Zeitung Vinschgerwind 2-26 vom 22.01.2026 Bezirk Vinschgau Südtirol
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Kommentar
von Chefredakteur
Erwin Bernhart
Die Demokratie verteidigen?
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Hergestellt aus Papier von UPM, das mit dem EU-Umweltsiegel Reg.-Nr. FI/011/001 ausgezeichnet ist.
Demokratische Spielregeln machen es möglich, dass ein Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist, demokratische Spielregeln machen es möglich, dass etwa ein Jürgen Wirth Anderlahn im Landesparlament sitzt, demokratische Spielregeln machen noch vieles andere möglich. Der Aufruf selbsternannter aufrechter Demokraten, man soll doch die Demokratie verteidigen, geht ins Leere. Demokratie wird da zu einem nicht unbedingt näher definierten Wunschtraum. Denn, wenn demokratische Spielregeln Plutokraten, also ausschließlich jene mit viel Geld an die Macht bringen, dann sind wir von Monarchischem, vom Adel nicht weit entfernt. Wenn aber Plutokraten die Demokratie leiten, dann wird es nicht leicht oder gar unmöglich, die demokratischen Spielregeln in Richtung gerechterem Zugang zu ändern.
Letzlich trifft so etwas auch auf den Vinschgau zu: Aus eigener Wählerkraft ist es kaum mehr möglich, eine Kandidatin oder einen Kandidaten aus dem Vinschgau auf traditionelle Weise in den Landtag zu bringen. Das freut alle im Lande, außer die Vinschger. Denn jene, die davon profitieren, dass kein/e Vinschger:in in den Landtag kommt, werden den Teufel tun, die demokratischen Spielregeln zu ändern. Also steckt wohl a bissl Trump in all den vorhandenen demokratischen Strukturen. Und wie sollen wir, die Demokratiegläubigen, dann bitteschön „die Demokratie verteidigen“?
Kommentar
6 Jahre
elektrisch
MitEnde vom Jänner 2026 werden es 6 Jahre, seit ich elektrisch fahre. Aufmerksame Leser:innen haben ja mitbekommen, dass ich in dieser Zeit mal mit Motorschaden auf der Mebo stehen geblieben bin und dass ich mal angemahnt habe, dass es im Lande Mechaniker braucht, die ein Elektroauto warten und reparieren können. Meine Erfahrung ist, dass sich einige Dinge in Wohlgefallen aufgelöst haben, dass es im Tal Anlaufstationen für Elektro-Probleme gibt. Mein bisheriger Stromanbieter hat sich im vergangenen Sommer vertschüsst und sein Mutterunternehmen hat die Stromlieferung derart ungeschickt selbst übernommen, dass ich mich anderweitig umgetan und den Stromanbieter gewechselt habe.
Dass mein kleiner E-Gratten mittlerweile mehr als 200.000 Kilometer aufn Tacho hat und mit Ausnahme der damaligen großen Panne einwandfrei und ohne anderweitige Reparaturen dahinschnurrt, ist beruhigend. Auch die Batterie macht keine Probleme. In der Öffentlichkeit haben die Polemiken abgenommen und zwar jene, die immer wieder auf die umweltschädigende Herstellung der E-Autos (der Batterie vor allem) und der nicht vorhandenen Recyclingschiene hingewiesen haben. Bekräftigt wird hingegen das elek-
trische Schlafen in Europa, indem vor allem die deutsche Autoindustrie das von der EU dekretierte Verbrenneraus 2035 weghaben will. Derweil entwickeln die Chinesen die übernächste elektrische AutoGeneration.
Erwin Bernhart
Für Familienunternehmen
Am 28. und 29. Januar: Zwei Nachmittage voller Impulse, Austausch und praxisnaher Workshops in der BASIS Vinschgau Venosta. 2026 startet mit guten Nachrichten für die Vinschger Familienunternehmen: Die Raiffeisenkassen des Vinschgaus und BASIS Vinschgau Venosta haben gemeinsam ein praxisnahes Bildungsformat entwickelt, um Familienunternehmen zukunftsfähig und finanziell sicher aufzustellen.
Überraschende Trennung
Graun/Prad - Paukenschlag bei der Ferienregion Reschensee: Mit 1.1.2026 ist man als Genossenschaft ins neue Jahr gestartet - aber ohne den bisherigen Geschäftsführer Gerald Burger. Burger wurde die Kündigung nahegelegt. Man wolle ohne ihn als neue Genossenschaft starten.
Es hat einige Tage gedauert, bis die Nachricht durchgesickert ist. Die Dolomiten machte am 13. Jänner als erste publik, dass Gerald Burger nicht mehr Direktor der Ferienregion bzw. seit 1.1. Tourismusgenossenschaft Reschenpass ist. Alle Beteiligten, mit denen der Vinschgerwind gesprochen hat, blieben bei dieser Feststellung: Man habe sich einvernehmlich getrennt. Mehr wolle man zur Causa Burger nicht sagen, man wolle in Ruhe weiterarbeiten. Gerald Burger ist seit 2018 Geschäftsführer der seit der Liftfusion aufstrebenden und spannenden Ferienregion Reschenpass. Burger ist ein Organisationstalent, welches er als federführender Organisator des Reschenseelaufes bereits vor mehr als 20
Kein Platz für Gerald Burger in der Tourismusgenossenschaft Reschenpass - zu unterschiedlich die Auffassungen über die Tourismusbewirtschaftung; Tourismuspräsident Thomas Strobl (rechts)
Jahren und dann jedes Jahr auf’s Neue unter Beweis gestellt hat. Mit „La Venostana“ hat Burger ein jährliches Langlaufevent im Langtaufer Tal zu etablieren versucht. Bike-Veranstaltungen, Bergläufe - die Liste der von Burger betreuten Events ist lang. Alles nichts. Ein sichtbares Anzeichen dafür, dass diese Events am Reschenpass anders und neu bewertet werden, ist, dass „La Venostana“ heuer gar nicht stattfindet. Die Tourismusgenossenschaft Reschenpass will jedenfalls ohne Burger neu starten und so ist vor den Weihnachtsferien diese einvernehmliche Trennung in die Wege geleitet worden und Burger wurde die Kündigung zum 31.12.2025 nahegelegt. Der Präsident der Tourismusgenossenschaft Reschenpass Thomas Strobl vom noblen Seehotel in Reschen
sagt, dass die Trennung eine interne Personalentscheidung sei, die vom gesamten Verwaltungsrat mitgetragen werde. Man sei im Guten auseinandergegangen. Derzeit sei man zwar ohne Direktor, aber mit den vier Büromitarbeiter:innen und mit zwei Außendienstmitarbeitern sei ein motiviertes Team am Werk. Darauf angesprochen, ob denn das große und weit über die Gemeinde Grau hinaus bekannte Event, der Reschenseelauf, noch stattfinden werde, sagte Strobl, dass man es sehr begrüßen würde, wenn der Veranstalter, der Rennerclub Vinschgau, den Reschenseelauf weiterhin veranstalten und betreuen würde.
Gerald Burger sagt, dass die Trennung rasch über die Bühne gegangen sei und er sich nun neu orientieren und neu sortieren müsse.
von Erwin Bernhart
Foto: Erwin Bernhart
Foto: Erwin Bernhart
Frischer Strom für Schlanders
Wennim Laufe des Februar die Primärkabine in Goldrain endlich in Betrieb geht, ändert sich für Schlanders einiges, vor allem für die Betriebe, aber auch für die Haushalte. Denn die Stromversorgung für die Industriezone und für die Dörfer in der Gemeinde wird sicherer. Schlanders bereitet sich unter der Aufsicht und Beratung vom Glurnser Ingenieur Dietmar Baldauf emsig auf diese Inbetriebnahme vor. Derzeit werden in den längst vorhandenen Leerrohren neue Kabel eingezogen, an einigen Stellen werden alte Kabel ausgetauscht. Die Primärkabine in Goldrain, die so aufgeteilt ist, dass sie die Stromversorgung für die Vinschgerbahn übernehmen wird und ein anderer Teil als Einspeisepunkt für die Stromversorgung der Gemeinden Latsch und Schlanders dient, ist für die Schlanderser ein zweiter Sicherheitsanker neben der Primärkabine in Laas. Die materiellen Anteile in Goldrain sind zu je einem Drittel auf die Gemeinden Latsch
Die Primärkabine in Goldrain soll im Februar ans Netze gehen: Der Vinschgerzug, Latsch und Schlanders sollen dann mit neuem Strom versorgt werden
und Schlanders und auf Edyna aufgeteilt. Wie bei der Kabine in Laas seit dem Sommer 2025 wird Schlanders auch in Goldrain eine Strombezugsgröße von 12 Megawatt und eine Einspeiseleistung von 12 Megawatt zugesichert. Dietmar Baldauf, der die Gemeinde Schlanders in Stromfragen zur Seite steht und bei der Organisation und bei den Kontakten mit den Firmen unterstützt, sagt, dass der
Laaser Revierleiter stellt richtig
ImBericht „Aus für Jagd-Gastlizenzen“ (Vinschgerwind Ausgabe 24) wurden die Reviere Schluderns und Laas genannt, die jüngst als einzige noch Gastlizenzen ausgegeben haben, um oberitalienischen Jägern den Abschuss von Singvögeln in Obstanlagen zu ermöglichen.
Für das Laaser Revier stimme das nicht, stellt Revierleiter Josef Stecher richtig. „Wir haben seit 2022 keine Gastlizenzen mehr ausgegeben“. Anlass für den Bericht war, dass Landesrat Luis Walcher Ende 2025 verboten hatte, Gastkarten an aus wärtige Jäger zu vergeben, da der Aufschrei gegen den VogelAbschuss aus der Bevölkerung immer größer geworden war. Denn es wurde beobachtet, dass die italienischen Jäger nicht nur wie im Landesgesetz vom 17 Juli 1987 erlaubt, Amseln, Sing
drosseln, Wachholderdrosseln, Eichelhäher, Nebelkrähen, Elstern abschießen, sondern alles, was sich bewegt, auch geschützte Arten. Einheimische Jäger dürfen im Zeitraum von 1. Oktober bis zum 15. Dezember nach wie vor eine Vogel- Auslese treffen, um dem Vogelfraß in landwirtschaftlichen Kulturen entgegenzuwirken. Doch die meisten wollen das nicht tun. Künftig könnte einen Aufschrei der Obstbauern folgen, die ihre Ernte in Gefahr sehen, vermutet Stecher. (mds)
Anschluss an die Primärkabine in Goldrain für den Standort Schlanders große Sicherheit bedeutet. Würde die Stromeinspeisung bei der Primärkabine in Laas ausfallen, kann künftig die Einspeisung über Goldrain erfolgen. Der größte Strombezieher in der Gemeinde, die Firma Recla, wird mit der Inbetriebnahme der Kabine in Goldrain nicht mehr am Ende des Stromnetzes stehen, sondern
VOM WIND GEFUNDEN
viel näher am Einspeisepunkt. Der Gemeindeausschuss von Schlanders hat kurz vor Weihnachten zudem die Firma ENCO mit der Ausarbeitung einer Studie für das Mittelspannungsnetz beauftragt. EN-CO hat eine solche Studie bereits 2017 erstellt. Aufgrund der sich verändernden Schutzsysteme und der sich ändernden Stromflüsse durch die Inbetriebnahme der Primärkabine in Goldrain wird eine Ajournierung der Studie notwendig.
Auf ein noch größeres Ziel weist der Schlanderser Generalsekretär Georg Sagmeister hin: In drei jahren soll das gesamte Stromnetz der Gemeinde Schlanders erneuert und weite Teile unterirdisch verlegt sein. Dafür sind in diesen drei Jahren rund 3,5 Millionen Euro vorgesehen. Das sei auf der Investitionsseite noch ein Biss in den sauren Apfel. Ab 2030 sollen dann die Früchte der Investitionen in die Kraftwerkskette in Schlandraun und in das Stromnetz geerntet werden. (eb)
Hände: Eine für alles
Mit der Hand kann man zupacken, kommunizieren und streicheln, musizieren, winken und Blumen pflücken, zählen, schlagen und sogar töten. Kindern wird beigebracht, anderen die Hand zu geben, Erwachsene mokieren sich über einen zu laschen Händedruck, und in der Politik hat das Schütteln Symbolwert: Bleibt ein Handschlag aus oder versucht einer von beiden, das Gegenüber dabei aus dem Gleichgewicht zu bringen? Auch im täglichen Sprachgebrauch geht nichts ohne: Man hält um eine Hand an, wäscht sie in Unschuld, hat sie im Spiel, ist die rechte Hand für jemanden oder steht mit leeren Händen da. Mit den Fingern lassen sich das Peace-Zeichen und der Stinkefinger formen, man zeigt an, ob man etwas zum Kotzen findet oder verdeckt seine Müdigkeit damit, grüßt Motorradfahrer und hilft beim Einparken. „Psst!“ oder „Hang Loose“, die Faust als Zeichen von Protest oder Kampfgeist, der Like-Button als Emoji oder der Polizist im Straßenverkehr: Mit seiner Hand wird der Mensch zum Alleskönner – auch wenn einige Zeichen in anderen Ländern durchaus Verwirrung auslösen können. Das Ok-Zeichen, also Daumen und Zeigefinger formen einen Kreis, kann in Ländern wie Frankreich, Italien oder Thailand beleidigend wirken; unter Rechtsextremen wird es als Symbol für „White Power“ missbraucht. Bei all seiner Vielfalt ist aber das wohl wichtigste Zeichen in diesen Zeiten: sich die Hand reichen, als Zeichen für Frieden und Versöhnung.
Von Julia Rothhaas, Süddeutsche Zeitung vom 30. Dezember 2025
Laas
Foto: Erwin Bernhart
Selbstbestimmtes Leben ermöglichen
Das Landesgesetz vom 14. Juli 2015 zur Inklusion und Teilhabe umfasst auch den Bereich „Persönliche Assistenz“. Diese soll Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Doch zwischen Anspruch und Realität klafft eine große Lücke. In Südtirol hätten 1.000 Menschen Anrecht auf „Persönliche Assistenz“. Nur 18 Personen nutzen diese, weil die Hürden sehr hoch sind. Das soll sich nun ändern, auch mit Hilfe des Projekts SelAvi.
von Magdalena Dietl Sapelza
Vorausgeschickt: Anna Faccin ist Präsidentin des Vereins DEBRA Südtirol, und sie kämpft für alle Menschen mit Behinderung. Ihr Beispiel soll aufzeigen, um was es bei der „Persönlichen Assistenz“ geht. Anna lebt mit der Erkrankung Epidermolysis Bullosa und ist ein sogenanntes Schmetterlingskind. Sie hat damit eine körperliche Behinderung. Anna ist Projektmanagerin im Südtiroler Sanitätsbetrieb und zweifache Mutter. Als selbstbewusste, kämpferische Frau ist es ihr gelungen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – auch mit Unterstützung der „Persönlicher Assistenz“. Sechs Stunden am Tag hat sie diese Assistenz. Diese richtet sich nach dem, was sie braucht, um den Alltag in Eigenständigkeit meistern zu können. Das Gesetz zur Inklusion und Teilhabe aus dem Jahre 2015 sieht eine Rückvergütung für „Persönliche Assistenz“ vor. Doch die Inanspruchnahme dieser Hilfe ist mit großen Hürden verbunden. „Das Land gibt dir das Geld, aber du musst dir alles selbst organisieren“, erklärt Anna. Das heißt, sie ist Arbeitgeberin mit allen damit verbundenen teils bürokratisch aufwändigen Auflagen. (Pflegeinstufung, Nachweis der Familiensituation und der finanziellen Kapazität mit EEVE, Antrag beim Sprengel und regelmäßige Hinterlegung von Berichten, Personalführung, Vorauszahlung, Steuerberatung usw).
Anna bewegt sich mittlerweile gut in dieser bürokratisch aufwendigen Struktur, um ihre Assistenz zu ermöglichen. Doch viele Menschen mit Behinderung, die ein Recht auf „Persönliche Assistenz“ hätten, sind mit den vielen Auflagen überfordert. Das belegen die Zahlen. In Südtirol hätten 1.000 Menschen Anrecht auf eine „Persönliche
Assistenz“: Nur 18 Personen nutzen diese Unterstützung. Aus politischen Kreisen sind zwar immer wieder Verbesserungen angekündigt, doch bislang waren es meist gut gemeinte Lippenbekenntnisse. Anna kämpft seit zwei Jahren dafür, dass sich das ändert und, dass Maßnahmen getroffen werden, die den Zugang zur „Persönlichen Assistenz“ für alle Menschen mit Behinderung einfacher machen. Diese vom Gesetz vorgesehene Unterstützungsform soll besser bekannt und als Beruf institutionalisiert werden. Mit An-
ton van Gerven, Max Silbernagl und Silvia Rabanser hat Anna Verbündete gefunden.
Was ist die „Persönliche Assistenz“?
„Persönliche Assistenz“ bedeutet, dass Menschen mit Behinderung die Unterstützung erhalten, die sie bei der Bewältigung des Alltags brauchen, und gleichzeitig selbst entscheiden können, wie ihr Leben gestaltet wird. Der wichtigste Unterschied zur klassischen Pflege liegt in der Selbstbestim
v. l. Anton van Gerven, Anna Faccin, Silvia Rabanser, Max Silbernagel
mung. „Persönliche Assistenz“ orientiert sich am Leben der assistenznehmenden Person. Diese gibt Anweisungen, legt Abläufe fest und bestimmt mit, wer sie begleitet. Im Mittelpunkt stehen Gewohnheiten, Bedürfnisse und Ziele, zu Hause, im Beruf, im Studium, bei Arztterminen oder in der Freizeit. Diese Unterstützung schafft Freiheit. Gleichzeitig schließen sich Pflege und Assistenz nicht aus - beides kann sinnvoll kombiniert werden, je nach Bedarf. Die unterstützende Person muss keine spezielle Ausbildung absolviert haben. Es braucht nur Empathie und Hausverstand. Doch auch eine Ausbildung ist immer willkommen. Für Menschen bedeutet „Persönliche Assistenz“ die Chance, in der eigenen Wohnung zu leben, soziale Kontakte zu pflegen, Alltagswege zu bewältigen und mehr Sicherheit zu haben. Welche Leistungen im Einzelfall übernommen werden, hängt von der persönlichen Situation ab. „Persönliche Assistenz“ ist damit weniger ein starres Hilfesystem, sondern ein Instrument, das Menschen unterstützt, ihr Leben so zu führen, wie es ihnen gefällt - mit Respekt, Verlässlichkeit und so viel Selbstbestimmung wie möglich.
Lücke
zwischen Anspruch und Realität
Trotz vorhandener gesetzlicher Rahmenbedingungen, einzelner Angebote und eines grundsätzlich anerkannten Inklusionsgedankens bestehen nach wie vor große Lücken zwischen Anspruch und Realität. Das erklärt Anton van Gerven. „Persönliche Assistenz“ ist vielfach nicht verfügbar, unzureichend strukturiert oder mit hohem organisatorischem und emotionalem Aufwand für die betroffenen Personen und ihre Familien verbunden. In vielen Fällen bleibt die Verantwortung für Unterstützung, Organisation und langfristige Absicherung fast ausschließlich bei den Familien selbst. Diese Situation führt dazu, dass Selbstbestimmung, gesellschaftliche Teilhabe und gleichberechtigtes Leben oft nicht an den Bedürfnissen und Wünschen der betroffenen Menschen ausgerichtet sind, sondern an bestehende Systeme, Zuständigkeiten und Ressourcen. Vieles ist, um es auf den Punkt zu bringen, viel zu kompliziert, nicht zuletzt, weil jede Behinderung an sich für Betroffene und deren Angehörige Kraft kostet. Die finanzielle und organisatorische Kapazität, wie im Landesgesetz beschrieben, verlangt, dass die Menschen mit Behinderungen ihre eigene Wohnsituation finanziell und organisatorisch selbst gestalten müssen - eine Vorgabe die die wenigsten schaffen.
Anfang Dezember fand in Bozen die Tagung „Selbstbestimmt Leben“ für Menschen mit Behinderung statt, veranstaltet von Kolping Südtirol. Die Teilnehmenden waren Menschen mit Behinderung, Angehörige, Fachkräfte, Vertreter aus Verwaltung und Politik. In diesem Rahmen wurde das Assistenzprojekt SelAvi vorgestellt. Die Grün-
dung des Projekts ist also aus einer klaren Notwendigkeit heraus entstanden. Im Austausch mit Menschen mit Behinderungen als auch mit deren Familien, zeigt sich seit Jahren, dass selbstbestimmte Assistenzmodelle, echte Inklusion und ein inhaltlich selbstbestimmtes Leben für viele Menschen mit Behinderungen nur schwer zugänglich sind. Genau an diesem Punkt setzt SelAvi an.
