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BAZ Nr. 01 vom 16/01/2026

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Nr. 1 ∙ 16. Januar 2026

DAS JAHR 2026 EIN BLICK INS NEUE JAHR


MODERNE WOHNKONZEPTE – GETRAGEN VON 30 JAHREN BAUERFAHRUNG

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aia Living ist ein junges, ambitioniertes Immobilienunternehmen, das modernes Design, nachhaltige Bauweise und echte Kundennähe vereint. Gleichzeitig profitiert es von der jahrzehntelangen Expertise seiner Geschäftsführer Ulrich Innerhofer und Stefan Pföstl, die seit rund 30 Jahren in der Baubranche tätig sind. Wohnen, das Zukunft gestaltet Wir von Maia Living richten uns an Menschen, die mehr suchen als eine Wohnung – einen Ort, an dem Lebensqualität entsteht. Als Bauträger begleiten wir jedes Projekt persönlich: von der ersten Idee über die Planung bis zur Fertigstellung. Der direkte Zugang zum Bauherrn macht den gesamten Prozess transparent, verlässlich und individuell. Neue Lebensräume in Südtirol und am Gardasee Aktuell realisiert Maia Living moderne Wohnprojekte in Partschins, Naturns, Marling, Pfelders und Graun im Vinschgau. Auch am Gardasee wächst das Portfolio – mit exklusiven Immobilien in Torri del Benaco und Pacengo, die das Beste aus Alpencharme und südlichem Flair vereinen.

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INHALT

TITELTHEMA Das Jahr 2026

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ZEITENWANDEL

Tragendes Handwerk

BAUWERK

Zuegg – Tradition lebt weiter

Kommt zurück!

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STANDORT

Attraktives Sinich

Viele junge Südtiroler verlassen ihre Heimat für Studium oder Arbeit im Ausland und kehren selten zurück. Hauptgründe sind fehlende attraktive Arbeitsbedingungen, teurer Wohnraum und mangelnde Karriereperspektiven trotz hoher Lebensqualität. Um die Abwanderung zu stoppen, braucht es neben wirtschaftlichen Anreizen auch moderne Familienpolitik, verbesserten öffentlichen Nahverkehr, sowie eine bessere Abstimmung zwischen Bildung und Arbeitsmarkt. Das neue Omnibus-Gesetz soll zwar Wohnen erschwinglicher machen, doch langfristig sind gezieltere Investitionen und Innovationsförderung nötig. Eine ganzheitliche Strategie, die auch soziale und kulturelle Aspekte berücksichtigt, ist entscheidend, um Fachkräfte zu binden und jungen Menschen eine sichere Zukunft bei uns zu bieten. Zudem sollten Studienstipendien an Rückkehrbedingungen geknüpft sein. So ganz nebenbei frage ich mich, warum viele Fachkräfte aus dem Ausland auch in öffentlichen Einrichtungen bei uns arbeiten, wenn hier alles so teuer ist?

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SCHAUFENSTER

Winterliche Freizeitideen Büro und Homeoffice im Wandel

WANDERN

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Wanderung nach St. Helena

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Impressum – Burggräfler Zeitschrift . 39011 Lana . Industriestr. 1/5 Tel. 0473 23 30 24 | www.diebaz.com | baz@bezirksmedien.it Redaktionsanschrift: Bezirksmedien GmbH Telefon: 0473 23 30 24 . E-Mail: redaktion@diebaz.com Ermächtigung des Landesgerichts Nr. 19/93 . Eintragung im ROC Nr. 3226/1994 Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Josef Laner Koordination: Claudia Kaufmann, claudia@diebaz.com Redaktionsleitung: Josef Prantl, Tel. 340 2306888, josef.prantl@fastwebnet.it Mitarbeiter: Christl Fink, Philipp Genetti, Martin Geier, Walter J. Werth, Christian Zelger, Markus Auerbach, Elisabeth Tappeiner, Thomas Kobler Werbeverkauf: Claudia Kaufmann, Tel. 347 974 42 70 | claudia@diebaz.com Sonja Trogmann, Tel. 335 839 94 00 | sonja@diebaz.com Stephanie Gassebner, Tel. 348 811 06 40 | sg@diebaz.com Grafik und digitale Druckvorstufe: Markus Ladurner | grafik@diebaz.com Druck: Athesia Druck GmbH, Weinbergweg 7, 39100 Bozen Gender Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.

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TITELTHEMA

Fünfzehn Südtiroler Künstler haben am Eingang des Antholzer Tales Fahnen für die Spiele gestaltet.

DAS JAHR 2026 Haben Sie sich zu Silvester auch einen guten „Rutsch“ gewünscht? Dies hat nichts mit einem geglückten Hineinschlittern in die Nacht zum 1. Januar zu tun. Die Wurzeln des Wunsches finden sich in der hebräischen Sprache: hebr. „resch“, dt. „Kopf/Anfang“. Jeder Anfang ist ein Geschenk. Wenn es nach dem österreich-amerikanischen Physiker Heinz von Förster ginge, würden wir heuer durch Überbevölkerung dem Weltuntergang nahe sein. Grundlage war eine mathematische Rechnung zum Bevölkerungswachstum im Jahr 1960, das theoretisch „ins Unendliche“ steigen würde. Vermehre sich die Menschheit in gleichbleibendem Ausmaß, so der Wissenschaftler, werde die Zahl der Erdbewohner 2026 einen unendlichen Wert annehmen. Von Förster wollte damit vor den Folgen ungebremsten Wachstums warnen – nicht den tatsächlichen Untergang der Menschheit ankündigen. Tatsache ist, die Dauerkrisen der letzten Jahre ha-

ben Spuren hinterlassen: bei Familien, bei Jugendlichen, bei älteren Menschen. Wir haben aber auch gelernt, vorsichtig optimistisch zu sein. Viele Umbrüche, viele Krisen liegen hinter uns. Das neue Jahr bringt so manche Überraschung: Olympische Winterspiele erstmals auch bei uns; eine Fußball-Weltmeisterschaft gleich in drei Staaten: Kanada, USA und Mexiko; wenn alles klappt – erstmals wieder ein „bemannter“ NASA-Flug zum Mond – und die USA feiern ihr 250-jähriges Bestehen.

Die Welt im Trump-Takt Auch 2026 wird Donald Trump wohl wieder den globalen Takt bestimmen.

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Die „Midterm-Wahlen“ im November könnten ihn aber zur „Lame Duck“, zur lahmen Ente machen. Diese US-Zwischenwahlen finden halbzeitlich während einer Präsidentschaft statt, also zwei Jahre nach einer regulären Präsidentschaftswahl, und gelten als wichtiger Stimmungstest für die jeweilige Regierung. Bei diesen Wahlen werden vor allem die Sitze im Kongress neu vergeben: Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der 100 Senatssitze stehen zur Wahl. Spätestens im November 2026 wird sich also zeigen, wie zufrieden die Amerikaner mit ihrem Präsidenten sind.


TITELTHEMA

Antholz erwartet im Februar die Olympischen Winterspiele. Die „Stoanernen Mandln“ als Wegweiser und Erinnerung an die Spiele.

USA feiern 250 Jahre Aber zuvor haben die US-Amerikaner zu feiern. In den ersten Julitagen begeht das Land ein historisches Jubiläum: den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Präsident Donald Trump hat eine großangelegte Festreihe unter dem Titel „America 250“ angekündigt. Zahlreiche Paraden, Feuerwerke und Gedenkmünzen wird es geben. Recht verrückt (aber das sind wir mittlerweile gewohnt) klingt die Ankündigung des US-Präsidenten, am 4. Juli vor dem Weißen Haus in einem achteckigen Käfig ein „Ultimate Fighting Championship“ (eine recht brutale Kampfsportart) austragen zu wollen. Auch wenn viele Menschen derzeit mit der Politik der USRegierung hadern, bleibt das 250-jährige Jubiläum der USA ein Anlass, die spannende Geschichte des Landes neu zu entdecken. In den USA selbst scheint allerdings statt Einigkeit die Spaltung dominieren. Zwei Lager erzählen zwei völlig verschiedene Geschichten über Vergangenheit und Zukunft der Vereinigten Staaten. Es wird wohl ein Jubiläum mit Sprengkraft. Auch vor dem Hintergrund, dass sich der Terroranschlag vom 11. September 2001 zum 25. Mal jährt.

XXIII. Fußball-WM Auch auf sportlicher Ebene stehen die USA im neuen Jahr im Fokus, sind sie doch Gastgeber der 23. Fußball-Weltmeisterschaft, aber nicht allein. Die Spiele verteilen sich über elf Städte, darunter New York, Los Angeles, Dallas und Atlanta. Die WM wird vom 11. Juni bis 19. Juli erstmals in drei Ländern ausgetragen: USA, Mexiko und Kanada. Die Gastge-

ber hatten sich unter dem Titel „United 2026“ gemeinsam beworben. Das Eröffnungsspiel findet am 11. Juni im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt statt. In den USA startet der Turnierbetrieb einen Tag später in Los Angeles, in Kanada ebenfalls am 12. Juni in Toronto. Insgesamt werden 104 Partien ausgetragen, davon 78 in den USA, 13 in Kanada und 13 in Mexiko. Gespielt wird in 16 Stadien – elf in den USA, drei in Mexiko und zwei in Kanada. Das Finale steigt am 19. Juli im MetLife Stadion in New Jersey, nahe New York City. Ein weiteres Novum ist die Teilnehmerzahl: Sie steigt von 32 auf 48 Mannschaften. Daraus ergibt sich ein neuer Turniermodus. Die Gruppenaufteilung bringt spannende Duelle: Deutschland spielt in Gruppe E gegen Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador, die Schweiz trifft in Gruppe B auf Gastgeber Kanada, Katar und den Sieger der neu eingeführten UEFAPlayoff-Gruppe A, Österreich kämpft in Gruppe J mit Argentinien, Algerien und Jordanien um die Spitzenposition. Und Italien? Italien ist für die WM 2026 noch nicht qualifiziert und muss im kommenden März den Umweg über die Playoffs gehen. Abseits des Spielfelds dürfen sich die Zuschauer auf ein besonderes Highlight freuen: Das WM-Finale wird, wie beim Super Bowl, von einer Halbzeitshow begleitet. Details sind zwar noch geheim, doch wer amerikanische Sportevents kennt, kann ein großes Spektakel erwarten. Die WM 2026 verspricht also nicht nur größer und internationaler zu werden, sondern auch spektakulärer: mehr Teams, mehr Spiele, drei Länder –

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und ein Finale, das sportlich wie medial alle Blicke auf sich ziehen dürfte. Donald Trump wird wohl versuchen, die Fußball-WM für seine Zwecke zu missbrauchen. Doch er wird in seiner Heimat mitansehen müssen, wie stark Europa ist, das er schlechtredet und zerstört sehen will: Das letzte WM-Finale ohne europäische Beteiligung fand 1930 statt. Damals nahm fast niemand aus Europa teil, weil die Schiffsreise nach Uruguay zu lange dauerte. Der Sport könnte im kommenden Jahr also eine starke Botschaft senden. Das Silicon Valley des Fußballs liegt in Europa!

XXV. Olympische Winterspiele und wir sind dabei In gut einem Monat wird die Sportwelt allerdings ganz auf Italien gerichtet sein. Vom 6. bis 22. Februar finden im Nordosten die 25. Olympischen Winterspiele statt: in Mailand, Livigno und Bormio, in Tesero und Predazzo, in Cortina d’Ampezzo und auch in Antholz. Mailand und Stockholm hatten sich 2019 dafür beworben, das Internationale Olympische Komitee entschied zugunsten Italiens. Nach Cortina d’Ampezzo 1956 und Turin 2006 werden es die dritten Winterspiele in Italien sein und wir sind dabei! Bisher haben sich Athleten von 92 Nationalen Olympischen Komitees für die Spiele qualifiziert. Benin, Guinea-Bissau und die Vereinigten Arabischen Emirate werden voraussichtlich ihr Debüt geben. Die Nationalen Olympischen Komitees von Russland und Belarus sind weiterhin suspendiert. Wie bei den Olympischen Sommerspielen 2024 dürfen einzelne


TITELTHEMA

Die Fußballweltmeisterschaft findet erstmals in drei Staaten statt: USA, Mexico und Kanada.

