PZ24_04.12.2025

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TITELTHEMA

Feuerwehrtage und Feuerwehrjubiläen im Pustertal:

Dank, Anerkennung und bedeutende Jubiläen 4

DIES & DAS

Die Pistenflitzer sind los: Alles heiß auf Schneeweiß 8

SOZIALES & GESUNDHEIT

Weihnachtsradio 2025: Gemeinsam Gutes tun 14

Elsa Wolfsgruber: Mit Herz und Hingabe für die Kinder in Not 16

GESELLSCHAFT & MENSCHEN

Theo Stammer: Festhalten, sammeln und dokumentieren 20 Campill: Zeichen des Dankes und der Verbundenheit 24 MENSCHEN IM PORTRÄT

Patrick Rottensteiner: Mit anderen Augen 26 WIRTSCHAFT & UMWELT

Zeichen für den Handel vor Ort: „Kauf lokal, einfach genial!“ 30

Dolomiti-Nordic-Ski: Digital, nachhaltig und menschlich 32

KIRCHE & GLAUBEN

Reischach segnet neue Totenkapelle: Ein Ort des Abschieds und der Hoffnung 38

GESCHICHTE & HISTORIE

Buchvorstellung: Bruneckerinnen und ihre Beiträge zur (Frauen-)Stadtgeschichte von Bruneck 40 KULTUR & KUNST

Stadttheater Bruneck: Das rote Paket 42 „Kultur-Bildung“ in Bruneck: Über den Tellerrand blicken 46 BILDUNG & SCHULE

Georg-Großlercher-Schule Sillian: Woche der Sonderpädagogik 52 GS „J. Bachlechner“: Zauberhafte Welt von Pippi Langstrumpf 54

SPORT & FREIZEIT

HC Pustertal: Puschtra im Herzen - Puschtra auf dem Eis 58

SSV Bruneck: Glanzvoller Auftritt in Kanada 59

SONDERTHEMA

Advent- und Hüttenzauber 63 SERVICE

STARKES

ZEICHEN FÜR GEMEINSCHAFT UND GELEBTER VERANTWORTUNG

von Chefredakteur Reinhard Weger

Die Feuerwehrtage im Ober- und Unterpustertal sowie die verschiedenen Feuerwehrjubiläen im Laufe des Jahres haben heuer wieder gezeigt, wie unverzichtbar das Ehrenamt für das Leben in unseren Tälern ist. Es sind jene Momente, in denen Rückblick, Anerkennung und Ausblick zusammenkommen und sichtbar wird, wie eng Tradition, Verantwortungsbewusstsein und moderne Einsatzrealität miteinander verflochten sind. Gerade in einem Jahr, in dem drei Feuerwehren besondere Jubiläen feiern – Niederdorf mit 150 Jahren, Stern mit 100 Jahren und Untermoj mit 50 Jahren – bekommt diese Wertschätzung ein besonderes Gewicht. Diese Jubiläen stehen nicht nur für beeindruckende Zahlen, sondern für Generationen von Männern und Frauen, die sich freiwillig für die Sicherheit der Dorfgemeinschaft eingesetzt haben.

In Niederdorf, wo der Bezirksfeuerwehrtag des Oberpustertals stattfand, wurde erneut sichtbar, wie sehr eine Feuerwehr in das Dorfleben eingebettet ist. Der Bezirk zählt heute so viele Mitglieder wie nie zuvor und die Einsatzzahlen steigen weiter an. Großeinsatzlagen wie der Amoklauf in Innichen zeigen, wie unberechenbar der Ernstfall geworden ist. Gleichzeitig leisten die Freiwilligen eine überwältigende Zahl an Stunden, die niemand bezahlt und die dennoch selbstverständlich erbracht werden. Dieser Einsatz entsteht aus einer inneren Haltung heraus, die man nicht verordnen kann, sondern die gewachsen ist und gepflegt werden muss.

IMPRESSUM

Sitz, Redaktion und Verwaltung: Oberragen 18, 39031 Bruneck, Tel.: 0474 550 830, E-Mail: info@pz-media.it Egtr. Trib. BZ Nr. 23/89 v. 2.10.1989 Internet: www.pz-media.it; Einzelnr.: 1,00 Euro; Jahresabo: 25,00 Euro; Erscheinung: 14-täglich; Verantw. Direktor: Reinhard Weger (Chefred.); Sekretariat: Michaela Huber; Akquisition: Hans Paulmichl, Josef Tasser; Redaktion: dott. Reinhard Weger, MA; Dr. Willy Pöder; Dr. Judith Steinmair; Dr. Verena Duregger; Monika Gruber; Barbara Pöder; Dominik Faller; Alexander Dariz; Grafik: Andreas Rauchegger, Kerstin Voigt; Herausgeber: Pustertaler Medien GmbH - Oberragen 18, 39031 Bruneck, Im PT-Abo vert. ROC-Nummer: 2717, ISSN 2532-2567 Mitglied der USPI (Unione Stampa Periodica Italiana) Druck: Athesia Druck, Bozen – PEFC-zertifiziert: Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, Recycling und kontrollierten Quellen; PZ-WhatsApp Nummer: 371 7678970

Titelbild: FF Pfalzen

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Einen anderen, aber ebenso wichtigen Akzent, setzte der Feuerwehrtag im Unterpustertal, wo ein Wechsel an der Bezirksspitze stattfand. Nach vielen Jahren legte Reinhard Kammerer sein Amt nieder. In seinen Worten spiegelte sich nicht nur Dankbarkeit, sondern auch eine bemerkenswerte Klarheit darüber, was das Ehrenamt stark macht und was es herausfordert. Kammerer betonte, wie entscheidend der Zusammenhalt und die Kameradschaft im Bezirk sei. Man könne den steigenden Anforderungen nur begegnen, wenn man verlässlich füreinander einsteht und sich auf eine solide Ausbildung und eine gute Mannschaft verlassen kann. Zugleich wies er darauf hin, dass die Bürokratie ständig zunimmt und vieles komplizierter geworden ist. Auch die Preissteigerungen bei den Anschaffungen sind problematisch.

Das zeigt die Liste der abgeschlossenen und angestoßenen Projekte, die in seiner Amtszeit umgesetzt wurden: neue Geräte, modernisierte Feuerwachen, bessere Ausrüstung und der Umstieg auf das neue Funksystem. All das konnte nur gelingen, weil Gemeinden, Landespolitik, Verband und Wehren dasselbe Ziel verfolgten. Ein Satz aus Kammerers Rückblick fasst vieles zusammen: „Wir können stolz auf das sein, was wir gemeinsam leisten.“ Dahinter steht die Essenz des Ehrenamts. Es lebt nämlich von Menschen, die nicht fragen, was sie dafür bekommen, sondern was sie beitragen können. Es lebt von einer Kameradschaft, die längst über den Einsatz hinausreicht. Gerade deshalb verdienen die Wehren im Pustertal unseren tief empfundenen Dank und die Gewissheit, dass ihr Einsatz nicht als selbstverständlich betrachtet wird. Er ist vielmehr ein unschätzbarer Dienst an der Gemeinschaft.

Dank, Anerkennung und bedeutende Jubiläen

Sowohl im Oberpustertal als auch im Unterpustertal standen die diesjährigen

Bezirksfeuerwehrtage ganz im Zeichen der Wertschätzung, des Rückblicks und wichtiger Weichenstellungen für die Zukunft. Gleichzeitig konnten im Laufe des Jahres 2025 gleich drei Feuerwehren besondere Jubiläen feiern: 150 Jahre Feuerwehr Niederdorf, 100 Jahre Feuerwehr Stern und 50 Jahre Feuerwehr Untermoj.

Der Bezirksfeuerwehrtag des Oberpustertals fand heuer in Niederdorf statt. Es war jener Ort, der in diesem Jahr sein bedeutendes 150-jähriges Feuerwehrjubiläum begeht. Bürgermeister Günther Wisthaler bezeichnete es daher als „schönes Geschenk“, Gastgeber dieses Treffens zu sein.

Laut den im Bericht vorgestellten Zahlen zählt der Bezirk inzwischen 1.595 Mitglieder, so viele wie noch nie. Unter ihnen befinden sich 1.093 aktive Wehrleute, darunter 28 Frauen. Die Einsätze nahmen im Vergleich zum Vorjahr erneut zu: 778 Einsätze, darunter vermehrt technische Hilfeleistungen. Bezirksinspektor Andreas Schäfer erinnerte an große Einsätze – unter anderem an den Amoklauf in Innichen, bei dem Einsatzkräfte sogar beschossen wurden. Sie blieben zum Glück aber unverletzt. Insgesamt wurden 45.519 Stunden geleis-

tet. Die Bezirksführung wurde in ihren Ämtern bestätigt: Bezirkspräsident Peter Hellweger, sein Stellvertreter Franz Messner und Bezirksinspektor Andreas Schäfer bleiben dem Bezirk weiterhin voran.

NEUER PRÄSIDENT

IM UNTERPUSTERTAL

Beim Bezirksfeuerwehrtag in Pfalzen erfolgte ein personeller Neustart beim Feuerwehrbezirk Unterpustertal. Der langjährige Präsident Reinhard Kammerer konnte altersbedingt nicht mehr antreten. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten Alois Ignaz Steger, bislang Abschnittsinspektor. Zum Vizepräsidenten wurde Elmar Irsara gewählt, neuer Bezirksinspektor ist Michael Oberhollenzer.

BFP Peter Hellweger (Oberpustertal)

Der Bezirk Unterpustertal umfasst 48 Feuerwehren mit insgesamt 2.256 Mitgliedern. 2024 mussten die Wehren zu 1.770 Einsätzen ausrücken, davon 151 Brände. Zusammen mit Ausbildung und Diensten kamen die Freiwilligen auf über 80.000 ehrenamtliche Stunden.

Beeindruckend ist auch die Jugendarbeit: 27 Jugendgruppen zählen insgesamt 285 Mitglieder. Das ist ein starkes Zeichen für die Zukunft! //

REINHARD KAMMERER:

„Wir können stolz auf das sein, was wir gemeinsam leisten“

Im Rahmen des Bezirksfeuerwehrtages im Unterpustertal sprachen wir mit Reinhard Kammerer. Er gab uns zum Abschluss seiner Amtszeit einen kurzen Rückblick.

PZ: Herr Kammerer, Sie haben in Ihrer Rede betont, wie stark die Feuerwehren im Bezirk zusammenhalten. Was zeichnet diese Gemeinschaft aus?

Reinhard Kammerer: Der Zusammenhalt ist die Basis unseres gesamten Systems. Wir stehen füreinander ein, helfen im Einsatz, aber auch im Alltag. Dass wir so viele Aufgaben bewältigen können, liegt daran, dass wir eine große Mannschaft haben, die schnell, gut ausgebildet und verlässlich ist.

Die Zahl der Einsätze und die Anforderungen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wie gehen die Feuerwehren damit um?

Wir können stolz auf unsere Leistungen sein. Gleichzeitig müssen wir realistisch bleiben: Der Aufwand steigt, und uns wird immer mehr Bürokratie auferlegt. Auch Veranstaltungen und finanzielle Aspekte werden komplexer. Aber unsere Leute zeigen Tag für Tag, was mit Teamgeist und Einsatzbereitschaft möglich ist.

BFP a.D. Reinhard Kammerer (Unterpustertal)

Sie erwähnten in Ihrer Rede viele Projekte, die in dieser Amtsperiode umgesetzt wurden. Worauf sind Sie besonders stolz?

Nach vielen Jahrzehnten des Stillstands konnten wir unter anderem das neue Hubrettungsgerät im unteren Pustertal in Dienst stellen und die bestehenden Drehleitern austauschen. Viele Gerätehäuser

wurden modernisiert und die persönliche Schutzausrüstung erneuert. Auch die Umstellung auf das neue Funksystem Tetra ist weitgehend abgeschlossen. Diese Fortschritte waren nur möglich, weil Bürgermeister, Landespolitiker und der Verband mit uns an einem Strang gezogen haben.

Was wünschen Sie sich für die zukünftige Entwicklung der Feuerwehren?

Dass wir weiterhin genügend Menschen finden, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Und dass wir als Ehrenamt nicht durch übermäßige Bürokratie gebremst werden. Die Feuerwehren leisten für unser Land unverzichtbare Dienste. Damit das so bleibt, müssen wir zusammenhalten, uns gegenseitig stützen und die Kameradschaft pflegen.

Ihr Schlusswort vor der Vollversammlung war sehr emotional. Was war Ihre wichtigste Botschaft?

Ich wollte sagen: Danke! Danke an alle, die mitgearbeitet, unterstützt, angepackt oder einfach Vertrauen geschenkt haben. Und ich wollte die große Wertschätzung ausdrücken, die ich für unser Feuerwehrwesen habe. Es war mir eine Ehre, dass ich dieses Amt innehaben konnte. // Interview: Reinhard Weger

EHRUNGEN: FEUERWEHRBEZIRK UNTERPUSTERTAL

EHRUNGEN FÜR LANGJÄHRIGE MITGLIEDER VERDIENSTKREUZ IN GOLD (40 Jahre)

VERDIENSTKREUZ IN BRONZE (für 10 Jahre Vizekommandant)

Stefan Mangutsch (Abtei), Paul Ebenkofler (Ahornach), Stefan Forer (Aufhofen), Christoph Hauser (Bruneck), Florian Oberlechner (Mühlen), Andreas Seeber (Niedervintl), Klaus Mairhofer (Rein in

Richard Pitscheider (Abtei), Karl Gartner, Werner Lercher, Josef Schwärzer (alle Gais), Georg Baumgartner, Hartmann Lechner, Karl Lechner, Helmut Oberlechner (alle Issing), Stefan Engl (Kematen in Taufers), Martin Lechner (Kiens), Franco Alfarei, Rudolf Alfreider, Jürgen Pitscheider, Erwin Valentin (alle Kolfuschg), Franz Kirchler, Günther Unterkircher (alle Mühlbach Tesselberg), Bruno Geiregger, Herbert Mair am Tinkhof, Alexander Seeber (alle Mühlen in Taufers), Ignaz Oberhollenzer, Gebhard Steiner (alle Mühlwald), Gerold Erlacher, Gerhard Oberleiter (alle Percha), Hansjörg Mairvongraßpeinten (Pfalzen), Raimund Eppacher (Rein in Taufers), Helmuth Stocker (Sand in Taufers), Anton Hofer, Franz Oberschmied, Hubert Steger (alle St. Johann), Marco Sorarú, Arcangel Clement (beide St. Martin in Thurn), Markus Bürgstaller, Hanspeter Da Col (beide St. Sigmund), Stefan Egger (Stegen), Bernhard Marcher (Steinhaus), Werner Crazzolara (Stern), Georg Mair (Terenten).

Taufers), Ulrich Mairhofer (Reischach), Peter Rieger Edler (St. Lorenzen), Daniel Daverda (St. Sigmund), Lukas Ausserdorfer (Stefansdorf).

VERDIENSTKREUZ IN SILBER (für 15 Jahre Vizekommandant)

Rainer Clara (Campill), Andreas Wolfsgruber (Kematen), Egon Baur (Montal).

VERDIENSTKREUZ IN BRONZE MIT EINEM STERN (10 Jahre Kommandant)

Walter Valentin (Abtei), Erich Berger (Aufhofen), Armin Oberstaller (Ehrenburg), Thomas Mair (Niedervintl), Benjamin Mairvongraßpeinten (Pfalzen), Michael Mairhofer (Reischach), Florian Gasser (St. Lorenzen), Matthias Happacher (St. Sigmund), Othmar Kammer (Stefansdorf).

VERDIENSTKREUZ IN SILBER MIT ZWEI STERNEN (15 Jahre Kommandant)

Johann Früh (Ahornach), Roman Clara (Campill), Gustl Trebo (Enneberg), Albert Laner (Gais), Harald Baumgartner (Issing),

Florian Weger (Kematen in Taufers), Ernst Seeber (Rein in Taufers).

VERDIENSTKREUZ IN GOLD MIT DREI STERNEN (20 Jahre Kommandant)

Reinhard Weger (Bruneck), Michael Oberhollenzer (Mühlen).

VERDIENSTKREUZ IN BRONZE MIT EINEM STERN (10 Jahre Ausschuss Bezirksfeuerwehrverband)

Michael Oberhollenzer (Mühlen), Annemarie Furtschegger, Lukas Pramstaller (alle Reischach), Andrea Pertot (St. Kassian), Josef Althuber, Herbert Engl (alle Terenten).

VERDIENSTKREUZ IN SILBER MIT ZWEI STERNEN (15 Jahre BFV)

Alex Mitterhofer (Bruneck), Reinhard Kammerer (Stefansdorf).

VERDIENSTKREUZ IN GOLD MIT DREI STERNEN (20 Jahre BFV)

Raimund Eppacher (Rein in Taufers), Alois Ignaz Steger (St. Johann). //

EHRUNGEN: FEUERWEHRBEZIRK OBERPUSTERTAL

VERDIENSTKREUZ IN GOLD (40 Jahre)

Paul Pallhuber (Antholz-Mittertal), Stephan Schneider (AntholzNiedertal), Hans Mair, Reinhard Taschler (beide Aufkirchen), Georg Töchterle (Geiselsberg), Eduard Schäfer (Innichen), Martin Felder, Johannes Pörnbacher, Norbert Pörnbacher und Georg Selva (alle Mitterolang), Georg Tschurtschenthaler (Moos), Gebhard Tschurtschenthaler (Winnebach), Christian Rieder und Herbert Durnwalder (beide Niederolang), Johann Schwingshackl (Pichl Gsies), Paul Reichegger (Sexten), Wolfgang Beikircher (Oberrasen), Florian Hintner und Gabriel Kahn (beide St. Martin), Walter Ladstätter (Welsberg).

VERDIENSTKREUZ IN SILBER MIT ZWEI STERNEN (15 Jahre Kommandant)

Martin Einackerer (Niederrasen), Werner Töchterle (Oberolang), Thomas Pitterle (Wahlen).

VERDIENSTKREUZ IN BRONZE MIT EINEM STERN (10 Jahre Kommandant)

VERDIENSTKREUZ IN SILBER (15 Jahre Vize-Kommandant)

Gottlieb Wierer (Niederrasen), Daniel Costamoling (Pichl).

VERDIENSTKREUZ IN BRONZE (10 Jahre Vize-Kommandant)

Armin Burger (Antholz-Niedertal), Markus Plitzner (Aufkirchen), Georg Stabinger (Niederdorf), Gerhard Pörnbacher (Oberolang), Christian Gruber (Prags), Markus Prieth (Taisten), Manuel Walder (Winnebach).

VERDIENSTKREUZ IN SILBER MIT ZWEI STERNEN (15 Jahre Ausschuss BFV)

Alfred Antenhofer (Antholz-Mittertal), Franz Messner (Oberrasen), Horst Plankensteiner (Welsberg).

VERDIENSTKREUZ IN BRONZE MIT EINEM STERN (10 Jahre Ausschuss BFV)

Christof Niedermair (Niederolang), Maximilian Lanzinger (Prags). //

Hannes Lanz (Aufkirchen), Werner Plack (Niederdorf), Benjamin Schuster (Pichl), Herbert Trenker (Prags), Herbert Kahn (St. Magdalena), Oskar Hopfgartner (St. Martin), Alexander Ploner (Welsberg).

feierte die Freiwillige Feuerwehr von

ihr 100-Jahr-Jubiläum.

Gleich ein Doppeljubiläum wurde in Niederdorf gefeiert: Die FF Niederdorf (150 Jahre) feierte gemeinsam mit der örtlichen Musikkapelle. rewe

Die freiwillige Feuerwehr von Untermoj (im Bild) feierte ihr 50-jährigen Jubiläum. Es gab verschiedene Festlichkeiten und Aktionen. Zur Freude aller!

Heuer
Stern (im Bild)
Bgm. Günther Wisthaler und BP Robert A. Steger

DIE PISTENFLITZER SIND LOS

Alles heiß auf Schneeweiß

Der Weckruf zur diesjährigen Saison erklang vor zwei Wochen am Kreuzbergpass.

Seit vergangenem Wochenende dreht das grandiose Skikarussell südtirolweit.

Der November schneite den Krösussen der großen Skikarusselle ausreichend Naturschnee ins Gelände; wo dieser die gewünschte Betriebsdicke dennoch nicht erreichte, konnte sie ob der vorherrschenden Minustemperaturen nach Belieben künstlich angedickt werden, denn an Wasser mangelte es ob der vorsorglich gefüllten Speicherbecken nun wahrlich nirgendwo.

Dass die technische Schneeerzeugung unglaublich viel Wasser verbraucht, das ist allgemein bekannt. Laut einer oft zitierten Faustregel benötigt die Produktion von zwei Kubikmetern Schnee einen Kubikmeter Was-

ser. Das lässt die unglaublich hohe Wassermenge erahnen, die im Laufe eines viermonatigen Wintersportjahres mittels Tausender Kanonen in Eiskügelchen umgeformt und zugleich über Aberhunderte Pistenkilometer versprüht wird. Mittlerweile ist der Schnee aus der Kanone das Lebenselixier eines jeden Skibetriebes, egal ob Abfahrt oder Langlauf. Ein Überleben ohne Kunstschnee wäre in Anbetracht der gigantischen Infrastrukturkosten, des oft ausbleibenden kristallinen Niederschlags und folglich eines stark verminderten Nutzungsgrades schier unmöglich.

HERVORRAGENDE PISTEN

Doch im Wetteifer um die Gunst der Skifahrer und Snowboarder bedarf es mehr als eines flauschigen Schneeteppichs allein: Ein variationsreiches, hervorragend präpariertes Pistennetz nebst einer gediegenen Gastronomie bis hin zum Après Ski im Tal und im Gelände muss alles picobello vorhanden sein. Diesbezüglich liegen die Skigebiete Südtirols im Vergleich zu anderen innerhalb des Alpenraumes gut bis sehr gut im Rennen. Einen aufschlussreichen Hinweis hierzu liefert beispielsweise das Snowtrex-Ranking 2025-2026 (Gesamtwertung),

Neu ist die allgemeine „Helm-Pflicht“. wpz wpz

Lebenselixier aus der Kanone.

auf dem der „Kronplatz“ an sechster, „Gröden/Seiser Alm“ an neunzehnter und das Gebiet „3 Zinnen Dolomiten“ an dreiundvierzigster Stelle auf der langen Wertungsliste geführt wird. Dem Helm, er ist Teil der Skiregion „Drei Zinnen Dolomiten“, gereicht die mit heuer erstmals für alle Skifahrer und Snowboarder erlassene „HelmPflicht“ (Gs.119/2025) sicherlich dann zum Vorteil, wann diese von den Schneemenschen auf Brettlan als symbiotisches Gebilde von Kopfschutz und Helmhang verstanden und auch befolgt wird.

Die wichtigsten Skigebiete des Pustertales

KNOTENPUNKT

Dem Bahnhof von Olang fällt während der olympischen Spiele, was den Personentransport von und nach Antholz angeht, eine zentrale Rolle zu (siehe Bild a). Dass der Bau der Riggertalschleife bis zu den Spielen nicht zu schaffen war, wusste man. Gleichsam als Ersatz soll die alte Linie von Franzensfeste nach Bruneck gegen Ende Januar 2026 wiederum regelmäßig verkehren. Von Bruneck ins obere Pustertal und nach Lienz war und ist das ohnehin schon der Fall. Neben dem Zug und den üblichen Linienbussen kommt

haben den Winterbetrieb am vergangenen Wochenende (29.11.2025) aufgenommen. Andere (Speikboden, Klausberg, Alta Badia, Gitschberg-Jochtal) klinken sich eine Woche später (4./5. 12.) in den Skizirkus ein,

der dann bis Mitte April 2026 rundläuft. Die Ski Area Comelico-Padola, sie ist Teil der „Ferienregion 3 Zinnen Dolomiten“, sowie diverse Dorflifte steigen erst kurz vor Weihnachten (20.12.) zu. // wp

Tourengänger abseits gewalzter Pisten. wpz

während der Spiele zudem eine stattliche Anzahl von Sonderbussen mit elektrischen Antrieb über Batterie oder Wasserstoff zum Einsatz. Eine neue Wasserstoff- und Elektrotankstelle wurde von Alperia beim Schießstand am Ostausgang von Bruneck eingerichtet. Sie dürfte bald in Betrieb gehen. In den Betrieb genommen wurde derweil der Loacker-Olympiashop mit Café im Bahnhofsgebäude von Olang (siehe Bild b). Wer Lust hat, kann sich dort das Leben nach Herzenslust versüßen, ein anfallendes Kaloriendefi-

zit unbürokratisch ausgleichen. Selbst fein ste Loacker-Buchteln sind im Angebot. Die süße Rittnerin bietet in dem schmucken Ladile für alle Geschmäcker eine wahrlich üppige Auswahl an Köstlichkeiten an. Billig sind sie nicht, dafür aber sehr gut – quasi unwiderstehlich! Dass Loacker übermäßigem Genuss über den Preis eine wenn auch nicht völlig unüberwindbare Hürde setzt, spricht eindeutig für gesundheitsbewusstes, sozial- und darüber hinaus auch noch firmenverträgliches Denken und Handeln der girl- und boybosse am Firmenhauptsitz in Unterinn. // wp

Kronplatz im Ranking vorne dabei.
wpz

Von Sperre ausgesperrt

Seit rund zwei Monaten wird am Rückhaltebecken gearbeitet, das im Furkel Bach auf Halb-Weg zwischen Gassl und Bad Bergfall errichtet wird. Das Badl verlor damit seine althergebrachte Zufahrt.

Den Impuls zu dieser Maßnahme gab der Agentur für Zivilschutz das Unwetter von Ende Juli 2023, infolgedessen der Geiselsberger Bach das etwa 300 Meter unterhalb Bad Bergfall am orographisch rechten Ufer gelegene Wohnhaus der Familie Kohlhaupt und die „Tomile“ Mühle vermurte. Weiter talwärts im Bereich der Talstation der Olanger Kronplatzbahn zerstörten die Fluten drei Holzbrücken, welche die Parkflächen diesund jenseits des Wasserlaufs bedienten. Der gemeindeeigene Badl-Weg war durch Materialablagerungen teilweise verlegt; darum wurde er aus Sicherheitsgründen von Bürgermeister Georg Reden vorübergehend für jeglichen Verkehr geschlossen, um die Sperre nach der Räumung und notdürftigen Instandsetzung der Fahrbahn sowie auf Drängen der Badlbetreiber wiederum, wenn auch widerwillig, aufzuheben. Nicht für immer, wie sich schon bald nach den am 4. Mai 2025 abgehaltenen Gemeindewahlen herausstellen sollte, denn schon zwei Wochen nach seinem Amtsantritt ließ Geom. Lukas Schnarf, der neue Bürgermeister, den BadlWeg erneut und diesmal ohne Ablaufdatum schließen, nachdem Gemeinde und Provinzverwaltung sich offensichtlich schon zuvor auf den Bau einer Rückhaltesperre unter-

halb des Hauses Kohlhaupt und der aufwändig renovierten „Tomile“ Mühle verständigt hatten. Demzufolge lässt die Gemeinde- bzw. die Provinzverwaltung die beiden genannten Objekte wissentlich und willentlich etwaigen künftigen Schadensereignissen durch Hochwasser ungeschützt ausgesetzt.

BESCHÄDIGTES HAUS GERÄUMT

Mittlerweile hat die Familie Kohlhaupt, nicht ohne dazu gedrängt worden zu sein, ihr beschädigtes Heimathaus geräumt, die Kubatur (deren Verlegung die Gemeinde zugestimmt hatte) verkauft und sich dafür anderswo in Olang ein Domizil geschaffen. Unverrückt und etwaigen künftigen Über-

schwemmungen und Vermurungen ungeschützt ausgeliefert bleibt hingegen Eugen’s exzellente Mühle.

Die natürliche, althergebrachte Zufahrt zum Badl wird durch die talquerende Mauer in Stahlbeton zur Gänze und für alle Zeiten unterbunden. Die seit deren Schließung befahrene, weil einzig mögliche, Ausweichvariante vom Gassl über Geiselsberg und die von dort anfangs steil abfallende und sonst überhaupt sehr schmale Hinterbergstraße ist absolut kein gültiger Ersatz dafür. Der Tourismusbetrieb (Badeanstalt, Bar/Café, Restaurant, drei Dutzend Betten) muss deshalb empfindliche Geschäftseinbußen befürchten, ganz abgesehen von einer möglichen Wert-

Geschiebesperre am Zusammenfluss Furkel/Zilaner Bach. wpz
Talsperre unterhalb der „Tomile“ Mühle im Bau. wpz

DIE SCHUTZMASSNAHMEN

Letzterer verfügt seinerseits beim Zusammenfluss mit dem Zilaner Bach wenig oberhalb Bad Bergfall seit Langem schon über eine Rückhaltesperre, weshalb die Frage sich aufdrängt, warum man das zurzeit im Bau befindliche Rückhaltebecken nicht weiter nach oben in den Langental Bach verlegt hat, wodurch man sowohl Eugens Prachtmühle als auch das Haus Kohlhaupt sowie alle darunter gelegenen Objekte und Anlagen, die Talstation der

KLEINE GESTEN, GROSSE WIRKUNG

Kronplatzseilbahn einschließlich, nicht minder gut geschützt hätte, ohne des Badls verkehrstechnische Nabelschnur kappen zu müssen.