Pilotprojekt SelAvi startet
Das neue Projekt SelAvi startet im März 2026 unter der Trägerschaft von Kolping Südtirol. Kolping verfolgt die Vision, Menschen mit Behinderung und deren Angehörige zu unterstützen. Es geht auch darum junge Menschen bei der Umsetzung ihrer Ideen zu begleiten und sich aktiv für eine inklusive und solidarische Gesellschaft einzusetzen. Zunächst soll eine Anlauf- und Beratungsstelle geschaffen werden, die dann Dienstleistungsangebote rund um die Anstellung von persönlichen Assistenten/innen erweitert werden soll. Diese Haltung bildet auch die inhaltliche Grundlage des Projekts. SelAvi ist als Pilotprojekt konzipiert und wird über den Europäischen Sozialfonds (ESF+) finanziert. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre. Ziel des Projekts ist es, einen Probebetrieb aufzubauen, der mehrere Ebenen miteinander verbindet. Zusätzlich hat im Dezember ein Austausch mit dem Dachverband für Soziales und Gesundheit stattgefunden. In den ersten Monaten liegt der Fokus von SelAvi auf Strukturaufbau, Netzwerkarbeit, Informationsarbeit und der Vorbereitung konkreter Angebote. Im Verlauf der zwei Projektjahre soll schrittweise ein funktionierender Probebetrieb entstehen, der sowohl für betroffene Menschen als auch für politische Entscheidungsträgerinnen und -träger wichtige Erkenntnisse liefert. Ziel ist es, auf Basis realer Erfahrungen aufzuzeigen, was notwendig ist, damit „Persönliche Assistenz“ und selbstbestimmtes Leben langfristig tragfähig umgesetzt werden können.
Forderungen an die Politik
In Richtung Politik hat sich SelAvi klar positioniert. Die zentrale Forderung ist, dass Themen wie Inklusion und Zusammenarbeit nicht nur benannt und über die Köpfe der Menschen mit Behinderung behandelt werden, sondern konsequent weiterentwickelt und finanziell unterstützt werden müssen. „Wenn wir als Gesellschaft ernsthaft wollen, dass Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben können und, dass Familien nicht allein gelassen werden, dann müssen wir bereit sein, in entsprechende Initiativen zu investieren“, erklärt der Jugendreferent bei Kolping Südtirol Anton van Gerven.
Das bedeutet, dass die Arbeit von und mit Menschen mit Behinderung nicht ausschließlich im privaten Umfeld bleiben darf. Menschen, Initiativen und Projekte in die-
Projekt SelAvi Zielsetzung:
1. Aufklärung und Sensibilisierung rund um das Thema „Persönliche Assistenz“ und selbstbestimmtes Leben
2. Aktivierung und Stärkung der Menschen mit Behinderung, damit sie ihre Lebensentwürfe umzusetzen können
3. Gewinnung von Menschen, die als persönliche Assistenten/innen arbeiten möchten
4. Vernetzung bestehender sozialer Akteure/ innen sowie sozialer Einrichtungen
5. Aufbau einer Beratungs- und Dienstleistungszentrale als Anlaufstelle für Betroffene, Angehörige und Interessierte.
Dabei geht es nicht darum, ein fertiges Modell vorzugeben, sondern gemeinsam mit den beteiligten Menschen zu lernen und das Projekt weiterzuentwickeln.
Die Initiative SelAvi soll im Frühjahr 2026 vorgestellt werden.
„Persönliche Assistenz“ Voraussetzungen laut Landegesetz vom 14. Juli 2015:
1. Die Person muss eine bleibende Behinderung haben, die im Gesetz festgelegt ist
2. Sie muss eine Pflegeeinstufung haben
3. Sie muss in der Lage sein, ihre eigene Wohnsituation finanziell und organisatorisch zu gestalten
4. Sie muss bereit sein, die „Persönliche Assistenz“ selbst zu organisieren und zu nutzen.
5. Sie darf nicht im Familienbogen der Herkunftsfamilie aufscheinen.
6. Die Person darf nicht in außerordentlichen Aufnahmeeinrichtungen leben.
sem Bereich müssen unterstützt werden, damit das Inklusionsgesetz nicht nur eine leere Hülse bleibt. Wichtige Tipps könne sich Südtirol beispielsweise von Österreich holen, meint Anna Faccin, dort werde die „Persönliche Assistenz“ seit Jahren genutzt. Es braucht konkrete Investitionen, verbindliche Zeitpläne und eine Verwaltung, die nicht nur verwaltet, sondern gestaltet. Denn Inklusion ist kein Gnadenakt. Sie ist ein Menschenrecht. Für Menschen mit Behinderung bedeutet Inklusion nicht nur ein politisches Schlagwort, sondern eine konkrete Haltung. Es geht darum, Menschen ernst zu nehmen, ihre Lebensentwürfe zu respektieren und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen.
Infos: Anton Van Gerven, selbstbestimmt@kolping.it Tel.: 0471 30 85 19
Schlanders
Präsident der Blutspender im Vinschgau
Über1.000 Menschen im Vinschgau spenden regelmäßig ihr Blut, um Leben zu retten. Organisiert wird dieser wertvolle Dienst durch die Vereinigung der Freiwilligen Blutspender (AVIS). Seit April 2025 ist Peter Paul Hofer aus dem Pustertal der Landespräsident der Freiwilligen Blutspender. Zusammen mit dem Vizepräsidenten Diego Massardi aus Bozen, besuchte Hofer am 9. Jänner den Bezirkspräsidenten von AVIS Vinschgau, Roland Wallnöfer. Gemeinsam trafen sie sich im Krankenhaus Schlanders mit Stefano Barolo, dem Facharzt für Innere Medizin und verantwortlichen Arzt der Dienst für Transfusionsmedizin und Hämovigilanz, ein systematisches Überwachungs- und Meldesystem, das die Sicherheit von Blutspenden und Bluttransfusionen gewährleistet. Auch die Pflegekoordinatorin Michaela Stecher, ihre Stellvertreterin Rosa Kurz und Marion Viertler, die Sekretärin von AVIS Vinschgau, waren bei dem Treffen anwesend. Besichtigt wurde der Spenderraum mit den drei Blutentnahmestühlen bzw. Liegesesseln und der Frühstücksraum. Die Arbeitsweise und die Koordination mit dem Krankenhaus wurden besprochen. Peter Paul Hofer informierte, dass Blutplasmaspenden in den Krankenhäusern in Meran, Bozen und Bruneck entgegengenommen werden. Seit kurzer Zeit gibt es auch eine eigene App (AVISNet), damit die Mitglieder einfach, intuitiv und praktisch mit dem Sekretariat der Blutspender kommunizieren können. Der Bezirkspräsident Roland Wallnöfer teilte mit, dass am Samstag, den 7. Februar um 18:00 Uhr im Bildungshaus Schloss Goldrain die 68. Jahresversammlung stattfinden wird. Alle Mitglieder sind dazu recht herzlich eingeladen. (hzg)
Der Landespräsident und Bezirkspräsident der Vereinigung der Freiwilligen Blutspender (AVIS) besichtigen den Spenderraum im Krankenhaus Schlanders.
V. l.: Peter Paul Hofer, Marion Viertler, Michaela Stecher, Rosa Kurz, Stefano Barolo, Roland Wallnöfer und Diego Massardi
Neujahrstreff
Latsch - Wie kann in Zeiten großer gesellschaftlicher Veränderungen, rasanter technologischer Entwicklungen und globaler Verflechtungen der Wohlstand für die kommenden Generationen gesichert werden? Die Handelskammer Bozen greift diese zentrale Fragestellung bei den diesjährigen Neujahrstreffs auf. Kürzlich startete die Eventreihe in der Obstgenossenschaft MIVOR in Latsch, wo über den Menschen am Arbeitsplatz diskutiert wurde.
v. l.: Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen; Hansjörg Mantinger, MIvorObmann; Luis Walcher, Landesrat für Tourismus und Landwirtschaft; Monika Ohrwalder, Geschäftsführerin der MIVOR; Landesrätin Magdalena Amhof; Mirko Udovich, Staff & Line KG; Alfred Aberer, Generalsekretär der Handelskammer Bozen
Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch: als Mitarbeiter/in, als Gestalter/in im Zusammenspiel mit Maschinen und Technologien sowie als Unternehmer/in, welche/r die Verantwortung für Innovation und Nachfolge übernimmt. Beim ersten Neujahrstreff wurde das Thema „Mensch am Arbeitsplatz“ vertieft. „Technologien verändern unsere Welt, doch gestalten tun sie die Menschen. Bewusst haben wir deshalb den Menschen ins Zentrum unserer Neujahrstreffs gestellt. Nur wenn wir Innovation mit Verantwortungsbewusstsein und Unternehmergeist mit Weitblick verbinden, können wir den Wohlstand für kommende Generationen sichern“, betonte Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen, in seinen Grußworten. Magdalena Amhof, Landesrätin für Europa, Arbeit und Personal fügte hinzu: „In einer Arbeitswelt im Umbruch ist es entscheidend, Innovationen voranzutreiben, aber diese auch sozial verantwortlich zu gestalten – etwa durch Investitionen in Bildung, Infrastruktur und digitale Kompetenzen. Wohlstand entsteht, wenn technologische Fortschritte allen zugutekommen, die Arbeits- und Lebensqualität steigt und die gesellschaftliche Teilhabe gestärkt wird.“
„Die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes sind die Menschen, die täglich Verantwortung übernehmen. Gerade in meinen Bereichen, der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und dem Tourismus,
sehe ich: Technologie kann viel leisten und den Arbeitsalltag spürbar erleichtern, aber ohne engagierte, gut ausgebildete Menschen bleibt sie wirkungslos“, so Luis Walcher, Landesrat für Tourismus und Landwirtschaft.
Monika Ohrwalder, Geschäftsführerin und Verantwortliche für Personal- und Organisationsentwicklung der Obstgenossenschaft MIVOR hieß die Teilnehmer:innen herzlich willkommen. Die Genossenschaft in Latsch ist eine von sieben und gehört zum Verband der Vinschgauer Obst- und Gemüseproduzenten.
Generalsekretär Alfred Aberer sprach zu den Initiativen der Handelskammer Bozen zur Stärkung des Arbeitsumfeldes in Unternehmen. So sieht die WIFI-Initiative Talent Management Weiterbildungsangebote vor, um die besten Mitarbeitenden zu finden, zu fördern und zu binden. Der offizielle Teil des Neujahrstreffs in Latsch endete mit einem Vortrag von Mirko Udovich, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Personalberatung Staff & Line KG. Er unterstrich die Bedeutung der Arbeit für den Menschen, verbunden mit einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die körperlichen als auch die emotionalen und beruflichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden einbezieht.
Die Neujahrstreffs sind zum 15. Mal der Treffpunkt für Südtiroler Unternehmer/innen und Interessierte, um gemeinsam das neue Wirtschaftsjahr zu begrüßen.
Hörakustiker – ein Beruf mit Herz und Zukunft
Gutes Hören bedeutet mehr als nur das Wahrnehmen von Geräuschen. Es ist entscheidend für Kommunikation, soziale Teilhabe und Lebensqualität. Wenn das Gehör nachlässt, sind zwei Berufsgruppen besonders wichtig: die HNO-ÄrztInnen und die Hörakustiker und Hörakustikerinnen beim Hörzentrum Südtirol. Beide Berufsgruppen arbeiten für das Wohl der Patienten – mit klar verteilten Aufgaben und einem gemeinsamen Ziel: die bestmögliche Hörversorgung.
Der erste Ansprechpartner bei Hörproblemen ist in der Regel der Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Er klärt medizinische Ursachen für eine Hörminderung ab, wie Entzündungen, altersbedingten Hörverlust, Lärmschäden oder andere Erkrankungen. Durch Untersuchungen und Hörtests stellt die HNO-Ärztin die Diagnose und entscheidet, ob eine medizinische oder operative Behandlung notwendig ist. Ist eine Versorgung mit Hörsystemen sinnvoll, verordnet er diese und überweist den Patienten an einen Hörakustiker. Auch der Hörakustiker besitzt die gute Kompetenz, einen genauen Hörtest durchzuführen und bereits mögliche Ursachen des Hörverlustes zu erkennen.
Hier beginnt die Kernkompetenz des Hörakustikers. Der Beruf vereint handwerkliches Können, technisches Fachwissen und soziale Kompetenz. Gute Hörakustikerinnen analysieren das individuelle Hörvermögen, beraten umfassend zu modernen Hörsystemen und passen diese präzise an die persönlichen Bedürfnisse des Kunden an. Dabei spielen nicht nur Messergebnisse eine Rolle, sondern auch der Alltag des Betroffenen: Beruf, Freizeit, Hörumgebungen und persönliche Erwartungen.
Moderne Hörsysteme sind hochkomplexe Mini-Computer, die individuell programmiert werden müssen. Der Hörakustiker übernimmt die Feinanpassung, erklärt die Handhabung, schult das Gehör schrittweise und begleitet den Kunden langfristig. Regelmäßige Nachkontrollen, Anpassungen und Serviceleistungen gehören ebenso dazu wie die persönliche Betreuung über viele Jahre hinweg. Im Hörzentrum Südtirol ist dieser Service immer und für die ganzen Jahre hinweg kostenlos!
Das Zusammenspiel zwischen HNO-Arzt und Hörakustiker basiert auf Vertrauen, Fachkompetenz und klarer Aufgabenverteilung. Während der Arzt die medizinische Verantwortung trägt, sorgt der
Die Adresse für Hörgeräte im Vinschgau
Schlanders, Hauptstraße 116
Tel. 0473 321028
Hörakustiker für die optimale technische und praktische Umsetzung der Hörversorgung. Der Patient profitiert von dieser Zusammenarbeit durch eine ganzheitliche Betreuung –medizinisch fundiert und individuell angepasst.
Der Beruf des Hörakustikers ist damit ein moderner Gesundheitsberuf mit großer gesellschaftlicher Bedeutung. Er verbindet Technik und Menschlichkeit und hilft Menschen dabei, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Denn gutes Hören ist kein Luxus, sondern ein wesentlicher Bestandteil von Gesundheit und Lebensfreude. Hörakustiker, ein toller Beruf auch für junge Menschen, vor allem aber eine Arbeit mit Zukunft. Wir vom Hörzentrum Südtirol freuen uns auf Ihre Bewerbung!
www.hoerzentrumsuedtirol.it
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Nachhaltigkeitspreis
Interview - In Eyrs im Vinschgau gibt es seit einigen Jahren integriert in das Familienunternehmen Baustoffe Schönthaler ein innovatives Projekt zur Herstellung von Baustoffen mit und aus dem vergessenen Baustoff Hanf. Dahinter steht Werner Schönthaler der es sich zum Herzensprojekt gemacht hatte den Hanf als Baustoff wieder salonfähig zu machen. Und nicht nur das, sondern damit einhergehend ökologisches, nachhaltiges und vor allem gesundes Bauen voranzutreiben. Dafür hat er jetzt schon zum Zweiten Mal den deutschen Nachhaltigkeitspreis im vergangenen Dezember erhalten. Wie es dazu kam, was es damit auf sich hat und über den Hanf als Baustoff und dessen Perspektiven, dazu hat der Vinschgerwind den Pionier im Baustoffwerk besucht und befragt.
Vinschgerwind: Wofür habt ihr den Preis erhalten?
Werner Schönthaler: Wir haben den deutschen Nachhaltigkeitspreis, einen der anerkanntesten Preise in Punkto Nachhaltigkeit im deutschen Sprachraum erhalten. 2022 bereits für Design, bei Design geht es dabei nicht nur um Ästhetik, sondern wie man etwas zusammenfügt und aufbaut und dieses Mal haben wir ihn zweimal gewonnen für Produkte. Einmal für den Hanfziegel und vorgefertigte Wandelemente und für Akustikplatten.
Vinschgerwind: Wer ist wir?
Werner Schönthaler: Wir als Schönthaler Bausteinwerk. Und mit uns Noah Paul, sie hat in Tel Aviv Industriedesign studiert und ist schon vor 6-7 Jahren mal bei uns gewesen, bevor sie ihre Masterarbeit über Akustikplatten schrieb. Sie interessierte sich für Hanf als Baustoff und was damit alles möglich wäre. Sie hat dann für ihre Arbeit vom Staat Israel einen Innovationspreis gewonnen, für das Potential der Platten. Mit dem Preisgeld wandte sie sich wieder an uns, um das Produkt zu entwickeln. Ich sah gleich Potential darin und wir sagten ok, komm her!
Vinschgerwind: Wann war das genau?
Werner Schönthaler: Vor fünf Jahren ist sie hergekommen. Wir sind mittlerweile verheiratet.
Vinschgerwind: Seitdem kooperiert ihr?
Werner Schönthaler: Genau. Sie ist dann hergekommen und wir haben uns an die Arbeit gemacht. Im Prinzip hat sie die ersten Prototypen dann bei uns hier entwickelt. Mittlerweile arbeitet sie an der Uni Bozen.
Vinschgerwind: Zu dir. Wie bist du auf den Hanf gekommen?
Werner Schönthaler: Gute Frage (lächelt). Christoph Kirchler?
Vinschgerwind: Nicht schon vorher?
Werner Schönthaler: Aus gesundheitlichen Gründen. Ich hatte einmal eine
Werner Schönthaler (r.) aus Eyrs ist Unternehmer, Hanf-Pionier und ein profilierter Kopf für nachhaltige Baustoffe im Vinschgau und darüber hinaus. Gemeinsam mit Designerin und Ehefrau Noa Paul (l.) hat er den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nun bereits zweimal gewonnen. Eine der bedeutendsten europäischen Auszeichnungen für innovative ökologische und zukunftsfähige Lösungen. Mit seinem Unternehmen hat Schönthaler den traditionellen Familienbetrieb zu einem Vorreiter für Hanfbaustoffe gemacht, wo Ressourcenschonung mit hoher technischer und gestalterischer Qualität verbunden wird.
schwere Krankheit, war lange im Krankenhaus und habe gemerkt, wenn du krank bist, hast du ganz andere Bedürfnisse und kommst eventuell auf alternative Ideen. Man kann auch sagen, wenn man krank ist, kommt es darauf an wo und wie man lebt, vor allem wie man schläft. Unsere Behausung ist wie eine dritte Haut und je nach Material kann diese für uns ein Gift sein. Ich habe lange mit der Schwienbacher Traudi zusammengearbeitet und eine Firma gegründet. Sie brachte mich auf die dritte Haut. Und dann, das war schon durch Christoph Kirchler und Ecopassion, hatte ich einen Hanfziegel in der Hand und er sagte, mit der Pflanze kannst du essen, dich klei-
den und Wohnen. Und das hat mich tief begeistert, denn das ist das, was du brauchst, auch wenn du krank bist. Ecopassion stellte damals Hanfkalkiglus in Percha auf einem Hanffeld aus. Ich habe mir dann einen Hof oberhalb von Tschengls gekauft und das war eigentlich dann das Testfeld für die Hanfbaustoffe aus eigener Produktion. Was ich esse, womit ich mich kleide und wo ich wohne habe ich selbst in der Hand.
Vinschgerwind: Wie gestaltete es sich zu Beginn wieder Hand an der verpönten Pflanze Hanf zu legen?
Werner Schönthaler: Am Anfang haben die uns alle ausgelacht. Intern und extern.
Intern fast noch mehr. Nachhaltigkeit oder CO², davon sprach vor 10-12 Jahren noch keiner. Ich muss sagen, mein Vater, der wird heuer 90, der war sofort begeistert und hat auch sofort mitgeholfen. Da muss ich sagen hatte der Vater mehr mitgeholfen als etwa die Arbeiter oder andere Leute.
Vinschgerwind: Die ältere Generation tat sich leichter mit der Rückbesinnung auf den Hanf?
Werner Schönthaler: Genau. Was eigentlich eigenartig ist. Nicht ganz verständlich. Damals wurden wir auch auf dem Markt ausgelacht und bekämpft. Mittlerweile, wenn du schaust, wo die ganzen Nachhaltigkeitsziele hingehen, wenn wir Umwelt und Klima halbwegs hinbekommen wollen, dann bringt der Hanf genau das alles mit. Auch landwirtschaftliche Vorteile.
Vinschgerwind: Was wird nun derzeit bei euch konkret aus Hanf gefertigt und welche Rolle spielt dieser?
