begleitet es Bauprojekte von der Planung bis zur Fertigstellung und prüft deren Umsetzung nach streng errechneten Standards. Am Ende der Bauarbeiten bewertet die Einrichtung die Gebäude transparent anhand der erreichten Kriterien, ordnet sie einer entspre -
chenden KlimaHaus-Klasse zu und stellt den passenden KlimaHaus-Energieausweis aus. Dieser gibt Aufschluss über die energetische und ökologische Qualität des Gebäudes gemäß der EU-Richtlinie 2024/1275 und wird – bei besonders niedrigem Energie-
natürlich nachhaltig wir schaffen aussichten
Nach Abschluss der Bauarbeiten werden Gebäude anhand definierter Kriterien transparent bewertet, einer KlimaHaus-Klasse zugeordnet und mit dem entsprechenden KlimaHausEnergieausweis ausgestattet.
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verbrauch – als sichtbares Zeichen nach außen mit der entsprechenden KlimaHausPlakette verliehen.
Systematische Klassifizierung von Gebäuden
Die KlimaHaus-Klasse zeigt, wie energiesparend ein Gebäude ist: An der Spitze steht KlimaHaus Gold, danach folgen die Klassen A–C, während Gebäude mit höherem Energieverbrauch den Klassen D–G zugeordnet werden und als wenig effizient gelten. Bei der Zuweisung der Energieklassen wird nicht nur die Gebäudehülle und der gesamte Energiebedarf berücksichtigt, sondern ebenso auf umweltverträgliche Aspekte geachtet.
Nur ein Gebäude in der Energieklasse KlimaHaus A oder KlimaHaus Gold wird als Niedrigstenergiegebäude verstanden. Dieses kennzeichnet sich durch eine optimale Energiebilanz, das den ökologischen Fußabdruck des Gebäudes minimiert und
langfristig zu geringeren CO2 -Emissionen sowie Betriebskosten führt.
Hohe Bewertung durch Effizienz und Nachhaltigkeit
Eine Anlage nach höchsten Energiestandards erzielt einen sehr geringen Heizenergiebedarf von unter 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr, wie er für die Klasse A gefordert wird. Erreicht wird dies durch eine hochwirksame Wärmedämmung, die dafür sorgt, dass im Winter die Wärme im Gebäude bleibt und im Sommer übermäßige Hitze draußen gehalten wird. Außerdem ist eine luftdichte Gebäudehülle zentral, die einen unkontrollierten Luftaustausch und die damit verbundenen Energieverluste zuverlässig verhindert. Die sorgfältige Beseitigung von Wärmebrücken trägt zusätzlich dazu bei, energetischen Schwachstellen vorzubeugen. Auf technischer Ebene wird das Gebäudemanagement
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Eine hohe Energieklasse setzt maßgeblich auf die konsequente Integration erneuerbarer Energiequellen.
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durch intelligente Heizsysteme und eine kontrollierte Wohnraumlüftung optimiert: Diese modernen Systeme passen die Raumbedingungen automatisch an den tatsächlichen Bedarf an, was der Energieverschwendung weiter entge -
genwirkt und ein angenehmes Innenraumklima ermöglicht. Die konsequente Verwendung schadstoffarmer Materialien in Kombination mit einer geregelten Lüftung sorgt ebenfalls für frische und saubere Luft, während sie das körperliche
und psychische Wohlbefinden unterstützt.
Zuletzt ist eine konsequente Integration erneuerbarer Energiequellen ein anderer zentraler Faktor für das Erhalten einer hohen Energieklasse. Ziel der KlimaHaus-
Zertifizierung ist es, einen hohen Wohnkomfort mit einer zukunftsfähigen Bauweise zu verbinden.
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Heiz- und Kühlkosten und einer optimierten Leistungsfähigkeit bietet ein zertifiziertes KlimaHaus-Gebäude zahlreiche Vorteile, die sich für Mensch und Umwelt gleichermaßen auszahlen. So profitieren Eigentümerinnen und Eigentümer unter anderem von einer höheren Planungssicherheit und Wertstabilität ihrer Immobilie: Weil energieoptimierte Bauweisen auf dem Markt deutlich gefragt sind, behalten sie ihren Wert länger. Eine innovative Anlagentechnik steigert zudem die Attraktivität der Innenräume, da sie ein angenehmes Raumklima schafft, das das Wohngefühl verbessert und den Alltag erleichtert.
KlimaHaus-Bauwerke leisten darüber hinaus einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, indem sie den Energieverbrauch und den CO2 -Ausstoß senken. Sie verbinden also ökologische Verantwortung mit ökonomischem Vorteil und schaffen auf diese Weise Wohnräume,
die nicht nur bequem, sondern auch achtsam gestaltet sind.