Der Ankündigung des Bürgermeisters, eine bergseitige Umfahrung der Talsperre prüfen zu lassen (eine Machbarkeitsstudie wurde in Auftrag gegeben) und die Badl-Zufahrt damit doch noch retten zu wollen, schenkt man vor Ort hinsichtlich einer zeitnahen Realisierung jedenfalls keinen Glauben. // wp

Abenteuerliche Umleitung für gesperrten Badl-Weg. wpz minderung der Struktur insgesamt ob der arg erschwerten Erreichbarkeit. Es sei an dieser Stelle auch explizit darauf hingewiesen, dass nicht die Wasser des viel kolportierten Furkel Baches, sondern jene des „Mühlbachls“ und des Langental Baches es waren, welche beim erwähnten Unwetter das zerstörerische Geschiebe mitgeführt und den Schaden an Häusern, Brücken und Wegen angerichtet hatten. Das „Mühlbach“ mündet in den Langental Bach, dieser vereinigt seine Wasser unterhalb Bad Bergfall wiederum mit dem Furkel Bach.

EIN MENSCHLICHER BLICK AUF DEN VERKEHR IM PUSTERTAL

PZ Nr. 19 vom 25.09.2025

Kein Thema prägt die öffentliche Debatte im Pustertal so sehr wie der Verkehr. Die großen Tunnelprojekte im Zuge der Olympischen Spiele 2026 sind im Bau; daneben entstehen laufend neue Pläne für breitere Straßen, zusätzliche Spuren und neue Kreisverkehre. Die Befürworter dieser „Ausbauwelle“ argumentieren klar: Nur mehr Kapazität bringt den Verkehr ins Fließen. Von der anderen Seite wird erwidert, dass „mehr Straßen nur mehr Verkehr erzeugen“, und man fordert einen radikalen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Doch im Alltag vieler Pustertaler bleibt das eine schöne, aber unrealistische Vorstellung. Auf einer eingleisigen Bahnstrecke lassen sich Intervalle nicht beliebig verdichten, und für Familien mit Kindern, beispielsweise, wird ein vollständiger Umstieg schnell zur logistischen Unmöglich-

keit. Verkehr ist im Pustertal keine Frage von Ideologie, sondern Lebenspraxis — und eine, die man nicht einfach von oben verordnen kann. Zwischen diesen beiden Polen — Ausbau-Euphorie und zentralistischer Verhaltenssteuerung — wird ein dritter, viel bodenständigerer Ansatz übersehen: dass ein guter Teil unserer täglichen Verkehrsprobleme durch Reibungen zwischen uns Menschen entsteht. Und dass viele davon durch ebenso kleine, unspektakuläre Gesten entschärft werden könnten. Jeder kennt das Bild: Eine Nebenstraße mündet in die Hauptstraße, und die Schlange wächst. Reflexartig entsteht der Ruf nach einem neuen Kreisverkehr, am besten untertunnelt. Doch vielerorts würde es reichen, wenn auch nur jeder zehnte Fahrer auf der Hauptstraße minimal vom Gas geht und jemandem das Einfädeln ermöglicht. Einfach kurz signalisieren: „Fohr lei, ’s nägschte Mol

losch Du mi inni!“ Solche Mikro-Gesten wirken auf Gegenseitigkeit. Durch sie hätten wir weniger das Gefühl, um unseren Platz „kämpfen“ zu müssen, sondern dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Hier im Pustertal weiß man aus gelebter Tradition: Wirkliche Veränderung entsteht nicht von oben nach unten aus Konzeptpapieren oder durch Moralisieren, sondern von unten nach oben, indem jeder Einzelne seinen Teil beiträgt.

Neuer Asphalt und sparsame Mobilität sind nur ein Teil der Lösung. Ebenso entscheidend sind die kleinen Gesten des Miteinanders: Tempo herausnehmen, jemanden einscheren lassen, Ruhe bewahren. Vielleicht merken wir dann, dass Harmonie auf der Straße nicht mit dem nächsten Großprojekt beginnt, sondern mit der Art, wie wir dem Fahrer vor uns begegnen.

Dr. Andreas Wibmer · Reischach

SEIT 55 JAHREN ALS KNECHT RUPRECHT UNTERWEGS

Wenn Anfang Dezember in Bruneck die Nikolausgruppen unterwegs sind, gehört ein Mann seit Jahrzehnten dazu: Othmar Preindl, heuer 85 Jahre alt, ist seit beeindruckenden 55 Jahren fixer Bestandteil der traditionellen Nikolaus-Besuche. Er geht seit jeher als „Knecht Ruprecht“. Mehrmals kündigte er an, dass es „nun wirklich sein letztes Mal“ sei, doch jedes Jahr findet er erneut die Kraft, wieder mitzugehen. Zu groß ist die Verbundenheit mit dem Brauch und den Menschen, die ihn erwarten.

Besonders schön ist, dass bei Preindl die gesamte Familie mitwirkt. Othmar Preindl begleitet als „Knecht Ruprecht“ die Runde, sein Sohn Manfred Preindl tritt seit 32 Jahren als Nikolaus auf und dessen Sohn Matthias ist seit 15 Jahren als Krampus mit dabei. Zum ersten Mal zog er sich mit 17 Jahren die Toifl-Maske über. Drei Generationen, die gemeinsam unterwegs sind, verleihen dem alten Brauch eine besondere Note.

DIE ANFÄNGE

DES BELIEBTEN BRAUCHS

Die Wurzeln dieser Tradition reichen weit zurück. Ihren Anfang nahm sie bei der Mo-

essmer-Fabrik in Bruneck, wo sich eine kleine Gruppe zusammenfand und im Laufe der Zeit immer weiterentwickelte. Damals waren unter anderem Helmuth Pescolderung, Pepo Wiedemayr, Kuno Pramstaller – um nur einige zu nennen – als Nikolaus unterwegs. Manfred Preind ist heuer – wie gesagt – das 32. Jahr als Nikolaus mit dabei. Heli Delazer war als Krampus über viele Jahrzehnte lang ebenfalls ein treuer Begleiter von Othmar Preindl. Eine zweite Nikolaus-Gruppe bildete sich rund um Hans Toniatti, Bruno Lüfter, Ernst Kammerer und Manfred Preindl. Heute ist

Die ganze Familie Preindl ist mit dabei: Othmar Preindl (links) seit 55 Jahren als Knecht Ruprecht, Manfred Preindl (Mitte) seit 32 Jahren als Nikolaus und dessen Sohn Matthias wirkt seit 15 Jahren als Krampus (rechts). So viel ehrenamtliches Engagement ist beispielgebend.

Othmar Preindl (im Bild) wirkt seit 55 Jahren als „Knecht Ruprecht“. Aktuell ist er unterwegs.

Othmar Preindl mit Harald Mair als Nikolaus, der heuer sein 25jähriges Jubiläum feiert und mit Krampus Werner Stolzlechner, der ebenfalls bereits über 20 Jahre lang mit dabei ist, unterwegs.

Die Nikolaus-Besuche sind Ausdruck lebendiger Gemeinschaft. Sie gehören fest zur Adventszeit und sind ein Stück Kultur, das behutsam gepflegt wird. Othmar Preindl kennt alle Adressen der besuchten Familien bis heute auswendig. Gemeinsam werden jedes Jahr Spenden für Not- und Härtefälle gesammelt, werden Abläufe organisiert und die Hausbesuche akribisch vorbereitet. Er erinnert sich im Gespräch mit dem PZ-Chefredakteur – passend beim rührigen Jägerheim-Wirt in St. Georgen – an viele herzliche Begegnungen. Gerade diese Menschen sind ihm im Lauf der Jahrzehnte so richtig ans Herz gewachsen.

Dieser Brauch lebt auch davon, dass Menschen ihn schätzen und mittragen. Seit 55 Jahren tut Othmar Preindl genau das und sein Engagement hat den Nikolausbesuchen im Pustertal viel gegeben, das viele nicht missen möchten. Doch das Alter fordert seinen Tribut. „So langsam wäre ich froh, diese Aufgabe an einen Jüngeren abgeben zu können“, meinte er mit einem Lächeln und Augenzwinkern.

Derweil werden die nächsten Termine emsig abgewickelt. Es ist ja schließlich „NikolausZeit“ und totales Engagement wird bei den Preindls und ihren Teams großgeschrieben! Gut so! // Reinhard Weger

Othmar Preindl bei der Vorbereitung und dem Schminken.

DEMOKRATIE AUF DEM PRÜFSTAND

Elisabeth Alber (Eurac) und Prof. Günther Pallaver analysieren in ihrer Studie in Buchform jüngste Entwicklungen und den Ist-Zustand der Demokratie in Südtirol und im Trentino. Dabei betten sie die untersuchten Demokratieformen – repräsentative, direkte und dialogisch-partizipative – in weltweite Diskurse zur Krisenhaftigkeit liberaler Demokratien ein und zeigen auf, wie sehr Demokratie und Beteiligung eng miteinander verbundene Konzepte sind, die sich gegenseitig bedingen. „Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie hängt von Menschen ab, die Demokratie leben und erlebbar machen. Ihre Qualität definiert sich über individuelle Demokratieverständnisse im Verbund mit jenen der anderen –bei Wahlen und fernab von Urnengängen, zum Beispiel bei dialogisch-partizipativen Beteiligungsformaten“, so Alber, die weiterhin betont, dass sich eine Demokratie ohne Beteiligung selbst aushöhlt und unter Führungen erkrankt, die die Macht schleichend an sich reißen und dann über Fragen der Ungleichheiten und Umverteilung allein bestimmen.

Dr. Med KARIN BOTCHEN

Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin

St. Georgen, Ahraue 12b

Tel. 0474 830 494

Mobil 346 621 68 84 info@botchen.it

EIN WERTVOLLES WERK

In Bezug auf die repräsentative Demokratie untersuchen Alber und Pallaver Wahlsysteme und Wahlbeteiligung, Landtag und Landesregierung, Gemeinden sowie die Rolle der Frau in der Politik. Bei der direkten Demokratie stehen die Referenden im Mittelpunkt. Hier werden die Gemeinde- und die Landesebene näher betrachtet. In der Analyse der dialogisch-partizipativen Demokratie gehen Autorin und Autor auf demokratische Innovationen ein auf Gemeinde-, Landesund euroregionaler Ebene ein. Sie stellen fest, dass die Demokratie in Südtirol und im Trentino an Strahlkraft verloren hat. „Deshalb ist es erforderlich, aus dem Ist-Zustand Konsequenzen zu ziehen und die notwendigen Reformen anzugehen“, meint Pallaver. Das Buch konzentriert sich mit einer leicht verständlichen Sprache bewusst auf das Wesentliche, um eine breite Leserinnenund Leserschaft und vor allem junge Menschen anzusprechen. Es ist ein Buch, das Ausgangspunkt für die politische Bildung ist. Und es ist ein Buch, das dazu anregt, sich mit Demokratie und Partizipation zu beschäftigen. // pez

DAS BUCH

150 Seiten in Taschenbuchformat im Raetia-Verlag;

Leicht lesbar und für die politische Bildung gut geeignet; Es gibt eine deutsche und italienische Version; //

Zähne und ihre Wirkung auf den Körper

Frau Dr. Botchen, was hat es mit den Zähnen auf sich?

Unsere Zähne sind ein Zeichen der Vitalität. Jeder Zahn sitzt auf einem Akupunkturmeridian und hat vielfältige Beziehungen zu anderen Organen und Funktionen im Körper. Oft wird in der Zahnmedizin nur der Zahn an sich betrachtet und behandelt – ohne dass dabei die Konsequenzen für die Gesamtgesundheit in Betracht gezogen werden. Dabei ist das ein sehr wichtiger Aspekt.

Welchen Einfluss können die Zähne auf den Körper haben?

Unterscheiden wir mehrere Störfaktoren:

• Plomben – wie Amalgam

• Wurzelbehandelte Zähne mit Wurzelfüllmaterial und/oder Giften, die der abgestorbene Zahn absondert

• Implantate

• Entzündungen im Kiefer

• Zahnspange und übermäßige Korrektur

Welche Probleme können entstehen?

Sehr viele. Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und andere neurologische Ausfälle, Ausschläge und Allergien, Müdigkeit, Schwäche, Autoimmunerkrankungen, Darmblockaden, bis hin zur Entstehung von Krebs.

Was kann man unternehmen?

Haben Sie wurzelbehandelte Zähne, noch Amalgamplomben, Implantate oder Ähnliches und fühlen Sie sich nicht wohl, dann suchen Sie einen Arzt

auf, der sich mit ganzheitlicher Medizin auskennt. Es gibt zahlreiche Untersuchungsverfahren, die der Ursache auf den Grund gehen können. Sei es das 3D-Panorama-Röntgen, die Bioresonanz, die „Funktionelle Muskeldiagnostik“ spezielle Blutproben oder andere.

Lassen Sie sich komplett untersuchen. Dabei kann herausgefunden werden, was im Mund der Störfaktor ist und wie dieser am besten zu behandeln ist. Die Palette der Therapien ist sehr vielfältig und meistens ist das Ergebnis sehr gut. Sie wenden schwerere Erkrankungen ab und ebnen den Weg, gesund alt zu werden. Melden Sie sich, wenn Sie denken, dass so etwas bei Ihnen der Fall sein könnte. Eine Visite mit Test dauert eine Stunde und ist preisgünstig. Mit dem erhaltenen Therapievorschlag können Sie dann selbst entscheiden, was Sie unternehmen.

WEIHNACHTSRADIO 2025

Gemeinsam Gutes tun

Letztes Jahr war schon besonders – und auch heuer wird es wieder magisch! Das Weihnachtsradio geht in die zweite Runde: Radio Holiday, der Jugenddienst Bruneck, die Pustertaler Zeitung und der Brunecker Tourismusverein präsentieren am 12. und 13. Dezember 2025, jeweils von 10 bis 21 Uhr, am Gilmplatz in Bruneck eine einzigartige Benefizveranstaltung. Der gesamte Erlös des Events kommt „Kinderherz Südtirol“ und „KFS – Familie in Not“ zugute.

Einmal den Moderatorinnen und Moderatoren über die Schulter schauen, Radio zum Anfassen, sich einen Song wünschen, Livebands erleben und dabei Gutes tun. Zwei Tage lang (am 12. und 13. Dezember) verlegt Radio Holiday sein Studio und sendet live vom Gilmplatz in Bruneck. Somit wird die weihnachtliche Stimmung nicht nur übers Radio hörbar, sondern auch direkt vor Ort erlebbar sein. Schon vorab sind Spenden möglich –mehr Infos unter www.weihnachtsradio.it. In Zusammenarbeit mit dem Jugenddienst Bruneck und Bruneck Kronplatz Tourismus wurde schon im letzten Jahr eine einzigartige Benefizveranstaltung organisiert, deren Reinerlös von über 10.000 € der “Südtiroler Kinderhilfe Regenbogen” gespendet wurde. Auch in diesem Jahr stellen sich wieder viele Bands, Musikerinnen und Musiker sowie Persönlichkeiten aus Südtirol unentgeltlich

Radio live erleben, auch heuer wieder am 12. und 13. Dezember direkt am Gilmplatz in Bruneck.

für die Benefizveranstaltung zur Verfügung. Für besondere Momente werden am Freitag und Samstag unter anderem der Minichor Bruneck, Max von Milland, Sepp Messner Windschnur, Mawalaaaa, Kurt Brugger, Ok, Rose, Manuel Rainer, Simon Gietl, die Band Now aus Wien, die Woazgriuba, Jimi Henndreck, The Fever Week, Eva & Alexandra, Grandma‘s Rocking Chair sowie Sitting Bull und 2ManGroup sorgen. Magische Momente abseits vom Mikrofon bescheren Luftalina Spass, Zauberer Mr. Amadeus, die Spieler des ASC St. Georgen, die

Cracks des HC Falkensteiner Pustertal und ihr Maskottchen Rufus. Damit beim Weihnachtsradio aber nicht nur die Herzen erwärmen, wird auch auf das leibliche Wohl geachtet. Eine Lotterie mit zahlreichen Sachspenden sorgt zudem für den kleinen Nervenkitzel. Alle Einnahmen werden gespendet. Das Weihnachtsradio am Gilmplatz zeigt, wie Musik, Gemeinschaft und Engagement zusammen wirken, um Menschen –in diesem Fall “Kinderherz Südtirol” und “KFS – Familie in Not” – unter die Arme zu greifen. // aldar

Das Weihnachtsradio ist eine Co-Produktion von Radio Holiday, dem Jugenddienst Bruneck und Bruneck Kronplatz Tourismus. Im Bild das OK-Team.
Lukas Neumair

PROKRASTINATION (TEIL 2)

Ich glaube, ich habe ein Prokrastinationsproblem. Ständig schiebe ich die Dinge auf und komme deshalb nicht weiter. Dies wird nun mehr und mehr zu einem Problem, denn bis vor einiger Zeit ist es hauptsächlich in der Freizeit aufgetreten, wenn ich Alltagsdinge zu erledigen hatte oder etwas organisieren musste. Jetzt jedoch tritt das Problem auch in meiner Arbeit auf. Ich habe im Büro einen neuen Aufgabenbereich erhalten und in diesem muss ich mich mehr selbstständig organisieren. Es gibt da zwei Aufgabengebiete, die ich nicht gerne erledige und so schiebe ich sie immer auf, bis es nicht mehr anders geht. Dann muss ich den ganzen Berg auf einmal erledigen und habe dadurch auch schon Probleme mit meiner Vorgesetzten bekommen.

In der letzten Ausgabe wurde auf das Erscheinungsbild der Prokrastination und deren Ursachen eingegangen. Nun soll noch Ihre Frage nach den Tipps behandelt werden.

Grundsätzlich ist es hilfreich, bevor Sie irgendwelche Tipps umsetzen, zunächst eine Bewusstseinsbildung durchzuführen. Fragen Sie sich dazu, wie wichtig es Ihnen ist, das Prokrastinationsproblem zu lösen?

Wenn Sie dieses Problem ernsthaft angehen möchten und eine hohe Motivation mitbringen, verfügen Sie auch über sehr gute Voraussetzungen, es zu bewältigen.

Machen Sie sich anschließend bewusst, dass Prokrastination nur überwunden werden kann, indem Sie immer wieder Aufgaben angehen, die Sie bisher vermieden haben und dabei die Erfahrung machen, dass Sie diese Aufgaben erfolgreich bewältigen können.

Dies bedeutet, es steht Ihnen ein Training bevor, welches darauf abzielt, die Vermeidung immer wieder zu überwinden und Aufgaben anzugehen. Wenn Sie dieses Training konsequent durchhalten, werden Sie bereits nach wenigen Wochen eine spürbare Veränderung feststellen. Die Vermeidungstendenz wird sich reduzieren und die Zuversicht wachsen.

Sind Sie bereit, dafür zu trainieren – so wie ein Sportler trainiert, um sein Ziel zu erreichen?

Bei Prokrastination geht es in erster Linie darum, dass der Beginn einer Aufgabe vermieden wird. Dies ist der entscheidende Punkt, auf welchen der Fokus gelegt werden sollte. Daraus folgt, dass der Einstieg in eine Aufgabe so gestaltet werden muss, dass er tatsächlich gelingt.

Setzen Sie einen ganz bestimmten Zeitpunkt fest, zu welchem Sie die entsprechende Aufgabe beginnen. Wenn Sie möchten, können Sie vor diesem Zeitpunkt auch einen kleinen Ritualablauf einplanen, der Sie dabei unterstützt mit der Aufgabe zu beginnen (z.B. Kaffee trinken, Schreibtisch einrichten, ein Lieblingslied hören und dann loslegen). Rituale sollten einfach gestaltet sein und eine Handlung enthalten, die Sie vor dem Beginn in eine positive Stimmung versetzt. So können Sie beispielsweise aufbauende Musik hören, an etwas denken auf das Sie sich freuen (etwa einen Urlaub oder eine geplante Unternehmung), an einen Menschen denken, den Sie sehr gern haben, oder an ein Ereignis in Ihrem Leben, bei dem Sie etwas Wichtiges geschafft haben.

Je nach persönlichem Typ beginnen Sie entweder mit einer Aufgabe, die Ihnen leicht fällt und setzen die Aufgabe, die Sie vermeiden, an die zweite Stelle - oder Sie starten direkt mit der schwierigsten Aufgabe. Wesentlich ist, die vermiedene Aufgabe nicht zu weit nach hinten zu setzen. Ist diese erst einmal erledigt, läuft alles Weitere leichter. Falls es sich um eine komplexe oder langwierige Aufgabe handelt, die mehr Zeit in Anspruch nimmt, zerlegen Sie diese in überschaubare Teilaufgaben und setzen Sie sich kurze Zwischenziele

In meinem Bekanntenkreis hat dieses Problem niemand bzw. nur eine Freundin in leichtem Ausmaß, aber ich habe dieses Problem seit immer. Ich kann mich bereits während meiner Schulzeit daran erinnern. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum gerade ich dieses Problem habe?

Jedenfalls muss ich dieses Problem irgendwie loswerden und wollte fragen, ob Sie mir ein paar Tipps geben könnten.

(Frau, 32)

Erstellen Sie die Zwischenziele so, dass Sie das Gefühl haben, gut mit diesen zurechtzukommen. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, die Teilziele auf mehrere Tage zu verteilen. Wesentlich ist, dass Sie etwas tun und Schritt für Schritt vorankommen. Es ist wie bei einer Bergtour, die Sie in mehrere Etappen unterteilen und jede dieser Etappen sollte sich gut machbar anfühlen.

Eine weitere Strategie besteht darin, die verfügbare Arbeitszeit bewusst zu verkürzen. Dies bedeutet, dass Sie sich für die Erledigung einer unliebsamen Aufgabe an diesem Tag weniger Zeit als ursprünglich vorgeben. Zum einen steigert das die Motivation, innerhalb des knapper bemessenen Zeitrahmens mehr zu erreichen, und zum anderen wirkt der Gesamtaufwand (für diesen Tag) dadurch weniger abschreckend.

Ein Tipp noch für Aufgaben, bei welchen Sie eine ausgeprägte Abneigung verspüren: Nehmen Sie sich vor, mindestens eine kurze Zeit daran zu arbeiten. Meist ist der erste Schritt der schwierigste. Ist dieser geschafft, ist der wesentliche Widerstand bereits gebrochen. Zudem ist es sinnvoll, nicht zu viele Aufgaben pro Tag zu planen. Viele Menschen überschätzen das Pensum, das erledigt werden kann. Dies erzeugt in Folge Frustration und Unzufriedenheit mit sich selbst. Besser ist es, wenige Aufgaben zu planen und diese gut zu schaffen. Setzen Sie Prioritäten. Welche Aufgaben sind wichtig oder dringend? Auf diese Weise verlieren Sie sich nicht in Nebensächlichkeiten und können gezielt zuerst das Wesentliche erledigen. Planen Sie außerdem feste Erholungszeiten und kleine Belohnungen ein, wenn Sie Aufgaben oder Teilziele erreicht haben. Diese sogenannten Verstärker fördern Ihre Motivation und machen es leichter, am Ball zu bleiben.

Probieren Sie einfach jene Tipps aus, die Ihnen am stimmigsten erscheinen und sammeln Sie Ihre Erfahrungen damit. In keinem Fall sollten Sie es jedoch zulassen, dass die Prokrastination Ihre Arbeitsstelle gefährdet. Wenn Sie bemerken, dass sich das Prokrastinationsverhalten nicht ausreichend bessert, ist es ratsam, rechtzeitig zusätzliche professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Wenn Sie eine Frage stellen möchten, können Sie diese anonym schriftlich oder telefonisch an unsere Redaktion richten oder Sie deponieren Ihre Frage direkt bei

Dr. Egon Mair

PsychologePsychotherapeut - Coach - Supervisor

Stadtgasse Nr. 53, 39031 Bruneck; Tel.: 340/4026948, www.psychologie.it

Dr. Egon Mair

Mit Herz und Hingabe für die Kinder in Not

Seit vielen Jahren setzt sich Elsa Wolfsgruber und ihre Mitstreiter mit unerschütterlicher Energie für jene ein, die keine eigene Stimme haben: Kinder und Familien in größter Not. Ihr Verein „Kinder in Not“ begleitet Menschen in Pomirla in Rumänien, deren Lebensgeschichten tief berühren und deren Schicksale ohne Unterstützung oft in Hoffnungslosigkeit enden würden. Was als kleines persönliches Engagement begann, hat sich zu einem Netzwerk mutiger Menschlichkeit entwickelt. Besonders eindrucksvoll sind die Schicksale, die derzeit vom Verein betreut werden. Einige Beispiele sollen an dieser Stelle stellvertretend für die vielen Notleidenden aufgezeigt werden. Da ist etwa Roxana, ein Mädchen aus Rumänien, das nach einer Gasexplosion schwerste Verbrennungen erlitten hat und bis heute sichtbare Narben, verformte Finger und Atemprobleme hat. In Südtirol erhält sie medizinische Betreuung, lebt bei einer Familie und besucht die Schule in Gais. Oder der 17-jährige Junge, der mit zehn Jahren Vollwaise wurde und nach Jahren von Gewalt, Vernachlässigung und unzähligen Brüchen schließlich auf die Straße geschickt

Vereinspräsidentin Elsa Wolfsgruber mit Schriftführerin Hildegard Rogger-Niederkofler. rewe

wurde. Heute lebt er auf einem Bauernhof, besucht das Gymnasium und kämpft sich Schritt für Schritt in ein neues Leben zurück.

SO KÖNNEN SIE HELFEN

5 ‰ für den Verein „Kinder in Not –Aiutiamo i bambini“ Steuernummer: 92020400211

SPENDENKONTEN

Raiffeisenkasse Gais

IBAN: IT32 T 02085 58422 000301004140

Südtiroler Volksbank AG

IBAN: IT84 S 05856 24080 10571376 198

WERTVOLLE UNTERSTÜTZUNG

Der Bauernhof, der vom Verein unterstützt wird, ist zu einem Ort der Zuflucht gewor-

Sparkasse Bruneck

IBAN: IT 49 N 06045 58420 000000324800

KONTAKT

Kinder in Not – Elsa Wolfsgruber Mobil: 340 616 18 47 kinderinnotelsa@gmail.com www.kinderinnot.it //

den. Zurzeit leben dort acht Menschen, darunter zwei Geflüchtete aus der Ukraine, eine Familie, die ihr Zuhause durch einen Brand verloren hat, und Jugendliche, die ohne diese Hilfe kaum eine Chance auf Schulbildung oder ein sicheres Umfeld hätten. Zudem fördert der Verein weitere lokale Projekte: ein rumänisches Kinderheim, Straßenkinder in Bukarest und ein Kloster, das täglich rund 400 Kinder mit warmem Essen versorgt.

GROSSER FLOHMARKT IN BRUNECK

Der Verein sammelt nun für die bevorstehende Weihnachtszeit Geldspenden und Weihnachtspakete, um den vielen armen Menschen in dieser Region wieder etwas Hoffnung geben zu können. Vor allem die Kinder freuen sich über dieses kleine Zeichen. Zu erwähnen ist, dass der Verein mit dem Sicher-SpendenGütesiegel ausgestattet ist. Doch auch praktische Hilfen sind willkommen. So werden Holzabfälle, Mais- und Sonnenblumenstängel

gerne angenommen. Daraus werden Heiz-Pellets für arme Familien produziert. Elsa Wolfsgruber betont immer wieder, dass jeder Beitrag zählt – sei er groß oder klein. Gerade zu Weihnachten möchte sie mit ihrem Team Kindern und Familien ein Lächeln schenken. Die Nachfrage ist groß, und die Herausforderungen sind es ebenso. Doch mit jeder Spende wächst die Möglichkeit, Leid zu lindern und Zuversicht zu schenken. // rewe

GLEICH IN DOPPELTER HINSICHT GUTES TUN

Von Dienstag 10. bis Sonntag 14. Dezember 2025 findet im NOBIS in Bruneck wieder ein grosser bunter Flohmarkt statt. Öffnungszeiten von 9.30 bis 17 Uhr. BesucherInnen können sich auf eine vielfältige Auswahl freuen: Von Haushaltswaren, Geschirr und Dekoartikel, bis hin zu Spielzeug, Schmuck und jede Menge Geschenksideen für jeden Anlass und speziell für Weihnachten. Diesmal wird auch eine Auswahl an saisonaler Kleidung und Trachtenmode für Sie und Ihn angeboten. Der Erlös kommt der Ehrenamtlichen Organisation „Hoffnung auf einen besseren Morgen“ von Petra Theiner zugute. Verwirklicht werden damit verschiedene Projekte mit Strassen- und Müllkindern in Kalkutta. // as

• HEILSITZUNGEN

• ATLASREPONIERUNG

• COACHING IN PRÄSENZ & ONLINE

• CORE COACHING

Die Wichtigkeit des Atlas Teil 2

MARION GRIESSMAIR

PRAXIS FÜR GEISTIGES HEILEN UND FUTURE - COACHING

Kleine Verschiebung - große Auswirkung

Ich möchte hier nochmals darauf eingehen, wie wichtig und entscheidend die richtige Position des Atlas, des 1. Halswirbels, für unsere Gesundheit ist.

Wie bereits im Oktober-Artikel beschrieben, trägt und balanciert der Atlas unseren Kopf und kann sich durch unterschiedliche Faktoren verschieben.

Einige Ursachen sind Geburt, Stürze, Unfälle, bestimmte Sportarten, falsche Sitzpositionen, zu dicke Kopfpolster, Bauchschlafen und vieles mehr. Das zeigt uns, dass sehr viele Menschen einen verschobenen Atlas haben können.

Wenn dies der Fall ist, wirkt mechanischer Druck auf unser Blut, Nerven – oder Lymphsystem.

Durch die Verschiebung des Kopfschwerpunkts verändert sich auch unsere Statik und unsere Körperhaltung.

Wir gehen in eine Schonhaltung bzw. Fehlhaltung. Dadurch entsteht wiederum Druck auf die Rückenwirbel und verengte Arterien, was sehr viele verschiedene und tiefgreifende Folgen haben kann.

