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Zeitung Vinschgerwind 1-26 vom 09.01.2026 Bezirk Vinschgau Südtirol

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Nr. 1 (518) 09.01.26 I.P. 22 Jg.

www.vinschgerwind.it

Schlanders ist Europa Schlanders wird in Brüssel preisgekrönt

Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - erscheint 14-tägig - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN

SPEZIAL

TIPPS 2026


09.01.26

Inhalt

Vinschgerwind 1-26

/INHALT/ 3

Erster europäischer Wettbewerb: Schlanders unter den ersten drei

Foto: Erwin Bernhart

Foto: Angelika Ploner

Kommentar

Seite 6

Erstmals in Europa: Elektrische Marmortransporte mit E-LKW in Göflan Seite 4

Bozen/Schlanders: Schleichende Privatisierung

Seite

4

Naturns: Mehr Sicherheit für Staben und für Kompatsch

Seite

5

Mals: Gemeindegeld für Liftbau

Seite

5

Latsch: Aufruf zu Zusammenhalt beim Tourismus

Seite

9

Laas: Lååsr Liachtl mit mehr als 23.000 Euro Spendensumme

Seite

11

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Porträt: Der „Wasser-Max“ - Max Pohl aus Tschengls

Seite

Prad: 40 Jahre Seniorenclub Prad

Seite 18

Kultur: Den Urkräften auf der Spur - der Fotograf Philipp Egger

Seite 26

Schlanders: 75 Jahre ASC Schlanders - Interview

Seite 29

Naturns: 25 Jahre Zug um Zug für die Bahn

Seite 32

Spezial: Tipps für 2026

Seite 35

Natur&Landschaft: Klima und Biodiversität

Seite 42

17

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Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Anna Götsch: 0473 732 196 Walter Morelli: 335 830 55 69 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Elena Kaserer Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Angelika Ploner (ap), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Christine Weithaler (chw), Peter Tscholl (pt), Maria Raffeiner (mr), Bruno Telser (uno), Katja Telser, Astrid Fleischmann, Anna Pfitscher Buchhaltung: Lucia Mombello 0473 732 196 Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,50; Jahresabon-

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von Chefredakteur Erwin Bernhart

Abos willkommen Alles Gute zum Neuen Jahr 2026 allen Leserinnen und Lesern und allen treuen Werbekunden. „A Glickseligs nuis Johr“ sagen die Oberländer. Zu Beginn eines jeden Jahres ist es für uns beim Vinschgerwind immer spannend. Es geht um die Abo-Beiträge, es geht um die Unterstützung durch unsere Leserinnen und Leser. Eure Unterstützungsbeiträge sind für uns als Zeitung überlebenswichtig. Das sollt ihr wissen. Gleichzeitig sind die Abo-Beiträge ein Gradmesser dafür, ob unsere Arbeit beachtet, geschätzt und auch honoriert wird. In den vergangenen Jahren konnten wir zu Beginn eines jeden Jahres jedesmal erfreut feststellen, dass wir Vinschgerinnen und Vinschger diesbezüglich zusammenhalten, dass eure zahlreichen Abo-Beiträge eine Wertschätzung unserer Arbeit sind, dass ihr als Lerserinnen und Leser daran interessiert seids, dass der Vinschgerwind überlebt, dass ihr ganz bewusst die unabhängige lokale Bezirkszeitung unterstützt und dass damit sichergestellt ist, dass die Abobeiträge im Tal bleiben. Heuer gilt’s. Denn zwischen den überall spürbaren Teuerungen und dem von der Plutokraten-Konkurrenz aus Bozen erzeugten Preisdruck auf dem Inserentenmarkt wird der Fortbestand des Vinschgerwind nicht leichter. Wir legen den ersten Wind-Nummern im Jahr immer einen Aboschein bei, mit dem das Einzahlen eines Förderbeitrages erleichtert wird. Wir hoffen auf reges Nutzen. Wir danken jenen, die uns seit Jahren die Stange halten und freuen uns auf ganz viele Neu-Abonnenten im neuen Jahr 2026. Damit der Vinschgerwind weiterhin Buchstaben wehen lassen kann.


4 /POLITIK/

Vinschgerwind 1-26 09.01.26

Schleichende Privatisierung

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Foto: „Wind“-Archiv

ie Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder (Bild) vom Team K schlägt Alarm und weist auf eine schleichende Privatisierung hin. Denn der Sanitätsbetrieb lagert den Reinigungsdienst an eine private Firma aus. „In den Krankenhäusern Bozen sowie Brixen und Sterzing ist dieser Prozess bereits vollständig abgeschlossen; dort erbringt die Firma Markas sämtliche Reinigungsdienste – zu einem jährlichen Auftragsvolumen von rund 14 Millionen Euro. In den Krankenhäusern Meran und Schlanders sowie Bruneck und Innichen besteht aktuell noch ein Mischsystem: Ein Teil der Reinigungskräfte ist direkt beim Südtiroler Sanitätsbetrieb angestellt, während ein weiterer Teil über die Firma Markas beschäftigt wird. Aber laut der erteilten Antwort von Landesrat Messner ist vorgesehen, den gesamten Reinigungsdienst in den Krankenhäusern Meran und Schlanders auszulagern“, schreibt Rieder in einer Presseaussendung. Für Maria Elisabeth Rieder nicht der richtige Weg: „Damit gehen Schritt für Schritt stabile, geschützte und tariflich geregelte Arbeitsplätze verloren. Tätigkeiten, die bisher im öffentlichen Dienst verankert waren, werden zu extern erbrachten Niedriglohnjobs, in denen weniger qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oftmals unter unsicheren Bedingungen tätig sind. Es ist besorgniserregend, dass ein so zentraler Bereich wie die Krankenhausreinigung schleichend privatisiert wird. Wo früher sichere Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst bestanden, entstehen nun Niedriglohnverhältnisse ohne verlässliche Rahmenbedingungen.“ (r/eb)

Zeitenwende

Göflan/Schlanders - Kurz vor Weihnachten hat die Firma Marx den neuen Elektro-LKW vorgeführt, der ab Frühjahr 2026 den Marmor vom Göflaner Wantlbruch bis ins Marmorlager der Familie Pohl bringen wird. Die Zeitenwende beim Marmortransport ist damit eingeläutet.

v. l.: Peter Pohl, Christian Lanthaler, Alexander und Franz Marx, BMin Christine Kaaserer, NP-Direktor Hanspeter Gunsch, Burkhard und Michael Pohl und Fraktionspräsident Kurt Tappeiner von Erwin Bernhart

U

nscheinbar, super sauber und ultra leise: Der neue Elektro-LKW biegt in Göflan um die Ecke mit einem 20 Tonnen Marmorstein auf der Ladefläche. Es ist eine Premiere und man ist wegen der speziellen Arbeitsumgebung geneigt zu sagen, eine Weltpremiere. Die Firma Marx von Franz und Sohn Alexander Marx, die seit knapp 20 Jahren im Auftrag der Gemeinde Schlanders den Marmor vom Göflaner Wantlbruch bis zum Firmensitz der Göflaner Marmorwerke der Familie von Burkhard Pohl bringt, präsentiert das emissionslose Gefährt, welches nach der Schneeschmelze den Marmortransport übernehmen wird. Die Ankündigung von Burkhard Pohl zu seinem 90. Geburtstag im Vinschgerwind, dass der ELKW kommen wird, wird also Wirklichkeit. Die Firma Marx geht mit rund 750.000 Euro in Vorleistung, denn soviel kostet der von „Designwerk Technologies AG“ aus Winterthur umgerüstete E-LKW. Finanzielle Unterstützungen für diese neue Technologie ist kaum zu erwarten, denn ein solch spezielles Thema ist in keinem Förderge-

setz vorgesehen. Der Ankauf und der Betrieb eröffnen dafür aber völlig neues Terrain. Denn dem Direktor des Nationalparks Stilfserjoch Hanspeter Gunsch, in Göflan ebenso wie viele andere Gäste staunend anwesend, wird eine Fahrgenehmigung für einen E-LKW um einiges leichter fallen, als mit den bisherigen Dieselfahrzeugen. Ein Elektro-LKW fegt möglicherweise auch die alten Diskussionen um seilbahngestützte Transportmöglichkeiten vom Tisch und das nicht nur in Göflan. Auch in Laas wird es schwieriger werden, von Seilbahnen zu sprechen, wenn über die vorhandenen und über künftige Straßen emissionsfreie Gefährte für den Marmortransport unterwegs sein können. Die Gemeinde Schlanders, bei der Vorstellung des Trucks in Göflan unter anderem durch BMin Christine Kaaserer, dem Generalsekretär Georg Sagmeister und Marmor-Referent Günther Bernhart vertreten, kann ab sofort die Ausschreibung für den Abtransport bis zum Abbaukonzessionsende 2033 passgenau ausschreiben. Die Eigenverwaltung Göflan, Grundbesitzerin des Marmorbruchs, hat eine große Freude

und war bei der Vorstellung unter anderem durch Fraktionspräsident Kurt Tappeiner vertreten und auch der langjährige ehemalige Präsident Erhard Alber war anwesend. Die Marmorbetreiber Michael, Peter und Burkhard Pohl waren sich der Tragweite, die ein Elektro-LKW mit sich bringt, voll bewusst. Der E-LKW mit der 500 Kilowattstunden-Batterie zwischen Fahrersitz und Ladefläche, ist ein Pilotprojekt und in dieser Funktion das erste seiner Art in ganz Europa. Mit einem Leergewicht von 18 Tonnen wird von Göflan zum Bruch hochgefahren und mit einer Ladung von rund 20 Tonnen wieder hinunter. Durch das Rekuperieren, durch das Umwandeln der Bremsenergie in speicherbaren Strom, wird in die Batterie, so erste Erfahrungen, etwas mehr Strom eingespeichert als mit dem Hinauffahren verbraucht worden ist. Der E-LKW ist nach der Vorstellung in Göflan für die Zulassung und für das Feintuning wieder in das Werk in Winterthur überführt worden. Er soll aber im Frühjahr seine Arbeit auf der Strecke Schlanders-Wantlbruch und retour aufnehmen.

Foto: Erwin Bernhart

Schlanders/Bozen


09.01.26

Vinschgerwind 1-26

/POLITIK/ 5

Naturns/Staben

Mehr Sicherheit für Staben und für Kompatsch W

v. l.: der Geologe Konrad Mesner (hat das Projekt in Staben ausgeführt), BM Zeno Christanell und der Geologe Carlo Ferretti (Projekt oberhalb von Kompatsch)

Foto: Erwin Bernhart

enn ab dem 12. Januar 2026 Hubschrauber über Kompatsch und über Staben kreisen, dann bringen sie schweres Gerät auf den Berg. Denn oberhalb von Kompatsch werden zwei neue Steinschlagzäune errichtet und oberhalb von Staben werden 6 neue Steinschlagnetze errichtet. Die Bauten sind ausgeplant, die Arbeiten sind vergeben, es kann losgehen und die Bauzeit ist mit weinigen Wochen kurz. Ziel ist es, die derzeit im Gefahrenzonenplan als rot eingezeichneten Zonen in blaue Zonen umzuwandeln. Der Naturnser BM Zeno Christanell hat die Kompatscher und die Stabner am 16. Dezember zu einem Informationsabend eingeladen und auch um Fragen stellen zu können. Denn mit Carlo Ferretti und mit Konrad Messner waren die zwei Geologen anwesend, die die Ausführungsprojekte erarbeitet haben, Ferretti jenes für Kompatsch und Messner jenes für Staben. Bei der Erstellung des

Gefahrenzonenplanes sei augenscheinlich geworden, dass sich Teile der Siedlung in Kompatsch und Teile von Staben in einer roten Zone befinden. Um für Schutz und auch für Baumöglichkeiten zu sorgen, sei man, so BM Zeno Christanell, aktiv geworden und habe für Projekte und für entsprechende Finanzierung gesorgt. die rund 700.000 Euro, die für die Steinschlagschutznezte ausgegeben

werden, werden zu 80 % vom Land und zu 20% von der Gemeinde Naturns finanziert. Die Gemeinde Naturns verwendet dafür Umweltgelder von der Alperia. Es sei eine gute Nachricht, dass beide Projekte genehmigt und durchfinanziert seien, sagte Christanell bei der gut besuchten Veranstaltung und auch, dass mit den Grundeigentümern, den Eigenverwaltungen von Naturns und von

Staben,die Bauten vertraglich ausgemacht seien. Lob kam von den beiden Technikern, die eine solche Umsetzungsgeschwindigkeit noch nicht gesehen haben. Festgestellt wurde, dass mit den Schutznetzen die Zonen um eine Stufe verbessert werden, also von rot auf blau bzw. von blau auf gelb. Geklärt werden konnte, dass die bisherige blaue Zone in eine gelbe Zone umgewandelt werden kann. Die Prozedur der Änderung des Gefahrenzonenplanes, von der Baufertigstellung über die Abnahme bis zu den Beschlüssen im Gemeinderat und in der Landesregierung kann rund ein Jahr in Anspruch nehmen. (eb)

VOM WIND GEFUNDEN

Mals

Geld der Gemeinde für Liftneubau

G

Foto: Erwin Bernhart

ut verständlich und gut vorbereitet hat WatlesPräsident Ronald Patscheider den Gemeinderäten von Mals kurz vor Weihnachten die Finanzierungsstrategie für den 2026 anstehenden Liftneubau am Watles vorgetragen. Die Gemeinderäte ihrerseits haben bereits im Laufe des Jahres 2025 mit einem Grundsatzbeschluss (der vorherige Gemeinderat hat

den noch beschlossen) und mit einer Verordnung über die Wirtschaftsförderung strategische Vorbereitungen getroffen und im November bereits eine Million Euro im Haushalt für den Watles genehmigt. Im Laufe von 2027 sollen eine weitere Million aus dem Staatsfond „aree interne“ und 500.000 Euro aus der Gemeindekasse hinzukommen. Jeweils eine halbe Million Euro sind für 2028 und für 2029 eingeplant. BM Josef Thurner (Bild), der Malser Gemeindeausschuss und der Gemeinderat von Mals stehen zu hundert Prozent hinter dem Liftneubau, wie auch die Mitglieder der Ferienregion Obervinschgau. Die Ferienregion hat als Watles-Besitzerin durch die Erhöhung der Ortstaxe bereits Vorsorge für einen Teil der Finanzierung getroffen. (eb)

Hirtenleben, Freiwilligenarbeit und Rilke Die Vereinten Nationen (UNO) setzen im Jahre 2026 die ökologische und soziale Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt der internationalen Aufmerksamkeit. Das Jahr 2026 wurde zum Internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums erklärt. Die Bedeutung von Weidelandschaften für die Ernährungssicherheit, Biodiversität und nachhaltige Entwicklung soll mehr Beachtung erfahren, denn vor allem in trockenen und gebirgigen Regionen der Erde leben weltweit Millionen Menschen von Viehzucht und Hirtentum. Es geht um die Förderung nachhaltiger Bewirtschaftung, den Schutz traditioneller Lebensweisen und die Stärkung der Rechte von Hirten und Nomaden. Außerdem hat die UNO das Jahr 2026 zum internationalen Jahr der Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung erklärt. Die Rolle von Ehrenamtlichen bei der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung soll damit gewürdigt werden. Ehrenamtliche leisten weltweit wichtige Beiträge bei der Bildung, Gesundheit, Katastrophenhilfe und beim Klimaschutz. Diese Arbeit soll Sichtbarkeit und Anerkennung erfahren. Freiwilligenarbeit soll gefördert, internationale Netzwerke sollen gestärkt werden. 2026 ist wieder ein Rilke-Jahr (1875 – 1926). Letztes Jahr stand der 150. Geburtstag und dieses Jahr steht der 100. Todestag im Mittelpunkt der Gedenkfeiern. Rainer Maria Rilke mahnt in einem Gedicht zu Geduld und meint u.a. Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antworten hinein. (hzg)


6 /TITEL/

Vinschgerwind 1-26 09.01.26

Schlanders in Europa

Schlanders/Brüssel - Über die Weihnachtsfeiertage war Schlanders nicht stressfrei. Eine Arbeitsgruppe hat sich mit Zukunftsszenarien beschäftigt und diese Visionen werden Ende Jänner in Brüssel vorgetragen. Fest steht jetzt schon: Schlanders wird in Europa sichtbar. Was geht da vor sich? Wir haben bei Hannes Götsch von der Basis Schlanders nachgefragt. Wenn Basis-Gründer Hannes Götsch zu reden beginnt, übertragen sich spätestens mit dem zweiten Satz Begeisterung und Horizonterweiterung. Was geht da vor sich? Schlanders ist - mit Makarska in Kroatien und Silla in Spanien - auf der Shortlist für den europäischen Preis „European Capitals of Small Retail“, was soviel bedeutet wie „Europäische Hauptstadt des Kleinhandels“.

Foto: Erwin Bernhart

nach Brüssel fahren. Dor werden wir einen sogenannten „Pitch“, also einen Aufschlag machen mit dem Inhalt, was wir für 2026 planen und vorhaben. Damit wollen wir um den ersten Platz mitfighten.

Vinschgerwind: Schlanders kommt auf europäischer Ebene zu Ehren. Ende Januar kommt es zu einem Showdown in Brüssel. Was ist da los? Hannes Götsch: In Brüssel gibt es ein Finale. Es geht um die Anerkennung einer Kleinstadt bzw. eines Dorfes zum Thema Kleinhandel. Der Überbau ist „European Ca-

pitals of Small Retail“. Das ist ein Programm der EU. Drei Finalsiten sind ausgewählt worden. In der Kategorie Klein bzw. von 5.000 bis 50.000 Einwohnern ist Schlanders unter den ersten drei. Ende Januar werden wir mit einer Delegation mit Vertretern aus Politik, aus den Verbänden, aus dem lokalen Handel und wir von der Basis als Projektentwickler

Vinschgerwind: Das klingt so, als ob Basis sein Netzwerk gut zu nutzen weiß. Habt ihr diese Nominierung in der Basis entwickelt? Wie kann man sich den Weg dahin vorstellne? Hannes Götsch: Es gibt auf europäischer Ebene ganz viele Möglichkeiten und Optionen der Unterstützung. Für Schlanders sind Aaron Pircher vom hds, Karin Gluderer als hds-Orstobfrau und Rosmarie Ferlito von der Eisdiele Ortler auf meinem Mitarbeiter Luca Daprá und mir zugekommen und haben uns auf diese Möglichkeite aufmerksam gemacht. Wir waren sofort begeistert. In sehr kurzer Zeit haben wir die Bewerbung abgegeben. Vinschgerwind: Was habt ihr da in diese Bewerbung hineingeschrieben? Hannes Götsch: Wir haben aufgezeigt, was wir alles in Schlanders an Positivem haben, wo wir uns von anderen unterscheiden. Die Qualität von Schlanders ist die Vielschichtigkeit und die städtischen Attribute. Wir haben Schlanders aus der Vogelperspektive


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betrachtet und Vorhandenes einfach eingezeichnet: von der Bibliothek, dem Sitz der Bezirksgemeinschaft, dem Krankenhaus, der Fußgängerzone, den funktionierenden Geschäfte, der Gastronomie, der Schulen und Oberschulen, dem Kulturhaus, den Parks bis hin zum Gründer- und Innovationszentrum Basis und dem vielfältigen Vereinsleben. Kurzum, wir haben geschaut, wie voll das Glas ist und wir haben das funktionierende gesellschaftliche System zusammengefasst. Natürlich wissen wir auch um die Defizite. Aber wir haben uns für die Bewerbung natürlich auf das Positiive konzentriert.

ger gekrönt werden. Besteht Hoffnung, dass Schlanders das schaffen könnte? Hannes Götsch: Für uns ist schon die Reihung unter die ersten Drei ein Riesenerfolg. Vinschgerwind: Welche Benefits, welche Unterstützung erhält Schlanders von Seiten der EU? Hannes Götsch: Das Sekretariat für den Preis „European Capitals of Small Retail“ unterstützt die drei Finalisten über den Zeitraum 2026. Man erhält auf europäischer Ebene Sichtbarkeit und damit einen Marketingschub. Man wird europäischer Gastgeber für all jene, die sich das Beispiel Schlanders anschauen und studieren wollen. Man darf sich erwarten, dass über ein Wochenende plötzlich über 100 Leute außerhalb des klassischen Tourismus kommen werden. Die Sichtbarkeit wird nach außen strahlen, das ist eine kostenlose Werbung für Schlanders. Und ich sage, dass es noch eine andere, sehr wichtige Eben gibt. Dieses Projekt führt uns im Dorf ein stückweit wieder zusammen, das wird uns zusammenschweißen.

Vinschgerwind: Unter wie vielen Bewerbungen hat sich Schlanders wiedergefunden? Hannes Götsch: Es dürften unzählige gewesen sein. Genaue Zahlen haben wir nicht. Spannend ist aber, wenn Schlanders unter den ersten drei bei den „Kleinstädten“ zu finden ist und etwa Barcelona bei den Großstädten. Wichtig für den Erfolg war und ist das Netzwerk der Basis. Denn wir haben mit Unterstützungsbriefen wertvolle Schützenhilfe erhalten, von unserem Netzwerk Trans Europe Halles etwa...

Vinschgerwind: Das ist die Frage: Welche Auswirkungen nach Innen wird diese Auszeichnung haben? Hannes Götsch: Wir haben eine tolle Arbeitsgruppe, die aus der Bürgermeisterin Christine Kaaserer, dem Wirtschaftsreferenten Manuel Trojer, dem hds-Bezirksrefernten Aaron Pircher, der hds-Ortsobfrau Karin Gluderer, der Rosmarie und dem Thomas Schuster von der Eisdiele Ortler, der Agnes Wielander vom Rosenwirt und von Vertetern der Basis. Ich glaube, dass allein diese Zusammensetzung ein starkes Signal dafür ist, dass wir uns in Schlanders auf den Weg machen, um Marketing, Potenziale und Perspektiven auszuarbeiten.

Vinschgerwind: Können Sie diese Form der Unterstützung näher erläutern? Hannes Götsch: Für mich bzw. für die Basis sind sogenannte Unterstützungsbriefe ein normales und probates Mittel. Als Beispiel nenne ich die Basis, die ein EU-Projekt ist, selber. Beim Ansuchen um ein EU-Projekt muss der Antragsteller zeigen können, dass das Projekt von einer breiten Basis getragen wird. Das geschieht mit Unterstützungsbriefen. Beim Projekt Basis haben die Gemeinde Schlanders, der Handel, das Gastgewerbe, Vereine und Verbände ihre Unterstützung verschriftlicht. So wird sichergestellt, dass nicht jeder mit irgendeinem Projekt um EUFörderungen ansuchen kann. Ähnlich ist es jetzt mit dem Kleinhandelsprojekt gegangen. Und da konnte eben die Basis ihr europäisches Netzwerk zur Entfaltung bringen.

Vinschgerwind: Wenn die Gruppe Ende Jänner nach Brüssel fährt, werden dort für die Präsentation die Vorhaben für 2026 zur Sprache kommen. Was wird man in Brüssel erzählen? Hannes Götsch: Das ist in Ausarbeitung. Am 8. Jänner sollen wir den Entwurf abgeben. Wir haben regelmäßig Arbeitstreffen. Eines ist sicher, wir werden auf den tollen Sachen aufbauen, die wir haben. Viele sol-

Die Arbeitsgruppe: v. l. Aaron Pircher, hdsBezirksleiter Vinschgau, Cristian Lechner, BASIS Vinschgau, Bürgermeisterin Christine Kaaserer, Thomas Schuster, Eisdiele Ortler, Karin Gluderer, Agnes Wielander, Hotel Goldene Rose, Hannes Götsch, BASIS Vinschgau, Melanie Längerer, Tourismusverein Schlanders-Laas und Manuel Trojer.

Foto: „Wind“-Archiv

Vinschgerwind: Eine Jury hat Schlanders in der sogenannten Shortlist unter die ersten drei gereiht. Ende Jänner soll dann der Sie-

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/TITEL/ 7

che Qualitäten haben nicht viele vergleichbare Dörfer auf europäischer Ebene. Wir werden uns auf das 7-Minuten-Dorf konzentrieren. Das heißt, dass man in Schlanders zu Fuß in 7 Minuten alle relevanten Einrichtungen erreichen kann - von Sportstätten, Schulen, Kindergärten, Krankenhaus usw. aber auch die Naherholungsmöglichkeiten in der Natur. In 7 Minuten ist man auf dem Ilzwaal und kann die Promenade genießen. Wir werden uns also auf das konzentrieren, was vorhanden ist. Aber dann werden wir auch sagen, was wir dazunehmen wollen. Ich denke da an ein „slow shopping“. Mit einer Stadt wie Meran werden wir nicht konkurrieren können und trotzdem: Wenn wir an die Bekleidungsketten denken, die in vielen anderen Städten wie ein Einheitsbrei vorhanden sind ... Nehmen wir Glurns. Die Stadt hat sich zu einer kleinen Boutiquestadt entwickelt und es kann so sein, dass viele Leute die großen Menschenströme in größeren Städten meiden werden. Ich bin in Europa viel unterwegs und meine persönliche Meinung ist, dass wir mit dem Waltherpark in Bozen keinen großen Riss gemacht haben. Es ist eher eine Gleichstellung. Wow und Mega ist das nicht. Das ist meine persönliche Meinung, bitte. Auf der anderen Seite glaube ich, dass Leute aus den Städten in Schlanders einkaufen und gut Essen gehen können, gerade mit dieser 7-MinutenQualität. Vielleicht können wir da noch einiges herausholen. Vinschgerwind: Alleinstellungsmerkmal weitum ist die Basis. Welche Rolle in diesem Kontext spielt ihr von der Basis? Hannes Götsch: Wir bilden die Plattform dafür, dass man sich an einen Tisch setzt. Das haben wir von Beginn an kommuniziert. Wir sind jene, die lösungsorientiert mitarbeiten und wir sind diejenigen, die liefern. Also, wir sind jene, die innerhalb der vorgegebenen Deadline Projekte abgeben. Nach dem Motto: Let’s do it. Wir bringen die Plattform und wir bringen die Dynamik. Vinschgerwind: Sind da für Ende Jänner die Daumen zu heben? Hannes Götsch: Definitiv. Interview: Erwin Bernhart


8 /WIRTSCHAFT/

Vinschgerwind 1-26 09.01.26

Schweizweite Premiere

I

n der Tourismusbranche nehmen die Ferienregionen Engadin Scuol Zernez und Val Müstair eine einmalige Rolle ein: Als erste Schweizer Destinationen erhalten sie das angesehene TourCert-Label «Nachhaltiges Reiseziel» zum zweiten Mal in Folge. Damit werden sie gleichzeitig auch als «Swisstainable Destination leading» bestätigt. Als Vorreiterinnen positioniert haben sich die Regionen Engadin Scuol Zernez und Val Müstair erstmals im Jahr 2022. Damals erhielten sie als erste Destinationen in der Schweiz das Nachhaltigkeits-Label von TourCert. Eine konkrete Massnahme ist, mehr Gäste mit dem öffentlichen Verkehr ins Unterengadin und Val Müstair zu bringen. «Das Unterengadin und das Val Müstair sind prädestiniert für die nachhaltige Tourismus-Entwicklung», sagt TESSVMDirektor Bernhard Aeschbacher. «Unsere Gäste erholen sich in einer charakteristischen Natur- und Kulturlandschaft ohne grosse Inszenierung.» Zudem sind aktuell mehr als 65 Betriebe im Swisstainable-Programm engagiert. Sie sind familiär geführt, lokal verankert und setzen auf Produkte aus der Region. Gemeinsam mit allen Partnerinnen und Partnern bieten die Ferienregionen, was laut Aeschbacher immer mehr Gäste schätzen: Authentische Erlebnisse, die so nachhaltig wie möglich sind.

Einsatz für nachhaltigen Tourismus: die Tourismus Engadin Samnaun Val Müstair AG (TESSVM): (v. l. n. r.) Gabriella Binkert Becchetti, (VR-Präsidentin TESSVM), Jeannine Lehmann (Produktmanagerin), Sarah Stempfel (Leiterin Produktmanagement, Hauptverantwortliche), Lea Wenter (Produktmanagerin), Bernhard Aeschbacher (Direktor TESSVM). © TESSVM/Dominik Täuber

Starkes Signal Vinschgau/Burggrafenamt - Unter dem Motto „do kafn MIAr - do gwinnen MIAr“ gab es erstmals ein gemeinsames digitales Gewinnpiel Vinschgau und Burggrafenamt.„Ein starkes Signal für den lokalen Handel!“, sagen die Verantwortlichen. Foto: „Wind“-Archiv

Val Müstair

V. l. Felix Oberparleiter, Direktor Sparkasse Meran, Adolf Erlacher, Hauptgewinnerin Daniela Berger, Juli Pircher (Bäckerei Pircher, Partschins), Dietmar Spechtenhauser, Kurt Kofler, Lena Blaas und Jan Schweigl (Despar Kofler, Laas und St. Walburg/Ulten) und Dieter Profanter, Bezirksleiter Sparkasse Bezirke Meran, Vinschgau, Überetsch und Unterland (Es fehlt die Hauptgewinnerin Daniela Oberhauser).