Auf dem Weg zu grünen Wohnräumen
Als Vorreiter entwickelt die KlimaHaus-Agentur ihre Standards für nachhaltiges Bauen seit Anfang der 2000erJahre kontinuierlich weiter und setzt dabei auf einen ganzheitlichen Ansatz. Bereits 2004 wurde mit einem Landesdekret ihr KlimaHaus-C-Standard für Neubauten verpflichtend eingeführt, der ab 2010 ebenso zur Voraussetzung für Landesförderungen bei Sanierungen wurde. Um die Umweltauswirkungen noch stärker zu reduzieren, müssen neu errichtete Wohngebäude seit dem 1. Jänner 2017 die Richtlinien der KlimaHaus-Klasse A eingehalten werden. Wer in Südtirol ein Wohngebäude umfassend saniert, muss den aktuellen Stand der Technik beachten und sicherstellen, dass die Energieeffizienz des Gebäudes nicht beein-
Bei umfassenden Sanierungen von Wohngebäuden in Südtirol ist der Stand der Technik einzuhalten und die Energieeffizienz zu sichern. Bei größeren Renovierungen ist ein KlimaHaus-Ausweis erforderlich.
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trächtigt wird. Werden größere Renovierungen durchgeführt, ist ein KlimaHaus-Ausweis zu beantragen. Um erstmals auch die Zertifizierung einzelner Wohneinheiten zu erlauben, macht es die KlimaHausAgentur daneben möglich, das Gütesiegel Klimahaus R zu beantragen. Insgesamt haben all diese Maßnahmen dazu geführt, dass immer mehr Wohnbauten energetisch saniert und Nahe-0-Energie-Gebäude gebaut werden. Die Landesregierung hat den Energiebonus zur Förderung energetischer Sanierungen und energieeffizienter Neubauten bis zum 31.Dezember 2026 verlängert, um diese Entwicklung weiter voranzutreiben.
So funktioniert die Zertifizierung
Vor dem Einreichen des Ansuchens um Konzession bei der zuständigen Gemeinde muss überlegt werden, ob und wel-
che Auszeichnung angestrebt wird. Neben der klassischen KlimaHaus-Zertifizierung für Energieeffizienz stellt die KlimaHaus-Agentur ebenfalls Bewertungsprotokolle wie KlimaHaus Nature, KlimaHaus R sowie Nachhaltigkeitssiegel wie KlimaHotel, KlimaHaus Wine bereit, um Bauwerke zu prüfen und auszuzeichnen. Zu Beginn des Bauprojekts wird dann bei der KlimaHaus-Agentur das Zertifizierungsansuchen zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen eingereicht. Nach der Prüfung der Unterlagen kontrolliert ein KlimaHausAuditor sorgfältig, ob alles korrekt umgesetzt wird. Nach erfolgreicher Kontrolle stellt die Agentur den Ausweis aus, der die Energieeffizienzklasse sowie gegebenenfalls besondere Nachhaltigkeitsaspekte –wie Nature, Hotel – ausweist. Das Dokument bleibt 10 Jahre gültig und muss bei größeren Änderungen der Energieeffizienz aktualisiert werden.
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HAUS 23: ein Hochsitz im Wald
Fotos: Renè Riller
Mitten im Wald oberhalb von Schenna steht das Haus 23. Architekt Werner Tscholl hat einen Bau geschaffen, der seine Kraft aus der Zurückhaltung zieht und sich als Antwort an den Ort versteht. Die Architektur nimmt sich ganz bewusst zugunsten der Landschaft zurück: Ein repräsentatives Statement, kein Versuch, sich in den Vordergrund zu spielen.
Das Haus scheint über dem Hang zu schweben.
Dieses Haus ist ein ruhiger Beobachtungsposten in der Landschaft: erhöht, zurückgezogen und auf die Aussicht ausgerichtet. Die schwarze Farbgebung betont diese Zurückhaltung.
Wir haben von Anfang an versucht, den Ort nicht zu überformen, sondern ihn zu lesen“, sagt Architekt Werner Tscholl, der das Haus 23 in enger Zusammenarbeit mit Architekt Philipp Scherer entworfen hat. „Das Haus sollte kein Fremdkörper sein, sondern ein Teil dieses Waldes“, so der Architekt. Aus dieser Haltung heraus entwickelte sich die zentrale Idee des Pro-
jekts: das Bild eines Hochsitzes. Ein Rückzugsort, leicht erhöht, mit Überblick und auf das Wesentliche reduziert. Die Assoziation passt nicht nur zur Lage, sondern auch zum Namen des Ortes: Jägerrast. Sie wurde zum Leitmotiv, das den Entwurfsprozess über alle Maßstabsebenen hinweg geprägt hat, von der Setzung im Gelände bis zur Materialwahl im Detail.