Athleten aus beiden Ländern aber als Individuelle Neutrale Athleten (AIN) an den Winterspielen teilnehmen. Das Hauptolympiadorf wird in Mailand, auf dem ehemaligen Bahngelände Porta Romana errichtet. Nach den Spielen soll es in einen Wohncampus für Studierende umgewandelt werden, Teil eines groß angelegten Stadtentwicklungsprojekts. Ein zweites Olympiadorf entsteht in Cortina d’Ampezzo, wo 377 Mobile Homes rund 1.400 Athletinnen und Athleten beherbergen werden.

Olympia in Antholz Für Südtirol wird Olympia erstmals greifbar. Die Biathlon-Bewerbe werden nämlich vom 6. bis 22. Februar in der „Olympic Arena Südtirol/Alto Adige“ in Antholz ausgetragen. Unser Land ist damit ein zentraler Austragungsort für

einen der traditionsreichsten Wintersportarten, das Biathlon. Das Stadion in Antholz ist bereits seit fast 50 Jahren Austragungsort für Weltcups und hat sechsmal Weltmeisterschaften beherbergt. Die Kosten für den Umbau und die Modernisierung der Arena für Olympia 2026 haben sich allerdings deutlich erhöht, von ursprünglich geschätzten 28,5 Millionen Euro auf weit über 50 Millionen Euro. Das hat auch für Kritik gesorgt. Relevant ist auch, dass Südtirol bereits 60 olympische Medaillengewinner hervorgebracht hat, 47 davon bei Olympischen Winterspielen.

Das Ende der alten Weltordnung Man muss kein Experte sein, um vorauszusagen, dass 2026 auf globaler politischer Ebene kein einfaches Jahr wird.

Die USA feiern heuer ihren 250. Geburtstag.

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Auch das neue Jahr wird von Unsicherheit und Umbrüchen geprägt sein. Mit Donald Trump, der weiterhin die weltpolitische Bühne dominiert, und den geopolitischen Spannungen, die sich auf der ganzen Welt entfalten, stehen wir aber an einem Wendepunkt. Seit Jahren beobachten Experten nämlich eine schleichende Auflösung der internationalen Ordnung, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist. Doch 2026 wird der Bruch sichtbarer denn je. Trumps Außenpolitik führt zu einem immer deutlicher werdenden Verlust gemeinsamer Werte und Abkommen. Statt eines neuen Kalten Krieges zwischen den USA und China erwartet man, dass „Koalitionen der Willigen“ neue Handels-, Verteidigungs- und Klimaverträge schließen werden – alles basierend auf kurzfristigen Interessen. Für Europa wird 2026 ein Jahr der Herausforderungen, da populistische Bewegungen immer mehr an Macht gewinnen und auf die Schwächen der alten Weltordnung setzen. Außenpolitische Analysten sind geteilter Meinung: Befindet sich die Welt in einem neuen Kalten Krieg zwischen den von USA und China angeführten Blöcken, oder wird ein Trump‘scher Deal den Planeten in amerikanische, russische und chinesische Einflusssphären aufteilen, in denen jeder tun kann, was er will? Wie geht es weiter - in Gaza, in der Ukraine, im Sudan oder Myanmar? Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Russlands und Chinas Provokationen, insbesondere im Cyberspace und auf den Weltmeeren, stellen die internationalen


TITELTHEMA

Spannend werden die Zwischenwahlen in den USA

Beziehungen auf eine harte Probe. Geisterschiffe segeln durch die Meere, russische Drohnen kreisen über europäischen Flughäfen – der Übergang von Krieg zu Frieden wird zunehmend verschwommen. Europa fürchtet nichts so sehr wie eine direkte Konfrontation mit Russland.

Europa steht unter großem Druck All dies stellt Europa vor eine besondere Herausforderung. Es muss seine Verteidigungsausgaben erhöhen, Amerika auf seiner Seite halten, das Wirtschaftswachstum ankurbeln und mit enormen Defiziten fertig werden, auch wenn Sparmaßnahmen die Gefahr bergen, die Unterstützung für rechtsextreme Parteien zu schüren. Außerdem möchte es weiterhin ein führender Verfechter des Freihandels und der Umweltpolitik bleiben. Das 1,5-Grad-Klimaziel wird kaum noch zu halten sein. Die globalen Emissionen könnten 2026 ihren Höhepunkt erreichen.

Italien 2026 Italien steht mit Giorgia Meloni international gut da. Der Haushalt umfasst rund 900 Milliarden Euro, wobei der Fokus auf neuen Ausgaben von ca. 22 Milliarden liegt, um die Neuverschuldung unter der 3%-BIP-Grenze zu halten, während Südtirol einen Landeshaushalt von ca. 8,8 Milliarden Euro für 2026 bekommt und damit ein neues Rekordniveau erreicht. Die alternde Gesellschaft hängt aber wie ein Damoklesschwert über uns. Vergessen haben viele schon wieder, dass der 4. Oktober, Tag des Heiligen Franz von

Die Nasa plant eine bemannte Mondmission

Assisi, nach fast 50 Jahren wieder Staatsfeiertag wird, zum Leidwesen von Josefi bei uns. Im heurigen Jahr fällt der 4. Oktober allerdings auf einen Sonntag. Das Festival von Sanremo findet für alle Musikfans vom 24. bis 28. Februar statt und der traditionelle Karneval in Venedig beginnt am 31. Januar und dauert bis zum 17. Februar. Das Thema lautet „Olymp, die Ursprünge des Spiels“ und bezieht sich auf die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina. Oulu in Finnland und Trenčín in der Slowakei sind die europäischen Kulturhauptstädte von 2026. Während Oulu den Fokus auf den Klimawandel und technologische Innovationen legt, zeigt Trenčín, wie Geschichte und Gemeinschaft als Motoren für positive Veränderungen dienen können. Bulgarien hat mit dem neuen Jahr den Euro erhalten und Ungarn wählt im April ein neues Parlament. Wer weiß, ob Viktor Orban sich behauptet? Im April plant die NASA den Start der bemannten Mission „Artemis 2“ zum Mond. An Bord des Raumschiffs sollen die drei US-Amerikaner Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und der kanadische Astronaut Jeremy Hansen sein. „Wir werden Dinge sehen, die kein Mensch je gesehen hat“, sagte Kommandant Reid Wiseman der BBC. Denn das Raumschiff soll über große Bereiche des Mondes fliegen, die während der Apollo-Missionen nie kartiert wurden. Totale Sonnenfinsternis gibt es im August: Am 12.08.2026 kann sie im gesamten Norden der westlichen Hemisphäre von der Beringstraße, über Kanada und Grönland bis in den Westen Europas und

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Afrikas verfolgt werden. Der 70. Eurovision Song Contest wird vom 12. bis zum 16. Mai in der Stadthalle in Wien stattfinden, nachdem JJ den Eurovision Song Contest 2025 in Basel gewonnen hat. Es ist nach 1967 und 2015 die dritte Austragung des ESC in Wien. Zum Schluss ein Fazit: Das neue Jahr könnte schwierig werden. Damit setzt sich der Trend fort. Warum aber nicht mal die Perspektive wechseln? Was stimmt Sie zuversichtlich? Josef Prantl

Mai 2026 – Eurovision Song Contest in Wien


STRASSENGESCHICHTEN

Wenn Bilder laufen lernen 1966 gab es in Meran sieben Kinos. Manche werden sich vielleicht noch an Namen wie Marconi, Ariston, Odeon, Apollo, Italia, Puccini oder Lux erinnern. Ein guter Grund, 60 Jahre danach einen historischcineastischen Rundgang durch Meran zu wagen. Eine Straßengeschichte in mehreren Teilen.

Die Geschichte beginnt Ende des 19. Jahrhunderts. In Frankreich, Deutschland und den USA experimentierten Erfinder und Tüftler unabhängig voneinander mit bewegten Bildern. Im November 1895 stellten Max und Emil Skladanowsky in Berlin als Schlussnummer eines Varieté-Programms mit ihrem Bioscop aufgenommene Filmszenen vor. Die siebenminütige Aufführung zeigte unter anderem tanzende Kinder, einen Jongleur sowie ein boxendes Känguru. Bereits im März desselben Jahres hatten die Brüder Auguste und Louis Lumière in Paris ihre kurzen Film-

aufnahmen vor einer geschlosse- ten. Gezeigt wurden Alltagsszenen nen Gesellschaft präsentiert. Am oder künstlerische Darbietungen 28. Dezember 1895 spielten sie in in schwarz-weiß und noch ohne einem eigens dafür eingerichteten Ton. Der wohl berühmteste Film Raum vor zahlendem Publikum der Brüder wurde im Jänner 1896 ihr zwanzigminütiges Programm. uraufgeführt. Er trägt den Titel Dies wird von vielen als Geburts- „Die Ankunft eines Zuges auf dem stunde des Kinos angesehen. Ihr Bahnhof in La Ciotat“, dauert wepatentierter Kinematograph war niger als eine Minute und zeigt Filmkamera und -projektor in ei- genau das, was im Titel beschrienem. Die „lebende Photographie“, ben wird. Dass die Menschen in wie sie genannt wurde, war nun die Panik vor dem auf sie zufahrenneue Attraktion auf den Jahrmärk- den Zug wegliefen, ist eine schöten. Es wurden verschiedene Gerä- ne Geschichte, aber lediglich eine te angepriesen, doch der technisch Legende. Als Werbung taugte sie ausgereiftere Apparat der Lumiè- allemal. In Gasthäusern und Hores verbreitete sich am schnells- tels wurden nun für die neueste Erfindung der Unterhaltungsbranche eigene Räume eingerichtet. Auch Wanderkinos, die von Ort zu Ort zogen, trugen dazu bei, das neue Die G. Pfitscher GmbH stellt hochwertige Medium zu verbreiten. Speck- und Wurstwaren her,

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Bewegung in Meran Bereits Ende 1896 wurde der erste Film in Südtirol vorgeführt. Ab 21. November präsentierte das Bozner Hotel Greif fünf Mal täglich mit einem Kinematographen kurze Filmszenen. Für 40 Kreuzer konnten die Zuschauer „Episoden aus der Gegenwart, Tänze, Ringkämpfe, Ankunft von Eisenbahnen, Schiffen [...] in geradezu verblüffender Weise und überraschender Naturtreue und natürlicher Größe und natürlichen Bewegungen“ erleben. Ein gutes halbes Jahr später erreichte die Begeisterung dafür auch die Kurstadt. Im Juli 1897 pries die Buch- und Kunsthandlung S. Pötzelberger „Lebende Photographien in der Westentasche (Kinematograph)“ an. Das „Etablissement Andreas Hofer“ in der Meinhardstraße ging ab De-

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zember noch einen Schritt weiter. Unter der Bezeichnung „EdisonTheater“ kombinierte es einen Kinematographen mit einem Phonographen, also einen Filmprojektor mit einem Tonabspielgerät. So lernte das Bild nicht nur laufen, sondern auch sprechen – „ohne Hörschläuche laut und deutlich für Hunderte Personen hörbar“. In den folgenden Jahren wurden Programm und Technik verbessert. Als 1899 eine gefilmte Schneeballschlacht gezeigt wurde, warb man damit, dass die Bilder nun wesentlich größer seien. Ludwig Geni, der bis dahin mit seinem Zauber-, Geister- und Spezialitäten-Theater unterwegs war, verlagerte seine Aktivitäten auf das Filmezeigen und sorgte für den nötigen Wettbewerb. Er ließ sich mit seinem Bioscop neben dem Schlachthaus nieder und projizierte bewegte Bilder in Lebensgröße. Von diesen Wandervorstellungen hin zum ersten festen Meraner Kino waren es noch einige Schritte. Im Jänner 1900 übernahm der Hotelier Max Schweiggl das „Andreas Hofer“ und 1905 das „Hotel Europa“ in der Habsburgerstraße (heute: Freiheitsstraße). Im September 1908 erteilte ihm der Meraner Gemeinderat endlich eine Konzession für ein Kinematographen-Theater ... Fortsetzung folgt. Christian Zelger


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ZEITENWANDEL

Tragendes Handwerk Korb für Korb verschwindet ein altes Wissen. Dabei war in Südtirol das Flechten aus Weide, Stroh, Wurzeln und sogar Gras einst unverzichtbarer Alltag.