D

ie neue MIAr App bringt erstmals die lokale Wirtschaft und den Handel im Vinschgau und Burggrafenamt gemeinsam direkt aufs Smartphone – mit aktuellen Öffnungszeiten, News zu Aktionen und einem digitalen Gewinnspiel, bei dem Kundinnen und Kunden Treuepunkte sammeln und attraktive Preise gewinnen können. Die neue MIAr App hat heuer nicht nur das Einkaufen im Vinschgau und im Burggrafenamt aufs Smartphone gebracht, sondern auch für vorweihnachtliche Spannung gesorgt: Rund 1.500 Kundinnen und Kunden haben am Weihnachtsgewinnspiel „do kafn MIAr – do gwinnen MIAr“ teilgenommen, Treuepunkte gesammelt und damit die Chance auf attraktive Gutscheine genutzt. Mittlerweile zählt MIAr bereits 3.000 registrierte Kundinnen und Kunden sowie 140 teilnehmende Betriebe – ein deutliches Zeichen, dass digitale Services und lokales Einkaufen hervorragend zusammenspielen. Über den Hauptpreis dürfen sich heuer Daniela Berger und Daniela Oberhauser freuen: Beide haben mit ihren Einkäufen bei Despar Kofler in Laas & St. Walburg (Ulten) sowie bei der Bäckerei Pircher in Part-

schins besonders viel Glück bewiesen. Sie erhalten jeweils einen MIAr-Gutschein im Wert von 500 Euro, der bei allen MIAr-Betrieben im Vinschgau und Burggrafenamt eingelöst werden kann. Zusätzlich zu den beiden Hauptgewinnen wurden 30 weitere Gutscheine zu jeweils 100 Euro verlost. Die Prämierung mit den beteiligten Betrieben und Partnern erfolgte vor kurzem am Sitz der Sparkasse Meran, Partnerin der Initiative. „Gemeinsam möchten wir zeigen, wie digitaler Service und lokales Einkaufen erfolgreich zusammenspielen und welchen Mehrwert MIAr bereits jetzt für Unternehmen sowie Konsumentinnen und Konsumenten bietet“, zeigen sich der Bezirkspräsident Vinschgau des Wirtschaftsverbandes hds, Dietmar Spechtenhauser, und der Bezirkspräsident Burggrafenamt, Adi Erlacher, erfreut. Beide gaben Einblick in die Erfolgsgeschichte von MIAr und in die Bedeutung des lokalen Handels in Zeiten der Digitalisierung. „So wird Einkaufen vor Ort noch attraktiver – für Kundinnen und Kunden ebenso wie für die Betriebe, die sich gemeinsam als starke lokale Einkaufswelt präsentieren“, so Spechtenhauser und Erlacher abschließend.


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Latsch

Fotos: Erwin Bernhart

Interner Aufruf zum Zusammenhalt

B

ei der Eröffnungsfeier der neuen Räume für Vinschgau Marketing in Latsch war neben der Freude der Tourismusbeteiligten über das allmählich in Schwung kommende Vinschgau Marketing ein starker Aufruf zu Zusammenhalt zu vernehmen. VinschgauMarketing-Präsident Matthias Tschenett hatte neben den Tourismuspräsidenten und Tourismusdirektoren von Sulden bis Schnals und neben vielen Tourimustreibenden und -interessierten explizit auch den Grauner BM Franz Prieth eingeladen. Tschenett lobte die Arbeit der Vinschgau-Marketing-Mitarbeiter Silvia Tumler und Manuel Platzgummer, lenkte den Blick auf lichtdurchflutete Räume am Eck des Lacus in Latsch und gab die Hoffnung auf eine künftige Zusammenarbeit

des gesamten Vinschgaus zum Ausdruck. Es war dann dem erfahrenen Zeremonienmeister und ehemaligen HGV-Landeschef Manfred Pinzger zu verdanken, dass das Wort rasch und reibungslos reihum gereicht worden ist und sich so Franz Prieth mit an Gewissheit grenzender Zuversicht für eine gemeinsamen Marschrichtung äußern konnte. Dazu seien vertiefende Gespräche notwendig. Der Latscher BM Mauro Dalla Barba betonte, dass in Zeiten des unbegrenzten Internets es eigentlich unerheblich sei, wo sich denn ein Büro, in diesem Fall die Räumlichkeiten von Vinschgau Marketing, befände, er aber froh sei, dass Vinschgau Marketing in Latsch Heimat gefunden habe. Es wüssten alle, so Dalla Barba in Richtung

v. l.: Manuel Platzgummer, Silvia Tumler und Marketing-Präsident Matthias Tschenett, der ehemalige Präsident des Tourismusverbandes Vinschgau und der aktuelle Präsident des TV Schlanders-Laas Karl Pfitscher und der Grauner BM Franz Prieth; der Latscher BM Mauro Dalla Barba

Oberland und wohl auch in Richtung interne Reihen, wo der Vinschgau beginne und wo der Vinschgau aufhöre. In den Reigen der Redner klinkte sich dann auch Pinzger ein, der von einer künftigen vernünftigen Zusammenarbeit sprach. Auch der bislang lauteste Kritiker der touristischen Trennlinie im Tal, der Präsident des Tourismusvereines Schlanders-Laas Karl Pfitscher, forderte Zusammenarbeit und gemeinsame Vorgangsweisen. Diesem Wunsch schloss sich auch der Präsident des TV Latsch-Martell Roman Schwienbacher an. So ist denn aus einer einfachen Eröffnungszeremonie für die neuen Marketing-Büros ein Manifest für Zusammenarbeit auf der Tourismusebene geworden. (eb)


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Interreg Italien-Schweiz:

Acht Projekte mit Südtiroler Beteiligung ie steht es um die Beteiligung Südtirols am grenzüberschreitenden Kooperationsprogramm Interreg Italien-Schweiz 2021-2027? Antworten darauf gab es im Rahmen des Begleitausschusses, der vor Kurzem im Kloster Marienberg tagte. Acht Projekte verschiedenster Art mit Südtiroler Partnern konnten im Rahmen des Programms finanziert werden. Der neu eingeführte Kleinprojektefonds stellt eine wichtige Neuerung für das Programm dar, vier Projekte sind bereits in Umsetzung, heißt es aus der Abteilung Europa. „Ziel dieses Programms ist es, Brücken zwischen unterschiedlichen Gebieten und Kulturgemeinschaften in Italien und der Schweiz zu schlagen und positive und nachhaltige Synergien zu schaffen, um die Entwicklung auf wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene oder etwa im Bereich der Umwelt voranzutreiben“, erläutert Europalandesrätin Magdalena Amhof. Die im Rahmen vergangener Ausschreibungen ausgewählten Projekte, an denen Südtiroler Projektpartner teilhaben, widmen sich der besseren Betreuung von älteren Menschen und Jugendlichen, einem nachhal-

Foto: „Wind“-Archiv

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Zufrieden mit dem bisher Erreichten v. l.: Friedl Sapelza GWR Spondinig, Valeria Cenacchi von der Generaldirektion Regio der Europäischen Kommission, Europalandesrätin Magdalena Amhof und Gabriella Binkert Becchetti von der Region Unterengadin-Val Müstair tigeren Mobilitätsnetz sowie Innovation und technologischer Entwicklung im medizinischen und landwirtschaftlichen Bereichen. Insgesamt, so wurde im Rahmen des Begleitausschusses berichtet, seien rund 4,9 Millionen Euro und 940.000 Schweizer Franken in sechs Projekte investiert worden. Nun kommen zwei weitere Projekte mit Südtiroler Beteiligung dazu, die im Rahmen der Sitzung des Begleitausschusses zur Finanzierung zugelassen wurden. Insgesamt sind 74 Projekte eingereicht, 33 davon wurden angenommen. Vor allem handelt es sich um Vorschläge im Bereich der Innovation und der Forschung, des Schutzes der Artenvielfalt und der Anpas-

sung an den Klimawandel sowie der sanitären Dienste. Bei den Projekten mit Südtiroler Beteiligung geht es um ein Vorhaben zur Förderung der ladinischen Sprache (DIGI RLG) und ein weiteres, das die Innovation im medizinischen Bereich in den Mittelpunkt stellt (Alpine-XR). Letzteres sei sogar auf Platz eins der neuen Rangordnung gelandet. Zufrieden zeigte sich der Begleitausschuss mit dem 2024 eingerichteten Kleinprojektefonds, der auf Südtiroler Seite mit zwei Millionen Euro dotiert sei und von der Bezirksgemeinschaft Vinschgau gemeinsam mit der Region UnterengadinMünstertal verwaltet wird. Auf Schweizer Seite stünden weitere

250.000 Schweizer Franken zur Verfügung. Im Rahmen dieses Fonds seien bislang vier Projekte in Angriff genommen worden, an denen Südtiroler und Schweizer Partner mitwirken. „Insgesamt ist die Beteiligung Südtirols am Programm positiv, doch es gibt noch Luft nach oben. Der neue Fonds für kleine Projekte ist ein wichtiger Schritt, um die Zusammenarbeit zwischen den Partnern vor Ort zu unterstützen, damit lokale und innovative Antworten auf gemeinsame Herausforderungen gefunden und erprobt werden können“, resümierte Martha Gärber, die Direktorin der Abteilung Europa, im Rahmen der Veranstaltung. Das Programm Interreg Italien-Schweiz wird von der Region Lombardei verwaltet und verfügt insgesamt über ein Budget von 103 Millionen Euro. In einem 750 Kilometer langen Grenzbereich zwischen den beiden Staaten sind Kooperationsprojekte möglich, die Auswirkungen auf etwa acht Millionen Bewohner haben, die dort leben. Das Programm soll die Zusammenarbeit zwischen Regionen fördern und wirtschaftliche, soziale und ökologische Verbesserungen herbeiführen.

Mals/Bozen

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uf Vorschlag von Gesundheitslandesrat Hubert Messner hat die Landesregierung am 12. Dezember das Raumprogramm für das neue Gemeinschaftshaus Mals genehmigt. „Damit kann die Planung abgeschlossen werden. Die Ausschreibung der Arbeiten sowie der notwendigen Ankäufe können starten“, sagt Messner. Die Finanzierung ist bereits gesichert. Die energetische Sanierung und der Ausbau des heutigen Sprengels werden 1,9 Millionen Euro kosten. Das Gemeinschaftshaus Mals soll ein Ort sein, an dem Menschen ein-

fach, nah und zuverlässig die Versorgung bekommen, die sie brauchen, sagt der Gesundheitslandesrat. Entstehen wird das Gemeinschaftshaus im heutigen Gesundheits- und Sozialsprengel Mals. Gesundheits- und Sozialdienste werden dort noch besser unter einem Dach zusammenarbeiten. „Im Gemeinschaftshaus werden die Menschen beraten, untersucht, betreut und bekommen Unterstützung. Zudem sparen sie sich lange Wege und Wartezeiten, beispielsweise im Krankenhaus“, sagt Landesrat Messner.

Foto: „Wind“-Archiv

Gemeinschaftshaus Mals

Um den bisherigen Sprengel in ein modernes Gemeinschaftshaus umzuwandeln, werden verschiedene Räume umgestaltet und neu genutzt. Im Erdgeschoss werden künftig unter anderem Terminbuchungen abgewickelt, pflegerische Dienste angeboten und ambulante Behandlungen durchgeführt. Dort sollen auch

Angebote für chronische Erkrankungen sowie die Mutter-KindBeratungsstelle und die Gynäkologie angesiedelt werden. Ebenso ist ein Ambulatorium für Blutentnahmen vorgesehen. Im Obergeschoss werden die Gesundheitsdienste mit den Sozialdiensten verbunden. Dort soll eine einheitliche Anlaufstelle für gesundheitliche und soziale Anliegen ebenso wie Räume für Haus- und Kinderärzte sowie ein Bereich für kleinere Notfälle entstehen. Im Dachgeschoss werden Räume für Bürgerbeteiligung und Fachambulatorien eingerichtet.


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Laas

Lååsr Liachtl setzt Zeichen

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as Lååsr Liachtl hat heuer die tolle Gesamtspendensumme von 23.746,82 Euro erreicht. 20 verschiedene Vereine und private Gruppen haben in der Adventszeit jeweils einen Abend am Standl übernommen und für elf verschiedene Spendenempfänger gespendet. Das Team vom Wohn-und Pflegeheim, das KosmetikStibele by Julia mit Getränke Schweitzer sowie das Team der Pizzeria Odler mit Mittelschule Laas spendeten an KfS- Familie in Not. Die Fa. Lasa marmo, die Loosr Tuifl und Bistro Gepa Bar

zusammen mit Salon Fabulous sowie Haarstudio Opal und GC-HefePur für einen 4jährigen Jungen, namens Jakob. Die Gruppe 3 vom Weißen Kreuz Schlanders gab ihren Reinerlös an das Tierheim Naturns weiter, die Kaufleute und Gastwirte Laas zusammen mit Salon Fabulous, dem Haarstudio Opal und der Bistor Gepa Bar spendeten ihren Reinerlös an die hinterbliebene Familie von Alois Gufler. Für den BNF spendeten der AVS und die AVS-Jugend, die Relaxgruppe, sowie die BJ Laas. Für die Witwe eines

Trentiner Revierleiters spendete der Jagdverein Laas. An die Krebshilfe ging die Spende der ASC Laas Läufergruppe. Die Volksbühne Laas sowie der ASC Laas Fußball übergaben ihre Spenden an die Kinderkrebshilfe Peter Pan. Eine Vertreterin des Wünschewagens nahm dankend die Spende des KfS entgegen. Für das Kinderdorf Brixen spendete die Volksbühne Laas und KVW Laas/Allitz und die Studienfreundinnen Brixis konnten ihre Einnahmen an die Hilfsorganisation Debra Schmetterlingskinder übergeben. An die Vinzenzgemeinschaft gingen die Spenden der Pizzeria Odler, Mittelschule Laas und Volksbühne Laas. Allen, die einen Abend übernommen, die das Standl besucht und großzügig unterstützt haben, allen Musikern und Musikgruppen, die ehrenamtlich aufgetreten und damit die Abende um einiges adventlicher machten, gilt ein aufrichtiges Vergelts Gott.

Vinschgau

Bevölkerung ist zum Mitmachen eingeladen

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er weltweite Biodiversitätsverlust ruft zum Handeln auf. Innerorts kann durch Flächen mit heimischen Wildpflanzen die Biotopvernetzung gefördert werden. Neun Gemeinden aus dem Vinschgau, inklusive einer Gemeinde aus Österreich haben im Rahmen des Interreg-Projektes „Blühende Terra Raetica“ anhand kleiner Pionierflächen die Anlage und Pflege naturnaher Flächen im öffentlichen Raum kennen gelernt. Die Verwendung von einheimischen Wildpflanzen wird bereits in einigen Ländern erfolgreich praktiziert. Die Verfügbarkeit regionaler Pflanzen und Samen steht allerdings noch vielerorts in Kinderschuhen. Heimische und vor allem regionale Pflanzen sind bestens an die lokalen Bedin-

gungen angepasst. „Mag’ sein, dass der Anblick von Wiesenpflanzen im Vergleich zu züchterisch veränderten Kulturformen uns Menschen nicht direkt in’s Auge sticht, doch wenn wir erst einmal die Gelegenheit haben zu sehen und zu hören, wieviel Leben in einer Fläche aus Wildpflanzen steckt, dann sehen wir den Wert einer Pflanzung mit anderen Augen“, so die Naturgartenplanerin Ingrid Völker, welche das Projekt geleitet hat. Somit haben öffentliche Flächen Vorbildcharakter und laden auch Privatleute zum Nachahmen ein. Vor allem Tiere und Pflanzen der Magerstandorte sind vom Verlust ihres Lebensraums betroffen. Die Entwicklung artenreicher Magerstandorte erfordert etwas Geduld und nur eine entspre-

chende Pflege führt zu nachhaltigem Erfolg. Die Mitarbeiter der lokalen Bauhöfe wurden über 2 Jahre bei der Anlage und Pflege begleitet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, diese Bereiche zu entdecken, zu beobachten und zu genießen. Wer Ideen hat, wo künftig weitere naturnahe Flächen im Rahmen eines möglichen Folgeprojekts entstehen könnten, ist ausdrücklich eingeladen, diese Vorschläge an die jeweilige Gemeindeverwaltung oder die Bezirksgemeinschaft Vinschgau (info@bzgvin.it, 0473/736800) weiterzugeben. Jede Anregung kann dazu beitragen, die Biotopvernetzung vor Ort weiter zu stärken und den Siedlungsraum noch lebenswerter zu gestalten.


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GESUNDHEIT

Grüßen Wenn wir uns begegnen, grüßen wir einander; das ist wie die Eingangspforte für den gemeinsamen Moment oder die gemeinsame Zeit, die man verbringen kann – oder manchmal muss. Früher gab es in unseren Tiroler Breitengraden nur diese eine Grußformel „Griassti“, abgeleitet von Grüß Dich (Gott). Niemand sagte „Hallo“ oder „Hoi“ oder „Hoila“; auch „Ciao“ war besonders nach der Faschistenzeit eher verpönt bei eingefleischten (Süd)Tirolern. Heutzutage höre ich so oft „Tschüss“ und kaum mehr „Pfiati“ und „Griassti“. „Pfiati“ hat sich aus „Behüt Dich (Gott)“ entwickelt. Was gibt es Schöneres, als diese Begegnung unter einen guten Stern, unter eine gute Führung zu stellen? Jenseits von Kirche und Religion geht es mir um die bewusste Verwendung von Sprache, von Wörtern, von Formulierungen, von Gesten und Mimiken. Jedes Wort hat Kraft. Und es liegt mir fern, jemandem etwas vorzuschreiben. Jedoch schmerzt mein Tiroler Herz, wenn ich fast nur mehr das aus deutschen Landen kopierte „Tschüss“ höre statt unserer Tiroler Grußformeln PFIATI und GRIASSTI. Wo ist unsere Tiroler Identität geblieben? Müssen wir jedem Wandel statt geben oder wollen wir uns unserer Wurzeln besinnen und ganz bewusst einander herzlich grüßen?! Petra Gamper GesundSein Seminare - Coaching - Training www.petra-gamper.com

System SVP in Naturns In Naturns entscheidet der SVP-BM Zeno Christanell nicht nur wie, wo und wie lange man mit dem Auto parken darf, sondern jetzt auch wie, wo und wer in Naturns bauen darf. Bei der Gemeinderatsitzung am 24.11.2025 wurde eine neue Wohnbauzone,“Am Etschufer“ ca. 5000 m2 grüne Wiese, mit den Stimmen der SVP und Zukunft Naturns ausgewiesen. Meines Erachtens dient diese nur für Spekulanten, Investoren und Immobili-

enfirmen und nicht für die arbeitende und Wohnung suchende Bevölkerung von Naturns, schade um den spärlichen Baugrund in Naturns. Weiters wurde für das Projekt Tiefgarage am Rathausparkplatz der Planungsauftrag für eine Machbarkeitsstudie vergeben ohne die Bürger zu informieren, obwohl im Frühjahr 2023 dazu eine Volksbefragung hätte stattfinden sollen, obwohl mehr als 600 Bürger/innen mit ihrer Unterschrift dazu ih-

ren Willen geäußert haben. Solche Entscheidungen zeigen auf wie ernst es die SVP-Politiker in Naturns mit der Bürgerbeteiligung nehmen. Aber solange die Entscheidungsträger aus einer SVP-Mehrheit kommen, wird sich so schnell nichts ändern. Deshalb appelliere ich an alle Bürger/ innen, seit wachsam und überlegt es euch gut wem ihr vertraut und unterstützt in unserem Dorf Naturns. Elmar Karl Müller, Naturns

„Bin für Hunde-DNA“ Nicht jeder hält sich einen Hund, aus welchen Gründen auch immer. Aber das Hundekotproblem betrifft dennoch jeden Bürger. • Die Unkosten, die eine Gemeinde z.B. für die Doggy-Toiletten aufwendet, werden auf alle Gemeindebürger umgelegt. • Eigentümer eines Grüns müssen die Gründe auf eigene Kosten einzäunen und die Bauern, bevor sie mit dem Mulchgerät fahren, die Säckchen einsammeln, damit sie nicht zerbröselt werden. Aus hygienischen Gründen hat Hundekot bei der Produktion von Lebensmitteln nichts zu suchen. • Auf Wanderwegen findet man den Kot fein säuberlich eingetütet am Wegesrand, was für die Verrottung sinnvoll erscheint. • Jetzt im Winter, wo die Straßen und Gehwege, speziell auch in der Stadt, nicht mit Wasser gesäubert werden können,

bewässern die Hunde. Besonders attraktiv sind die Pipi-Hinterlassenschaften, die sich an Hausmauern und Blumenkübeln aneinanderreihen. • Als Fußgänger ist man gezwungen dauernd auf den Gehweg zu achten, um nicht auszurutschen oder ein Mitbringsel zwischen dem Profil der Schuhsohlen mitzunehmen. Ganz besonders tricky wird es für Rollstuhlfahrer, wenn sie mitunter auf die Straße ausweichen müssen. Mein Vorschlag um das Hundekotproblem einigermaßen in den Griff zu bekommen, wäre, wie Landesrat Schuler eingeführt hat, für alle Hunde die DNA-Abstriche einzufordern. Ich bin sicher, dass sich das Problem lösen oder zumindest verbessern würde, sobald die erste DNA-Probe positiv getestet worden ist. Name der Redaktion bekannt

Graubünden wird übergangen Der Förderverein Alpenbahnkreuz Terra Raetica nimmt mit grosser Verwunderung zur Kenntnis, dass der Kanton Graubünden im «Bericht Weidmann» weitgehend unberücksichtigt bleibt. Der Bericht, den Bundesrat Albert Rösti bei ETH-Professor Ulrich Weidmann in Auftrag gegeben hat, priorisiert die wichtigsten Verkehrsbauwerke der Schweiz. Dabei erscheint Graubünden erneut als «weisser Fleck», während im Mittelland milliardenschwere Projekte vorangetrieben werden. Achse Basel – Zürich – Landquart – Unterengadin – Mals – Meran – Bozen – Venedig gehört zu den wichtigen Projekten

Aus bündnerischer Sicht muss der Bund die seit mehr als dreissig Jahren im kantonalen Richtplan eingetragene Achse Basel, Zürich, Landquart, Unterengadin, Mals, Meran und Bozen endlich als integralen Bestandteil der schweizerischen Verkehrsplanung anerkennen. Diese Verbindung ist nicht nur für Graubünden von Bedeutung, sondern stellt eine wichtige europäische Entwicklungsachse dar. Sie verknüpft das Schweizer Mittelland mit den wirtschaftsstarken Regionen Nordostitaliens sowie mit dem Tiroler Zentralraum. Diese Achse erfüllt damit eine Funktion, die weit über die nationale Perspektive hinausgeht. Sie

trägt zur Stärkung des transeuropäischen Personen- und Güterverkehrs bei, verbindet periphere Alpenregionen mit bedeutenden Metropolitanräumen und schafft neue Chancen für Tourismus, Wirtschaft und Mobilität im gesamten Alpenbogen. In ihrer strategischen Bedeutung ist sie mit den grossen europäischen Nord-Süd- Korridoren vergleichbar und kann als zeitgemässe Alternative zur vom Bund wiederholt verworfenen Ostalpenbahn betrachtet werden.

Dario Giovanoli – Präsident Förderverein Alpenbahnkreuz Terra Raetica (die ausführliche Stellungnahme auf www.vinschgerwind.it)


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

St. Nikolaus. Zehner-Elfer-Zwölfer. Piz Mezdi, cima dieci... Im ganzen Alpenraum gibt es Gipfel, sogenannte natürliche Sonnenuhren. Beobachtungspunkt ist meistens eine Kirche oder ein alter Kultplatz so wie hier in Rojen.

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Foto: Heinrich Zoderer

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Südtirol/Vinschgau

Das Sprachencafé geht weiter

Land investiert in Bahn

Am 10. Jänner geht es wieder los. Jeden Samstag von 10:00 bis 11:30 Uhr gibt es in der Bibliothek Schlandersburg die Möglichkeit, sich mit Muttersprachlern und Gleichgesinnten in ungezwungener Atmosphäre zu unterhalten, um die eigenen Fremdsprachkenntnisse zu erweitern. Angeboten werden Deutsch, Italienisch, Englisch, Spanisch und bei jedem 2. Treffen auch der lokale Dialekt. Die Teilnahme ist kostenlos. Ohne Anmeldung kann man einfach vorbeikommen. Der Bildungsausschuss freut sich auf zahlreiches Erscheinen!

Foto: „Wind“-Archiv

uf Vorschlag von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider hat die Landesregierung in ihrer Sitzung vom 12. Dezember das Investitionsprogramm 2025-2027 der STA – Südtiroler Transportstrukturen AG genehmigt. Insgesamt stehen 14,8 Millionen Euro zur Verfügung, um Bahnstrecken, Bahnhöfe und Züge zu modernisieren und den öffentlichen Verkehr weiter auszubauen. Ein wesentlicher Teil der Mittel fließt in die Stärkung der Bahnlinie Meran–Mals, einschließlich Verbesserungen an der Infrastruktur und außerordentliche Wartungsarbeiten. Die Fertigstellung der Zugremise in Mals wird vorangetrieben. Zudem wird die Wartung der FLIRT-Züge finanziert, die im Besitz der STA sind und einen zentralen Bestandteil des lokalen Nahverkehrs darstellen. Gleichzeitig sieht das Programm die Finanzierung des 16. FLIRT-Zuges vor, der künftig für zusätzliche Kapazitäten und ein engmaschigeres Angebot sorgen soll. Auch im Bereich der Intermodalität setzt das STA-Investitionsprogramm Akzente: Die Bushaltestelle beim Bahnhof Untermais wird erneuert, um den Umstieg zwischen Bus und Bahn zu erleichtern. Weitere Knotenpunkte im Land werden technisch aufgerüstet, damit sie auch bei erhöhtem

Fahrgastaufkommen funktionieren und noch einfacher zugänglich sind. Das Investitionsprogramm wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der STA und der Landesabteilung Mobilität ausgearbeitet.

Siedlungsforschung

Schluderns/Buchvorstellung - Rainer Loose legte mit seiner Doktorarbeit „Siedlungsgenese des Oberen Vinschgau“ im Jahr 1974 den Grundstein für seine Liebe zum Vinschgau - und für äußerst fruchtbringende Forschungsergebnisse.

Im Vinschger Museum wurde das 560 Seiten umfassende Buch „Siedlungsforschung im mittleren Alpenraum. Ausgewählte Aufsätze zu Siedlung, Herrschaft, Gesellschaft und Wirtschaft in Südtirol und im Trentino“ von Rainer Loose vorgestellt. V. l. David Fliri, Rainer Loose und Gustav Pfeifer. von Heinrich Zoderer

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ainer Loose, geboren 1943 in Berlin, ist ein deutscher Geograph. Bis 2006 war er Professor für Geographie und historische Landeskunde an der Universität Mannheim. Zu Beginn der 1970er Jahre entdeckte er als Student den Obervinschgau und begann über diesen geographischen Raum seine Doktorarbeit zu schreiben. 1974 legte er nach zwei Jahren seine Arbeit „Siedlungsgenese des Oberen Vinschgau“ an der Universität Frankfurt am Main vor. Seine Doktorarbeit war der Beginn einer lebenslangen Erforschung des alpinen Raumes. Insgesamt sind es 65 wissenschaftliche Publikationen über Südtirol, das Trentino, Graubünden und den süddeutschen

Raum. Rund die Hälfte seiner Forschungsarbeiten behandeln Vinschgauer Themen. Loose hat alle Archive durchsucht und mit seinen Arbeiten neue Erkenntnisse über die Siedlungsentwicklung gewonnen. Grundlage der Siedlungsentwicklung sind die Herrschaftsverhältnisse, die Grundherrschaft der damaligen Zeit. Als Anerkennung für seine wissenschaftlichen Arbeiten hat Prof. Rainer Loose am 11. Mai 2024 den Ehrenring der Bezirksgemeinschaft Vinschgau erhalten. Am 5. Dezember 2025 wurde die letzte Publikation von Loose im Vuseum in Schluderns vorgestellt. Es ist eine umfangreiche Publikation mit 22 wissenschaftlichen Arbeiten von Rainer Loose, erschienen zwischen 1972 und 2012, herausgegeben vom Historiker

David Fliri und Gustav Pfeifer, Direktor des Landesarchivs, als Band 53 der Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs. Anton Patscheider, der Präsident des Vintschger Museums, konnte bei der Buchpräsentation neben den Buchautor, auch seine Frau Ulrike und weitere Familienangehörige, den BM Heiko Hauser, die Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch, die Landeskonservatorin Karin Dalla Torre, die beiden Herausgeber David Fliri und Gustav Pfeifer und viele kulturell interessierte Personen begrüßen. Alle Redner lobten die umfangreichen und fundierten Recherchen, die Quellenstudien, die uns die Augen geöffnet und interessante Erkenntnisse über Siedlung, Herrschaft und Gesellschaft vermittelt haben.

