aktuell noch sehr hoch – deshalb bewegt sich dort bislang wenig. Viele Menschen sprechen auch über Zusammenhalt – oder den Verlust davon. Wie seht Ihr das?

Eva Bredow-Cordier: Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich begegnen. In Vereinen, in Kultur, in Stadtteilen. Deshalb ist es wichtig, diese Orte zu stärken. In Vereinen entsteht ein Miteinander. Kultur ist kein Luxus, sie bringt Menschen zusammen und macht Demokratie erlebbar. Eine Stadt funktioniert nur, wenn man sich als Teil eines Ganzen versteht und wenn wir menschlich miteinander umgehen. Genau das wollen wir fördern – durch lebendige Quartiere, offene Orte und eine Politik, die nicht spaltet, sondern verbindet.

Zum Schluss: Warum sollten die Menschen in Darmstadt Euch ihre Stimme geben?

Eva Bredow-Cordier: Weil wir Darmstadt als Ganzes im Blick haben. Wir spielen Interessen nicht gegeneinander aus, sondern versuchen sie zusammenzubringen. Soziales, Wirtschaft und Nachhaltigkeit sind keine Gegensätze, sondern gehören untrennbar zusammen.

Heiko Depner: Wir übernehmen Verantwortung und verhandeln mit anderen Parteien Lösungen. Eine Zersplitterung der Parteienlandschaft macht das schwerer. Kompromisse in Koalitionen sind manchmal hart – auch für uns. Aber genau darum geht es in der Demokratie: nicht das Trennende suchen, sondern das Verbindende. Diese Stadt zusammenhalten, auch wenn es kompliziert wird.

Vielen Dank für das Gespräch.

10von10: Döner

FRIZZ-Tipp: »Dining« von Nima Ghamari

Immer wieder werde ich nach Tipps für Döner-Imbisse gefragt. Einer der besten ist für mich HASSOM in der Grafenstraße. Der Familienbetrieb gehört zu den ältesten Dönerläden der Stadt – seit über 20 Jahren. Die Lage ist sehr gut, und das Lokal gilt als beliebter Treffpunkt in der City. Das Fleisch ist top und die Qualität aller Produkte gleichbleibend, es gibt auch vegetarische Gerichte. Rund 30 Personen finden im Lokal Platz, die sehr freundlich bedient werden.

Bei einer Umfrage nach dem besten Döner gewann En Güzel. Der Imbiss in der Dieburger Straße feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. 2003 übernahmen Latife und Adnan Engüzel den Laden, den sie gemeinsam mit ihrem Sohn Hüseyin erfolgreich führen. Das Fleisch ist von sehr guter Qualität und besonders saftig. En Güzel war der erste Imbiss, der sein krosses Brot aus frischem Teig selbst backte. Auch Falafel und Lahmacun werden hausgemacht. Alles wird mit frischen Zutaten und einer würzigen Sauce abgestimmt. Die Lage gegenüber dem Biergarten ist ebenfalls ein Plus. MN

magazin.essen&trinken

Wegen Renovierungsarbeiten in der Küche

Die Sattlerei sattelt kurzzeitig ins Olbrick um

Die Sattlerei – beef & more wird aufgerüstet. Ab dem 2. Februar wird in der Küche renoviert, damit es danach noch besser schmeckt und der Ablauf noch runder wird. Deshalb bleibt die Sattlerei vom 2. bis einschließlich 22. Februar geschlossen – Wiedereröffnung ist am 23. Februar geplant. Damit im Februar niemand auf Genuss verzichten muss, öffnet das Partnerrestaurant Olbrick den ganzen Monat täglich: vom 1. bis 28. Februar, sieben Tage die Woche ab 17.30 Uhr. Normalerweise sind Sonntag und Montag Ruhetag – im Februar nicht. Auf der Karte warten Asian Fusion, saftige Steaks und umwerfendes Sushi als Umbau-Trost auf euch. FM Weitere Infos und Reservierungen:

M www.sattlerei-darmstadt.de M www.olbrick-darmstadt.de

Candle-Light-Dinner im romantischen Ambiente

Palace

Am Valentinstag (14. Februar) lädt das indische Spezialitätenrestaurant Lahore Palace in ein exotisches Ambiente ein. Die Tische werden festlich gedeckt und liebevoll mit Rosen und Rosenblättern dekoriert – Zeit für ein Candle-Light-Dinner. Ein besonderes Highlight: Herzballons, die dem Abend eine Extraportion Romantik verleihen. Die Gäste können sich auf eine kulinarische Reise durch die indische Küche freuen: von aromatischen Vorspeisen und Suppen über Fisch, Huhn, Lamm, Rind und Wild bis hin zu vegetarischen und veganen Köstlichkeiten. Dazu lässt sich ein schöner Wein genießen. »If you fall in love, come to us, you are going to be in the right place«, verspricht Teamchef Jared Khan. Und das gilt nicht nur am Valentinstag! MN

Eschollbrücker Straße 5, 64283 Darmstadt

Tel.: 0 61 51 / 33 22 9; E-Mail: kontakt@lahore-palace.de

Mo-So 11:30-14:30 und 17:30-23. Telefonische Reservierung erbeten!

M www.lahore-palace.de

Adrian
Noltemeier

Zukunft braucht Erinnerung

150 Jahre Liberale Synagoge Darmstadt (1876-2026)

W Sie galt als »Zierde unserer Stadt«, wie es bei der glanzvollen Einweihung hieß: Vor genau 150 Jahren weihten die drei Schlüsselfiguren der liberalen Israelitischen Religionsgemeinde – Rabbi Julius Landsberger, der Gemeindevorsitzende Heinrich Blumenthal und der Politiker und Wohltäter Otto Wolfskehl – am 23. Februar 1876 die Liberale Synagoge Friedrichstraße ein.

Der Förderverein Liberale Synagoge Darmstadt lädt ein zur Gedenkveranstaltung: Zukunft braucht Erinnerung: 150 Jahre Liberale Synagoge Darmstadt (1876-2026) und Ehrung des Darmstädter Rabbiners Dr. Bruno Italiener. Im Blickpunkt steht das 150jährige Jubiläum der mit Abstand größten Synagoge Darmstadts, der Liberalen Synagoge Friedrichstraße 2, das sich am Montag, 23. Februar 2026 jährt. Aus diesem Anlass spricht Darmstadts Oberbürgermeister Hanno Benz als Schirmherr. Weitere Redner sind: Daniel Neumann (Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt, Direktor der Jüdischen Gemeinden in Hessen), der Sprecher der Klinikumsgeschäftsführung Sven Axt und Martin Frenzel (Gründer und Vorsitzender des Fördervereins Liberale Synagoge Darmstadt, Autor und Herausgeber des Buchs «Eine Zier-

de unserer Stadt« über die Liberale Synagoge Darmstadt). Für die musikalische Begleitung sorgt die Darmstädter »Queen of Klezmer«, Irith Gabriely. Im Anschluss an die Gedenkreden zum 150. Jahrestag des «Israelitischen Tempels«, wie die Liberale Synagoge wegen ihrer imposanten Größe zu Großherzogs Zeiten genannt wurde, findet die feierliche Enthüllung der vom Förderverein Liberale Synagoge initiierten Liberale Synagoge und Rabbi Bruno Italiener-Gedenktafel durch Oberbürgermeister Hanno Benz am gleichen Ort statt. Der legendäre Darmstädter Dr. Bruno Italiener (1881-1956), dessen 70. Todestag sich 2026 jährt, gehörte neben Rabbi Julius Landsberger zu den Lichtgestalten des liberalen Darmstädter Reformjudentums. Er amtierte von 1907 bis Ende 1927 zwanzig Jahre lang als oberster Torah-Gelehrter der liberalen Jüdischen Gemeinde. Er machte deutschlandweit von sich reden, galt als engagierter Kämpfer gegen den Judenhass und Retter der Darmstädter Haggadah. Die Liberale Synagoge Darmstadt, deren vier über 20 Meter hohen Ecktürme die Dächer Darmstadts überragten, erlebte ihre feierliche Einweihung vor 150 Jahren, am 23. Februar 1876 – im Beisein der Stadt- und Landesprominenz. Der im Stil des Historismus errichtete

