Migros-Magazin-07-2026-d-OS

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Ein Leben, eine Liebe

Antonia und Josef Wolf sind seit über 60 Jahren verheiratet. Ihr Rezept fürs Zusammenbleiben → Seite 10

Sänger Luca Hänni: Wie seine Tochter den Menüplan bestimmt

→ Seite 28

Rösti, Tätschli, Stock: Gluschtige Kartoffelrezepte

→ Seite 22

Zu hoher Blutdruck: Wie man ihn wieder senken kann

→ Seite 21

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7 Editorial

Aktuell

Kurz und gut

Migros-Magazin

8 News in Kürze mit Würze Gibts ewigi Liebi?

10 Ja! Antonia und Josef Wolf machens vor Für saubere Lebensmittel

14 Wie das neue Abkommen mit der EU die Qualität von Käse und Co. sichern soll

Die Wöschwiiber kommen!

16 Die Geschichten hinter den gfürchigsten Schweizer Fasnachtsmasken

Ratgeber

Hoher Blutdruck?

21 So bringst du ihn dauerhaft runter

Genuss

Knüllerknollen

22 Tolles mit Kartoffeln

Wir laden zu Tisch mit

28 … Sänger und Songwriter

Luca Hänni

Februar 2026

Süsse Ofenbarungen

Wir werfen den Ofen an und kreieren verführerische Cakes – mit Orange, Schoggi oder Marroni. Mmh!

Unsere besten Reste

30 Was du mit Rüstabfällen alles machen kannst

Meine Region

33 Aktionen, Storys, News

Leben

Wenn Brot krank macht

40 Aus dem Alltag einer Zöliakie-Betroffenen Hier gehts lang!

42 Einsteigertipps für Loipenfans Ein M nachhaltiger

Safarikur Südafrika

44 Wie die Migros ihre Verpackungen fit für die Zukunft macht

It’s Screentime

48 Putzhacks fürs Handy Der Überlebenskünstler

50 Unterwegs mit SurvivalTrainer Gion Saluz

52 Rätsel

55 Schlussgang

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Impressum

MIGROS-MAGAZIN

vormals Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen

Kapitals, Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes (MGB)

ONLINE: migros.ch/magazin

ADRESSE: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich

TELEFON: 0800 840 848

KONTAKT: migmag.ch/leser

HERAUSGEBER: MGB

CHEFREDAKTORIN:

Sabine Eva Wittwer

AUFLAGE: 1 314 143 Ex. (Wemf, Auflagenbulletin 2025)

LESERSCHAFT: 2 191 000 (Wemf, MACH Basic 2025-2)

ABONNEMENTE: migmag.ch/abo

TELEFON: 058 577 13 00*

Ausführliches Impressum auf migmag.ch/impressum

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Liebe Leserin,

lieber Leser

Kennen Sie es auch? Selbst verliebt zu sein oder mit einem Menschen zu sprechen, der gerade Schmetterlinge im Bauch hat? Verliebte befinden sich im Glücksrausch, denken nur noch an den geliebten Menschen und sind wie auf Drogen: Das Stresshormon Adrenalin bringt das Herz zum Rasen, die Glückshormone Serotonin und Dopamin spielen verrückt. Ist die geliebte Person abwesend, machen sich sogar Entzugserscheinungen bemerkbar.

Hirnforschende bezeichnen den Zustand der Verliebtheit augenzwinkernd als «kurzfristigen Hirnschaden». Nach sechs Monaten bis spätestens drei Jahren herrscht wieder Realität. Welche Werte zählen dann, wenn die rosarote Brille dem nüchternen Blick weicht? Zum Valentinstag haben wir ein Ehepaar, das seit über 60 Jahren verheiratet ist, nach dem Geheimnis ihrer langen Beziehung gefragt (ab Seite 10).

So oft sind wir verliebt

Jeden Frühling eine neue Liebe? Weit gefehlt. Laut Experten verlieben wir uns drei Mal richtig im Leben. Zählt man kurze Techtelmechtel dazu, sind es fünf.

Vier Minuten reichen

Die Chemie entscheidet innerhalb von vier Minuten, ob eine Bekanntschaft das Potenzial zu einer veritablen Liebesbeziehung hat oder nicht. Bis auch wir es merken, dauert es ein bisschen länger.

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Der Sieger heisst Hercules

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3 Tipps für …

1

Die perfekte Tortilla für Fajitas ist biegsam, ohne zu brechen, und hat Röstaromen. Beides wird durch kurzes Erhitzen in einer Pfanne auf mittelhoher Hitze erreicht.

2

Der wichtigste und trotzdem häufig ignorierte Tipp: beim Belegen nicht übertreiben! Ein paar Stücke Fleisch oder Tofu. Dann eine Schicht Gemüse, zum Beispiel Eisbergsalat, Tomate und Gurke.

3

Die Würze stammt in der mexikanischen Küche oft aus einer Salsa, die am Schluss als Topping beigefügt wird. Guacamole kennen alle –warum nicht einmal Salsa verde oder Chipotle ausprobieren?

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Kurz und gut

Idee für den Valentinstag

Paarzeit schenken

Nichts gegen Rosen und Schokolade, aber wir hätten da noch ein paar andere Ideen, was du deiner Liebsten oder deinem Liebsten zum Valentinstag schenken könntest. Wie wäre es etwa mit einem schwungvollen Discofox? Einer Paarmassage? Gemeinsam japanisch kochen? Oder zusammen die Italienischkenntnisse auffrischen, damit in den nächsten Ferien der Small Talk mit dem Barista leichter über die Lippen geht? Schliesslich ist nichts so verbindend wie gemeinsam verbrachte Zeit. Bei der Klubschule Migros findest du ganz sicher einen passenden Kurs.

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Frage & Antwort Wie entsteht Halsweh?

Antwort: Halsschmerzen sind meist Entzündungen der Rachenschleimhaut, häufig verursacht durch virale Infekte. Symptome sind Schluckbeschwerden, Kratzen oder Heiserkeit, die aber meistens nach wenigen Tagen abklingen. Gute Hausmittel sind: ausreichend trinken, Lutschpastillen, Halswickel und die Stimme schonen.

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«Wir

haben

uns viele Freiheiten gelassen»

Josef (90) und Antonia Wolf (88) sind seit über 60 Jahren verheiratet. Wie sie es schaffen, ihre Ehe so lange lebendig zu halten und was die Herausforderungen waren, erzählen sie hier.

Text: Silvia Schütz Fotos: Anna-Tina Eberhard

Die Liebe hält jung: die Wolfs an ihrem neuen Wohnort im Tertianum Zedernpark in Weinfelden TG.
Valentinstag
«Wir durften damals nicht zusammenleben, das wäre eine ‹wilde Ehe› gewesen. Also haben wir geheiratet.»
Antonia Wolf

AValentinstag

ntonia Rupper war 28, Josef Wolf 30, als sie am 1. Mai 1965 heirateten. Das einstige Brautkleid passt Antonia Wolf auch heute noch – 60 Jahre nach der Hochzeit. Am 1. Mai 2025 schlüpfte die 88-Jährige noch mal in die weisse Pracht; sie und ihr Mann inszenierten an diesem sonnigen Tag ihre Heirat ein zweites Mal. «Wir besuchten dieselbe Kirche in Wertbühl TG, in der wir vor 60 Jahren geheiratet hatten und stellten uns vor dasselbe Kirchenfenster zum Fotografieren.» Ihr 90-jähriger Mann hingegen erschien im neuen Outfit zur Feier. Die originale Schale hatte er irgendwann entsorgt.

Die Angestellten am neuen Wohnort im Tertianum Zedernpark in Weinfelden TG standen Spalier und warfen dem «frisch vermählten» Paar Blumen über den Kopf, als es von seinem Ausflug zurückkam.

Antonia und Josef Wolf, wo haben Sie sich kennengelernt?

Er: Es begann ganz prosaisch im Essraum für Lehrerinnen und Lehrer im Kinderheim des Klosters Fischingen. Damals wie heute gehörte das Kloster dem Kanton Thurgau, der darin die St. Iddastiftung betrieb. Geführt wurde sie von Mönchen aus dem Kloster Engelberg und Nonnen aus dem Kloster Melchtal; für den Schulunterricht waren auch Weltliche zuständig, wie Antonia und ich damals. Sie war 22, ich 24 Jahre alt. Sie: Ich unterrichtete die Unterstufe, er war Lehrer der Oberstufe. Wir waren vier bis sechs Lehrerinnen und Lehrer, die immer am selben Ort assen und am selben Ort wohnten.

Was hat Ihnen am anderen gefallen?

Sie: Ich bin im Dorf Bichelsee im Thurgau aufgewachsen, ich kannte da die Burschen mit der Zeit … Er ist Obwaldner aus Giswil. Dort hinten klang die Sprache anders als bei uns, ein Besuch waren jeweils schon fast Abenteuerferien (lacht). Das faszinierte mich. Dazu kam natürlich, dass er sehr sympathisch war.

Er: (mit einem Augenzwinkern) «War?» Sie: Und er konnte Orgel spielen. Mit ihm zu diskutieren, war eine Freude, er war charmant, feinfühlig, humorvoll und hat oft Komplimente gemacht. Die Sympathie war gegenseitig. Wir haben einander immer besser kennengelernt. Bis wir uns richtig verliebt haben.

uns näher kennenzulernen. Man merkt nicht immer sofort, dass man seine Frau gefunden hat, doch irgendwann fiel bei mir der Groschen.

Warum haben Sie geheiratet?

Sie: Wir durften nicht zusammenleben, das wäre eine «wilde Ehe» gewesen und verboten. Um eine Familie aufzubauen, war eine Heirat damals Pflicht. Das war nicht nur katholisch gesteuert, sondern auch vom Staat. In Wil gab es in den späteren 1950er-Jahren ein Paar, das von der Polizei besucht wurde, da es ohne Eheschein zusammenlebte.

1965 war es dann so weit, Sie gaben sich das Jawort. Wie haben Ihre Familien darauf reagiert?

Er: Sehr positiv. Ihr Vater war im Kirchenchor in Bichelsee. Da ich Organist war, waren wir beiden sofort ein Herz und eine Seele. Der Gesprächsstoff fehlte nie.

Sie: In Giswil wurde ich herzlich aufgenommen. Er ist das älteste von acht Kindern! Mich faszinierte die grosse Familie. Es war gemütlich, sie waren unkompliziert, und man fühlte sich sofort willkommen und zu Hause.

Mit welchen Wünschen gingen Sie in die Ehe?

Er: Nichts Grossartiges, man hat einfach geheiratet. Man heiratet ja immer auch für die Verwandten. Damals dauerte die Hochzeitsfeier den ganzen Tag.

Sie: Man hat sich schon gefreut …

Er: Es wurde auf jeden Fall 5 Uhr morgens, und der Männerchor sang noch immer. Es hatte Dachdecker im Männerchor, die stellten uns einen Storch aufs Dach. Der Storch bringt Kinder, sagte man ja früher.

Was bedeutet Ihnen Intimität nach 60 Jahren Ehe?

Er: Die Jugendzeitschrift «Bravo» benötigen wir kaum mehr (schmunzelt).

Sie: Streicheln ist ganz normal, und wir sagen uns gegenseitig: «Ich habe dich gern.»