Foto: Heinrich Zoderer

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Schloss Goldrain/Advent

Fotos: Heinrich Zoderer

Krippenausstellung und Zithermusik

Die Krippenfreunde Goldrain präsentierten ihre selbst gebauten Krippen im Graf-Hendel-Saal vom Schloss Goldrain. Gut besucht waren die beiden Konzerte vom Meraner Zitherkreis und der Musikkapelle Goldrain-Morter & des Männerchors Vierklang aus Goldrain.

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ie Krippenfreunde Goldrain treffen sich seit Jahrzehnten jedes Jahr vor der Weihnachtszeit, um unter fachlicher Anleitung, ganz unterschiedliche Krippen zu bauen und anschließend auszustellen. Am 7. und 8. bzw. am 13. und 14. Dezember wurden die Krippen im GrafHendel-Saal präsentiert. Interes-

sierte und viele Krippenfreunde kamen ins Schloss, um die traditionellen Tiroler Bauernkrippen, die Orientalischen Krippen und auch mehrere Laternenkrippen zu bestaunen. Als Einstimmung auf die bevorstehenden Festtage lud das Schloss Goldrain außerdem zu den traditionellen Adventskonzerten am 8. Dezember

T H EATE R SCHLU DE R N S

in den Rittersaal. Um 15.00 Uhr gab es das Adventskonzert mit dem Meraner Zitherkreis unter der Leitung von Sepp Dentinger. Der Journalist Patrick Rina sprach einleitende Worte zu den verschiedenen Stücken, zitierte Texte von Rainer Maria Rilke, der 1875, also vor 150 Jahren in Prag geboren und 1926 in der

Schluderns

Carabinieri Stationschef verabschiedet

SCHAUSPIEL VON THOMAS MUCHAMP

Foto: „Wind“-Archiv

REGIE CHRISTL STOCKER PERKMANN

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KULTURHAUS-RAIFFEISENSAAL-SCHLUDERNS

PREMIERE SAMSTAG, 24.01.2026, 20:00 UHR SO, 25.01.2026, 17:00 UHR FR, 30.01.2026, 20:00 UHR SA, 31.01.2026, 20:00 UHR

SO, 01.02.2026, 17:00 UHR SA, 07.02.2026, 20:00 UHR SO, 08.02.2026, 17:00 UHR

RESERVIERUNG +39 339 76 00 113 ODER WWW.SCHLUDERNS.THEATER

Schweiz gestorben ist. Außerdem las er eine Erzählung von Anna Johanna Schwellensattel vor. Gemeinsam wurde das Lied „Es wird scho glei dumpa“ gesungen. Um 18.00 Uhr gab es das Adventskonzert der Musikkapelle Goldrain-Morter & des Männerchors Vierklang aus Goldrain. (hzg)

urz vor dem Jahreswechsel 2025/26 wurde der Stationschef der Carabinieri Station Schluderns Francesco Bognanni bei einem Aperitif im Rathaus offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Heiko Hauser dankte Bognanni im Namen der Gemeinderäte und der Bürgerinnen und Bürger. Und er blickte auf dessen 15 Dienstjahre in Schluderns zurück. BM Hauser lobte Bognannis Umsichtigkeit, seinen offenen und freundlichen Umgang mit der Bevölkerung, seine Bereitschaft

v. l. Karl Ruepp, Sonja Abart, Heiko Hauser, Francesco Bognanni, Giacchero Filippo und Christian Messner zu helfen, wo immer es ihm möglich war, und für seinen unermüdlichen Einsatz, die Sicherheit im Dorf zu gewährleisten. Dem Dank schlossen sich Capitano Giacchero Filippo an, der aus Schlanders gekommen war. Es dankten auch der Schludernser Gemeindesekretär Christian Messner, die Vizebürgermeisterin Sinja Abart und Referent Karl Ruepp. Bognanni wird auch als Pensionist weiterhin mit seiner Familie in Schluderns bleiben und wie bisher den Kontakt zur Bevölkerung pflegen. (mds)


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Der „Wasser Max“ von Christine Weithaler

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ax Pohl ist 1959 in Tarsch geboren worden und hat 8 Geschwister. Seine Familie erfuhr erst vor kurzem von der Halbschwester, einer unehelichen Tochter seines Vaters, die in Dietenheim lebt. Groß war die Verblüffung und doch herzlich das Kennenlernen. Bei einem Besuch im Tarsch verabschiedete sich seine Halbschwester am Grab ihres Vaters. Das machte sie und Max sehr dankbar und glücklich. Max wuchs in Tarsch auf und machte nach der Pflichtschule die Lehre als Maurer. Er wurde jung Vater und heiratete 1981 nach Tschengls. Er arbeitete in der Schweiz über 20 Jahre als Maurer und verlegte 15 Jahre lang Gipsplatten und dergleichen. Acht Winter fuhr er in Samnaun mit einem Schilift, welcher 180 Personen transportieren konnte. Er erinnert sich an einen Stillstand der Bahn. Max musste die Nerven bewahren, die Gäste beruhigen, obwohl er selbst nicht wusste, warum es zu dem Zwischenfall gekommen war und wann es wieder weitergehen würde. Gott sei Dank löste sich das Problem, und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Alle kamen wohlbehalten an. Max und zwei Kollegen pendelten täglich bei jedem Wetter mit dem Auto nach Samnaun. Sie überstanden manchen Schneesturm und blieben all die Jahre unfallfrei. 1992 entdeckte er zufällig seine Fähigkeit zum Gang mit der Wünschelrute. Er hielt einen Haselnusszweig in seinen Händen und vernahm eine Bewegung. Ein alter Wünschelrutengänger bekräftigte ihn in seinem Gespür, und so besuchte er Kurse auf dem Gebiet der atmosphärischen Strahlungen, der Wasseradern und Stromstrahlungen.

Früher kannten die Menschen den Einfluss dieser Strahlungen. Heute wird dieses Wissen wieder entdeckt. Bei einem Besuch eines weltweit bekannten und geschätzten Wünschelrutengängers in Tschengls, bestätigte dieser, die Präzision der Gabe von Max. Die vielen Baustellen waren für den gelernten Maurer Übungsplatz. Immer wieder ging er Pläne mit der Wünschelrute ab, errechnete Tiefen der Wasseradern und erhielt beim Aushub der Baustellen die Bestätigung für die Richtigkeit seiner Angaben. Er wollte sich selbst von seiner Gabe überzeugen. Er übte und nahm Schwingungen bewusst wahr. Er untersucht mit verschiedenen Wünschelruten in Zusammenarbeit mit Naturheilpraxen oder Bio-Architekten unzählige Häuser in Südtirol, Österreich, Deutschland und der Schweiz auf Wasseradern. Auch unterirdische Gänge, versunkene Gräber, überschüttete Häuser macht Max ausfindig. Durch jegliche Bearbeitung des Bodens, der festen Erde entstehen Risse, die er mit der Rute erspürt. Besonders Kleinkinder und Tiere nehmen diese Risse, Strahlen war. Auch Bäume und Pflanzen können darauf ansprechen und verkrüppeln. Wasseradern oder Stromstrahlungen können auf das Nervensystem und den gesamten Körper des Menschen wirken. „Miar ärgert der Frevel und die Augenauswischerei dia mit dia gonzen Entstörgeräte gmocht wearn. Die Strohlungen und Wosserodern sein wou sie sein, mindern konn ma sie nit, man konnen ihnen lei ausstellen!“ Er erinnert sich an ein Kleinkind, das im „Bettstattl“ immer wieder den Kopf gegen das Gitter stieß, um den Strahlungen zu entkommen. Durch verschiedene Bewegungen, die die Rute beim Gang macht, kann Max sagen, in welche Richtung

Foto: Christine Weithaler

„I gea mit der Ruat, um die Leit zu helfen“, sagt Max Pohl aus Tschengls. Er entdeckte durch Zufall seine Gabe zum „Wünschelrutengehen“. Er misst Baustellen oder Pläne mit seiner Wünschelrute oder seinem Pendel aus, und auf seine Aussagen hin wird gebaut oder eingerichtet.

Max Pohl hat verschiedene Ruten und einen von Hand gedrehten Pendel, um Böden und ihr Unterirdisches zu erkunden die Ader verläuft. Durch die Anzahl der Umdrehungen kann er die genaue Tiefe des Wassers bestimmen. Schaut man ihm dabei zu, sieht man seinen Respekt und seine Ehrfurcht vor seiner Gabe und vor der Natur. Er begibt sich so zu sagen in das Spannungsfeld, jede Messung zehrt an ihm. Früher hat er oft mehrere Gänge hintereinander gemacht, heute beschränkt er sie, seiner Gesundheit zuliebe auf zwei. „Es mocht mi ollm wieder glücklich, wenn i Leit helfen konn und sich ihre Lebensqualität durch mein Rot bessert!“ Immer wieder erreichen ihn Dankesnachrichten, dass sich Schlaf und Wohlbefinden nach dem Umstellen der Einrichtung, des Bettes, oder des Schreibtisches

usw. in kurzer Zeit verbessert haben. Seine Tochter und sein Sohn machten Max zum dreifachen Opa. Er genießt seinen Ruhestand, hilft seinem Sohn auf dem landwirtschaftlichen Betrieb in Tschengls. Im Winter drechselt er verschiedenste Hölzer zu Tellern, und im Sommer widmet er sich seinen Bienen. Der passionierte Imker bedauert, dass immer neue Bestimmungen und die Bürokratie das Hobby erschweren. Er möchte „nou a bissl gsund bleiben und so sein terfen wie er isch“, meint er, „Man soll sich im Leben nicht aus der Ruhe bringen lassen und s` Wichtigste und s` Beste für die eigene Gesundheit isch zufrieden zu sein“.


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Im Aufstieg 2026 ist der Untersteller-Vertical neu – ein Aufstiegsrennen mit 4,2 Kilometern, welcher am Donnerstag, 9. April ab 18 Uhr das Trail-Wochenende in Naturns einläutet.

40 Jahre Seniorenclub Prad/aquaprad - Mit Musik, Tanz und Theater feierte der Seniorenclub Prad am 13. Dezember im Nationalparkhaus Aquaprad sein 40-jähriges Bestehen.

Südtirol/Vinschgau

Umwelt- und Klima-Preis 2025

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Bei der Jubiläumsfeier im Nationalparkhaus wurden langjährige Mitarbeiter:innen geehrt, es gab Musik, Tanz und Theater, eine Rückschau, Grußworte des Bürgermeisters und ein Referat des KVWLandesvorsitzenden.

Fotos: Heinrich Zoderer

b sofort können Projekte für den Südtiroler Umwelt- und Klima Preis 2025 eingereicht werden. Mit dem Preis werden Initiativen ausgezeichnet, die einen besonders innovativen, wirksamen oder vorbildlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in Südtirol leisten. Bewerben können sich Einzelpersonen, Vereine, Unternehmen, Institutionen sowie Gemeinden. Eingereicht werden können Ideen, Projekte, Verbesserungsvorschläge, aber ebenso bisherige Umweltaktivitäten und -maßnahmen. Der Preis wird in den Kategorien „Projekte und Ideen“ und „Maßnahmen und Aktivitäten“ ausgeschrieben. Der Wettbewerb gibt Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit, ihre Umwel-

von Heinrich Zoderer

R tideen bzw. -projekte der Öffentlichkeit vorzustellen. Auf diese Weise soll auch für den aktiven Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert werden. Zu Gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von Euro 2.000. Die Einreichfrist endet am Freitag 27. März 2026. Alle erforderlichen Informationen sind auf der Website www.transkom.it zu finden.

osa Stecher Weissenegger, die KVW-Ortsvorsitzende, konnte nicht nur viele Senioren und Seniorinnen, sondern auch viele Ehrengäste begrüßen. Neben BM Rafael Alber, mehrere Ausschussmitglieder, die Alt-BM Georg Stillebacher und Hubert Pinggera, waren auch Werner Steiner, der KVW-Landesvorsitzende, Christian Wenter, der Vorsitzende der KVW-Senioren, Maria Kusstatscher, die langjährige Vorsitzende der KVWSenioren, KVW-Bezirksvertreter und Vertreter:innen anderer Seniorenclubs ins Nationalparkhaus gekommen. Eröffnet wurde die Jubiläumsfeier mit Musik einer Bläsergruppe und Liedern vom Kirchenchor Prad unter der

Leitung von Trudi Theiner. Lebendig und unterhaltsam ging es weiter mit einer Aufführung der Seniorentheatergruppe unter der Leitung von Sieglinde Angerer und mit Tänzen der Seniorentanzgruppe unter der Leitung von Inge Stecher. Anschließend folgte ein Rückblick mit Fotos über die vielfältigen Tätigkeiten des Seniorenclubs, vorgebracht von Friederike Reinstadler Saurer, der Leiterin des Seniorenclubs. Gegründet wurde der KVW-Seniorenclub 1983 von drei Frauen: Adelina Karner, Irene Stecher und Katharina Pinggera. Man traf sich zuerst in der „Wallnöferstube“, bis die Senioren 1993 einen eigenen Raum im Sprengelsitz erhielten. Die Senioren treffen sich wöchentlich in der Seniorenstube. Es wird gefeiert, ge-

spielt, gesungen, getanzt und geturnt. Ausflüge und Fahrten wurden organisiert, ebenso verschiedene Vorträge. Wallfahrten, Törggelefahrten, Fahrten zu den Bregenzer Festspielen standen auf dem Programm, genauso wie Geburtstagsfeiern und Feiern zu Fasching, zu Nikolaus und vor Weihnachten. Werner Steiner erläuterte anschließend die Aufgaben und die vielfältigen Tätigkeiten des KVW. Zum Abschluss wurden als Dank und Anerkennung für langjährige ehrenamtliche Mitarbeit mehrere Personen geehrt: Maria Luise Klotz, Patrizia Reinstadler, Erika Schgaguler, Annemarie Telser, Gisela Tischler, Herta Weiss, Gottfried Theiner, Friederike Reinstadler, Margherita Prieth, Helga Rechenmacher und Rosa Stecher.


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Der Vinschgerwind präsentiert: Vinschger Jungunternehmer

Bauen ist mehr als Beton Wie sieht ein typischer Tag bei euch aus? Unsere Tage starten meist im Büro mit Mails, Telefonaten und viel Organisation. Dazu kommen Bausitzungen und Besprechungen – kein Tag gleicht dem anderen. Langweilig wird es nie, weil man ständig auf neue Aufgaben reagieren muss.

zelne bringt sein Wissen und seine Erfahrung ein, um am Ende die „Baumänner“ zu bilden. Uns ist wichtig, fair miteinander umzugehen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen – denn am Ende steht und fällt alles mit den Menschen, die täglich auf der Baustelle, im Baumarkt und im Büro ihr Bestes geben.

Was ist die wichtigste Eigenschaft, um erfolgreich zu sein. Entscheidungsstärke, Lernbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit sind ausschlaggebend für den Erfolg. Gerade im Bau müssen täglich Entscheidungen getroffen werden – wer klar kommuniziert, bereit ist dazuzulernen und auf die Projektbeteiligten eingeht, führt Bauten erfolgreich zum Ziel.

Welches der realisierten Projekte macht euch besonders stolz? Besonders stolz sind wir auf zwei Projekte, die wir von der Angebotsphase bis zur schlüsselfertigen Übergabe begleitet haben. Zum einen der Neubau der Wohnanlage „Residence Elisabeth“ mit 23 Wohnungen in Galsaun, zum anderen die Sanierung von 36 bewohnten WOBI-Wohnungen in Meran. Beide Projekte waren anspruchsvoll und können sich nach der Fertigstellung wirklich sehen lassen. Umso mehr freut uns der positive Zuspruch der Beteiligten und auch von Außenstehenden.

Wenn man als Jungunternehmer in die Fußstapfen tritt, wie schafft man es den eigenen Weg zu gehen? Am Anfang ist es wichtig, die bestehenden Abläufe kennenzulernen. Nur so kann man Schritt für Schritt eigene Ideen und das Wissen aus dem Studium einbringen. Unser Vater war dabei immer offen für Veränderungen und hat uns von Anfang an unterstützt. Diese Mischung aus Erfahrung, Vertrauen und neuen Impulsen macht es möglich, den eigenen Weg zu gehen, ohne Bewährtes aus den Augen zu verlieren.

Öffentlicher Bau versus privater Bau: Wo seht ihr jeweils die Vor- wo die Nachteile? Beide Bereiche haben ihren Reiz, aber auch ihre Herausforderungen. Im privaten Bau sind die Wege kürzer und Entscheidungen fallen meist schneller, jedoch kommt es öfter zu kurzfristigen Planänderungen, auf die man reagieren muss. Im öffentlichen Bau sind Abläufe und Vorgaben klar geregelt, was Sicherheit gibt – gleichzeitig braucht es mehr Geduld und einen höheren Verwaltungsaufwand. In den letzten Jahren haben wir uns verstärkt auf öffentliche Aufträge spezialisiert und sind somit für die bürokratischen Vorgaben bestens gerüstet.

Was ist das Spannendste, was gefällt euch als Jungunternehmer in eurer Position? Besonders spannend ist der Moment, wenn man ein großes Angebot abgegeben hat und auf das Ergebnis wartet. Genauso gefällt uns, dass wir viele Entscheidungen selbst treffen können. Und am schönsten ist es, nach Abschluss eines Bauvorhabens auf das Ergebnis zu schauen und stolz sagen zu können: Das haben wir umgesetzt.

Was ist euer Zuruf an die Politik? Was ist gut? Was muss sich ändern? Unser Zuruf an die Politik ist klar: weniger Bürokratie und wieder leistbares Wohnen. Es gibt bereits gute Ansätze und Modelle für leistbaren Wohnraum – jetzt geht es darum, diese konsequent und praxisnah umzusetzen. Aus unserer Sicht liegt das Problem darin, dass die reinen Baukosten heute oft nicht einmal zwei Drittel der gesamten Projektentwicklung ausmachen. Hohe Abgaben, immer strengere Vorschriften und Dokumentation sowie zunehmend komplexe und zeitintensive Planungen treiben die Kosten massiv in die Höhe. Was es braucht, sind mehr Baurechte für Wohnungen und schlankere Prozesse. Wenn mehr Wohnraum entstehen kann, wirkt sich das langfristig auch positiv auf die Preise aus.

Fotos: Angelika Ploner

Wie wichtig sind euch eure Mitarbeiter? Unsere Mitarbeiter sind für uns extrem wichtig. Wir sind stolz auf unser Team, denn jeder Ein-

v. l. Lenard und Valerian Linser im Büro in Kastelbell

Valerian Linser, Jg. 1998 Lenard Linser, Jg. 2000 Die Baumänner GmbH ist ein seit 60 Jahren bestehendes Bauunternehmen mit Sitz in KastelbellTschars. Neben der Umsetzung von Hochbauprojekten betreibt das Unternehmen auch einen Baumarkt sowie einen Baustoffhandel. Valerian Linser absolvierte die TFO Meran mit Schwerpunkt Bauwesen und schloss anschließend das Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen Bau ab. Seit 2019 ist er im Betrieb tätig und übernimmt die Bauleitung der Neubauprojekte, wozu auch die Koordination von Subunternehmern und Lieferanten gehört. Valerian ist außerdem verantwortlich für die Kostenkontrolle und Nachkalkulation sowie die Sicherheitsund Qualitätsdokumentation. Lenard Linser besuchte ebenfalls die TFO Meran in der Fachrichtung Bauwesen und schloss das Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen Bau ab. Seit 2021 ist er im Unternehmen tätig und leitet vor allem Sanierungsprojekte. Sein Tätigkeitsbereich umfasst die Organisation und Steuerung der Subunternehmern und Lieferanten sowie die Verantwortung für Ausschreibungen und die Erstellung der Angebotskalkulationen. 1965 Gründung Bauunternnehmen 1989 Umfirmierung in Baumänner GmbH

Kastelbell Etschdamm 3

Das Bauunternehmen. Der Bau- und Heimwerkermarkt.

www.baumaenner.it


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Wenn das Gedankenkarussell nicht stoppt

„Windeln nachkaufen, an Omas Geburtstag erinnern, Kindergeburtstag planen, gesunde Jause einpacken…“ Vieles läuft unsichtbar im Kopf von Eltern. Meist sind es Mütter, die diese Last tragen. Mental Load, also ständig an alles denken und für alles verantwortlich sein zu müssen, ist eine Belastung, die kaum jemand sieht, aber viele spüren. Das Familienleben bringt Freude, aber auch Organisation. Wer hat den Überblick? Und wer fragt nach dem Befinden jener, die „eh alles im Griff“ haben? Gerade im ersten Babyjahr entsteht schnell das Gefühl, dass alles an einem selbst hängen bleibt. Family Support: Gemeinsam geht’s leichter Freiwillige entlasten Familien im Alltag, schaffen Raum zum Durchatmen und Krafttanken. Weitere Infos: +39/371/1663433 oder www.family-support.it

Vortragsreihe endet in Latsch K

ürzlich fand auf Initiative der KVW-Ortsgruppe Latsch und in Zusammenarbeit mit der Rheuma-Liga Südtirol ein Vortrag zum Thema „Rheuma – eine Volkskrankheit“ statt. Dr. Marco Masia, Rheumatologe am Krankenhaus in Meran und Schlanders, hat sich bereit erklärt, den Vortrag zu halten. In diesem Zusammenhang gebührt allen Rheumatologinnen und Rheumatologen, die Vorträge in Zusammenarbeit mit der Rheuma-Liga Südtirol halten, großer Dank, da sie diese Vorträge ehrenamtlich und kostenfrei in ihrer Freizeit halten. Nach der Begrüßung stellten Rheuma-Liga-Vorstandsmitglied Birgit Kaschta und Marianne Pircher, Bezirksleiterin der Rheuma-Liga im Vinschgau, die Rheuma-Liga Südtirol und die umfangreiche Tätigkeit des Vereins vor. Im Anschluss referierte Dr. Masia und stellte vorab den landesweiten Dienst für Rheumatologie in Südtirol vor und teilte mit, dass unter anderem folgende Tätigkeiten geleistet werden: Patientenvisiten, Patientenanrufe, administrative Tätigkeiten, Lehre (Studenten, Ärzte in FA-Ausbildung), wis-

Foto: „Wind“-Archiv

Mental Load:

Latsch

v. l.: Karin Kaserer, Margit Hillebrand, Karin Oberdörfer, Dr. Marco Masia, Marianne Pircher, Birgit Kaschta senschaftliche Tätigkeiten (Studien) und Teilnahme und Abhaltung von medizinischen Fortbildungen. Er stellte die Rheumatologen der Standorte Schlanders und Meran vor. Im Vortrag ging er insbesondere auf entzündliches und nicht-entzündliches Rheuma, Arthritis und Arthrose, ein und erklärte dies anhand von Fallbeispielen an Händen, da die Hände die Visitenkarte des Rheumatikers seien. Im Anschluss referierte er noch über Rheuma bei Kindern, da auch Kinder, sogar schon Säuglinge, erkranken können. In diesem Zusammenhang hat er auf die Gruppe Rheuma-Kids, Ansprechpartner für Eltern und betroffene Kinder, innerhalb

der Rheuma-Liga hingewiesen. Auch bei Kindern können nicht nur Gelenke, sondern Gefäße verschiedener Größe oder die Augen durch entzündliches Rheuma betroffen sein. Danach stand Dr. Masia noch für Fragen zur Verfügung und die Rheuma-Liga versorgte die Interessierten mit Informationsmaterial und offene Fragen wurden beantwortet. „Wir laden alle Betroffenen ein, Mitglied bei der RheumaLiga zu werden. Der Verein ist für alle gleichermaßen da: Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen.“, so abschließend der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz und Geschäftsführer Andreas Varesco.

Schlanders

OSZ on Stage

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eit vier Jahren gibt es einen musikalischen Schwerpunkt am OSZ Schlanders und heuer sind es 15 Schüler*innen, die begeistert miteinander musizieren. Die Anmeldung zur Schulband erfolgt mit der Einschreibung in die wirtschaftliche oder technische Fachoberschule oder in das Real- und Sprachengymnasium. Die Schulband ist schulübergreifend organisiert, was bedeutet, dass die Mitglieder aus allen vier Schulen des Oberschulzentrums stammen. Diese Vielfalt bringt nicht nur unterschiedliche musikalische Talente zusammen, sondern fördert auch den

Foto: „Wind“-Archiv

PR FAMILY SUPPORT

Zusammenhalt und die Zusammenarbeit zwischen den Schulen. Die Proben finden wöchentlich donnerstags für zwei Stunden am Nachmittag statt. Unter der Leitung von Karolina Primisser und Emanuel Gemassmer erarbeitet die Band im heurigen Schuljahr wieder ein Repertoire moderner Songs, das bei verschiedenen Veranstaltungen des OSZ das ganze Jahr über präsen-

tiert wird. Die Besetzung besteht aus Klavier, Schlagzeug, Cajon, Gitarren, E-Gitarre, Geige und Gesang. Diese Auftritte bieten den Schüler*innen eine großartige Gelegenheit, ihre musikalischen Fähigkeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und gleichzeitig die verschiedenen Schulstellen des OSZ zu repräsentieren.


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JUVI - JUGENDTHEATER VINSCHGAU

....und die Nacht war still Gschicht isch a Gschicht, ober stellt sie enk vor, donn wert sie Wirklichkeit.“ Die jüngste Juvi-Produktion „Und die Nacht war still“, „isch a Gschicht über a bekonnte Gschicht, a Gschicht über an Moment, der Himmel und Erde verändert, es isch der Sturm nach der Ruhe.“ Begeisterungspfiffe und viel Applaus gab es am Premierenabend, den 18. Dezember 2025 für die elf Juvis, die Spielerinnen und Spieler des Jugendtheaters Vinschgau. Sie wussten die Bühne im Kulturhaus Schlanders zum Leuchten und das Publikum zum Träumen zu bringen. Denn glaubst du an Magie? Sprichst du mit den Kühen über das Wetter? Tanzt du im Regen? Das Leben in Mariapfarr im Jahre 1816 – mitten im Krieg – ist alles andere als einfach. Licht in die Dunkelheit bringt eine junge Lehrerin eigentlich eine Haushälterin, die anders ist. Denn

Fotos: Angelika Ploner

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Die Juvi-SpielerInnen sorgten vor Weihnachten für magische Momente im Kulturhaus Schlanders Veränderung entsteht wenn jemand etwas anders macht und anders ist auch eine Form von richtig. Die Weihnachtsbotschaft

Vinschgau

Neuer Busfahrplan eit dem 15. Dezember sind verschiedene Neuerungen im öffentlichen Busverkehr in Südtirol in Kraft, zwei davon betreffen den Vinschgau. Es handelt sich um Abänderungen auf der Linie 261 Schnals–Naturns–Meran und der Linie 262 Martell Dorf–Martell Hintermartell–Goldrain–Schlanders, für die das Amt für Personenverkehr des Landes Südtirol eine Erhöhung der Fahrten vorgesehen hat, um den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung entgegenzukommen.

Linie 261 Schnals – Naturns – Meran

Auf der Strecke Naturns – Meran wird von Montag bis Freitag ab dem 15. Dezember ein beinahe durchgehender Halbstundentakt angeboten. Damit will das Mobilitätsressort den Fahrgästen aus Naturns und Rabland entgegenkommen, die damit eine direkte Verbindung

Foto: „Wind“-Archiv

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ins Zentrum von Meran haben. Zusätzlich wird ein Skibus zwischen Karthaus und Kurzras in den Ferienwochen (Weihnachten und zu Fasching) angeboten.