Sakralbau bestand bis zum Darmstädter Novemberpogrom 1938, als SA-Schergen das jüdische Gottes- und Versammlungshaus vollständig verwüsteten, in Brand steckten und am Ende sprengten. Die Kosten für die Beseitigung des Trümmerhaufens bürdete man den Opfern der Jüdischen Gemeinde auf. Erst im Oktober 2003 tauchten wenige Überreste (Keller- und Heizungsbereich) bei den Erdaushub-Arbeiten für das neue Krankenhaus für Innere Medizin wieder auf. Auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Peter Benz wurden die Funde nicht weggeschafft, sondern am Originalort gesichert. Auf seine Initiative entstand dort ein Erinnerungsort der besonderen Art, mit einer Gedenkstätte im Innern des neuen Krankenhauses, dem Garten der Erinnerung draußen (mit der Menora von Helmut Lortz am Entrée und seit 2011 dem vom FLS angeregten Julius-Landsberger-Platz nebenan). Die Einweihung der städtischen Gedenkstätte erfolgte am 9. November 2009. Die Gedenkstätte sucht in ganz Europa ihresgleichen: Es gibt sonst kein Krankenhaus, in dessen Innern sich der Tatort eines NS-Verbrechens befindet.

Weitere Infos: M www.liberale-synagoge-darmstadt.de

Simon
Brockhaus,
KI-generiert
VON MARTIN FRENZEL

kultur&kunst.magazin

»Vatersuche«, 2007, Fotovernähung 69

Auf den Spuren der eigenen Identität

Annegret Soltaus »Vatersuche« im Kunstforum TUD

Am 16. Januar 2026 feierte die Body-Art-Künstlerin ihren 80. Geburtstag. Ihr größter Wunsch ist sicherlich, eines Tages doch noch auf die Identitätsgeschichte ihres Vaters zu stoßen. Wer war Annegrets Vater? Diese Frage dürfte sich die durch ihre einzigartigen Fotovernähungen international berühmt gewordene Kreative vielleicht täglich stellen. Vielleicht, denn in ihren Kopf kann niemand reinschauen. – Dafür in ihre 69 Selbstporträts, die sie durch die Ausstellung »Vatersuche« im Kunstforum der TU Darmstadt der Öffentlichkeit bis zum 7. Juni zugänglich macht. Soltaus prägnanten Werke zeigen im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ihre unermüdliche Recherche nach ihrer Herkunft.

Kunstforum der TU Darmstadt, Hochschulstraße 1 M www.tu-darmstadt.de/kunstforum

Virtuosin zwischen Traum und Sturm

Sachiko Furuhata (Foto) bringt in der Alten Oper ein reines Chopin-Programm auf die Bühne, das von nächtlicher Intimität bis zu orchestralem Klavierdonner reicht. Die in Yokohama geborene Pianistin ist seit ihrem triumphalen Carnegie-Hall-Debüt 2017, das mit Standing Ovations gefeiert wurde, ein gefragter Star der Szene. Sie gastierte bereits in den großen Sälen von der Elbphilharmonie bis zur Berliner Philharmonie und widmete sich an diesem Abend den gefeierten Nocturnes, lyrischen Walzern und hochexpressiven Etüden ebenso wie dem dramatischen Scherzo b-Moll. Wenn zum Schluss das Andante spianato und die Grande Polonaise brillante in Es-Dur erklingen, wird die Romantik zur großen Geste. JA Sa., 7.2., 20 Uhr, Alte Oper Frankfurt Tickets gibts bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30 Darmstadt, Tel.: 0 61 51 / 915 888 oder online. M www.alteoper.de

magazin.kultur&kunst

»Pauls Kultur(t)raum« ab Februar 2026

Eberstadt blüht mit neuer Veranstaltungsreihe auf

Eine Silhouette der Gemeinschaft

»Illustre Gestalten 18«

Alles neu macht der Mai. Aber auch nur, weil Helmut Mersch im Februar mit einem neuen Kulturangebot die Saat dafür säht. Unter dem Namen »Pauls Kultur(t)raum« wird es ab sofort das ganze Jahr über ein querbeet Programm geben, das das Publikum zum Aufblühen anregt. Dazu gehören Theaterstücke, musikalische Abende, Lesungen und viele weitere Kleinkunst. Einen festen Veranstaltungsort gibt es derzeit noch nicht – aber die Location für die ersten drei Events steht bereits fest. So finden die Theaterstücke »Die erfolgreiche Frau« und »Mona Lisa ohne Rahmen« sowie die Musikperformances mit Valentina Preziosi und Robby Schmidt im Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Josef in Eberstadt statt. NP ab Sa., 21. Februar um 19:30 Uhr, Kirchengemeinde St. Josef, Gabelsbergerstraße 19, Eberstadt M www.pauls-kulturtraum.de

Heiter, poetisch und tiefgründig

Annette Bischoff im Museum Stangenberg

Ein ganzes Wochenende lang verschmilzt Darmstadt mit den Philippinen nachhaltig: Am Samstag, den 28.2., und Sonntag, den 1.3., stellt die Centralstation zum 18. Mal in der Ausstellungsreihe »Illustre Gestalten« 22 Kreative aus Darmstadt und 9 Illustrator:innen des asiatischen Gastlandes der letzten Frankfurter Buchmesse vor, um zu zeigen, wie viel Power hinter Kunstprozessen steckt. Ob Portraitzeichnungen auf Events, Schaubilder für Museen, Buchillustrationen für Verlage, Sympathiefiguren, Editorial Design für Zeitschriften – die unterschiedlichen Stile und vielfältigen Themen vernetzen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen miteinander und lassen ein Gefühl von Zusammenhalt entstehen.

NP Centralstation Darmstadt, Im Carree 1 M www.centralstation-darmstadt.de

empfiehlt!

Buch des Monats Februar 2026

András Visky: »Die Aussiedlung « Roman

Mit »Annette Bischoff. Malerei aus zwei Jahrzehnten« widmet das Museum Stangenberg Merck der Darmstädter Künstlerin eine umfassende Ausstellung, einen Querschnitt ihres Schaffens – von großformatigen, farbintensiven Diptychen über seriell entwickelte Collagen bis zu stark formreduzierten Arbeiten auf Papier. „Ich möchte mit meinen Bildern, die Heiterkeit und Leichtigkeit ausstrahlen, der Welt etwas entgegensetzen“, beschreibt die 1962 geborene Malerin ihre künstlerische Haltung. Reisen, intensive Beschäftigung mit Architektur, Kultur und Mythologie sowie Musik und Natur sind die Inspirationsquellen ihrer Arbeit. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung von Annette Bischoffs erzählerischer Formensprache – heiter und poetisch, zugleich tiefgründig und von aktueller Bedeutung. BK bis 22. Februar, Museum Stangenberg Merck im »Haus auf der Höhe« Helene-Christaller-Weg 13, 64342 Seeheim-Jugenheim M www.museum-jugenheim.info