Wie haben Sie die holprigen Strecken gemeistert?

Sie: Wir haben nie gestritten. Ich bin harmoniebedürftig. Meine Eltern wurden nie laut, denn man kann zwar etwas ausdiskutieren, muss deswegen aber nicht streiten. Geholfen hat auch, dass wir uns viele Freiheiten liessen.

Er: Sie war sympathisch und umgänglich, ich konnte mir ihr diskutieren und sah sie jeden Tag. Das gab uns die Möglichkeit, Fortsetzung auf Seite 13

e-Biken auf Sardinien

Atemberaubend schöne e-Bike-Ferien im Inselparadies!

Sardiniens Norden ist schöner als jede Postkarte! Zwischen smaragdgrünem Meer, einsamen Buchten und duftender Macchia geniessen wir mit unseren e-Bikes entspannte Tage voller Licht, Bewegung und mediterraner Lebensfreude. Ob an der wilden Steilküste bei Alghero, im urtümlichen Hinterland oder auf dem traumhaften Inselarchipel La Maddalena – Sardinien verzaubert mit seiner Vielfalt, seinem Flair und seinem unverwechselbaren Charme.

Ihr tolles Reiseprogramm:

1. Tag – Anreise und Nachtfähre nach Sardinien Fahrt im modernen Gössi-Car nach Genua/Savona. Einschiffung auf die Nachtfähre, Kabinenbezug, Abendessen und Übernachtung an Bord – die Reise ins Inselparadies beginnt!

2. Tag – Fischerdörfchen Stintino Am Morgen erreichen wir Porto Torres. Von Palmadula aus starten wir zu unserer ersten e-Bike-Tour und radeln gemütlich zum malerischen Golf von Stintino. Das gleichnamige Fischerdorf lädt zum Verweilen ein, und der Traumstrand La Pelosa verzaubert mit seinem türkisfarbenen Wasser. Anschliessend Fahrt zum 4-Sterne-Hotel Punta Negra in Alghero, direkt am Meer gelegen. Nachtessen im Hotel. e-Bike-Strecke: ca. 40 km

3. Tag – Alghero und Capo Caccia Direkt vom Hotel aus radeln wir entlang traumhafter Buchten und wilder Felsküsten zur Landspitze Capo Caccia, wo 200 Meter hohe Klippen spektakulär ins Meer abfallen. Nach einem Mittagessen auf einem typischen Agriturismo mit sardischen Spezialitäten kehren wir über Fertilia nach Alghero zurück. Dort erwartet uns eine spannende Stadtführung und Zeit für einen

Wunderbare e-Bike-Touren

gemütlichen Cappuccino in der Altstadt.

e-Bike-Strecke: ca. 60 km

4. Tag – Im Tal der Nuraghe Heute führt uns die Route durch das stille Hinterland rund um Alghero. Von Ittiri aus radeln wir über Banari und Siligo nach Thiesi, vorbei an antiken Nuraghen, den steinernen Zeugen der sardischen Bronzezeit. Besonders beeindruckend: die Nuraghe Santu Antine, eine der grössten und ältesten Anlagen der Insel. Anschliessend Fahrt nach Palau – unser neues Zuhause für die nächsten Nächte mit wunderschönem Blick auf das Meer und die Inseln von La Maddalena. e-Bike-Strecke: ca. 40 km

5. Tag – Das Inselarchipel La Maddalena Nach dem Frühstück bringt uns der Car zum Hafen von Palau, wo wir zur Insel La Maddalena übersetzen. Hier erwartet uns ein Paradies aus glasklarem Wasser, rosafarbenem Granit und duftender Macchia. Wir unternehmen eine unvergessliche Panoramatour mit dem e-Bike über die Inseln La Maddalena und Caprera, die heute Teil eines Nationalparks sind. Ein Tag voller Farben, Licht und mediterraner Leichtigkeit! e-Bike-Strecke: ca. 55 km

6. Tag – Santa Teresa und Capo Testa Heute entdecken wir den wildromantischen

Erleben Sie die toskanische Trauminsel mit dem e-Bike!

Sardiniens. Von Porto Pollo aus radeln wir Richtung Santa Teresa di Gallura – Korsika scheint zum Greifen nah! Gigantische Granitfelsen, tür-kisblaues Wasser und einsame Buchten begleiten uns auf dieser eindrucksvollen Etappe. Zurück geht es über Santa Pasquale und Saltara – eine Tour wie gemalt. e-Bike-Strecke: ca. 55 km

7. Tag – Costa Smeralda und Einschiffung Zum Abschluss erwartet uns die legendäre Costa Smeralda. Kurz nach Olbia starten wir unsere Tour Richtung Porto Cervo. Zwischen eleganten Villen, Yachten und glitzernden Buchten geniessen wir den Hauch von Luxus, der diesen Küstenabschnitt so berühmt gemacht hat. Danach Fahrt nach Por-to Torres und Einschiffung auf die Nachtfähre. Nachtessen und Übernachtung an Bord. e-Bike-Strecke: ca. 35 km

8. Tag – Ankunft in Italien und Heimreise Am Morgen Ankunft in Genua/Savona. Mit vielen Eindrücken – Sonne, Meer, Wein und wilder Schönheit – treten wir die Heimreise an.

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• Fährüberfahrt Genua/Savona-Porto Torres inkl. Übernachtung in 2 Bettkabinen Innen, Nachtessen an Bord

• Fährüberfahrt Porto Torres-Genua/Savona inkl. Übernachtung in 2 Bettkabinen Innen, Nachtessen & Frühstück an Bord

• 2 Übernachtungen im Hotel Punta Negra ****, Alghero

• 3 Übernachtungen im Hotel Palau****, Palau

• 6 x Frühstück

• 5 x Nachtessen in den Hotels

• Imbiss mit Wein auf einem Agriturismo

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Doppelkabine aussen (hin & zurück): Fr. 60.Einzelkabine aussen (hin & zurück): Fr. 90.Auf Wunsch: Miet-e-Bike: Fr. 36.- pro Tag Buchungsgebühr: Fr. 24.- pro Person (entfällt bei Online-Buchung)

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Norden

Fortsetzung von Seite 11

Antonia Rupper und Josef Wolf gaben sich am 1. Mai 1965 in Wertbühl TG das Jawort.

Heiraten in Zahlen

95

Prozent der Männer und 92,5 % der Frauen heirateten in der Schweiz noch Mitte des 20. Jahrhunderts vor ihrem 50. Altersjahr mindestens einmal, wie den Zahlen des Bundesamts für Statistik zu entnehmen ist.

44,8

2024 ist dieser Anteil nur noch halb so hoch, nämlich 44,8 % bei den Männern und 50,2 % bei den Frauen.

32,4

Heute heiraten Männer und Frauen zunehmend später. 1950 kamen die Männer im Schnitt mit 28,5 Jahren unter die Haube, die Frauen mit 25,9. 2024 stieg das Heiratsalter auf 32,4 beziehungsweise 30,5 Jahre.

2 bis 3

Der Altersunterschied bei den Paaren bei ihrer Erstheirat hingegen ist in der Schweiz ziemlich stabil: Die Männer sind in der Regel zwei bis drei Jahre älter als die Frauen.

Valentinstag

«Ihre friedfertige Einstellung ist ein riesengrosses Geschenk.» Josef Wolf

Er: Ihre friedfertige Einstellung ist ein riesengrosses Geschenk. Lieber nachgeben als streiten. Auch ich genoss Freiheiten, ich reiste oft nach Brasilien, weil ein Teil meiner fernen Verwandtschaft in die Nähe von São Paulo ausgewandert ist. Ich wollte eine Brücke zu ihrer ursprünglichen Heimat herstellen.

Welche waren die wichtigsten Ereignisse in Ihrem Leben?

Sie: Heiraten war ein ganz wesentlicher Punkt. Schon bald kamen zwei Kinder in die Familie – zum Glück gesund, das war das Schönste. Dann kommen andere Verantwortungen auf einen zu. Ab da hält man als Paar noch mehr zusammen. Er war viel unterwegs, die Erziehung lag bei mir. Er: Wer als Lehrer nicht in Chor, Theatergruppen und Vereinen war, galt damals als «fauler Kerl». Zusätzlich hatte ich auch noch während des ganzen Jahres den Orgeldienst und die Leitung des Kirchenchors inne. Sie: Ein Einschnitt war auch der altersbedingte Umzug in den Zedernpark in Weinfelden vor gut einem Jahr. Wir wohnten fast 59 Jahre in Dussnang nahe bei Fischingen. Wir mussten viel zurücklassen. Das gab zu beissen. Unterdessen haben wir uns arrangiert und sehr gut eingelebt. Er: Ich war dort 34 Jahre als Sekundarlehrer tätig, unterrichtete vor allem Sprachen und Geschichte, Gesang und Musik und im Nebenfach Schultheater – die Märchenspiele Dussnang –, für das ich mich stark engagierte. Mit dem Umzug war alles noch mehr Geschichte als vorher.

Wie war das Leben, als die Kinder ausgeflogen waren?

Er: Für uns war das keine grosse Umstellung, da die Kinder beruflich bedingt schon früh das Haus verliessen. Wir hatten viel Zeit, zusammen auf Reisen zu gehen.

Was hat sich in Ihrer Beziehung über die Jahre verändert?

Er: Ich weiss es nicht, vielleicht am meisten äusserlich und gesundheitlich. Sonst nichts. Sie meint nach wie vor, sie müsse alles selbst machen. Das hat sie so gelernt.

Sie: Da ich nach der Heirat nicht mehr arbeitete, habe ich mich auch um andere Familienmitglieder gekümmert. Meine Mutter wohnte ein Jahr bei uns, bevor sie starb.

War alles Glück oder auch Eigenleistung?

Sie: Glück war, dass wir keine schweren Schicksalsschläge verkraften mussten und überhaupt noch auf dieser Welt sind. Mich erfüllt vor allem mit grosser Dankbarkeit, dass wir in unserem Alter auch gesundheitlich so gut unterwegs sind –das ist wie ein Sechser im Lotto. Er: Wir konzentrierten uns stets aufeinander. Einige Ehepaare hier im Wohn­ und Pflegezentrum sagen, dass sie lieber getrennte Zimmer hätten. Wir sind zusammen, wir brauchen einander.

Sie: Wenn der eine am Boden ist, hilft man sich gegenseitig und stellt sich wieder auf. Zuversicht, Unterstützung und gegenseitige Wertschätzung sind wichtig in einer Beziehung.

EU-Abkommen

Exportgut Käse: Die EU ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz.

Für Lebensmittel, auf die

Verlass ist

Fälschungen und Verunreinigungen bedrohen zunehmend die Qualität und Sicherheit der Lebensmittel. Das neue Abkommen mit der EU soll Abhilfe schaffen. Was es uns bringt.

Text: Jörg Marquardt

Pferde- statt Rindfleisch in der Fertiglasagne? Das sollte nicht passieren, ist aber passiert. 2013 sorgten die falsch deklarierten Lebensmittel für einen Skandal. Waren die EU-Länder dank Warnsystemen frühzeitig informiert, erfuhren die Schweizer erst später davon – aus den Medien.

Um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, wollen die Schweiz und die Europäische Union ein neues Abkommen für Lebensmittelsicherheit abschliessen. Es gehört zu einem neuen, umfassenden Vertragspaket, das beide Seiten jahrelang verhandelt haben: die Bilateralen III. Das Verhandlungsergebnis wird demnächst vom Schweizer Parlament beraten.