Ein Korb ist ein stilles Objekt, ein Alltagsgegenstand. Er drängt sich nicht auf, glänzt nicht, macht kei-

nen Lärm. Und doch trug er über Jahrhunderte hinweg das tägliche Leben in Südtirol: Kartoffeln

vom Acker, Heu von der Wiese, Brot aus der Backstube, Holz aus dem Wald. Korbflechten war kein Kunsthandwerk im heutigen Sinn, sondern Notwendigkeit. Gelernt nebenbei, weitergegeben von Hand zu Hand. Geflochten wurde mit dem, was die Landschaft hergab. Weidenruten entlang der Etsch, Roggenstroh vom Feld, Fichten- oder Lärchenwurzeln aus dem Wald. Jede Region hatte ihre eigenen Formen, jede Familie ihre Griffe. Ein Korb für die Ernte war anders gebaut als einer für den Markt oder den Stall. Stabilität, Gewicht und Tragkomfort entschieden über den Alltag. Das Flechten selbst folgt einer stillen Logik. Rute für Rute wird gespannt, gekreuzt, gebogen. Fehler lassen sich kaum korrigieren, das Material verzeiht wenig. Wer flechtet, arbeitet im Rhythmus der Hände, fast meditativ. Diese Ruhe steht im starken Kontrast zur heutigen Wegwerfmentalität. Und genau darin liegt ihre Kraft. Heute ist das Korbflechten in Südtirol fast verschwunden. Kunststoff hat die Funktion übernom-

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men, billig und überall verfügbar. Übrig geblieben sind nur wenige Menschen, Vereine oder Kurse, die versuchen, das Wissen zu bewahren. Doch ohne Alltag verliert ein Handwerk seinen Boden. Was nicht gebraucht wird, wird vergessen. Dabei sind Körbe mehr als nostalgische Dekoration. Sie sind langlebig, reparierbar, biologisch abbaubar und regional hergestellt. In Zeiten von Nachhaltigkeitsdebatten wirken sie plötzlich erstaunlich modern. Ein geflochtener Korb erzählt von einer Wirtschaft ohne Müll, von Materialien mit Herkunft und von Arbeit, die Zeit braucht. Vielleicht liegt die Zukunft dieses Handwerks nicht im großen Comeback, sondern im bewussten Weitertragen. Dort, wo jemand einen Korb nicht kauft, sondern selbst flechtet. Wo Hände wieder lernen, wie viel Spannung eine Rute braucht. Und wo aus einfachen Naturmaterialien etwas entsteht, das länger hält als jede Saison. Elisabeth Tappeiner


ANGESAGT

Neue Tarife für sportmedizinische Untersuchungen Anfang Dezember hat die Landesregierung eine Neuregelung der sportmedizinischen Leistungen beschlossen. Hintergrund ist ein staatlich eingeführtes Leistungsverzeichnis, das sportärztliche Untersuchungen künftig dem Bereich der Prävention zuordnet. Damit müssen diese Leistungen auch in Südtirol aus dem bisherigen Katalog der ambulanten Facharztleistungen herausgelöst und in ein eigenes Tarifverzeichnis überführt werden. Damit ändern sich die Bestimmungen zu Verschreibung, Bezahlung und Kostenbefreiungen. Ziel der Landesregierung: eine rechtlich und fachlich klare, aktuelle und vollständige Regelung zu finden, die den staatlichen Vorgaben entspricht und den Sporttreibenden im Land zugutekommt. „Wir schaffen nun

einen eindeutigen und modernen Rahmen, der es unserem Dienst für Sportmedizin ermöglicht, den Athletinnen und Athleten und allen Sportbegeisterten im Land auch weiterhin regelmäßige und qualitativ hochwertige sportmedizinische Untersuchungen anzubieten“, betont Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Diese Untersuchungen seien ein wesentlicher Beitrag zur Gesundheitsprävention und zur Förderung von Sport und Bewegung in Südtirol. Auch Sportlandesrat Peter Brunner hebt die Bedeutung der Anpassung hervor: Vereine und Sportlerinnen bräuchten verlässliche Rahmenbedingungen, um Trainings- und Wettkampfabläufe planen zu können. Man stehe bereits in engem Austausch mit den Sportverbänden und habe diese frühzeitig über

die Änderungen informiert, damit alle Akteur:innen der Südtiroler Sportwelt die notwendigen Informationen direkt erhalten. Mit der Umstellung sollen die Abläufe bei der Verschreibung und Durchführung sportärztlicher Untersuchungen vereinfacht werden. Gleichzeitig werden die Tarife angepasst: Die sportärztliche Standardvisite der ersten Stufe kostet künftig 30 Euro, Visiten mit zusätzlichen Untersuchungen liegen zwischen 60 und 80 Euro. Im italienweiten Vergleich bewegen sich diese Tarife im sehr niedrigen Bereich, betonen Messner und Brunner. Ein zentraler Punkt ist die vollständige Kostenbefreiung für bestimmte Gruppen: Minderjährige, Menschen mit Behinderungen oder seltenen Krankheiten sowie Personen mit niedrigem Einkom-

men müssen für sportmedizinische Leistungen künftig nichts bezahlen. Auch für Freiwillige von Zivilschutz- und Rettungsorganisationen bleiben die periodischen Tauglichkeitsbeurteilungen kostenlos. Durch die niedrig gehaltenen Tarife und die umfassenden Befreiungen soll ein möglichst niederschwelliger Zugang sichergestellt werden, erklären die Landesräte. Das neue Tarifverzeichnis samt zugehöriger Regelungen tritt am 1. März 2026 in Kraft. Termine können weiterhin über die Einheitliche Landesvormerkzentrale unter 100 100 (mit den Vorwahlen 0471, 0472, 0473 oder 0474) sowie online vereinbart werden. Sarah Meraner

PR-Info Die Heimatbühne Kastelbell-Tschars präsentiert

Das Schattenstein-Vermächtnis Tschars - Die Heimatbühne Kastelbell-Tschars freut sich, in diesem Jahr die „paranormale“ Komödie „Das SchattensteinVermächtnis“ auf die Bühne des Josef-Maschler-Haus in Tschars zu bringen. Unter der Regie von Nadia Schwienbacher, einer bekannten Südtiroler Schauspielerin, Regisseurin und Theaterpädagogin, sind auch einige neue Gesichter auf der Bühne zu sehen. Tür an Tür, aber seit Generationen verfeindet: Die Obstbauernfamilien Schöller und Gruber streiten über einen verlorenen Obstgarten, den sogenannten Schattenbuckel. Die Töchter Babs und Lily haben genug – sie wollen den Streit ein für alle Mal beenden. Doch das Dorf birgt ein dunkles

Das Schattenstein

Geheimnis: Auf der heutigen Obstwiese soll der Graf von Schattenstein einst einen Schatz verborgen haben. Der Archäologe Alex hat sich in der Pension der Schöllers einquartiert und stößt auf erste Hinweise. Als er plötzlich einen alten Schädel entdeckt, steht alles Kopf. Madame Kassandra, ein geheimnisvolles Medium, versucht mit einer Séance Licht ins Dunkel zu bringen – und ruft dabei versehentlich den Geist des Grafen herauf, den allerdings nur sie sehen kann. Ein chaotisches Duo paranormaler YouTuber sowie eine dubiose Fabrikantin mit eigenen Plänen sorgen zusätzlich für Verwirrung. Wer wird das Rätsel um das Schattenstein-Vermächtnis lösen?

Vermächtnis

Eine „paranormale“ Komödie in drei Akten von Christian Ziegler

Regie: Nadia Schwienbacher

Premiere: Sa, 24. Januar 2026 - 19:00 Uhr So, 25. Januar 2026 - 17:00 Uhr Fr, 30. Januar 2026 - 20:00 Uhr So, 01. Februar 2026 - 17:00 Uhr Di, 03. Februar 2026 - 20:00 Uhr Sa, 07. Februar 2026 - 20:00 Uhr So, 08. Februar 2026 - 17:00 Uhr im Josef-Maschler-Haus in Tschars

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POLITIK

Gfrill Tisens Mein Leben ist nicht diese steile Stunde, darin du mich so eilen siehst. Ich bin ein Baum vor meinem Hintergrunde, ich bin nur einer meiner vielen Munde und jener, welcher sich am frühsten schließt. Ich bin die Ruhe zwischen zweien Tönen, die sich nur schlecht aneinander gewöhnen: denn der Ton Tod will sich erhöhn Aber im dunklen Intervall versöhnen sich beide zitternd. Und das Lied bleibt schön. Rainer Maria Rilke Gesehen noch im alten Jahr in Gfrill Tisens Foto und Auswahl des Gedichtes: Martin Geier • Editorisches Konzept: Georg Dekas

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WIRTSCHAFT

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RATGEBER

Dem Experten das Wort Neuauflage der Verschrottung von Steuerzahlkarten Mit dem neuen Haushaltsgesetz 2026 wurde auch eine Neuauflage der Verschrottung von Steuerzahlkarten („Rottamazione-Quinquies“) eingeführt. Dieses Verfahren ermöglicht die Begleichung von alten Steuerschulden, für welche schon die Steuerzahlkarte ausgestellt worden ist, ohne Sanktionen, Zinsen, Säumniszuschläge und Einziehungsgebühren. Diese Begünstigung gilt für alle Steuerzahlkarten, die der Einzugsbehörde zwischen dem 1. Jänner 2000 und dem 31. Dezember 2023 übertragen wurden und folgende Steuern betreffen: - Steuern aus automatisierten oder formellen Kontrollen der Steuererklärung. - Nicht bezahlte INPS-Beträge, mit Ausnahme jener, welche aus einem Feststellungsbescheid der INPS stammen, - Verkehrsstrafen, wenn diese von staatlichen Kontrollorganen ausgestellt wurden. Bei Verkehrsstrafen werden durch dieses Verfahren nur die Zinsen, Zustellungsgebühren und Aufschläge gestrichen, nicht die Strafe selbst.

Auch Steuerschuldner, die aus den vorherigen Versionen der Verschrottung von Steuerzahlkarten gefallen sind, da sie einige Raten nicht bezahlt haben, können bei der Neuauflage der Verschrottung von Steuerzahlkarten erneut von dieser Regelung profitieren, sofern es die oben genannten Steuern betrifft. Nicht anwendbar ist die Regelung für jene Subjekte, die bis zum 30. September 2025 alle fälligen Raten der alten „Rottamazione“ beglichen haben, diese müssen die bestehenden Ratenzahlungsvereinbarung beibehalten. Das Gesuch zur Verschrottung von Steuerzahlkarten erfolgt durch Abgabe einer Erklärung bis zum 30. April 2026, in welcher um Anwendung der Verschrottung angesucht wird. Es sind dabei die gewünschte Ratenanzahl und die laufenden Rechtsstreitigkeiten anzugeben, verbunden mit der Verpflichtung zum Verzicht auf diese. Die Einzugsbehörde wird auf Ihrer Homepage dem Steuerschuldner eine Übersicht der Schulden zur Verfügung stellen, für welche die Verschrottung möglich ist. Die Einzugsbehörde teilt bis 30. Juni 2026 die fälli-

gen Beträge sowie Raten (mindestens 100 Euro) mit. Die Zahlung kann bis 31. Juli 2026 in einer einzigen Losung oder in maximal 54 zweimonatlichen Raten erfolgen; ab 1. August 2026 fallen 3 % Jahreszinsen an. Bei zwei nicht bezahlten Raten oder Nichtzahlung der Schlussrate verliert die Begünstigung ihre Wirkung. Während der Bearbeitung werden die Verjährungsfristen, laufende Vollstreckungen und neue Sicherungsmaßnahmen für die von der „Rottamazione“ betroffenen Steuern ausgesetzt. Für beitragsbezogene Schulden beim INPS wird der DURC nach Abgabe der Erklärung ausgestellt.