Heizungsanlagen
Sanitäre Anlagen Lüftungs- und Solaranlagen
Umlaufende Glasflächen öffnen das Haus nach allen Seiten und lassen den Wald permanent präsent sein: Innen wie außen verschwimmen die Grenzen.
Der Baukörper von Haus 23 ist bewusst vom Hang abgehoben und ruht auf schlanken Betonstützen. Dadurch entsteht der Eindruck, als würde das Haus über dem Gelände schweben. Diese Setzung ist kein formales Spiel, sondern Ergebnis einer genauen Auseinandersetzung mit der Topografie. Die Hanglage eröffnet spektakuläre Ausblicke, erfordert aber zugleich einen
sensiblen Umgang mit dem Boden. Durch die punktuelle Gründung konnte der Eingriff in das Gelände minimiert werden, Vegetation und Topografie bleiben weitgehend erhalten. Gleichzeitig erhält das Gebäude eine Leichtigkeit, welche die Anspielung an den Jagdhochsitz räumlich übersetzt und dem Haus eine beinahe temporäre Präsenz verleiht.
IM WALD VERANKERT
Holz ist das dominierende Material, innen wie außen. Diese Wahl war naheliegend und konsequent zugleich. Es stellt eine unmittelbare Verbindung zur Umgebung her und verankert das Haus atmosphärisch im Wald. Die schwarze Färbung der Fassade verstärkt diesen Ef-
28. – 31.01.2026 Gut bauen. Gut leben.
fekt. Sie nimmt dem Baukörper jede vordergründige Präsenz und lässt ihn im Wechsel von Licht und Schatten beinahe verschwinden. „Schwarz ist hier kein Kontrast, sondern Tarnung“, so Tscholl, „das Haus tritt zurück und überlässt der Landschaft die Hauptrolle.“ Je nach Tageszeit und Jahreszeit verändert sich seine Erscheinung, mal klar konturiert, mal fast aufgelöst zwischen Baumstämmen und Kronen.
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Großzügige Vordächer ermöglichen den Spagat zwischen maximaler Transparenz und hoher Energieeffizienz.
ZWISCHEN TRANSPARENZ UND GEBORGENHEIT
Großzügige Glasflächen umgeben den Baukörper und öffnen ihn nach allen Seiten hin. Der Wald ist stets präsent, mal als dichter Filter, mal als weiter Blick ins Tal. Innen und außen gehen fließend ineinander über, ohne dass die Architektur ihre
schützende Funktion verliert. Trotz dieser Transparenz entsteht kein Gefühl von Ausgeliefertsein. Vielmehr vermittelt das Haus Geborgenheit, getragen vom warmen Charakter der Holzoberflächen. Böden, Decken und tragende Elemente sind aus Holz gefertigt und erzeugen eine Atmosphäre, die eher an eine Stube als an ein hochfunktionales Glashaus erinnert.
Das Zusammenspiel aus Holzoberflächen und Transparenz im Inneren erzeugt ein ausgewogenes und angenehmes Raumgefühl.
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Die visuelle Verbindung zur Landschaft bleibt jederzeit erhalten.
Der Innenraum ist klar organisiert, frei von formalen Effekten. Die Architektur ordnet sich dem Wohnen unter, den Blicken, dem Licht, den wechselnden Stimmungen des Waldes. „Die Qualität entsteht nicht durch mehr Raum, sondern durch den richtigen Raum“, erklärt Werner Tscholl. Die Großzügigkeit ergibt sich aus der Verbindung zur Landschaft, nicht aus Übermaß. Tageslicht spielt dabei eine zentrale Rolle, es modelliert die Räume und macht die Zeit spürbar. Wesentlicher Bestandteil dieses architektonischen Baus war auch die Frage der Nachhaltigkeit. Für das bis ins kleinste Detail durchdachte Energiekonzept zeichnet das Büro Energytech aus Bozen verantwortlich. Das Haus 23 erreicht die KlimaHaus-Zertifizierung Klasse
A nicht durch einzelne spektakuläre Maßnahmen, sondern durch das präzise Zusammenspiel vieler Komponenten. Eine hochwertige Wärmedämmung von Boden und Decke reduziert Wärmeverluste, während die großflächigen Verglasungen mit sehr guten U-Werten ausgeführt sind. So bleibt die energetische Performance auch bei maximaler Offenheit ausgewogen.