Die EU ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz, gerade bei den landwirtschaft-

lichen Erzeugnissen. 50 Prozent der Schweizer Agrarexporte, wie etwa Käse, gehen in die EU, 74 Prozent der Importe kommen von dort zu uns.

Bisher wird der Bereich Lebensmittelsicherheit vor allem durch ein Abkommen von 1999 (Bilaterale I) abgedeckt. Es regelt den Handel mit Tieren und tierischen Lebensmitteln. Künftig soll es ein erweitertes Abkommen geben, das auch den Handel mit nicht tierischen Lebensmitteln umfasst. Die Schweiz und die EU wollen enger zusammenarbeiten, um die Lebensmittelsicherheit über die gesamte Lieferkette zu erhöhen –vom Acker bis zum Teller.

Das ist wichtig, weil die Lieferketten immer komplizierter werden. Die Ursachen hierfür liegen in den globalen Handelsstrukturen und in der komplexen Logistik. Zusätzlich erschwert der Klimawandel die Planung und Verfügbarkeit von Rohstoffen.

Schneller alarmiert

Gemäss dem Vertragsentwurf erhält die Schweiz Zugang zur Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und zu weiteren Warnsystemen der EU. So ist sie früher alarmiert, falls etwa Tierseuchen ausbrechen oder gesundheitlich bedenkliche Lebensmittel in Umlauf kommen. Auch die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln will man künftig gemeinsam koordinieren. Mit dem erweiterten Abkommen wird die Schweiz beim Lebensmittelrecht stärker als bisher EU-Recht übernehmen. Anpassungen erfordern jedoch immer noch die Zustimmung der Schweiz. Radikale Neuerungen sind nicht zu erwarten: Schon heute entspricht das Schweizer Lebensmittelrecht weitgehend jenem der EU. Viele neue Vorschriften aus dem EU-Lebensmittelrecht hat die Schweiz bisher von sich aus übernommen. Zudem könnte sie als Mitglied der EFSA aktiv neue Vorschriften mitgestalten.

Agrarpolitik bleibt in Schweizer Hand Punkto Agrarpolitik bleibt die Schweiz weiterhin eigenständig. Das gilt nicht nur für die Zölle, sondern auch für die Direktzahlungen an die Landwirtschaft. Eine Angleichung an die Agrarpolitik der EU ist ausgeschlossen. Sprich: Sollte die EU die Direktzahlungen innerhalb der EU senken, hätte dies keine Auswirkungen auf die Landwirte in der Schweiz. Auch Betreiberinnen und Betreiber von Hofläden und Marktstän-

EU-Abkommen

Direktzahlungen an Schweizer Bauern sind vom EU-Abkommen nicht betroffen.

Mit dem Anschluss ans EU-Warnsystem sind Schweizer Konsumenten schneller informiert.

den haben keine neuen Vorschriften zu befürchten. An den Schweizer Regelungen bezüglich Hygiene und Selbstkontrolle würde sich nichts ändern. Der Verkauf von selbst gebackenem Kuchen an einem Marktstand oder das Servieren von Würsten auf einem Holzbrett ist also weiterhin möglich.

Weiterhin hohe Tierwohlstandards

Auch bei den hohen Tierwohlstandards behält die Schweiz die Kontrolle. So bleiben die bestehenden Ausnahmen wie das Tiertransitverbot auf der Strasse erhalten, sprich: Die EU-Länder dürfen weiterhin keine Tiere durch die Schweiz transportieren. Für Lebensmittel, die in der Schweiz vertrieben werden, gilt wie bisher die Pflicht zur Angabe des Produktionslandes. Es gibt auch keinen Zwang, die Regeln für gentechnisch veränderte Lebensmittel zu lockern. Diese kämen nur auf den hiesigen Markt, wenn sich die Schweiz eigenständig dafür entscheiden würde.

Kontrollen in Schweizer Hand

Für die Kontrolle von privaten Schweizer Betrieben sind auch in Zukunft die Schweizer Behörden zuständig. Allerdings sieht das neue Abkommen vor, dass Experten der EU die kantonalen Kontrolleure bei ihren Kontrollen begleiten dürfen, aber einzig, um den Vollzug zu überprüfen – nicht die Betriebe selbst.

Zustimmung aus dem Detailhandel

Die Migros hat sich für das neue EU-Paket ausgesprochen – wie alle grossen Detailhändler, die in der IG Detailhandel zusammengeschlossen sind. Nebst Chancen birgt das erweiterte Abkommen zwar gewisse Risiken, weil die Schweiz durch die partielle Übernahme von EU-Recht ein Stück weit Eigenständigkeit verliert. Insgesamt überwiegen aus Sicht der Migros und der IG Detailhandel aber klar die Vorteile, zumal bei einer Ablehnung die Handelsbeziehungen mit der EU bedroht wären und auch bisherige bilaterale Abkommen in Gefahr sind.

So gehts weiter

Voraussichtlich im März legt der Bundesrat seine Botschaft über das Abkommen zur Lebensmittelsicherheit und die anderen Teile des EU-Pakets dem Parlament vor. Eine Volksabstimmung ist frühestens im kommenden Jahr zu erwarten.

Brauchtum

Schaurig, witzig, Fasnacht!

Sie erschrecken, bringen zum Lachen und bewahren alte

Bräuche: Tschäggätta, Wöschwiib und Co. – und die Geschichten hinter ihren Masken.

Text: Angela Obrist

Mit der Fasnacht vertrieb man schon im Mittelalter den Winter und feierte noch einmal zünftig, bevor die Fastenzeit begann. Zum bunten Treiben gehörten wie heute auch Verkleidungen. «Gemäss Quellen wurden bereits im 15. Jahrhundert Larven getragen. Allerdings hat sich die Art der Maskierung im Lauf der Jahrhunderte gewandelt», sagt Axel Langer. Er ist Kurator am Zürcher Museum Rietberg und zuständig für dessen Sammlung historischer Schweizer Fasnachtsmasken.

Nachdem die Begeisterung fürs Maskieren zwischenzeitlich etwas zurückging, sei sie im 19. Jahrhundert wieder gewachsen, so Langer. Im Narrengewand konnte man sich unerkannt ausleben und Streiche treiben. «Mit der Ausgestaltung eines Kostüms liessen sich Autoritäten verspotten und aktuelle Themen kommentieren.» So entwickelten sich in den Regionen über die Zeit typische Sujets wie der Basler «Ueli» oder die Lötschentaler «Tschäggätta», die einem noch heute an der Fasnacht begegnen.

Tschäggätta

An der «Tschäggättä», der Fasnacht im Walliser Lötschental, verbergen sich die Teilnehmenden hinter handgeschnitzten Masken aus Arvenholz: «Diese zeigen furchterregende, grimmige oder groteske Gesichter, manche lachen wild oder fletschen die Zähne», sagt Maskenexperte Axel Langer. Tierfell imitiert einen ungezähmten Haarschopf und verbirgt den Träger vollkommen. Die schaurigen Figuren stehen für die dunklen Geheimnisse des Winters und das traditionelle Vertreiben von bösen Geistern. «Im frühen 20. Jahrhundert gestaltete man die Masken noch sehr simpel und weniger lebensecht», so Langer. Damals schnitzten sie die Dorfburschen während des Winters. Ab den 1930er­Jahren begannen sie, ihre Schnitzerei auch zu bemalen. Langer: «Inspirieren liessen sie sich dabei vermutlich von Zeitschriften mit Bildern von Masken aus Ozeanien und vom afrikanischen Kontinent.»

Furchterregend gehts im Wallis zu und her

Ueli

Wenn am 23. Februar die Basler Fasnacht startet, trifft man «Ueli» dutzendfach auf der Strasse an. «Die Figur ist inspiriert von einem mittelalterlichen Narr», sagt Andres Pardey von der Basler Fasnachtsgesellschaft Olympia. Historische Narren gaben sich tölpelhaft und forderten mit ihren Spässen die Obrigkeiten heraus. Seinen wichtigsten Auftritt hat Ueli, wenn er am Kleinbasler Traditionsfest «Vogel Gryff» Geld für Bedürftige sammelt. Er trägt eine zweifarbige Kappe mit zwei Stoffhörnern und kleinen Schellen, die ihn schon von Weitem ankündigen. Man erkennt ihn zudem an seiner riesigen Hakennase und seinem breiten Lächeln. «Was andernorts als Maske bezeichnet wird, nennen wir in Basel Larve», erklärt Pardey. Die Larven stellt man traditionell in Negativformen und aus Pappmaché her, also aus Papier und Leim, neuere Varianten aus langlebigem Kunststoff.

Fortsetzung auf Seite 19

Basel
Wallis

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Fortsetzung von Seite 17

Greth Schell

Brauchtum

Sie ist am Fasnachtsmontag, dem «Güdelmäntig», in der Zuger Altstadt unterwegs und erinnert an das Stadtoriginal Margarethe Schell. «Greth soll jeweils ihren weinseligen Mann vom Wirtshaus nach Hause getragen haben», erklärt Roland Küttel, Obmann der Zunft der Schreiner, Drechsler und Küfer der Stadt Zug, die den Brauch seit 1887 organisiert und pflegt. Als Fasnachtsfigur trägt Greth Schell ein weisses Häubchen und in einem Korb auf ihrem Rücken ihren rotnasigen Gatten. Rufen die Kinder laut «Greth Schällebei», verteilen ihnen Greth Schells Mann und seine sieben Begleiter, die «Lölis», Würstchen, Orangen und Brötli.

Wöschwiib

Rölli

Wer den «Rölli» an seinem Umzug laut ruft, erhält von ihm Nüsse und etwas Süsses. So ist es seit Mitte des 19. Jahrhunderts Tradition an der Fasnacht im Schwyzer Bezirk March. Der Rölli trägt eine Maske aus Lindenholz, an der hinten ein «Chutz» befestigt ist, eine Art Kapuze. Sein junges Gesicht hat einen Schnauzer, ein Grübchen im Kinn und Stirnfalten, und er trägt immer eine Brille. Diese sei für die Fasnächtler früher ein typisches Merkmal der Fabrikbesitzer und wohlhabenden Bürger gewesen, erklärt Axel Langer vom Museum Rietberg. «Diese ‹besseren› Leute konnten sich Brillen schon damals leisten. Bei den Rölli-Masken schwingt also eine gewisse Sozialkritik mit.»

An der Fasnacht in Kriens LU trifft man die «Wöschwiiber». Die Figur geht laut dem Verein «Original Krienser Maske» auf die Krienserinnen zurück, die ab den 1920er-Jahren für Luzerner Herrschaften Wäsche machten und dabei Klatsch und Tratsch aus der Stadt mitbrachten. Heute tragen die Waschfrauen Holzmasken und karierte Kopftücher. Am Umzug begegnen sie anderen Figuren wie Bauern, Marktfrauen oder Älplern. «Krienser Masken zeigen keine ebenmässigen Züge, sondern interessante Gesichter, denen man die Spuren des Lebens ansieht», sagt Museumskurator Langer. Sie nehmen Charaktereigenschaften mit feinem Humor auf die Schippe, statt schaurig zu wirken.