Martin Eder Bozen - Lana - Naturns martin.eder@gspeo.com

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AUS DEM BEZIRK

Verwaltung vernetzt Ein Thema, das im Burggrafenamt bislang wenig öffentlich diskutiert wird, dürfte ab 2026, jedenfalls aber in den kommenden Jahren spürbar an Bedeutung gewinnen: die digitale Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und weiteren Institutionen auf übergemeindlicher Ebene. Dabei geht es nicht um einzelne Online-Dienste, sondern um grundlegende Veränderungen in Abläufen, Zuständigkeiten und Arbeitsweisen, die den Verwaltungsalltag nachhaltig prägen werden und über klassische Gemeindegrenzen hinauswirken. Viele Institutionen stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Der Verwaltungsaufwand nimmt zu, qualifiziertes Personal ist schwer zu finden, und gesetzliche Vorgaben werden komplexer. Digitale Lösungen eröffnen hier neue Möglichkeiten, Aufgaben gemeinsam zu organisieren und Prozesse besser aufeinander abzustimmen. Denkbar sind gemeinsam genutzte Verwaltungsplattformen oder standardisierte digitale Verfahren, die unabhängig vom Wohnort funktionieren und wiederkehrende Abläufe vereinfachen sowie Bearbeitungszeiten verkürzen. Innovativ ist dabei weniger die eingesetzte Technik als der organisatorische Ansatz. Verwaltung wird nicht mehr isoliert gedacht, sondern als vernetztes System, in dem Zuständigkeiten klar geregelt und Ressourcen gebündelt werden. Übergreifende Strukturen können dazu beitragen, Doppelgleisigkeiten zu vermeiden, Fachwissen ge-

zielter einzusetzen und interne Abläufe stabiler zu gestalten, ohne die Eigenständigkeit der einzelnen Gemeinden infrage zu stellen oder gewachsene Zuständigkeiten aufzulösen.

Welchen Nutzen für die Bürger? Für Bürger kann diese Entwicklung ganz konkrete Erleichterungen im Alltag bringen. Anträge könnten unabhängig vom Wohnort nach denselben digitalen Standards abgewickelt werden, Rück­ fragen würden reduziert und Verfahren insgesamt schneller ab­ geschlossen. Gleichzeitig wird transparenter, wo ein Antrag gerade liegt und welche Stelle zuständig ist, weil Informationen nicht mehrfach eingeholt oder weitergereicht werden müssen. Der Ausblick auf 2026 zeigt, dass übergemeindliche, digitale Zusammenarbeit kein Selbstzweck ist. Sie entfaltet ihren Mehrwert dort, wo sie pragmatisch umgesetzt wird. Gelingt dieser Schritt, können Verwaltungen effizienter arbeiten, Ressourcen viel besser einsetzen und den Service für die Bevölkerung dauerhaft sichern, weiterentwickeln und zukunftsfähig ausrichten.

Perpetuum Mobile In den vergangenen Jahren konnte man eindrücklich beobachten, dass in Meran die Weihnachtszeit längst nicht mehr mit dem Advent beginnt und endet. Ende November geht es los und endet dann erst nach der „befana“. Dazwischen wächst die Stadt Schicht um Schicht zu einer Bühne. Jedes Jahr kommen gefühlt mehr Stände an der Promenade und am Sandplatz dazu. Was früher punktuell war, wird vermehrt zur Ausstellungsfläche. Ein Umstand, den man bereits im November beobachten kann, wenn fast für eine Woche der öffentliche Raum rund um die Freiheitsstraße und die Sommerpromenade für ein privates Festival okkupiert wird. Was einmal Ausnahme hieß, ist inzwischen Normalzustand und wird kaum noch hinterfragt. Diese Wochen zeigen exemplarisch, was Meran insgesamt geworden ist: eine Stadt im Dauerbetrieb und in Endlosschleife. Die Straßen sind überlastet, Parkplätze voll, der Verkehr kommt zeitweise zum Erliegen. Wer hier lebt, richtet Wege, Termine und Erledigungen mittlerweile nach den Zeiten der Besucherströme aus. Der öffentliche Raum gehört in dieser Zeit nicht mehr jenen, die ihn täglich nutzen, sondern jenen, die kurz da sind und bald wieder verschwinden. Und natürlich jenen, die davon monetär profitieren. Selbst die Medien sprechen mittlerweile offen davon, dass die „Besucherschwemme Meran auf die Probe stellt“ (suedtirolnews). Besonders deutlich wurde das am verlängerten Wochenende um den 7. und 8. Dezember. Volle Betten, volle Straßen, volle Parkplätze. Was gern als Ausnahme beschrieben wird, fühlt sich für längst wie Routine an. Natürlich bringt der Andrang Geld. Für Hotels, für Gastronomie, für einzelne Händler. Gleichzeitig steigen Mieten und Immobilienpreise weiter. Wohnraum wird knapper, Eigentum für Normalverdiener unerschwinglich. Heimat wird zur Kulisse, Alltag zur Störung, Rückzug zur Strategie und konsumfreie Orte sowie Angebote für Junggebliebene bleiben rar gesät. Während die Stadt für wenige glänzt und sich monetär auszahlt, schrumpft der Lebensraum für die Mehrheit der Bevölkerung. Wenn die letzten Stände abgebaut werden, kehrt keine wirkliche Ruhe ein. Es ist nur eine kurze Pause bis zum nächsten Event – zum Frühlingsfest, Flowerfestival oder weiß der Teufel was. Meran kommt kaum mehr zum Stillstand. Die Stadt dreht sich ohne Unterlass, immer weiter, lässt kaum Raum für Alltag oder Rückzug. Für die meisten Bewohnerinnen und Bewohner bleibt sie dabei nicht mehr Heimat, sondern ein Theater voller fremder Zuschauer – in dem sie selbst meist nur Statistinnen sind. Vielleicht ist das einfach Merans Novembermelodie: ein bisschen Baulärm, ein bisschen Verständnis und das Wissen, dass diese Stadt nur funktioniert, weil sie sich auch einmal aufreißen lässt. Und wenn dann bald wieder der erste Glühwein über die Theke geht, glänzt auch der Asphalt, als wäre nichts gewesen.

Gezeichnet Reinhard Bauer


BAUPROJEKT

HAFLING

ZUEGG – Tradition lebt weiter Auf knapp 1.820 Metern Höhe, mitten im Ski- und Wandergebiet Meran 2000, beginnt für die Zuegg in Hafling ein neues Kapitel. Die traditionsreiche Berghütte, über Jahrzehnte hinweg ein beliebter Treffpunkt für Einheimische, Wandernde und Wintersportler:innen, präsentiert sich nach umfassender Erneuerung in zeitgemäßem Gewand.

Familie Reiterer entschied sich, das alte Haupthaus abzutra-

gen und durch einen innovativen Neubau zu ersetzen – ein

Schritt, der nicht selbstverständlich war und in der Region

aufmerksam verfolgt wurde. Ziel war es, Bewährtes zu be-

Wir danken Fam. Reiterer & Team für das erneute Vertrauen und Glückwunsch zum gelungenen Projekt Chalet Zuegg! Dr. Ing. Hansjörg Weger · Dr. Ing. Thomas Weger Ausführungsplanung · Tragwerksplanung · Bauleitung · Sicherheitskoordination www.planteam.it

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BAUPROJEKT

wahren und zugleich die Zuegg für kommende Generationen weiterzuentwickeln. Der Anspruch des Projekts war von Beginn an klar formuliert: Die Zuegg sollte ihre Identität als klassische Berghütte behalten und gleichzeitig den Anforderungen moderner Gäste gerecht werden. Entstanden ist

ein Ensemble aus vier Gebäuden in nachhaltiger Holzbauweise, das sich harmonisch in die alpine Landschaft am Fuße des Ifingers einfügt. Traditionelle Formen, natürliche Materialien und klare Linien prägen das Erscheinungsbild und schaffen eine Verbin-

dung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Geschichte der Zuegg Die Geschichte reicht bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts zurück. Errichtet wurde die ursprüngliche Hütte um 1950 von Ing. Luis Zuegg, geboren 1876 in Lana. Er gilt als einer der be-

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deutendsten Pioniere Südtirols und als Vater der modernen Seilbahntechnik. Die erste Zuegg war ein schlichter Holzbau in einer Waldlichtung unterhalb des Ifingers, ausgestattet mit Gaststube, Sonnenterrasse und zehn Betten. Lange bevor das Skigebiet Meran 2000 seine heutige Größe erreichte, entwi-


BAUPROJEKT

ckelte sich die Zuegg zu einem Treffpunkt für Wanderer und Wintersportler. 1957 ging die Hütte in den Besitz der Familie Bacher über. Waltraud und Horst Bacher führten den Betrieb ab 1966 mehr als drei Jahrzehnte lang mit großem per-

sönlichem Einsatz. Horst war nicht nur Koch, sondern auch Liftmaschinist, denn zur Zuegg gehörte ein Schlepplift. Waltraud zählte später wohl zu den ersten Frauen Südtirols, die die Prüfung zur Liftanlagen-Maschinistin ablegten. Die Arbeit

Böden

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BAUPROJEKT

auf dem Berg war entbehrungs- eine Phase des Aufschwungs. reich und von Improvisation ge- Ab 1998 prägten Ziehsohn Steprägt – gekocht wurde mit Gas, fan Falk, seine Frau Helga und geheizt mit Holz, Strom gab es Tochter Lisa die Zuegg weiter. erst mit dem Bau des Falzeben Die Hütte wurde erweitert und Sesselliftes. Mit der Eröffnung behutsam modernisiert, ohne der Seilbahn auf Meran 2000 im ihren Charakter zu verlieren. Jahr 1968 begann für die Zuegg Zweimal wurde sie von den Le-

serinnen und Lesern der „Do- Vision der lomiten“ zur schönsten Hütte Familie Reiterer Südtirols gewählt. Mit dem Ab- Anfang der 2020er-Jahre überbruch des alten Gebäudes ging nahm Familie Reiterer – Michl, schließlich eine Ära zu Ende, Christine und Sohn Martin – die vielen Stammgästen bis die Zuegg. Als Haflinger und heute in lebhafter Erinnerung Betreiber des Fünfsternehotels geblieben ist. Chalet Mirabell war ihnen be

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BAUPROJEKT

wusst, welche Verantwortung und Gäste, im Sommer wie im mit diesem Ort verbunden ist. Winter. Ihre Vision: alpine Tradition mit zeitgemäßer Architektur, Komfort, Qualität hoher Qualität und gelebter und Nachhaltigkeit Gastfreundschaft zu verbinden. Heute verfügt die Zuegg neben Die Zuegg soll weiterhin Treff- dem Restaurant über zwei stilBAZ – 1/3 Seite quer 18,8 x 8,4 cm punkt bleiben – für Familien, volle Loftzimmer im Haupthaus Sportler, Skikurse, Einheimische sowie drei exklusive Chalets. Je-

des Chalet ist mit einer privaten Sauna ausgestattet und bietet einen gemütlichen Wohnbereich mit Ofen. Damit knüpft das Angebot bewusst an die frühere Tradition der Gästebetten an und macht die Zuegg wieder zu einem Ort des Ankommens und Bleibens. Das Restaurant

mit großzügiger Sonnenterrasse liegt direkt an der Skipiste und bietet einen weiten Blick über die umliegende Bergwelt. Serviert werden verfeinerte Klas­ siker der alpinen Küche, die auf Regionalität und Qualität setzen. Die Zuegg bleibt damit nicht nur Einkehrziel, sondern

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BAUPROJEKT

auch Ort der Begegnung – ein wichtiger Aspekt für das Gebiet Meran 2000. Die architektonische Planung übernahm das Büro Perathoner Ar­chitects aus Wolkenstein, ver­antwortlich für Vorentwurf und Einreichprojekt. Die Ausführungsplanung, Tragwerksplanung und Bauleitung lagen

ben in den Händen des Bozner für eine harmonische Einbin- te der Zuegg fortschrei­ Büros Planteam. Der Baustart dung in die sensible Natur- – mit Respekt vor der Vererfolgte im Juni 2025, die Fer- landschaft. Für den laufenden gangenheit und Offenheit für tigstellung innerhalb weniger Betrieb sorgt ein engagiertes Neues. So bleibt die Zuegg, Team rund um Geschäftsfüh- was sie immer war – ein Ort Monate. Besonderes Augenmerk galt rerin Selina, unterstützt von der Begegnung, der Herzlichder Nachhaltigkeit: Holzbau- Serviceleiter Tim, Küchenchef keit und des Genusses – hoch weise, natürliche Dämm­ stoffe, Helmut Oberkalmsteiner und über dem Tal und fest verPelletheizung und eine redu- Allrounder Urban. Ge­meinsam ankert in der Geschichte von zierte Formensprache sorgen wollen sie die lange Geschich- Hafling und Meran 2000.