Ich möchte hier nur einige nennen: Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat (Kopf, Schulter, gesamte Wirbelsäule, Becken, Knie, Füße…), Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen, Darmprobleme, Schlaflosigkeit, Tinnitus, Sehstörungen, und vieles mehr. Hier wird nochmals deutlich, wie viel mit einer Atlasfehlstellung in Verbindung gebracht werden kann. Deshalb ist es enorm wichtig, den Atlas an seine richtige Position zurückzubringen. Dadurch kann sehr vieles in unserem Körper wieder in Ordnung kommen und Schmerzen und Fehlhaltungen dürfen minimiert werden.

Eine Atlasreponierung bringt uns in unserer Mitte zurück, was sich wiederum auf Körperhaltung, Beweglichkeit und Fitness, Wohlgefühl im eigenen Körper, Schlaf, Energie und Lebensfreude auswirkt.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Marion Griessmair

TRAUMACENTER

Am 6.12.2025 eröffnet nach Speikboden und Hochabtei/Alta Badia nun das neue Brixsana-Traumacenter an der Talstation Olang. Im akuten Notfall profitieren Kinder wie Erwachsene von den bekannten Vorteilen der Brixsana-Privatklinik: höchster medizinischer Qualität und minimalen Wartezeiten.

Der Kronplatz ist mit seinen 121 Pistenkilometern das drittgrößte Skigebiet in Südtirol. An den besucherstärksten Tagen wie den Faschingstagen werden pro Tag über 20.000 Gäste gezählt. Angesichts der Attraktivität dieses großen Wintersportgebietes ist die Entscheidung der Brixsana private clinic, hier ein weiteres Traumacenter zu eröffnen, strategisch und verantwortungsvoll. Nach den bereits erfolgreich betriebenen Notfallstandorten am Speikboden und in Corvara wird in Olang eine wichtige Versorgungslücke in der besucherstarken Region geschlossen.

Unfälle sind leider unvermeidlich und können jeden treffen. Die Präsenz direkt an der Talstation verkürzt die Zeit bis zur Erstversorgung erheblich – ein kritischer Fak-

TURJA BAU GmbH

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tor bei akuten Verletzungen wie Frakturen oder Bänderrissen, aber auch bei internistischen Notfällen wie Herz-Kreislauf-Problemen oder Schwächeanfällen, bei denen jede Sekunde zählt. Erwachsene und auch Kinder erhalten hier eine schnelle und professionelle Behandlung, deren Therapiekonzepte stets am individuellen Menschen ausgerichtet und auf diesen abgestimmt werden. Das nagelneue Traumacenter in Olang bietet deshalb natürlich dieselbe hochqualitative und umfassende Akutversorgung: Modernste Ultraschall- und Röntgendiagnostik, Akutbehandlungen von Wunden, Knochenbrüchen und Verstauchungen sowie Infiltrationen und Infusionstherapien gegen die Schmerzen definieren das Angebot. Lediglich notwendige Operationen werden am Hauptsitz in Brixen durchgeführt, und zwar noch am selben Tag. Die kurze Strecke kann problemlos bewältigt werden, den Transport organisiert die Privatklinik.

Die Kombination aus bestens qualifizierten Ärzten, reduzierten Wartezeiten und zeitgemäßer, modernster Technik ist – dank des Engagements der Brixsana – nun ein ent-

scheidender Bestandteil für die Notfallversorgung im Pustertal. Damit sind für eine schnelle Genesung die idealen Voraussetzungen erfüllt worden.

Neben der sofortigen Versorgung von Notfällen bietet das Traumacenter in Olang –genau wie die beiden anderen Standorte – auch die Möglichkeit, planbare Behandlungen bequem mit Termin wahrzunehmen. // PR-Info

Brixsana-Traumacenter

Gassl 22, 39030 Olang Tel. 0474 788065

Mail: tc.speikboden@brixsana.it

Das Traumacenter ist in der Wintersaison vom 06.12.2025 bis zum 06.04.2026 geöffnet.

Öffnungszeiten: von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Mit Tipps von der Expertin

Gesunde Zähne auch an Feiertagen

Plätzchen, Schokolade, Punsch & Co.: In der Weihnachtszeit gönnen wir uns gerne mehr als sonst. Für die Seele wunderbar, für die Zähne manchmal aber eine kleine Herausforderung. Damit Sie die Feiertage genießen können, ohne Ihrer Zahngesundheit zu schaden, hat Dr. Jule Hirte ein paar einfache Tipps zusammengestellt.

1. Süßes bewusst genießen Nicht die Menge ist das größte Problem, sondern die Häufigkeit. Viele kleine Naschmomente über den Tag verteilt lassen den Zahnschmelz ständig mit Zucker kämpfen. Besser ist, Süßes gebündelt essen und danach den Mund mit Wasser ausspülen.

2. Alkohol & Glühwein im Blick behalten

Alkohol – vor allem süße Getränke wie Punsch oder Glühwein – enthält viel Zucker und greift den Zahnschmelz an. Spülen Sie nach dem Trinken mit Was-

ser und warten Sie 30 Minuten, bevor Sie die Zähne putzen. So schützen Sie den aufgeweichten Zahnschmelz.

3. Zähne putzen – aber richtig

Auch in der Feiertagsstimmung gilt: zweimal täglich zwei Minuten putzen, entweder mit einer elektrischen oder manuellen Zahnbürste. Ergänzend empfehlen sich Zahnseide oder Interdentalbürsten, besonders nach üppigen Mahlzeiten.

4. Wasser – der einfachste Schutz Wer zwischendurch regelmäßig Wasser

trinkt oder den Mund nach dem Essen ausspült, neutralisiert Säuren, reduziert Zuckerreste und unterstützt damit aktiv den Zahnschmelz. Ein unkomplizierter, aber sehr wirksamer Tipp.

Wenn Sie diese einfachen Tipps beherzigen, können Sie die Feiertage in vollen Zügen genießen, ohne auf etwas verzichten zu müssen und Ihrer Zahngesundheit zu schaden.

Dr. med. dent. Jule Hirte Bachla 6

I - 39030 Pfalzen (BZ)

Tel.: 0474 862334

WhatsApp: +39 327 341 00 99

MODERNE ZAHNMEDIZIN

Abb. 1: Vor der Behandlung, frontal Abb. 2: Nach der Behandlung, frontal

Abb. 3: Vor der Behandlung, rechts

Abb. 5: Vor der Behandlung, links

Abb. 4: Nach der Behandlung, rechts

Abb. 6: Nach der Behandlung, links

Kieferorthopädie:

Dieser Patient hatte folgende Diagnose:

• Skelettale Kl. III (Progenie)

• Lippeninkompetenz

• Großer Platzmangel im Ober- und Unterkiefer

Wegen des starken Platzmangels wurden im Oberkiefer die Zähne 15 und 25 und im Unterkiefer die Zähne 34 und 44 extrahiert.

Die Behandlung erfolgte mit einer festsitzenden Spange, die Behandlungsdauer betrug 20 Monate.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit

Dr. Josef Willeit

Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde Facharzt für Kieferorthopädie

Dr. Paul Willeit

Zahnarzt, Facharzt für Kieferorthopädie

Adresse: Romstraße 3, Bruneck • Tel. 0474 555 409 info@willeit.it • www.willeit.it

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Festhalten, sammeln und dokumentieren

Ein Geschenk Gottes, so die Übersetzung seines Vornamens, auf den er stolz ist. Wobei, genau genommen heißt er Karl-Theo, Bonner Urgestein und Wahl-Brunecker, meist mit einer Kamera in der Hand - „do Stammer“, wie wir ihn hierzulande kennen, ein Gesamtkunstwerk, wie er sich selbst sieht. Fakt ist, dass uns Theo Stammer durch seine Bilder wichtige Ausschnitte unserer Zeitgeschichte bewahrt hat. Er habe vom lieben Gott das artifizielle Auge des Künstlers mitbekommen, sagt er. Gut für uns. Im heurigen Jahr feiert Theo Stammer 60 Jahre Bruneck, ein für ihn ganz besonderes Jubiläum und ein willkommener Anlass für die Stadtgemeinde Bruneck für eine Stammer-Ausstellung, die nun zum Jahresende in die dritte Runde geht. Und im nächsten Jahr wird der umtriebige Künstler dann 75 Jahre alt, hoffentlich immer noch gesund und vor Energie strotzend. Feiern wird er, na klar, in Bruneck, denn (Bruneck)müde ist der Stammer noch lange nicht!

von Judith Steinmair

Es gibt keine Zufälle, sondern vorherbestimmte Momente, sagt Theo Stammer, und genau mit so einer Vorbestimmung hat seine Liebe zu Bruneck, dem Land und der Bevölkerung einst angefangen. Konkret in Form seines Volksschullehrers namens Lehrer Hombach, seinerzeit von der Caritas Bonn beauftragt, nebst Ehefrau und Kindern eine Gruppe junger Burschen auf die Ferienfahrt nach Südtirol mitzunehmen und sie zu betreuen. Und so geht‘s im August 1965 ab nach Bruneck, Domizil: Ursulinenkloster. Mit im Boot, auf Anraten einer der Hombach-Sprösslinge, auch der 14jährige Theo Stammer. Das Motto der

AVS-Europatage in Tielt 1978: hinten v.l. Günther Adang, Theo Stammer. Christian Gasser

dreiwöchigen Ferienfahrt: Land und Leute kennenlernen! Nach dem Frühstück steht dementsprechend stets eine Wanderschaft auf dem Programm – für Theo der Beginn einer großen Liebe. Und schon damals, in den Anfangsjahren, wird alles minutiös festgehalten in Briefen und Bildern an die Eltern und an die Geschwister – beobachten, dokumentieren, aufbewahren, für Stammer, den Sammler, fortan eine Mission.

ALLES FUSSBALL

Bereits im ersten Sommer werden Kontakte zu ungefähr gleichaltrigen einheimischen Burschen in der Brunecker Unterstadt ge-

Theo Stammer bei seiner ersten Bergtour im Jahr 1968 auf den Schönbichl. Franz Josef Hombach

knüpft, aus denen sich zum Teil dann langjährige Freundschaften entwickeln sollten. Tourist sei er nie gewesen, sagt Stammer rückblickend, von Anfang an habe es eine Verbindung zu den Bruneckern und ihrer Stadt gegeben. Die Jugendlichen spielen zusammen Tischtennis, gehen zum Kegeln nach Waldheim, hängen in der Schwimmschule ab oder bauen Staudämme in der Rienzschlucht, typische Aktivitäten halt in jenem Alter rund um Bruneck. Hoch im Kurs ist aber vor allem das Fußballspielen. Neben den Ursulinen sind auch im Josefsheim Jugendliche einquartiert und gemeinsame Fußballturniere, meist gegeneinander, stehen oft auf der Tagesordnung. Irgendwann wird dann auch gegen eine Brunecker Auswahl gespielt, und es kommt, wie es kommen musste, Sport verbindet und schafft gegenseitige Akzeptanz.

GIPFEL, DIE DIE WELT BEDEUTEN

Im Jahre 1969 ist dann mit den Caritasaufenthalten Schluss, aber der mittlerweile langhaarige Theo und sein bester Freund Ali wollen ihren geliebten Südtirol-Urlauben weiterhin frönen und dürfen zunächst noch privat im Ursulinenkloster nächtigen. Anfang der 70er Jahre steigt ihr Interesse für den Alpinismus. Zuerst werden die Standardtouren „abgearbeitet“, dann folgt der erste Gletscher. Es sind prägende Zeiten für Theo Stammer, er verbringt immer mehr Zeit in den Bergen, begleitet von Brunecker Bergsteigern. Auf einem Feuerwehrfest in Stegen lernt er erstmals den späteren Brunecker Bürgermeister Günther Adang kennen, der Stammer fälschlicherweise ob der langen Haare für eine Frau hält und ihn zum Tan-

Der Künstler und sein Werk anlässlich einer Ausstellung in Bonn 1990.

zen auffordert. Über Adang, damals Vorsitzender vom AVS Bruneck, kommen Stammer und sein Freund zum Alpenverein und werden eifrige Mitglieder. Sie nehmen an AVS-Jugendzeltlagern teil, tauchen immer mehr ein in die alpine Welt, besteigen viele Gipfel und lernen über die gemeinsame Begeisterung für die Berge noch weitere Brunecker Familien kennen und freunden sich mit ihnen an.

AUF DER SUCHE NACH EINER BLEIBE

Im Jahre 1973 beginnt Theo Stammer sein Kunststudium in Köln, den Sommer verbringt er nach wie vor in seinem mittlerweile heißgeliebten und vertrauten Bruneck. Mit dem Quartier bei den Ursulinen ist nun endgültig Schluss, Stammer findet einen anderen, privaten Unterschlupf. Immer wieder

Künstler Theo Stammer beim Druck in seiner Werkstatt in Bonn 1994.

kommen ihn auch Freunde aus Deutschland besuchen, mit denen er viel unternimmt, Stammer ist und war stets umtriebig. Ende der 70er Jahre ist er mal wieder auf Quartiersuche. Durch einen der ominösen vorbestimmten Momente findet Stammer dann eine Bleibe, die er schlussendlich bis heute als Atelier/Lager nutzen sollte: einen kleinen Raum in der Schönhuber-Villa. Ab diesem Zeitpunkt kann Stammer auch öfters kommen, mittlerweile haben sich sieben Mal pro Jahr verteilt über die Jahreszeiten als Fixpunkte herauskristallisiert.

UNTERWEGS AUF ZWEI RÄDERN UND BLICK DURCH DIE LINSE

Im Jahre 1982 entdeckt Theo Stammer dann eine neue, weitere, große Leidenschaft: das Rennrad. 44 Jahre unfall- und sturzfrei sei er

jetzt, sagt er mit einem gewissen Stolz, und er lege nach wie vor viele und lange Strecken mit dem Rennrad zurück. Nein, eigentlich entdeckt er zwei Leidenschaften, denn auch das Fotografieren, seit seiner Jugend zwar praktiziert, wird ab nun zu seinem Markenzeichen, wegen dem ihn die meisten hierzulande überhaupt kennen. Die Stadtgemeinde Bruneck hat seinen Fundus, seine Bilder, sprich Dia-Positive mit denen er ausschließlich arbeitet, vor einigen Jahren angekauft und sich damit ein wichtiges Stück Zeitgeschichte gesichert. Denn das ist es, was den Stammer vor allem ausmacht: Er hält fest, so ziemlich alles was er erlebt beziehungsweise was ihn interessiert und fasziniert. Und das ist so einiges. Land und Leute eben, im Besonderen aber Täler und Almen, urige Orte wie Enneberg oder Prettau, Berghöfe

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und Bergbewohner, Traditionen und Bräuche wie der Stegener Markt etwa oder das Sternsingen oder der Egetmann-Umzug in Tramin, das „antrische“ hat es im besonders angetan und die Charakterköpfe, die „Originale“, wie er sie nennt… „Ihnen allen habe ich fotografisch ein Denkmal gesetzt!“ Gelungen sei ihm das alles schlussendlich, weil er Land und Leute einfach liebe und als Reinländer grundsätzlich schon mal sehr kontaktfreudig sei und somit auch in den Kreis der Einheimischen, interessiert an ihren Lebensweisen, stets gerne aufgenommen wurde.

60 JAHRE BRUNECK

UND 75 JAHRE THEO STAMMER

Derzeit ist Theo Stammer also mit einer Ausstellung im Brunecker Rathaus präsent. Gerade noch war die Herbstausstellung an der Reihe, eine Hommage an den Stegener Markt, seit Ende November jetzt der dritte Teil der Trilogie, winterliche Motive dieses Mal, zu sehen noch bis Drei König. Im nächsten Jahr feiert Theo Stammer einen halbrunden Geburtstag, er wird 75. Die entsprechende Feier am 25. Juli gedenkt er natürlich in Bruneck zu organisieren, das Ursulinenklos-

ter wäre für ihn die ideale Location dafür. Auch einige Projekte hat er durchaus noch ins Auge gefasst, einen zweiten Brunecker Bildband „Alles Bruneck – Alles im Blick“ etwa oder ein zweites Stegener-Markt-Buch. Ein Buch über den Egetmann-Umzug in Tramin würde ihn ebenfalls reizen und beim Schreiben eines Gedichtbands über Bruneck und Umgebung ist er schon dran, Roman-

zen und Bilanzen, so der Arbeitstitel. Und Wünsche an „seine“ geliebte Stadt Bruneck hat er übrigens auch noch in petto, als Michael-Pacher Stadt endlich doch mal was über den berühmten Sohn der Stadt zu machen beispielsweise oder auch zum 80jährigen Geburtstag von N.C. Kaser die entsprechende Verantwortung nicht nur an Lana abzugeben. //

DR. ALEXANDER GASSER

FACHARZT FÜR UROLOGIE

Hüterbuben vor der Kasseler Hütte im Jahr 1970 oder 1971. Theo Stammer
Theo Stammer bei der Familie Benedikter in Prettau als Sternsinger (in den 80er-Jahren).
Theo Stammer mit Kurt Kern beim Autostopp in Toblach bei der Kreuzung, frühe 70er-Jahre.
Theo Stammer ganz modern und flott unterwegs am Passo Giau im Jahr 1988.

SOTTO COSTO

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REGIONALE KOOPERATIONEN

Zeichen des Dankes und der Verbundenheit

In einer feierlichen und zugleich tief bewegenden Zeremonie wurde am 27. Oktober 2025, der Veranstaltungssaal in Campill dem Andenken an Giovanni Costa gewidmet – jenem Feuerwehrmann, der am 28. Oktober 2018 beim Einsatz während des Sturms Vaia sein Leben verlor.

Kameraden der Feuerwehr Campill und benachbarter Wehren, der amtierende Landesfeuerwehrpräsident Martin Künig und sein Vorgänger Wolfram Gapp, der Präsident des Bezirkes Unteres Pustertal Alois Ignaz Steger und sein Stellvertreter Elmar Irsara, der Abschnittsinspektor des unteren Gadertals Alex Zingerle, Vertreter des Weißen Kreuzes und der Notfallseelsorge, Vertreter der Gemeinde sowie Familienangehörige kamen zusammen, um Giovanni Costa zu gedenken. Auch Bürgermeister Giorgio Costabiei erinnerte in seiner Ansprache

Von links: Kdt-Stv. Armin Schanung, Kdt. Rainer Clara, Familienangehörige von Giovanni Costa, Bürgermeister Giorgio Costabiei, amtierender und ehemaliger LFP Martin Künig und Wolfram Gapp, BFP Alois Ignaz Steger, BFP-Stv. Elmar Irsara, ehemaliger Kommandant Roman Clara und Abschnittsinspektor (unteres Gadertal) Alex Zingerle.

Genderspezifische Medizin Südtirol

Gesundheit ist individuell. Symptome auch. Höre darauf.

an den hohen Wert des ehrenamt lichen Einsatzes: „Der Name Giovanni Costa steht für Mut, Pflichtbewusstsein und Menschlichkeit. Mit dieser Widmung wollen wir unseren Dank und unseren Respekt für ihn und all jene zum Ausdruck bringen, die sich tagtäglich in den Dienst anderer stellen.“

BEWEGENDE WORTE

Feuerwehrkommandant Rainer Clara würdigte Giovanni Costa mit bewegenden Worten: „Es ist eine große Ehre, dass der Veranstaltungssaal unseres Dorfes den Namen eines Menschen trägt, der mehr war als nur ein Feuerwehrmann und Mitglied unseres Vereins. Er war unser Kamerad, unser Freund und ein Teil unserer Gemeinschaft. Giovanni war ein Mensch, der bereit war, Verantwortung für andere zu übernehmen – und das bis zuletzt. Er hat das Motto ‚Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr‘ wahrhaftig gelebt und in unserem Verein Mut, Hilfsbereitschaft und Kollegialität verkörpert.“

provinz.bz.it/genderspezifische-medizin

Nach einer Schweigeminute und der Segnung des Saales, der Freiwilligen Feuerwehr und der Familie durch Pater Rendi wurde die Gedenktafel enthüllt. Sie trägt die Inschrift: „Ein Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für die ehrenamtliche Tätigkeit und die Zeit für das Wohlergehen der Gemeinschaft!“ Dieser Raum soll an Giovanni Costa als Vorbild erinnern – sowohl, wenn wir hier Zeit miteinander verbringen, als auch, wenn wir einfach nur vorbeigehen. Auch der Landesfeuerwehrpräsident und der Bezirkspräsident des unteren Pustertals dankten herzlich für das, was ehrenamtlich geleistet wurde und wird, und bekundeten der Familie von Giovanni Costa ihren tiefen Respekt. Die Zeremonie wurde musikalisch umrahmt und fand ihren Abschluss bei einem gemeinsamen Essen und gemütlichen Beisammensein. // gc

Mit anderen Augen

Für Patrick Rottensteiner ist die Fotografie mehr als ein Hobby, sie ist der rote Faden seines Lebens. Zeitweise hat der 46-Jährige davon gelebt, heute arbeitet er als International Sales Manager und fotografiert nebenbei. Mit einer kleinen Fujifilm, reduziertem Equipment und viel Gespür für Menschen hält er auf Reisen und in den Dolomiten Augenblicke fest, die sonst im Tempo des Alltags verschwinden würden. Im Gespräch erzählt er, was er von Instagram-Fotospots hält, wieso ihn Indien geprägt hat und was ihm das Freitauchen gibt.

PZ: Sie fotografieren seit 25 Jahren. Erinnern Sie sich an einen konkreten Moment, in dem Ihnen klar wurde, dass Fotografieren ein Teil von Ihnen ist?

Patrick Rottensteiner: Fotografieren hat mir von Anfang an sehr gefallen. Ich habe mir dann eine Kamera gekauft, damals für relativ viel Geld, und sie auf eine Reise mitgenommen. Als ich den ersten Film entwickelt habe, das waren ja noch Dias, habe ich verstanden, dass man nicht nur Leidenschaft braucht, sondern auch die Möglichkeit, diese Leidenschaft zu entdecken. Mir wurde klar, dass da etwas in mir liegt, das ich sehr gerne tue und das zu mir gehört. Beim Fotografieren kann ich total abschalten.

Wie organisieren Sie die Fotografie neben der Arbeit?

In meiner Münchner Zeit habe ich die Fotografie schon einmal hauptberuflich gelebt. Dann sind wir nach Südtirol gezogen, es kamen Corona und viele Verpflichtungen, und mir wurde das alles zu heiß. Deshalb habe ich eine Zeit lang fast ganz mit dem Fotografieren aufgehört. Aber ich habe gemerkt, dass das für mich nicht funktioniert, weil mir etwas gefehlt hat. Diese Pause hat mich dazu gebracht, meine Ausrüstung zu überdenken: Ich wollte nicht mehr das ganze Equipment mit zig Objektiven mitschleppen, sondern auf ein kleineres Format um-

steigen. Ich habe mir eine kleine Kamera von Fujifilm gekauft und seitdem habe ich dieses Ding tatsächlich 365 Tage im Jahr dabei, ob bei einer Wanderung mit der Familie oder irgendwo auf Reisen.

Suchen Sie die Motive?

Es hängt ein bisschen von meiner Laune ab, ob ich Lust habe zu fotografieren. Es gibt Ta-

Bekannt für die tausenden roten Torii-Tore: Der Fushimi Inari Schrein in Kyoto, Japan.

Patrick Rottensteiner, 1979 geboren, wächst in Aufhofen auf und besucht das Humanistische Gymnasium in Bruneck. Im Anschluss studiert er in den Niederlanden und schließt mit einem Bachelor in Sportmarketing und Management ab. Beruflich ist er lange im Ausland und in unterschiedlichen Funktionen tätig: unter anderem als Brandmanager für Dolce & Gabbana und Ducati Uhren und Schmuck, als Exportmanager in der Sportartikelindustrie sowie als Art Director für Online-Shops in München, wo er unter anderem Webseiten für Claudia Schiffer, Bogner und Ludwig Beck mitbetreut. 2020 kehrt er nach Südtirol zurück. Seither ist er als International Sales Manager bei der Zingerle Group tätig. Die Fotografie begleitet ihn seit über zwei Jahrzehnten als Konstante und persönliche Leidenschaft. //

ge, an denen ich bewusst merke, dass mir nicht danach ist, und dann merke ich auch, dass die Fotos einen ganz anderen Output haben. Ich bin auch nicht der typische Landschaftsfotograf, der sich mit einem Stativ irgendwo hinstellt und drei Stunden auf das perfekte Licht wartet. Ich fotografiere aus dem Moment heraus.

Wie schaffen Sie es, dass Menschen sich so zeigen, wie sie sind?

Ich frage immer, ob ich fotografieren darf. Wenn es sich ergibt und sprachlich möglich ist, versuche ich, ein kurzes Gespräch zu führen, Gemeinsamkeiten zu finden und Vertrauen aufzubauen. Es ist selten so, dass ich einfach drauflos fotografiere. Ich suche mir die Menschen auch aus: Sie müssen zu meinem Stil und zu meiner Wahrnehmung passen. Denn ich möchte den Stolz und die natürliche Schönheit der Menschen zeigen. Wenn ich zurückdenke, waren es meistens sehr bodenständige Leute, die ich fotografiert habe. Für mich ist Fotografie ein Spiegelbild. Dabei versuche ich selbst, sehr authentisch vorzugehen.

Geht dieser Ansatz in der Modeindustrie, wo Sie früher gearbeitet haben, überhaupt?

Schwierig. Es ist eine gestellte Welt, in der der Kunde vorgibt, wie genau es sein muss und wo der Fokus nicht auf der Person liegt,

sondern auf dem, was sie trägt. Mir geht es in der Fotografie aber nicht darum, was ein Mensch hat, sondern um den Menschen selbst. Deshalb bin ich auch in der Porträtund Reisefotografie zuhause. Vielleicht hat es auch diese Erfahrung gebraucht, um meinen Platz besser zu verstehen.

Indien hat Sie sehr geprägt. Wie gehen Sie um mit Themen wie Armut und Schmutz, die man dort ja auch erlebt?

Ich glaube, das hat sehr mit der Authentizität zu tun, von der ich gesprochen habe. Authentizität ist für mich eine Form von Wertschätzung. Ich fotografiere niemanden von oben herab, sondern versuche immer, auf Augenhöhe zu sein, im wörtlichen und im übertragenen Sinn.

Viele Reisefotografen kämpfen mit den Klischees von Postkartenmotiven. Das wird ja oft vom Auftraggeber verlangt:

STEHT SÜDTIROL gegenGemeinsamGewalt an Frauen

ein bestimmter Ort, eine bestimmte Perspektive. Wenn jemand für eine Reiseagentur arbeitet, die den Fokus auf die Amalfiküste legt, dann gehören gewisse Spots einfach dazu. Wenn es aber um die kreativen Aspekte geht, bin ich ganz weit weg vom Klassischen. Letzthin sollte ich auf der Seiser Alm fotografieren, an einem bestimmten Instagram-Spot, wo wirklich jede und jeder fotografiert. Es war Nebensaison, und ich stand dort, neben mir zehn andere Leute,

Hilfe vor Ort

BOZEN

Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen

Frauenhaus GEA

800 276433 | www.casadelledonnebz.it

Haus der geschützten Wohnungen des KFS

800 892828 | www.hdgw.it

BRIXEN

Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen

Frauenhaus Eisacktal

800 601330 | www.bzgeisacktal.it

BRUNECK

Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen

Geschützte Wohnungen Pustertal

800 310303 www.bezirksgemeinschaftpustertal.it

MERAN

Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen

Frauenhaus „Frauen gegen Gewalt“

800 014008 | www.frauengegengewalt.org

Ein Waisenkind in Indien, ein Bauer in Vietnam: Auf seinen Reisen begegnet Patrick Rottensteiner vielen Menschen und fotografiert sie aus dem Moment heraus. Dabei möchte er den Stolz und die Schönheit der Menschen zeigen.

Schulter an Schulter, alle mit Stativen in derselben Position. Über uns sind vier Drohnen geflogen. Und witzigerweise, ohne dass ich mir das bewusst vorgenommen hätte, bin ich einfach schnurstracks weg von dieser Gruppe in eine andere Richtung gegangen. Natürlich habe ich auch ein paar Fotos von diesem berühmten Bild gemacht, aber wenn ich mir meine Bilder jetzt anschaue, ist kein Bild dabei, wie man es von diesem Spot erwarten würde. Und genau das ist der Punkt. Ein Bekannter sagte dann zu mir: Du siehst einfach andere Sachen. Das beschreibt ganz gut, was Fotografie für mich ausmacht: dass man die Welt mit anderen Augen sehen kann.

Reisen kann anstrengend, laut, chaotisch sein. Haben Sie Rituale oder Routinen, die helfen, anzukommen und Fotos in Ruhe zu machen?

Wenn ich fotografiere, bin ich in einem Tunnel und vergesse die Welt um mich herum. Dass viel um mich herum passiert, sieht man den Bildern dann oft gar nicht an. Ich nehme einzelne Personen oder Szenen aus dem ganzen Konglomerat heraus und fokussiere mich ganz auf diese Person oder diese Situation innerhalb des Tumults.

Wie hat sich Ihre Ausrüstung im Laufe der Zeit gewandelt?

Anfangs hatte ich wirklich zig Objektive mit. Wir reisen jetzt sehr oft nur mit Handgepäck, damit hat sich das von selbst erledigt. Im Sommer waren wir zweieinhalb Monate so unterwegs, da hat man natürlich Grenzen, was man mitnehmen kann. Meine Kompaktkamera mit Festbrennweite ermöglicht eine ganz andere Art des Fotografierens. Mit den Jahren ist auch die Erfahrung gewachsen. Es ist wie beim Kochen: Nicht das Equipment macht das Bild, sondern der Fotograf. Ich kann das Rezept und alle Zutaten haben, aber den Unterschied macht der Koch. So ist es beim Fotografieren auch. Es ist eine reduzierte Art der Fotografie, aber heute weiß ich, dass mit weniger oft viel mehr möglich ist.