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1Ab wann spricht man von Bluthochdruck?

Als normal gelten Werte bis 130 mmHg, wenn das Herz pumpt (systolisch), und 85 mmHg, wenn es entspannt (diastolisch). Ideal wären unter 120/70 mmHg. Von erhöhtem Blutdruck spricht man bis 139/89 mmHg, von Bluthochdruck bei über 140/90 mmHg.

2

Was sind die Ursachen von Bluthochdruck?

Bei 9 von 10 Betroffenen kann der Arzt keine Ursachen feststellen: Dann liegt eine sogenannte primäre oder essenzielle Hypertonie vor. In den restlichen Fällen sind andere Erkrankungen die Ursache, etwa der Nieren, Nebennieren oder der Schilddrüse (sekundäre Hypertonie). Auch Stress, Angst und emotionale Anspannung können Bluthochdruck auslösen. Mit der Behandlung der Ursache normalisiert sich der erhöhte Blutdruck hier meist.

3

Wie äussert sich Bluthochdruck?

Bluthochdruck bleibt oft jahrelang unerkannt, da im Anfangsstadium meist keine Beschwerden zu spüren sind. Später können Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen oder -stolpern sowie Kurzatmigkeit bei Belastung, Nervosität, manchmal auch Schlafstörungen auftreten. Ein sehr niedriger Blutdruck kann Schwindel und Müdigkeit zur Folge haben. Für die Gesundheit ist das unbedenklich, für das Herz-Kreislauf-System ist ein tiefer Blutdruck gar von Vorteil.

So kommt der Blutdruck runter

Bluthochdruck bleibt oft lange unbemerkt. Wieso es wichtig ist, ihn zu behandeln, und wie du ihn senken kannst.

4

Was sind die Risiken bei Bluthochdruck?

Auf Dauer werden das Herz und andere Organe überlastet. Die natürliche Gefässalterung setzt früher ein und schreitet schneller fort. Ohne Behandlung können die Organe Schaden nehmen. Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, Nierenversagen und Augenerkrankungen steigt.

5

Wie lässt er sich senken?

Das A und O dazu ist ein gesunder Lebensstil. Man sollte sich viel und regelmässig bewegen. Das senkt das Risiko für HerzKreislauf-Erkrankungen selbst dann, wenn der Blutdruck nicht deutlich reduziert wird. Ausserdem: Stress vermeiden, auf Alkohol und Nikotin verzichten und Übergewicht reduzieren. Zudem gibt es Medikamente mit unterschiedlicher Wirkung, zum Beispiel erweitern sie Blutgefässe oder entwässern den Körper. Sie werden ärztlich verschrieben und je nach Alter und bereits eingetretenen Folgeschäden einzeln oder kombiniert eingesetzt.

Text: Lara Brunner

Blutdruck messen in der Apotheke

In den Medbase Apotheken kannst du schnell und unkompliziert den Blutdruck messen lassen, auf Voranmeldung oder spontan. Das dauert ca. 15 Minuten und kostet 7 Franken. Vermeide vor der Messung Essen, Rauchen und körperliche Anstrengungen.

Da bleibt keine Knolle übrig

2025 war für die Schweizer Kartoffelbauern ein Rekordjahr. Einige überraschende Ideen, was man mit den vielen Knollen kochen kann.

Text: Claudia Schmidt
Rezepte und Fotos: Migusto, Adobe Stock
Kartoffeln

Kartoffeln

Smashed Potatoes

Knusprige Kartoffeln mit Guacamole

Kleine Mahlzeit für 4 Personen

800 g kleine festkochende

Kartoffeln

4 EL Olivenöl Salz Pfeffer

200 g Guacamole gekauft oder hausgemacht (siehe Tipp)

½ Bund Kräuter, z. B. Koriander oder Peterli

1. Kartoffeln ungeschält ca. 15 Minuten knapp gar kochen, abgiessen.

2. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem Spachtel etwas flach drücken. Mit Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Inzwischen Backofen auf 200 °C Unter-/Oberhitze vorheizen. Kartoffeln in der Ofenmitte ca. 15 Minuten knusprig backen.

4. Mit Kräutern bestreuen und mit Guacamole servieren.

TIPP Guacamole selbst zubereiten: 1 reife Avocado halbieren, Kern entfernen, Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Avocado in ein hohes Gefäss geben. Saft von 1 Limette dazugeben und mit dem Stabmixer pürieren. Ca. 1 Chilischote halbieren, entkernen und fein hacken.

1 Schalotte und ½ Bund Koriander hacken. Mit der Chili zur Avocado geben und mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Röstimodernganz

Limettenlachs mit Spinatstock

Mit Limetten, Knoblauch und Peterli gewürzter Lachs, im Ofen gegart, dazu frisch aufgeschlagener Spinatstock –ein Gericht, das selbst verwöhnte Gäste begeistert.

Kartoffeltätschli mit Weisskohl und Speck

Die knusprigen Kartoffeltätschli werden mit Eiern, Speck, Weisskohl und Wasabi serviert.

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Fortsetzung von Seite 23

Eine Kombi mit Rotkohl

Kartoffeln

Mit der Initiative «Save Food» retten wir Kartoffeln

Nach der sensationellen Ernte sind die Lager voll. Die Migros bietet Kartoffeln deshalb zum günstigen Preis an.

«Save Food» – Gemüse retten

Die Schweizer Kartoffelproduzenten erlebten 2025 ein Rekordjahr: Geschätzte 453 000 Tonnen Kartoffeln haben sie geerntet. Das sind gut 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Lager sind entsprechend prall gefüllt. Damit die Knollen nicht vernichtet werden müssen, hat die Migros die Preise gesenkt und bringt Schweizer Kartoffeln jetzt unter dem Label «Save Food» zu noch günstigeren

Röstitaler mit Rotkohl und Burrata

Hauptgericht für 4 Personen

400 g Rotkohl

2 säuerliche Äpfel

3 EL Sonnenblumenöl

2 EL Apfelessig

Salz

Pfeffer

1 kg festkochende Kartoffeln

30 g Mehl

1 Ei

3 EL Bratbutter

2 Burratas à 125 g

40 g Salate, z. B. Brunnenkresse

1. Rotkohl fein hobeln. Apfel fein schneiden. Beides mit Öl und Essig mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Preisen in die Regale. Damit unterstützt sie die Landwirte. Und sie sorgt damit auch dafür, dass Kundinnen und Kunden Qualität zum Tiefpreis bekommen.

Künftig werden weitere Gemüse und Früchte unter dem «Save Food»-Label in den Migros-Filialen angeboten –bei besonders guten Ernten oder wenn die Produkte optisch nicht ganz der Norm entsprechen.

2. Inzwischen Kartoffeln schälen und durch die Röstiraffel reiben. Mit wenig Salz mischen und ca. 10 Minuten stehen lassen. Kartoffelmasse mit den Händen gut ausdrücken.

3. Kartoffeln mit Mehl und Ei mischen. Masse mit Salz und Pfeffer würzen. Backofen auf 80 °C Unter-/Oberhitze vorheizen.

Festkochende Kartoffeln 3 kg Tagespreis

Mehligkochende Kartoffeln

3 kg Tagespreis Günstig

4. In einer beschichteten Bratpfanne etwas Bratbutter heiss werden lassen. Pro Röstitaler ca. 2 EL Kartoffeln in die Hand nehmen und handflächengrosse Küchlein formen. In etwas Bratbutter beidseitig ca. 5 Minuten goldbraun backen. Im Ofen warm halten. Burrata halbieren. Kartoffelküchlein mit Rotkohl und Burrata anrichten. Brunnenkresse darüberstreuen.

Hier kannst du die MigustoApp herunterladen.

Süsses

im Quadrat

Der Cake ist ein Kuchenklassiker. Er mundet in allen Varianten – auch mit Beeren, Marroni, Schoggi oder Orange. Ofen an und ausprobieren!

& Co.
Rezepte und
Fotos: Migusto (4), Getty Images (2), Adobe Stock

OrangenJoghurt-Cake

Ergibt ca. 12 Stück für 1 Cakeform à 26 cm

150 g Butter, weich, oder Margarine

180 g Rohrzucker

250 g Joghurt nature

3 Eier

1 Prise Salz

2 Orangen

2 TL Backpulver

380 g Mehl

1 EL Honig Puderzucker zum Bestreuen

1 Orange

1. Backofen auf 180 °C Unter-/ Oberhitze vorheizen. Form mit Backpapier auskleiden. Butter und Zucker mit einem Rührgerät ca. 5 Minuten zu einer hellen, schaumigen Masse schlagen.

MississippiCake

2. Joghurt, Eier und Salz beigeben. Orangenschale fein dazureiben. Alles glatt rühren. Backpulver und Mehl mischen und darunterrühren.

3. Teig in die Form füllen und glatt streichen. Cake in der Ofenmitte 50–60 Minuten backen. Nadelprobe: Mit einer Nadel in den Cake stechen, es darf kein Teig mehr daran kleben. Cake in der Form abkühlen lassen.

4. Orangen auspressen. Saft mit Honig erwärmen. Über den Cake giessen und einziehen lassen. Cake aus der Form heben. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

5. Mit Puderzucker bestreuen. Orangenzesten abziehen und Orangen-Joghurt-Cake damit servieren.

Hier kannst du die MigustoApp herunterladen. Backen

Banana Bread

Cremig-süss begeistert das Bananenbrot mit seinem Geschmack. Mit Toppings wie Gewürzbutter, Apfel, KürbisRicotta oder Kiwi wird es zum wandelbaren Süssgebäck.

Der Schoko-Cake nach amerikanischer Art mit ganzen Schoggistängeli drin eignet sich hervorragend für Kindergeburtstage –Erwachsene mögen ihn ebenso.

Marroni-Cake mit Streusel Ein Marroni-Cake mit besonderen inneren Werten: Gespickt mit Knuspermüeslistreusel und Johannisbeeren wird jeder Bissen zur Überraschung.

Aufgedeckt

Luca Hänni

«Bei Leberli bin ich vorsichtig»

Luca Hänni, was haben Sie heute gefrühstückt?

Ich habe Pancakes gemacht für meine Tochter und mich. Dafür braucht man Haferflocken, Mehl, zwei Eier, Backpulver und Milch. Und ich hatte noch drei überreife Bananen daheim, die ich auch noch reingegeben habe.

Luca Hänni kann nicht nur singen und schauspielern, sondern auch kochen. Im Gespräch verrät er, welches Gericht ihm bis heute nicht gelingt und wann er zu Fast Food greift.

Text: Edita Dizdar

Wer kocht bei Ihnen zu Hause? Schon eher ich. Ich mache es gern und habe einen klaren Plan, an den ich mich halte. Meine Frau kocht auch, improvisiert aber viel mehr.

Welches Gericht gelingt Ihnen immer? Alle Arten von Risotto. Kürzlich habe ich einen gemacht und am Schluss Artischocken

und Kapern dazugegeben. Tolle Kombination! Auch eine einfache Pasta mit selbst gemachter Tomatensauce klappt immer. Dazu ein Salat. Herrlich!

Wo möchten Sie sich noch verbessern?

Mein letzter Kartoffelgratin ist mir nicht gelungen. Da muss ich mich reinfuchsen. Etwas anderes ist Fried Rice. Ich liebe ihn im Restaurant, bekomme ihn daheim aber nie so gut hin.