Linie 262 Hintermartell – Martell Dorf – Goldrain – Schlanders

Aufgrund der steigenden Fahrgästezahl auf der Strecke ins Hintermartell wird die Verbindung Martell Dorf – Hintermartell auch in der Nebensaison an den Wochenenden und in den Ferienwochen befahren. Der tägliche Sommerdienst wird zudem um einige Wochen bis zum 8. November verlängert.

von Autor, Regisseur und Spieler Daniel Trafoier am Ende des Abends war klar: Träumt. Alles ist möglich, wenn ihr es euch

vorstellt. Stille Nacht. Heilige Nacht. Ein Lied mit einer abenteuerlichen wie gelungenen Interpretation. (ap)


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Schlanders

Weihnachten in Schlanders

Fotos: Angelika Ploner

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m Samstagnachmittag, den 13. Dezember 2025 verzauberten dieses Jahr magische Wesen auf Stelzen die Besucher in Schlanders und sorgten für ein besonderes Erlebnis. Zudem gab es eine Bastelwerkstatt für die Kinder im BASISLokal in der Fußgängerzone und Märchenerzählungen. Am Sonntagnachmittag, den 14. Dezember konnten die Kinder die Belohnung für die

Teilnahme an der Bilderschatzsuche holen. Für magische Klänge sorgten die Blechbläsergruppe Kortsch, die Jagdhornbläser St. Hubertus und am Sonntagnachmittag Jessica Kaufmann. Das goldene Wochenende gehörte dann ganz dem Kinderadvent: Ponyreiten, Stockbrot backen, basteln im BASISLokal und Märchen erzählen standen auf dem Programm. (ap)

Schlanders/Kulturhaus

25 Konzerte – Musica viva Vinschgau 2026 D

Kulturhaus Schlanders, dem Bildungshaus Schloss Goldrain und der Orgelakademie Vinschgau-Meran organisiert. Allein sieben Konzerte finden im Kulturhaus Schlanders statt, davon das Neujahrskonzert am 4. Jänner mit dem Orchestra Bartolomeo Bruni APS mit Musik der Strauß-Familie, von Suppé, Lehar, Verdi, Puccini u.a. Weitere Konzerte gibt es in den Pfarrkirchen von Meran, Schlanders, Prad und Stilfs. Der Bezirkschor

Burggrafenamt Vinschgau hat am 2. Mai einen Auftritt in der Pfarrkirche von Prad. Besondere Musik auf alten Instrumenten erklingt am 23. Mai im Kloster Marienberg. Ladinische Lieder der Gruppe GANES gibt es am 31. Mai in der Pfarrkirche von Stilfs zu hören. Vom 12. bis 18. Juli findet wiederum das Festival der internationalen Orgelakademie mit acht Konzerten in Marienberg, den Kirchen in Agums, Partschins, Tartsch,

Foto: Heinrich Zoderer

en Konzertverein Musica viva Vinschgau gibt es seit 1981. Im Jahre 1992 wurde er neu gegründet. Seit dieser Zeit werden jährlich viele weltliche und geistliche Konzerte im ganzen Vinschgau und in Meran dargeboten. Wie Dieter Pinggera, der Präsident des Vereins, am 9. Dezember bei einer Pressekonferenz im Kulturhaus Schlanders mitteilte, werden auch im Jahre 2026 wiederum 25 Konzerte in Zusammenarbeit mit dem

v. l.: Anni Siller und Monika Wunderer (Kulturhaus Schlanders), Claudia Bodini, Blidmund Kristler und Dieter Pinggera (Musica viva), Josef Lanz (der künstlerische Leiter), Marian Polin und Lukas Punter (Orgelakademie)

Laas, Stilfs und Naturns statt. Außerdem gibt es eine Orgelwanderung mit Konzerten in Tiss, Goldrain und Vetzan. Am 9. August organisiert Musica viva das traditionelle Konzert in der St. Veit Kirche am Tartscher Bichl. Es singt die Gruppe VOXacord, vier Sängerinnen aus Gröden. Am 26. September konzertiert das Athesis Ensembles im Kulturhaus Schlanders. Eine besondere Aufführung für Schüler:innen der Gruppe La Petite Ècurie findet am 15. Oktober im Kulturhaus statt. Zum Jahresabschluss gibt es am 19. Dezember in der Pfarrkirche Schlanders ein Advent- und Weihnachtskonzert des Frauenvokalensembles Luminosa. Pinggera dankte dem Landesamt für Kultur, den Raiffeisenkassen des Vinschgaus, der Stiftung Sparkasse, der Gemeinde Schlanders und Stilfs und anderen Gemeinden für die finanzielle Unterstützung. (hzg)


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Ö FFNUNGSZEITEN JT “fResch” Resch Do. 18.00 – 20.00 Uhr Sa. 16.00 – 21.30 Uhr JT “Juze Hoad” St. Valentin Mi. 16.00 – 19.00 Uhr Fr. 16.00 – 20.00 Uhr JT “JUBU” Burgeis Mi. 15.30 – 19.00 Uhr Sa. 16.30 – 21.30 Uhr JT “JULO” Laatsch Do. 15.30 – 19.00 Uhr Fr. 15.30 – 20.00 Uhr JZ “JuMa” Mals Di. 15.45 – 20.15 Uhr Mi. 15.45 – 20.15 Uhr Do. 15.45 – 20.15 Uhr Fr. 15.45 – 21.00 Uhr Sa. 15.45 – 21.00 Uhr JT “Citytreff” Glurns Di. 15.00 – 19.00 Uhr Mi. 16.00 – 20.00 Uhr Fr. 16.00 – 22.00 Uhr JT “Revoluzer” Taufers Sa. 16.00 – 22.00 Uhr JH “Phönix” Schluderns Mi. 15.00 – 19.00 Uhr Do. 17.30 – 20.00 Uhr Fr. 18.00 – 21.00 Uhr Sa. 16.00 – 22.00 Uhr JT “Ju!P” Prad Mi. 16.00 – 20.00 Uhr Do.16.00 – 20.00 Uhr Fr. 15.00 – 21.00 Uhr Sa. 15.00 – 21.00 Uhr JT “Jurali“ Lichtenberg Di. 17.00 – 20.00 Uhr Fr. 17.00 – 21.00 Uhr JT “Chillhouse” Stilfs Mi. 16.00 – 20.00 Uhr Do. 16.00 – 20.00 Uhr Sa. 16.00 – 22.00 Uhr JT “JuTsche” Tschengls Mi. 17.30 – 20.30 Uhr Do. 18.30 – 20.30 Uhr Fr. 18.00 – 21.00 Uhr JT Eyrs Mi. 15.00 – 17.00 Uhr Fr. 15.00 – 17.00 Uhr Sa. 16.00 – 20.00 Uhr JT “La:Ma” Laas Di. 16.00 – 20.00 Uhr Mi. 16.00 – 20.00 Uhr Do. 16.00 – 20.00 Uhr Fr. 16.00 – 22.00 Uhr Sa. 16.00 – 22.00 Uhr JZ “Freiraum” Schlanders Di. 16.00 – 20.00 Uhr Mi. 16.00 – 20.00 Uhr Do. 16.00 – 20.00 Uhr Fr. 16.00 – 23.00 Uhr Sa. 16.00 – 23.00 Uhr JT “Check In” Goldrain Derzeit geschlossen JZ “Green Turtle” Latsch Di. 16.00 – 20.00 Uhr Mi. 15.00 – 19.00 Uhr Do. 15.00 – 20.00 Uhr Fr. 15.00 – 21.00 Uhr Sa. 15.00 – 21.00 Uhr JC “Taifun” Martell Sa. 16.00 – 22.00 Uhr JT Tarsch Mi. 18.00 – 20.00 Uhr JT “All In” Kastelbell/Tschars Mi. 15.00 – 20.00 Uhr Do. 15.00 – 20.00 Uhr Fr. 16.00 – 21.00 Uhr Sa. 16.00 – 21.00 Uhr JT “Time Out” Schnals Mi. 14.00 - 19.00 Uhr Fr. 14.00 - 21.00 Uhr JZ “JuZe” Naturns Mo. 15.00 – 21.00 Uhr Mi. 15.00 – 21.00 Uhr Do. 15.00 – 21.00 Uhr Fr. 15.00 – 21.00 Uhr Sa. 15.00 – 21.00 Uhr JT “Kosmo” Plaus Mo. 15.00 – 19.00 Uhr Do. 15.00 – 19.00 Uhr

Das Jugendhaus Schluderns im Herbst

Ein Märchen. Erzählt von der verbannten Jugendarbeiterin Es war einmal vor langer Zeit, als es um neun Uhr abends noch hell war… Da saßen sie an einem Tisch, Vorständler und Jugendarbeiterin und im Hintergrund, da gab es noch viel mehr Leute, die auch daran beteiligt waren Pläne zu schmieden. Pläne für den Herbst, denn man konnte ihn schon spüren, schon riechen – er näherte sich. Und so begannen alle fleißig zu arbeiten. Der Rosenkranzmarkt, einer der vielen traditionellen Märkte in Schluderns, stand an und es müsste sich um Speis und Trank gekümmert werden. Das Laufwunder, eine Aktion der Young Caritas, bei der Spendengelder für Projekte in

aller Welt für den Klimaschutz durch, ganz einfach, gelaufene Kilometer, gesammelt werden, wurde für den Oktober organisiert. Dann, bald darauf, war auch Coira Rock geplant. Ein Event, das Jugendlichen Live-Musik wieder schmackhaft machen und näherbringen soll. Die Planungen verliefen gut. Alle waren motiviert und mit ihren Aufgaben beschäftigt, als ein Unglück geschah und die Jugendarbeiterin in ihr zuhause verbannte, für lange, lange Zeit. Nun waren die Vorständler, besonders engagierte Vorständler (das muss hier festgehalten werden) auf sich alleine

gestellt und mussten nun auch die Aufgaben der Jugendarbeiterin übernehmen. Was passierte mit all den Plänen? Natürlich wurde alles erledigt, alles organisiert und veranstaltet. Die Vorständler und ihre fleißigen Kooperationspartner*innen wuppten die Events und nebenbei alles Anstehende das Jugendhaus direkt betreffend. Und siehe da, mit Anfang des Winters, als schon einige Schneeflocken den kalten Boden berührt hatten, kam auch die Jugendarbeiterin zurück aus ihrer Verbannung und alle lebten glücklich und selig bis zum Ende der Öffnungszeit zusammen.

Jugendtreffs Mittelvinschgau gemeinsam unterwegs Am 13.12.2025 machten sich die Jugendlichen der Jugendtreffs Tarsch, Latsch, Tschengls und Laas gemeinsam auf den Weg nach Imst, um dort einen Kinobesuch zu erleben und bewusst Zeit miteinander zu verbringen. Der Ausflug bot die Möglichkeit, Jugendtreff-übergreifend Kontakte zu knüpfen und neue Freundschaften entstehen zu lassen. Nach der Ankunft in Imst konnten die Jugendlichen in kleinen Gruppen selbstbestimmt die Gegend erkunden. Am Nachmittag ging es weiter ins Kino. Auch hier konnten die Jugendlichen wählen, welchen Film sie sehen wollten. Bei Popcorn und guter Stimmung gab es Anlass für Gespräche, gemeinsames Lachen und Austausch über Erlebnisse und Interessen. Der Tag endete mit der Rückfahrt nach Vinschgau, während

im Bus noch lange über die besten Filmszenen und die coolsten Momente diskutiert wurde. Der gemeinsame Trip nach Imst bot nicht nur Abwechslung vom Alltag, sondern stärkte auch die Gemeinschaft und schafft Erlebnisse die verbinden. Ein gelungener Ausflug, der sicher in Erinnerung bleibt – und vielleicht im nächsten Jahr eine Wiederholung findet.


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1. Der Januar hat ... Tage 2. der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet ... 3. stolzes, langhorniges Bergtier 4. "Palla Bianca" auf deutsch 5. Gericht aus Schaffleisch 6. Stern mit Schweif 7. ein ... zu Silvester hat nicht gefehlt 8. umggspr. Lappen, Fetzen 9. mächtige Befestigung oberhalb Schluderns 10. ital. Göflan 11. Viersternehotel in Latsch 12. von Tschars führt ein ... nach Juval 13. geschleifte Burg oberhalb von Marienberg 14. Italiens höchste Passtraße 15. oberhalb von Taufers im Münstertal gibt es zwei davon ... 16. Frischer Rahm, trockenes Weißbrot, Sultaninen, a bissl Milch, Zimt und Zucker, das ist ...

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Die Auflösung des letzten Rätsels gibt es in unserer Vinschgerwind-Community auf Whatsapp! 17. modernes Wort für Widerstandskraft 18. Quelle in Partschins zu Ehren von Kaiserin Sissi 19. durch den Vinschgau ging die Via Claudia ... 20. entzündungshemmender und krampflösender Tee ... Verlost wird diesmal wieder ein Pizza-Gutschein für zwei Personen, dankenswerterweise von der Familie Schönweger vom Botango (Pizzeria Sem) zur Verfügung gestellt. Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it Einsendeschluss: 19.1.26, 9:00 Uhr „Weihrauch und Myrrhe“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Trotz Fragen-Fehler (wir entschuldigen uns) haben uns viele Einsendungen erreicht - die Berichtigung erfolgte sofort über die „Vinschgerwind-Community“. Den Pizza-Gutschein gewinnt: Claudia Pircher aus Allitz. Herzlichen Glückwunsch. Der Gutschein ist ab 09.01.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.

ZU GEWINNEN! Restaurant/Pizzeria: +39 0473 967 796 www.thedl.it | www.pizzeria-sem.it Vinschgauer Str. 105 · 39020 Partschins/Töll CIN: IT021062A1TFTY0921

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Atlantis der Berge

DEN URKRÄFTEN AUF DER SPUR

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st es möglich, das Unsichtbare sichtbar und spürbar zu machen, die Urkräfte der Erde einzufangen und aufzuzeigen, dass der Mensch Teil der Natur ist, eingebunden in einen komplexen Kreislauf von Werden, Wachsen und Vergehen? Es ist eine philosophische Frage nach dem Sinn und unserer Rolle auf Erden. Antworten kann man in Büchern nachlesen, in Gedichten bzw. Liedern nachspüren und in Filmen nachempfinden. Und dann muss jeder seine eigene Antwort finden. Philipp Egger ist mit der Kamera aufgebrochen auf der Suche nach den Urelementen, den Urkräften, der Wildnis, das Mystische und Unsichtbare, das uns umgibt, ernährt und beschützt, manchmal auch bedroht und vernichtet. Es ist die Suche nach dem Göttlichen, nach der Seele Philipp Egger, Naturfotograf

und den Grundstrukturen der Natur. Wie ein Jäger legt er sich auf die Lauer, atmet in der Nacht die Stille, wartet mit Geduld und Ausdauer, um das Leben vom Uhu, Steinböcken und Eisvögeln zu studieren, um ihnen näher zu kommen und zu begreifen, wie sie in Grenzregionen überleben. In entlegenen Gegenden im Stilfser Joch Nationalpark, im Gebirge, in Felsregionen, auf Eisfeldern, Vulkanen und bei Wasserfällen, bei eisiger Kälte, im Nebel und in finsteren Nächten findet Philipp seine Antworten, seine Bilder, die zu persönlichen Glücksmomenten werden. Fotografieren bedeutet für ihn ausbrechen aus dem Alltag, um das Gefühl der Freiheit zu spüren. Er muss dabei Grenzen aufsuchen, Angstgrenzen überwinden und oft vorstoßen bis zur Todesgrenze. Wie ein Getriebener sucht der Prader Naturfotograf diese Grenzen auf, muss auf den richtigen Moment warten, bis alles stimmt: das Licht, die Stimmung, das Motiv, die Magie des Augenblicks. Philipp Egger ist im Jahre 2000 in Schlanders geboren und in Prad aufgewachsen. Er ist gelernter Mechaniker und Maschinenschlosser, hat in der Schweiz im Tunnelbau gearbeitet, um Geld

für eine professionelle Fotoausrüstung zu verdienen. Nun arbeitet er als Naturfotograf und Dokumentarfilmer. Als Kameramann ist er beteiligt bei Naturdokumentationen für die bekannte ORF-Reihe Universum. Und dies alles als Autodidakt, der keine Fotolehre und auch keine Ausbildung als Kameramann vorweisen kann. Trotzdem hat er im Jahre 2025 mit erst 25 Jahren insgesamt sieben nationale bzw. internationale Preise als Natur- und Tierfotograf erhalten und konnte Auszeichnungen u.a. in London, San Francisco und Los Angeles entgegennehmen. Seine Bilder kann man in den renommiertesten Naturkundemuseen und Galerien in Europa, USA, Kanada, Japan und Australien bewundern.

Naturbilder, geboren aus Gefahren, Geduld und Staunen Als kleiner Junge ging er mit seinem Großvater und Vater fischen, später begleitete er seine Eltern bei der Jagd. Das Warten, das Aufspüren, das Folgen einer Spur und das Beobachten der Tiere im Wasser, in der Luft, im Wald und über der Waldgren-


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Glühende Stille

ze, das hat er in jungen Jahren gelernt. Während andere Fußball spielten, verkroch er sich mit einem Buch und betrachtete die Bilder von Vulkanen. Die Vögel in der Luft, das gefrorene Eis der Gebirgsbäche und fließende Lava von Vulkanen faszinieren ihn seit der frühesten Jugend. Hier spürt man die Urelemente Luft, Wasser und Feuer und die Urkräfte, welche die Erde formen und gestalten. Das ist seine Bilderwelt, die will er einfangen, abbilden und anderen zeigen. Inspiriert vom Buch „Der Schneeleopard“ von Sylvain Tesson, der gemeinsam mit dem Fotografen Vincent Munier nach Tibet reist, auf der Suche nach dem Schneeleoparden, so begab sich Philipp Egger auf die Spuren des Uhus. Seine Bilder sind nur ganz selten Zufallsbilder. Die meisten Bilder entstehen zuerst als Idee im Kopf, müssen lange im Kopf geformt werden bis sie an Klarheit gewinnen. Und dann muss sich der Fotograf auf die Suche nach dem Bild im Kopf machen. Das kann Wochen, Monate und Jahre dauern. Der Uhu ist ein extrem scheuer, sensibler und nachtaktiver Raubvogel. Philipp begab sich in ein schwer zugängliches Gelände, er verbrachte dort viele Nächte, musste sich abseilen, warten und den Uhu aufspüren. Nachdem er ihn in einer Felsnische fand, musste sein Jagdverhalten, die Flugrouten und der Nistplatz studiert und alles ganz genau aufgezeichnet werden. Und erst dann konnte er Fotos vom Schattenjäger der Alpen machen. „Mit Wärmebildtechnik und monatelanger Geduld folgte ich seiner Spur, kletterte in vergessene Schluchten,

wartete in der Einsamkeit – bis mir eines Abends das Unmögliche geschenkt wurde, ein Moment, in dem die Zeit innehielt und seine Seele sichtbar wurde. Der Blick dieses Wesens – uralt, ruhig, tief – wurde zum Bild.“ So beschreibt Philipp Egger diesen unbeschreiblichen Moment. Dieses Werk wurde in London beim „Wildlife Photographer of the Year“ zum Siegerbild in der Kategorie „Animal Portraits“ gekürt, dem bedeutendsten Naturfotowettbewerb der Welt. Das Unsichtbare wird sichtbar, wenn man das Bild lange genug betrachtet.

Atlantis der Berge – Glühende Stille Zwei Bilder des jungen und erfolgreichen Naturfotografen Philipp Egger möchte ich hier präsentieren. „Atlantis der Berge“ ist eine Nachtaufnahme vom Turm im Reschensee. „Am 11. Mai 2024 geschah das Unvorstellbare“, so schreibt Philipp. „Polarlichter in den Alpen, ein seltenes, überirdisches Schauspiel, das den Himmel in flammendes Grün, Purpur und Rot tauchte“. Eine Hommage an die unendliche Kraft der Natur. Das zweite Bild „Glühende Stille“ ist eine Drohnenaufnahme am Ätna auf über 3.000 Metern, an der Grenze zwischen Feuer und Eis. „Der Vulkan öffnete seine Kruste und glühende Lava fraß sich über die weißen Hänge, während dichter Hochnebel in surrealen Farben erstrahlte. Das Bild Glühende Stille ist eine Verschmelzung aus Naturgewalt, Vergänglichkeit und erhabener Ruhe – ein flüchtiger Augenblick, in dem die Erde at-

met und die Zeit still steht.“, so beschreibt es Philipp sehr poetisch. Auf meine Frage, ob er auch Menschen fotografiert, zeigt mir Philipp ein Bild. Ich sehe nur einen gewaltigen Wasserfall. Erst langsam entdecke ich am Fuße des Wasserfalls eine Frau. Das ist der Mensch, ein kleiner Teil einer gewaltigen Natur voller Kräfte und Schönheiten. Mit seinen Bildern will Philipp, dass die Menschen die Natur sehen und vor allem will er, dass sie sie spüren und sich selbst als Teil dieser großartigen Natur begreifen. Anfang November zeigte er seine Bilder und einen Film auf einer Großleinwand bei der „Nacht der Naturbilder“ in der Basis von Schlanders einem interessierten Publikum. Der Erfolg war überwältigend. Solche Auftritte möchte er in Zukunft vermehrt anbieten. Er denkt sogar daran, eine Stiftung zu gründen mit dem Ziel, Naturschutzprojekte zu unterstützen. Denn er will, dass die Menschen die Natur nicht nur sehen und spüren, sondern auch schützen und nachhaltig gestalten, damit auch weitere Generationen auf unserer Mutter Erde leben und ein sinnvolles Leben führen können. Heinrich Zoderer Jänner 2026: Ausstellung von Bildern im Schaufenster von Basis Vinschgau in der Fußgängerzone Schlanders. Einige Kunstdrucke werden in der Fußgängerzone von Schlanders präsentiert und machen Kunst im öffentlichen Raum erlebbar.


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Naturns/Meran

Fotos: Peter Tscholl

Abschied von der Filmwerkstatt

v. l.: Karl Prossliner und Otto Mair sind seit ewiger Zeit miteinander befreundet; Kurt Hofer und Hansjörg Waldner beim Imbiss; Karl Prossliner und Hubert Scheibe zu später Stunde Anlässlich seines Abschieds zum Jahresende lud der Filmemacher Karl Prossliner am 7. Dezember 2025 Freunde und Freundinnen in seine Filmwerkstatt nach Meran. Gezeigt wurde das 7.5-stündige Meisterwerk Satanstango“ (1994) von Bèla Tarr. Der in Schwarzweiß gedrehte Film gilt als einer der längsten Kinofilme aller Zeiten und basiert auf dem gleichnamigen Roman des ungarischen Autors Làszlò Krasznahorkai, der kurz vor Weihnachten 2025 den Nobelpreis für Literatur erhalten hat. Hubert Schei-

be kommentiert den Film so: „Nach sieben Stunden Film wissen wir, wo oben und unten ist“. Auf die Frage an Karl Prossliner, warum er für seinen Abschied gerade diesen Film ausgewählt habe, antwortet er: „Weil es ein schöner Film ist!“ Hansjörg Waldner, der ebenfalls eingeladen war, sah in dem Film Ähnlichkeiten mit seiner Zeit im Obervinschgau in den 1950er Jahren. „In der Stube sitzen, nix reden. Nur langsam verging die Zeit. Leben musstest du halt oder gehn“, so Waldner.

Karl Prossliner wurde 1953 in Mals geboren und ist in Glurns aufgewachsen. Prossliner hat als freischaffender Filmemacher eine Unzahl von Features produziert. Vor allem widmete er sich dem dokumentarischen Film. Einer seiner ersten Dokumentarfilme war „Sonderurlaub ohne Bezüge“ mit Roman Moser (1989). Ein Film, der dem Spielfilm Satanstango von Bèla Tarr ähnelt, ist der Film „Das seltsame Haus“ (1986). „Es war auch so ein langsamer Film, wo man langsam hineinkommen musste. Man muss sich darauf

einlassen“, so Prossliner. Bekannt wurde Karl Prossliner mit seinen Filmreihen für das Fernsehen: Sprechen über Südtirol in 7 Folgen (1994/95), Archiv des Alltags, Bildbeschreibung und Menschenbilder. Für seine Dokumentationen erhielt Prossliner zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Prof. Klaus Gatterer Preis (2009) für sozial engagierten Journalismus, den „Goldenen Enzian“ beim Trientner Bergfilmfestival oder den „Fuji-Preis“ beim Dokumentarfilmfestival in München. (pt)

Laas/Seniorenheim

Tischharfengruppe spielt bei Rorate m Seniorenwohnheim von Laas, dem Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius, wird jeden ersten Donnerstag im Monat im Eingangsbereich mit den Heiminsassen und Angehörigen eine Hl. Messe gefeiert, musikalisch umrahmt von einer Musikgruppe. Bei der Roratefeier am 11. Dezember spielte im weihnachtlich geschmückten Raum die neu gegründete Tischharfengruppe. Die Tischharfe ist ein Saitenzupfinstrument, das ohne Notenkenntnisse gespielt werden kann. Was es braucht sind Geduld, Konzentration und fleißiges Üben. Die Notenblätter werden unter die Saiten auf den Resonanzkörper des Instrumentes aufgelegt und ermöglichen ein Spielen „vom Blatt“. Den ersten Kurs

im Vinschgau mit Tischharfen organisierte Sibille Tschenett, die Koordinatorin des Musikprojekts Promusicante Vinschgau, mit der Musikpädagogin Angelika Jekic aus Augsburg. Nach dem ersten Auftritt im Seniorenwohnheim in Schluderns hatte die Tischharfengruppe am 11. Dezember den ersten

Foto: Heinrich Zoderer

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Auftritt in Laas. Die Pflegedienstkoordinatorin Andrea Gufler begleitete zusammen mit den anderen Pfleger:innen die Heimbewohner in den großen Eingangsbereich. Sichtlich erfreut und überrascht von den sanften Weihnachtsklängen der Tischharfen, begleitet von Gitarren- und Harfenmu-

sik, waren nicht nur die vielen Heimbewohner:innen, sowie die Angehörigen, sondern auch P. Jolly Joseph Chakkalakkal, der Pfarrer der Seelsorgeeinheit Laas, der die Messe feierte und den Heimbewohnern und den Angehörigen besinnliche und frohe Weihnachtstage wünschte. (hzg) Im Eingangsbereich des Seniorenwohnheims St. Sisinius war alles weihnachtlich geschmückt. Dort feierte Pater Jolly die Hl. Messe und dazu gab es weihnachtliche Klänge der Tischharfengruppe.


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Schlanders

75 Jahre ASC Schlanders - Ein Jubiläum bewegt

Vinschgerwind: 75 Jahre: Dieses Jubiläum nimmt der ASC Schlanders zum Anlass, um zu feiern. Was ist geplant? Georg Hasenburger: Wir haben ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm zusammengestellt, das am 22. Januar mit der Auftaktveranstaltung in der BASIS in Schlanders beginnt. Dort findet ein Vortrag zum Thema „Vereinssport zwischen Spaß, Leistung und psychischer Gesundheit“ statt. Eingeladen sind alle Mitglieder, Trainer, Sponsoren, Fans, Partner, Sportler und Interessierte. Im Anschluss soll es einen gemütlichen Austausch geben. Über das gesamte Halbjahr läuft außerdem unsere Jubiläums-Lotterie, die vom 22. Januar bis 4. Juli dauert. Sie umfasst drei attraktive Hauptgewinne, welche beim Festakt verlost werden. Dazu kommen zahlreiche Veranstaltungen der einzelnen Sektionen: vom Gemeindeskitag am 1. Februar in Schöneben über Vorträge, Präsentationen und Wettkämpfe bis hin zu Familien- und Aktionstagen. Den Abschluss bildet der große Festakt mit Sporttag am 4. Juli in der Matscher Au, der das Jubiläumsjahr würdig abrundet. Vinschgerwind: Der ASC Schlanders-Raiffeisen steht für.... Hasenburger: Für Gemeinschaft, Engagement und sportliche Vielfalt. Unser Verein ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich bewegen, Ziele verfolgen und Freundschaften schließen. Wir stehen für Nachwuchsförderung, für ehrenamtliche Arbeit und für ein Miteinander, das weit über den Sportplatz hinausgeht. Der ASC ist ein Stück Dorfkultur und ein

Foto: „Wind“-Archiv

Der ASC Schlanders-Raiffeisen feiert im Jahr 2026 sein 75-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das die Bedeutung des Vereins für das sportliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben im Vinschgau eindrucksvoll unterstreicht. Wir haben mit Präsident Georg Hasenburger über das Jubiläum, die Geschichte des Vereins und die Herausforderungen gesprochen.

wichtiger sozialer Anker. Vinschgerwind: Wie viele Mitglieder zählt der Verein? Hasenburger: Der ASC Schlanders zählt aktuell rund 650 Mitglieder in sieben aktiven Sektionen (Fußball, Yolleyball, Yoseikan Budo, Tauchen, Wintersport, Fitness und Tischtennis. Diese Zahl zeigt, wie breit der Verein aufgestellt ist und wie stark er in der Bevölkerung verankert bleibt. Vinschgerwind: Ein Blick in die Historie. Hasenburger: Die sportlichen Wurzeln in Schlanders reichen bis in die Vorkriegszeit zurück – damals standen Turnen, Leichtathletik und Radfahren im Mittelpunkt. Die offizielle Vereinsgründung erfolgte im März 1950 unter Präsident Ernst Moser, der trotz schwieriger Rahmenbedingungen Großes leistete. 1962 wurde der Verein neu gegründet – getragen von Persönlichkeiten wie Luis Schuster, Luis Wielander, Robert Privora und Rudi Schuster. In den 1960erJahren folgte eine Phase des Aufbruchs: der Ausbau der Sportinfrastruktur, die Stärkung des Fußballsports, 1964 der Gewinn der Vinschgauer Fußballmeisterschaft und der Ankauf von Grundstücken für Sportplatz und Schwimmbad. Diese Entwicklung zeigt, wie viel Idealismus, Mut und Gemeinschaftsgeist in diesem Verein steckt. Vinschgerwind: Ein besonderer Höhepunkt? Hasenburger: Der Festakt am 4. Juli 2026 wird sicher ein festlicher Höhepunkt. Dort wollen wir die Geschichte des Vereins würdigen, die Menschen feiern, die ihn

geprägt haben, und gemeinsam in die Zukunft blicken. Außerdem sind den ganzen Tag sportliche Wettkämpfe aller Sektionen geplant. Wenn man 75 Jahre Vereinsgeschichte betrachtet, wird einem bewusst, wie viel Leidenschaft, Zeit und Herzblut unzählige Menschen investiert haben. Ohne diese Begeisterung wäre der ASC nicht das, was er heute ist. Vinschgerwind: Ein herausfordernder Moment in der Vereinsgeschichte? Hasenburger: Es gab mehrere Phasen, die uns gefordert haben. Die sog. Reform des Sports und die damit verbundenen strukturellen Anpassungen und bürokratischen Aufwände sowie die statutarischen Anpassungen an nationale Vorgaben waren für viele Vereine eine Herausforderung – auch für uns.Die CoronaPandemie war zweifellos eine der schwierigsten Zeiten: Trainingsausfälle, Unsicherheiten, fehlende Begegnungen – all das hat uns als Verein stark belastet. Und natürlich gab es auch Konflikte innerhalb einzelner Sektionen, wie sie in jedem großen Verein vorkommen. Vinschgerwind: Ein Blick in die Zukunft: Wie motiviert man Kinder und Jugendliche in Zukunft für einen sportlichen Verein?