ENERGIEKONZEPT:
Beschattungsfunktion und schützen die Glasflächen in den warmen Monaten vor direkter Sonneneinstrahlung. Vor allem auf der Westseite, wo die Sonneneinstrahlung am höchsten ist, erweisen sie sich als wirksames Mittel. Aktiver Sonnenschutz ist nur punktuell notwendig. Im Winter hingegen wird die tief stehende Sonne gezielt genutzt, um sie in den Innenraum zu holen. „Wir wollten nicht Technik gegen die Architektur stellen, sondern sie miteinander verzahnen“, erklärt Tscholl.
Holz prägt das Gebäude: von der tragenden Struktur über Böden bis hin zu Treppen und Decken.
Besondere Bedeutung kommt den Dachvorsprüngen zu. Sie übernehmen eine wichtige
Unterstützt wird dieses Konzept durch eine kontrollierte Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung, die für gleichbleibend hohe Luftqualität sorgt. Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Gebäudetechnik sind aufeinander abgestimmt. Der von der Photovoltaik erzeugte Strom wird vorrangig für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt, Solarkollektoren ergänzen die Warmwasserbereitung. Eine intelligente Steuerung maximiert den Eigenverbrauch, besonders in den sonnenreichen Monaten,
und reduziert den externen Energiebedarf deutlich. All diese Maßnahmen wirken sich unmittelbar auf den Wohnkomfort aus. Im Winter entsteht ein behagliches Raumklima, getragen von passiver Sonnenenergie und einer gut gedämmten Hülle. Im Sommer bleiben die Räume trotz großer Glasflächen angenehm temperiert. Der Blick in die Landschaft ist jederzeit frei, ohne dass aufwendige Verschattungen das Erlebnis einschränken. Die vorgeschalteten Terrassen erweitern den Wohnraum ins Freie und machen die Jahreszeiten auch draußen erlebbar. Vom winterlichen Licht zwischen den Stämmen bis zum dichten Grün des Sommers wird die Umgebung Teil des Alltags.
Als zukunftsweisend versteht Architekt Werner Tscholl weniger die spezifische Form des Hauses als vielmehr die Haltung dahinter. Der konsequente Holzbau, der effiziente Umgang mit Energie, die Verbindung von passiven Strategien und modernster Haustechnik sind Prinzipien, die sich übertragen lassen.
„Nicht jede Lage erlaubt einen schwebenden Baukör per im Wald“, sagt er, „aber jede Architektur sollte eine präzise Antwort auf ihren Ort geben.“ Haus 23 zeigt,
WERNER TSCHOLL
Werner Tscholl, in Latsch, studierte Architektur in Florenz und lebt und arbeitet in Morter im Vinschgau. Seine Architektur entsteht aus einem intensiven Dialog mit Landschaft, Ort und gesellschaftlichem Kontext. Er realisiert Neubauten und Re vitalisierungen im privaten wie im öffentlichen Raum und verfolgt dabei eine präzise, auf Dauerhaftigkeit und kulturelle Kontinuität ausgerichtete Entwurfshaltung. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und publiziert, unter anderem mehrfach im Rahmen der Architekturbiennale in Venedig.
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SONNENENERGIE vom eigenen Gebäude
Tag für Tag stellt die Sonne riesige Energiemengen bereit – kostenfrei, umweltfreundlich und verlässlich. Eine Investition in eine Photovoltaikanlage ermöglicht es, dieses natürliche Potenzial sinnvoll zu nutzen, die eigenen Stromausgaben zu reduzieren und zugleich aktiv zum Klimaschutz beizutragen.
Ganz gleich, ob auf einem privaten Wohnhaus, einem öffentlichen Bauwerk oder einer gewerblich genutzten Immobilie: Der Einbau von Solarmodulen rechnet sich zunehmend. Attraktive Fördermodelle und deutlich gesunkene Kosten für die Technik erleichtern den Einstieg erheblich. Südtirol fördert den Ausbau der Photovoltaik gezielt mit einer breit angelegten Initiative.
Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um und zählen zu den nachhaltigsten Energiequellen. Durch die deutliche Reduktion von CO2-Emissionen leisten sie einen wichtigen
Eine klare Planung macht die Umsetzung einfacher und stellt sicher, dass die Photovoltaikanlage dauerhaft zuverlässig und effizient arbeitet.
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Photovoltaik verwandelt Sonnenlicht in elektrische Energie – sauber, leise und nachhaltig.
Beitrag zum Klimaschutz. In den vergangenen Jahren hat sich die Technologie rasant weiterentwickelt und gehört heute zu den effizientesten Formen der erneuerbaren Stromerzeugung.