Wie hat sich Ihre Menüwahl verändert, seit Sie ein Kind haben?

Es hat sich nicht viel verändert. Am Anfang haben wir für sie immer Breili gemacht. Jetzt isst sie dasselbe wie wir.

Essen Sie die Reste Ihrer Tochter auf? Ja.

Wie sieht ein idealer Tag auf Ihrem Teller aus?

Zum Zmorge gibts Birchermüesli, feinen Zopf, Aufschnitt, Spiegelei, Avocado und guten Kaffee. Am Mittag ein einfaches Geschnetzeltes mit Reis und Gemüse, dazu einen Tomaten-Kichererbsen-Salat mit frischen Kräutern. Zum Znacht eine Pasta Vongole im Restaurant.

Keine Snacks?

Nein. Höchstens eine Frucht.

Wie trinken Sie Ihren Kaffee?

Meistens nehme ich einen Cappuccino mit Hafermilch – ich vertrage Kuhmilch nicht mehr so gut – oder einen Espresso.

Welches ist Ihr liebstes Küchengerät?

Den Airfryer finde ich super. Darin machen wir zum Beispiel knusprige Lachswürfel, Kroketten oder kleine Quiches in Muffinförmchen. Ich mag auch unsere japanischen Messer. Ich müsste sie nur mal wieder schleifen.

Welches Essen löst schöne Erinnerungen aus?

Der Nudelgratin meiner Mutter, den sie früher oft gemacht hat.

Sie haben ein Haus gebaut. Was war Ihnen bei der Planung der Küche wichtig?

Wir wollten eine grosse Kochinsel, weil wir so mit unseren Gästen einen Apéro trinken und gleichzeitig kochen können. Ein RiesenUpgrade war auch unser Wasserhahn. Da

Aufgedeckt
«Wenn ich krank bin, kocht meine
Frau Hühnersuppe mit Gemüse.»

kommt normales, kochendes und Kohlensäurewasser raus.

Was essen Sie, wenn Sie krank sind?

Meine Frau macht dann immer ihre Hühnersuppe mit Gemüse, die sie lange kochen lässt.

Sport, Proteine, Muskeln:

Der Druck auf Social Media ist gross. Spüren Sie ihn auch?

2018 war ich viel im Fitnessstudio und habe mich an einen Ernährungsplan gehalten. Das hat zwar funktioniert, war aber ziemlich mühsam. Heute habe ich nicht mehr so viel Zeit zum Spörteln, aber wenn, dann spiele ich Padel, das macht mir mehr Spass.

Haben Sie ein Guilty Pleasure?

Wenn Vermicelles-Saison ist, kann ich nicht widerstehen.

Hörnli und Ghackets mit oder ohne Apfelmus?

Auf jeden Fall mit Apfelmus. Meine Frau versteht das nicht.

Wo gehen die Geschmäcker von Ihnen und Ihrer Frau sonst noch auseinander?

Sie mag Reis nicht so, und ich liebe ihn als Beilage. Ansonsten isst sie eigentlich alles, auch Fleischgerichte mit einer speziellen Konsistenz, Leberli zum Beispiel. Da bin ich dann eher vorsichtig.

Welche Küche gefällt Ihnen am besten?

Luca Hänni (31)

schaffte 2012 den musikalischen Durchbruch mit dem Sieg in der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar». Sieben Jahre später vertrat er die Schweiz am Eurovision Song Contest und belegte mit «She Got Me» Platz vier. Ab 12. Februar gibt er sein Filmdebüt in der Musicalverfilmung «Ewigi Liebi». Luca Hänni lebt mit seiner Frau, der Tänzerin Christina Hänni, und der gemeinsamen Tochter im Berner Oberland.

Ich kann mich nicht festlegen. Ich liebe die italienische, aber dank meiner Frau auch die kirgisische Küche. Ihr Vater hat mir mal einen Schaschlik-Spiess mitgebracht, der war wahnsinnig gut. Im Sommer liebe ich alle möglichen Salate.

Was möchten Sie unbedingt noch essen? Ich würde gern nach Japan reisen und mich durch alles durchprobieren.

Welche Reise hat Ihnen kulinarisch am besten gefallen?

Die Thai-Küche in Bangkok war unglaublich vielseitig.

Für welche Pizza empfinden Sie «Ewigi Liebi»?

Pizza Diavola mit scharfem Salami.

Essen Sie Fast Food?

Ja, aber nur auf Roadtrips, etwa wenn wir nach Deutschland zur Familie meiner Frau fahren.

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Da wird nichts gekübelt

Aus Rüstresten wird eine Bouillon, aus Schalen ein Gewürzpulver und aus schrumpeligen Äpfeln ein Crumble: Mit diesen Tipps landet nichts im Müll.

Text: Claudia Schmidt

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Saubere Rüstreste von Karotten, Sellerie, Lauch, Petersilie, Fenchel, Zwiebeln und Knoblauch im Tiefkühler sammeln. Hat man genügend beisammen, die Reste auftauen, trocken tupfen und im Mixer fein pürieren. Mit 100 Gramm Salz auf 500 Gramm Gemüse mischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und bei 60 bis 80 Grad im Backofen oder Dörrautomaten ca. drei Stunden lang trocknen. Den Backofen zwischendurch zwei­ bis dreimal kurz öffnen. Nochmals pürieren, damit es keine Klümpchen gibt. Luftdicht und dunkel lagern. Das Pulver lässt sich wie gekauftes Bouillonpulver verwenden.

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Resteküche

Tomatenpulver aus Schalen

Kräuter für Würzpaste

Kräuterreste wie etwa von Petersilie oder Liebstöckel waschen und trocken schleudern. 50 Gramm Kräuter mit 220 Gramm grobem Meersalz pürieren und gut verschliessen. Im Kühlschrank hält sich die Paste ein paar Monate. Mit ihr lassen sich Suppen und Saucen aromatisieren. Sparsam damit umgehen, da die Paste viel Salz enthält.

Braucht ein Gericht geschälte Tomaten – wohin mit den Schalen? Einfach auf einem Backblech bei 60 bis 80 Grad fünf bis sechs Stunden trocknen, abkühlen lassen und im Cutter oder der Kaffeemühle zu feinem Pulver mixen. Das Pulver in ein Glas abfüllen und damit künftig Saucen, Rührei oder Dips würzen. Mit zehn Prozent Salz wird es noch aromatischer.

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Paste für asiatische Gerichte

Beim Kochen asiatischer Gerichte bleiben oft Gewürzreste übrig. Die Lösung: Ingwer, Galgant, Zitronengras und Knoblauch klein geschnitten einfrieren. Bei grösseren Mengen am besten vor dem Tiefkühlen mit wenig Wasser pürieren. So hat man die Grundzutaten für verschiedene Asia-Gerichte im Haus.

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Apfelkompott für Crumble

Was tun mit schrumpeligen Äpfeln, die niemand mehr essen will? Einfach schälen, entkernen und mit wenig Wasser, Zitronensaft, Zucker und Vanille weich kochen. Abkühlen, einfrieren, später auftauen, mit Streuseln bestreuen und backen.

Wein für Risotto und Saucen

Weinreste in Eiswürfelformen geben und tiefkühlen. Die gefrorenen Weinwürfel in einen Gefrierbeutel geben, damit sie keinen Fremdgeschmack annehmen. Sie können ohne aufzutauen zu Risotto oder in Saucen gegeben werden.

Bouillon aus Knochen

Reste vom Ofenpoulet sind zum Wegwerfen zu schade. Die Hühnerknochen mit kaltem Wasser aufsetzen und langsam zum Sieden bringen. Die Brühe muss nicht kochen. Etwa zwei Stunden sieden lassen. Für mehr Aroma kann man noch klein geschnittenes Gemüse hinzufügen. Auskühlen lassen und alles durch ein Sieb abschütten. Die Bouillon lässt sich zu Suppen verarbeiten oder einfrieren.

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«Die Gemeindeversammlung»: humorvoll, explosiv und mitten aus dem Leben

33 MEINE REGION

Ein Dorfdrama mit Witz

Wie viel Konflikt verträgt eine Gemeinde? «Die Gemeindeversammlung» bringt im Theater Chur die Herausforderungen der Schweizer Politik auf die Bühne.

In der Turnhalle von Oberflüeli treibt «Die Gemeindeversammlung» einem dramatischkomischen Höhepunkt zu. Alte Konflikte brechen auf, Freundschaften werden auf die Probe gestellt, und die Frage nach der Zukunft des Dorfes sorgt für Spannungen: Kann Oberflüeli seine Autonomie retten oder siegt die Effizienz?

Autor Lukas Linder und Regisseur Manfred Ferrari haben sich von Protokollen echter Bündner Gemeindeversammlungen aus Donat Caduffs Buch «Das Gelbe des Eis» inspirieren lassen. Das Stück bietet einen tiefgründigen und zugleich unterhaltsamen Einblick in die Dynamik eines Dorfes am Limit. Mit pointierten Dialogen, Livemusik und einem Projektchor aus Graubünden entsteht ein Abend, der bewegt und zum Nachdenken anregt.

Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Migros Ostschweiz profitieren von einem Rabatt auf die Wahlabos des

Theaters Chur. Die Abonnentinnen und Abonnenten können flexibel ihre Lieblingsvorstellungen auswählen und Kultur ganz individuell erleben.

Gratistickets zu gewinnen

Leserinnen und Leser des Migros-Magazins haben die Chance, 2 × 2 Tickets für die Vorstellung am Samstag, 7. März, um 19.30 Uhr zu gewinnen: einfach E-Mail mit Betreff «Gemeindeversammlung» bis 17. Februar an wettbewerb@gmos.ch senden. Die Gewinner werden rechtzeitig benachrichtigt.

Jetzt nominieren!

Kennst du einen Verein oder eine Organisation aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Sport oder Umwelt, die mit Freiwilligen Herausragendes leisten? Dann nominiere sie für den Prix benevol! Die Auszeichnung wird seit 2011 von Benevol St. Gallen verliehen, unterstützt vom Migros-Kulturprozent, der St. Galler Kantonalbank, dem FC St. Gallen 1879 und dem Verband St. Galler Gemeindepräsidien. Das Migros-Kulturprozent ist Träger des Prix benevol und unterstreicht damit die Bedeutung von Freiwilligenarbeit für unsere Gesellschaft. Nominiert werden können Projekte aus den Kantonen St. Gallen, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 28. August im Stadion St. Gallen ausgezeichnet und erhalten Preise im Gesamtwert von 10 000 Franken.

Nominierungen sind vom 2. Februar bis zum 30. April auf prix-benevol.ch möglich. → prix-benevol.ch

Mehr Infos zur Veranstaltung und zum gesamten Theaterprogramm gibts auf → theaterchur.ch Migros-Kulturprozent

Ein Schauspiel für die Zuschauerinnen und Zuschauer: Der Bloch-Umzug verlangt den Beteiligten einiges an Anstrengung ab.

Das Bloch ist wieder unterwegs

Wenn das Bloch – ein geschmückter Baumstamm –am 23. Februar durch Herisau gezogen wird, freut das Andreas Hinterberger besonders. Der traditionsbewusste Leiter der Berg-Käserei Gais AG hat einen Käse zum Brauch kreiert.