Hasenburger: Indem man ihnen Räume gibt, in denen sie sich entfalten können. Sport bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Fähigkeiten zu entdecken, Ziele zu setzen und Verantwortung zu übernehmen. Wichtig sind gute Trainerinnen und Trainer, Freude am Training, Gemeinschaftserlebnisse und ein Umfeld, das Leistung anerkennt, aber nicht über alles stellt. Wir möchten zeigen, dass Sport nicht nur körperlich, sondern auch mental stärkt – und dass ein Verein ein Ort ist, an dem man wachsen kann. Vinschgerwind: Abschließend eine persönliche Frage: Was ist für Sie wahre Größe im Sport? Hasenburger: Wahre Größe im Sport zeigt sich für mich in der Art und Weise, wie jemand mit Leistung, Erfolg und Niederlagen umgeht. Sie zeigt sich in Fairness, Professionalität, Disziplin, Verlässlichkeit und der Fähigkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ein Sportler oder eine Sportlerin beweist Größe, wenn er oder sie klare Ziele verfolgt, konsequent arbeitet und auch unter Druck strukturiert und fair bleibt. Größe bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für das eigene Handeln, für das Team und für den sportlichen Prozess. Interview: Angelika Ploner

Auftaktveranstaltung 75 Jahre Sportverein Schlanders JAHRE

Vereinssport zwischen Spaß, Leistung und psychischer Gesundheit Sport stärkt Körper und Geist!

Die zweifache Olympiateilnehmerin und heutige Sportpsychologin Dr. Monika Niederstätter zeigt in ihrem Vortrag, wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Vereinssport mental wachsen können – ohne die Freude am Sport zu verlieren. Erfahre, wie Motivation und Gelassenheit im Training Hand in Hand gehen können und wie Eltern, Trainer:innen und Vereine junge Sportler:innen gesund begleiten. Wann: Donnerstag, 22. Jänner 2026 Ort: Basis, Casino - Schlanders Zeit: 19.30 Uhr - in deutscher Sprache Referentin: Dr. Monika Niederstätter Sportpsychologin | Mentaltrainerin | Entspannungstrainerin | Lauftrainerin

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Schlanders/Kulturhaus

Neujahrskonzert mit Verdi und Strauss K

ein Neujahrskonzert ohne Johann Strauss, dem Walzerkönig, das meinte Matteo Bodini, Cellist im „Orchestra Bartolomeo Bruni APS“ und Moderator des Neujahrskonzertes am 4. Jänner in Schlanders. Daniel Clemente, seit 1. Jänner der neue Präsident im Kulturhauses Karl Schönherr Schlanders, konnte im Sparkassensaal nicht nur die 35 Musiker:innen des Sinfonieorchesters aus Cuneo begrüßen, sondern auch Vertreter der Kirche und der Gemeinde und viele musikalisch interessierte Bürger aus dem ganzen Vinschgau. Die Bürgermeisterin Christine Kaaserer wünschte beim traditionellen Neujahrskonzert allen ein glückliches und erfülltes Jahr und den Mut, die Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Das rund 2-stündige Konzert wurde mit der schwungvollen Ouvertüre zur

acomo Puccinis Oper Turandot wurde „Nessun dorma“, eine der berühmtesten Tenor‑Arien der Operngeschichte präsentiert und von Gaetano Donizetti das Duett „Barcarola a due voci“ aus L’elisir d’amore. Zum Abschluss des offiziellen Programms erklang der Donauwalzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss (Sohn), die inoffizielle Hymne Wiens und heimliche Nationalhymne Österreichs und „Brindisi“ aus La Traviata, ein berühmtes, schwungvolles Duett von Giuseppe Verdi. Als Zugabe gab es noch Klänge voller Harmonie und Lebensfreude, ein Mix aus bekannten Weihnachtsliedern und den Radetzky-Marsch, einen der berühmtesten Märsche der Welt, komponiert 1848 von Johann Strauss (Vater). Dazu gab es großen und langanhaltenden Applaus. (hzg)

Am 4. Jänner spielte beim Neujahrskonzert in Schlanders das „Orchestra Bartolomeo Bruni APS“ aus Cuneo. Dirigent: M° Mario Lamberto, Sopran: Chiara Milini, Tenor: Alessandro Fantoni, Bariton: Askar Lashkin, Moderation: Matteo Bodini. Daniel Clemente (im Bild rechts), der neue Präsident des Kulturhauses, begrüßte die Musiker und die Gäste. Oper Carmen von Georges Bizet eröffnet. Neben vier Werken von Johann Strauss Sohn, den Walzerkönig, wurden auch drei bekannte Werke von Giuseppe Verdi aus den Opern Rigoletto und La Traviata aufgeführt. Großen Anklang fanden dabei besonders die Arie „La donna é

mobile“ aus der Oper Rigoletto und die weltberühmte Tritsch Tratsch Polka von J. Strauss. Aufgeführt wurde auch die Arie „Madamina, il catalogo è questo“ aus Mozarts Oper Don Giovanni und das Duett „Là ci darem la mano“, ebenfalls aus Mozarts Don Giovanni. Aus Gi-

Schluderns

Spende für den guten Zweck übergeben as Organisationskomitee der traditionellen Beachfete in Schluderns hat heuer ganz spontan die Gestaltung der Feier „Liebgoldenen Weihnacht“ übernommen, die sonst nicht mehr wie bisher organisiert worden wäre. Und alle haben sich bei den Vorbereitungen mächtig ins Zeug gelegt. Es wurde dieses Mal ein etwas anderes Fest. Die Musik war modern weihnachtlich arrangiertert worden ohne der advemtlichen Stimmung Abbruch zu tun. Neben dem Christbaum stand natürlich auch ein Palme, die seit jeher das Symbol der sommerlichen Beachfete ist. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher gaben den Veranstaltern und ihrem Team dann auch die Ehre. An den Marktständen der regionalen Anbieter kauften die Gäste kulinarische Köstlichkeiten und kunsthandwerkliche Gegenstände. Sie lauschten den

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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Erzählungen, unter anderem vorgetragen von Mitgliedern der Theatergruppe Schluderns. Sie tranken Heißgetränke und genossen die vorweihnachtliche Stimmung bei einem „Hoangort“. Die Organisatoren nutzten die Feier zur Übergabe eines Schecks von 5.000 Euro für den

guten Zweck. Das Geld hatte das Beachkomitee, der Sportverein, der Schemenverein und die Schützenkompanie Schluderns bereitgestellt. Die Summe wurde in drei Teile gesplittet und ging an „Südtirol hilft“, an den „Bäuerlichen Notstandsfond“ und an eine Familie mit einem kranken Kindern.

ganz hinten v. l. Daniel Wegmann und Stephan Schöpf; 2. Reihe: Ronald Anstein, Jörg Niederegger, Kristian Perkmann, Josef Klotz, Jörg Donner, Stefan Gander; 3. Reihe: Felix Stecher, Fabian Mair, Stefan Koch, Elmar Sapelza, Celine Wegmann, Christiane Heinisch; vorne: Stefan Telser Im Bild fehlen: Markus Kofler, Lukas Lingg, Andreas Marseiler und Gabriel Pinggera.

Der Dank des OK-Teams der Beachfete geht an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer. Diese haben bei den unterschiedlichen Veranstaltungen dazu beigetragen, die Spenden zu generieren. Ein großer Dank geht auch an die Sponsoren. Diese sind auf https://www.facebook.com/ share/18LLm3M4He/ aufgelistet. (mds)


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Schluderns

Coira Rock in Schluderns begeistert ie zweite Ausgabe des Coira Rock Konzertes Endes des Jahres 2025 im Kulturhaus von Schluderns war wiederum ein voller Erfolg. Die Veranstaltung ging reibungslos über die Bühne. Das Organisationsteam von Coir Rock und des Jugendhauses Phönix konnten sich über einen vollbesetzten Saal mit rund 250 Gästen aus dem ganzen Vinschgau und darüber hinaus freuen. Die Gäste genossen mehrere Stunden lang die fulminanten Auftritte der sieben Bands aus verschiedenen Rock-Genres und waren begeistert. Zur Eröffnung spielten die Sisters Of Sound (Evergreens, Vinschgau). Es folgten Royal Breasts (Alternative Rock, Südtirol), Stubm Punks (Punk, Südtirol), Chaos Junkies (Punk, Südtirol), Circus Bizzarre (Melodic Metal, Innsbruck), Noréan (Südtirol) und Papercut (Lin-

Fotos: „Wind“-Archiv

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Beim Coira Rock im Kultursaal von Schluderns kamen die Gäste voll auf ihre Kosten. Denn es gibt im Vinschgau für Jugendliche nur sehr wenige Möglichkeiten zum Feiern kin Park Tribute Band, Italien). Papercut zogen mit Linkin Park Cover Liedern die Menge vor die Bühne. Das OK-Team freut sich, dass es wiederum gelungen ist, Live Rock-Musik in den oberen Vinschgau zu holen. Und die vielen vorwiegend jungen

Musikliebhaberinnen und Musikliebhabern danken es ihnen. Denn die Gelegenheit zum Feiern ist im Vinschgau rar. Ein herzlicher Dank der Organisatoren geht an alle freiwilligen Helfer und den Sponsoren, ohne die das Festival

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nicht möglich gewesen wäre. Die dritte Ausgabe von Coira Rock im November 2026 bereits in Planung. (mds)

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25 Jahre Zug um Zug für die Bahn

Foto: Heinrich Zoderer

Naturns - Genau 25 Jahre nach der Gründung trafen sich Gründungsmitglieder und Ehrengäste des Vereins „Freunde der Eisenbahn“ im Ratssaal von Naturns zum 25-jährigen Gründungsjubiläum.

von Heinrich Zoderer

N

ach der Einstellung des Eisenbahnbetriebes am 14.09.1990 begann eine lange und schwierige Diskussion über die Zukunft der Vinschgerbahn. Viele setzten auf den Ausbau der Straße. Noch vor der Jahrtausendwende ging die Bahnlinie auf das Land über und durch den Einsatz der Bezirksgemeinschaft, der Umweltschutzgruppe Vinschgau und von Sozialverbänden gelang es, dass 1999 die Landesregierung die Wiederinbetriebnahme der Bahn beschloss und am 05.05.2005 die neue Bahn in Betrieb gehen konnte. Doch große Teile der Bevölkerung und viele Gemeindeverwaltungen mussten erst für die

Bahn gewonnen werden. Genau aus diesem Grund wurde am 28. Dezember 2000 in Naturns von 56 Bürgern der Verein Freunde der Eisenbahn gegründet. Bei der Jubiläumsfeier im Ratssaal von Naturns erinnerte Walter Weiss, der Präsident des Vereins und langjährige Bürgermeister von Naturns, an die damalige Zeit und die vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Neben Vorträgen im In- und Ausland, gibt es regelmäßig „Runde Tische“ in allen Bezirken zwischen den Bürgermeistern und dem zuständigen Landesrat. Eintägige Eisenbahnfahrten und mehrtägige Bahnreisen werden organisiert, genauso wie Bahnhofsfeste. Seit 20 Jahren betreibt der Verein den Jugend- und Erlebnisbahnhof Naturns am Bahn-

hof Schnalsthal. Seit 2013 wird jedes Jahr die Auszeichnung „Bahnhof des Jahres“ vergeben. Altlandeshauptmann Luis Durnwalder, der gleich nach der Vereinsgründung Mitglied wurde, erinnerte an die damals schwierige Entscheidung, aber auch an die Hartnäckigkeit und Begeisterung von Walter Weiss und dem jungen Verein. Die Freunde der Eisenbahn suchten gleich die Gespräche mit den politisch Verantwortlichen und leisteten wichtige Lobbyarbeit. Auch die beiden Gründungsmitglieder Arnold Schuler, der heutige Landtagspräsident und Richard Theiner, damals Regionalassessor und später Landeshauptmannstellvertreter, sprachen über die alten Straßenprojekte durch den Vinsch-

Gründungsmitglieder und Ehrengäste vom Verein Freunde der Eisenbahn trafen sich am 28. Dezember 2025 in Naturns. Am Ende der Versammlung wurden die anwesenden Gründungsmitglieder geehrt. Gastgeber war Zeno Christanell, ebenfalls Gründungsmitglied und BM von Naturns. Gekonnt moderiert wurde das Jubiläumstreffen von der Naturnser Gemeindereferentin Astrid Pichler.

gau und die Neuausrichtung der Mobilität. Theiner erinnerte daran, dass wichtige Kreise im Vinschgau auf der Bahntrasse einen Radweg errichten wollten. Heute ist die Vinschgerbahn ein Vorzeigemodell mit steigenden Bahnbenützern. Landeshauptmann Kompatscher gratulierte und dankte dem Verein für die Sensibilisierungsarbeiten, die zu einer Neuausrichtung in Südtirol geführt haben. Heute ist die Bahn das Rückgrat der Mobilität in Südtirol. Viele Vorhaben wurden bereits umgesetzt, viele werden umgesetzt bzw. sind in Planung. Der LH nannte u.a. die Elektrifizierung der Vinschger Bahn, die Riggertalschleife und den geplanten 2-spurigen Ausbau der Bahnlinie MeranBozen.


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Schlanders

„Ihr werdet mir fehlen“

Januar–Juli 2026

verwiesen auf die Konvention, die „wieder für 5 plus 2 Jahre weitergeht.“ Andreas Tschurtschentaler, der Präsident des Hauses Slaranusa fand berührende Worte: „Du warst Mentor und Seelenv. l.: Martin Nagl, Christine Gruber, verwandter. Du hast nicht Markus und Georg Horrer nur Strukturen geschaffen, sondern geschafft, fenegger, der Präsident der Le- dass sich jeder gesehen und gebenshilfe Südtirol und Wolfgang schätzt fühlt. Danke für deine Obexer, der Direktor dankten und Widerständigkeit. Die Wunder lobten Horrers „Offen- und Be- in der Lebenshilfe finden jeden sonnenheit immer zum Wohle der Tag statt - wie ihr den Alltag beKlienten. Du hast wegweisende wältigt. Die Lebenshilfe braucht Entwicklungen angestoßen und keinen Scheinwerfer sondern warst stets ein Fels in der Bran- leuchtet von allein.“ dung.“ Dankesworte kamen auch Geehrte wurde auch Mitarbeivon den Kollegen vom Bereich ter Peter Paul, der seit 40 Jahren Wohnen: „Du warst ein Denker in der Tischlerei arbeitet. Der auf den immer Verlass war.“ Nachfolger von Georg Horrer ist Sieglinde Gufler überbrachte den Martin Nagel, bisheriger Leiter Dank der Eltern. Urban Rinner des Arbeitsverbundes, den Chriund Karin Tschurtschenthaler stine Gruber übernommen hat. von der Bezirksgemeinschaft (ap)

Sa 24.1., 9-12 Uhr, HdD

Gerben: Von der Roh- Stammtisch haut zum fertigen Leder & Fell mit Martin-Carl Kinzner Sa 24.1.,13.30-16.30 Uhr, HdD

Kurs

Stricken für Anfänger

mit Ulrike Oberhollenzer Mi 4., 11. + 18.2., 19.30-21.30 Uhr, HdD Vortrag

Von Fast Fashion zu Fair Fashion

mit Martha Larcher Fr 27.2., 19.30-21.30 Uhr, HdD Kurs

Für Erwachsene

Flick-Cafe (Vormittag) Upcycling-Cafe (Nachmittag) mit Brigitte Ferdigg Für Kinder/Jugendliche

Jeanskoffer: Die Schattenseite trendiger Schnäppchen (Vormittag) Upcycling-Werkstatt (Nachmittag)

mit Martha Larcher – In Kooperation mit KFS Stilfs mit Fraktionen Sa 28.2., 9-12+13.30-16.30 Uhr, HdD

Socken-Stricken

Kurs

Spielenachmittag

Spielen

mit Ulrike Oberhollenzer Mi 25.2., 4., 11., 18. + 25.3., 19.3021.30 Uhr, HdD mit Spieleverein Ding In Kooperation mit Bibliothek Stilfs Fr 13.3., 14-16.30 Uhr, HdD Kurs Lörget verarbeiten: Die Heilkraft des Lärchenharzes

Schlanders

mit Elisabeth Unterhofer Sa 28.3., 15-18 Uhr, HdD

Monika Holzner Wunderer verabschiedet M kommen, loben sie immer wieder das elegante und einladende Haus mit dem Sparkassenund dem Theatersaal, die eine vielseitige Bespielung und eine hohe Auslastung zulassen. Unser Kulturhaus ist ein anerkannter kultureller Treffpunkt im Vinschgau aber auch mit großer Strahlkraft nach außen“, ließ Holzner Wunderer die Gemeinderäte wissen. Hans von Hohenbühel, der Präsident des Südtiroler Kulturinstituts bezeichnete das Kulturhaus sogar einmal als das Herzstück des Westens, welches, und das sei betont, von Holzner Wunderer mit viel Herzblut und Leidenschaft über die Jahre geführt wurde. Die Fakten lieferte Mitarbeiterin Annemarie Siller: 2024 war das Kulturhaus an 253 Tagen besetzt. 305 Veranstaltungen lockten rund 28.250 Besuche-

Stilfs jodelt!

rInnen an. Die 21 Eigenveranstaltungen mit Kulturpartnern zählten rund 3.250 Besucher, 52 andere Konzerte, Theater, Shows hingegen rund 12.000 Besucher. 143 Versammlungen, Proben, Feiern mit rund 8.750 Besuchern und 89 Kinovorführungen mit rund 4.250 Besuchern fanden statt. Mit Holzner Wunderer verlassen auch Stefano Tarquini und Inge Pinzger Pöder die Bühne des Kulturhauses. Der neue Präsident heißt Daniel Clemente. Der neue Verwaltungsrat besteht aus: Karl Fleischmann, Maria Kofler, Lisa Pöder und Matteo Bodini. (ap)

Kurs

mit Markus Prieth Fr 17.4., 17-20 Uhr + Sa 18.4., 9.30-17 Uhr, HdD Veranstaltungsreihe Wertvolle Schätze vor unserer Haustür Foto: Angelika Ploner

it einem umfassenden Bericht und vielen Dankesworten hat sich die Präsidentin des Kulturhauses Schlanders Monika Holzner Wunderer bei der Gemeinderatssitzung am 18. Dezember 2025 verabschiedet. „Ich bin 25 Jahre mit dem Kulturhaus verbunden: 15 Jahre als Kulturreferentin und 10 Jahre als Präsidentin.“ Viel Skepsis und viele Polemiken gingen dem Bau voraus. Genauso wie eine sehr lange Bau- und Planungszeit von 1985 bis 1996. Wunderer: „Sogar kulturaffine Personen haben nicht an die Erfolgsgeschichte geglaubt.“ Doch das Kulturhaus entwickelte sich vom Kritikobjekt zur erfolgreichen Kultureinrichtung. „In den ersten zehn Jahren haben schon mehr als 100.000 Besucher das Kino besucht. Seither gehen rund 28.000 Besucherinnen und Besucher durchschnittlich pro Jahr im Kulturhaus ein und aus. Wenn Kulturschaffende

Kurs

Lederpflege: Bring deine Lederware mit

Foto: Angelika Ploner

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it bewegenden und von Herzen kommenden Worten verabschiedeten sich bei der Weihnachtsfeier am 23. Dezember 2025 gleich zwei Persönlichkeiten von der Lebenshilfe Südtirol und dem Haus Slaranusa: Georg Horrer, der Bereichsleiter Arbeit, tritt nach über 40 Jahren in die Pension über, Markus Horrer, Mitarbeiter im Arbeitsbereich, nach fast 33 Jahren. „Ich habt mir Geduld und Liebe gelernt. Unsere Welt wäre ohne euch ärmer“, sagte Markus Horrer in Richtung Klienten und Familien. Georg Horrer war als Bereichsleiter für sechs Strukturen mit über 100 Klienten zuständig. Am 13. Dezember 1985 fing er in der Lebenshilfe Südtirol als Zivildiener an, wurde Sekretär und dann zum Bereichsleiter Arbeit „nach oben hin weg delegiert.“ Schweren Herzens trete er ab. „Ihr werdet mir fehlen“, sagte er sichtlich gerührt. Roland Schrof-

4.-9.5., HdD

Papierschöpfen

Kurs

mit Ulrike Gruber Sa 30.5., 9-12 + 13.30-17.30 Uhr, HdD Konzert VIVES! mit Ganes So 31.05., 17 Uhr, Pfarrkirche Stilfs

Vom Korn zum Mehl

Kurs

mit Nicolai Wallnöfer Sa 27.6., 9.30-12.30 Uhr, Mühle Vallatsches Stilfs

Orgelkonzert

Konzert

StilZ

Festival

mit Simone Vebber In Kooperation mit Musica Viva 17.7., 20 Uhr, Pfarrkirche Stilfs Fr–So 24.-26.07

Info + Anmeldung (für Kurse): info@gwr.it | 0473 428238 Die Angebote werden über PNRR/ Gemeinde Stilfs finanziert und sind somit für die Teilnehmer*innen kostenlos. HdD = Haus der Dorfgemeinschaft

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Kortsch/Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung

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ie verschiedenen Suppen kredenzten die Schülerinnen im Reagenzglas, das Olivenöl zum Tartar wurde in Pipetten gereicht und die Minikrapfen hatten als mundgerechtes Format ihren Auftritt. Außergewöhnlich wurden die Speisen angerichtet und zeigten stellvertretend: Die Ausbildung an der Fachschule für Hauswirtschaft in Kortsch ist „alles, außer gewöhnlich“. Genau dieses, das heurige Motto am Tag der offenen Tür am vergangenen 13. Dezember 2025 wusste man einmal mehr mit beeindruckenden Einblicken zu füllen. Die Fachschule für Hauswirtschaft in Kortsch zeichnet eine praxisnahe Ausbildung bis in die 3. Klasse aus. Im 4. Jahr folgt das Spezialisierungsjahr an dessen Anschluss das 5. Jahr mit der Matura abgeschlossen werden kann. Die Fachschule empfiehlt sich mit 360-GradWissen für Beruf und Alltag, mit einer kreative Ausbildung, einer herzlichen und familiären Atmosphäre, wo das Miteinander gelebt und Freundschaften gepflegt werden. 100 Schülerinnen und 4 Schüler sind derzeit eingeschrieben. Die Einschreibefrist für das kommende Schuljahr läuft vom 15. Jänner bis zum 15. Februar 2026. (ap)

Fotos: Angelika Ploner

Alles außer gewöhnlich


09.01.26

TIPPS 2026

Unsere Tipps...

...für das neue Jahr finden sich auf dieser Seite wieder. Es sind dies Betriebe und Geschäfte, die mit Angeboten und mit Dienstleistungen aufwarten. Wohlfühlen steht für Schuhe Spechtenhauser in Laas ganz oben. Die Philosophie: „Wenn sich Ihre Füße und Sie selbst in unseren Schuhen „pudelwohl“ fühlen, dann haben wir unsere Aufgabe gut gemacht!“ Schuhe zum Wohlfühlen

Danke

für das entgegengebrachte Vertrauen! Neues Jahr, neue Ideen, neue Herausforderungen ... wir sind auch 2026 wieder für Sie da. Wir wünschen allen ein glückliches neues Jahr!

Vinschgerwind 1-26

/TIPPS 2026/ 35

bei Schuhe Spechtenhauser heißt aber auch Beratung und Service. Denn eines ist sicher: Das Team um Schuhe Spechtenhauser ist einer der Wohlfühlfaktoren. Danke sagt Maler Unterweger und blickt mit neuen Ideen und neuen Herausforderungen in das neue Jahr. Danke sagt auch der Vinschgerwind. Und: Auf ein gesundes, gutes, zufriedenes, neues Jahr 2026!

2026


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Eyrs

15 Jahre Dienst am Wort Gottes A

v. l.: Anna Jud Kurz, Reinhard Zangerle, Rosmarie Tscholl Angerer Foto: „Wind“-Archiv

m 14.November 2010, am Caritas Sonntag, hat Pfarrer Arthur Werth aus Laas im Rahmen der heiligen Messe in Eyrs gleich drei Laien für ihren Dienst als Wort-Gottes- Feierleiter die bischöfliche Beauftragung überreicht. Anna Jud Kurz, Rosmarie Tscholl Angerer und Reinhard Zangerle gestalten seither immer wieder Wort-Gottes-Feiern zu den verschiedensten Anlässen. Alle drei bilden den Fachausschuss Liturgie in der Pfarrei Eyrs. Wort-Gottes-Feierleiter helfen durch ihren Dienst mit, dass trotz Priestermangel Gottesdienste verlässlich und regelmäßig angeboten werden können. Es ist aus praktischen, sozialen und theologischen Gründen sinnvoll, in Dörfern die Sonntagsgottesdienste (Eucharistie oder Wort-GottesFeier) immer zur gleichen Zeit zu feiern. Eine feste Zeit schafft

eine verlässliche Routine und erleichtert es den Gläubigen, den Gottesdienstbesuch fest in ihre Wochenplanung aufzunehmen. Sie vereinfacht auch die Einsatzplanung von Ehrenamtlichen (Lektoren, Kommunionhelfer, Ministranten, Chor). Die Regelmäßigkeit zur gleichen Zeit fördert das gemeinsame Erleben und stärkt die Identität der Feiergemeinschaft und des Dorfes. Der Gottesdienst wird zur festen sozialen Anlaufstelle am Sonntag. Zudem bietet

die feste Zeit im Anschluss die Möglichkeit für Begegnungen und Austausch, was den gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt. Der regelmäßige, sichtbare Gottesdienst trägt zur Präsenz und zum sozialen Faktor der Kirche im Dorf bei. Der Sonntag hat in der christlichen Tradition einen herausragenden Rang als Gedenktag der Auferstehung Christi. Eine feste Feierzeit unterstreicht diese besondere Bedeutung und setzt einen festen, spirituellen Akzent in der

Woche. Liturgische Feiern leben von der Wiederholung und dem Rhythmus des Kirchenjahres. Eine feste Uhrzeit unterstützt diesen heiligen Rhythmus und die Kontinuität des Glaubenslebens. Ob Eucharistie oder Wort-Gottes-Feier, das zentrale Moment ist die Versammlung der Gemeinde am Sonntag. Eine einheitliche Zeit maximiert die Chance auf eine lebendige und gut besuchte Feier. In Pfarreien mit wechselnden Gottesdienstzeiten hat man einen großen Einbruch bei den Gottesdienstbesuchern festgestellt. Eine sinkende Verlässlichkeit hat eine nachlassende Beteiligung zur Folge. Daher ist es sinnvoll, wenn in Ermangelung einer Eucharistiefeier in den Gemeinschaften Wort-Gottes-Feiern angeboten werden. Pater Nazareth bedankte sich bei den drei WortGottes-Feier-LeiterInnen für Ihren Dienst.