Haben Sie für eine Aufnahme einmal viel riskiert?

Da fallen mir zwei Geschichten ein. In Indien war ich einmal morgens zur Blauen Stunde in einer Tempelanlage. Ich wollte dort sein, bevor die Menschen kommen, um einen riesigen Monolith zu bestaunen. Aber frühmorgens war dort ein ganzes Rudel Wildhunde. Ich habe trotzdem fotografiert, das war definitiv brenzlig. Und das Gefährlichste liegt schon lange zurück: Ich war mit dem Motorrad in der indischen Region Kaschmir im Himalaya nahe der Grenze zu Pakistan unterwegs. In der Region herrschte damals große Spannung, und ich kam in einem ewig langen Militärkonvoi zum Stehen. Jemand hatte mich dorthin gebracht, weil ich ein besonderes Foto machen wollte, und wir sind mitten in einer Kriegszone gelandet. Sie haben uns von der Straße geholt, sind nicht gerade zimperlich mit uns umgegangen, haben mir den Film aus der Kamera gerissen und mich der Spionage bezichtigt.

Denken Sie da ab und zu noch zurück?

Ja, vor allem an die Fotos, das wären großartige Bilder gewesen. Leute, die auf dem Feld gearbeitet haben, diese besondere Lichtstimmung, die Weite da oben im Himalaya, das Urige, die Kleidung. Da hat einfach die ganze Bildkomposition gepasst.

Ich finde es bis heute extrem schade, dass ich diese Bilder nicht mehr habe.

Sie haben die Blaue Stunde angesprochen: Wirklich so bedeutend in der Fotografie?

Wenn ich mir meine Bilder der vergangenen 25 Jahre anschaue, sind relativ wenige im Morgengrauen oder bei Sonnenuntergang entstanden. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass ich meine Fotos selten plane, sondern sie aus der Stimmung und dem Moment heraus mache. Natürlich ist es viel schwieriger, wenn man in der prallen Mittagssonne fotografieren muss. Aber was tun, wenn ich genau dann einem perfekten Motiv begegne? Dann versuche ich, die Person in den Schatten zu bringen oder eine Situation zu finden, in der das Licht trotzdem funktioniert. Irgendwie geht es immer. Für mich ist der Zeitpunkt also nicht so wichtig.

Gibt es Orte, die Sie immer wieder aufsuchen oder Serien, die Sie fotografieren?

Das wäre mir zu viel geplantes Fotografieren. Wahrscheinlich habe ich genau deshalb keine solche feste Sequenz. Was bei mir aber wiederkehrt, sind Länder, in die ich gerne fahre und zu denen es mich immer wieder hinzieht. Indien gehört zum Beispiel dazu. Man kann dieses Land nicht beschreiben, man muss es gesehen haben. Es ist so kompliziert und gleichzeitig wunderschön. Vom schlimmsten Geruch bis zum besten Duft, vom dreckigsten Ort bis zum saubersten habe ich dort alles erlebt. Du sitzt beim Frühstück und neben dir läuft ein Elefant vorbei. Es ist ein Land wie aus Tausendundeiner Nacht. Gerade weil es so extrem ist, liebe ich es.

Nach den Bildern zu urteilen, liegen Ihnen exotische Länder mehr?

Das wurde wahrscheinlich schon in der Kindheit geweckt. Wir sind als Familie sehr

Farbenfroh: Frauen beim traditionellen Tanz in Udaipur, Indien.
Imposant: Besucher im Okinawa Churaumi Aquarium in Okinawa, Japan.

viel gereist, und da habe ich solche Gegenden kennengelernt. Ich liebe es warm und exotisch. Wobei wir im vergangenen Jahr in Schottland waren, das hat mich extrem positiv überrascht. Ich glaube, wir werden in Zukunft auch mehr in nordische Länder fahren.

Wie wichtig ist Ihnen, das Reisen an Ihre beiden Kinder weiterzugeben?

Das ist mir extrem wichtig. Unsere letzte Reise kann man effektiv als Weltreise bezeichnen, wir waren zweieinhalb Monate unterwegs. Die Kinder sind sechs Jahre alt und extrem enthusiastisch, was das Reisen betrifft, und ziemlich resistent. Sie waren es, die nicht nach Hause zurück wollten. Ich glaube, wir haben es schon geschafft, ihnen diese Begeisterung mitzugeben. Schön wäre, wenn sie das irgendwann selbst in die Hand nehmen und ihre eigene Leidenschaft verfolgen.

Wie hat sich Ihr Blick auf die Welt in Ihren Bildern mit der Zeit verändert?

Ich glaube, die Wurzeln sind wieder stärker herausgekommen. Natürlich möchte ich weiterhin exotische Orte aufsuchen, aber wenn ich jetzt in den Dolomiten oder generell in Südtirol unterwegs bin, fällt mir auf, dass ich anfange, diese Bilder öfter festzuhalten und darüber staune, was da herauskommt. Ich bin mit Sicherheit künstlerischer geworden, habe neue Techniken ausprobiert und bil-

Vogelperspektive: Das Bild entstand beim Flug über die Östliche Wüste in Ägypten.

de mich heute ständig weiter. Dadurch entstehen definitiv neue Arten der Fotografie.

Erzählen Ihre Fotos Geschichten?

Ich habe das Gefühl, dass wir Menschen manchmal ein bisschen die Fähigkeit verloren haben, Dinge bewusst zu sehen oder Schönheit wahrzunehmen. Alles geht so schnell, alles ist ständig in Bewegung, eine

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nicht aufzuhaltende Schnelligkeit bestimmt unser Leben. Fotos fangen einen Moment ein, den ich erlebe. Das Leben ist vergänglich, aber Fotografieren ist das Festhalten eines Augenblicks. Meine Kinder können mich später auch anhand der Fotos kennenlernen und sehen, wie ich Dinge gesehen habe.

Welche Rolle spielt der Sport in Ihrer Fotografie?

Sport war immer wichtig: Wellenreiten, Windsurfen, Skitouren. Aktuell interessiert mich das Apnoetauchen besonders. Das ist Freiheit für mich: einmal abtauchen von allem, was oben passiert. Einige meiner schönsten Begegnungen habe ich unter Wasser erlebt. Ein Traum wäre ein Unterwassergehäuse für eine Spiegelreflexkamera, aber da wären wir wieder bei der Frage, wie das im Handgepäck funktionieren soll (lacht).

Wenn jemand Ihre Bilder in 30 Jahren auf einer Ausstellung sieht: Was soll von Ihrem Blick auf die Welt zu spüren sein?

Dass meine Bilder eine eigene Sprache sprechen, ich mir selbst treu geblieben bin und dass sie inspirieren, Emotionen wecken und die Schönheit zeigen, die uns umgibt. Schön wäre, wenn die Menschen ein gewisses Staunen mitnehmen, über Orte, Situationen und Menschen. // Interview: Verena Duregger

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„Kauf lokal, einfach genial!“

Im Pustertal und Gadertal startet in diesem Advent erneut die gemeinsame Aktion „Kauf lokal, einfach genial!“. Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr hat der Bezirksausschuss des Wirtschaftsverbandes HDS beschlossen, die Initiative fortzuführen und damit ein sichtbares Signal für die Bedeutung des lokalen Handels zu setzen.

Genau 132 Betriebe aus Handel und Gastronomie beteiligen sich heuer an der Kampagne – verteilt auf 23 Gemeinden von Niederdorf bis Pfalzen, von Abtei bis Innichen. Sie alle stehen für das, was lebendige Ortschaften ausmacht: persönliche Beratung, regionale Qualität und eine Nahversorgung, die im Alltag unverzichtbar ist. „Wer vor Ort einkauft, stärkt die regionale Wertschöpfung und unterstützt unsere Täler“, unterstreicht hds-Bezirkspräsident Daniel Schönhuber.

Auch Handelslandesrat Marco Galateo zeigt sich überzeugt, dass Aktionen wie diese sichtbar machen, welchen Beitrag lokale Geschäfte für das soziale und wirtschaftliche Gefüge leisten. hds-Präsident Philipp Moser verweist zudem darauf, dass der Verband ein verlässlicher Partner in Fragen der Orts- und Stadtentwicklung sei und sich für lebendige Zentren in Südtirol einsetzt.

HANDEL UND LEBENSQUALITÄT

Für Robert Alexander Steger, Präsident der Bezirksgemeinschaft Pustertal, ist der Zusammenhang klar: „Handel bedeutet Lebensqualität.“ Diese gelte es zu bewahren. Zustimmung kommt auch von den Raiffeisenkassen der Region: Nur wenn Handel, Gemeinde, Banken und Bevölkerung zusammenarbeiten, bleiben Orte attraktiv und lebenswert, betonen die Vertreter der Raiffeisenkassen Bruneck, Hochpustertal und Welsberg-Gsies-Taisten. Besonders enthusiastisch unterstützt wird die Kampagne vom Pfalzner Unterhaltungstalent Gerhard Kohlgruber, besser bekannt als Mr. Giusto. Er ruft die Bevölkerung dazu auf, nicht nur im Advent, sondern das ganze Jahr hindurch bewusst lokal einzukaufen.

DAS GEWINNSPIEL

Ein zusätzlicher Anreiz ist das Advents-Gewinnspiel: Von ersten bis zum 24. Dezember 2025 können Kundinnen und Kunden ihre Kassenbelege auf der Webseite www. adventshopping.it hochladen. Zu gewinnen gibt es 277 Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von 11.000 Euro, dazu wird am Ende der Aktion noch ein attraktiver Jackpot verlost.

Die Kampagne wird von der Autonomen Provinz Bozen, den Raiffeisenkassen des Pustertals und Gadertals, der Bezirksgemeinschaft Pustertal und dem hds unterstützt. Gemeinsam wollen sie ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, lokale Betriebe zu stärken – im Advent und darüber hinaus. // rewe

Von links: Gerhard Kohlgruber, Daniel Schönhuber, Marco Galateo, Norbert Frenademez und Walter Weger (hds-Bezirksausschuss), Bernhard Innerkofler, Georg Oberhollenzer und Werner Töchterle.
Andreas Hackhofer

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DOLOMITI-NORDIC-SKI

Digital, nachhaltig und menschlich

Am 12. November 2025 wurde das Euregio-Kulturzentrum in Toblach zum Treffpunkt der Langlaufwelt. Beim „Dolomiti NordicSki-Day“ kamen erstmals Vertreter aller acht Regionen des grenzüberschreitenden Netzwerks Dolomiti NordicSki (DNS) aus Südtirol, Osttirol und dem Belluno-Gebiet zusammen. Das Treffen stand unter dem Motto „Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit auf der Loipe vereint“ und markierte den Auftakt zur neuen Wintersaison.

Im Mittelpunkt stand das EU-geförderte Projekt „E-DNS“ – Empowering Nordic Ski in den Dolomiten, das den Langlaufsport digital, ökologisch und organisatorisch ver-

Zahlreiche Betreiber von Loipenanlagen nahmen am Symposium in Toblach teil. Weitere Mitglieder sind herzlich willkommen und können mitmachen. Sie können sich direkt bei den Initiatoren melden.

netzen soll. Acht Regionen werden künftig über gemeinsame Systeme, Datenplattformen und Qualitätsstandards verbunden. Ziel ist es, Wissen zu teilen und Innovation mit regionaler Identität zu verbinden. Ein Highlight war die Präsentation der neuen Plattform „Contwise Maps“ durch die Tiroler Firma General Solutions. Das digitale Tool ermöglicht die Echtzeitverwaltung von Loipen und macht Informationen für Gäste und Betreiber sofort verfügbar.

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte eine zentrale Rolle: Prinoth stellte sein vollelektrisches Loipenfahrzeug vor. DNSPräsident Thomas Walch sprach von einem

„Empowerment-Moment“ für das gesamte Netzwerk. Der Tag zeigte, dass moderne Technik im Langlaufsport nicht den Menschen ersetzt, sondern ihn unterstützt – ein Gedanke, den auch Prinoth-Experte Andreas Silbernagl unterstrich: „Kein Sensor der Welt kann die Erfahrung und das Gespür eines Menschen ersetzen.“

Ab dem 8. Dezember 2025 öffnen die Loipen der DNS-Regionen offiziell. Bis dahin bleibt Zeit, sich den Loipenpass zum Vorteilspreis zu sichern und die Zukunft des Langlaufens in den Dolomiten schon jetzt zu spüren. // rewe

INTERVIEW MIT THOMAS WALCH , dem Präsidenten „Nordic Ski“

RW: Was war der wichtigste Moment oder ist die größte Erkenntnis des „Dolomiti NordicSki-Day“ 2025?

Thomas Walch: Der wichtigste Moment war sicherlich der gemeinsame Blick in die Zukunft: zu sehen, wie acht Regionen, über drei Ländergrenzen hinweg, an einem Strang ziehen. Die größte Erkenntnis ist, dass wir als Netzwerk nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch und digital gewachsen sind – und dass wir diesen Schwung jetzt nutzen müssen. Besonders erfreulich war auch, wie viele Mitarbeiter:innen und Verantwortliche aus den Regionen unserer Einladung gefolgt sind. Das zeigt, wie groß das Interesse und die Bereitschaft sind, gemeinsam an der Weiterentwicklung des Netzwerks zu arbeiten.

Wie verändert das Projekt „E-DNS“ den Langlaufsport in den Dolomiten? „E-DNS“ bringt den Langlaufsport auf ein neues Level: Echtzeitdaten, digitale Werkzeuge und gemeinsame Standards ermöglichen eine bessere Planung, effizientere Abläufe und eine deutlich höhere Sichtbarkeit. Gleichzeitig rückt das Projekt die Menschen in den Mittelpunkt – vom Loipenarbeiter bis zum Gast.

FinanzFlash

Startklar

fürs

Leben

Was bedeutet „digital vernetzt“ konkret auf der Loipe?

Digital vernetzt heißt: Alle Informationen – von der Loipenpräparierung über die Schneelage bis hin zu Infrastruktur und Mobilität – sind gebündelt, aktuell und einfach zugänglich. Für die Gäste bedeutet das mehr Orientierung und Service, für die Betreiber bessere Koordination und weniger Doppelarbeit.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit für die Zukunft des Netzwerks, insbesondere bei Themen wie Präparierung oder Mobilität?

Nachhaltigkeit ist kein Extra mehr, sondern eine Grundvoraussetzung. Unsere Verantwortung beginnt bei energieeffizienter Präparierung und endet bei der Frage, wie Gäste möglichst umweltschonend zu den Loipen gelangen. Digitalisierung hilft uns, Entscheidungen datenbasiert zu treffen – etwa, wann und wo Präparierung wirklich sinnvoll ist.

Wie kann man sicherstellen, dass trotz Digitalisierung der menschliche Faktor – das Gespür der Loipenarbeiter und die Erfahrung der Regionen – erhalten bleibt?

Präsident Thomas Walch

Indem man beides verbindet: Die Erfahrung vor Ort bleibt unersetzlich – kein Sensor ersetzt das Gespür eines Loipenarbeiters. Aber digitale Werkzeuge können ihn unterstützen, entlasten und sichtbar machen, was bisher oft im Verborgenen blieb. Wir setzen auf eine Zusammenarbeit von Mensch und Technologie – nicht auf ein Entweder-oder. // Interview: Reinhard Weger

Baby-Bonus: Bis zu 1.100 Euro Startkapital für die Vorsorge deines Kindes

Wie startet man sinnvoll in die Altersvorsorge?

Die Zukunft der Kinder abzusichern, ist für viele Eltern eine Herzensangelegenheit. Die Region Trentino-Südtirol setzt ein Zeichen für die finanzielle Vorsorge junger Familien mit dem neuen „Baby-Bonus“, einem großzügigen Starterpaket von bis zu 1.100 Euro Unterstützung. Welche Schritte sind erforderlich?

Wer sein Kind - Neugeborene oder Kinder bis fünf Jahre - im Raiffeisen Offenen Pensionsfonds einschreibt, profitiert von Förderungen:

• 300 Euro Startguthaben für

Neugeborene

• 200 Euro pro Jahr für vier Jahre bis zur Erreichung des fünften Lebensjahres bei nur 100 Euro Eigenleistung jährlich

• insgesamt bis zu 1.100 Euro einkommensunabhängige Förderung

Was sind die langfristigen Vorteile?

Mit diesem Startkapital legst du den Grundstein für die Altersvorsorge deines Kindes. Als Mitglied des Raiffeisen Pensionsfonds hat dein Kind später Anrecht auf ein begünstigtes Bauspardarlehen zum Erwerb von Wohneigentum. Weiterer Pluspunkt: Bis zum 18. Lebens-

jahr entfallen direkte Verwaltungsgebühren. „Der Baby-Bonus erleichtert es Eltern, schon frühzeitig die Weichen für die finanzielle Unabhängigkeit ihrer Kinder zu stellen. Die Kombination aus regionaler Förderung, langfristigem Vermögensaufbau und attraktiven Zusatzvorteilen macht dieses Modell besonders interessant“, sagt Ingrid Kofler, Elternberaterin in der Raiffeisenkasse Bruneck. Jetzt Baby-Bonus sichern! Weitere Informationen erhältst du in deiner Raiffeisenkasse.

Ingrid Kofler Elternberaterin

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Energiegemeinschaften im Fokus der Pusterer

Wie kann Energie künftig gemeinschaftlich, nachhaltig und regional erzeugt und genutzt werden? Diese Frage bewegt derzeit viele Menschen. Das zeigte sich deutlich beim Informationsabend der Genossenschaft „Energiegemeinschaft Pustertal“, der in Zusammenarbeit mit der Raiffeisenkasse Bruneck organisiert wurde. Mehr als 100 interessierte Besucherinnen und Besucher kamen, um sich aus erster Hand über das Modell der Energiegemeinschaften zu informieren.

Für Gastgeber Georg Oberhollenzer, Geschäftsführer der Raiffeisenkasse Bruneck, ist das Thema eng mit dem genossenschaftlichen Gedanken verbunden: „Das Modell der Energiegemeinschaften stärkt lokale Kreisläufe und kommt nicht nur einzelnen Haushalten, sondern der ganzen Region zugute.“ Die Veranstaltung bot die Möglichkeit, ein oft als komplex empfundenes Thema verständlich und praxisnah aufzubereiten.

Im Zentrum standen die Vorträge von Sepl Miribung, Obmann der Energiegemeinschaft Pustertal, und Günther Schweigkofler, Nach-

haltigkeitsbeauftragter des Raiffeisenverbandes. Sie erklärten, wie Energie aus privaten Photovoltaikanlagen gemeinschaftlich genutzt werden kann. Wer mehr Strom produziert, als er selbst verbraucht, kann die überschüssige Menge den Mitgliedern der Energiegemeinschaft bereitstellen. Diese geteilte Energie wird mit einem Fördertarif honoriert – ein Teil davon fließt außerdem in soziale Projekte.

Miribung betonte, dass Energiegemeinschaften ihren Mitgliedern ökologische, wirtschaftliche und soziale Vorteile bieten

sollen. „Wir sind keine gewinnorientierte Struktur“, erklärte er, „sondern ein Zusammenschluss von Menschen, die Energie regional denken und lokal teilen wollen.“ Schweigkofler unterstrich, dass es sich um ein kollaboratives Energie-Modell handelt, das auf einem solidarischen Austauschsystem beruht.

Die Energiegemeinschaft Pustertal Genossenschaft lädt weiterhin alle Interessierten ein, sich über Mitgliedschaft und Möglichkeiten zu informieren. Details dazu gibt es im Internet unter www.cer-pustertal.it. // rewe

Von links: Günther Schweigkofler, Georg Oberhollenzer und Sepl Miribung. Zahlreiche Interessierte

Alles was Sie fürs Keksebacken brauchen.

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PFLICHTTEILSBERECHTIGTE ERBEN KÜNFTIG BENACHTEILIGT?

Dr. Stefanie Schuster

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Seit Einführung des italienischen Zivilgesetzbuches im Jahr 1943, zählen der Ehegatte, die Kinder und, bei Fehlen von Kindern, die Vorfahren des Erblassers zu den sog. pflichtteilsberechtigten Erben.

Der Pflichtteil galt bislang als unantastbar

Dies könnte sich nun durch einen neuen Gesetzesentwurf („Ddl di semplificazione del 2025“), dem der Senat bereits zugestimmt hat, ändern

Die heutige Gesetzeslage stellt sich wie folgt dar: Kommt es zu einer Pflichtteilsverletzung, hat der betroffene Erbe die Möglichkeit, eine sog. Kürzungsklage bei Gericht einzubringen, um seinen Anteil wiederherzustellen.

Gegenstand dieser Klage bilden in erster Linie die testamentarischen Verfügungen des Erblassers.

Sollte der Erbpflichtteil dadurch nicht vollständig wiederhergestellt werden können, kann in zweiter Linie auch auf die vom Erblasser zu Lebzeiten getätigten Schenkungen, beginnend bei der jüngsten, zurückgegriffen werden, was sich in der Praxis allerdings oft als schwierig darstellt: nicht selten kommt es vor, dass der Beschenkte das Schenkungsgut bereits weiterveräußert hat und zudem selbst über keine nennenswerten finanziellen Mittel verfügt.

Damit der betroffene Erbe in solchen Fällen nicht leer ausgeht, hat er gemäß geltenden gesetzlichen Bestimmungen zusätzlich die Möglichkeit, auf den dritten Käufer zuzugreifen (natürliche oder juristische Person, welche das Schenkungsgut erworben hat) und diesen auf Herausgabe der Sache oder auf Zahlung des zur Wiederherstellung seines Erbpflichtteils benötigten Betrages zu klagen, auch wenn dieser von der vorausgehenden Schenkung nichts wusste.

Beim Kauf von Schenkungsgütern war somit bislang stets besondere Vorsicht geboten.

Der neue Gesetzesentwurf trägt diesem Umstand nun Rechnung und sieht Folgendes vor:

Der pflichtteilsberechtigte Erbe hat nach wie vor die Möglichkeit, auf die testamentarischen Verfügungen und die vom Erblasser zu Lebzeiten getätigten Schenkungen zuzugreifen. Allerdings - und darin liegt die wesentliche Neuerung - soll der Rückgriff auf die dritten Käufer ausgeschlossen werden.

Der Erwerb von Schenkungsgütern würde dadurch deutlich attraktiver und rechtlich erheblich sicherer werden.

Ob diese Gesetzesänderung, welche derzeit der Abgeordnetenkammer zur Abstimmung vorliegt, tatsächlich in Kraft tritt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. //

€Dr. Johanna Wieser Steuerberaterin

Aichner Steuerrecht GmbH www.aichner.biz

Die altbekannten Investitionsbeihilfen in Form von Steuerguthaben für Investitionen laut Industrie 4.0 (digital vernetzte Maschinen und Anlagen) und 5.0 laufen voraussichtlich mit Ende des Jahres 2025 aus. Für Industrie 4.0 wird eine Verlängerung bis 30. Juni 2026 gewährt, sofern innerhalb Dezember 2025 eine nachweisliche Bestellung und eine Anzahlung von mind. 20% erfolgt. Der Entwurf zum Haushaltsgesetz 2026 sieht weiterhin Beihilfen für Investitionen mit den Voraussetzungen laut Industrie 4.0 und Transitionsplan 5.0 vor, allerdings nicht mehr in Form von Steuerguthaben, sondern in Form einer so genannten Hyperabschreibung. Dabei können die Kosten für eine Investition um ein Mehrfaches des tatsächlichen Betrages für die Steuerberechnung geltend gemacht werden, wodurch die Steuerbemessungsgrundlage sinkt. Freiberufler sind von der Begünstigung ausgenommen, da die Förderung laut Gesetzesentwurf nur jenen zusteht, die ein Einkommen aus einer gewerblichen Tätigkeit haben.

Höhe der zusätzlichen Abschreibung

Die Höhe der zustehenden Hyperabschreibung hängt davon ab, ob es sich „nur“ um eine Anlage mit den Merkmalen laut 4.0 handelt oder ob darüber hinaus auch eine Energieeinsparung erzielt wird, womit auch die Anforderungen laut Transitionsplan 5.0 erfüllt wären. Wenn die förderfähigen Investitionen den Betrag von 2,5 Millionen bzw. 10 Millionen überschreiten, wird die Höhe der zusätzlichen Abschreibung reduziert.

Beispiel: Für eine Investition in Höhe von 100.000 Euro mit den Merkmalen laut Industrie 4.0 wird eine zusätzliche Abschreibung - eine sogenannte Hyperabschreibung - in Höhe von zusätzlich 180% gewährt. Das heißt, dass steuerrechtlich zusätzlich 180.000 Euro, in Summe also 280.000 Euro, an Kosten abgesetzt werden können (aufgeteilt auf die Abschreibedauer des Gutes). Bei Kapitalgesellschaften, welche einer IRES-Besteuerung von 24% unterliegen, führt diese höhere Abschreibung über die Nutzungsdauer der Anlage zu einer Einsparung von 43,2%. Für Gesellschafter von Personengesellschaften und Einzelunternehmen mit einem IRPEF-Höchststeuersatz von 43% beträgt die dadurch erzielte Steuereinsparung sogar 77,4%. Im Vergleich zum vorherigen Steuerguthaben von 20% erweist sich die neue Bestimmung also wesentlich günstiger. Es muss allerdings beachtet werden, dass sich die Vorteile dieser Förderung über einen längeren Zeitraum erstrecken, abhängig von der Abschreibedauer der Anlagen.

Zeitlicher Aspekt

Die höhere Abschreibung gilt vorerst für Investitionen, die im Zeitraum vom 01. Jänner 2026 bis 31. Dezember 2026 realisiert werden. Wenn innerhalb Dezember 2026 eine nachweisliche Bestellung und eine Vorauszahlung von 20% getätigt werden, verlängert sich der Zeitraum für die Realisierung bis zum 30. Juni 2027. //

Ein Ort des Abschieds und der Hoffnung

In Reischach wurde Anfang November ein besonderer Moment gefeiert: Die Totenkapelle, die seit 1986 Teil des Dorfzentrums ist, wurde nach einer umfassenden architektonischen und künstlerischen Neugestaltung feierlich gesegnet. Viele Gläubige, Dorfbewohner und Vertreter der Gemeinde nahmen an der stimmungsvollen Feier teil, die bewusst auf den Zeitraum rund um Allerheiligen gelegt wurde – eine Zeit, die an das Erntedank des Glaubens erinnert und die Bedeutung der Heiligen wie der Verstorbenen in den Mittelpunkt stellt.

Pfarrverwalter Werner Volgger sprach in seiner Ansprache von Freude und Dankbarkeit über die neue Gestaltung des Raumes. Denn die Kapelle ist kein Neubau, sondern eine sorgfältige Weiterentwicklung des bestehenden Gebäudes. Die Notwendigkeit eines würdigen öffentlichen Ortes für Aufbahrungen und Totenwachen sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. „Diese Zeit des Abschieds ist für Familien und Freunde wichtig, aber auch für die ganze Dorfgemeinschaft“, betonte Volgger. Von Beginn an war die Idee, Architektur, Kunst und Licht zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden. Für die architektonische Umsetzung waren Gert Forer und Ursula Unterpertinger verantwortlich, während die Künstlerin Annemarie Laner dem Raum eine eindrucksvolle spirituelle Handschrift verlieh. Das Zusammenspiel aus pyramidaler Dachform, Glasmalereien, Kreuz und Iko-

ne schafft einen Ort der Ruhe und des Gebets, der gleichzeitig das Irdische und das Göttliche miteinander verbindet.

LANGER WUNSCH

GEHT IN ERFÜLLUNG

Drei Jahre lang arbeiteten Pfarrverwaltungsrat und Pfarrgemeinderat gemeinsam mit externen Fachleuten am Konzept. Besonders wertvoll waren die Impulse von Kunsthistoriker Markus Pescoller und Univ.-Prof. P. Ewald Volgger. Das Ergebnis ist ein nachhaltiges und religiös tief verwurzeltes Projekt, das durch die Unterstützung zahlreicher Geldgeber ermöglicht wurde – von der Stadtgemeinde Bruneck über die Stiftung Südtiroler Sparkasse bis

hin zur Raiffeisenkasse Bruneck und privaten Spendern.

Bürgermeister Bruno Wolf hob die Bedeutung der Kapelle für das Dorf hervor und dankte der Pfarrei für ihren Einsatz. Er betonte, wie wichtig es sei, Projekte dort zu verwirklichen, wo sie entstehen und gebraucht werden. Stadtrat Daniel Schönhuber, selbst Mitglied des Pfarrverwaltungsrates, sprach von einem „Herzensanliegen“ und von Dankbarkeit darüber, dass Reischach nun einen würdevollen Ort für den Abschied geschaffen habe.

Im Auftrag des Bischofs segneten Prof. P. Ewald Volgger OT und Dekan Josef Knapp den Raum. Eine besondere spirituelle Tiefe verleiht der Kapelle eine Ikone aus der ukrai-

Prof. P. Ewald Volgger OT
Pfarrverwalter Werner Volgger
Planer Gert Forer
Gemeinsam mit den Planern und den verschiedenen Akteuren werden die letzten Details fixiert.

Glaswerkstatt Stift Schlierbach (Oberösterreich)

nischen Ikonenmalschule „Radruzh“ in Lviv, die der Gottesmutter geweiht ist. Das ist ein bewusstes Zeichen für Trost und Hoffnung. Nach dem Festgottesdienst und dem traditionellen Gräberbesuch klang die Feier bei einem Umtrunk am Kirchplatz aus. Viele Reischacherinnen und Reischacher nutzten die Gelegenheit, die neugestaltete Totenkapelle zu besuchen und sich ein eigenes Bild von dem gelungenen Projekt zu machen. // rewe

Bischof Ivo Muser und Generalvikar Eugen Runggaldier (rechts) besichtigten spontan die neue Totenkapelle. Links im Bild Dekan Josef Knapp, für den ein Herzensanliegen in Erfüllung ging.