Text: Silke Seichter

Wer am Bloch-Montag in und um Herisau unterwegs ist, kann ins Staunen kommen. Denn an diesem Tag wird ein schön gewachsener, entasteter und festlich geschmückter Baumstamm durch mehrere Dörfer des Appenzellerlandes gezogen, bevor er am Abend rechtzeitig zu seiner Versteigerung wieder in den Ausserrhoder Kantonshauptort zurückkehrt. Begleitet wird er beim Umzug von 45 Männern in historischer Berufsbekleidung.

Angeführt wird der Umzug von einem Vorreiter und sechs Herolden zu Pferd, gefolgt von der 24-köpfigen Zugmannschaft, die den Wagen mit der 2,5 Tonnen schweren Tanne zieht. Auf dem mächtigen Baumstamm sitzen der Fuhrmann, zwei Musikanten und ein Schmied, der seiner Arbeit nachgeht. Hinter dem Wagen sammeln Kässelibuben Batzen zur Tilgung der Unkosten des Umzugs. Ein Wildhüter und sein Bär bilden zusammen mit dem Förster den Schlusspunkt des Umzugs. Der Bär sorgt mit allerhand Schabernack für zusätzliche Unterhaltung der Zuschauerinnen und Zuschauer am Wegrand.

35 MEINE REGION

Andreas Hinterberger von der Berg-Käserei Gais schuf den Bloch-Käse.

Bis 25. Februar in den Ostschweizer Supermärkten: Bloch-Käse per 100 g Fr. 2.50

Der Ursprung des Umzugs wird in den Fasnachtsbräuchen der alemannischen Alpenkultur verortet und geht zurück auf Waldbesitzer, die sich bei ihren Arbeitern mit einer geschenkten Tanne – Bloch genannt – bedankten. In der Schweiz wird der Brauch heute nur noch im Appenzeller Hinterland ausgeübt. War die Kleidung früher fasnächtlich, spiegelt sie heute verschiedene Berufsgattungen des Waldes und des sennischen Brauchtums wider.

Ein Käse für das Bloch 2012 hat die damals neu gegründete Herisauer Bloch­ Gesellschaft den Brauch nach fast hundertjähriger Pause wiederbelebt. Toni Fritsche, damals Mitarbeiter der BergKäserei Gais und Mitglied der Herisauer Bloch­ Gesellschaft, hatte die Idee, zu diesem speziellen Anlass einen eigenen Käse zu kreieren.

Bei Andreas Hinterberger, Leiter der Berg­Käserei Gais, stiess er damit auf offene Ohren. Dem passionierten Käser ist es wichtig, Traditionen nicht nur zu bewahren, sondern diese auch weiterzugeben. «Die

Für Frühaufsteher:

Bloch-Montag Herisau

Wer den Bloch-Umzug mitverfolgen will, muss früh aufstehen: Um 4.30 Uhr starten die 45 Männer der Bloch-Gesellschaft Herisau an der Schützenstrasse 11. Ihr Weg führt sie nach Waldstatt, Schönengrund und von Schwellbrunn zurück nach Herisau. Dort finden bei der Chälblihalle die Versteigerung des Blochs und der öffentliche Bloch-Ball statt.

gut 60 Bauernfamilien, die uns feinste Bergmilch für die Herstellung unserer Käsespezialitäten liefern, pflegen die Tradition –da ist es sinnvoll, dass wir dies auch unterstützen», sagt Andreas Hinterberger. Er selbst ist auf einem Bauernhof im benachbarten Toggenburg aufgewachsen. Dort lieferte er in seiner Kindheit die Milch an den lokalen Käser und wusste deshalb bereits früh, was er einmal werden will.

Nur kurz im Sortiment

Und so findet sich seit 2019 jeweils rund um den Bloch­Montag – das ist der Montag nach dem Aschermittwoch – der Bloch­Käse in den Ostschweizer Migros­Filialen. «Damit kann man sich einem Teil der Appenzeller Tradition auf genussvolle Art und Weise nähern. Denn so wie der Bloch­Montag ein besonderer und gleichzeitig einfach zugänglicher Brauch ist, verfügt auch der BlochKäse über einen einnehmenden, angenehm würzigen Geschmack, der ihn von der Masse abhebt», sagt Andreas Hinterberger. Er selbst geniesst den feinen Käse während der kurzen Saison übrigens gern zum Apéro mit einem guten Glas Schweizer Weisswein. Davor und danach schmecken dem 60 ­Jährigen der Säntis Bergkäse aus der eigenen Käserei und der Le Gruyère AOP am besten. «Den kriegen die super hin, das muss ich neidlos anerkennen», sagt er mit einem Augenzwinkern.

Fortbestand der Berg-Käserei gesichert Andreas Hinterberger selbst ist seit 1993 in der Berg­Käserei Gais tätig. Zunächst war er Betriebsleiter, im Jahr 2000 übernahm er im Rahmen der Marktliberalisierung die Käserei, in der er bis heute mit seiner Frau und – je nach Saison – mit bis zu zehn Mitarbeitenden tätig ist. Nicht nur der Tradition, auch der Nachhaltigkeit und der Qualität fühlt sich Hinterberger verpflichtet. So ist ihm zum einen die Ausbildung des Berufsnachwuchses eine Herzensangelegenheit. Zum anderen sorgt die Nutzung der Abwärme des benachbarten Rechenzentrums Ostschweiz für einen klimafreundlichen Betrieb der Käserei.

Mit der Umwandlung in eine AG vor fünf Jahren hat Andreas Hinterberger den Fortbestand der Berg­Käserei über sein eigenes Wirken hinaus gesichert. Damit bleibt auch der Bloch­Käse erhalten, der zahlreiche Fans hat, die es kaum erwarten können, diesen ab Ende Januar für wenige Wochen wieder zu geniessen.

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Was ist verträglich?

Jedes Essen erfordert bei Jennifer Walter eine sorgfältige Planung.

Gesundheit

Gut leben ohne Gluten

Brot, Pasta, Gipfeli? Für Jennifer Walter ein No-Go. Die Zöliakie-Betroffene erzählt, wie sie ihren Alltag meistert – mit viel Planung, Kreativität und einem glutenfreien Haushalt.

Text: Angela Obrist Fotos: Gabi Vogt

«Zu Hause kann ich mein Leben mit Zöliakie easy managen», sagt Jennifer Walter. In der Familienwohnung in Wettingen AG ist gerade Zeit für einen Zvieri. Die 41-Jährige stellt einen Teller mit glutenfreien Crackern, Käse und Cherrytomaten auf den Esstisch und setzt sich zu ihrem Partner und ihrem sechsjährigen Sohn Fionn. Die Diagnose Zöliakie erhielt Jennifer Walter 2021. Zuvor litt sie über Monate unter starken Bauchschmerzen und klagte über geschwollene und steife Finger. «Ich war bei diversen Fachärzten, keiner konnte die Ursache für

«Wenn ich merke, dass wir Zöliakie-Betroffenen mitgedacht werden, geht mir das Herz auf.»
Jennifer Walter

meine Schmerzen finden.» Schliesslich wies ein Bluttest auf Zöliakie hin, eine Darmspiegelung gab Gewissheit. Einige Monate später wurde bei ihr zudem Endometriose festgestellt. Diese Unterleibserkrankung steht oft in Verbindung mit einem erhöhten Risiko für Autoimmunerkrankungen wie Zöliakie, wie aktuelle Forschungsergebnisse zeigen.

Versteckte Stolperfallen

Bei Zöliakie reagiert der Körper mit einer Immunreaktion auf das Gluten. Dieses Klebereiweiss kommt in Getreide wie Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste vor. Es führt zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut und kann unbehandelt zu gesundheitlichen Problemen führen. Betroffene können Nährstoffe weniger gut aufnehmen, und es drohen Mangelerscheinungen. Mögliche Symptome sind chronische Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. «Gleich nach der Diagnose wusste ich nur, dass ich kein Gluten essen sollte und dachte dabei vor allem an Brot und Pasta», erinnert sich Jennifer Walter. In einer Ernährungsberatung erfuhr sie von versteckten Stolperfallen. «Einige Schokoladen enthalten Gluten, und auch eine StandardSojasauce ist glutenhaltig», sagt sie. «Man muss die Zutatenliste immer sorgfältig prüfen.» Auch die Gefahr einer Kreuzkontamination müsse man im Hinterkopf behalten. Gemeint ist damit die «Verunreinigung», die entsteht, wenn Glutenfreies unbeabsichtigt in Kontakt mit glutenhaltigen Lebensmitteln oder Utensilien kommt.

Kochen mit frischen Zutaten

In der ersten Zeit nach ihrer Diagnose probierte sich Jennifer Walter durch die Palette an glutenfreien Produkten. «Nicht alles, was glutenfrei ist, schmeckt mir und hat eine überschaubare Zutatenliste», sagt sie. Schon zuvor habe ihre Familie gern mit frischen Zutaten gekocht, das habe die Umstellung einfacher gemacht. Heute stehen Reis, Linsen und Buchweizen im Vorratsschrank. «Es gibt mittlerweile auch wirklich gute glutenfreie Pasta», sagt Jennifer Walter. Jennifer Walters Partner und Sohn Fionn haben keine Zöliakie. «Grundsätzlich ist

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unser Haushalt glutenfrei, aber die beiden essen zum Beispiel normales Brot.» Dafür gibt es in der Küche ein eigenes Brotmesser und zwei Schneidebretter. Um zu verhindern, dass die Butter verunreinigt wird, benutzt die Familie ein Buttermesser, mit dem die Butter auf den sauberen Teller abgestrichen wird und nie direkt aufs Brot. «Bei der Konfitüre war die Lösung einfach: Die beiden lieben Erdbeere, ich eher Ausgefallenes wie Bitterorange.» Ist die studierte Soziologin unterwegs oder bei der Arbeit, hat sie stets einen glutenfreien Snack dabei, etwa einen Proteinriegel. «Wenn man Zöliakie hat und plötzlich Hunger bekommt, wird es sonst schwierig», sagt sie.

Herausforderung Auswärtsessen In Restaurants ist Konzentration gefordert. Allergene sind gemäss Walters Erfahrung auf den wenigsten Speisekarten deklariert, die Nachfrage beim Servicepersonal bringe nicht immer Klarheit. «Wenn ich nach glutenfreien Gerichten frage, reagieren viele ratlos, andere genervt.» Schon mehrfach habe sie bei Geschäftsfeiern oder Familientreffen nichts essen können. Manche verstünden nicht, dass glutenfrei zu essen für Zöliakie ­Betroffene kein Lifestyle ­Entscheid sei, sondern eine Notwendigkeit aufgrund einer körperlichen Erkrankung.

Im Ausland trifft Jennifer Walter öfter auf eine Auswahl an glutenfreien Angeboten, die sie sich auch für die Schweiz wünscht: «In Irland gab es in jedem Café zumindest einen glutenfreien Kuchen, in Italien waren glutenfreie Pizza oder Pasta nie ein Problem», schwärmt sie.

Von Restaurants und privaten Gastgebern wünscht sich Jennifer Walter mehr Sensibilität, zum Beispiel, indem vor einem Besuch oder gemeinsamen Essen nach etwaigen Unverträglichkeiten gefragt werde. Jeder und jede könne zu mehr Inklusion beitragen. «Wenn ich merke, dass wir Zöliakie ­Betroffenen mitgedacht werden, geht mir das Herz auf.» Kürzlich habe sie am Weihnachtsmarkt Einsiedeln SZ zum Beispiel glutenfreies Magenbrot entdeckt. «Da habe ich blitzschnell zugegriffen.»