Pflanzenstücke, 2019

Begründung der Jury: Ein wahrer Fall: András Viskys Vater, ein Angehöriger der ungarischen Minderheit in Rumänien, stellt sich als Pfarrer gegen das Regime und wird in den Fünfzigerjahren inhaftiert, seine Frau mit den sieben Kindern in ein Arbeitslager an der Donau gebracht. András ist das jüngste Kind. Er beschreibt die jahrelange Haft der Familie in seinem autobiographischen Roman, das Hausen in Erdhöhlen, den Hunger, die Erniedrigung, den Kampf um Schulbesuch und das Erlernen der rumänischen Sprache. Der Dramatiker Visky löst seine Erzählung in mehr als 800 Kurzkapitel auf, es entsteht ein Mosaik pointierter Szenen, aufeinander bezogen und eigenständig, bitter, manchmal witzig, viele alltäglich und latent durchzogen von der biblischen Sprache des Elternhauses. Es ist keine geringe Leistung der preisgekrönten Übersetzerin Timea Tankó, die verschiedenen Sprachen - deutsch, ungarisch, rumänisch - und ihre Register (von biblisch bis derb und manchmal beides zugleich) zu uns zu bringen. Und dem erschütternden Stoff damit seine literarische Form neu zu schenken. TILMAN SPRECKELSEN (JURY BUCH DES MONATS) Suhrkamp Verlag, Fester Einband mit Schutzumschlag, 456 Seiten

ISBN 978-3-518-43245-7; 30,- €

Über die kreative Power einer Wissenschaftsstadt

Wie die WDC 2026 Design als gesellschaftliche Kraft in Darmstadt nutzt

Es geht los: Die World Design Capital 2026 (WDC 2026) ist am 16. Januar mit dem Grand Opening in Darmstadt gestartet – Auftakt eines Jahres, das Design als gesellschaftliche Kraft in Darmstadt und der Region RheinMain sichtbar macht. Parallel hat der WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt eröffnet: ein offener, konsumfreier und dialogischer Raum im Werden, gestaltet von studio formagora. Gespräche, Workshops und Pop-ups laden ein zum Mitdenken. Ergänzt wird der Hub durch regionale WDC-Infopoints, u. a . im Massif Central Frankfurt, im Heimathafen Wiesbaden sowie ab Februar in Offenbach, Bad Homburg und Darmstadt. Inhaltlich startet die WDC 2026 mit dem Schwerpunkt »Lebensräume gemeinsam gestalten«. Themen von Bauen und Wohnen, Mobilität, Nachhaltigkeit, öffentlicher Raum bis Inklusion zeigen, wie klimaangepasste Architektur und soziale Teilhabe zusammenwirken.

Die zwei Programm-Highlights im Februar in Darmstadt: Die Ausstellung zu Annegret Soltau im Kunstforum der TU Darmstadt zeigt erstmals gemeinsam die Werkserien »Vatersuche« und »Tagesdiagramme«, in denen die Künstlerin eindrücklich Fragen nach Identität, Familie und weiblicher Selbstbestimmung verhandelt. Zum Auftakt der Ausstellung From Nature to Nature (Foto) findet am 5. Februar ein Agora Round-Table statt, bei dem Unternehmen, Materialhersteller und Designer die Bedeutung innovativer Biomaterialien für eine zukunftsfähige Produktkultur diskutieren.

Alle Termine stehen im Online-Kalender der WDC mit Filter- und Abo-Funktion, ergänzt durch eine interaktive Karte für die schnelle Orientierung in der Region.

Weitere Infos und Programm: M www.wdc2026.org/de

NP

11.30-14.30h & 17.30-23.00h

Studio Patrick Walter
Eine aus Rinde gewebte Jacke von Charlett Wenig.

»Beim Putzen hört die Romantik auf«

Starwhore – ein Vierteljahrhundert Konzerte in Darmstadt

W Seit 25 Jahren organisiert die »Starwhore Corp.« Konzerte jenseits des Mainstreams. Garage- und Punkrock standen dabei von Anfang an im Mittelpunkt. Was klein begann, ist über die Jahre zu einer festen Größe der Darmstädter Subkultur geworden, ohne den »DIY«-Anspruch zu verlieren. Im Gespräch blickt Jürgen Schüler auf die Anfänge zurück, spricht über Alltag, Risiko und Veränderungen in der Szene – und darüber, warum das Konzertmachen für ihn bis heute nicht an Reiz verloren hat.

FRIZZmag: 25 Jahre »Starwhore Corp.« – das ist für eine unabhängige Konzertgruppe eine echte Ansage. Erinnerst du dich noch an das allererste Konzert, das ihr organisiert habt? Wie fing alles an?

Jürgen: Unser erstes »Starwhore«-Konzert war mit meiner eigenen Band »Skeleton Army«, damals noch im »Eledil« in der Adelungstraße. Als Gäste waren noch »Crime Kaisers« aus Landau und »Stay Where The Pepper Grows«, eine »Motörhead«-Tributeband aus Dieburg, mit dabei. Wir hatten damals einige Fans mit »Skeleton Army«, deswegen war der Abend auch solide besucht. Aber wir hatten schon vorher Erfahrungen als Konzertveranstalter gesammelt. Schon ab den späten

80ern/Anfang der 90er haben wir zuhause im Odenwald Konzerte veranstaltet, zum Beispiel im »JUZ« in Reinheim oder im »BKA« Münster. Euer Name »Starwhore Corp.« klingt nach Ironie und Augenzwinkern. Was steckt dahinter – und war euch von Anfang an klar, dass ihr euch bewusst außerhalb klassischer Veranstalterlogik positionieren wollt?

Der Fokus lag natürlich schon auf »Rock« im weitesten Sinne, aber wir haben uns stilistisch auch nie eindeutig festgelegt und wollten da immer flexibel bleiben. Den Namen haben wir dem Song »Star Whore« der US-Punkband »Antiseen« entliehen. Textlich geht’s da um Marilyn Monroe, und musikalisch hat das auf jeden Fall gepasst. Ob wir uns den Namen heute nochmal geben würden, sei mal dahingestellt. Aber jetzt ist er eh schon Geschichte und bleibt. Am Anfang waren wir auch noch zu dritt. Neben mir waren noch Matthias Bauer vom »Morbus Gravis« und Armin Schmerer, der ebenfalls Musiker war und in Bands wie »The Ugly Two & The Halfnaked Cowboy« gespielt hat, mit im Boot. Damals haben wir neben dem »Eledil« und der »Knabenschule« auch noch in verschiedenen Darmstädter Venues Konzerte veranstaltet, wie die »Oetinger Villa« oder auch in der Krone.

Ihr steht bis heute für Garagepunk, Punkrock, Retro, rohe Gitarrenmusik. Nach welchen Kriterien entscheidet ihr, welche Bands ihr bucht – Bauchgefühl, Szene-Reputation, persönlicher Kontakt? Das spielt alles in meine Überlegungen mit rein. Ich arbeite schon seit längerer Zeit oft mit ein paar Bookingagenturen zusammen, mit denen die gemeinsame inhaltliche Schnittmenge ziemlich groß ist. Hauptsächlich lade ich aber Bands ein, deren Musik ich gehört habe und gut finde, oder spreche auch Bands an, die ich live gesehen habe. Der persönliche Geschmack spielt schon eine entscheidende Rolle. »Starwhore« ist kein Hauptberuf, sondern ein Projekt aus Leidenschaft. Wie bekommt man das Konzertveranstalten mit Job, Privatleben und Alltag unter einen Hut – gerade über so viele Jahre hinweg?

