Puschtra 01 - 26 - Forschung zur Berglandwirtschaft

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FORSCHUNG ZUR BERGLANDWIRTSCHAFT

Strategien für zukunftsfähige Wiesen

Tanja Leitner

Liebe Leserin, lieber Leser,

für die meisten ist nach dem Dreikönigstag Schluss mit Tannenbaum und Co. Haben auch Sie ihren Weihnachtsbaum bereits entsorgt und sämtlichen Weihnachtsschmuck fein säuberlich im Schrank verstaut? Früher endeten die Feierlichkeiten rund um das Weihnachtsfest erst mit dem 2. Februar, also 40 Tage nach Weihnachten. An diesem Tag wird Mariä Lichtmess, die „Darstellung des Herrn“ in der katholischen Kirche gefeiert. Es gibt bei uns noch Familien, die diesem alten Brauch treu bleiben und erst ab diesem Datum die Krippe abbauen und den Weihnachtsbaum entsorgen. Der 2. Februar ist ein besonderer Tag. Bräuche, die mit Mariä Lichtmess einhergehen, sind zum Beispiel die Kerzenweihe, bei der der gesamte Kerzenvorrat einer Familie geweiht wird und der “Schlenggltog“, an dem die Dienstboten früher ihren Lohn bekamen und sich um eine neue Arbeit umsehen konnten. In den USA ist der 2. Februar als “Murmeltiertag“ bekannt, bei dem ein Murmeltier für Wetterprognosen verantwortlich ist. Die bekannten Autoren Johanna Paungger und Thomas Poppe, die das Wissen rund um die Mondzyklen wieder in unseren Alltag gebracht haben, schwören ebenfalls auf den 2. Februar, als idealen Tag für einen Neubeginn. Was immer Sie sich für diesen Tag vorgenommen haben, ich wünsche Ihnen, dass es gelingt! Herzlich

Ihre Tanja Leitner

GESELLSCHAFT

- 19 Jahre am Puls

mit Bgm. Christian Pedevilla

IMPRESSUM

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Wie können wir dem Klimawandel entgegentreten? Die Forschungen zum internationalen Projekt „LegacyNet” liefern Ergebnisse.

Quellen: Versuchszentrum Laimburg

Strategien für zukunftsfähige Wiesen

Das Versuchszentrum Laimburg hat am internationalen Projekt „LegacyNet“ mitgewirkt, bei dem der Einsatz von Saatgutmischungen erforscht wird.

Der Versuchsstandort war eine Wiese in Dietenheim. Die Forschungsergebnisse wurden im Dezember 2025 beim Expertenforum Berglandwirtschaft an der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft in Salern vorgestellt.

Giovanni Peratoner, Fachbereichsleiter Berglandwirtschaft und Arbeitsgruppenleiter Grünlandwirtschaft am Versuchszentrum Laimburg spricht im Interview über das Projekt und die Ergebnisse.

DAS INTERVIEW

Herr Peratoner, Sie forschen für das Versuchszentrum Laimburg im Bereich der Berglandwirtschaft, wie hat sich diese in Südtirol im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert?

Giovanni Peratoner: Durch den Klimawandel haben wir heute Klimabedingungen, die sich sehr schnell verändern und anders verhalten, wie wir sie aus der Vergangenheit kennen. So können zum Beispiel Wetterextreme, wie Trockenheit oder Starkregen, viel intensiver und unvorhersehbarer auftreten. Wir müssen unsere Berglandwirtschaft an dieses, sich ändernde Klima, anpassen und das kann aufgrund neuer, besser angepasster Sorten und durch die Kombination von mehreren geeigneten Arten in Saatgutmischungen erfolgen.

Giovanni Peratoner, Fachbereichsleiter Berglandwirtschaft und Arbeitsgruppenleiter Grünlandwirtschaft am Versuchszentrum Laimburg.

Was sind die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsaussichten in der Berglandwirtschaft?

Die Berglandwirtschaft hat bestimmte Elemente, die sie charakterisieren: so zum Beispiel die Topografie: Hangneigung, Meereshöhe, Abgelegenheit usw. und diese Elemente stellen Einschränkungen für die Produktion (Menge, Kulturen, Arbeitszeitbedarf und Produktionskosten) dar. Dies ist die erste Herausforderung. Die zweite Herausforderung ist, dass die Grünlandwirtschaft ein multifunktionelles System darstellt, das wichtige Umweltleistungen

für die ganze Bevölkerung generiert. Die verschiedenen Funktionen in Einklang zu bringen ist schwierig, weil sie nicht bei derselben Intensität der Bewirtschaftung (Düngung, Nutzungshäufigkeit) maximiert werden können. Eine dritte Herausforderung ist, die Rentabilität der Betriebe in diesem Kontext zu sichern.

Erst kürzlich wurde beim Expertenforum Berglandwirtschaft in Salern das internationale Projekt „LegacyNet” vorgestellt, an dem das Versuchszentrum Laimburg auch mitgewirkt hat. Können Sie uns einen Einblick in dieses Projekt geben?

Beim internationalen Projekt „LegacyNet” handelt es sich um ein freiwilliges Netzwerk, bei dem ein Versuch an sehr vielen Standorten wiederholt worden ist. Untersucht wurde, welche Effekte die Kombination von Futterpflanzen aus verschiedenen funktionellen Gruppen (Gräser, Leguminosen und Kräuter) liefern. Dabei wurde untersucht, welche Kombination den Futterertrag, die Futterqualität und die Unkrautunterdrückung verbessert. In einem nächsten Schritt wird beim Projekt dann auch darauf geachtet, welchen Effekt die Vorfrucht auf die Folgekultur hat. Wir haben als Folgekultur Winterroggen gewählt. Das Spezielle an „LegacyNet” ist,

dass es an 26 verschiedenen Standorten und 15 verschiedenen Ländern stattfindet, wo ein gemäßigtes oder kontinentales Klima vorherrscht. Der Kern der Standorte befindet sich in Europa, aber es gibt auch Standorte in den USA, in Kanada, in China und in Neuseeland. Es gibt zwar Unterschiede zwischen den Standorten, aber Effekte, die sich trotz dieser Unterschiede allgemein ergeben, stellen ein sehr solides Ergebnis dar. An jedem Standort ist mäßig und nach den landesüblichen Bedingungen gedüngt worden. Dazu haben wir in Parzellen mit einer Standardart in Reinsaat untersucht, was passiert, wenn mindestens doppelt so viel gedüngt wird.

Welche Institutionen haben sich am Projekt beteiligt und wie wird es finanziert?

Wie gesagt, 26 Partner sind freiwillig daran beteiligt. Das Trinity College und Teagasc in Irland sowie die Aarhus Universität Dänemark Koordinieren das Projekt. Unsere Hauptfinanzierungsquelle war der Aktionsplan 2016-2022 für die Forschung und Ausbildung in den

Bereichen Berglandwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften der Südtiroler Landesregierung

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde in Dietenheim (Bruneck) ein Feld als Versuchsstandort gewählt. Was wurde hier angebaut?

In Dietenheim wurden auf dem Versuchsfeld 72 Parzellen angelegt. An jedem Standort im Versuchsnetzwerk wurden zwei Gräser, zwei Leguminosen und zwei Kräuter angebaut. Bei den Gräsern und bei den Leguminosen haben wir Standardarten, welche in den in Südtirol empfohlenen Mischungen für den Futterbau sehr oft verwendet werden: Englisches Raigras (Lolium perenne) und Knaulgras (Dactylis glomerata) bei den Gräsern, Rotklee (Trifolium pratense) und Weißklee (Trifolium repens) bei den Leguminosen. Zudem haben wir auch zwei Kräuter eingesetzt, welche in unseren Saatgutmischungen bisher nicht verwendet werden und eine Neuigkeit darstellen: Futterzichorie (Cichorium intybus) und Spitzwegerich (Plantago lanceolata). In den verschiedenen Parzellen wurden Reinsaaten und verschiedene Kombina-

tionen dieser Arten, bis zu Mischungen aller sechs Arten untersucht. Viermal pro Saison wurde geerntet und ausgewertet. Nach einer zweijährigen Grünlandphase haben wir auch die Auswirkungen dieser Saatgutmischungen auf eine Fruchtfolge mit Winterroggen beobachtet.

Welche Forschungsergebnisse konnte dieses Versuchsfeld in Dietenheim liefern? Die Ergebnisse sind folgende: Das Mischen von verschiedenen funktionellen Gruppen bringt mehr als die Summe der Leistung einzelner Arten oder Artengruppen. So wird nämlich eine Synergie erzeugt. Das war für Gräser und Leguminosen bereits bekannt, aber die Zugabe von einem relativ kleinen Anteil an Kräutern - einer dritten Gruppe - bringt einen zusätzlichen Vorteil. Das haben wir über das ganze Netzwerk ganz deutlich erkennen können. Dann haben wir noch gesehen, dass der Effekt der Mischung von verschiedenen funktionellen Gruppen mit dem Anstieg der Jahrestemperatur größer wird. Da ja der Klimawandel höhere Temperaturen mit sich bringt, ist es ein möglicher Weg, um besser damit umgehen zu können. Zudem Die zehnte Ausgabe des Expertenforums Berglandwirtschaft an der Fachschule von Salern. An der Veranstaltung nahmen an die 50 Expertinnen und Experten teil.

Das Projekt „LegacyNet” wurde in 15 verschiedenen Ländern durchgeführt.
Die Kombination von Futterpflanzen verschiedener botanischer Familien macht die Wiesen bei gleicher Düngung produktiver.

An jedem Standort im Versuchsnetzwerk wurden zwei Gräser, zwei Leguminosen und zwei Kräuter angebaut.

erbrachten diese Mischungen höhere Erträge als die stark gedüngte Reinsaat. Dies ist zudem ein wichtiges Ergebnis für unsere Zusammenstellung der Saatgutmischungen, wo wir versuchen immer eine größere Diversität zu erhalten.

Welche Gräser, Leguminosen und Kräuter sind denn besonders geeignet, den zukünftigen, klimatischen Herausforderungen standzuhalten?

Für unseren Versuch haben wir Arten mit ergänzenden Eigenschaften ausgewählt. Bei den Gräsern punktet das Englische Raigras durch die dichte Rasenbildung und die konstante, hohe Futterqualität, während Knaulgras mit Trockenheit besser klar kommt. Bei den Leguminosen, beide mit hoher Futterqualität, bildet Rotklee viel Masse, während Weißklee Lücken im Bestand besser schließen kann. Futterzichorie und Spitzwegerich zeigten in anderen Versuchen eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Dürre durch die tiefe Wurzelbildung. Aber, wie gesagt, es ist die Kombination dieser Arten mit verschiedenen Eigenschaften, die besonders gute Ergebnisse liefert.

die

Werden solche Saatgutmischungen in der Südtiroler Landwirtschaft bereits eingesetzt?

Im Durchschnitt nutzen unsere Saatgutmischungen schon die Vorteile der Kombination verschiedener funktionellen Gruppen und Arten innerhalb dieser Gruppen. Die Saatgutmischungen für den Feldfutterbau enthalten bereits sechs Arten von Gräsern und Leguminosen im Durchschnitt. Was wir in unseren Saatgutmischungen noch nicht vorfinden, sind die Kräuter, die sich meistens spontan etablieren, aber in den Saatgutmischungen nicht gezielt eingeplant werden.

Wir müssen überlegen, wie wir unsere Forschungsergebnisse am besten in praxistauglichen Lösungen umsetzen können. Zum Beispiel, ob Saatgut der richtigen Sorten auf dem Markt verfügbar ist. Wir brauchen Sorten, die auf unsere klimatischen Bedingungen gut angepasst sind. Zuchtsorten von Futterzichorie (Cichorium intybus) und Spitzwegerich (Plantago lanceolata) kommen fast ausschließlich aus Neuseeland und wir brauchen winterfeste Sorten. Ein Forschungsgegenstand ist zudem, dass es wiederholt berichtet wurde, dass diese

Beim internationalen Projekt „LegacyNet” handelt es sich um ein freiwilliges Netzwerk. Im Bild Forscher:innen des Versuchszentrums Laimburg.

die

Kräuter über einen längeren Zeitraum nicht beständig sind. Für kurzlebige Feldfutterbaumischungen in einer Fruchtfolge mit Ackerbaukulturen ist eine Beständigkeit der Kräuter über längere Zeiten auch nicht so relevant, doch aber für das Dauergrünland. In Dietenheim untersuchen wir zurzeit in einem anderen Projekt was passiert, wenn diese Kräuter in Saatgutmischungen für die intensive Weidehaltung eingesetzt werden. Aus den Ergebnissen von „LegacyNet” bauen wir die nächsten Schritte für die Forschung aus.

Beim Expertenforum diskutierten an die 50 Fachleute. Wie lautet ihr Resümee?

Das Expertenforum Berglandwirtschaft halten wir jährlich ab, um uns mit lokalen und internationalen Experten und Expertinnen, unseren Stakeholdern, auszutauschen und in kompakter Form unsere Projekte und Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren. Zudem ist so ein Treffen auch ein Sammelbecken für Meinungen und Ideen für weitere Forschungen. Zu den Schwerpunkten des Expertenforums zählten dieses Jahr die Optimierung von Saatgutmischungen für den Futterbau, Innovationen für die Weidehaltung, die Erfassung von Futterertrag und -qualität durch multispektrale Messungen, Saatgutproduktion von Grünlandpflanzen und der Kräuteranbau sowie die Herausforderungen beim Schutz artenreichen Grünlands durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung.

Wie geht es mit dem Projekt „LegacyNet” nun weiter? Es geht jetzt darum weitere Auswertungsrichtungen wie zum Beispiel die Futterqualität oder die Widerstandsfähigkeit gegen die Verunkrautung und die Auswirkungen auf die Leistungen der Folgekultur vorzunehmen.