Werner Schönthaler: Hanfziegel, Hanfputz, Fertigteilwände und die Akustikplatten werden hier veredelt. Hanf ist mittlerweile das Hauptthema bei uns und sicher auch in der Zukunft. Hanfbaustoff hat Potential und der Markt wächst stark. Nur als Beispiel haben wir im vergangenen Jahr drei Kindergärten gemacht, momentan einen Bau mit 50 Wohnungen.
Vinschgerwind: Ist es noch ein Nischenprodukt?
Werner Schönthaler: Das ist das Ganze nachhaltige Bauen noch. Bei uns intern nicht mehr und auch sonst nicht.
Vinschgerwind: Wo kommt der Hanf dafür her?
Werner Schönthaler: Der kommt aus Norditalien, Frankreich und etwas aus Österreich.
Vinschgerwind: Was glaubst du, wird der Hanf in Zukunft wieder massentauglich?
Werner Schönthaler: Das bin ich mir ganz sicher. Ohne Zweifel. Ist im Prinzip jetzt schon massentauglich. Die ganzen gesetzlichen Vorgaben gehen dorthin. In Skandinavien gibt es jetzt schon Auflagen für nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen. Sand und Beton, das wird ein Auslaufmodell. Zement wird immer weniger akzeptiert. Die CO² Thematik, gut oder schlecht führt auch dorthin. Auch was den Aufbau betrifft. Wir haben in Laas ein Haus, das ist in drei Tagen gestanden.
Vinschgerwind: Wo setzt ihr am meisten um?
Werner Schönthaler: Los ging alles in der Schweiz. Dort haben wir nun nach 10 Jahren Aufbau einiges erreicht und sind gut angesehen. Aber auch sonst im deutschsprachigen Raum. Das meiste geht aber in die
Was ich esse, womit ich mich kleide und wo ich wohne habe ich selbst in der Hand.
Werner Schönthaler
Schweiz, bzw. Liechtenstein. Auch Südtirol. Sanierungen nehmen bei uns zu. Das ist gut für uns. Wir haben eine leichte Baukrise, aber es wird viel renoviert.
Vinschgerwind: Wäre der lokale Hanfanbau für Hanfschäben bei uns rentabel?
Werner Schönthaler: Nein. Eher nicht. Der Hanf ist eine extensive Pflanze und kann hier mit der Apfel- oder Weinwirtschaft nie konkurrieren. Dafür sind die Flächen zu begrenzt und die Profitmargen zu gering. Was in Zukunft nicht ganz abwegig wäre, ist, dass ich mir mein Haus pflanze. Das heißt den Rohstoff selbst anbaue. Aber das ist Zukunftsmusik und gerade sind wir sowieso in einer prekären Situation für junge Leute, die sich den Hausbau zunehmend schlicht und einfach nicht mehr leisten können.
Interview: Bruno Telser
PSYCHOLOGIE
Frieden
Alle meine Gefühle
Gefühle geben uns Orientierung für uns selbst und beeinflussen so die Beziehungen, die wir zu unseren Mitmenschen pflegen. Je deutlicher und differenzierter es gelingt, Gefühlen nachzuspüren, sie zu benennen und mitzuteilen, umso lebendiger fühlen wir uns.
Frieden
„Was war das doch gestern für ein feiner und anregender Abend mit unseren Kollegen.“ Beglückende, harmonische Begegnungen erleben wir dann, wenn wir einander zuhören und einen interessierten, wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander pflegen. Wir fühlen uns dabei ruhig, ausgeglichen und zufrieden. Besonders enge Beziehungen zu nahestehenden Personen und Vertrauen helfen uns dabei, unseren inneren Frieden zu finden. Durch tiefes bewusstes Atmen gelingt es, die Spannungen des Alltags loszulassen und ganz im gegenwärtigen Moment zu verweilen. Selbst in turbulenten Zeiten bin ich mit mir im Einklang und lasse
meine angenehmen und unangenehmen Gefühle kommen und gehen. Mein Seelenheil und innerer Friede in Form von Leichtigkeit und Zuversicht kann so zu einer Grundhaltung dem Leben gegenüber werden. Religion, Meditation, Yoga oder ein Spaziergang in der Natur helfen dabei, gut bei sich selbst zu Hause zu sein. Und indem ich die liebevolle Verbindung zu anderen suche und für das Gelingen von Beziehungen Sorge trage. Ganz ohne Handy und sonstige Ablenkungen. Verlieren wir uns nämlich im Außen, im Vergleichen und Urteilen darüber, was gut oder schlecht ist, bleibt Unverständnis und in der Folge Verärgerung und Groll zurück. Gerade zum Jahresende tun wir gut daran, uns selbst und den Mitmenschen mit einer gewissen Nachsicht zu begegnen. Ein friedliches Miteinander ist kein Selbstläufer, sondern bedarf der Aufmerksamkeit, dem Interesse und der Pflege. Ein freundliches Wort, Momente der Dankbarkeit, ein gutes Gespräch, ein lustiges Spiel und viel Lob und Anerkennung.
Ist es das, was wir wollen?
Schon vor den Gemeinderatswahlen zeichnete sich ab, dass Burgeis nicht mehr den Stellenwert hatte, wie früher. Es wurde nur ein Kandidat aufgestellt, wer das entschieden hat, entzieht sich meinen Kenntnissen. Wahltag ist Zahltag.
Der Burgeiser Kandidat schaffte den Sprung in den Gemeinderat und wurde trotz starken Stimmverlusten in den Ausschuss berufen. Dem Burgeiser Referenten wurden die Belange des Dorfes übertragen.
Viele Bürger fragen sich: Was ist passiertvon den ganzen Wahlversprechen nichts übrig geblieben: Dorfstraßen sind verwahrlost, Seitenstraßen werden mit Blumentrögen bestückt, zum Nachteil der Anrainer.
„... das ist der Wind...“
Sehr geehrtes Vinschgerwind-Team, im März 1976 waren meine Frau und ich (damals noch nicht verheiratet -aber fast) zum ersten Mal im Rahmen unserer Sportlehrerausbildung in St. Valentin auf der Haide. Seither kommen wir seit 50 Jahren jedes Jahr zum Skifahren, aber auch zum Wandern nach St. Valentin und der Vinschgau und Südtirol sind sozusagen unsere zweite Heimat geworden Im Jahr 2024 hat meine Frau ihren 70. Geburtstag in St. Valentin gefeiert. Im Gasthaus Zeress am Haidersee haben wir damals eine 3-Mann Kapelle gehört, die unter anderem das Lied mit dem Refrain „das ist der Wind. der Wind, der Vinschger Wind, der wird noch wehen, wenn wir längst nicht mehr sind“ vorgetragen hat. Leider habe ich versäumt, die Musikanten nach dem
Richtigstellung
Richtigstellung zum Brief aus der Parteizentrale der Süd-Tiroler Freiheit vom Naturnser Gemeinderat Elmar Karl Müller
Anregungen zur Beseitigung der Hindernisse werden trotz mehrfachen schriftlichen Anträgen abgewiesen. Unsere Kinder und Bürger haben keine Möglichkeit in Burgeis einen geförderten Bauplatz zu bekommen, denn es gibt keinen, sie müssen auswandern in den umliegenden Gemeinden. Ist es das, was wir wollen? Eine Schande für unser Dorf. Das nächste Problem des Referenten, er vermischt Privates mit dem „ Beruflichen“ das ist für einen Politiker ein Armutszeugnis. Zum Glück haben wir im Gemeinderat Personen mit Hausverstand, welche sich unserer Anliegen annehmen.
Ein besorgter Bürger Hansjörg Bernhart
Elisabeth Hickmann
Systemische Therapie und Beratung (SG) Tel. 333 269 0799 www.beratung-hickmann.it
Der Ausweisung der Zone „Etschufer“ gingen mehrere Gutachten von Experten voraus und auch die Aufarbeitung durch eine Arbeitsgruppe. Nicht zuletzt wurde die Zone vom Gemeinderat, von den Landesämtern und von der Landesregierung im Zuge der Genehmigung des Gemeindeentwicklungsprogramms ohne Widerrede als logischer Erweiterungsbereich positiv bewertet. Es sollen vorläufig vier Mischzonen mit insgesamt neuen 3.422 m² (nicht „ca. 5.000 m²“ wie Herr Müller falsch zusammenzählt) nutzbar werden. Das neue Volumen steht zu 100% für Ansässige zur Verfügung und somit eben genau für „die arbeitende und Wohnung suchende Bevölkerung“. Gleichzeitig wurde die Ausweisung von öffentlichen Grünflächen (4.489 m²) in Form eines großzügigen Grünstreifens vorgenommen. Dieser dient neben der ökologischen Aufwertung des Gebietes auch als zukünftiger wertvoller Naherholungsbereich
Text des Liedes zu fragen. Ich habe es aber auch nicht im Internet gefunden. Nun habe ich im Sportgeschäft Tenne in St. Valentin in diesem Jahr Ihre Zeitschrift“ Winterwind / Vinschgerwind „ entdeckt und mit großem Interesse besonders den Artikel über Gustav Thöni gelesen. Der Titel „Vinschgerwind“ hat mich sofort wieder an dieses Lied erinnert. Nun meine Bitte: Kennen Sie dieses Lied? Können Sie mir den Text und vielleicht sogar auch die Noten zukommen lassen? Ich freue mich von Ihnen zu hören. Herzlichst, Alfred Wekenmann
Wer das von Alfred Wekemann beschriebene Lied kennt, möge sich beim Vinschgerwind melden. Wir schicken Text und Noten gerne weiter. Red.
für alle. Das steht alles transparent in den Unterlagen, welche den Gemeinderäten zur Verfügung stehen. Wir appellieren darum, diese zukünftig wachsam zu lesen, anstatt irreführende Aussendungen zu machen.
Michael Kaufmann, SVP-Fraktionssprecher Naturns Paul Ladurner, Stellv. SVP-Fraktionssprecher Naturns
HAIKU – Gedicht im Enkō, Japan 2025
Endloses Grau scheint vom Schneehimmel zu fallen –die Stille, so laut.
Kommentare und Anfragen zum Thema Haiku an helga.gorfer58@gmail.com
2026Internationales Jahr der Weiden und Hirten. Seit 2019 gehört auch die Transhumanz der Schafe von Schnals ins Ötztal zum
der Menschheit. Weltweit sind über eine Milliarde Schafe, Ziegen, Yaks, Rentiere, Kamele usw. ständig unterwegs. Foto und Text: Gianni Bodiniwww.fotobybodini.it
Müstair
Münstertaler Fotografien
Inder Chasa Selm in Müstair, einem Gebäude der Stiftung Pro Kloster St. Johann, werden wiederentdeckte Fotografien des Scuoler Fotopioniers Johann Feuerstein gezeigt. Nebst einer Reihe Bildern aus dem Fundus der Fotostiftung Feuerstein sind ab dem 28. Januar 2026 rund 50 Bilder aus dem Val Müstair zu sehen, die kürzlich zum Vorschein kamen.
Die Aufnahmen schlummerten über 120 Jahre auf dem Dachboden eines Bauernhauses vor sich hin. Sie zeigen einige wenige Landschaften, geben Zeugnis des sozialen Lebens am Ende des 19. Jahrhunderts im Tal und beinhalten vor allem Porträt-Aufnahmen von Einzelpersonen und Familien, «Fotografien ohne Bildlegenden». Die archivs culturals da la Val Müstair und die Stiftung Pro Kloster St. Johann hoffen, dass Besuchende der Ausstellung - zusammen mit ihren eigenen Familienalben - dazu beitragen können, die Leute auf den Feuerstein-Fotografien zu
Johann Feuerstein (1871 – 1945) - Familie ohne Mutter, ca. 1895
Vernissage: 28. Januar 2026, 17 Uhr
Ausstellung: Bis Ende Februar Sa. und So., 14 – 18 Uhr Für Gruppen können auch Führungen ausserhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden. Kontakt: bernadette.thaler@muestair.ch
Kuppelwieser folgt auf Lechthaler
Konrad Lechthaler aus Kortsch ist mit 31. Dezember 2025 vom Verwaltungsrat des Bürgerheims „St. Nikolaus von der Flüe“-Schlanders „aus persönlichen Gründen“ zurückgetreten. Neues Verwaltungsratsmitglied wird Hubert Kuppelwieser aus Vetzan. Das wurde bei der letzten Gemeinderatsitzung am 29. Dezember 2025 vom Gemeinderat Schlanders beschlossen. BM Christine Kaaserer: „Somit sind die Fraktionen ausgeglichen. Ich danke Konrad Lechthaler und wünsche Hubert Kuppelwieser viel Freude an der neuen Aufgabe.“
Erinnerung an einen großen Künstler
von Peter Tscholl
Im Sommer 2023 war Robert Scherer für etwa einem Monat vorübergehend im Bürgerheim „Nikolaus von der Flüe“ in Schlanders aufgenommen. Ich ging ihn damals einige Male besuchen. Mit einem Glas Himbeersaft haben wir miteinander angestoßen. Einmal fragte ich ihn, ob ich ihn in die Hauskapelle führen solle, die er so wunderbar ausgemalt hat. „Da müssen wir hin“, sagte er. In der Kapelle war er offensichtlich erstaunt von all dem, was er da sah, er konnte sich allerdindgs nicht mehr daran erinnern, es selbst gemacht zu haben. „Weißt du, ich habe viel gearbeitet, viel zuviel“, sagte er. Er wollte gar nicht mehr gehen, so beeindruckt war er von all dem, was er da sah. Er bat mich, ihn im Rollstuhl in jede Ecke der Hauskapelle zu schieben,
Robert Scherer im Sommer 2023 in der Hauskapelle des Bürgerheims „Nikolaus von der Flüe“ vor dem „Sonnengesang“ des Heiligen Franziskus; unten: Eingangstür zur Kapelle, Glasfusion (2007) Fotos:
um alles aus einer anderen Perspektive betrachten zu können.
Die Ausmalung der Kapelle im Bürgerheim Schlanders ist das Werk Robert Scherers. Die ersten Entwürfe entstanden bereits im Jahre 1989. Zwischen 1999 und 2000 malte Scherer die Nordseite der Kapelle aus, wo die Geschichte des Heiligen Franz von Assisi und der Heili gen Klara erzählt wird. Mit der Freiheit eines Künstlers ist es Robert Scherer gelungen ein Werk mit tiefer Bedeutung zu schaffen. Scherer hatte als Fre skomaler internationales For mat und auch seine Glaskunst sucht ihresgleichen. Ich habe aber auch eine andere Sei te dieses Menschen gesehen, die traurige Gewissheit seines Schicksals, die eines einst erha benen Mannes, dessen Jugend in bunten Farben begann und nun, in der Abenddämmerung seiner letzten Tage, für immer
einem weichen Farbenmeer entgegenschlummerte.
Robert Scherer verstarb am 11. Jänner 2026 im Alter von 97 Jahren. Nun ruhe in Frieden,
Peter
Tscholl
PR-INFO PASSI FLORA
Die Kunst der Blumen, die Passion im Herzen
Unter diesem Motto öffnet in der Malser Fußgängerzone wieder eine seiner Türen. Im kleineren Geschäft vom Ansitz Lichtenegg (dem ehemaligen Kleinen Warenhaus) auf dem Malser Hauptplatz erfüllt sich der junge Malser Clemens Flora einen lang ersehnten Traum. Passiflora ist der Name des von ihm gegründeten Blumenladens, in dem mit Liebe gestaltete Blumensträuße, sowie andere Topfpflanzen und nötiges Zubehör zur Auswahl stehen werden. Flora möchte nicht allein sein gelerntes Fachwissen ausüben, sondern auch eine Aufwertung in seinem Heimatdorf schaffen. Er möchte, dass in der Malser Fußgängerzone ein weiterer Ort entsteht, der Leute aus nah und fern in den schönen Obervinschger Ortskern führt.
Alle Pflanzenfreunde und Neugierige sind herzlichst zur Eröffnungsfeier am 07. Februar 2026 eingeladen.
Von 10:00 bis 16:00 Uhr wird dieser Zuwachs im Malser Dorfgeschehen bei einem Gläschen gefeiert.
Eine offizielle Segnung steht um 11:00 Uhr auf dem Programm.
Clemens freut sich bereits jetzt auf jeden Besucher!
AUFGEPASST:
Der altbekannte Tag der Liebenden und Romantiker, der Valentinstag steht wieder bevor! Egal ob es ein bunt gestalteter Strauß oder die klassische Rose sein soll, hier findest du das Geschenk, welches ganz sicher dem oder der Glücklichen ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern wird!
Du willst nicht leer ausgehen? Sende ganz einfach deine Vorbestellung per Mail oder auf What‘s App unter +39 389 842 1400
Latsch/Vinschgau
Der Tanzclub Latsch-Vinschgau schafft schöne Momente
Eines steht fest: Der Tanzclub Latsch-Vinschgau verbindet Generationen und Landesteile und das seit 2012. Denn zu den Tanzabenden kommen Jung und Junggebliebene und es kommen Tanzbegeisterte aus dem gesamten Vinschgau, aus dem Burggrafenamt und darüber hinaus. Das verbindende Element ist das Tanzen. Im Culturforum Latsch kommen die Leute zusammen, um Langsamen Walzer, Tango, Wiener Walzer, Foxtrott, Slowfox und lateinamerikanische Tänze auf dem Parkett zu tanzen. Die Gemeindeverwalter von Latsch um BM Mauro Dalla Barba wissen um die kulturelle Bedeutung des Tanzens und ebnen für die Einzigartigkeit der Tanzveranstaltungen die Wege in der Gemeinde Latsch.
22 Tanzveranstaltungen hat der Tanzclub Latsch Vinschgau im vergangenen Jahr 2025 veranstaltet und im Schnitt haben 75
Großer Applaus für den Vorstand des Tanzclubs Latsch Vinschgau vorne v. l.: Katrin Paris, die Präsidentin Patrizia Kiem, Claudia Bertoletti und Marialuise Gamper; hinten v. l.: Hubert Folie, Werner Pircher und Vizepräsident Stefan Doliana
Personen daran teilgenommen. „Es gab einen Tanzabend, an dem 108 Mitglieder teilgenommen haben. Das ist unser Rekord.“ Das war unter anderem am 11. Jänner 2026 anlässlich der Vollversammlung des Tanzclubs Latsch Vinschgau im Culturforum Latsch zu vernehmen.
Der Vorstand um Präsidentin Patrizia Kiem konnte mit Ge-
nugtuung auf ein erfolgreiches Tanzjahr 2025 zurückblicken und das Jahr 2025 mit einer Mitgliederzahl von sage und schreibe 185 abschließen. Zu den abwechselnd von den Discjockeys Hubert Folie, Stefan Doliana, Tommy Weiss und Roland Kröss zusammengestellten Musikstücken wird gern getanzt. Von den Vorstandsmitgliedern und deren
Partnern hergerichteten Banketten mit Buffets und Getränken wird gern genascht und an den vor allem von Claudia Bertoletti gefertigten Dekorationen auf den Tischen können sich Tänzerinnen und Tänzer erfreuen. Bei einem Workshop im Vereinshaus von Tarsch konnten 2025 einige Schritte verbessert oder neu eingeübt werden. Höhepunkt beim Tanzclub war der Silvesterabend, an dem ins neue Jahr 2026 getanzt wurde.