Früher war das schon nicht ohne. Neben der Musik und den Konzerten war ich ja auch noch am Studieren. Da musste das schon koordiniert laufen. Mittlerweile arbeite ich allerdings fest in der »Knabenschule« und bin auch dort für das Booking mit zuständig. Das erleichtert natürlich vieles, und mittlerweile finden auch alle »Starwhore«-Konzerte dort im Keller oder in der Halle statt. Und bei den Konzerten habe ich natürlich auch einige tolle Leute, die mich schon seit Jahren unterstützen – bei Auf- und Abbau, Kasse, Bar und anderem. Von außen sieht Konzertmachen oft nach Idealismus und Spaß aus. Wie viel Organisation, Stress und Risiko steckt tatsächlich dahinter – und wo hört die Romantik manchmal auf?

Wenn man nach einem Konzert am nächsten Morgen in den Laden zum Putzen muss, da hört dann die Romantik spätestens auf (lacht). Vor allem, wenn man sich abends noch um die Show und die Band kümmern musste, was spät werden kann. Im Vorfeld eines Konzerts gibt es neben dem Booking natürlich noch eine Menge vor Ort zu organisieren: Werbung, Pressearbeit, nicht selten muss noch zusätzliche Technik für die Konzerte hinzugemietet werden und so einiges andere. Wir haben aber auch nie versucht, größer zu werden, und sind bewusst immer auf einem konstanten Level geblieben. Das war auch gut so, denke ich. Nicht jedes Konzert geht auf. Wie geht ihr mit Verlusten um? Gibt es eine Schmerzgrenze – finanziell oder mental – ab der man sagt: Jetzt wird’s schwierig? Was immer schon viel Druck genommen hat, war die Tatsache, dass »Starwhore« mir nicht die Miete zahlen muss. Das ist einfach eine große Leidenschaft, und wenn mal was hängenbleibt, wird das direkt wieder in weitere Konzerte investiert. Wir waren da immer ziemlich frei in unserem Tun, und vielleicht

gibt’s uns deswegen auch schon so lange. Und eigentlich hatten wir immer das Glück, dass sich unsere Veranstaltungen weitestgehend selbst getragen haben. Ich hatte allerdings auch eine Zeit lang Konzerte im »Dreikönigskeller« in Frankfurt veranstaltet, die nicht immer super liefen. Da kam es schon mal vor, dass ich die eine oder andere Gage aus meiner eigenen Tasche gezahlt habe. Aber das war immer überschaubar, und ich sehe auch immer zu, dass sich das Risiko im Rahmen des Machbaren hält. Und auch hier hilft es durchaus, die Shows jetzt unter dem Dach der »Knabenschule« zu veranstalten. Spielt öffentliche Förderung für euch eine Rolle – oder seid ihr bewusst unabhängig davon? Wie bewertest du die aktuelle Förderlandschaft für subkulturelle Konzertarbeit?

»Starwhore« war immer schon ein reines »DIY«-Thema. Von daher haben wir uns nie groß mit Kulturförderprogrammen oder Ähnlichem beschäftigt. Wir sind da immer autark geblieben und haben, wie schon erwähnt, auch Verluste auf die eigene Kappe genommen. Aber für die »Knabenschule« ist das natürlich schon auch ein Thema. Und was die Förderung der Kultur seitens der Stadt angeht, ist das schon okay hier in Darmstadt bislang, finde ich. Was die Zukunft anbelangt, muss man mal abwarten.

In 25 Jahren hat sich enorm viel verändert: Digitalisierung, Streaming, Social Media. Bands verdienen heute kaum noch an Tonträgern, Live-Gagen sind wichtiger denn je. Spürt ihr diesen Wandel im Booking-Alltag?

Bei Themen wie Werbung merken wir das natürlich, klar. Als wir angefangen haben, war Social Media kaum relevant. Gab’s damals schon »myspace«? Wenn überhaupt, steckte das alles noch in den Kinderschuhen. Unsere Werbung bestand primär aus Flyern und Plakaten, die wir auf anderen Konzerten verteilt haben. Das machen wir heute natürlich nicht mehr in dieser Intensität. Da würde mir auch die Zeit für fehlen. Aber beides ist schon noch Teil unserer Werbemaßnahmen, und ein schönes Konzertplakat finde ich nach wie vor klasse! Ansonsten läuft die Werbung heute im Großen und Ganzen digital ab. Beim Bandbooking hat sich in unserem Bereich gar nicht so viel verändert, finde ich. Die Ansprüche der Bands in Sachen Gage, Technik etc. sind über die Jahre relativ ähnlich geblieben. Mit der Jubiläumsparty »25 Jahre Starwhore Corp.« feiert ihr am 25. Februar mit drei Bands und einem »klassischen« »Starwhore«-Konzertabend euch und eure Szene. Was erwartet die Besucher*innen konkret – und was wünschst du dir für die nächsten Jahre »Starwhore«: weitermachen wie bisher oder nochmal neu denken?

Unter dem Motto »25 Jahre Starwhore« wird es mehrere Veranstaltungen im Laufe des Jahres geben. Beispielsweise werden wir im Herbst auf jeden Fall auch einen größeren Abend mit mehreren Bands in der Halle machen. Jetzt im Februar präsentieren wir einen Abend mit drei sehr unterschiedlichen Bands: »Schlägertrupp« aus Darmstadt spielen 80er-Postpunk, »Abzug« ist eine sehr junge Band aus Aschaffenburg, die eher krautrockmäßig und psychedelisch unterwegs ist, und »Druugg« aus Belgien sind hierzulande noch recht unbekannt, haben aber schon einiges an Musik veröffentlicht – ebenfalls eher noisig und garage-mäßig. Ein spannender Abend auf jeden Fall! Und für uns als Veranstalter bleibt ja alles immer in Bewegung. Wir haben uns über die Jahre stetig neuen Spielarten wie »Krautrock« sowie elektronischen und wavigen Themen angenähert und diese mit aufgenommen. Ich höre nach wie vor sehr viel neue Musik und bleibe neugierig. Und solange wird es auch bei »Starwhore« immer neue, interessante Bands zu entdecken geben.

HINWEIS! Das vollständige Interview findet ihr auf www.frizzmag.de Fr., 20.2., 21 Uhr, Bessunger Knabenschule, Darmstadt verlost 3 x 2 Tickets. Siehe Seite 34. ES: 15.2. M www.facebook.com/fineshowssince2001

ESGIBTVIELEMÖGLICHKEITEN

INDIVIDUELLE

SCHUH- EINLAGENZUTRAGEN WIRBERATENSIEGERNE

SCHUHHAUS LANG BICKENBACHERSTRASSE1 64342SEEHEIM-JUGENHEIM LANG-LAUF-JUGENHEIM.DE

Arbeiten, wo du Leben berührst: Ergotherapie* Pflegefachkraft

Altenpflegehilfe

Faszination der Stille

Die Fotografin un Abenteuerin Jolanda Linschooten liebt Skandinaviens wilde Natur

W Die Niederländerin reist auf eigene Faust und abseits ausgetretener Pfade. In der rauen Natur und Wildnis Skandinaviens sucht sie Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Davon erzählt die Abenteurerin live beim Weitsicht-Festival.

Schon früh träumte Jolanda Linschooten von einem Leben als Abenteurerin. Lange stellte sie diesen Wunsch zurück – bis ein Satz ihrer Mutter alles veränderte. Kurz vor ihrem Tod fragte sie: »War das jetzt alles? Eigentlich hätte ich das ganz anders machen wollen.« 2000 gab die Niederländerin daraufhin ihren Job im Schuldienst auf.