Quellen: Beratungsring für Berglandwirtschaft BRING
Wiesen und Weiden bilden
Futtergrundlage für
Haltung von Wiederkäuern im alpinen Raum und sind ein wesentlicher Bestandteil der lokalen Landschaft.

19 Jahre am Puls

Sonja Hartner - 19 Jahre am Puls von Sprache, Geschichte & Kultur.

Niemand hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Stadtbibliothek von Bruneck so stark geprägt wie sie: Sonja Hartner, Amtsdirektorin des Amtes Stadtbibliothek und Stadtarchiv, ist mit Anfang dieses Jahres in den Ruhestand getreten. Dennoch bleiben ihr die Kultur, das Lesen und vor allem die Menschen ein großes Anliegen.

Sonja Hartner, 20 Jahre waren Sie als Oberschul-Lehrperson für Deutsch und Latein sowie im Pädagogischen Institut tätig, bevor Sie in die Leitung der Stadtbibliothek gewechselt haben. Was hat Sie vor 19 Jahren zu diesem Schritt bewogen? Sonja Hartner: Eigentlich ist dieser Berufswechsel damals ganz unerwartet gekommen. Ich wurde von der damaligen Stadträtin Brigitte Pezzei gefragt, ob ich Interesse für diesen Job hätte. Nachdem ich immer schon eine begeisterte Bibliotheksbesucherin – und sogar eine der ersten Nutzerinnen - der Stadtbibliothek Bruneck gewesen war, schien mir das Angebot verlockend. Schließlich dachte ich mir ‘Wenn nicht jetzt, dann nie‘ und sagte trotz eines gewissen Risikos, da ich eine befristete Anstellung gegen eine unbefristete austauschte, zu.

Wenn Sie an Ihre ersten Arbeitstage in der damaligen Stadtbibliothek zurückdenken: Was hat sich im Vergleich zu heute am radikalsten verändert? Es hat sich vieles grundlegend verändert in dieser Zeit und das schneller, als ich anfangs angenommen hatte. Zum einen denke ich an den Wandel im technologischen Bereich. Es ist unglaublich, wie viel sich in dieser Hinsicht getan hat, von der Weiterentwicklung der Softwareprogramme über die automatisierte Ausleihe und Rückgabe bis hin zum Web-Katalog, um nur einige der Fortschritte zu nennen. Zum anderen denke ich natürlich an die räumliche Veränderung durch den Neubau der Stadtbibliothek. Auch dies war ein Wendepunkt und hat zahlreiche neue Möglichkeiten eröffnet. Vor allem ist die Stadtbibliothek seitdem in der Wahrnehmung der Menschen eine völlig andere geworden.

Auf welches Projekt der Stadtbibliothek oder des Stadtarchivs blicken Sie heute mit großem Stolz zurück? Das lässt sich nicht auf ein spezielles Projekt herunterbrechen. Es war grundsätzlich so, dass das, was mir an meiner Arbeit

Quelle: Sonja Harter

Sonja Hartner: „Wir brauchen analoge Orte, frei von Polarisierung”

am meisten Freude bereitet hat, das gemeinsame Ausarbeiten von Projekten war. Ich mochte diesen kreativen Teil meiner Arbeit sehr und bin stolz darauf, was uns als Team alles gelungen ist und was wir damit vorangebracht haben.

Als Amtsleiterin des Amtes Stadtbibliothek und Stadtarchiv haben Sie mit verschiedenen Teams gearbeitet. Was war Ihr Erfolgsgeheimnis, damit das Miteinander im Arbeitsalltag gelingt? Ich habe immer nach dem Grundsatz ‘Fördern und Fordern‘ gearbeitet. Mir war es wichtig, Mitarbeiter:innen zu unterstützen, aber auch zu fordern. Dabei habe ich immer auf ihre Stärken gesetzt und genügend Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch Freiräume geschaffen, um eine gewisse Balance herstellen zu können.

Bibliotheken sind weit mehr als nur Orte für Bücher. Wie haben Sie die Entwicklung zum ‚Dritten Ort‘ – also zum Wohnzimmer der Stadt – in Ihrer Amtszeit vorangetrieben?

Eigentlich ziehe ich es vor, die Stadtbibliothek als sozialen Ort zu bezeichnen. Hier können sich Menschen verschiedener

Herkunft, verschiedener Sprachen und Ethnien, aber vor allem auch verschiedener Ansichten und Meinungen begegnen und austauschen – frei von Polarisierung und außerhalb der ‘Blase‘, in der wir uns sonst bewegen. Eine Bibliothek hat die Funktion, Menschen einander näherzubringen, und analoge Orte wie dieser werden auch in Zukunft immer wichtiger werden.

Was war die größte Herausforderung in Ihrer Amtszeit, und was haben Sie daraus gelernt?

Das war wahrscheinlich die Gestaltung des Neubaus. Als Team durften wir bereits in der Projektierungsphase viel mitreden, Ideen einbringen und mitgestalten. Dieses Thema beschäftigte uns einige Jahre und das gesamte Team ist an dieser Herausforderung gewachsen und vielleicht sogar zusammengewachsen.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten für die Zukunft dieses Amtes: In welcher Hinsicht sollte sich dieses im nächsten Jahrzehnt weiterentwickeln?

Dass die Stadtbibliothek auch weiterhin von möglichst vielen Nutzer:innen besucht wird und dass die öffentlichen Mittel auch weiterhin so eingesetzt werden, dass sie für die Allgemeinheit den größtmöglichen Nutzen bringen.

Was wird Ihnen am meisten fehlen: der Duft der Bücher bzw. des Archivs, der Trubel bei Veranstaltungen oder der Austausch mit Kulturinteressierten?

Ganz allgemein das Gefühl, von vielen Menschen verschiedenster

Hintergründe umgeben zu sein, die etwas Sinnvolles tun, das wird mir vermutlich fehlen.

Wird man Sie auch in Zukunft in der LibriKa oder im Stadtarchiv antreffen? Vielleicht ganz entspannt als Besucherin?

Mit Sicherheit. Ich bin und bleibe eine begeisterte Bibliotheksnutzerin und Kulturinteressierte.

Sonja Hartner, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute!

SÜDTIROL

Genderspezifische Medizin

Frauen und Männer werden unterschiedlich krank und brauchen oft unterschiedliche Behandlung. Die geschlechtersensible Medizin untersucht, wie sich biologische und soziale Unterschiede auf Symptome, Diagnosen und Therapien auswirken.

BOZEN (LPA). Mit gebündelten wichtigsten Informationen auf einem Faltblatt und einer eigenen Internetseite informiert das Land in diesen Tagen landesweit über die genderspezifische Medizin, also über die Medizin der Unterschiede. Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu stärken, dass Frauen und Männer unterschiedliche Symptome bei denselben Krankheiten haben können und oft auch unterschiedlich behandelt werden müssen.

Herzinfarkt, Depression, Osteoporose, Diabetes oder Migräne und viele andere Erkrankungen verlaufen bei Frauen und Männern anders. Auch Medikamente wirken

PR-INFO

je nach Körper unterschiedlich stark.

Noch umfassendere Informationen gibt es auf der eigens eingerichteten Webseite. Dort bekommt man auch Infos zum Plan zur Umsetzung der Gendermedizin, den die Landesregierung 2024 auf Basis des nationalen Gesetzes Nr. 3/2018 beschlossen hat. Der Plan des Landes sieht vor, die geschlechterspezifische Medizin Schritt für Schritt in Südtirol umzusetzen. Dazu gehören Fortbildungen für Ärztinnen und Pflegekräfte, neue Lehrinhalte in Ausbildungseinrichtungen und die Förderung gezielter Forschung. Angepasst werden sollen zudem die Betreuungspfade. Auch die Menschen in Südtirol sollen stärker eingebunden werden, etwa durch Veranstaltungen, Schulprojekte und Informationsangebote in den Gemeinden.

Mehr Informationen auf der Website: www.provinz.bz.it/genderspezifische-medizin

Neuwahlen beim Geologen-Beirat Südtirol

Der Geologenbeirat Südtirol startet mit neu gewählten Mitgliedern in seine vierte Amtsperiode. Das Gremium besteht aus sechs gewählten Mitgliedern, einem Vertreter der Geologenkammer Trentino–Südtirol sowie einem externen Vertreter des Amts für Geologie und Baustoffprüfung: Lucas Pagliarini (Präsident), Daniel Ungerank (Vizepräsident), Simone Lazzarini (Sekretär), Sonja Pircher, Gianluca Cotza, Giacomo Cantisani, Thomas Pinter (Geologenkammer) und Daniel Costantini (Amt für Geologie).

Als Fachgremium innerhalb der Geologenkammer Trentino–Südtirol vertritt der Beirat die Interessen der Geologinnen und Geologen in der Autonomen Provinz Bozen. Er berät die Landesverwaltung sowie weitere In-

stitutionen in allen geologischen Fachbereichen.

Der Beirat ist ein technisches Beratungsgremium, kein politisches Organ. Seine Aufgabe ist es, geologisches Fachwissen in Verwaltung, Planung und Gesetzgebung einzubringen und die Berufsgruppe gegenüber Behörden,

Institutionen und der Öffentlichkeit zu vertreten. Zudem fungiert er als Ansprechpartner für öffentliche Körperschaften, Verbände und Interessenvertretungen. Eine zentrale Aufgabe des Beirats ist die Sicherung der Qualität technischer Dienstleistungen und Gutachten. Dafür werden

themenspezifische Arbeitsgruppen eingerichtet, unter anderem in den Bereichen angewandte Geologie, Geotechnik, Umweltgeologie, Raumordnung und Naturgefahrenmanagement. Die enge Zusammenarbeit mit Ingenieuren, Architekten, Geometern, Forstwirten, Agronomen und anderen technischen Berufsgruppen ist dabei unerlässlich. In Abstimmung mit der regionalen Berufskammer der Geologen und dem Amt für Geologie und Baustoffprüfung organisiert der Beirat zudem die kontinuierliche Weiterbildung der Berufsgruppe.

GBS/red

SÜDTIROL

Roter Hahn Kochschule - So schmeckt der Frühling

Die Termine für das Frühjahr 2026 sind online und bieten kulinarische Erlebnisse rund um regionale Zutaten, bäuerliches Wissen und gemeinsames Genießen.

Unter Anleitung erfahrener Köche oder Bäuerinnen ein 4-Gänge-Menü aus Zutaten von Südtirols Bauernhöfen in geselliger Atmosphäre kreieren und dieses im Anschluss gemeinsam an der „tavolata“ samt passender Weinbegleitung genießen. Ob allein, zu zweit, mit Freunden oder im Team, dieses einzigartige Erlebnis in der Roter Hahn Kochschule verspricht unvergessliche Genussmomente.

Im Mittelpunkt der Frühlingsreihe stehen unterschiedliche ku-

linarische Schwerpunkte und Persönlichkeiten aus ganz Südtirol. Patrizia Karnutsch, Bäuerin des Schrenteweinhofs in Lana, bringt klassische Gerichte „Aus der guten alten Zeit“ modern interpretiert auf den Tisch. Helene Lanz vom Buschenschank Oberlegar in Terlan gibt Einblicke in überlieferte Familienrezepte ihrer Oma, während Bäuerin Sabina Waibl zu einer kulinarischen Reise durch die Wälder und Wiesen Südtirols einlädt. Chefkoch Thomas Ortler widmet sich dem Nose-to-tail Kochen und zeigt anhand eines Saiblings, wie alle Teile dieses edlen Süßwasserfisches raffiniert zubereitet werden können.

„Roter Hahn“ ist das Qualitätssiegel der Südtiroler Bauernhöfe und steht für kleine landwirtschaftliche Betriebe, die mit großem Ehrgeiz ihre am Hof erzeugten Rohstoffe in wahre Köstlichkeiten verwandeln. Hergestellt werden die über 800 verschiedenen Produkte von 83 Direktvermarktern.

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Ansitz Villa Raßlhof in Tramin (Wein) 335 7032585 Sandwiesen-Hof in Gargazon (Cider) 333 2528422

bara Prantl, Bäuerin am Leimgruberhof in St. Pauls, werden außerdem Gerichte rund um das Frühlingsgemüse Spargel sowie typische Gerichte aus der bäuerlichen Küche mit modernen Einflüssen zu “Bsunders guaten“ Geschmackserlebnissen.

Lebensmittel-Fachgeschäften sowie in den Pur-Südtirol-Genussmärkten erworben werden.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt Markus Holzer, Chefkoch im Jora Mountain Dining: Beim

Alle Mitgliedsbetriebe der Marke „Roter Hahn“ finden Sie in der neuen Broschüre „Qualitätsprodukte vom Bauern“ sowie unter www.roterhahn.it.

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Die bäuerlichen Produkte der Marke „Roter Hahn“ können direkt ab Hof, über den „Roter Hahn“-Onlineshop, landesweit in vielen

Kochevent „So schmecken Almen und Berge“ stellt er die Vielfalt und den unverwechselbaren Geschmack der alpinen Küche in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Südtirols wohl bekanntester Hobbyköchin Bar-

Die Kochevents finden im ehemaligen Buschenschank Föhrnerhof oberhalb von Bozen statt und beginnen jeweils um 16 Uhr bzw. 17:30 Uhr. Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie unter www. roterhahn.it.

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Broschüre kostenlos anfordern: Roter Hahn – Südtiroler Bauernbund Tel. 0471 999 325 | info@roterhahn.it

Alle Höfe sind mit ihren Produkten unter www.roterhahn.it abrufbar.

Für die Anmeldung erreichen Sie uns unter info@roterhahn-kochschule. it oder telefonisch unter 0471 999455.