Sorgfältige Planung der Montage
Eine vorausschauende Planung bildet die zentrale Grundlage für eine erfolgreiche Installation von Solarmodulen. Sie stellt sicher,
dass technische, bauliche und sicherheitsrelevante Anforderungen von Beginn an berücksichtigt werden. Ein strukturierter Planungsprozess erleichtert den Ablauf der Arbeiten und sorgt dafür, dass die Photovoltaikanlage langfristig zuverlässig und mit optimaler Leistung betrieben werden kann.
Analyse des Standorts
Der Montageort der Solarmodule beeinflusst den Ertrag der gesamten Anlage maßgeblich. Um die bestmögliche Leistung zu erzielen, müssen im Vorfeld mehrere Faktoren genau geprüft werden. Von besonderer Bedeutung ist die Ausrichtung des Daches oder
der vorgesehenen Fläche: In der Regel bietet eine südliche Ausrichtung die günstigsten Bedingungen für eine hohe Sonneneinstrahlung. Auch die Neigung des Daches spielt eine Rolle, da sie den Winkel bestimmt, in dem die Sonnenstrahlen auf die Module treffen. Zusätzlich ist zu klären, ob im Tagesverlauf Verschattungen durch Bäume, benachbarte Gebäude oder andere Hindernisse auftreten. Bereits geringe Schattenflächen können die Stromproduktion deutlich reduzieren. Eine sorgfältige Standortanalyse ist daher unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Module möglichst lange und gleichmäßig direktes Sonnenlicht erhalten.
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Ein sicheres Montagesystem sorgt auch bei Wind und Wetter für Stabilität und Langlebigkeit.
Montagesystem und technische Ausstattung
Die Befestigung der Module erfolgt über ein Montagesystem, das an die jeweilige Dachform angepasst ist, etwa an Sattel-, Flach- oder Schrägdächer. Entscheidend sind eine statisch stabile Konstruktion und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen. Für die Verbindung der Module mit dem Wechselrichter und gegebenenfalls einem Stromspeicher wird eine passende Verkabelung installiert. Ergänzend kommt ein Zweirichtungszähler zum Einsatz, der sowohl den eingespeisten Strom als auch den Strombezug aus dem Netz erfasst.
Fachgerechte Umsetzung
Der Einbau einer Photovoltaikanlage sollte ausschließlich durch qualifizierte und zertifizierte Fachbetriebe erfolgen. Diese übernehmen nicht nur die Montage, sondern auch die Anmeldung beim Netzbetreiber, die Einhaltung aller geltenden technischen Normen sowie die fachgerechte Inbetriebnahme. In Südtirol gibt es zahlreiche Anbieter, die Komplettlösungen aus einer Hand anbieten.
Rechtliche Vorgaben und Genehmigungen
Ob eine Genehmigung erforderlich ist, hängt von der Lage und der Art der Installation ab. In Südtirol können Photo-
Um die Leistungsfähigkeit der Photovoltaikanlage langfristig zu erhalten, sind regelmäßige Modulreinigungen sowie die Kontrolle von Elektrik und Befestigung sinnvoll.
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voltaikpaneele an Gebäuden wie Dächern, Fassaden, Balkonen in Bauzonen in der Regel ohne Genehmigung oder Meldung angebracht werden. Ausgenommen sind Gebäude im historischen Ortskern, der sogenannten A-Zone. Dort ist ein positives Gutachten der Gemeindekommission für Landschaft notwendig. Auf Bau- und Grundparzellen, die unter direktem oder indirektem Denkmalschutz stehen, dürfen Photovoltaikpaneele ausschließlich an Nebengebäuden oder auf Freiflächen installiert werden, und auch dies nur mit Genehmigung des Landesdenkmalamtes. Dabei dürfen weder die denkmalpflegerische Bedeutung noch das Erscheinungsbild der Hauptgebäude beeinträchtigt werden. Eine frühzeitige Abklärung bei der Gemeinde oder beim Landesdenkmalamt ist daher dringend zu empfehlen.
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Regelmäßige Wartung
Um die Leistungsfähigkeit einer Photovoltaikanlage dauerhaft zu sichern, ist eine kontinuierliche Wartung unerlässlich. Ablagerungen wie Staub, Pollen, Vogelkot können die Stromerzeugung spürbar mindern. Daher empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung der Module. Ebenso wichtig sind die Überprüfung der elektrischen Komponenten, etwa von Wechselrichtern, Leitungen, sowie die Kontrolle des Montagesystems auf Stabilität und mögliche Witterungsschäden. Eine
gut gewartete Anlage arbeitet effizienter, ist langlebiger und gewährleistet langfristig einen stabilen wirtschaftlichen Ertrag.