Für ihre Abenteuer sah sie die Natur als den besten Ort. Viele Jahre machte sie Expeditionen wie die Eiskap-Überquerung Grönlands, reiste alleine durch den arktischen Nordwesten Kanadas und durchquerte Alaska von Nord nach Süd zusammen mit ihrem Mann Frank. Außerdem lief sie erfolgreich Ultramarathons: Sie gewann den Ultratrail Mont Blanc, absolvierte Distanzen bis 160 Ki-

lometer und wurde niederländische Meisterin über 100 Kilometer. Sie wanderte allein mit dem Biwaksack durch Großbritannien, die Pyrenäen, Korsika und Schweden.

Ihre Leidenschaft für die Naturfotografie blieb zu ihrem Leidwesen auf der Strecke. Dann versuchte sie sich an einem neuen Weg, um zu lernen, die Verbundenheit mit der Natur zu erleben. »Die Natur ist nicht unsere Trophäe, mit der wir größer werden können – lieber würde ich kleiner werden und ein Teil davon sein«, lautet Jolandas Motto.

Bei ihrer Reise nach Skandinavien baut sie mit ihrem Mann Frank ein Kanu, mit dem sie wochenlang in Schwedisch Lappland und über den Inari-See in Finnland paddeln. In der Polarnacht geht es alleine weiter nach Norwegen – obwohl sie Angst vor der Dunkelheit hat: Jolanda reist über das eisige Hochlandplateau Finnmarksvidda, lagert bei minus 25 Grad unter strahlenden Nordlichtern, lebt eine Zeit lang bei Rentier-Samen und durchquert die Wildnis des 119 km2 großen Nationalpark Øvre Pasvik an der Grenze zu Finnland und Russland.

An der rauen Natur und Wildnis fasziniert sie die Stille. »Ich glaube nur in der Stille, die nicht immer nur schön ist, kann ich eine wirkliche Verbundenheit erfahren. Dann gibts keine Ablenkungen mehr. Da muss ich intensiv da sein, und erst dann kann ich wirklich sehen, besser zuhören«, sagt die Fotografin, die für ihre Fotografie, Filme und Vorträge mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Ein Jäger aus Ittoqqortoormiit, Ost Grönland, hat ihr einmal gesagt: »Entfernungen zurücklegen, das kann jeder. Aber dann entsteht nichts Neues. In der Stille schon.« Und Stille erfordert Entschleunigung.

Ihre Reisen haben auch ihr Leben in den Niederlanden beeinflusst: Inzwischen lebt sie in einem kleinen Holz-Haus mit großem Garten und Bäumen. Sie badet und schwimmt in kleinen Seen und Flüssen, backt Brot selbst. Vor allem nimmt sie sich mehr Zeit, um langsam und bewusst zu leben.

1. November 2026, 13 Uhr,, darmstadtium, Darmstadt

Tickets: u.a. bei FRIZZ-Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt

M www.jolandalinschooten.nl

M www.weitsicht-darmstadt.de

VON MARTINA NOLTEMEIER | FOTOS: JOLANDA LINSCHOOTEN
TICKETS präsentiert!

www.schlossgrabenfest.de 21.05. – 24.05. In Darmstadts City, rund ums Schloss. Tickets gibt es auf www.schlossgrabenfest.de

Herbert Grönemeyer

Do., 12.2., 20 Uhr, SAP Arena, Mannheim

Deutschlands vielleicht bekanntester Pop-Export kommt 2026 mit einem besonderen Konzertformat in die „SAP Arena“: Herbert Grönemeyer setzt seine gefeierte Reihe „mittendrin – akustisch“ fort – eine Unplugged-Bühne, die trotz reduzierter Instrumentierung nicht nur leise Töne bietet. Gemeinsam mit Band, Chor und Orchester präsentiert er Songs aus über vier Jahrzehnten in neuen, eindringlichen Arrangements, die Klassiker wie „Alkohol“, „Vollmond“ oder „Bochum“ in einem intimen Setting erlebbar machen. Die Mittelbühne schafft Nähe zwischen Künstler und Publikum und nimmt die Zuschauer mit. BM

Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt

Tel.: 0 61 51 / 915 888 M www.frizz-tickets.de

Peter Doherty

Do., 19.2., 20 Uhr Schlachthof, Wiesbaden

Er ist Prototyp des poetischen Troubadours und ewiger Anti-Held der Indie-Szene. Ob als Kopf von „The Libertines“ oder „Babyshambles“, oder in seinen Soloauftritten – Dohertys Stimme trägt den rauen Charme des Brit-Rock und die Verletzlichkeit eines Songwriters, der seine Texte stets nah an der eigenen Biografie hält. Seine Songs verbinden literarische Bezüge, Alltagsbeobachtungen und eingängige Melodien, die im Live-Kontext besonders unmittelbar wirken. Auf der Bühne entsteht dabei eine konzentrierte Atmosphäre, in der kleine Gesten ebenso zählen wie große Refrains. BM

verlost 2 x 2 Tickets. ES: 14.2.

LaBrassBanda

Sa., 28.2., 20 Uhr Batschkapp, Frankfurt

Stillstehen ist bei „LaBrassBanda“ keine Option. Seit Jahren steht die Band für eine eigenwillige Verbindung aus bayerischer Blasmusik, treibenden Grooves und unbändiger Spielfreude, die traditionelle Formen konsequent öffnet. Blechbläser treffen auf druckvolle Percussion, folkloristische Motive auf clubtaugliche Rhythmen – präzise gespielt, aber immer mit spürbarer Lust am Moment. Live entsteht daraus eine Dynamik, die weniger auf Effekte als auf kollektive Bewegung setzt: auf der Bühne wie davor. In der „Batschkapp“ zeigen „LaBrassBanda“ erneut, warum ihr Ansatz längst über Genre- und Szenegrenzen hinaus funktioniert. BM verlost 2 x 2 Tickets. ES: 24.2.

Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA M www.frizz-tickets.de

Gluecifer

Do., 5.2., 20 Uhr Batschkapp, Frankfurt

Die norwegischen Rock-Legenden kommen mit ihrem neuen Album nach Frankfurt – und versprechen energiegeladenen Rock’n’Roll mit Punk-Attitüde. Seit ihrer Gründung 1994 gehören sie zu den prägenden Acts des skandinavischen Rock-Booms, und auch nach ihrer Reunion sind sie live stärker denn je. Neben neuen Songs gibt es Klassiker und kompromisslose Bühnenpräsenz, die niemanden stillstehen lässt. Support kommt von „The Good The Bad and The Zugly“. Wer kompromisslosen, rauen Rock liebt, sollte diesen Abend nicht verpassen! BM

Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA M www.frizz-tickets.de

Adam Green

Mo., 16.2., 20 Uhr Zoom, Frankfurt

Der US-Musiker, Mitbegründer der legendären AntiFolk-Szene und früherer Teil von „The Moldy Peaches“, verbindet in seinen Songs lakonische Ironie, charmante Melancholie und eingängige Melodien. Zwischen Folk, Beat-Pop und Singer-Songwriter-Art präsentiert Green sein aktuelles Repertoire, das immer wieder durch humorvolle Verdrehungen, intime Alltagsbeobachtungen und überraschende Arrangements besticht. Seine Liveshows sind bekannt für Nähe, Spontaneität und eine besondere Verbindung zum Publikum. BM

Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA M www.frizz-tickets.de

Sa., 28.2., 20 Uhr, Café Central, Weinheim

Mit Mädness & Döll stehen zwei prägende Stimmen des deutschsprachigen HipHop gemeinsam auf der Bühne. Beide kommen aus Darmstadt, beide haben sich mit pointierten Texten, ironischer Brechung und klarer Haltung über Jahre eine eigenständige Position erarbeitet. Zwischen Rap, Spoken-Word-Momenten und feinem Gespür für Sprache entfalten ihre Songs eine Mischung aus Alltagsbeobachtung, Humor und Ernsthaftigkeit. Im Zusammenspiel entsteht ein Set, das weniger auf große Gesten als auf Text, Timing und gegenseitige Reaktion setzt – reduziert, aufmerksam und ohne überflüssige Effekte. BM verlost 2 x 2 Tickets. ES: 23.2. M www.loveyourartist.com