Vom Rundholz bis zur fertigen Wand – alles aus einer Hand! Wir sind stolz, dass wir Teil eines so besonderen Projekts sein durften und wünschen allen eine unvergessliche Zeit in den neuen ZUEGG – Chalets! H.R.W. Vollholzwandsystem Obb. GmbH | Ammergauer Str. 59 | D – 86971 Peiting | Tel.: +49 8861 9093395 | mail@hrw-vollholzwand.de | www.hrw-vollholzwandsystem.de

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WISSEN

KINDERSEITE

Wie schlafen Wale? Wale und Delfine müssen regelmäßig zum Atmen auftauchen, um zu überleben. Sie können sich in der Nacht nicht einfach unter Wasser zum Schlafen zurückziehen, denn sie müssen immer wieder an die Oberfläche. Wale und Delfine haben aus diesem Grund eine ausgeklügelte Technik zum Schlafen entwickelt: Während sie „ruhen“, schalten sie eine Hälfte ihres Gehirns ab, die dann schlafen darf. Die andere Hälfte bleibt aktiv und erinnert den Wal in regelmäßigen Abständen daran, aufzutauchen und Luft zu holen. Denn bei Walen und Delfinen ist die Atmung eine bewusste Handlung und geschieht nicht – wie bei uns Menschen – automatisch. Insgesamt brauchen die großen Säugetiere des Meeres erstaunlich wenig Schlaf - pro Tag nur etwa 90 Minuten.

KREATIV-TIPP Bodylotion selbst gemacht Zutaten für 200ml: 40 g Sheabutter, 40 g Kokosöl, 25 g Mandelöl, 6 Tropfen ätherisches Rosmarinöl, 6 Tropfen ätherisches Orangenöl, ein Einmachglas oder ein leeres Cremedöschen Anleitung: Schmilz die Sheabutter zusammen mit dem Kokosöl in einem Wasserbad. Rühre dabei ab und zu um. Füge dann das Mandelöl hinzu und verrühre alles sorgfältig. Lasse das Ganze dann für eine Weile abkühlen und gib zuletzt das Rosmarin- und das Orangenöl hinzu. Stelle die Bodylotion dann für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Nimm sie heraus und schlage sie mit dem Handmixer luftig auf. Fülle die Bodylotion in ein sauberes Glas oder anderes sterilisiertes Gefäß und bewahre sie lichtgeschützt auf. Entnimm die Lotion immer mit einem sauberen Spatel und nicht mit den Fingern. Im Kühlschrank hält sich die selbstgemachte Bodylotion bis zu acht Wochen.

Text: https://www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/18350-rtkl-tiere-wieschlafen-wale

Foto: © Colourbox

Text: https://utopia.de/ratgeber/bodylotion-selber-machen-zweibodylotion-anleitungen_184969/

RÄTSEL Wie heißt der römische Wassergott? a) Apollo b) Nemesis c) Neptun

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Attraktives Sinich Sinich ist einer der aufstrebenden Stadtteile von Meran. Geprägt von einer vielseitigen Wirtschaft, attraktivem Wohnraum, Kultur und Sport, hat sich der Standort in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. „Sport. Passion. Fun“, heißt es auf der Hinweistafel des ehemaligen Freizeitzentrums Dopolavoro an der Reichstraße in Sinich. Heute kennzeichnet dieses Motto das moderne Sport-

und Freizeitzentrum der Meranarena. Hier hat sich in den vergangenen Jahren ein Treffpunkt entwickelt, den vor allem viele Junge und Junggebliebene zu schätzen wissen. Neben der beheizten Beacharena befindet sich auf dem Areal eine großzügige Bocciaarena, eine Mini Ramp sowie ein Restaurant mit Bar. In den unteren Räumlichkeiten des ehemalige Dopolavoro-Gebäudes befinden sich Proberäu­

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me einiger lokaler Kulturvereine. Besonders beliebt ist auch die große Wiese hinter der Bocciaarena samt Kinderspielplatz, die immer wieder gerne für Festveranstaltungen genutzt wird. Dem kommt natürlich auch der großzügige Parkplatz di­rekt angrenzend zugute. Mit dem „Samstag unter Champions“ am 21. November 2025 fand in Sinich ein ganzer Tag im Zeichen des Beachvolleyballs in der Beacharena statt.

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Zu den besonderen Gästen gehörten Daniele Lupo (Olympia­ silbermedaillengewinner 2016, dreimaliger Europameister, fünf­ maliger italienischer Meis­ter, 21 FIVB-Medaillen), Marco Solustri (gilt als weltweit bekanntester italienischer BeachvolleyballTrai­ ner), Jakob Windisch (italienischer Meister 2021), Carlo Bonifazi (italienischer Meister 2023) und Michael Burgmann (eines der besten italienischen Beachvolleyball-Talente).


STANDORT

Die Beacharena wurde Mitte April 2025 als erste überdachte Beacharena in der Region eröffnet – mit beheiztem Sand.

Neues Gerätehaus der FF Freiberg - Sinich Seit bald fünf Jahren freut sich auch das neue Gerätehaus der

Freiwilligen Feuerwehr Freiberg-Zug Sinich besonderer Beliebtheit. Eingeweiht am 28. August 2022, beherbergt es heute nicht nur die Geräte der Wehr, sondern zugleich das neue Musikprobelokal der lokalen Musikkapelle. Die Mannschaft der FF Freiberg besteht heute aus

rund 43 aktiven Mitgliedern, einem Ehrenmitglied, elf Mitgliedern außer Dienst und stolzen 14 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr Freiberg besteht bereits seit 1990 und bietet seither für Jugendliche eine sinnvolle Freizeitbeschäf-

tigung vor Ort. Dabei lernen die Mädchen und Jungen Grundlagenkenntnisse im Feuerwehr­ dienst, Geschicklichkeit, Diszi­ plin, Kameradschaft und Beweglichkeit. Als Höhepunkt des Jahresprogramms zählt für die Jugendlichen der alljährliche Landesju-

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O. Zauli (Beacharena), S. Zambianco (Meranarena), L. Bordato (Meranarena), Sportreferentin B. Hölzl, Vizebürgermeister N. Zaccaria und A. Scavizzi (Beacharena).

gendbewerb mit Zeltlager, wo die jungen Feuerwehranwärter zwischen 10 und 17 Jahren ihr Wissen und ihr Geschick unter Beweis stellen.

Fußballplatz und Radweg Unmittelbar neben der Freizeitanlage Sinich befindet sich auch ein großzügiger Fußballplatz, der 2016 umfassend saniert wurde. Er umfasst ein reguläres Fußballfeld sowie einen kleinen Platz mit Kunstrasen und wird sowohl von den lokalen Fußballmannschaften als auch vom Dragons Rugby Club genutzt. Daran angrenzend be­ findet sich auch eine kleine Hundewiese. Von hier führt die Enrico-Fermi-Straße zu einem groß­f lächigen Spielplatz und zum übergemeind-

lichen Fahrradwegenetz zwischen Meran und Bozen.

Die MEMC und das Gewerbegebiet Sinich Südlich des Freizeitzentrums der Meranarena befindet sich ein wichtiger Nahversorger und gegenüberliegend das Gewerbegebiet von Landesinteresse „MEMC” und Sinich, in dem sich unter anderem der Standort der MEMC Electronic Materials AG befindet – ein Ableger der GlobalWafers-Un­ter­neh­ mens­­­­grup­­pe, die sich auf die Produk­tion von Kristallen und Si­liziumscheiben spezialisiert hat, welche die Grundlage für die Herstellung fast sämtlicher Komponenten der Mikroelektronik bilden. Neben dem Standort in Meran-Sinich betreibt die MEMC AG übrigens eine weitere

Produktionsstätte in Novara (Piemont). Auf dem Areal des ehemaligen Industrieunternehmens Solland Silicon wurden nach den Abbrucharbeiten der alten Industriehalle ab Mai vergangenen Jahres endlich die Sanierungen am Boden begonnen. Bereits seit Februar 2022 war das Unternehmen Erdbau mit einem umfassenden Sanierungsprojekt beauftragt worden, das aus vier Baulosen besteht. Die Anlagen, in denen sich das hochexplosive Trichlorsilan befand, wurden seither geleert. Mit dem ersten Baulos, das zunächst ein Drittel der Gesamtfläche umfasst, und dem Abtragen von etwa 6.000 Quadratmetern Hallenflächen konnte 2025 endlich der eigentliche Teil der Sanierung beginnen. Die Bodensanierungsarbeiten von fast 70.000 Kubikmetern

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Erde sollen nun bis 2029 abgeschlossen werden. Grund für die langwierigen Arbeiten ist die Geschichte des Standortes, in dem bei Probebohrungen Schwermetalle gefunden wurden, die teils aus der Vorkriegszeit stammen und durch die ehemalige Kunstdüngerproduktion von Montecatini hinterlassen wurden. Ein Teil der bereits nutzbaren Fläche wird mittlerweile von einigen Südtiroler Betrieben als Produktions- und Lageräume genutzt. Gleich gegenüber befinden sich neben einem Gastronomiebetrieb die Standorte zahlreicher Handels- und Gewerbebetriebe sowie eines bekannten lokalen Lebensmittellieferanten. Unmittelbar davon befinden sich die Gewerbezonen Johann Kra­ vogl sowie Sandhof, ebenfalls von Landesinteresse.


Im Gebiet Si­nichbach haben sich weitere Handwerks-, Gewerbe- sowie Einzelhandelsbetriebe niedergelassen. Einige der Betriebe haben sich hier außerdem im Dachgeschoss der Niederlassung von OBI niedergelassen. Wenn es um Lösungen für Verschattungen, Groß­flächenmar­ kisen, Ver­­glasungen oder Pergole geht, ist Laimer Markisen die erste Adresse in Sinich. Mit ihrer über 40-jährigen Erfahrung bietet Laimer besten Service sowohl in der Herstellung, Planung, Verkauf oder der Montage an, mit einem Vertrieb in ganz Europa. In der Carlo-Abarth-Straße hingegen haben sich gleich mehrere Unternehmen im Bausektor niedergelassen. Dazu zählt allen voran der Natur-Baumarkt Naturalia Bau. Sie beraten die Kunden umfassend und kompe-

tent zu hochqualitativen, langlebigen und umweltschonenden Baulösungen. Bei der Hausmesse am 29. Jänner dreht sich heuer alles um das Thema „Natürliche Intelligenz“. Dort können Interessierte sich ein Rundum Bild von den Diensten und Produkten machen, die Naturalia Bau für natürliches Wohnen und Bauen empfiehlt. Als Experten in Sachen Radsport im Burggrafenamt hat sich seit ebenso bereits vier Jahrzehnten die Firma Flarer spezialisiert. Direkt am Beginn der Reichstraße von Meran kommend, findet man bei Flarer Topqualität-Räder der Marken Colnago, DeRosa, Pinarello, Wilier und Mountainbikes von Wilier, Pinarello und Kellys. Dabei liegt ihre Stärke auf einem reichhaltigen Sortiment und kurze Lieferzeiten.

Auch Ausrüstung und Bekleidung, sowie besondere Raritäten führt die Unternehmerfamilie Flarer und das bereits in dritter Generation. Seit September 2025 hat die Bäckerei Schmiedl ihr Angebot in Sinich erweitert und bietet im Dorfzentrum am Vittorio-Vene­ to-Platz durchgehend ihr vielfältiges Sortiment. Von frischen Backwaren, verschiedenen Süßgebäcken, Krapfen, kleine Snacks wie Focaccia und Pizza sowie Kaffee zum Mitnehmen (Coffee To Go). Die Filiale ist damit der zentrale Nahversorger im Zentrum von Sinich mit besonders persönlichem Flair.