ADVENTLICHES SINGEN IN REISCHACH

„HEB AUF DIE STIMM“...

Feierliche Klänge erfüllen am achten Dezember 2025 um 18.00 Uhr die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Reischach. Unter dem Motto „Heb auf die Stimm“ lädt der Verschönerungsverein Reischach gemeinsam mit dem Bildungsausschuss zu einem stimmungsvollen Adventsingen ein.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Programm mit Mitwirkenden aus nah und fern. Das Doppelquartett „Die Rosentaler“ aus Kärnten, das Frauen-Vokal-

ensemble Luminosa, das 3/4-Sax-Bläserquintett aus Klausen sowie Harfenistin Brunhild Gasser sorgen für eine festliche Atmosphäre und berührende Klangmomente. Ergänzt wird das Programm durch besinnliche Gedanken von Dekan Josef Knapp. Im Anschluss gibt es ein gemütliches Beisammensein an der Feuerschale, bei dem sich die Gäste austauschen und den Abend nachklingen lassen können. // rewe

Bruneckerinnen und ihre Beiträge

zur (Frauen-)Stadtgeschichte von Bruneck

Nach Bozen, Brixen und Meran besitzt nun auch Bruneck ein eigenes Frauenstadtbuchunterstützt vom Brunecker Verein für Geschichte „Brunopolis“ -, das die Geschichte der Stadt aus einem bisher unbekannten, weiblichen Blickwinkel durchleuchtet und zum Umdenken einlädt. Vor Kurzem wurde es im Brunecker Ragenhaus der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Brunecker Stadtgeschichte wird nicht ganz neu geschrieben, aber ein wenig schon, denn dieses Buch stellt die Frauen von Bruneck in den Mittelpunkt, ein Aspekt, der bis dato in der Brunecker Geschichtsschreibung nicht wirklich zum Tragen gekommen ist. Initiiert, wissenschaftlich geleitet und herausgegeben wurde das neue Frauenstadtbuch von Franziska Cont vom Zentrum für Regionalgeschichte, selbst gebürtige Bruneckerin, sowie dem Brunecker Stadtarchivar Andreas Oberhofer. Vor allem ihnen beiden galt, neben der Unterstützung durch das Land Südtirol, der Stadtgemeinde Bruneck und der Raiffeisenkasse Bruneck, bei der Buchpräsentation der Dank der Vorsitzenden des Vereins „Brunopolis“, Margit Santer: „Ihr habt der Stadt ein wertvolles und wichtiges Geschenk gemacht!“ Der Geschichtsverein wurde vor etwa fünf Jahren gegründet mit dem Ziel, die vielfältigen Geschichten rund um Bruneck aufzuarbeiten und sichtbar zu machen. Seither wurden viele Projek-

Bruneckerinnen

Dieses Buch stellt erstmals die Frauen Brunecks in den Mittelpunkt der Stadtgeschichte. Lange blieben ihre Lebenswelten, Erfahrungen und Handlungen unbeachtet. In verschiedenen Beiträgen und Kurztexten erzählen Historiker*innen von Beginen, Hebammen, Stifterinnen, Arbeiterinnen und Aktivistinnen – vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Das Buch eröffnet neue Perspektiven auf das Leben und Wirken von Frauen in der Stadt. Ein facettenreicher Sammelband, der Forschung und Vermittlung verbindet –für alle, die Brunecks Geschichte neu entdecken möchten.

te und Initiativen mit verschiedensten Inhalten und unterschiedlichen Formen auf den Weg gebracht, von Ausstellungen über Vorträge bis hin zu Publikationen u.ä. Als Franziska Cont vor einiger Zeit mit der Idee eines Frauenstadtbuchs an den Vorstand herangetreten war, schien sich auch dieses historische Forschungsprojekt gut in den Aufgabenbereich des Vereins einzureihen. Nun liegt das Ergebnis vor und stellt eine Bereicherung der bisherigen Sichtweisen auf die Stadt Bruneck und das gesellschaftliche Bild im Wandel der Zeiten dar, wie auch in den Grußworten unterstrichen wurde. „Allzu oft denken wir als Gemeinde in Bauten, viel zu selten in Menschen, aber es sind letztere, welche das Stadtbild prägen, nicht die Bauten“, so der Brunecker Kulturstadtrat Hannes Niederkofler. Und auch Kulturlandesrat Philipp Achammer bedankte sich in einer kurzen Videobotschaft für die Initiative und diesen wichtigen Blickwinkel, der zudem auch zu einer Chancengleichheit beiträgt.

Unser vollständiges Programm und viele weitere Informationen finden Sie auf: www. studien verlag .at

Verlag Franziska Cont, Andreas Oberhofer (Hg.) Bruneckerinnen

Bruneckerinnen

Beiträge zur (Frauen-)Stadtgeschichte von Bruneck

Das Cover des neuen Buches. Es handelt sich übrigens nicht um eine Fotomontage…

17 SPANNENDE EINBLICKE

IN DIE JEWEILIGEN LEBENSWELTEN In einer anschließenden Gesprächsrunde mit den beiden Herausgebern sowie der wissenschaftlichen Koordinatorin des Zentrums für Regionalgeschichte, Siglinde Clementi, sprach Margit Santer dann über die Bedeutung der Frauengeschlechtergeschichte und in diesem Zusammenhang der Frauenstadtbücher sowie über die Entstehung des Brunecker Stadtbuchs, von der Initialzündung bis zur Umsetzung. Im Zuge dessen stellten Franziska Cont und Andreas Oberhofer dann auch die einzelnen Beiträge vor. Derer gibt es im Buch 17, sie stammen nebst Cont und Oberhofer von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren und spannen einen Bogen vom Mittelalter bis in die heutige Zeit. In ihnen begegnet man zum Beispiel der „edlen Frau Suanihilt“, die dem Bischof von Säben und Brixen um 900 n. Chr. ein Grund-

Andreas Oberhofer, Franziska Cont, Siglinde Clementi und Margit Santer bei der Buchpräsentation.
Franziska Cont Andreas Oberhofer (Hg.)
StudienVerlag

INTERVIEW MIT FRANZISKA CONT

Die PZ hat sich im Anschluss noch kurz mit Franziska Cont unterhalten, Historikerin mit Schwerpunkt Frauen- und Geschlechtergeschichte:

„Ein umfassendes Verständnis von der Historie einer Stadt und ihrer Bevölkerung ist nur möglich, wenn wir uns von der rein männlichen Betrachtungsweise lösen und auch die Lebenswelten, Erfahrungen und Identitäten von Frauen beleuchten. Diese Lücke haben wir mit dem Brunecker Frauenstadtbuch geschlossen.“

Franziska Cont

PZ: Wie ist denn die Idee zu diesem Buch entstanden?

Franziska Cont: Bozen, Brixen, Meran haben ja bereits ein Frauenstadtbuch herausgebracht, und im Zuge eines Mittagessens hat mich unsere Leiterin vom Zentrum für Regionalgeschichte, Siglinde Clementi, darauf angesprochen, ob das denn nicht auch eine gute Idee für Bruneck wäre… Ich habe mich daraufhin an den Stadtarchivar Andreas Oberhofer gewandt, der zunächst nicht direkt Feuer und Flamme, dennoch aber gleich sehr hilfsbereit war und mich an den Verein Brunopolis verwiesen hat, und so ist der Stein ins Rollen gekommen.

Schlussendlich zeichnen sich nicht nur Sie und Andreas Oberhofer für die Beiträge verantwortlich, son-

stück übertrug und dafür u. a. eine Mühle und „einen jährlichen Karren Wein“ erhielt. Man erfährt, wie es drei Mädchen aus Westafrika erging, die im Jahre 1855 zum Zwecke der „Bekehrung“ vom Sklavenmarkt ins Brunecker Ursulinenkloster gebracht wurden. Oder es wird anhand der Hinterlassenschaftsregelung eines Brunecker Adeligen beschrieben, wie Ehefrauen, Töchter und Schwestern im 17. Jahrhundert den männlichen Erben nachgestellt waren. Erzählungen von der Witwe Kathrein, die 1472 durch „Einpfründung“ für ihren Lebensabend vorsorgte, oder über die Arbeit der städtischen Hebammen im Lauf der Jahrhunderte finden sich im Buch „Bruneckerinnen“ ebenso wie das Erleben umwälzender politischer Ereignisse – 1. Weltkrieg, Faschismus, Option - aus Frauensicht. Aber auch die jüngste Geschichte kommt zum Zug, etwa die Gründung der ersten Frauenberatungsstelle in Bruneck mit „Frauen helfen Frauen“. „Mit diesem Buch ist es erstmals gelungen, den Beitrag von Frauen zur Entwicklung der Stadt Bruneck sichtbar(er) zu machen“, so Margit Santer, „Gleichzeitig soll es aufzeigen, dass Geschichte viele unterschiedliche

dern Ihr habt mit vielen Autorinnen und Autoren zusammengearbeitet? Genau. Die meisten sind vorwiegend ebenfalls Historikerinnen und Historiker, aber es ist beispielsweise auch eine Naturanthropologin oder eine Kunsthistorikerin dabei – insgesamt finden sich im Buch also sehr unterschiedliche Beiträge von Autorinnen und Autoren mit ganz verschiedenen Schwerpunkten.

Ihr habt den Bogen zeitlich sehr weit gespannt, entsprechend breit ist auch der Blickpunkt auf die Frauen als Akteurinnen – bewusst so gewählt?

Wir wollten ja nicht den Eindruck vermitteln, dass unser Buch die Frauenstadtgeschichte so und nicht anders ist, sondern wir wollten aufzeigen, dass es viele verschiedene Themen, Quellen, Fragen gibt, durch welche eine Stadtgeschichte aus einer neuen Perspektive erzählt werden kann… ohne dass sie auserzählt ist.

Will heißen, wenn jemand noch etwas zum Thema beisteuern könnte, kann er/sie sich an wen wenden?

In so einem Fall ist sicherlich Stadtarchivar Andreas Oberhofer die richtige Ansprechperson/Anlaufstelle. Wir haben ja heute bereits betont, wie wichtig – ganz allgemein gesehen - ein Stadtarchiv für die Quellen ist, aber von großer Bedeutung sind natürlich auch private Samm-

Facetten hat und ein Prozess ist, der nie abgeschlossen sein kann.“ In diesem Sinne verstehen auch die beiden Herausgeber/innen ihr Buch. Andreas Oberhofer: „Unsere Aufarbeitung der Frauengeschichte ist lediglich eine erste Etappe, es ist nur der Anfang eines Prozesses, nicht das Ende.“ Mit wunderbarer musikalischer Umrahmung von Tina Auer, Franziska Romana und Miriam Declara und einem Buffet mit genügend Spielraum zum Plaudern war es ein rundum gelungener Abend im Zeichen der Frauenhistorie. Das neue Brunecker Frauenstadtbuch - ein Buch,

lungen und Privatarchive, denn dort schlummern oftmals wichtige Schätze, Fotos, Briefe, Tagebücher ect., die es zu bewahren gilt und die dankenswerterweise der Forschung zur Verfügung gestellt werden sollten.

Und an wen wendet sich das Buch?

Durch die Vielfalt an Beiträgen wird sicherlich jede/r etwas Interessantes finden. Es liest sich nicht wie ein Roman, durchgängig, sondern eignet sich auch hervorragend zum darin Stöbern.

// Interview: Judith Steinmair

das durchaus ein interessanter Tipp für ein Weihnachtspräsent sein könnte… // jst

living NATURE.

Produktion & Ausstellung: Zwischenwasser - Enneberg Planung & Beratung: Bruneck - St. Lorenzen Tel. 0474 501 178 · gaderform.com

Franziska Cont

Das rote Paket

Pünktlich und traditionell zur Vorweihnachtszeit steht im Stadttheater Bruneck das Weihnachts-Kinderstück auf dem Programm, stets sehnlichst erwartet von den jungen Theaterbegeisterten. In diesem Jahr ist die Wahl auf ein ganz besonders Stück gefallen, das unweigerlich auch mit Bruneck verbunden ist, entspringt es doch dem kreativen Schaffen der beiden gebürtigen Brunecker Künstler/Illustratoren/Grafiker – innen Linda Wolfsgruber und Gino Alberti: Das rote Paket, das beliebte Bilderbuch, dramaturgisch für die Bühne aufbereitet von Nora Dirisamer.

„Was ist da drin, Opa?“, fragt Anna, die das rote, liebevoll verschnürte Päckchen sieht,

das ihr Großvater gerade eingepackt hat. „Ein Geheimnis, finden wir es heraus!“, antwortet er. Dieses rote Paket beginnt seine Reise, wandert durch das Dorf, schafft Begegnungen, tröstet, beglückt, erstaunt - und das, obwohl es nie geöffnet werden darf. Anna kommt dem Rätsel auf die Spur, erkennt im Laufe der magischen Päckchenreise was der Kern des Schenkens ist. Und, dass VERschenken mindestens so glücklich macht wie selbst beschenkt zu werden. Egal, ob das rote Paket einen verzweifelten Bäcker tröstet, einer einsamen Person Nähe und Mitgefühl schenkt, einen schlaflosen Nachbarn an seine Kindheit erinnert oder einem Rauchfangkehrer Glück zurück schenkt - es zaubert ein Lächeln in die Gesichter und Gemeinschaft ins Dorf. Und Anna versteht…

NACHGEFRAGT

PZ: Ihr habt das Bilderbuch „Das rote Paket“ seinerzeit im Jahre 1985 herausgebracht, da wart Ihr noch recht „frisch“ im Metier und es hat sich als Glückswurf entpuppt – schon befriedigend und irgendwie auch ein Wegweiser für Euren weiteren beruflichen Werdegang, oder?

Linda Wolfsgruber: Ja, absolut. „Das rote Paket“ war für uns beide ein großer Glücksfall und zugleich eine Bestätigung, dass wir mit unserer Art des Erzählens und Gestaltens auf dem richtigen Weg sind. Es hat uns Mut gemacht und unseren weiteren beruflichen Weg stark geprägt – inhaltlich wie gestalterisch.

Wie ist damals eigentlich die Idee zu dem Buch entstanden?

Gino Alberti: Die Idee entstand aus unserem gemeinsamen Gefühl heraus, dass die Welt schon damals sehr vom Konsum bestimmt war und dabei menschliche Nähe verloren ging. Wir wollten eine Geschichte erzählen über das Weitergeben von Wärme, Aufmerksamkeit und Fürsorge – nicht von Dingen. „Das rote Paket“ steht genau für dieses Unsichtbare, das sich nur durch Beziehungen entfaltet.

Das Buch hat viele von uns als Kinder begleitet, nun sind 40 Jahre vergan-

Das Bilderbuch von Linda Wolfsgruber und Gino Alberti, erstmals erschienen im Jahre 1985, ist eine poetisch-humorvolle Geschichte – nicht nur für die Jüngsten – die uns daran erinnert, was der Kern des Schenkens ist und dass Geben und Nehmen so viel mehr sein kann als ein Warenaustausch. Und es ist mittlerweile ein echter Klassiker unter den Kinderbüchern, zu sehen nun auch auf der Bühne des Stadttheaters Bruneck! Regie führt Agnes Mair, es spielen Laura Masten und Julian Pichler.

Die PZ hat mit den Schöpfern des Kinderbuchs, Linda Wolfsgruber Gino Alberti, kurz gesprochen:

Gino Alberti, Jahrgang 1962, studierte Kunst und Design an der Accademia L. Cappiello, Florenz und arbeitet als bildender Künstler, Illustrator und Grafiker in Bruneck und Wien.

Linda Wolfsgruber, geboren 1961, lebt in Wien und illustriert seit 1986 (Kinder-) Bücher; im Jahre 2016 wurde sie mit dem Österreichischen Kunstpreis für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. // jst

gen, ist der Inhalt/die Botschaft, Eures Erachtens nach, immer noch aktuell – oder womöglich aktueller denn je?

Linda Wolfsgruber: Ja, mehr denn je. Unsere Welt ist heute noch schneller, lauter und konsumorientierter als damals. Gerade deshalb erscheint mir die Geschichte vom roten Paket aktueller denn je. Sie erinnert daran, dass es im Leben nicht um Besitz geht, sondern um das Weitergeben von Menschlichkeit. Das rote Paket steht als stilles Symbol gegen Vereinzelung und Gleichgültigkeit –es lädt dazu ein, den anderen wahrzunehmen, ohne etwas dafür zu erwarten.

Linda Wolfsgruber Irene Hopfgartner
Gino Alberti
Robert Mair

Das Stadttheater bringt jetzt in der Vorweihnachtszeit Eure Geschichte in der Bühnenfassung – die Uraufführung hat ja bereits stattgefunden – wie seht Ihr das, eignet sich die Geschichte für die Bühne beziehungsweise warum?

Gino Alberti: Ja, wir finden, dass sich „Das rote Paket“ sehr gut für die Bühne eignet –gerade, weil die Geschichte so einfach und zugleich so universell ist. Sie lebt von wenigen, klaren Bildern, starken Symbolen

und einer emotionalen Entwicklung, die auch im Theater sehr gut erfahrbar wird. „Das rote Paket“ selbst ist ein starkes Bühnenobjekt: Es wandert von Person zu Person, verändert die Menschen und verbindet sie – und genau darin liegt auch der theatrale Reiz. Die Geschichte ist im Kern kein Weihnachtsmärchen, deshalb funktioniert sie über Konfessionen, Generationen und Zeiten hinweg.

// Interview: Judith Steinmair

DIE TERMINE

Vor-Premiere: Donnerstag, 11. Dezember (für ein erwachsenes Publikum) – Beginn 20 Uhr Premiere: Freitag, 12. Dezember –Beginn 16:30 Uhr Weitere Aufführungen: 13.|14.|17.|19.|20.|21.|22.|23. Dezember Beginn 16:30 Uhr Für Infos und Reservierungen: www.stadttheater.eu //

FINISSAGE IM ECK-MUSEUM IN BRUNECK

EIN ABEND VOLLER KUNSTGESCHICHTEN

Das Ende einer Ausstellung ist nicht einfach Schluss. Es ist der feierliche Abschluss eines gemeinsamen künstlerischen Weges. Am 20. November 2025 um 18:00 Uhr lud das Eck-Museum zur Finissage ein: Ein letzter gemeinsamer Gang durch die ausgestellten Werke, begleitet von Geschichten und Einblicken, die sonst verborgen bleiben.

Der Begriff Finissage stammt aus dem Französischen und bezeichnet eine Abschlussveranstaltung am Ende einer Ausstellung. Bei dieser Gelegenheit kann man Kunst, Künstlerinnen, Künstler und Besuchende noch einmal zusammenbringen, bevor die

Ausstellung ihre Türen schließt. Und dieser Abend wurde besonders persönlich: Heinz Zelger, der Kurator der Ausstellung, führte selbst durch die Sammlung. Er lud Interessierte ein, die Werke noch einmal gemeinsam zu erleben und die Geschichten zu hören, die hinter jedem Bild, jeder Installation und jedem Objekt stecken — Gedanken, Hintergründe, vielleicht auch Erinnerungen, die erst im persönlichen Austausch lebendig werden. Gerade bei einer Finissage bekommt Kunst einen neuen Rahmen-Charakter: es ist nicht mehr nur Betrachtung — sondern Begegnung. Ausstellung und Besucher treffen ein letztes Mal bewusst aufeinander, bevor die Räume zurückgegeben werden, bevor Perspektiven sich wandeln. Für viele ist der Abschluss eines gelungenen Kunstzyklus ein Moment der Reflexion und des Dankes. Das war auch im Eck-Museum nicht anders! // rewe

Museumsdirektorin Lisa Leoni und Kurator Heinz Zelger. Er führte durch die Ausstellung. rewe

Der Himmel brennt im Gadertal

Auge im Auge...

Nagler aus Vahrn

Franz Jud aus Niederrasen

Ente am Teichufer

Toni Willeit aus Ehrenburg

Sonnenuntergang in St. Leonhard/Abtei

Sarah Unterberger aus St. Lorenzen

Tomaten (über 700 g), in Toblach gewachsen... Erna Tschurtschenthaler aus Toblach

Luis
Veronica Pezzedi aus St. Kassian

Ein idyllisches Plätzchen neben der Magdeburger Hütte

Brigitte Oberlechner aus Niederrasen

Pfaffenhütchen am RaubschlösslRundweg Obervintl/Terenten

Raimund Seebacher

Beim wandern entdeckt...

Rosmarie Mitterrutzner aus Innichen

Bernadette Prader aus Brixen

Mein schönstes Leserfoto

Liebe Leserinnen und Leser, schickt uns Eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder –wir zeigen sie dem Pustertal!

Spätherbst

Artur Pörnbacher aus Bruneck

Stolzer Fund...

Maria Kargruber aus Taisten/ Welsberg

Zusendungen an:

E-Mail: info@pz-media.it oder PZ, Oberragen 18, 39031 Bruneck

Wichtig: Bitte geben Sie Ihren Namen, ihren Wohnort und das Kennwort „Leserfoto“ an!

Die PZ behält sich das Recht vor, Inhalte und Fotos aus ethischen und anderen Gründen abzulehnen.

„KULTUR-BILDUNG“ IN BRUNECK

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Am 13. November 2025 fand im Nobis in Bruneck das letzte Informationstreffen der Reihe „Kultur.Bildung“ statt. Der Einladung von Landesminister Philipp Achammer waren die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die Mitglieder der Gemeindeausschüsse und -räte des Pustertals gefolgt. Ziel des Treffens war ein Austausch zu vielen wichtigen Themen, wie die deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Kulturgüter, Innovation, Forschung, Universität und Museen.

Zahlreiche Kulturinteressierte aus dem gesamten Pustertal waren mit dabei. Landesminister Philipp Achammer

Im Bezirk Pustertal haben nach den Gemeinderatswahlen im Mai 2025 ebenfalls zahlreiche Personen neue Aufgaben übernommen. Im Rahmen des Informationstreffens wurden daher gemeinsam mit den zuständigen Amts- und Abteilungsdirektoren zentrale Fragestellungen zur Stärkung des Bildungsangebots, zur Kultur- und Denkmalpflege sowie zur Jugendarbeit erörtert. In seiner Einführung erinnerte Philipp Achammer daran, die Möglichkeiten der Gemeinden gemeinsam auszuschöpfen, um der Generation unserer Kinder einen positiven und optimistischen Blick in die Zukunft zu schenken. Anschließend informierten Schulamtsleiterin Sigrun Falkensteiner und Hans Peter Stifter, Direktor der Musikschule Bruneck, über aktuelle Entwicklungen und Schwerpunkte im Bildungsbereich. Ergänzend dazu wurde auch das Thema Schulfürsorge durch Rolanda Tschugguel, Direktorin der Abteilung Bildungsförderung, aufgegriffen, die zentrale Aspekte der infrastrukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen rund um die Schülertransporte beleuchtete.

Magdalena, ma dai

Premiere: Sa 13.12.2025

So 14.12. / Do 18.12. / Fr 19.12. Sa 20.12.2025

Ein Heimspiel Uraufführung

Mit Texten von Maria Christina Hilber

ORT : Stadttheater Bozen, Studio

TICKET & INFOS: 0471 065320 reservierung@theater-bozen.it 338 466 7871 (über WhatsApp)

In der Überleitung zum Themenbereich Kultur betonte Achammer: „Kultur schafft Gemeinschaft, führt Menschen wieder zusammen und gibt Halt in Zeiten der Unsicherheit, in denen wir uns aktuell wiederfinden. Daher ist es uns wichtig, Möglichkeiten aufzuzeigen.“

ZENTRALE THEMEN

Volker Klotz, Abteilungsdirektor für Deutsche Kultur, und Konrad Pamer, Direktor des Amts für Jugendarbeit, sprachen gemeinsam mit Landeskonservatorin Karin Dalla Torre über zentrale Themen der Kultur- und Jugendarbeit sowie der Denkmalpflege in den Gemeinden. Im Fokus standen dabei unter anderem die Bedeutung der Erwachsenenbildung im Sinne des lebenslangen Lernens sowie aktuelle Herausforderungen und Perspektiven in der offenen und verbandlichen Jugendarbeit. Auch Fragen zur Erhaltung, Nutzung und Sichtbarmachung von Kulturgütern wurden thematisiert, insbesondere im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden.

Der Landesrat betonte, die von den Amtsdirektoren behandelten Bereiche in den Gemeinden nachhaltig stärken zu wollen und unterstrich: „Es sind viele Themen auf dem Tisch, die wir gemeinsam im Zusammenspiel zwischen Land und Gemeinden angehen müssen.“ Im Rahmen des Treffens wurden sowohl bereits bestehende als auch geplante Initiativen vorgestellt, mögliche Herausforderungen offen angesprochen und Raum für neue Ideen und Vorschläge geschaffen. // jp

GADERTALER METALLBLÜTEN

Das Museum Ladin und der Bildungsausschuss von Sankt Martin in Thurn möchten das Gadertaler Kulturerbe bewahren. In diesem Sinne bieten sie einen neuen Kurs an, bei dem Interessierte die fast vergessene Kunst der „ciüfs de banda“ bzw. „ciüfs de stagnol“ erlernen – jener filigranen Metallblüten, die einst zahlreiche Stuben des Tales schmückten und bei verschiedensten Anlässen Verwendung fanden.

Gefertigt aus hauchdünnem Metallblech, waren Metallfolienblumen früher weit verbreitet und sind bis heute in vielen Gadertaler Haushalten als liebevoll gehütete Kleinkunstwerke zu finden. Sie zeugen von großem handwerklichem Geschick und einer lebendigen Tradition, die tief in der Geschichte des Tales verwurzelt ist. Doch das alte Wissen um ihre Herstellung droht verloren zu gehen, nur wenige Menschen beherrschen diese feine Kunst noch.

Mit dem neuen Kurs möchte das Museum Ladin genau hier ansetzen: Die Tradition soll nicht nur bewahrt, sondern aktiv weitergegeben und neu belebt werden. Unter fachkundiger Anleitung der Referentinnen Maria Erlacher und Hilda Tschaffert erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die historischen Hintergründe und erlernen die Technik zur Herstellung der Metallfolienblumen. So trägt das Museum Ladin dazu bei, ein einzigartiges handwerkliches Erbe für kommende Generationen sichtbar und erlebbar zu machen und einer besonderen Gadertaler Tradition neues Leben einzuhauchen. // vg

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DAS PUBLIKUM WAR ÜBERAUS BEGEISTERT

Bunter, lebendiger und erfolgreicher hätte sie kaum sein können: Die erste Gemeinschaftsausstellung der Hobbykünstlerinnen und Hobbykünstler der Gemeinde Vintl lockte am vergangenen Wochenende zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und verwandelte den Ausstellungsraum zwei Tage lang in ein kreatives Erlebniszentrum.

Schon beim Betreten wurde sichtbar, wie vielfältig und talentiert die lokale Kunstund Handwerksszene ist. Ausdrucksstarke Gemälde, kunstvolle Skulpturen und detailreiche Keramik beeindruckten ebenso wie eine breite Palette an liebevoll gefertigten Handarbeiten: Häkeln, Stricken, Klöppeln, Baumperlen, Pfundrahiate, Yogakissen, kreative Geschenkkarten und vieles mehr. Auch traditionelle Krippen sowie kunstvoll gestaltete Holzspiele und Drechselarbeiten, Upcycling fanden große Aufmerksamkeit und zeigten das handwerkliche Geschick

der Ausstellerinnen und Aussteller. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen, verschiedene Techniken kennenzulernen und die kreative Vielfalt der Gemeinde Vintl zu entdecken. Die positive Resonanz war eindeutig spürbar –

gelobt wurden besonders die angenehme Atmosphäre und die hohe Qualität der präsentierten Werke.

Unter den Ausstellerinnen und Ausstellern vertreten waren Hannah Bruni, Pamela Fischnaller, Julia Gasteiger, Robert Gasteiger, Petra Grunser, Peter Huber, Christian Kofler, Lorenzo Kumka, Franziska Lamprecht, Michaela Leitner, Valentin Leitner, Annemarie Mair, Eduard Mair, Martha Mair, Erna Marsoner, Eleonora Mussner, Oswald Oberhofer, Theresia Oberhofer, Jasmin Salcher, Barbara Stauder, Seppl Stauder, Annelies Unterhuber, Karl Unterhuber, Samuel Unterpertinger, Alessandra Volgger, Andrea Volgger, Johann Volgger, Lydia Weisteiner, Antonia Zennaro.

Der Bildungsausschuss Vintl zieht ein durchweg erfreuliches Fazit: Ein voller Erfolg, der zeigt, wie groß das kreative Potenzial in der Gemeinde Vintl ist und wie sehr gemeinsame Kulturinitiativen geschätzt werden. Schon jetzt wünschen sich viele eine Fortsetzung. Die erste Gemeinschaftsausstellung könnte damit den Grundstein für eine neue, inspirierende Tradition in Vintl legen. // leo

Eine Handschrift erzählt Geschichte

Wie wurden früher kranke Tiere gepflegt?

Viele Antworten darauf gibt eine am Hof Alfarëi in Untermoj gefundene tierärztliche Handschrift aus dem Jahr 1773. Das bedeutende kultur- und sprachhistorische Zeugnis wurde an der Universität Innsbruck wissenschaftlich untersucht, transkribiert und historisch eingeordnet und ist demnächst im Museum Ladin zu sehen.

Als Verfasser der 21 Seiten umfassenden Schrift (siehe Fotos) wird ein Antonius Plankensteiner genannt, über dessen Leben jedoch kaum etwas bekannt ist. Da der Familienname im Ladinischen ungewöhnlich ist und der Text zwar auf Deutsch, jedoch mit vielen dialektalen Ausdrücken verfasst wurde, vermutet man einen Ursprung im Eisacktal oder Pustertal.