Ghostwoman

Mo., 9.2., 20 Uhr Brotfabrik, Frankfurt

Das kanadische Duo mischt psychodelischen Garage-Rock mit Lo-Fi-Ästhetik und düsteren, analog geprägten Klängen. Gründer Evan Uschenko und Schlagzeugerin Ille van Dessel schaffen mit hallenden Vocals, warmen Gitarren und reduzierten Arrangements einen Sound, der sich bewusst von polierten Produktionen absetzt und seine Wurzeln im rauen, DIY-Geist hat. Mit „Welcome to the Civilized World“ hat die Band 2025 einen neuen Ausdruck ihres kreativen Kosmos vorgelegt, der live direkt und eindringlich wirkt. BM

Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA M www.frizz-tickets.de

La Dispute

Di., 24.2., 20 Uhr KUZ, Mainz

„La Dispute“ aus Michigan gehören seit Jahren zu den herausragenden Bands einer Szene, die rohe Emotionen mit poetischer Direktheit verbindet. Ihre Songs sind von eindringlicher Sprache, dynamischen Arrangements und dem Wechselspiel von Spoken Word und kraftvollen Ausbrüchen geprägt. Live bauen sie Spannungsbögen, die sowohl leise Reflexion als auch heftige Entladung zulassen. In Mainz bringen „La Dispute“ ihre aktuelle Setliste und Klassiker zusammen. BM

Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA Tel.: 0 61 51 / 915 888 M www.frizz-tickets.de

Alyzah

Do., 25.2., 20 Uhr, Bessunger Knabenschule, Darmstadt

Mit Alyzah steht im Februar eine der aktuell spannendsten Stimmen im deutschsprachigen HipHop auf der „Knabenschule“-Bühne. Die Frankfurter Rapperin verbindet selbstbewusste Texte mit einem Sound, der G-Funk-Referenzen, R&B-Melodik und zeitgenössische Beats zusammenführt. Zwischen Rap und Gesang, Härte und Verletzlichkeit entwickelt sie eine eigene Handschrift, die sich bewusst gängigen Schubladen entzieht. Unterstützt von Artists wie Mädness, Curse oder Ebow hat sich Alyzah zuletzt zunehmend Gehör verschafft. In der Reihe „Frischzelle“ präsentiert sie ihr Material in einem intimen Live-Setting – direkt, konzentriert und mit klarem Fokus auf Stimme und Haltung. BM

Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt

M www.frizz-tickets.de

Der Spezialist für Polsterhandwerk

Schöne Möbel- und Dekostoffe. Lassen Sie sich beraten!

Bessunger Str. 33-35 • Darmstadt • 06151 / 63573 www.raumausstattung-wallner.de

musik | bühne | party | film | kunst | literatur

Fr 06.02. / 16:00

Februar 2026

Mi 11.02. | 21.00 Uhr | Vintage & Pop Frischzelle | Bombargo (CAN)

Fr 13.02 | 19.00 Uhr | Bündnis gegen Rechts Tanzen gegen Rechts DJs legen auf

Mo 16.02. | 20.30 Uhr | Rosenmontags-Salsa Carnaval 26 | Tumbao Cubano

Do. 19.02. - So. 22.02. | 19.00 bzw. 20.00 Uhr Artistik/Jonglage/Comedy Varieté Extra

Fr 20.02. | 21.00 Uhr | 25 Jahre Starwhore Drugg & Abzug & Schlägertrupp

Mi 25.02. | 20.00 Uhr | Americana-Reihe Elizabeth Lee & Martin Hauke

Mi 25.02. | 21.00 Uhr | Hiphop & RnB Frischzelle | Alyza (Frankfurt)

Fr 27.02. | 20.00 Uhr | Vier Live-Acts Pop Netzwerk DA | Festival

Sa 28.02. | 20.00 Uhr | Virtuoser Gitarrist Joscho Stephan Trio Gypsy Swing

| Ludwigshöhstraße 42 | Fon 06151-61650

Fr.13.2.,20Uhr DREIEICHROCKT mitAcousticStorm, NewDayDawning,Woodsock

Fr.20.2.,20Uhr JOCHENMALMSHEIMER StattwesentlichdieWeltbewegt, habichwohlnurdasMeergepflügt

So.22.2.,14/15/16Uhr BALLROOM TheaterfürKinderab5Jahren

Di.24.2.,19.30Uhr MIRRIANNEMAHN

LesunginderStadtbücherei:Issa

Mi.25.2.,10&16Uhr BÆNKEN (AufderBank) TheaterfürKinderab6Jahren

Fr.27.2.,10&16Uhr ACTAPALABRA TheaterfürKinderab4Jahren

Infos&Tickets: 06103-60000

www.bürgerhäuser-dreieich.de

Kunstausstellung mit Laura Mógor: „Was fühlen wir, können es aber nicht aussprechen?“

Sa 07.02. / 20:00

Alles Auf Anfang

Impro-Theatershow

Fr 13.02. / 20:00

Dancing for Goldies – Faschingsparty Kostüme erwünscht, gute Laune Pflicht!

Sa 14.02. / 20:30

Carnaval Latino mit Mama Limón

Latin und Salsa, live und mit DJ CPspecial

So 15.02. / 20:15

Gute Stube: Brook Pridemore (NY)

Antifolk trifft Punk, Indie & Aberwitz

Fr 20.02. / 20:00

Die Besondere Platte # 76

Vinyl und Geschichten mit Matthias Vogt

Fr 27.02. / 20:00

Live: Tony Clark, Khadim Seck und Max Clouth

Jazz trifft indische Musik

Di., 3.2., 19:30 Uhr, Schlosskeller, Darmstadt

MFreizeit fürs Gehirn! Die „Early Late Night Show“ präsentiert bereits im siebzehnten Jahr monatlich immer neue Gäste aus lokalen Kultur- und Lebensbereichen, die sich auf amüsante Interviews und belebende Spiele einlassen müssen. Moderiert und präsentiert wird das Ganze von Holger und Richard. Improvisierter Wahnsinn par excellence: vom tanzenden Kaktus bis zum philosophierenden Staubsauger… bei der „Early Late Night Show“ ist alles möglich. BM M www.schlosskeller-darmstadt.de

Zukunft braucht Erinnerung Förderverein

Liberale Synagoge

Darmstadt e.V. Verein für aktive Erinnerungskultur

150 Jahre

Liberale Synagoge (1876 – 2026)

13. Darmstädter Aktionswochen gegen Antisemitismus 2025

Einweihung der Zukunft braucht Erinnerung-Gedenktafel für Rabbi Bruno Italiener und zum 150jährigen der Liberalen Synagoge Mo, 23.2.2026, 11.30 Uhr an der Lortzschen Menora

Jubiläums-Rundgänge: „Eine Zierde unserer Stadt“ – 150 Jahre Liberale Synagoge (1876-2026)

So, 22.2. 2026, & Mo, 23.2.2026, je 14.30 Uhr Gedenkstätte Liberale Synagoge, Klinikumsgelände

Zugang via Bleichstr. Höhe Gagernstr. Bitte voranmelden: martin.frenzel@ liberale-synagoge-darmstadt.de www.liberale-synagoge-darmstadt.de