Prad

„König aller Alpenspitzen in des Österreich`s weiten Gau`n Deiner Krondiamanten blitzen durfte ich von Ferne schau´n.“ Dichter unbekannt 1899 1899 schreibt ein unbekannter Autor seine Ode an den Ortler und preist dabei die Schönheit und Pracht des höchsten Gipfels der Ostalpen. Am 27. November widmete sich der Ortler Sammlerverein Erster Weltkrieg in seinem neuen Dokumentarfilm dieser höchsten Erhebung, die dem Verein auch den Namen gibt. Im 50-minütigen Film wurden die Erstbesteigung 1804 ebenso wie das Lawinenunglück von 1914 beleuchtet. Im Zentrum standen jedoch die Ereignisse rund um den Ersten Weltkrieg: Die historischen Begebenheiten, dokumentiert im umfangreichen Bild- und Aktenmaterial, wur-

Fotos: „Wind“-Archiv

Kanonentransporte und Fundstücke

Franz Angerer, Christof Anstein - beide Sprecher im Film - Melanie Platzer; Publikum im aquaprad

den den heutigen ausgeaperten Überresten gegenübergestellt. Hervorzuheben sind dabei vor

allem die mühsamen Kanonentransporte über die Gletscher und Ferner und das mühsame

Alltagsleben auf über 3.800 Metern, die eintönige Ernährung und die Gefahren des Krieges. Als Rahmenprogramm stellten Vereinspräsidentin Melanie Platzer und das geschätzte Mitglied Franz Angerer mehrere Überreste und Quellen aus dem Bestand des Vereines vor. Neben dem Gedicht bereicherten Fotos- und Schriftstücke aus den Archiven in Bern, Rom, Wien und Bozen die Präsentation. Als Höhepunkt übergab Franz Angerer einen Richtbogen für ein 9 cm Geschütz, welches am Ortler eingesetzt war, an den OSV. Das Stück hat Seltenheitswert und der Verein kann sich glücklich schätzen, dieses in der Zukunft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als Abschluss konnten vom „König aller Alpenspitzen“ noch besondere Fundstücke bestaunt, berührt und besprochen werden.


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/GESELLSCHAFT/ 37 Fotos: Maria Raffeiner

HEIMATBÜHNE TSCHENGLS

Die drei Eisbären E

in echter Komödienklassiker sorgt im Kultursaal von Tschengls für heitere Unterhaltung. Das Stück von M. Vitus wurde bereits 1958 von der Heimatbühne des Dorfes einstudiert und zählt zu den bekanntesten Lustspielen im Alpenraum. Im Mittelpunkt stehen drei eingefleischte Junggesellen, die der Frauenwelt abgeschworen haben und im Dorf daher als die drei Eisbären bekannt sind. Ruppig im Umgang, wenig eitel im Erscheinungsbild und zufrieden mit ihrem abgeschiedenen Leben auf dem Hof: So geben Johann Thurner, Alexander Januth und Fabian Andres den Brüdern ein herrlich kauziges Gesicht. Ihre Ruhe wird allerdings regelmäßig gestört: Sei es durch den geschäftstüchtigen Viehhändler Franz Laimer (Florian Peer), der ihnen die schlagfertige Fanny (Ulrike Valentin) vermitteln möchte, oder durch ein Findelkind, das plötzlich vor der Tür liegt. Ihre Haushälterin Touna (Roswitha Tappeiner) ist außer Gefecht und will vom Kinderaufziehen ohnehin nichts mehr wissen. Auf den Rat des Pfarrers hin zieht die junge Leni (Jana Peer) schließlich auf den Hof, um Kind und Haushalt in Ordnung und die Herzen der ei-

Weitere Aufführungen

Sa., 10. Januar 2026, 20 Uhr Sonntag, 11. Januar 2026, 17 Uhr Mittwoch, 14. Januar 2026, 20 Uhr Freitag, 16. Januar 2026, 20 Uhr Sa., 17. Januar 2026, 20 Uhr Kartenreservierung unter 347 739 22 922 (16 – 20 Uhr) oder online unter www.hbtschengls.com 2

gentlich so heiratsscheuen Junggesellen in Unordnung zu bringen ... Der Schwank punktet mit klaren Spielabläufen, unaufdringlichem Humor für alle Altersklassen und einer Geschichte, die die Sehnsucht nach dem Einfachen weckt. Das

VOLXTEATTR OUBRWIND MOLS

„Stroßnbluat a Korrnrgschicht“ Am Freitag, den 23. Januar 2026 um 20.00 Uhr lädt das Volxteattr Oubrwind Mals zur Premiere von „Stroßnbluat“ ins Kulturhaus von Mals ein. Das Theaterstück thematisiert das Schicksal von Menschen, die auf der Straße leben und sich durchkämpfen. In einem kleinen, abgeschiedenen Bergdorf ist das Leben geprägt von alteingewöhnten Bräuchen, Engstirnigkeit und Vetternheirat. Diese Ordnung wird jedoch mächtig durchgerüttelt, als eine „Korrnrgruppe“ durch das Tal zieht und einen Verletzten über den Winter im Dorf zurücklassen muss. Die Angerhof-Bäuerin pflegt den jungen Mann und möchte ihn schließlich an sich binden. Mitten unter den Engstirnigen will sie einen „Stroßnraber“ zum Sesshaft werden bringen, einen brauchbaren Menschen aus ihm machen. Aber ist das „Stroßnbluat“ stärker? Themen wie Gewalt und Aggression, soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung, aber auch die Suche nach Identität und Zugehörigkeit spielen eine Rolle, eine „Korrnrgschicht“ eben. Regie führt Hanspeter Die Malser Theatergruppe bringt mit Plagg mit einem erfahrenen einer „Korrnrgschicht“ emotionales Ensemble, dem auch drei und nachdenkliches Theater auf die Kinder angehören. Freuen Bühne Sie sich auf einen Theaterabend voller Emotionen, der zum Nachdenken anregt! Alle Termine und Informationen sind im TheaterWind im Kleinanzeiger angeführt. (lu)

lebhafte Ensemble beeindruckte mit präziser Mimik und treffsicheren Pointen, wofür es bei der Premiere mit viel Gelächter und kräftigem Applaus belohnt wurde. Bei Martin Spechtenhauser liefen die Fäden der Regie zusammen. Maria Raffeiner

Graun

719.000 Euro für Umweltmaßnahmen «Für das Wasserkraftwerk Graun stehen in den kommenden drei Jahren rund 719.000 Euro für Maßnahmen zur Aufwertung der Umwelt in den Ufergemeinden zur Verfügung. (Foto: Alperia)»

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ie Landesregierung hat am 19. Dezember den Umweltplan für das Wasserkraftwerk Graun für die Dreijahresperiode 2025-2027 gutgeheißen. Insgesamt stehen in diesem Zeitraum rund 719.000 Euro für Umweltverbesserungsmaßnahmen zur Verfügung, die der Konzessionär Alperia Greenpower GmbH finanziert. Maßnahmen in Höhe von 100.000 Euro wird der Konzessionär Alperia Green Power selbst in Form von Milderungsmaßnahmen umsetzen. Unter

anderem ist geplant, diese in die unterirdische Verlegung von elektrischen Freileitungen in Graun, in die Optimierung der Sedimentbewirtschaftung und in Lawinenverbauungen zu investieren. An die Ufergemeinde Graun im Vinschgau gehen insgesamt rund 413.000 Euro an Umweltgeldern, während auf das Land Südtirol im Zeitraum 2025-2027 rund 206.000 Euro an Umweltgeldern entfallen, die wiederum in Maßnahmen im Gebiet der Ufergemeinde fließen.


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Schluderns

Fotos: „Wind“-Archiv

Kinder beschäftigen sich mit Demokratie

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as bedeutet Demokratie? Wer hat in einer Demokratie die Macht? Warum ist es wichtig wählen zu gehen? Seit wann dürfen Frauen wählen? Was bedeutet Meinungsfreiheit? Das sind einige der Fragen mit denen sich die Grundschulkinder aller Klassen in Schluderns im vergangenen November 2025 im Rahmen

der Projekttage „Demokratie erleben“ beschäftigt haben. Bei Rollenspielen durften sie Vorschläge machen, diskutieren, gestalten, entschieden und einiges mehr. Dabei wurde bewusst gemacht, dass jede Stimme zählt und dass es wichtig ist, wählen zu gehen. Neben dem theoretischen Unterricht in den Klassen, bei dem die The-

Die Grundschulkinder in Schluderns lernen die Spielregeln der Demokratie kennen und üben sogar den Wahlvorgang Mit dem Projekt ebneten die Lehrpersonen einer demokratischen Grundhaltung den Weg, die Kinder, als künftige Wähler verinnerlichen sollten, um möglichen Autokratien und Diktaturen Paroli bieten zu können. Denn das ist heute wichtiger denn je, in einer Zeit, in der die Demokratien weltweit stark unter Druck geraten. (mds)

men rund um die Demokratie erläutert wurden, stand auch ein Besuch der Schülerinnen und Schüler der 4. Und 5. Klassen im Gemeindeamt auf dem Programm. Der Gemeindesekretär Christian Messner führte die Kinder durch die Räume im Haus und in den Sitzungssaal und erklärte, wie die Demokratie vor Ort funktioniert.

Naturns

Die Geschichte der heiligen drei Könige m 28. Dezember lud das Prokulus Museum in Naturns zu einem besinnlichheiteren Stelldichein mit der Theologin und Leiterin der Caritas Hospizbewegung Renate Rottensteiner, um einen historisch-kritischen Blick auf die Geschichte der heiligen drei Könige zu werfen. Eine der vielen gotischen Fresken in der St. Prokulus Kirche zeigt die Huldigung der Sterndeuter aus dem Morgenland, welche dem Stern

von Bethlehem folgten, um das neugeborene Jesuskind zu ehren und ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Geschenke zu bringen. So ist die Darstellung der heiligen drei Könige im Evangelium nach Matthäus. Unter dem Titel „Magisch angezogen und hoffnungsvoll unterwegs“ zeigte die Theologin dabei auf, dass es über diese Könige wenig gesichertes Wissen gibt: Weder deren genaue Anzahl, deren Alter noch die Her-

kunft sind bekannt - tatsächlich wird im Evangelium nicht von Königen, sondern von „magoi“, also Magiern, gesprochen. Dennoch sind sie wesentlicher Bestandteil in der Erzählung über die Geburtsgeschichte von Jesus und beinhalten auch für die moderne Zeit aktuelle Themen, durch welche der heutige Zuhörer direkt angesprochen wird. Dies vor allem durch den politischen und sozialen Ansatz: Die heiligen drei Könige waren

Fotos: Anna Pfitscher

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die ersten Nicht- Juden (Heiden) und zudem Fremde aus einem anderen Land (Ausländer), die Jesus huldigten und die Ankunft des Messias früher erkannten als die religiösen Führer in Jerusalem. Somit sind die heiligen drei Könige nicht nur ein traditioneller religiöser Brauch, sondern beinhalten eine sehr aktuelle und gesellschaftlich relevante Botschaft. Sie symbolisieren eine Welt, die gemeinsam auf das Licht, den Stern, schaut, ungeachtet von Hautfarbe, Kultur oder Religion. Damit liegt es an uns, die Geschichte als eine Einladung zu sehen, über die Grenzen hinauszublicken, Vorurteile abzulegen und die Vielfalt der Welt zu feiern. Musikalisch umrahmt wurde der Vortrag vom Flötenensemble der Musikschule Naturns unter der Leitung von Sibylle Pichler. Anna Pfitscher


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Kastelbell

Brenta - Bären im Blick

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einen Menschen rechtzeitig bemerken, ergreifen sie die Flucht. „In Bärengebieten würde ich den Touristen ein Glöckchen umhängen“, meint Eberhöfer. Und im Übrigen sei im Trentino der Tourismus wegen der Bären nicht geschrumpft, wie vielfach behauptet wird, sondern sogar angewachsen. Bei einem plötzlichen Aufeinandertreffen zwischen einem Bären und einem Menschen gelte es Ruhe zu bewahren und sich sofort niederzulegen. Der Bär werde dann schnuppern und bald verschwinden. Das Brenta - Gebiet mit den Mischwäldern und Höhlen ist, laut Eberhöfer, ein ideales Gebiet für Bären, ganz im Gegensatz zu Südtirol. Er ist jedenfalls überzeugt: „Wir können mit den Bären leben!“ (mds)

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

orst Eberhöfer aus Prad sorgte einst als Wilderer im Nationalpark für Furore. 2003 beschrieb er seine Leidenschaft sogar im gleichnamigen Buch. Mittlerweile geht er nicht mehr mit seinem Gewehr auf die Pirsch, sondern mit der Kamera. Aus dem einstigen Wilderer ist ein preisgekrönter Naturfotograf und Naturschützer geworden. Fünf Jahre lang hatte Eberhöfer die Braunbären im Brenta-Gebiet beobachtet und abgelichtet. Und auch dieses Mal hat er dazu eine Publikation gestaltet. Entstanden ist der außergewöhnlich berührende Bildband „Ursus Brenta - Rückkehr der Bären in den Alpen“, eine Publikation, die Kunststatus hat. Über seine Begegnungen mit den Bären erzählte Eberhöfer Ende des Jahres 2025 bei der Buchvorstellung in „aquaprad“ auf Einladung des Prader Bildungsausschusses. Obmann Werner Altstätter zeigte sich über die „Uraufführung“ im Heimatort des Autors sehr erfreut. Eberhöfer präsentierte den vielen Interessierten im Saal anhand einer multivisuellen Show nicht nur beeindruckende Bilder, sondern brachte ihnen auch das Wesen der Bären näher. Diese seien keine blutrünstigen Monster, als welche sie in manchen Medien beschrieben werden. Bären habe ein Recht auf der Welt zu sein, genau wie die Menschen. Allerdings müsse ihnen mit Respekt begegnet werden. Wenn Bären

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Der einstige Wilderer im Nationalpark Horst Ebehöfer aus Prad mutierte vom Saulus zum Paulus. Er hat das Gewehr gegen die Kamera eingetauscht

JAHRE

www.vinschgerwind.it

Alle Vinschgerwind von 2005 – 2025 sind online unter: www.vinschgerwind.it

Göflaner Marmor inmitten adventlicher Schlossstimmung

Fotos: Christine Weithaler

Prad am Stilfserjoch

Vinschgerwind 1-26

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m Rahmen der dreitägigen Advent Veranstaltung „Advent im Schloss Kastelbell“, wurde die Ausstellung von Bildern und Stelen aus Göflaner Marmor von Bernhard Grassl gezeigt. Der Autor Sebastian Marseiler beschrieb in seiner Eröffnungsrede das Schaffen und die Werke von Grassl, als tiefe Symbiose zwischen Natur und Kunst, er hole die Geschichte aus dem Stein, heraus, lasse den Stein sprechen. Grassl spielt mit den Maserungen, den Rissen und den Adern des unebenen Materials und dessen rauer Oberfläche. Bernhard Grassl ist der Marmor und dessen Bearbeitung von Kind an vertraut, schon sein Vater war Steinmetz. Seine Werke entstehen vorwiegend im „Bergatelier“ auf 2.127 m beim alten Maschinenhaus des Göflaner Marmorbruchs. Die Gemeinde Kastelbell – Tschars lud gemeinsam mit den bäuerlichen Organisationen, Musikkapelle, Schützenkompanie, der Bibliothek und des VKE zu adventlicher Stimmung ins Schloss

Kastelbell. Ein feierlicher Lichterzug vom Dorfplatz aus in den Schloßhof bildete den Auftakt. Nach der Begrüßung durch Frau Christina Hanni Bernhart sorgten die verschiedensten Vereine für‘s leibliche Wohl. Gemeinsam wurden adventliche Lieder gesungen und Weihnachtsgeschichten gelesen. Mehrere Aussteller boten Naturprodukte zum Kauf an. Man fand Vinschger Safranprodukte, Schüttel- und Paarlbrot, Käse und Wurstwaren, verschiedene Honigprodukte, Kerzen, Sirupe, Marmeladen, Weine, Holz und Drechselarbeiten. Zugänglich war auch der private Skulpturenpark im Schlossgarten. Die stimmungsvoll ausgeleuchteten Skulpturen stammen aus der letzten Schaffensperiode des Vinschger Künstler Karl Grasser und wurden aus Göflaner Marmor geschaffen. Das adventliche Rahmenprogramm begleitete harmonisch die Ausstellungen und bot den Besuchern eine besinnliche Zeit. (chw)


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Vinschgerwind 1-26 09.01.26

Martell

Cäcilienfeier der Musikkapelle Martell nde November gestaltete die Musikkapelle Martell zu Ehren der Schutzpatronin Cäcilia feierlich den Gottesdienst und hielt ihre traditionelle Cäcilienfeier ab. Die Mitglieder der Kapelle umrahmten die von Hochwürden Johann Lanbacher zelebrierte Messfeier in der Pfarrkirche musikalisch und setzten dabei besondere Akzente. Ein Höhepunkt war dabei das Abschlusslied „Gabriellas Song“, wo Nadya Fleischmann mit ihrer Stimme die Klänge der Musikantinnen und Musikanten umrahmte. Im Anschluss an den Gottesdienst ging es für die Musikantinnen und Musikanten und deren Familien zu einem gemeinsamen Aperitif ins Bürgerhaus, bevor die Feierlichkeiten traditionsgemäß im Hotel Waldheim fortgeführt wurden. Im Rahmen der Feier wurden

Foto: „Wind“-Archiv

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v. l.: Kapellmeister Christian Ratschiller, die Neuzugänge Roberto D’Agostino und Lena Schwembacher, Obmann Reinhard Tscholl und Bürgermeister Georg Altstätter. Mitglieder für ihre Verdienste und ihre langjährige Treue zur Musikkapelle ausgezeichnet. Diese führte der Obmann Reinhard Tscholl und seine Stellvertreterin Katharina Fleischmann gemeinsam mit Kapellmeister Christian Ratschiller und BM Georg Altstätter durch. Für 15 Jahre Mitgliedschaft erhielt Elias Eberhöfer (Stabführer und Hornist) nachträglich in offiziellem Rah-

men das Ehrenzeichen in Bronze. Obmann Reinhard Tscholl wurde für beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft mit dem Ehrenabzeichen in Gold ausgezeichnet.

Zwei Neuzugänge für die Kapelle

Ein weiterer Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Vorstellung der zwei neuen Mitglieder

der Musikkapelle Martell. Lena Schwembacher (Querflöte) und Roberto D’Agostino (Schlagzeug) wurden herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Kapellmeister Christian Ratschiller hob in seinen Worten den Wert des gemeinsamen Musizierens hervor: „Jede und jeder Einzelne trägt dazu bei, dass unsere Marteller Musi lebt und wächst. Die Freude an der Musik und der Zusammenhalt in unseren Reihen sind das, was uns stark macht. Dafür möchte ich allen herzlich danken.“ Auch Bürgermeister Georg Altstätter würdigte das Engagement der Musikkapelle: „Die Musikkapelle ist ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Lebens in Martell. Es erfüllt mich mit Stolz zu sehen, wie viel Einsatz hier geleistet wird. Danke, dass ihr unsere Gemeinde mit Eurer Musik bereichert und zusammenhaltet.“

Naturns

Ein Dankeschön mit harmonischem Klange V

Violinkonzert in D-Dur op. 35 und Beethovens 3. Sinfonie in Es-Dur, op. 55, die Eroica. Der Einladung von BM Zeno Christanell und Kulturreferent Michael Ganthaler folgten über 200 Musikfreunde, darunter unter anderem Landtagspräsident Arnold Schuler und Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder. Das Publikum wurde zu Beginn von Kulturreferent Ganthaler im Namen der Gemeinde Naturns begrüßt. Er betonte die

Foto: Manuela Trenkwalder

or kurzem fand im großen Saal des Bürger- und Rathauses von Naturns das vorweihnachtliche Wintersymphoniekonzert des Haydn-Orchesters von Bozen und Trient statt. Geleitet wurde dieses von Nicolò Umberto Foron am Dirigentenpult, als Solistin beeindruckte Mira Marie Foron mit ihrer Violine. Präsentiert wurden zwei der beliebtesten Werke der klassischen Repertoire-Literatur: Tschaikowskys

Über 200 Musikfreunde kamen in den großen Saal des Bürger- und Rathauses von Naturns, um dem Haydn-Orchesters von Bozen und Trient zu lauschen.

enge Verbundenheit von Musik, Ehrenamt und Dorfgemeinschaft. „Der Abend würdigt als besonderes Zeichen der Wertschätzung das Engagement der Vereine. Ein ausdrücklicher Dank gilt all jenen, die sich das ganz Jahr ehrenamtlich für die Dorfgemeinschaft einsetzen“, unterstrich Ganthaler. Zwischen dem ersten und dem zweiten Konzertteil richtete sich Dirigent Foron direkt an das Publikum und schuf so eine Brücke zwischen den beiden Programmabschnitten. Er betonte, dass es das letzte Konzert dieser Tournee und somit ein Höhepunkt für das ganz Orchester sei. „Zudem ist Weihnachten das Fest der Familie, weshalb ich mich umso mehr freue, heute hier gemeinsam mit meiner Schwester auf der Bühne zu stehen“, erklärte Foron. Ein überraschender Moment, der die Live-Atmosphäre

betonte, war als Mira Marie Foron kurzerhand zu einer Violine eines anderen Orchestermitglieds griff, da eine Saite ihres eigenen Instruments durch das intensive Spiel und die „kuschelige Temperatur“ (O-Ton Nicolò Umberto Foron) verstimmt wurde. Nach Tschaikowskys Violinkonzert mit den spektakulären Soloauftritten von Mira Marie Foron folgte die Eroica von Beethoven. In dessen dritten Satz wollte der Dirigent die Andeutung eines Trunkliedes erkennen, passend dazu überreichte Michael Ganthaler ihm nach dem leidenschaftlichen Schlussstück noch eine Flasche Wein mit den Worten: „Als Dankeschön ein edler Tropfen zum Trunklied.“ Abschließend lud die Musikkapelle Naturns zum gemütlichen Ausklang ein und sammelte dabei Einnahmen für die anstehende Sanierung ihres Probelokals.


Bildungsausschuss Schlanders

KASTELBELL/TSCHARS

TARSCH

LATSCH

MARTELL

GOLDRAIN/MORTER

SCHLANDERS

KORTSCH

LAAS

STILFS

ABENTEUER ABENTEUER AHNENFORSCHUNG AHNENFORSCHUNG Eine spannende Reise in die Eine spannende Reise in die eigene Vergangenheit eigene Vergangenheit mit Christian Zelger mit Christian Zelger

10., 17., 24., 31. Jänner / Gennaio / January / Enero 2026 7., 28. Februar / Febbraio / February / Febrero 2026 7., 14., 21., 28. März / Marzo / March / Marzo 2026 10:00–11:30

HELLO

/BILDUNGSZUG/ 41

Bildungsausschuss Kastelbell - Tschars Bildungsausschuss Kastelbell - Tschars

in der Bibliothek Schlandersburg am / nella Biblioteca di Silandro il / at the library Schlandersburg on / en la biblioteca Schlandersburg el

CIAO

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Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

Sprachencafé / Caffè delle lingue / Language Café / Café lingüístico

HALLO

PRAD

SCHLUDERNS

GLURNS/TAUFERS I. M.

MALS

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

GRAUN

09.01.26

HOLA

Immer mehr Menschen interessieren sich für ihre Vorfahren und deren Lebensweise. Der Kursinteressieren vermittelt sich zentrale undundOfflineImmer mehr Menschen für ihreOnlineVorfahren deren Recherchemethoden Erforschung der zentrale eigenen Familiengeschichte sowie Lebensweise. Der zur Kurs vermittelt Online- und Offlineden Umgang mit vielfältigen Quellen. der Das eigenen Lesen alter deutscher Schriftsowie wird Recherchemethoden zur Erforschung Familiengeschichte schrittweise um historische Mithilfe den Umgang eingeübt, mit vielfältigen Quellen. DasDokumente Lesen alter auszuwerten. deutscher Schrift wird kostenloser Software lassen sich die Daten sammeln und anschaulich als schrittweise eingeübt, um historische Dokumente auszuwerten. Mithilfe Stammbaum darstellen. kostenloser Software lassen sich die Daten sammeln und anschaulich als Stammbaum darstellen.

HOI

Sprachen / Lingue / Languages / Idiomas: Deutsch - Italiano - English - Español - Südtiroler Dialekt (nur am 17.01., 31.01., 28.02., 14.03., 28.03.) Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachencafé. An jedem Tisch Wird ein/e Gesprächsleiter/in die Konversation in Gang setzen. Persone, culture e lingue si incontrano al Caffè delle lingue. A ogni tavolo un moderatore di madrelingua guiderà la conversazione.

WO WO

Ratssaal Ratssaal Kastelbell Kastelbell

KOSTEN BEITRAG KOSTEN BEITRAG

People, cultures and languages meet at the Language Café. At each table a conversation leader will get the conversation going.

30€ 30€

Personas, culturas e idiomas se dan cita en el café lingüístico. En cada mesa, un moderador o moderadora animará la conversación.

Bildungsausschuss Martell

Internationale Kreistänze

WANN WANN

Mittwochs Mittwochs 28.01. | 04.02. 28.01. | 04.02. 11.02. 11.02.

WIE SPÄT WIE SPÄT

jeweils jeweils 19.30 - 21.30 19.30 - 21.30

Anmeldung bis 19. Januar Anmeldung 19.936 Januar Helga Pircher:bis 388 9048 Helga Pircher:Laptop 388 936 9048 Wichtig: Eigenen mitnehmen Wichtig: Eigenen Laptop mitnehmen

Marteller Marteller Bauernkuchl Bauernkuchl

mit Heike Schönthaler schwungvoll und meditativ für alle interessierten Tänzerinnen und Tänzer

Im Hotel Restaurant Waldheim Dienstag, 13.01.2026 Im Hotel Restaurant Waldheim Uhrzeit: 18.30 Dienstag, 13.01.2026 Woasch du wia mon Saure 18.30 Supp, Schlutzer oder Brot Uhrzeit:

Marteller Marteller Bauernkuchl Bauernkuchl

Zeitraum: jeweils montags vom 19.01. bis 16.03.2026

mocht? Na? Nor kimm vorbei! Woasch dufrein wia mon Saure Supp, Schlutzer oder Brot Miar ins aff an gemiatlichen Obend. mocht? Na? Nor kimm vorbei! Miar frein ins aff gemiatlichen Obend. Die Spesen übernimmt der BAan Martell, die Getränke bezahlt jeder

Zeit: 19.30-21.00 Uhr Ort: Bürgerhaus Martell

selbst.

Es kann spannend sein, den Wechsel von Anmeldung bis Mittwoch, 14.01.2026 BEWEGEN und BEWEGEN Handynr: 3395462293 LASSEN zu erfahren.

25 Jahre

Bezirksservice Bildungsausschüsse Vinschgau Ludwig Fabi

Die Spesen übernimmt der BA Martell, die Getränke bezahlt jeder Anmeldungen bis Dienstag, 08.01.2026 selbst. Handy: 339 546 2293 Anmeldungen bis Dienstag, 08.01.2026 Handy: 339 546 2293

Folgetermin: Muas kochn Folgetermin: Muas kochn

Tel. 348 7651492 bezirksservice.vinschgau@kre-aktiv.it https://deutsche-kultur.provinz.bz.it/de/weiterbildung-und-sprache/home

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Realität und Ziele klaffen auseinander Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Drei Könige, 6. Jänner 2026

N

ach zweiwöchiger Dauer ist am 21. November 2025 in der brasilianischen Stadt Belem die 30. Weltklimakonferenz COP 30 zu Ende gegangen. Mit enttäuschenden Ergebnissen. Im Schlussdokument kommt der Begriff „fossile Energieträger“ und der Ausstieg aus deren Verbrennung nicht einmal vor. Die erdölproduzierenden und -verkaufenden Länder haben ihre Interessen auf der Konferenz erneut durchgesetzt. Auch die autoproduzierenden Industrieländer haben den Ausstieg aus der Ära der Verbrenner-Motoren als ökologische Transformation schöngeredet. Vor genau 10 Jahren, am 12. Dezember 2015, wurde in Paris unter Freudentränen das erste Klimaabkommen in der Geschichte der Menschheit beschlossen. Dieses Abkommen sollte die Erwärmung der Erdatmosphäre auf 2 oder besser noch 1,5° C begrenzen. Heute, zehn Jahre später, spricht nichts dafür, dass dieses Ziel noch erreicht werden kann. Die Emissionen von Kohlendioxid sinken nicht zu langsam, nein, sie steigen weiter. „Überdies gibt es immer weniger Staaten, Unternehmen und Menschen, die etwas anderes ernstlich wollen“, so schreibt Bernd Ulrich in seinem Beitrag „Die Menschheit hat beschlossen, ungebremst in die ökologische Katastrophe zu gehen“ in der Ausgabe 52 vom 4. Dezember 2025 der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“. Das Flugkerosin ist immer noch nicht besteuert. Ein Flugticket vom Mailand nach Palermo ist außerhalb der Weihnachtsfeiertage um 19 Euro zu haben.