Die bei der Vollversammlung anwesenden Mitglieder des Tanzclubs bedachten die Einsatzfreude, das Engagement und die vielen Tätigkeiten der Vorstandsmitglieder und vor allem der Präsidentin Patrizia Kiem mit viel Applaus und zollten damit große Anerkennung für die Arbeit, die den Tanzbegeisterten Stunden des Schwebens, des Genusses, der Gemütlichkeit und der Unterhaltung bereiten. (eb)
THEATERBÜHNE MATSCH
Orakl in Matsch
Dieses Mal begleiten wir den jungen Hans bei der nach „Recht und Unrecht, Ursache und Wirkung, Geben und Nehmen“. Dabei gelangen wir ins skurrile Örtchen Schilfdorf, wo sich noch geradeaus ins Gesicht beleidigt wird und wo Gauner noch echte Menschen sind. Wie das arme, schmuddelige Pärchen Lotti und Lumpi, die in einer klapprigen Fischerhütte am Schilfdorfer Weiher hausen und immer für einen Spaß zu haben sind. Um sein Geheimnis nicht gleich verraten zu müssen, verstrickt sich Hans in ein unaufhaltsames Wirrwarr voller Witz und Überraschungen. Das Chaos wird perfekt, sobald fast alle im Dorf glauben Lotti könne aus Regenwürmern die Zukunft vorhersehen… Und damit „Willkommen im Orakl vom Weiher!“
Ob am Ende alle das finden was sie suchen und sich wünschen, das können wir nur vor Ort erfahren. „…Wenn dr heilige Wurm it eindeiti in oa Richtung rennt, konns Orakl nicht drfier. Zohlt wearn muaß decht.“
Termine sh. auch Theaterwind
Unter der Gesamtleitung von Jonathan Stecher und der Regie von Anna Seidl bringen die Matscher den Schwank „RegnWurm Orakl“
Hüter eines romantischen Mittelalters
Wer den Fußweg zur Haderburg über Salurn auf sich nimmt, betritt eine andere Welt. Dort oben, fern von Autolärm und Termindruck, empfängt Ritter Martinus von Scheck zu Goldrain seine Gäste in historischer Gewandung und mit einer Haltung, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheint.
von Maria Raffeiner
Geboren wurde Martin Gluderer in Meran. Seine Schulzeit verbrachte er ebenfalls dort, bis zu seinem 20. Lebensjahr lebte er in Obermais. Zunächst erlernte er den Beruf des Verkäufers im Lebensmittelbereich, dann folgten die Jahre als Sanitäter beim Weißen Kreuz in Bozen und im Vinschger Oberland. Auch als Privatchauffeur war er tätig, bevor ihn ein Facebook-Eintrag im Jahr 2018 aufhorchen ließ. Die Haderburg suchte jemanden, der bereit war, Verantwortung zu übernehmen und Leben in die alten Mauern zu bringen. Gluderers Cousin Roman Perfler war als Pächter abgetreten, nun sah er seine Zeit gekommen. Er präsentierte der venezianischen Besitzerfamilie ein Konzept, das bis heute trägt. Mittelalterliche Gewandung, Burgbelebung und authentische Speisen sollten Geschichte nicht erklären, sondern vielmehr mit allen Sinnen erfahrbar machen.
Die Faszination für das Rittertum begleitet ihn seit Kindertagen, seine Mutter Hermine Thöni und sein Großvater Matthias Thöni aus Eyrs erzählten und lasen ihm vor. Als Jugendlicher wurde Martin Mitglied bei den Rittern von Andrian, einem Mittelalterverein, in dem er Schwertkämpfe trainierte und sich intensiv mit Geschichte beschäftigte. Dazu gehörten nicht nur Kleidung und Ausrüstung, sondern auch das Wissen um Getränke und Speisen, handwerkliche Fertigkeiten und ein respektvoller Umgang miteinander.
Als Lehnsherr der Haderburg gründete Martin dann seinen eigenen Verein. Gemeinsam mit Martin Zöschg aus Naturns hob er die Ritterliche Gesellschaft zur Haderburg aus der Taufe. Mehrere Jahre blieb Gluderer ihr Präsident, heute stehen die 35 Mitglieder unter der Leitung von Martin Zöschg. Historische Detailtreue sei ihnen wichtig, doch mit Augenmaß.
Den Ritterschlag erhielt Martin Gluderer vom Hochmeister des Bündnisses der abendländischen Ritterschaft. Auch wenn manche darüber lächeln, ist dieser Schritt für ihn von großer Bedeutung. Zuvor wurden Haltung, Benehmen und innere Einstellung geprüft. Politik, Religion oder gesellschaftlicher Status spielen dabei keine Rolle. Entscheidend ist vielmehr das Einhalten der staatlichen Gesetze ebenso wie des ritterlichen Wertekodex. Der Ritterschlag erfolgte
im Rahmen eines Kapitels (Zusammenkunft) mit feierlicher Zeremonie und Schwur. Heute zeigen sich die Ritter der Hader burg bewusst in der Öffentlichkeit. Sie tra gen Schwertkämpfe aus, betreiben Bogen schießen und nehmen in Schluderns und andernorts an Ritterspielen teil. Zweimal jährlich findet auf ihrer Heimburg ein Ka pitel statt. Wird dabei vom Großmeister das Gaudium ausgerufen, darf auch die Unbe schwertheit nicht fehlen, „sem isch die Hetz erlab!“
Der Name Martinus von Scheck zu Gold rain ist geprüft, rechtlich gesichert und be wusst gewählt, denn zu Goldrain bestehen persönliche Verbindungen. Seine Mutter wohnt im Schloss Goldrain, das vor dem Ausbau der Hendl den Scheck gehört hatte. Zudem stammte Martins Vater aus Gold rain. An Martins Seite steht die Burgfrau Alexia von Scheck. Die Eppanerin nimmt als gleichwertiges Pendant zum Ritter eine eigene Rolle ein, ebenfalls durch eine Ze remonie erhoben. Auf der Haderburg ist sie die Köchin. Ihre Gäste kommen aus der ganzen Welt und zeigen großes Interesse an Geschichte. Gekocht wird nach historischen Rezepten, darunter Rippen nach einer An leitung aus dem 11. Jahrhundert.
Seit einem halben Jahr ist Martin auch im Gewölbe der Alten Post in der Schlanderser Fußgängerzone anzutreffen, da er dort mit Thomas und Wolfgang Fuchs aus Morter ein weiteres Lokal eröffnet hat. In der Taverne bieten die Postlords, wie sie sich nennen, mittelalterliche Menüs und Mittelaltergelage mit passender Musik. Da man sich in der Alten Post thematische Freiheit erlaubt und abseits vom Mittelalter dem folgt, was Spaß macht, finden diverse Themenabende statt. Wolfgang Fuchs hat sich inzwischen zurückgezogen, Martin und Thomas setzen die Zusammenarbeit fort. Den Freunden liegt noch ein weiteres Projekt am Herzen. Ihr Förderverein zur Rettung der Burg Obermontani möchte die Ruine, sobald sie gesichert ist, beleben. Noch ist Geduld gefragt, der gastronomische Plan würde sich an der Haderburg orientieren, thematisch möchte man an die Nibelungensage anknüpfen. Was den 40-Jährigen antreibt, ist mehr als historisches Interesse. Das romantische Mittelalter steht für ihn für Werte wie Stolz, Ehre, Disziplin und das Einhalten des gegebenen Wortes. Werte, die seiner Ansicht nach heute oft verloren gingen. Die Epoche
Raffeiner
Foto: Maria
Martin Gluderer, in ritterlichen Kreisen Ritter Martinus von Scheck zu Goldrain, im Adelsgewand.
werde häufig als dunkel, schmutzig und grausam dargestellt. Martin sieht das differenzierter. Wie informiert er sich über das Mittelalter? Lesen gehört weniger zu seinen Gewohnheiten, dafür besucht er Museen und recherchiert im Internet. Besonders gerne reist er nach Irland und Schottland, zu Burgen, historischen Orten und Whiskey Destillerien. Die Menschen dort schätzt er wegen ihrer Offenheit und Gastfreundschaft.
Wenn der Hof der Haderburg voller Gäste ist, wird gewartet, die Stimmung genossen und Gelassenheit geübt. Stress, davon ist er überzeugt, habe es im Mittelalter so nicht gegeben. Seiner Mittelalternostalgie entspringt auch Gesellschaftskritik. Vielleicht ein bewusster Rückzug in eine Welt, die ihm mehr gibt als die heutige Zeit? Ritter Martinus von Scheck zu Goldrain nickt.
Laas/Naturns/Volksbank
Zweifacher Wechsel
Mit1. Jänner 2026 ist Jean Gufler als neuer Leiter der Filiale Laas im Einsatz und übernimmt das Zepter von Marcel Stocker, der als Filialleiter nach Naturns wechselt. Seit knapp 5 Jahren in der Volksbank, hat Jean Gufler sei ne Begeisterung und Kompe tenz im Finanzbereich bereits deutlich unter Beweis gestellt. Nach erfolgreichem Studie nabschluss am Management Center Innsbruck, weiterfüh renden Ausbildungen und gesammelten Erfahrungen in der Hauptfiliale Schlanders, tritt Gufler nun an die Stelle des langjährigen Leiters Mar cel Stocker. Stocker wird künf tig der Filiale in Naturns als Filialleiter vorstehen und dort Waltraud Weithaler ablösen. Die Volksbank deckt ein breites Spektrum an Dienst leistungen ab: von Wohnbau finanzierung und Vermögens aufbau, über Altersvorsorge und Risikoabsicherung, bis hin zu Optimierung von Zahlungsschnittstellen und Auslandsgeschäft. Die Be raterinnen und Berater der Bank kümmern sich kompetent und verlässlich um die geschäftlichen Anliegen der Privat- sowie der Firmenkunden. Ebenso leistet die Bank mit ihrem Engagement für den Umweltschutz und den Projekten zur Verbesserung sozialer Aspekte einen wertvollen Beitrag für die Gemeinschaft.
Gerstl und Gerstgrasser holen sich den Sieg
Kürzlich fand im Restaurant Pizzeria „Laterne“ in Rabland ein Vorausscheidungsturnier des „Südtiroler Wattkönig“ statt. Die Sieger der Vorausscheidung, Christine Gerstl aus Rabland und Hannes Gerstgrasser aus Partschins, sicherten sich die begehrten Finalkarten. Das Finale des „Südtiroler Wattkönigs“ findet am 9. Mai 2026 im Sixtussaal der Spezialbier-Brauerei FORST statt. Im Bild v.l.: Hannes Gerstgrasser, Dorothea Kofler und Christine Gerstl.
„Hand in Pfote“
Dv. l.: Gabriela Laimer und Birgit Somvi, Jean Gufler, Marcel Stocker und Filialleiter-Stellvertreterin Maria Anna Kuppelwieser
as Projekt startete mit einer Spendenaktion am Oberschulzentrum Mals. Schüler:innen des SOGYM boten in der Weihnachtszeit für eine freiwillige Spende allerlei Selbstgemachtes an: Weihnachtskarten, Geschenkslabel und Adventskränze. Die Spendenaktion war ein voller Erfolg. Der Erlös kam dem Tierheim Sill zugute. Beim Besuch des Tierheimes machten sich die Schülerinnen und Schüler selbst ein Bild vor Ort. Dazu die Schülerin Laura Lambacher, die Initiatorin des Projektes: „Das Tierheim hieß uns willkommen und gab uns wertvolle Einblicke in den Arbeitsalltag mit den Hunden und Katzen. Man erzählte uns von den Leidensgeschichten der Tiere und wir erfuhren von den Sorgen und Nöten, mit welchen das Tierheim täglich zu kämpfen hat. Wir wollten bei dieser
Gelegenheit nicht nur die Geldspende für die medizinische Versorgung und Verpflegung überreichen, sondern hatten für die Tiere auch hochwertige Leckerlies und Spielzeug eingekauft.“ Dem Besuch im Tierheim Sill folgte ein Gegenbesuch am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Mals. Dazu eine Schülerin der Abschlussklasse: „In einem spannenden Vortrag erfuhren wir, dass Tierschutz weit über die Arbeit im Tierheim hinausgeht: Alles geschieht ehrenamtlich und ist zeitintensiv. Die Hauptarbeit liegt in der Prävention von Tierleid, vor allem in der Kastration von Streunerkatzen, ganz abgesehen von den vielen Notfällen mit verletzten Tieren und deren intensiver Pflege. Die Kosten allein dafür sind hoch, jeder gespendete Euro ist viel wert, ebenso jede helfende Hand. Da es im Vinschgau kein
offizielles Tierheim mehr gibt, übernimmt der Tierschutzverein Vinschgau diese Arbeit und Kosten.“
Laura Lambacher resümiert: „Zum Abschluss unseres Projekts setzten wir uns zusammen, um das Erlebte Revue passieren zu lassen. In einer offenen Diskussion tauschten wir uns vor allem darüber aus, was für uns Tierschutz bedeutet. Es bedeutet nicht nur Spenden zu sammeln. Es bedeutet Verantwortung zu übernehmen, aufzuklären und Empathie für die Würde allen Lebens zu zeigen. Es ist nie zu spät, dafür Zeichen zu setzen.“
Kontakt: EO Tierschutzverein Vinschgau: vinschgau@tierschutzverein.it
Tel: +39 333 5418810
Spendenkonto: IBAN: IT72N0811058450000300255033
Setzen sich nachhaltig für den Schutz und die Würde der Tiere ein: vorne v. l.: Petra Cadamuro, Fabiana Borghesi, Marco Pomella, Laura Lambacher. Hinten v. l.: Samira Milanovic, Leonie Platzgummer und Serin Gamha
Beispielhafte Malser Weihnachtsaktion
Die Weihnachtsaktion
„Malser Weihnachtslos“ war im vergangenen Jahr einmal mehr ein voller Erfolg. Über 100 Betriebe beteiligten sich vom 1. bis 30. Dezember 2025 an der Aktion der Malser Kaufleute. Die Hauptverlosung fand zu Silvester auf dem Dorfplatz statt. Dort konnten sich viele Kundinnen und Kunden bei einer warmen Suppe, bei Tee oder bei Glühwein, welche die Schützenkompanie Mals zubereitet hatte, trotz eisiger Temperaturen über die gewonnenen Preise freuen. Ein großer Dank geht an die Schützenkompanie Mals, ohne deren tatkräftiger Unterstützung die Aktion in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Ein großer Dank geht ebenso an Franziska Frank vom Tourismusbüro Mals für die bürokratische Arbeit und die Raiffeisenkassen Obervinschgau und Prad Taufers für die finanzielle Unterstützung.
Schützenkommandant Gottfried Lechthaler, Informationsbüro Mitarbeiterin Franziska Frank, BM Josef Thurner, Raika Zweigstellenleiter Mals Meinrad Schöpf u. Kaufleute Obmann Johann Zwick
Ein großes Vergelt‘s Gott geht auch an die Gemeinde Mals für die bürokratische und finanzielle Unterstützung, an alle mitwirkenden Betriebe, sowie an die privaten Betriebe, die die Weihnachtaktion mit viel Zuspruch und finanziellen Beiträgen unterstützt haben. Ein weiterer Dank geht an den HDS Bozen und den Bezirksleiter Aaron Pircher für die verwaltungstechnische Unterstützung.
Osteoporose wird oft als Frauenkrankheit gesehen – doch auch Männer sind betroffen. Das Risiko wird bei Männern oft unterschätzt und zu spät erkannt. Osteoporose kennt kein Geschlecht. Früherkennung schützt. Sei informiert.
Auch die Spendenaktion der Malser Vereine „Mitnond“ und die Spendenboxen, die in vielen Geschäften aufgestellt wurden, waren ein großer Erfolg. Zusammen ermöglichten sie es, einen beträchtlichen Betrag für die Krebshilfe Vinschgau zu sammeln. Die symbolische Spendenübergabe an die Krebshilfe Vinschgau findet in den kommenden Wochen statt.
„Der Zusammenhalt von allen
Wirtschaftstreibenden und Vereinen in der Gemeinde Mals wurde durch die Weihnachtsaktion einmal mehr unter Beweis gestellt. Die Bereitschaft der Betriebe, der öffentlichen Intuitionen und der vielen Vereine diese Aktion mitzutragen ist beispielhaft! Auch bei den Konsumenten und den vielen Kunden aus den Nachbardörfern kam die Aktion sehr positiv an, wobei die Weihnachtaktion sehr viel zur hiesigen Wertschöpfung und den lokalen Kreisläufen beiträgt. Dies trägt grundsätzlich zur Verbesserung der Wirtschaft in Mals und in den Fraktionen bei,“ so Harald Schuster von den Kaufleuten.
Gewinnerlose Nummer: 04149, 15642, 20109, 48322, 52540, 29719, 47748, 22697, 37884, 38042, 63398, 62086, 51118, 09448. Die restlichen Preise können im Tourismusbüro Mals abgeholt werden
Kortsch/Vinschgau
„Unsere Stunde schlägt wieder“
DerPräsident der „Königlichen und altehrwürdigen Eisbärengesellschaft“ mit Sitz in Hammerfest in Norwegen ist Martin Trafoier aus Kortsch. Begonnen hatte alles bei einem Schüleraustausch im Jahr 2002 in der „nördlichsten Stadt der Welt“. Trafoier gründete einen Ableger der Gesellschaft im Vinschgau und wurde schließlich weltweiter Präsident und Chef von 250.000 Mitgliedern. Es wurden Aktivitäten zum Umweltschutz gestartet, wie zum Beispiel Sensibilisierung der Mächtigen in der Welt und regelmäßige Baumpflanzaktionen. Das zur Erinnerung. Die Mitglieder im Vinschgau trafen sich bis 2019 jährlich im Jänner auch zur Vollversammlung. Dann unterbrach die Coronapandemie diese Tradition. Und auch nachher lag alles auf Eis bis zum 4. Jänner 2026. Der als Lehrer im Schlanderser Realgymnasium
Vinschagau
inzwischen pensionierte Präsident lud in den Gasthof Sonne in Kortsch ein. In den vergangenen Jahren habe die Eisbärengesellschaft deshalb etwas an Strahlkraft verloren, weil sie von anderen Umweltschutzorganisationen wie beispielsweise Friday for future und Greta Thunberg in den Hintergrund gedrängt worden waren, erklärte Trafoier.
Da es mittlerweile um diese Bewegungen ruhig geworden ist, könne die Eisbärengesellschaft wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. „Unsere Stunde schlägt wieder“, betont der Präsident. Und er kündigte erneute Aktivitäten an, um den Umweltschutz, der auch Eisbärenschutz ist, voranzubringen. Ein Brief soll unter anderen
Nach dem Jahr 2019 lud der Präsident der „Königlichen und altehrwürdigen Eisbärengesellschaft Martin Trafoier (in der Mitte kniend mit Eisbär) heuer am 4. Jänner wiederum zur Vollversammlung nach Kortsch ein
Papst Leo erreichen. Einige Mitglieder regten an, Influencer einzusetzen, um den Eisbärenschutz in den sozialen Netzwerken voranzubringen. Per Akklamation wurde Trafoiers Präsidentschaft bestätigt. Seine erste Aktion ist ein Staatsbesuch in Neuseeland, wo er das Thema Klimaerwärmung bewusst machen will. (mds)
„Zeigt her eure Tannen“ - Gewinner sind ermittelt
1. Preis (1 Weihnachtsbaum & 150 E Baumschmuck oder Zubehör): Annelore Schönthaler, 2. Preis (1 Weihnachtsbaum & 75 E Baumschmuck oder Zubehör): Marlies Pinggera, 3. Preis (1 Weihnachtsbaum & 35
E Baumschmuck oder Zubehör): Eva Maria Frank. 4. Preis (Gutschein von 11 E auf Weihnachtsbaum, Baumschmuck oder Zubehör: Esther Folie, Manuela Stocker, Petra Bachman, Nadja Pichler, Dominik Hell,
Vivien Franceschi, Marco Pritzi, Despar Windegger Mals, Simone Rauch, Dunja Tassiello, Jasmine Veith, Marion Leggeri, Tanja Marx, Lisa Fleischmann, Manfred Thöni, Anna Andres, Alexander Wolf, Angelika
Ziernheld, Simone Fliri, Barbara Riedl, Angela Wagner, Angelika Blaas, Dagmar Stocker, Stefan Telser, Manuela Wolf, Karin Gunsch, Edwin Zwick, Daniela Theiner, Familie Walder, Felix Telser. Sonderpreis der Jury (1 Weihnachtsbaum 75 E für Baumschmuck oder Zubehör): Simone Gerstgrasser; Schönster Baum im Außenbereich (1 Weihnachtsbaum & 35 E für Baumschmuck oder Zubehör): Sieglinde Tschenett; schönster kleiner Baum (1 Weihnachtsbaum &35 E Baumschmuck oder Zubehör): Pius Wiesler; Skurrilster Baum 1 Weihnachtsbaum & 35 E Baumschmuck oder Zubehör: Sandra Zanluchi. Die Gewinner erhalten Ende November 2026 die Gutscheine. Die Preise sind dann ab dem 1. Dezember am „Weihnachtsstandl“ am Bahnhof Spondinig gegen Vorlage des Gutscheins abzuholen. (mds)
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Platz - Annelore Schönthaler; 2 Platz - Marlies Pinggera; 3 Platz - Eva Maria Frank
SCHLANDERS/LAAS
Offene Türen am Berufsbildungszentrum
DieBerufsgrundstufe Orientierung, die am Berufsbildungszentrum Schlanders seit dem heurigen Schuljahr als neue Grundstufe läuft, wird gerne angenommen und auch im kommenden Schuljahr fortgeführt. Wer sich nicht entscheiden kann, was er nach der Mittelschule machen will, für den empfiehlt sich die Berufsgrundstufe Orientierung, die Einblicke in die verschiedenen Bereiche Holz, Bau (Maurer, Fliesenleger, Maler), Metall und Elektro gibt.