„Solche historischen Dokumente sind für uns von unschätzbarem Wert, da sie fachliches Wissen – in diesem Fall veterinär-

medizinischer Art – überliefern und viel über die einstige Alltagswelt in den ladinischen Tälern erzählen. Sie sind zugleich ein lebendiges Zeugnis der sprachlichen Vielfalt und regionalen Identität“, betont Giovanni Mischí, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museum Ladin.

Gerade in Museen spielt die Dokumentation und Bewahrung solcher Sprachzeugnisse eine zentrale Rolle. Sie konservieren nicht nur Objekte, sondern auch die Begriffe, mit denen diese benannt und in den Alltag eingebunden waren. Das Museum Ladin engagiert sich daher für die Erforschung, Samm-

lung und Sicherung alten Wortguts. Durch die Erfassung und Vermittlung historischer Begriffe – etwa für Pflanzen, Werkzeuge, Techniken oder Bräuche – trägt es dazu bei, das sprachliche und kulturelle Erbe des Gadertals lebendig zu halten. „Alte Wörter zeigen, wie eng Sprache, Alltag und Kultur miteinander verflochten sind. Ihre Bewahrung erhält nicht nur die Vielfalt des Ladinischen und der umliegenden deutschen Dialekte, sondern auch die volkskundlichen Besonderheiten des alpinen Raums,“ so Mischí. Das Museum Ladin wird die Handschrift künftig in seinen Sammlungen zur Geschichte der Volksmedizin und Tierheilkunde im Alpenraum aufbewahren und zugänglich machen. // vg

VOLKSBÜHNE RASEN

EINE ABENDUNTERHALTUNG MIT SEHR VIEL HERZ

Einen Abend zum Ablachen versprach die Volksbühne Rasen den Rasner Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Der Veranstaltung lag das Motto „Unterhaltungs-kunst im alten Muster“ zugrunde, ein Versprechen, das der Abend mit Sketchen, musikalischer Einlage und einer traditionellen Verkostung (Gerstesuppe mit Tirtlan) eindrucksvoll einzulösen wusste.

Bereits vor dem Kulturhaus wurden die Gäste in der „kleinsten Stube Europas“ mit einem Begrüßungstrunk empfangen: so begann der Abend mit einer verbindenden Geste, die die Stimmung sogleich auf Gelassenheit trimmen sollte.

Die furiose Eröffnung übernahm dann Obmann Rudolf Beikircher persönlich, der das Publikum mit einer charmanten Mischung aus

Obmann Rudl Beikircher bei der netten Begrüßung.

Augenzwinkern und pointierten Headlines in den Bann zog. Anschließend stellten sich die Akteure der Volksbühne mit flotten Sketchen eindrucksvoll vor. Mit verblüffender Situationskomik und raffiniertem Wortwitz sorgten sie für reichlich Lacher – ganz im Sinne eines Abends, der Erinnerungen weckt und zugleich zeitgenössischen Humor bedient.

Turbulente Sketche standen an der Tagesordnung. Volksbühne Rasen

Musikalisch zog die „Kirta-Böhmische“ das Programm in eine fröhliche Tonlage und setzte damit einen schwungvollen Kontrapunkt zum skurrilen Theater. Gegen Ende brachten die „Tauferer“ Joggl, Peato und Peppe die Gäste noch in Tanzlaune und bereiteten der Veranstaltung ein schwungvolles Finale.

Der Abend war mehr als Unterhaltungsprogramm; er war eine lokale Geste der Solidargemeinschaft. Die Erlöse fließen direkt an eine Familie, die durch den Verlust des Familienvaters vor erhebliche Lebenshürden gestellt wurde. Die Gäste honorierten die Initiative mit reichlich Applaus, und der knallvolle Saal im Kulturhaus Oberrasen zeigte, dass Rasens Bewohnerinnen und Bewohner Unterhaltungsabende dieser Art willkommen heißen und wertschätzen. Das Resümee ist eindeutig: Die Volksbühne Rasen beweist einmal mehr, dass Humor in Kombination mit Gemeinschaftssinn die stärkste Unterstützung in schweren Zeiten darstellen kann. // Peppe Mairginter

Volksbühne Rasen
Joggl, Peato und Peppe boten gute Unterhaltung. Volksbühne Rasen

DIE SIEGER STEHEN FEST

Im Rahmen der Vernissage zur begleitenden Ausstellung wurden am 21. November die Siegerinnen und Sieger des heurigen Fotowettbewerbs der Bibliothek Hans Glauber und des Bildungsausschusses von Toblach prämiert. 19 Fotokünstlerinnen und -künstler aus dem In- und Ausland hatten ihre Arbeiten eingereicht, um anhand arrangierter oder auch nur suggerierter Schuhe ihren fotografischen Fußabdruck zu hinterlassen.

Der erste Preis wurde heuer nicht vergeben Den zweiten Platz bestritten Caroline Renzler und Christian Huber ex aequo für sich. Der dritte Preis ging an Andreas Gänsluckner.

Die Prämierten erhielten jeweils einen Gutschein im Wert von 200 bzw. 100 Euro, einzulösen in Toblacher Schuhgeschäften. Ein Teil der Preise wurde vom Schuhgeschäft Kraler spendiert. Marc Perin und Damian Hofmann sorgten für die musikalische Umrahmung der Vernissage. Die Ausstellung bleibt bis 30. Jänner 2026 während der Öffnungszeiten der Bibliothek zugänglich. Zu sehen ist auch eine kleine Rahmen-Ausstellung mit dem Titel „Shoes around the world“. Sie zeigt traditionelles Schuhwerk aus Laos, Argentinien, Equador u.a.m., welche vom Pariser Schuhhändler Tino Carregari zur Verfügung gestellt wurden. // es

Christian Huber
Caroline Renzler

GEORG-GROSSLERCHER-SCHULE IN SILLIAN

DIE WOCHE DER SONDERPÄDAGOGIK

Der „Tag der offenen Tür“ an der Sonderschule in Sillian, wo auch diverse Schülerinnen und Schüler aus dem Pustertal eingeschrieben sind, war ein toller Erfolg. Mehr als 150 Gäste zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt des Angebotes und der Fördermöglichkeiten. Leider fehlt hierzulande ein derartiges Angebot, was von vielen Betroffenen als große Lücke gesehen wird.

Die Kinder, Jugendlichen, Lehrpersonen, Therapeutinnen und Schulassistenten und -innen gewährten einen Einblick in den Schulalltag. Zudem konnten Lernspiele und im Turnsaal abwechslungsreiche Bewegungsstationen ausprobiert werden. Diese Tage der offenen Tür fanden heuer im Zuge der landesweiten „Woche der Sonderpädagogik“ an elf Tiroler Sonderschulen statt. Die an der GeorgGroßlercher-Schule Sillian tätigen Therapeutinnen informierten über zusätzliche Fördermöglichkeiten (Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und UK - Unterstützte Kommunikation), welche bei Bedarf an der ASO Sillian im Rahmen des Unterrichts in Anspruch genommen werden können. Die Eltern organisierten ein großes Buffet im Turnsaal, das für jeden Geschmack etwas bot und die Gäste zum Verweilen einlud. Leider gibt es in Südtirol keine derartige Schule. Gar einige der betroffenen Eltern zeigten einmal mehr die Notwendigkeit einer derartigen Sonderschule als zusätzliches Angebot auf. Das wurde gleich mehrfach betont. Erfreulich ist, dass ein Schulbesuch von Kindern und Jugendlichen aus Südtirol unter gewissen Voraussetzungen in Sillian aber möglich ist.

Die Sonderschule in Sillian ist eine Ganztagsschule, die für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen von sechs bis 18 Jahren offenstehen. Sie stellt eine Alternative zu den Inklusionsklassen dar. // mk

Magnus tanzt mit dem Sillianer Bürgermeister Franz Schneider mit den Seifenblasen um die Wette.
Physiotherapeutin Mag. Angelika Lexer betreut regelmäßig Kinder und Jugendliche an der GeorgGroßlercher-Schule. Groß war das Interesse an ihrem Infostand.
Markus Kozubowski
Markus Kozubowski

DIE ZAUBERHAFTE WELT VON PIPPI LANGSTRUMPF

Insgesamt 16 Kinder aus den vierten und fünften Klassen aller Schulstellen im Grundschulsprengel Bruneck durften zwei spannende Schultage lang in die zauberhafte Welt von Pippi Langstrumpf eintauchen. Anlass war der Workshop „80 Jahre Pippi Langstrumpf“, der im Rahmen der Begabungsförderung stattfand und von Evi Seeber, Koordinatorin für Begabungsförderung, organisiert wurde. Die kreative Planung und Durchführung lag in den erfahrenen Händen von Alexia Messner und Ursula Olivotto.

„Es war toll zu sehen, wie begeistert die Kinder bei der Sache waren“, erzählt Evi Seeber. Die Kinder erlebten ein vielfältiges Programm, das sie zum Schreiben, Malen, Tanzen und Backen einlud. Zu unterschiedlichen Schreibanlässen entstanden eigene Texte rund um Pippi und ihre Abenteuer.

Während sie spannende Geschichten lauschten und mehr über das Leben der berühmten Autorin Astrid Lindgren erfuhren, verbreitete sich der Duft von frisch gebackenen Zimtschnecken im Raum. „Das Backen hat mir am besten gefallen“, sagt Manuel fröhlich. Musikalisch wurde es lebendig mit traditionellen Tänzen und Liedern, die sich um den frechen Wirbelwind Pippi rankten. „Das Tanzen hat richtig Spaß gemacht“, fügt Pia hinzu.

Besonders stolz waren die Kinder auf ihre großformatigen Bilder. Es handelt sich um lebensgroße Darstellungen von Pippi und

Wir suchen Mitarbeiter für Produktion u. Montage

ihrem Freund Michl. Sie schmückten am Ende die Workshop-Räume. In der Workshop-Runde wurde auch das berühmte Zitat von Pippi thematisiert: „Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt.“ Eine Zeile, die die Kinder als Ausdruck von Freiheit und Mut verstanden und selbstbewusst in ihren Texten aufnahmen. Der krönende Abschluss war eine kleine Vernissage für Eltern und Familien, bei der die jungen Künstler und Autoren ihre Werke präsentierten und von ihren Erlebnissen erzählten. Dies fand genau am Geburtstag von Astrid Lindgren am 14.11. statt. Messner Alexia fasst zusammen: „Diese zwei Tage haben nicht nur Kreativität geweckt, sondern auch die Freude am Lesen und Schreiben gestärkt – ganz im Sinne von Astrid Lindgrens lebensfrohem Geist.“ // es

AUTORINNEN UND AUTOREN GESUCHT

Was haben das „Literaturfest/ival/e“ im Jugend- und Kulturzentrum UFO Bruneck, der Kleist-Förderpreis 2025 und der Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2025 miteinander zu tun? Der Name Miriam Unterthiner verbindet diese drei Begriffe. 2023 war sie Teil des Festivals, 2025 startet sie mit ihrem Text „Blutbrot“ so richtig durch. Vielleicht hast auch du einen Text in der Schublade, der das Zeug hat, die Menschen zu begeistern? Vielleicht hast du was zu sagen, das noch niemand vor dir gesagt hat? Vielleicht möchtest du dich und dein Schreiben bzw. Vorlesen beim „Literaturfest/ival/e 2026“ ausprobieren?

Dann zögere nicht, uns deine Unterlagen zu schicken. Egal ob Drama, Prosa, Lyrik oder sonst was – schick uns deinen Text, und sichere dir damit einen Startplatz! Gerne auch zu zweit, zu dritt … erlaubt ist, was gefällt und was sich in fünf Minuten vorlesen lässt. Am Dienstag, dem 17. März 2026 ab 20.00 Uhr solltest du Zeit haben! Das beste Publikum der Welt, coole Livemusik und die Moderatorinnen sind schon organisiert, es

DIE VORGANGSWEISE

Einsendungen bitte an das Jugend- und Kulturzentrum UFO Bruneck info@ufobruneck.it, Kennwort Literaturnächte 2026. Es braucht einen Textausschnitt von wenigstens einer und maximal drei Seiten, ein Foto und einen kurzen Lebenslauf.

Achtung: Einsendeschluss ist Freitag, der 19. Dezember 2025. Weitere Infos gibt

es bei Michaela Grüner in der Stadtbibliothek Bruneck michaela.gruener@ gemeinde.bruneck.bz.it. Wenn du Teil dieses wunderbaren Abends sein willst, dann melde dich am besten sofort. Die Stadtbibliothek und das UFO freuen sich über viel Interesse und über noch mehr lässige Texte. //

Miriam Unterthiner (im Bild) startet in den letzten Jahren so richtig durch. Nun geht es wieder los.

Das „richtige“ Buch finden

Mal ehrlich: Lesezeit findet sich immer. Sie fände sich, hätte man das „richtige“ Buch. Das „richtige“ Buch ist für uns alle etwas anderes. Zum Glück. Sonst würden von den rund 90.000 Neuerscheinungen, die es Jahr für Jahr allein auf dem deutschen Buchmarkt gibt, nur wenige gelesen. Das „richtige“ Buch für Ihren Geschmack gibt es ganz sicher in der Stadtbib-

AURELIA HÖLZER:

POLARSCHIMMER

Malik 2024, 318 Seiten

10 Menschen verbringen gemeinsam ein Jahr auf einer abgelegenen Forschungsstation in der Antarktis. 7 Monate davon herrscht antarktischer Winter und alle Verbindungen – sei es über den Luft- als auch über den Seeweg – sind in dieser Zeit eingestellt. Im Falle eines Notfalles gibt es keine Möglichkeit, in die Zivilisation zurückzukehren. Aurelia Hölzer, gelernte Chirurgin übernimmt die Leitung für die Überwinterung auf der Neumayer-Station III. In diesem Buch beschreibt sie ihr großes Abenteuer in einer fremden Welt aus Eis und

KÖNNEN SICH UNSERE HEIMTIERE SO GEBORGEN FÜHLEN ÖNNEN

liothek Bruneck. Sie finden es nicht? Dann fragen Sie eine unserer Mitarbeiterinnen! Diese finden vielleicht etwas, was Sie gar nicht gesucht haben bzw. von dem Sie gar nicht wussten, dass es Sie interessieren könnte. Besuchen Sie uns gerne, lassen Sie sich inspirieren und beraten! Zur Einstimmung gibt es Buchtipps aus verschiedenen Sparten. //

Licht. Wir erfahren viel über Polarforschung und die verschiedensten wissenschaftlichen Arbeitsbereiche in und um die Station. Während draußen antarktische Winterstürme toben, entwickelt das Team kreative und lustige Methoden, um mit der langen Dunkelheit fertig zu werden. Das Zusammenleben auf engem Raum wirkt sich auf jeden der Teilnehmenden anders aus – physisch und auch psychisch… Wer sich für ein außergewöhnliches Erlebnis in unberührter Natur und die Zusammenhänge des Ökosystems Antarktis interessiert, wird dieses Buch lieben. Der Blick hinter die Kulissen der NeumayerStation III ist unglaublich faszinierend. Absolute Leseempfehlung! (Empfohlen von Barbara Irsara, Stadtbibliothek Bruneck)

Drei Tage im Juni

Kein & Aber 2025, 204 Seiten

BIT TE VERGE S SEN SIE UNS NICHT !

Gail und Max‘ Tochter Debbie heiratet und Max muss für drei Tage bei seiner Ex-Frau wohnen, weil Debbies Partner eine Katzenallergie und Max seit Neuem eine Pflegekatze hat. Gail ist übel gelaunt, weil es auf der Arbeit nicht so läuft, wie es soll, weil die Schwiegermutter ihrer Tochter in Sachen Hochzeitsvorbereitungen alles an sich reißt, obwohl, eigentlich ist das ja angenehm… Auf ihren ExPartner, von dem sie lange schon getrennt ist, hat sie überhaupt keine Lust. Und verhält sich dementsprechend. Max möchte die Katze bei Gail lassen und Gail tut alles dafür, sie unsympathisch zu finden. Das namenlose Tier ist aber sooooo feinfühlig. Die Hochzeit findet statt, nicht ohne den klassischen Horrormoment davor und Max reist wieder ab. Ein kleiner, feiner Roman über Hochzeit und Trennung und den Sinn oder Unsinn dahinter. „Es war mir schleierhaft, wie auch nur ein einziger Mensch je den Mut aufgebracht hatte zu heiraten.“ Ja, mir auch.

(Empfohlen von Michaela Grüner, Stadtbibliothek Bruneck)

MARIA REMARQUE:

IM WESTEN NICHTS NEUES

Propyläen Verlag 1929, 368 Seiten

ter, nicht zuletzt, weil ihnen nichts anderes übrigbleibt. Bis zum bitteren Ende. Ein zeitlos aktueller Klassiker.

(Empfohlen von Sam Biadene, Sommerpraktikum)

„Im Westen nichts Neues“ erzählt die Geschichte von Paul Bäumer. Sein Einsatz als Soldat im Ersten Weltkrieg nimmt ihm nicht nur seine Gegenwart, sondern auch seine Zukunft. So beschäftigt sich der Roman mit der „verlorenen Generation“ der Soldaten, die durch den Krieg ihr Leben verlieren, auch wenn sie nicht sterben. Teils kühl distanziert, teils mitreißend emotional erzählt Paul Bäumer sein Schicksal, das er mit so vielen anderen Soldaten teilt. Er erzählt von den Grauen der Schützengräben, den Schikanen der Offiziere und von dem einzigen Guten, das der Krieg hervorbringt: der Kameradschaft. Immer wieder holen ihn verdrängte Gedanken über seine Zukunft ein, bei denen er sich schmerzlich bewusst wird, dass seine Generation auch nach dem Krieg noch weiter ums Überleben kämpfen muss. Der Krieg hat sie für alle anderen Berufe, aber auch für das private Leben, verdorben. Und trotzdem kämpfen Bäumer und seine Kameraden wei-

OLA WOLDANSKA-PŁOCINSKA:

TIERE HABEN RECHTE

Beltz & Gelberg, 88 Seiten

Haben Tiere Gefühle? Sind Schweine klüger als Menschen? Und welche Tiere werden als Heilige verehrt? Im Buch „Tiere haben Rechte“ steht die Beziehung Mensch und Tier im Mittelpunkt. Jede Doppelseite ist ein eigenes Kapitel und wunderschön illustriert. Mit den wichtigsten Infos kurz zusammengefasst, ist dieses Buch ein guter Einstieg in das Thema. Mir hat es auf jeden Fall zu denken gegeben und ich weiß jetzt unsere tierischen Freunde umso mehr zu schätzen! Ein Kinderbuch, das auch Erwachsenen Aha-Effekte beschert.

(Empfohlen von Stefanie Leiter, Stadtbibliothek Bruneck)

ERICH

PUSCHTRA IM HERZENPUSCHTRA AUF DEM EIS

Geboren 2004, 182 cm groß, Stürmer und rechts Schütze - das ist das Puschtra Eigengewächs in seiner zweiten Saison im Wölfe-Kader. Die Rede geht von Tommy Purdeller.

Für den Herzensverein in der Ice-Hockey-League auflaufen; Zum Youngstar der Saison 2024/25 bei seinem ersten Einsatz in eben dieser Liga gewählt werden; Auch in der Saison 2025/26 bereits zum Youngstar des Monats Oktober gekürt und damit erneut gute Chancen für den Youngstar-Titel der Saison; Spielentscheidende Treffer: Von all dem hatte der vierjährige Tommy womöglich bereits geträumt, als er mit seinem Bruder im Elternhaus in Montal mit selbstgemachten Hockeyschlägern aus Holz seine Leidenschaft entdeckte.

Eishockey kam für “Purdi” (der Spitznamen wurde vom großen Bruder geerbt) immer an erster Stelle, obwohl er bis zu seinem 12. Lebensjahr auch im Fußballverein aktiv war. Dank seinem Bruder Michael, selbst begeisterter Eishockeyspieler (Kapitän der HCP Junior Selection), war klar, dem großen Bruder und Vorbild wird nachgeeifert. Mit sechs Jahren ging es los mit richtigem Equipment und von der Küche zuhause ins alte Rienzstadion. Der große Schritt kam im Alter von 14 Jahren. Für Tommy ging es in die Akademie nach Salzburg. “Wenn du im Eishockey weit kommen willst, musst du diesen Schritt machen”, hat ihm damals sein Vater gesagt und er sollte recht behalten. Nach der anfänglichen Ungewissheit dem Unbekannten gegenüber, war in Salzburg angekommen, sofort klar, hier fühlte

sich Purdeller wohl. Sein Papa erzähl heute noch davon, wie er die ersten zwei Tage heimlich in Salzburg geblieben war, um im Notfall da zu sein. Doch von seinem Sohn hörte er in dieser Zeit nichts und so war klar: „Das passt!”

REICHE ERFAHRUNG

Unterstützung von Zuhause gab es mit Zimmerkollege und ebenfalls HCP-Crack Fabian Gschliesser genug. In seinem vierten und letzten Jahr in Salzburg schaffte es der Puschtra in die Alps-Hockey-LeagueMannschaft der Red-Bull-Hockey Juniors. Es war das erste Jahr, in dem der HC Falkensteiner Pustertal nicht mehr in dieser Liga anzutreffen war und somit blieb es Tommy trotz großem Wunsch verwehrt, einmal in der alten Wolfshöhle in Bruneck in der AHL aufzulaufen. Es folgten zwei Jahre Kanada mit einem Meistertitel sowie der Position des Assistenz-Kapitäns im zweiten Jahr und die Rückkehr 2024 ins Pustertal - endlich zuhause spielen können vor Familie, Freunden, Freundin und den Fans. Nach sieben Jahren war das Heimkommen etwas ganz besonderes für den mittlerweile 21-Jährigen. Sein Heimatverein hatte es in der Zwischenzeit geschafft, sich neben dem HCB Südtirol Alperia als lokaler Verein in einer internationalen Liga wie der win2day Ice Hockey League zu behaupten. Zuhause Profi spielen - ein Traum, der in Erfüllung ging und weiter geträumt werden kann.

DER FANLIEBLING

Gleichzeitig ist dem “Montila” auch klar, je weiter man kommen will, auf desto mehr muss oft auch verzichtet werden: die Entfernung zur Familie, Freunde, welche zurückgelassen werden; Aus diesem Grund genießt es die Nummer 34, besonders auch an diesem Punkt in seiner Karriere, eben nicht darauf verzichten zu müssen und seine Nichten und Neffen aufwachsen sehen zu können. Vom großen HCP-Fan hat es Tommy Purdeller zum Fanliebling bei den Wölfen gebracht. Hatte er selbst als Kind noch zu Größen wie Max Oberrauch und Co. aufgeschaut, so ist es heute der Nachwuchs, der in seine Fußstapfen treten möchte und es als Einheimischer im Profisport weit bringen will.

Mehr Einblicke von Tommy Purdeller selbst gibt es im offiziellen HCP-Podcast “Ausn g’haxlt” bei Patrick “Patza” Kirchler und Lisa Pipperger zu hören (hcpustertal.com/podcast). //

Die Heimspiele im Dezember Mittwoch, 17.12. 19:45 Uhr HCP gegen HC Innsbruck Sonntag, 21.12. 18 Uhr HCP gegen Vienna Capitals //

ÜBERAUS GLANZVOLLER AUFTRITT IN KANADA

Mit einem beeindruckenden Auftritt kehrten die Yoseikan-Budo-Athleten des SSV Bruneck vom Internationalen Yoseikan Open Turnier in Québec zurück. Das hochkarätig besetzte Event, an dem Sportlerinnen und Sportler aus mehreren Ländern teilnahmen, bot ideale Bedingungen, um sich auf internationaler Bühne zu messen. Für die Pustertaler Athleten wurde das Turnier zu einem großen Erfolg – gekrönt durch drei Goldmedaillen und zahlreiche Podestplätze. Besonders erfreulich: Mehrere Athleten wurden ins Team Italien einberufen, ein Zeichen für die hohe Wertschätzung ihrer Leistungen.

HANNAH HAINZ

HOLT VIERMAL GOLD

Ein Ausrufezeichen setzte Hannah Hainz, die in Québec zu den dominierenden Athletinnen gehörte. Sie gewann in gleich vier Disziplinen die Goldmedaille – im Emono (Stockfechtkampf), im freien Zweikampf, im technischen Parcours sowie in der Kata. Mit ihrer Vielseitigkeit und technischen Präzision sorgte sie für einen der stärksten Auftritte des gesamten Turniers.

GOLD AUCH FÜR ROBIN PALMA

Sektionsleiter Massimo Romano (l.) mit den erfolgreichen Athleten gemeinsam mit Meister Roman

Dojo des SSV Bruneck Yoseikan Budo & Fitness sowie in den Pusterer Vereinen. Die Erfolge sind ein starkes Zeichen für die sportliche Entwicklung im Yoseikan Budo und eine Motivation für zukünf-

UND CHRISTIAN CHIRILÀ

Bei den Herren überzeugten besonders Robin Palma (–72 kg) und Christian Chirilà (Open-Kategorie). Beide kämpften sich souverän durch die Ausscheidungen und entschieden schließlich ihre Finalkämpfe für sich. Damit steuerten sie zwei weitere Goldmedaillen zum hervorragenden Gesamtergebnis des italienischen Teams bei. Auch im Nachwuchsbereich gab es starke Leistungen: Sahil Pal holte in der Juniorenklasse –80 kg Bronze, ebenso Paul Plaickner vom SSV Taufers in der Klasse –85 kg.

MEDAILLEN IM TECHNISCHEN BEREICH

Im Emono-Wettbewerb, dem Stockfechtkampf, gewann das italienische Team – unterstützt von den Brunecker Athleten – die Bronzemedaille. Divyanshu Kunar zeigte dabei eine starke Leistung und bewies die technische Qualität des Pustertaler Dojos. Im 3-Stockfechtkampf erreichte das Nationalteam mit Robin Palma, Divyanshu Kunar und Paul Plaickner Silber. Die Entscheidung des Trainerstabs, auf diese Kombination zu setzen, erwies sich als goldrichtig.

INTERNATIONALE KLASSE BESTÄTIGT

Ein Highlight waren die Vergleichskämpfe, in denen Techniken aus dem Stand-, Wurf- und Bodenkampf kombiniert wurden. Dank exzellenter Vorbereitung, detaillierter Technikanalyse und intensiver Rhythmusarbeit konnten sich die Brunecker Athleten auch hier hervorragend in Szene setzen. Die Goldmedaille in dieser Disziplin festigte den Sieg des italienischen Teams im Gesamtklassement – vor Kanada und der Schweiz. Der SSV Bruneck kann auf ein äußerst erfolgreiches Abschneiden zurückblicken. Die Leistungen in Québec bestätigen nicht nur die Qualität der Athleten, sondern auch die hervorragende Arbeit im

Patuzzi (r.).

PUSTERTALER STOCKSPORTLER BEIM EUROPACUP

Es wurde Bronze!

Vom 21. bis zum 23. November 2025 trafen sich die besten Stocksportlerinnen und -sportler Europas zum Europacup im Mannschaftsspiel der Damen und Herren in Oberbayern, genauer gesagt, in Peiting und Peißenberg. Neben dem EV Moritzing Seiwald und dem EV Lana Raika bei den Damen und dem EV Eppan Berg und dem ASC Seiseralpe bei den Herren waren auch die Pustertaler Vereine AEV Stegen und AEV Niederdorf, sowie ESC Luttach und AEV Gais für Italien am Start.

Nach der weiten Anreise am Freitag, fanden am Nachmittag die Materialkontrollen und die Gruppenauslosungen statt. Am Samstag ging es bei den Damen in 2 Gruppen zu jeweils 8 Mannschaften um Punkte und dementsprechend um eine gute Ausgangsposition für die KO-Runden am Sonntag. Bei den Herren wurde in einer 9er- und einer 10erGruppe gespielt. Am Ende der Gruppenphase bei den Damen belegten die Niederdorferinnen Rang 3 in Gruppe A und der AEV Stegen Rang 4 in der Gruppe B. Bei den Herren kam

der ESC Luttach auf Rang 2 in Gruppe A und der AEV Gais auf Rang 6 in Gruppe B. Für das Achtelfinale am Sonntag wurde den Stegener Damen mit Annelies und Marion Huber, Lena Oberleiter und Marie Hofer die Mannschaft von Slavoj Stozice (Tschechien) zugelost. Am Anfang noch ausgeglichen setzte sich am Ende der AEV Stegen durch und zog in das Viertelfinale ein. Mit dem ESV Union Vornholz (A) stand jedoch ein übermächtiger Gegner auf der anderen Seite und Stegen schied leider aus. Mit Rang 5 waren sie das beste italienische Team. Der AEV Niederdorf spiele mit Nicole Kühbacher, Johanna Kamelger, Maria Summerer und Luisa Bacher und hatte im Achtelfinale den ESV Großfeistritz (A) als Gegner. Zu viele Fehler von Anfang an konnten nicht kompensiert werden und somit war bereits im Achtelfinale Endstation, Rang 10 in der Endwertung.

