Der Zürcher Bote Nr. 14

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Freitag, 9. April 2021  |  Nr. 14  |  63. Jahrgang

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ABSTIMMUNGEN VOM 13. JUNI

2× NEIN zu den extremen Agrarinitiativen Am 13. Juni wird das Schweizer Volk über zwei extreme Agrarinitiativen abstimmen. Die Volksinitiativen «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Sub­ventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» sowie «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» sind reine Mogelpackungen und würden die Landwirtschaft sowie den ganzen Lebensmittelsektor in ihrer Existenz gefährden.

in der Gemüse-, Obst-, Schweine- oder Geflügelproduktion, bei welchen die Direktzahlungen einen sehr geringen Anteil am Betriebsertrag ausmachen, wür­ den im Falle einer Annahme der Trinkwasserinitiative in Zukunft ohne eine Reglementierung und ohne Direktzahlungen drauflos produzieren.

Die Nachfrage nach Bioprodukten hält sich immer noch in Grenzen

Mit den beiden extremen Agrarinitiativen entscheidet der Stimmbürger, ob er weiterhin nachhaltig produzierte Lebensmittel aus der Schweiz auf seinem Tische haben will oder ob sich in Zukunft der Anteil an Importlebensmitteln verdoppelt. Bild ZBV

Negative Auswirkungen auf die Umwelt Die Forschungsanstalt Agroscope hat wissenschaftlich bestätigt, dass eine Annahme der Initiativen nicht nur negative Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduzierende Landwirtschaft hätte, sondern absurderweise auch auf die Umwelt. Insbesondere die Trinkwasserinitiative würde die inländische Produktion massiv reduzieren und zu steigenden Importen und damit höheren Umweltbelastungen im Ausland führen. Unter dem Strich würde die Initiative der Umwelt mehr schaden als nützen. Für selbsternannte Umwelt-

schützer und ihre Organisationen ein verheerendes Fazit, welches nicht wahr sein darf. Deshalb attackieren diese Umweltorganisationen auch Agroscope. Agroscope hat schon im Jahre 2017 aufgezeigt, wie die Umweltbelastung um die Hälfte gesenkt werden könnte. 1. Die Landwirtschaft kann ihre ÖkoEffizienz im Inland noch erhöhen. 2. Der Handel muss Importprodukte wesentlich sorgfältiger auswählen. 3. Der Konsument müsste sein Ernährungsverhalten grundlegend ändern und dabei weniger Lebensmittel wegwerfen.

Nur der erste Punkt betrifft die Schweizer Landwirte, welche im Gegensatz zu Handel und Konsument schon seit Jahren intensiv an Verbesserungen in der Nachhaltigkeit arbeiten. In den letzten 12 Jahren ist der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln in der konventionellen Landwirtschaft um 41 Prozent zurück gegangen. Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung wurde in den letzten Jahren ebenfalls um 35 Prozent reduziert. Die Annahme der Initiativen hätte ein staatlich angeordnetes Bio-Land Schweiz zur Folge. Einzig wertschöpfungsstarke Landwirtschaftsbetriebe

Gerne würden weitere Betriebe in unserem Land auf Bioproduktion oder IPSuisse Label umstellen, leider existiert für solche zusätzlichen Produkte kein Markt. Biomilchproduzenten werden auf Wartelisten gesetzt und verschiedene Label-Programme darben vor sich hin oder werden vom Detailhandel mangels Attraktivität aus dem Sortiment gestrichen. Die Trinkwasserinitiative ignoriert diese Fakten. Sie ignoriert vor allem auch die Importe umweltbelastender Landwirtschaftsprodukte und das bigotte Verhalten der Konsumenten. Diese fordern völlig unbelastetes Trinkwasser, sind aber nicht bereit, den deutlich höheren Preis für Landwirtschaftsprodukte zu bezahlen, welche ohne jegliche Hilfsstoffe hergestellt wurden. Jedoch eines ist für alle klar, bei Annahme der Initiativen würden die Lebensmittelpreise in unserem Land markant ansteigen und deren Qualität rasant sinken.

Gesundheitsgefährdungen richtig einschätzen Bei den Gesundheitsrisiken leiten uns oft verkehrte Risikowahrnehmungen. Gemäss WHO sind hoher Blutdruck, Rauchen, hohe Blutzuckerwerte, zu wenig Bewegung und Übergewicht die grössten Gesundheitsrisiken. Unter den Top 20 findet sich auch der ungenügen-

de Konsum von Früchten und Gemüse. Von der Gefahr von Chemikalien oder Pflanzenschutzmittel ist hingegen nicht die Rede. Gefährlich sind hingegen mangelnde Hygiene oder Keime aus der Zivilisation, die sich in verschmutztem Wasser wiederfinden. Auch hier kollidiert die Risikowahrnehmung mit den Fakten. Von richtig angewendeten Pestiziden geht ein sehr geringes Risiko aus. Bei der Produktion von Lebensmittel ist es sogar umgekehrt. Wer auf Pestizide verzichtet, gefährdet die Lebensmittelsicherheit und nimmt damit auch eine Gefährdung der Gesundheit in Kauf. Was für den gesunden Menschenverstand zunächst paradox klingt, hat einen einfachen Grund: Pflanzenschutzmittel verhindern, dass sich im Erntegut tödliche Pilze ausbreiten und dass zum Beispiel Tees keine giftigen Unkräuter enthalten. Wer Pestizide verbietet, der verbietet sowohl Pflanzenschutzmittel als auch Biozide. Hierbei handelt es sich um Reinigungs-, Desinfektions-, und Schädlingsbekämpfungsmittel. Sie machen gefährliche Keime, Pilze und Schädlinge unschädlich. Sie sind sowohl in der Landwirtschaft, in der Lebensmittelindustrie, und wie Corona zeigt, im täglichen Leben unerlässlich. Aus diesem Blickwinkel sind die beiden Agrarinitiativen geradezu abstrus. Denn nur sichere Lebensmittel können die Volksgesundheit garantieren. Darum zwei Mal NEIN am 13. Juni 2021.

Martin Haab Nationalrat SVP Mettmenstetten

2x NEIN zu den extremen Agrar-Initiativen

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