Großes Sternsingentreffen

Zum großen Sternsingentreffen der Katholischen Jungschar Südtirols sind an die 500 Personen nach Bruneck gekommen, darunter über 360 Sternsinger:innen aus 46 Pfarreien. Das Sternsingentreffen findet alle zwei Jahre statt und ist ein Zeichen der Wertschätzung für alle Sternsinger:innen und Begleitpersonen, die in den vergangenen Wochen mit großem Engagement den Segen in die Häuser gebracht und Solidarität mit Menschen weltweit gezeigt haben. „Es freut uns sehr, dass so viele Menschen ihren Sternen bis nach Bruneck gefolgt sind. Wenn so viele Sternsinger:innen aus ganz Südtirol an einem Ort zusammenkommen, spürt man, wie viel Gemeinschaft, Freude und Hoffnung im Sternsingen steckt“, betont Yannik Mair, 2. Vorsitzender der Katholischen Jungschar Südtirols. Am Rathausplatz begrüßten die Vorsitzenden der Jungschar alle Anwesenden. Landesrat Philipp Achammer würdigte in seinen Grußworten den Einsatz der Sternsinger:innen und betonte die Bedeutung der Aktion Sternsingen. Anschließend zogen die Sternsinger:innen durch die Brunecker Innenstadt und feierten in der Pfarrkirche von Bruneck eine feierliche Messe mit

Bischof Ivo Muser, Bischofssekretär Michael Horrer und Dekan Josef Knapp. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Minichor Bruneck. Die Messe stand

ganz im Zeichen des Friedens, der sowohl das Jahresthema der Jungschar als auch eine zentrale Botschaft der Sternsinger:innen ist. Bischof Ivo Muser hob in sei-

Quellen: Andreas Moser

ner Predigt die Wichtigkeit des Sternsingens hervor: "Durch das Sternsingen wurde wieder eine Spur des Segens, des Gotteslobes und der Menschlichkeit durch unsere Diözese gelegt. Eine Spur des Glaubens, der Hoffnung und der Solidarität, die viele Menschen miteinander verbindet - bei uns und weltweit. Tausende Kinder und Jugendliche waren in Südtirol für die Aktion Sternsingen unterwegs. Ihnen allen sage ich ein großes Danke. Mein Dank gilt aber auch allen, die sie vorbereitet und begleitet haben. Danke an alle, die sie aufgenommen und die ihnen ihre Spende übergeben haben.“

SPENDENAKTION

Im Rahmen des Sternsingentreffens wurde auch eine Spendenaktion durchgeführt: Für jedes anwesende Sternsingen-Kind wurde an den Verein Elimupendo gespendet. Insgesamt kamen so 500 Euro zusammen mit denen zwei Waisenhäuser in Tansania unterstützt werden, dank der Spenden der Firmen GKN und Rieper. Nach der Messe klang das Sternsingentreffen bei Tee und Faschingskrapfen gemütlich aus.

pm/red

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Mehr als 360 Sternsinger:innen nahmen am Sternsingentreffen in Bruneck teil.
Gottesdienst mit Bischof Ivo Muser und dem Minichor Bruneck.

Von St. Georgen nach Pfalzen

In der Industriezone Bachla in Pfalzen wird eine neue Werkhalle errichtet, wo die Reha-Werkstatt und der Öko-Service der Bezirksgemeinschaft Pustertal Platz finden werden. Dafür hat die Bezirksgemeinschaft Pustertal im Dezember den Kaufvorvertrag unterzeichnet.

Schon seit einigen Jahren war der Zustand der Hallen, in welchen die Reha-Werkstatt und der ÖkoService untergebracht sind, sehr schlecht und den Anforderungen der beiden Betriebe nicht mehr angemessen. Zudem war der Mietvertrag für die Reha-Werkstatt vor fast zwei Jahren ausgelaufen und nicht erneuert worden. Seither ist die Reha-Werkstatt in einer alten benachbarten Industriehalle in St. Georgen untergebracht. Die Bezirksgemeinschaft ist seit Längerem auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für beide Werkstätten, um das Arbeiten dort besser gestalten zu können. Nachdem die Bezirksgemeinschaft beim Land um einen Investitionsbeitrag für den Kauf einer neuen Halle angesucht hat und von Seiten der Landesregie-

rung ein Beitrag in Höhe von 4,98 Millionen Euro genehmigt wurde, hat die Bezirksgemeinschaft nun mittels Markterhebung geeignete Räumlichkeiten gefunden. In der Industriezone Bachla in Pfalzen entsteht auf dem ehemaligen Fraktionsgrund neben dem Recyclinghof eine neue Gewerbehalle. Für den Kauf von zwei Stockwerken im neu zu errichtenden Gebäude wurde im Dezember der Kaufvorvertrag unterzeichnet. Die Fertigstellung des Neubaus und der Umzug in die neue Gewerbehalle ist für Ende 2027 geplant. Neben den beiden Diensten der Bezirksgemeinschaft sind in der Halle auch Räumlichkeiten für die Eigenverwaltung B.N.G. Pfalzen vorgesehen. Der Präsident der Bezirksgemeinschaft Pustertal, Robert Alexander Steger freut sich über den gelungenen Vertragsabschluss. „Wir bedanken uns beim Land, insbesondere bei der zuständigen Landesrätin Rosmarie Pamer für die genehmigte Finanzierung und bei der Gemeindeverwaltung Pfalzen für die Unterstützung des Projektes. Mit der neu zu errich-

REISCHACH

Swim Night 2025

Ein starkes Zeichen für Solidarität und soziales Engagement setzte die Swim Night des Vereins Illegal Multisport TEAM im CRON4 am 13. Dezember 2025.

Rund 100 motivierte Schwimmer:innen brachten 12 Stunden ununterbrochen, in acht Staffeln, Bewegung in das Becken und bewiesen Ausdauer, Teamgeist und Einsatzbereitschaft. Der Bürgermeister Bruno Wolf zeigte sich vom Engagement der Teilnehmenden sichtlich beeindruckt. Getragen wurde die Veranstaltung von zahlreichen Sponsoren, die den karitativen Gedanken der Swim Night unterstützten. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem

tenden Halle haben wir perfekte Voraussetzungen, um unsere Ideen und Wünsche bereits beim Bau des Gebäudes einfließen zu lassen. Wir bekommen somit maßgeschneiderte Räumlichkeiten, die bestens an die Bedürfnisse unserer Dienste angepasst sind. Auch der Standort in Pfalzen ist wegen der guten Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel und der schönen sonnigen Lage ideal“, betont Steger. Die Gemeindeverwaltung in Pfalzen zeigt sich ebenso sehr

erfreut über das Projekt. Bürgermeister Roland Tinkhauser und Vizebürgermeister Martin Seeber, welcher in der vergangenen Amtsperiode ebenso Vertreter im Ausschuss der Bezirksgemeinschaft war, sind sich einig: „Die Reha-Werkstatt und der Öko-Service sind zwei sehr wichtige soziale Einrichtungen im Pustertal und wir freuen uns, dass beide Dienste in Zukunft in unserer Gemeinde Heimat finden werden“.

bzg/red

Waisenhaus „Gli angeli della Speranza“ des Instituts der Missionarinnen der Heiligen Herzen Jesu und Mariä in Singida (Tansania)

zugute. Geplant ist unter anderem der Bau einer Sportanlage, die den Kindern regelmäßige körperliche Betätigung zur Förderung der

Gesundheit ermöglicht. Darüber hinaus wird ein botanischer Kräutergarten angelegt, der zur Selbstversorgung des Waisenhauses beiträgt und langfristig Unabhängigkeit schafft. Die Umsetzung wird von Martha Treibenreif aus Meran begleitet und betreut. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzte der Hauptsponsor der Veranstaltung, die Stiftung Mediolanum, indem sie sämtliche im Rahmen der Swim Night gesammelten Spenden verdoppelte. Außerdem wurde das Projekt von der Organisation CSI (Centro Sportivo Italiano) unterstützt.

pm/red

Rendering der neu zu errichtenden Werkhalle in Pfalzen.

Achtung: Zufahrtsbeschränkungen während der Olympischen Winterspiele

Während des gesamten Wettkampfzeitraums gilt im Zufahrtsbereich zum Antholzertal eine außerordentliche Verkehrsregelung.

DREI ZEITLICHE BEGRENZTE VERKEHRSZONEN

Das Olympia-Verkehrskonzept sieht drei Zonen vor: Zone 0 (rot) ist das Gebiet rund ums Biathlonzentrum, Zone 1 (violett) umfasst die Gebiete Antholz Mittertal bis Antholz Obertal und Zone 2 (gelb) gilt für die Zone Niederrasen bis Antholz Mittertal. Für die Zufahrt zu jeder Zone ist ein so genannter "Car Pass" (Autopass) erforderlich. Dieser muss physisch abgeholt werden. Dabei erhält man einen

Aufkleber, der an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs angebracht werden muss.

Die Zufahrtsbeschränkungen zur roten Zone (Biathlonzentrum, Antholzer See) sind seit dem 7. Jänner aktiv. Hier gelten, im Vergleich zur violetten und gelben Zone, zusätzliche Sicherheitsbedingungen.

Die violette Zone ist an den Wettkampftagen von 8 bis 19 Uhr mit der nötigen Plakette zugänglich. In der gelben Zone gilt die zeitliche Verkehrseinschränkung von 8 bis 14 Uhr. Für Zone 1 und Zone 2 gilt: Beim Verlassen einer Zone ist kein Car Pass erforderlich, auch muss er für Fahrten innerhalb derselben Zone nicht vorgezeigt werden. „Es handelt sich um ver-

schiedene Arten von Pässen, die für die lokale Bevölkerung, Unternehmen, Pendler:innen sowie Gäste erstellt wurden, um den vom olympischen Protokoll vorgeschriebenen Verkehrseinschränkungen nachzukommen“, betont der Bürgermeister von RasenAntholz, Thomas Schuster. „Am Eingang des Antholzertals wird eine Ausgabestelle eingerichtet, wo Tageskarten bei Bedarf direkt vor Ort abgeholt werden können.“

ZUFAHRT FÜR ZUSCHAUER:INNEN

Zuschauer:innen, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, müssen einen Auto Pass vorweisen. Diesen erhält man, indem man bei der Ausgabestelle am Kreis-

verkehr in Rasen die gültige Eintrittskarte vorlegt. Es wird allerdings empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Die Anreise kann dabei bis zum Bahnhof Olang erfolgen, dort stehen kostenlose Shuttlebusse zum Stadion bereit.

ÖFFENTLICHE MOBILITÄT

In der Zeit der Wettkämpfe verkehrt die Buslinie 431 zu den regulären Zeiten, Endstation ist in dieser Phase die Haltestelle“Wildgall“. Die Shuttlebusse A, B und C nach Antholz Mittertal sind für alle Fahrgäste kostenlos.

tl/ck/red

NIEDERDORF

Große Ehre für den ASV Niederdorf

Eine besondere Auszeichnung erhielt die Sektion Yoseikan Budo des ASV Niederdorf am 22. Dezember 2025: Im Rahmen einer feierlichen Ehrung durch die Gemeindeverwaltung von Niederdorf wurde der Sektion der Preis „Cultura Socialis 2025“ verliehen. Begründet wurde die Preisverleihung mit der vorbildlichen und kontinuierlichen Jugendarbeit, die seit dem Jahr 1993 ununterbrochen geleistet wird. Neben der nachhaltigen Nachwuchsarbeit konnte die Sektion im sportlichen Bereich auch nationale und internationale Erfolge verzeichnen. In der Laudatio des Vizebürgermeisters Robert Burger, würdigte dieser die umfassende Arbeit der Sektion im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich. Ebenso wurde der verantwortungsvolle Umgang mit der von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Infrastruktur sowie die engagierte Führung der Sektion hervorgeho-

Vizebürgermeister Burger Robert, ASV Präsident Egarter Karl, Sektionsleiterin Niederkofler Verena, Technischer Leiter Oberhammer Anton, das Team: Patzleiner Lukas, Niederkofler Bastian, Raci Blerta und Bürgermeister Dr. Wisthaler Günther (v.l.). Im Bild fehlen Teammitglieder Sinner Jasmin und Durnwalder Simon.

ben. Die Sektion Yoseikan Budo wurde dabei als Aushängeschild der Vereinstätigkeit in Niederdorf und darüber hinaus bezeichnet. Besonders betont wurden der Einsatz, die Leidenschaft und das Herzblut der Sektionsleiterin Verena Niederkofler, die gemeinsam mit ihrem Team seit

vielen Jahren Großartiges leistet. Namentlich erwähnt wurde auch Anton Oberhammer, der seit langem als Hauptverantwortlicher für die technische Arbeit im Yoseikan Budo tätig ist und maßgeblich zum sportlichen Erfolg beiträgt. Sektionsleiterin Verena Niederkofler bedankte sich bei

Quelle: ASV Niederdorf

der Gemeindeverwaltung für das entgegengebrachte Vertrauen, das in dieser Auszeichnung seinen Ausdruck findet. Sie betonte, dass die Sektion vor allem durch Beständigkeit, Ausdauer und den langen Atem der Verantwortlichen geprägt sei.

Ein zentrales Anliegen der Sektion sei die Bedeutung des Sports für Kinder und Jugendliche. Durch das Training sollen sie ein gutes Körpergefühl entwickeln, ihre Stärken und Schwächen kennenlernen und lernen, den eigenen Körper wertzuschätzen. Ebenso wichtig sei das Annehmen der eigenen Schwächen sowie das Gefühl, im Verein angenommen und unterstützt zu werden. Die Auszeichnung ist mit einer kleinen Spende zugunsten der Sektion dotiert.

pm/red

Für ein lebenswertes Abtei

Christian Pedevilla ist seit Mai letzten Jahres der neu gewählte Bürgermeister der Gemeinde Abtei. Neben seinem politischen Amt ist der 53-Jährige als Jurist tätig.

Herr Bürgermeister Pedevilla, was hat Sie bewogen, sich für das Amt zur Verfügung zu stellen?