Die Wirtschaft entwickelt sich Das Gebiet hat sich in den vergangenen Jahren mehr und

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mehr zu einem attraktiven Wirtschaftszentrum entwickelt und zählt heute zu den wichtigsten Gewerbegebieten im Me­ raner Land. Um die lokale Wirtschaft in der Gewerbezone Sinich einmal mehr zu fördern und Maßnahmen zur Entlastung des Woh­ nungsmarktes zu setzen, hat die Lan­ desregierung im Dezember 2025 nun die Möglichkeit eröffnet, rund 20 Dienstwohnungen im Gewerbegebiet zu errichten. Im Zuge dessen sollen außerdem 34 Räumlichkeiten zur zeitweiligen Unterbringung von Mitarbeitern errichtet werden. Ein Schritt, durch den der Standort Sinich weiteraufgewertet wird. Philipp Genetti


POLITIK

Aus dem Landtag Familien stärken Als Familienlandesrätin freue ich mich, dass wir mit einem Beschluss der Landesregierung seit 1. Jänner 2026 die Landesleistungen für Familien weiter verbessern. Damit entlasten wir Familien in Südtirol gezielt und stärken ihre Kaufkraft. Es war mir ein großes Anliegen, sowohl die finanziellen Leistungen als auch die Zugangsvoraussetzungen weiter zu verbessern und gerechter zu gestalten. Wir haben die Beiträge zum Landeskindergeld erhöht und die ISEE-Grenzen angepasst. Neu ist eine zusätzliche Einkommensstufe: Familien mit einem ISEE-Wert von 15.000,01 bis 30.000 Euro erhalten künftig 68 Euro pro Kind und Monat. Bei einem ISEE-Wert bis 15.000 Euro steigt der Beitrag auf 76 Euro, bei einem ISEEWert zwischen 30.000,1 und 46.000 Euro auf 60 Euro. Gleichzeitig wurde die Anspruchsgrenze von 40.000 auf 46.000 Euro angehoben, sodass mehr Familien profitieren. Besonders

wichtig war mir auch eine spürbare Verbesserung für Familien mit Kindern mit Behinderungen. Die monatlichen Beiträge werden, je nach Beeinträchtigungsgrad, erhöht, und bereits ausbezahlte Zuschüsse müssen nicht mehr rückwirkend zurückgezahlt werden, wenn Kinder in Wohneinrichtungen leben. Für minderjährige Kinder sind Monatsbeträge von 326 Euro, 210 Euro und 185 Euro vorgesehen. Für volljährige Kinder mit Behinderungen erhöht sich das Landeskindergeld auf 271 Euro, 148 Euro oder 131 Euro. Darüber hinaus haben wir die Rahmenbedingungen für weitere Landesleistungen angepasst. Das Landesfamiliengeld+ wird künftig schon dann gewährt, wenn beide Elternteile mindestens einen Monat Elternzeit in Anspruch nehmen. Zudem erleichtern neue Wohnsitzregelungen den Zugang für Familien, die nach Südtirol zurückkehren, und bei Auslandsadop-

tionen werden Leistungen bereits ab Genehmigung der Einreise ausbezahlt. Ich lade alle Familien ein, rechtzeitig ihre ISEEErklärung zu machen und sich über die bestehenden Leistungen zu informieren.

Rosmarie Pamer Landesrätin

Bericht aus Rom „Nur Ja heißt Ja“ Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen schien alles bereit. Der Senat stand kurz davor, ein neues Gesetz gegen sexuelle Gewalt zu verabschieden, das zuvor bereits von der Abgeordnetenkammer einstimmig angenommen worden war. Doch nur wenige Stunden vor der geplanten Behandlung im Plenum, wurde es von der Lega überraschend blockiert. Es geht darum, den Konsens als zentrales Kriterium zur Beurteilung der Rechtmäßigkeit sexueller Handlungen vorzusehen. 1996 erfolgte die erste – und bisher einzige – Reform des Strafrechts in diesem Bereich. Die unterschiedlichen Formen der Gewalt wurden in einem einheitlichen Straftatbestand, der „sexuellen Gewalt“, zusammengefasst. Allerdings blieb bestehen, dass das Opfer stets die Gewalt, die Drohung oder den Machtmissbrauch nachweisen musste. Ein entscheidender Anstoß, dies zu ändern, kam 2011 mit der Konvention von Istanbul gegen alle Formen von Gewalt. Sie verpflich-

tet die Mitgliedstaaten, den Konsens als entscheidendes Kriterium dafür festzuschreiben, ob sexuelle Gewalt vorliegt. Demnach ist ein sexueller Akt nur dann zulässig, wenn alle Beteiligten ihn tatsächlich und aus freiem Willen wollen. Die meisten europäischen Staaten sind dieser Vorgabe nachgekommen und haben ihre Rechtsordnungen entsprechend angepasst. Nicht so Italien. Dies sollte jedoch am 25.11.2025 nachgeholt werden. Leider ließen die Gegner des Gesetzes nicht lange auf sich warten. „Künftig werden sich die Männer mit einem schriftlichen Vertrag absichern müssen“, tönte es vor allem aus rechten Kreisen. Es handle sich um eine Beweislastumkehr, die für Männer schwer zu erbringen sei. Diese Sorge ist jedoch unbegründet. In Strafverfahren bleibt die Beweislast stets bei der Anklage. Sie muss weiterhin nachweisen, dass kein Einverständnis vorlag. Das Wort des Opfers allein reicht nicht aus. Es benötigt – wie bereits jetzt – ob-

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jektive Umstände und Indizien zur Untermauerung. Mit anderen Worten: die Regeln des Prozesses ändern sich nicht. Es ändert sich nur die Definition dessen, was als Straftat gilt.

Julia Unterberger Senatorin


SPORT

Badminton – Bronze für Karl Ladurner Die diesjährigen italienischen Meisterschaften der allgemeinen Klasse im Badminton fanden vom 28. bis 30. November in Palermo statt. Karl Ladurner konnte sich im Herrendoppel gemeinsam mit Matthias Frank vom ASV Mals die Bronzemedaille sichern und damit einen beachtlichen Erfolg feiern. Für Karl ist es bereits der zweite Podestplatz innerhalb kurzer Zeit, nachdem er Ende Oktober bei der U19-Italienmeisterschaft ebenfalls Bronze im Herrendoppel gewann – damals mit Marco Polito aus Padova. Schon bei der Auslosung zeichnete sich ab, dass Karl und Matthias gute Chancen auf eine Medaille hatten. Gleich in der ersten Runde mussten sie jedoch gegen die gefürchtete sizilianische Paarung Perna/Virzì antreten. In einem nervenaufreibenden Match setzten sie

Die Drittplatzierten im Herrendoppel (v. l.): Lukas Osele, Kevin Strobl, Matthias Frank und Karl Ladurner.

sich hauchdünn im dritten Satz mit 21:19 durch. Auch das Viertelfinale gegen die Nachwuchstalente Gurschler/Telfser aus Mals war hart umkämpft und konnte erst im Entscheidungssatz gewonnen werden. Damit war der Einzug ins Halbfinale und somit die Medaille fixiert. Im Halbfinale trafen Karl und

Matthias auf die Nationalspieler Baroni/Massetti. Trotz solider Leistung mussten sie sich mit 14:21 und 15:21 geschlagen geben. Für Karl stellt diese Bronzemedaille den bisher größten Erfolg seiner Karriere dar – eine verdiente Belohnung für seinen Trainingsfleiß, da er neben dem Vereinstraining re-

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gelmäßig am nationalen Trainingszentrum in Mals trainiert. Bei den Damen zeigte Hannah Mair starke Leistungen. Sie erreichte sowohl im Einzel als auch im Damendoppel mit ihrer langjährigen Partnerin Hanna In­nerhofer das Viertelfinale, ver­passte jedoch in beiden Bewerben knapp eine Medaille.


DORFGESCHEHEN

Spenden für Parkinson aktiv e. V. „Stellvertretend für alle Sponsoren unseres Projektes, sei noch eine besondere Überraschung erwähnt. Der Verein erhielt kurz vor Weihnachten von der Doppelmayr Italia AG aus Lana die Ankündigung einer Spende in Höhe von 3.000 Euro“, freut sich Vereinspräsident Franz Wimmer: „Ich weiß, dass so gut wie alle Firmen täglich Anfragen bezüglich Unterstützung verschiedenster sozialer Projekte, bekommen. Ich weiß auch, dass die meisten Südtiroler Unternehmen sich seit Jahren - in unterschiedlichster Art und Weise, als Sponsoren und Geldgeber sozial engagieren. Deshalb sind wir besonders dankbar, dass wir von PARKINSON AKTIV als neuer und weiterer Bittsteller, auf Anhieb finanziellen Unterstützung erhalten haben.“

Franz Wimmer bedankt sich bei Georg Gufler - CEO von Doppelmayr Italia, für die großzügige Spende.

Vereinspräsident Franz Wimmer bedankt sich zum Abschluss des Jahres bei den Spenderfirmen. Abgesehen vom Beitrag der Sa-

bes haben es erst die Spenden von diversen Firmen möglich gemacht, dass im kommenden Jahr die Eröffnung eines weite-

ren Parkinson Trainingszentrum in Naturns fixiert wurde. Weitere Infos unter www.parkinsonaktiv.org

PR-Info So schmeckt der Frühling – Genussmomente in der Roter Hahn Kochschule Die Termine für das Frühjahr 2026 sind online und bieten kulinarische Erlebnisse rund um regionale Zutaten, bäuerliches Wissen und gemeinsames Genießen. Unter Anleitung erfahrener Köche oder Bäuerinnen ein 4-Gänge-Menü aus Zutaten von Süd-

tirols Bauernhöfen in geselliger Atmosphäre kreieren und dieses im Anschluss gemeinsam an der „tavolata“ samt passender Weinbegleitung genießen. Ob allein, zu zweit, mit Freunden oder im Team, dieses einzigartige Erlebnis in der Roter Hahn Kochschule verspricht unvergessliche Genussmomente. Im Mittelpunkt der Frühlingsreihe stehen unterschiedliche kulinarische Schwerpunkte und Persönlichkeiten aus ganz Südtirol. Patrizia Karnutsch, Bäuerin des Schrenteweinhofs in Lana, bringt klassische Gerichte „Aus der guten alten Zeit“ modern interpretiert auf den Tisch. Helene Lanz vom Buschenschank Oberlegar in Terlan gibt Einblicke in überlieferte Familienrezepte

ihrer Oma, während Bäuerin Sabina Waibl zu einer kulinarischen Reise durch die Wälder und Wiesen Südtirols einlädt. Chefkoch Thomas Ortler widmet sich dem Nose-to-tail Kochen und zeigt anhand eines Saiblings, wie alle Teile dieses edlen Süßwasserfisches raffiniert zubereitet werden können. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Markus Holzer, Chefkoch im Jora Mountain Dining: Beim Kochevent „So schmecken Almen und Berge“ stellt er die Vielfalt und den unverwechselbaren Geschmack der alpinen Küche in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Südtirols wohl bekanntester Hobbyköchin Barbara Prantl, Bäuerin am Leimgruberhof in St. Pauls, werden

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außerdem Gerichte rund um das Frühlingsgemüse Spargel sowie typische Gerichte aus der bäuerlichen Küche mit modernen Einflüssen zu „Bsunders guaten“ Geschmackserlebnissen. Die Kochevents finden im ehe­maligen Buschenschank Föhrnerhof oberhalb von Bozen statt und beginnen jeweils um 16 Uhr bzw. 17.30 Uhr. Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie unter www.roterhahn.it. Für die Anmeldung erreichen Sie uns unter info@roterhahn-kochschule.it oder telefonisch unter 0471 999455.


Bühne für Vielfalt Meraner Kulturverein blickt auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück.

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sozialer Akteur in der Stadt und darüber hinaus. Mit Blick auf das Jahr 2026 sind weitere Entwicklungen geplant, um kulturelle Vielfalt und gesellschaftlichen Austausch nachhaltig zu fördern. Informationen zur Mitgliedschaft und Vereinstätigkeit erhält man unter www.ostwest.it oder unter info@ostwest.it Thomas Kobler

theater-bozen.it @vereinigtebuehnen_bozen

A L L E S N U R T H E AT E R ?

Blutbuch

Premiere: Sa 17.1.2026

A L L E S N U R T H E AT E R ?