Grundsätzlich steht die Berufsbildung am Berufsbildungszentrum Schlanders auf drei Säulen: Lehrlingsausbildung, VollzeitFachschulen und berufliche ErwachsenenWeiterbildung. Am Tag der offenen Tür, am vergangenen 17. Jänner 2026, Informationen darüber zu geben und die Vorteile einer beruflichen Ausbildung aufzuzeigen, dafür haben Direktorin Virginia Tanzer und ihr Team keine Mühen gescheut. Herz, Hand und Verstand: Das zeichnet das Berufsbildungszentrum mit angeschlossener Berufsfachschule für Steinbearbeitung Laas aus und das wurde am Tag der offenen Tür auch sichtbar. (ap)
Bozen/Vinschgau
Förderpreis für Pionierinnen
THEATER SCHLUDERNS
Bruderzwist um eine Frau
Die Preisträgerinnen 2024 Alexandra Zöggeler (links) und Verena Kapaurer (rechts). Nathalie Schwienbacher, Preisträgerin der Ausgabe 2025
InErinnerung an die 2020 ermordete, multifunktional tätige Pionierin, Agitu Ideo Gudeta, ruft die private ehrenamtliche Initiativgruppe nun die fünfte Auflage des Förderpreises für Pionierinnen der nachhaltigen Landwirtschaft in Südtirol aus. Das Wesen und Wirken der Trentiner Soziologin, Ziegenzüchterin, Unternehmerin und Netzwerkerin mit äthiopischen Wurzeln hat bei allen, die sie kannten, Spuren hinterlassen. Ihr ausgesprochener Optimismus und ihr ökosoziales Feingefühl waren richtungsweisend für ihr Handeln. Zu den Preisträge-
rinnen seit 2021 gehörten unter anderen Elisabeth Prugger aus Eyrs. Alexandra Zöggeler aus Tschengls und Nathalie Schwienbacher vom Oberschlummhof in Schluderns. Mit dem Förderpreis erhält die Gewinnerin 2.500 Euro, sowie mediale Sichtbarkeit, sie wird Teil eines ökosozialen Netzwerkes in der Region. Innerhalb 28. Februar 2026 können Bewerbungen und Vorschläge eingereicht werden. Das Antragsformular kann unter folgendem Link heruntergeladen werden. (lu)
Die Brüder aus der Eccles Street, so heißt das Stück, das die Theaterbühne Schluderns ab dem 24. Jänner 2026 auf die Bühne bringt. Regie führt Christl Stocker Perkmann.
Zum Inhalt: Die Brüder Ricky und Eddie Gale sind Eisenbahner und leben in der beengten Eccles Street in Salford. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Ricky ist feinfühlig und belesen. Eddie ist barsch und ruppig. Als Ricky seine frisch angetraute Ehefrau Ruby in die Eccles Street mitbringt, gerät Eddie in Rage. Er hat Ruby lange vor seinem Bruder in einer Bar in Kentish Town kennengelernt. Die Schatten der Vergangenheit prallen auf die Gegenwart. Es braut sich ein Konflikt zwischen den Brüdern zusammen. „Was dem einen bekommt, ist Gift für den anderen.“ (mds)
Termine: siehe Theaterwind
Das Theaterteam auf der Bühne: v. l. Christian Überbacher, Barbara Donner, Caroline Trafoier, Martin Klotz, Michael Stauder, Tina Pali, Zuzanna Kuchelbacher und Holger Gunsch
Schluderns/Wien
Vinschger Trachtengruppen beim Tiroler Ball in Wien
Der Tiroler Ball unter dem Motto „Tirol im Herzen“ am Samstag, 10. Jänner 2026 war ein einzigartiges Fest, das den vielen Trachtengruppen aus dem Vinschgau noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vinschger Gruppen waren heuer ausgewählt worden, Tirol in Wien zu vertreten. Die Organisation lag in den Händen der Vinschger Schützen um Bezirksmajor Hansjörg Eberhöfer und seinem Stellvertreter Gottfried Lechthaler. Neben Vinschger Schützenabordnungen fuhren auch die Malser Volkstanzgruppe, die Prader Goaßlschnöller, die Schlanderser Jagdhornbläser und die Musikantinnen und Musikanten der Musikkapelle Schluderns in die österreichische Landeshauptstadt. Imposant und von tausenden Schaulustigen bejubelt war der Einzug der Gruppen am Samstag Morgen. Beginnend an der Wiener Staatsoper führte der Trachtenzug begleitet von Musikkapelle und Goaßlschnöller über die Kärntnerstraße zum Stephansdom. Dort zelebrierte der Dompfarrer Toni Faber den Gottesdienst. Die Musikkapelle Schluderns sorgte für die musikalische Umrahmung. Anschließend feuerten die Schützen Salutschüsse ab und legten einen Kranz an der Andreas Hofer Gedenkstätte am Südtiroler Platz nieder.
Beim Ballabend - es war der erste der kommenden Wiener Ballsaison - gaben im imposanten Ambiente des Wiener Rathauses erneut Tirol und der Vinschgau mit Volkstanz und Blasmusik den Takt vor. Wie schon im Dom sorgte vor allem die junge Kapellmeisterin der Schludernser Musikkapelle Ruth Längerer für besondere Aufmerksamkeit. Mit ihren erst 18 Jahren führte sie gekonnt den Taktstock. Sie hat die musikalische Leitung der Schludernser Musikkapelle erst im vergangenen November übernommen. Diese Kapelle hat das große Pensum an Auftritten in Wien mit Bravour gemeistert, genauso wie alle anderen Gruppen. Der Ball war Schauplatz für eine Nacht voller Tiroler Charme, lebendiger Traditionen und festlichem Brauchtum. Veranstaltet wurde der Tirolerball vom Tirolerbund in Wien, der seit über 160 Jahren die Förderung von Kontaktpflege und Geselligkeit unter Tirolerinnen und Tirolern in der Bundeshauptstadt unterstützt. Zu den Ehrengästen zählten der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle, Gaudenz Graf Trapp, Landeshauptmann Stellvertreterin Rosmarie Pamer, die Bürgermeisterinnen Verena Tröger aus Laas, Roselinde Gunsch Koch aus Taufers i. M. und Bürgermeister Heiko Hauser von Schluderns. (mds)
Oben: Schützen stellen sich zum Salutschießen auf Unten: Die Delegation aus Schludern: hinten v. Markus Kofler vorne v. BM
Vinschgau
Nahversorgung für Bildung und Kultur
Im Vinschgau gibt es 14 Bildungsausschüsse in 16 Dörfern, die sich ehrenamtlich für die Pflege und den Erhalt der örtlichen Bildungslandschaft engagieren. Sie erfüllen die Dörfer mit Leben und mit vielfältigen Initiativen und tragen sie zur Förderung und Stärkung der Gemeinschaft bei. Eine vom Amt für Weiterbildung, der autonomen Provinz Bozen eingerichtete Bezirksservicestelle steht ihnen dabei in pädagogischer und organisatorischer Richtung hauptamtlich zur Seite. Seit 25 Jahren wird diese von Ludwig Fabi geleitet. Eine Form dieser Betreuung ist die Organisation von Bezirkstreffen, wo sich die MitarbeiterInnen in den Bildungsausschüssen informieren, weiterbilden und austauschen können. Beim heurigen Treffen in der Mittelpunktbibliothek Schlandersburg waren aktuelle Fragen zu Ansuchen, Vereinsrecht, beund Kultur“ zu organisieren, wurde das Treffen mit lokalen Produkten von der „Kostbar“ aus Morter abgeschlossen, welche mit ihrem kombinierten
Spondinig
Das traditionelle Neujahrstreffen der Bildungsausschüsse fand heuer in der Bibliothek Schlandersburg statt. v. l. Susanne Saewert (Laas), Elmar Prieth (Glurns), Gudrun Warger (Schlanders), Angelika Pircher (Taufers i.M.), Monika Pesl (Graun), Werner Altstätter (Prad), Veronika Traut (Goldrain/Morter), Kathi Donà (Kastelbell), Melanie Traut (Goldrain), Rita Thoman (Schluderns), Brigitte Schönthaler (Laas), Günther Vanzo (Schlanders), Helga Pircher (Kastelbell), Ulrike Spitaler und Martin Peer (Amt für Weiterbildung und Sprachen), Wolfgang Thöni (Graun)
zirks- und landesweiten Ideen und Projekte im Mittelpunkt. Ganz im Sinne der Ausrichtung der Bildungsausschüsse „Nahversorgung für Bildung
Grenzüberschreitende Treffen
Mit vier Vernetzungstreffen hat sich der 2024 formalisierte Arbeitskreis Humana Raetica neben den bereits bestehenden grenzübergreifenden Arbeitskreisen der Natura, Cultura, und Tourismus Raetica zu einer tragenden Plattform für grenzüberschreitenden Austausch im Sozialbereich und gemeinsame Projektentwicklung im Dreiländereck Italien, Österreich, Schweiz entwickelt. Das erste Treffen markierte gleichzeitig Gründung und Auftakt – mit dem Ziel, soziale Herausforderungen künftig nicht isoliert, sondern grenzüberschreitend und kooperativ zu bearbeiten. Es wurden zentrale Handlungsfelder erarbeitet, welche sich wie ein roter Faden durch die Treffen zogen. Gleichzeitig entstand der Wunsch, Good-Practice-Modelle sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und neue Projektan-
Treffen der „Humana Raetica“ in Spondinig
sätze gemeinsam weiterzuentwickeln.
In den weiteren Treffen präsentierten sich unterschiedliche Initiativen und Fachstellen aus der Terra Raetica: die Freiwilligenzentren Landeck und Imst stellten ihre Arbeit und das “Neue Ehrenamt” vor, im Martinsheim in Mals wurde das Projekt “Hospiz macht Schule” vorgestellt, bei welchem sich Schüler und Schülerinnen mit den Themen Sterben und Tod
auseinandersetzen, und in Imst konnten die TeilnehmerInnen die Arbeit der Koordinationsstellen „Miteinand in Imst“ und „Büro für Diversität und Integration“ mit ihren Schwerpunkten Gemeinwesenarbeit, Integration und Vielfalt kennenlernen.
Aus allen Treffen kristallisierten sich klare künftige Arbeitsschwerpunkte heraus: unter anderem psychische Gesundheit in allen Altersgruppen, Ein-
Laden- und Barkonzept neben regionalen Einkauf auch eine soziale Funktion für das Dorf innehaben. (lu)
samkeit, Alter, Integration und Inklusion, Pflege, Kinder und Medien, Freiwilligenarbeit. Die Treffen des Arbeitskreises Humana Raetica sind für interessierte Einrichtungen, Fachpersonen und Engagierte offen. Zudem können Projektideen oder Projektanfragen jederzeit an die jeweiligen Managements eingebracht werden: für den Vinschgau bei der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung (info@ gwr.it), für Nordtirol beim Regionalmanagement für den Bezirk Landeck (interreg@regioL.at) und dem Regionalmanagement Region Imst (info@regio-imst. at), sowie bei der Regiun Engiadina Bassa Val Müstair (regionalentwicklung@ebvm.ch).
Humana Raetica wächst –mit Offenheit, Austausch und einer gemeinsamen Vision: soziale Zukunftsräume im Alpenraum stärken.
Naturns
„Wasserwelten Naturns“
Der Bildungsausschuss Naturns führt seine Sensibilisierungsaktionen zu all dem, was die Gemeinde Naturns lebens- und liebenswert macht, weiter. Mit dem Kalender „Wasserwelten Naturns“ für das Jahr 2026 ist Gabriela Hofer, Werner Höllrigl, Stephan Prieth, Hartmann Raffeiner, Veronika Stocker Mair und der Vorsitzenden
Astrid Pichler ein „Bildungsüberfall“ auf die Naturnser Bevölkerung gelungen, der für viel Erstaunen und überraschte Freude gesorgt hat. Der Kalender 2026 lädt mit besonderen Bildern herzlich zu einer Reise ein – eine Reise durch die vertraute Landschaft von Naturns und Umgebung, im besonderen Licht des Wassers. „Das Wasser ist seit jeher unser Lebenselixier. Wo Wasser fließt, wird gewirtschaftet, entwickelt sich Natur, Gesellschaft und Kultur. Seit Hunderten von Jahren machen wir das
Basis Vinschgau
Pichler den Hintergrund für die Entstehung des Kalenders. In eindrucksvollen Bildern werden die Wasserwelten in Naturns in den Mittelpunkt gestellt: das na-
türlich fließende Wasser in den Bergen, das nutzbar gemachte Wasser in der Kulturlandschaft,
sundheit. Das letzte kommt aus einer verborgenen Quelle, die anderen sind offen. Und doch sind sie Teile desselben großen Kreislaufs, gespeist von Natur, Geschichte und Kultur. Für die wunderbaren Fotos im Kalender
BACK 2 BASICS FESTIVAL 2025 –coming home for christmas!
Dasgroße Weihnachtsfest des Wiedersehens im neu gebrandeten Kulturclub KASINO der BASIS Schlanders
Das Back 2 Basics Festival 2025 im Kulturclub KASINO der BASIS Vinschgau Venosta war auch in diesem Jahr ein großer Erfolg. In festlicher, zugleich ausgelassener Atmosphäre wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, getanzt und vor allem eines gepflegt: das Wiedersehen.
Back 2 Basics bestätigte erneut seine besondere Bedeutung als Treffpunkt in der Weihnachtszeit. Viele Vinschger:innen, die über das Jahr hinweg im In- und Ausland leben, nutzten die Feiertage, um sich in Schlanders zu treffen, gemeinsam Zeit zu verbringen und alte Kontakte aufleben zu lassen. Das Festival
Ort der Begegnung und des Austauschs über Generationen hinweg.
Musikalisch bot das Festival ein vielfältiges Programm aus Live-Musik und Clubformaten, verteilt auf mehrere Räume des BASIS-Areals. Auf der Mainstage im Kulturclub KASINO sorgten Bands und DJ-Sets für durchgehend lebendige Stimmung. Ein besonderer Moment war die Mitternachtseinlage auf
2026 dankt der Bildungsausschuss drei Naturnsern aus drei Generationen, die mit ihrem aufmerksamen Blick Geschichte und Gegenwart einfangen: Adolf Fliri, der besondere Momente der Naturnser Dorfchronik bewahrt und erhält; Leo Lanthaler, geschätzt als Naturfotograf ebenso wie als filmischer Erzähler von manch wundersamen Naturnser Alltagsgeschichten und Gabriel Höllrigl, der mit seiner jugendlichen Linse feine Details des Naturnser Dorfbildes unterstreicht.
Gedruckt und um den Jahreswechsel im Zentrum von Naturns verteilt wurden 1.000 Exemplare des Kalenders 2026. Eine kleine Anzahl ist noch in der Bibliothek oder am Bürgerschalter von Naturns erhältlich. Der Bildungsausschuss Naturns wünscht allen beim Durchsehen viel Inspiration – durch Tiefe und Oberfläche, durch das Wasser in all seinen Gestalten.
dem Dach mit Kitty and the Cat (D), die dem Abend eine eigenständige und eindrucksvolle Note verlieh.
Großen Zuspruch erhielt auch die Werkstatt Stage, kuratiert vom Hospiz Kollektiv, ebenso wie die Italo-Disco- und Trash-Party im Backstage. Für Entschleunigung und Rückzug sorgte die liebevoll gestaltete Ruheoase des sonder kollektivs, während das Glücksrad und weitere Interventionen für
spielerische Akzente im gesamten Areal sorgten. BASIS Vinschgau Venosta bedankt sich bei allen Besucher:innen, Künstler:innen, Kollektiven, Helfer:innen und Partner:innen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Das Back 2 Basics Festival 2025 hat erneut gezeigt, wie wichtig Orte für Nachtkultur, Begegnung und gemeinsames Erleben für den Vinschgau sind.
Verteilung des Kalenders zum Jahreswechsel im Zentrum von Naturns, v. l. Veronika Stocker Mair, Hartmann Raffeiner, Astrid Pichler, Gabriela Hofer und Werner Höllrigl (es fehlt Stephan Prieth)
Ihre Meinung macht unsere Zeitung besser.
Nach gut 20 Jahren Vinschgerwind ist es an der Zeit, euch, liebe Leserinnen und Leser, zu fragen, wie euch unsere Zeitung gefällt, wie ihr sie nutzt, was euch stört und welche Wünsche ihr an uns habt.
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Dauer der Umfrage: 2 Minuten. Wir freuen uns über viele ausgefüllte Fragebögen.
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Themenwoche beleuchtet die Welt von morgen
DieSchülerinnen und Schü ler der vierten Klassen SOGYM im Oberschulzentrum von Mals beschäftigten sich kürzlich in sechs Gruppen eine Woche lang intensiv mit Themen, die sich rund um die Welt von morgen drehen. Beleuchtet wurde das gesell schaftliche Miteinander in der digitalen Welt der Zukunft, die viele neue Kommunikations möglichkeiten bietet, aber mit Gefahren durch Falschinforma tionen verbunden ist. Geblickt wurde in die Arbeitswelt der Zukunft, die vor den Herausfor derungen der Digitalisierung, der Technologisierung und des demographischen Wandels steht, und in das Leben und Wohnen im Jahr 2075 mit neuen Formen des Zusammenlebens. Untersucht wurden die Wege zur „Silver Society“ mit der Schlussfolgerung, dass es künftig kein fixes Rentenalter mehr geben kann, um die Wirtschaft
am Laufen zu halten. Interessant war die Gegenüberstellung Printmedien und digitale Medien. Dabei zeigte sich, dass die Online-Medien klar im Aufschwung sind, und das speziell bei der jüngeren Generation. Doch Zeitungen und Bücher wird es auch weiterhin geben. Mit einem gelungenen Rollen-
links: Sophia Kofler spricht über Print- und digitale Medien; rechts v. l. Natali Weissenhorn, Mara Wiesler, Philipp Koch und Chiara Pobitzer beim Rollenspiel zum Thema Designer-Baby
spiel wurde die Präimplantationsdiagnostik beleuchtet. Dabei trifft Wissenschaft auf Moral. Es stellt sich die Frage: Darf man sich in Zukunft mit der revolutionären „Crispr/Cas 9 – Methode“, das heißt mit genetischer Manipulation ein Designer-Baby erschaffen lassen, bei dem alle Defekte aus der
DNA ausgeschlossen werden können? Die Antwort ist: Das alles ist ethisch äußerst problematisch und nicht zuletzt mit großer Ungerechtigkeit verbunden. Die Reichen würden es sich leisten können und die Armen nicht. In Italien ist diese Gen-Manipulation bislang verboten. (mds)
Schlanders/Jahresversammlung
Bildungsausschuss: Buntes Programm
Bei der Jahresversammlung vom Bildungsausschuss Schlanders am 13. Jänner konnte die Präsidentin Gudrun Warger im Landhotel Anna neben den Vorstandsmitgliedern auch mehrere Vertreter:innen der verschiedenen Vereine, Verbän de und Institutionen begrüßen.