Umfangreiche Förderung für Photovoltaik
Mit einer breit angelegten Förderstrategie treibt Südtirol den Ausbau von Photovoltaikanlagen gezielt voran. Ziel ist es, die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien deutlich zu erhöhen und bis 2030 zusätzliche 400 Megawatt Solarstrom zu gewinnen. Langfristig sind sogar 800 Megawatt bis zum Jahr 2037 vorgesehen. Diese Vorhaben sind fest in der Klimastrategie „Südtirol 2040“ verankert. Ein eigens geschaffener Investitionsfonds bildet die finanzielle Grundlage dieser Initiative. In einer ersten Phase stehen dafür rund 7,5 Millionen Euro zur Verfügung, für heuer und nächstes Jahr soll das Investitionsvolumen auf mehr als 50 Millionen Euro anwachsen. Das Modell sieht vor, dass sowohl öffentliche Einrichtungen als auch private Eigentümer geeignete Flächen für Photovoltaikanlagen bereitstellen. Als Gegenleistung erhalten sie Strom zu vergünstigten Konditionen. Abhängig von der vertraglichen Vereinbarung können die Anlagen nach 15 bis 25 Jahren in das Eigentum der Flächeneigentümer übergehen. Nach Einschätzung der Initiatoren handelt es sich um ein effizientes, praxisnahes und leicht umsetzbares Konzept zur nachhaltigen Stromerzeugung.
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Bestens vorbereitet auf das neue Gesetz zur Fernablesbarkeit von Heizkostenverteilern, Wärme- und Wasserzählern, setzt das Bozner Unternehmen Oilcontrol auf moderne Funklösungen. Dafür vertraut Oilcontrol auf die zukunftsorientierte LoRaWAN-Technologie und die hochwertigen Messgeräte des Schweizer Unternehmens Sontex, die speziell für den Einsatz in Wohngebäuden entwickelt wurden. Ziel ist es, eine wohnraumfreundliche und nachhaltige Verbrauchserfassung aus der Ferne zu garantieren.
LoRaWAN ist ein drahtloses Netzwerkprotokoll, das für die Übertragung kleiner Datenmengen über große Distanzen optimiert wurde – und das bei äußerst niedrigen Sendeleistungen. Diese Eigenschaft macht LoRaWAN besonders geeignet für den Einsatz in bewohnten Gebäuden: Die Funkübertragung erfolgt in nur kurzen Intervallen und mit minimaler Leistung, was die Funkexposition im Wohnumfeld bewusst gering hält. Gleichzeitig ermöglicht die hohe Reichweite eine sehr gute Gebäudedurchdringung, selbst in Kellern oder schwer zugänglichen Bereichen.
Effizient, sicher und zuverlässig Im Bereich der funkbasierten Verbrauchserfassung überzeugt LoRaWAN vor allem durch das
Fernablesung leicht gemacht mit LoRaWAN
Zusammenspiel aus geringer Funkemission, hoher Reichweite und robuster Netzstruktur. Bereits wenige Gateways reichen aus, um ganze Gebäude oder auch mehrere benachbarte Häuser problemlos zu versorgen. Dies senkt den Installationsaufwand und macht die Implementierung besonders kosteneffizient. Durch die niedrige Sendeleistung wird zudem der Energiebedarf der Geräte reduziert, wodurch der Wartungsaufwand auf ein Minimum begrenzt und der sensible Wohnbereich vor unnötigen Störungen geschützt wird.
Ein weiterer Vorteil des Systems: Die Gateways sichern sich gegenseitig ab und gewährleisten so eine kontinuierliche Datenverfügbarkeit. Dank der Netzarchitektur von LoRaWAN wird dabei für eine große Ausfallsicherheit gesorgt:
Mehrere Gateways können dieselben Messdaten empfangen, sodass bei einem Ausfall einzelne Komponenten nahtlos durch andere Geräte im Netz ersetzt werden. Dieses Prinzip steigert die Datensicherheit erheblich und stellt sicher, dass Verbrauchswerte verlässlich erfasst und übertragen werden.
Die Zukunft im Blick
Mit dem Aufbau eines eigenen LoRaWAN-Netzwerks investiert Oilcontrol in eine stabile und zukunftssichere Infrastruktur. Die Datenübertragung erfolgt automatisiert und zeitnah, ohne eine dauerhafte Funkverbindung aufrechtzuerhalten. Ergänzt wird dies durch bewährte Sicherheitsmechanismen wie verschlüsselte Datenübertragung, klar definierte Zugriffsrechte, damit die erfassten Messwerte geschützt und
ausschließlich zweckgebunden verarbeitet werden.