Die ökologische Krise

Dabei ist die Erhitzung der Erdatmosphäre, welche den Klimawandel bewirkt, ja nur ein

Aspekt (und beschleunigender Katalysator) der viel umfassenderen ökologischen Krise. Klimakrise und ökologische Krise müssen zusammen gedacht und zusammen gerechnet werden: Ausdünnung der biologischen Netze, also Artensterben, Korallenbleiche, Mikroplastik, Überfischung der Meere, Übersäuerung aus Bodendegradation, Stickstoffund Phosphatüberdüngung, Wasserknappheit, Gletscherschmelze, Waldsterben, steigende Pandemiehäufigkeit, Insektenmigration, Pilzbefall von Monokulturen. Wir zerstören als Menschheit im 21. Jahrhundert gerade unsere Biosphäre. Die Biosphäre ist die schmale belebte Hülle im Boden, an der Oberfläche und in den unteren Luftschichten um unsere Erde. Diese Biosphäre bildet die Gesamtheit der Lebensräume mit ihren jeweiligen Lebewesen als Bewohner. Die Wahlen in den USA haben einen Präsidenten an die Macht gebracht, der ein explizit antiökologisches Programm vertritt. Seiner MAGA-Bewegung (Make America Great Again) geht es nicht um einen Kampf gegen die angeblich ausufernden Kosten der ökologischen Transformation. Im Gegenteil, die Bewegung von Präsident Trump bekämpft selbst grüne Energien, obwohl diese längst günstiger sind als die fossilen. Vor wenigen Wochen verhinderte die US-Regierung eine Vereinbarung zur Reduktion von CO2 im internationalen Schiffsverkehr. Die internationale Konferenz zur Reduzierung von Plastikmüll in den Meeren, die vom 5. bis 15. August 2025 in Genf getagt hat, ist ergebnislos zu Ende gegangen. Jährlich landen derzeit zehn Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren und bilden darauf an manchen Orten schon einen Plastikkonti-

nent. Selbst wenn dereinst weniger Plastik in die Meere gekippt werden sollte, so wird dadurch noch mehr Plastik als Mikroplastik im Wasser selbst und in den Meereslebewesen verbleiben, sich anreichern und weiterhin in die Nahrungskette kommen. Plastik hält sich etwa 500 Jahre.

Die 16. Artenschutzkonferenz CITES-COP 2025

Vom 24. November bis 5. Dezember 2025 fand in der usbekischen Stadt Samarkand drei Jahre nach Montreal wieder die internationale Konferenz CITES-COP zum Washingtoner Übereinkommen zum Artenschutz statt. Die Vertreter von 150 Staaten haben über den Schutz von über 70 Hai- und Rochenarten, Elefanten, Nashörnern und exotischen Haustieren diskutiert und mehr Schutz für Meerestiere und Großkatzen beschlossen. Vom Ziel, bis 2030 weltweit 30% der Landesund Meeresflächen unter Schutz zu stellen, ist auch die Artenschutzkonferenz weit entfernt. Der Flächenverbrauch durch Rodung von Wäldern und Versiegelung von Böden geht ungebremst weiter. Und dies trotz der Beteuerungen von Brasiliens Präsident Lula da Silva bei der COP 30-Konferenz in seiner brasilianischen Stadt Belem, er wolle die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes bis 2030 auf null bringen.

Die indigenen Völker und Biopiraterie

Medial aufgefallen sind von der 30. Weltklimakonferenz in Belem die verstärkte Präsenz und der Protest der indigenen Völker. Letztere haben unter anderem – offenbar aus Enttäuschung – das Konferenzgebäude gestürmt. Sind es doch vor allem die indigenen

Foto: Wolfgang Platter

Klima und Biodiversität


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Völker, denen wir in den Wohlstandländern und Industrienationen die Ressourcen nehmen. Stichworte: Emissionshandel, Futtermittelimporte, Rodung von Tropenwäldern. Wie wichtig tropische Regenwälder als Artenpool und genetische Ressourcen z.B. für neue Wirkstoffe in der Medizin sind, zeigt ein Blick auf die sogenannte Bioprospektion.

Foto: Manuel Plaickner

Es gibt keinen Artenschutz ohne den Schutz des jeweiligen Lebensraumes: das Suldner Dreigestirn Königsspitze, Zebru und Ortler als nivaler Lebensraum und das Gletschermannschild

Foto: Franz Platter

Unter Bioprospektion versteht man die Erkundung möglicher Quellen biologischer Ressourcen und deren kommerziellen Potentiale z.B. als Nutzpflanzen oder als Wirkstoff. Diese Quellen können dabei Pflanzen, Pilze, Tiere oder Mikroorganismen sein, also Biodiversität schlechthin. Oft wird das Wissen der indigenen Völker herangezogen, um beispielsweise neue Arzneimittel zu finden. Die pharmazeutischen Unternehmen und Forschungsinstitute sind aber meistens in den Industrieländern des Nordens angesiedelt. Vielversprechende Quellen sind dagegen oft in den Entwicklungsländern des Südens zu finden. Im Äquatorialgürtel herrscht wegen des milderen Klimas die größere Biodiversität an Arten. Forschung im Norden und Ressource im Süden und der Weg zur Ausbeutung und zum Ausverkauf biologischer Ressourcen ist nicht weit. Der Schweizer Buchautor Ewald Weber spricht in seinem Buch „Biodiversität. Warum wir ohne Vielfalt nicht leben können“ (Springer Sachbuch, 2025) von „Biopiraterie“.

Fotos: Wolfgang Platter

Bioprospektion

Der Bergwald an seiner oberen Grenze ist der Lebensraum des Birkhuhnes

Foto: Diego Cottino

Die Vinschgauer Leitensteppe am Übergang zur Kulturlandschaft bei Kortsch. Vor 100 Jahren war der Steinrötel noch häufiger Brutvogel, heute gilt er als sehr selten

Foto: Dietmar Gander

Foto: Wolfgang Platter

Laufend werden Pflanzeninhaltsstoffe auf ihre Tauglichkeit als potentielle Wirkstoffe geprüft. Vom Identifizieren solcher chemischen Verbindungen bis zur Entwicklung eines neuen Medikamentes vergeht sehr viel Zeit und die Verfahren sind teuer. Laut der Internationalen Pharmazeutischen Forschungszentrale in Genf ist nur eine Verbindung aus 5.000 – 10.000 geprüften Verbindungen ein möglicher Wirkstoff, daher braucht es sehr viele Arten als Quelle neuer Verbindungen. Allein im Jahr 2022 wurden rund 9.000 pflanzliche Inhaltsstoffe geprüft. Das Testen und genaue Untersuchen zur Wirkung und Sicherheit kann 10 - 15 Jahre dauern. Das ist ein langer Zeitraum, der einen strengen Schutz der Quellen und ihrer Lebensräume, z.B. eben auch des Amazonas-Regenwaldes, erfordert. Hält die derzeitige Abholzung und Vernichtung tropischer Regenwälder und anderer Ökosysteme, z. B. auch des Tiefseebodens durch die Schleppnetz-Fischerei an, gehen unweigerlich wertvolle Arten und Ressourcen verloren. Seit der Antike nutzt der Mensch Pflanzen und ihre Wirkstoffe als Heilmittel. Im Mittelalter legten Mönche und Ärzte Kräutergärten an. Pflanzliche Heilmittel spielen auch heute eine überaus wichtige Rolle. Stoffe wie Aspirin, Morphin und Chinin sind schon seit Langem in Gebrauch und haben ihren Ursprung in Pflanzen.

Foto: Wolfgang Platter

Neue Medikamente

Das Suldenbach-Delta auf der Prader Sand. Der Eisvogel braucht aquatische Lebensräume mit Steilufern zur Anlage seiner Brutröhre


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Fotos: Marco Ritzmann

Benjamin Wunderer (links) ist in der Schweizer Eishockeywelt kein Unbekannter

Vollzeit auf Kufen:

11 Monate auf dem Eis Benjamin Wunderer lebt zwischen zwei Welten. In Südtirol kennt ihn kaum jemand, doch jenseits der Schweizer Grenze ist er in der Eishockeywelt ein gefragter Profi-Trainer. Seit fast zehn Jahren verfolgt der Prader dort seinen Traum – und zeigt, dass Leidenschaft, Hingabe und Können keine Grenzen kennen. Von Sarah Mitterer

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enjamin Wunderer hat einen vollen Terminkalender – und das nicht nur für die kommenden Monate. Elf Monate im Jahr ist das Eis sein Arbeitsplatz, bis 2027 ist nahezu jeder Tag, jedes Wochenende bereits verplant. „Typisch Schweiz – hier plant man alles für die nächsten zwei Jahre im Voraus“, erklärt er mit einem Lächeln. Bereits zu Beginn des Gespräches merkt man, dass der 45-Jährige seinen Beruf liebt, gleichzeitig zeigt sich aber auch seine Enttäuschung darüber, welches Bild der Beruf des Eishockeytrainers hierzulande hat: „In der Schweiz wird einem sprichwörtlich der rote Teppich ausgerollt, wenn jemand hört, dass ich als Eishockeytrainer arbeite. Der Beruf des Trainers genießt dort hohe Wertschätzung und wird als professionelle Arbeit anerkannt. Bei uns ist das ganz anders,

hier bin ich ein Nobody: Man wird eher gefragt, was man denn ‚richtig‘ arbeite, statt das Trainerhandwerk ernst zu nehmen.“ Diese fehlende Anerkennung sei auch einer der Gründe, weshalb nur sehr wenige den Mut hätten, diesen Weg einzuschlagen. Auch die Wertschätzung für einheimische Trainer sei eine andere: „Ausländische Trainer werden oft viel höher geschätzt als einheimische.“

Traumberuf Spieler? Nein, Trainer!

Benjamin Wunderers Leidenschaft fürs Eishockey begann früh: Mit etwa vier Jahren betrat er zum ersten Mal das Natureis in Prad – und war sofort gefesselt vom schnellsten Mannschaftssport der Welt. Mit knapp zehn Jahren wechselte er nach Latsch, wo er sich bis in die erste Mannschaft kämpfte und sowohl in der Serie A und Serie B auf dem Eis stand. Doch

während andere von einer Spielerkarriere träumten, wusste Wunderer schon im Jugendalter, dass er einen anderen Weg gehen möchte: Er wollte Trainer werden. Eine entscheidende Rolle spielte dabei sein damaliger Trainer Josef Vimmer, unter dem er mit 17 Jahren spielte. „Er wusste genau, wie man mit mir umgehen muss“, erinnert sich Wunderer. „Ich habe zu ihm hochgeschaut und mir gedacht: So will ich werden – so wie er!“ Dies prägte seinen Weg und legte den Grundstein für seine spätere Karriere als Profi-Trainer in der Schweiz. Sein Weg vom Spieler zum Profitrainer begann im Jahre 2007 beim Deutschen EishockeyBund (DEB). Neben seiner Trainerausbildung in Deutschland hat er auch verschiedene Lizenzen in Italien und in der Schweiz erworben, denn er hatte stets im Hinterkopf: „Ich will ins Ausland.“ 2015 war es schließlich so weit, Wunderer erhielt die


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große Chance, seinen Traum zu verwirklichen. Der Schweizer Club SC Rheintal bot ihm für die Saison 2016/2017 eine Stelle im Nachwuchsbereich an und so wurde der Prader der erste Profitrainer in der Geschichte dieses Eishockeyvereins. Doch die Entscheidung, sich diesen Herzenswunsch zu erfüllen, war alles andere als einfach. Er musste sowohl finanziell – die Bezahlung war unterdurchschnittlich- als auch familiär volles Risiko eingehen. Sein zweiter Sohn war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal ein Jahr alt und er musste seine Familie in der Heimat zurücklassen. Doch Wunderers Frau Katja stand voll und ganz hinter ihm. Für diese Unterstützung ist er ihr bis heute unendlich dankbar: „Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen!“ Zwei Jahre lang hatte er schließlich den Posten des Jugendtrainers beim SC Rheintal inne, ehe er für ein Jahr in die Heimat zurückkehrte und beim AHC Vinschgau das Kommando hinter der Bande übernahm. Als jedoch 2019 ein erneutes Angebot aus der Schweiz auf seinen Schreibtisch flatterte, war für ihn klar: Er will es noch einmal im Ausland probieren. Und dieser Mut wurde schließlich belohnt.

Vom Vereinscoach zur NachwuchsKoryphäe

Seit nunmehr sechs Jahren ist Wunderer in der Schweiz beim CdH Engiadina als Cheftrainer und Nachwuchsverantwortlicher engagiert. Er pendelt fast täglich zwischen Prad und Scuol. Der Lohn dafür? Mittlerweile ist er im Schweizer Nachwuchs weitum bekannt. „Das Engagement bei Engiadina war der Jackpot“, freut er sich. Er gehört auch zu den Trainern des Vorzeigeprojektes Hockey Grischun Sud, einem Zusammenschluss mehrerer Vereine des Kantons Graubünden. Hierbei werden über 400 Kinder und Jugendliche aus 5 Vereinen Benjamin Wunderer im Jahre 1999 als Spieler des LSC Vinschgau rechts: Benjamin Wunderer im Gespräch mit einem seiner Spieler des CdH Engiadina

koordiniert. Die Nachwuchscracks können in altersgerechten Teams spielen und werden je nach Leistung für verschiedene Partien und Turniere zu einer Mannschaft zusammengesetzt. So erhält jedes Kind und jeder jugendliche Eishockeyspieler die Möglichkeit, sich auf dem für ihn geeigneten Spielniveau weiterzuentwickeln „Siegen steht nicht an erster Stelle. Die Kinder sollen durch Spielerfahrungen besser werden. Und auf diese Weise erhalten alle genügend Spielpraxis“, erklärt Wunderer, der auch eng mit dem nahegelegenen Spitzenklub HC Davos zusammenarbeitet. Als eine der Koryphäen im Schweizer Nachwuchshockey wirkte Wunderer zudem an gleich zwei Fachbüchern mit, in denen sowohl Praxis als auch Theorie von Eishockeykursen für Kinder und Jugendliche festgehalten sind. „Die Bücher sind eine Art Bibel für angehende Trainerinnen und Trainer im Nachwuchsbereich und werden in der gesamten Schweiz angewandt“, erzählt er stolz. Das Gespräch mit dem Vinschger Wind fällt schließlich auf die Unterschiede zwischen dem italienischen und dem Schweizer Eishockey. Dabei stellt Wunderer fest: „In der Schweiz ist der Weg von der Idee bis zur Umsetzung deutlich länger; oft dauert es Jahre, bis eine Entscheidung tatsächlich realisiert wird. Die Vereine haben ein Mitspracherecht und müssen mit Änderungen einverstanden sein. In Italien sind Regeländerungen wesentlich einfacher umzusetzen, allerdings ist manches weniger durchdacht und wird zu schnell eingeführt.“ Diese Unterschiede seien bereits im Nachwuchsbereich erkennbar. „Die Schweiz denkt langfristiger und behält das große Ganze im Blick. Kinder werden gezielt gefördert - alles mit dem Ziel, bei den Erwachsenen endlich das ersehnte erste WM-Gold zu holen.“

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Zwischen TV-Derbys und Ligaverbleib

Wunderer sorgt nicht nur im Nachwuchsbereich für Aufsehen. Als Cheftrainer des CdH Engiadina mischt er mit seiner Mannschaft in der vierten Schweizer Spielklasse kräftig mit. Einige Partien dieser Liga – allen voran das elektrisierende Derby gegen St. Moritz – werden sogar live im Regional-Fernsehen übertragen und mit ausführlichen Analysen, Interviews und Hintergrundberichten begleitet. Das Zuschauerinteresse ist auch in dieser Liga enorm hoch. Angesprochen darauf, was seine Mannschaft so besonders macht, findet Wunderer klare Worte: „Jeder Spieler hat seine Ausbildung beim CdH Engiadina durchlaufen, wir sind ein echtes „Eigenbau“-Team!“ Solche Mannschaften sind mittlerweile eine Seltenheit. Auf die Frage nach seinen sportlichen Zielen antwortet Wunderer entschlossen: „Unser oberstes Ziel ist der Ligaverbleib.“

Der Preis ist hoch

Am Ende des Gespräches macht Wunderer deutlich, dass die Verwirklichung seines Traums mit großen persönlichen Opfern verbunden ist: „Aufgrund meines Zeitmangels sind viele Freundschaften zerbrochen, das soziale Leben in der Heimat existiert kaum noch.“ Sein Alltag folgt einem strengen Terminplan, feste Ferien oder spontane Unternehmungen mit der Familie sind kaum möglich. Doch er ist bereit, diesen Preis für seinen Traum zu bezahlen und er zeigt sich dankbar für seine Chance: „Ich darf jedes Wochenende in den schönsten Schweizer Stadien arbeiten und treffe die Stars der National League!“ Wunderer ist sich bewusst, dass seine Familie zurzeit noch viel zurückstecken muss, doch er weiß auch, dass sich seine Prioritäten im Alter ändern werden und dann das Familienleben wieder stärker in den Mittelpunkt rücken wird.


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Vinschgau

nordic³ ist bereit für den Winter

Foto: „Wind“-Archiv

teraktive Loipenkarte, die es Besucherinnen und Besuchern ermöglicht, über das Smartphone den Status der Loipen zu kontrollieren und so einfacher einen Aufenthalt zu planen. Außerdem arbeiten wir an der Integration von Webcams entlang der Loipen. So kann auch schnell und unkompliziert über das Smartphone kontrolliert werden, wie das Wetter in den einzelnen Gebieten ist.“

Roman Schwienbacher (Tourismusverein Latsch-Martelltal), Christian Maas (Schöneben AG), Katharina Fritz (Tourismusverein Obervinschgau), Thomas Strobl (Ferienregion Reschensee), Miriam Pichler (Ortlergebiet), Bernhard Aeschbacher (Tourismusverein Engadin Scoul Samaun Val Müstair), Georg Altstätter (Biathlon Martell), Alexander Mair (Bürgergenossenschaft Martell 3B), Manuel Platzgummer (Vinschgau Marketing), Franz Prieth (Referent für Tourismus Bezirk Vinschgau), David Stocker (Tourismusverein Latsch-Martelltal).

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s kann offiziell losgehen! Die Loipen vieler Langlaufgebiete im Alpenraum wurden bereits geöffnet. Die Loipenvereinigung nordic³ hat zu diesem Anlass am Samstag, 6. Dezember eine gemeinsame Pressekonferenz organisiert, bei der Vertreter aus den acht beteiligten Langlaufgebieten im Biathlonzentrum Grogg in Martelltal ihr Projekt vorstellten und eine Vorausschau auf den kommenden Winter wagten. Die Langlaufvereinigung nordic³ ist gerüstet für die Wintersaison 2025/26. Beteiligt sind acht Langlaufgebiete aus Italien, Österreich und der Schweiz. Sie haben sich vor einigen Jahren zusammengeschlossen – aus gutem Grund, wie Alexander Mair, der Obmann der Bürgergenossenschaft Martell 3B, verriet: „Mit dem Projekt nordic³ haben wir gemeinsam 232 Loipenkilometer. Als Verbund treten wir in Kommunikation und Marketing geschlossen auf und steigern so nicht nur unsere Reichweite, sondern vor allem auch die Qualität unseres Produkts. Wir bieten ein vielfältiges Angebot

aus Loipen für Anfänger und Profis, anspruchsvolle Kilometer für Athletinnen und Athleten auf hohem Niveau, aber auch leichtere Kilometer, die optimal sind, um in den Genuss des Langlaufens zu kommen. Außerdem arbeiten wir in den jeweiligen Zonen auch mit den Skischulen an, um das Erlernen des Langlaufens zu ermöglichen.“ Im italienischen Raum sind die Langlaufregionen Martell, Reschen, Langtaufers, Sulden und Schlinig beteiligt. Auf österreichischem Boden muss man nur über den Reschenpass fahren, um im Langlaufgebiet Nauders am Reschenpass die nächste involvierte Zone zu finden. Dort wurde in den vergangenen Jahren nicht nur viel in die Verbesserung der Loipen investiert, sondern es bietet sich auch die einmalige Gelegenheit, mit den Langlaufskiern über den Reschenpass und damit über die Grenze zu fahren. Und auf Schweizer Boden sind Val Müstair und Engadin mit dabei, welche gleichzeitig die größten Langlaufgebiete der Vereinigung stellen. Die Loipen dieser

acht Zonen befinden sich außerdem auf verschiedenen Höhenlagen, sodass in der Wintersaison von November bis April Schneesicherheit herrscht. „Insbesondere in der Hochsaison von November bis Jänner hat man so eine große Auswahl und kann von einem Langlaufzentrum zum nächsten ziehen“, betont Mair.

Gemeinsame Tickets und Innovation für die Zukunft Besonders punkten kann nordic³ mit den gemeinsamen Tickets, die für erschwingliche Preise eine große Auswahl bieten. So kostet die Saisonkarte für alle Gebiete 100 Euro, die Wochenkarte kostet 40 Euro und das Tagesticket 12 Euro. Während die Tages- und Wochenkarten besonders für Urlauber empfehlenswert sind, sind die Saisonkarten bei Einheimischen beliebt. Um die Gebiete von nordic³ noch beliebter zu machen, wird auch Zeit und Geld in die Zukunft investiert, wie Manuel Platzgummer von Vinschgau Marketing verriet: „Bereits in der Durchsetzung ist eine in-

Aber nicht nur für LanglaufUrlauber, sondern auch für Sportveranstaltungen sind die Regionen von nordic³ gefragt. Besonders Martell, das neben den Langlauf-Loipen auch ein Biathlonzentrum stellt und vom 12. bis 14. Dezember zuerst eine Etappe der Coppa Italia der Biathleten bei sich hat und vom 15. bis 21. Dezember auch eine Station des IBU Junior Cups veranstaltet. In Sulden findet am 29. Dezember ein neues Event statt, die Genussloipe, bei der man entlang der Strecke nicht nur Langlaufen kann, sondern auch kulinarisch und musikalisch verwöhnt wird. Schlinig ist hingegen ein beliebtes Ziel für Profi-Langläuferinnen und -Langläufer und veranstaltet vom 12. bis 14. Dezember eine Etappe der Coppa Italia. Einen willkommenen Kontrast bilden hingegen die Gebiete Val Müstair und Engadin, die im Jänner und Februar zahlreiche Volkslangläufe bei sich beherbergen, die Tausende von Sportlerinnen und Sportlern zu sich locken. So schaut nordic³ auf einen ereignisreichen Winter 2025/26 und ist überzeugt, dass gemeinsam Großes erreicht werden kann: „Auch wir vom Biathlonzentrum Grogg in Martell sind glücklich über diesen Verbund. Gemeinsam sind wir stärker und können auch größeren Langlaufgebieten die Stirn bieten. Der Verbund nordic³ bietet für jeden Etwas, das macht das Angebot verlockend und einen Aufenthalt lohnend“, schloss Georg Altstätter vom Organisationskomitee im Martelltal ab.


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Reschen

Geglückter Auftakt der Rennsaison eim internationalen Dreiländer Kids Race am 13. Dezember 2025 zeigten junge Skitalente ihr Können und nahmen mit viel Freude und sportlichem Ehrgeiz am Wettkampf teil. 280 Skirennläufer im Alter von 5 bis 15 Jahren waren aus ganz Südtirol, Deutschland und der Schweiz angereist, um sich im Riesentorlauf zu messen. Auch junge Athleten aus dem Kosovo, aus Tschechien und dem Trentino nahmen am Wettkampf teil. Die Jahrgänge der Kategorie Grand Prix (2010 bis 2013) absolvierten dabei zwei Läufe und die Jahrgänge der Kategorie Kinder (2014 bis 2020) einen Durchgang auf einer eigenen Rennstrecke. In der Kategorie U14 gelang Anna Lena Thurner vom Verein Ski Race Akademie Mals ein fabelhafter erster Lauf und sie sicherte sich mit einer halben Sekunde Vorsprung den Sieg vor Eva Sagmeister vom Gastgeberverein ASV Vinschger

Fotos: Anna Alber

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Das Dreiländer Kids Race erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Rund 80 Kinder mehr als im Vorjahr nahmen am Skirennen teil. Anna Lena Thurner (Bildmitte) siegte vor Eva Sagmeister (links) und Chiara Wiedenhofer (rechts). in der Kategorie U10 Lina Maria Eckhart und Manuel Spöttl vom ASV Vinschger Oberland. Emilia Gutgsell (ASV Prad) und Lou Thöni (ASV Vinschger Oberland) fuhren ebenfalls aufs Podest. Exklusive Sachpreise wie Skibrillen und Skihelme sowie spannende Erlebnisgutscheine wurden an Vereine und Athleten überreicht. Der Gastgeberverein ASV Vinschger Oberland durfte

Oberland und Chiara Wiedenhofer vom ASV Welschnofen. Keine der älteren Skirennläuferinnen konnte Thurner schlagen und sie erzielte Tagesbestzeit bei den Mädchen, während Iven Plank vom ASV Welschnofen den Tagessieg bei den Jungs holte. Auch die kleinen Skikids waren erfolgreich: In der Kategorie U8 siegte Maximilian Mayr vom SC Ortler und

sich nicht nur über ein gelungenes Sportevent freuen, sondern glänzte zudem mit einer starken Gemeinschaftsleistung und gewann die Mannschaftswertung. Für Sportbegeisterte steht auch zum Saisonabschluss ein weiterer Wettkampf an: Am 6. April 2026 findet in Schöneben das traditionsreiche Dreiländerrennen statt. Anna Alber

Martell

IBU Junior Cup im Biathlonzentrum Martell om 18.12.-21.12. fand im Biathlonzentrum „Grogg“ im Martelltal die 2. Etappe des „IBU Junior Cup“ statt. Die Rennserie, organisiert von der Internationalen Biathlon Union (IBU), ist die höchste JuniorenWettkampfklasse im Biathlon und besteht aus 5 Etappen, welche zwischen Dezember und März europaweit ausgetragen wird. Im Martelltal standen dabei 3 Wettbewerbstage auf dem Programm, wobei Frankreich die dominierende Nation war und sowohl beim Einzelrennen der Herren, als auch beim Sprint der Damen und Herren sowie beim Staffelwettbewerb der Herren Siege feiern konnte. Eine großartige Leistung bei den Wettkämpfen, welche als Sprungbrett für junge Biathlon Talente betrachtet werden, zeigte der Antholzer Maximilian Leitgeb, welcher sich zwei Topplatzierungen sichern

Foto: Biathlon Martell, Josef Plaickner

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konnte: Durch eine beeindruckende Schlussrunde erreichte er im Sprintrennen den hervorragenden 2. Platz. Zudem belegte er mit dem Team der „Azzurri“ beim Staffelwettbewerb den 4. Platz. Dabei trug

er maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft bei, nachdem er am Schießstand fehlerfrei blieb und eine starke Laufleistung ablieferte. Aus Vinschger Sicht war vor allem die Teilnahme der 19-jährigen Laaserin Eva Hutter interessant. Für sie war der Einzelwettkampf über 12,5 km am Donnerstag ihr Debüt im IBU Junior Cup, für welchen sie sich erst am vergangenen Wochenende durch die Ergebnisse in der Coppa Italia, die ebenfalls in Martell stattfand, qualifizierte. In ihrem ersten Rennen beim IBU Junior Cup zeigte sie dabei insbesondere in der Loipe eine starke Leistung. „Nur schade, dass es mir beim Schießen so schlecht gegangen ist, damit bin ich nicht zufrieden“, blickte die Laaserin auf ihre Leistung zurück. In der Tat verhinderten fünf Fehlschüsse am Schießstand eine Spit-

zenplatzierung, sodass sie das Rennen auf Platz 30 beendete. Im Sprintbewerb am Samstag erzielte sie ebenfalls den 30. Platz und sicherte sich somit einen Startplatz im Team der „Azzurre“ beim Staffelwettbewerb am Sonntag. Dabei hatten sie und ihr Team große Probleme am Schießstand und erreichten nach 5 Strafrunden den 10. Platz. Im Biathlonzentrum im Martelltal werden seit 1992 Biathlon Wettkämpfe ausgetragen und mittlerweile ist die Anlage in Grogg regelmäßig Austragungsort hochkarätiger Veranstaltungen. Im Februar findet die Hubert Leitgeb Trophäe statt, an der Südtirols Nachwuchstalente ihr Können unter Beweis stellen und im März folgt ein weiteres Highlight mit der Austragung der Italienmeisterschaft im Biathlon. Anna Pfitscher


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Naturns

Erfolgreicher Kegelclub Naturns D

ie Hinrunde der Meisterschaftssaison 2025/2026 ist abgeschlossen und der Kegelclub Naturns-Volksbank kann mit seinen drei Herren- und einer Damenmannschaft auf eine erfolgreiche erste Hälfte zurückblicken. Allen voran die Männer der Mannschaft „Naturns I“, welche in der Klasse A1 und somit in der höchsten Südtiroler Liga spielen: Sie liegen in der Tabelle an 4. Stelle und sind damit auf dem besten Weg, den im Vorjahr erreichten 5. Tabellenplatz zu übertreffen und so das Saisonsziel zu erreichen. Zudem gelang es den Herren der 1. Naturnser Mannschaft bereits am 2. Spieltag beim souveränen 7,5:0,5 Sieg gegen Sarntal mit 3662 Kegeln eine neue Mannschaftsbestleistung zu erzielen. Herausragender Spieler war dabei Wolfgang Blaas, welcher mit 661 Kegeln bei seinem Heim-Comeback die Tagesbestleistung erreichte. Der erfolgreiche Spieler ist seit dieser Saison wieder Teil der Mannschaft, nachdem er meh-

rere Jahre für Sterzing und den tabellenführenden und mehrjährigen Meisterschaftssieger Neumarkt gespielt hatte. Ein weiteres Saisonshighlight der Mannschaft war die Teilnahme am 13. NBC-Cup in München, welcher eines der größten internationalen Clubturniere im Kegelsport darstellt. Die Mannschaft konnte sich dabei mit den besten europäischen Kegelvereinen messen und erreichte am Ende den 19. Platz. Die Mannschaft „Naturns II“ spielt in der Liga A2 und hat die