Anwesend waren die Kulturreferentin Kunhilde von Marsoner, die ehemalige Kulturreferentin Monika Wielander und Ludwig Fabi, der Koordinator der Be-
ßerdem u.a. auch Vertreter vom Circolo culturale Val Venosta, -
Bildungsausschuss Schlanders mit Ehrengästen. V. l.: Günther
Vanzo, Lisa Pöder, Gudrun Warger, Ingeborg Nollet, Susanne
Hofer, Ingrid Karnutsch, Monika Wielander, Kunhilde von Marsoner, Rosa Maria Santer und Ludwig Fabi
richtung UPAD, Vertreterinnen vom KVW, der Bäuerinnen, vom Elki, der Schlanderser Tafel, der Bibliothek, vom Familienverband, dem Jugenddienst und den KVW-Senioren. Gudrun Warger und andere Vorstandsmitglieder berichteten über die umfangreichen Tätigkeiten im letzten Jahr und die Vorhaben in diesem Jahr, welche vielfach in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen durchgeführt werden. Im April wurde eine Kulturfahrt nach Saló und Gardone organisiert, im Mai gab es den Pflanzentauschmarkt und eine Vogelstimmenwanderung mit Hansjörg Götsch und im Juni eine ornithologische Wanderung am Sonnenberg. Im Ex-Avimundus wurde wiederum eine Ausstellung von Freizeitkünstlern präsentiert. Bereits zum 6. Mal wurde zusammen mit anderen Vereinen der „Märchenherbst“ durchge-
führt. Anfang November beteiligte sich der BA am Filmabend „Die Nacht der Naturbilder“ in der Basis Vinschgau. Zusammen mit dem KVW wurde im Dezember die Buchvorstellung „Endometriose-Sprechstunde“ organisiert. Im Jahr 2026 wird das 40-jährige Bestehen des Bildungsausschusses gefeiert. Dazu gibt es am 5. Juni im Kulturhaus eine Feier. Ende Februar findet wiederum die Hobbyausstellung statt und Mitte Mai wird eine 3-tägige Fahrt nach Triest angeboten. Das Sprachencafé wird weitergeführt. Neben Deutsch, Italienisch und Englisch, wird auch Vinschger Dialekt und Spanisch angeboten. Am Ende der Berichte informierten einzelne Vereine über ihre Vorhaben und die Kulturreferentin Kunhilde von Marsoner bedankte sich bei allen für die wertvollen Arbeiten. (hzg)
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BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU
Goldrainer Dorftage
BA Goldrain/Morter
Februar bis 26. Februar 2025
ZWEITLAND –Südtirol 1961 mit Filmgespräch
07.02.2026, Schloss Goldrain, 18:00 Uhr: 35 Jahre Goldrainer Dorftage: Rückblick in Bildern und Ausblick, Goldrainer Geschichte(n), Heiteres und Musikalisches
11.02.2026, Schloss Goldrain, 19:30 Uhr: Vortrag: Nachhaltiges und erfolgreiches
Gärtnern
Referentin: Hildegard Kreiter
Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars
Bildungsausschuss Schlanders
Sprachencafé / Caffè delle lingue / Language Café / Café lingüístico
Sprachencafé / Caffè delle lingue / Language Café / Café lingüístico
in der Bibliothek Schlandersburg am / nella Biblioteca di Silandro il / at the library Schlandersburg on / la biblioteca Schlandersburg el 10., 17., 24., 31. Jänner / Gennaio / January / Enero 2026
in der Bibliothek Schlandersburg am / nella Biblioteca di Silandro il / at the library Schlandersburg on / en la biblioteca Schlandersburg el 10., 17., 24., 31. Jänner / Gennaio / January / Enero 2026 7., 28. Februar / Febbraio / February / Febrero 2026 7., 14., 21., 28. März / Marzo / March / Marzo 2026 10:00–11:30
7., 28. Februar / Febbraio / February / Febrero 2026 7., 14., 21., 28. März / Marzo / March / Marzo 2026
10:00–11:30
Bildungsausschuss Glurns/Taufers i. M.
Sprachen / Lingue / Languages / Idiomas:
Deutsch - Italiano - English - Español - Südtiroler Dialekt (nur am 17.01., 31.01., 28.02., 14.03., 28.03.)
Sprachen / Lingue / Languages / Idiomas: Deutsch - Italiano - English - Español - Südtiroler Dialekt (nur am 17.01., 31.01., 28.02., 14.03., 28.03.)
Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachencafé. An jedem Tisch Wird ein/e Gesprächsleiter/in die Konversation in Gang setzen.
Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachencafé. An jedem Tisch Wird ein/e Gesprächsleiter/in die Konversation in Gang setzen.
Persone, culture e lingue si incontrano al Caffè delle lingue. A ogni tavolo un moderatore di madrelingua guiderà la conversazione.
People, cultures and languages meet at the Language Café.
At each table a conversation leader will get the conversation going.
Persone, culture e lingue si incontrano al Caffè delle lingue. A ogni tavolo un moderatore di madrelingua guiderà la conversazione. People, cultures and languages meet at the Language Café. At each table a conversation leader will get the conversation going.
Personas, culturas e idiomas se dan cita en el café lingüístico. En cada mesa, un moderador o moderadora animará la conversación.
Personas, culturas e idiomas se dan cita en el café lingüístico. En cada mesa, un moderador o moderadora animará la conversación.
Spielecke für Kleinkinder; Kaffee und Kuchen; Spiele für Kinder, Jugendliche, Familien ... Veranstalter: Bibliothek Laas, Bildungsausschuss, KFS,
HALLO CIAO HELLO HOLA HOI
HALLO CIAO HELLO HOLA HOI
Sonja Abart
Bildungsausschuss
Schluderns
Sonja ist seit 7 Jahren ehrenamtlich im Bildungsausschuss Schluderns als Ausschussmitglied und seit 2025 als Vorsitzende tätig.
Eine von 112 Ehrenamtlichen im Bildungsausschuss
BILDUNGSARBEIT
Wenn du Bildungsausschuss hörst, was fällt dir spontan ein? Wohnortnahe Bildungsangebote. Durch die Bildungsausschüsse ist es möglich, relevante Themen oder interessante Angebote und Menschen in die Dörfer zu bringen.
Was hat dich motiviert ehrenamtlich im Bildungsausschuss tätig zu sein?
IM GESPRÄCH
Ludwig Fabi
Ich arbeite gern mit Menschen im Team, die neugierig sind, die Ideen für ihr Dorf haben bzw. etwas bewirken und gestalten wollen.
Was ist für dich lebenslanges Lernen?
Lebenslanges Lernen steht für mich in engem Zusammenhang mit dem Vertrauen und der Zuversicht, dass man den Herausforderungen und Veränderungen der Zukunft nicht ausgeliefert ist, sondern dass man aktiv mitgestalten und immer wieder Neues lernen darf.
Welches Bildungsangebot kam gut an?
Sehr guten Anklang fanden die Filme von Franz Lutt zur Eröffnung der Katharinawoche. Hier konnte man gelebte Schluderneser Geschichte miterleben und wie sich das Dorf entwickelt hat bzw. den Fortschritt/die Modernisierung/den Wohlstand der heutigen Zeit.
GESELLSCHAFT
Was kann man von jüngeren Menschen lernen?
Wie sie sich von einer Idee begeistern und sich von ihren Gefühlen leiten lassen und dabei nicht Angst oder Bedenken in den Vordergrund stellen.
Was kann man von älteren Menschen lernen?
Ihre Ruhe und Gelassenheit durch ihren Erfahrungsschatz und das aktive Zuhören.
Welche Fake-News möchtest du nie mehr hören?
Grundsätzlich fällt mir die zunehmend negative Berichterstattung auf. Wir Menschen brauchen auch positive Nachrichten, deshalb bevorzuge ich konstruktive Berichte. Bei der Berichterstattung rund um die Ukraine und Russland muss man wachsam sein, um zu unterscheiden zwischen Desinformation und Wirklichkeit. Ein unvoreingenommenes Bild zu bekommen, fällt schwer.
Was ist schlimmer – nicht schaffen oder nicht probieren? Nicht probieren
Welche Familientradition würdest du an deine Kinder weitergeben?
Das gemeinsame Kochen und dann zusammensitzen, das Feiern der Geburtstage und die Feste im Jahreskreis im Kreise der Großfamilie.
Die Abendstunden, wenn keine Sitzungen stattfinden.
Schönste Erinnerung aus der Kindheit? Die Geschichte vom SchellenUrsli im Kindergarten.
Titel deiner Autobiografie?
Mit positiver Kraft & Humor das Leben meistern.
PRIVATES
Letzter Kinobesuch? Die Konklave.
Lieblingsort in der Freizeit? Die Natur, die Langlaufloipe, zuhause mit einem guten Buch.
Auswandern – wohin? Wo es warm ist und das Meer rauscht.
Welche Themen regen dich auf? Spott, ignorante Menschen, sich lustig machen auf Kosten anderer oder diese bloßstellen.
Letztes Mal herzhaft gelacht? Im Lehrerzimmer mit meinen Kolleginnen.
Wieviel Zeit am Tag gehört dir?
Ein Fragebogen für das Ehrenamt
25 Jahre
Die ehrenamtlichen BildungsarbeiterInnen leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Anlässlich des 25-jährigen Bestehen des Bezirksservice für die Bildungsausschüsse im Vinschgau wurden in den letzten Ausgaben die Vorsitzenden der Bildungsausschüsse über ihre Erfahrungen und Perspektiven in der Bildungsarbeit, über aktuelle gesellschaftliche Themen und Privates befragt.
Ludwig Fabi
ÖFFNUNGSZEITEN
JT “fResch” Resch
Do. 18.00 – 20.00 Uhr
Sa. 16.00 – 20.00Uhr
JT “Juze Hoad” St. Valentin
Mi. 16.00 – 19.00 Uhr
Fr. 16.00 – 20.00 Uhr
JT “JUBU” Burgeis
Mi. 15.30 – 19.00 Uhr
Sa. 16.30 – 21.30 Uhr
JT “JULO” Laatsch
Do. 15.30 – 19.00 Uhr
Fr. 15.30 – 20.00 Uhr
JZ “JuMa” Mals
Di. 15.45 – 20.15 Uhr
Mi. 15.45 – 20.15 Uhr
Do. 15.45 – 20.15 Uhr
Fr. 15.45 – 21.00 Uhr
Sa. 15.45 – 21.00 Uhr
JT “Citytreff” Glurns
Di. 15.00 – 19.00 Uhr
Mi. 16.00 – 20.00 Uhr
Fr. 16.00 – 22.00 Uhr
JT “Revoluzer” Taufers
Sa. 16.00 – 22.00 Uhr
JH “Phönix” Schluderns
Mi. 15.00 – 19.00 Uhr
Do. 17.30 – 20.00 Uhr
Fr. 18.00 – 21.00 Uhr
Sa. 16.00 – 22.00 Uhr
JT “Ju!P” Prad
Mi. 16.00 – 20.00 Uhr
Do.16.00 – 20.00 Uhr
Fr. 15.00 – 21.00 Uhr
Sa. 15.00 – 21.00 Uhr
JT “Jurali“ Lichtenberg
Di. 17.00 – 20.00 Uhr
Fr. 17.00 – 21.00 Uhr
JT “Chillhouse” Stilfs
Mi. 16.00 – 20.00 Uhr
Do. 16.00 – 20.00 Uhr
Sa. 16.00 – 22.00 Uhr
JT “JuTsche” Tschengls
Mi. 17.30 – 20.30 Uhr
Do. 18.30 – 20.30 Uhr
Fr. 18.00 – 21.00 Uhr
JT Eyrs
Mi. 15.00 – 17.00 Uhr
Fr. 15.00 – 17.00 Uhr
Sa. 16.00 – 20.00 Uhr
JT “La:Ma” Laas
Di. 16.00 – 20.00 Uhr
Mi. 16.00 – 20.00 Uhr
Do. 16.00 – 20.00 Uhr
Fr. 16.00 – 22.00 Uhr
Sa. 16.00 – 22.00 Uhr
JZ “Freiraum” Schlanders
Di. 16.00 – 20.00 Uhr
Mi. 16.00 – 20.00 Uhr
Do. 16.00 – 20.00 Uhr
Fr. 16.00 – 23.00 Uhr
Sa. 16.00 – 23.00 Uhr
JT “Check In” Goldrain Derzeit geschlossen
JZ “Green Turtle” Latsch
Di. 16.00 – 20.00 Uhr
Mi. 15.00 – 19.00 Uhr
Do. 15.00 – 20.00 Uhr
Fr. 15.00 – 21.00 Uhr
Sa. 15.00 – 21.00 Uhr
JC “Taifun” Martell
Sa. 16.00 – 22.00 Uhr
JT Tarsch
Mi. 18.00 – 20.00 Uhr
JT “All In” Kastelbell/Tschars
Mi. 15.00 – 20.00 Uhr
Do. 15.00 – 20.00 Uhr
Fr. 16.00 – 21.00 Uhr
Sa. 16.00 – 21.00 Uhr
JT “Time Out” Schnals
Mi. 14.00 - 19.00 Uhr
Fr. 14.00 - 21.00 Uhr
JZ “JuZe” Naturns
Mo. 15.00 – 21.00 Uhr
Mi. 15.00 – 21.00 Uhr
Do. 15.00 – 21.00 Uhr
Fr. 15.00 – 21.00 Uhr
Sa. 15.00 – 21.00 Uhr
JT “Kosmo” Plaus
Mo. 15.00 – 19.00 Uhr
Do. 15.00 – 19.00 Uhr
Wenn der Dorfplatz zum Lernort wird
Warum Mobile Jugendarbeit im Vinschgau wichtig ist
Öffentliche Plätze sind für Jugendliche weit mehr als Aufenthaltsorte: Sie sind Treffpunkte, Lernräume und Orte der Orientierung. Hier begegnen sie Gleichaltrigen, sammeln soziale Erfahrungen und lernen fürs Leben.
Doch viele dieser Räume sind heute stark durchgeplant, spontane Treffpunkte für Jugendliche werden rar. Studien zeigen, dass sich junge Men-
schen dadurch oft zurückziehen oder sich im öffentlichen Raum nicht willkommen fühlen. Dabei sind frei nutzbare Orte wichtig, um Verantwortung zu übernehmen, Grenzen auszutesten und Selbstvertrauen zu entwickeln – jenseits von Schule und Verein.
Genau hier setzt die Mobile Jugendarbeit im Vinschgau an. Sie ist dort unterwegs, wo Jugendliche sich aufhalten:
Imst-Ausflug:
auf Dorfplätzen, an Bushaltestellen oder auf Wiesen. Die Jugendarbeiter:innen begegnen jungen Menschen offen und wertschätzend und bauen Vertrauen auf. Auf dieser Basis werden Gespräche, Beratung und bei Bedarf die Vermittlung an weitere Hilfsangebote möglich. Mobile Jugendarbeit trägt dazu bei, dass Jugendliche im öffentlichen Raum als selbstverständlicher Teil der Dorfgemeinschaft wahrgenommen werden. Das Team ist regelmäßig im gesamten Bezirk Vinschgau unterwegs.
Wo ist die MoJA unterwegs? Die wöchentliche Routenplanung findest du auf unseren Social-Media-Kanälen.
Der Artikel zu den Fragen war in der letzten Vinschgerwind Ausgabe vom 9.1.26.
1. Welchen Film besuchten die Jugendlichen im Kino?
2. Wie viele Treffs und Zentren vom Obervinschgau waren bei der Fahrt dabei?
3. Wo startete die Fahrt morgens um 8 Uhr?
4. Wie heißt das Busunternehmen, das die Gruppe beförderte? Was darf beim Kinobesuch auf keinen
Lösungswort:
1. Ab 21. Jänner beginnt das Sternzeichen ...
2. Kirchenpatron von Schleis, hl. ...
3. Malser Maler, Erich ...
4. kürzlich verstorbener Maler, Robert ... gebürtig aus Kortsch
5. die Patres von Marienberg sind ...
6. der Bach, der den Wasserfall oberhalb von Partschins bildet
7. Koch im Mamesa von Burgeis, Marc ...
8. Fermentierter Weißkohl
9. nützliches Instrument zum Reinigen großer Teppiche
10. Gerät im Stall, große Hilfe für Bauer und Kuh
11. als Winterschnitt werden die ... getrimmt
12. ital. "Trippa" auf deutsch
13. Seilbahn in Naturns
14. Korrner-Lieder-Kult-Band
15. Dekan von Mals, Stefan ...
16. BM der Gemeinde Stilfs, Samuel
17. Schläuche, Pumpen, Einsatzfahrzeuge usw. in einer .... wird viel aufbewahrt
18. Schmuck an den Ohrläppchen
19. die Vinschgerwind Bühnen spielen wieder ... 20. Latscher Hochhaus
Die Auflösung des letzten Rätsels gibt es in unserer VinschgerwindCommunity auf Whatsapp!
Verlost werden diesmal für drei Gewinner schöne Bücher. Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it
Einsendeschluss: 2.2.26, 9:00 Uhr
„Vinschgerwindabo“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Den Pizza-Gutschein gewinnt: Edith Reisigl aus Laas. Herzlichen Glückwunsch. Der Gutschein ist ab 22.01.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.
Momentaufnahmen der 2011 stattgefundenen
24h-Performance Wilhalm
In Erinnerung an Sven Sachsalber:
„von der Zeit und dem Müßigang“
Am 12. Dezember 2025 jährte sich der Todestag des aus Laatsch/Mals stammenden Künstlers Sven Sachsalber. Zum fünften Todestag würdigt das Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Bozen – Sachsalbers Vermächtnis und präsentiert noch bis zum 1. Februar 2026 in der Museion Passage in Bozen ein Forschungsprojekt, das Einblicke in Sachsalbers künstlerisches Schaffen gibt. Das Projekt „Sven Sachsalber. Eine künstlerische Praxis erfassen“ wurde vom Museion initiiert, von der Deutschen Kulturabteilung des Landes Südtirol finanziert und in Zusammenarbeit mit BAU – Institut für zeitgenössische Kunst und Ökologie realisiert. Anlässlich der Ausstellung in der Museion Passage hat der Bildhauer Othmar Prenner aus Raffein/Langtaufers, gemeinsam mit dem Museion eine Mappe mit Fotos aus fünf 24-Stunden Videos herausgegeben, welche gemeinsam mit Sven Sachsalber entstanden sind. Othmar Prenner begleitete Sven über die Jahre hindurch, war sein Mentor und Mäzen.
Samsonie,
Wilhalm, Querceto, Giovanni S. und Mitra
Bei den fünf 24-Stunden Performances ging
es in erster Linie um den Faktor Zeit. Was ist Zeit? Wie gehen wir mit unserer Zeit um? Zeit ist eine fundamentale Dimension, welche die Abfolge von Ereignissen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beschreibt. Zeit ist als physikalische Größe messbar in Sekunden, Minuten, Stunden und untrennbar mit Veränderung verbunden. Zeit ist jedoch auch relativ und eine subjektive Erfahrung. Sie ist eine Struktur unseres Bewußtseins, die uns die Welt erleben läßt. Und das ist auch das Schöne, dass jeder seinen eigenen Blick darauf hat, und es verschiedene Interpretationen gibt.
Die Performance „Samsonie“ (2011) war von Joseph Beuys‘ Aktion „I like America and America likes me“ angeregt. „Ganz einfach war es nicht, die Kuh in ein 4x4 Meter grosses Zimmer zu bringen, und weitaus schwieriger, sie wieder herauszuholen. In der gemeinsamen Zeit hat das Tier, ich würde sagen, eine innige Beziehung mit Sven aufgebaut. Es war überraschenderweise eine sehr friedliche Atmosphäre voller gemeinsamer Zuneigung“, erzählt Othmar Prenner.
In der Performance „Querceto“ (2012) saß Sven 24 Stunden lang auf einem Kirchturm und schlug jede Stunde die Glocke mit der
Hand. In „Wilhalm“ (2011) ruderte Sven mit einem selbst gezimmerten Boot, das die Form eines Sarg hatte, 24 Stunden lang im Kreis um den Grauner Kirchturm im Reschensee. In „Giovanni S.“ (2011) drehte Sven 24 Stunden lang einen Butterkübel und formte aus dem Fett unterschiedliche Gegenstände, wie beispielsweise einen Hut, ein Kruzifix, eine Fledermaus, ein Brot, ein Schneemann und so weiter. Die Performance „Mitra“ (2010) spielte sich im Bunker 23 in Tartsch ab. Sven feilte 24 Stunden an einem Maschinengewehr, was übrig blieb, waren Späne und einzelne Teile.
Verrückt, sinnlos oder Kunst?
So mancher könnte jetzt sagen: „Was Sven Sachsalber da gemacht hat, ist total verrückt, sinnlos!“ Und so mancher wird sich fragen: „Was soll das, was hat das mit Kunst zu tun?“ Vorausbemerkt: Als allgemeine Definition für Kunst gilt, was die Angehörigen der „Kunstgemeinschaft“ für Kunst halten. Und damit ein Kunstwerk überhaupt seine Wirkung entfalten kann, muss es Aufmerksamkeit erregen bzw. auf den Künstler aufmerksam machen; Sven hat dies mit seinen Performances geschafft. Er kam relativ spät zur Kunst, durchschaute
Messlatte bewußt hoch. Zugute kam ihm dabei sein Durchhaltevermögen, das er sich in seiner Zeit als aktiver Sportler angeeignet hatte. Er wußte genau, wenn er als Künstler erfolgreich sein wollte, würde er sich den Herausforderungen anpassen müssen, bei Schwierigkeiten motiviert bleiben und Disziplin bewahren. Bestimmt dachte Sven auch manchmal ans Aufhören, hat dann aber immer wieder weitergemacht. Bei seinen Aktionen ging es ihm nicht gezielt um Provokation, sondern zuerst einmal um die Konsequenz, Sachen zu tun, die nichts bringen. Seine Performances sind gesellschaftskritisch zu verstehen, als Reaktion auf den gesellschaftlichen Druck, dem wir heutzutage alle ausgesetzt sind, immer produktiv zu sein und leisten zu müssen. Sachsalber nutzte seine „subtil poetischen und das Absurde streifenden Performances“
als künstlerische Ausdrucksform, um zum Nachdenken anzuregen, Diskussionen zu fördern und Veränderungen anzustoßen. Unser derzeitiges ökonomisches Modell soll hinterfragt werden. Anstatt immer mehr, immer schneller, besser und höher, sollten wir wieder ein bisschen auf den Boden zurückkommen! Was Sven machte, ist in dem Sinne als Weckruf zu verstehen: Hallo Leute, lasst uns auch einmal etwas tun, was nichts bringt! Tun wir etwas, das materiell nichts bringt, das aber für unseren Geist und unsere Seele wertvoll sein kann.