Christian Pedevilla: In der letzten Verwaltungsperiode war ich Referent und für die halbe Amtszeit auch Vize-Bürgermeister unter Iaco Frenademetz. Nachdem dieser nicht mehr kandidierte, stellte ich mich der Wahl.

Was konnten Sie in der Zwischenzeit umsetzen?

In der letzten Periode wurden bereits mehrere Projekte begonnen wie der Bau eines Gehsteigs zwischen den Fraktionen Stern und St. Kassian, es sind im Frühjahr nur noch einige Adaptierungen vorzunehmen. Im Juni 2024 wurde die Sanierung der Grundschule Stern in Angriff genommen, welche letzten September abgeschlossen und über PNRR-Förderung des Nationalen Plans für Wiederaufbau und Resilienz unterstützt wurde. Ebenso in Stern vollzog

sich der Abbruch und Wiederaufbau des Gebäudes, in dem innerhalb dieses Jahres ein Kindergarten, eine Kita sowie eine Mensa und Turnhalle für die Grundschule entstehen werden, genauso unterstützt durch PNRR-Gelder. In St. Leonhard entstand ein schöner Dorfplatz, es fehlen nur noch einige kleinere Arbeiten. Den Platz schmückt eine Skulptur des Künstlers Lois Anvidalfarei und ein Brunnen aus Granit und eine bronzene Tafel; der Platz ist nach Merch Dapunt (1923-1944) benannt, er widersetzte sich aus religiösen Gründen dem Nazi-Regime und wurde in Schlanders hingerichtet.

Was ist in an größeren Projekten geplant?

Die Provinz Bozen hat mit Olympia-Geldern die Straße zum Valparola-Pass saniert. Im Zuge dessen wurde eine Trinkwasserleitung nach St. Kassian verlegt. Da die Quelle in Buchenstein liegt, bedarf es

Als Bürgermeister ist es mir ein großes Anliegen, Initiativen zur Bewahrung unserer Traditionen und Identität zu stärken.

noch der Wasserkonzession der Provinz Venetien bzw. des Baues eines letzten Teilstücks. Im Frühjahr beginnen wir mit der Sanierung und Vergrößerung des Vereinshauses in St. Leonhard, wo unsere Vereine neue Räume erhalten werden; hinzu kommt auch eine Mensa für die Grundschule sowie für Veranstaltungen. Ein großes Vorhaben steht mit dem Bau eines Schulzentrums für die Mittel- und Oberschule in Stern an, wo auch eine Musikschule für das Gadertal untergebracht werden wird; 2026 werden wir mit der Planung beginnen und voraussichtlich 2027 mit dem Bau. Letzten Herbst wurde der Zivilschutzplan genehmigt und wir bemühen uns aktuell um Schulungen im Bereich Zivilschutz. Für die Feuerwehren St. Leonhard und St. Kassian ist jeweils der Kauf eines Tanklöschfahrzeugs geplant. Laufende, kleinere Arbeiten an Straßen, Wegen und Trink- und Schmutzwasserleitungen sind ohnehin an der Tagesordnung.

Quelle: privat

Das Gadertal ist verkehrsmäßig stark belastet. Gibt es Konzepte?

Bei den Talstationen der großen Liftanlagen werden wir in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Eigentürmern versuchen, die Verkehrsregelung zu verbessern bzw. möglicherweise zusätzliche Kreisverkehre oder Tiefgaragen zu erstellen. Für eine Steuerung des Verkehrs auf den ValparolaPass, der auch die Gebiete von Buchenstein und Cortina umfasst, möchten wir ein gemeinsames Konzept entwickeln.

Welche längerfristigen Vorhaben sind geplant?

Dem Hallenbad beim Schulzentrum in Stern, das mittlerweile ein halbes Jahrhundert alt ist, steht 2027 ein Abriss bevor. Wir sammeln Ideen, ob es als solches wieder errichtet werden soll oder ob ein größeres Erlebnisbad beim Fußballplatz bevorzugt wird, wo sowieso die Umkleidekabinen saniert werden müssen. Weiters sind wir bemüht, einen Radweg ab St. Lorenzen bis Corvara zu verwirklichen, auch im Sinne eines nachhaltigen Tourismus.

Der Tourismus ist ein wichtiges Standbein der Gemeinde … Ja, er ist eine wichtige Säule, wovon ein Großteil der Bevölkerung profitiert. Bei einer Einwohnerzahl von rund 3.500 beherbergen wir zur Hochsaison über 30.000 Menschen, was der Verwaltung einer Kleinstadt gleichkommt mit sämtlichen Aufwendungen für Verkehr, Müll, Trinkund Abwasser usw. Eine vermehrte Herausforderung für die Betriebe ist auch, genügend Personal sowie deren Unterkünfte zu finden. Wir sind touristisch sicher im Grenzbereich angelangt, weshalb es jetzt gilt, dass bestehende Infrastrukturen erhalten bzw. nur erneuert werden und weitere Verbauungen zu vermeiden. Schließlich sind unsere einmalige Natur und Landschaft unser höchstes Gut.

Welche Projekte liegen

Ihnen besonders am Herzen?

Ja, und zwar leistbares Wohnen zu ermöglichen, damit junge Leute und Familien bei uns Ihre Zukunft planen können. Es sollen neue Wohnbauzonen in Stern und St Leonhard ausgewiesen werden, welche teilweise mit Preisbindung vorgesehen sind.

Die Ladiner sind sehr bemüht, ihre Sprache und Kultur zu bewahren ...

Als Bürgermeister ist es mir ein großes Anliegen, Initiativen zur Bewahrung unserer Traditionen und Identität zu stärken. Die rund 80 ehrenamtlichen Vereine und Verbände in der Gemeinde Abtei leisten hier Hervorragendes, sei es in kultureller, sozialer und sportlicher Hinsicht. Unsere Sprache und Kultur sind der Grundstein des gesellschaftlichen Zusammenhaltes für uns Ladiner und für unsere Zukunft.

Neue Infrastruktur für die Innerkofler Hütte

Die Innerkofler Hütte bei den Drei Zinnen wird mit mehreren strategischen Infrastrukturen ausgestattet, dafür hat die Landesregierung grünes Licht gegeben. Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi hatte die technischen Eigenschaften und überschlägige Kosten für das Vorhaben vorgelegt.

Das Land erachtet es als sinnvoll, die Planung und Ausführung der Arbeiten einheitlich vorzunehmen und sämtliche Eingriffe entlang einer einzigen Trasse zu bündeln. Dadurch können Kosten und Bauzeiten verringert sowie Erdarbeiten und Eingriffe in das Gebiet auf ein Minimum beschränkt werden. Für die Zusammenarbeit wird eine eigene Vereinbarung zwischen dem Land, der Edyna GmbH, der Gemeinde Sexten und dem italienischen Alpenverein "Club Alpino Italiano - Sektion Padua" abgeschlossen, die die Landesregierung ebenfalls genehmigt hat. Neben einer neuen Abwasserleitung sollen gleichzeitig auch die

Die Innerkofler-Hütte soll eine neue Abwasserleitung, eine neue Stromleitung und eine Glasfaseranbindung bekommen.

Infrastrukturen für das Stromnetz und die Glasfaseranbindung verlegt werden. Bevorzugt wird eine Trasse, auf der fast ausschließlich mit herkömmlichen Baggern gearbeitet werden kann. Außerdem soll der Wanderweg,

der die Talstation mit der Innerkofler-Hütte verbindet, während der Arbeiten möglichst offenbleiben. Die Gesamtlänge der Infrastrukturen beträgt rund 4,8 Kilometer. Insgesamt wird das Land voraussichtlich 3,957 Millionen Euro investieren. „Mit diesem Eingriff wollen wir moderne, sichere und nachhaltige Grunddienste in einem der ikonischsten Naturräume der Dolomiten gewährleisten“, sagt Bianchi. „Die koordinierte Umsetzung der Arbeiten entlang einer einzigen Trasse ermöglicht es, die Umweltbelastung zu verringern, Ressourcen zu optimieren und die Funktionalität der Hütte deutlich zu verbessern...“

red/san

PUSTERTAL

Abwasserkonsortium Pus -

tertal Präsident

bestätigt

Die Vertreter:innen der 28 Gemeinden des Abwasserkonsortiums Pustertal haben am 21. November 2025 Daniel Schönhuber als Präsidenten der Konsortialversammlung bestätigt. Thomas Schuster, der Bürgermeister von Rasen-Antholz, wurde zum Vizepräsidenten gewählt.

Das Abwasserkonsortium ist das Paradebeispiel einer erfolgreichen übergemeindlichen Zusammenarbeit. 28 Gemeinden gehören dem Konsortium an, das Eigentümer der fünf Kläranlagen in Innichen, Welsberg, Mühlbach, St. Lorenzen und Abtei und der 130 Kilometer an Kanalnetz ist. Geführt werden

diese von der ARA Pustertal, deren Geschäftsführer Konrad Engl und deren Präsident Norbert Alois Kosta ist.

Die Führungskosten für die Kläranlagen und Hauptsammler, die sich 2026 auf rund acht Millionen Euro belaufen, werden auf die einzelnen Mitgliedsgemeinden im Verhältnis zur verkauften Trinkwassermenge aufgeteilt. Für den Abwasserdienst zahlen die Gemeinden 8 Cent für die Instandhaltung des Kanalnetzes und 75 Cent für die Abwasserreinigung, jeweils berechnet auf die verkauften m³ an Trinkwasser.

pm/red

REISCHACH

Europa vor Ort

Im Rahmen von Informationsveranstaltungen, die die EU für die Bürger:innen greifbar machen soll, berichteten EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann und Europalandesrätin Magdalena Amhof über europapolitische Entwicklungen, EU-Finanzierungsmöglichkeiten, lokale Projekte und Initiativen in Reischach. Organisator sind die SVP-Ortsgruppen. Den Auftakt machte die Ortsgruppe Reischach: Sie lud jüngst zu einer Bürgerversammlung im Vereinshaus. Nach den Grußworten von Bürgermeister Bruno Wolf, Stadtrat Daniel Schönhuber und Gemeinderat Rudi Rastner berichtete Herbert Dorfmann über die derzeit brennendsten Themen im Europäischen Parlament. Unter anderem ging er auf laufende Maßnahmen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der EU und gegen die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen ein, auf Entwicklungen in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik sowie auf den

neuen Migrations- und Asylpakt. Magdalena Amhof spannte den Bogen von der Kohäsionspolitik der EU über die Strukturfonds und Programme in Südtirol bis hin zu konkreten Projekten, die auf Gemeindeebene in Südtirol umgesetzt worden sind. Unter anderem stellte sie das Projekt „Europa fängt in der Gemeinde an“ vor, wonach jede Gemeinde einen oder eine Europabeauftragte ernennen kann, die die Themen der Europäischen Union verstärkt in ihre Gemeinden tragen und damit mehr Bewusstsein für die EU schaffen. Dazu werden sie von einem dafür eingerichteten Netzwerk unterstützt und können auf eine Vielzahl an Ressourcen zurückgreifen.

pm/red

Norbert Alois Kosta, Daniel Schönhuber, Konrad Engl, Thomas Schuster (v.l.).
Quelle: ARA

Neuer

Bezirksausschuss gewählt

Minderjährige im Prozess..

...auch ihre Stimme zählt!

In Italien haben minderjährige Personen im Prozess ein Recht auf Anhörung, insbesondere in Familienstreitigkeiten. Die italienische Gesetzgebung sieht vor, dass Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in der Regel angehört werden, um ihre Meinung und Interessen zu vertreten (Art. 336-bis ZGB).

Am 9. Dezember präsentierte, der im Amt bestätigte Robert Alexander Steger, im Ratssaal der Stadtgemeinde Bruneck den Anwesenden seinen Vorschlag für die Besetzung des neuen Bezirksausschusses. Mit 35 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen wurde sein Vorschlag angenommen.

Im Bezirksausschuss für die Amtsperiode 2025-2030 sitzen neben Margherita Schöllberger für den Unterbezirk Unteres Pustertal, Robert Alexander Steger für das Tauferer-Ahrntal, Roland Griessmair für die Stadtgemeinde Bruneck und Friedrich Mittermair für das Obere Pustertal – die alle samt auch in der vergangenen Amtsperiode schon im Ausschuss waren - auch drei neue

Gesichter: Maria Pia Pizzolli für Bruneck, Maria Plankensteiner für das Tauferer-Ahrntal und Giorgio Costabiei für das Gadertal. Fünf Mitglieder des Ausschusses gehören der deutschen, ein Vertreter der ladinischen und eine Vertreterin der italienischen Sprachgruppe an. Die Unterbezirke, welche zwei Vertretungen im Ausschuss haben, rotieren und sind für diese Amtsperiode Bruneck und das Tauferer-Ahrntal. Im Anschluss an die Bezirksratssitzung hat der Präsident auch gleich die Ernennung seines Stellvertreters vorgenommen: Die Aufgabe des Vizepräsidenten übernimmt Giorgio Costabiei.

bzg/red

Lukas, 13 Jahre und Emma, 15 Jahre, leben mit ihren Eltern in einem Dorf in der Nähe von Bruneck. Die Eltern haben entschieden, getrennte Wege zu gehen. Über die Unterbringung und das Besuchsrecht der Kinder können sie sich nicht einigen, deshalb ziehen sie vor Gericht.

In diesem konkreten Fall werden auch die Kinder angehört. Sie können ihre eigene Meinung äußern und auch sagen, was sie selber möchten. Und das ist ganz wichtig!

Die Anhörung erfolgt in geschützten Räumen und kann auf Video aufgezeichnet werden, um die Wiederholung von traumatischen Erfahrungen zu vermeiden. Minderjährige können auch von Psychologen oder anderen Experten unterstützt werden.

Die italienische Gesetzgebung bietet einen umfassenden Schutz für Minderjährige im Prozess. Durch das Recht auf Anhörung und die verschiedenen Schutzmaßnahmen wird sichergestellt, dass die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen gewahrt werden.

