FREITAG, 11. FEBRUAR 2011 NR. 6 53. JAHRGANG
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VOLKSINITIATIVE «FÜR DEN SCHUTZ VOR WAFFENGEWALT» VOM 13. FEBRUAR 2011
Nein zur Abschaffung der Armee in Raten Die Diskussion zur Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt», über die das Schweizer Volk am 13. Februar 2011 zu befinden hat, könnte kaum intensiver sein. Renommierte Tageszeitungen setzten sich praktisch jeden Tag prominent für die Annahme der Initiative ein. Aber auch fast alle anderen Medien lassen kaum eine Möglichkeit aus, um sich für dieses Volksbegehren stark zu machen. Dies obwohl im Zentrum der Initianten als grosses Ziel die Abschaffung der Schweizer Armee steht und die Waffeninitiative auf diesem Weg als Mogelpackung, als «Wolf im Schafspelz» missbraucht wird. Es sind bis zum Abstimmungssonntag alle Kräfte zu mobilisieren, damit den Schweizer Stimmberechtigten aufgezeigt werden kann, welchen Schaden diese Initiative langfristig betreffend die Sicherheit der Schweiz, die Armee und das Schiessen bei einer Annahme verursacht. deutete, ist eine Epoche angebrochen, Hause kein Sicherheitsrisiko für die Bedie viele Menschen zur Sorglosigkeit, völkerung dar. Vielmehr ist es ein Zeija sogar Gleichgültigkeit geführt hat. chen des Vertrauens, das die DienstTrotz grossem Unfrieden und kriegeri- pflichtigen seit Jahrzehnten im höchAllein schon viele Na- schen Auseinandersetzungen überall sten Mass rechtfertigen. Mit der aussermen, die im Initiativko- auf unserer Erde wird den Menschen dienstlichen Schiesspflicht sind die mitee aufgeführt sind, der ewige Frieden suggeriert. Man sieht Wehrpflichtigen auch angehalten, die sollten verantwortungsvolle Bürgerin- grosszügig über die Rekordinves- Handhabung der persönlichen Waffe jenen und Bürger hellhörig und zurück- titionen vieler Staaten im Militärbe- des Jahr zu repetieren. Dadurch stehen haltend werden lasreich hinweg und der Schweizer Verteidigungsarmee sen! Es sind Leute, bekämpft bereits die Ge- Dienstpflichtige mit einer guten Grunddie der Vereinigung danken, die sich mit ausbildung zur Verfügung. Eine Annahme GSoA angehören. Almehr Sicherheit eines Die Armee hat die Schweiz und die so jener Interessen- der Waffeninitiative bedeutet Landes befassen. Wohl- Bevölkerung dieses Landes gegen Angruppe, die sich seit das Todesurteil für das wissend, dass ohne eine griffe fremder Mächte zu verteidigen Jahren mit allen Mitglaubwürdige Sicher- und zu schützen. Dazu sind motivierte in der Bevölkerung stark teln für die Abschafheitspolitik ein Land und einsatzfreudige Wehrpflichtige verankerte Schiesswesen. fung unserer Milizardem Untergang geweiht von grosser Bedeutung. Mit klaren mee einsetzt. Wer in sein wird. Nicht umsonst Aufträgen, einer zukunftsorientierten einem freiheitlichen heisst es: «Jedes Land Schulung und einem unbändigen und direktdemokratisch regierten hat eine Armee – wenn keine Eigene, Wehrwillen werden allfällige BedroLand mit einem derart hohen Lebens- dann sicher eine Fremde!» hungen oder gar Angriffe auf die standard und Wohlstand, wie der Darum ist die Waffenverbotsinitiati- Schweiz im Keim erstickt. Schweiz solche Ziele verfolgt, der des- ve eben viel weitreichender, als die InDie schweizerische Militärpolitik avouiert nicht nur die grossen itianten in den Diskussionen zugeben. ist darum auf die Verteidigung der Verdienste unserer Verteidigungsar- Mit ihrem Begehren versuchen die In- Landesgrenzen und den Schutz der mee, sondern er will auch unser welt- itianten die Schweiz und damit auch Bevölkerung auszurichten und zu beweit geachtetes und anerkanntes De- ihre einzigartige Degrenzen. Das Mitmamokratiesystem abschaffen. Wie hilf- mokratie weiter zu dechen in internationalen los Staaten werden, die immer mehr stabilisieren. Anstatt Kooperationen ist zu Die Volksinitiative Rechte und Kompetenzen an überge- Freiheit und Eigenverbeenden. Dieses Enga«Für den Schutz ordnete Organisationen abgeben und antwortung in den gement schadet unsevor Waffengewalt» ihre eigenen