Nutzen wir das Nichtstun als Inspirationsquelle, um einen Zustand zu schaffen, der Kreativität und neuen Ideen Raum gibt!
Sven Sachsalber hatte zweifellos ein gutes Gespür und eine große Sensibilität für solche Themen. Wäre er nicht so jung verstorben, hätte er das Potential gehabt, eine große Karriere zu machen. 2014 erhielt Sachsalber den Premio New York vom italienischen Kulturministerium und 2019 den Paul Flora Preis. Seine Werke sind Teil der Sammlung Museion Bozen, der öffentlichen Sammlung der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, sowie zahlreicher privater Sammlungen in Europa und den USA. Es ist tröstlich zu wissen, dass sein Nachlass nun archiviert ist und somit seine Kunst und sein Verständnis von Kunst weiterleben können.
Peter Tscholl
Samsonie (2011)
Giovanni S. (2011)
Querceto (2012)
Mitra (2010)
St. Valentin auf der Haide
Traditioneller Faschingsumzug der Hoader 6er
Faschingsfreunde dürfen sich freuen: Am Samstag, den 14. Februar 2026, findet um 14:00 Uhr wieder der große Faschingsumzug der Hoader 6er statt. Der farbenfrohe Umzug startet beim Camping Thöni und zieht durch das Dorf bis zum Waldfestareal, wo der Fasching gemeinsam gefeiert wird. Während des Umzugs und nach dem Umzug steigen die Faschingspartys in den verschiedenen Bars von St. Valentin.
Der Faschingsumzug der 6er hat in St. Valentin auf der Haide eine lange und bewegte Geschichte. Ins Leben gerufen wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg von den Lehrern Leo Noggler, Friedrich Punter und Maria Stecher. Die Traditionsvereine wie der Skiclub mit Obmann Georg Hofer und die Musikapelle und Obmann Valentin Stecher haben bei den Anfängen bereits eine wichtige Rolle gespielt. In einer Zeit, die von großen Verlusten geprägt war, schufen sie bewusst Raum für Freude, Begegnung und Zusammenhalt im Dorf.
Trotz schwerer Schicksalsschläge – wie die vielen zu beklagenden vermissten und Toten des 2. Weltkrieges, die Zerstörung des Dorfteils Stockerhöfe für den Bau des Reschenstausees im Jahr 1940, die rund 46 Einwohner betraf oder dem verheerenden Großbrand 1945, bei dem zwölf Gebäude völlig zerstört wurden – ließen sich die Hoader
Am 14. Februar 2026 laden die Hoader 6er zum großen traditionellen Faschingsumzug in St. Valentin auf der Haide ein. Der Umzug startet um 14:00 Uhr beim Camping Thöni und endet im Waldfestareal. Die Veranstaltung steht für gelebte Tradition, Zusammenhalt über Generationen hinweg und ein starkes Miteinander der Dorfgemeinschaft.
sonders im Fasching legten die Dorfbewohner das erlebte Leid beiseite und feierten gemeinsam. Vereine spielten dabei stets eine tragende Rolle, waren diese doch während des Faschismus stillgelegt oder teilweise verboten worden, zeigte man bei den Faschingsumzügen einen besonderen Zusammenhalt.
Ab 1946 fanden Faschingsumzüge und -feiern regelmäßig statt. Ab den 1970er-Jahren übernahmen schließlich die 6er federführend das Faschingstreiben im Dorf. Große Umzüge wurden unter anderem in den Jahren 1976, 1996, 2006, 2011 und 2016 organisiert. Ein besonderes Merkmal: Alle Jahrgänge, die auf eine „6“ enden, nehmen aktiv am Umzug teil.
Nach dem Umzug 2006 beschlossen die Teilnehmer, den Faschingsumzug künftig alle fünf Jahre durchzuführen. Pan-
Vorhaben 2011 nicht wie geplant umgesetzt werden. Umso größer ist nun die Vorfreude auf den großen Faschingsumzug 2026. Bereits seit September laufen die Abstimmungsgespräche mit den Vereinen des Dorfes und den ortsübergreifenden Vereinen und Organisationen. Besonders erfreulich ist das große Engagement der jungen Generation, die sich mit Begeisterung in die Vorbereitungen einbringt. Gerade in schwierigen Zeiten zeigte sich immer wieder, welche verbindende Kraft der Fasching für die Dorfgemeinschaft hat. Es war uneigennützige Vereinstätigkeit und der Fasching, der den Menschen Mut, Zuversicht und Gemeinschaft schenkte. Auch in den letzten Jahren musste das Dorf schmerzliche Schicksalsschläge verkraften, die sowohl 6er als auch engagierte Vereinsmitglieder getrof-
fen haben. Umso bewusster wird der Faschingsumzug heute als Zeichen des Zusammenhalts, der gegenseitigen Unterstützung und der gemeinsamen Lebensfreude verstanden.
Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr St. Valentin mit Kommandant Michael Waldner, dem Weißen Kreuz Oberland mit Ortstellenleiter Gerhard Stecher, der Ortspolizei der Bezirksgemeinschaft mit Major Christian Carli und Inspektorin Tanja Plörer sowie dem ASV Oberland mit Präsident Franz Mall als Veranstaltungsträger für die langwierigen Vorbereitungsarbeiten für das umfangreiche Sicherheitskonzept.
Die Hoader 6er laden alle Einwohner, Freunde des Dorfes sowie Gäste herzlich ein, am 14. Februar 2026 gemeinsam ein Zeichen für Tradition, Gemeinschaft und Lebensfreude zu setzen.
Schule ausprobieren statt nur entscheiden
OSZ Schlanders Im November erhielten Mittelschüler:innen der 3. Klassen aus den umliegenden Dörfern die Möglichkeit, an Oberschulen eine Woche hineinzuschnuppern. Beteiligt waren die TFO, die WFO sowie das RG/SG. Ziel der Initiative war es, den Jugendlichen einen Einblick in den Unterricht und das Schulleben zu geben und sie bei ihrer Schulwahl zu un-
terstützen. In Kleingruppen von jeweils ca. acht Schüler:innen wurden die Mittelschüler:innen dabei von einer Lehrperson der jeweiligen Schulstelle begleitet. Diese führte die Gruppen durch das Schulgebäude, stellte die unterschiedlichen Angebote der Schule vor und beantwortete offene Fragen rund um Unterricht, Fächer und Schulalltag. Wie wertvoll diese Er-
fahrung sein kann, bestätigen auch Laura Bernhart und Mirja Linser, heute Schülerinnen der 1BTFO. Beide hatten im vergangenen Schuljahr selbst als Schnupperschülerinnen einen Tag an der TFO verbracht. „Eigentlich wollte ich noch an einer anderen Schule schnuppern gehen, aber dieser Tag hier hat mir so gut gefallen, dass ich mich entschieden habe, diese
Schule zu besuchen“, berichtet Mirja Linser. Ihre Mitschülerin Laura Bernhart ergänzt: „Toll war auch, dass ich an diesem Tag bereits einige meiner zukünftigen Mitschüler kennengelernt habe.“
Die Schnupperwoche zeigte vielen Jugendlichen, wie vielfältig und praxisnah der Unterricht an den Oberschulen gestaltet ist.
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Moderne Wohnlichkeit trifft den aktuellen Zeitgeist. Der warme Erdton Macchiato schafft ein stilvolles Ambiente für designaffine Kunden. In Kombination mit einem hellen Holzdekor entsteht ein hochwertiger Look. Durch die Push to open Funktion wird die Küche vollständig grifflos. Diese Küche zeichnet die FurnSpin, eine einzigartige DrehSchwenkbewegung, aus. Der Schrankinhalt wird mit nur einer Drehung sichtbar und ist ein echter Verwandlungskünstler, der Design und Funktion vereint. Für diese Innovation wurde der Dreh-Schwenk-Beschlag FurnSpin bereits mehrfach international ausgezeichnet. Mit einer weiteren cleveren Stauraumlösung wartet diese Küche auf: Die Vorratskammer verschwindet hinter einer Front.
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Die Saurier-Fußabdrücke an den Cime di Plator
210 Millionen Jahre alte triassische Spuren
Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Remigius, 13. Jänner 2026
Paläoartistische Rekonstruktion der Umgebung, wie sie vor etwa 210 Millionen Jahren ausgesehen haben könnte, heute erhalten in den Felsen des Fraele-Tals (Stilfserjoch-Nationalpark). Entlang der Küste des Tethys-Ozeans wandelt eine Herde prosauropoder Dinosaurier bei Ebbe auf einer ausgedehnten schlammigen Karbonatebene. Illustration von Fabio Manucci, Arch. PaleoStelvio (PNS, MSNM, SABAP CO-LC).
Am 14. September 2025 hat der Naturfotograf Elio Della Ferrera das erste Foto von großen Abdrücken in den fast senkrechten dolomitischen Felswänden der Cime di Plator geknipst. Die Cime di Plator liegen in der Valle di Fraele im lombardischen Anteil des Nationalparks Stilfserjoch. Die Valle di Fraele ist jenes Hochtal zwischen Livigno und Bormio, welches die zwei Stauseen von Cancano und Fraele birgt. Mit dem Auto erreicht man die Valle di Fraele über die Serpentinen des Passo delle Scale von Premadio in der Valdidentro aus. Zu Fuß kommt man über di Val Mora im schweizerischen Teil des Münstertales auf die Hochebene von Fraele.
Elio Della Ferera hat am Tag nach der Fotodokumentation der Abdrücke im Felsen den Paläontologen Cristiano Dal Sasso vom Naturhistorischen Museum in Mailand beigezogen. Dessen erste Einschätzung der Bilder lautete, dass es sich um DinosaurierFußabdrücke handle. In der Folge wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet aus Experten des Amtes für Archäologie für die lombardischen Provinzen Como, Lecco, Sondrio und Varese sowie dem Geologen Fabrizio
Berra von der Abteilung Geowissenschaften der Universität Mailand, dem Ichnologen Fabio Massimo Petti vom Naturmuseum MUSE Trient und den ForstCarabinieri des Nationalparks Stilfserjoch.
Am 16. Dezember 2025 wurden die ersten Ergebnisse in einer Pressekonferenz am Sitz der Region Lombardei in Mailand vorgestellt. Die wissenschaftliche Bedeutung der Entdeckung von Elio Della Ferrera hat im Inund Ausland auch in den Abendnachrichten verschiedener Fernsehsender Resonanz gefunden. So hat etwa das ZDF in den HeuteAbendnachrichten von 19.00 Uhr berichtet, aber auch RAISüdtirol.
Bisherige Zuordnung der Entdeckung
In der so genannten „Schicht 0“ der Dolomitfelsen an den Cime Plator konnten über 2.000 Abdrücke von Fußspuren zweibeiniger Saurier festgestellt werden. Die am besten erhaltenen Abdrücke sind bis zu 40 cm lang und zeigen deutlich Fersen, Zehen und Krallenabdrücke. Sie sind am ehesten sogenannten prosauropoden Dinosauriern zuzuordnen, pflanzenfressenden Saurier mit zweibeinigem Gang und vier Zehen,
langen Hälsen und relativ kleinen Köpfen, die bis zu 10 Meter lang waren. In ihrer Altersdatierung lassen sich die Spuren dem Erdzeitalter der Trias vor etwa 210 Millionen Jahren zuordnen. In den Ostalpen und in den Dolomiten sind weitere gleichaltrige Fundstellen bekannt, aber der Fund in der Valle di Fraele ist die erste Entdeckung von DinosaurierFußabdrücken in der Lombardei und die einzige in Italien, die nördlich der sogenannten Insubrischen Linie liegt. Die Insubrische Linie, auch als Periadriatische Naht bezeichnet, ist eine der wichtigsten tektonischen Strukturen der Alpen. Sie ist eine geologische „Naht“, welche die Zentralalpen von den Südalpen trennt. Die Periadriatische Naht ist die sichtbare Spur der Kollission der Europäischen Platte mit der Adriatischen Platte.
Zur Entstehung der Fußabdrücke
In der Fundstelle Cime di Plator sind die fossilen Fußabdrücke deutlich tief eingedrückt, was darauf hindeutet, dass die Dinosaurier auf Kalkschlamm liefen, der durch das reichlich vorhandene Wasser sehr plastisch wurde. Die Fußabdrücke sind aber nicht an
der heutigen Fundstelle entstanden, sondern vor 227 bis 205 Millionen bildeten sich die in der Valle di Fraele zutage tretenden Gesteine in einem flachen Meeresmilieu und zwar innerhalb ausgedehnter Karbonatplattformen, die durch Watten ähnlich denen in den heutigen tropischen Regionen gekennzeichnet waren. Auf diesen schlammigen Böden, welche von den Wassern des UrOzeans Tethys umspült wurden, sind die Dinosaurier gelaufen und haben ihre Fußspuren hinterlassen. Diese Spuren wurden später von neuen Ablagerungen begraben und geschützt. Durch die Kontinentalverschiebung und die Hebung der Alpenkette sind die Spuren der Cime di Plator horizontal um tausende Kilometer und vertikal um tausende Meter verschoben worden.
Verwandtschaft
Die Fußabdrücke an den Cime di Plator ähneln jenen des Ichnogenus Pseudotetrasauropus, sind aber nicht vollkommen ident. Es ist möglich, dass es sich bei den Fußabdrücken im Nationalpark Stilfserjoch um eine andere Icospezies handelt oder sogar um eine, die bisher noch nirgends beschrieben wurde. In Deutschland und in der Schweiz sind zahlreiche Skelette von wahrscheinlich vergleichbaren Skeletten gefunden worden, die den Urhebern der Spuren in der Valle di Fraele nahekommen können. Auf jeden Fall werden jetzt klärende und interessante Untersuchungen der Paläowissenschaftler und Geologen zu den Funden an den Cime di Plator folgen.
Detail eines Fußabdrucks. Die Ähnlichkeit mit dem Ichnogenus Pseudotetrasauropus ist groß, aber nicht vollständig. In jedem Fall muss es sich um einen pflanzenfressenden Dinosaurier ähnlich dem Plateosaurus engelhardti handeln. Foto von Elio Della Ferrera, Arch. PaleoStelvio (PNS, MSNM, SABAP CO-LC)
Die am besten erhaltenen Fußabdrücke zeigen deutlich lange Fersen, Zehen und Krallenabdrücke, obwohl sie Jahrtausende lang Schnee und Eis ausgesetzt waren, sogar während der letzten Eiszeiten. Foto von Elio Della Ferrera, Arch. PaleoStelvio (PNS, MSNM, SABAP CO-LC).
Die Hochfläche von Cancano mit dem Lago delle Scale ist das Fundgebiet der Saurierspuren
Foto: Wolfgang Platter
Das EM-Programm
Am 23. Jänner werden in Laas die Europameisterschaften eröffnet. Am Samstag, 24. 01. finden ab 13.30 Uhr die Trainingsläufe statt. Am Sonntag, 24. 01. werden ab 09.30 Uhr die Medaillen vergeben. Zunächst im Doppelsitzer-Bewerb, der Finallauf der Damen findet ab 11 Uhr statt, jener der Herren ab 11.45 Uhr. Die EM endet mit dem Teambewerb ab 13 Uhr. (sam)
Nina Castiglioni ist die Top-Juniorin
Alpin Rodeln- Nina Castiglioni (links mit Jemmy) gibt auch im Junioren-Weltcup mächtig Gas. Dort hat sie zwei von drei Rennen gewonnen und führt vor dem Finale, das im Februar in Latsch ausgetragen wird, die Gesamtwertung an. (sam)
EM-Goldjagd auf heimischem Eis
Die neue Weltcupsaison im Alpin Rodeln – ehemals Naturbahnrodeln - ist im Dezember gestartet –und die Vinschger Athletinnen und Athleten haben bei den ersten Rennen bereits mit Weltcupsiegen und Podiumsplatzierungen bereits erste Ausrufezeichen gesetzt. Nun steht das große Highlight der Saison vor der Tür: die Europameisterschaften in Laas. Die Erwartungen sind hoch – und die Chancen stehen gut, dass ein oder sogar mehrere EM-Titel in den Vinschgau gehen könnten.
Von Sarah Mitterer
Noch vor Weihnachten ging das erste Rennen des FIL Alpin Rodel Weltcups über die Bühne. Die weltbesten Naturbahnrodlerinnen und Naturbahnrodler waren zu Gast in Österreich und kämpften an zwei Renntagen auf der Winterleiten um den Sieg. Bereits am ersten Renntag gab es einen kompletten Medaillensatz für den Vinschgau. Die Schwestern Nina und Jenny Castiglioni belegten den zweiten bzw. dritten Platz im Damenrennen. Für Nina Castiglioni, der jüngeren Schwester von Jenny, war es ein ganz besonderer Tag. Denn gleich bei ihrem Weltcupdebüt stieg die 16-jährige Partschinserin aufs Podest. Im Herrenrennen kürte sich Daniel Gruber zum ersten Weltcupsieger der neuen Saison. Nur einen
Tag später gingen im Herrenrennen die Vinschger Festspiele weiter. Alex Oberhofer feierte seinen ersten Weltcupsieg, diesen teilte er sich mit dem zeitgleichen Österreicher Fabian Achenrainer. Vortagessieger Gruber fuhr dieses Mal auf den 3. Platz. Bei den Damen bewies Nina Castiglioni, dass ihre Leistung vom Vortag keine Eintagsfliege war und dass sie mit den erfahrenen Weltcuprodlerinnen mithalten kann. Erneut landete sie auf dem zweiten Platz.
Zwei Wochen später stand das dritte Weltcuprennen – das im Passeiertal ausgetragen wurde - auf dem Programm. Und erneut ging ein Sieg in den Vinschgau, jedoch dieses Mal im Damenrennen. Die Laaserin Nadine Staffler fuhr in beiden Läufen Bestzeit und siegte mit 2/10 Sekunden Vorsprung. Für die 25-jährige war es der erste
und lang ersehnte Weltcupsieg, der ihr sehr viel Selbstvertrauen für die Heim-EM in Laas gibt. Bei den Herren sah es so aus, als würde Daniel Gruber seinen zweiten Saisonsieg feiern, doch er musste sich am Ende um gerade einmal 3/100 Vorsprung geschlagen geben und wurde Zweiter. Dennoch wird er in Laas als Weltcupführender die Europameisterschaften bestreiten.
Nun konzentrieren sich alle auf das Highlight der Saison, den 31. Alpin Rodel Europameisterschaften. Diese werden an diesem Wochenende - 23. Januar bis 25. Januar - auf der Gafair in Laas ausgetragen. Bereits vor vier Jahren war Laas der Gastgeber der EM. Eines steht auf alle Fälle fest: Die Vinschgerinnen und Vinschger sind auf der AlpinRodel-Bühne angekommen und träumen vom ganz großen Coup!
Alex Oberhofer
Daniel Gruber
Nadine Staffler
Minschuns/Vinschgau
Start des „Dynafit Vinschgau Cup“ in Minschuns
Am10. Jänner fand in Minschuns (Schweiz) das erste Rennen des Dynafit Vinschgau Cup statt. Trotz der aktuell sehr dürftigen Schneeverhältnisse konnte das Rennen erfolgreich durchgeführt werden, indem die Veranstaltung nicht wie geplant als Skitourenrennen, sondern als Berglauf ausgetragen wurde. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer standen am Start, wobei die Wanderer den größten Teil des Startfeldes ausmachten. Zudem gab es noch die Möglichkeit, in der Kategorie der Hobbyläufer mit Richtzeit zu starten, an welcher sich 18 Läufer beteiligten. In der Rennklasse gewann der Schweizer Wildhaber Marco, welcher die Strecke über 4,3 km und 510 Höhenmeter in einer Zeit von 31 Minuten und 13 Sekunden bewältigte, wobei die restlichen Podestplätze sowohl bei den Herren als auch
bei den Damen von Vinschgern belegt wurden: Den 2. Platz sicherte sich Steck Thomas (TT Vinschgau) vor Höllrigl Adrian (Eyrs), welcher sich in einem spannenden Schlusssprint gegen die Routiniers Alex Erhard und Ossi Weisenhorn (beide TT Vinschgau) den 3. Platz erkämpfte.