Der neue Bezirksausschuss mit Maria Plankensteiner, Maria Pia Pizzolli, Roland Griessmair, Robert Alexander Steger, Margherita Schöllberger, Friedrich Mittermair und Giorgio Costabiei (v.l.).
Quelle: bzg

MÜHLBACH / GAIS

Das Rätsel der Schalensteine

Mario Clara aus Campill hat Hunderte von Schalensteinen dokumentiert und besitzt darüber die größte Datenbank Südtirols.

Schalensteine sind auf nahezu allen Kontinenten zu finden. Deren Bedeutung hat die Wissenschaft aber bis heute nicht enträtselt, eine eindeutige Erklärung gibt es nicht. Vermutet werden rituelle und religiöse Funktionen wie Opferaltäre, Becken für Flüssigkeitsopfer (Wasser, Blut, Milch) oder Behälter für tierisches Fett das als Lichtquelle angezündet wurde. Andere Hypothesen sehen in ihnen Darstellungen von Sternbildern, Landkarten sowie Wegoder Grenzmarkierungen. Mario Clara führt uns ein in diese mystisch behafteten Steinzeichen.

Wie entstand Ihr

Interesse für die Schalensteine? Im August 2019 war ich zufällig im Mühlbacher Talile bei Gais unterwegs und stieß

oberhalb der Winterstaller Alm auf einen großen Stein mit über 200 Einwölbungen. Er liegt im Zentrum einer kreisförmigen Trockenmauer. Dieser bearbeitete Stein auf 2.100 m hat mich fasziniert, es war die Initialzündung, mich fundiert mit Schalensteinen zu befassen. Landesweit sind Schalensteine bekannt, also begab ich mich auf die Suche nach weiteren Objekten und begann sie zu fotografieren, 3D-Aufnahmen zu erstellen und mit GPSKoordinaten festzuhalten.

Wie kann man Schalensteine einordnen?

Das Alter von Schalensteinen lässt sich kaum ermitteln, außer sie liegen im Umkreis von archäologischen Funden wie z. B. bei Sotciastel in Abtei, wo man eine befes-

Schalenstein bei der Winterstaller Alm im Mühlbacher Talile; zur besseren Sichtbarkeit sind die Schälchen mit Kreide umkreist.

tigte Siedlung aus der Bronzezeit entdeckte. Einordnen kann man Schalensteine jedoch aufgrund ihres Aussehens: es gibt mit Steinen oder mit Metallen bearbeitete Einbuchtungen. Mit Stein bearbeitete Schalen haben symmetrische, abgerundete Ränder im Vergleich zu geraden, mit Metall gehauenen und unsymmetrischen Kanten; auch sind diese Einbuchtungen meist tiefer. Die mit Steinwerkzeug gefertigten Schälchen zeugen von Praktiken uralter Epochen und können Tausende Jahe alt sein. Später in christlicher Zeit wurden mitunter Schälchenritzungen mit Kreuzen versehen, um die frühere heidnische Verehrung des Ortes zu verdrängen oder in einen christlichen Sinn umzulenken. Im Bereich von Almen finden wir auch Steine versehen mit Löchern jüngeren

Quelle: Mario Clara

Datums zum Befestigen der Sense, um diese zu dengeln. Interessant ist aber, dass wir Schalensteine auf der ganzen Welt vorfinden, deren Aussehen sich jedoch kaum unterscheidet.

Nicht verwechseln dürfen wir indes Zeichen auf Steinen, die aufgrund eines mineralischen oder metereologischen Einflusses sowie durch Wasserdruck oder Gletscherschliff entstanden sind. Besonders im Ahrntal gibt es viele Steine mit Einbuchtungen, die Schalensteinen ähneln, welche sich jedoch auf natürliche Weise gebildet haben. Damit befasse ich mich aber nicht, sondern nur mit Werken aus Menschenhand.

Wo im Pustertal finden wir vorrangig Schalensteine?

Reich an Schalensteinen und Steinsymbolen ist das Gsieser Tal, weiters finden wir sie in Pfalzen, Terenten, St. Lorenzen und in der Umgebung von Bruneck. Auf Dolomitgestein sind sie kaum vorhanden, was auf die Härte des Materials zurückzuführen sein mag; bei Außergsell in Sexten ist ein seltenes Beispiel davon. Ebenso selten findet man sie auf Granit oder Gneis wie im Ursprungtal oder bei den Koflerseen in Rein. Schalensteine trifft man oft in der Nähe von Jöchern an, bei Almen, Hochweiden, Bergseen und Bächen.

Welche Art von Stein wurde hauptsächlich bearbeitet? In Südtirol finden wir menschliche Bearbeitungen sehr oft auf Quarzphyllit, ein metamorphes, feinkristallines Gestein, das relativ leicht zu behandeln ist. Die Farbe variiert von Dunkelgrau bis Grauschwarz oder Grünlichgrau.

Was bedeuten Schalensteine für Sie?

Wissenschaftlich sind Sinn und Zweck von Schalensteinen nicht belegt. Für Menschen, die sie geschaffen haben, hatten sie mit Sicherheit eine große Bedeutung,

denn sonst käme niemand auf die Idee, diese mühsame, kraft- und zeitraubende Arbeit auf sich zu nehmen. Diese archaischen Zeichen und Symbole zu finden ist für mich faszinierend. Vielleicht gerade deshalb, weil sie so geheimnisvoll und rätselhaft sind. Sie sind Juwelen in einem universalen Freilichtmuseum.

Warum haben Sie so viele dokumentiert? Es scheint mir wichtig, diese archaischen Spuren der Menschheit für die Nachwelt festzuhalten. Meine Kinder ermunterten mich, meine Funde in einem Buch den Interessierten näherzubringen. Darin sind rund 80 Fundorte in Südtirol erklärt. Es ist in italienischer Sprache geschrieben und trägt den ladinischen Titel „Monumënc de pera“. Einen weit größeren Teil von etwa 500 Fundorten von Schalensteinen habe ich online in eine Datenbank gestellt, abrufbar unter www.archeologya.it sowie auf Instagram unter @archeologya, wo ich laufend meine Neuentdeckungen eintrage und katalogisiere.

Neben Schalensteine dokumentiere ich auch historische Grenzsteine, Menhire, Saurierspuren oder Steine mit eingemeißelten kultischen Symbolen. Ebenso Seelensteine über archaischen Gräbern, mit einem Loch versehen, wodurch die Seele der Verstorbenen in die Freiheit strömen könne, weiters Rutschsteine zur Erlangung von Fruchtbarkeit oder Schliefsteine zur Entledigung von Sünden. Ich denke, die Datenbank ist die bisher größte und umfassendste Sammlung in Südtirol, in der diese archäologischen Einmaligkeiten online festgehalten sind. Und ich danke allen, die mich auf noch nicht dokumentierte Schalensteine aufmerksam machen.

RASEN-ANTHOLZ

Archäologische Sondierungen am Galgenbichl

Im Vorfeld der Bauarbeiten zweier Einfahrten nach Antholz und Olang nimmt das Landesamt für Archäologie am Galgenbichl archäologische Sondierungen vor.

Bergseitig als auch talseitig der heutigen Straße konnten Mauerreste nachgewiesen werden. Diese sind aufgrund der steilen Hanglage nicht mehr in ihrer ursprünglichen Fundlage, sondern zum Teil abgerutscht. Die Funktion der Mauern ist bisher unbekannt, es kann sich sowohl um Hausreste als auch um Terrassierungsmauern handeln.

Am Galgenbichl in Antholz wurden Mauerreste und Bruchstücke eisenzeitlicher Keramikgefäße gefunden.

Viel Arbeit – viel Spaß

Die Mariner-Bühne Bruneck führt das Stück „Der 75. Geburtstag“ auf. Das Ensemble hat dafür viel Vorarbeit geleistet – und verspricht dafür jede Menge Spaß. Für Andrea Willeit aus Stegen, die eine der Hauptrollen spielt, ist das Stück eine Mischung aus turbulenten Szenen, viel Humor und einem unerwarteten Clou am Ende des ganzen Tohuwabohu. „Wir selbst mussten bei den Proben sehr oft lachen“, erzählt sie. „Regisseur Toni Taschler hat es geschafft, jede Menge Komik aus dem Stück heraus zu holen. Er hat uns als Ensemble gefordert und viele gute Ideen eingebracht.“ Dass der erfahrene Theatermacher Toni Taschler nun endlich auch ein Stück für die MarinerBühne inszeniert, war höchste Zeit. Der Tausendsassa war zuvor schon für die Vereinigten Bühnen Bozen, die Südtiroler Operettenspiele oder auch im UFO Bruneck am Werk, ehe er jetzt für die Mariner-Bühne ein Stück in Szene setzt, das dem Chaos und den zwischenmenschlichen Spannungen einer typischen Familienfeier folgt.

Das Ensemble musste sich dafür ordentlich ins Zeug legen.

Andrea willeit, die eine der Hauptrollen spielt.

„Mitte Oktober trafen wir uns zur Leseprobe“, erzählt Andrea Willeit. „Kurz nach Allerheiligen starteten die ordentlichen Proben, von denen bis zur Premiere am 23. Jänner nicht weniger als 36 Stück absolviert wurden.“ Für eine Hauptrolle, wie sie Andrea Willeit spielt, mussten gut und gerne mehr als 100 Stunden Zeit zur Vorbereitung investiert wer-

Geborgen wurden zudem vereinzelte Bruchstücke eisenzeitlicher Keramikgefäße. Aufgrund der gewonnenen Befunde werden nun im Vorfeld der Bauarbeiten systematische archäologische Ausgrabungen durchgeführt, um den noch vorhandenen archäologischen Bestand freilegen und dokumentieren zu können.

Der Galgenbichl im Gemeindegebiet Rasen-Antholz ist ein bekannter archäologischer Fundplatz: Bereits bei der Verbreiterung der Straße in den 1930er-Jahren wurden dort ar-

chäologische Funde geborgen, davon berichtete der Brixner Heimatforscher Adrian Egger. Das Landesamt für Archäologie hatte bereits anlässlich des Baus eines Gehsteiges in den Jahren 1995/96 und beim Neubau der Brücke über den Antholzerbach 2006 archäologische Grabungen durchgeführt.

Diese haben belegt, dass die südseitigen Abhänge des Galgenbichls in der älteren Eisenzeit (7. bis 6. Jahrhundert v. Chr.) besiedelt waren.

lpa/red

Der 75. Geburtstag von der Mariner-Bühne in Szene gesetzt.

den – vom Lernen des Textes über das Einüben der Szenen bis hin zum Feinschliff des Stücks vor der Premiere. Für's Theater brauchen Schauspieler:innen also jede Menge Fleiß, Einsatz und Disziplin. Andrea Willeit, die seit nunmehr 30 Jahren auf Bühnen im Pustertal steht, lohnt sich die viele Arbeit aber allemal. Mit Freude blickt sie

auf die Vorführungen von „Der 75. Geburtstag“, die mit der Premiere am 23. Jänner im Stadttheater von Bruneck beginnen. Insgesamt zehn Aufführungen gibt die Mariner-Bühne zum Besten, die genauen Termine gibt’s auf Facebook unter dem Nutzerprofil „Mariner Bühne Bruneck“.

my.summer 2026

Der Jugenddienst Bruneck organisiert in Zusammenarbeit mit fünf Pustertaler Gemeinden im Sommer 2026 Erlebniswochen für Kinder und Jugendliche.

Sommer - eine Zeit zum Erleben, Lachen und Genießen. Der Jugenddienst Bruneck organisiert im bevorstehenden Sommer mit den Gemeinden Bruneck, Olang, Percha, Pfalzen und Terenten sowie mit Unterstützung der Familienagentur des Landes ein abwechslungsreiches Sommerprogramm. Von Erlebniswochen, der Almwoche bis hin zu Tagesfahrten, Reisen und verschiedenen Veranstaltungen - für jeden ist etwas dabei.

ERLEBNISWOCHEN

Vom 22. Juni bis 14. August finden in Olang, Percha, Pfalzen, Reischach, St. Georgen, Stegen und Terenten verschiedene Erlebniswochen für Kinder und Jugendliche statt. Die Natur erforschen, der Kreativität freien Lauf lassen, tanzen, zaubern und musizieren - jeden Tag warten abwechslungsreiche Erlebnisse. Wöchentliche Schwerpunkte sowie pädagogisch ausgebildetes Personal begleitet die TeilnehmerInnen durch den Sommer. Des Weiteren wird großer Wert auf kleine Gruppengrößen, die altersspezifische Ausrichtung des

Programms sowie die familienfreundliche Preisgestaltung und kindgerechte Verpflegung gelegt. Das Angebot richtet sich in der ersten Altersgruppe an Kinder von 3-5 Jahren, in der zweiten Gruppe an Kinder von 6-8 Jahren, in der dritten Gruppe an Kinder und Jugendliche von 9-12 Jahren und in der vierten Gruppe an Jugendliche von 11-15 Jahren.

ALMWOCHE

„summer.vibes“ nennt sich die heurige Almwoche für Jungs und Mädchen zwischen 11 und 15 Jahren. Sie führt vom 24. bis zum 28. August nach Aschbach bei Algund. Ein abwechslungsreiches Programm garantiert viele tolle Erfahrungen. Angefangen bei den Ausflügen und beim Schwimmen, bis hin zu gemütlichen Abenden in atemberaubender Landschaft.

PROJEKT YO.YO

Viele wertvolle Erfahrungen und tolle Erlebnisse warten auf alle interessierten Jugendlichen von 13 bis 16 Jahren. Das Projekt yo.yo bietet die Möglichkeit, für einige Stunden pro Woche in öffentli-

chen Einrichtungen durch freiwilliges Engagement mitzuhelfen und dabei Punkte zu sammeln, die anschließend in Gutscheine umgetauscht werden können. Für andere da sein und viel zurückerhalten - wie ein Yoyo. Anmeldungen für das Projekt yo.yo sind ab 1. April möglich.