VIELE ERFAHRUNGEN

UND

DAS STOCKERL

Bei den Herren musste der AEV Gais mit Hartmann Niederbacher, Patrick Lanz, Martin

Kröll, Andre Oberarzbacher und Dominik Sieder gegen den ASC Seiser Alm antreten. Leider war das Unentschieden zu wenig für die Pusterer und auch für sie Endstation und am Ende Rang 12. Somit ruhten die Hoffnungen auf eine Medaille wieder einmal beim ESC Luttach. Im Achtelfinale wartete mit dem EC Sassbach (D) ein starker Gegner. Luttach startete sehr gut. Mit Fortdauer der Partie schlichen sich einige Fehler ein, doch mit 10 zu 9 waren die Stockschützen aus dem Ahrntal eine Runde weiter. Mit dem EV Ladler Tal Leoben aus der Steiermark wartete im Viertelfinale ein ebenfalls starker Gegner. Diesmal spielte Luttach aber nahezu fehlerfrei; der Lohn das Halbfinale gegen den ESV Union Ladler Wang (A). In der Vorschlussrunde konnte dann leider nicht mehr auf höchstem Niveau gespielt werden und zu viele Fehler bedeuteten das Aus. Nichtsdestotrotz können Lukas und Karl Abfalterer, Robert Bacher, Markus Niederkofler und Freddy Zimmerhofer stolz auf die Leistung sein und kehren mit Bronze nach Hause zurück. Gratulation und Allen eine erfolgreiche Wintersaison! // Christian Oberhofer

ESC Luttach

AHRNTALERIN HOLT VIZEEUROPAMEISTERTITEL

Ende Oktober 2025 fanden in Rom die Europameisterschaften im Jiu Jitsu statt – einer Sportart, die in Südtirol noch eher ein Nischendasein führt, international jedoch an Bedeutung gewinnt. Umso erfreulicher ist der Erfolg von Michaela Wasserer aus St. Johann, die sich bei diesem Turnier den Vize-Europameistertitel sichern konnte.

Jiu Jitsu hat seinen Ursprung bei den japanischen Samurai, wurde später in Brasilien weiterentwickelt und wird deshalb heute als „Brazilian Jiu Jitsu“ weltweit ausgeübt. Die Sportart verbindet Elemente aus Judo und dem traditionellen Ranggeln, setzt auf Technik statt Kraft und wird im Gi (mit Kimono) oder No-Gi (ohne Kimono) gekämpft. Sie gilt als vielseitiges Ganzkörpertraining für jedes Alter.

Michaela Wasserer aus St. Johann holte sich den Vize-Europameistertitel.

Michaela Wasserer arbeitet in Bruneck in einer Apotheke und trainiert seit rund drei Jahren in der Combat Sports Academy mit ihrem Trainer Matteo Parolin. Bereits im Frühjahr konnte sie bei der Italienmeisterschaft den Vize-Titel holen. Nun folgt mit dem Vize-Europameistertitel der bisher größte Erfolg ihrer sportlichen Laufbahn.

Für das Pustertal ist dieser Erfolg auch ein Hinweis darauf, wie breit gefächert die lokale Sportszene geworden ist. Wer selbst in diese dynamische Sportart hineinschnuppern möchte, findet Kurse in Bruneck und Sand in Taufers bei der „Combat Sports Academy“. // rewe

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PFEILSCHNELLE

PUSTERTALER

Die Pustertaler Laufszene jubelt über einen bemerkenswerten Erfolg: Beim „Verona Run“ gab es über 42,2 und über 21,1 Kilometer phantastische Resultate. Vor allem Simon Stifter (LC Pustertal) unterbot seine persönliche Bestzeit in der normalen Marathon-Distanz deutlich. In Verona lief der 33-jährige ein taktisch starkes Rennen. Nach einer soliden ersten Rennhälfte zog er auf den letzten Kilometern nochmals an und erreichte das Ziel in herausragenden 2:26.01 Stunden. Das war- wie gesagt – eine neue persönliche Bestmarke und heuer zugleich sein vierter Marathon. Seine Entwicklung zeigt dabei stets steil nach oben.

Gemeinsam mit ihm standen mehrere Pusterer Laufsportgrößen am Start (v.l.n.r.): Helmuth Pernter (SLV), Simon Stifter (LC Pustertal), Manni Feichter (SLV), Harald Kohlgruber (LC Pustertal), Gerd Peintner (LC Pustertal) sowie Robert Hochgruber (ASV Oberwielenbach) – ein starkes Team, das die Farben des Pustertals würdig vertrat. Für eine besondere Überraschung sorgte Mara Ellmunt vom LC Pustertal. Die Athletin startete ohne große Ambitionen zu ihrem allerersten Marathon und das

ausgerechnet bei regnerischem Laufwetter. Dennoch lief sie souverän durch und erreichte das Ziel in beeindruckenden 3:51:51 Stunden. Ein außerordentliches Debüt, das im Verein großen Respekt hervorruft: „Von null auf Marathon und das bei Regen. Eine richtig starke Leistung“, hieß es aus Pustertaler Kreisen.

Im 21-km-Rennen durfte hingegen Agnes Tschurtschenthaler aus Toblach jubeln. Sie kam als Zweite mit einer Zeit von 1:15.56 Stunden ins Ziel – auch das eine absolute Spitzenzeit!

In Turin gab es beim dortigen Marathon ebenfalls viel zu jubeln. Fabian Neumair (SSV Bruneck) zeigte ein clever eingeteiltes Rennen, begann kontrolliert und steigerte sich stetig. Am Ende stand eine starke Zeit von 2:32.47 Stunden zu Buche, was Platz 14 unter über 3.200 Starterinnen und Startern und den dritten Wertungsrang unter den Italienern bedeutete.

Die Ergebnisse zeigen: Die Pustertaler Laufszene lebt und wächst weiter über sich hinaus. Herzliche Gratulation! // Reinhard Weger

ITALIENISCHER MEISTER

IM 24-STUNDEN-RENNEN

Die fünfte Ausgabe des Roma-H24, der italienischen Langstreckenmeisterschaft auf der Rennstrecke „Valle Lunga“, endete am 28. September 2025 mit einem besonderen Erfolg für Willian Garcia Sosa. Er ist gebürtiger Kubaner und krönte sich zum italienischen Meister in der Kategorie „Junior-Senior“. Garcia Sosa zeigte eine beeindruckende Ausdauerleistung: In nur 24 Stunden legte er ganze 701 Kilometer und rund 4.900 Höhen-

Willian Garcia Sosa (im Bild) krönte sich beim 24-Stunden-Rennen in Rom zum italienischen Meister in der Kategorie „Junior-Senior“.

meter zurück – und das mit einer bemerkenswerten Durchschnittsgeschwindigkeit von 31 km/h. Eine Leistung, die sowohl physische Stärke als auch mentale Härte unterstreicht.

Der 41-Jährige lebt seit 18 Jahren in Bruneck und ist ebenso lange mit der Bruneckerin Kathrin Seeber verheiratet, die ihn bei seinen sportlichen Abenteuern tatkräftig unterstützt. Für das Pustertal ist dieser Titel ein schöner sportlicher Moment und ein Beweis dafür, welche außergewöhnlichen Athleten hier zu Hause sind. Herzliche Gratulation! // rewe

WILLIAN GARCIA SOSA AUS BRUNECK
Von links: Helmuth Pernter (SLV), Simon Stifter (LCP), Manni Feichter (SLV), Harald Kohlgruber (LC Pustertal), Gerd Peintner (LC Pustertal) und Robert Hochgruber (ASV Oberwielenbach).
Fabian Neumair (SSV Bruneck) brillierte beim Turin-Marathon.

Advent- und Hüttenzauber

VILLNÖSS / WIPPTAL

63 » Prantneralm 63 » Geisleralm

GADERTAL

64 » Ütia

TAUFERER AHRNTAL

64 » Sport Alm Stub’n

64 » Innerhoferalm

64 » Marxeggeralm

64 » Schwarzbachalm

65 » Bizat Hütte

65 » Jägerhütte

GESAMTES PUSTERTAL

65 » Kreuzwiesen Alm

65 » Großberghütte

65 » Wieserhütte

65 » Pertinger Alm

66 » Taistner Vorderalm

66 » Restaurant / Pizzeria Sonnleiten

OSTTIROL

66 » Dolomitenhütte

66 » Lucknerhütte

Prantneralm bei Sterzing

Die Prantner Alm ist ganzjährig bewirtschaftet und bietet eine herrliche Aussicht auf die Stubaier Alpen und zum Pflerscher Tribulaun.

m

Die ca. 3,5 km lange Rodelbahn wird perfekt in Schuss gehalten. Die hauseigenen Leihrodeln können dann am Rodelbahnende abgestellt werden.

Familie Gogl | Tel. 338 4959084 info@prantneralm.com | www.prantneralm.com

Geisleralm im Villnösser Tal

Das Rodelvergnügen der Extraklasse… mit 6 km Rodelbahn! Das ist pures Rodel- und Wandervergnügen für die ganze Familie!

Vom Parkplatz Zans auf Weg Nr. 6 Richtung Tschantschenon, den Adolf-Munkelweg weiter zur Geisleralm (1,5h). Rückweg über die Dusleralm (1h).

Geisleralm | Tel. 333 7569029 | info@geisleralm.com

Geöffnet: 26.12.- 16.03. | Ruhetag: Dienstag & Mittwoch

Ütia Ranch da Andrè - Armentara Wiesen

Die Hütte befindet sich auf den Armentara Wiesen, die wegen der bezaubernden ruhigen Winterlandschaft bekannt sind. Geöffnet: Anfang Dezember bis Ende März.

Um die Armentara Wiesen zu erreichen, kann man eine Winterwanderung zu Fuß, mit Schneeschuhen, Skitouren oder eine Schlittenabfahrt von Hl. Kreuz starten.

Tel. +39 0471 843174 oder +39 338 6098704

E-Mail: moling.albert@bb44.it

Sport Alm Stub’n in Luttach / Ahrntal

Beim Eintreten spürt man sofort die Gemütlichkeit, lässt sich vom unverwechselbaren Ambiente verzaubern mit unseren Köstlichkeiten verwöhnen. .

Täglich können Sie bei uns neben Kaffee, Kuchen und Eisspezialitäten auch „Ahrntaler Köstlichkeiten“ genießen.

Geöffnet: 05.12.2025 bis 12.04.2026.

Maurlechenfeld 2 a | Tel. +39 348 7094879

Ruhetag: Mittwoch & Donnerstag

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Rodeln auf einer perfekt präparierten und beleuchteten Piste, was will man mehr? Komm auch du auf die Marxeggeralm und lasse dir diesen Spaß nicht entgehen.

Ob zu Fuß oder mit den Skiern, nach dem gemütlichen Aufstieg (ca. eine Stunde) verwöhnen wir dich mit lokalen, hausgemachten Spezialitäten.

Tel. 347 6491806 | 340 5246032 | morxegga@gmail.com

Geöffnet: Dezember -Anfang April | Montag Ruhetag

Lavarella Hütte - Fanes Alm

2050 m

Die Schutzhütte Lavarella liegt in einer traumhaften Lage inmitten des Naturparks Fanes Sennes Prags mit der höchstgelegenen Kleinbrauerei in den Dolomiten und einer Sauna für Übernachtungsgäste.

Wir sind erreichbar von: Pederü/St.Vigil, Capanna Alpina/Sankt Kassian, Wengen oder auch Cortina D’Ampezzo.

Tel. 0474 501094 | www.lavarella.it

Geöffnet: 26.12.-11.01.’26 und 30.01.-12.04.’26

Innerhofer Alm in Weißenbach

Dort, wo der Rodelspaß beginnt! Ideal für Winterwanderungen und Skitouren. Gehzeit ab Weißenbach ca. 1 Stunde (Rodelbahn Tristenbach).

Donnerstags bieten wir Ihnen typische bäuerliche Gerichte an. Durchgehend warme Küche (Kein Ruhetag). Abends geöffnet auf Vorbestellung.

Innerhofer Alm | Tel. +39 347 139 2452

Winter: Anfang Dezember bis Ostern

Schwarzbachalm im Ahrntal

Die familienfreundliche Schwarzbachalm ist ein beliebtes Ausflugsziel in Weißenbach, das für seine einzigartige Lage und herzliche Gastfreundschaft bekannt ist.

Sie ist nur 20 min Fußweg vom Parkplatz entfernt. Auf der präparierten und beleuchteten Rodelbahn genießt man ein rasantes Abfahrtsvergnügen durch die herrliche Winterlandschaft.

Tel. +39 3925134141 | schwarzbachalm.daniel@gmail.com

Geöffnet: 04.12.2025 -12.04.2026, Fr/Sa auch abends

1.385 m

Winterzauber - Bizat Hütte - Ahrntal 1.430m

Am besten erreicht man die Hütte von St. Johann ausgehend vom Parkplatz, über einen 15-20 minütigen Fußweg, der für die ganze Familie geeignet ist. Winteröffnungszeiten: 25.12. bis 11.01.2026

Sobald das sonnige, windgeschützte Ziel erreicht ist, können Sie sich in den gemütlichen Stuben oder auf der Sonnenterrasse an hausgemachten Spezialitäten erfreuen.

Bizat Hütte | Herbert Oberschmied | Tel. 349 3622039

St. Johann / Ahrntal

Schutzhütte

Kreuzwiesenalm auf der Lüsner Alm 1.925 m

Die Lüsner Alm ist wie geschaffen für ausgedehnte Winterwanderungen. Ideal zum Langlaufen, Skitourengehen und Rodeln. Wir verwöhnen Sie mit typischen Almgerichten.

Öffnungszeiten: 26.12.- 06.01.2026, die Faschingswoche 14.02. - 23.02.2026 und jeweils Samstag, Sonntag, Montag ab Januar bis 09.03.2026.

Familie Hinteregger | Tel. 333 7484880 info@kreuzwiesenalm.com | www.kreuzwiesenalm.com

Jägerhütte (Trinksteinalm) in Heilig Geist 1.700 m

In der kalten Jahreszeit ist die Hütte beliebtes Ziel für Winterwanderungen, Schneeschuhwanderungen und Skitouren und liegt außerdem direkt an der Sonnen-Langlaufloipe Kasern.

Freuen Sie sich auf kulinarische Genüsse in der urigen Jägerhütte!

Unsere Hütte ist einfach zu erreichen.

Jägerhütte (Trinksteinalm) | Kasern

Tel. 349 2434373 | jaegerhuette.kasern@gmail.com

WI ES E R H Ü TT E

die Schutzhütte im Altfasstal

Nach einer einfachen, gemütlichen Winterwanderung durch das Altfasstal (ab Parkplatz Altfasstal in Meransen| ca. 1,5h Gehzeit – 6 km) erwarten euch unsere warmen, rustikalen Stuben und unsere regionale Hüttenkost mit Herz.

Kulinarik: Traditionelle Tiroler Küche mit Herz. Regional, herzhaft, echt – und der perfekte Platz, um sich aufzuwärmen, zu genießen und die Ruhe der Berge zu spüren.

Tel.: 340 3756419 | www.schutzhaus-wieserhuette.com Von 14.12. bis 05.04.2026 geöffnet. Ruhetage: FR & SA.

Pertinger Alm bei Terenten

Das Altfasstal in Meransen lädt auch im Winter zu herrlichen Wanderungen ein. Wandern Sie den gemütlichen Forstweg entlang bis Sie nach rund 30 Minuten die Großberghütte erreichen.

Genießen Sie typische Südtiroler Spezialitäten und hausgemachte Kuchen – entweder in den gemütlichen Stuben oder auf der Sonnenterrasse. Großberghütte - Altfasstal 1.640 m

Tel. +39 0472 520 277 | www.grossberghuette.com

Geöffnet: 05.12.25 - 06.04.26

1.861 m

Auf 1861m Meereshöhe in den Pfunderer Bergen gelegen, zählt sie im Winter wie auch im Sommer bei Jung und Alt zu den beliebten Ausflugszielen.

Für jene die eine Skitour unternehmen, gerne rodeln oder wandern, ist die Pertingeralm eine empfehlenswerte Einkehr.

Pertinger

Taistner Vorderalm

Eingebettet in die Wälder am Fuße des Lutterkopfs, ist die Wanderung zur Taistner Vorderalm besonders für Familien sehr lohnend.

Es erwarten Sie Felix und sein Team mit einer warmen Mahlzeit, echter Tiroler Küche und vielen Schmankerln.

Tel. +39 320 4170080 · Taisten Welsberg

Ruhetag: Montag

Dolomitenhütte in Amlach (A) 1.616 m

Beliebteste Rodelstrecke Osttirols: Dieses Prädikat sagt eigentlich schon alles. Sportliche ziehen ihre Schlitten in eineinhalb Stunden selbst hinauf. Wer es lieber gemütlich mag, für den ist das Rodeltaxi eine Alternative.

Nach einer gemütlichen Hütteneinkehr steht dem Spaß dann nichts mehr im Wege. Ab dem Kreithof ist die Rodelstrecke abseits der Mautstraße geführt und beleuchtet.

Dolomitenhütte (A) | Tel. +43 (0)664 2253782 rezeption@dolomitenresort.at| dolomitenresort.at

Ihr Camperverleih mit jährlich neuen Fahrzeugen im Pustertal / Südtirol. EINSCHULUNG, gesamte Ausstattung inklusive, Vollklima, 24 h RundumService und alles was Sie zum Campen brauchen.

Pizzeria Restaurant Skihütte SONNLEITEN in Prags

Das Restaurant/Pizzeria Sonnleiten befindet sich an der Aufstiegsanlage und Rodelbahn in Prags mit prachtvollem Panorama auf 1.400 m.

Pistenspaß für die gesamte Familie. Wir bieten schmackhafte Gerichte, coole Drinks und heiße Getränke zum Aufwärmen. Sonja und David freuen sich auf Euch.

Geöffnet: Mo-Fr: 9 -17 Uhr, Sa-So: 9-22 Uhr Weihnachten & Olympia 9-22 Uhr | Tel: 0474 862517

1.920 m

Alpengasthof Lucknerhaus in Kals am Großglockner (A)

Das Lucknerhaus ist ein wahres Paradies für Skitourenfans, Winter- und Schneeschuhwanderer – von gemütlichen Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Gipfeltouren im Nationalpark Hohe Tauern.

Die sonnige Terrasse lockt mit Kalser und internationalen Spezialitäten, hausgemachten Mehlspeisen und feinen Eisspezialitäten – pure Winterfreude für Körper und Seele.

Glor-Berg 16 | Kals am Großglockner | Tel.: +43 4876

A CAMPER - BRUNECK

Fühl dich frei wie ein Adler mit deinem Camper. Wir bieten maximale Ausstattung für maximalen Komfort. Erlebe Raffinesse im Wohn- und Schlafbereich, innovative Funktionen, erstklassige Ausstattung, modernste Technologie und ein großzügiges Raumkonzept – all das macht einen Luxuscamper aus. Immer inklusive: Camping-Sitzgarnitur für draußen, Geschirr, Töpfe, Grill und autarke Solaranlage. Ob zu zweit, zu viert, zu fünft oder zu sechst - immer mit den neuesten Fahrzeugen unterwegs. Buche deinen Urlaub unter www.mycamper.bz. // PR-Info

Adventszeit voller Licht, Brauchtum und besonderen Momenten

Wenn im Pustertal die Tage kürzer werden, der Atem sichtbar in der klaren Bergluft steht und sich die Gipfel in ihr erstes Weiß hüllen, beginnt eine der schönsten Zeiten des Jahres: die Advents- und Weihnachtszeit. In dieser besonderen Phase legt sich ein sanfter Zauber über Täler und Dörfer, und die Region zeigt sich von ihrer stimmungsvollsten Seite.

Überall im Tal entdecken Besucher und Einheimische leuchtende Fenster, liebevoll geschmückte Häuser und geschäftige Vorbereitungen auf das Fest. In Bruneck, Innichen, Toblach, Antholz, Sand und in den Ahrntaler Ortschaften laden kleine, feine Adventsmärkte zum Bummeln ein – mit regionalem Handwerk, heimischen Köstlichkeiten und warmen Getränken, die Hände und Herzen gleichermaßen wärmen. Auch traditionelles Brauchtum hat seinen festen Platz: Nikolaus- und Krampusumzüge, Weisenbläser auf verschneiten Dorfplätzen, Adventssingen und stimmungsvolle Lichterwanderungen bringen Menschen zusammen und erinnern an die Wurzeln einer Region, die ihr kulturelles Erbe mit Sorgfalt pflegt.

DIE NATUR GENIESSEN

Wer die Stille der Natur sucht, findet sie auf Winter- und Schneeschuhwanderungen durch verschneite Wälder, auf leisen Pfaden entlang gefrorener Bäche oder in der weiten Landschaft oberhalb der Baumgrenze. Dort oben öffnen sich Panoramen, die wie gemalt wirken – Berge, die im Abendlicht rosa glühen, und Täler, die sich sanft in winterlicher Ruhe ausbreiten. Sportlich Begeisterte freuen sich zu dieser Zeit auf die ersten Skitage der Saison: auf perfekt präparierten Pisten in Kronplatz, Helm, Haunold, Speikboden und Klausberg oder auf die Langlaufloipen im Gsiesertal und im Hochpustertal, die zu den schönsten in Südtirol zählen.

Und doch ist es gerade die Mischung aus Ruhe und Bewegung, aus Tradition und Vorfreude, die den Advent im Pustertal so besonders macht. Zwischen duftendem Gebäck, leisen Weisen, wärmendem Kerzenlicht und eindrucksvollen Naturerlebnissen entsteht eine Atmosphäre, die die Seele zur Ruhe kommen lässt und gleichzeitig die Freude auf Weihnachten wachsen lässt. Der Winter im Pustertal ist eine Zeit zum Innehalten, Genießen und Staunen. Genießen wir es! // Barbara Pöder

BÄCKEREI GATTERER

Unsere süßen Stückchen aus dem Hause Gatterer. Klassiker und Neuinterpretationen nicht nur für den Nachmittagskaffee sind Deine Auszeit für einen besonderen Moment. Schnitten, Torten, Kuchen, Kipferln und Kekse - Dein kleines Stück vom Glück. Besonders zur Weihnachtszeit verführt unser Weihnachtsgebäck zu erholsamen Glücksmomenten.

Spitzbuben: Mürbeteig mit bes-

Bäckerei - Panificio

Konditor - Pasticceria

MAGISCHER FORSTER WEIHNACHTSWALD

Echter Winterzauber

Seit Jahren zählt der Forster Weihnachtswald zu den stimmungsvollsten Momenten der Adventszeit. Auch heuer verwandelt sich das Gelände rund um den Hauptsitz der Spezialbier-Brauerei Forst in ein funkelndes Winterwunderland mit herzlicher Gastfreundschaft, knisternden Feuerstellen sowie einem vielfältigen Bauern- und Kunsthandwerksmarkt. Zwischen gemütlichen Hütten, regionalen Köstlichkeiten und handgefertigten Produkten entsteht eine Atmosphäre, die Groß und Klein begeistert. Neu sind ein lebensgroßes Lebkuchenhaus und eine faszinierende Eiswelt. Wichtelwald, Krippenausstellung und Eislaufplatz ergänzen das Angebot, begleitet von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Kulinarisch erwarten die Besucher Südtiroler Spezialitäten im historischen Sixtussaal und in der Schutzhütte, süße Leckereien im Waffelhaus sowie gemütliche Genussmomente in den Weihnachtshütten und im Forst-Pavillon. In den Marktständen und im Forst-Shop finden sich besondere Geschenkideen, regionale Handwerkskunst und Spezialitäten.

Weitere Informationen gibt es unter https://www.forst.it/de/ veranstaltungen/forster-weihnachtswald/ // PR-Info

ten Zutaten gefüllt mit Marillenmarmelade und mit Liebe gemacht. Dein Keksglück mit Staubzucker und Schokolade.

Panettone: Der Panettone ist einfach ein zeitloser Klassiker. 2024 wurde erstmals die 1. Südtiroler Qualitätsprüfung für handwerklich hergestellten Panettone durchgeführt. Das Qualitätssiegel in Gold wurde nicht verliehen. Silber ging an Bäckerei/Konditorei Gatterer aus Kiens. // PR-Info

Vorglühen auf Olympia

Am Freitag, den 30. Jänner 2026, steht in Bozen eine einzigartige Abendshow an, die Musik, Tanz, Gesang, Akrobatik, Sport und Gemeinschaft zu einem Erlebnis vereint, das die olympische Idee in ihrer ganzen Strahlkraft erlebbar macht. „On fire 2026“ stimmt Kunst- und Sport-Liebhaber mit einem künstlerischen Feuerwerk auf die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 ein.

Wie der Name „On fire 2026“ verdeutlicht, bildet das Element Feuer das Herzstück der Olympia-Show. Es ist untrennbar mit der Olympischen Idee verbunden und dient als Metapher für die intensiven Emotionen im Leben eines Menschen und ganz besonders von Sportlerinnen und Sportlern. Feuer steht für Energie, Mut, Antrieb, Stärke und Leidenschaft, symbolisiert aber auch die Reinigung und den Neuanfang nach schwierigen Momenten und Rückschlägen. „Das Feuer schlägt auch die Brücke zwischen Südtirol und dem Ursprung der Olympischen Spiele in Griechenland. Zum einen der Titan Prometheus, der laut griechischer Mythologie den Göttern das Feuer entriss, um es den Menschen zu übergeben und damit den Fortschritt einzuleiten. Auf der anderen Seite König Laurin, dessen Fluch, den er über den Rosengarten verhängte, für kurze Zeit auch heute noch das Feuerrot-Glühen der bleichen Felsen zur Dämmerungszeit ermöglicht“, sagt Zeno Kerschbaumer, Präsident von Südtirol Filarmonica und des Vereins Arton, der die Olympia-Show in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Sporthilfe ausrichtet.

BESONDERE SHOW

Zwei junge Talente aus der Region verkörpern Prometheus und König Laurin. Mit Maria De Val, Peter Steiner, Anna Carol, DJ Ena, Sai-

Winter Games Opening Show Südtirol Alto Adige Stadthalle BZ Palasport

mir Pirgu, Teatro La Ribalta, Gianluca Iocolano, Elis Noa, Traveller and the Sauce, On Fire Dancers, Alex Aufderklamm werden – neben vielen weiteren – insgesamt 152 Südtiroler Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne stehen. Das Sinfonie-Orchester Südtirol „Filarmonica“ wird das Geschehen ständig begleiten. On fire 2026 ist eine Show, die zum Kulturprogramm der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 gehört. Und es ist ein Event für alle Südtirolerinnen und Südtiroler. Wer kein Ticket (ab 22 Euro) ergattert, kann die Olympia-Show ab 20.15 Uhr live auf RAI Südtirol, RAI Alto Adige und RAI Ladinia verfolgen. „Für Sportlerinnen und Sportler ist Olympia das wichtigste Ziel im Leben. Nun haben wir die Chance, dieses Ereignis direkt vor unserer Haustür zu erleben. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, als Gesellschaft zu wachsen, Innovationen voranzutreiben und mutig Neues zuzulassen. Nur wenn wir Verbindungen schaffen und wenn Zahnräder ineinandergreifen, können wir gemeinsam über uns hinauswachsen. Deshalb sind wir Partner dieser Show, die Sport, Kultur und Wirtschaft miteinander verbindet. Denn der Sport lebt von guter Zusammenarbeit – zwischen verschiedenen Branchen, zwischen Vereinen und den Verbänden”, sagt Giovanni Podini, Präsident der Südtiroler Sporthilfe, abschließend. Weitere Infos zu ONFIRE2026: www.onfire2026.it // PR-Info

ON FIRE 2026

Tickets: onfire2026.it

mit · con · cun

Maria De Val | Peter Steiner | Anna Carol | Giorgio Moroder by DJ Ena | Saimir Pirgu | Teatro La Ribalta | Gianluca Iocolano | Elis Noa | Caterina Gabanella | Promethea & König Laurin | Traveller and the Sauce | on fire dancers | Südtiroler Chorverband | Alex Aufderklamm | Michael Pichler & Südtirol Filarmonica

Weihnachten in den alten Bauernhäusern von Rango

WEIHNACHTSMARKT IN RANGO BEI TRIENT

Einfach zauberhaft

IEintauchen in die weihnachtliche Magie und in eine einzigartige Atmosphäre

Dezember: 6-7-8, 13-14, 20-21, 26-27-28, 30-31 Öffnungszeiten von 9.30 bis 18.30 www.mercatinidirango.it

n Rango, eingebettet zwischen Trient und dem Gardasee, wird die Adventszeit zu einer Reise in eine andere Welt. Das kleine Bergdorf, das zu den „Borghi più Belli d’Italia“ zählt, bewahrt eine Ursprünglichkeit, die heute selten geworden ist. Steintreppen, Gewölbe, enge Gassen und alte Bauernhäuser bilden die perfekte Kulisse für eine idyllische weihnachtliche Stimmung – hier entfaltet sich der Weihnachtsmarkt in seiner ganzen historischen Pracht. Ohne die rund 150 Bewohner wäre dieses Erlebnis undenkbar: Mit ihrer Offenheit und tatkräftigen Unterstützung verwandeln sie Ställe, Keller und „Volti“ in lebendige Orte voller Handwerk, Tradition und Geschichten. Regionale Köstlichkeiten, duftende Spezialitäten und kunstvolle Unikate spiegeln die Seele Rangos wider und machen jeden Besuch zu einem sinnlichen Erlebnis.

Durch die verwinkelten Gassen ziehen Chöre, Akkordeonklänge und kleine szenische Darstellungen der bäuerlichen Vergangenheit. Kinder begegnen Tieren, Familien entdecken handwerkliche Vorführungen und winterliche Aktivitäten. Alles wirkt wie ein Dorf, das nur für diesen Moment erwacht und seine Gäste in eine besonders zauberhafte Weihnachtswelt eintauchen lässt.

Rango zeigt, wie magisch Weihnachten sein kann – fern vom Trubel, nah an den Wurzeln. Ein unvergesslicher Weihnachtsmarkt, der Atmosphäre nicht inszeniert, sondern lebt. // ra

„TOUL“-YOGA IM AHRNTAL

Auszeit im Einklang mit der Natur

Mit den Toul-Yogawochenenden im Ahrntal beginnt das neue Jahr in sanfter Tiefe. Eingebettet zwischen über 90 Dreitausendern eröffnet sich ein Raum, in dem Stille hörbar wird und Atem und Bewegung ihren eigenen Rhythmus finden. Wer sich selbst oder einem besonderen Menschen eine achtsame Weihnachtsfreude schenken möchte, findet hier den idealen Beginn für 2026.