grundsätzlichen Interes- Mittelpunkt zu stellen, rem Ansehen und unseist heuchlerisch sen nicht mehr vertreten können, wird sollen unsere Heimat rer Glaubwürdigkeit als und unehrlich. uns auf internationaler Ebene ständig und die hier lebende neutrales Land. Eine vor Augen geführt. Deshalb ist die Bevölkerung fremden vollständige AusrichWaffeninitiative auch für die zukünfti- Vögten und Richtern tung der militärischen ge Entwicklung der Schweiz kontra- zugeführt werden. Dieser Absicht Aufgaben auf das eigene Territorium produktiv, weil der Wille, sich für ei- müssen wir mit allen uns zur Verfü- stärkt die Unabhängigkeit, die Erfülnen souveränen, eigenständigen und gung stehenden Möglichkeiten entge- lung des Auftrages und den Respekt unabhängigen Staat einzusetzen, im- gentreten. Die Sicherheit der Schweiz von internationalen Organisationen. mer mehr geschwächt wird. ist für die Existenz, die Glaubwürdigkeit und die Verantwortung dieses Ja zum Schiesswesen als Die Sicherheit der Schweiz ist in Landes von grösster Bedeutung. Prävention, Sport und Kultur höchster Gefahr Eine Annahme der Waffeninitiative beMit dem Fall des «eisernen Vorhangs» Die Milizarmee erhalten deutet das Todesurteil für das in der Bevor zwei Jahrzehnten, der auch das En- und stärken völkerung stark verankerte Schiessde der Schreckensherrschaft der sozia- Die Angehörigen der Schweizer Armee wesen. Wenn die Waffen im Zeughaus listischen Diktatoren in Osteuropa be- stellen mit der eigenen Armeewaffe zu deponiert werden müssen, werden das ERNST SCHIBLI NATIONALRAT SVP OTELFINGEN
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Waffenmonopol für Verbrecher? Entwaffnungs-Initiative
NEIN
Prozent der Sportschützen üben ihr Hobby nämlich mit der Armeewaffe aus. Zudem geht die sichere ausserdienstliche Waffenhandhabung, das präventive Element der so lautstark geforderten «totalen» Sicherheit verloren. Es ist beschämend, dass die Waffeninitiative auf die verantwortungsvollen Schweizer Waffenbesitzerinnen und Besitzer zielt. Gegen den Waffenbesitz von Kriminellen und den illegalen Waffenerwerb wird aber nichts unternommen. Das untermauert auch die verwerfliche Gesinnung der Initianten. Die Initiative gefährdet direkt den viertgrössten Schweizer Sportverband mit 220 000 Mitgliedern und 3100 Schützenvereinen. An Schützenfesten ist es noch nie zu Ausschreitungen ge-
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JEDE E ZÄHLT M STIM
AN DIE URNEN!
lige Beisammensein nach dem Wettkampf sind den Schiessenden eigen. Sie stossen in der Bevölkerung grossmehrheitlich auf ein sehr positives Echo. Das soll auch in Zukunft erhalten und unterstützt werden. Man kann es drehen wie man will. Die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» ist heuchlerisch und unehrlich. Mit dem Ausweichen auf Nebenschauplätze und fadenscheinigen Argumenten wollen die Initianten die Stimmberechtigten von ihrer wahren Absicht ablenken. Ihr erklärtes Ziel ist: «Die Abschaffung der Armee.» Dagegen wehren wir uns mit allen zur Verfügung stehenden Kräften und Mitteln. Deshalb stimmen wir «Nein» zur Waffeninitiative.
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kommen, wie sie bei anderen Sportanlässen zur Tagesordnung gehören. Die Schützinnen und Schützen leben in ihrer Freizeitgestaltung eben Anstand, Takt und Ordnung. Das Schiessen in der Schweiz ist aber auch ein tief verwurzeltes Kulturgut in der Gesellschaft. Der verantwortungsvolle Umgang mit der Waffe, das sportliche Kräftemessen und das gesel-
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«Obligatorische», das Feldschiessen, Schützenfeste, das Knabenschiessen, die Jungschützenkurse in kurzer Zeit der Vergangenheit angehören. Denn es ist illusorisch zu glauben, dass die Wehrpflichtigen zur Ausübung der Schiesspflicht und des Schiesssports jedes Mal ins Logistikzentrum fahren, um ihre Waffe zu holen und drei Tage später diese wieder zurückbringen. Über 85
bisher
Brunner
Susanne 1972, lic. rer. publ. HSG
in den Kantonsrat
2 x auf Liste 1