TAGESFAHRTEN & REISEN

Neben den Erlebniswochen und der Almwoche werden auch einige Reisen und Tagesfahrten organisiert. Die Erste führt am 08. August zum Paintballspiel nach Missian. Zudem steht am 17. Oktober eine Fahrt nach Gardaland am Programm. Vom 30. Mai bis 2. Juni wartet der städte.trip nach Hamburg auf alle ab 15 Jahren.

JOBS & PRAKTIKA

Für alle, die auf der Suche nach einem Praktikum oder Job sind, bietet der Jugenddienst einerseits intern Möglichkeiten an und andererseits werden in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsvermittlungszentrum Bruneck zwei kostenlose Beratungstermine am 3. März und am 1. April organi-

siert, bei denen sich Interessierte über Sommerjobs und -praktika informieren können. Sie finden jeweils von 15.30 bis 16.30 Uhr im Jugenddienst statt.

VERANSTALTUNGEN

Verschiedene Veranstaltungen runden das Sommerprogramm 2026 ab. Angefangen bei der see. messe mit Konzert am 22. Mai beim Issinger Weiher, dem fahrrad.konzert am 17. Juli in OIang, bis hin zu der Veranstaltung einmal.um.die.welt am 31. Juli in Percha und dem weg.voller.wunder am 19. September in Niederrasen.

ANMELDUNGEN

Anmeldungen für die Erlebniswochen, Tagesfahrten & Reisen sind ab 3. Februar ab 8 Uhr [Erlebniswochen Reischach, St. Georgen, Stegen und für die Almwoche/ Tagesfahrten/Reisen] und ab 9 Uhr [Erlebniswochen Olang, Percha, Pfalzen und Terenten] unter www.vollleben.it möglich.

Informationen gibt es im Jugenddienst Bruneck unter 0474 410242 sowie unter www.vollleben.it.

Quellen:
Jugenddienst Bruneck

SÜDTIROL

Widerstand!

Snowboarden war immer schon ein Ausdruck von Rebellion. Für Julian Niederkofler ist es nicht nur das, sondern auch ein Lebensgefühl und eine Liebe zugleich.

Es gibt diese Tage im Winter, da will eigentlich niemand raus ins Freie, geschweige denn auf die Skipisten. Wenn es windig ist und kalt, die Sicht schlecht und man ist gefühlt alleine auf den verwaisten Pisten. Für Julian Niederkofler können solche Tage die schönsten überhaupt sein. „Auch bei richtigem Sche..wetter kann snowboarden unglaublich viel Spaß machen, besonders mit den richtigen Leuten“, sagt er und offenbart dabei einen Wesenszug, der ihn, den 31jährigen Projektleiter aus Uttenheim, auszeichnet: Julian mag es, gegen Widerstände anzukämpfen.

Dieses Rebellische, diese Hartnäckigkeit waren entscheidend dafür, dass Julian heute ein ausgesprochen guter Snowboarder ist. „Es war in der Mittelschule, als ich beschloss, snowboarden zu lernen. Also hab' ich es meinem Vater gesagt“, erzählt er. „Der war nicht davon überzeugt. Für ihn war dieses 'neumodische' Snowboarden schlichtweg ein Blödsinn.“ Für Julian

dagegen war es fortan eine Bestimmung. Er konnte sich nach einigen Diskussionen gegen seinen Vater durchsetzen und fing an, sich das 'Surfen auf Schnee' in Eigenregie beizubringen.

ERFAHRUNG WEITERGEBEN

Julians erste Versuche mit dem Snowboard liegen fast zwanzig Jahre zurück. Und aus seinem rebellischen Hobby von damals ist mittlerweile ein Lebensinhalt geworden, den er gerne an junge Fahrer weitergibt. „Ich bin viel im Snowpark am Kronplatz unterwegs. Dort wimmelt es von aufstrebenden Boardern und Freestyle-Skifahrern. Ich möchte diesen Nachwuchsfahrern Unterstützung anbieten und ihnen Tipps geben, wie sie sich weiterentwickeln können.“

Wenn Julian von seiner Arbeit mit diesen „jungen Wilden“ erzählt, dann geht es nicht zuletzt um das Überwinden von Hindernissen, um den Kampf gegen den

Quelle: Benjamin Oberbichler

Ganz in seinem Element: Julian Niederkofler

inneren Schweinehund, der dich nach dem x-ten missglückten Sprungversuch weg von der Piste und ab nach Hause locken will. „Aufgeben ist tabu. Und jeder kleine Fortschritt ist wichtig und gehört gefeiert. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, dass jemand einen Schritt nach vorne macht, ganz egal, wie klein oder groß dieser auch sein mag“, sagt Julian. „Denn hinter jedem Erfolg steckt viel Einsatz, Willen und der Mut, wieder aufzustehen.“

Die jungen Fahrer oben am Kronplatz dürfen Julians Ratschlägen guten Gewissens folgen, denn er weiß, wovon er spricht. „Meine ersten Jahre auf dem Snowboard waren nicht leicht. Unterwegs mit lauter Skifahrern musste ich mir das Snowboarden quasi selbst beibringen“, sagt er. „Dabei war ich oft zu ungeduldig und bin übereifrig an schwierige Tricks herangegangen.“ Ein gebrochenes Schlüsselbein, gezerrte Bänder und einige andere Verletzungen

geben Aufschluss über die Widerstände, die ihn vielleicht etwas bremsen, aber niemals ganz aufhalten konnten.

BINDUNG ZU, KOPF AUF

Wer jetzt glaubt, Julian sei ein verbissener 'Arbeiter' auf dem Board, der täuscht sich. Denn die wirklich treibenden Kräfte hinter diesem 'Stehaufmännchen' sind seine Liebe und Leidenschaft für diesen Sport. „Es ist wirklich so: in dem Moment, wo ich die Bindung meines Bretts schließe, die ersten Schwünge in den Schnee ziehe und die klare Luft am Berg einatme, vergesse ich die

Sorgen des Alltags. In diesen Momenten lasse ich alle Lasten unten im Tal und bin einfach nur frei“, erzählt Julian. „Der ganze Berg, jede Kuppe, jede Kante – alles was mir auf und neben der Piste begegnet, ist wie eine Spielwiese für mich. Ich liebe es, zu snowboarden.“

Dieses Feuer, das in Julian seit nunmehr 18 Jahren brennt, möchte er an die nächste Generation weitergeben. „Es ist wichtig, dass man eigene Erfahrungen weitergibt und Möglichkeiten schafft, dass Nachwuchsfahrer diesen Sport und die damit verbundene Freiheit erleben können“ sagt

er. „Es ist noch nicht lange her, da ging’ s dem Snowboard-Sport im Pustertal nicht besonders gut und die Boarder-Gemeinschaft war kurz davor, komplett auszusterben. Deshalb ist es so wichtig, dass wir das Feuer am Brennen halten. Egal ob der Club Vitamin F oder Thomas Hinteregger vom 25shop in Pfalzen – es waren und sind genau diese hartnäckigen, eingefleischten Fahrer, die Freestyle-Sportarten wie das Snowboarden im Pustertal hegen und pflegen und damit am Leben halten.“

SILVIS KUCHL

Cremiges Gemüsecurry

Menge: 2 Portionen

Zutaten:

1 Paprika

3 Karotten

2 Zucchini

90g Bambussprossen

1/2 Lauchstange, in Scheiben geschnitten

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

2 EL neutrales Öl zum Anbraten

350ml Kokosmilch

Currypulver, Pfeffer, Salz, Sojasauce

Kurkuma, schwarzer Sesam

Zubereitung:

WEISSENBACH

Zur Schönberg Alm

Zurecht trägt die Schönberg Alm oberhalb Weißenbach im Ahrntal ihren „schönen“ Namen. Sie ist ein wahrer Sonnenbalkon mit einer grandiosen Aussicht von der Dreiherrenspitze über die Durreckgruppe bis zu den Rieserferner Bergen. Im Winter ist die Am nicht geöffnet, aber eine Thermoskanne mit Tee hat im Rucksack immer Platz … und die letzten Weihnachtskekse schmecken nach einem gemütlichen Aufstieg in frischer Luft besonders gut.

LOS GEHT’S!

1. Paprika, Karotten und Zucchini putzen, evtl. schälen und klein schneiden. Die Bambussprossen unter kaltem Wasser abbrausen.

2. Lauch und Knoblauch in Öl farblos anschwitzen.

3. Das Gemüse dazugeben und kurz mitdünsten lassen.

4. Mit Kokosmilch aufgießen und so lange köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

5. Mit Currypulver, Pfeffer, Salz, Sojasauce und Kurkuma würzen.

6. Vor dem Servieren mit Sesam bestreuen.

Mit der Bus Linie 450 fahren wir ins Tauferer Ahrntal und von Sand in Taufers bzw. Luttach weiter mit der Linie 454 zur Haltestelle „Kirche“ in Weißenbach (1.335 m). Von dort gehen wir auf der Fahrstraße in nordöstliche Richtung hinauf zum Brunneg-

gerhof, Markierung 5 A; wer mit dem Auto anreist, findet hinter dem Hof ausreichend Parkplatz vor (1.430 m). Ab hier beginnt die eigentliche Wanderung und sie führt uns in den Wald hinein. Über mehrere Kehren aufwärts gelangen wir auf der Forststraße schließlich in freies Gelände und zu unserem sonnigen Ziel, der Schönberg Alm (1.792 m). Der gesamte Weg kann je nach Schneelage vereist sein und die Mitnahme von Grödeln ist unbedingt erforderlich. Bei Neuschnee werden die Schneeschuhe angeschnallt. Abgesehen davon ist die Tour relativ lawinensicher. Anstrengende Steigungen sind nicht vorhanden, weshalb die Wanderung auch gehtüchtigen Kindern und Senioren gefallen wird.

Gesamtgehzeit ca. 2 ½ - 3 Std. IB

Silvis Leichte Küche für alle Tage, Athesia Verlag, Seite 95.

Flugmodus in Kiens: Wo Urlaub nicht nur beginnt, sondern entsteht

Seit der Eröffnung im November hat sich das neue Reisebüro flugmodus in Kiens schnell zu einem Lieblingsplatz für alle entwickelt, die mehr suchen als nur eine Reise.

Hier geht es nicht um Listen und Links – sondern um Zuhören, Verstehen, Träumen und gemeinsam Planen.

„Holiday mode“ ist bei flugmodus nicht nur ein Slogan, sondern ein Gefühl. Eines, das schon beim Hereinkommen beginnt.

PERSÖNLICH. ECHT. ENTSPANNT –SO FÜHLT SICH URLAUBSVORBEREITUNG BEI FLUGMODUS AN.

Unsere Mitarbeiter von flugmodus setzen auf etwas, das in unserer schnellen Welt selten geworden ist: Zeit und persönliche Beratung. Es geht um Gespräche, um Inspiration, um das Finden von Orten, die wirklich zu einem passen – egal ob es die Karibik, eine europäische Stadt oder ein ruhiger Ort am Meer ist. Urlaubsplanung ist hier pure Vorfreude.

EIN JAHR VOLLER GEMEINSAMER

ERLEBNISSE: DIE NEUEN GRUPPENREISEN 2026

Neben individueller Beratung hat sich flugmodus auch auf begleitete Gruppenreisen spezialisiert. Das Konzept ist klar: entspannt reisen, gut organisiert, mit net-

ten Menschen – und immer mit einem Ansprechpartner an der Seite.

Im Jänner stellen wir drei besondere Gruppenreisen vor:

Wellness und Relax in Abano Terme - 5 Tage Wellness, Ruhe und Erholung, perfekt für eine Auszeit vom Alltag.

Istanbul 4 Tage: die Stadt am Bosporus. Voller Kontraste, Farben und Geschichten. Zwischen Moscheen und Basaren – pulsierend, lebendig, niemals stillstehend.

Sardinien aktiv à la carte erleben: 8 Tage Insel, Natur, Wandern, Meer & Genuss. Ideal für alle, die aktiv erleben und trotzdem entspannenwollen.

EIN GUTER START IN EIN NEUES REISEJAHR

Mitten in Kiens gelegen, ist flugmodus schnell zu einem Ort geworden, an dem man gerne vorbeikommt – um sich inspirieren zu lassen, sich beraten zu lassen oder einfach kurz in den Urlaub zu träumen.Das Team freut sich auf viele neue Begegnungen, spannende Gespräche und ein Jahr voller Reisemomente.

FLUGMODUS – SWITCH TO HOLIDAY MODE.

Weil Urlaub nicht erst am Strand beginnt, sondern bereits dort, wo jemand zuhört.

NIEDERDORF

Unterwegs in Niederdorf

Nach zwei Jahren sind wir heute wieder in Niederdorf unterwegs. Wir haben dabei neue sowie ältere Betriebe besucht und dabei viele nette Gespräche geführt.

Niederdorf präsentiert sich dabei als lebendiges Dorf mit einer vielfältigen Wirtschaftsstruktur und engagierten Betrieben, die Handwerk, Dienstleistung und regionale Verwurzelung miteinander verbinden.

Das Dorf zeichnet sich durch eine enge Verbindung von Leben, Arbeiten und Gemeinschaft aus. Betriebe verschiedenster Größenordnungen prägen das Ortsbild und tragen maßgeblich zur lokalen Wertschöpfung bei. In Niederdorf wird großer Wert auf Qualität, Verlässlichkeit und persönlichen Kontakt zu den Kund:innen gelegt – Eigenschaften, die den Standort nachhaltig

stärken. Der Rundgang durch Niederdorf zeigt, wie Tradition und zeitgemäßes Wirtschaften erfolgreich miteinander kombiniert werden. Bestehende Strukturen werden gepflegt, gleichzeitig entstehen neue Impulse, die das Dorf als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum positionieren. Als erstes machen wir uns direkt auf den Weg zu einem Handwerksbetrieb, den man im Oberpustertal kennt.