Bei den Damen siegte Plaikner Tanja (ASV Oberland) vor
Genussloipe in Sulden
Mit
gutem Erfolg ging die erste Ausgabe der Genussloipe in Sulden über die Bühne. Veranstaltet von der Ferienregion Ortlergebiet in enger Zusammenarbeit mit der Sektion Langlauf des ASV Prad Raiffeisen, lockte das neue Format zahlreiche Besucher auf die Höhenloipe unter Aufsicht König Ortlers.
Die Genussloipe richtete sich bewusst nicht nur an Langläuferinnen und Langläufer, sondern auch an Fußgänger. Ziel der Veranstaltung war es, Bewegung in der Natur mit kulinarischem Genuss zu verbinden – ein Kon
Strecke wurden die Gäste mit einem dreigängigen Menü inklusive Aperitif verwöhnt. Alle Gerichte konnten auch einzeln erworben werden, was den Besuch besonders flexibel gestaltete. Bei strahlendem Winterwetter, stimmungsvoller Ziehorgelmusik und einer heimeligen Atmosphäre wurde die Höhenloipe in Sulden zum Treffpunkt für Genießer und Naturfreunde.
Die Veranstalter zeigten sich mit der ersten Ausgabe äußerst zufrieden. Mit dieser gelungenen Premiere hat Sulden ein neues Veranstaltungsformat geschaffen, das Kulinarik, Bewegung
dauf (beide TT Vinschgau).
Insgesamt zeigte sich sowohl bei den Teilnehmenden als auch bei den Organisatoren große Zufriedenheit über den reibungslosen Ablauf und die positive Stimmung. Für eine besondere Überraschung sorgte der Chor „Choriosum“ aus Bozen der zufällig vor Ort war und die Veranstaltung mit
stimmungsvollen a-cappellaLiedern bereicherte.
Das nächste Rennen lässt nicht lange auf sich warten und geht bereits am 23. Jänner in Schöneben über die Bühne, wobei, wie bei allen Rennen des Dynafit Vinschgau Cup 2026, wiederum 5 Euro pro Startgeld an die Krebshilfe Vinschgau gespendet werden. Anna Pfitscher
ab 09:00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr: Trainingsläufe Einsitzer Damen/Herren und Doppelsitzer
Eröffnungsfeier auf dem Dorfplatz mit Feuershow ca. 19:00Uhr: Rodlermesse 18:00 Uhr: 09:30 Uhr: Wertungslauf Doppelsitzer 09:45 Uhr: 1. Wertungslauf Damen 10:15 Uhr: 1. Wertungslauf Herren 11.00 Uhr: Finallauf Damen anschl.: Flowerzeremonie Damen 11:45 Uhr: Finallauf Herren anschl.: Flowerzeremonie Herren 13.00 Uhr: Teambewerb anschl.: Siegerehrung und danach Prämierung des Malwettbewerbs Im beheizten Festzelt vor Ort wird am Sonntag ein Clown/Zauberer für Unterhaltung sorgen.
Damen und Herren beim ersten Rennen des Dynafit Vinschgau Cup und die Wanderklasse
Sulden
Naturns - Alpenplus Ötzi Trailrun Naturns
Die Anmeldungen laufen auf Hochtouren
DerAlpenplus Ötzi Trailrun Naturns ist auch im Vorfeld der sechsten Ausgabe ein echter Renner. Seit etwas mehr als zwei Monaten ist es möglich, sich für den Trail-Klassiker am Samstag, 11. April 2026 anzumelden. Ein Angebot, das bereits über 200 Laufsportlerinnen und -sportler in Anspruch genommen haben – wohl auch, um vom vergün stigten Startgeld bis zum 31. De zember zu profitieren.
Scrollt man durch die aktu elle Meldeliste des Alpenplus Ötzi Trailrun Naturns, stechen die vielen italienischen und deutschen Flaggen neben den Namen der Teilnehmenden ins Auge. Unter den über 200 Nennungen befinden sich aber auch Ausdauersportlerinnen und -sportler aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Spanien oder Großbritannien. „Wir sind ein internationales Sport-Event und bis April wer
den hier noch viele weitere Flaggen dazukommen. Was den Stand der Anmeldungen angeht, sind wir knapp vier Monate vor dem Startschuss natürlich sehr zufrieden. Die Vorbereitungen laufen hingegen seit
In den nächsten Tagen dürften die Anmeldungen weiter nach oben gehen. Zum einen ist ein Startplatz für einen der beliebtesten Trails im Alpenraum ein ideales Weihnachtsgeschenk. Zum anderen können Interessierte bis zum 31. Dezember von der vergünstigten Anmeldegebühr profitieren. Bis zum Jahreswechsel beträgt das Startgeld für den Sunny Mountain Trail 50 Euro, für den Naturns Skyrace 45 Euro, sowie für den Speed Trail und Just For Fun 35 Euro. Die Teilnahme am neuen Untersteller-Vertical kostet hingegen 20 Euro. Im neuen Jahr werden die Preise dann leicht angehoben.
Der Sunny Mountain Trail ist mit einer Länge von 30 Kilo
wiegend auf Trails und Schotter. Der Naturns Skyrace ist die zweite Distanz des Alpenplus Ötzi Trailrun Naturns und halb so lang. Hier gilt es 15 Kilometer und 1150 Höhenmeter zurückzulegen.
Nicht fehlen darf der Speed Trail (8 km/400 hm) rund um Naturns, der sich an Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2008 bis 2013 richtet. Die Strecke kann auch nicht-wettkampfmäßig als Just for Fun von allen Altersklassen absolviert werden. Außerdem gibt es mit dem VIP Apple Kids Run ein Kinderrennen.
Die Neuheit 2026 ist der Untersteller-Vertical – ein reines Aufstiegsrennen mit einer Streckenlänge von 4,2 Kilometern und einem Höhenunterschied
Prad
„Palla-Memorial Turnier“ in Prad
Am27. Dezember 2025 fand in Prad am Stilfserjoch bereits zum vierten Mal das „Palla-Me morial-Turnier” statt. Das Eisho ckeyturnier wird seit vier Jahren vom Amateursportverein Prad Sektion Eishockey in liebevoller Erinnerung an den verstorbenen Mitspieler Andreas Palla orga nisiert. Acht Teams aus ganz Südtirol folgten der Einladung und sorgten für einen sportlich fairen und zugleich sehr stim mungsvollen Turniertag.
Auf und neben dem Eis herrschte beste Stimmung: spannende Spiele, Fairplay, gutes Essen und vor allem viele herzliche Begegnungen mit Freunden und Weggefährten von Andreas prägten das Tur nier. Den sportlichen Sieg hol ten sich die „U19-Oldies“ aus Eppan, die sich im Finale gegen den „HC Schian-Sunnti” durchsetzten.
tionen und deren wertvolle Arbeit kurz vorstellten und die Spendenschecks entgegennahmen.
Der Erlös des Turniers stand ganz im Zeichen der Solidarität.
Im Anschluss an das Heimspiel des ASV Prad gegen die SV Lana Lions am 2. Jänner 2026 wurden jeweils 2.550,74 Euro an zwei soziale Organisationen übergeben: an MOMO, die Familien
mit schwer erkrankten Kindern begleitet, sowie an den Kinderhilfsfonds für Kinder von krebskranken Eltern. Von beiden Vereinen waren Vertreterinnen anwesend, die ihre Organisa-
Das „4. Palla-Memorial-Turnier” zeigte einmal mehr, wie Sport, Gemeinschaft und soziales Engagement auf besondere Weise verbinden können. Der ASV Prad bedankt sich bei allen Mannschaften für die Teilnahme, bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern sowie bei den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, ohne deren Einsatz die Organisation des Turniers in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.
Foto: Gabriel Höllrigl
Vinschgau
Junge SchiedsrichterInnen ausgebildet
v. l. Franco Ceol, Paul Platzgummer und Michael Tscholl bei den VSS Finalspielen in Latsch
Der
VSS-Schiedsrichterobmann Johannes Messmer ist sehr erfreut, dass es ihm 2025 gelungen ist, 14 FußballSchiedsrichter auszubilden, darunter befinden sich zwei Mädchen. Denn mittlerweile interessieren sich auch Mädchen
Prad
„Pfasch“
Wasv. l. Lena Baldauf, Lea Prinot und Laurin Muther bei den VSS Finalspielen in Latsch
und Frauen für den Schiedsrichtereinsatz. Und alle frisch Ausgebildeten sind motiviert Spiele zu leiten. So waren beispielsweise bei den Finalspielen der VSS- Landesmeisterschaft im vergangenen Juni in Latsch sieben junge Schiedsrichter im
v. l. Schiedsrichterchef Johann Messmer, Rafael Attardi, Laurin Muther und Gabriel Attardi
Einsatz. „Die Leistung des Mädchens wurde von den Zuschauerinnen und Zuschauern in Latsch begeistert beklatscht“, erklärt Messmer. Die Ausbilder waren neben Johann Messmer auch Walter Dibiasi, Robert Knoll und Reinhard Grosschedl.
Für den Kurs in Naturns haben sich erneut zehn Jugendliche gemeldet: Acht aus dem Vinschgau und zwei aus dem Burggrafenamt. An jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern scheint es künftig also nicht zu fehlen. Schwieriger sei es, Schiedrichter in der Altersspanne von 20 bis 60 Jahren zu finden, sagt Messmer. Und es braucht für alle Kategorien dingend Schiedsrichter. Diese haben in einem gewissen Sinne eigentlich die wichtigste Position bei offiziellen Fußballspielen des VSS oder der Lega. Denn ohne Schiedsrichter kann keine Begegnung angepfiffen werden. Wer an der Schiedsrichterausbildung interessiert ist, kann sich jederzeit beim Vinschger VSS Schiedsrichterobmann Johann Messmer unter der Telefonnummer 339 210 02 58 melden. (mds)
- Übungspiste für kleine Skihasen
der Amateursportverein Prad jeden Winter in „Pfasch“ auf die Beine stellt, verdient großes Lob. Es ist eine ideale kleine Ausbildungsstätte für den Skinachwuchs. Und das wissen auch die Betreiber der umliegenden Skigebiete zu schätzen. Auf der kleinen Schneepiste nahe des Kirchleins St. Johann bekommen Kinder die Gelegenheit, das Ski- oder Snowboardfahren zu lernen. Auch Skibob- oder Rodelfahrer haben ihren Spaß. Ein 300 Meter langes Laufband bringt die kleinen Schneesportler von unten nach oben.
Tag für Tag tummeln sich auf der Piste in „Pfasch“ an die 100 Kinder. Sie üben die ersten Schwünge im Schnee, meist beaufsichtigt von ihren Eltern. Der Skibetrieb in „Pfasch“ wird von ehrenamtlichen Mitgliedern des Sportvereins um den Präsidenten Josef Telser und den SkiSektionsleiter Helmut Telser be-
treut. Der Präsident schlüpft zur Überraschung der Kinder sogar regelmäßig in das Kostüm eines Comic Bären.
Bereit stehen auch Skilehrer, die den Kleinen professionell die richtigen Schwünge beibringen. 1998 war der erste Skilift in „Pfasch“ in Betrieb genommen worden. Die Pioniere waren damals David Gander, Peppi Run-
gg, Bernhard Saurer, Hubert Riedl, Hubert Theiner (er war unermüdlicher Betreiber über Jahre) und Herbert Moriggl. Das Skifahren in „Pfasch“ wurde Jahr für Jahr gepflegt.
Vor einige Jahren kam diese Aktivität zunehmend in Bedrängnis, weil sich der Obstanbau immer näher an den kleinen Skihang herandrängte. Die
Sorge war groß, dass der für die Kleinen so wichtige Übungshang verschwinden würde. Das veranlasste die Prader Gemeindeverwaltung schließlich einzuschreiten. „Heute gehört der Großteil der Fläche der Gemeinde Prad und kann so weiterhin genutzt werden“, erklärt Bürgermeister Rafael Alber. (mds)
links: Ideales Gelände zum Üben neben der St. Johann Kirche in Prad; rechts v. onsleiter Ski Alpin und Josef Telser, Präsident des Amateursportvereins Prad am Stilfserjoch
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Die Gemeindeverwaltung schreibt öffentlichen Wettbewerb nach Prüfungen für die Besetzung unbefristeten Stellen als Arbeiter – Elektriker (4. FE) aus. Weitere Informationen: www.schlanders.it im Personalamt der Gemeinde, 0473/737748. Die Gesuche können 16.03.2018, 12 Uhr eingereicht
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Durch die Erinnerung haben wir ein Fenster zu dir, wann immer wir es brauchen.
1. Jahretag
Alois Bernhart
* 21.12.1953 † 29.01.2025 Burgeis
Vor einem Jahr hat sich unser Leben für immer verändert. Du fehlst – jeden Tag, in jedem Augenblick. Doch in unseren Gedanken und Gesprächen bist du da, lebendig wie eh und je. Die Liebe bleibt. Sie trägt uns weiter. Sie vergeht nie.
Jahrtage/Danksagungen
In liebevoller Erinnerung deine Schwester Annalies mit Familie
„Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.“
Rainer Maria Rilke
1. Jahrestag Herbert Stark
Mittertrög
*16.01.1940 †22.01.2025
Allitz
In schönen Erinnerungen lächelt die Vergangenheit zurück.
In Erinnerung die Angehörigen.
Unser Sonnenschein Jan! Voller Herzlichkeit, Lachen und Lebensfreude – ein Geschenk, das viel zu früh weiterziehen musste. In unseren Herzen und Erinnerungen leuchtet sein Licht für immer.
Jan Adam
30.01.2015 – 19.12.2025 Laatsch
Worte können nicht ausdrücken, was wir verloren haben. Dennoch möchten wir von Herzen danken.
Für alle Zeichen der Verbundenheit – in Wort, Schrift und Tat –, für jede Umarmung und jeden Händedruck in der Zeit des schweren Abschieds von unserem Sonnenschein Jan, der durch ein tragisches Unglück viel zu früh aus unserem Leben gerissen wurde.
Unser besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften am Unglücksort sowie allen, die bei der Beerdigung einen Dienst übernommen und dazu beigetragen haben, dass es ein würdiger Abschied wurde. Wir danken allen, die am Rosenkranz und an der Beerdigung teilgenommen haben.
Ebenso danken wir all jenen, die uns in dieser schweren Zeit ihre Anteilnahme gezeigt haben, uns durch Nähe, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft begleiten und Jan in liebevoller Erinnerung behalten. Vergelt’s Gott!
Laatsch im Jänner 2026
Die Trauerfamilie
Suchen ist das Leben, finden ist die Ewigkeit
5. Jahrestag
Theresia Kurz geb. Tappeiner
* 29.10.1933 † 23.01.2021
In lieber Erinnerung gedenken wir deiner beim Gedächtnisgottesdienst am Samstag, den 24.01.2026 um 18.00 Uhr in der St. Johanneskirche in Kortsch.
Deine Familie
Ein Mutterherz hat aufgehört zu schlagen, doch die Liebe, die es schenkte, bleibt als leiser, warmer Trost für immer in unserem Leben.
In diesen Tagen der Trauer durften wir erfahren, wie viel Anteilnahme, Wärme und Verbundenheit uns entgegengebracht wurde. Dafür danken wir von Herzen.
Wir danken allen, die in Gedanken bei uns waren, uns geschrieben, mit uns gesprochen oder uns begleitet haben und die gemeinsam mit uns Abschied genommen haben.
• Danke an Herbert Habicher, den Kirchenchor und die Musikkapelle für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier
• Danke für das Gebet
• Danke für die liebevolle Pflege und Betreuung im Bürgerheim St. Nikolaus und im Krankenhaus Schlanders
• Danke den Betreuerinnen Natia, Naira und Annelies
• Und Danke allen, die sich in den letzten Jahren Zeit für ein Karterle oder ein Gespräch genommen haben.
Die Trauerfamilie
Jahrtage/Danksagungen
Elmar Bochet
* 07.06.1952 † 27.12.2025
Die Liebe bleibt.
DANKE
… für ein stilles Gebet, … für das tröstende Wor t, gesprochen oder geschrieben, … für einen Händedr uck, wenn die Wor te fehlten, … für jede Umar mung, … für die Zeichen der Liebe und Freundschaft, … für die Blumen, Kerzen und Gedächtnisspenden, … für die Kondolenzen und Kerzen im Trauerpor tal … für die Teilnahme am Seelenrosenkr anz und an der Beerdigung … für das ehrende Geleit.
Bestattungen Angelus
Die Trauerfamilie
Die Erinnerung ist wie ein Fenster, durch das wir dich sehen, wann immer wir wollen.
6. Jahrestag Michael Gamper "Muucho" *7.02.2000 † 29.01.2020
Zum 6. Mal jährt sich nun schon der Tag, an dem wir dich gehen lassen mussten. In Liebe gedenken wir an dich, bei der hl. Messe am Samstag, 31. Januar 2026 um 18 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. Danke an allen, die unsern Michl immer im Herzen tragen.
Laas, Morter
Die Trauerfamilien
Die Todesanzeigen von der Töll bis zum Reschen sind auf www.vinschgerwind.it abrufbar. Zur Verfügung gestellt von www.trauerhilfe.it www.vinschgerwind.it
Jahrtage/Danksagungen
WIND-TERMINE
BILDUNGSAUSSCHUSS STILFS
DER I. WELTKRIEG IM ORTLERGEBIET
Obwohl wir dich nicht sehen und hören können glauben wir fest dass du immer bei uns bist uns leitest und von oben beschützt, so wie du es immer getan hast.
13. Jahrestag
Florin Frank
„Rainolter Florl“
*22.9.1940 †16.1.2013 Montetschinig
Danke allen die unseren Nena in Erinnerung behalten und ihm a Kerzl anzünden.
Deine Gretl und deine Kinder mit Familien
Print wirkt.
Fragen, Hilfe & Kontakt
vinschgau@tierschutzverein.it
Tel. +39 333 541 88 10
Fimvorführung: Im ewigen Eis der Hochgebirgsfront. Die Eiskögelen. Wann: Freitag 30. Januar 2026 mit Beginn um 19:30 Uhr Wo: Haus der Dorfgemeinschaft Stilfs Ortler Sammlerverein - erster Weltkrieg.
Bildungsausschuss Kastelbell - Tschars
BECKENBODEN TRAINING
BILDUNGSAUSSCHUSS KASTELBELL - TSCHARS
BECKENBODEN TRAINING
Mit Karin PedrottiEinfache Übungen für mehr Kontrolle und Wohlbefinden
Mit Karin Pedrotti - Einfache Übungen für mehr Kontrolle und Wohlbefinden. Im J.-Maschler-Haus Tschars. Mittwochs ab 11.02. - 5 Termine jeweils um 18.30 Uhr. Anmeldung bis 31.01. Emilia Tappeiner: 335 168 5125
THEATER-WIND
VOLXTHEATER OUBRWIND MOLS STROSSNBLUAT - A KORRNRGSCHICHT
im Kulturhaus von Mals
Premiere: Freitag, 23. Jänner 2026 um 20:00 Uhr
Weitere Termine: Sonntag, 25.01.2026 um 17:00 Uhr, Samstag, 31.01.2026 um 20:00 Uhr, Sonntag, 01.02.2026 um 17:00 Uhr, Mittwoch, 04.02.2026 um 20:00 Uhr, Freitag, 06.02.2026 um 20:00 Uhr, Samstag, 07.02.2026 um 20:00 Uhr
THEATER SCHLUDERNS DIE BRÜDER AUS DER ECCLES STREET
im Kulturhaus von Schluderns
Premiere: Samstag, 24. Jänner 2026 um 20:00 Uhr
Weitere Termine: Sonntag, 25.01.2026 um 17:00 Uhr,
Freitag, 30.01.2026 um 20:00 Uhr, Samstag, 31.01.2026 um 20:00 Uhr
Sonntag, 01.02.2026 um 17:00 Uhr, Samstag, 07.02.2026 um 20:00 Uhr
Sonntag, 08.02.2026 um 17:00 Uhr
Reservierung: www.schluderns.theater oder Tel. 339 76 00 113
THEATERBÜHNE MATSCH REGNWURMORAKL
im Kultursaal Matsch
Premiere: Samstag, 31. Jänner 2026 um 20:00 Uhr
Weitere Termine: Freitag, 06.02.2026 um 20:00 Uhr, Sonntag, 08.02.2026 um 15:00 Uhr, Mittwoch, 11.02.2026 um 20:00 Uhr, Samstag, 14.02.2026 um 20:00 Uhr, Sonntag, 15.02.2026 um 15:00 Uhr
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