Lust auf Langlauf?

Ab auf die Loipe!

Ob entspanntes Gleiten oder dynamisches Ausdauertraining: Langlauf erfreut sich immer grösserer

Beliebtheit . Mit diesen Tipps gelingt der Einstieg.

Text: Silvia Schütz

Eine flache Loipe wie in Silvaplana-Surlej ist für Anfängerinnen und Anfänger ideal.

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Wie steige ich in den Langlaufsport ein?

Auf alle Fälle ist es empfehlenswert, zu Beginn Unterricht zu nehmen, denn Skilanglauf ist technisch anspruchsvoll. Das Gleiten erfordert Koordinationsfähigkeit und eine sehr gute Balance. Wer unter Anleitung die Grundtechnik korrekt erlernt, wird schnell und kraftsparend vorankommen. Am Anfang kann eine Leihausrüstung sinnvoll sein, bis man sich für eine Lauftechnik entscheiden kann.

Welcher Langlaufstil ist für Anfänger geeignet?

Als Einstieg ist der klassische Stil auch für weniger sportliche Personen geeignet. Oder generell für alle, die es lieber gemütlicher nehmen. «Auf der vorgespurten Loipe bewegt man sich ähnlich dem Nordic Walking durch den Schnee», sagt Willi Marti, VizePräsident von Loipen Schweiz. Natürlich kann man das Klassischlaufen auch als Leistungssport ausüben. Die Technik zu perfektionieren, ist aber ziemlich schwierig.

Zu wem passt die Skating-Technik?

Wer es dynamischer, ambitionierter mag und sportlich ist, wird mit der SkatingTechnik schneller glücklich. In kurzer Zeit erreicht man hier eine Geschwindigkeit und einen Flow, der Spass macht. SkatingEinsteiger sollten aber eine Grundkondition wie auch koordinative Fähigkeiten mitbringen.

Wie übt man Balance?

Die Gleitfähigkeit und das Gleichgewicht trainiert man im Skating zum Beispiel, indem man einen Ski in die Loipenspur stellt und mit dem anderen auf dem Schnee neben der Loipe abstösst. Dabei geht es darum, möglichst lange auf dem Ski in der Loipe zu gleiten.

Wie finde ich die richtige Loipe?

Einsteigerinnen und Einsteiger sollten möglichst flache Loipen suchen. Abfahrten und Kurven sind zu Beginn eine Herausforderung. Man muss hier das Tempo gut drosseln können und das Gewicht konsequent nach vorn verlagern. Das überfordert viele am Anfang. In der Schweiz gibt es 5500 Kilometer Langlaufloipen, es sollte also leicht eine passende zu finden sein. Ein Verzeichnis aller Gebiete und Langlaufschulen findet sich auf: langlauf.ch.

Wie fit muss ich sein zum Langlaufen?

Der Langlaufsport ist konditionell sehr anspruchsvoll, der ganze Körper ist gefordert. Wer genügend Energie hat, macht lieber eine zusätzliche Runde auf einer blauen oder roten Loipe. Das macht mehr Spass, als sich auf einer schwarzen Loipe mit steilen Aufstiegen, Abfahrten und Kurven möglicherweise zu überfordern.

Wie trainiere ich als Anfänger und Anfängerin am besten?

Um beim Langlaufen Fortschritte zu erzielen, ist Regelmässigkeit entscheidend. Kurz, aber häufig zu trainieren, ist effektiver als selten und lange. Wer dreimal pro Woche eine Stunde langlaufen geht, kommt schneller voran als bei einem Training alle zwei oder drei Wochen mit jeweils drei Stunden auf der Loipe. Zu lange Pausen führen dazu, dass der Körper schnell wieder «vergisst», was er gelernt hat.

Welche Bekleidung trage ich auf der Loipe?

Beim Langlaufen wird einem mit der Bewegung rasch warm. Wer auch im Winter joggt oder Velo fährt, kann sich bei der Running- oder Bike-Garderobe bedienen. Zu empfehlen ist das Zwiebelprinzip: Auf der Haut liegt feuchtigkeitstransportierende Sportunterwäsche. Darüber ein wärmendes Funktionslangarmshirt und eine dünne Sporthose. Winddichte Jacken oder Westen schützen vor kalten Brisen.

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Nachhaltigkeit

Bewusst verpackt für die Zukunft

Leichter, umweltfreundlicher, besser rezyklierbar – die Migros setzt alles daran, Verpackungen nachhaltiger zu gestalten. Vier Beispiele zeigen, wie kleine Veränderungen Grosses bewirken können.

Nachhaltige Kreislaufwirtschaft ist das Gebot der Stunde –auch bei Verpackungen.

Hüttenkäse

Die neuen Becher des 200-Gramm-Hüttenkäses haben keinen Deckel mehr. Das freut nicht alle, aber es spart richtig viel Plastik! Die Migros-Molkerei Elsa braucht so 120 Tonnen weniger Kunststoff pro Jahr. Wer den Inhalt nicht auf einmal aufisst, verschliesst den Becher mit einem praktischen Mehrwegdeckel.

Kei n Plastikdeckelmehr

Illustration: Getty Images

Bio-Orangensaft

Das Gewicht der PET-Getränkeflaschen wurde in den vergangenen Jahren um rund 20 Prozent reduziert, so zum Beispiel beim Bio-Orangensaft. Eine leere Literflasche wiegt heute noch 27,5 Gramm. Gleichzeitig steigt der Anteil an rezykliertem PET (rPET) bei den Flaschen stetig: Die BioOrangensaftflasche besteht zu 50 Prozent aus rPET.

Nachhaltigkeit

«So wenig Material wie möglich, so viel wie nötig»

Experte Roberto Polizzi erklärt, wie die Migros Verpackungen reduziert und bis 2030 auf vollständig rezyklierbaren Plastik umstellt.

Roberto Polizzi, welche Ziele hat sich die Migros bezüglich Verpackungen gesetzt?

Unser Ziel ist es, dass bis 2030 sämtliche Plastikverpackungen rezyklierbar sind. Darüber hinaus reduzieren wir unsere Treibhausgasemissionen durch Verpackungsoptimierungen um zehn Prozent im Vergleich zu 2019. Die Migros Industrie arbeitet schon seit Jahren daran, die Verpackungen ihrer Eigenmarken zu verbessern.

Können Sie ein konkretes Beispiel geben?

Die Delica, unsere Industrie für Schokolade und Kaffee, hat beispielsweise die Verpackungen von Café Royal, Barista und Migros­Bio ­Kaffee umgestellt. Die Verpackungen bestehen jetzt aus einem einzigen Material, einer sogenannten Monomaterialfolie. Der Beutel kann daher vollständig rezykliert werden. Äusserlich sieht die neue Verpackung genauso aus wie die alte. Den Unterschied erkennt man beim Öffnen der Verpackung: Die Innenfläche der neuen Verpackung ist weiss – es gibt keine Aluminiumschicht mehr wie bei der alten Version.

Die neue Kaffeebohnenverpackung kann aber nicht mehr von Hand geöffnet werden. Wieso hat man darauf verzichtet?

Das ist technisch bedingt. Die Folie ist so aufgebaut, dass das nicht mehr geht. Am besten schneiden Kundinnen und Kunden den Beutel direkt unter der Siegelnaht mithilfe einer Schere auf.

Kreislaufwirtschaft geht manchmal auf Kosten der einfachen Bedienbarkeit. Wir arbeiten aber daran, mit zukünftigen Innovationen die Verpackung handlicher zu machen.

Ein Ärgernis für viele sind die Deckel von PET-Flaschen, die neu am Flaschenhals fixiert sind. Das ist doch unpraktisch?

Mag sein, die EU schreibt das aber so vor. Denn Flaschendeckel sind laut Studien jene Plastikteile, die man am häufigsten in der Umwelt findet. Sie werden also nicht rezykliert und tragen darüber hinaus zur Verschmutzung bei. Der sogenannte Tethered Cap ist nicht nur eine Vorgabe, sondern auch eine Innovation, die helfen soll, die Plastikverschmutzung zu reduzieren und das Recycling zu verbessern.

Früher lieferten bunte Verpackungsschalen bei den Fleischprodukten eine Orientierung: gelb für Geflügel, schwarz für Rindfleisch. Nun sind alle Verpackungen transparent. Wieso?

Transparente Verpackungen aus nur einer Kunststoffart sind gut rezyklierbar. Sie ermöglichen es auch, hochwertiges Rezyklat herzustellen. Bunte Schalen hingegen führen zu grauem Recyclingmaterial, das schwieriger wieder eingesetzt werden kann. Bisher bestanden die Schalen zudem aus mehreren Kunststoffschichten, was das Recycling

Fortsetzung auf Seite 47

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Nachhaltigkeit

Fortsetzung von Seite 45

«Bis 2030 sollen sämtliche Plastikverpackungen der Migros kreislauffähig sein.»
Roberto Polizzi

erschwerte. Seit Juni 2025 bieten wir Hackfleisch in Schalen aus einem Material – Polypropylen – an. Wir beabsichtigen, diese Technologie zudem auf andere Produkte unseres Sortiments auszuweiten. Auch die Kundschaft hat etwas davon: Das neu abgerundete Design und das vereinfachte Öffnen der Schale fühlen sich angenehmer an.

Wieso kann nicht einfach komplett auf Plastik verzichtet werden? In Kunststoff verpackte Fleisch­ und Wurstwaren können bis zu zwölf Tage haltbar gemacht werden, das ist vierbis sechsmal länger als bei unverpacktem Fleisch. Man muss wissen, dass beim Fleisch die Verpackung auf das gesamte Produkt gesehen nur rund zwei Prozent der Umweltbelastung ausmacht. Dies gilt auch für andere Produkte. Das oberste Ziel der Verpackung bleibt also der Schutz des Produktes.

Wohin geht der Trend in Sachen Verpackung?

Grundsätzlich gilt: so wenig Verpackungsmaterial wie möglich, so viel wie nötig. Die Gestaltung wird schlichter, die Designs haben weniger Farbe –dies unterstützt die Kreislauffähigkeit. Je mehr Kundinnen und Kunden Plastik sammeln, desto mehr Material kann rezykliert und wiederverwendet werden. Wir müssen uns ausserdem auf mehr regulatorische und gesetzliche Vorgaben einstellen, wie wir das etwa bei den PET­Flaschendeckeln gesehen haben.

Bio-Hackfleisch

Die Schale der Hackfleischverpackung besteht neu aus einheitlichem Kunststoff (Polypropylen) und kann nun gut rezykliert werden, sofern sie im Plastiksammelsack landet. Weil die Verpackung transparent ist, kann man beim Recyclingprozess wieder hochwertigeres Material herstellen. Und da die neue Verpackung wiederverwertet und nicht mehr verbrannt wird, führt das auch zu einer Reduktion beim Ausstoss von Treibhausgasen.