Durch die Kombination aus sehr geringer Funkbelastung, garantierter Datensicherung und durchdachter Funktechnologie bietet LoRaWAN eine zeitgemäße Lösung für die Verbrauchserfassung, die den Wohnkomfort respektiert und gleichzeitig den Anforderungen an Sicherheit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit gerecht wird.
Schon gewusst?
Nach einer Eurac-Studie werden durch die Heizkostenverteilung bereits durchschnittlich 20Prozent an Energie gespart. Mit der ab 2027 verpflichtenden Fernauslesung können Betroffene ihren Energieverbrauch nun monatlich einsehen, wodurch eine zusätzliche Ersparnis von 7 bis 12 Prozent erwartet werden kann.
Weitere Informationen unter www.oilcontrol.it
Oilcontrol GmbH
Francesco-Crispi-Straße 29–33, Bozen
Johann-Georg-Mahl-Straße 28, Bruneck
Tel. 0471/972228
info@oilcontrol.it www.oilcontrol.it
So funktonieren WÄRMEPUMPEN
Effiziente Nutzung von Umweltwärme: Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie
Wärmepumpen spielen eine zentrale Rolle in der Energiewende im Heizsektor. Sie ermöglichen die Nutzung von Umweltwärme, die in Erdreich, Wasser oder Luft gespeichert ist, zur Beheizung von Wohnhäusern und zur Warmwasserbereitung.
Elektrische Wärmepumpen sind umweltfreundlich, da sie kostenlose Umweltenergie zum Heizen nutzen.
Ihr Funktionsprinzip ähnelt dem eines Kühlschranks, jedoch umgekehrt: Die Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme und „pumpt“ sie auf ein höheres Temperaturniveau. Um 100 Prozent Heizenergie bereitzustellen, benötigt man typischerweise lediglich etwa 25 Prozent Antriebsenergie; die restlichen 75 Prozent stammen kostenfrei aus der Umwelt.
Funktionsweise einer Wärmepumpe
In einer Wärmepumpe zirkuliert ein Kältemittel in einem geschlossenen Kreislaufsystem. Im Verdampfer wird das Kältemittel durch die zugeführte Umweltwärme in den gasförmigen Zustand überführt. Anschließend wird es im Kompressor stark komprimiert und verflüssigt, wodurch es auf ein höheres Temperaturniveau gelangt. Diese Wärme wird dann an den Heizkreislauf abgegeben. Durch die Dekompression kühlt das Kältemittel wieder ab, und der Kreislauf beginnt von Neuem. Je nach genutzter Umweltwärme und erwärmtem Medium unterscheidet man zwischen verschiedenen Typen von Wärmepumpen: Wasser-Wasser-,
Erdreich-Wasser-, Luft-Wasserund Luft-Luft-Wärmepumpen. Die Effizienz einer Wärmepumpe wird durch die Jahresarbeitszahl (JAZ) bestimmt, die das Verhältnis von erzeugter Wärmeenergie zur eingesetzten Strommenge beschreibt. Durchschnittlich erreichen Luftwärmepumpen eine JAZ von etwa 2,5 bis 3, während Erdwärmepumpen Werte von 3,5 bis 4,5 erreichen können. Wasser-Wasser-Wärmepumpen erzielen sogar JAZ von über 5.
Wärmequellen
In einer Tiefe von wenigen Metern herrscht im Erdreich, ähnlich wie beim Grundwasser, eine nahezu konstante Temperatur von etwa 10 °C. Erdwärmepumpen entziehen die Wärme entweder durch vertikale Sonden, die bis zu 100Meter tief reichen können, oder durch horizontale Flächenkollektoren, die in etwa 1,50Meter Tiefe verlegt werden. Luft-Wärmepumpen nutzen die Umgebungsluft, was mit geringeren Investitions- und Betriebsaufwänden verbunden ist. Allerdings ist die Wärmequelle Luft im Winter weniger effektiv, was unter Umständen den Einsatz eines
Die neuen Richtlinien legen einen maximalen Schallleistungspegel für das Außengerät fest, um die Verwendung leiserer Geräte zu fördern.
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Elektroheizstabs erforderlich macht, was die Effizienz und die Betriebskosten beeinträchtigen kann. Wärmepumpen arbeiten besonders effizient, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Umweltwärme und benötigter Heizwärme gering ist. Daher werden sie oft mit Fußboden- und Wandheizungen kombiniert, die mit niedrigen Vorlauftemperaturen von etwa 30° C betrieben werden.
Kühlfunktion von Wärmepumpen
Im Sommer können Wärmepumpen auch zur Kühlung eingesetzt werden, indem der
Prozess umgekehrt wird. Dabei wird dem Raum Wärme entzogen und nach außen abgeführt. Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass Fußboden- oder Wandheizflächen nicht zu stark abkühlen, um Feuchtekondensation zu vermeiden.