Pop Netzwerk Darmstadt | Festival

Fr., 27.2., 20 Uhr, Bessunger Knabenschule, Darmstadt

geben Einblicke in die lokale Popkultur. Mit dabei sind die Americana- und Folk-Songwriterin Vanessa Novak, die Dreampop-Künstlerin „Cherazade“ (Foto), die Postpunk-Band „Schlägertrupp“ sowie „Simon and the Diamonds“, ein zehnköpfiges Soul-Kollektiv zwischen Funk, Blues und Rock. Die Veranstaltung ist offen für alle – Publikum ausdrücklich erwünscht. BM

Weitere Infos & Tickets: M www.knabenschule.de

Rudelsingen

Mi., 25.1., 19:30 Uhr, Centralstation, Darmstadt

Evergreens und Lieblingslieder – inbrünstig zum Mitschmettern, wie wir es uns sonst nur zum Autoradio trauen. Seit Jahren erfreut sich das „Rudelsingen“ in ganz Deutschland großer Beliebtheit. In der „Centralstation“ führt das „Team Odenwald“ durch den Abend. Ulric Wurschy (Vorsänger, Gitarre) und Volker Becker (Klavier, Akkordeon) präsentieren die Liedauswahl mit viel Humor sowie Unterhaltungstalent und begleiten das Publikum instrumental von Song zu Song. BM

Weitere Infos & Tickets: M www.centralstation-darmstadt.de

Kammerspektakel

Fr., 20.2., 21 Uhr, Staatstheater-Foyer, Darmstadt

Mit dem „Kammerspektakel“ öffnet das „Staatstheater Darmstadt“ auch 2026 wieder sein Haus für Livemusik abseits des Mainstreams. Kuratiert vom Darmstädter Veranstalter-Duo „Animalistics“ verwandelt sich das Foyer der Kammerspiele in einen intimen Konzertort für neue, spannende Acts. Auf dem Programm stehen „Grenzkontrolle“ (Foto) sowie „Franki und die Gutleuts“ mit rauem, deutschsprachigem Indie-Rock zwischen Post-Punk, NDW und Garage. Ebenfalls zu Gast: die wunderbaren „Woog Riots“ aus Darmstadt mit einem DJ-Set. BM

Weitere Infos & Tickets:

M www.animalistics.de

FEBRUAR

Rheinstr. 30 - Darmstadt | Mo-Fr 10-18

Tickets erhältlich unter: TICKETS

Telefon: 0 61 51 - 915 888 tickets@frizz-tickets.de | www.frizz-tickets.de

MUSIC DISCOVERY PROJECT

20.06. Fulda, Fuldaer Dom

Mighty Oaks 29. + 30.05. Frankfurt, Jahrhunderthalle

DIE SCHULE DER FRAUEN

30.05. - 14.06. Frankfurt, Frankfurt Westcoast

OFFIZIELLER TICKETPARTNER

OFFIZIELLER TICKETPARTNER

ter begießt gleich zwei Premieren und lässt das frisch sanierte, im Herbst 2025 wiedereröffnete Kleine Haus mit der Komödie von Anton Tschechow und dem Lustspiel von Kleist aufblühen. »Der Kirschgarten« lockt das Publikum mit einem bittersüßen Stoff: Die verschuldete Gutsbesitzerin Ranjewskaja und Tochter Anja wollen den Kirschgarten opfern, um mit Ferienhäusern Geld zu ernten. Vor einem Scherbenhaufen stehen auch die Figuren im Gerichtsdrama »Der zerbrochene Krug«, ein buntes Zusammenspiel aus Macht, Dreistigkeit, Lügen und Komödie. M www.staatstheater-darmstadt.de

Kriminell gut

»Achtsam morden 2« in der Neue Stadthalle Langen (4.2.)

Das schwarzhumorige Schauspiel nach dem Bestseller von Karsten Dusse killt im Handumdrehen das letzte Fünkchen schlechte Laune. »Das Kind in mir will achtsam morden« ist ein amüsanter Krimiabend mit Psychoeinheiten vom Feinsten und besticht mit den Prinzipien der Achtsamkeit, die Björn Diemel im Schlaf beherrscht. Dieser hat seinen stressigen Strafverteidiger-Job an den Nagel gehängt und führt nun mit Erzieher Sascha, seinem kriminellen Partner, einen eigenen Kindergarten. NP

M www.neue-stadthalle-langen.de

Heizt ordentlich ein

Lara Ermer im halbNeun Theater Darmstadt (28.2.)

»Zuckerjokes und Peitsche« ging 2022 durch die Decke. Jetzt heizt die studierte Psychologin ihrem Publikum erneut ein. In »Leicht entflammbar« wickelt sie mit ihrem erfrischenden Blick auf die Ereignisse unserer Zeit alle um den Finger. Ihre Erkenntnisse rund Apokalypse und Aktivismus wirken wie ein Wasserwerfer und hauen alle vom Hocker. Lara zündelt gern mit ihrem Mindset: »Wenn du’s machen willst wie der Neandertaler, ist das völlig okay. Nur sei bitte konsequent: stirb aus«.

NP

M www.halbneuntheater.de

Eine gute Balance

musik | bühne | party | film | kunst | literatur

Nix läuft nach Plan

Iphis

Jugendoper von Elena Kats-Chernin / Libretto von Richard Toop nach den „Metamorphosen“ des Ovid / in englischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln / ab 11 Jahren

ab 19.02.

Varieté Extra in der Bessunger Knabenschule (ab 19.2.)

Ein umwerfendes Varieté zusammenzustellen ist ein Drahtseilakt für sich – markante Charaktere zu finden, die ausdrucksstarke Artistik aus dem Ärmel schütteln. Diese Balance trifft die Bessunger Knabenschule seit vielen Jahren, indem sie den Fokus bei der Auswahl auf Individualität sowie Ausstrahlung der Künstler:innen legt. Mit dabei sind bei der 24. Varieté Extra Produktion das Schweizer Kraut- und Rübengewächs Babette, Comedy und Musik von Los Hobos, Jonglage von Spot The Drop u.v.m. NP M www.knabenschule.de

»Funny Money« im Theater Mobile Zwingenberg (15.2.)

Die Farce von Ray Cooney, die 1994 in London uraufgeführt wurde, hat eine lange Reise hinter sich und kommt wahnsinnig gut im Theater Mobile in Zwingenberg an. Wer Henry Perkins, die Hauptfigur des Stücks, live auf der Bühne antreffen möchte, sollte sich schnell ein Ticket für die Aufführung sichern, bevor er wieder weiterzieht. Schließlich ist er seit der Verwechslung seines Aktenkoffers in der Londoner U-Bahn plötzlich reich geworden und möchte mit seiner Frau Jean auswandern. NP M www.mobile-zwingenberg.de

Frankfurter Zeil(en)

Mirrianne Mahn in den Bürgerhäuser Dreieich (24.2.)

Die in Frankfurt lebende Aktivistin, Politikerin und Theatermacherin Mirrianne Mahn ist bekannt für ihren unermüdlichen Einsatz gegen Diskriminierung und Rassismus. Mit ihrem ersten Roman macht sie nun einen großen literarischen Satz nach vorne. In »Issa« erweckt sie die Schicksale von fünf Frauen aus unterschiedlichen Generationen auf Papier zum Leben, die jede für sich koloniale Ausbeutung erfahren haben und alle auf individuelle Weise nach Selbstbestimmung streben. Den Anfang macht die schwangere Issa, die eine Reise nach Douala unternimmt, um sich auf die Spuren ihrer Kindheit zu begeben.

Der zerbrochne Krug

Ein Lustspiel von Heinrich von Kleist /ab 14 Jahren

ab 27.02.