Verpackung

Die Beutel für die Kaffeebohnen kommen neu in einer Verpackung ins Regal, die aus einem einzigen Material besteht. Auf die zusätzliche dünne Aluminiumschicht im Innern der Verpackung wird verzichtet. Die Verpackung kann so nun vollständig rezykliert werden. Das Kaffeearoma bleibt auch ohne Aluminium gut geschützt.

Roberto Polizzi (51) ist Experte für Verpackungssysteme bei der Migros Industrie.

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Gerät ausschalten

Screens ohne Schlieren

Wie Fernseher, Laptop oder Smartphone reinigen? Und wie wird die Tastatur wieder sauber? Eine Anleitung in fünf Schritten.

Text: Heidi Bacchilega

Schalte das Gerät aus und trenne es vom Strom, sofern es noch angeschlossen ist. So vermeidest du Kurzschlüsse und siehst auch Verschmutzungen besser.

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Trocken reinigen mit Mikrofasertuch Wische den Bildschirm vorsichtig ab, um Staub und lose Partikel zu entfernen. Verwende dafür ein trockenes Mikrofasertuch. Küchenpapier oder Taschentücher sind zu rau und können die Oberfläche beschädigen.

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Fotos:

Nicht zu nass putzen

Befeuchte das Mikrofasertuch leicht mit Wasser – optional kannst du ein paar Tropfen milder Seife, zum Beispiel Babyshampoo, ins Wasser mischen. Achte darauf, dass das Tuch nur leicht feucht ist. Flüssigkeit darf niemals in den Bildschirmrahmen oder die Anschlüsse gelangen, da das Schäden verursachen kann. Verzichte auf herkömmliche Glasreiniger, sie enthalten oft Alkohol oder Ammoniak, die die empfindliche Beschichtung des Screen angreifen können. 4

Nur wenig Druck ausüben

Wische in geraden Linien horizontal oder vertikal über den Bildschirm, ohne zu viel

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Druck auszuüben. Vermeide kreisende Bewegungen, da sie Streifen hinterlassen können. Poliere danach mit einem sauberen, trockenen Mikrofasertuch nach, um den Bildschirm zu trocknen und allfällige Streifen zu entfernen. 5

So wird die Tastatur wieder sauber

Für die Tastatur eignet sich ein kleiner Pinsel oder ein Druckluftspray, um Staub und Krümel zwischen den Tasten zu entfernen. Für hartnäckigen Schmutz kannst du ein leicht angefeuchtetes Wattestäbchen verwenden, das in Reinigungsalkohol oder Putzsprit getaucht wird. Fahre damit vorsichtig über die klebrige Stelle. Wische die Tastatur anschliessend mit einem trockenen Mikrofasertuch nach.

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Der Meister der Wildnis

Survival-Trainer Gion Saluz lebt, was er lehrt. Er bereitet Menschen auf die Herausforderung in der Natur vor und stellt aktuell in der Reality-Serie «7 vs. Wild» sein Können unter Beweis.

Text: Barbara Scherer Fotos: Samuel Truempy

Schon als Kind war er am liebsten im Freien: Survival-Trainer Gion Saluz in einem Wald bei Forch ZH.

Der Überlebenskünstler zeigt essbare Pflanzen, die im Wald wachsen.

Die Sonne scheint zwischen den Bäumen hindurch. Da und dort ist Vogelgezwitscher zu hören, unter den Schuhen knirscht der Schnee. Gion Saluz hat den Blick auf den Waldboden gerichtet und greift jetzt nach einem vertrockneten Halm. Eine Ährige Teufelskralle. «Es hat seine Vorteile, wenn man Pflanzen auch in ihrem toten Zustand kennt», sagt Saluz und lächelt. Sein Wissen über die Wildnis gibt der 47-Jährige seit Jahren in Survival-Trainings weiter. Zurzeit ist der Outdoorexperte und Therapeut für Traditionelle Chinesische Medizin in der Reality-Sendung «7 vs. Wild» zu sehen. Zusammen mit sechs bekannten Schweizer Persönlichkeiten liess sich Saluz mit nur minimaler Ausrüstung für 14 Tage auf der Halbinsel Samaná in der Dominikanischen Republik aussetzen. Kamerateams waren keine vor Ort; filmen mussten die Teilnehmenden selbst. Genau diese harschen Bedingungen machten das Format reizvoll für den Survival-Spezialisten vom Zürcher Oberland.

Saluz greift nach dem grossen Messer an seiner Tasche und schnitzt das Ende eines Astes zu. «Man sollte nie mit einem Messer graben, das wird sonst stumpf», erklärt er, während er die Wurzel der Ährigen Teufelskralle mit dem frisch geschnitzten Stock aus der Erde gräbt.

Bereits als Kind war Saluz am liebsten im Wald unterwegs. Er wollte stets unabhängig leben können. «Ein Freund von mir, der Survival-Trainer in Deutschland ist, hatte irgendwann die Idee, dass ich meine eigene Schule in der Schweiz aufmachen könnte», sagt Saluz. So kam es, dass er 2013 die Überlebensschule «Swiss Survival Training» eröffnete.

Wurzeln sind im Winter neben Nüssen und Samen eine der besten pflanzlichen Nahrungsquellen. Ein Wildschwein oder Reh mit einem selbst geschnitzten Speer zu

Feuer ist elementar, um notfalls eine Nacht im Wald verbringen zu können.

erlegen, das ist nach Saluz für die meisten Menschen unrealistisch. «Darum ist es wichtig, die essbaren Pflanzen zu kennen.» Die Ährige Teufelskralle ist im rohen Zustand essbar und erinnert geschmacklich an Meerrettich und Karotten.

«Zwei bis drei Tage ohne Wasser überleben wir.
Aber unter Umständen nicht eine Nacht bei Minustemperaturen.»

Die Survival-Reality-Serie läuft seit dem 25. Januar, jeweils sonntags und dienstags um 20.15 Uhr auf 3+. Bei der ersten Staffel sind neben Gion Saluz Model Tamy Glauser und die Content Creators und Come dians Kris Grippo, Gabirano, Taulant «T-Ronimo», Tamara Cantieni und Flavio Leu zu sehen.

Vorbereitung ist alles Wer sich im Wald verläuft, muss aber als Erstes Schutz vor dem Wetter finden. «Zwei bis drei Tage ohne Wasser überleben wir, aber unter Umständen nicht eine Nacht in der Kälte bei Minustemperaturen», erklärt der Survival-Guide. Wer Feuer machen kann, ist hier klar im Vorteil. Saluz hat dafür einen sogenannten Feuerstahl dabei –einen eisernen Stab, der durch Reibung mit einem anderen Metallstück wie einem Messer Funken schlägt. Holz fürs Feuer lässt sich im Winter gut direkt von Bäumen abbrechen. «Holz vom Boden ist hingegen meistens feucht oder nass.» Von Funken allein beginnen die Äste aber nicht zu brennen. Dafür braucht es Zunder wie etwa Birkenrinde.

Aber nicht jede Person, die sich in der Natur verirrt, hat einen Feuerstahl dabei, was dann? «Darum ist Vorbereitung so wichtig! Wer auf eine Wanderung geht, sollte immer ein Feuerzeug dabeihaben», erklärt der Überlebensprofi. Auch Sackmesser und Wasserbehälter gehören bei einem Ausflug in die Natur zur Grundausstattung dazu.

Im Fall der Apokalypse

Corona hat gezeigt: Die Welt kann sich von einem Tag auf den anderen verändern. Viele Menschen wollen seither besser auf Notsituationen vorbereitet sein. So hat auch die Prepper-Szene – Menschen, die sich auf die nächste Pandemie, den Weltuntergang oder einen Atomkrieg vorbereiten –an Zulauf gewonnen. Saluz berät alle Menschen, die sich für mögliche Notsituationen wappnen wollen. Das heisst: Vorräte an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und Hygieneartikeln anlegen. Laut Saluz sollten diese mindestens ein bis drei Monate ausreichen, je nach Möglichkeiten.

Spekuliert der Survival-Trainer also auf einen baldigen Weltuntergang? «Ich rechne jetzt nicht mit einer Zombie-Apokalypse», sagt Saluz und lacht. Er rechnet aber damit, dass die Lebensqualität in Zukunft sinken wird: «Sei es aufgrund der Klimaveränderungen oder der angespannten politischen Weltlage.» Dass er weiss, wie man ohne das bestehende System überlebt, beruhigt ihn.

«7 vs. Wild» am TV

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englisch: hier

Fremdwortteil: vor

Techniker

eh. span. Währung (Abk.)

verärgert

EDVBegriff (Internet)

Wenderuf beim Segeln

übel, schlecht

altgriechische Grabsäule

CH-Skilangläufer (Dario)

unbekanntes Flugobjekt

still

Urkanton

deshalb (ugs.)

ehem. CH-Eiskunstläuferin

Zürcher Handballclub

Werkzeug, Hilfsmittel Wundstarrkrampf Hochgebirgsschuttströme

Frauenkurzname

Urzeitelefant

morsch

veraltet: landwirtschaftl. Pachtgut

Haushaltsgerät

sumpfige Steppe Sibiriens sehr kalt, frostig

dünkelhafter Mensch

Weinbäuerin

Kirgisenzeltlager

florentinische Bankiersfamilie

ungleichartig

veraltete Einheit d. Leuchtdichte

Reformer KilimandscharoGipfel

Vorläufer der EU

Balkonpflanze

gallertartige Substanzen

sauber andere Bez. für den Gott Thor

Doppelzimmer (Abk.)

franz. Betonungszeichen

Initialen des Malers Gauguin

rumänische Währung (Mz.)

säubern

Gewandtheit im Benehmen

Teilnahmebedingungen Gewinnspiele: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner/-innen werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Seit September 2023 ist die kostenlose Teilnahme an Verlosungen ausschliesslich online möglich.

Quiz

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Sudoku

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Ermittle für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Für das Lösungswort der Reihe nach in die Lösungsfelder eintragen. www.migmag.ch/quiz

BeraterWelche Handlung vollzieht die Wächterin der Festung Munot täglich um 21 Uhr?

S Nationalhymne singen Z Glocke läuten L Klavier spielen

Was war Gersau politisch bis 1817 während mehrerer Jahrhunderte?

F Fürstentum I Freie Republik K Königreich

Wen schützten die Schweizer Gardisten 1792 bis zu ihrem Tod?

G Papst Paul VII. S Napoleon Bonaparte T Ludwig XVI.

Wie nennt man das Zentrum eines Wirbelsturms?

P Nase R Auge N Hals

Die längste Strasse der Welt, die Carretera Panamericana, führt von Alaska bis nach …?

O Feuerland E Hawaii A Florida

Die ersten europäischen Siedler in Australien waren überwiegend …?

F Lehrer M Ärzte N Sträflinge

Welche weitere Stadt neben Le Locle steht im Kanton Neuenburg auf der Unesco-Welterbeliste?

E La Chaux-deFonds R Val-de-Travers P Val-de-Ruz

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Fülle die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. www.migmag.ch/sudoku

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Paroli

2 × 100 Franken zu gewinnen

Trage die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. www.migmag.ch/paroli

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Rätsel online lösen & kostenlos teilnehmen: www.migmag.ch Teilnahmeschluss ist der Dienstag, 17.2.2026, um 24 Uhr. Die Teilnahmebedingungen findest du auf der ersten Rätselseite. Lösungen & Gewinner früherer Ausgaben: www.migmag.ch/raetsel

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