Lärmpegel von Wärmepumpen
Beim Betrieb von Wärmepumpen, insbesondere bei größeren Anlagen, sollte der Geräuschpegel beachtet werden. Das kontinuierliche Brummen eines im Haus installierten Geräts kann störend sein, und
bei der Außenaufstellung von Luftwärmepumpen kann die Nachbarschaft beeinträchtigt werden. Daher ist es ratsam, bei der Auswahl der Geräte auf die Schallpegelwerte der Innenund Außeneinheiten zu achten. Schalldämmende Maßnahmen während der Installation können helfen, unerwünschte Schallübertragungen zu minimieren.
Ist mein Haus für Wärmepumpen geeignet?
Die geringe Vorlauftemperatur, die für den effizienten Betrieb von Wärmepumpen erforderlich ist, lässt sich in energieef-
fizienten Gebäuden erreichen. Diese verfügen in der Regel über Flächenheizkörper oder ausreichend dimensionierte Heizkörper, die möglicherweise durch Solarthermie unterstützt werden. Im Neubau gehören diese Eigenschaften inzwischen zum Standard. Bei Bestandsgebäuden hingegen müssen diese Anforderungen oft erst durch gezielte Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden.
Die Eignung eines Hauses für Wärmepumpen hängt stark vom energetischen Zustand des Gebäudes ab. Es gibt mehrere Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, um
Moderne Luftwärmepumpen bieten eine effiziente, leise und umweltfreundliche Heizlösung in ansprechendem Design.
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eine optimale Effizienz zu gewährleisten. Dazu gehört, dass das Haus gut gedämmt ist und idealerweise über eine Fußbodenheizung verfügt. Diese Heizungsart erlaubt niedrigere Vorlauftemperaturen, was für die Wärmepumpe von Vorteil ist. Zudem kann das Vorhandensein eines Pufferspeichers die Effizienz des Systems weiter steigern, da er hilft, die erzeugte Wärme zu speichern und bedarfsgerecht abzugeben. Experten sind sich einig, dass es zwar herausfordernd und aufwendig sein kann, in einem Altbau die erforderlichen Vorlauftemperaturen zu erreichen, jedoch ist es nicht unmöglich. In Fällen, in denen dies nicht vollständig gelingt, kann eine Kombination aus Wärmepumpe und Gasheizung in Betracht gezogen werden. Diese Lösung stellt jedoch lediglich eine Übergangsoption dar und sollte nicht als erste Wahl angesehen werden.
Moderneres Design
Die Außeneinheiten von Wärmepumpen waren lange Zeit für ihr klobiges und oft unästhetisches Erscheinungsbild bekannt. Die typischen beige
Kästen, die in vielen Gärten aufgestellt wurden, fanden nicht immer Zustimmung. Mit der zunehmenden Verbreitung von Wärmepumpen stieg das Interesse der Verbraucher an einer ansprechenderen Gestaltung. Viele fragten die Hersteller: „Gibt es nicht auch schönere Modelle?“ Während andere Heiztechnologien oft versteckt im Heizungskeller untergebracht werden, sind Wärmepumpen aufgrund ihrer Position im Außenbereich ständig sichtbar, sowohl für Nachbarn als auch für die Hausbesitzer selbst.
In den letzten Jahren haben sich die Designs der Wärmepumpen jedoch erheblich weiterentwickelt. Die neuen Modelle sind zwar nach wie vor in Form von Kästen erhältlich, werden jedoch zunehmend in modernen Farben wie Schwarz, Anthrazit oder Grau angeboten. Diese Farbwahl trägt dazu bei, dass die Geräte weniger wuchtig wirken und sich besser in die Umgebung integrieren lassen. Zudem haben die Hersteller das Design so optimiert, dass der Ventilator oft hinter Lamellen verborgen ist, wodurch die Geräte insgesamt eleganter erscheinen.
Das Zusammenspiel von Wärmepumpen und Photovoltaik unterstützt den Umstieg auf nachhaltige Technik und verringert den Bedarf an fossilen Energieträgern im Heizbereich.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Geräteteile, die nicht mehr ausschließlich im Keller untergebracht werden müssen. Dank innovativer Technologien können viele Komponenten jetzt direkt im Wohnraum installiert werden. Dies hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen sparen Bau-
herren bei den hohen Baukosten wertvollen Platz, und zum anderen gewinnen sie zusätzlichen Wohnraum, da der Heizungsraum nicht mehr benötigt wird. Mit diesen Fortschritten wird die Integration von Wärmepumpen in moderne Wohnkonzepte deutlich erleichtert und attraktiver gestaltet.