Rahmen für die Wiedereröffnung des Hauses nach den Umbauarbeiten bildete und in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern realisiert wurde. Getragen wurde das Programm von einer engen Zusammenarbeit mit zahlreichen Kulturinstitutionen, Schulen, Vereinen und Initiativen sowie durch die finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand und Sponsoring-Partnern. Der ost west club est ovest bestätigt damit seine Rolle als wichtiger kultureller und

A L L E S N U R T H E AT E R ?

Der ost west club est ovest kann auf ten (SAAV) antraten und ein zahlein äußerst erfolgreiches Kulturjahr reiches Publikum begeisterten. Im 2025 zurückblicken. Nach der ersten Bereich Tanz, Bewegung und Körvollständig absolvierten Herbst-, perarbeit wurden 24 VeranstaltunWinter- und Frühjahrssaison im gen umgesetzt. Dazu zählten inkluneuen Vereinsheim im ehemaligen sive Tanzangebote in ZusammenSchießstands-Gebäude hat sich arbeit mit der Gruppe Integra (Carider Club als fixer kultureller Treff- tas), Tango- und Lindy-Hop-Abende, punkt in Meran weiter etabliert. Die zeitgenössischer Tanz in KooperaRäumlichkeiten wurden im Laufe tion mit dem Festival Alpsmove sodes Jahres weiter adaptiert und an wie ein regelmäßiges Yo­ga-Angebot, die vielfältigen Anforderungen des das sich als fixer Bestandteil des Programms angepasst. Auch orga- Wochenprogramms etablierte. Ernisatorisch brachte die Möglichkeit, gänzend dazu fanden wöchentliche Veranstaltungen ganzjährig im eige- Chorproben sowie Tanz- und Theanen Haus durchzuführen, eine deut- terformate (u. a. in Zusammenarbeit liche Entlastung. Mit einem neuen mit dem Theater in der Altstadt) auMitgliederhöchststand und stabilen ßerhalb der regulären ÖffnungszeiStrukturen konnte der Verein seine ten statt, wodurch das Vereinsheim Tätigkeit weiter ausbauen. Insge- intensiv genutzt werden konnte. samt wurden im Jahr 2025 nicht we- Die Literaturarbeit umfasste neun niger als 225 Veranstaltungen reali- Einzelveranstaltungen sowie das siert. Das Programm zeichnete sich Festival „Sprachspiele/Linguaggi in durch eine außergewöhnliche Viel- gioco“. Darüber hinaus wurden Vorfalt aus und umfasste Musik, Tanz, träge, Diskussionsveranstaltungen Literatur, Theater, Film, Ausstel- und eine öffentliche Debatte zur lungen, Performance, Diskussions- Stichwahl der Gemeinderatswahlen formate, Spiele, Nachhaltigkeits- organisiert. Film, Theater und bilprojekte sowie soziale und inklusive dende Kunst waren ebenfalls fester Initiativen. Einen zentralen Schwer- Bestandteil des Programms: Fünf punkt bildete erneut die Musik. Ins- Filmabende, vier Theateraufführungesamt 77 Konzerte und DJ-Abende, gen und drei Ausstellungen boten darunter 17 Ausgaben des Formats Raum für unterschiedliche künstle„Share Your Music“ sowie zehn Jam- rische Positionen. sessions, boten etablierten wie auch Ein wichtiger Schwerpunkt lag auch jungen Musikerinnen und Musikern auf gemeinschaftlichen und partizieine Bühne. Der niederschwellige pativen Formaten. Pubquiz-Abende, Zugang förderte den Austausch Game Nights, Repair Cafés, Karaoke, zwischen unterschiedlichen Genres Swap-Partys, Blindwattenturniere und Szenen und stärkt seit jeher die sowie inklusive und soziale Projekte lokale Musiklandschaft. Auch Büh- stärkten den offenen, niederschwelne, Performance und Spoken Word ligen Charakter des Vereins. Neue nahmen einen wichtigen Platz im Formate wie das Diskussionsprojekt Jahresprogramm ein. Zehn Open- „Back To Reality“, die im Herbst geStage-Abende ermöglichten künst- startete Bike Kitchen und das Prolerische Experimente und neue jekt Performing Artists Bersaglio Ausdrucksformen. Ein besonderes (PAB) setzten zusätzliche inhaltHighlight stellte der Poetry Slam dar, liche Akzente. Ein besonderer Höbei dem lokale und internationale hepunkt des Jahres war die VeranSlammler um die Qualifikation für staltung „Stilbruch“ im Stadttheater die Südtiroler Landesmeisterschaf- Meran, die zugleich den feierlichen

Do 22.1. / Fr 23.1. / Sa 24.1.

So 25.1. / Do 29.1. / Fr 30.1. Sa 31.1.2026 von Kim de l’Horizon

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Winterliche Freizeitideen Der Winter lädt dazu ein, Tempo rauszunehmen und Freizeit neu zu entdecken. Mit passenden Aktivitäten drinnen oder draußen wird die kalte Jahreszeit abwechslungsreich.

Winterspaziergänge neu entdecken

Wintersport für jedes Niveau

Spaziergänge sind im Winter beson- Der Winter bietet weit mehr als Skiders reizvoll. Klare Luft, verschnei- fahren: Rodeln, Skitouren, Schneete Landschaften und ruhige Wege schuhwandern oder Eislaufen sind sorgen für Entspannung und neue abwechslungsreiche FreizeitaktiviEindrücke. Wer regelmäßig drau- täten, die Bewegung, Naturerlebßen unterwegs ist, tankt nicht nur nis und Spaß miteinander verbinfrische Luft, sondern auch Energie. den. Dabei stehen nicht sportliche Kleine Ziele wie ein Aussichtspunkt Höchstleistungen im Mittelpunkt, oder ein Café machen den Spazier- sondern das gemeinsame Erleben – ideal für Familien, Freundesgrupgang zusätzlich attraktiv. Ab Mitte Dezember jeden Mittwoch: Live-Musik & Steakabend

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Bergbahn geöffnet bis 22.30 Uhr Skitourengeher sind herzlich willkommen

pen oder spontane Ausflüge. Gera- Auch Gesellschaftsspiele, Filmde beim Skitourengehen zeigt sich, abende oder gemeinsames Kochen wie wichtig Gemeinschaft ist: In schaffen wertvolle gemeinsame kleinen Gruppen von bis zu sechs Momente, stärken soziale BindunPersonen ist man nicht nur moti- gen und sorgen gerade in der kalten vierter unterwegs, sondern auch Jahreszeit für Wärme und Nähe. deutlich sicherer. Klare Absprachen, das Zusammenbleiben der Grup- Kleine Auszeiten pe, passende Ausrüstung sowie bewusst genießen regelmäßiges Üben von Notfall- Wellness muss nicht teuer sein. und Rettungssituationen gehören Ein Besuch in der Sauna, ein ebenso dazu wie eine sorgfältige Schwimmbadnachmittag oder ein Tourenplanung. Aktuelle Informa- selbst organisierter Spa-Abend tionen zu Wetter- und Lawinenlage zu Hause sorgen für Entspannung. sind dabei unerlässlich, um Winter- Diese bewussten Pausen helfen, sport in all seinen Facetten verant- neue Kraft zu schöpfen und den Winter als Erholungsphase zu nutwortungsvoll genießen zu können. zen. Mit der richtigen Auswahl an FreiKreative Hobbys pflegen Der Winter eignet sich perfekt für zeitaktivitäten wird der Winter zu kreative Freizeitbeschäftigungen. einer abwechslungsreichen JahresMalen, Schreiben, Fotografieren zeit, die Raum für Bewegung, Kreaoder Musizieren fördern Konzen- tivität und Gemeinschaft bietet. tration und Ausgleich. Wer etwas Neues lernen möchte, findet online Markus Auerbach zahlreiche Kurse und Inspirationen, um ein Winterprojekt zu starten.

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PR-Info

Copyright Benjamin Pfitscher

Winterwandern im Passeiertal – Auf präparierten Wegen zu Almen und Genuss

Wälder, über offene Hänge und entlang weiter Täler, die im Winter an Ruhe gewinnen. Für Gäste wie Einheimische gehört dabei nicht nur das Gehen selbst dazu, sondern auch ein konkretes Ziel:

Copyright Simone Peist

Das Passeiertal zählt zu jenen Regionen, in denen das Winterwandern neben Skifahren, Langlaufen und Skitouren längst einen festen Platz hat. Präparierte Wege führen durch verschneite

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Eine geöffnete Alm, die Wärme und ursprüngliche Küche bietet. Ein gern gewähltes Ziel ist die Ulfaseralm oberhalb von Ulfas. Der Winterwanderweg dorthin ist kurz und gleichmäßig angelegt und eignet sich gut als Einstiegstour. Oben angekommen, empfängt eine warme Stube. Hier stehen heiße Getränke, selbstgemachte Kuchen oder klassische Almgerichte wie Knödel auf der Karte. Die Lazins Alm liegt am Ende des Pfelderer Tals. Der Weg von Pfelders steigt langsam und gleichmäßig an und wird im Winter regelmäßig präpariert. Lazins Hof und Lazins Alm können auch auf Langlaufskiern erreicht werden; die Loipe eignet sich vor allem für fortgeschrittene Läufer. Eine Einkehr gehört hier für viele fest dazu: Kräftige Suppen, Bauernwurst oder Knödel sind typische Gerichte, die im Winter besonders gern gegessen werden. Etwas mehr Kondition erfordert die Winterwanderung zur Timmelsalm im hinteren Passeiertal. Auf dem technisch unkomplizierten Weg werden rund 300 Höhenmeter überwunden. Die Alm ist ein beliebter Ausgangs-

punkt für Schneeschuhwanderer und Skitourengeher. Von hier aus führen bekannte Routen auf Gipfel wie den Hinteren Kitzkogel, mit Schneeschuhen gelangt man bis zum Wetterkreuz bei Unterkrumpwasser. Auch die Egger-Grub-Alm oberhalb von Stuls ist ein klassisches Winterziel. Der Weg verläuft über eine Forststraße und durch Waldabschnitte bis zur Alm, von der sich ein weiter Blick über die verschneiten Stuller Mahder öffnet. Zwischen Rabenstein und Schönau wird im Winter ebenfalls ein Weg präpariert. Die Strecke führt durch Wald und entlang des Bachs bis zum Gasthof an der Timmelsjochstraße. Sowohl dort als auch zurück in Rabenstein bieten sich Möglichkeiten zur gemütlichen Einkehr. Da nicht alle Almen durchgehend geöffnet sind, empfiehlt sich vor jeder Tour ein Blick auf die Website des Tourismusvereins Passeiertal. www.passeiertal.it Geschrieben von Simone Peist


SCHAUFENSTER

Büro und Homeoffice im Wandel Neue Arbeitsmodelle verändern Büros und Homeoffice – mit Chancen, Herausforderungen und Folgen für alle Beteiligten, von Beschäftigten bis zu Unternehmen und Kommunen.

Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Büro und Homeoffice stehen dabei nicht mehr im Gegensatz, sondern ergänzen sich zunehmend. Viele Unternehmen setzen auf hybride Modelle, die Flexibilität ermöglichen und zugleich den persönlichen Austausch fördern. Entscheidend für produktives Arbeiten ist dabei nicht nur der Ort, sondern auch dessen

Gestaltung. Im klassischen Büro bleibt der soziale Aspekt ein zentraler Vorteil. Der direkte Austausch mit Kolleginnen und Kollegen fördert Kreativität, Teamgeist und schnelle Abstimmungen. Moderne Büros setzen deshalb verstärkt auf offene Bereiche, flexible Arbeitsplätze und Rückzugszonen für konzentriertes Arbeiten. Ergonomische Möbel, gute Beleuchtung und eine

angenehme Akustik tragen dazu bei, die Gesundheit zu erhalten und die Leistungsfähigkeit zu steigern.

ort gilt: Die Einrichtung beeinflusst Wohlbefinden und Effizienz maßgeblich. Natürliche Materialien, Pflanzen und persönliche Akzente schaffen eine angenehme Atmosphäre und steigern die Motivation. Unternehmen wie Arbeitnehmer sind daher gefordert, Arbeitsräume bewusst zu gestalten.