Hinrunde auf Platz 6 beendet, ebenso die 3. Herrenmannschaft „Naturns III“, welche in der Kategorie B West spielt. Zudem gibt es in Naturns heuer erstmals wieder eine Damenmannschaft. Diese wird von Kurt Fliri, selbst aktiver Spieler der 1. Naturnser Mannschaft, trainiert und erreichte bei ihrem Debüt in der Hinrunde den 7. Platz in der Kategorie B West. Die Kegelbahn in Naturns gibt es bereits seit Beginn der 80er Jahre und seit der letzten großen Renovierung 2018 steht

den Mannschaften des Kegelclubs eine moderne Struktur mit 4 Bahnen zur Verfügung. Diese kann einmal im Jahr im Rahmen des traditionellen Dorfkegelns von allen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Das jährliche Turnier findet stets sehr guten Anklang in der Gemeinde und ermöglicht dem Verein, ebenso wie die Unterstützung der Sponsoren, die rege Vereinstätigkeit aufrechtzuerhalten sowie in Instandhaltungsarbeiten und Neuanschaffungen zu investieren. Anna Pfitscher

Morter/Latsch

Verein für Deutsche Schäferhunde OG Morter – Latsch Vinschgerwind: Seit wann bist du Mitglied beim Hundesportverein OG Morter Latsch? Mirko Satto: Seit 15 Jahren betreibe ich Hundesport. Vinschgerwind: Was bedeutet dir Hundesport? Mirko: Hundesport bedeutet mir sehr viel, somit kann ich mein Hobby nachgehen und ist ein Ausgleich zum Beruf. Vinschgerwind: Zwei Hunde ist das ein Problem im Hundesport? Mirko: Es ist mehr Arbeit als ich mir gedacht habe. Ich gehe deshalb immer separat mit den Hunden spazieren, somit kann ich mich auf jeden einzelnen konzentrieren bzw. intensiver beschäftigen. Beide geben mir viel Freude und das entschädigt

Foto: „Wind“-Archiv

Einige Fragen an das VereinsMitglied Mirko Satto

Mirko Satto mit Mex die viele Arbeit. Vinschgerwind: Wie oft trainierst du? Mirko: Mit Mex, meinem 6 Jahre alten Rüden zweimal die Woche, mit Nesh, 5 Monate alt, jeden Tag und das dreimal, aber nur kurz. Vinschgerwind: Was sagst DU zu

der so viel diskutierten Hundesteuer? Mirko: Die Hundesteuer wäre vielleicht ein positiver Effekt, dass die Leute mehr darüber nachdenken, bevor sie einen Hund richten, sonst bin ich dagegen. Vinschgerwind: Du hattest letztens einen Erfolg bei der Fährtensuche? Mirko: Das intensive Training vor der Prüfung drei Mal in der Woche hat sich ausgezahlt. 91 Punkte von Hundert haben wir vom Richter erhalten und somit den zweiten Platz erreicht. Vinschgerwind: Wer und wie lange liegt die Fährte und wie viele Gegenstände muss der Hund finden? Mirko: Die Fährte FH1 wird laut neuer Regel vom Hundeführer selbst gelegt, ist ca. 800 Schritte

lang, besteht aus vier Winkeln und drei Gegenständen. Nach einer Stunde kann der Hund zur Fährte angesetzt werden, mit den Worten „such“ beginnt die Fährte, eine 10 m lange Leine trennen den Hundeführer vom Hund. Vinschgerwind: Wie siehst du die Zukunft im Hundesport und der Mitgliederschwund? Mirko: Die Rückläufigkeit sehe ich vor allen im Aufwand, Hundesport auszuüben, sowie die Kosten. Vinschgerwind: Wie kann man dem entgegenwirken? Mirko: Bedingt, man kann nur jemanden erklären wie viel Freude es macht, mit Hunden zu trainieren, die stetige Weiterentwicklung zu beobachten und mit viel Fleiß stellt sich ein gewisser Erfolg ein.


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Aufgabenbereiche: • Durchführung von Baggerarbeiten im Weißwasserbruch (1.567 m ü.d.M.) Profil und Qualifikationen: • Führerscheine für die Bedienung von Baggern • Teamfähigkeit und die Fähigkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten • Ziel- und leistungsorientierte sowie zuverlässige Arbeitsweise

BRUCHARBEITER (m, w, d)

Aufgabenbereiche: • Gewinnung des Rohstoffes Laaser Marmor im Marmorbruch • Stollenvortrieb und Abbau mit modernen Maschinen • Bedienung und Einsatz technischer Geräte zur Marmorproduktion Profil und Qualifikationen: • Handwerkliche Ausbildung oder praktische Fähigkeiten von Vorteil • Freude an körperlicher Arbeit und Belastbarkeit • Teamfähigkeit und zuverlässige Arbeitsweise • Interesse am Arbeiten mit modernen Maschinen und Geräten Das bieten wir: • Selbstständiges Arbeiten mit einem einzigartigen Naturprodukt • Zugang zur firmeneigenen Mensa • 4,5-Tage-Woche für eine ausgewogene Work-Life-Balance • Attraktive Vergütung mit einer interessanten Frühpensionierungsregelung • Zusätzliche Sozialleistungen, Freizeit- und Unfallversicherung Bewerbung: Interessiert? Senden Sie Ihre Bewerbung an info@lasamarmo.it oder rufen Sie uns an unter 346 7231206 oder 0473 626624

Ihre Aufgabenbereiche: Allenfalls in Kombination mit einem weiteren gymnasialen Fach oder Internatsdienst möglich. oder verunfallten Schülerinnen und Schüler • Pflege der erkrankten Beginn: August 2026 auf der10.Pflegeabteilung

Mitarbeiter/in Betriebsun (Park-, Sport- und Garten

• Erste Hilfe Notfällen Pensum: 25 – bei 40 %, •mitMitverantwortung bei gesundheitsfördernden Beratungen und Projekten einem anderen Fach oder Internatsdienst auch mehr möglich • Interaktion mit Internaten, Eltern, Ärzten und anderen Institutionen

Pensum: 80-100% Ihre Aufgaben • Unterricht in Informatik in der Maturaabteilung Ihr Profil: • Enge Zusammenarbeit mit Kollegen, um interdisziplinäre Lernmöglichkei•Ihre Abgeschlossene ten zu Aufgaben schaffen Ausbildung sowie Erfahrung im Gesundheitswesen • A(z.B. ktiveMPA) Teilnahmeund am akademischen undder ausserschulischen Leben der SportPflege Unterhalt vielfältigen Park-, • Schule Kommunikative, engagierte teamfähige Entwicklung Persönlichkeit und Unterstützung derund ganzheitlichen jedes einzelnen Winterdienst und Natureisbahnen • Studierenden Versiert in Deutsch und Englisch 

Unterhalt von Infrastrukturen und Maschinenpark

• Interesse Ihr Profil am Umgang mit Jugendlichen aus verschiedenen  Ausführung von täglichen Reparaturen und Renov Ländern und Kulturen • Hochschulabschluss auf Master-Stufe ••  Bereitschaft für Fortbildungen Anerkannte Lehrbefähigung/Lehrbefähigungsnachweis Unterstützung bei Schulanlässen, Transporten un • Idealerweise Unterrichtserfahrung in der gymnasialen Stufe oder anderer Wir bieten Ihnen: gleichwertiger Ausbildung Profil ••Ihr M otivierte Lehrperson mit ausgezeichneten pädagogischen Fähigkeiten Internationales Arbeitsumfeld ••  EAttraktive U-/EFTA-Staatsbürgerschaft Berechtigung fürund eine gültige SchweiAnstellungsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten Ausbildung in (oder LandschaftsGartenbau oder B zer Arbeitserlaubnis) • Bis zuErfahrung 13 Wochen Ferien gemäss Schulplanfür den Unterhalt von Auss und Affinität • Gute Englischkenntnisse von Vorteil • Vertrauensvolle Person mit Freude am Umgang mit Menschen, die gerne in für den Geübter Umgang mit diversen Maschinen Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung arbeitet per Email oder Post. einer internationalen Schulgemeinschaft

 Dienstleistungsflair, Flexibilität und Belastbarkeit Lyceum Alpinum Zuoz AG, CH- 7524 Zuoz / Schweiz

Wir  81bieten Selbständige und zuverlässige Arbeitsweise mit B +41 851 30 00 • Ein dynamisches internationales Umfeld in der einzigartigen Berglandschaft Gute körperliche Verfassung maja.gilli@lyceum-alpinum.ch des Engadins auf 1.700 Metern über Meer •www.lyceum-alpinum.ch  Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung Bereitschaft für Einsätze ausserhalb der normalen • Attraktive Sozialleistungen  GuteCHF Deutschkenntnisse, Englisch und Italienisch • Bruttogehalt 92 x 189 mm 99.000.00 bis CHF 153.000.00 pro Jahr IT-Anwenderkenntnisse von Vorteil • Bei Bedarf stehen nicht subventionierte Unterkünfte auf dem Campus zur Verfügung

Das Lyceum Alpinum Zuoz verpflichtet sich zu sicheren EinstellungsverfahWir bieten ren, zum Schutz und zur Förderung des Wohlergehens von Kindern gemäss  Spannendes und dynamisches Arbeitsumfeld internationalen Schutzstandards. Zu einer erfolgreichen Bewerbung gehört  Hohe Selbstständigkeit derAequivalent Arbeitserledigung i deshalb eine gründliche Hintergrundüberprüfungin durch SA.

 Interesse Fortschrittliche Arbeitsbedingungen und Weiterbi Bei bewerben Sie sich bitte über unsere Website:

https://www.lyceum-alpinum.ch/de/ueber-uns/offene-stellen/  Attraktive Jahresstelle mit guten Sozialleistungen

Herr Markus Huber, Leiter Unterhalt & Technik, steht g (Telefon +41 81 851 30 13, markus.huber@lyceum-al


09.01.26

Vinschgerwind 1-26

/KLEINANZEIGER/ 51

Stellenmarkt

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Hauptstraße 22, Latsch | Tel. 0473 623 155 DIE DREI EISBÄREN Lustspiel in 3 Akten von Maximilian Vitus PREMIERE:

THEATER-WIND

Samstag, 3. Januar 2026 um 20 Uhr WEITERE TERMINE:

Dienstag, 6. Januar 2026 um 17 Uhr Samstag, 10. Januar 2026 um 20 Uhr Sonntag, 11. Januar 2026 um 17 Uhr Mittwoch, 14. Januar 2026 um 20 Uhr Freitag, 16. Januar 2026 um 20 Uhr Samstag, 17. Januar 2026 um 20 Uhr IM KULTURSAAL VON TSCHENGLS

THEATER TSCHENGLS

DIE DREI EISBÄREN Lustspiel in 3 Akten von Maximilian Vitus im Kultursaal von Tschengls Weitere Termine: Samstag, 10.01.26 um 20 Uhr, Sonntag, 11.01.26 um 17 Uhr, Mittwoch, 14.01.26 um 20 Uhr, Freitag, 16.01.26 um 20 Uhr, Samstag, 17.01.26 um 20 Uhr. Reservierung: www.hbtschengls.com, per Whatsapp oder unter Tel. 347 739 2292 (16 – 20 Uhr)

RESERVIERUNG: www.hbtschengls.com, per Whatsapp oder Telefon unter Tel. 347 739 22 92 (16 – 20 Uhr)

VOLXTHEATER OUBRWIND MOLS

STROSSNBLUAT - A KORRNRGSCHICHT im Kulturhaus von Mals Premiere: Freitag, 23. Jänner 2026 um 20:00 Uhr Weitere Termine: Sonntag, 25.01.2026 um 17:00 Uhr, Samstag, 31.01.2026 um 20:00 Uhr, Sonntag, 01.02.2026 um 17:00 Uhr, Mittwoch, 04.02.2026 um 20:00 Uhr, Freitag, 06.02.2026 um 20:00 Uhr, Samstag, 07.02.2026 um 20:00 Uhr Reservierung: Tel. 377 310 0513 (18:00 – 20:00 Uhr) und jederzeit über Whatsapp THEATER SCHLUDERNS

DIE BRÜDER AUS DER ECCLES STREET

T H E AT E R S C H LU DE RNS

SCHAUSPIEL VON THOMAS MUCHAMP

REGIE CHRISTL STOCKER PERKMANN

im Kulturhaus von Schluderns Premiere: Samstag, 24. Jänner 2026 um 20:00 Uhr Weitere Termine: Sonntag, 25.01.2026 um 17:00 Uhr, Freitag, 30.01.2026 um 20:00 Uhr, Samstag, 31.01.2026 um 20:00 Uhr Sonntag, 01.02.2026 um 17:00 Uhr, Samstag, 07.02.2026 um 20:00 Uhr Sonntag, 08.02.2026 um 17:00 Uhr Reservierung: www.schluderns.theater oder Tel. 339 76 00 113 KULTURHAUS-RAIFFEISENSAAL-SCHLUDERNS

PREMIERE SAMSTAG, 24.01.2026, 20:00 UHR SO, 25.01.2026, 17:00 UHR FR, 30.01.2026, 20:00 UHR SA, 31.01.2026, 20:00 UHR

SO, 01.02.2026, 17:00 UHR SA, 07.02.2026, 20:00 UHR SO, 08.02.2026, 17:00 UHR

RESERVIERUNG +39 339 76 00 113 ODER WWW.SCHLUDERNS.THEATER


52 /KLEINANZEIGER/

Vinschgerwind 1-26 09.01.26

Jahrtage/Danksagungen

Der Tod ist die Grenze des Lebens nicht aber der Liebe

Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten. Und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe, das einzige Bleibende, der ewige Sinn.

Norbert Wallnöfer

Anna Theiner

* 14.10.1961 † 18.11.2025

geb. Strimmer

* 08.05.1937 † 01.12.2025 Laas

Vergelt’s Gott • f ür die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier • f ür die Bereitschaft zur Übernahme verschiedener Dienste • f ür einen Händedruck, für eine stumme Umarmung, wenn die Worte fehlten • f ür das letzte Geleit und das stille Gebet • f ür die Kerzen in der Trauerhilfe • f ür alle Zeichen der Liebe, Verbundenheit und Freundschaft. Danke allen, die unsere liebe Mama besucht und begleitet haben. Vergelt’s Gott allen, die für sie beten und sie in lieber Erinnerung behalten. Laas, im Dezember 2025

Die Trauerfamilie

Wir danken allen von Herzen, für die liebevolle Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die uns in unsererTrauer um unseren Norbert Kraft und Trost gespendet haben. In Liebe deine Familie

92 x 70 mm Wir denken immer an dich, wir reden noch immer über dich, du warst niemals vergessen und wirst es auch nie sein. Wir halten dich fest in unseren Herzen. Und dort wirst du für immer bleiben, um uns durch das Leben zu führen bis wir uns wiedersehen. 1. Jahrestag

Ortler Helmuth

* am 12.11.1939 † 06.01.2025 In deine Hände bette ich mich ein. (Edith Stein)

Maria Thaler Wwe. Perkmann

Die liebevolle Erinnerung an dich tragen wir für immer in unseren Herzen. Ein Dank gilt allen, die an unseren lieben Helmuth denken, ihn an seinem Grab besuchen und ihn in ihren Gebeten einschließen. In unendlicher Liebe, deine Familie

* 6.12.1928 † 14.12. 2025 Laas Wir sind außerstande, uns für die vielen Beileidsbekundungen bei jedem einzelnen zu bedanken. Daher sagen wir auf diesem Wege danke und Vergelt´s Gott • für die tröstenden Worte, die uns gesagt oder geschrieben worden sind, • für die zahlreiche Teilnahme am Seelenrosenkranz und an der Beerdigungsfeier, • für die würdevolle Gestaltung des Trauergottes­ dienstes durch die Salesianerpatres P. Jolly und P. Nazareth, die Vorbeterin Gertraud, den Orga­ nisten, den Kirchenchor Laas und die Messner. • für alle Dienste, die bereitwillig bei der Beerdigung übernommen worden sind, • für die Kerzen, die Gedächtnisspenden und die Beileidsbekundungen auch im Trauerportal. Trauer in einer großen Gemeinschaft zu teilen, ist tröstend und wertschätzend für unsere verstorbene Mutter. Die acht Kinder mit ihren Familien Laas, am 18. Dezember 2025

Der Weg ist vollendet, deine Spuren bleiben.

Bruno Wallnöfer

* 23.6.1938 † 06.11.2025 Wir sind tief berührt von der großen Anteilnahme und danken allen, die uns in dieser schweren Zeit begleitet haben. Unser besonderer Dank gilt all jenen Personen, die Bruno beigestanden und sich liebevoll um ihn gekümmert haben: • unseren Nachbarn und engsten Helferinnen: Olga, Hannelore und Wuni • den Mitarbeiterinnen der Tagesstätte Prad • den Ärztinnen und Pflegern des Krankenhauses Schlanders und Meran • dem Pflegepersonal im Altersheim Schluderns. Ein Vergelt’s Gott für alle Zeichen der Liebe, Verbundenheit und Freundschaft. Die Trauerfamilie


09.01.26

Vinschgerwind 1-26

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Jahrtage/Danksagungen

Wenn auch erwartbar und beizeiten, es geht trotzdem jemand, der immer da war.

Peter Donner

*28. 12. 1935 † 21.12. 2025 Schluderns Wir sagen DANKE Es ist schwer, einen lieben Menschen zu verlieren. Der Zeitpunkt passt nie, umso wohltuender ist es, so viel Mitgefühl zu erfahren. Allen, die sich mit uns verbunden fühlen und ihre Anteilnahme auf vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht haben, danken wir von Herzen. Wir danken dem Herrn Pfarrer Werner Mair für die Gestaltung der Trauerfeier, den Vorbeterinnen für die persönlichen und tröstenden Worte, der Freiwilligen Feuerwehr Schluderns für die würdevolle Begleitung, dem Kirchenchor für die klangvolle Umrahmung, den Ministranten, dem Mesner und allen, die zur würdigen Verabschiedung das ihre beigetragen haben. Wir danken auch dem Bestattungsunternehmen Angelus für die kompetente und liebevolle Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt dem Altersheim Schluderns und allen MitarbeiterInnen, die unseren Tata einfühlsam auf seinem letzten Weg begleitet haben. Danke allen, die unseren Tata, Schwiegervater, Opa, Onkel und Teit in liebevoller Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung.

Gottfried Kaserer Versicherungsagent i. R.

* 21.01.1945 † 04.12.2025 Wir möchten auf diesem Wege allen danken, welche sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott • für die Teilnahme am Rosenkranz und an der Beerdigung • für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier durch unseren Herrn Pfarrer Johann Lanbacher, dem Dekan Mathew Kozhuppakalam, dem Mesner, den Ministranten, dem Kirchenchor Kortsch sowie dem Vorbeter Sigmar • f ür alle Dienste die bei der Beerdigung übernommen wurden • für Kerzen, Blumen, Gedächtnisspenden sowie Beileidsbekundungen, Kondolenzen und Kerzen im Trauerportal Danke allen, die unseren Verstorbenen in lieber Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie


54 /KLEINANZEIGER/

Vinschgerwind 1-26 09.01.26

Jahrtage/Danksagungen

Der letzte Ton ist verklungen, doch die Musik bleibt.

Wir haben deine Stimme im Ohr, dein Bild im Kopf und dich für immer in unseren Herzen. Wir werden dich niemals vergessen.

3. Jahrestag

Franz Waldner * 13. 7. 1951

† 18. 1. 2023

Wir gedenken deiner am Sonntag, 18.1.2026 um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. Du fehlst! In Liebe Deine Familie

1. Jahrestag

Alois Eberhöfer "Rochl-Lois" *03.12.1934 † 08.01.2025

In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich bei der heiligen Messe am Sonntag, den 11. Januar um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Martell. Du fehlst uns sehr, deine Familie

Du bist nicht mehr da wo du warst, aber du bist überall dort, wo wir sind. 4. Jahrtag

Konrad Heinisch * 30.07.1969 † 17.01.2022 In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner ganz besonders bei der heiligen Messe am Sonntag, 18. Januar um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche von Matsch. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Dankeschön. Für immer in unseren Herzen, deine Familie

Kaufen/Verkaufen/Allfälliges ITALIENISCH-NACHHILFE FÜR SCHÜLER. Ich biete Italienisch-Nachhilfe für Schüler der Grundschule, Mittelschule und Oberschüler an. Unterstützung bei Hausaufgaben, Grammatik, Wortschatz. Bei Interesse gerne melden! Roberto, Tschars Tel. 337 456 417

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Terminvereinbarung erwünscht


09.01.26

Vinschgerwind 1-26

/KLEINANZEIGER/ 55

Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung ALLGEMEINE WEITERBILDUNG

Fotografie mit Gefühl: Dein Einstieg in die Welt der Bilder

Filzeinlegesohlen für warme Füße Schritt für Schritt erklärt

Ruhe finden: Klangmeditation zur Abendentspannung

Beruf

Referent*in Treffen Uhrzeit

Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes - WK Bozen Di., 03.02. + Mi., 04.02.2026 Di., 08.00 Uhr - 17.00 Uhr Mi., 08.00 Uhr - 12.00 Uhr Feuerwehrhalle, Prad am Stj. 250 Euro Mo., 12.01.2026

Singleküche mit Genuss frisch, einfach, alltagstauglich Freizeit

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Gesundheit

Sprachen

Fortsetzung: Englischkurs für Anfänger*innen (Niveau A1+) Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Franz Armin Höllwarth Di., 03.02. - Di., 21.04.2026 (jeweils Di.) 18.30 Uhr - 20.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal 100 Euro (inkl. Material) Mo., 26.01.2026

Qi Gong – Die Kunst der Lebensenergie Sanfte Bewegung, bewusste Atmung, innere Ruhe Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Adrian Tschenett Di., 03.02. - Di., 05.05.2026 (jeweils Di.) 18.30 Uhr - 20.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen Medienraum, Oberschulzentrum Mals 125 Euro Di., 27.01.2026

Sprachen

¡Habla español? - Spanisch für leicht Fortgeschrittene Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag

Anmeldeschluss

Veronika Gander Kofler ! NEU Do., 05.02.2026 18.00 Uhr - 20.30 Uhr Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal 15 Euro zzgl. Materialspesen (ca. 10 Euro) (direkt vor Ort an die Referentin zu bezahlen) Do., 29.01.2026

INFO – ANMELDUNG: Bahnhof Spondinig, 39026 Prad am Stj. Tel.: 0473 42 82 38 | E-Mail: info@gwr.it

Isolde Veith ! NEU Mi., 14.01., 04.03., 29.04., 03.06.2026 Treffen sind einzeln buchbar! 15.00 Uhr - 17.30 Uhr Malraum Seniorenwohnheim Annenberg, Latsch 10 Euro pro Treffen (inkl. Material) Mo., 12.01.2026

IVHS

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzubringen

Martina Thanei Do., 15.01. - Do., 05.02.2026 (jeweils Do.) 16.00 Uhr - 18.00 Uhr, insgesamt 4 Treffen ONLINE, Zoom 24 Euro Zeichenpapiere (ca. DIN A3 + A4), Farbstifte, Wasserfarben oder Temperafarben Mo., 12.01.2026

Coole Snacks für coole Kinder Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzubringen Anmeldeschluss

Katharina Pobitzer Sa., 17.01.2026 09.00 Uhr - 13.00 Uhr Lehrküche, Oberschulzentrum Mals 30 Euro (inkl. Material) Schürze + leere Behälter Mo., 12.01.2026

Mach’s selbst! Einstieg ins Heim- und Handwerken Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Franziska Muncz Sa., 17.01. + 24.01. + 31.01.2026 10.00 Uhr - 16.00 Uhr Werkstatt der BASIS, Schlanders 50 Euro (inkl. Material) Mo., 12.01.2026

Tanz und Bewegung - Rio Abierto Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Marlene Patscheider Di., 20.01. - Di., 17.03.2026 (jeweils Di.) 18.15 Uhr - 19.45 Uhr, insgesamt 8 Treffen Bühne, Mittelschule Laas 60 Euro Mi., 14.01.2026

Malen nach Herzenslust in Schlanders

Vanessa Cahuana Di., 03.02. - Di., 21.04.2026 (jeweils Di.) 19.30 Uhr - 21.30 Uhr, insgesamt 10 Treffen Klassenraum, Mittelschule Laas 130 Euro Di., 27.01.2026

Sitzkissen aus Filz: einfach selbst gemacht

Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Anmeldeschluss

EU!

N Erwin Folie Di., 03.02. + Do., 05.02.2026 18.30 Uhr - 21.00 Uhr Lehrküche, Oberschulzentrum Mals 55 Euro Mo., 26.01.2026

Referent*in Treffen

Wenn Farben fließen Online - Malwerkstatt

IVHS

Martina Wienchol Mo., 02.02. - Mo., 09.03.2026 (jeweils Mo.) 18.00 Uhr - 19.30 Uhr, insgesamt 5 Treffen Turnhalle, Grundschule Lichtenberg 60 Euro Decke und warme Socken Mo., 26.01.2026

IVHS

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzubringen Anmeldeschluss

Erste Hilfe Grundkurs im Rahmen der Arbeitssicherheit laut Landesgesetz Nr. 25 - Betriebe gemäß Risikogruppe A

Freizeit

Farbige Begegnungen verbinden Generationen

IVHS

Gesundheit

Anmeldeschluss

! NEU

Veronika Gander Kofler Do., 29.01.2026 18.00 Uhr - 20.30 Uhr Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal 15 Euro zzgl. Materialspesen (ca. 10 Euro) (direkt vor Ort an die Referentin zu bezahlen) Do., 22.01.2026

Philipp Egger Sa., 07.02. + Sa., 14.02. + Sa., 21.02.2026 14.00 Uhr - 18.00 Uhr Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal 300 Euro Do., 29.01.2026 Kamera inkl. Equipment

INTEGRIERTE VOLKSHOCHSCHULE VINSCHGAU Inklusive Weiterbildung für alle

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Freizeit

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag

Freizeit

Birgit Seissl Fr., 16.01. - Fr., 27.03.2026 (jeweils Fr.) 18.15 Uhr - 19.30 Uhr, insgesamt 10 Treffen Aula, Grundschule Laas 100 Euro bequeme Kleidung, Matte, Socken Mo., 12.01.2026

IVHS

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzubringen Anmeldeschluss

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss Mitzubringen:

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Isolde Veith Mi., 21.01. - Mi., 11.02.2026 (jeweils Mi.) 15.00 Uhr - 17.30 Uhr, insgesamt 4 Treffen Malatelier der BASIS, Schlanders 40 Euro (inkl. Material) Mi., 14.01.2026

Ausdrucksmalen Ein Spiel mit Farben und Formen

Referent*in Treffen

IVHS

Gesundheit

Kraft und Flexibilität: Grundlagen aus Yoga und Pilates

Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzubringen Zielgruppe Anmeldeschluss

Martina Thanei Sa., 07.02. + Sa., 07.03.2026 Treffen sind einzeln buchbar! 09.00 Uhr - 16.30 Uhr Malatelier der BASIS, Schlanders 30 Euro pro Treffen (inkl. Material) Verpflegung Jugendliche ab 15 J., Erwachsene Do., 29.01.2026

Öffnungszeiten: Mo. - Do. 08.00 Uhr – 17.00 Uhr Fr. 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

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UNSERE TÜREN ÖFFNEN PERSPEKTIVEN Aufbauend auf eine nahezu 100jährigen Erfahrung im Türenbau, haben wir unsere Vorstellungen von Qualität, Ästhetik und Sicherheit verwirklicht und mit großem Interesse und Ehrgeiz die Entwicklungen in diesem Bereich verfolgt und mitgeprägt. Die Bedürfnisse sind gewachsen, die Möglichkeiten größer geworden und die Ansprüche gestiegen. Dank modernster Techniken, hochwertiger Materialien, innovativen Designoptionen und unter-

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realisieren wir Türen ganz nach Ihren Vorstellungen, Wünschen oder architektonischen Anforderungen. Denn im Prinzip gibt es für unsere Türen nur einen Standard: höchste technische Qualität. UNSERE TÜREN STEHEN IHNEN OFFEN! Wir würden uns freuen, mit unserem kompletten Service und unseren hochwertigen Türen einen Beitrag zur erfolgreichen Realisierung Ihrer nächsten Pläne leisten zu dürfen.


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Zeitung Vinschgerwind 1-26 vom 09.01.2026 Bezirk Vinschgau Südtirol by Vinschgerwind - Issuu