1. BAUFIRMA FAUSTER ARTUR

Die Baufirma Fauster Arthur steht seit 2014 für solides Handwerk, Qualität und eine bewusste Bau-

weise. In diesem Jahr trennte sich die Mair KG vom Geschäftsbereich „Bauen“ und übergab den Baubetrieb an ihren langjährigen Vorarbeiter Arthur Fauster. Seitdem führt er das Unternehmen erfolgreich mit einem Team von fünf qualifizierten Mitarbeitern. Der Tätigkeitsbereich der Firma ist vielfältig. Er reicht vom Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern über die Restaurierung alter Gebäude nach traditioneller Handwerkskunst bis hin zur Massivbauweise mit Planziegeln. Zudem werden Verputzarbeiten mit natürlichen Putzen und Lehmputz, Vollwärmeschutz, Außengestaltung, Pflasterarbeiten sowie die Verlegung von Naturund Kunststeinplatten angeboten. Auch Unterböden sowie Mauern, Beton- und Estricharbeiten inklusive Betonbohren und Sägen gehören zum Leistungsspektrum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf biologisch unbedenklichen Bauweisen. Die Baufirma Fauster Arthur realisiert Klimahäuser und Gebäude mit natürlichen Baustoffen sowie Lehm- und Kalkputzen, die ein gesundes Wohnumfeld und ein angenehmes Raumklima schaffen. Großen Wert legt der Betrieb auf hohe Qualität, verlässliche Termineinhaltung und ein ausgewogenes Preis-LeistungsVerhältnis. Zu den Kunden:innen zählen Privatpersonen, öffentliche Körperschaften sowie

Betriebe aus dem Hotel- und Gastgewerbe, die auf nachhaltiges und natürliches Bauen setzen. Von hier aus begeben wir uns zu unserem nächsten Handwerksbetrieb, der aufgrund der hohen Nachfrage bereits beim Umzug in eine größere Zentrale ist.

2. MALEREI PLONER

Im Jahr 1983 taten sich die beiden versierten Maler Josef Steinwandter und Rudolf Schwingshackl zusammen und riefen gemeinsam die Steinwandter & Schwingshackl OHG ins Leben. Seit der Firmengründung befindet sich der Betrieb im Dorfzentrum, wo das Geschäftslokal bis heute als feste Anlaufstelle für sämtliche Leistungen rund um das Ma-

lerhandwerk fungiert. Mit dem Jahr 2018 leitete das Unternehmen einen bedeutenden Wandel ein: Die Söhne von Josef, Lukas und Mark, übernahmen die Geschäftsführung und setzten neue Impulse. Dieser Schritt stand nicht nur für einen erfolgreichen Generationenwechsel, sondern ging auch mit der Umbenennung des Betriebs in „Malerei Ploner“ einher. Unter der Führung der beiden engagierten Brüder entwickelte sich das Unternehmen dynamisch weiter und wurde konsequent modernisiert. Über die Jahre hinweg hat sich Malerei Ploner einen ausgezeichneten Namen gemacht, insbesondere durch das vielseitige Leistungsspektrum. Zum Angebot zählen klassische Malerarbeiten

ebenso wie Trockenbau, Kunstharzspachtelungen sowie kleinere Verputzarbeiten. Dank dieser fachlichen Breite ist das Unternehmen in der Lage, individuell auf Wünsche der Kunden:innen einzugehen und sowohl kleinere als auch anspruchsvolle Projekte zuverlässig umzusetzen. Der Blick in die Zukunft zeigt ein solides und zukunftsorientiertes Unternehmen: Malerei Ploner verbindet handwerkliche Tradition mit der Offenheit für neue Technologien und zeitgemäße Betriebsausstattung. Während der Firmensitz aktuell weiterhin im Dorfzentrum verankert ist, wird mit dem geplanten Umzug in eine neue Betriebshalle in der Handwerkerzone ein weiterer Wachstumsschritt gesetzt. Dadurch soll

die Marktposition als führender Malerbetrieb der Region nachhaltig gestärkt werden. Von unseren Handwerksbesuchen geht es jetzt weiter zu einem Familienbetrieb der es äußerst gut versteht den Hunger seiner Besucher:innen zu stillen.

3. METZGEREI WEISSTEINER

Seit zwei Generationen steht die Metzgerei Weissteiner als Familienbetrieb für Qualität, Handwerk und Leidenschaft rund um Fleisch- und Wurstwaren. Mit großer Sorgfalt verfolgt man das Ziel, aus hochwertigen Rohstoffen besondere Genussprodukte zu schaffen, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Das Sortiment umfasst eine breite

Auswahl an Spezialitäten wie Geräuchertes, Selchkaree, Speck sowie zahlreiche Wurstvariationen. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Anspruch, den Kunden:innen erstklassige Qualität und einen unverwechselbaren Geschmack zu bieten.

Ein besonderes Augenmerk legt die Metzgerei auf die Herkunft des Fleisches. Verarbeitet wird fast ausschließlich regionales Fleisch, das direkt im eigenen Betrieb geschlachtet und weiterverarbeitet wird. Dieser konsequente Ansatz gewährleistet Frische, Transparenz und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit. Auch viele regionale Bauern:innen nutzen diese Möglichkeit: Sie lassen ihr eigenes Vieh im Betrieb schlachten, das anschlie-

ßend verarbeitet und wieder an sie zurückgegeben wird. Ergänzt wird das Angebot durch ausgewählte Produkte aus der Umgebung. Käse aus der Region, Eier von Freilandhühnern sowie Brot vom örtlichen Bäcker vervollständigen das Sortiment. Hausgemachte Knödel stellen eine zusätzliche Spezialität dar und sorgen für kulinarische Abwechslung. Neben dem Verkauf im eigenen Ladengeschäft beliefert die Metzgerei Weissteiner auch Hotels und gastronomische Betriebe in der Region. Aufgrund der konstant hohen Produktqualität gilt der Betrieb als verlässlicher Partner für Gastronomen:innen, die Wert auf frische und hochwertige Zutaten legen.

Tradition und Regionalität werden in der Metzgerei Weissteiner täglich gelebt. Ein Besuch bietet die Gelegenheit, die Begeisterung für gutes Fleisch und ehrliches Handwerk aus erster Hand zu erleben.

Der Besuch der Betriebe in Niederdorf verdeutlicht eindrucksvoll, wie vielfältig, engagiert und zukunftsorientiert die lokale Wirtschaft aufgestellt ist. In den persönlichen Gesprächen vor Ort wird spürbar, mit wie viel Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und regionaler Verbundenheit gearbeitet wird. Die vorgestellten Unternehmen stehen exemplarisch für handwerkliche Qualität, Verlässlichkeit und den Mut, Tradition mit

modernen Anforderungen zu verbinden. Gleichzeitig zeigen sie, wie wichtig kurze Wege, persönliche Ansprechpartner:innen und nachhaltiges Wirtschaften für Kund:innen und die Region sind.

Niederdorf präsentiert sich damit als lebendiger Wirtschaftsstandort, in dem Betriebe nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum gemeinschaftlichen Leben und zur langfristigen Entwicklung des Dorfes leisten.

TERMINE EVENTS &

24.01.26

19.30 Uhr

WINTO.KLONG

Winto.klong, das Festival der Liedermacher:innen, feiert eine ganz besondere Ausgabe im Euregio Kulturzentrum Toblach. Unter dem Motto „Best of Winto.klong“ stehen mehrere der erfolgreichsten Künstler:innen vergangener Jahre erneut gemeinsam auf der Bühne. Mit Annika Borsetto, Chiara Veronese, Gota, Bumtschak Welle und Souph.

Den krönenden Abschluss bildet der Special Act Sepp Messner Windschnur, der mit Humor, Charme und Liedern in Südtiroler Mundart begeistert.

Wann & Wo:

24.01.26, 19:30 Uhr Gustav-Mahler-Saal Kulturzentrum Toblach

Weitere Infos unter: www.kulturzentrum-toblach.eu

21.02.26 18.00 Uhr

BEST OF IMPRO/ TOBLACH

Legen Sie ihren Terminkalender in die Besenkammer, hängen Sie die Sorgenfalten in die Garderobe und lassen Sie das Morgen ausnahmsweise mal erst morgen kommen! Denn wenn Improtheater Carambolage seinen Tourbus in Toblach parkt, dann sind Sie dem Epizentrum des Hier und Jetzt mit Gewissheit ein wenig näher gerückt. Hier werden Geschichten für den Augenblick erfunden, die das Herz rühren und den Lachmuskeln ein Push-up Training bescheren. Inspiriert durch Zurufe aus dem Publikum entsteht alles live, von Drama bis Seifenoper. Sicher ist hier nur eines: wer nicht kommt, der versäumt’s!

Wann & Wo: 21.02.26, 18:00 Uhr Spiegelsaal Kulturzentrum Toblach

Infos unter: www.kulturzentrum-toblach.eu

04.02.26 19.30 Uhr

JANOSKA ENSEMBLE

Das international erfolgreiche Janoska Ensemble besteht aus den Brüdern Ondrej, Roman und František Janoska und ihrem Schwager Julius Darvas. Die vier eint ihre große Virtuosität, ihre unbändige Leidenschaft fürs Musizieren und ihre Kunst, durch Improvisation bekannte Werke der klassischen Musik zu etwas Neuem weiterzuspinnen. Daraus wurde der unverkennbare „Janoska-Stil“. Für die Deutsche Grammophon haben die vier Musiker u. a. Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten im Janoska-Stil“ eingespielt. Diese werden unter dem Titel „Vivaldi 300“ auch in Bruneck zu hören sein. Das Konzert wird von der Firma Finstral unterstützt.

Wann & Wo: 04.02.26, 19:30 Uhr im Ragenhaus, Bruneck

Infos und Tickets unter: www.kulturinstitut.org info@kulturinstitu.org 0471 313 800

17.01.26 16.00-18.00 Uhr

SPUREN DER GESCHICHTE

Sexten hat die gewaltsame Evakuierung und die Flucht erlebt und wurde dann zusammen mit den anderen Dörfern Südtirols an Italien angegliedert. Die Erlebnisse der Zivilbevölkerung und der Soldaten dieser wichtigen historischen Zeit sind bis heute in Sexten kaum aufgearbeitet worden. Der Verein Bellum Aquilarum ONLUS wurde von einigen Sextner Bürgern gegründet, um die Spuren des 1. Weltkrieges vor dem endgültigen Verfall und vor dem Vergessen für die Nachkommen, für das Land und für die Völker ganz Europas zu bewahren.

Wann & Wo:

Ab 17.01.26 immer Samstags, Dienstags und Donnerstags um 16:00 Uhr in der alten Volksschule in Sexten.

Infos unter: info@bellumaquilarum.it

TOBLACH
TOBLACH
Quelle: Andreas H. Bitesnich

AUF ACHSE

3 Zinnen

Ski Marathon

Wann: 09.01.-11.01.2026

Wo: Sexten, Toblach, Gemärk & Niederdorf

Was: Das Langlaufrennen, welches durch einen großen Teil durchs Oberpustertal führt.

Das "Puschtra Magazin" hat sich einige Schnappschüsse der Sportveranstaltung zuschicken lassen.

Quellen: TV Niederdorf / Wisthaler / 3 Zinnnen Dolomites

Mit neuen Förderwegen ins Zuhause von morgen

WIR FÜHREN JETZT AUCH HOCHWASSERSCHUTZSYSTEME... UND CARPORTS.

BAUEN

2026 bringt neuen Schwung für alle, die sich in Südtirol den Traum vom eigenen Zuhause erfüllen möchten.

Reformierte Fördermodelle, innovative Finanzierungsmöglichkeiten und ein klarer Fokus auf Nachhaltigkeit schaffen Rahmenbedingungen, die günstiger scheinen denn je. Wer heute plant, baut nicht nur für sich – sondern für die Zukunft.

Ein eigenes Haus zu bauen oder zu erwerben gehört für viele Menschen in Südtirol zu den wichtigsten Entscheidungen im Leben. Mit dem Jahr 2026 öffnen sich dafür neue Türen: Überarbeitete

Richtlinien, höhere Förderbeträge und vereinfachte Verfahren machen den Weg ins Eigenheim spürbar leichter. Das neue Förderumfeld setzt gezielt auf leistbares, nachhaltiges und langfristig tragfähiges Bauen – und rückt die individuellen Wohnbedürfnisse der Menschen stärker denn je in den Mittelpunkt.

REFORMIERTE WOHNBAUFÖR-

DERUNG: EINFACHER, FAIRER, GROSSZÜGIGER

Ab Februar 2026 tritt in Südtirol eine umfassend erneuerte Wohnbauförderung in Kraft. Ziel

der Reform ist es, bürokratische Hürden abzubauen und den Zugang zu Fördermitteln deutlich zu erleichtern. Starre Vorgaben wurden gelockert, Förderhöhen angepasst und Verfahren vereinfacht. So sollen mehr Haushalte den Schritt ins Eigenheim wagen können – und gleichzeitig langfristig leistbarer Wohnraum entstehen. Besonders Familien profitieren von den neuen Regelungen: Die Förderhöhe orientiert sich künftig stärker an der Haushaltsgröße und am Einkommen. Die Neuregelungen wurden am 28. November von der Landesregierung genehmigt und gelten

ab dem 1. Februar 2026. Sie betreffen eine der drei Säulen der Wohnbauförderung, konkret die einmaligen Beiträge für Kauf, Bau und Wiedergewinnung. Auch das Bausparen sowie das begünstigte Darlehen wurden neu geregelt. Voraussetzung bleibt, dass Antragsteller ihren Lebensmittelpunkt in Südtirol haben und noch keine geeignete Wohnimmobilie besitzen. Für geförderte Immobilien gelten weiterhin zwei Auflagen: eine zeitlich unbegrenzte Bindung für Ansässige sowie eine 20-jährige Sozialbindung. Positiv hervorzuheben ist die stark vereinfachte Berechnung der Förder

beiträge, die künftig mehr Transparenz und Planungssicherheit bietet. Zusätzliche Anreize setzt das Land für Bauvorhaben in strukturschwächeren Gemeinden sowie für Neubauten, Erweiterungen oder Aufstockungen auf bereits bestehenden Grundstücken. Damit verfolgt Südtirol

nicht nur wohnpolitische Ziele, sondern stärkt auch die nachhaltige Ortsentwicklung und die sinnvolle Nutzung vorhandener Bauflächen. Für viele Bauherren ergibt sich so die Chance, familiäre Grundstücke neu zu beleben und gleichzeitig von höheren Förderquoten zu profitieren.