Das Homeoffice punktet hingegen mit Ruhe, Zeitersparnis und individueller Gestaltung. Wer von zu Hause arbeitet, profitiert von mehr Selbstbestimmung – vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen. Ein fest eingerichteter Arbeitsplatz Ob im Büro oder im Homeoffice mit ergonomischem Stuhl, aus- – zukunftsfähiges Arbeiten bedeureichend großem Schreibtisch und tet, Funktionalität, Ergonomie und neutralem Licht ist unerlässlich. Atmosphäre in Einklang zu bringen. Auch Ordnung spielt eine wichti- Nur so lassen sich Produktivität und ge Rolle: Klare Strukturen helfen, Zufriedenheit langfristig sichern. Arbeit und Privatleben besser zu trennen. Unabhängig vom Arbeits- Markus Auerbach

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PR-Info

Bewegungssitzen Haltungswechsel sind entscheidend für produktives und gesundes Arbeiten … ... und warum wir im digitalisierten Büro ein neues Verständnis von Ergonomie brauchen! Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems zeichnen für knapp 22 Prozent aller Ausfalltage verantwortlich. Und das hat vor allem mit unserem biologischen Erbe zu tun. Obwohl wir biologisch eigentlich Hocker, Steher, Läufer und Lieger sind, ist uns das Sitzen zur „zweiten Natur“ geworden. Ob zu Hause oder in der Arbeit, ob öffentlich oder privat – nichts ist für uns selbstverständlicher, als überall und jederzeit zu sitzen. Selbst die Mobilität in Bus, Bahn, Flugzeug oder Auto findet im Sitzen statt. Rückenschmerzen als Volkskrankheit Längst sind Rückenschmerzen die Volkskrankheit Nummer Eins! Aber nicht nur „Rücken“ sondern viele weitere Störungen der Gesundheit werden inzwischen mit besonders bewegungsarmen Arbeitsstilen der digitalisierten Bürowelten in Verbindung gebracht. Gesundheitswissenschaftler verweisen darauf, dass sich alle Körperkompetenzen zurückbilden, die nicht regelmäßig aktiviert werden. Fehlen die Bewegungsreize, dann werden die Muskeln unterversorgt, die Stoffwechselrate sinkt, der gesamte Organismus fährt auf Sparflamme und langfristig werden Gelenke, Knochen und Immunsystem geschädigt. Auch die Sitzergonomie wurde seit über 100 Jahren auf Haltungsopti-

Das Leben im Büro

mierung ausgelegt und mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten perfekt an unterschiedliche Körpergrößen und Formen angepasst. Mehr Bewegung beim Sitzen fördert Leistung, Motivation und Gesundheit Was bedeutet das für die Bürostuhlkonzepte? Gesundheitswissenschaftler stellen Aktivierung und natürliche Stimulation in den Mittelpunkt einer neuen Sitzergonomie: Jede Haltung, die der Körper schmerzfrei einnehmen, und jede Bewegung, die er ausführen kann, wird als richtig und wichtig erachtet. Dabei gilt: Je häufiger die Haltungswechsel und je vielfältiger und natürlicher die Bewegungen, desto besser werden auch beim Sitzen Stoffwechsel, Körperkompetenzen und geistige Leistungsfähigkeit aktiviert. Ein neues Sitzkonzept mobilisiert die natürliche Beweglichkeit der Hüfte, stimuliert die tiefe Rückenmuskulatur und aktiviert große Muskelschlingen von den Fußgelenken bis zum Schultergürtel, ohne Unsicherheit und Überforderung. Der 3D-dynamische Bürostuhl und höhenverstellbare Arbeitstische Auf einem 3D-dynamischen Bürostuhl ist die Beweglichkeit gegenüber einem guten 2D-dynamischen Bürostuhl ungleich vielfältiger und sie wird in der Büroarbeit ganz offensichtlich intuitiv genutzt. Das 3D-dynamische Sitzen führt daher nachweislich zu einer besseren Versorgung der Muskulatur im Lumbalbereich, der besonders häufig von Rückenschmerzen betroffen ist. Der nächste Schritt ist die erhöhte Sitzposition. Genau hier setzen neue Bürostuhlmodelle mit erhöhter Sitzposition (ESP) an: Diese Modelle lassen sich als normale Bürostühle mit voller 3D-Beweglichkeit nutzen, aber auch auf bis zu 62 Zentimeter Sitzhöhe hochfahren. In der hohen Sitzposition eröffnen sich neuartige Zusatzeffekte. Neben der 3D-dynamischen Beweglichkeit des Bürostuhls entwickelt sich die Höhenverstellbarkeit der Arbeitstische zum neuen Standard in gesundheitsorientierten Büroflächen, um den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen zu fördern. Der erwünschte Haltungswechsel der Steh-Sitzdynamik ist ganz intuitiv in Körperbewegungen und Workflow integriert. Die Mehrinvestition in höhenverstellbare Arbeitstische zahlt sich dadurch auch wirklich aus.

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WANDERN RITTEN

Wanderung nach St. Verena Vom Wallfahrtskirchlein Maria Saal über den Kreuzweg und das „Hexenbödele“ hinunter nach St. Verena und über den „Keschtnweg“ weiter nach St. Andreas in „Antlas“, um schließlich in Leng­ stein in den Bus zu steigen – ein verlockender Wandertipp!

Noch liegt zu wenig Schnee für eine genussvolle Schneewanderung, dafür lockt das Rittner Hochplateau mit seiner tollen Sicht von der Plose über die Dolomiten bis zum Weiß- und Schwarzhorn, und die Kirchtürme, die wir längs unserer Wege entdecken, sind kaum zu zählen!

Auf, zum Hexenbödele (1075 m): Gleich hinter der Wallfahrtskirche Maria Saal mit der Madonna unterm Regenschirm führt unser Pfad, mit der Markierung 8, Kreuzwegstationen entlang, erst abwärts und dann am Heidgerberhof (ehemaliger Hofsschank) vorbei, zum „Hexenbödele“. Einst sollen hier rund um die alte Lärche die Hexen Der Ritten in seiner Weite, rechts unten der Zwiebelturm von St. Nikolaus getanzt haben. Der „Hexenbesen“ darauf ist eine genetisch bedingte Astwu- Autostraße. Diese ist ein Teil der einsti- Die Dezemberluft drängt dann zum balcherung, die den Hexen zugeschrieben gen Kaiserstraße, auf der die deutschen digen Aufbruch. wurde. Heute hat das Kreuz an der Lär- Kaiser zur Krönung nach Rom gezogen che den alten Hexenglauben abgelöst. waren. Diese gehen wir scharf nach St. Andreas und der Zunerhof Zurück zum Waldweg, wandern wir rechts bis zum Penzlhof und seiner, lei- Ehe wir zurück zum Penzlhof kommen, diesen abwärts und dann, beim Weg- der dem Verfall preisgegebenen Kapel- entdecken wir am Wiesenrand noch eiweiser 8 A, durch ein Gatter rechts über le. Wir umrunden den Hof und – an der nen alten Ziehbrunnen, Ziggl genannt. Lärchenwiesen hinunter in Richtung Scheune vorbei – wenden wir uns nach Nun geht es die Straße entlang weiter St. Verena. Wir kommen zur Straße und links. Jetzt wandern wir zwischen Wald in Richtung St. Andreas im Weiler Antwenden uns ober dem stattlichen Ober- und Wiese, Kreuzwegstationen entlang, las. Bis zum Braunhof müssen wir über schlichterhof mit seinen schönen Fres- im letzten Teil über den uralten Pflas- Asphalt tippeln, doch dann beginnt ein ken auf dem asphaltierten Sträßchen terweg hinauf zum Höhenkirchlein. Es sehr schönes Wegstück. Von der andenach links, bis beim Vogelhauser rechts dominiert den Streuweiler Rotwand. ren Talseite grüßen erst der Kirchturm ein schöner, alter Steig abwärtsführt. Hier, auf dieser schon urzeitlich besie- von Lajen, dann jener von Kastelruth, delten Hügelkuppe, gibt es nur mehr ein St. Konstantin und St. Vigilius. Vom St. Verena, der Aussichtpunkt Schauen und Staunen! Da die Turmuhr Schnitzler bis zum Weidacher wechseln Der Steig wird zum Weg und plötzlich eben zwölfmal schlägt, halten wir auf wir wieder auf Asphalt, aber der letzte grüßt von unten zum ersten Mal das St. einer Bank auf dem Porphyr-Hügel et- Teil bis zum Zunerhof ist ein Genuss. Schon grüßt das St.-Andreas-Kirchlein Verena-Kirchlein! Wir erreichen eine was oberhalb unsere Mittagsrast.

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Am Hexenbödele

St. Konstantin jenseits der Eisackschlucht

Kurzinfos zur Wanderung Der Logenplatz auf St. Verena

St. Andreas in Antlas, dahinter der Schlern

aus dem 14. Jh. Auch das Gasthaus Zu- Binnen kurzem kommen wir nach nerhof aus dem 12. Jh. atmet eine lange Lengstein. Viele Neubauten stehen hier, Geschichte. Kurz hinauf zum Andreas- das Dorf ist in den letzten Jahrzehnten kirchlein, das innen mit schönen Fres- zur Heimat zahlreicher Jungfamilien geken ausgestattet ist. Dann lassen wir worden. St. Ottilia, die Patronin der Auuns beim Zuner in der schönen, alten genkranken, der die Pfarrkirche geweiht Stube verwöhnen. ist, wacht heute noch über Groß und Klein. Wir erreichen hinter der Feuerwehrhalle direkt die Bushaltestelle und Unser Ziel, bald schon fahren wir Bozen entgegen. Lengstein mit der hl. Ottilia Nun wandern wir den Keschtenweg, dem wir seit St. Verena gefolgt sind, wei- Wer mit dem Auto gekommen ist, kann ter, durch eine wahre Efeuallee bis zum in Maria Saal aussteigen und im eigeSteidacherhof. Nach dem Hof führt eine nen Pkw die Fahrt fortsetzen. Dankbar Asphaltstraße aufwärts. Diese nehmen für die abwechslungsreiche Winterwanwir und schon bald grüßt links oben St. derung kehren wir vom Hochplateau Nikolaus auf dem Mittelberg, dessen ro- Ritten zurück. ten Zwiebelturm wir bereits am Morgen unter Maria Saal entdeckt hatten. Christl Fink

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Anfahrt: Mit dem Bus 165, der Lengstein als Endziel hat, von Bozen bis zur Haltestelle Maria Saal. Ausgangspunkt: Haltestelle Maria Saal (1172 m) Ziel: St. Verena (896 m), Antlas (780 m), Lengstein (970 m). Gehzeiten insgesamt: 3 Std. – 3,30 Std. Maria Saal: > Hexenboden 20 Min. > Abzw. St. Verena: 10 Min > St. Verena: 40 Min. > St. Andreas (Antlas): 1 Std.> Lengstein: 50 Min.


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PR-Info Im Zeichen der Familie Schlanders - Der Tag hatte einen hohen symbolischen Wert. Am 28. Dezember 2025 – der Tag der Unschuldigen Kinder und in diesem Jahr auch der Tag der Heiligen Familie – fand die Einweihungsfeier der Beratungs- und Coachingpraxis von Gudrun Schgör statt. Dekan P. Mathew segnete die Räumlichkeiten und unterstrich da­ durch das persönliche Anliegen von Gudrun, dass ihre Arbeit auf einem Fundament

christlicher Werte stehen soll. „Ein besonderes Herzensanliegen sind mir die Kinder. Sie sollen in der Familie einen Ort finden, wo sie sich bestmöglich entfalten können. Da die Eltern die ersten und wichtigsten Bezugspersonen der Kinder sind, arbeite ich in erster Linie mit den Eltern. Ich möchte sie dabei begleiten, als Paar eine gute Beziehung zu führen und als Mutter und Vater ihre Rolle gut verstehen und leben

zu können.“, so Gudrun. Bei Interesse melde dich gerne zu einem unverbindlichen Kennen­ lerngespräch unter Tel. 331 9830020, telefonisch oder per WhatsApp. Gespräche finden entweder persönlich im Beratungsraum in Schlanders statt oder online über Zoom. Weitere Infos zu ihrer Arbeit, sowie einige Erfahrungsberichte von Klienten, sind auf der Homepage von Gudrun nachzulesen. www.gudrun.it

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