Die abgebildeten Personen sind künstlich generiert. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind satirisch gemeint und dienen der künstlerischen Auseinandersetzung im Rahmen des Theaterprogramms. Es handelt sich nicht um eine tatsächliche Darstellung oder Aussage der gezeigten Person.

NEUES PROGRAMM

11. 03.Wiesbaden AUSVERKAUFT

14. 03. Fürth-Ellenbach AUSVERKAUFT

15. 03. Aschaffenburg AUSVERKAUFT

22. 03. Frankfurt AUSVERKAUFT

14. 04.Bad Schwalbach RESTKARTEN

15. 04.Rüsselsheim RESTKARTEN

21. 08.Bad Orb

22. 08. Oberursel AUSVERKAUFT

24. 08. Frankfurt 16. 09.Biblis

17. 09.Köln 18. 09.Gedern

17. 04.Bürstadt

18. 04. Ronneburg AUSVERKAUFT

20. 04. Marburg

07. 05. Kronberg AUSVERKAUFT

10. 05. Bad Nauheim RESTKARTEN

08. 07. Aschaffenburg 04. 08.Sylt 09. 08.Fischbachtal

25. 10. Oestrich-Winkel

06. 11. Darmstadt

19. 11. Rosbach v.d.H 20. 11. Mühlheim

21. 11. Oberzent

28. 11. Frankfurt 03. 12. Limburg an der Lahn

Jetzt die neuen Riese & Müller

Modelle hier Probe fahren.

eeemotion

Frankfurter Straße 26 64293 Darmstadt www.eeemotion.de

verlosung .spielregeln

Und so geht’s: Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort (Artikelüberschrift) an verlosung@frizzmag.de senden (Telefonnummer und Name nicht vergessen) und den Einsendeschluss (ES) beachten. Wir melden uns dann via E-Mail bei euch!

Verlosungs-Highlight ...

... des Monats

impressum

Verlag & Agentur

FRIZZ Media & Marketing | Birgit Adler

Rheinstraße 30, 64283 Darmstadt

Zugleich auch ladungsfähige Anschrift für die im Impressum genannten Verantwortlichen und Vertretungsberechtigten.

Rheinstraße 30, 64283 Darmstadt

Telefon: 0 61 51 / 91 58 91, Fax: 0 61 51 / 91 58 58

Facebook: www.facebook.de/frizzmag

Instagram: www.instagram.com/frizzmag

Steady: www.steadyhq.com/frizzmag

Web: www.FRIZZmag.de

Birgit Adler (V.i.S.d.P.), 0 61 51 / 91 58 91, b.adler@frizzmag.de

Anzeigenleitung

Josephine Adler (JA), 0 61 51 / 91 58 91, j.adler@frizzmag.de

Nadine Pustelnik (NP), 0 61 51 / 91 58 15, redaktion@frizzmag.de

Annette Hempel (AH), Michael Hüttenberger (MH) Brigitte Kuntzsch (BK), Sibylle Maxheimer (SM)

Benjamin Metz (BM), Thea Nivea (TN)

Martina Noltemeier (MN), Lillie Ohl (LO)

Externe Beiträge (FM)

Das Illustrationsfestival Illustre Gestalten18

Mit Gastland PHILIPPINEN

Samstag, 28.02. |12–18 Uhr

Vernissage um 14 Uhr

Sonntag, 01.03. |11–18 Uhr

Centralstation Darmstadt

Im Carree | Saal 3. OG EINTRITT FREI

Infos + Rahmenprogramm www.illustre-gestalten.de

Das Waurig könnte man als riesigen Präsentkorb, prall gefüllt mit italienischen Delikatessen, bezeichnen. Wer den Feinkostladen noch nicht kennt… La Famiglia, die beratend zur Seite steht, bietet im Februar diverse Verköstigungen an. Und, wer Hunger auf den Snackable Content unseres FRIZZmags hat – unser Stadtkulturmagazin liegt dort auch aus. NP

An d. Gehrengasse 85, 64319 Pfungstadt

Tel.: 0 60 48 / 560 99 0 M www.waurig.com

Die Ausgabe März 2026 | #516 erscheint am 27. Februar

Klaus Mai (KM), Christian Grau (CG), Adrian Noltemeier (AN)

Liam Schnabel (LS), Tom Naue (TNA)

Social Media (Facebook, Instagram) & Online

Josephine Adler (JA), 0 61 51 / 91 58 91, j.adler@frizzmag.de Nadine Pustelnik (NP), 0 61 51 / 91 58 15, n.pustelnik@frizzmag.de Lili-Marleen Adler (LA), l.adler@frizzmag.de

Mediaberatung (Print, Digital, Social Media)

Josephine Adler, 0 61 51 / 91 58 91, j.adler@frizzmag.de Nadine Pustelnik, 0 61 51 / 91 58 15, n.pustelnik@frizzmag.de

Rheinstraße 30, 64283 Darmstadt | Mo-Fr 10-18 Josephine Adler, 0 61 51 / 915 888, tickets@frizz-tickets.de

Produktion & Layout FRIZZ Media & Marketing, Darmstadt

Im Eigenvertrieb über alle Anzeigenkunden, FRIZZ Tickets, Kinos, Gaststätten, Einzelhandel, Hochschulen, Büchereien, Cafés, Theater, Banken, Reisebüros, u.v.m.

Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen beim Verlag oder den jeweiligen Autoren. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Veranstaltungshinweise: Für die Angaben können wir leider keine Gewähr geben.

Haftung

Gekennzeichnete Autorenbeiträge entsprechen nicht zwingend der Meinung des Verlags.

Schlusstermine FRIZZ Magazin | März 2026

Erscheinungstag: 27.2.

Redaktionsschluss: 16.2.

Buchungs- und Anzeigenschluss: 18.2.

Druckunterlagenschluss: 20.2.

frizzmag und FRIZZ Das Magazin sind eingetragene Marken der FRIZZ Das Magazin FDM Consulting GmbH

RADIOLOGISCH ALLES IM BLICK!

AUFSPÜREN. ANALYSIEREN. AUSWERTEN.

Werde Teil unseres Teams!

Wir bieten einen Arbeitsplatz mit Zukunft: vielseitig, spannend, sinnstiftend. Wir arbeiten miteinander und füreinander.

Medizinische Technologen für Radiologie (MTR) m/w/d

Das hast du dir verdient:

• attraktive regelmäßige Gewährung von Zulagen bei entsprechender Performance

• Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

• kostenfreier Parkplatz

• flexible Arbeitszeiten

• Betriebliche Altersvorsorge

• Ticket-Plus Karte von Edenred

• Corporate Benefits, vergünstigte Einkaufsmöglichkeiten bei über 800 Shops

Wir haben dein Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung: bewerbung@radiologie-darmstadt.de

Unsere technische Ausstattung

• Neubaueinzug Januar 2025 mit neuster technischer Ausstattung in allen Bereichen

• 1,5 und 3 Tesla MRT Siemens für Cardio MRT,

• MR Mammografie, Neurologische Bildgebung, Prostata MRT

• 256-Zeilen Pro.Pulse CT Siemens, ein 64 und ein 80 Zeiler

• diverse voll digitale Röntgenarbeitsplätze

Dein Profil

• Du hast eine abgeschlossene Ausbildung als MTRA

• mit Fachkunde im Strahlenschutz

• Freude am Umgang mit Patienten und Mitarbeitern

• Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Engagement sowie Einfühlungsvermögen

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Issuu converts static files into: digital portfolios, online yearbooks, online catalogs, digital photo albums and more. Sign up and create your flipbook.