An vier verlängerten Yoga-Wochenenden im Januar laden ausgewogene Yogaeinheiten, meditative Winterwanderungen und bewusste Atemsequenzen dazu ein, die Kraft der Elemente zu spüren. Jedes Wochenende steht unter einem eigenen Thema – vom klaren Ankommen über das Entfalten und Nähren bis hin zur tiefen Verbundenheit mit sich selbst und der winterlichen Bergwelt. Begleitet von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren entsteht ein geschützter Rahmen, der innere Ruhe stärkt und neue Energien freisetzt.

Ob ein ganzes Wochenende oder einzelne Einheiten: Die Auszeit im Toul schenkt Raum für Rückzug, Regeneration und Echtheit. Als Weihnachtsgeschenk gibt es auf Einzeleinheiten bis Ende Dezember 15 Prozent Rabatt mit dem Code 15%ToulYoga26.

Soul im Toul: ursprünglich, tiefgehend, echt und ganz bei dir. // PR-Info

Wow-Momente

für Sportler, Genießer und Naturliebhaber

Wo sonnige Wintertage, gastfreundliche Menschen und köstlicher Hüttenschmaus warten, herrschen auch die besten Verhältnisse, um elegante Kurven im Schnee zu ziehen oder abenteuerlich-rasante Abfahrten zu wagen – in den Bergen von Ratschings. Das Skigebiet Ratschings-Jaufen ist natürlich und schneesicher, authentisch und vor allem aktiv, entspannt und genussvoll.

RATSCHINGS-JAUFEN

Von hohen Bergketten der Stubaier und Sarntaler Alpen umrahmt: Ratschings-Jaufen ist eines der schneesichersten Skigebiete Südtirols mit Schnee von Dezember bis April, ideal für entspannte Skitage mit Pisten für Anfänger, Profis sowie Familien und einem einzigartigen Angebot an traditioneller und italienischer Kulinarik. Man trifft im Skigebiet Ratschings-Jaufen sehr unterschiedliche Menschen: Sportliche Skifahrer, Genießer, coolen Nachwuchs auf dem Weg zur Funslope genauso wie Langläufer, Rodler, Spaziergänger und Tourengeher. Und das hat gute Gründe. Ratschings-Jaufen vereint Qualitäten für Sportler und Genießer in sich und bleibt dabei leicht erreichbar und stressfrei von der ersten bis zur letzten Abfahrt. Nur wenige Meter vom Parkhaus entfernt bringen insgesamt sieben moderne Seilbahnen die Gäste zu 20 großzügigen Pisten mit insgesamt 28 Pistenkilometern. Da ist für den Skifahrer alles dabei, von sportlich anspruchsvoll bis zum gemütlichen Cruisen. Skimovie Rennstrecke, Rodelbahn und Funslope perfektionieren das Angebot.

WIE GEMACHT FÜR BESONDERE WINTERABENTEUER

Freunde klassischer Wintersportaktivitäten freuen sich über eine fünf Kilometer lange Rodelbahn, zehn Kilometer Höhenloipe und den Panorama-Höhenweg. Jeder kann hier auf seine Weise aktiv unterwegs sein. Kann man, muss man aber nicht. Denn auch das Nichtstun hat hier besondere Qualitäten. In einer der acht Skihütten einkehren, die Qualitäten der Südtiroler Küche genießen und chillen. Bei der Mittelstation hat man beim Einkehrschwung den perfekten Blick auf mehr als ein Dutzend Pisten, was Familien und Gruppen vor allem schätzen. Ratschings-Jaufen ist voller Wow-Momente auf seinen bestens präparierten, mittelsteilen Pisten mit viel Platz um perfekte Kurven im Schnee zu ziehen. So ähnlich erging es wohl auch den Testern eines führenden Skiportals, die Ratschings-Jaufen den Titel „Geheimtipp führendes Skigebiet bis 30 Pistenkilometer“ verliehen haben.

KULINARISCHE HÖHENFLÜGE IM SUMMIT-MOUNTAIN-CLUB

Insgesamt erwarten euch in Ratschings-Jaufen acht Hütten mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot. An der Bergstation der Bergbahn Ratschings-Jaufen befindet sich das neu umgebaute Bergrestaurant „Summit“. Auf einer Höhe von 1.892 Metern vereint die Location feine Küche mit Panoramablick, 400 Personen finden im Summit Mountain Club Platz.

Neben dem Selbstbedienungs- und Servicebereich gibt es im Summit Mountain Club auch die Möglichkeit Konferenz- und Schulungsräume zu buchen. Hier können Seminare, Firmenfeiern, Schulungen und Businessmeetings stattfinden. Ein separater Barbereich und Zugang zur großzügigen Terrasse runden das Angebot für Firmen mit bis zu 400 Mitarbeitern ab. // PR-Info

SKIGEBIET GITSCHBERG JOCHTAL

Winteraction für Groß und Klein

Im Skigebiet Gitschberg Jochtal erwartet euch der Winter in seiner schönsten Form – und in dieser Saison sogar mit einigen spannenden Neuheiten. 55 Kilometer perfekt präparierte Pisten, 15 moderne Liftanlagen und ein Panorama, das euch einfach sprachlos macht. Ob ihr die ersten Schwünge auf weiten, sonnigen Hängen zieht oder gemütlich über die Almen gleitet – hier findet jeder seinen Lieblingsplatz im Schnee.

Am 5. Dezember 2025 startet die Ski- und Almenregion in eine neue Wintersaison – und ihr könnt euch auf viele Neuheiten freuen. Mit neuen Spielbereichen, spannenden Angeboten und noch mehr Abwechslung wird euer Winterurlaub zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie. Zwischen Pulverschnee, Sonnenschein und frischer Bergluft wird jede Stunde draußen zum kleinen Abenteuer, das Groß und Klein gemeinsam genießen.

Im Gitschberg Jochtal wird der Winter für Kinder zum Paradies. Sowohl am Gitschberg als auch im Jochtal gibt es jetzt einen Gimmy Snowpark, die verschneite Landschaft verwandelt sich damit in ein wahres Winterabenteuer. An der Talstation in Vals lädt ein großer Schneehügel mit Rutschen, Krabbelrohren und lustigen Spielbereichen zum Entdecken ein. Hoch oben auf dem Gitschberg, direkt an der Bergstation der Nesselbahn, wartet ein zweiter Playground mit Kletterelementen, Rutschen und einem Schneeiglu zum Spielen und Verstecken. Beide Bereiche sind übersichtlich angelegt und leicht erreichbar – perfekt, um gemeinsam zu lachen, zu toben und den Winter in vollen Zügen zu genießen.

VIELE HÖHEPUNKTE

Wer es lieber sportlich mag, wird auf den Pisten fündig. Im Jochtal sorgt die neue Kidscross-Strecke für jede Menge Action. Über Wellen, Hügel und Kurven können Kinder – und natürlich auch ihre Eltern – spielerisch an ihrer Technik feilen und das Skifahren auf ganz neue Weise erleben. Die Strecke ist sicher abgezäunt, abwechslungsreich gestaltet und garantiert jede Menge Spaß. Auf dem Gitschberg wartet außerdem ein echtes Highlight: der neue Speedcheck. Hier können kleine und große Skifahrer ihre Geschwindigkeit messen lassen – Kamera inklusive! Ein spannender Spaß für alle, die sich selbst herausfordern wollen und ihre Bestzeit jagen. Und wenn ihr mal keine Lust auf Skifahren habt, lockt die beliebte Rodelbahn „Brimi Winter Run“ am Gitschberg. Sie wurde verlängert und führt nun bis ins Tal hinunter – für noch längeren Rodelspaß mit der ganzen Familie. Mit sicheren Kurven, rasanten Passagen und herrlichen Ausblicken wird jede Fahrt zum Erlebnis.

KULINARISCHE GENÜSSE

Zwischendurch laden urige Hütten mit regionalen Spezialitäten und echter Südtiroler Gastfreundschaft zum Einkehren ein. Während die Kinder draußen noch eine Schneeballschlacht liefern, genießt ihr vielleicht schon einen warmen Apfelstrudel auf der Sonnenterrasse. Ein besonderes Highlight ist die Genusswoche „The Alpine Table“ vom 14. bis 21. Dezember. In dieser Zeit servieren unsere Hüttenwirte regionale und authentische Gerichte, kreativ interpretiert und mit ganz viel Liebe zur Südtiroler Küche. Von herzhaften Klassikern bis zu raffinierten Neuinterpretationen wird das Beste aus unserer Bergwelt auf die Teller gebracht – Genussmomente, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Egal, ob ihr sportlich unterwegs seid, es lieber ruhig angeht oder einfach nur die verschneite Landschaft genießen wollt – im Gitschberg Jochtal erlebt ihr Wintertage voller Lachen, Bewegung und gemeinsamer Momente. Ein Ort, der verbindet: Natur, Genuss und das Gefühl, angekommen zu sein. // PR-Info

Schneeabenteuer

NEU Winter 25/26

Speed Check

Auf dieser Piste könnt ihr eure Geschwindigkeit testen und gegeneinander antreten.

Skimovie

Auf der Rennstrecke mit Torlauf, messt ihr eure Zeit und bekommt ein Video eurer Fahrt.

Kidscross

Die Skicross-Piste bietet euch mit Kurven, Sprüngen und Hügeln jede Menge Fahrspaß.

www.gitschberg-jochtal.com

Gimmy Snowpark

Auf den Winterspielplätzen warten Rutschen, Kletternetze und Krabbelrohre auf die Kleinsten.

Ein Jubiläum voller Emotionen

Seit vier Jahrzehnten ist die Gran Risa Schauplatz großer sportlicher Momente, legendärer Duelle und unvergesslicher Weltcupgeschichte. Was 1985 als ambitioniertes Projekt begann, hat sich zu einem der renommiertesten Weltcupevents der gesamten Rennsaison entwickelt. 2025 feiert Alta Badia sein 40. Jubiläum im Zeichen sportlicher Exzellenz, Dolomiten-Tradition und einer Begeisterung, die jedes Jahr Tausende Fans an die Piste lockt. Auch in diesem besonderen Jahr kehrt der Alpine Skiweltcup der Herren vom 20. bis zum 22. Dezember 2025 zurück auf die legendäre Gran Risa – und die Vorfreude ist größer denn je. Die Organisatoren arbeiten seit Monaten daran, Athleten wie Fans perfekte Bedingungen zu bieten und das Jubiläum mit einem Event zu feiern, das sportliche Höchstleistungen und alpine Emotionen perfekt vereint.

ANSPRUCHSVOLL

Die Gran Risa zählt zu den technisch anspruchsvollsten und prestigeträchtigsten Rennpisten des gesamten Weltcups. Jahr für Jahr fordert sie den besten Riesenslalom- und Slalomfahrern der Welt höchste Präzision, Mut und perfektes Timing ab

– und sorgt damit für die packenden Momente, die Alta Badia weltweit bekannt gemacht haben. Die unverwechselbare Mischung aus anspruchsvoller Streckenführung, charakteristischen Steilpassagen und dem besonderen Flair der Dolomiten bildet den Rahmen für ein Wintersportereignis, das seinesgleichen sucht. Den Auftakt des Jubiläumswochenendes bildet am Samstag, 20. Dezember ab 17:30 Uhr, die traditionelle Startnummernauslosung im Dorfzentrum von La Villa, ein beliebter Treffpunkt für Fans, Einheimische und Athleten. Ab 19:30 Uhr folgt im Feuerwehrzelt im Zielgelände die stimmungsvolle Sweatshirt-Flashback-Opening-Party, die die perfekte Atmosphäre schafft, um gemeinsam in dieses besondere Weltcupwochenende zu starten.

VIELE RENNHÖHEPUNKTE

Am Sonntag, 21. Dezember, steht der prestigeträchtige Riesenslalom der Herren auf dem Programm – jenes Rennen, das die Gran Risa weltberühmt machte. Die Kombination aus Geschwindigkeit, Rhythmuswechseln und technischer Präzision garantiert auch 2025 ein Spektakel, das Fans wie Athleten gleichermaßen fesseln wird.

Der Slalom der Herren am Montag, 22. Dezember, bildet den Abschluss dieses dreitägigen Sportfestes. Mit seiner kompakten, technisch anspruchsvollen Strecke bietet es eine Bühne für spannungsgeladene Duelle und Entscheidungen im Hundertstelsekunden-Bereich – ein würdiger Schlusspunkt für ein Jubiläum, das in Erinnerung bleiben wird. Neben dem sportlichen Programm sorgen kulinarische Angebote, Side-Events und die herzliche Gastfreundschaft für eine außergewöhnliche Atmosphäre entlang der gesamten Rennstrecke. Die einmalige Mischung aus internationalem Spitzensport, Tradition und gelebter Leidenschaft macht den Skiweltcup Alta Badia seit 40 Jahren zu einem Fixpunkt im Kalender von Athleten, Fans und allen, die die Faszination Skirennen in den Dolomiten erleben möchten. Weitere Informationen gibt es unter www.skiworldcup.it. // si

FIS-EUROPACUP DER DAMEN IM AHRNTAL

Das alpine Ski-Highlight

Die Vorfreude steigt – denn zum bereits sechsten Mal gastiert der FIS-Europacup der Damen in der Skiworld Ahrntal. Am 19. und 20. Dezember 2025 wird die anspruchsvolle „Goasleitn“-Piste in Steinhaus erneut zum Schauplatz zweier packender Slalomrennen, die alpinen Skisport auf höchstem Niveau versprechen.

Die Zuschauer dürfen sich erneut auf ein starkes Teilnehmerfeld freuen – von etablierten Weltcup-Athletinnen bis hin zu vielversprechenden Nachwuchshoffnungen. Sie alle möchten sich beim SlalomDoppelevent in Szene setzen und den Vorjahressiegerinnen Marta Rossetti (Italien) und Estelle Alphand (Schweden) als „Queen of Goasleitn“ nachfolgen. Das Organisationsteam rund um den Ski Klub Ahrntal sorgt wie gewohnt nicht nur für optimale Rennbedingungen, sondern auch für ein attraktives Rahmenprogramm. Nach der Siegerehrung erwartet die Gäste an beiden Veranstaltungstagen eine stimmungsvolle After-Race-Party im Hexenkessel und Skihaus Pub. Ein sportliches und atmosphärisches Highlight ist somit garantiert, wenn die neuen „Queens of Goasleitn“ in der Skiworld Ahrntal gekrönt werden. Für all jene die nicht vor Ort sein können, werden beide Rennen in bester Bildqualität im Live-Stream übertragen (https://www.queensofgoasleitn.com/stream/) // PR-Info

FIS-SKICROSS-WELTCUP IN INNICHEN

Packende Wettkämpfe am Haunold

Der FIS-Skicross-Weltcup in der „Dolomitenregion 3 Zinnen“ ist längst zu einem Fixpunkt im internationalen Wintersportkalender geworden. Jahr für Jahr treffen sich kurz vor Weihnachten die besten Athletinnen und Athleten der Welt in Innichen, um auf der spektakulären Strecke am Haunold gegeneinander anzutreten. Vom Freitag, den 19. Dezember bis zum Sonntag, den 21. Dezember 2025, verwandelt sich der Haunold erneut in die Bühne für spektakuläre Skicross-Action. Hier messen sich die weltbesten Athletinnen und Athleten in atemberaubenden Duellen, bei denen Tempo, Technik und Mut gefragt sind. Die anspruchsvolle Strecke verspricht packende Läufe bis zur Ziellinie - eingerahmt von der einzigartigen Winterkulisse der Dolomiten.

SPITZENTECHNOLOGIE AUS SÜDTIROL

Hinter dem erfolgreichen Ablauf des Skicross Weltcups steht ein eingespieltes Team, das von führenden Südtiroler Unternehmen unterstützt wird. F-Tech, Prinoth, Leitner und Technoalpin sorgen mit modernster Technologie und jahrzehntelanger Erfahrung für perfekt präparierte Pisten, effiziente Beschneiung und eine topmoderne Streckeninfrastruktur - Voraussetzungen, die Weltklasse-Rennen erst möglich machen.

Die Vorfreude auf den diesjährigen Skicross Weltcup ist groß. Besonders stolz zeigt sich das Organisationsteam über die hohe Wertschätzung der Athletinnen und Athleten: „Viele von ihnen zählen die Rennen am Haunold zu den sportlichen Highlights ihrer Saison. Dieses Lob ist für die Veranstalter nicht nur eine Anerkennung, sondern zugleich Motivation, das Event Jahr für Jahr weiterzuentwickeln und auf höchstem Niveau zu halten.“

DAS PROGRAMM

Bereits am Donnerstag, den 18. Dezember, nehmen die Athletinnen und Athleten beim offiziellen Training die Strecke am Haunold in Angriff. Am Freitag, den 19. Dezember, geht es in den Qualifikationsläufen um die begehrten Startplätze für die Finalläufe. Die großen Entscheidungen fallen dann am Samstag, den 20. Dezember, und Sonntag, den 21. Dezember, wenn die Hauptrennen ausgetragen und live in alle Welt übertragen werden. Zwei Tage voller Spannung, Geschwindigkeit und Gänsehautmomenten erwarten die Besucherinnen und Besucher - eingebettet in die beeindruckende Kulisse der Dolomiten. Der Skicross Weltcup in Innichen verspricht wieder sportliche Höchstleistungen und ein unvergleichliches Wintersporterlebnis. // PR-Info

Fotos: Wisthaler

www.hoerzentrum-suedtirol.it

BRUNECK, Stadtgasse 9

Vereinbaren Sie bitte ganz einfach Ihren Termin unter Tel. 0474 788033

Gipfeltreffen in Ratschings

Business-Meetings in den neuen Schulungsräumen des Bergrestaurants „Summit“ an der Bergstation der Kabinenbahn Ratschings.

HOCHMODERNE SCHULUNGSRÄUME FÜR SEMINARE, SCHULUNGEN, KURSE UND FIRMENFEIERN

400 m²

GESAMTFLÄCHE DER SEMINARRÄUME UND FAST 200 m² TERRASSE IDEAL FÜR PAUSEN ODER OUTDOOR-WORKSHOPS

Seminare, Firmenfeiern, Kurse und Schulungen gibt es ab sofort mit großartigem Ausblick – für kreative Köpfe und innovative Konzepte – ganzjährig buchbar.

Noch mehr Weitblick bietet die dazugehörige Terrasse und für neue Energie sorgt – auf Wunsch – das hauseigene Catering.

Weitere Infos: ratschings-jaufen.it info@ratschings-jaufen.it 0472 65 91 53

PLÄTZE IN DEN SEMINARRÄUMEN UND 400 PLÄTZE INSGESAMT IM BERGRESTAURANT SUMMIT

Der Nikolaus

... macht sich auf dem Weg. Doch welches Kind besucht er zuerst?

Finde es heraus!

Der Nikolaus ist da! Finde die 10 Unterschiede!

Nikolaus: „Na, wer war immer brav und hat getan, was Mama gesagt hat?“

Der kleine Luis: „Der Papa!“

Nikolausstiefel...

Die Zwillinge Luna und Lea sollten eigentlich die gleichen Nikolausstiefel bekommen. Aber leider ndet der Nikolaus den 2.Stiefel nicht mehr.

Hilfst du ihm, den Stiefel zu suchen?

Kinder-Sudoku:

Fülle die 10 freien Felder mit den fehlenden Zahlen aus. Die grünen Linien unterteilen die 4 Bereiche. In jedem Bereich müssen alle Zahlen von 1 bis 6 stehen. Aber Achtung, es darf sowohl waagerecht wie senkrecht keine Zahl doppelt stehen.

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Kleiderkammer

Bruneck

Offener Kleiderschrankdie Kleiderkammer im Gedi Center:

Öffnungszeiten: Mittwoch von 14.00 – 17.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und jeden letzten Samstag im Monat von 9.30 – 17.00 Uhr

Kleiderkammer vom Vinzenzverein Bruneck Öffnungszeiten: jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Mühlgasse 2

Toblach

Kleiderkammer der Vinzenzvereinigung Toblach Öffnungszeiten: jeden 1. und 2. Samstag im Monat von 9:00 bis 11:00 Uhr und jeden 3. Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr im Bahnhofsgebäude von Toblach.

Recyclinghof

Gemeinde Bruneck

Öffnungszeiten:

Dienstag u. Donnerstag: 07.15 - 12.15 Uhr & 13.4517.30 Uhr, Mittwoch u. Samstag: 07.15 - 12.15 Uhr

Selbsthilfegruppen

Bruneck

Parkinson Selbsthilfegruppe

Pustertal:

> Bewegung mit Musik in der Gruppe (Musiktherapie)

Die nächsten Treffen: Am Mittwoch 17.12.2025 von 10-11 Uhr mit Annemarie im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

> Dance Wall

Das nächste Treffen: Am Freitag: 12.12.2025 von 10-11 Uhr im „Haus der Vereine“ (Ex-Bocciahalle).

Nähere Auskünfte unter: Tel. 0474 410832 oder Tel. 328 1473035

Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Pustertal

Am 2. Freitag des Monats im Krankenhaus Bruneck um 18 Uhr (beim Portier). Tel: 379 1280532

Nächster Termin: 12.12.2025

Selbsthilfegruppe bei Depression & Angststörungen

Bruneck: Montag, 17.00 Uhr 14-tägliche Treffen.

Wichtig: Anmeldung beim Verein LICHTUNG; Tel: 333 4686220 oder info@lichtung-girasole.com Teilnahme nur möglich nach Erstgespräch mit der Gruppenleiterin.

Angehörige & Freunde von Alkoholikern

Kontakt Südtirol: 0474 944 469 Treffen: Bruneck (Seeböckhaus) am Dienstag, 15.00 Uhr und Brixen (Domgasse 2) jeden 2. + 4. Montag im Monat, 15.00 Uhr

Lebenshilfe

Südtiroler Krebshilfe

WIR SIND FÜR SIE DA!

Kapuzinerplatz 9 – 39031

Bruneck, Tel. 0474 551327

Montag: 13.00 – 17.00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 8.30 – 12.00 Uhr

Gustav-Mahler-Straße 3b –39034 Toblach, Tel. 3351211392, Montag bis Mittwoch von 9.00 – 11.00 Uhr, Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und von 16.00 – 18.00 Uhr

Verein Frauen helfen Frauen

Paul-von-Sternbach-Str. 6, I-39031 - Bruneck (BZ) , Tel. 0474 410 303, info@frauenhelfenfrauenbruneck.it www.frauenhelfenfrauenbruneck.it

Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 8.30 - 11.30 Uhr, Mittwoch: 15.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

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Bruneck

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St. Vigil in Enneberg

Der Hl. Nikolaus kommt ab 17.00 Uhr am Pavillion Pfalzen

Nikolausumzug von der Grundschule zum Pavillon ab 17.30 Uhr

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Nikolausfeier ab 17.30 Uhr von der Georgskirche zum Dorfplatz Taisten

Nikolausbesuch um ca. 18:00 Uhr raschung auf dem Hauptplatz in Welsberg

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Der Nikolaus kommt von 17.00 bis 18.00 Uhr im Park Innichen

Nikolausumzug und Krampuslaufen von 17.00 bis 18.00 Uhr in der Fußgängerzone

Niederdorf

Nikolaus ab 17.00 Uhr am Von Kurz Platz

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Nikolausfeier mit Krampuslauf ab 17.00 Uhr bei der Pfarrkirche zum Hl. Martin in St. Martin Niederrasen

Der Hl. Nikolaus am Weihnachtsmarkt von 17.30 - 18.30 Uhr im Freizeitpark ohne Gewähr...

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VERANSTALTUNGEN UND KURSE

Bruneck / Reischach

Winter-Bauernmarkt

Jeden Freitag von 08.00-12.30 Uhr auf dem Rathausplatz.

Wochenmarkt

Jeden Mittwoch von 8.00 bis 14.00 Uhr auf dem Rathausplatz

Adventskonzert des Männerchores Taufers

Am Sonntag, 07.12.2025 um 17.00 Uhr in der Ursulinenkirche

Advent im Trayah

Noch bis Mittwoch, 17.12.2025 im Sozialzentrum Trayah zu den Öffnungszeiten

Christkindlmarkt Bruneck

Noch bis Dienstag, 06.01.2026 auf dem Graben, Tschurtschenthaler Platz und in der Oberstadt. Handwerksmarkt im Sternbach Palais

Ab Freitag 05.12. bis Sonntag, 04.01.2026 von Fr: 15.00 und Sa/So 10.00 bis jeweils 18.00 Uhr im Sternbach Palais in der Oberstadt

Kiens

Kiena Weihnacht

Am Samstag 6.12.2025ab 17.00 Uhr beim Vereinshaus

Mühlbach

„Adventsstandl“ in Mühlbach An den Freitagen 5., 12. und 19. 12.2025, jeweils von 17 bis 24 Uhr auf der Terrasse vom Gasthof Steger

Sand in Taufers

Buchvorstellung: Horchen und Lauschen - Auf den Spuren der drei Madln

Brigitte und Heidi, lesen, singen

und Jodeln für euch

Am Freitag 12.12.2025 ab 19.00 Uhr in der Öffentlichen Bibliothek Taufers.

Taufra Xmas Sessions

Jeden Freitag bis 02.01.2026 an verschiedene Veranstaltungsorte laut Programm des TV Sand in Taufers: www.taufers.com

Ahrntal

Klausberg Winter Opening

Von Freitag, 05.12. und Samstag, 06.12.2025 jeweils ab 15.00 Uhr in Almpub Hexenkessel in Steinhaus

Pfalzen

Pfolzna Weihnacht

Am Fr. 5./Sa. 6./Mo. 8.12.; Fr. 12./ Sa. 13.12.; Sa. 20./So. 21.12. und Di. 23.12.2025 im Dorf.

Terenten

Krampusumzug in Terenten

Am Samstag 06.12.2025 ab 18.00 Uhr im Dorfzentrum

Niederrasen

Weihnacht im Park

Jeweils Sa/So. bis 28.12.2025 im Freizeitpark

Welsberg / Taisten

Nikolausbesuch und Krampus Show

Am Freitag, 05.12.2025 ab 17.00

Uhr: Krampus Show, am Samstag 06.12.2025 ab 17.30 Uhr kommt der Nikolaus beim Hauptplatz.

Taistner Weihnacht

Am Samstag 06.12. ab 17.0

Uhr; Sonntag 14.12. ab 09.30

Uhr und Dienstag 23.12. ab 9.30 Uhr beim Dorfplatz

Prags

Pragser Nikolausspiel

Am Samstag 06.12. 20.00Uhr, Sonntag 07.12. 14.30 & 20.00

Uhr, Montag 08.12. 14.30 Uhr, Samstag 13.12.20.00 Uhr, Sonntag 14.12.14.30 Uhr im Vereinshaus von Prags. Platzreservierung: Tel. 0474 748 660

Niederdorf

Niederdorfer Advent - Krampus

Am Freitag, 05.12.2025 ab 17.00 Uhr beim Von Kurz Platz

Toblach

Drei Zinnen Weihnacht

Noch bis Dienstag, 06.01.2026 im Dorfzentrum

Filmvorführung „Zweitland“ und Gespräch

Am Dienstag 09.12. 2025 um 20.00 Uhr im Kulturzentrum Grand Hotel.

Innichen

T. 0474 550 830 • info@pz-media.it • Rubrik: Veranstaltungen ohne Gewähr LÖSUNGEN: SUDOKU,

Unterirdischer Weihnachtsmarkt

Bis Dienstag, 06.01.2026 von 8.00 - 19.00 Uhr im Dolomythos Weihnachtsmarkt Innichen Noch bis Dienstag, 06.01.2026 im Dorfzentrum Weihnachtsflohmarkt

zu Gunsten des Tierschutzvereins Oberpustertal

Von Samstag 06.12. bis Montag 08.12.2025 von 10.00 – 18.00 Uhr im Josef-Resch-Haus Krippenausstellung

Ab Freitag 05.12. bis Sonntag, 04.01.2026 von 14.00 bis 18.00 Uhr im Franziskanerkloster

Ungarische Zahnklinik mit Assistenz in Südtirol

TURNUSAPOTHEKEN

Der Dienstwechsel der Apotheken findet jeweils am Freitag um 19 Uhr statt.

Die unten angegebenen Öffnungszeiten beziehen sich auf Werktage. Am Sonntag gelten folgende Öffnungszeiten: 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr.

Der Notdienst gilt außerhalb der Öffnungszeiten für dringende Fälle und erfordert die Vorlage eines ärztlichen Rezeptes.

Apotheke v. ZieglauerBruneck Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 555358

Apoteca Corvara - Corvara Öffnungszeiten 9:00 - 12:00 / 15:30 - 18:30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0471 836173

Apotheke Dr. AichnerSand in Taufers Öffnungszeiten 08:00 - 12:30 / 15:00 - 18:30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0023:59 Uhr, Tel. 0474 678035

Apotheke Toblach - Toblach Öffnungszeiten 08:10 - 12:15 / 15:30 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0474 972165

12. - 19. 12. 2025

Apotheke St. Anna – Bruneck Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00

Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59, Tel. 0474 555264

Der 2. Stiefel ist die NR. 4!

Apoteca Alta Badia - Abtei Öffnungszeiten 09:00 - 12:00 / 15:30 - 18:30 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0471 847152

Sonnenapotheke - Pfalzen Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr

Tel. Erreichbarkeit: 00:0018:59 Uhr, Tel. 0474 529081

www.provinz.bz.it/gesundheit-leben/ gesundheit/turnusapotheken.asp

Endlich eine Burrata, die Brimi heißt.

es ist in unserer natur. www.brimi.it

Hergestellt in Südtirol

Mit Bergbauernmilch

Unvergleichlich cremig

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