BEGÜNSTIGTE DARLEHEN: NEUE FINANZIELLE SPIELRÄUME

Ergänzt werden die klassischen Zuschüsse ab 2026 durch eine neue Förderkomponente: begünstigte Darlehen. In Zusammenarbeit mit regionalen Banken stellt das Land zinsgünstige Finanzie-

rungen bereit und beteiligt sich über mehrere Jahre an den Darlehenskosten. Diese neue Säule der Wohnbauförderung eröffnet zusätzliche Spielräume und lässt sich mit bestehenden Zuschüssen, Bausparmodellen und Steuerbegünstigungen kombinieren. Gerade in Zeiten steigender Bau- und

Tischlerei Laner

Grundstückskosten kann diese Unterstützung den entscheidenden Unterschied machen – und Projekte ermöglichen, die sonst nur schwer realisierbar wären.

VORAUSSCHAUEND BAUEN –NACHHALTIG WOHNEN

Auch 2026 bleibt Energieeffizienz ein zentrales Thema moderner Bauplanung. Südtirol setzt weiterhin klare Akzente im nachhaltigen Bauen und fördert Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs ebenso wie den Einsatz erneuerbarer Energien. Neubauten werden zunehmend als langfristige Investitionen verstanden, bei denen niedrige Betriebskosten, hoher Wohnkomfort und ökologische Verantwortung Hand in Hand

gehen. Förderungen für Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, hochwertige Dämmungen und innovative Heizsysteme tragen dazu bei, dass energieeffizientes Bauen nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv ist. Wer den Bau eines Eigenheims in Südtirol plant, sollte sich jedenfalls frühzeitig mit den neuen Fördermöglichkeiten auseinandersetzen und die Projektplanung darauf abstimmen. Viele Förderungen sind an bestimmte Zeitpunkte, Genehmigungen oder technische Standards gebunden – eine vorausschauende Planung ist daher entscheidend. Die gezielte Kombination verschiedener Unterstützungsinstrumente kann helfen, Investitionen zu optimieren und langfristig Kosten zu sparen.

EIN JAHR MIT PERSPEKTIVE

Alles in allem markiert das Jahr 2026 einen gewissen Wendepunkt für das private Bauen in Südtirol. Höhere Förderbeträge, neue Finanzierungsmodelle und ein konsequenter Fokus auf Nachhaltigkeit schaffen attraktive Voraussetzungen für alle, die ihren Wohntraum verwirklichen möchten. Wer sorgfältig plant

und sich kompetent beraten lässt, kann diese Chancen nutzen – und ein Zuhause schaffen, das nicht nur den heutigen Bedürfnissen entspricht, sondern auch den Anforderungen von morgen gerecht wird.

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Moser Holzbau: Ihr Ansprechpartner beim Bauen mit Holz

Seit 1963 arbeiten wir bei Moser Holzbau mit der ältesten Bauweise der Menschheit, mit Holz. Wir beantworten alle Fragen rund um das Thema Bauen mit Holz und zeigen Ihnen die verschiedensten Möglichkeiten der Umsetzung auf. Durch langjährige Erfahrung und Fachwissen begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zum fertiggestellten Haus. Mit Hilfe bestens ausgebildeter Mitarbeiter und technischer Unterstützung sind wir in der Lage, bereits vor Baubeginn, das gesamte Projekt bis ins kleinste Detail auszuarbeiten. Wir arbeiten dabei auch eng mit ihrem Architekten zusammen und können so sicherstellen, dass der Holzbau sowohl technisch als auch architektonisch den Anforderungen entspricht. In unserer hauseigenen Produktion arbeiten wir mit neuester CNC- und Roboter-Technologie. Unsere fünf

Zimmermeister sowie zwei Bautechniker, die wir beschäftigen finden wir immer eine Lösung für Ihre Bauvorstellungen. Denn nur von gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern kommt Innovation!

Aufgrund der stetig steigenden Immobilienpreise entscheiden

sich viele Menschen heute für einen Dachausbau bzw. Aufstockung. Mittels Fachwissen und Erfahrung konnten wir altbewährte Systeme verfeinern und weiterentwickeln, um den zahlreichen Herausforderungen, wie z.B. Witterungsschutz, Wärmeschutz im Sommer, Schallschutz,

Abfuhr der Raumluftfeuchtigkeit, Belichtung in Form von Dachfenstern, bestens gerecht zu werden. Überzeugen Sie sich selbst von unserer Kompetenz und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin für ihr persönliches Bauvorhaben.

Licht, das Räume zum Leben erweckt –maßgeschneiderte Lösungen von Selectra

Licht ist weit mehr als reine Funktion. Es schafft Atmosphäre, prägt Räume und beeinflusst das tägliche Wohlbefinden. Mit diesem Anspruch entwickelt Selectra individuelle Lichtkonzepte, die Architektur unterstreichen, Wohn- und Arbeitsbereiche aufwerten und Räume in ihrer Einzigartigkeit erlebbar machen. Seit vielen Jahren begleitet Selectra private Bauherren, Hoteliers, Unternehmer sowie Architekten und Planer bei der Entwicklung maßgeschneiderter Beleuchtungslösungen – von der ersten Idee über die präzise Planung bis zur Umsetzung mit erfahrenen Fachpartnern aus der Region. Im Showroom im Interior Tower in Vahrn können Besucher moderne Lichttechnik live erleben:

architektonische Beleuchtung, dekorative Leuchten und intelligente Systeme, die Inspiration bieten für Neubauten, Renovierung oder die Neugestaltung bestehender Räume. Die jüngst realisierten Projekte zeigen die

Vielseitigkeit von Selectra eindrucksvoll. Für EKOS wurde ein Lichtkonzept entwickelt, das Arbeitsbereiche klar strukturiert, Orientierung schafft und zugleich eine angenehme Atmosphäre unterstützt. Im Vinumhotel Feld-

thurnerhof wiederum setzt Licht gezielte Akzente, die Materialien und Raumstrukturen hervorheben und eine warme, einladende Stimmung für die Gäste erzeugen. Der Anspruch bleibt dabei stets derselbe: Jedes Projekt ist einzigartig. Deshalb entstehen bei Selectra keine Standardlösungen, sondern individuell geplante Lichtkonzepte, die sich sensibel in Architektur und Umgebung einfügen. Wer erleben möchte, wie Licht Räume verwandeln kann, ist herzlich eingeladen, den Selectra-Showroom im 4. Stock des Interior Towers in Vahrn zu besuchen und gemeinsam mit den Experten von Selectra das nächste Lichtprojekt zu entwickeln.

Ihr Selectra-Team erwartet Sie!

Unsere Singles aus dem Puster- und Eisacktal

EISACKTALERIN, 47 JAHRE ALT, ist selbstständig, kommunikationsfreudig, authentisch, kompromissbereit und eine Genießerin, sucht Mann mit Persönlichkeit. NATURVERBUNDENE, 55 JAHRE ALT, ist gebildet, tolerant, offen, gerne in der Natur beim Wandern oder Rad fahren, sucht einen bodenständigen Lebensgefährten. WITWE, 64 JAHRE ALT, ist offen für Neues, mag Gesellschaft um sich, ist anpassungsfähig, kulturell interessiert, sucht einen unternehmungsfreudigen Mann.

GESCHIEDENER, 47 JAHRE ALT, beschreibt sich als Familienmensch, ist naturverbunden, unternehmungslustig, sportlich, sucht eine aktive und ehrliche Frau. NICHTRAUCHER, 56 JAHRE ALT, ist redselig, kontaktfreudig, unkompliziert, gesellig, musikalisch, sucht eine natürliche und tanzfreudige Lebensgefährtin. WITWER, 62 JAHRE ALT, ist eigentlich in Pension, arbeitet aber noch ab und zu, ist sympathisch, humorvoll, locker, sucht eine bodenständige Partnerin.

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ERLEBNISREISEN 2026

Zitronenfest MENTON und Karneval in NIZZA

20. – 23. Februar (4 Tage)

Bus, 3x HP im 4* Hotel Metropol in Diano Marina, Ganztagesausflüge Monaco, Nizza, Menton, Eintritte Karneval Nizza und Zitronenfest

ROM – die ewige Stadt

12. – 15. März oder 19. – 22. Oktober (4 Tage)

Bus, 3x NF im 4* Hotel Pineta Palace, 1x ganztägige Stadtführung Christliches Rom; Besuch Papstaudienz beim Oktober Termin

Donaumetropole BUDAPEST

12. – 15. März (4 Tage)

€ 550,-

529,-

Bus, 3x NF im 4* Mövenpick Budapest Centrum, 2x halbtägige Stadtführung inkl. Audioguides € 485,-

Musikreise nach Slowenien –Im Klang der OBERKRAINER

13. – 15. März (3 Tage)

Bus, 2x NF im 4* Hotel Park in Bled inkl. Wellnessbereich, 1x Abendessen, Eintrittskarte

PRAG – Die Goldene Stadt

Insel ELBA –4* Hotel La Perla del Golfo

16. – 20. September (5 Tage)

Bus, Fähre, 4x HP, Inselrundfahrt, Bootsfahrt, Weinprobe, örtliche Reiseleitung

VENETO Deluxe – Wohlfühltage

im 5* Abano Ritz Hotel

15. – 19. April (5 Tage)

Bus, 4x HP im 5* Hotel inkl. Sauna, Thermalbecken, Spa-Kit, geführte Stadtbesichtigungen Padua und Chioggia, Ausflug euganeische Hügel

GRIECHENLAND Rundreise – Von Meteora nach Altkorinth mit Athen

17. – 26. April (10 Tage) Bus, 2x Fähre inkl. NF, 6x HP, Besichtigungen und Eintritte lt. Programm inkl. RL (u.a. Meteora Klöster, Delphi, Mykene, Olympia, Epidaurus und Altkorinth), Bootsfahrt Kanal von Korinth

€ 399,-

19. - 22. März, 04. – 07. Juni oder 08. – 11. Oktober (je 4 Tage) Bus, 3x NF, 2x halbtägige Stadtführung ab € 355,-

OSTERKREUZFAHRT mit der COSTA PACIFICA ins westliche Mittelmeer

30. März - 4. April (6 Tage)

Bustransfer, Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie, Vollpension, Inkl. Trinkgelder (Kinderfestpreis: 199 € in der Kabine der Eltern)

ANDALUSIEN Sternfahrt mit Sevilla, Granada, Cordoba, Ronda, Malaga

9. – 16. April (8 Tage)

Bustransfer; Flug ab/bis München, 7x HP im 4* Hotel, 4x Ausflüge inkl. Eintritte (u.a. Kathedrale Sevilla, Alhambra, Moschee von Cordoba)

Sommer. Wir kommen.

KOS– Griechenland4* TUI Magic Life

Marmara Palace

7 Nächte, zb 10.6.2026

Flug ab/bis Innsbruck, Alles Inklusive

899,-

€ 1585,-

879,-

€ 1975,-

ab nur € 1239,- pro Person

Wanderreise MARKEN mit Bartolo Park, Gradara, Scotaneto

20. – 25. April (6 Tage)

Bus, 5x im 4* Hotel Alexander in Gabicce Mare inkl. Pool, 4x geführte Wanderausflüge laut Programm

SYLT Luxusreise – Friesischer Inselzauber im 5* Hotel

25. April – 01. Mai (7 Tage)

Bus, 4x HP im 5* Superior Hotel A Rosa inkl. Spa, und 2x NF, Reiseleitung bei den Ausflügen € 1399,-

KORSIKA – Insel der Schönheit

15. – 22. Mai (8 Tage)

Bus, Fähre, 5x HP, 2x NF, Diverse Eintritte und Besichtigungen lt. Programm

WALES Rundreise – Natur, Kultur & Abenteuer

11. – 21. Juni (11 Tage)

Bus, Nachtfähre, 6x HP, 4x NF, Diverse Besichtigungen und Eintritte lt. Programm, Reiseleitung

NORDKAP und Lofoten auf der Postschi route

31. Juli – 13. August (14 Tage)

Bus, diverse Fährüberfahrten,9x HP, 4x NF, Stadtführungen Stockholm, Helsinki, Oslo, Schi fahrt, Eintritt Nordkaphalle, Reisebegleitung

Einfach mal aufladen. Den Spät-Winter in vielen Sonnenzielen genießen!

ÄGYPTEN – Rotes Meer –5* Hotel Sentido

Caribbean World Soma

1 Woche, z.B. 26. Februar

Flug ab/bis Salzburg, Alles Inklusive im DZ Superior

€ 2490,-

ab nur € 705,- pro Person

Detailinformationen zu diesen und vielen weiteren Reise finden Sie in unserem aktuellen Erlebnisreisenkatalog 2026 (wir schicken Ihnen gerne ein Exemplar postalisch zu) oder auf www.alpenland-reisen.at

Alle Zustiege ab Bruneck, östliches Pustertal, Sillian, Lienz bzw. entlang der Fahrtstrecken inklusive. Weitere auf Anfrage!

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